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	<title>2023-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>2023-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Klassisches Drama für die Musicalbühne</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Nov 2023 12:02:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2023]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Marchetti]]></category>
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		<category><![CDATA[Der Graf von Monte Christo]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wem Alexandre Dumas&#8216; Klassiker der Weltliteratur nich geläufig ist, für den gibt es hier eine sehr kurze Zusammenfassung des Geschehens: <em>Edmond Dantès wird Opfer einer infamen Intrige, gerade in dem Moment, in dem sein berufliches und privates Glück perfekt scheint. Soeben zum Kapitän befördert, feiert er die Verlobung mit der schönen Mercédès – und im nächsten Moment verliert er nicht nur seine Freiheit, sondern auch seine große Liebe an einen Widersacher. </em><br />
<em>Viele Jahre sitzt Dantès im Gefängnis, während sich seine Feinde an Reichtum und gesellschaftlicher Anerkennung erfreuen. Ein Mitgefangener verrät ihm den Weg zu einem Schatz auf der Mittelmeerinsel Monte Christo, den Dantès nach dessen erfolgreicher Hebung zu einer ausgeklügelten Rache nutzt: Als geheimnisvoller „Graf von Monte Christo“ kehrt er zurück…</em> (Quelle: <a href="https://www.theater-lueneburg.de/stuecke/der-graf-von-monte-christo/">Theater Lüneburg</a>)</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-3425 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_Galerie_c_tw_AndreasTamme-1-1024x683-1-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_Galerie_c_tw_AndreasTamme-1-1024x683-1-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_Galerie_c_tw_AndreasTamme-1-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_Galerie_c_tw_AndreasTamme-1-1024x683-1.jpg 1024w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Frank Wildhorn und Jack Murphy haben den dramatischen Stoff für die Weltpremiere in St. Gallen 2009 geschrieben. Wildhorn hat bekanntermaßen ein Händchen für düstere Themen, bei denen der Zuschauer tief in die Seelen der Protagonisten blickt. Und so beginnt auch dieses Stück mit einem sehr pathetischen Opening (der Verlobung von Edmond und Mercédès), bei dem zwei Dinge direkt deutlich werden: Thomas Borchert und Navina Heyne sind auch auf der Bühne ein Traumpaar, aber Walzer tanzen können die Paare auf der Bühne allesamt nicht.</p>
<p>Navina Heyne hat eine wunderschöne Stimmfarbe, sanft und tief, eher untypisch für das Musicalfach, aber perfekt für diese Rolle! Thomas Borchert war schon 2009 ein wenig zu alt für den zu Beginn des Stücks erst 19-jährigen Edmond, dennoch gelingt es ihm, dessen Naivität und Gutgläubigkeit glaubwürdig darzustellen.</p>
<p>&#8222;Niemals allein&#8220; ist &#8222;ein typischer&#8220; Wildhorn. Man fühlt sich sehr an &#8222;Jekyll &amp; Hyde&#8220; erinnert als sich das Paar voneinander verabschieden muss, da Edmond aufgrund einer Intrige neidvoller Adliger gefangengenommen wird. Fast wirkt es so als wäre Mercédès gestorben, denn sie wird auf der Bühne mit Rosen bedeckt, doch da sie wenig später wieder singt, ist dies wohl nur ein inszenatorisch missglückter Einfall.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3423 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-7-683x1024-1-267x400.jpg" alt="" width="267" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-7-683x1024-1-267x400.jpg 267w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-7-683x1024-1.jpg 683w" sizes="(max-width: 267px) 100vw, 267px" /></p>
<p>Im Gefängnis, in dem Edmond 14 lange Jahre verbringen muss, trifft er auf Abbé Faria, den Sascha Littig mit einer gewissen Cleverness und Unbedarftheit spielt. Edmond lernt viel von Faria &#8211; vor allem im Gefängnis zu überleben und sich nicht seiner Todessehnsucht hinzugeben. Kurz bevor Faria selbst stirbt, weiht er Edmond noch in das Geheimnis des Schatzes von Monte Christo ein. Das Duett (&#8222;Könige&#8220;) ist sehr schön und unterstreicht die Bedeutsamkeit der Beziehung von Edmond und Faria.</p>
<p>Luisa Vampa, die Piratin, die Edmond nach Monte Christo bringt, ist von Cornelia Brunn (Bühnen- und Kostümbild) vortreffelich eingekleidet worden. Leider will die Choreographie (Olaf Schmidt) so gar nicht zu grobschlächtiegn Priaten passen. Sie hüpfen eher etwas albern zu &#8222;Piraten &#8211; Wahrheit oder Wagnis&#8220; herum. Fragen wirft auch auf, warum Wolfgang Berthold (Regie) Edmond in der Schatzhöhle Geldscheine hochwerfen lässt. Die gab es damals nun ganz sicher noch nicht&#8230;</p>
<p>Wir erfahren, dass Mercédès in der Zwischenzeit nicht nur Edmonds Erzfeind Mondego geheiratet hat, sondern beide auch einen gemeinsamen Sohn haben. Einmal mehr stellt Heyne ihr gesangliches Können bei &#8222;Wie mich die Welt umarmt&#8220; unter Beweis. Für Edmond, der unerkannt auf Rache sinnt, ist diese Erkenntnis die Hölle auf Erden, was Thomas Borchert in der gleichnamigen Szene eindringlich zum Ausdruck und zu Gehör bringt.</p>
<p>In Rom begegnet er Albert de Morcerf, dem Sohn von Mercédès und Mondego, der es dank militärischer Verdienste inzwischen zum Graf von Morcerf gebracht hat. Edmond hat zunächst keine Ahnung, wer der Junge ist, nutzt aber seine Verbindung zur Piratin Vampa, die Albert entführt hat, und kann ihn aus ihren Händen befreien. Als Graf von Monte Christo wird daraufhin von den dankbaren Eltern nach Paris eingeladen, wo er mit seiner luxuriösen Lebensführung und seinem exotischen, orientalisch gefärbten Geschmack Aufsehen in der adligen Gesellschaft. Auf einem Ball erkennt Mercédès ihn wieder, doch er versucht, sich rauszureden und blendet alle anderen erfolgreich. &#8222;Diese Augen/Der Mann ist tot&#8220; ist ein hervorragender Beleg dafür, wie sehr Borchert und Heyne harmonieren.</p>
<p>Seine Feinde hat er sich inzwischen zu Freunden gemacht. So hat er sie jederzeit unter Kontrolle und kann seinen Racheplan weiter verfolgen. In der Szene und dem Song &#8222;Die Falle/Zuviel ist nie genug&#8220; gipfelt dann die falsche Freundschaft von Edmond, Danglars, Villefort und Mondego. Insbesondere Letzterer muss mächtig einstecken als Edmond der feinen Gesellschaft verrät, dass Mondego nur durch den Verrat seines Befehlshabers an den Feind zu zweifelhafte, Ruhm, gelang. Albert (gespielt von Anton Frederik von Mansberg) fordert vom Grafen Genugtuung für seinen Vater, was jedoch seine Mutter Mercédès zu verhindern sucht. Sie hat die wahre Identität des Grafen erkannt und appelliert an sein Gewissen, das Leben des Jungen zu verschonen.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3422 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-27-1024x683-1-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-27-1024x683-1-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-27-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-27-1024x683-1.jpg 1024w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Dantès hat Mercédès immer noch nicht verziehen, dass sie Mondego geheiratet hat, und weigert sich mit den Worten: &#8222;Mitleid ist etwas für Schwache.&#8220; Mercédès denkt über ihr vergeudetes Leben nach und macht sich Vorwürfe, weil sie nicht auf Edmond gewartet hat und träumt immer noch davon wieder mit ihm zusammen sein &#8211; Gefühle, die Heyne während &#8222;All die Zeit&#8220; berührend intoniert.</p>
<p>Das Duell findet statt, doch Albert trifft den Grafen nicht. Als sich dieser anschickt, den jungen Widersacher zu töten, taucht dessen Freundin Valentine (Pia Naegeli) auf und gesteht ihm ihre Liebe (&#8222;Schöner Schein&#8220;). Berührt von soviel Ehrlichkeit und Leidenschaft lässt Edmond von seinem Vorhaben ab. Er erinnert sich als frühere Tage. &#8222;Der Mann, der ich einst war&#8220; ist sicherlich einer der Showstopper und Thomas Borchert perfekt auf den Leib geschrieben.</p>
