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	<title>Schmidt Theater-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Schmidt Theater-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Sie reiten in den Sonnenuntergang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Aug 2022 12:59:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2022]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach &#8222;Oh Alpenglühn&#8220; und &#8222;Die Entführung aus dem Paradies&#8220; folgt mit &#8222;Der letzte Ritt nach San Fernando&#8220; ein weiteres vielversprechendes Bühnenstück mit Nik Breidenbach und Carolin Fortenbacher in allen Rollen. Das Leitthema ist diesmal &#8211; der Titel legt es nahe &#8211; der Wilde Westen. Im Saloon &#8222;Zum dreibinigen Pony&#8220; lernen die Zuschauer Caro Coquette kennen, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach &#8222;Oh Alpenglühn&#8220; und &#8222;Die Entführung aus dem Paradies&#8220; folgt mit &#8222;Der letzte Ritt nach San Fernando&#8220; ein weiteres vielversprechendes Bühnenstück mit Nik Breidenbach und Carolin Fortenbacher in allen Rollen.</p>
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<p>Als plötzlich ein etwas tolpatschiger Cowboy in den Saloon stoplert, sieht Caro ihre Chance gekommen, diesem trostlosen Leben zu entfliehen. Ist er etwa der berüchtigte Bik Neidenbach, vor dem sogar der Sheriff, dessen Namen man nicht nennen darf, Angst hat? Keine Sorge, diese Frage wird im Laufe des Abends umfassend geklärt! Erstmal versucht Caro alles, um das vermeintliche Ehemann-Material zu testen.</p>
<p>Natürlich gehört es auch bei diesem Stück dazu, dass das Publikum mit einbezogen wird und so werden die beiden Darsteller nicht müde, ihre auserkorene &#8222;Horizontalfachkraft&#8220; aus der ersten Reihe immer wieder durch den sprichwörtlichen Kakao zu ziehen.</p>
<p>&#8222;Die Cowboys von der Waterkant&#8220; legen direkt los mit ihrem Nashville-Sound, der manchmal auch stark nach Popmusik oder gar Musical klingt. Fortenbachers &#8222;Nine to Five&#8220; ist zwar vor Hall kaum noch zu verstehen, aber dafür entschädigt ihr &#8222;Sommerwein&#8220;. So wunderbar kann nur die Fortenbacher lallend lamentieren. Getoppt wird das nur von ihrem Hocker-Rodeo im zweiten Akt. Da bleibt kein Auge trocken! Natürlich fehlt auch der obligatorische ABBA-Song nicht, in diesem Fall &#8222;Money, Money&#8220;.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3235 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/10/csm_DerLetzteRittNachSanFernando_6_c_MorrisMacMatzen_1200x550px_c1a4561b8f-400x184.jpg" alt="" width="400" height="184" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/10/csm_DerLetzteRittNachSanFernando_6_c_MorrisMacMatzen_1200x550px_c1a4561b8f-400x184.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/10/csm_DerLetzteRittNachSanFernando_6_c_MorrisMacMatzen_1200x550px_c1a4561b8f-1024x470.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/10/csm_DerLetzteRittNachSanFernando_6_c_MorrisMacMatzen_1200x550px_c1a4561b8f-768x352.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/10/csm_DerLetzteRittNachSanFernando_6_c_MorrisMacMatzen_1200x550px_c1a4561b8f.jpg 1170w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Als Breidenbach zum Titelthema von &#8222;Rebecca&#8220; ansetzt, hält man zwangsläufig den Atem an. Das war eine beeindruckende Performance! Im zweiten Akt hebt er dann auch noch zu &#8222;Dies ist die Stunde&#8220; aus &#8222;Jekyll &amp; Hyde&#8220; an. Und auch hier kann man nur innerlich applaudieren&#8230;</p>
<p>Flotte Sprüche und kreative Ideen wie &#8222;Das hab ich im &#8218;Echo der Frau&#8216; gelesen!&#8220; oder &#8222;Kannst Du tanzen? Dann tanz ab!&#8220; sind gleichmäßig über das ganze Buch verteilt, so dass die Zuschauer immer wieder was zum Lachen haben. Genau so kennen und lieben wir die Schmidt-Produktionen.</p>
<p>Das Bühnenbild (Nik Breidenbach, Florian Bänsch, Mathias Letzel) ist herrlich farbenfroh, was man von einer Western-Kulisse nicht unbedingt erwartet, und erinnert an einen Cartoon, was perfekt zu diesem abgefahrenen Stück passt. Auch der unerwartete Schwarzlicht-Effekt passt hierzu richtig gut. Die Kostüme &#8211; insbesondere von Delilah und Caro Coquette im 2. Akt sind wunderbar anzuschauen und herrlich kreativ (ebenfalls Nik Breidenbach mit Michael Kauper).</p>
<p>Ach so, die Handlung ist wie immer eher Nebensache: Es stellt sich heraus, dass der Cowboy nicht Bik Neidenbach ist, sondern Caros Bruder und dass Delilah die Mutter der beiden ist. Klingt verwirrend? Ist es auch. Aber das macht gar nichts, denn wenn man das Schmidt Theater nach dieser Show verlässt, hat man viel gelacht. Das ist es, was man von diesem Stück erwarten durfte und diese Erwartungen wurden nicht enttäuscht.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidt Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>12. August 2022</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Nik Breidenbach, Carolin Fortenbacher</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Buch:</span></strong> <span class="Bold">Corny Littmann / Nik Breidenbach, Henning Mehrtens, Andreas Bierkamp<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Morris MacMatzen<br />
</span></div>
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		<title>Endlich wieder richtiges Theater in Deutschland!</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/endlich-wieder-richtiges-theater-in-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2020 08:54:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2020]]></category>
		<category><![CDATA[Carolin Fortenbacher]]></category>
