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	<title>Les Miserables-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>The Show Must Go On!</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2021 08:06:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Was im Mai 2020, als alle Theater weltweit pandemiebedingt schließen mussten, als Idee von Chris Marcus und Damien Stanton begann, zog deutlich größere Kreise als erwartet. Die beiden Theater-Mitarbeiter wollten eigentlich nur mit dem Verkauf von T-Shirts die Kollegen unterstützen, denn Theaterschaffende (nicht nur) in Großbritannien fallen auch heute noch durch sämtliche Netze der staatlichen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was im Mai 2020, als alle Theater weltweit pandemiebedingt schließen mussten, als Idee von Chris Marcus und Damien Stanton begann, zog deutlich größere Kreise als erwartet. Die beiden Theater-Mitarbeiter wollten eigentlich nur mit dem Verkauf von T-Shirts die Kollegen unterstützen, denn Theaterschaffende (nicht nur) in Großbritannien fallen auch heute noch durch sämtliche Netze der staatlichen Unterstützung.</p>
<p>Dieser <span style="color: #333399;"><strong><a style="color: #333399;" href="https://theatresupportfund.co.uk/">Theatre Support Fund+</a></strong></span> bekam sehr schnell viel Unterstützung aus der Branche – sei es nun werblich oder finanziell – und schon bald sah man überall auf Social Media das unverkennbare Logo dieser Initiative.</p>
<p>Zu den T-Shirts gesellten sich bald unzählige weitere Merchandise-Artikel wie Hoodies oder Becher; auch Masken waren dabei und so konnten die Initiatoren binnen eines Jahres mehr als 50.000 Artikel in die ganze Welt verschicken.</p>
<p>Ein Christmas Charity Song, gesungen von 30 West End Darstellern, spülte weitere Spenden in die Kasse, so dass man nach nur 7 Monaten schon mehr 600.000 GBP gesammelt hatte, die an <strong><span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="https://www.actingforothers.co.uk/">Acting for Others</a></span></strong>, den <span style="color: #333399;"><strong><a style="color: #333399;" href="https://www.trtf.com/fleabag-support-fund">Fleabag Support Fund</a></strong></span> und den <span style="color: #333399;"><strong><a style="color: #333399;" href="https://www.nhscharitiestogether.co.uk/our-covid-19-appeal/">NHS Covid-19 Urgent Appeal</a></strong></span> weitergegeben wurden.</p>
<p>Doch damit nicht genug: Es sollte auch ein Konzert geben! Eigentlich nur konsequent, doch aufgrund der dynamischen Entwicklung von Corona und den entsprechenden Gegenmaßnahmen wurde dies bis zum Sommer 2021 mehrfach verschoben. Aber Anfang Juni war es soweit und das Benefizkonzert konnte vor einem Live Publikum im wunderschönen Palace Theatre stattfinden. Vom 2.-6. Juni 2021 wurde das Konzert mit Stücken aus den 16 Musicals aufgeführt, die dem Logo der Initiative ihr unverwechselbares Aussehen gegeben haben. Die letzte der sieben Aufführungen wurde dann weltweit gestreamed, so dass am Ende mehr als 40.000 Menschen dieses Konzert erleben konnten.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2989 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/146034-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/146034-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/146034.jpg 620w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Bonnie Langford, seit mehr als 40 Jahren eine feste Größe nicht nur im West End, und Trevor Dion Nicholas (aktuell bei „Hamilton“ im Victoria Palace Theatre engagiert) führten als sympathische Hosts mit einem Augenzwinkern durch den Abend.</p>
<p>Schon der Opening Song (aus der Feder von George Stiles und Anthony Drewe) punktet durch super aktuelle, pfiffige Texte und eine schmissige Melodie. Stuart Morley leitet das Orchester an diesem Abend. Es ist eine Freude, Musiker wieder live spielen zu sehen und zu hören.</p>
<p>Das Besondere an diesem Konzert war, dass nicht die üblichen Highlight Songs aus den jeweiligen Musicals zum Besten gegeben wurden, sondern durchaus zwar bekannte Stücke, die aber eigentlich eher in der sprichwörtlichen zweiten Reihe hinter den Showstoppern zu finden sind.</p>
<p>Den Auftakt macht Jordan Luke Gage mit „It’s my life“ aus dem hierzulande eher unbekannten Stück „&amp; Juliet“. Gefolgt von Collette Guitarts “Heart of Stone” aus “Six” merkte man sofort, wo die Reise an diesem Abend hinging: unerwartete Songs präsentiert von sehr guten Protagonisten in einem familiären Rahmen.</p>
<p>Unterstützt werden die West End Darsteller vom „Choir of the Graduates 2020“, die im letzten Jahr nicht die Chance hatte, ihr Können öffentlich unter Beweis zu stellen. Dies holen sie im Palace Theatre aber auf beeindruckende Weise nach!</p>
<p>Janique Charles und Kayi Ushe (dieses Konzert bildet sein West End Debüt) performen ein leider leicht disharmonisches „Can you feel the love tonight“ aus „Disney&#8217;s The Lion King“. Hier hört man deutlich, dass den Akteuren das tägliche Zusammenspiel auf der Bühne fehlt, um diesen Song authentisch interpretieren zu können.</p>
<p>Zizi Strallen schlüpft wieder in die Rolle des Kindermädchens und legt mit „Practically Perfect“ aus „Mary Poppins“ einen Auftritt „völlig ohne Fehler“ hin. Ihr Strahlen und ihr Gesang wirken nach. Dass als Jane eine Nichte von Bonnie Langford auf der Bühne steht, macht diesen Abend nur noch persönlicher.</p>
<p>Marcus Harman hat einen der emotionalsten Auftritte des Abends. Sein „For Forever“ aus “Dear Evan Hansen“ sorgt nicht zuletzt auch wegen seiner eindrücklichen Gestik und Mimik für Gänsehaut auch vor dem heimischen Bildschirm.</p>
<p>Trevor Dion Nicholas, bei „Hamilton“ eigentlich als George Washington auf der Bühne, hat sich für diesen Anlass etwas ganz Besonderes ausgedacht: Er gibt eine auf die aktuelle Situation umgetextete Version von King George’s „You’ll be back“ zum Besten und hat damit ganz sicher jede Menge Lacher auf seiner Seite! Seine Mimik ist herausragend und seine positive Ausstrahlung nimmt die Zuschauer mit!</p>
<p>Zwischendurch gab es einige Einspieler von Darstellern, die die Aktion im Laufe der letzten Monate unterstützt haben, u. a. auch von David Bedella, der die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der „Theatre People“ herausstellte.</p>
<p>Aimie Atkinson zeigt ihre stimmliche Vielseitigkeit (rockig und gefühlvoll) mit „I can’t go back“ aus “Pretty Woman“. Direkt danach mach Aisha Jawando deutlich, warum sie die perfekte Erstbesetzung für Tina Turner im gleichnamigen Musical ist: Ihr „We don’t need another hero“ lässt keine Wünsche offen!</p>
<p>Das Finale des ersten Akts bestreitet Mazz Murray mit „The winner takes it all“ aus „Mamma Mia!“. Sie scheint voll in der Rolle zu sein: hart zu sich und selbstbewusst nach außen. Ihre raue Stimme lässt die tiefen Verletzungen von Donna für die Zuschauer nur umso klarer nachspüren.</p>
<p>In Momenten wie diesen entfalten das schlichte Set Design von Soutra Gilmour und das Lichtdesign von Howard Hudson ihre volle Wirkung. Es muss nicht immer alles groß und ausladend sein. Manchmal ist weniger mehr. Und an diesem Abend stehen schließlich die Künstler selbst im Mittelpunkt!</p>
<p>Nach der Pause legt Olly Dobson mit “The Power of Love” aus dem neuen Compilation-Musical “Back to the Future &#8211; The Musical” eine fröhliche Performance hin. Er ist ein lustiger Typ, der auf die Rolle des Marty McFly ganz hervorragend passt.</p>
<p>Dom Simpson und Tom Xander sind so tief in ihren Rollen drin, dass man bei “You and me“ sofort mitbekommt, dass „The Book of Mormon“ ein durchaus kontroverses Musical ist. Die beiden harmonieren sehr gut.</p>
<p>Ein weiteres Stück, dass in Deutschland bisher kaum bekannt ist, ist „Come from Away“ basierend auf den Ereignissen von 9/11. Alice Fearn klingt bei “Me and the sky” sehr amerikanisch-kraftvoll, wozu der leichte Country-Einschlag in ihrer Stimme perfekt passt.</p>
<p>Mit gleich vier Matildas steht Carly Thoms auf der Bühne: Tilly-Raye Bayer, Imogen Cole, Alyssa D&#8217;Souza und Alex Munden stehlen ihr bei „When I grow up“ aus „Matilda &#8211; The Musical“ schlichtweg die Show. Die einzige Erwachsene ist in diesem Song kaum zu hören.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2988 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/146035-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/146035-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/146035.jpg 620w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Adam Fisher zeichnet für das Sound Design verantwortlich. Vielleicht liegt es am Streaming, aber deutlich zu oft sind die Lead-Sänger schlecht ausgesteuert und somit nicht immer gut zu verstehen. Das ist schade, denn gegen einen Chor oder ein Orchester ansingen zu müssen, ist sicherlich nicht das, was sich ein Darsteller wünscht.</p>
