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	<title>Uwe Kröger-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Uwe Kröger-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Die größten Musical-Hits mit Pia Douwes und Uwe Kröger</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2015 17:25:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entertainment-Shows]]></category>
		<category><![CDATA[Alte Oper]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit mehr als 25 Jahren sind Pia Douwes und Uwe Kröger aus dem deutschsprachigen Musicalraum nicht mehr wegzudenken. Einen wunderbaren Überblick über die Stationen ihrer Karriere gibt der Intro-Film beim Konzert anlässlich des 50. Geburtstags der beiden Künstler im vergangenen Jahr. Mit viel Selbstironie führen die beiden durch den Abend. Der 1. Akt mit jeweils ...</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Seit mehr als 25 Jahren sind Pia Douwes und Uwe Kröger aus dem deutschsprachigen Musicalraum nicht mehr wegzudenken. Einen wunderbaren Überblick über die Stationen ihrer Karriere gibt der Intro-Film beim Konzert anlässlich des 50. Geburtstags der beiden Künstler im vergangenen Jahr.</p>
</div>
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<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_637">
<div class="style_2">
<p class="Body">Mit viel Selbstironie führen die beiden durch den Abend. Der 1. Akt mit jeweils drei Stücken aus „The Addams Family“ und „Der Besuch der Alten Dame“ sowie einem gründlich misslungenen Andrew Lloyd Webber Medley (schiefe Töne, falsche Tempi) erfüllt die Erwartungen des Publikums (die Alte Oper ist zu ca. 75 % ausgelastet) sicherlich nicht. Auch die arg aufgesetzten und gekünstelten Moderationen, insbesondere von Uwe Kröger, machen dies nicht wieder wett. Schon nach der Hälfte des ersten Akts nachdrücklich auf den Merchandise-Stand hinzuweisen, macht keinen besonders guten Eindruck.</p>
<p class="Body">Zum Ende des ersten Akts beweist Pia Douwes eindrucksvoll, dass ihr starke, mitunter auch gern streitbare Charaktere liegen: „Mir fehlen die Berge“ aus „Next to normal“ und „Die Welt gehört mir“ aus „Der Besuch der Alten Dame“ unterstreichen, dass man mit Douwes für diese Deutschland- bzw. Weltpremiere die ideale Besetzung gefunden hat.</p>
<p class="Body">Das A Cappella Ensemble „gudrun“ begleitet die beiden auch bei dieser Tournee. Die vier Sängerinnen und Sänger setzen mit ihren kreativen Arrangements bekannter Musicalhits deutliche Akzente, auch wenn es ihnen die schlechte Akustik sehr schwer macht, klar bis in die letzten Reihen des Hauses vorzudringen.</p>
<p class="Body">Vier Tänzerinnen und Tänzer bilden den schmückenden Rahmen, der ansonsten recht spärlich gestalteten Bühne. Leider sind die Choreographien jedoch weder besonders einfallsreich, noch sehr sauber getanzt, so dass man im Publikum mehr als einmal ungläubiges Kopfschütteln sieht.</p>
<p class="Body">Im zweiten Akt, einer Mischung aus Musicalklassikern aus den 60ern und dem obligatorischen &#8211; frenetisch vom Publikum gefeierten &#8211; Michael Kunze / Sylvester Levay Block, zeigen Douwes und Kröger, dass man nicht tanzen können muss, um zur ersten Darstellergarde zu gehören. Dafür legen beide gesanglich eine Schippe drauf. Uwe Kröger‘s Duett mit sich selbst als Wilbur und Edna Turnblad (auf der Leinwand) ist genauso perfekt gelungen wie Pia Douwes „Rebecca“.</p>
<p class="Body">Auch einiges komödiantisches Talent kommt zum Einsatz: Wenn Douwes mit ihrem Hund Gassi geht und dabei die Geschichte erzählt, wie sie jemanden kennenlernt, der ihr von der berühmten Musicaldarstellerin Pia Douwes vorschwärmt, was dann in einer sehr eigenwilligen Version von „Killer Queen“ aus „We Will Rock You“ mündet, hat sie die Lacher ganz klar auf ihrer Seite. Leider stört auch hier die mangelnde Tontechnik sehr, da man den neuen Text kaum verstehen kann.</p>
<p class="Body">Dass der 50. Geburtstag nicht das Ende der Welt ist und beide streng genommen schon auf die 60 zusteuern, wird am Schluss mit „Willkommen in den 60s“ noch einmal ordentlich gefeiert.</p>
<p class="Body">Irgendwie ist man nach diesen knapp zwei Stunden ein wenig enttäuscht: Das Publikum kennt die beiden Ausnahmekünstler aus hochprofessionellen Produktionen. Doch in der Alten Oper ist die Bühne karg, die acht Musiker der Vereinigten Bühnen Wien kämpfen genau wie die Sänger mit der Tontechnik, die Choreographien wirken zwar passend, aber ihre Umsetzung ist eher dürftig und auch die Songauswahl wirft Fragen auf (vor allem im 1. Akt). Das ist alles mehr als schade und wird den Ausnahmekarrieren von Douwes und Kröger keinesfalls gerecht.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_75">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Alte Oper, Frankfurt</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>13. März 2015<span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Sabine Hauswirth</span></div>
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		<title>Der Besuch der Alten Dame</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/der-besuch-der-alten-dame/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 May 2014 13:20:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CDs]]></category>