		<category><![CDATA[Corny Littmann]]></category>
		<category><![CDATA[Nik Breidenbach]]></category>
		<category><![CDATA[Paradiso]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt‘s Tivoli]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als erstes deutsches Privattheater öffnete das Schmidts Tivoli in Hamburg Anfang Juli seine Türen wieder für Publikum. Stilecht empfangen von den Darstellern der Schmidt Theater Erfolge „Heiße Ecke“ und „Die Königs vom Kiez“ betritt der Zuschauer nach der obligatorischen Hand-Desinfektion am Eingang ein üppig grünes Dschungelparadies. Die Zuschauer wurden in Gruppen unterteilt, die jeweils in ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Als erstes deutsches Privattheater öffnete das Schmidts Tivoli in Hamburg Anfang Juli seine Türen wieder für Publikum. Stilecht empfangen von den Darstellern der Schmidt Theater Erfolge „Heiße Ecke“ und „Die Königs vom Kiez“ betritt der Zuschauer nach der obligatorischen Hand-Desinfektion am Eingang ein üppig grünes Dschungelparadies.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2955 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_6_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_6_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_6_c_MorrisMacMatzen-1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_6_c_MorrisMacMatzen-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_6_c_MorrisMacMatzen-1536x1024.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_6_c_MorrisMacMatzen-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die Zuschauer wurden in Gruppen unterteilt, die jeweils in einem bestimmten Zeitfenster das Theater betreten durften. Ja, so vermeidet man erfolgreich lange Schlangen und Gedränge. Das bedeutet aber auch, dass David Harrington und Florian Born fast drei Stunden lang live Hintergrundmusik für alle jene liefern müssen, die sich bereits im Theatersaal befinden. Dafür werden sie von der stetig steigenden Zuschauerzahl gebührend gefeiert!</p>
<p>Apropos Zuschauersaal, anstatt der sonst bis zu 620 Sitzplätze sind nur 250 belegt. Diese sind in Kleingruppen oder paarweise so arrangiert, dass der vom Hamburger Senat vorgegebene Abstand jederzeit eingehalten werden kann und die Gäste – einmal an ihrem Platz befindlich – den Mund-Nasen-Schutz abnehmen dürfen.</p>
<p>Durch die zahlreich im Saal platzierten Kunstblumen, für die laut Corny Littmann Lagerbestände im ganzen Hamburger Umland aufgekauft wurden, sieht es gar nicht so leer aus, wie man es vielleicht erwarten würde. Im Gegenteil, es fühlt sich ziemlich gut an, endlich wieder im Theatersaal zu sitzen und auf eine Vorstellung zu warten. Auch die im Mittelbereich des Parketts eingesetzten Plexiglastrennscheiben stören den Blick nicht, sind sie doch exzellent entspiegelt.</p>
<p>„Paradiso“ ist eine Revue, die in typischer Schmidt-Manier alle Sparten der Unterhaltung zeigt: So begrüßt Henning Mehrtens, ansonsten Hausherr im Schmidtchen, das mit seiner Online-Show Schmidtflyx über Wochen vorzüglich unterhielt, das Publikum, platziert seine Pinneberg-Witze treffsicher und leitet direkt über zu Nik Breidenbach, der den eigens komponierten Titelsong „Paradiso“ zum Besten gibt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2954 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_12_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_12_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_12_c_MorrisMacMatzen-1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_12_c_MorrisMacMatzen-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_12_c_MorrisMacMatzen-1536x1024.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_12_c_MorrisMacMatzen-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Corny Littmann, der im Juli als Gastgeber durch die 75-minütige Revue führt, passt sich – wie auch Mehrtens und Breidenbach – optisch dem Thema an. Unter normalen Bedingungen würden die Anzüge der Herren bei deren Anblick wirklich Schmerzen verursachen, aber in diese so liebevoll geschaffene Show-Oase passen sie perfekt!</p>
<p>Ergänzt werden die monatlich wechselnden Acts von „Siegfried &amp; Joy“, zwei „Disco-Magier“, die sich das Zunichtemachen aller Zauberklischees zur Aufgabe gemacht haben und auf ziemlich schräge Weise und mit viel Selbstironie zeigen, dass sie ihr Fach beherrschen. Sina Brunner begeistert mit ihrer kraftvoll-eleganten Performance sowohl am Tuch als auch am Vertical Pole und setzt den artistischen Höhepunkt der Show.</p>
<p>Carolin Fortenbacher, die mit Nik Breidenbach schon in „Oh, Alpenglühn“ und „Entführung aus dem Paradies“ die Zuschauer begeisterte, gab zwei Songs aus diesen Shows zum Besten. Leider zündeten diese aus dem Zusammenhang gerissen und ohne das Zusammenspiel mit Breidenbach nicht ganz so gut. Doch dass die „Musical-Diva“ extrem vielseitig ist, kann niemand bestreiten.</p>
<p>Auch Breidenbachs ansonsten urkomisches Tina Turner Medley kam an diesem Abend nicht ganz so souverän rüber.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2953 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_10_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_10_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_10_c_MorrisMacMatzen-1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_10_c_MorrisMacMatzen-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_10_c_MorrisMacMatzen-1536x1024.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_10_c_MorrisMacMatzen-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Vielleicht ist dies aber auch dem Eindruck geschuldet, dass 250 begeisterte Menschen einfach anders (leiser) klingen als 600?</p>