<p>Auch Sharan Phull gehört mit dem Medley “Beautiful / Spotlight” aus “Everybody&#8217;s Talking About Jamie” zu denjenigen, die in ihrer Ballade viel Gefühl zeigen dürfen und dies auch macht.</p>
<p>John Owen-Jones bringt es auf den Punkt: “It feels good to be back”! Sein “Bring him home” aus “Les Misérables” gehört zu den eindrücklichsten Momenten des Abends. Man sieht überall Zuschauer, die sich verstohlen die Tränen aus den Augen wischen. Und auch auf der heimischen Couch ist man davor nicht sicher.</p>
<p>Ein weiteres sehr junges Duo sind Lucy St Louis und Rhys Whitfield, die “All I ask of you” aus ”The Phantom Of The Opera” singen. Gerade bei St Louis spürt man die Nervosität der Debütantin, denn sie singt etwas zu schnell. Whitfield kann ihr jedoch schon jetzt kaum etwas entgegensetzen.</p>
<p>Chris Marcus und Damien Stanton beschreiben im nächsten Einspieler noch einmal allen den Weg, den sie mit ihrer Initiative seit Mai 2020 gegangen sind. Es ist schön zu sehen, wieviel Unterstützung die beiden im Laufe der Monate erfahren haben.</p>
<p>Mit “The Wizard and I” gibt die aktuelle Elphaba-Erstbesetzung Laura Pick eine weitere gnadenlos gute Perfomance aus „Wicked“ zum Besten. Ihre warme Stimme und ihre sympathische Ausstrahlung tun ihr übriges, um das Publikum zu begeistern.</p>
<p>Christine Allado und Alexia Khadime fügen mit “Miracles” aus “The Prince of Egypt” einen weiteren Stephen Schwartz Musical-Erfolg an und machen damit Lust auf mehr.</p>
<p>Nun folgt, was bei allen Charity-Konzerten obligatorisch ist: Sadiq Khan, Londons Bürgermeister, betritt die Bühne und betont, dass London die „Theater-Hauptstadt der Welt“ ist und „Kultur der Klebstoff, der die Stadt zusammenhält“.</p>
<p>Gemeinsam mit den beiden Gründern von <span style="color: #333399;"><strong><a style="color: #333399;" href="https://www.theshowmustgoonlive.com">„The Show Must Go On!“</a></strong></span> wird verkündet, dass das Spendenziel von 1 Mio GBP erreicht wurde.</p>
<p>Das Finale wird dann von Alice Fearn, John Owen-Jones, Mazz Murray und Laura Pick als Solisten eingeleitet: Queens Welthit „The Show Must Go On” wird von allen gemeinsam gefeiert!</p>
<p>Was für ein Abend! Es ist großartig zu erleben, wie aus einer Idee so etwas Wundervolles werden kann! Alles für einen guten Zweck, alle gemeinsam. Insgesamt waren mehr als 5000 Darsteller an diesem Konzert beteiligt und mehr als 120 Mitarbeiter wurden eingestellt, um diese Konzerte auf die Bühne zu bringen. Beeindruckend und dringend zur Nachahmung empfohlen! Die Menschen brauchen Kultur wie die Luft zum Atmen!</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Palace Theatre London via Stream</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">6</span><span class="Bold">. Juni 2021</span></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller: </span></strong>Bonnie Langford, Trevor Dion Nicholas, Aisha Jawando, Marcus Harman, Sharan Phull, Collette Guitart, Dom Simpson, Tom Xander, Laura Pick, Tilly-Raye Bayer, Imogen Cole, Alyssa D&#8217;Souza, Alex Munden, Carly Thoms, Jordan Luke Gage, John Owen-Jones, Janique Charles, Kayi Ushe, Christine Allado, Alexia Khadime, Alice Fearn, Lucy St Louis, Rhys Whitfield, Zizi Strallen, Mazz Murray, Olly Dobson, Aimie Atkinson</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> <span class="Bold">Luke Sheppard &amp; Anna Fox<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Johan Persson</span></p>
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		<title>Les Misérables – The Staged Concert</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/les-miserables-the-staged-concert/</link>
		
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		<pubDate>Sun, 06 Oct 2019 07:30:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Während nebenan im Queen’s Theatre, seit April 2004 die Heimat von Boublils und Schönbergs Musicalmeisterwerk, die Umbauten auf Hochtouren laufen und die Fans sich ob der angekündigten modernisierten Fassung, die zur Wiedereröffnung gezeigt werden soll, die Köpfe heiß reden, wird quasi zur Überbrückung im Gielgud Theatre ein namhaft besetzte konzertante Bühnenfassung gezeigt. Zu dem Ensemble, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/les-miserables-the-staged-concert/">Les Misérables – The Staged Concert</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Während nebenan im Queen’s Theatre, seit April 2004 die Heimat von Boublils und Schönbergs Musicalmeisterwerk, die Umbauten auf Hochtouren laufen und die Fans sich ob der angekündigten modernisierten Fassung, die zur Wiedereröffnung gezeigt werden soll, die Köpfe heiß reden, wird quasi zur Überbrückung im Gielgud Theatre ein namhaft besetzte konzertante Bühnenfassung gezeigt.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2654 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/IMG_9082-322x400.jpeg" alt="" width="322" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/IMG_9082-322x400.jpeg 322w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/IMG_9082-768x953.jpeg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/IMG_9082-825x1024.jpeg 825w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/IMG_9082.jpeg 1209w" sizes="(max-width: 322px) 100vw, 322px" />Zu dem Ensemble, das vier Monate bis zur Wiederaufnahme im dann umbenannten Sondheim Theatre, allabendlich in Kostümen in einer atemberaubenden konzertanten Version zu erleben ist, gehören</p>
<ul>
<li>Alfie Boe / John Owen-Jones als Jean Valjean</li>
<li>Michael Ball als Javert</li>
<li>Carrie Hope Fletcher als Fantine</li>
<li>Shan Ako als Éponine</li>
<li>Matt Lucas als Thénardier</li>
<li>Katy Secombe als Mme Thénardier</li>
<li>Rob Houchen als Marius</li>
<li>Lily Kerhoas als Cosette</li>
<li>Bradley Jaden als Enjolras</li>
<li>Earl Carpenter als The Bishop</li>
</ul>
<p>Diese Cast ist eine bunte (und sehr gelungene) Mischung aus Stars der britischen Musicalszene, aktuellem Ensemble der letzten Londoner Produktion und TV-Stars.</p>
<p>Das Theater ist bis auf den letzten Platz gefüllt und schon bei den ersten opulenten Klängen der Ouvertüre applaudiert das Publikum begeistert. Das Setting für diese konzertante Fassung ist ungemein clever – setzt sie doch das Orchester in seiner vollen Pracht in Szene. Matthew Kinley hat hier gemeinsam mit seinem Licht-Techniker Andrew Christie ganze Arbeit geleistet. Die 26 Musiker sind kaskadenförmig auf 4 Etagen platziert und werden von Alfonso Casado Trigo, hoch über allen direkt vor dem Backdrop stehend, zu Höchstleistungen angetrieben. Auch nach dem Ende der Show leert sich das Theater nur zögerlich, da die Zuschauer keinen einzigen Ton dieses Orchesters verpassen wollte.</p>
<p>Über 50 Darstellerinnen und Darsteller füllen die Bühne bis auf den letzten Zentimeter. Zu den Auf- und Abgängen auf die Seitenbühnen kommt noch eine Öffnung mittig unterhalb des Orchesters hinzu, die sich u. a. prima als Zugang zu den Katakomben von Paris nutzen lässt.</p>
<p>Die gewohnten Farbwelten bei den Kostümen bleiben genauso erhalten wie die düstere Umgebung. Die Barrikaden werden durch große Querstreben mit Scheinwerfern effektvoll dargestellt. Ein rundum gelungenes Bühnendesign, das den Protagonisten ausreichend Raum lässt, ihre Figuren mit Leben zu füllen.</p>
<p>Das Marketing zielt ganz klar auf die Anziehungskraft der Stars ab – und so finden sich zahlreiche Fans von Alfie Boe, John Owen-Jones, Michael Ball und Matt Lucas in den vollen Zuschauerreihen. Jeder einzelne der oben genannten Künstler wird seinem Ruf mehr als gerecht!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2655 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/IMG_9078-400x225.jpeg" alt="" width="400" height="225" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/IMG_9078-400x225.jpeg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/IMG_9078.jpeg 728w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />In der besuchten Vorstellung wurde Jean Valjean von John Owen-Jones gespielt. Dass er 1998 der jüngste Darsteller war, der jemals die Hauptrolle übernahm, merkt man ihm nicht an. Auch 20 Jahre später besticht er mit seinem stattlichen Auftreten, seiner raumgreifenden Bühnenpräsenz und seiner beachtlichen stimmlichen Bandbreite. Scheinbar spielend schraubt er sich bei „Bring him Home“ in höchste Höhen und legt soviel Gefühl in sein Spiel, dass man Gänsehaut bekommt.</p>
