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	<title>Nik Breidenbach-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Nik Breidenbach-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Eine gelungene Zeitreise in die 1990er Jahre</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jun 2025 13:02:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2025]]></category>
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		<category><![CDATA[First Stage Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Franziska Kuropka]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alles neu macht der Juni! Zumindest gilt das für das First Stage Theater: In den letzten Wochen wurde es umfangreich renoviert. Um die neue Bühne, den modernisierten Gastrobereich und natürlich die neuen Stühle im Saal gebührend zu feiern, hat man sich mit &#8222;Kein Pardon&#8220; ein Stück ausgesucht, das schon in den 1990er Jahren Fernsehzuschauer begeisterte ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Alles neu macht der Juni! Zumindest gilt das für das First Stage Theater: In den letzten Wochen wurde es umfangreich renoviert. Um die neue Bühne, den modernisierten Gastrobereich und natürlich die neuen Stühle im Saal gebührend zu feiern, hat man sich mit &#8222;Kein Pardon&#8220; ein Stück ausgesucht, das schon in den 1990er Jahren Fernsehzuschauer begeisterte und vor 14 Jahren in Düsseldorf <a href="https://www.musicals-online.com/haelt-leider-nicht-was-die-werbung-verspricht/">auf der Bühne des Capitol Theaters</a> für gute Laune sorgte.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-3699 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/06/Kein_Pardon_Premiere-163-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/06/Kein_Pardon_Premiere-163-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/06/Kein_Pardon_Premiere-163-1024x682.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/06/Kein_Pardon_Premiere-163-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/06/Kein_Pardon_Premiere-163-1536x1023.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/06/Kein_Pardon_Premiere-163-2048x1364.jpg 2048w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die Kreativen aus dem First Stage haben sich Verstärkung geholt, die sich in Hamburg und darüber hinaus einen Namen auf Musicalbühnen gemacht haben: Franziska Kuropa als Regisseurin, Sven Niemeyer als Choreograph, Nicolas Mischke als Musical Director und natürlich Nik Breidenbach als Heinz Wäscher. Eine feste Bank im Team ist Felix Wienbürger, der auch diesmal für Bühne und Licht verantwortlich zeichnet. Für den Sound ist Nils Steinkamp verantwortlich. Komplettiert wird die Riege der Kreativen von Klara Riefenstahl (Haare &amp; Make-Up) sowie Volker Deutschmann und Hermine Seifert, die die Kostüme kreiert haben.</p>
<p>35 Absolvent:innen erwecken in diesem Stück das Bottrop der 1990er Jahre mit viel Einsatz und Sinn für Humor zum Leben. Allen voran natürlich Philip Rakoczy, der als Schnittchenlieferant Peter Schlönzke den vermeintlichen Tellerwäscher-Traum lebt und eine eigene Fernsehshow bekommt. Rakoczys Stimme hat eine wunderschöne Klangfarbe. Schon seine charmante Liebeserklärung an das Fernsehen ist Herzerwärmend. Auch seine Mimik, bspw. wenn er im Verlauf der Show über Heinz Wäsche herzieht, ist großartig. Als &#8222;glitschiger Luschthase&#8220; ist er einfach zum Totlachen komisch.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3701 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/06/Kein_Pardon_Premiere-36-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/06/Kein_Pardon_Premiere-36-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/06/Kein_Pardon_Premiere-36-1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/06/Kein_Pardon_Premiere-36-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/06/Kein_Pardon_Premiere-36-1536x1024.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/06/Kein_Pardon_Premiere-36-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Als Peters Mutter, Hilde Schlönzke, darf Munja Meier ihr komödiantisches Talent zeigen. Ihr gelingt der Spagat zwischen Stolz und Verletztheit sehr gut. Dass sie stimmlich zu den besten diesen Jahrgangs gehört, kann sie zwar rollenbedingt kaum zeigen, doch hier und da bekommt man einen Eindruck von ihrem Talent. Ganz zauberhaft ist Viola Bremer als Oma Schlönzke: Sie verzeiht dem abtrünnigen Peter als erste. Eine liebevolle Oma wie sie im Buche steht! Den etwas griesgrämigen, leicht schwerhörigen Opa Schlönzke erweckt Pascal Giebel zum Leben. Schön schrullig und polternd führt er (vermeintlich) das Regiment der Familie.</p>
<p>Eine herrlich schräge Type ist auch Karin, dargestellt von Svea Pöhler. Von der Kaffee-kochenden Assistentin zur Talkmasterin &#8211; eine steile Karriere, die sie in erster Linie ihrer lauten Art und Unverblühmtheit zu verdanken hat. Pöhler macht sich gekonnt zur Lachnummer und überzeugt mit dieser extravaganten Figur.</p>
<p>Peters Freundin Ulla, die etwas burschikose Tontechnikerin mit Ambitionen zu Größerem, wird von Ilka Kottkamp gespielt. Sie ist herrlich frech, eine tolle Freundin und wirbelt mit einer raumgreifenden Energie über die Bühne (&#8222;Klingelsturm&#8220;). Das Duett &#8222;Wild und frei&#8220; mit Rakoczy gehört zu den Highlights des Abends!</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3700 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/06/Kein_Pardon_Preview-49-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/06/Kein_Pardon_Preview-49-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/06/Kein_Pardon_Preview-49-1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/06/Kein_Pardon_Preview-49-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/06/Kein_Pardon_Preview-49-1536x1024.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/06/Kein_Pardon_Preview-49-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Apropos Highlight: Nik Breidenbach als aufgeblasener, respektloser Heinz Wäscher ist super. Man weiß, dass er solche &#8222;besonderen&#8220; Charaktere famos spielen kann und es macht Spaß ihm bei seinem exaltierten Gehabe zuzusehen. Als Wäschers Schwester Uschi Blum ist er mindestens ebenso überzeugend, auch hier bringt der Absolvent der Stage School seine ganze Erfahrung ein. Die Uschi Blum Boys rahmen die Sängerin gekonnt ein und sorgen mit ihrer Perormance für jede Menge Lacher!  Allerdings hätte man die selbstbewusste Künstlerin durchaus etwas pompöser ausstatten können. So erinnert sie eher an eine graue Maus als an eine Show-Diva.</p>
