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	<title>2016-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>2016-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Ein wundervolles Kindermusical aus dem Hause Schmidt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Dec 2016 18:23:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Benjamin Zobrys]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ottfried Preußlers Geschichte vom „Räuber Hotzenplotz“ kennt jedes Kind aus dem Kasperletheater: Kasperl und sein Freund Seppl jagen den Räuber, weil dieser der lieben Großmutter ihr Geburtstagsgeschenk geklaut hat. Dabei müssen die beiden allerlei Abenteuer bestehen, gehen dem Räuber in die Falle und treffen sogar auf den bösen Zauberer Zwackelmann. Der stets bemühte Polizeiwachtmeister Dimpfelmoser ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ottfried Preußlers Geschichte vom „Räuber Hotzenplotz“ kennt jedes Kind aus dem Kasperletheater: Kasperl und sein Freund Seppl jagen den Räuber, weil dieser der lieben Großmutter ihr Geburtstagsgeschenk geklaut hat. Dabei müssen die beiden allerlei Abenteuer bestehen, gehen dem Räuber in die Falle und treffen sogar auf den bösen Zauberer Zwackelmann. Der stets bemühte Polizeiwachtmeister Dimpfelmoser ist da leider keine große Hilfe&#8230;</p>
<p>Heiko Wohlgemuth und Martin Lingnau haben schon 2011 eine wunderbare kindgerechte Musicalfassung dieses Klassikers geschrieben, die im Winter 2016 im Schmidt Theater wieder aufgenommen wurde.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-1097 " src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/DerRaeuberHotzenplotz_13-e1484245809618-287x400.jpg" width="215" height="300" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/DerRaeuberHotzenplotz_13-e1484245809618-287x400.jpg 287w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/DerRaeuberHotzenplotz_13-e1484245809618.jpg 460w" sizes="(max-width: 215px) 100vw, 215px" />Susi Banzhaf steht als süße schusselige Großmutter auf der Bühne. Über das Geschenk von Kasperl und Seppl – eine Kaffeemühlen-Spieluhr – freut sie sich riesig. Sie schickt die beiden Jungs zum Einkaufen, damit sie für alle einen richtigen Geburtstagskuchen backen kann. Diesen Moment nutzt der Räuber, um die Großmutter in ein Gespräch zu verwickeln und die Kaffeemühle zu stehlen. Eine wirklich sehr süße Szene. Hotzenplotz, gespielt von Torsten Hammann, wirkt beinahe schon sympathisch.</p>
<p>Als Kasperl und Seppl den Diebstahl entdecken, schmieden sie einen Plan. Sie stellen Hotzenplotz eine Falle, in die dieser auch prompt reintappt. Leider durchschaut der Räuber das Vorhaben der Jungs jedoch später und überlistet die beiden. Jedoch hatten Kasperl und Seppl auf der Verfolgungsjagd ihre Kopfbedeckungen getauscht, damit man sie nicht erkennt. So kommt es, dass Kasperl, den der Räuber aufgrund der Sepplmütze für Seppl hält, zum Zauberer Zwackelmann (Timo Riegelsberger) muss und dort zum Kartoffelschälen abgestellt wird. Das Kostüm des Zauberers und der viele Nebel, der seinen Turm umwabert, machen diese Figur wirklich spannend. Dass er zudem auch noch leidlich zaubern kann, begeistert insbesondere die kleinen Gäste. Als Zwackelmann zum Schluss vor Wut platzt und verschwindet, staunt das Publikum.</p>
<p>Auf seiner Suche nach einem Weg aus dem Turm des Zauberers (die schier endlosen Treppen und vielen Zimmer sind mit einfachen Mitteln exzellent visualisiert) trifft Kasperl im Keller auf einen Frosch, der sich Fee Amaryllis (ebenfalls Banzhaf) vorstellt, und Kasperl verspricht, ihm zu helfen. Zwischendurch wird der Räuber Hotzenplotz noch in einen Vogel verwandelt, weil sich der Zauberer von ihm betrogen fühlte.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-1096 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/DerRaeuberHotzenplotz_08-400x276.jpg" alt="" width="400" height="276" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/DerRaeuberHotzenplotz_08-400x276.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/DerRaeuberHotzenplotz_08-768x531.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/DerRaeuberHotzenplotz_08.jpg 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Am Schluss geht natürlich alles gut aus, Großmutter bekommt ihre Kaffeemühle wieder, die jetzt sogar zweistimmig spielt, und alle sind glücklich.</p>
<p>Benjamin Zobrys und Christian Petru geben das überaus energiegeladene, fröhliche Duo Kasperl und Seppl. Die beiden bringen jede Menge guter Laune über die Rampe. Ihre Freundschaftsballade als beide beim Räuber und Zauberer gefangen gehalten werden ist wunderschön.</p>
<p>Was dieses Kindermusical ausmacht, ist seine Liebe zum Detail in jeglicher Hinsicht: Lingnaus Kompositionen laden zum begeisterten Mitklatschen ein (u. a. der Hotzenplotz-Song und der Polizisten-Hit („Dein Freud und Helfer“)), Wohlgemuths humorige Sprüche und die Namenverwechslungs-Schlagabtausche mit dem Räuber und dem Zauberer sorgen für unzählige Lacher. Die Charaktere wurden von Carolin Spieß absolut treffend ins rechte Licht gesetzt und sind durch die Bank kindgerecht und sympathisch. Die Kostüme (Frank Kuder) und Choreographien (Benjamin Zobrys) sind gut gewählt und überfrachten nicht. Zudem werden die Kinder im Zuschauersaal sehr gut eingebunden (beispielweise bei der Erschaffung des Räuberwaldes mithilfe von verschiedenen Geräuschen und vorlauten Erwachsenen als Fliegenpilze) und haben sichtlich Spaß.</p>
<p>„Der Räuber Hotzenplotz“ in der Lingnau-Wohlgemuthschen Fassung kann als rundum gelungenes Musiktheater für Kinder bezeichnet werden. Die Kreativen verzichten auf allzu hochtrabende Melodien und Dialoge und schaffen so die ideale Grundlage für einen fröhlichen Familiennachmittag im Theater.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidt Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">28</span>. Dezember 2016</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Benjamin Zobrys, Christian Petru, Torsten Hammann, Susi Banzhaf, Timo Riegelsberger </span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> Martin Lingnau / Carolin Spieß<span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong>  Oliver Fantitsch</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Just Another Manic Monday</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/just-another-manic-monday/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2016 18:20:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Amina Liedtke]]></category>
		<category><![CDATA[David Lee Krohn]]></category>