<p>Kurz danach kommt es zum klärenden Gespräch zwischen Mercédès und Edmond, welches jedoch durch Mondego gestört wird, der auf Rache sinnt. Doch er verliert den Kampf gegen seinen Erzfeind (&#8222;Hölle auf Erden&#8220;). Edmond wird von seinen Schuldgefühlen übermann, doch Mercédès gelingt es, ihm klarzumachen, dass Mondego seiner eigenen Besessenheit und Rachsucht zum Opfer gefallen ist. Mercédès Liebe und Mitgefühl öffnen Edmond den Weg in eine Zukunft. Eine Zukunft an der Seite der Frau, die er noch immer über alles liebt. Mit &#8222;Niemals allein&#8220; endet Alexandre Dumas spannende Geschichte vom Graf von Monte Christo.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3424 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-4-1024x683-1-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-4-1024x683-1-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-4-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-4-1024x683-1.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Frank Wildhorn ist es gelungen, die verschiedenen emotionalen Spielarten ganz vorzüglich zu vertonen. Natürlich bleibt er sich selbst treu und so hat das Stück musikalisch einen hohen Wiedererkennnungswert. Die Besetzung der Hauptrollen ist perfekt: Thomas Borchert atmet die Rolle des von Gefühlen jeglicher Couleur getriebenen Grafen und ist gesanglich und schauspielerisch über jeden Zweifel erhaben. Navina Heyne überrascht durch ihr für ein Musical untypische, doch außerordentlich warme und gefühlvolle Stimme. Auch ihr gelingt es, die emotionale Achterbahnfahrt des Lebens von Mercédès authentisch nachzuzeichnen. Gerd Achilles kommt die Rolle des hasserfüllten, von Neid getriebenen Bösewichts Mondego zu, die er mit berückender Energie ausfüllt. Fast könnte man meinen, die Feindschaft der Männer sei echt.</p>
<p>&#8222;Der Graf von Monte Christo&#8220; ist viel Stoff in relativ kurzer Zeit, noch dazu ist die Handlung vor vielen hundert Jahren angesiedelt. Doch es gelingt Wolfgang Berthold das Stück kurzweilig und mit genau dem richtigen Fokus auf die Protagonisten und deren Handlungsmotive umzusetzen. Wie schön, dass sich ein Stadttheater statt eines Standard-Musicals auch einmal solch ein anspruchsvolles Stück ausgesucht hat. Gern mehr davon!</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<p style="text-align: left;"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater Lüneburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">11</span><span class="Bold">. November 2023</span><span class="Bold"><br />
<strong>Darsteller: </strong></span>Thomas Borchert, Navina Heyne, Sascha Littig, Gerd Achilles, Steffen Neutze , Oliver Hennes, Franziska Ringe, Andrea Marchetti, Anton Frederik von Mansberg, Pia Naegeli, Eric Keller, Falk Steingräber</span><br />
<span class="Bold"><span style="color: #000080;"><strong>Regie / Musik: </strong>Wolfgang Berthold / Frank Wildhorn</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong>Fotos: </strong>Andreas Tamme</span></span></p>
<p><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=RvqyCVR9A84" title="DER GRAF VON MONTE CHRISTO | Großes Haus" width="640" height="360" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/RvqyCVR9A84?feature=oembed" consent-required="3783" consent-by="services" consent-id="3784" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/RvqyCVR9A84?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe></p>
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		<title>Eine schwungvolle Musicalrevue mit talentiertem Nachwuchs</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/eine-schwungvolle-musicalrevue-mit-talentiertem-nachwuchs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Nov 2023 13:33:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2023]]></category>
		<category><![CDATA[Die Große Weihnachtsshow]]></category>
		<category><![CDATA[First Stage Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>War es in den vergangenen Jahren so, dass die Stage School Hamburg mit ihrer „Großen Weihnachtsshow“ alljährlich alles, was Weihnachten an Deko, Klischees und (musikalischen) Wundern zu bieten hat, über dem Publikum förmlich ausschüttete, war schon vergangenes Jahr in der Regie von Kira Hehlemann zu spüren, dass sich an der „Überdosis Weihnachten“ zumindest im First ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>War es in den vergangenen Jahren so, dass die Stage School Hamburg mit ihrer „Großen Weihnachtsshow“ alljährlich alles, was Weihnachten an Deko, Klischees und (musikalischen) Wundern zu bieten hat, über dem Publikum förmlich ausschüttete, war schon vergangenes Jahr in der Regie von Kira Hehlemann zu spüren, dass sich an der „Überdosis Weihnachten“ zumindest im First Stage Theater etwas ändern würde. Auch 2023, in der bereits siebten Auflage der „Großen Weihnachtsshow“ übernahm Hehlemann die Regie und schickt die Zuschauer in ein magisches Hotel, in dem die Gäste einige Spukmomente erleben und gemeinsam den wahren Geist der Weihnacht suchen, um das Hotel wieder verlassen zu können.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3396 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/STAGE_2023_XMAS-151-266x400.jpg" alt="" width="266" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/STAGE_2023_XMAS-151-266x400.jpg 266w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/STAGE_2023_XMAS-151-681x1024.jpg 681w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/STAGE_2023_XMAS-151-768x1154.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/STAGE_2023_XMAS-151-1022x1536.jpg 1022w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/STAGE_2023_XMAS-151-1363x2048.jpg 1363w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/STAGE_2023_XMAS-151-scaled.jpg 1703w" sizes="auto, (max-width: 266px) 100vw, 266px" />Im Gegensatz zu vorangegangen Jahren gibt es also eine durchgehende Handlung und auch einen von Felix Wienbürger mehr als ansprechend gestalteten Rahmen. Wie er die Bühne für die Weihnachtsshow verwandelt hat, ist beeindruckend! Bis das Hotel sein wahres Ich zeigt und die Hotelgäste quasi einsperrt (der einzige Ausgang wäre eine Drehtür, die aber alle, die das Haus verlassen wollen, schwungvoll wieder hineinbefördert), dauert es jedoch fast den gesamten ersten Akt. Das Publikum trifft verschiedenste Hotelgäste, die alle ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern.</p>
<p>Da ist der Butler, der mit „It’s beginning to look a lot like Christmas”, alle auf die Feiertage einstimmt. Pascal Giebels, warme, voluminöse Stimme und seine herzliche Ausstrahlung passen perfekt zu diesem Song. Richtig tolle Pop-Stimmen haben auch Babak Malekzadeh und Lea Vowinkel, die als aufgesetzt freundliches, sich aber zutiefst verachtenden Paar ein urkomisches „Merry Christmas, Baby“ aufs Parkett bringen.</p>
<p>Highlight des ersten Akts ist aber ganz sicher Laura Schäfer, die den beliebtesten und gleichzeitig meistgehassten Weihnachtssong, „Last Christmas“ derartig durch den Kakao zieht, dass das Publikum vor Freude juchzt (Idee: Lars Redlich). Für Gänsehaut sorgt „O Holy Night“ in der Version aus der TV-Serie „Glee“, wo Gesang und Tanz eine wahrlich traumhafte Einheit bilden.</p>