		<category><![CDATA[Der Besuch der Alten Dame]]></category>
		<category><![CDATA[Pia Douwes]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Kröger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pompöse Aufnahme mit guten Darstellern, aber vielleicht doch etwas zu komplex Das erste was beim Anhören dieses Live-Mitschnitts auffällt, ist seine musikalische Opulenz. Moritz Schneider und Michael Reed hatten ganz klar das große Orchester der Vereinigten Bühnen Wien vor Augen als sie die Melodien für den „Besuch der Alten Dame“ schrieben. Sicherlich nicht nur deshalb ...</p>
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<div class="Normal">
<h3 class="Title">Pompöse Aufnahme mit guten Darstellern, aber vielleicht doch etwas zu komplex</h3>
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_665_335">
<div class="style_2">
<p class="Body">Das erste was beim Anhören dieses Live-Mitschnitts auffällt, ist seine musikalische Opulenz. Moritz Schneider und Michael Reed hatten ganz klar das große Orchester der Vereinigten Bühnen Wien vor Augen als sie die Melodien für den „Besuch der Alten Dame“ schrieben. Sicherlich nicht nur deshalb klingt das Stück sehr typisch „wienerisch“. Koen Schoots treibt sein fast 40-köpfiges Orchester zu Höchstleistungen an und allein diese Leistung ist sehr hörenswert.</p>
<p class="Body">Darüber hinaus scheint das Stück sehr umfassend und detailliert auf die Bühne gebracht worden zu sein, denn für den puren Hörgenuss ist es eindeutig zu komplex. Es werden viele Emotionen transportiert, mal energisch, mal wehleidig-klagend, mal hasserfüllt oder auch liebend. Dennoch gelingt es auch einer Pia Douwes nicht, sich auch nur mit einem Song länger im Gedächtnis festzusetzen. Von Uwe Kröger und Ethan Freemann ganz zu schweigen &#8211; die beiden herausragenden Musicalsänger haben gegen die fetzigen Rhythmen kaum eine Chance.</p>
<p class="Body">Die abwechslungsreiche Partitur reicht von symphonischen Pop über guten handgemachten Rock, auch Latinoklänge sind zu vernehmen, und ist vor allem eins: intensiv! Ein roter Faden ist nicht erkennbar, aber das Tempo, mit dem die Handlung vorangepeitscht wird, lässt den Zuhörer atemlos werden.</p>
<p class="Body">Sicherlich liefert das Stück live auf der Bühne ein ausgeglicheneres Bild, anhand der live aufgezeichneten Gesamtaufnahme allein kann man sich für die hochkomplexe Handlung mit vielen gleich starken Charakteren, von denen sich keiner wirklich in den Vordergrund spielt bzw. singt, nur schwer begeistern.</p>
<p class="paragraph_style_1" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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		<item>
		<title>Uwe Kröger: Ich bin was ich bin</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/uwe-kroeger-ich-bin-was-ich-bin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Feb 2014 20:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CDs]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Kröger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pünktlich zu seinem 50. Geburtstag veröffentliche Uwe Kröger sowohl seine schriftliche als auch seine musikalische Autobiographie. HitSquad Records hat die Hits aus Uwe Krügers viel beachteter Musicalkarriere zusammengetragen. So finden sich von „Starlight Express“ und Highlights aus „Rebecca“ und dem „Phantom der Oper“ auch Songs aus „Dracula“, „Der Besuch der Alten Dame“ und „The Sound ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Pünktlich zu seinem 50. Geburtstag veröffentliche Uwe Kröger sowohl seine schriftliche als auch seine musikalische Autobiographie. HitSquad Records hat die Hits aus Uwe Krügers viel beachteter Musicalkarriere zusammengetragen.</p>
<p>So finden sich von „Starlight Express“ und Highlights aus „Rebecca“ und dem „Phantom der Oper“ auch Songs aus „Dracula“, „Der Besuch der Alten Dame“ und „The Sound of Music“ auf dem Album. Natürlich fehlt auch nicht „Elisabeth“ &#8211; die Rolle des Todes hat Uwe Kröger schließlich europaweit bekannt gemacht.</p>
<p>Doch gerade die selten gehörten Stücke wie „Nosferatu“, der Titelsong des Albums oder „Sweet Transvestite“ sowie die Bonus Tracks „They can’t take that away from me“ und das von Kröger selbst geschriebene „Style up your life!“ machen dieses Album hörenswert.</p>
<p>„Ich bin was ich bin“ ist ganz klar ein Muss für alle Uwe Kröger Fans!</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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		<title>Ein Drama in zwei Akten</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/ein-drama-in-zwei-akten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 12:54:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bruno Grassini]]></category>
		<category><![CDATA[Elisabeth]]></category>
		<category><![CDATA[Harry Kupfer]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Pol]]></category>
		<category><![CDATA[Oliver Arno]]></category>
		<category><![CDATA[Pia Douwes]]></category>
		<category><![CDATA[Sylvester Levay]]></category>