<p>Littmanns Frage: „Was erzählen Sie Ihren Enkeln über diese Zeit?“ regt zum Nachdenken an… Es ist eine herausfordernde Zeit – für alle! Doch gerade die Unterhaltungsbranche leidet mehr als alle anderen Industriezweige unter den Einschränkungen. Umso dankbarer ist man, wenn man miterleben darf, dass Theater und Musical trotz Abstands- und Hygieneregeln funktioniert. Es muss auch einfach funktionieren, denn ohne Theater, ohne Musicals fehlt unserer Welt etwas ganz Entscheidendes! Zu jeder Zeit haben Künstler den Menschen geholfen, ihren Alltag besser zu meistern, ein wenig abzuschalten oder einfach mal ein paar Stunden gute Unterhaltung zu genießen und zu entspannen. Ich wünsche mir sehr, dass es in den nächsten Monaten, die uns Covid-19 sicherlich begleiten wird, viele weitere Theatermacher geben wird, denen es gelingt, wieder Künstler auf die Bühne zu bringen und allen auf, hinter, unter sowie dem Publikum vor der Bühne ein Stück Normalität zurückzugeben.</p>
<p>„Paradiso“ wird im Juli, August und September mit monatlich wechselnden Künstlern zu sehen sein. Auch in den kommenden Monaten wird die Schmidt Familie mit Soloprogrammen und kleinen Shows das Bestmögliche aus der aktuellen Situation machen.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint<br />
</span><span style="color: #000080;"><em>erschienen in <a style="color: #000080;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></em></span></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidts Tivoli, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">9</span><span class="Bold">. Juli 2020</span></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller: </span></strong>Corny Littmann, Carolin Fortenbacher, Nik Breidenbach</span><span style="color: #000080;"><span class="Bold">, Siegfried &amp; Joy, Sina Brunner<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> <span class="ce-uploads-description">Morris Mac Matzen</span><br />
</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Charmantes Familienmusical mit liebevoll gestalteten Charakteren</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/charmantes-familienmusical-mit-liebevoll-gestalteten-charakteren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Oct 2019 22:01:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2019]]></category>
		<category><![CDATA[Benjamin Zobrys]]></category>
		<category><![CDATA[Carolin Spieß]]></category>
		<category><![CDATA[Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelos Sargantzo]]></category>
		<category><![CDATA[Götz Fuhrmann]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Veit Schäfermeier]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Adenberg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Fast) jedes Kind kennt den Räuber Hotzenplotz, der nicht nur Kasperl, Seppel und die Großmutter in Angst versetzt, sondern Wachtmeister Dimpfelmoser auch immer wieder vor schier unlösbare Aufgaben stellt. In diesem neuen Musical von Wolfgang Adenberg (Texte) und Martin Lingnau (Musik) wurde die erst 2018 aus Ottfried Preußlers Nachlass veröffentliche Geschichte für die Bühne bearbeitet: ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>(Fast) jedes Kind kennt den Räuber Hotzenplotz, der nicht nur Kasperl, Seppel und die Großmutter in Angst versetzt, sondern Wachtmeister Dimpfelmoser auch immer wieder vor schier unlösbare Aufgaben stellt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2678 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/TIVOLI_RaeuberHotzenplotz_MMM1413-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/TIVOLI_RaeuberHotzenplotz_MMM1413-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/TIVOLI_RaeuberHotzenplotz_MMM1413-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/TIVOLI_RaeuberHotzenplotz_MMM1413.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />In diesem neuen Musical von Wolfgang Adenberg (Texte) und Martin Lingnau (Musik) wurde die erst 2018 aus Ottfried Preußlers Nachlass veröffentliche Geschichte für die Bühne bearbeitet: Räuber Hotzenplotz ist hinter Schloss und Riegel – bis er den schusseligen Wachtmeister Dimpfelmoser austrickst und in den Wald fliehen kann. Kasperl und Seppel erfahren davon, als sie die Großmutter besuchen und diese ihnen voller Schrecken berichtet, dass der Räuber die Schwammerlsuppe gegessen hat, die eigentlich für die beiden Jungs sein sollte. Kurzerhand beschließen die beiden den Räuber einmal mehr hinter Gitter zu bringen („Der Polizei muss geholfen werden“). Wie das gehen soll? Mit einer Rakete, die den Räuber auf den Mond bringt. Natürlich bauen sie keine echte Mondrakete, aber sie können den Räuber mit viel Kreativität hinters Licht führen und am Schluss in die Obhut des Wachtmeisters übergeben.</p>
<p>Wie immer läuft das Ganze nicht ganz so rund wie geplant und auch die wahrsagende Witwe Schlotterbeck und ihr verdächtig an ein Krokodil erinnernder Dackel Wasti spielen eine nicht unwesentliche Rolle…</p>
<p>Seit einigen Jahren gelingt es dem Schmidt Theater mit seinen Weihnachtsmusicals für volle Reihen zu sorgen. „Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete“ ist hier keine Ausnahme. Am Premierentag sind die Kinder im Zuschauerraum ganz klar in der Überzahl und von Anfang an mit großer Begeisterung dabei. Viele kennen die Charaktere und freuen sich, den charmant-trotteligen Wachtmeister wiederzutreffen und mit dem schlauen Kasperl und dem etwas ängstlichen Seppel gemeinsam das Abenteuer zu erleben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2677 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/TIVOLI_RaeuberHotzenplotz_MAC8088-267x400.jpg" alt="" width="267" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/TIVOLI_RaeuberHotzenplotz_MAC8088-267x400.jpg 267w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/TIVOLI_RaeuberHotzenplotz_MAC8088.jpg 667w" sizes="auto, (max-width: 267px) 100vw, 267px" />Adenberg und Lingnau, die gemeinsam das Buch geschrieben haben, gestalten die Figuren wunderbar kindgerecht. Auch der Räuber ist eher lustig als böse. Dass die Darsteller so nahbar über die Rampe kommen, liegt aber nicht zuletzt auch an Carolin Spieß‘ gelungener Regie. Man spürt, dass auch dieses Stück ein Gemeinschaftsprojekt ist, bei dem sich alle Beteiligten einbringen konnten.</p>