<p>Michael Balls Beziehung zu „Les Misérables“ ist noch einige Jahre älter, hat er doch in der Uraufführung 1985 den Marius gespielt, was ihn über Nacht zum Publikumsliebling machte. Im „Staged Concert“ gibt er den von Valjean besessenen Inspector Javert. Bei allen Vorbehalten gegenüber einem lyrischen Tenor, der versucht in die Rolle eines Baritons zu schlüpfen, muss man Michael Ball zugestehen, dass er sich intensiv mit der Figur des Inspectors befasst hat. Er spielt starrsinnig und energisch, teilweise sogar recht angsteinflößend. Stimmlich bewegt er sich auf ungewohntem Terrain, welches er aber souverän meistert. Bei „Stars“ erklingt aber die bekannte, weiche und volle Stimme, was sehr gut zu diesem Song und der emotionalen Instabilität Javerts passt.</p>
<p>Matt Lucas und Katy Secombe sind als Thénardiers eine Erscheinung – und dass nicht nur optisch! Ihre Sprüche und Neckereien zwischen den eigentlichen Songs sind, wie die Engländer sagen würden, „hillarious“. Das Publikum krümmt sich vor Lachen, wenn ein Matt Lucas alles mit höchster Geringschätzung kommentiert oder Katy Secombe die Eskapaden ihres Gatten mit unnachahmlich komischer Mimik quittiert. Ein wunderbares Zitat von Lucas in diesem Zusammenhang: Songtext „This one’s a queer, but what can you do?“ Kommentar mit Augenzwinkern: „Oh, I would have one or two ideas what to do with him…”</p>
<p>Der “Little Britain” Star weiß genau, wie er sein Publikum bedient!</p>
<p>Weder Secombe noch Lucas sind besonders gute Sänger, aber ihre Rollen geben es her, dass man mit viel Improvisationstalent sehr erfolgreich von diesem Manko ablenken kann.</p>
<p>Eine ungewöhnlich junge Fantine erwartet das Publikum in Form von Carrie Hope Fletcher. Sie spielt mit viel Gefühl, setzt sich aber gleichzeitig beeindruckend gegen die Freier zu Wehr, die ihr als Prostituierte zusetzen. Ihr sanfter und zugleich voller Sopran trifft bei „I dreamed a dream“ zielsicher mitten ins Herz.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2653 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/IMG_9088-400x300.jpeg" alt="" width="400" height="300" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/IMG_9088-400x300.jpeg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/IMG_9088-768x576.jpeg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/IMG_9088-1024x768.jpeg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/IMG_9088.jpeg 1500w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die letztjährige „X Factor“ Teilnehmerin Shan Ako kann sich als Éponine nur schwer gegen ihre erfahreneren Kollegen behaupten. Ihre wunderbare Soulstimme gibt aber bei „On my own“ einen ungewöhnlichen Twist, der aber vom Publikum begeistert angenommen wird.</p>
<p>Rob Houchen gibt einen selbstbewussten Marius, der genau weiß, was bzw. wen er will. Es ist ungleich viel schwerer seine Performance neutral zu genießen, wenn derjenige mit auf der Bühne steht, der diese Rolle kreiert hat, doch Houchen ist keine hemmende Ehrfurcht anzumerken. Seine Verbitterung bei „Empty chairs at empty tables“ kriecht einem sehr unangenehm den Nacken hoch. Entsprechend begeistert ist das Publikum!</p>
<p>Die von Marius angehimmelte Cosette wird von Lily Kerhoas ganz zauberhaft gespielt. Ihr glockenklarer Sopran füllt das Gielgud Theatre bis in den letzten Winkel.</p>
<p>Bleibt noch Bradley Jaden als Studenten-Anführer Enjolras. Selten habe ich jemanden mit so viel Energie und Verbissenheit in dieser Rolle erlebt. Die Intensität seines Spiels ist greifbar, seine Stimme geht durch Mark und Bein. „One Day More“ gerät unter seiner Führung im wahrsten Sinn zu einer Hymne!</p>
<p>Konzertante Musicals sind immer etwas ganz Besonderes, allein schon da hier die Menschen auf der Bühne im Mittelpunkt stehen und weder Kulissen noch sonstige Effekte von ihnen ablenken. Bei „Les Misérables – The Staged Concert“ gelingt dies – nicht zuletzt wegen der herausragenden Cast &#8211; in Perfektion.</p>
<p>Ob die „neue“ Inszenierung die seit fast 35 Jahren anhaltende Begeisterung aufrechterhalten kann, bleibt abzuwarten. Wenn sich Mitte Dezember 2019 der Vorhang im Sondheim Theatre hebt, werden die Zuschauer die Produktion von James Powell und Laurence Connor sehen, die bereits anlässlich des 25-jährgen Jubiläums 2010 für drei Wochen im Barbican Centre zu sehen war. Man darf gespannt sein, wie langjährigen Fans die neue Version aufnehmen. Maßgebliche Bestandteile dieser neuen Fassung, wie die Backdrop-Projektionen, das Lichtdesign und auch die Regie-Arbeit, werden jedoch bereits sehr erfolgreich im Gielgud Theatre eingesetzt – die Zeichen stehen also gut für den „Neuanfang“.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<div class="style_3" style="text-align: left;"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Gielgud Theatre, London</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 3. Oktober 2019</span></div>
<div class="style_3" style="text-align: left;"><span class="Bold" style="color: #000080;"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong></span></span><span style="color: #000080;">John Owen-Jones, </span><span style="color: #000080;">Michael Ball, </span><span style="color: #000080;">Carrie Hope Fletcher, </span><span style="color: #000080;">Shan Ako, </span><span style="color: #000080;">Matt Lucas, </span><span style="color: #000080;">Katy Secombe, </span><span style="color: #000080;">Rob Houchen, </span><span style="color: #000080;">Lily Kerhoas, </span><span style="color: #000080;">Bradley Jaden, Earl Carpenter</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik: </span></strong><span class="Bold">James Powell &amp; Laurence Connor / Alain Boublil &amp; Claude-Michel Schönberg<br />
</span></span></div>
<div><span style="color: #000080;"><strong>Fotos:</strong> Seamus Ryan, Delfont Mackintosh, Michaela Flint</span></div>
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		<title>Earl Carpenter &#8211; International musical star honours Hamburg as guest singer at „Buddy Holly Reloaded“</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/earl-carpenter-international-musical-star-honours-hamburg-as-guest-singer-at-buddy-holly-reloaded/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 May 2014 14:05:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[English reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Das Phantom der Oper]]></category>
		<category><![CDATA[Earl Carpenter]]></category>
		<category><![CDATA[Les Miserables]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>German version Michaela Flint: The most obvious question is: Why are you here, a guest singer at „Buddy Holly Reloaded“ at Hamburg&#8217;s lovely Imperial Theatre? Earl Carpenter: I don&#8217;t know why, but I have such an affinity with Germany. I always wanted to visit Germany. I had the opportunity to tour Germany, Austria and Switzerland ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 class="Body" style="text-align: right;"><span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=843">German version</a></span></h5>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>The most obvious question is: Why are you here, a guest singer at „Buddy Holly Reloaded“ at Hamburg&#8217;s lovely Imperial Theatre?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Earl Carpenter:</span></strong> I don&#8217;t know why, but I have such an affinity with Germany. I always wanted to visit Germany. I had the opportunity to tour Germany, Austria and Switzerland with the BB Production of „Evita“, playing Perón. And I just fell in love with the country.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">I have this fascination with the German language as well. When I was a young boy I used to live in Saudia Arabia and there are similarities between both languages and I just love listening to them.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">I know Hauke Wendt and his wife Jacqui for more than 15 years and when they called me about 3-4 weeks ago – I was still playing „Les Misérables“ in Toronto – I couldn&#8217;t do anything else than saying „Yes!“. They told me they would ask Drew Sarich, too – and I haven&#8217;t seen Drew since 2008 when we both did Les Mis in London. So this was an additional reason for me to join the band of „Buddy Holly“ tonight.<br />