		<category><![CDATA[Dorothee Weingarten]]></category>
		<category><![CDATA[Julian Schlier]]></category>
		<category><![CDATA[Lea Hieronymus]]></category>
		<category><![CDATA[Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Musical Arts Academy of the performing Arts]]></category>
		<category><![CDATA[Nadine Lauterbach]]></category>
		<category><![CDATA[Nathalie Hack]]></category>
		<category><![CDATA[Sol Spies]]></category>
		<category><![CDATA[Valerie Wilhelm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Musical Arts Academy of the Performing Arts in Mainz hat auch im November 2016 eine musikalische Collage zusammengestellt, mit der sich die Schüler der verschiedenen Semester präsentieren konnten. Inhaltlich ging es um Ängste, Konflikte und Selbstzweifel auf der einen sowie Wünsche, Sehnsüchte und Träume auf der anderen Seite. Die Charaktere waren vielfältig und boten ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Musical Arts Academy of the Performing Arts in Mainz hat auch im November 2016 eine musikalische Collage zusammengestellt, mit der sich die Schüler der verschiedenen Semester präsentieren konnten. Inhaltlich ging es um Ängste, Konflikte und Selbstzweifel auf der einen sowie Wünsche, Sehnsüchte und Träume auf der anderen Seite. Die Charaktere waren vielfältig und boten musikalisch wie schauspielerisch viel Raum zur Interpretation. Iris Atzwanger hat gemeinsam mit Christina Kühnreich und Chris Ertelt ein kurzweiliges Programm zusammengestellt, das aus beachtlichen 43 Einzelszenen bestand.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-1959 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/04/DSC_4968-265x400.jpg" alt="" width="265" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/04/DSC_4968-265x400.jpg 265w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/04/DSC_4968.jpg 530w" sizes="(max-width: 265px) 100vw, 265px" />Mit dem munteren Wechsel von teilweise schon fast zu kurzen Songabschnitten und zeitlich gut abgestimmten Dialogen und Monologen wird das Publikum in der alten Mainzer Waggonfabrik sehr gut unterhalten. Die zehn Studenten des 5. Semesters, die im Sommer 2017 ihren Abschluss machen werden, werden von sechs Drittsemestern und 12 noch ganz frischen Erstsemestern unterstützt. Diese große Darstellerzahl hat insbesondere Chris Ertelt bei den Choreographien vor besondere Herausforderungen gestellt. Denn auch wenn die Bühne im Vergleich zum Vorjahr um 20 m<sup>2</sup> vergrößert wurde, bietet sie den 28 Nachwuchskünstlern nur einen sehr begrenzten Raum, wenn alle gemeinsam auf der Bühne stehen.</p>
<p>Schon bei der Auftaktnummer („9 to 5“) spürt man die Energie des Ensembles. Das Lächeln wirkt genauso echt wie der Enthusiasmus, mit dem die Schüler über die Bühne wirbeln. Dass es unter ihnen herausragende Tänzerinnen gibt, beweist Nathalie Hack bei „Love me still“ von Chaka Khan: Sie ist immer auf den Punkt, tanzt jede Bewegung akzentuiert und mit einer Geschmeidigkeit, die ihresgleichen sucht. Auch schauspielerisch fesselt Hack durch ihre raumgreifende Intensität und ihre ausdrucksstarke Mimik („Liebe im Büro“ von Loriot / „Wie lange noch“ von Kurt Weill).</p>
<p>Lea Hieronymus darf ihr komödiantisches Talent ausspielen, wenn sie im Laufe des Abends immer wieder aberwitzige Telefonate führt, um zu klären, wer sich denn nun um die Versorgung von „Knolls Katzen“ (Jan Neumann) während deren Urlaubs gekümmert hat. Auch ihre Interpretation von „Ich hab heut Nacht sehr schlecht geschlafen“ aus „Baby Talk“ ist sehr gelungen.</p>
<p>David Lee Krohn schlurft die meiste Zeit als übellauniger Hausmeister über die Bühne, doch schon bei „Extraodinary“ aus „Pippin“ zeigt sich der Sänger in ihm. Mit der sehr ungewöhnlichen Fassung von „Der Zauberer und ich“ („Wicked“) empfiehlt er sich für die großen Musicalbühnen dieses Landes. Krohn ist genau das Komplettpaket, das für moderne Musicalproduktionen benötigt wird.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1961 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/04/DSC_4564-267x400.jpg" alt="" width="267" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/04/DSC_4564-267x400.jpg 267w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/04/DSC_4564.jpg 533w" sizes="auto, (max-width: 267px) 100vw, 267px" />Der „Wicked“-Part wird in einem herausragenden Duett mit „Easy to be hard“ aus „Hair“ kombiniert. Diese Szene ist nicht nur inszenatorisch ganz großes Kino! Nadine Lauterbach gibt den stimmgewaltigen Gegenpart zu David Lee Krohn. Die Energie zwischen den beiden stimmt und so unterschiedlich die Hintergründe ihrer Songs sind, so harmonisch ist ihr Gesamtauftritt. Lauterbach hatte schon im ersten Akt ein akustisches Highlight: Ihr „I’ll take it all“ (Island Song) lässt die ein oder andere Killer Queen aus „We will rock you“ erblassen.</p>
<p>In der Riege der herausragenden Leistungen dieser Collage darf man Amina Liedtke nicht vergessen. „Miss Cellies Blues“ („The Colour Purple“) erfordert von der Sängerin viel Soul, welchen Liedtke ohne Probleme liefert. Und wie! Sie ist sich ihrer Wirkung vollends bewusst und zeigt dies bei „Take me or leave me“ („Rent“) im Zusammenspiel mit Sol Spies nachdrücklich. Ein solch überbordendes Selbstbewusstsein kann auch einschüchternd wirken – sowohl auf die Kollegen auf der Bühne als auch die Zuschauer –, doch zu diesen beiden Gesangsnummern passt es gut.</p>
<p>Bei einigen Szenen fragt man sich, wieso diese überhaupt mit aufgenommen wurden. „Don’t tell Mama“ aus „Cabaret“ ist eine davon: Dorothee Weingarten bleibt in jeglicher Hinsicht blass und Sexappeal sucht man bei ihr – trotz eines sehr passenden Kostüms – vergebens. Auch Valerie Wilhelm hat zu der Irrenhausballade aus „Elisabeth“ offenbar keinen Zugang gefunden. Von der Verzweiflung, die Elisabeth bei „Gar nichts“ ausdrücken soll, ist nichts zu spüren. Julian Schlier muss an dieser Stelle ebenfalls mit erwähnt werden. Er baut keine Beziehung zum Publikum auf und sein „Alles was gut tut“ („Ich war noch niemals in New York“) fehlt es dadurch gänzlich an Schwung.</p>