		<category><![CDATA[Theater des Westens]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Kröger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das erfolgreichste deutschsprachige Musical als Tourfassung in einer neuen Inszenierung? Auch wenn Originalregisseur Harry Kupfer das Heft in der Hand und mit Pia Douwes und Uwe Kröger zwei Originaldarsteller der Wiener Uraufführung von 1992 für die Hauptrollen engagiert hatte, so hielten sich doch im Vorfeld einige Bedenken. Kann man eine Produktion, die von opulenten Kostümen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Das erfolgreichste deutschsprachige Musical als Tourfassung in einer neuen Inszenierung? Auch wenn Originalregisseur Harry Kupfer das Heft in der Hand und mit Pia Douwes und Uwe Kröger zwei Originaldarsteller der Wiener Uraufführung von 1992 für die Hauptrollen engagiert hatte, so hielten sich doch im Vorfeld einige Bedenken. Kann man eine Produktion, die von opulenten Kostümen und Großkulissen nur so strotzt, auf eine üblicherweise minimalistische Tournee-Version zusammendampfen? Können Douwes und Kröger ihre Paraderollen auch nach 16 Jahren noch glaubhaft über die Rampe bringen? Diese Vorbehalte sollten sich teilweise als sehr begründet darstellen, aber dazu später mehr.</p>
<p class="Body">Gleich vornweg: Wer gehofft hatte, dass in Berlin die positiven Effekte und Regiekniffe aus Essen, Stuttgart und Wien zu einem einheitlichen Ganzen zusammengefasst würden, der wurde enttäuscht. Die Berliner Inszenierung entspricht weitestgehend der Version, die bis Ende 2005 in Wien gespielt wurde.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_1343">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die Bühne hat sich optisch natürlich etwas verändert. Dort wo in Wien Bühnenfüllende Hintergrundvorhänge das Ambiente der Szene bestimmt haben, muss in Berlin eine mehrfach unterteilte Leinwand mit eher selten stimmigen Hintergrundprojektionen für Stimmung sorgen. Dies misslingt jedoch gründlich. Zum einen durch die Unterteilung der Leinwand, die notwendig ist, damit die Darsteller wie Figuren in einem Wetterspiel durch die Öffnungen „fahren“ können, zum anderen, da die projizierten Motive teilweise unpassend oder schlichtweg nicht zu erkennen sind (Es könnte auch irgendeine Kirche sind und nicht die Augustinerkappelle oder irgendein Schloss und nicht die Hofburg oder Schönbrunn).</p>
<p class="Body">Auch an pompösen Großkulissen wurden aus nachvollziehbaren Gründen gespart, handelt es sich doch nicht um eine Ensuite-Produktion der Stage Entertainment oder Vereinigten Bühnen Wien, sondern um ein Stück der LaBelle Musical Tournee GmbH (u. a. „Robin Hood“), deren einzige Spielorte bisher Berlin (bis 28. September) und Basel (ab 17. Oktober) sind. Dennoch sind Bühnenbilder und Kostüme für eine Musicaltournee absolut in Ordnung. Hat man jedoch den Vergleich fehlt einem die Liebe zum Detail, den Perücken sieht man den Rotstift an, den Kostümen fehlt es an den reichhaltigen Feinheiten, die man mit einem pompösen Adelshaus verbindet. Besonders ins Gewicht fallen die Sparmaßnahmen in einigen wichtigen Szenen:</p>
<ul>
<li class="full-width">
<p class="paragraph_style">Die Hochzeitsszene wurde komplett verschenkt, da keinerlei optische Hochzeitsausstattung zu erkennen ist – Elisabeth und Franz Josef sehen genauso aus wie die Hochzeitgäste. Ganz zu schweigen von einem roten Teppich, den man hier als Andeutung eines Kirchengangs komplett vermisst.</p>
</li>
<li class="full-width">
<p class="paragraph_style">Wenn Elisabeth am Sarg ihres Sohns Rudolf zusammenbricht, wäre es durchaus hilfreich, dieses auch auf der Bühne zu sehen. Eine solche Szene ins Leere zu spielen, entbehrt jeglicher Seriosität.</p>
</li>
<li class="full-width">
<p class="paragraph_style">Das Feldbett, das während „Die Schatten werden länger“ auf dem schwarzen Flügel-Gefährt des Todes platziert ist, ist mehr als nur unpassend. Es zieht die ansonsten sehr intensive Szene ins Lächerliche.</p>
</li>
</ul>
<p class="Body">Sehr gut hingegen ist die Szene im „Wiener Kaffeehaus“: Während die lästernden Wiener in der österreichischen Inszenierung noch mit eher unpassend anmutenden Autoscootern über die Bühne fuhren, steuern die Darsteller in der aktuellen Produktion Podeste mit jeweils einem Tisch und mehreren Stühlen, die perfekt an die gemütlichen Kaffeehäuser erinnern.</p>
<p class="Body">Doch neben diesen optischen Anpassungen, mit denen man sich irgendwie noch arrangieren kann, ist es vor allem die glatte und kalte Regieführung, die diese neue „Elisabeth“ schwächt. Harry Kupfers Inszenierung ist emotionslos und unaufregend. Es scheint nicht mehr darum zu gehen, das dramatische Leben von Elisabeth zu erzählen; Gefühle spielen offenbar keine Rolle mehr.</p>
<p class="Body">Natürlich transportieren die herausragende Partitur von Sylvester Levay und die Texte von Michael Kunze alle nur erdenklichen Stimmungen, doch wenn diese schauspielerisch nicht aufgegriffen werden (dürfen), fragt man sich, warum man sich nicht einfach eine der CDs zur Show anhört.</p>