<p>Während bspw. „Drei Worte von Dir“ aus „Ghost“ so gar nicht in den weihnachtlichen Kontext dieser Revue passen will, ist „Hang your Lights“ (Jamie Cullam) von Anna Talimaa und Lea Vowinkel ein perfekter Beleg für die hohe Qualität der zukünftigen Absolventinnen der Stage School. Auch Songs aus „Das Wunder von Bern“ oder die Comedian Harmonists wollen nicht so recht ins Gesamtbild passen. In die Pause entlassen wird das Publikum mit einer Slapstick-Nummer zu Harry Belafontes „Banana Boat Song“ (Day-O), der von Kira Hehlemann kurzerhand etwas ungelenk auf „Weihnacht“ umgedichtet wurde.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3393 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/STAGE_2023_XMAS-7-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/STAGE_2023_XMAS-7-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/STAGE_2023_XMAS-7-1024x681.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/STAGE_2023_XMAS-7-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/STAGE_2023_XMAS-7-1536x1022.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/STAGE_2023_XMAS-7-2048x1363.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Im zweiten Akt versucht jeder Gast auf seine Art, das „magische Hotel“ davon zu überzeugen, dass er bzw. sie Weihnachten liebt. Wirklich glaubwürdig erscheinen dem Hotel nur wenige dieser Liebesbekundungen. Und wer kann es dem Hotel verdenken?</p>
<p>„Willkommen bei uns zur Weihnachtszeit“ ist eine adaptierte Version von „Family Madrigal“ aus „Encanto“ – fürwahr ein toller Song, doch in dieser deutschen Fassung nur bedingt ein Genuss. Der wortgewaltige und sehr witzige „Weihnachtsrap“ und das sehr akkurate „Carol of the Bells“ entschädigen hierfür jedoch vollumfänglich. Als nächstes versuchen die Gäste, das Hotel damit für sich zu gewinnen, dass sie eine „Frau für Santa“ (oder doch einen Mann?) suchen. Die Szene fliegt atemlos am Publikum vorbei und ist herrlich schräg. Auch „Der Weihnachtsmann und ich“ in Anlehnung an „The Wizard and I“ („Wicked“) sorgt für Begeisterung beim Publikum. Torben Bach hat für beide Szenen die Projektleitung übernommen und stellt nachdrücklich nicht nur sein komödiantisches Talent, sondern auch seine Gesangsvermögen, unter Beweis. Munja Meier sorgt mit einem sehr gefühlvoll gesungenen „Please come home for Christmas“ für die leiseren Töne der zweiten Hälfte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3397 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/STAGE_2023_XMAS-46-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/STAGE_2023_XMAS-46-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/STAGE_2023_XMAS-46-1024x681.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/STAGE_2023_XMAS-46-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/STAGE_2023_XMAS-46-1536x1022.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/STAGE_2023_XMAS-46-2048x1363.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Choreographisch kann Adam M. Cooper bei den Studierenden der Stage School einmal mehr aus dem Vollen schöpfen. Das Ergebnis sind überaus gelungene Pas de deuxs (u.a. „Rewrite the Stars“), in denen die Paare geschmeidig und gefühlvoll über die Bühne schweben sowie energiegeladene Ensemblenummern, beiden im wahrsten Sinn die Stuhlreihen im Theater anfangen zu beben (bspw. die sehr stimmige Steppnummer zu „Polarexpress“ und natürlich das „Showballett“ zu einem Potpourri von Weihnachtssongs, ganz zu schweigen vom „Weihnachts-Chaos“).</p>
<p>So verlockend die Idee einer durchdachten Handlung und eines roten Faden auch scheinen mag, es bleibt viel von der Kreativität früherer Inszenierungen auf der Strecke. Natürlich können die Studierenden auch in dieser – im Übrigen schon zur Premiere nahezu ausverkauften Spielzeit – Revue ihr Können und ihre Vielseitigkeit zeigen, aber die unbedingte Spielfreude, der Spaß daran, die Gratwanderung zwischen Kitsch und Kunst auszutesten, das fehlt in dieser doch recht glattgezogenen Musical-Show.</p>
<p>Premierenpublikum ist jedoch immer sehr wohlwollend – was sicherlich auch an den zahlreich anwesenden Absolventen und (ehemaligen) Mitarbeitern liegt – und so bekommen die 42 Nachwuchsdarsteller den tosenden Applaus, den sie für ihre fulminante Leistung verdienen.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span><br />
<span style="color: #000080;"><em>erschienen in <a style="color: #000080;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></em></span></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Fist Stage Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">6</span><span class="Bold">. November 2023</span><span class="Bold"><br />
<strong>Darsteller: </strong></span>Studierende der Stage School Of Music, Dance and Drama</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Regie / Choreographie: </strong>Kira Hehlemann / Adam M. Cooper<br />
<strong>Fotos: </strong>Dennis Mundkowski<br />
</span></p>
</div>
</div>
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		<title>Licht &#038; Schatten, Verwirrung &#038; Klarheit</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/licht-schatten-verwirrung-klarheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Nov 2023 13:18:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2023]]></category>
		<category><![CDATA[Arndt Möller]]></category>
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		<category><![CDATA[Hanna Langenbrink]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon 2018 konnte das Publikum in Kiel in der Regie von Daniel Karasek eine Musical-Fassung von William Shakespeares Komödie „Was Ihr wollt“ erleben (Buch: Daniel Karasek &#38; Kerstin Daiber, Musik: Martin Tingvall). In dieser Spielzeit zeigt das Junge Musical am Theater Lüneburg erneut eine musikalische Uraufführung dieses literarischen Verwirrspiels – diesmal mit der Musik von ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon 2018 konnte das Publikum in Kiel in der Regie von Daniel Karasek eine Musical-Fassung von William Shakespeares Komödie „Was Ihr wollt“ erleben (Buch: Daniel Karasek &amp; Kerstin Daiber, Musik: Martin Tingvall). In dieser Spielzeit zeigt das Junge Musical am Theater Lüneburg erneut eine musikalische Uraufführung dieses literarischen Verwirrspiels – diesmal mit der Musik von Daniel Stickan. Friedrich von Mansberg zeichnet neben Buch und Texten auch für die Regie verantwortlich.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3386 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/WAS-IHR-WOLLT_c_JanHoek-6-683x1024-1-267x400.jpg" alt="" width="267" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/WAS-IHR-WOLLT_c_JanHoek-6-683x1024-1-267x400.jpg 267w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/WAS-IHR-WOLLT_c_JanHoek-6-683x1024-1.jpg 683w" sizes="auto, (max-width: 267px) 100vw, 267px" />„Was Ihr wollt“ erzählt die Geschichte der schiffbrüchigen Viola, die sich unsterblich in ihren Dienstherrn Orsino verliebt. Der jedoch ist ebenso besessen von der um ihren Bruder trauernden Olivia, die dem Werben des Herzogs jedoch nichts abgewinnen kann. Stattdessen lässt sich Olivia den Kopf verdrehen von Cesario, Orsinos Botenjungen, in dessen Verkleidung niemand anderer steckt als Viola. Hinzu kommen noch ein paar Intrigen von Verwandten und Angestellten und fertig ist die perfekte Shakespeare-Komödie, die zudem noch ein ausgesprochenes Happy End hat. Denn Viola trifft ihren ertrunken geglaubten Zwillingsbruder Sebastian wieder, Olivia heiratet eben diesen und Orsino gibt Olivia endlich auf und wendet sich Viola zu.</p>
<p>Das ohnehin schon sehr hohe Potential an Beziehungswirrwarr wird in Lüneburg noch dadurch gesteigert, dass alle Rollen genderneutral besetzt wurden. Und so kommt es, dass Orsino von Lotta Wroblewski, Viola von Leo Ehmke, Olivia von Janosh Kratz, Malvolio von Nike Just, Maria von Frithjof Gerken, Tobias und Christoph von Hanna Langenbrink und Belana Pittin gespielt wird. Arndt Möller (Sebastian), Sascha Littig und Jakob von Mansberg (Narren) komplettieren das Ensemble des Jungen Musicals Lüneburg am Premierenabend.</p>