<p>Auch wenn einige Performances an diesem „Manic Monday“ Weltklasse sind, darf man nicht vergessen, dass man hier Schüler in der Ausbildung vor sich hat. Stärken und Schwächen sind klar zu erkennen und ja, bei einigen gibt es noch Luft nach oben. Auch gestandene Darsteller wie Sabrina Weckerlin oder Carsten Lepper haben eine jahrelange fundierte Ausbildung hinter sich und sind nicht mit den Stimmen, dem Ausdruck und der schauspielerischen Qualität vom Himmel gefallen, mit denen sie jetzt Abend für Abend das Musicalpublikum begeistern.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>gekürzt</em> <em>erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Musical Arts Academy of the performing Arts, Mainz</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">10</span>. Dezember 2016</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> </span><span style="color: #000080;"><span class="Bold">Nathalie Hack, David Lee Krohn, Lea Hieronymus, Nadine Lauterbach, Amina Liedtke, Sol Spies, Dorothee Weingarten, Valerie Wilhelm, Julian Schlier<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Andreas Liebisch<br />
</span></div>
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		<title>Gute Unterhaltung mit Luft nach oben</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/gute-unterhaltung-mit-luft-nach-oben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Dec 2016 18:46:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Alvin Le-Bass]]></category>
		<category><![CDATA[David Yazbek]]></category>
		<category><![CDATA[Ganz oder gar nicht]]></category>
		<category><![CDATA[Ingo Putz]]></category>
		<category><![CDATA[Kiel]]></category>
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		<category><![CDATA[Yvonne Ruprecht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der britische Film von 1997, in dem eine Handvoll arbeitsloser Stahlarbeiter in Sheffield aus unterschiedlichsten Gründen blank zieht, wurde sehr schnell für die Musicalbühne adaptiert und schon im Jahr 2000 am Broadway uraufgeführt. Terrence McNally und David Yazbek verlegten die Handlung von England in die USA, genauer gesagt nach Buffalo im Bundesstaat New York. Auch ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der britische Film von 1997, in dem eine Handvoll arbeitsloser Stahlarbeiter in Sheffield aus unterschiedlichsten Gründen blank zieht, wurde sehr schnell für die Musicalbühne adaptiert und schon im Jahr 2000 am Broadway uraufgeführt. Terrence McNally und David Yazbek verlegten die Handlung von England in die USA, genauer gesagt nach Buffalo im Bundesstaat New York. Auch dort erlebte die Stahlindustrie in den 1990er ihren Niedergang, tausende Fabrikarbeiter verloren ihre Jobs.</p>
<p>Während die Männer sich jedoch größtenteils selbst bemitleiden und nicht so recht wissen, wie sie ihr Leben in den Griff bekommen sollen bzw. zu stolz sind, „irgendeinen“ Job anzunehmen, organisieren die Frauen den Auftritt einer Strippergruppe, die sie ihre Sorgen für einen Abend vergessen lässt. Die Freunde Jerry und Dave können so gar nicht verstehen, was die Frauen daran finden, halbnackten Tänzern zuzujubeln und mokieren sich über diese „Hupfdohlen“. Aber als sie merken, dass man mit dieser vermeintlich anspruchslosen Art der Bühnendarbietung richtig viel Geld verdienen kann, wächst in ihnen einen Idee: Ehemalige Stahlarbeiter, die an einem einzigen Abend vor zahlendem Publikum strippen. Der einzige Unterschied zu Profis wie den Chippendales soll sein, dass sie sich komplett ausziehen – also „The Full Monty“ präsentieren.</p>
<p>Klingt eigentlich ganz einfach, ist es aber nicht&#8230; Jerry, der von seiner Exfrau wegen ausstehender Unterhaltszahlungen für den gemeinsamen Sohn ein Ultimatum gestellt bekommen hat, versucht verzweifelt, seine Kumpels von der Idee zu überzeugen. Aber tanzen? Noch dazu nackt? Vor Frauen, die die meisten von ihnen seit Jahren kennen? Da lehnen seine Ex-Kollegen dankend ab.</p>
<p>Also veranstaltet er mit seinem besten Freund Dave, dessen Motivation es ist, für seine Frau endlich wieder attraktiv sein zu wollen, ein Casting und stellt eine bunte Truppe mit hohem Frustfaktor zusammen: das Muttersöhnchen Malcolm, den sie nur knapp vom Selbstmord abhalten können, Ethan, der ein wirklich überzeugendes Argument hat, bei diesem Striptease dabei zu sein, der ehemaliger Abteilungsleiter Harold, der seiner Frau auch nach sechs Monaten nichts davon gesagt hat, dass er seinen Job verloren hat, und den Klischee-Afroamerikaner Horse, der tänzerische Erfahrung vorzuweisen hat.</p>
<p>Die Truppe nennt sich fortan „Hot Metal“ und beginnt zu proben. Jerry organisiert einen Raum und Kostüme und treibt die Männer an. Er hat ein Ziel vor Augen – sein Sohn Nathan – und dafür gibt er alles. Dave’s Frust steigt täglich, er fühlt sich zu dick und unnütz, da er keinen Job findet, möchte sich aber von seiner eindeutig stärkeren Frau Georgie auch nicht helfen lassen. Schließlich ist er ja der Mann! Malcolm lässt sich von seiner Mutter herumkommandieren, bis diese unerwartet stirbt. Ethan hilft ihm über diesen Verlust hinweg und die beiden entdecken ihre Liebe füreinander. Harold hält weiter seine Fassade aufrecht bis der Gerichtsvollzieher seiner überraschten Frau alles aus dem Haus holt, was auch nur den geringsten Wert hat. Und Horse? Ja, der versucht alle Mittelchen und Gerätschaften, um seinem vielsagenden Namen alle Ehre zu machen und sich beim Auftritt nicht vollends zu blamieren.</p>
<p>Regisseur Ingo Putz hat die Charaktere aus dem Kieler Haus-Ensemble besetzt. Einzig Alvin Le-Bass ist als Gast dabei. Marko Gebbert ist Jerry, Oliver E. Schönfeld spielt Dave, Zacharias Preen gibt Malcolm und Rudi Hindenburg Ethan. Harold wird von Imanuel Humm gespielt und Le-Bass steht als Horse auf der Bühne des Kieler Schauspielhauses. Auch die Darstellerinnen kennt man durchweg aus anderen Kieler Produktionen: Magdalena Neuhaus als Harolds Frau Vicki, Ellen Dorn als Jerrys Ex-Frau Pam, Jennifer Böhm als Daves geliebte Georgie sowie Yvonne Ruprecht als Jeanette. Hinzu kommen noch Martin Borkert, Werner Klockow, Nurit Hirschfeld, Hannah Moana Paul und Olivia Papoli-Barawati, die in verschiedenen Nebenrollen zu sehen sind.</p>
<p>Bühne (Margarethe Mast) und Kostüme (Katharina Kromminga) sind gelungen und geben der Handlung im tristen Buffalo der 1990er Jahre einen optisch treffenden Rahmen. Auch die sechsköpfige Band unter der Leitung von Ture Rückwardt schafft den idealen Klangteppich für Yazbeks schwungvoll-rockige Kompositionen.</p>
<p>Gerade an Stadttheatern, die alle drei Sparten bedienen, trifft man häufig auf das Phänomen, dass das Haus-Ensemble in Schauspielen, Opern und Musicals zu sehen bzw. zu hören ist. Das kann funktionieren (wie beispielweise in Kiel 2014 bei „Romeo &amp; Julia“), häufig muss das Publikum hier jedoch Abstriche machen. Auch bei „The Full Monty“ können die Darsteller schauspielerisch durchweg überzeugen. Insbesondere Oliver E. Schönfeld erzeugt als liebenswerter, aber mit sich und seinem Waschbärbauch unzufriedener Dave, der durch sein mangelndes Selbstbewusstsein fast seine Ehe aufs Spiel setzt. Yvonne Ruprecht gibt die herrlich knorrige Probenpianistin Jeanette, die mit ihrer Art und ihren trockenen Sprüchen nicht nur die Tanztruppe unterhält. Ihre „Showbiz Nummer“ zu Beginn des zweiten Akts ist herrlich abgeranzt und toll gespielt.</p>