<p>Kurz vor dem Finale feuert Kuropka mit der Reprise von &#8222;Willkommen beim Fernsehen&#8220; noch einmal ein Feuerwerk ab: Peter wird von seinen Wegbegleitern heimgesucht &#8211; folgerichtig bewegen sich diese in bester Zombiemanier. Und über allem lächelt ein dämonischer Heinz Wäscher. Eine große Freude!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3703 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/06/Kein_Pardon_Premiere-156-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/06/Kein_Pardon_Premiere-156-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/06/Kein_Pardon_Premiere-156-1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/06/Kein_Pardon_Premiere-156-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/06/Kein_Pardon_Premiere-156-1536x1024.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/06/Kein_Pardon_Premiere-156-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Ein Wort noch zur Bühne: Was hier einmal mehr an verschiedenen Szenenbildern geschaffen wurde, die technisch ausgefeilt aus einem TV-Studio einen Bottroper Straßenzug machen oder aus dem Wohnzimmer der Schlönzkes den Backstageingang des Studios. Das First Stage muss sich hier auf keinen Fall verstecken. Bühnentechnik und Kulissen sind definitiv Oberliga!</p>
<p>Zum Finale füllt sich die Bühne einmal mehr: 36 Darstellerinnen und Darsteller sind wirklich eine ganze Menge! Der obligatorische Mitmachsong &#8222;Das ganze Leben ist ein Quiz&#8220; wird in verschiedenste Stilrichtungen transferiert und so kommen die Zuschauer auch in den Genuss einer amüsanten Samba-Sequenz. Die Künstler:innen haben ganz offensichtlich Spaß dabei. Und Sven Niemeyer schöpft choreographisch einmal mehr aus dem Vollen.</p>
<p>&#8222;Kein Pardon&#8220; ist kurzweilig, macht Spaß und sprüht vor Kreativität. Ein weiterer Beweis dafür, dass wir uns keine Sorgen um den Musical-Nachwuchs in Deutschland machen müssen.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> First Stage Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">10. Juni 2025</span><span class="Bold"><br />
<strong>Darsteller: </strong>Nik Breidenbach, Absolventen</span> der Stage School Of Music, Dance and Drama</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Regie &amp; Choreographie: </strong>Franziska Kuropka / Sven Niemeyer<br />
<strong>Fotos: </strong>Dennis Mundkowski</span></p>
</div>
</div>
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			</item>
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		<title>Sie reiten in den Sonnenuntergang</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/sie-reiten-in-den-sonnenuntergang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Aug 2022 12:59:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2022]]></category>
		<category><![CDATA[Carolin Fortenbacher]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Nik Breidenbach]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt Theater]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach &#8222;Oh Alpenglühn&#8220; und &#8222;Die Entführung aus dem Paradies&#8220; folgt mit &#8222;Der letzte Ritt nach San Fernando&#8220; ein weiteres vielversprechendes Bühnenstück mit Nik Breidenbach und Carolin Fortenbacher in allen Rollen. Das Leitthema ist diesmal &#8211; der Titel legt es nahe &#8211; der Wilde Westen. Im Saloon &#8222;Zum dreibinigen Pony&#8220; lernen die Zuschauer Caro Coquette kennen, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach &#8222;Oh Alpenglühn&#8220; und &#8222;Die Entführung aus dem Paradies&#8220; folgt mit &#8222;Der letzte Ritt nach San Fernando&#8220; ein weiteres vielversprechendes Bühnenstück mit Nik Breidenbach und Carolin Fortenbacher in allen Rollen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3236 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/10/csm_DerLetzteRittNachSanFernando_5_c_MorrisMacMatzen_1200x550px_4caf1a3b34-400x184.jpg" alt="" width="400" height="184" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/10/csm_DerLetzteRittNachSanFernando_5_c_MorrisMacMatzen_1200x550px_4caf1a3b34-400x184.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/10/csm_DerLetzteRittNachSanFernando_5_c_MorrisMacMatzen_1200x550px_4caf1a3b34-1024x470.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/10/csm_DerLetzteRittNachSanFernando_5_c_MorrisMacMatzen_1200x550px_4caf1a3b34-768x352.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/10/csm_DerLetzteRittNachSanFernando_5_c_MorrisMacMatzen_1200x550px_4caf1a3b34.jpg 1170w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Das Leitthema ist diesmal &#8211; der Titel legt es nahe &#8211; der Wilde Westen. Im Saloon &#8222;Zum dreibinigen Pony&#8220; lernen die Zuschauer Caro Coquette kennen, die als Waisenkind und Mädchen für alles den Laden schmeißt, dafür sorgt dass der Koch, Komm-Um Kim, niemanden mit seinen Kreationen (bspw. Muschi-Suppe zum Klang vom &#8222;Jellicle Ball&#8220;) umbringt und ihre Chefin, die herrische Delilah, keinen Grund zum Klagen hat.</p>
<p>Als plötzlich ein etwas tolpatschiger Cowboy in den Saloon stoplert, sieht Caro ihre Chance gekommen, diesem trostlosen Leben zu entfliehen. Ist er etwa der berüchtigte Bik Neidenbach, vor dem sogar der Sheriff, dessen Namen man nicht nennen darf, Angst hat? Keine Sorge, diese Frage wird im Laufe des Abends umfassend geklärt! Erstmal versucht Caro alles, um das vermeintliche Ehemann-Material zu testen.</p>