<p>Bei „Was Ihr wollt“ gibt es viel Licht und Schatten. Herausragend agieren und singen die beiden Narren Sascha Littig und Jakob von Mansberg. Sie sorgen für lustige, freche und nachdenkliche Momente, sind von Friedrich von Mansberg gut in Szene gesetzt und scheinen in ihren Rollen aufzugehen. Präzise halten sie den anderen Darstellern den Spiegel vor.<br />
Nike Just stellt als Malvolio alle anderen in den Schatten. Sie spielt leidenschaftlich und überzeugt gleichermaßen gesanglich, was bei einer so überzogenen Drama Queen wie Malvolio sicherlich herausfordernd ist. Ihre Ausstrahlung ist raumgreifend (nicht nur, wenn das Ensemble sie durch den Saal „schweben“ lässt). Diese Nachwuchsdarstellerin gehört 100%ig auf die Bühne!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3388 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/WAS-IHR-WOLLT_c_hoek-1-791x1024-1-309x400.jpg" alt="" width="309" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/WAS-IHR-WOLLT_c_hoek-1-791x1024-1-309x400.jpg 309w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/WAS-IHR-WOLLT_c_hoek-1-791x1024-1-768x994.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/WAS-IHR-WOLLT_c_hoek-1-791x1024-1.jpg 791w" sizes="auto, (max-width: 309px) 100vw, 309px" />Ähnlich begeisternd spielt Janosh Kratz als Olivia: Das Verletzliche und Genervte der jungen Prinzessin bringt er genauso glaubwürdig über die Rampe wie das Verliebte. Auch gesanglich gehört er zu den Besseren. Auch Leo Ehmke gelingt es in seiner ungewöhnlichen Doppelrolle als Viola und Cesario zu glänzen, insbesondere wenn er sich am Piano von Pascal F. Skuppe (Musikalische Leitung) selbst begleitet.</p>
<p>Apropos Musik – hier lässt sich kein roter Faden erkennen: Der Titelsong „Was Ihr wollt“ geht zwar ins Ohr, ist aber inhaltlich sehr dünn. Und nach der gefühlt achtzehnten Reprise von „Geist der Liebesglut“ hat man auch diesen Song eindeutig über. Über diese schwer greifbare kompositorische Handschrift täuschen auch die recht anspruchsvollen und von den jungen Darstellern sehr gut umgesetzten Choreographien von Rhea Gubler nicht hinweg.</p>
<p>Die Kostüme wirken im Gegensatz zum Bühnenbild seltsam unausgewogen (Bühnen- und Kostümbild Barbara Bloch). Eine Struktur sucht man hier vergebens. Von Mansberg überspannt den Bogen auch inszenatorisch einige Male. Als Beispiel sei hier nur der völlig überzogene Lichtschwertkampf von Christoph und Cesario genannt.</p>
<p>Tatsächlich ist es am Ende wirklich egal, wer welche Rolle spielt. Wenn der/die Darsteller/in das entsprechende gesangliche und schauspielerische Können hat, gibt es keinen Grund, alle Figuren genderkonform zu besetzen. Das war bekanntermaßen zu Shakespeares Zeiten auch nicht der Fall, das Frauen damals nicht auf der Bühne agieren durften. Wünschenswert wäre es, wenn sich in der Gesamtinszenierung eine einheitliche Handschrift erkennen ließe. Nichtsdestoweniger zeigt das Junge Musical Lüneburg einmal mehr, wieviel Können und Kreativität in ihnen steckt. Von der Begeisterung für die Bretter, die die Welt bedeuten, ganz zu schweigen!</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span><br />
<span style="color: #000080;"><em>erschienen in <a style="color: #000080;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></em></span></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p style="text-align: left;"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Junge Bühne T.3, Lüneburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">3</span><span class="Bold">. November 2023</span><span class="Bold"><br />
<strong>Darsteller: </strong></span>Lotta Wroblewski, Leo Ehmke, Arndt Möller, Janosh Kratz, Frithjof Gerken, Hanna Langenbrink, Belana Pittin, Nike Just, Sascha Littig, Jakob von Mansberg</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Regie / Musikalische Leitung: </strong>Friedrich von Mansberg / Pascal F. Skuppe<br />
<strong>Fotos: </strong>Jan Hoek<br />
</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=vInQe4d1WCw" title="WAS IHR WOLLT, Junges Musical nach der Komödie von Shakespeare / Ab 14 Jahre" width="640" height="360" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/vInQe4d1WCw?feature=oembed" consent-required="3783" consent-by="services" consent-id="3784" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/vInQe4d1WCw?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe></p>
</div>
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		<title>Brillant auf die musikalischen Gäste zugeschnitten</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/brillant-auf-die-musikalischen-gaeste-zugeschnitten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Oct 2023 13:18:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2023]]></category>
		<category><![CDATA[Carin Filipcic]]></category>
		<category><![CDATA[Elvire Beekhuizen]]></category>
		<category><![CDATA[Laurence Kalaidjian]]></category>
		<category><![CDATA[Patrick Stanke]]></category>
		<category><![CDATA[Steffen Kubach]]></category>
		<category><![CDATA[Stephen Sondheim]]></category>
		<category><![CDATA[Sweeney Todd]]></category>
		<category><![CDATA[Theater Lübeck]]></category>
		<category><![CDATA[Werner Sobotka]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stephen Sondheims Musicals sind beileibe keine leichte Kost – weder für die Zuschauer noch für die Darsteller und Musiker, die seine anspruchsvollen Kompositionen zu Gehör bringen. Dass in Lübeck in dieser Spielzeit die Wahl auf „Sweeney Todd“ ist daher umso erfreulicher, wird Sondheim doch hierzulande nicht allzu oft am Stadttheater gezeigt. Das Drei-Sparten-Haus bleibt seinem ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Stephen Sondheims Musicals sind beileibe keine leichte Kost – weder für die Zuschauer noch für die Darsteller und Musiker, die seine anspruchsvollen Kompositionen zu Gehör bringen. Dass in Lübeck in dieser Spielzeit die Wahl auf „Sweeney Todd“ ist daher umso erfreulicher, wird Sondheim doch hierzulande nicht allzu oft am Stadttheater gezeigt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3380 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_02-820427_c_Olaf-Malzahn-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_02-820427_c_Olaf-Malzahn-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_02-820427_c_Olaf-Malzahn-1024x682.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_02-820427_c_Olaf-Malzahn-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_02-820427_c_Olaf-Malzahn-1536x1022.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_02-820427_c_Olaf-Malzahn-2048x1363.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Das Drei-Sparten-Haus bleibt seinem bewährten Vorgehen treu und hat auch für diese Musical-Inszenierung zwei erfahrene Musicaldarsteller für die Hauptrollen engagiert. Patrick Stanke und Carin Filipčić erweisen sich im Laufe des Abends als perfekt eingespieltes Team: Die Chemie zwischen beiden stimmt, sie bilden ein eingeschworenes mörderisches Duo und sind gesanglich über jeden Zweifel erhaben. Doch von vorn…</p>
<p>Das Publikum findet sich in einem rundum mit Plastikfolie abgehängten Theatersaal wieder. Wird hier gerade renoviert? Nein, natürlich will man die historischen Ränge vor potenziellen Blutspritzern schützen. Denn der Barbier des Grauens nimmt auf nichts und niemanden Rücksicht. Okay, tatsächlich wird es gar nicht so blutig wie bspw. 2019 im English Theatre in Frankfurt, wo sogar die Zuschauer in der ersten Reihe Schutzumhänge anziehe mussten, doch Sweeney Todd, gänzlich von Rache zerfressen, verfolgt sein Ziel unerbittlich.</p>
