Dramatisch, menschlich und so aktuell wie nie

Das Musical von Stephen Flaherty (Musik) und Terrence McNally (Buch) handelt von drei unterschiedlichen Gruppierungen, deren Wege sich im Amerika des frühen 20. Jahrhunderts auf verschiedenste Arten kreuzen: Da ist Mutter, die Matriarchin einer Familie aus New Rochelle, New York, die in Abwesenheit ihres Mannes ihr Herz für Minderheiten entdeckt, eine Afro-Amerikanerin mitsamt Neugeborenem bei …

Ein sehr ungruseliges Stephen King Musical

Stephen King ist bekannt für lupenreinen Horror. Natürlich funktioniert dieser naturgemäß in den Köpfen der Leser am Besten. Kein Film und kein Theaterstück kann an die Idealvorstellungen heranreichen, die sich jeder Leser in seinem Kopf zurechtgelegt hat. Am Broadway ist „Carrie“ fulminant gefloppt. Nach nur 16 Previews und 5 regulären Vorstellungen war 1988 die Reise …

Ein konzertantes Try-Out mit Potential

Maricel arbeitet schon lange an ihrem Herzensprojekt „Jeanne d’Arc“. Nach einer ersten Aufführung vor vielen Jahren war es lange Zeit still um sie geworden, doch im Juni hat sie ihre musikalische Fassung der „Jungfrau von Orléans“ im Theater Lüneburg mit einem großen Symphonieorchester und dem 24-köpfigen Theaterchor auf die Bühne gebracht. Unterstützt wurde sie von …

WIR – Familie ist, was man draus macht!

Ein Musical ist dann gut, wenn es das Publikum mit einer pfiffigen Handlung unterhält, fröhliche und traurige, romantische und dramatische Szenen, charismatische Charaktere, mit denen sich die Zuschauer identifizieren können, sowie abwechslungsreiche Musik hat, die einen mal mitreißend, mal gefühlvoll durch einen kurzweiligen Abend begleitet. Das erste gemeinsame Musical von Franziska Kuropka und Lukas Nimschek …

Die Symbiose aus Weltklasse-Artistik und Broadway-Musical funktioniert leider nicht

„Paramour“ möchte die beiden Welten „Musical“ und „Artistik“ vereinen. 2016 lief die Show für nicht einmal ein Jahr am Broadway und überzeugte dort nur mäßig. Warum die Stage Entertainment dieses Experiment nun in Hamburg wiederaufleben lässt, wird nach dem Showbesuch leider nicht klar. Die Idee an sich, atemberaubende Artistik-Nummern aus dem Cirque Du Soleil mit …

Das sehr gute Bühnenbild stellt die Darsteller fast in den Schatten

Das kleine Studio im Staatstheater Wiesbaden ist perfekt für das Drei-Personen-Stück von James Edward Lyons (Buch) und Paul Graham Brown (Musik). Die Geschichte des mysteriösen King Kong, der von dem karriere- und geldfixierten Carl Denham an den Broadway geholt wird, um dort nach einer Show mit anschließender Massenpanik elendig zu sterben, kennt sicherlich jeder. Lyons …