And now are we here – in this former sex cinema and I love it!</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span></strong> Audiences love shows like „Buddy Holly Reloaded“ a lot&#8230;</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Earl Carpenter:</span></strong> I think it transmits everywhere, whether it&#8217;s here in Germany or further afield. The guys are good musicians, you have a good banter and people love their energy and enjoyment. I think there are not enough of such shows. It&#8217;s so much fun!</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">That&#8217;s why people go to the theatre. For the British population theatre was always a place you went to in times of crisis seeking for distraction and escape of realism. Theatre sometimes takes itself a little too seriously and I think it sometimes forgets who the audiences are. And this „Buddy Holly reloaded“ is just a sonification of that!“</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_3 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_675_857">
<div class="style_2">
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>You have been playing Javert in „Les Misérables“ and the title role in „Phantom of the Opera“. Can you explain the magic of these shows – as different as they are?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Earl Carpenter:</span></strong> If I knew what the magic was, I would be a millionaire! I think it&#8217;s their great, incredible stories. „Phantom of the Opera“ is the classical „Beauty and the Beast“-story. At „Les Misérables“ everyone identifies with every single character. The show is like a Shakespearean play, you have your protagonists and everyone soliloquises and thus the audience easily gets the structure.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">At the original productions you had black boxes and all you got is the actor and bits of background and scenery. So the whole storytelling depends on the actor. I think that&#8217;s what makes them special: They don&#8217;t give away too much information, the audience have to use their imagination to complete the picture. That&#8217;s why these two shows have lastet nearly 30 years.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>You played nearly all major roles in musical theatre. Do you like one in particular?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Earl Carpenter:</span></strong> They are all special. They all meant something particlar to me at that point of my life. I am in this business for nearly 20 years now and I cannot say that there is one particular show I liked most – they all have been amazing.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span></strong> My standard question in this context would be: Is there a role you dream of playing?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Earl Carpenter:</span></strong> At the moment I am in a sort of transition period. I have been lucky enough to play all the big major roles in musical theatre and I don&#8217;t really know what my next part will be.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Going to Toronto, coming to Hamburg &#8211; both shows me that there are a lot of opportunities outside the UK, away from the West End. That is very interesting. Recently I realize that there are more things. For example, I always wanted to be involved in „Tanz der Vampire“ and play Graf von Krolock.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>They tried to put a modified version of that musical on Broadway a couple of years ago&#8230;</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Earl Carpenter:</span> </strong>Yes, but it was a completely different show. It should have been as it was here in Germany and Vienna: dark, sexy, comedic when it has to be, but not changed completely to please everybody abroad.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span></strong> So, Germany would be a market you would like to work one day?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Earl Carpenter:</span> </strong>Oh yes. And I would be glad to face the challenge of learning proper Germany for the stage. As I mentioned, I love the language.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Which show at the West End would you recommend at the moment?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Earl Carpenter:</span></strong> I have absolutely no idea. I haven&#8217;t been in London for months. I don&#8217;t even know what&#8217;s playing. Even if I was there I would have been on stage myself and wouldn&#8217;t have had the chance to watch any show, which I really miss.</p>
<p style="padding-left: 30px;">But I prefer touring anyway. I love this feeling of gigging to get your audience. For me it&#8217;s more beneficial to play at lots of different venues around the country than staying in London all the time. You get seen by more people, you get press and media attention at every venue. I always had the mentality to stay on the road.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Speaking of touring: People are waiting for „The Three Phantoms“ to be back on track. Will that happen soon?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Earl Carpenter:</span> </strong>There are a lot of discussions&#8230; But nothing&#8217;s decided yet.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span></strong> Thank you very much for your time. I am really curious on which stage I will see you in the future.</p>
<p class="Body" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
</div>
</div>
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		<title>Earl Carpenter &#8211; Internationaler Musicalstar auf Stippvisite in Hamburg</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/earl-carpenter-internationaler-musicalstar-auf-stippvisite-in-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 May 2014 13:58:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews mit Darstellern]]></category>
		<category><![CDATA[Das Phantom der Oper]]></category>
		<category><![CDATA[Earl Carpenter]]></category>
		<category><![CDATA[Les Miserables]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>English version Michaela Flint: Die offensichtlichste Frage muss lauten: Warum sind Sie heute Abend hier im Imperial Theater als musikalischer Gast bei „Buddy Holly Reloaded“ dabei? Earl Carpenter: Ich weiß nicht, woher es kommt, aber ich fühle mich eng mit Deutschland verbunden. Ich wollte schon immer hierher kommen. Während der BB Promotion Tour von „Evita“, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_3 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_400_525">
<div class="style_2">
<h5 class="Body" style="text-align: right;"><span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=846">English version</a></span></h5>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span></strong> Die offensichtlichste Frage muss lauten: Warum sind Sie heute Abend hier im Imperial Theater als musikalischer Gast bei „Buddy Holly Reloaded“ dabei?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Earl Carpenter:</span></strong> Ich weiß nicht, woher es kommt, aber ich fühle mich eng mit Deutschland verbunden. Ich wollte schon immer hierher kommen. Während der BB Promotion Tour von „Evita“, bei der ich als Perón auf der Bühne stand, habe ich mich in dieses Land verliebt.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Ich mag auch die deutsche Sprache sehr. Als kleiner Junge habe ich in Saudi-Arabien gelebt. Arabisch und deutsch sind sich ziemlich ähnlich und ich liebe es, dem Klang der Worte zuzuhören.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Ich kenne Hauke Wendt und seine Frau Jacqui schon seit mehr als 15 Jahren und als sie mich vor 3-4 Wochen anriefen &#8211; ich spielte noch Javert in „Les Misérables“ in Toronto &#8211; konnte ich gar nicht anders als zusagen. Als ich dann noch erfuhr, dass auch Drew Sarich, mit dem ich 2008 in London „Les Misérables“ gespielt habe, mit dabei sein würde, habe ich mich umso mehr darauf gefreut, heute Abend die Band von „Buddy Holly“ zu unterstützen.<br />