<p>Zu Beginn ist es dem Wachtmeister sehr „langweilig“ – schon hier zeigt Veit Schäfermeier, dass er ein Händchen für schrullige Charaktere hat. Auch die putzige Choreographie mit seinem Tisch sorgt für Lacher. Götz Fuhrmann ist als Räuber manchmal fast schon am Rande des Wahnsinns und dennoch irgendwie liebenswert. Anleihen bei Vater König aus „Die Königs vom Kiez“ sind nicht von der Hand zu weisen. Aber er nimmt die kleinen Zuschauer gut mit (insbesondere bei „Räuber, wasch Dich“) und erntet große Begeisterung.</p>
<p>Susi Banzhaf ist eine ungemein herzliche Großmutter, begeistert aber auch als etwas unheimliche Witwe Schlotterbeck. Urkomisch (und musikalisch herausfordernd) sind der Kanon zum Zaubertrank-Mischen und „Lasst mich hier rein“, wo sich der Räuber Zutritt zu Witwe Schlotterbecks Hütte verschafft.</p>
<p>Benjamin Zobrys und Evangelos Sargantzo als Kasperl und Seppel sind ein schwungvolles Duo, die mit viel Witz nicht nur den Räuber überlisten, sondern auch die Kinder im Publikum mit dem Verteilen der Steckbriefe zu Helfern machen. Zobrys Spielfreude ist ansteckend und Sargantzos schüchterne Loyalität ist einfach zuckersüß.</p>
<p>Der Räuberwald ist mit rollenden Klapp-Elementen eher praktisch gebaut. Durch einfaches Drehen entsteht so schnell die Räuberhöhle nebst Badewanne, Großmutters Häuschen oder das Spritzenhaus des Wachtmeisters.</p>
<p>Auch die Bauanleitung für die Mondrakete ist ungemein kreativ umgesetzt. So einfach macht man aus ein paar Pappkartons eine Rakete! Hier fehlt es einfach an nichts und es wird mit sehr viel Liebe zum Detail gearbeitet (bspw. der Schlotterbecksche Zaubertrank und die singenden Maulwürfe an der Räuberhöhle).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2680 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/TIVOLI_RaeuberHotzenplotz_MMM1667-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/TIVOLI_RaeuberHotzenplotz_MMM1667-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/TIVOLI_RaeuberHotzenplotz_MMM1667-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/TIVOLI_RaeuberHotzenplotz_MMM1667.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Zudem wird jedes Kapitel auf einem kleinen LED-Screen oberhalb des Waldes handschriftlich eingeblendet, was besonders beim Kapitel „Der Plan geht <span style="text-decoration: line-through;">auf</span> / <span style="text-decoration: line-through;">schief /</span> auf!“ sehr amüsant ist, da die Worte „auf“ und „schief“ erst eingeblendet und dann im Verlauf durchgestrichen und durch das nächste Wort ersetzt werden.</p>
<p>Das Publikum geht bei Lingnaus schwungvollen Melodien („Das Hotzenplotz-Lied“, „Was einmal klappt“, „Wir bauen eine Rakete“) mit, lässt sich gern zum Klatschen animieren und tanzt am Schluss auch die „Raketenbau-Choreographie“ nur allzu gern mit. Adenbergs Songtexte machen auch den Erwachsenen viel Freude, was insbesondere Schäfermeier mit seinem „Schnell-Sing-Talent“ dankbar annimmt.</p>
<p>Benjamin Zobrys zeichnet auch bei diesem Musical für die Choreographien verantwortlich. Wenn Hotzenplotz vom „Räuberhimmel“ träumt und die anderen Darsteller mit belaubten Ästen im Bob Fosse-Style um ihn herumtanzen, ist das schon sehr schön.</p>
<p>„Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete“ ist kurzweilige Familienunterhaltung, die bei den älteren Zuschauern viele Erinnerungen weckt und den Kindern zeigt, dass es viel mehr zu entdecken gibt als das nächste Youtube-Video.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidt Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">26. Oktober 2019</span></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Benjamin Zobrys, Götz Fuhrmann, Susi Banzhaf, Veit Schäfermeier, Evangelos Sargantzo</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Texte / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Carolin Spieß / Wolfgang Adenberg / Martin Lingnau<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Morris Mac Matzen<br />
</span></p>
</div>
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		<title>Ein gelungenes Konzept, um ein vermeintliches Tabu zu thematisieren</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/ein-gelungenes-konzept-um-ein-vermeintliches-tabu-zu-thematisieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Sep 2019 16:12:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2019]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Lichtenberger]]></category>
		<category><![CDATA[Angelika Milster]]></category>
		<category><![CDATA[Brix Schaumburg]]></category>
		<category><![CDATA[Broadway Backwards]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Isabel Dörfler]]></category>
		<category><![CDATA[Kolja Schallenberg]]></category>
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		<category><![CDATA[Nadja Scheiwiller]]></category>