<p>Marko Gebbert bringt vor allem die aggressiven Momente, die Jerry durchlebt, mit seiner Intensität gut über die Rampe. Gefühlvolle Szenen, wie die in der Nathan seinem Vater Geld leiht, liegen ihm dagegen nicht so sehr („I love you kid“).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1946 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/04/Monty_11-400x310.jpg" alt="" width="400" height="310" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/04/Monty_11-400x310.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/04/Monty_11-768x595.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/04/Monty_11.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Wäre dies ein Theaterstück könnte man durchweg von vorzüglicher Unterhaltung sprechen, auch wenn man die Ansicht des Regisseurs, dass die Besetzung der Rollen durch Schauspieler mit Sprechtheater-Schwerpunkt per se glaubhafter ist, nicht teilen muss. Denn wenn die Schauspieler 10 und mehr Jahre älter sind als im Rollenprofil angegeben, schwindet die Authentizität – trotz der vielleicht optisch glaubhafteren Erscheinung – dahin (Programmheft-Interview, Seite 9).</p>
<p>Da es sich bei „The Full Monty“ jedoch um ein Musical handelt, in dem viel gesungen und getanzt wird, gilt es auch hier genauer hinzuschauen. Choreographisch sind durchaus einige gute Ideen von Zaida Ballesteros Pajero zu erkennen, doch leider kann das Ensemble diese nicht umsetzen. Das fängt beim „Cha Cha Cha“ in der Tanzschule an, der bei keinem der asynchron tanzenden Paare ein „Cha Cha Cha“ ist, sondern ein hilfloses Herumgehopse, und endet bei den Tanzeinlagen der Herren, die sich doch recht oft selbst auf den Füßen zu stehen scheinen. Warum man in Kenntnis dieses Mankos dann nicht diejenigen in die erste Reihe stellt, die den Tanzschritten einigermaßen gewachsen scheinen, sondern diejenigen vorn platziert, die das geringste tänzerische Talent haben, bleibt rätselhaft (bspw. „Michael Jordan’s Ball“).</p>
<p>Gesanglich wird in dieser Inszenierung munter zwischen deutschen und englischen Texten hin und hergewechselt. Intendiert war seitens des Regisseurs, dem Publikum mit den englischen Originaltexten einen „klangvollen Eindruck vom amerikanischen Buffalo zu geben“, wohingegen die handlungsrelevanten Strophen sollten auf Deutsch gesungen werden (Programmheft-Interview, Seite 9). Ein roter Faden lässt sich hier leider nicht erkennen. Und wenn man zudem berücksichtigt, dass die meisten mit den englischen Originaltexten kämpfen und man sie daher kaum versteht, wäre es wohl besser gewesen, alles komplett auf Deutsch zu inszenieren. Denn die deutsche Fassung von Iris Schumacher und Frank Thannhäuser entfaltet ihre Wirkung auch abseits der Originalsprache.</p>
<p>Während die Auftaktnummer der Damen („It’s a Woman’s World“) noch sehr schwungvoll daherkommt, wirkt schon der erste große Song der Herren („Man“) unfreiwillig komisch, was sowohl am unbeholfenen Staging als auch an Gebberts unpassenden Sprechgesang liegt. Malcolms durch Jerry und Dave verhinderter Selbstmord ist gut und beklemmend gespielt, doch die abschließende Ballade „Big-Ass Rock“ wird von allen drei Darstellern nur sehr mühevoll intoniert.</p>
<p>Auch Ethans und Malcolms Duett „You walk with me“ ist eher angestrengt als romantisch. Dass mit Le-Bass beim Casting für „Hot Metal“ ein „reiner Musicaldarsteller“ die Bühne betritt, merkt man schon an seiner Ausstrahlung. Sein Solo „Big Black Man“, in dem Gesang und Tanz kombiniert sind, funktioniert hervorragend und das Publikum ist begeistert.</p>
<p>Dass aber nicht alle Musical-Bestandteile holpern, zeigt beispielsweise die Szene, in der Dave und Harold ihren Frauen des nächstens im Bett ihre Liebe gestehen. Die Paare „liegen“ in aufrecht stehenden Betten und während Dave mit seiner Figur hadert und sich fragt, wieso Georgie bei ihm bleibt, verzweifelt Harold an seinem Lügengebilde, dass er für seine vermeintlich Status-orientierte Frau aufrecht erhält. Der Song (im Original „You Rule My World“) wird von Schönfeld und Humm auf Deutsch gesungen und bildet zusammen mit der gelungenen Szenerie ein geschmackvolles Gesamtbild. Auch die Reprise des Songs im zweiten Akt ist gesanglich gut und hat eine sehr liebevolle Energie, auch wenn die Choreographien eher unnatürlich und gestellt wirken.</p>
<p>Ebenso ist die Generalprobe vor dem gar nicht so schüchternen Handtaschengeschwader Buffalos, in der sich die Frauen über die Männer lustig machen („Die sind nicht gut“) absolut treffend umgesetzt.</p>
<p>„The Full Monty“ kommt mit viel Selbstironie daher, die Charaktere sind nicht zwangsläufig liebenswert. Die Unterschiedlichkeit der Motive an diesem Striptease teilzunehmen oder ihn sich anzuschauen, könnten unterschiedlicher kaum sein, doch Ingo Putz hat dies mit seinen Darstellern sehr gut herausgearbeitet. Wenn Schönfeld mit einer Rolle Klarsichtfolie allein auf der Bühne steht, sich diese langsam um den nackten Bauch wickelt und davon spricht, dass es durchaus Erniedrigenderes geben könnte, beispielsweise wenn man dies vor ein paar Hundert Zuschauern im Scheinwerferlicht machen müsste, verfehlt das seine Wirkung nicht. Genauso bemitleidenswert sympathisch ist Horse, wenn er mit dem Kundenservice telefoniert und versucht zu klären, warum die Vakuumpumpe seinen Penis nicht in der erwünschten Weise vergrößert.</p>
<p>Die ganze Show ist auf das Finale („Let it go“) ausgerichtet, das auch in Kiel zu Beifallsstürmen führt. Die „Hot Metal“ Tänzer kommen in Zwergenkostümen auf die Bühne (auch wenn Jerry, der plötzlich Angst vor der eigenen Courage hat, hierfür noch eine Extra-Einladung seines Sohnes braucht) und beginnen sich mehr oder weniger lasziv zu bewegen. Das weibliche Ensemble feuert das Publikum an, damit es noch mehr klatscht und den Tänzern so noch mehr Mut macht. Die an sich schnell auszuziehenden Beinkleider erweisen sich zwar als etwas widerspenstig, aber auch diese unfreiwillige Slapstickeinlage passt zur Gesamtinszenierung. Am Ende stehen die Herren wie Gott sie schuf auf der Bühne und das Publikum johlt ob der vielfältigen Rückenansicht. Genau so soll es doch sein, oder?</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>gekürzt</em> <em>erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schauspielhaus, Kiel</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">2</span>. Dezember 2016</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Oliver E. Schönfeld, Alvin Le-Bass, Yvonne Ruprecht, Rudi Hindenburg, Marko Gebbert, Magdalena Neuhaus</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik &amp; Buch / Regie:</span></strong> Terrence McNally, David Yazbek / Ingo Putz<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Olaf Struck<br />