<p class="Body">Keiner der Darsteller berührt durch sein Schauspiel. Das ist sehr schade, denn nicht nur Elisabeth geht im Laufe des Musicals durch ein Wechselbad der Gefühle. Auch bspw. Erzherzogin Sophie hat und zeigt ihre schwachen Seiten („Bellaria“), doch in Berlin gibt Christa Wettstein eine hölzerne, verbitterte und missgünstige Kaisersmutter. Das majestätische und ehrfurchgebietende der ehemaligen Regentin lässt sie gänzlich vermissen. Auch gesanglich vermag sie die tiefe Liebe und Enttäuschung nicht zu vermitteln, die diese Frau geprägt haben.</p>
<p class="Body">Auch Oliver Arno vermag als Kronprinz Rudolf nicht zu überzeugen. Er ist kaum zu hören, bleibt in jeder Szene gleichermaßen blass und unscheinbar und hat einem Uwe Kröger nichts entgegenzusetzen.</p>
<p class="Body">Ebenso wenig zufrieden stellend sind die Auftritte von Bruno Grassini als Luigi Lucheni. Der Erzähler, der in anderen Inszenierungen das Publikum um den Finger wickelt, kämpft im Theater des Westens einen aussichtslosen Kampf: Seine Witze kommen nicht an, der Sarkasmus ist nicht pointiert und gesanglich hinkt er meilenweit hinter seinen Rollenvorgängern hinterher.</p>
<p class="Body">Positiv stechen da Markus Pol und Maike Katrin Schmidt hervor, die als Kaiser Franz-Joseph und Herzogin Ludovika / Frau Wolf rollendeckend agieren und ihre wenigen Songs schön und gefühlvoll interpretieren.</p>
<p class="Body">Bleiben noch die beiden Protagonisten des Stücks: Pia Douwes als Elisabeth und Uwe Kröger als der Tod. Beide haben ihre Rollen in der Weltpremiere kreiert und sind ganz sicher über jede Kritik erhaben. Beide haben in den letzten 16 Jahren eine enorme Karriere gemacht, die auch ihren Paraderollen zu Gute kommt. Pia Douwes hat die Rolle in vielen Inszenierungen perfektioniert. Rein vom Gesang her nimmt man ihr die 16-jährige Landprinzessin Sisi genauso ab wie die verbitterte Kaiserin auf der Flucht vor ihren Verpflichtungen. Optisch lässt sich der Altersunterschied nicht so gut kaschieren. Doch ab der 20. Reihe nimmt man nicht mehr wahr, dass die Hauptdarstellerin ihrer Bühnenfigur im ersten Akt gut 25 Jahre an Lebenserfahrung voraus hat. Leider krankt aber auch ihre Interpretation an der seltsam schnörkellosen Regie von Harry Kupfer. Nahezu leidenschaftslos und kalt spielt sich Douwes durch die einzelnen Szenen. Gänsehaut bei „Ich gehör nur mir“? – Fehlanzeige!</p>
<p class="Body">Auch die Szenen mit ihrem langjährigen Kollegen Uwe Kröger verhallen spannungslos. Verhaltener Applaus zeigt an, dass das Publikum emotional nicht gefesselt ist. Und dass, obwohl die Beziehung von Elisabeth und dem Tod musikalisch und textlich nur so Funken sprüht.</p>
<p class="Body">Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Uwe Kröger weder schauspielerisch noch gesanglich überzeugen kann. Er ist einfach Uwe Kröger, und das mit Inbrunst und Nachdruck. Doch der androgyne Tod, der Verführer und Liebhaber von Elisabeth? Nein, der ist er leider nicht mehr. Man hat häufig das Gefühl, dass Kröger versucht, sich aus der starren Regie zu befreien, indem er eigene Phrasierungen einfließen lässt. Doch Stimme und Bewegungen fehlt es an Leichtigkeit und jugendlichem Charme. Der Tod ist in der Tournee-Inszenierung weder bedrohlich, noch leidenschaftlich, sondern einfach Uwe Kröger.</p>
<p class="Body">Wäre nicht das herausragende Orchester unter der Leitung von Bernd Steixner, man würde sich wirklich fragen müssen, warum „Elisabeth“ so viele Preise abgeräumt hat. Doch Steixner treibt seine 25 Musiker zu Höchstleistungen an und macht aus dem Drama-Musical ein exzellentes Musiktheaterstück und entschädigt so für manchen Mangel auf der Bühne.</p>
<p class="Body">Ansonsten enttäuscht die überarbeitete „Elisabeth“ über lange Strecken. Schade, dass man die Chance nicht genutzt hat, das Beste aus den bisherigen Inszenierungen zusammenzutragen.</p>
<p class="paragraph_style_1" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
<p class="paragraph_style_1"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater des Westens, Berlin</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>April 2008</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Pia Douwes, Uwe Kröger, Markus Pol, Bruno Grassini, Oliver Arno</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Harry Kupfer / Sylvester Levay<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> LaBelle Musical Tournee GmbH<br />
</span></p>
</div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Opulent inszenierter Slapstick</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/opulent-inszenierter-slapstick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2005 16:44:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2005]]></category>
		<category><![CDATA[3 Musketiere]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Marc Clear]]></category>
		<category><![CDATA[Patrick Stanke]]></category>
		<category><![CDATA[Pia Douwes]]></category>