<p>Optisch bleibt es weitgehend düster: Mit Ausnahme von Pirelli und seiner Gaukler-Truppe erinnern alle Darsteller an Gruftis, auch Mrs. Lovett (Filipčić) und Todd (Stanke) bilden hier keine Ausnahme. Londons Skyline ist unten auf die Plastikvorhänge gemalt, die die Bühne umrahmen, einige Großkulissen skizzieren Mrs. Lovetts Pie Shop und Richter Turpins Haus. Stephan Prattes (Bühne) und Elizabeth Gressel (Kostüme) haben hier ein stimmiges Gesamtbild geschaffen, Armut, Hunger und Frust der städtischen Bevölkerung im (vor)-industriellen London sind deutlich spürbar. Nikolai Meyers Maske fügt sich phasenweise sehr harmonisch in das Gesamtbild ein, bei manchen Figuren fühlt man sich dann plötzlich sehr an „Cabaret“ oder „Struwwelpeter“ erinnert, so sehr leuchten die Wangen, Lippen und Lidschatten in kräftigen Farben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3377 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_01-820372_c_Olaf-Malzahn-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_01-820372_c_Olaf-Malzahn-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_01-820372_c_Olaf-Malzahn-1024x682.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_01-820372_c_Olaf-Malzahn-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_01-820372_c_Olaf-Malzahn-1536x1022.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_01-820372_c_Olaf-Malzahn-2048x1363.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Schon beim ersten Aufeinandertreffen von Mrs. Lovett und Sweeney Todd begeistert Carin Filipčić mit ihrem pointierten Timing, Sinn für Komik und herausragender Mimik. Der von Trauer gezeichnete und von Vergeltung getriebene Todd wird schnell zu ihrem Auserkorenen. Als sie erkennt, dass es sich bei dem grantelnden Barbier um Benjamin Barker handelt, auf den sie schon früher ein Auge geworfen hatte, ist sie wild entschlossen, ihn um jeden Preis für sich zu gewinnen. Um wirklich jeden Preis! Sie überredet ihn und gemeinsam bauen sie einen über alle Maßen erfolgreichen Pie Shop auf. Zum Glück ahnt keiner der bierseligen Gäste, was oder besser wen sie gerade verspeisen. Mrs. Lovetts Unbeirrbarkeit zieht sich wie ein roter Faden durch das Stück und wird unterstrichenmit optisch wie schauspielerisch sehr gelungenen Szenen wie „Dort am Meer“.</p>
<p>Zu Beginn ist Patrick Stanke hinter dem langen Bart und mit den tiefen Augenringen kaum zu erkennen, doch spätestens bei der gesungenen Liebeserklärung an Todds Rasiermesser („Mein Freund“) ist seine warme, gefühlvolle Stimme unverkennbar. Gleiches gilt für sein flehentliches „Johanna“. Auch mimisch zieht er das Publikum in seinen Bann &#8211; insbesondere beim gemeinsamen Probieren der Meat Pies mit Mrs. Lovett („Nehmt Prelat“). Den ausgedehnten Zwischenapplaus nach seinem Rache-Monolog hat sich Stanke mehr als verdient!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3376 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_06-820692_c_Olaf-Malzahn-266x400.jpg" alt="" width="266" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_06-820692_c_Olaf-Malzahn-266x400.jpg 266w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_06-820692_c_Olaf-Malzahn-681x1024.jpg 681w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_06-820692_c_Olaf-Malzahn-768x1154.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_06-820692_c_Olaf-Malzahn-1022x1536.jpg 1022w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_06-820692_c_Olaf-Malzahn-1363x2048.jpg 1363w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_06-820692_c_Olaf-Malzahn-scaled.jpg 1704w" sizes="auto, (max-width: 266px) 100vw, 266px" /></p>
<p>So authentisch Filipčić und Stanke in die Haut ihrer Alter Egos schlüpfen, so wenig gelingt dies bei den aus dem Haus besetzten Rollen: Elvire Beekhuizen gibt Johanna Barker, Todds Tochter, die als Mündel von Richter Turpin ihr Dasein fristet. Leider fehlt es der lyrischen Koloratursopranistin an Gespür für die Figur, sie wirkt die meiste Zeit seltsam aufgesetzt und hat auch ihre liebe Müh mit Sondheims Kompositionen. Auch Bariton Laurence Kalaidjian zeigt Züge von Overacting, doch seine gefühlvolle Stimme und sein charmantes Spiel lassen darüber schnell hinwegschauen. Doch ihr „Küss mich“ Duett bleibt unfreiwillig schräg und ist schwer zu ertragen.</p>
<p>Franz Gürtelschmied gibt den herrlich schrägen Pirelli, der Todd sehr nervt und durch seinen plumpen Erpressungsversuch zu Mrs. Lovetts erster menschlicher Pie-Füllung wird. Sein Wettstreit mit Todd ist voll gelungener Slapstick-Momente. Pirellis Handlager Toby wird von Noah Schaul gegeben, der schon während seiner Ensemble-Einsätze aufhorchen lässt. Auch sein „Nun bin ich bei Euch“ („Not while I’m around“) ist herzerweichend und gefühlvoll.</p>
<p>Ein Heimspiel feiert einmal mehr Steffen Kubach, diesmal in der Rolle des fiesen Richters Turpin, der sein Mündel Johanna – auch gegen ihren Willen – heiraten will. Tatsächlich wirkt Kubachs Richter aber weniger fies als vielmehr recht naiv. „Hübsche Frauen“, das Duett zwischen den ehemaligen Widersachern Todd und Turpin, klingt fast schon zu befreit und harmonisch. Das dämonische, was dieser Szene innewohnt, geht hier leider etwas verloren.</p>
<p>Es wird deutlich, dass Werner Sobotka seine Inszenierung auf die beiden Gäste zugeschnitten hat. Sie können in allen Facetten glänzen und gewinnen das Publikum trotz der fragwürdigen Handlungen des grausamen Paares für sich. „Sweeney Todd“ in Lübeck ist einmal mehr ein Beleg, dass es sich lohnt, auch einem auf den ersten Blick sehr herausfordernden Sondheim-Musical eine Chance zu geben.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span><br />
<span style="color: #000080;"><em>erschienen in <a style="color: #000080;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></em></span></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Großes Haus, Theater Lübeck</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">29</span><span class="Bold">. Oktober 2023</span><span class="Bold"><br />
<strong>Darsteller:</strong> Carin Filipčić, Patrick Stanke<br />
<strong>Regie / Musik: </strong>Werner Sobotka / Stephen Sondheim<br />
<strong>Fotos: </strong>Olaf Malzahn<br />
</span></span></p>
<p><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://youtu.be/VlixHEye3lo" title="Theater Lübeck »Sweeney Todd«" width="640" height="360" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/VlixHEye3lo?feature=oembed" consent-required="3783" consent-by="services" consent-id="3784" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/VlixHEye3lo?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe></p>
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		<title>Pompös, atemberaubend und wahnsinnig intensiv</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/pompoes-atemberaubend-und-wahnsinnig-intensiv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Aug 2023 12:11:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2023]]></category>
		<category><![CDATA[Alvin LeBass]]></category>
		<category><![CDATA[Annakathrin Naderer]]></category>