		<category><![CDATA[Reginald Jennings]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Transparence Theatre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Broadway Backwards“ im Schmidt Theater ist nicht einfach ein unterhaltsames Konzert, bei dem Darsteller die Musicalhits von Frauen singen und Darstellerinnen sich an den Showstoppern der Männer versuchen. Die Kooperation von Transparence Theatre und Schmidt Theater nutzt dieses Benefiz-Konzert stattdessen, um nachdrücklich für die Anerkennung von Transgendern in der Gesellschaft zu werben. Transsexuelle bzw. Transgender-Personen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>„Broadway Backwards“ im Schmidt Theater ist nicht einfach ein unterhaltsames Konzert, bei dem Darsteller die Musicalhits von Frauen singen und Darstellerinnen sich an den Showstoppern der Männer versuchen. Die Kooperation von Transparence Theatre und Schmidt Theater nutzt dieses Benefiz-Konzert stattdessen, um nachdrücklich für die Anerkennung von Transgendern in der Gesellschaft zu werben. Transsexuelle bzw. Transgender-Personen akzeptieren die ihnen aufgrund des biologischen Geschlechts zugewiesene Geschlechterrolle nicht. Dies führt im privaten wie beruflichen Umfeld zu vielen Problemen – und auch die Behörden und Ärzte machen es den Betroffenen nicht gerade leicht.</p>
<p>Der Kampf gegen Stigmatisierung und Ausgrenzung und somit für die Akzeptanz von Transgendern steht an diesem Abend im Mittelpunkt. Die Erlöse aus diesem Abend gehen an das Transgender-Kinder-Netzwerk Trakine e.V. sowie die Deutsche Gesellschaft für Transidentität &amp; Intersexualität dgti e. V.</p>
<p>Moderiert wird das Konzert von Kim Fisher und Brix Schaumburg, der als Mädchen geboren wurde und erst im Rahmen seiner Ausbildung zum Musicaldarsteller die Kraft und den Rückhalt fand, seine Transidentität zu akzeptieren und sich einer Geschlechtsangleichung zu unterziehen.</p>
<p>Zum Auftakt sangen die beiden Moderatoren ein Medley aus „My Shot“ (Hamilton) und „Ich hab getanzt heut Nacht“ (My Fair Lady) sowie „Man weiß nie, was man kriegt“ (erinnert irgendwie an Forrest Gumps Pralinenschachtel), einen Song, den Wolfgang Adenbergs und Roun Zieverink eigens für diesen Abend geschrieben haben.</p>
<p>Die fünfköpfige Band begleitete die 17 Künstler auf der Bühne mit Schwung und sorgte für große Begeisterung. Einzig Angelika Milster sang ihre beiden Songs zu Halbplaybacks.</p>
<p>Die meisten Künstler traten im Laufe des Abends zweimal auf. So gab Marian Campbell „Maria“ und “Endlose Nacht” zum Besten und Petter Bjällö schwelgte in „Erinnerung“ und sang ABBAs „Waterloo“ komplett auf Schwedisch, was gleichsam ungewohnt und vertraut klang. Seine Nervosität bei „Erinnerung“ ob Angelika Milsters Anwesenheit glaubt man ihm sofort.</p>
<p>Leon van Leeuwenberg brillierte mit „Sinn für Stil“ und „Wie Du“, wobei bei letztgenanntem Duett Lutz Standop den Part der jungen Sisi übernahm. Standop ließ bei „Stars and the Moon“ und „Wer kann schon ohne Liebe“ sein gänzlich vergessen, dass die Songs eigentlich für Frauen geschrieben wurden. Seine Interpretationen waren absolut authentisch.</p>
<p>Das Terzett aus „3 Musketiere“ (gemeinsam mit van Leeuwenberg und Andreas Lichtenberger) gehörte zu den emotionalsten Momenten des Abends.</p>
<p>Reginald Jennigs zeigte mit „All that Jazz“ und „And I am telling you“, dass Männer mit solch einer Soulstimme diese sogenannten Diven-Hymnen mehr als überzeugend intonieren können. Seine Tänzer schufen mit einer traumhaften Fosse-Choreographie den idealen Rahmen für diese Highlights. Isabel Dörfler bildete mit ihren beiden Songs „All I care about is love“ und „Die Musik der Nacht“ den perfekten Gegenpol: kraftvoll, unerbittlich und gerade im letzten Song unbeschreiblich tief leidend. Schlichtweg atemberaubend!</p>
<p>Angelika Milster lieferte mit „I am what I am“ und „We will rock you“ zwei Partyhymnen allererster Güte ab, auch wenn man leider sagen muss, dass sie diesen Rocknummern stimmlich nicht ganz gewachsen war. Doch das Publikum war begeistert und jubelte „seiner“ Diva zu.</p>
<p>Schöne Momente steuerten auch Nadja Scheiwiller (wenn auch ohne ihren erkrankten Mann Alexander Klaws) und Andreas Lichtenberger bei: Ihr Duett „Fremde wie ich“ klang wundervoll und wirkte einzig durch die körperlichen Größenunterschiede etwas ungewohnt. Dass die beiden Spaß an den vertauschten Rollen hatten ist unbestreitbar!</p>
<p>Bei Andreas Lichtenbergers Solo im 2. Akt („Liste falscher Kerle“) sorgten einige Zuschauer durch Gekicher ob des vermeintlich unpassenden Songtexts („als ich ein kleines Mädchen war“) für Kopfschütteln, aber auch solche Reaktionen gehören dazu. Richie Gooding sprang im zweiten Teil für Klaws ein und brachte ein sehr schön phrasiertes „Over the Rainbow“ zu Gehör.</p>
<p>Schließlich erfüllte sich auch Brix Schaumburg einen Traum und sang „She used to be mine“ aus „Waitress“, was in mehrerlei Hinsicht sehr berührend war, konnte der Song nämlich auch dahingehend interpretiert werden, dass er über sein früheres Ich singt.</p>
<p>Greta Bollig, die Vorsitzende vom dgti e.V., sorgte mit ihrer bewegten und bewegenden Lebensgeschichte für den thematischen Rahmen: Erst nach mehr als fünf Lebensjahrzehnten gelang es ihr zu ihrer Transidentität zu stehen. Dass sie auf dem Weg dorthin sehr gelitten hat und viele auch psychische Hürden bezwingen musste, wurde jedem klar, der ihren Beschreibungen der Reaktion ihres Kollegen und besten Freundes oder ihrer Familie gebannt lauschte. Dass man es im fortgeschrittenen Alter umso schwerer hat, eine Geschlechtsangleichung vornehmen zu lassen, beschrieb Bollig nachdrücklich.</p>
<p>Der Abend endete mit DER Musical-Hymne für Gleichberechtigung schlechthin: „Seasons of Love“ aus „Rent“ rührte Zuschauer und Künstler gleichermaßen zu Tränen und bildete den würdigen Abschluss für diesen gefühlvollen Abend, der ganz sicher und hoffentlich nicht nur bei den Abwesenden für ein ausgeprägtes Bewusstsein zum Thema Transgender gesorgt hat.</p>