		<category><![CDATA[Theater des Westens]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Kröger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Geschichte der 3 Musketiere ist in zahllosen Filmen, Büchern und Theaterstücken erzählt worden. Der Inhalt von Alexandre Dumas’ Werk von 1844 dürfte dank Hollywood der breiten Masse wohl bekannt sein. Spätestens nachdem die musikalische Fassung der Bolland-Brüder vor 2 Jahren in Rotterdam Weltpremiere feierte, wartete der Rest der Welt gespannt auf einen Transfer des ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_301">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die Geschichte der 3 Musketiere ist in zahllosen Filmen, Büchern und Theaterstücken erzählt worden. Der Inhalt von Alexandre Dumas’ Werk von 1844 dürfte dank Hollywood der breiten Masse wohl bekannt sein. Spätestens nachdem die musikalische Fassung der Bolland-Brüder vor 2 Jahren in Rotterdam Weltpremiere feierte, wartete der Rest der Welt gespannt auf einen Transfer des Stücks um Liebe, Freundschaft und Intrigen in andere Städte.</p>
<p class="Body">Einen sehr guten Eindruck von der musikalischen Intensität und Explosivität des Materials bekam man schon auf der holländischen CD mit Bastiaan Ragas als D’Artagnan, Pia Douwes als Milady de Winter und Stanley Burleson als Kardinal Richelieu. Die in Rotterdam aufgenommene DVD zeigt eine konsequente Inszenierung, bei der einzelne Kulissen wie ein Pferd oder ein Segelschiff effektvoll eingesetzt werden. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen aber die Darsteller. Einzelne Sänger in einem weißen Lichtkegel vor einer ansonsten abgedunkelten Bühne sind in der holländischen Inszenierung keine Seltenheit.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_1629">
<div class="style_2">
<p class="Body">Ganz anders und komplett runderneuert kommen die Berliner Musketiere daher. Man kann guten Gewissens von einer zweiten Weltpremiere sprechen, denn mit dem holländischen Vorgänger hat die Berliner Fassung nur noch wenig gemein:</p>
<p class="Body">Rob und Ferdi Bolland haben für die deutsche Version sieben weitere Songs komponiert, die sich gut in das klangliche Gesamtbild einfügen.</p>
<p class="Body">Die Bühnenbildner und Requisiteure rund um Eric van der Palen haben Extraschichten geschoben, um jeden Quadratzentimeter der Bühne mit allen erdenklichen Kulissen und Kleinteilen zu füllen.</p>
<p class="Body">Ein in Deutschland neuartiges Videodesign sorgt für ständig wechselnde Hintergründe und unterstützt die 26 Szenenwechsel sehr gut.</p>
<p class="Body">Die mehr als 350 Gewänder, Kleider, Roben und Uniformen sind noch farbenfroher und origineller als in Rotterdam.</p>
<p class="Body">Oliver Mülich führt als Conférencier das Publikum an die Handlung des ersten und zweiten Akts heran.</p>
<p class="Body">Besonders auffällig ist das Bühne-in-und-auf-der-Bühne-System, das es Regisseur Paul Eenens ermöglichte, mehrere Szenen und Schauplätze nebeneinander vorzubereiten und durch eine kleine Überblendung ineinander greifen zu lassen.</p>
<p class="Body">Es wurde ein enormer Aufwand betrieben, um die „3 Musketiere“ im Theater des Westens frei nach dem Motto „größer, bunter, moderner“ in Szene zu setzen. Hierbei kommen die 46 Darsteller fast zu kurz. Doch die Protagonisten, allen voran Patrick Stanke, Pia Douwes, Uwe Kröger und Marc Clear, versuchen ihr Bestes, um sich vor all diesem Kulissen- und Technikpomp zu behaupten.</p>
<p class="Body">Am eindrucksvollsten gelingt dies der unvergleichlichen Pia Douwes, die die emotionale Zerrissenheit der zu Unrecht geächteten Milady de Winter hervorragend umsetzt. Dass man ihr allerdings ihren Showstopper „Männer“ in eine seicht dahinplätscherten Popmus verwandelt hat, ist unverzeihlich.</p>
<p class="Body">Marc Clear gibt den ewig zweifelnden und übervorsichtigen Athos, dem jeglicher Lebensmut fehlt, seitdem ihn seine große Liebe – Milady de Winter – verlassen hat. Sein „Engel aus Kristall“ geht tief unter die Haut.</p>
<p class="Body">Man könnte geneigt sein, Athos und Milady de Winter als das Paar des Abends zu bezeichnen. Doch laut Dumas’ Geschichte sind dies D’Artagnan und Constance.</p>
<p class="Body">Leider bleibt Sabrina Weckerlin hinter den Erwartungen an das von der Stage Holding verkündete „Stimmwunder“ zurück. Eher schüchtern als selbstbewusst spielt sie die große Liebe D’Artagnans. Der wiederum wird von Patrick Stanke so gut es eben geht in den Mittelpunkt gerückt. Auch hier kann der Künstler wenig dafür, dass viele Neu-Arrangements von Michael Reed seicht, fast schon schlagermäßig daherkommen und es deutlich an Energie und Kraft vermissen lassen. Hinzu kommt, dass Stanke kaum eine Chance hat, dem entschlossenen Möchtegern-Musketier den Charakter zu verleihen, den er als selbstbewusster, kämpferischer, aber auch gefühlvoller Mann des 17. Jahrhunderts hat. Dennoch: Stankes raumfüllende, schöne Stimme und sein sympathisches Spiel werden den Anforderungen an einen Hauptdarsteller in vollem Umfang gerecht.</p>
<p class="Body">Mit dem schwachen Buch kämpft auch Uwe Kröger als Kardinal Richelieu an der ein oder anderen Stelle. Durch seine Erfahrung kann er vieles wettmachen und so gelingen auch Szenen wie „Glaubt mir!“, die dem Fortgang der Handlung nicht wirklich dienlich sind. Seine großen Soli „O Herr“ und „Nicht aus Stein“ meistert Kröger mit Bravour. Man merkt, dass er sich in dieser Rolle sehr wohl fühlt. Hinzu kommt, dass er mit Pia Douwes eine Kollegin an seiner Seite hat, mit der er sich auf der Bühne blind versteht.</p>
