Ein wenig geschicktes Doppelpack

Was macht man, wenn man nicht die uneingeschränkten Rechte an der Nutzung von bekanntem Material für die Musicalbühne hat? Man ändert ein paar Namen, ergänzt die Handlung durch einige eigene Musikstücke und Szenen und schon hat man eine neue Show mit einem – wie in diesem Fall – äußerst komplizierten Namen. Doch „La belle bizarre …

Gorillas im Dschungel erobern Hamburg

Das erste was dem Zuschauer auffällt, wenn er die Neue Flora in Hamburg betritt, ist, dass das „Dirty Dancing“-Pink einem allgegenwärtigen Dschungel-Grün gewichen ist. Damit wird das Publikum schon m Foyer auf den noch viel grüneren Theatersaal eingestimmt. Grün ist dann auch auf der Bühne das bestimmende Element. Das brillante Lichtdesign von Natasha Katz schafft …

70er Jahre Partylaune pur

Lange überfällig war sie – die Folgeshow von „Fifty Fifty“ und Sixty Sixty“, den erfolgreichen Mitsing- und Mitklatsch-Shows, mit denen das Schmidt Theater schon einen Kultcharakter erzeugte. „Compliations Shows light“ könnte man sie nennen: wenig bis gar keine Handlung, skurrile, zeitgemäße Charaktere und jede Menge bekannter deutscher oder englischer Hits aus dem entsprechenden Jahrzehnt. Diese …

Knastbrüder beim Square Dance

Mathias Christian Kosel weiß wie man kleine ansprechende Musicals schreibt. Mit den „Sing, Sing, Sing – The Andrews Sisters“ oder „Sister Soul“ erzielte er mehr als nur lokale Achtungserfolge. Kennt man seine anderen Shows, erwartet man weniger eine tiefgründige Handlung als vielmehr bekannte Songs – das klassische Erfolgsrezept von Compilation Shows. Mit Country hat sich …

Endlich Off-Broadway in Deutschland!

Mit „Ich liebe meine Frau“ feierte am 13. April ein Cy Coleman Stück im Hamburger Café Keese seine Deutschlandpremiere, dass von 1977-1979 sehr erfolgreich am Off-Broadway lief. Der Erfolg lässt sich durch die gewohnt mitreißenden Kompositionen Colemans und die wundervoll selbstironische Handlung leicht nachvollziehen. „I love my wife“ hielt schon Ende der 70er dem Publikum …

Der Teufel ist ein Eichhörnchen

So ziemlich jeder kennt seine Musik: „Suzanne“ oder „Lover, Lover, Lover“ hört man immer mal wieder im Radio. Leonard Cohen gehört zu den großen Namen im Musikgeschäft. Seit den späten 60er Jahren hat der Kanadier 18 Alben veröffentlicht. Die jetzt im Hamburger Schauspielhaus gezeigte Hommage „Songs from a Room“ verwebt in einer kleinen, kurzweiligen Tragikomödie …