<p>Natürlich gehört es auch bei diesem Stück dazu, dass das Publikum mit einbezogen wird und so werden die beiden Darsteller nicht müde, ihre auserkorene &#8222;Horizontalfachkraft&#8220; aus der ersten Reihe immer wieder durch den sprichwörtlichen Kakao zu ziehen.</p>
<p>&#8222;Die Cowboys von der Waterkant&#8220; legen direkt los mit ihrem Nashville-Sound, der manchmal auch stark nach Popmusik oder gar Musical klingt. Fortenbachers &#8222;Nine to Five&#8220; ist zwar vor Hall kaum noch zu verstehen, aber dafür entschädigt ihr &#8222;Sommerwein&#8220;. So wunderbar kann nur die Fortenbacher lallend lamentieren. Getoppt wird das nur von ihrem Hocker-Rodeo im zweiten Akt. Da bleibt kein Auge trocken! Natürlich fehlt auch der obligatorische ABBA-Song nicht, in diesem Fall &#8222;Money, Money&#8220;.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3235 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/10/csm_DerLetzteRittNachSanFernando_6_c_MorrisMacMatzen_1200x550px_c1a4561b8f-400x184.jpg" alt="" width="400" height="184" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/10/csm_DerLetzteRittNachSanFernando_6_c_MorrisMacMatzen_1200x550px_c1a4561b8f-400x184.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/10/csm_DerLetzteRittNachSanFernando_6_c_MorrisMacMatzen_1200x550px_c1a4561b8f-1024x470.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/10/csm_DerLetzteRittNachSanFernando_6_c_MorrisMacMatzen_1200x550px_c1a4561b8f-768x352.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/10/csm_DerLetzteRittNachSanFernando_6_c_MorrisMacMatzen_1200x550px_c1a4561b8f.jpg 1170w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Als Breidenbach zum Titelthema von &#8222;Rebecca&#8220; ansetzt, hält man zwangsläufig den Atem an. Das war eine beeindruckende Performance! Im zweiten Akt hebt er dann auch noch zu &#8222;Dies ist die Stunde&#8220; aus &#8222;Jekyll &amp; Hyde&#8220; an. Und auch hier kann man nur innerlich applaudieren&#8230;</p>
<p>Flotte Sprüche und kreative Ideen wie &#8222;Das hab ich im &#8218;Echo der Frau&#8216; gelesen!&#8220; oder &#8222;Kannst Du tanzen? Dann tanz ab!&#8220; sind gleichmäßig über das ganze Buch verteilt, so dass die Zuschauer immer wieder was zum Lachen haben. Genau so kennen und lieben wir die Schmidt-Produktionen.</p>
<p>Das Bühnenbild (Nik Breidenbach, Florian Bänsch, Mathias Letzel) ist herrlich farbenfroh, was man von einer Western-Kulisse nicht unbedingt erwartet, und erinnert an einen Cartoon, was perfekt zu diesem abgefahrenen Stück passt. Auch der unerwartete Schwarzlicht-Effekt passt hierzu richtig gut. Die Kostüme &#8211; insbesondere von Delilah und Caro Coquette im 2. Akt sind wunderbar anzuschauen und herrlich kreativ (ebenfalls Nik Breidenbach mit Michael Kauper).</p>
<p>Ach so, die Handlung ist wie immer eher Nebensache: Es stellt sich heraus, dass der Cowboy nicht Bik Neidenbach ist, sondern Caros Bruder und dass Delilah die Mutter der beiden ist. Klingt verwirrend? Ist es auch. Aber das macht gar nichts, denn wenn man das Schmidt Theater nach dieser Show verlässt, hat man viel gelacht. Das ist es, was man von diesem Stück erwarten durfte und diese Erwartungen wurden nicht enttäuscht.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidt Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>12. August 2022</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Nik Breidenbach, Carolin Fortenbacher</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Buch:</span></strong> <span class="Bold">Corny Littmann / Nik Breidenbach, Henning Mehrtens, Andreas Bierkamp<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Morris MacMatzen<br />
</span></div>
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		<title>Endlich wieder richtiges Theater in Deutschland!</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/endlich-wieder-richtiges-theater-in-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2020 08:54:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2020]]></category>
		<category><![CDATA[Carolin Fortenbacher]]></category>
		<category><![CDATA[Corny Littmann]]></category>
		<category><![CDATA[Nik Breidenbach]]></category>
		<category><![CDATA[Paradiso]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt‘s Tivoli]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als erstes deutsches Privattheater öffnete das Schmidts Tivoli in Hamburg Anfang Juli seine Türen wieder für Publikum. Stilecht empfangen von den Darstellern der Schmidt Theater Erfolge „Heiße Ecke“ und „Die Königs vom Kiez“ betritt der Zuschauer nach der obligatorischen Hand-Desinfektion am Eingang ein üppig grünes Dschungelparadies. Die Zuschauer wurden in Gruppen unterteilt, die jeweils in ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Als erstes deutsches Privattheater öffnete das Schmidts Tivoli in Hamburg Anfang Juli seine Türen wieder für Publikum. Stilecht empfangen von den Darstellern der Schmidt Theater Erfolge „Heiße Ecke“ und „Die Königs vom Kiez“ betritt der Zuschauer nach der obligatorischen Hand-Desinfektion am Eingang ein üppig grünes Dschungelparadies.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2955 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_6_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_6_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_6_c_MorrisMacMatzen-1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_6_c_MorrisMacMatzen-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_6_c_MorrisMacMatzen-1536x1024.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_6_c_MorrisMacMatzen-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die Zuschauer wurden in Gruppen unterteilt, die jeweils in einem bestimmten Zeitfenster das Theater betreten durften. Ja, so vermeidet man erfolgreich lange Schlangen und Gedränge. Das bedeutet aber auch, dass David Harrington und Florian Born fast drei Stunden lang live Hintergrundmusik für alle jene liefern müssen, die sich bereits im Theatersaal befinden. Dafür werden sie von der stetig steigenden Zuschauerzahl gebührend gefeiert!</p>