<p class="Body">Neben Athos komplettieren Aramis und Porthos die drei berühmt-berüchtigten Musketiere. Matthias Sanders gibt einen vorwitzigen Aramis, dem man seine Gottesfürchtigkeit abnimmt. Stets bemüht um das richtige Maß an Komik, Freundschaft und Kampfkunst bietet er eine gute Bühnenshow. Christian Schleicher ist als Porthos für die Plattitüden dieses stück zuständig. Wie schon seine filmischen Vorbilder Gerard Dépardieu und Oliver Reed steht für ihn der Spaß am Leben im Mittelpunkt. Diese Rolle füllt Schleicher glaubhaft aus.</p>
<p class="Body">Die A-cappella-Einlagen der 3 Musketiere gehören zweifellos zu den Highlights des Abends.</p>
<p class="Body">Das Königspaar wird von Kristin Hölck und Hans Piesbergen dargestellt. Auch hier wird deutlich, dass das Stück irgendwie noch nicht ganz fertig ist. Beide geben sich größte Mühe, ihren Charakteren Leben einzuhauchen, doch so recht gelingen mag es ihnen nicht. So verwundert es wenig, dass beide kaum nachhaltig im Gedächtnis bleiben.</p>
<p class="Body">Wie bereits erwähnt, sind die neuen Arrangements von Michael Reed (u. a. „Tanz der Vampire“) äußerst fragwürdig. Auch die Orchestrierung wirkt an einigen Stellen zu zaghaft. Im Vergleich zur holländischen Version wirken die Bolland-Stücke häufig wie ein Potpourri aus Schlager, Pop und Latino-Rhythmen. Ja, richtig, Latein-Amerikanisch: Einige der Fechtszenen sind mit Sambaklängen unterlegt und führen die Leistung der stilecht kämpfenden Soldaten doch arg ad absurdum.</p>
<p class="Body">Dennoch gibt es auch in Berlin – neben dem bereits erwähnten „Engel aus Kristall“ – weitere Stücke, die sich im Kopf festsetzen. Dazu zählt unter anderem „Wer kann schon ohne Liebe sein?“, das sowohl inszenatorisch als auch musikalisch sehr dicht an der holländischen Vorlage bleibt. Kristin Hölck, Pia Douwes und Sabrina Weckerlin stellen eindrucksvoll unter Beweis, wie sehr einen die unterschiedlichen Spielarten der Liebe mitnehmen können. Schlichtweg großartig!</p>
<p class="Body">Die Liste der Kritikpunkte der Berliner Inszenierung wird angeführt von einem unausgegorenen Buch (André Breedland), das nur oberflächlich ausgearbeitete Charaktere zulässt und zudem über deutliche Längen, vor allem im ersten Akt, verfügt.</p>
<p class="Body">Das erfolgreiche Übersetzerteam Ruth Deny („Mamma Mia“) und Wolfgang Adenberg („We Will Rock You“, „Titanic“) hat sich an die Aufgabe gemacht, dieses Buch zu übersetzen. Während Adenberg erneut sein Talent für Sprachmelodie und Wortklang unter Beweis stellt, kann man Deny’s Dialoge durchaus kritisieren.</p>
<p class="Body">Das beste Beispiel liefert folgendes Zitat anlässlich des zweiten Treffens von D’Artagnan und Constance: „Oh, Constance – ein Name wie ein Romanze… Gib mir die Chance, dass ich heute Abend (nun fällt ihm Porthos ins Wort) meine Lanze in Dich pflanze.“ Ist so etwas wirklich nötig? Die 3 Musketiere sind sicherlich nicht immer ernst zu nehmen und der ein oder andere gut platzierte Witz ist durchaus angebracht. Doch Dumas’ Werk auf dieses Sprach- und Inhaltsniveau abzusenken, ist beschämend. Die „3 Musketiere“ waren in Rotterdam keine Musical Comedy und sollten es auch hier nicht sein.</p>
<p class="Body">Zu Lachern führte während der Premiere, neben den etwas zu platten Witzen, vor allem die Reprise von „Heut ist der Tag“ im zweiten Akt. In dieser Szene jagen die 3 Musketiere und D’Artagnan vor einer rundum per Videobeamer auf die Leinwand projizierten Landschaft auf einem Pferdewagen in atemberaubender Geschwindigkeit durchs Land, um die Katastrophe in Paris zu verhindern. Das bereits erwähnte Pferd aus Holland kommt auch hier zum Einsatz. Wem dieser Szenenaufbau bekannt vorkommt, der hat ganz sicher „Our House“, das Madness-Musical, in London gesehen. Dort fahren die Hauptdarsteller mit einem Jaguar vor ebensolcher Videoleinwand durch englische Städte und Landschaften. Aber es ist davon auszugehen, dass die wenigsten Besucher diesen Wiedererkennungseffekt erleben werden und so erfüllt diese Szene ihren Zweck: Sie macht einfach nur Spaß.</p>
<p class="Body">In Staunen versetzt die Zuschauer das riesige Boot, mit dem D’Artagnan von Frankreich nach England übersetzt, um eine Botschaft von Königin Anna an den Herzog von Buckingham zu überbringen. Zum Auftakt des zweiten Akts erlebt das Publikum die stürmischen Untiefen des Ärmelkanals mit und ist von der Arbeit der Bühnentechniker zu Recht begeistert. Das Zusammenspiel von Technik, Licht und Requisite erreicht in dieser Szene perfekte Ausmaße.</p>
<p class="Body">Die „3 Musketiere“ sind angetreten, um in Deutschland etwas Neues, noch nicht da Gewesenes zu präsentieren. In der Opulenz ihrer Ausstattung ist die Produktion sicherlich unschlagbar. Die Kreativen bedienen sich aller erdenklichen im Musicalbereich einsetzbaren Medien und machen das Stück zu einem audio-visuellen Erlebnis.</p>
<p class="Body">Weniger Pomp, eine weniger mit Kulissen, Hintergründen und Requisiten überfrachtete Bühne, mehr Details bei der Ausarbeitung der Charaktere sowie deutlich schwungvollere Arrangements würden dem Stück in Berlin sicherlich gut zu Gesicht stehen.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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<div class="spacer"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater des Westens, Berlin</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>6. April 2005</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Marc Clear, Pia Douwes, Patrick Stanke, Uwe Kröger</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> <span class="Bold">Paul Eenens<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage Holding</span></div>