<p>Von diesen Konzerten kann, darf und muss es in Zukunft noch sehr viele weitere im ganzen Bundesgebiet geben.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidt Theater, Hamburg</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Premiere:</strong> 23. September 2019</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong>Isabel Dörfler, Leon van Leeuwenberg, Marion Campbell, Nadja Scheiwiller, Andreas Lichtenberger, Reginald Jennings, Lutz Standop, Angelika Milster, Brix Schaumburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Idee: </span></strong>Kolja Schallenberg</span></div>
<div></div>
<div style="text-align: center;"><a href="https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/Broadway-Backwards-Geschlechterrollen-ade,hamj86332.html"><strong>Bericht des NDR am 24.09.2019</strong></a></div>
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		<title>Eine unterhaltsame Urlaubsrevue in bester Schmidt-Familientradition</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/eine-unterhaltsame-urlaubsrevue-in-bester-schmidt-familientradition/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Aug 2018 20:27:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Petru]]></category>
		<category><![CDATA[Corny Littmann]]></category>
		<category><![CDATA[Franziska Trunte]]></category>
		<category><![CDATA[Götz Fuhrmann]]></category>
		<category><![CDATA[Heiko Wohlgemuth]]></category>
		<category><![CDATA[Kathrin Finja Meier]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Lingnau]]></category>
		<category><![CDATA[Nik Breidenbach]]></category>
		<category><![CDATA[Petra Staginnus]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Tschüssikowski]]></category>
		<category><![CDATA[Veit Schäfermeier]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sommerzeit ist Reisezeit! Heiko Wohlgemuth (Texte) und Martin Lingnau (Musik) haben sich eine kunterbunte Show rund um das Thema Reisen, Urlaubsziele und die „typische deutsche Urlaubsfamilie“ ausgedacht. Ausgehend von „Hamburg im Regen“ geht es mithilfe von Reisebürochef Willy Fröhlich „Ab in den Süden, der Sonne hinterher“. Schlechtwettertief Corny bringt Familie Koschwitzki erst so richtig in ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sommerzeit ist Reisezeit! Heiko Wohlgemuth (Texte) und Martin Lingnau (Musik) haben sich eine kunterbunte Show rund um das Thema Reisen, Urlaubsziele und die „typische deutsche Urlaubsfamilie“ ausgedacht.</p>
<p>Ausgehend von „Hamburg im Regen“ geht es mithilfe von Reisebürochef Willy Fröhlich „Ab in den Süden, der Sonne hinterher“. Schlechtwettertief Corny bringt Familie Koschwitzki erst so richtig in Urlaubsstimmung. Während Vater Koschwitzki (Nik Breidenbach) von einem eher entspannten Mallorca-Urlaub träumt, phantasiert Mutter Koschwitzki (Petra Staginnus) von gut gebauten Jamaikanern, die ihren Urlaub noch heißer werden lassen. Die Tochter (Franziska Trunte) gibt immer mal wieder das gute und ökologische Gewissen der Familie, während Sohnemann (Christian Petru) nur Eis im Sinn hat.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2370 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/Tschuessikowski_19_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/Tschuessikowski_19_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/Tschuessikowski_19_c_MorrisMacMatzen-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/Tschuessikowski_19_c_MorrisMacMatzen.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>„Gimme just a little smile“ und mannshohe Joints sorgen umgehend für die richtige Stimmung. „Coconut Girl“ Veit Schäfermeier wiegt sich zu den Klängen und ist dabei herrlich verpeilt, so dass sich das Publikum schon jetzt vor Lachen krümmt.</p>
<p>Das nächste Urlaubsziel, das Willy Fröhlich (Götz Fuhrmann) aus dem Hut zaubert ist Ägypten. Ein bühnenumrahmendes Portal dient als Projektionsfläche. Und so tanzen Pharaonen, Kamele und Schlangen rund um die Szenerie, in der sich die Reisewilligen zu „Wie eine Fata Morgana“ oder „Gehen wie ein Ägypter“ von ägyptischen Eindrücken berieseln lassen.</p>
<p>Ausnehmend lustig ist auch die folgende Szene, in der von einem Professor (erneut Veit Schäfermeier) nützliche Empfehlungen für die Reiseapotheke gegeben werden. Zu einem umgedichteten „Nossa“ wird das Thema „rektale Dysharmonie“, von Mutter Koschwitzki auch als „Sprühwurst“ bezeichnet, thematisiert.</p>
<p>Nächster Halt auf dieser abgefahrenen Reise ist Afrika. Die Kulissen (zwei dreieckige, klappbare Module) verwandeln sich blitzschnell von einem Reisebüro in einen Dschungel, in dem sich zahlreiche Tiere tummeln. Neben Giraffe, Elefant, Löwe und Zebra, findet sich im Schmidtschen afrikanischen Dschungel auch ein Tiger. Das nennt man dann wohl künstlerische Freiheit, denn Tiger sucht man in Afrika sicherlich vergebens.</p>
<p>Sehr kreativ sind die Tiergesichter (also die Kopfbedeckungen der Darsteller): Da wird aus Blumentöpfen und Flaschen ein Giraffenkopf, ein Schlauch mit Brause symbolisiert den Elefanten, der wilde Löwenkopf besteht aus Putzschwämmen und die Mähne des Zebras aus Putzbürsten. Gesanglich wird hier eine Gratwanderung von der Persiflage auf das Disneymusical „Tarzan“ über „King of the Bongo“ (Nik Breidenbach als kleinwüchsiger Elvis-Verschnitt) bis zum einem etwas sehr disharmonischen „Waka Waka“ – gesungen von Mutter und Tochter (Staginnus und Trunte) geboten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2369 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/Tschuessikowski_16_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/Tschuessikowski_16_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/Tschuessikowski_16_c_MorrisMacMatzen-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/Tschuessikowski_16_c_MorrisMacMatzen.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Großartig ist Breidenbachs Wutausbruch als ‚Pauschaltourist aus Herne’, dem nach einem schreiend komischen Flug nach Ibiza bei Ankunft von seinem Gepäck nur der Griff bleibt. Die Zuschauer lachen Tränen, während er versucht, dem sprachlich nicht allzu versierten Flughafenpersonal zu erklären, dass augenscheinlich sein Gepäck fehlt.</p>