<p>Apropos Zuschauersaal, anstatt der sonst bis zu 620 Sitzplätze sind nur 250 belegt. Diese sind in Kleingruppen oder paarweise so arrangiert, dass der vom Hamburger Senat vorgegebene Abstand jederzeit eingehalten werden kann und die Gäste – einmal an ihrem Platz befindlich – den Mund-Nasen-Schutz abnehmen dürfen.</p>
<p>Durch die zahlreich im Saal platzierten Kunstblumen, für die laut Corny Littmann Lagerbestände im ganzen Hamburger Umland aufgekauft wurden, sieht es gar nicht so leer aus, wie man es vielleicht erwarten würde. Im Gegenteil, es fühlt sich ziemlich gut an, endlich wieder im Theatersaal zu sitzen und auf eine Vorstellung zu warten. Auch die im Mittelbereich des Parketts eingesetzten Plexiglastrennscheiben stören den Blick nicht, sind sie doch exzellent entspiegelt.</p>
<p>„Paradiso“ ist eine Revue, die in typischer Schmidt-Manier alle Sparten der Unterhaltung zeigt: So begrüßt Henning Mehrtens, ansonsten Hausherr im Schmidtchen, das mit seiner Online-Show Schmidtflyx über Wochen vorzüglich unterhielt, das Publikum, platziert seine Pinneberg-Witze treffsicher und leitet direkt über zu Nik Breidenbach, der den eigens komponierten Titelsong „Paradiso“ zum Besten gibt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2954 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_12_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_12_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_12_c_MorrisMacMatzen-1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_12_c_MorrisMacMatzen-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_12_c_MorrisMacMatzen-1536x1024.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_12_c_MorrisMacMatzen-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Corny Littmann, der im Juli als Gastgeber durch die 75-minütige Revue führt, passt sich – wie auch Mehrtens und Breidenbach – optisch dem Thema an. Unter normalen Bedingungen würden die Anzüge der Herren bei deren Anblick wirklich Schmerzen verursachen, aber in diese so liebevoll geschaffene Show-Oase passen sie perfekt!</p>
<p>Ergänzt werden die monatlich wechselnden Acts von „Siegfried &amp; Joy“, zwei „Disco-Magier“, die sich das Zunichtemachen aller Zauberklischees zur Aufgabe gemacht haben und auf ziemlich schräge Weise und mit viel Selbstironie zeigen, dass sie ihr Fach beherrschen. Sina Brunner begeistert mit ihrer kraftvoll-eleganten Performance sowohl am Tuch als auch am Vertical Pole und setzt den artistischen Höhepunkt der Show.</p>
<p>Carolin Fortenbacher, die mit Nik Breidenbach schon in „Oh, Alpenglühn“ und „Entführung aus dem Paradies“ die Zuschauer begeisterte, gab zwei Songs aus diesen Shows zum Besten. Leider zündeten diese aus dem Zusammenhang gerissen und ohne das Zusammenspiel mit Breidenbach nicht ganz so gut. Doch dass die „Musical-Diva“ extrem vielseitig ist, kann niemand bestreiten.</p>
<p>Auch Breidenbachs ansonsten urkomisches Tina Turner Medley kam an diesem Abend nicht ganz so souverän rüber.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2953 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_10_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_10_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_10_c_MorrisMacMatzen-1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_10_c_MorrisMacMatzen-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_10_c_MorrisMacMatzen-1536x1024.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_10_c_MorrisMacMatzen-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Vielleicht ist dies aber auch dem Eindruck geschuldet, dass 250 begeisterte Menschen einfach anders (leiser) klingen als 600?</p>
<p>Littmanns Frage: „Was erzählen Sie Ihren Enkeln über diese Zeit?“ regt zum Nachdenken an… Es ist eine herausfordernde Zeit – für alle! Doch gerade die Unterhaltungsbranche leidet mehr als alle anderen Industriezweige unter den Einschränkungen. Umso dankbarer ist man, wenn man miterleben darf, dass Theater und Musical trotz Abstands- und Hygieneregeln funktioniert. Es muss auch einfach funktionieren, denn ohne Theater, ohne Musicals fehlt unserer Welt etwas ganz Entscheidendes! Zu jeder Zeit haben Künstler den Menschen geholfen, ihren Alltag besser zu meistern, ein wenig abzuschalten oder einfach mal ein paar Stunden gute Unterhaltung zu genießen und zu entspannen. Ich wünsche mir sehr, dass es in den nächsten Monaten, die uns Covid-19 sicherlich begleiten wird, viele weitere Theatermacher geben wird, denen es gelingt, wieder Künstler auf die Bühne zu bringen und allen auf, hinter, unter sowie dem Publikum vor der Bühne ein Stück Normalität zurückzugeben.</p>
<p>„Paradiso“ wird im Juli, August und September mit monatlich wechselnden Künstlern zu sehen sein. Auch in den kommenden Monaten wird die Schmidt Familie mit Soloprogrammen und kleinen Shows das Bestmögliche aus der aktuellen Situation machen.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint<br />
</span><span style="color: #000080;"><em>erschienen in <a style="color: #000080;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></em></span></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidts Tivoli, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">9</span><span class="Bold">. Juli 2020</span></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller: </span></strong>Corny Littmann, Carolin Fortenbacher, Nik Breidenbach</span><span style="color: #000080;"><span class="Bold">, Siegfried &amp; Joy, Sina Brunner<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> <span class="ce-uploads-description">Morris Mac Matzen</span><br />
</span></p>
</div>
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		<title>Eine unterhaltsame Urlaubsrevue in bester Schmidt-Familientradition</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/eine-unterhaltsame-urlaubsrevue-in-bester-schmidt-familientradition/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Aug 2018 20:27:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Petru]]></category>
		<category><![CDATA[Corny Littmann]]></category>
		<category><![CDATA[Franziska Trunte]]></category>