</span></div>
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		<title>Näher dran an der Originalinszenierung geht es kaum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2016 15:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Anthony Cragg]]></category>
		<category><![CDATA[English Theatre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Sie britischen Humor mögen und mal wieder zwei Stunden herzlich lachen möchten, empfehlen wir Ihnen Monty Python’s „Spamalot“ im English Theatre in Frankfurt. Die irrwitzige Gralssuche von King Arthur und seinen Rittern wurde von den britischen Komikern rund um John Cleese und Eric Idle bereits 1975 unter dem Titel „Monty Python and the Holy ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Sie britischen Humor mögen und mal wieder zwei Stunden herzlich lachen möchten, empfehlen wir Ihnen Monty Python’s „Spamalot“ im English Theatre in Frankfurt. Die irrwitzige Gralssuche von King Arthur und seinen Rittern wurde von den britischen Komikern rund um John Cleese und Eric Idle bereits 1975 unter dem Titel „Monty Python and the Holy Grail“ (zu deutsch: „Die Ritter der Kokosnuss“) in die Kinos gebracht. Ab 2004 konnte man viele der doch reichlich skurrilen Charaktere auf der Musicalbühne wiedersehen: die „Lady of the Lake“, die „Knights who say Ni“ und „Sir Robin the Not-Quite-So-Brave-As-Sir-Lancelot“ sind nur einige Beispiele. Natürlich kommt auch God zu Wort und die für die deutsche Filmfassung namensgebenden Kokosnüsse werden von King Arthurs Diener Patsy auch auf der Bühne in der gewünschten Gangart zum Klingen gebracht.</p>
<p>Wer glaubt, dass man für „Spamalot“ eine große Broadway-Bühne braucht, irrt. Im English Theatre hat Tim McQuillen nach „The Life“ und „Ghost“ erneut eine in sich stimmige Umgebung geschaffen. Die Bibliothek, in welcher der Historiker die Zuschauer begrüßt, umrahmt das Geschehen. Dahinter findet sich eine Burgmauer mit Tor, und auch der „dark and extremely expensive forrest“ fehlt nicht. Und auch die Kostüme (ebenfalls von McQuillen) sind sehr gelungen. Hervorzuheben sind hier insbesondere die Kleider der Lady of the Lake, die bei jedem ihrer Auftritte in einer neuen Robe erscheint. Nicht ganz so gelungen ist hingegen Lancelots „Coming Out“-Dress. Dieser erfüllt zwar ganz klar seinen farbenfrohen, schillernden Zweck, aber hier wäre sicherlich etwas Besseres möglich gewesen. Auch die Turnkleidchen der „Laker Girls“ mit ihren fransigen Röckchen wirken zunächst etwas fehlt am Platz. Doch als die Röcke sich zu Pompons verwandeln, die den Song „Laker Girls Cheer“ perfekt visualisieren, passt wieder alles zusammen.</p>
<p>Die nur 13 Akteure auf der Bühne agieren auf höchstem Niveau, obwohl sie einen Erfahrungsschatz haben, der unterschiedlicher nicht sein könnte. So ist es für Anthony Cragg (Swing) und Joe Etherington (Sir Bedevere / Concorde) die erste Rolle nach Abschluss ihrer Ausbildung, während Matthew Gent (Sir Robin), Jo Parsons (Galahad) und John McManus ( Historian / Prince Herbert / Not dead Fred) zahlreiche Engagements im West End vorweisen können. Eine beeindruckende Vita haben auch George Rae (Patsy) und Scott Armstrong (Lancelot), die schon für viele UK-Tourneen von Musicals engagiert waren. Nic Kyle (King Arthur) war in seiner Heimat Neuseeland in vielen Hauptrollen (u. a. Chris in „Miss Saigon“ und Jesus in „Jesus Christ Superstar“) zu sehen. Soophia Foroughi (Lady of the Lake) stand schon auf der halben Welt auf einer Musicalbühne und hat dort mit Stars wie Michael Ball gearbeitet.</p>
<p>Keine leichte Aufgabe für Regisseurin Lisa Blair, den bunten Haufen auf Linie zu bringen, doch es gelingt ihr ganz vorzüglich. Was man deutlich spürt, ist Blairs Schauspiel-Schwerpunkt: Viele Musicals hat sie bisher nicht inszeniert, doch genau dies kommt den Charakteren sehr zu gute. Die Protagonisten spielen akzentuierter und authentischer (sofern bei einem Slapstick-Musical überhaupt möglich), die Dialoge sind sehr gut ausgearbeitet, und die Mimik der Darsteller ist perfekt auf die jeweilige Figur abgestimmt, wobei die meisten gleich mehrere Rollen übernehmen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass das Publikum beim Gesang Abstriche machen muss. Weit gefehlt! Ausnahmslos alle Songs werden sauber intoniert, lediglich in den chorischen Nummern der Ritter hört man zweimal eine leichte Disharmonie.</p>
<p>Augenscheinlich hat Blair mit ihren Darstellern sehr gut gearbeitet, denn jeder gibt seiner Rolle etwas Besonderes. Nic Kyle wirkt zwar sehr jung und sanft für King Arthur, kann aber mit seinem klaren Tenor und seiner Fokussierung überzeugen (insbesondere bei „I’m so alone“). Soophia Foroughi weiß ihr „Handwerkszeug“ Stimme sehr gut zu nutzen. Sie wechselt Stimmlagen genauso problemlos wie Stile. Die beleidigte Diva (&#8222;Whatever happened to my part?&#8220;) steht ihr besonders gut. Da vergisst man schnell, dass ihr die Jazz-/Swing-Nummer in Camelot (die zweite Version vom „Song that goes like this“) nicht ganz gelingt.</p>
<p>George Rae interpretiert mit „Always look on the bright side of life“ den einzigen bekannten Song. Er gibt einen sehr zurückhaltenden, aber nicht duckmäuserischen Patsy. Folglich kommt auch dieser Showstopper eher schüchtern als kraftvoll über die Rampe. Doch das passt wiederum sehr gut zum Gesamtbild der Figur, die man einfach mögen muss. Vielseitigkeit – und diese durchaus glaubwürdig – beweist John McManus. Als „Not dead Fred“ bringt er das Publikum mit seiner lustigen Tanzeinlage zum Lachen und als Prince Herbert erweichen seine großen Kulleraugen und seine unerwartet klare, trotz der Höhen volle Stimme, jedes Herz.</p>
<p>Als der schöne Galahad, der es King Arthur als bockiger Dennis (inklusive Querverweis auf den Brexit als Folge vom Volk nicht erwünschter Entscheidungen regierender Persönlichkeiten) wirklich nicht leicht macht, ist Jo Parsons zu erleben. Gesanglich gefällt er genauso wie in seinen Rollen, wobei er als grantelnder Vater von Herbert fast noch überzeugender ist als als Galahad. Auch sein mit einem deutlichen Essex-Akzent ausgestatteter Dennis ist großartig.</p>
