Tap Stars

Nicht nur die sieben Tänzer sind am Ende der Show außer Atem. Auch das Publikum verlässt das Theater verschwitzt vom Mittanzen bei den Zugaben, mit brennenden Händen vom frenetischen Applaudieren und stimmlos vom lautstarken Johlen und Pfeifen. Und alle wollen mehr – mehr von der Energie, mehr von der Lebensfreude, mehr von der eindrucksvollen Kunst, …

Kurzweilige, aber immer noch anspruchsvolle Inszenierung

„Anatevka“ ist wahrlich keine leichte Kost. Und dass obwohl dem Musical-Genre immer eine gewisse Oberflächlichkeit nachgesagt wird… Die Geschichte des jüdischen Milchmanns Tevje und seinen drei Töchtern tritt hier erfolgreich den Gegenbeweis an. Joseph Steins Buch stellt seit der Uraufführung 1964 die Theatermacher immer wieder vor Probleme: Eine dunkle und tragische Handlung in ärmlicher Umgebung, …

Eine künstlerische Gratwanderung

Jeder jenseits der 30 kennt Roy Black – einige als Schauspieler, andere als Sänger. Und die meisten wissen, dass Gerhard Höllerich, wie der Künstler mit bürgerlichem Namen hieß, ein tragisches Ende gefunden hat: Er wurde allein in seiner Seehütte gefunden. Bis heute lassen die Umstände, die zu Roy Blacks Herzversagen geführt haben, Raum für Spekulationen. …

Endlich tanzen sie wieder!

Fast auf den Tag genau 10 Jahre ist es her, dass der letzte Jellicle Ball im Hamburger Operettenhaus stattfand. Doch seit 6. Januar 2011 sind alle Katzen wieder in der Hansestadt: Munkustrap und Rum Tum Tugger, Grizabella und Gus, Skimbleshanks und Jenny Fleckenreich, Mr. Mistoffelees und natürlich Alt Deuteronimus. 27 Katzen haben – wenn auch …

Eine Reise in die musicalischen 70er Jahre

Premiere in Hamburg! Damit hat die deutsche Musicalhochburg New York den Rang als zweite Spielstätte für das Nonnenmusical „Sister Act“ abgelaufen. Gar nicht mal schlecht! Die Eigenproduktion der Stage Entertainment wurde im Sommer 2009 in London uraufgeführt – und schon damals zeigte Obernonne und Produzentin Whoopi Goldberg, dass sie sehr stolz ist auf die Musicalfassung …

Brel!

Mal was anderes erleben. Nicht immer nur Musicals, Kino oder Popkonzerte. Wie wäre es da mit einem Chanson-Abend? Da gibt es schlichtweg keine bessere Wahl als Dominique Horwitz, der in einmaliger Weise die Klassiker des von ihm verehrten Jacques Brel zum Besten gibt. Am 11. November feierte Horwitz mit seinem neuen Brel-Programm, das er schlicht …