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		<category><![CDATA[Schmidt Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Tschüssikowski]]></category>
		<category><![CDATA[Veit Schäfermeier]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sommerzeit ist Reisezeit! Heiko Wohlgemuth (Texte) und Martin Lingnau (Musik) haben sich eine kunterbunte Show rund um das Thema Reisen, Urlaubsziele und die „typische deutsche Urlaubsfamilie“ ausgedacht. Ausgehend von „Hamburg im Regen“ geht es mithilfe von Reisebürochef Willy Fröhlich „Ab in den Süden, der Sonne hinterher“. Schlechtwettertief Corny bringt Familie Koschwitzki erst so richtig in ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sommerzeit ist Reisezeit! Heiko Wohlgemuth (Texte) und Martin Lingnau (Musik) haben sich eine kunterbunte Show rund um das Thema Reisen, Urlaubsziele und die „typische deutsche Urlaubsfamilie“ ausgedacht.</p>
<p>Ausgehend von „Hamburg im Regen“ geht es mithilfe von Reisebürochef Willy Fröhlich „Ab in den Süden, der Sonne hinterher“. Schlechtwettertief Corny bringt Familie Koschwitzki erst so richtig in Urlaubsstimmung. Während Vater Koschwitzki (Nik Breidenbach) von einem eher entspannten Mallorca-Urlaub träumt, phantasiert Mutter Koschwitzki (Petra Staginnus) von gut gebauten Jamaikanern, die ihren Urlaub noch heißer werden lassen. Die Tochter (Franziska Trunte) gibt immer mal wieder das gute und ökologische Gewissen der Familie, während Sohnemann (Christian Petru) nur Eis im Sinn hat.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2370 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/Tschuessikowski_19_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/Tschuessikowski_19_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/Tschuessikowski_19_c_MorrisMacMatzen-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/Tschuessikowski_19_c_MorrisMacMatzen.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>„Gimme just a little smile“ und mannshohe Joints sorgen umgehend für die richtige Stimmung. „Coconut Girl“ Veit Schäfermeier wiegt sich zu den Klängen und ist dabei herrlich verpeilt, so dass sich das Publikum schon jetzt vor Lachen krümmt.</p>
<p>Das nächste Urlaubsziel, das Willy Fröhlich (Götz Fuhrmann) aus dem Hut zaubert ist Ägypten. Ein bühnenumrahmendes Portal dient als Projektionsfläche. Und so tanzen Pharaonen, Kamele und Schlangen rund um die Szenerie, in der sich die Reisewilligen zu „Wie eine Fata Morgana“ oder „Gehen wie ein Ägypter“ von ägyptischen Eindrücken berieseln lassen.</p>
<p>Ausnehmend lustig ist auch die folgende Szene, in der von einem Professor (erneut Veit Schäfermeier) nützliche Empfehlungen für die Reiseapotheke gegeben werden. Zu einem umgedichteten „Nossa“ wird das Thema „rektale Dysharmonie“, von Mutter Koschwitzki auch als „Sprühwurst“ bezeichnet, thematisiert.</p>
<p>Nächster Halt auf dieser abgefahrenen Reise ist Afrika. Die Kulissen (zwei dreieckige, klappbare Module) verwandeln sich blitzschnell von einem Reisebüro in einen Dschungel, in dem sich zahlreiche Tiere tummeln. Neben Giraffe, Elefant, Löwe und Zebra, findet sich im Schmidtschen afrikanischen Dschungel auch ein Tiger. Das nennt man dann wohl künstlerische Freiheit, denn Tiger sucht man in Afrika sicherlich vergebens.</p>
<p>Sehr kreativ sind die Tiergesichter (also die Kopfbedeckungen der Darsteller): Da wird aus Blumentöpfen und Flaschen ein Giraffenkopf, ein Schlauch mit Brause symbolisiert den Elefanten, der wilde Löwenkopf besteht aus Putzschwämmen und die Mähne des Zebras aus Putzbürsten. Gesanglich wird hier eine Gratwanderung von der Persiflage auf das Disneymusical „Tarzan“ über „King of the Bongo“ (Nik Breidenbach als kleinwüchsiger Elvis-Verschnitt) bis zum einem etwas sehr disharmonischen „Waka Waka“ – gesungen von Mutter und Tochter (Staginnus und Trunte) geboten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2369 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/Tschuessikowski_16_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/Tschuessikowski_16_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/Tschuessikowski_16_c_MorrisMacMatzen-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/Tschuessikowski_16_c_MorrisMacMatzen.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Großartig ist Breidenbachs Wutausbruch als ‚Pauschaltourist aus Herne’, dem nach einem schreiend komischen Flug nach Ibiza bei Ankunft von seinem Gepäck nur der Griff bleibt. Die Zuschauer lachen Tränen, während er versucht, dem sprachlich nicht allzu versierten Flughafenpersonal zu erklären, dass augenscheinlich sein Gepäck fehlt.</p>
<p>Weiter geht es mit den „Tres Gigantos“, gespielt von Schäfermeier, Breidenbach und Fuhrmann, die in einem Kasperltheater tanzend Hits wie „Bamboleo“ zum Besten geben. Auch hier johlt das Publikum vor Begeisterung.</p>
<p>Zum Finale der ersten Halbzeit geht es nach Italien, worauf das Publikum mit der allen noch bestens bekannten „Allianz“-Werbung der 1980er Jahre eingestimmt wird. Es folgt Italopop in Reinkultur (Eros Ramazzotti, Albano &amp; Romina Power) dargeboten von Gondolieri in einmal mehr sehr kreativ umgesetzten Minigondeln. Das Highlight dieser Szene ist dann Breidenbach in einem roten Traumkleid, der das obligatorische „Sempre, Sempre“ schmettert und ein jubelndes Publikum in die Pause entlässt.</p>
<p>Im 2. Akt geht es genauso rasant und komisch weiter. Nach einem klischeebeladenen Abstecher nach Bayern und Österreich geht es für risikofreudige Touristen in den Adventurepark Abdullah oder auf die Insel „Santa Maria“, die im eingespielten Film ein wahres Müllparadies ist.</p>
<p>Wir begleiten Familie Koschwitzki an den Strand, wo Beach Boys in sehr ungewöhnlichen Badehosen „Surfin USA“ nicht nur singen, sondern auch sehr beeindruckend tanzen. Zur Melodie des „Ketchup Song“ klagt die Tochter ihrer Mutter ihr Leid, dass sie zu fett sei. Wohlgemuth hat hier scheinbar spielend sämtliche aktuelle Modesportarten im Songtext untergebracht.</p>