<p>Matthew Gent überzeugt als ängstlicher Sir Robin von der ersten Sekunde an. Er ist auf der Bühne jederzeit präsent und sein Spiel zieht immer wieder die Blicke auf sich, selbst wenn er gar nicht im Mittelpunkt steht (bspw. als die Ritter den Anweisungen Gottes zu ihrer Gralssuche lauschen und sich jeder deutlich sichtbar seine Gedanken dazu macht, was für ihn der Gral bedeutet). &#8222;Brave Sir Robin&#8220; und &#8222;You Won&#8217;t Succeed on Broadway&#8220; zeigen die beiden Seiten des Ritters (ängstlich und mit einem großen Musicalwissen ausgestattet). Beide Szenen folgen direkt aufeinander und wo man sich eben noch über den Angsthasen ausgeschüttet hat, klatscht man bei seinem Lehrstück zu einem erfolgreichen Broadway-Musical begeistert mit.</p>
<p>Den zunächst etwas widerborstigen Lancelot, der scheinbar nur auf Kampf aus ist, gibt Scott Armstrong. Der gebürtige Schotte weiß seine Herkunft in den meisten Dialogen zu kaschieren, doch als er den Rittern eröffnet, dass sie das Monster-Kaninchen besiegen müssen, belehrt sie in knallhartem Schottisch. Auffällig ist seine ausdrucksstarke Mimik, mit der er das Geschehen um ihn herum – gleich in welcher seiner vier Rollen – nonverbal kommentiert. Auch damit setzt er sich von seinen Kollegen ab. Herausragend ist seine Performance als Anführer der „Knights who say Ni“: Der souveräne Stelzengang in einem unhandlichen Kostüm, seine intensive Mimik und die unmissverständliche Ausdrucksweise und ehrfurchtgebietende Haltung zeigen eine große Bandbreite seines Könnens. Dass er zudem auch noch gesanglich gefällt, macht ihn zum besten Darsteller dieser Produktion.</p>
<p>Herausforderungen ganz anderer Art hatte Rebecca Howell (Choreographie) zu meistern. Die Tanznummern sind allesamt sehr schwungvoll und ausladend. Das geht in den meisten Szenen gut, doch bei „Always look on the bright side of life“ wird es für die sieben tanzenden Ritter plus Patsy – allesamt mit Regenschirmen ausgestattet &#8211; doch etwas eng. Dafür wird „His name is Lancelot“ mit der lässig wirkenden Choreographie nicht nur wegen der ausgefallenen Kostüme der Tänzer zum Hingucker.</p>
<p>„Spamalot“ im English Theatre in Frankfurt ist aber nicht nur wegen der gelungenen Kulissen und Kostüme sowie der exzellenten Künstler auf der Bühne sehenswert. Auch Sonya Kraus als Stimme Gottes ist hörenswert. Insbesondere die englischen Originaltexte machen diese Inszenierung zu einem Must-See. Die Witze sind mal versteckt, mal sehr plakativ, und der Humor ist schwarz und britisch-böse, was in der Muttersprache der Schöpfer dieses Stücks einfach nochmal um ein vielfaches authentischer ist als in einer (durchaus gelungenen) deutschen Übersetzung.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>gekürzt</em> <em>erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> English Theatre, Frankfurt</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">16</span>. November 2016</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Scott Armstrong, Nicole Carlisle, Anthony Cragg, Joe Etherington, Soophia Foroughi, Jemma Geanaus, Matthew Gent, Keith Henderson, Nic Kyle, John McManus, Jo Parsons, George Rae, Katy Stredder</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  Eric Idle, John Du Prez, Neil Innes / Lisa Blair<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong>  Martin Kaufhold</span></div>
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		<title>Kurzweilige Unterhaltung, in der sich jeder irgendwo wiederfindet</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Nov 2016 06:38:57 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Benjamin Geipel]]></category>
		<category><![CDATA[Constanze Kochanek]]></category>
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		<category><![CDATA[I love you you're perfect now change]]></category>
		<category><![CDATA[Jimmy Roberts]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jimmy Roberts und Joe DiPietros vielfach ausgezeichnetes Musical über die Spielarten der Partnerschaft braucht nur wenig inszenatorischen Aufwand, um zu begeistern. Die Songs sind abwechslungsreich, und die konstant wechselnden Charaktere sind trotz ihrer Überzeichnung so erfrischend normal, dass man sie einfach mögen muss. Lediglich sechs Darsteller schlüpfen in mehr als 40 Rollen und decken von ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jimmy Roberts und Joe DiPietros vielfach ausgezeichnetes Musical über die Spielarten der Partnerschaft braucht nur wenig inszenatorischen Aufwand, um zu begeistern. Die Songs sind abwechslungsreich, und die konstant wechselnden Charaktere sind trotz ihrer Überzeichnung so erfrischend normal, dass man sie einfach mögen muss.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3142 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12471_i_love_you_hp1_32-e1639118960684-400x265.jpg" alt="" width="400" height="265" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12471_i_love_you_hp1_32-e1639118960684-400x265.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12471_i_love_you_hp1_32-e1639118960684-1024x680.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12471_i_love_you_hp1_32-e1639118960684-768x510.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12471_i_love_you_hp1_32-e1639118960684-1536x1019.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12471_i_love_you_hp1_32-e1639118960684.jpg 2001w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Lediglich sechs Darsteller schlüpfen in mehr als 40 Rollen und decken von Dating Shows über den ersten Sex, Hochzeiten, das leidige Elternsein und das Alter den kompletten, zugegebenermaßen sehr klischeebehafteten Lebenszyklus einer modernen Partnerschaft ab.</p>
<p>Da sind die emanzipierte Immobilienmaklerin und der erfolgreiche IT-Manager, der „Hengst“ und die Blondine, die aufdringliche „Freundin“, die ihren Tennispartner um jeden Preis erobern will, die Eltern, die den perfekten Lebensweg für ihren Sohn geplant haben und erschüttert sind, als dieser plötzlich eigene Entscheidungen trifft. Nicht zu vergessen die frisch gebackenen Eltern, die irgendwie die schon fast gänzliche verschüttete Libido wieder zum Leben erwecken wollen (super gespielt von Mariella Köhlert und Benjamin Geipel), die Single-Frau, die immer Brautjungfer, aber niemals die Braut ist, und schlussendlich der Witwer, der alleinstehende ältere Damen auf Beerdigungen aufreißt. Die Vielfalt an Persönlichkeiten ist schier endlos.</p>