		<category><![CDATA[Carsten Lepper]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn man den Saal des eigens für diese Show komplett renovierten Musical Dome in Köln betritt, findet man sich sofort im vor Kreativität sprudelnden, aber immer leicht anrüchigen Montmartre wieder. Eingehüllt in die Farben Rot und Gold, wird das Publikum von der Namensgebenden Roten Mühle willkommen geheißen. Der durch den gleichnamigen Film bekannte (im Theater ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man den Saal des eigens für diese Show komplett renovierten Musical Dome in Köln betritt, findet man sich sofort im vor Kreativität sprudelnden, aber immer leicht anrüchigen Montmartre wieder. Eingehüllt in die Farben Rot und Gold, wird das Publikum von der Namensgebenden Roten Mühle willkommen geheißen. Der durch den gleichnamigen Film bekannte (im Theater blau erstrahlende) Elefant bildet einen großartigen Kontrast hierzu. Tänzerinnen und Tänzer räkeln sich lasziv in den „Käfigen“ links und rechts des 1. Rangs. Ja, „sex sells“ – wenn nicht hier, wo dann?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3417 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-22-35-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-400x267.png" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-22-35-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-400x267.png 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-22-35-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-1024x683.png 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-22-35-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-768x512.png 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-22-35-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-1536x1025.png 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-22-35-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln.png 1619w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Langsam füllt sich die Bühne, Darsteller bewegen sich durch den Saal und plötzlich geht es los: „Lady Marmalade“ ist der einzig zulässige Opener für diese so emotional aufwühlende Show. Optisch sind die Damen ein Hingucker, da verzeiht man vielleicht den ein oder anderen schiefen Ton. Mindestens genauso erwartungsgemäß wirbeln die Damen (und Herren) zu „Can Can Can“ über die Bühne. Dieses Tempo, das einem kaum die Luft zum Atmen lässt, wird im gesamten ersten Akt aufrechterhalten. Puh!</p>
<p>Ein umfassendes musikalisches Konzept bleibt „Moulin Rouge“ schuldig. Aber vielleicht ist es auch gewollt, die Zuschauer durch einzelne Zeilen aus bekannten Songs (bspw. „Über den Wolken“, „Je ne parle pas francais, aber bitte red weiter“ oder „Ich seh in Dein Herz“) kurz aufhorchen zu lassen, um sie dann wieder in das musikalische Labyrinth der Bohemians zu entlassen.</p>
<p>Auch Lieder, die man aus dem Baz Luhrmann Film kennt (und vielleicht liebgewonnen hat), werden nur angeschnitten, miteinander vermischt und so in das gefühlte kompositorische Chaos eingegliedert. „Children oft he revolution“ gehört bspw. dazu. Dennoch wird jeder Songschnipsel aufwändig inszeiert und bekommt seinen eigenen Applaus.</p>
<p>Satines erster Auftritt (sie schwebt auf einer Schaukel über die Köpfe hinweg durch den Saal) ist sehr gelungen. Sophie Berner wirkt zwar nicht so elegant und scheint weniger zerbrechlich als Nicole Kidman im Film, doch gerade bei „Diamonds are a girl’s best friend“ in Kombination mit „All the single ladies“ passt diese spürbare Dominanz perfekt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3415 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-36-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-400x267.png" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-36-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-400x267.png 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-36-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-1024x683.png 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-36-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-768x512.png 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-36-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-1536x1025.png 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-36-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln.png 1619w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Das erste Treffen von Satine und Christian findet zu einer spannenden Version von „Shut up and dance with me“ statt. Wenn Christian dann feststellt, dass das feeling inside „a little bit funny“ ist, weicht die Verwunderung darüber, dass Christian anstelle des Duke diesen Song singt, umgehend der Begeisterung für Jonas Heins wunderbar gefühlvolle Stimme.</p>
<p>Der selbstherrliche Duke de Monroth stinkt vort Geld und weiß, dass er am längeren Hebel sitzt. Da können die „Bohemians“ noch so ausdrucksstark und kraftvoll insistieren. Carsten Lepper spielt den von Satines besessenen Financier einschüchternd und unnachgiebig und lässt keinerlei Zweifel daran, welche Macht er besitzt (bzw. zu besitzen glaubt). Sympathie bringt man für ihn schwerlich auf &#8211; und genau so soll es sein. Der Song &#8222;Can&#8217;t always have what you want&#8220; unterstreicht Monroths Ambitionen nur allzu deutlich.</p>
<p>Nur wenige Songs sind nicht bis zur Unkenntlichkeit reduziert, &#8222;Nature Boy&#8220; &#8211; Toulouse-Lautrecs ruhige, melancholische Hymne auf Christian, ist einer von ihnen. Alvin LeBass verleiht dem Stück den nötigen Tiefgang und sorgt für einen Moment der Ruhe in der ansonsten atemlosen Inszenierung.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3419 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-10-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-400x267.png" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-10-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-400x267.png 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-10-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-1024x683.png 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-10-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-768x512.png 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-10-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-1536x1024.png 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-10-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln.png 1620w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Das leidenschaftlich-komische &#8222;Elephant Love Medley&#8220; ist eine ausufernde Aneinanderreihung von Welthits wie All You Need is Love, Just One Night, Can&#8217;t Help Falling In Love, Don&#8217;t Speak, I Love You Always Forever, It Ain&#8217;t Me Babe, Love is a Battlefield, Play the Game,Take On Me, What&#8217;s Love Got To Do with It, Up Where We Belong, Heroes, Your Song und I Will Always Love You. Die ganze Szene wirkt etwas zu parodistisch, auch wenn man natürlich aus dem Film die Verworrenheit der Situation gut kennt.</p>
<p>Eine der größten Enttäuschungen ist die Umsetzung von &#8222;Roxanne&#8220;. Genauergesagt, die Nicht-Umsetzung dieses wahnsinnig intensiven, ausdrucksstarken Songs, mit dem Santiago so viel von sich und über seine Angebetete preisgibt. Stattdessen gibt es eine &#8222;Backstage Romance&#8220; bestehend aus Bad Romance, Tainted Love, Seven Nation Army, Toxic, Sweet Dreams Are Made of This von Santiago (Vini Gomes) und Nini (Annakathrin Naderer), die zwar Leidenschaft erkennen lässt, aber deutlich hinter den Erwartungen und Hoffnungen zurückfällt. Manchmal bleibt das Publikum bei &#8222;Moulin Rouge&#8220; einfach mit einem &#8222;Warum?&#8220; im Gesicht zurück. Diese Szene ist eine der Ursachen. Dafür ist das Lichtdesign in dieser Szene sehr gelungen. Justin Townsend hat wirklich tief in die Lichtkiste gegriffen, um eine ganz besondere Atmosphäre zu erschaffen.</p>
<p>Zum Träumen regt dann aber (zum Glück) auch auf der Bühne Christians sehnsuchtsvolles &#8222;Come what may&#8220; an, das durch sehr schlaue deutsche Texte besticht, Jonas Hein aber genug Raum lässt, diese wunderbare Adaption bis in die Herzen in den letzten Reihen des Theater zu zaubern.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3418 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-52-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-400x267.png" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-52-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-400x267.png 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-52-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-1024x683.png 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-52-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-768x512.png 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-52-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-1536x1024.png 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-52-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln.png 1620w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Recht unerwartet findet sich das Publikum nun in der Welt vom Duke de Monroth wieder: Alles ist in Pastelltönen, mondän, der Duke trägt einen standesgemäßen fliederfarbenen Anzug und wirkt völlig harmlos. Doch musikalisch ist &#8222;Only Girl In A Material World&#8220; dies ganz und gar nicht: von Rihanna über Marilyn Monroe bis hin zu Madonna wird ein großer Bogen gespannt, der den großen Konflikt zeigt, in dem Satine steckt.</p>