<p>Sehr wissend und nichtsdestoweniger lauthals lachend nimmt das Publikum die ‚Schwabbelarme’ von Mama zur Kenntnis, die diese kurzerhand als Handytasche anpreist, wenn man einen Reißverschluss einnähen würde. Mama lebt eben „volles Pfund, ohne Fasten“ – eine wirklich tolle Botschaft einer erfahrenen Frau!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2368 size-medium alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/Tschuessikowski_13_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/Tschuessikowski_13_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/Tschuessikowski_13_c_MorrisMacMatzen-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/Tschuessikowski_13_c_MorrisMacMatzen.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Endlich wird auch das im Laufe der Show mehrfach angespielte „Ice Ice Baby“ voll ausgespielt, der Sohn bekommt sein Eis und tanzt sich mit einigen Kumpels in bester Ballermann-Manier in einen Rausch.</p>
<p>Mutter Koschwitzki wird in der Folge von einem aufdringlichen kleinen Jungen belästigt, der sie erst eincremen möchte, was sie vehement ablehnt. Um des lieben Friedens willen pustet sie ihm seinen Schwimmring – einen Elefanten – auf, dem mit steigendem Umfang der Rüssel schwillt und der sich schließlich zu „I like to move it“ mit Wasserspritzern ins Publikum entlädt. Schlüpfrig? Ja. Albern? Durchaus. Aber genauso kennt und liebt das Publikum sein Schmidt Theater.</p>
<p>Das Stück endet mit einer sehr schönen Empfehlung von Willy Fröhlich: „Du bist urlaubsreif, mach Dich mal wieder locker!“ Beim finalen Party-Medley mit „Un Dos Tres“ und „Let’s get loud“ hält es dann wirklich niemanden mehr auf den Sitzen.</p>
<p>Dem eingespielten Kreativteam – neben Lingnau und Wohlgemuth waren noch Corny Littmann als Regisseur und Benjamin Zobrys an der Entstehung dieser Revue beteiligt – ist eine leichtfüßige, humorvolle Revue gelungen, die ganz in der Tradition der Schmidt Theater Stücke steht, die dieses Privattheater seit inzwischen 30 Jahren zu einem der erfolgreichsten Deutschlands machen</p>
<p>Der Humor ist bodenständig und die Rollen sind den Darstellern auf den Leib geschrieben. Auch die ein oder andere Improvisation ist mehr als gewünscht. Die Kulissen sind praktikabel, aber pfiffig und – dank der dosiert, aber gekonnt eingesetzten Projektionen – durchaus sehr modern.</p>
<p>Neben dem Gesang und dem Gespür für schräge Charaktere und Pointen dürfen die zehn Darsteller auch tänzerisch aus dem Vollen schöpfen. Vier Tänzer unterstützen die sechs Schauspieler und Sänger und geben dieser Revue einen durchaus ungewöhnlichen Rahmen. In dieser Konstellation kommen auch Zobrys schwungvolle Choreographien so richtig zur Geltung.</p>
<p>„Tschüssikowski“ ist eine gelungene Revue, die thematisch perfekt in den Sommer passt. Die Mischung aus groben Witzen, deftigen Klischees, Partyhits und schrullig-liebenswerten Charakteren trifft direkt ins Humorzentrum des Publikums.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <a title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/"><span style="color: #333399;">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</span></a></em></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidt Theater, Hamburg</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 10. August 2018</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong><span class="ce-uploads-description">Nik Breidenbach, Franziska Trunte, Götz Fuhrmann, Kathrin Finja Meier, Petra Staginnus, Christian Petru</span>, Veit Schäfermeier </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> Corny Littmann / Martin Lingnau</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Morris Mac Matzen</span></div>
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		<title>Pompös &#8211; Das große Weihnachtsspektakel</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/pompoes-das-grosse-weihnachtsspektakel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2016 20:35:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entertainment-Shows]]></category>
		<category><![CDATA[Benni Stark]]></category>
		<category><![CDATA[Diana Böge]]></category>
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		<category><![CDATA[Yvonne Disqué]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie in jedem Jahr stimmt die Schmidt Theater Familie das Publikum frühzeitig auf Weihnachten ein. 2016 findet die Weihnachtsgala mit dem klangvollen Namen „Pompös“ im Schmidt’s Tivoli statt. Die Travestiekünstlerin Elke Winter, seit Jahren ein häufiger und gern gesehener Gast im Schmidt Theater, führte als Gastgeberin durch den bunten Abend. Ihre Kostüme waren tatsächlich pompös, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie in jedem Jahr stimmt die Schmidt Theater Familie das Publikum frühzeitig auf Weihnachten ein. 2016 findet die Weihnachtsgala mit dem klangvollen Namen „Pompös“ im Schmidt’s Tivoli statt.</p>
<p>Die Travestiekünstlerin Elke Winter, seit Jahren ein häufiger und gern gesehener Gast im Schmidt Theater, führte als Gastgeberin durch den bunten Abend. Ihre Kostüme waren tatsächlich pompös, angefangen bei der rot-glitzernden Robe aus dem Stoff des Vorhangs, über ein hautenges gold-schwarzes Paillettenkleid, in dem ihre Kurven ganz vorzüglich zur Geltung kamen, bis hin zur Ballrobe in silber-metallic, in der sie das Finale bestritt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-756 size-medium" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/6_Pressematerial_Pompoes_c_OliverFantitsch-400x267.jpeg" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/6_Pressematerial_Pompoes_c_OliverFantitsch-400x267.jpeg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/6_Pressematerial_Pompoes_c_OliverFantitsch-768x513.jpeg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/6_Pressematerial_Pompoes_c_OliverFantitsch-1024x683.jpeg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Elke Winter bringt die Dinge auf den Punkt. Sie erzählt unverblümt von ihrer „Organverschiebung“, die sich umgangssprachlich als „Leber im Arsch“ herausstellt und gibt dem Publikum wohlmeinende Tipps zum Umgang mit sehr jungen Männern mit auf den Weg: „Mit 23 Jahren sind sie wie junge Welpen: Einmal streicheln und schon ist die Couch nass!“ Und wer nun denkt, dass man ihrer offensiven Art am besten entgeht, indem man sich „immer mit dem Hintern an der Wand entlang“ bewegt, der täuscht sich: „Ich spiele heute Abend auch Wand, keine Sorge!“.</p>