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		<title>Das Phantom der Oper</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/das-phantom-der-oper/</link>
		
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		<pubDate>Fri, 07 Jan 2005 16:21:42 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Andrew Lloyd Webber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Phantom der Oper als Leinwandversion Lange haben die Fans auf ein neues Film-Musical aus dem Hause Lloyd Webber gewartet. Nach „Cats“ und „Joseph“ fiel die Wahl auf „Das Phantom der Oper“. Ähnlich wie in der Bühnenfassung wird die Geschichte des Operngeistes aus der Erinnerung von Raoul erzählt. Alles beginnt mit der Auktion im Pariser ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content">
<h3>Das Phantom der Oper als Leinwandversion</h3>
<div id="body_layer">
<p class="tinyText">Lange haben die Fans auf ein neues Film-Musical aus dem Hause Lloyd Webber gewartet. Nach „Cats“ und „Joseph“ fiel die Wahl auf „Das Phantom der Oper“.</p>
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Ähnlich wie in der Bühnenfassung wird die Geschichte des Operngeistes aus der Erinnerung von Raoul erzählt. Alles beginnt mit der Auktion im Pariser Opernhaus. Regisseur Joel Schumacher hält diese Szene ganz im Stil der Schwarz-Weiß-Filme aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Erst nachdem der an den Rollstuhl gefesselte Vicomte de Chagny die kleine Affen-Spieluhr ersteigert hat und den Klängen der weltbekannten Melodie vom „Maskenball“ lauscht, taucht Schumacher das Geschehen in Farbe: In einer der herausragendsten Verwandlungs-szenen (nach James Camerons „Titanic“-Wiederauferstehung versteht sich) des modernen Films fegt ein Sturm durch die spinnenverwebte, baufällige Oper. Man spürt förmlich wie dem Gemäuer wieder Leben eingehaucht wird. Intensiv werden der Zuschauerraum, die Bühne und selbstverständlich der Kronleuchter in schillernden Farben dargestellt.</p>
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Phantom_der_Oper_2004_files/shapeimage_3.png" alt=""></div>
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<div class="text-content Normal_External_390_24">
<div class="Normal">
<p class="Title">Die Umwandlung wird mit der Illumination der – damals noch mit Fackeln im Boden realisierten – Bühnenbeleuchtung komplettiert und der Zuschauer findet sich mitten im emsigen Probenbetrieb eines Opernhauses wieder.</p>
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<div class="text-content style_External_670_268">
<div class="style_2">
<p class="Body">Schon der erste Auftritt von Minnie Driver als extrem komplizierte Carlotta zeugt von dem guten Gespür der Casting-Firma. Herrlich eitel, arrogant und vollkommen von sich und ihren Fähigkeiten überzeugt, setzt sich die Diva in Szene und macht unnachdrücklich klar, nach wessen Pfeife hier alle zu tanzen haben. Das die Schauspielerin nicht selbst singt, sondern ihr Gesang von Margaret Preece synchronisiert wurde, fällt da kaum ins Gewicht.</p>
<p class="Body">Patrick Wilson erscheint etwas jung und milchgesichtig, um als Mäzen einer berühmten Oper durchzugehen, aber für seine Rolle als Jugendliebe des Ballettmädchens Christine Daaé ist er wiederum sehr passend gewählt. Die weiche Stimme des typischen Musicaltenors steht im Einklang mit seinem zumeist soften Auftreten.</p>
<p class="Body">Andrew Lloyd Webber hatte in einem Interview erwähnt, dass sich die Dreharbeiten so lange hinaus gezögert haben, weil er warten wollte bis die von ihm auserwählte Christine-Darstellerin reif genug wäre. Da kann man nur sagen: Das Warten hat sich gelohnt: Emmy Rossum bedient mit ihren Kulleraugen, dem runden Gesicht und dem Schmollmund das klassische Kindchenschema. Mit ihre Grazie und den langen braunen Locken ist sie die perfekte Visualisierung der Christine. Doch die junge New Yorkerin sieht nicht nur gut aus und spielt sehr charmant und überzeugend – sie singt den anspruchsvollen Part der zwischen der Liebe zu zwei extrem unterschiedlichen Männern sehr gut. Im Gegensatz zu vielen Bühnen-Christines neigt sie nicht zum Schreien, sondern hat ihre Stimme jederzeit voll im Griff.</p>
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<div class="text-content style_External_259_301">
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<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Phantom_der_Oper_2004_files/shapeimage_5.png" alt=""></div>
<p class="Body">Dass man für sie als ein Bühnen-Kostüm ein weißes Ballkleid auswählte und sie mit Swarovski-Sternen im Haar schmückte, ist schwer zu verstehen. Dieses Kostüm gehört unabdingbar zu Kaiserin Elisabeth und macht in dem gleichnamigen Musical noch Sinn. Doch diese offensichtliche Verquickung der beiden jedes auf seine Weise beeindruckenden Bühnenwerke erscheint deplatziert.</p>