<p>Im Folgenden macht Satine ihre Schwindsucht unter den Kollegen publik, was wiederum in einer völlig absurden Absinth-Sause mündet. Mit &#8222;Chandelier&#8220; verarbeiten der Zidler, Christain, Toulouse-Lautrec, Santiago und die Kollegen ihre Gefühle und suchen einen Ausweg aus der angespannten Situation des &#8222;Moulin Rouge&#8220;. Und plötzlich wird sie doch noch besungen: &#8222;Roxanne&#8220;; allerdings von Christian im Absinth-Nebel und in einer viel zu braven Fassung. Da fehlen einem die Worte&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3416 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-00-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-400x267.png" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-00-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-400x267.png 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-00-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-1024x683.png 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-00-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-768x512.png 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-00-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-1536x1025.png 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-00-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln.png 1619w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Satine begehrt gegen den herrischen Duke auf, was dem naturgemäß nicht gefällt. Doch ihr Widerstand ist nur von kurzer Dauer. Weit weniger dramatisch als in Baz Luhrmanns filmischer Vorlage haucht sie nach einem traurigen &#8222;Your Song&#8220; ihr Leben aus und Christian trauert mit einem nochmals sehr gefülvollen &#8222;Come what may&#8220;.</p>
<p>Wahrheit, Schönheit, Freiheit und Liebe &#8211; darum geht es in dieser Show. Und davon möchte nicht nur der Zidler &#8222;More More More!&#8220; und bringt mit dem Finalsong noch einmal alle Zuschauer in Bewegung.</p>
<p>Nach dieser Show braucht das Publikum erstmal Zeit zum Verschnaufen. Wurden sie doch gute zweieinhalb Stunden in atemberaubenden Tempo durch das Leben der Pariser Bohemians gescheucht. Optisch hält &#8222;Moulin Rouge&#8220; was es verspricht: Catherine Zuber hat farbenfrohe Kostüpme entworfen, die perfekt mit Derek McLanes Bühnenbild harmonieren. Gut eingesetzte Kulissen tun ihr übrigens, um die Menschen, um die es an diesem Abend geht, in Szene zu setzen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3421 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/moulin-rouge-koeln-steffie-wunderl-0039-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/moulin-rouge-koeln-steffie-wunderl-0039-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/moulin-rouge-koeln-steffie-wunderl-0039.jpg 615w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Über den fehlenden musikalischen roten Faden habe ich schon genug gesagt, aber auch dieses vermeintliche akustische Chaos gehört zur Idee von künstlerischer Freiheit im Sinne der Bohemians. Sehr gute Unterhaltung ist garantiert, aber man muss sich anschnallen, damit man währenddessen nicht aus der Bahn fliegt.</p>
<p>Protagonisten und Ensemble sind großartig gewählt und verleihen ihren Alter Egos zu jeder Zeit den passenden Ausdruck. Berner, Hein und Lepper überzeugen in ihren Rollen 100%ig. Alvin LeBass, Vini Gomes und Gavin Turnbull (Zidler) haben allesamt starke Momente und man merkt ihnen die Spielfreude an.</p>
<p>Doch es bleibt die Frage: Wieso lässt man die Stärken des Film links liegen und schafft eine noch verstörendere Welt, in der sich die Zuschauer kaum zurechtfinden? Etwas weniger musikalisches und szenisches Durcheinander wären leichter zu vearbeiten gewesen, aber natürlich zeigt ein Mainstream-Musical nicht das wahre Gesicht des Moulin Rouge. Also ist es am Ende vielleicht doch genau richtig so wie es ist?!</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Musical Dome Köln</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">26</span><span class="Bold">. August 2023</span><span class="Bold"><br />
<strong>Darsteller: </strong>Sophie Berner, Jonas Hein, </span>Carsten Lepper, Gavin Turnbull, Alvin LeBass, Vini Gomes, Annakthrin Naderer</span><br />
<span class="Bold"><span style="color: #000080;"><strong>Regie / Musik: </strong>Alex Timbers / Justine Levine</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong>Fotos: </strong>Steffi Wunderl</span><br />
</span></p>
<p><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=FcloMB5zJao" title="Moulin Rouge! Das Musical - TRAILER - ab jetzt exklusiv in Köln" width="640" height="360" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/FcloMB5zJao?feature=oembed" consent-required="3783" consent-by="services" consent-id="3784" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/FcloMB5zJao?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe></p>
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		<title>Blonder gehts nicht!</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/blonder-gehts-nicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Jul 2023 12:17:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2023]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[First Stage Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Natürlich Blond]]></category>
		<category><![CDATA[Stage School of Music Dance and Drama]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jedes Jahr stellt sich der zweite Jahrgang der Stage School vor Beginn seines letzten Ausbildungsjahres der Herausforderung, komplett eigenständig ein Musical auf die Bühne des First Stage Theaters zu bringen. In diesem Jahr fiel die Wahl der Studienden auf „Natürlich Blond“ von Heather Hach (Buch) sowie Laurence O’Keefe und Nell Benjamin (Musik). Dem breiten Publikum ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Jahr stellt sich der zweite Jahrgang der Stage School vor Beginn seines letzten Ausbildungsjahres der Herausforderung, komplett eigenständig ein Musical auf die Bühne des First Stage Theaters zu bringen. In diesem Jahr fiel die Wahl der Studienden auf „Natürlich Blond“ von Heather Hach (Buch) sowie Laurence O’Keefe und Nell Benjamin (Musik).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3369 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/10/Um1np3mQ-400x267.jpeg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/10/Um1np3mQ-400x267.jpeg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/10/Um1np3mQ-1024x683.jpeg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/10/Um1np3mQ-768x512.jpeg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/10/Um1np3mQ-1536x1024.jpeg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/10/Um1np3mQ-2048x1365.jpeg 2048w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Dem breiten Publikum ist der gleichnamige Film aus dem Jahr 2001 mit Reese Witherspoon als überspannt-oberflächliche Elle Woods sicherlich ein Begriff.</p>