<p>Ihr erster Gast war Nagelritz, mit dem das Publikum trotz seiner charmanten Mischung aus Comedy, Kabarett und Chanson nicht so recht warm wurde. Da halfen auch die unzähligen Tüten „Ahoi-Brause“ nicht, die er unters Volk bringt.</p>
<p>Bei Oscar Kaufmann, der am Cyr-Wheel beeindruckende Körperbeherrschung zeigte, kamen auch „Les trois Pompadours“ zum Einsatz, die den Reifenkünstler mit ungewöhnlichen Interpretationen der Chart-Hits „Secrets“ und „Uprising“ unterstützten. Hinter dem Namen „Les trois Pompadours“ verbergen sich Diana Böge, Yvonne Disqué und Dörthe Thiel – allesamt feste Ensemblemitglieder der Schmidt-Familie (u. a. „Heiße Ecke“).</p>
<p>Dann übernahm Elke Winter wieder und erzählte von ihrer Oma, ihren Schwestern und insbesondere von ihrem Neffen „Pörschelbär“, der eigentlich Pierre-Gilbert heißt, was aber wohl außer seiner Mutter alle Verwandten und auch ihn selbst vor linguistische Herausforderungen stellt. Eine zum Schreien komische Szene! Schön auch die Anekdote mit der Frage, wo denn die Tampons hinkämen: „Na, da wo die Babys herkommen!“ „In den Storch???“ Das Publikum krümmt sich vor Lachen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-758 size-medium" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/14_Pressematerial_Pompoes_c_OliverFantitsch-400x267.jpeg" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/14_Pressematerial_Pompoes_c_OliverFantitsch-400x267.jpeg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/14_Pressematerial_Pompoes_c_OliverFantitsch-768x513.jpeg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/14_Pressematerial_Pompoes_c_OliverFantitsch-1024x683.jpeg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Als nächster Gast ließ uns Benni Stark an seinen Erfahrungen im Einzelhandel teilhaben. Wunderbar seine Aufzählung von Markennamen, die man einfach nicht aussprechen kann (bspw. „Aberkaramba und der Fisch“ anstatt Abercrombie &amp; Fitch). Kunden sind aber manchmal ganz offenbar auch sehr speziell, um nicht blöd zu sagen. Die Frage des Verkäufers „Wie lang?“ auf die Bitte einen Kunden nach einem HDMI-Kabel wurde da kurzerhand mit „Für immer!“ beantwortet. Manchmal stehen einige aber auch wirklich auf der sprichwörtlichen Leitung. Benni Stark traf eindeutig den Geschmack der Zuschauer. Seine kurzweiligen, humorigen und durchaus glaubhaften Geschichten wurden lautstark applaudierend honoriert.</p>
<p>Kurz vor der Pause stieß dann auch Nik Breidenbach (der bei diesem Winterspektakel für die Regie verantwortlich zeichnet) hinzu und konnte sich Elkes Avancen nicht erwehren. Die Erinnerungen an einen wohl sehr heißen „Winter in Kanada“ ließen die beiden hinter der Couch verschwinden und man sah nur noch die Kleider fliegen.</p>
<p>Zu Beginn des zweiten Akts musste Breidenbach dann als Prellbock für Elke Winters Missgunst herhalten, und durfte nicht nur das Chaos, welches die beiden vor der Pause verursacht hatten, aufräumen, sondern auch für die nächste Künstlerin alles vorbereiten. Marie Bitaróczky ist eine sehr athletische Vertikaltuch-Artistin, die ihr Sportgerät beherrscht. In einem sehr erotischen Bühnenoutfit, bei den nur ein paar Glitzersteine die wesentlichen Stellen verbargen, erklomm sie die beiden Tücher und zeigte allerlei Kunststücke. Schade nur, dass die Eleganz, die diesen Sport so wunderschön macht, zugunsten von kraftvoller Athletik entfiel. Auch die sehr eigenwillige Fassung von Chris Issacs „Wicked Game“, gesungen von Nik Breidenbach und seiner Schwester Dörthe Thiel, trug nicht dazu bei, dass man diese Sequenz genießen konnte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-757 size-medium" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/11_Pressematerial_Pompoes_c_OliverFantitsch-266x400.jpeg" width="266" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/11_Pressematerial_Pompoes_c_OliverFantitsch-266x400.jpeg 266w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/11_Pressematerial_Pompoes_c_OliverFantitsch-768x1154.jpeg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/11_Pressematerial_Pompoes_c_OliverFantitsch-682x1024.jpeg 682w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/11_Pressematerial_Pompoes_c_OliverFantitsch.jpeg 1415w" sizes="auto, (max-width: 266px) 100vw, 266px" /></p>
<p>Elke Winter verpackte die „kleine Sportbarbie“ wieder in dem Geschenkkarton, in dem sie auf die Bühne gekommen war, und machte sich daran, ihren offenbar nicht sonderlich wertgeschätzten Kollegen Wolfgang „Arschloch“ Trepper anzusagen. Dieser hielt sich dann in seinem obligatorischen Jahresrückblick auch nicht zurück und motzte und meckerte sich durch die Highlights und Tiefpunkte des Jahres 2016. Die Frage jedoch, warum man beim Biathlon überhaupt Zweiter wird, wenn man doch ein Gewehr dabeihat, entbehrte nicht einer gewissen – wenn auch martialischen &#8211; Logik. Sehr gelungen auch die Analogie von Ronald Schills Auftritt bei der TV-Sendung „Adam &amp; Eva“ zu Olaf Scholz, den Trepper in 10 Jahren beim Format „Bauer sucht Frau“ erwartet.</p>
<p>Zum Abschluss wurde es dann noch sehr musikalisch: Nik Breidenbach erinnerte mit einem gefälligen „Zieh die Schuh aus“ an den im März unerwartet verstorbenen Roger Cicero. Der folgende „Uptown Funk“ der „Les trois Pompadours“ war etwas arg disharmonisch, doch „Christmas“ und „Let it Snow“, bei dem alle Akteure gemeinsam auf die Bühne kamen, rundeten die Gala thematisch ab und entließen das Publikum mit dem Gedanken an Weihnachtsmarkt, Schnee, Geschenke, Hektik, Stress usw. in die vor ihm liegende Adventszeit.</p>