<p>Sechs Nachwuchsdarsteller des Jungen Staatstheaters Wiesbaden schlüpfen in die so unterschiedlichen Rollen – und das im wahrsten Sinne des Wortes: Die Ouvertüre bestreiten sie im Bademantel und sie ziehen sich erst im</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3139 size-medium alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12463_i_love_you_hp1_25-scaled-e1639119009265-382x400.jpg" alt="" width="382" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12463_i_love_you_hp1_25-scaled-e1639119009265-382x400.jpg 382w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12463_i_love_you_hp1_25-scaled-e1639119009265-977x1024.jpg 977w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12463_i_love_you_hp1_25-scaled-e1639119009265-768x805.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12463_i_love_you_hp1_25-scaled-e1639119009265.jpg 1062w" sizes="auto, (max-width: 382px) 100vw, 382px" /></p>
<p>Laufe der ersten Minuten vollständig an. Begleitet werden sie von Michael Geyer am Piano und der Cajon. Mehr braucht es für einen unterhaltsamen Abend nicht.</p>
<p>Natürlich können nicht alle sechs in jeder Rolle vollends überzeugen, doch jeder hat sein besonderes Highlight. Anna Heldmaier setzt mit „Männernotstand“ direkt mal ein Ausrufezeichen. Gesanglich nicht 100%ig überzeugen, macht sie aber mit ihrer ausdrucksstarken Mimik vieles wett. Klasse sind auch Constanze Kochanek und Tim Speckhardt in der „Lasagne-Szene“. Der sprichwörtliche „Idiotenknopf“ wird von Kochanek mit sehr viel komödiantischem Talent bedient. Beide sind herrlich unsicher im Umgang miteinander, da stört es dann auch wenig, dass „Ich werd’ geliebt“ etwas unsicher dargeboten wird.</p>
<p>Wenn Anna Heldmaier und Rainer Maaß als Eltern mit ansehen müssen, dass ihnen ihr Sohn anstatt einer Verlobung eine Trennung verkündet, ist ihre Reaktion urkomisch. Heldmaier als Mutter ist schon fast etwas zu entrüstet und Maaß guckt als Vater herrlich bescheuert und geschockt aus der Wäsche.</p>
<p>Auch zwei Puppen (gespielt und gesungen von Anna Stecking und Fabian Kastl) geben ihr Wissen an die Zuschauer weiter: Der „Penis-Song“ geht zwar schwerlich als jugendfrei durch, lehrreich ist er jedoch allemal. Außerdem lernt das Publikum, dass man sexuelle „Nicht-Befriedigung“ ganz vortrefflich mithilfe von Anwälten lösen kann. Alle vier Darsteller spielen in dieser Szene herausragend!</p>
<p>Immer wieder lernt das Publikum verzweifelte Singles kennen, die sich von einer Dating Show (moderiert von Benjamin Geipel) die große Liebe erhoffen. Natürlich klappt dies nicht, aber wenn ein Insasse des „Hessischen Staatsgefängnisses“ (Tim Speckhardt) zwei eigentlich gar nicht aneinander interessierte Singles (Mariella Köhlert, Rainer Maaß) mit Waffengewalt zu ihrem Hochzeitsglück zwingt, ist das einfach herrlich abstrus.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-3143 size-medium" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12469_i_love_you_hp1_30-e1639119079728-400x222.jpg" alt="" width="400" height="222" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12469_i_love_you_hp1_30-e1639119079728-400x222.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12469_i_love_you_hp1_30-e1639119079728-1024x569.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12469_i_love_you_hp1_30-e1639119079728-768x426.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12469_i_love_you_hp1_30-e1639119079728-1536x853.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12469_i_love_you_hp1_30-e1639119079728.jpg 2001w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Der bekannteste Song dieser Show ist „Brautjunger immer, niemals die Braut“. Constanze Kochanek glaubt man sofort, dass ihr das Brautjunger-Dasein auf den Keks geht. Ihr Cocktailkonsum ist beachtlich und so torkelt Kochanek mit bedrohlicher Schlagseite über die Bühne. Klasse!</p>
<p>Auch Beerdigungen scheinen – glaubt man Joe DiPietro – ein guter Ort zu sein, einen neuen Partner zu finden. Rainer Maaß ist da als Witwer ziemlich konkret und findet in Anna Heldmaier ein williges Opfer. Die Annäherung dieser beiden älteren Herrschaften wird von beiden sehr liebevoll umgesetzt. Anna Heldmaier ist wunderbar begriffsstutzig, doch es gelingt Maaß schließlich, sie zu erobern.</p>
<p>Gesanglich stechen besonders Tim Speckhardt, Constanze Kochanek und Rainer Maaß hervor, doch auch ihre Mitstreiter wissen vor allem mit einem guten Gefühle für Pointen und gekonnt eingesetzter Mimik zu überzeugen. Iris Limbarth hat ihren jungen Darstellern regieseitig viel Freiraum gelassen. Es wirkt alles locker und nicht einstudiert. So viele Charakterwechsel in so kurzer Zeit sind auch für erfahrene Darsteller eine Herausforderung. Die Nachwuchsdarsteller haben hier eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass mit der richtigen Förderung und in der richtigen Umgebung Musiktheater auch jenseits der großen Ensuite- und Tourproduktionen exzellent funktionieren kann.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span><br />
<span style="color: #000080;"><em>erschienen in <a style="color: #000080;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></em></span></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Staatstheater Wiesbaden</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">10. November 2016<br />
<strong>Darsteller:</strong> Rainer Maaß, Anna Heldmaier, Tim Speckhardt, Constanze Kochanek, Benjamin Geipel, Mariella Köhlert, Anna Stecking, Fabian Kastl<br />
<strong>Musik / Regie: </strong>Jimmy Roberts &amp; Joe DiPietro / Iris Limbarth<br />
<strong>Fotos: </strong>Andreas Etter<br />
</span></span></p>
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		<title>Ein wenig charismatisches Liebespaar in den Wirrungen der Maueröffnung</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/ein-wenig-charismatisches-liebespaar-in-den-wirrungen-der-maueroeffnung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2016 16:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Melcher]]></category>
		<category><![CDATA[Boris Böhringer]]></category>
		<category><![CDATA[Dorina Maltschewa]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hinterm Horizont]]></category>
		<category><![CDATA[Josephin Busch]]></category>
		<category><![CDATA[Marcus Schinkel]]></category>
		<category><![CDATA[Nadja Petri]]></category>
		<category><![CDATA[Operettenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Brandt]]></category>