<p>Weiter geht es mit den „Tres Gigantos“, gespielt von Schäfermeier, Breidenbach und Fuhrmann, die in einem Kasperltheater tanzend Hits wie „Bamboleo“ zum Besten geben. Auch hier johlt das Publikum vor Begeisterung.</p>
<p>Zum Finale der ersten Halbzeit geht es nach Italien, worauf das Publikum mit der allen noch bestens bekannten „Allianz“-Werbung der 1980er Jahre eingestimmt wird. Es folgt Italopop in Reinkultur (Eros Ramazzotti, Albano &amp; Romina Power) dargeboten von Gondolieri in einmal mehr sehr kreativ umgesetzten Minigondeln. Das Highlight dieser Szene ist dann Breidenbach in einem roten Traumkleid, der das obligatorische „Sempre, Sempre“ schmettert und ein jubelndes Publikum in die Pause entlässt.</p>
<p>Im 2. Akt geht es genauso rasant und komisch weiter. Nach einem klischeebeladenen Abstecher nach Bayern und Österreich geht es für risikofreudige Touristen in den Adventurepark Abdullah oder auf die Insel „Santa Maria“, die im eingespielten Film ein wahres Müllparadies ist.</p>
<p>Wir begleiten Familie Koschwitzki an den Strand, wo Beach Boys in sehr ungewöhnlichen Badehosen „Surfin USA“ nicht nur singen, sondern auch sehr beeindruckend tanzen. Zur Melodie des „Ketchup Song“ klagt die Tochter ihrer Mutter ihr Leid, dass sie zu fett sei. Wohlgemuth hat hier scheinbar spielend sämtliche aktuelle Modesportarten im Songtext untergebracht.</p>
<p>Sehr wissend und nichtsdestoweniger lauthals lachend nimmt das Publikum die ‚Schwabbelarme’ von Mama zur Kenntnis, die diese kurzerhand als Handytasche anpreist, wenn man einen Reißverschluss einnähen würde. Mama lebt eben „volles Pfund, ohne Fasten“ – eine wirklich tolle Botschaft einer erfahrenen Frau!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2368 size-medium alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/Tschuessikowski_13_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/Tschuessikowski_13_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/Tschuessikowski_13_c_MorrisMacMatzen-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/Tschuessikowski_13_c_MorrisMacMatzen.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Endlich wird auch das im Laufe der Show mehrfach angespielte „Ice Ice Baby“ voll ausgespielt, der Sohn bekommt sein Eis und tanzt sich mit einigen Kumpels in bester Ballermann-Manier in einen Rausch.</p>
<p>Mutter Koschwitzki wird in der Folge von einem aufdringlichen kleinen Jungen belästigt, der sie erst eincremen möchte, was sie vehement ablehnt. Um des lieben Friedens willen pustet sie ihm seinen Schwimmring – einen Elefanten – auf, dem mit steigendem Umfang der Rüssel schwillt und der sich schließlich zu „I like to move it“ mit Wasserspritzern ins Publikum entlädt. Schlüpfrig? Ja. Albern? Durchaus. Aber genauso kennt und liebt das Publikum sein Schmidt Theater.</p>
<p>Das Stück endet mit einer sehr schönen Empfehlung von Willy Fröhlich: „Du bist urlaubsreif, mach Dich mal wieder locker!“ Beim finalen Party-Medley mit „Un Dos Tres“ und „Let’s get loud“ hält es dann wirklich niemanden mehr auf den Sitzen.</p>
<p>Dem eingespielten Kreativteam – neben Lingnau und Wohlgemuth waren noch Corny Littmann als Regisseur und Benjamin Zobrys an der Entstehung dieser Revue beteiligt – ist eine leichtfüßige, humorvolle Revue gelungen, die ganz in der Tradition der Schmidt Theater Stücke steht, die dieses Privattheater seit inzwischen 30 Jahren zu einem der erfolgreichsten Deutschlands machen</p>
<p>Der Humor ist bodenständig und die Rollen sind den Darstellern auf den Leib geschrieben. Auch die ein oder andere Improvisation ist mehr als gewünscht. Die Kulissen sind praktikabel, aber pfiffig und – dank der dosiert, aber gekonnt eingesetzten Projektionen – durchaus sehr modern.</p>
<p>Neben dem Gesang und dem Gespür für schräge Charaktere und Pointen dürfen die zehn Darsteller auch tänzerisch aus dem Vollen schöpfen. Vier Tänzer unterstützen die sechs Schauspieler und Sänger und geben dieser Revue einen durchaus ungewöhnlichen Rahmen. In dieser Konstellation kommen auch Zobrys schwungvolle Choreographien so richtig zur Geltung.</p>
<p>„Tschüssikowski“ ist eine gelungene Revue, die thematisch perfekt in den Sommer passt. Die Mischung aus groben Witzen, deftigen Klischees, Partyhits und schrullig-liebenswerten Charakteren trifft direkt ins Humorzentrum des Publikums.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <a title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/"><span style="color: #333399;">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</span></a></em></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidt Theater, Hamburg</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 10. August 2018</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong><span class="ce-uploads-description">Nik Breidenbach, Franziska Trunte, Götz Fuhrmann, Kathrin Finja Meier, Petra Staginnus, Christian Petru</span>, Veit Schäfermeier </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> Corny Littmann / Martin Lingnau</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Morris Mac Matzen</span></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/eine-unterhaltsame-urlaubsrevue-in-bester-schmidt-familientradition/">Eine unterhaltsame Urlaubsrevue in bester Schmidt-Familientradition</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schenkelklopf-Humor in bester „Lümmel“-Manier</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/schenkelklopf-humor-in-bester-luemmel-manier/</link>
		