Und hier sind wir nun, in einem ehemaligen Sexkino, und ich liebe es!</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Die Zuschauer mögen Shows wie „Buddy Holly Reloaded“ sehr&#8230;</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Earl Carpenter:</span> </strong>Ja, ich denke, sie funktionieren überall &#8211; egal ob hier in Deutschland oder anderswo. Die Jungs sind tolle Musiker, sie sind schlagfertig und werfen sich die Bälle gekonnt zu und das Publikum mag die Energie und den Spaß, den sie über die Rampe bringen. Meiner Meinung nach, kann es nicht genug von solchen Shows geben &#8211; sie machen allen soviel Freude.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_3 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_675_1025">
<div class="style_2">
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Das ist der Grund, warum Menschen ins Theater gehen. Für uns Briten war das Theater in Krisenzeiten immer ein Zufluchtsort, um sich von der Realität abzulenken und ihr einige Zeit zu entfliehen. Manchmal nimmt sich das Theater selbst zu ernst und vergisst, wer sein Publikum ist. Und „Buddy Holly Reloaded“ zeigt genau, wie man es richtig macht!</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Sie haben Javert in „Les Misérables“ und die Titelrolle im „Phantom der Oper“ gespielt. Können Sie den Zauber dieser Musicals erklären &#8211; so unterschiedlich sie auch sein mögen?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Earl Carpenter:</span> </strong>Wenn ich das Geheimnis dieser Stücke kennen würde, wäre ich Millionär! Ich denke, es sind vor allem ihren großartigen, unglaublichen guten Geschichten:  „Phantom der Oper“ ist die klassische „Die Schöne und das Biest“-Geschichte. Und bei „Les Misérables“ kann sich jeder mit den Charakteren identifizieren. Es ist wie in einem Shakespeare-Stück: Man hat seine Protagonisten, die viel über sich und ihr Leben sinnieren, und so fällt es dem Publikum leicht, die Struktur des Stücks zu verstehen.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Bei den Original-Produktionen hatte man auf der Bühne eigentlich nur schwarze Rahmen, die Schauspieler und minimale Kulissen. Das ganze Storytelling hängt vom Darsteller ab. Ich denke, dass ist es, was diese Musicals so besonders macht: Sie geben nicht allzuviel Informationen vor, sondern überlassen es dem Zuschauer, das Bild für sich selbst zu vervollständigen. Das ist der Grund, weshalb diese Shows seit fast 30 Jahren erfolgreich sind.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Sie haben nahezu alle großen Musicalrollen gespielt. Gab es eine, die Sie besonders mochten?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Earl Carpenter:</span> </strong>Sie sind alle besonders. Jede einzelne bedeutete zu dem Zeitpunkt in meinem Leben, wo ich sie spielte, viel für mich. Ich arbeite seit 20 Jahren in diesem Business und ich kann nicht sagen, dass es ein Musical gibt, das ich besonders gern mag &#8211; sie sind alle wundervoll.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Meine Standardfrage darf natürlich nicht fehlen: Gibt es eine Rolle, die Sie gern noch spielen würden?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Earl Carpenter:</span></strong> Im Moment lasse ich ich etwas treiben. Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich alle großen Musicalrollen bereits spielen durfte und im Moment weiß ich wirklich nicht, was als nächstes kommt.<br />
Nach Toronto zu gehen, nach Hamburg zu kommen &#8211; beides zeigt mir, dass es noch so viel mehr gibt außerhalb Englands und weit weg vom West End. Das ist wirklich spannend. Erst kürzlich habe ich bewusst wahrgenommen, dass es noch viel mehr gibt. Ich würde beispielsweise sehr gern einmal den Graf von Krolock in „Tanz der Vampire“ spielen.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Vor ein paar Jahren wurde mal versucht, eine abgeänderte Version davon am Broadway zu etablieren&#8230;</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Earl Carpenter:</span></strong> Ja, aber das war wirklich eine komplett andere Show. Sie hätte so sein sollen wie hier in Deutschland oder in Wien: dunkel, sexy, komisch, wenn es passt. Aber das Stück komplett zu verändern, nur um jedem zu gefallen, war nicht erfolgversprechend.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Also wird man Sie eines Tages auch auf einer deutschen Musicalbühne sehen?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Earl Carpenter:</span></strong> Oh ja. Und ich nehme nur allzugern die Herausforderung an, dafür richtig Deutsch zu lernen. Wie ich bereits sagte: Ich mag diese Sprache sehr.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span></strong> Welche West End Show würden Sie zurzeit empfehlen?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Earl Carpenter:</span> </strong>Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung. Ich war monatelang nicht in London und weiß gar nicht, was dort gezeigt wird. Aber selbst, wenn ich dort gewesen wäre, hätte ich ja vermutlich selbst auf der Bühne gestanden und keine Zeit gehabt, andere Shows anzuschauen. Das vermisse ich schon sehr.</p>
<p>Aber ich ziehe es sowieso vor, auf Tour zu sein. ich liebe das Gefühl, jeden Abend ein neues Publikum zu erobern. Mir macht es mehr Spaß, jeden Abend in einem anderen Theater zu spielen als dauerhaft in London. Man wird von mehr Menschen gesehen, bekommt eine größere mediale Aufmerksamkeit. Ich fühlte mich immer wie ein Reisender und wollte in Bewegung bleiben.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Apropos Tour: Die Zuschauer können es kaum erwarten, dass „The Three Phantoms“ wieder auf UK-Tour gehen. Wird dies in naher Zukunft geschehen?</p>
<p class="Body" style="text-align: left; padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Earl Carpenter:</span> </strong>Wir führen zurzeit viele Gespräche, aber bisher ist noch nichts entschieden.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span></strong> Vielen Dank für Ihre Zeit. ich bin sehr gespannt, auf welcher Bühne wir Sie in Zukunft sehen werden.</p>
<p class="Body" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
</div>
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		<title>Les Misérables</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/les-miserables/</link>
		
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		<pubDate>Mon, 07 Oct 2013 16:48:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Aaron Tveit]]></category>
		<category><![CDATA[Alain Boublil]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Hathaway]]></category>
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		<category><![CDATA[DVD]]></category>
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		<category><![CDATA[Sacha Baron Cohen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erstklassige Schauspieler im erfolgreichsten Musical &#8211; und dennoch schreibt das Stück keine Filmgeschichte „Les Misérables“ gilt als eines der erfolgreichsten Musicals weltweit. Victor Hugos Revolutionsdrama „Die Elenden“ diente vor 35 Jahren Alain Boublil, Claude-Michel Schönberg und Herbert Kretzmer als Vorlage für ihren Musical-Welthit. Aufführungen in 23 Sprachen und 42 Ländern, pompöse Jubiläumsfeiern im Londoner Millennium ...</p>
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<div id="body_content">
<h3>Erstklassige Schauspieler im erfolgreichsten Musical &#8211; und dennoch schreibt das Stück keine Filmgeschichte</h3>
<div id="body_layer">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">„Les Misérables“ gilt als eines der erfolgreichsten Musicals weltweit. Victor Hugos Revolutionsdrama „Die Elenden“ diente vor 35 Jahren Alain Boublil, Claude-Michel Schönberg und Herbert Kretzmer als Vorlage für ihren Musical-Welthit. Aufführungen in 23 Sprachen und 42 Ländern, pompöse Jubiläumsfeiern im Londoner Millennium Dome (2010) oder der Royal Albert Hall (1995) zeigen mehr als deutlich, dass die tragische Geschichte von Jean Valjean, Fantine und Eponine die Herzen der Menschen erreicht.</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Les_Miserables_2013_files/shapeimage_2.png" alt="" width="402" height="252" /></div>