<p class="Body">Monsieur André und Monsieur Firmin sind mit Simon Callow und Ciaran Hinds sehr gut besetzt. Beide passen zu der Vorstellung der mit den unheimlichen Geschehnissen überforderten Theatermacher und das Zusammenspiel der beiden funktioniert gut. Die gestrenge Ballettlehrerin Mme. Giry wurde mit einer bestechend spielenden Miranda Richardson besetzt. Obwohl Mme. Giry keine wirklich große Rolle ist, entdeckt man Gefühle und meint hinter der strengen Fassade die Verletzlichkeit einer in würde alternden Frau zu erkennen. Ihre Tochter Meg wurde mit Jennifer Ellison besetzt. Kurz gesagt: Die erste Meg, die ihren Part wirklich singt und nicht quakt oder piepst.</p>
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<div class="text-content style_External_670_335">
<div class="style_2">
<p class="Body">Bleibt noch der eigentliche Hauptdarsteller, Gerard Butler. Hier verwundert die Wahl doch sehr, da der schottische Schauspieler („Herrschaft des Feuers“, „Tomb Raider II“) kein ausgebildeter Sänger ist. Er gibt zwar sein Bestes, doch überzeugt er vor allem schauspielerisch durch sein elegantes Auftreten und die Macht (vor allem als Tod während des Maskenballs), die er ausstrahlt. Gerade beim Phantom hätte man von der Maskenabteilung mehr erwarten können, denn die „entstellte Fratze“ sieht lange nicht so furchtbar aus, wie im Theater.</p>
<p class="Body">Aber neben dieser Verharmlosung gab es auch einige dramaturgische Veränderungen, die dem Film etwas mehr Tiefgang bringen als dem Bühnenmusical. Eingefleischte Fans und Leser von Susan Kays Roman über das Leben von Eric, dem späteren Phantom der Oper, werden sowohl das todbringende Spiegelkabinett unter der Bühne als auch seine Rettung als ausgestelltes „Monsterkind“ durch Mme. Giry wieder erkennen. In diesem Zusammenhang sind auch kleinere Textänderungen absolut nachvollziehbar und sinnvoll.</p>
<div><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Phantom_der_Oper_2004_files/shapeimage_6.png" alt="" width="310" height="399"></div>
<p class="Body">Dramaturgische Ergänzungen wie den Fechtkampf zwischen Phantom und Raoul auf dem Friedhof oder den erst Tage nach dem Maskenball fallenden Kronleuchter (auf der Bühne fällt er direkt in der Szene davor) kann man verzeihen, etwas anders sieht es aus wenn eine der pompösesten Massenszenen auf der Bühne zu einer langweiligen Tanzsequenz verharmlost wird. Der bunte Maskenball findet für Schumacher nur in weiß, schwarz, gold und silbern statt. Andere Farben haben nur die Protagonisten an. Die Intensität des Opern-Karnevals geht hierdurch komplett verloren. Das wird auch durch die Vielseitigkeit und die vielen kleinen Details der Kostüme wettgemacht. Hier bleibt definitiv ein fader Beigeschmack zurück.</p>
<div id="id8" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_401_369">
<div class="style_2">
<p class="Body">Zu dick aufgetragen sind die explodierenden Fensterscheiben und der Großbrand der Pariser Oper, nachdem das Phantom Christine in seine Katakomben entführt hat. Das sieht zu sehr nach Hollywood-Maschinerie aus und weniger nach dem gerade in dieser Szene erforderlichen Feingefühl für die tiefen Emotionen der Hauptpersonen.</p>
<p class="Body">Doch der größte Kritikpunkt ist die Tatsache, dass man den Film nicht durchsynchronisiert hat, sondern scheinbar einfach die deutsche Tonspur über das Bildmaterial gelegt hat. Bei den gesungenen Passagen fällt dies vor allem in den vielen Nahaufnahmen sehr stark auf und beeinträchtigt den Genuss. Damit soll die Leistung der deutschen Sänger (Uwe Kröger – Phantom, Jana Werner – Christine, Carsten Axel Lepper – Raoul, Jasna Ivir – Carlotta) &nbsp;in keinster Weise abgewertet werden, aber dieses Manko hätte sicherlich im Vorwege verhindert werden können.</p>
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<div class="text-content style_External_670_150">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die Frage, ob sich ein Besuch des Films über „Das Phantom der Oper“ lohnt, kann abschließend nicht beantwortet werden. Auf der einen Seite sind Bühnenmitschnitte, die, wie bei „Cats“ und „Joseph“ geschehen, durch kleinere filmische Kniffe aufgewertet werden sicherlich wesentlich authentischer und geben den Zuschauern das Gefühl, im Theater zu sitzen. Andererseits bietet aber gerade das sagenumwobene und vielfach verfilmte „Phantom der Oper“ ausreichend Potential für einen richtigen Musikfilm, wie ihn Schumacher und Lloyd Webber umgesetzt haben.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;"><em>veröffentlicht in blickpunkt musical </em><br />
<em>Ausgabe 02/05, März-April 2005</em></p>
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<div id="id9" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_119">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> Joel Schumacher</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span> </strong>Gerard Butler, Minnie Driver, Miranda Richardson, Emmy Rossum, Patrick Wilson</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Musik:</strong> </span>Andrew Lloyd Webber</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Verleih / Fotos:</strong> </span>Concorde Filmverleih</span></p>
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