<p>Tatsächlich ist auch auf der Musicalbühne die bestimmende Farbe „pink“. Elle Woods ist ein Highschool-Darling durch und durch. Aussehen und Status spielen in ihrem Leben die größte Rolle. Doch als der von ihr als zukünftiger Ehemann auserkorene Warner sie kurzerhand abserviert, um in Harvard Jura zu studieren, wandelt Elle ihren verletzten Stolz in Ehrgeiz um. Zunächst noch mit dem einzigen Ziel, Warner zurückzuerobern, später aber durchaus mit einem guten Gespür für Gerechtigkeit, beginnt sie ebenfalls Jura in Harvard zur studieren – und das mit vollem Erfolg! Zumindest beruflich… Sie wird zum gefeierten Star der Fakultät: ein Händchen für Mode und Cleverness schließen sich eben doch nicht aus. Sie erkennt Warners Oberflächlichkeit und wendet sich von ihm ab. Emmett Richmond hat von Anfang an ihr Potential erkennt. Schließlich merkt auch Elle, dass er der Richtige für sie ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3366 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/10/m1eH1FC5-400x267.jpeg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/10/m1eH1FC5-400x267.jpeg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/10/m1eH1FC5-1024x683.jpeg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/10/m1eH1FC5-768x512.jpeg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/10/m1eH1FC5-1536x1024.jpeg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/10/m1eH1FC5-2048x1366.jpeg 2048w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die Studierenden haben sich alles selbst erarbeitet: Von der Regie über die Besetzung, Choreografie und Ausstattung lag alles in ihren Händen. Man kann dem Nachwuchs nur gratulieren: Sie haben eine gelungene, kurzweilige Produktion auf die Bühne gebracht. Unter der Supervision von Nadja Dan Bernhardt hat Talitha Kemnitzer (Regie) Handlung und Charaktere sehr stimmig in Einklang gebracht (Assistenz: Sarina Böker). Nadja Kilchherr hat ihren Mitstudierenden spannende Choreografien auferlegt, die diese wunderbar flüssig interpretieren (Assistenz: Monique Weißflog). Elles getanztes Motivationsschreiben ist nicht nur sehr pink, sondern durch seine Steppeinlagen auch richtig cool. Auch die herausfordernde Springseil-Choreografie bei „Bring Dich in Form“ darf hier nicht unerwähnt bleiben.</p>
<p>Für die Optik waren Jule Kim Herrmann (Kostüme) und Elisabeth Bengs (Maske &amp; Make-Up) zuständig. Beiden gelingt es, die Protagonisten nicht zu überzogen einzukleiden und ein durchdachtes Gesamtbild zu kreieren. Emil Schuler zeichnete verantwortlich für die sehr gute musikalische Leitung in den elf Vorstellungen. Das Team vom First Stage unterstützte bei der akustischen und optischen Einrichtung der Bühne (Daniel Holtz: Light Design und Sebastian Rieß: Sound Design).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3367 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/10/WtFCDol0-400x267.jpeg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/10/WtFCDol0-400x267.jpeg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/10/WtFCDol0-1024x683.jpeg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/10/WtFCDol0-768x512.jpeg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/10/WtFCDol0-1536x1024.jpeg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/10/WtFCDol0-2048x1365.jpeg 2048w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />„Natürlich Blond“ ist eine temporeiche Show, in der es vor Wortwitz (Kevin Schroeder &amp; Heiko Wohlgemuth) nur so sprüht. Manch ein Nachwuchskünstler hat hier noch seine liebe Müh gesanglich oder vom Sprachtempo her mitzuhalten, doch im Großen und Ganzen überzeugt der inzwischen dritte Jahrgang der Stage School.</p>
<p>Elisabeth Bengs gelingt die Gratwanderung von der zwar engagierten, aber reichlich oberflächlichen Delta Nu Schwester zur entschlossenen Nachwuchs-Juristin und mitunter durchaus tiefsinnigen Freundin von Paulette sehr gut. Sie „quietscht“, wenn man es erwartet, und ist seriös, wenn es angebracht ist. Auch gesanglich stemmt sie die Partie ohne Grund zu klagen. „Oh mein Gott“ ist wirklich fabelhaft!</p>
<p>Entsprechend dem Rollenprofil (Männer machen in dieser Show keinen Stich) gibt Maximilian Kikken einen eher blassen und langweiligen Warner ab, bei dem man sich fragt, was Elle und später auch Vivienne an ihm finden (außer seinem Geld). Auch Melina Stauffer geht als Vivienne eine Wandlung von der Karriere-besessenen Studentin zur anerkennenden Mitstreiterin Elles durch. Beide Facetten bringt sich glaubwürdig über die Rampe. Den Buhmann in diesem Stück gibt Dominik Krumschmidt, der als Professor Callahan nicht nur seine Studierenden nach Strich und Faden gängelt, sondern seine Position auch gegenüber Studentinnen missbraucht und u.a. Elle begrapscht. Krumschmidt hinterlässt mit seiner Interpretation einen bleibenden Eindruck im besten Sinn. Unsympathische Charaktere kann nicht jeder so authentisch spielen. „Blut in den Kiemen“ besticht nicht nur durch den hervorragenden Text, sondern auch durch Krumschmidts Intensität. So einen Professor möchte ganz sicher niemand haben!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3368 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/10/XJQmPFYk-400x267.jpeg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/10/XJQmPFYk-400x267.jpeg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/10/XJQmPFYk-1024x683.jpeg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/10/XJQmPFYk-768x512.jpeg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/10/XJQmPFYk-1536x1024.jpeg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/10/XJQmPFYk-2048x1365.jpeg 2048w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Neben Elle Woods sind Paulette und Emmett die dankbarsten Figuren in „Natürlich Blond“. Lena Detert darf als selbstbewusste Stylistin einerseits Elle motivieren, ihren Weg weiterzugehen; andererseits muss sie sich selbst zum Glück zwingen lassen, ihren Postboten Kyle (großartig gespielt von Lorin Goltermann) anzusprechen. Detert hat ein gutes Gespür für Komik, ist emotional immer auf den Punkt und liefert gesanglich einige wunderbare Momente ab. Emmett ist zunächst der unscheinbare Erstsemester-Tutor, der sich aber schnell als echter Mentor und Freund für Elle entpuppt. Dass Emmett mehr als nur freundschaftliche Gefühle für Elle hegt, spüren die Zuschauer sofort. Philip Kuhn setzt mit seinem einfühlsamen und doch beharrlichen Spiel ein Ausrufezeichen.</p>
<p>Szenen, die in Erinnerung bleiben, sind „Knick und Pop!“, wo dank gekonnt pointierter Situationskomik ein sehr lustiger Moment entsteht. Auch die finale Szene bei Gericht, in der mit „Schwul oder Franzose“ der wahre Täter überführt wird, besticht gleichermaßen durch die schon erwähnten exzellenten Texte von Wohlgemuth und Schroeder sowie eine ausgeklügelte „Hand-Choreographie“.</p>
<p>„Natürlich Blond“ ist eine knallbunte, unbeschwerte Show, die für viele Lacher sorgt und an einigen Stellen auch unerwartet Tiefgang hat. Dass sich die 36 Studierenden genau dieses Semesterprojekt ausgesucht haben, ist ein Gewinn für die Hamburger Musicalszene. Nicht nur, dass sich die Nachwuchsdarstellenden für weitere Engagements nach Abschluss empfehlen, auch Hamburg steht es gut zu Gesicht, mal wieder ein Stück zu sehen, das es auf deutschen Bühnen noch nicht allzu oft gab.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span><br />
<span style="color: #000080;"><em>gekürzt erschienen in <a style="color: #000080;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></em></span></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> First Stage Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">29</span><span class="Bold">. Juli 2023</span><span class="Bold"><br />
<strong>Darsteller:</strong> Studierende der Stage School of Music, Dance &amp; Drama<br />
<strong>Regie / Kostüme / Choreografie / etc.: Studierende der Stage School od Music, Dance &amp; Drama</strong><br />
<strong>Fotos: </strong>Dennis Mundkowski</span></span></p>
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