<p class="Body">Schon Ende der 90er Jahre gab es Überlegungen, das Stück auf Zelluloid zu bannen, doch es dauerte weitere 20 Jahre bis die Ideen zum Film konkrete Formen annahmen. Für die Produzenten Tim Bevan und Eric Fellner von Working Title Films und Cameron Mackintosh war von vornherein klar, dass das Kreativteam der Bühnenfassung auch am Film mitarbeiten sollte. Und so entschied man sich gemeinsam mit Boublil, Schönberg und Kretzmer dafür, William Nicholson (u. a. „Gladiator“, „Shadowlands“) das Drehbuch zur Kinofassung schreiben zu lassen.</p>
</div>
</div>
<p class="tinyText stroke_1">Nicholson kannte das Stück und bezeichnet sich selbst als begeisterten Fan: „Die Dynamik des Theatererlebnisses ergibt sich aus der Musik, während der Film naturalistischer ist, weil er realistischer und glaubwürdiger wirken muss. Deshalb musste ich die Handlungsstränge intensivieren.“</p>
<div class="text-content style_External_670_167">
<div class="style_2">
<p class="Body">Cameron Mackintosh machte unmissverständlich klar, dass es nicht um ein Abfilmen der Bühnenshow gehen sollte, sondern der Grundtenor des Musicals in jedem Einzelbild des Films erhalten bleiben müsse. Der Zufall half bei der Suche nach dem passenden Regisseur für diese Herausforderung. Tom Hooper („The King‘s Speech“) kannte das Musical zwar nicht, hatte aber bereits zuvor mit Nicholson gearbeitet und entschied nach dem Besuch der Show und dem Lesen von Nicholsons Skript, sich dieser Aufgabe zu stellen: „Die Gefühle, die das Musical in mir auslöste und die Wirkung des Drehbuchs überzeugten mich, dass ich hier die Chance bekam, sehr emotional arbeiten zu können.“</p>
</div>
</div>
<p class="tinyText">Mackintosch fügt treffend hinzu: „Diese Musik funktioniert nur, wenn sie direkt in der Situation aufgenommen wird.“ Und so wurden alle Schauspieler mit In ear Ohrstöpseln ausgestattet, über die sie den Pianisten hören konnten, der die Partitur live zu ihrem Gesang einspielte und dank eines Monitors schauspielerische Pausen berücksichtigen konnte.</p>
<div class="text-content style_External_670_258">
<div class="style_2">
<p class="Body">Doch bevor die Schauspieler überhaupt ans Set und zum Singen kamen, mussten alle &#8211; auch die Hollywood-Größen Jackman und Crowe &#8211; ein Casting absolvieren. Produzent Fellner sagt dazu „Unsere Schauspieler müssen drei Voraussetzungen mitbringen: Starcharisma, Begabung und gesangliches Können. Wir haben Glück, denn heutzutage gibt es solche Darsteller. Praktisch alle Rollen haben wir mit unseren Wunschkandidaten besetzen können.“</p>
<div>
<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Les_Miserables_2013_files/shapeimage_10.png" alt="" /></div>
</div>
<p class="Body">Nach Hugh Jackmans dreistündigem Castings überschlägt sich Regisseur Hooper vor Lob: „Wie es Hugh gelingt, auch während des Singens seine Rolle schauspielerisch zu interpretieren, ist absolut außergewöhnlich. Ich erlebe ihn als heiligen Gral, als genialen Schauspieler und Sänger.“ Auch Jackman war sofort vom „Les Misérables“-Virus infiziert: „Jean Valjean ist zutiefst menschlich, außergewöhnlich stoisch, kraftvoll und letztlich inspiriert er uns total. (&#8230;) Alle meine bisherigen Rollen waren die Vorarbeit zu diesem Film &#8211; meine Bühnenauftritte ebenso wie die Kinorollen. In dieser Figur kommt alles zusammen &#8211; es ist die Rolle meines Lebens.“</p>
</div>
</div>
<div class="text-content style_External_256_301">
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<p class="Body">Wenn man ein Musical authentisch auf die Leinwand bringen möchte, muss man die Hürde „Gesang“ nehmen. In „Les Misérables“ wird jede einzelne Zeile gesungen; dies ist auch im Film nicht anders. Da das Genre Film aber anderen Gesetzmäßigkeiten folgt als Theater, bat Hooper Boublil, Schönberg und Kretzmer auf Basis von Nicholsons Drehbuch eine neue musikalische Struktur und neue Texte zu entwerfen: „Ich wollte das Risiko eingehen und einem neuen Genre einmal etwas ganz anderes probieren. Von Anfang an wollte ich unbedingt live drehen. Wenn sich das als unmöglich erwiesen hätte, hätte ich den Film wahrscheinlich abgelehnt. Denn egal wie perfekt die Schauspieler zum Playback des Gesangs mimen &#8211; die Zuschauer merken einfach, dass es nicht echt wirkt.“</p>
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<p class="Body">Russell Crowe, der als Inspektor Javert Jackmans Counterpart spielt,  sieht dies ähnlich: „Ich glaube, seit John Nash in „A Beautiful Mind“ hat mich keine Rolle derart begeistert. (&#8230;) Javert wird von einer ganz spezifischen Moral und einem entsprechenden Weltverständnis geprägt: Gut und Böse sind klare Gegensätze. Als er merkt, dass er Unrecht hat, weil nämlich der Mann, den er für böse hält, tatsächlich ein guter Mensch ist, ist Javert ein gebrochener Mann.“</p>
<p class="Body">Anne Hathaway hat eine sehr enge Beziehung zu „Les Misérables“: Ihre Mutter hat bei einer US-Tournee im Ensemble und als Fantine auf der Bühne gespielt. Hathaway kennt die Melodien also seit Kindertagen. Hooper hält große Stücke auf die Schauspielerin: „ Anne verfügt über die außergewöhnliche Fähigkeit, sich durch einen Song schauspielerisch auszudrücken. Es geht ja nicht nur darum, einen Song zu singen. Sie muss Großaufnahmen bestreiten und dabei das Lied interpretieren &#8211; die Anforderungen dafür unterscheiden sich völlig von dem, was den Bühnendarstellern abverlangt wird.“</p>
<p class="Body">Für Hathaway steht vor allem die Verletzlichkeit von Fantine im Mittelpunkt: „Fantines unendliches Leid lässt die Liebe im Rest des Films umso intensiver strahlen.“ Sie brachte sich weit mehr als üblich in diese Rolle ein. In der Szene, in der Fantine ihre Locken verkauft, ließ sie sich ihr eigenes Haar abschneiden und hungerte sich zudem 11 kg ab, um Fantines körperlichen Verfall glaubhaft spielen zu können.</p>
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<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Les_Miserables_2013_files/shapeimage_8.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Dass Samantha Barks als Eponine engagiert wurde, war kein Zufall. Von 2010 bis 2011 gehörte sie zum Londoner „Les Misérables“-Ensemble und sie überzeugte Hooper und Mackintosh im Handumdrehen.</p>
<p class="Body">Die Eltern der kleinen Eponine, die schrägen Wirtsleute Thénardier, sind auf der Bühne aufgrund ihrer extrovertierten, kruden Art Publikumslieblinge. Debra Hayward (Working Title) bestätigt: „,Master of the House‘ ist einer der beliebtesten Titel des Musicals. Wir mussten gar nicht lange suchen: Helena Bonham Carter und Sacha Baron Cohen sind das perfekte Komikerpaar. Dass sie beide auch hervorragend singen können, war dann das Sahnehäubchen oben drauf.“</p>
<p class="Body">Alain Boublil und Claude-Michel Schönberg waren auch bei den Dreharbeiten vor Ort. Das spornte die Schauspieler noch mehr an, erinnert sich Hathaway: „ Wir wollten sie unbedingt zufrieden stellen, beeindrucken und ihre Vision zum Leben erwecken.“ Dass sie alle live singen musste, machte diese Aufgabe nicht eben kleiner. Tom Hooper begründet seine Entscheidung: „Wenn der Schauspieler zum Playback mimen muss, kann er nicht mehr spontan agieren, weil er sich millisekundengenau auf einen Plan einstellen muss, der bereits vor Monaten festgelegt wurde. Doch wenn er live singen darf, hat er die Freiheit, die Illusion zu erzeugen, dass die Figur ganz intuitiv reagiert und handelt, was sich ganz intensiv auf den realistischen Eindruck der Darstellung auswirkt. „Les Misérables“ wird von intensiven Gefühlen geprägt und ich wollte den Schauspielern mehrere Optionen ermöglichen, die erst durch das Spiel entstehen.“</p>
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<p class="Body">Simon Hayes, verantwortlich für den Ton, wusste von Anfang an, dass diese Art, ein Musical zu drehen, eine Herausforderung für sein Team werden würde. Doch die Schauspieler unterstützten Hooper in seiner Entscheidung. Während Jackman zugesteht, dass es sich um eine große Herausforderung handelt, betont er aber zugleich die Freiheiten im Spiel, die durch diese besondere Form des Drehens ermöglicht wurden. Crowe freut sich, dass er emotional nicht eingeschränkt wurde: „Darin liegt, glaube ich, der Schlüssel zu dieser sehr erfüllenden Erfahrung,“</p>