		<category><![CDATA[Udo Lindenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrich Waller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fast sechs Jahre nach der Uraufführung im Berliner Theater am Potsdamer Platz findet „Hinterm Horizont“ seinen Weg nun nach Hamburg. Udo Lindenberg kennt in Hamburg jeder – wohnt er doch seit jeder im angesehen Atlantic Hotel. Folglich setzt die Stage Entertainment in ihrer Vermarktung vollkommen auf den „Udo-Faktor“ anstatt auf die abwechslungsreiche Liebesgeschichte zwischen dem ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Fast sechs Jahre nach der Uraufführung im Berliner Theater am Potsdamer Platz findet „Hinterm Horizont“ seinen Weg nun nach Hamburg. Udo Lindenberg kennt in Hamburg jeder – wohnt er doch seit jeder im angesehen Atlantic Hotel. Folglich setzt die Stage Entertainment in ihrer Vermarktung vollkommen auf den „Udo-Faktor“ anstatt auf die abwechslungsreiche Liebesgeschichte zwischen dem Musiker und dem Mädchen aus Ost-Berlin. Dass der Panikrocker aber durchaus polarisiert und das auch nicht gerade wenig, könnte die ohnehin schon kurze Spielzeit bis zum Sommer 2017 zusätzlich erschweren.</p>
<p>Ulrich Waller zeichnet die Geschichte von Udo und Jessy nach, die sich zum ersten Mal bei Udos einzigem DDR-Konzert im Oktober 1983 begegnen. Das Ergebnis einer leidenschaftlichen Nacht in Moskau einige Jahre später heißt Steve und macht seiner Mutter heutzutage das Leben schwer. Eine Journalistin findet heraus, dass da mal was war und interviewt Jessy. Zum Schluss lernt Steve sogar noch seinen richtigen Vater kennen und alle Leiden der letzten 20 Jahre sind vergessen.</p>
<p>Das Operettenhaus ist deutlich kleiner als das Theater am Potsdamer Platz, daher mussten einige Kulissen angepasst werden. Durch die Kompaktheit überzeugen die Ost- und Westwohnküchen noch mehr, der über allem schwebende Hut wirkt noch imposanter und die Mauer-Elemente, die als Leinwand fungieren, setzen das Geschehen noch besser ins Szene.</p>
<p>Alex Melcher übernahm die Hauptrolle nur eine Woche vor der Premiere, da sich Serkan Kaya bei den Proben schwer verletzt hatte. Natürlich kannte Melcher den Part, den er bereits in Berlin gespielt hatte. Doch eine kleinere Bühne, leicht angepasste Texte und drei neue Songs machten umfangreiche Proben und die Absage der ersten Preview erforderlich. Auffallend an seiner Interpretation ist, dass er Udo Lindenberg nicht nachmacht, sondern in den Dialogen „er selbst“ ist und nur dann in den typischen Udo-Slang verfällt, wenn sich sein Alter Ego beweisen oder schützen will, oder er in die Rolle des Rockstars schlüpft. Dieser Wechsel funktioniert jedoch sehr gut und lässt auch den Privatmenschen Udo am Geschehen teilhaben. Gesanglich fällt der Unterschied zum Original erst bei der Zugabe „Reeperbahn“ auf, die Udo Lindenberg gemeinsam mit Alex Melcher zum Besten gibt. Plötzlich herrscht eine ganz andere Stimmung im Saal. Die Zurückhaltung des Publikums ist verschwunden und alle bejubeln den Panikrocker.</p>
<p>Woher die Zurückhaltung und der dürftige Szenenapplaus in den vorangegangenen zweieinhalb Stunden rührt, kann man nur mutmaßen. Doch sicherlich liegt es auch daran, dass die Darsteller allesamt nicht sehr charismatisch oder liebenswert sind. Die komplette Show zielt auf die Lindenberg-Songs ab und berührt emotional nur, wenn die Szenen nach dem Mauerfall eigespielt werden oder Udo dazu aufruft auch „die verbliebenen Mauerreste in den Köpfen abzubauen“.</p>
<p>Weder Josephin Busch noch Nadja Petri können als junge bzw. heutige Jessy überzeugen. Sie wirken emotional kühl und sehr hart. Dies ändert sich auch in ihren Soli leider nicht.</p>
<p>Jessys Eltern und Bruder (Dorina Maltschewa als Mutter, Boris Böhringer als Vater und Marcus Schinkel als Bruder Elmar) spielen rollendeckend. Ihr Ost-Berliner Akzent wirkt authentisch und der Umgangston ist mehr hart als herzlich. Sie passen perfekt in das ostdeutsche Wohnzimmer, das mehr als nur ein Klischee ist.</p>
<p>Gänzlich unpassend wirkt Rainer Brandt als Minister. Seine Texte sind plump, sexistisch und für einen Minister der Staatssicherheit weder angemessen noch glaubwürdig. Er poltert wie ein Störfaktor über die Bühne und mehr als einmal fragt man sich: Soll das wirklich so sein? Aber einigen im Publikum scheint dieser Humor zu gefallen und man hört viele Lacher.</p>
<p>Einige Szenen, u. a. auch die im Ministerbüro, geraten deutlich zu lang. Hinzu kommen Tanznummern zu Instrumental-Rock, bei denen man sich auch eine deutliche Kürzung gewünscht hätte („Gitarren statt Knarren“, „Moskau“). Über Ungereimtheiten wie die Einspielung der „Tagesthemen“ als Jessys Vater am 9. November 1989 den Fernseher einschaltet, um zu erfahren, was dort zu den Mauerfall-Gerüchten gesagt wird, könnte man hinwegblicken, wenn die bekannten Songs zünden würden. Doch der Titelsong verpufft in disharmonischem Gesang der beiden Hauptdarsteller und „Ich lieb Dich überhaupt nicht mehr“ will so gar nicht zu den Stimmlagen der beiden Jessys passen. Vielleicht ist es auch die Songauswahl an sich, die dieses Musicals so unterkühlt wirken lässt.</p>
<p>Um einen Bezug zu Hamburg herzustellen, wurde immer wieder darauf verwiesen, dass Udo Lindenberg ja in Hamburg heimisch ist. Auch zwei Songs von Udo Lindenbergs letztem Album (&#8222;Einer muss den Job ja machen&#8220;, &#8222;Durch die schweren Zeiten&#8220;) wurden in die Hamburger Fassung integriert. Zusätzlich wurde der Schluss stärker auf die Reeperbahn ausgerichtet: Olivia Jones gibt (in einem bedauerlicherweise extrem schäbigen Kostüm) eine ihrer Kiez-Führungen, Hans Albers singt „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“, und trotzdem will der Funke nicht überspringen. Kaum jemand schunkelt im Publikum. Erst als Udo Lindenberg in denselben grünen Socken wie Melcher auf die Bühne schlurft und das Mikro schwingt, ändert sich dies schlagartig.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
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<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Operettenhaus, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">10</span>. November 2016</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Alex Melcher, Josephin Busch, Dorina Maltschewa, Nadja Petri, Rainer Brandt, Boris Böhringer, Marcus Schinkel </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  Udo Lindenberg / <span class="Bold">Ulrich Waller<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage Entertainment<br />
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