<p>„Pompös“ ist eine traditionelle Varieté-Show: Es gibt eine exzellente Conférencieuse, artistische und musikalische Darbietungen und Kabarett verschiedenster Art. Insgesamt hatten sich die Zuschauer vielleicht etwas mehr Wow-Effekt versprochen, denn Elke Winter und ihre Gäste wurden nicht müde zu betonen, dass sie die Reaktionen des Publikums sehr träge fanden. Das hinterlässt einen leicht faden Beigeschmack bei einer Show, der ohne Elke Winter und Benni Stark definitiv das sprichwörtliche Salz in der Suppe gefehlt hätte.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidt&#8217;s Tivoli, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>17. November 2016</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Elke Winter, Benni Stark, Oscar Kaufmann, Marie Bitaróczky, Nik Breidenbach, Diana Böge, Yvonne Disqué, Dörthe Thiel, Nagelritz, Wolfgang Trepper</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> Tivoli Orchester / Nik Breidenbach<span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong>  Oliver Fantitsch, Katja Renner<br />
</span></p>
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		<title>Gaaanz ruhig – Nik singt und ringt um Fassung</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/gaaanz-ruhig-nik-singt-und-ringt-um-fassung/</link>
		
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2016 13:42:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entertainment-Shows]]></category>
		<category><![CDATA[Gleb Pavlov]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Marc Lippuner]]></category>
		<category><![CDATA[Nik Breidenbach]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidtchen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit 20 Jahren gehört Nik Breidenbach zur Schmidt Theater Familie, sein Solo-Programm ist die 13. Produktion, in der er im Schmidt Theater, Schmidt’s Tivoli oder Schmidtchen auf der Bühne steht, aber „Gaaanz ruhig“ ist das erste Stück, das er selbst geschrieben hat. Der gebürtige Münchner und eingemeindete Dithmarscher beginnt seinen Seelenstriptease mit einem ur-bayrischen Auftakt: ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 20 Jahren gehört Nik Breidenbach zur Schmidt Theater Familie, sein Solo-Programm ist die 13. Produktion, in der er im Schmidt Theater, Schmidt’s Tivoli oder Schmidtchen auf der Bühne steht, aber „Gaaanz ruhig“ ist das erste Stück, das er selbst geschrieben hat.</p>
<p>Der gebürtige Münchner und eingemeindete Dithmarscher beginnt seinen Seelenstriptease mit einem ur-bayrischen Auftakt: In Lederhosen und mit breitestem Bayrisch überrascht er das norddeutsche Publikum erstmal gehörig. Klar weiß man, dass Breidenbach nicht „bloß“ Sänger und Schauspieler ist, sondern dass er auch ein sehr ausgeprägtes Talent für Komik und Pointen hat.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1893 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/03/Gaaanz_ruhig_1_c_OliverFantitsch_550px-267x400.jpeg" alt="" width="267" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/03/Gaaanz_ruhig_1_c_OliverFantitsch_550px-267x400.jpeg 267w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/03/Gaaanz_ruhig_1_c_OliverFantitsch_550px.jpeg 367w" sizes="auto, (max-width: 267px) 100vw, 267px" />Begleitet von Gleb Pavlov am Piano gestattet Breidenbach Einblicke in das Leben eines Bühnenkünstlers abseits der abendlichen Vorstellungen. Dabei geht es vor allem ums Warten und geduldig sein. Breidenbach formuliert diese Zeit als „musikalische Schnitzeljagd für Depressive“, denn natürlich legt er sich auch gesanglich ins Zeug.</p>
<p>Also sitzt Breidenbach quasi den ganzen Abend auf seinem Handy und wartet auf den erlösenden Anruf seiner Agentur mit dem Inhalt, dass er das ersehnte Engagement beim „Großstadtrevier“ bekommt, um das er sich so bemüht hat.</p>
<p>In Kurzepisoden führt uns Nik in das Klischee-behaftete Leben von Schwulen (schöne, gelungene Idee Herbert Grönemeyers „Männer“ auf „Schwule“ umzutexten), lamentiert über das flatterhafte Dasein eines Künstlers („Love is like a butterfly“ mit sehr schönen Schmetterlingsprojektionen) und versucht Mitleid für die Suche nach Selbstbestätigung durchs Publikum zu wecken, die für jeden Schauspieler essentiell ist. Leider zündet die „Think“ / „Respect“-Sequenz aber leider nicht wirklich.</p>
<p>Herausragend ist Breidenbachs Vision von sich selbst als Supermarkt-Kassiererin. Da bebt das Schmidtchen vor Lachen. Ebenso gut kommt beim Publikum die Sequenz an, in der Breidenbach seinen Frust mit einer Flasche Korn ertränkt. „Hopelessly devoted to you“, „Mein Leberabend“ und seine Ode ans Bett geben ein rundes Gesamtbild ab.</p>
<p>Doch dabei bleibt es nicht: „Weg zurück zu mir“ zeigt eindrucksvoll, dass man sich manchmal selbst aus dem Schlamassel ziehen muss. Inhaltlich und optisch überzeugt diese Szene vollends. Auch die gelungenen Projektionen tragen zu diesem sehr guten Ergebnis bei.</p>
<p>Breidenbach kriegt die sprichwörtliche Kurve nach einer schier endlosen Depriphase mit „I’m still standing“ und „Ich weiß was ich will“. Das Finale („The greatest love of all“) ist einmal mehr eine Hommage an seinen abwechslungsreichen, anspruchsvollen und manchmal nervenzehrenden Job.</p>
<p>Das Publikum ist begeistert und honoriert das „Gesamtkunstwerk“ Nik Breidenbach mit langem Applaus.</p>
<p>Doch irgendwie bleibt die Frage unbeantwortet, warum er diese Show geschrieben hat. Denn wirklich viel Inhalt transportiert er mit seinen (fiktiven) Erlebnissen nicht und auch die Songauswahl wirkt an vielen Stellen unausgegoren. Doch das Schöne am Schmidt Theater und seinen Produktionen ist, dass diese sich immer weiter entwickeln. Vielleicht sieht es bei der Wiederaufnahme Ende April 2017 schon ganz anders aus?</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidtchen, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">6</span>. Oktober 2016</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Nik Breidenbach</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Buch / Regie:</span></strong> Nik Breidenbach<span class="Bold"> / Marc Lippuner<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Oliver Fantitsch</span></p>
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