<p class="Body">Überhaupt loben Hugh Jackman und Russell Crowe das Engagement ihres Regisseurs sehr: „Genau wie Hugo ist er von der Geschichte besessen &#8211; bis ins letzte Detail. Er ist unglaublich intelligent, hat das Material völlig im Griff und beherrscht die Musik absolut souverän. Ich halte ihn für einen großen Filmemacher, und er hat sich den Mount Everest des Filmemachens vorgenommen.“ sagt Jackman, während</p>
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<p class="Body">Crowe sich erinnert: „Tom brachte sich mit jeder Faser seines Körpers in dieses Projekt ein. Er arbeitete sieben Tage die Woche, blieb dabei aber trotzdem die Ruhe selbst. Er ist ein harter Bursche. Wenn er etwas will, dann bekommt er es auch. Solche Regisseure wünscht man sich!“</p>
<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Les_Miserables_2013_files/shapeimage_7.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Die Voraussetzungen für die filmische Adaption eines Musical-Klassikers konnten besser kaum sein: Die Künstler, deren Köpfen das Werk entsprang, der erfolgreiche Musicalproduzent, der genau weiß, was gut für „sein Baby“ ist, ein Drehbuchautor und Regisseur, die sich blind verstehen und ganz tief in die Geschichte eintauchen und sich auf die Bedeutung von vermeintlichen Kleinigkeiten ein lassen, talentierte und engagierte Schauspieler und Sänger &#8211; alle brannten gleichermaßen für dieses anspruchsvolle Projekt.</p>
<h4 class="Body">Warum also entfacht die Handlung nicht dasselbe emotionale Feuerwerk wie die Bühnenversion?</h4>
<p class="Body">An der Optik liegt es sicherlich nicht. Die Spielorte sind gut gewählt und wirken trotz des massiven Einsatzes von digitaler Technik glaubwürdig und authentisch. Produktionsdesignerin Eve Stewart hat hier ganze Arbeit geleistet. Ebenso überzeugende Arbeit liefert Kostümdesigner Paco Delgado ab. Auch auf der großen Leinwand erkennt man die Farbwelten wieder, die der Bühnenfassung zugrunde liegen: Blautöne für die Fabrikarbeiterinnen, Braun- und Grautöne für die Bettler auf den Straßen, verblasste Farbenvielfalt bei den Prostituierten usw.</p>
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<p class="Body">Vielleicht tragen die hervorragenden Make-Ups von Lisa Westcotts Team  eine Teilschuld? Denn wer möchte schon in Großaufnahme die schmutzigen Zahnstummel in Fantines (Anne Hathaways) Mund sehen oder in den blutunterlaufenen Augen von Jean Valjean (Hugh Jackman) jedes Äderchen erkennen.</p>
<p class="Body">Handwerklich ist daran nichts auszusetzen, doch die Nähe zum Elend, die hier im Gegensatz zur Bühne mehr als nur angedeutet wird, ist vielleicht doch etwas zu viel des Guten.</p>
<p class="Body">Danny Cohens beklemmend intensive Kameraführung lebt von Nahaufnahmen und verliert sich in Details, die man in dieser Intensität nicht unbedingt sehen möchte. Auch dies könnte ein Indiz dafür sein, dass es vielleicht nicht ganz so gut war, die Distanz zwischen Bühne und Publikum durch diese Detailverliebtheit aufzuheben.</p>
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<p class="Body">Die Sorge, dass die Filmfassung dem Musical in Sachen musikalischer Opulenz nicht gerecht wird, ist unbegründet. Was Anne Dudley, Stephen Metcalfe, Becky Bentham zusammen mit Simon Hayes Live-Mitschnitten des Gesangs am Set geschaffen haben, kann sich durchaus hören lassen.</p>
<p class="Body">Bleiben die Akteure vor der Kamera. So sehr das Kreativteam von seiner Wahl auch überzeugt sein mag, so sehr mehren sich doch die Zweifel, dass beim Casting vielleicht anderen Darstellern der Vorzug hätte gegeben werden können (und in manchen Fällen sogar müssen).</p>
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Les_Miserables_2013_files/shapeimage_9.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Hugh Jackman steckt wirklich sehr tief in der Rolle des zu Unrecht verfolgten Jean Valjean. Seine spielerische Intensität ist atemberaubend, wobei er als Sträfling und Flüchtiger noch etwas mehr zu überzeugen weiß als als Bürgermeister und Pflegevater von Cosette. Gesanglich meistert er eine der anspruchsvollsten männlichen Musicalrollen gut, auch wenn er an berühmte Vorgänger wie Colm Wilkinson nicht heranreicht. Seine Oscar-Nominierung hat Hugh Jackman dennoch vollkommen zurecht erhalten.</p>
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<p class="Body">Russell Crowe spielt den „Bösewicht“ Javert. Dass auch der Inspektor mehrere Facetten hat und sein einseitiges Agieren gegenüber Valjean reflektiert, wird dank Crowes schauspielerischer Erfahrung sehr deutlich. Seine raue Rockstimme wirkt jedoch oft nicht passend für den strengen Javert und allzu häufig verfällt er in Sprechgesang. Das tut zwar der Figur als solcher keinen Abbruch, hat aber mit einer Musicalperformance wenig zu tun.</p>
<p class="Body">Ähnlich enttäuscht ist man von Anne Hathaway. Sie spielt stark und bringt die Leiden der Fantine klar zur Geltung. Und doch wirkt es phasenweise „over-acted“ und man vermisst die zarte Seite der verständlicherweise sehr verbitterten Arbeiterin. Gesanglich ist hier, wie man so schön sagt, noch viel Luft nach oben. Hathaways eher schrille Klangfarbe macht es schwer, mit Fantine echtes Mitgefühl zu entwickeln, obwohl die sterbende Mutter der kleinen Cosette dies mehr als verdient hat.</p>
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<p class="Body">Wie viel mehr Freude macht dagegen die auf der Leinwand noch unbekannte Samantha Barks! Warum „On my own“ zu Weltruhm gelangt ist, wird in ihrer Darbietung deutlich. Dass sie auch schauspielerisch bestehen kann, zeigt sich in Eponines  Sterbeszene: Sanft und unsagbar verletzlich liegt sie in den Armen des von ihr so geliebten Marius und kann wenigstens ein einziges Mal fühlen, dass sie ihm etwas bedeutet. Barks kann diese Klaviatur überzeugend bedienen.</p>
<p class="Body">Eddie Redmayne ist als besagter Marius zu erleben. Erfrischend aufmüpfig und nicht ganz so arg blass wie seine Bühnen-Alter Egos schwankt er zwischen der jungen Liebe zu Cosette und dem Kampf mit seinen Kommilitonen gegen die Mächtigen Frankreichs. An Redmaynes Besetzung kann man nichts aussetzen. Gleiches gilt für Amanda Seyfried, die als Cosette zu sehen ist. Im Gegensatz zu Redmayne bleibt sie &#8211; zugegebenermaßen rollendeckend &#8211; im Hintergrund und ist eher schmückendes Beiwerk. Sicherlich nicht leicht, aus einer solchen Rolle das Beste zu machen, aber Seyfried gelingt dies.</p>
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<p class="Body">So energisch Redmayne als Marius ist so unauffällig bleibt Aaron Tveit als Enjolras. Man fragt sich zwischenzeitlich, wer denn nun der Anführer der Studenten ist &#8211; er oder Marius? Dafür singt er sehr schön und führt das Ensemble in ein beeindruckendes „Red and Black“.</p>
<p class="Body"><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Les_Miserables_2013_files/shapeimage_6.png" alt="" />Den Reigen der bekannten Schauspieler komplettieren Helena Bonham Carter und Sacha Baron Cohen. Beide haben erwiesenermaßen ein Gespür für außergewöhnliche, schräge Charaktere, gern auch am Rande der Gesellschaft lebend. Ebenso haben beide mehrfach ihr komödiantisches Talent bewiesen. Sie als gute Sänger zu bezeichnen, fällt aber schwer. Und doch kann man ihnen dies nicht anlasten, von den Thénardiers erwartet man keinen lupenreinen Sopran oder einen voll-warmen Bariton. Da darf es gern auch mal schiefe Töne und ungewöhnliche melodische Interpretationen geben.</p>
<p class="Body">„Les Misérables“ auf Leinwand zu bannen, bedeutet auch, dass man ein enorm großes Ensemble braucht. Neben hunderten Statisten haben es  auch zahlreiche namhafte Musicaldarsteller in die Cast geschafft. Allen voran natürlich Colm Wilkinson, der erste Londoner Jean Valjean, der im Film als Bischof den gestürzten Valjean wieder auf den Pfad der Tugend führt. Nur wenige Noten reichen, um auch hier seine Klasse und den hohen Grad an Gefühl zu beweisen, den Wilkinson mit seiner Stimme transportieren kann.</p>
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<p class="Body">Gesellschaft bekommt er von Frances Ruffelle (Eponine der ersten Stunde), die als eine der Huren zu sehen ist sowie Michael Jibson (<span style="color: #000080;"><a style="color: #000080;" title="Our_House.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=573">„Our House“ &#8211; The Musical</a></span>) als herrlich fieser Vorarbeiter. Weitere Darsteller, die sich in Londoner Musicalproduktionen verdient gemacht haben, sind Daniel Evans („Sunday in the Park with George“), Bertie Carvel („Matilda“), Katy Secombe (Mme. Thénardier in „Les Misérables“), Caroline Sheen (Fantine in „Les Misérables“) und Hannah Waddingham („Spamalot“). Im übrigen kennen auch Daniel Huttlestone und Isabelle Allen als Gavroche und junge Cosette ihre Rollen von der Bühne des Londoner Queen‘s Theatre.</p>
<p class="Body">Ein Fazit fällt nicht leicht, denn die Grundbedingungen für die Verfilmung von „Les Misérables“ konnten besser nicht sein. Aber einige Fehlgriffe in der Besetzung, zu intensive und detaillierte Nah- und Großaufnahmen lassen den Zauber des Stücks verblassen.</p>
<p class="Body">Es ist nicht leicht, ein erfolgreiches Bühnenmusical zu verfilmen. Das mussten schon Joel Schumacher mit dem „<span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="Phantom_der_Oper_2004.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=331">Phantom der Oper</a></span>“, Phyllida Lloyd mit „<span style="color: #000080;"><a style="color: #000080;" title="Mamma_Mia_2008.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=339">Mamma Mia</a></span>“ und Tim Burton mit „<span style="color: #000080;"><a style="color: #000080;" title="Sweeney_Todd_2007.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=318">Sweeney Todd</a></span>“ leidvoll erfahren. Es hat sicherlich einen Grund, warum der Funke bei Musiktheaterstücken, die man live im Theater erlebt, viel intensiver und direkter überspringt, als er es bei einer Leinwandproduktion jemals könnte.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> Tom Hooper</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Hugh Jackman, Anne Hathaway, Russell Crowe, Sacha Baron Cohen, Samantha Barks, Aaron Tveit, Eddie Redmayne </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Texte:</span></strong> Alain Boublil / Claude-Michel Schönberg</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Verleih / Fotos:</strong> </span>Universal Pictures</span></div>
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		<title>Les Misérables &#8211; Highlights aus dem Film</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/les-miserables-highlights-aus-dem-film/</link>
		
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		<pubDate>Wed, 13 Feb 2013 12:58:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Grandioser Musicalstoff gesungen von hervorragenden Schauspielern &#8211; leider kein Genuss! Die Verfilmung von „Les Misérables“ war lange überfällig. Am Casting für die weltbekannten Figuren Jean Valjean, Javert, Fantine, Eponine, Cosette, Thénardier und Mme Thénardier, Marius und Enjolras kann man kaum etwas aussetzen, denn es wurden durchweg sehr gute Schauspieler gewählt, die ihre tragischen Rollen überzeugend ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Grandioser Musicalstoff gesungen von hervorragenden Schauspielern &#8211; leider kein Genuss!</h3>
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<p class="Body">Die <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=345">Verfilmung</a></span> von „Les Misérables“ war lange überfällig. Am Casting für die weltbekannten Figuren Jean Valjean, Javert, Fantine, Eponine, Cosette, Thénardier und Mme Thénardier, Marius und Enjolras kann man kaum etwas aussetzen, denn es wurden durchweg sehr gute Schauspieler gewählt, die ihre tragischen Rollen überzeugend spielen. Würde es sich doch bloß nicht um eine Musical-Verfilmung handeln, bei der der Gesang zudem live am Filmset eingesungen wurde.</p>
<p class="Body">Der obligatorische Soundtrack zum Film gibt in 20 Highlight-Songs (inkl. dem eigens für die Verfilmung komponierten neuen Titel „Suddenly“) einen groben Abriss über das Geschehen von Victor Hugos „Elenden“. Jeder Protagonist hat die Chance in einem Solo zu glänzen. Schön wäre es, wenn außer Samantha Barks, Aaron Tveit und Eddie Redmayne, jemand diese Gelegenheit auch genutzt hätte.</p>
<p class="Body">Beim Anhören lässt es die Aufnahme an jeglichem Gefühl fehlen. Keine der wirklich tragischen Figuren erregt das Mitgefühl, das ihr zusteht. Einzig die Ensemblenummern lassen erahnen, warum „Les Misérables“ zu den Welt meist gespielten Musicals zählt.</p>
<p class="Body">Liegt es an der Art der Aufnahme? Oder ist der Grund in den mangelnden gesanglichen Fertigkeiten der Schauspieler zu suchen? Denkt man an Colm Wilkinson, Michael Ball, Patti LuPone und Frances Ruffelle bekommt man unweigerlich eine Gänsehaut &#8211; allein ob der Emotionen, die diese herausragenden Musicaldarsteller bei einer Studioaufnahme zu transportieren vermögen. Den Hollywood-Schauspielern gelingt dies leider nicht. Man kann ihnen jedoch nicht nachsagen, dass sie sich keine Mühe geben würden. Sicherlich haben alle viel geprobt, um sich die anspruchsvollen Kompositionen von Claude-Michel Schönberg anzueignen.</p>
<p class="Body">Die einzigen, die sich auf eine fundierte Musicalerfahrung berufen können sind Hugh Jackman, Samantha Barks und Aaron Tveit. Alle standen schon in verschiedenen Musicals in London und New York auf der Bühne und wissen, was es braucht, um überzeugend zu spielen und zu singen. Während Barks und Tveit ihre Rollen als Eponine und Enjolras souverän intonieren, scheint Hugh Jackman mit Jean Valjeans Songs phasenweise deutlich überfordert. Aber Jean Valjean ist nicht ohne Grund eine der schwierigsten Rollen für einen Musicaldarsteller, wird hierfür doch eine große stimmliche Bandbreite vorausgesetzt, über die Jackman nicht im gewünschten Ausmaß verfügt.</p>
<p class="Body">Amanda Seyfried und Helena Bonham Carter hatten in „Mamma Mia“ und „Sweeney Todd“ bereits das Vergnügen ihre gesanglichen Fähigkeiten zu beweisen. Im Hinblick auf „Les Misérables“ verkaufen sie sich jedoch &#8211; Gesangsausbildung hin oder her &#8211; eindeutig unter Wert. Weder vermag Seyfried das Liebliche und Süße von Cosette glaubhaft zu verkörpern, noch gelingt es Bonham Carter die durchaus vorhandenen Facetten der exzentrischen Mme Thénardier zu zeigen.</p>
<p class="Body">Russell Crowe steht mit seiner Rockband seit mehr als 30 Jahren auf der Bühne. Damit kann er die Energie und den unbedingten Willen von Inspektor Javert eindrucksvoll umsetzen. Hier jedoch von gutem Gesang zu sprechen, wäre vermessen. Crowe hat eine sehr spezielle Gesangsstimme, die ihn immer dann verlässt, wenn höhere Tonlagen gefordert sind.</p>
<p class="Body">Blutige Anfänger im Musicalfach sind Anne Hathaway, Eddie Redmayne und Sacha Baron Cohen. Während man Sacha Baron Cohen sein mangelndes Gesangstalent als schräger Wirt Thénardier noch nachsieht, sind Anne Hathaways Versuche, Fantines Leiden akustisch umzusetzen, einfach nur schmerzhaft für den Zuhörer. Gefühl sucht man vergebens und Intensität mit Gesang auszudrücken, heißt bei Weiten nicht, dass man die Worte herausschreit.</p>
<p class="Body">Eddie Redmayne stimmt hingegen versöhnlich. Denn mit dem richtigen Gesangslehrer kann man Emotionen in Songs legen und dennoch den richtigen Ton treffen. Sein Marius ist solide &#8211; auch wenn er sich nicht nachhaltig ins Gedächtnis singt.</p>
<p class="Body">Ein akustisches Déjà-Vu hat man beim Hören des Bischofs von Digne, der von dem „Les Misérables“-Veteran schlechthin, Colm Wilkinson, gegeben wird. Auch Frances Ruffelle, Eponine der ersten Stunde, ist als Prostituierte mit dabei, geht aber im Ensemblegesang unter.</p>
<p class="Body">Apropos Ensemble: Die unzähligen Sängerinnen und Sänger, die in den Chören zu hören sind, schaffen es zumindest zeitweilig, das richtige „Les Misérables“-Gefühl zu erzeugen (bsp. „ABC-Café / Red and Black“). Hier hat man gut daran getan, erfahrene West End- und Broadway-Darsteller zu engagieren.</p>
<p class="Body">Dass man sich seitens des Produktionsteams entschieden hat, die live am Set eingesungene Tonspur auch für den Soundtrack zu nutzen, kann nur als Fehlentscheidung gewertet werden. Häufig irritieren Nebengeräusche, von klarem Gesang kann kaum die Rede sein, da dieser dem zeitgleich stattfindenden intensiven Spiel untergeordnet wird. Da hilft auch die für den Soundtrack neu arrangierte, sehr gelungene Orchestrierung nicht. So mag Cameron Mackintosh im Booklet noch so begeistert von den neuen technischen Möglichkeiten zur Aufnahme von Live-Performances schwärmen &#8211; in diesem Fall überwiegt ein gedämpfter Gesamteindruck.</p>
<p class="paragraph_style_1" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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