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		<pubDate>Wed, 01 Aug 2018 18:24:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Burkhardt]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelos Sargantzo]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Johann Anzenberger]]></category>
		<category><![CDATA[Kähe holt die Kuh vom Eis]]></category>
		<category><![CDATA[Katrin Taylor]]></category>
		<category><![CDATA[Raphaela Groß-Fengels]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt Theater]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass William Danne ein Händchen für skurrile Charaktere hat, die einen wahlweise an Dieter Hallervorden oder die „Lümmel von der ersten Bank“ erinnern, ist dem Publikum der Hamburger Schmidt-Theater-Familie schon seit Jahren bekannt. Mit Freude erinnert man sich an „Schmidt in Love“ (2009), eine Revue in der welcher der gebürtige Sauerländer sein Händchen für Pointen, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/schenkelklopf-humor-in-bester-luemmel-manier/">Schenkelklopf-Humor in bester „Lümmel“-Manier</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dass William Danne ein Händchen für skurrile Charaktere hat, die einen wahlweise an Dieter Hallervorden oder die „Lümmel von der ersten Bank“ erinnern, ist dem Publikum der Hamburger Schmidt-Theater-Familie schon seit Jahren bekannt. Mit Freude erinnert man sich an „Schmidt in Love“ (2009), eine Revue in der welcher der gebürtige Sauerländer sein Händchen für Pointen, Comedy und Gesang schon kurz nach seiner Ausbildung nachdrücklich unter Beweis stellte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2310 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/KaetheHoltDieKuhVomEis_c_mmacm_1_550px-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/KaetheHoltDieKuhVomEis_c_mmacm_1_550px-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/KaetheHoltDieKuhVomEis_c_mmacm_1_550px.jpg 550w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Mit „Käthe holt die Kuh vom Eis“ bringt er nun seine Liebeserklärung an das bauernhöfische Leben im Sauerland, eingebettet in eine abstruse Handlung mit liebenswert-schrillen Charakteren, in Hamburg zur Aufführung. Die Hauptrolle der verzweifelt-vertrottelten Bäuerin Käthe hat er sich selbst auf den Leib geschrieben. Etwas weltfremd, aber mit reichlich sprichwörtlicher Bauernschläue ausgestattet, unternimmt Käthe einen letzten Versuch, der unausweichlichen Zwangspfändung zu entgehen, indem sie gestressten und überspannten Großstädtern ein paar Tage echtes Landleben mit Ausmisten, Melken und jeder Menge Landluft anbietet.</p>
<p>Zunächst taucht der Berliner Rascal auf, dem sein Vater zwei Wochen in Kuhschitt-Hagen (ja, so heißt das Dorf, in dem Käthe lebt) verordnet hat, um den wankelmütigen Studienabbrecher auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen, ihm die Flausen auszutreiben und ihn dazu zu bringen, sich endlich einen richtigen Job zu suchen.</p>
<p>Wenig später erscheint die überdrehte Kindergärtnerin Leonie, die dringend Abstand von den schon fast extremistischen veganen Müttern ihrer Schützlinge braucht. Dass die schräge Blondine selbst nicht das hellste Licht auf der Torte ist, macht diese Figur nur umso amüsanter.</p>
<p>Es folgt Jürgen, der sich in der sauerländischen Einöde vor seinen offenbar zahlreichen Gespielinnen versteckt. Doch sein unablässig klingelndes Handy und seine Fixierung auf alles Sexuelle zeigen auf, dass ihm die Gunst der Damen im allgemeinen alles andere als unrecht ist.</p>
<p>Komplettiert wird die ungewöhnliche Land-WG durch „die freche Vivian“, eine Gerichtsvollzieherin, die insgeheim von einer Karriere als Sängerin träumt (was ihr Umfeld jedoch wenig gutheißen würde).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2308 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/KaetheHoltDieKuhVomEis_c_mmacm_6_550px-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/KaetheHoltDieKuhVomEis_c_mmacm_6_550px-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/KaetheHoltDieKuhVomEis_c_mmacm_6_550px.jpg 550w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Das Aufeinandertreffen dieser so unterschiedlichen Charaktere wird mit jeder Menge Kalauern, Missverständnissen und Musik zu einem wahren Feuerwerk der Unterhaltung.</p>
<p>Leonie, die zum Gassenhauer „Heidi“ alle 423 Schafe im Publikum begrüßt und sich über kopulierende Keiler freut, hat die Lacher sofort auf ihrer Seite. Dass sie die Herausforderung eine Kaffeemühle zu bedienen auch mit Rascals Hilfe nicht meistert, ist zu putzig. Ihr Kennenlernen mündet in dem Duett „Heile Welt“, in dem Rascal pauschal gegen alles anstinkt und Leonie versucht, ihn von ihrem überschwänglichen Optimismus zu überzeugen. Dies gelingt ihr erst, als er die frische Milch trinkt und seine Laktoseintoleranz dazu führt, dass die Welt für ihn plötzlich rosarot wird.</p>
<p>Die beiden finden den Pfändungsbescheid und stellen Käthe zur Rede. Deren Patentlösung für alles („Immer wenn ich traurig bin, trink ich einen Korn“) wird umgehend vom Publikum lauthals mitgesungen. So trashig diese Szenerie daher kommt, so gut fühlt sich das Publikum unterhalten.</p>
<p>Gemeinsam mit dem unangenehm aufdringlichen Wiener Schmalzbubi Jürgen (mit Quakstimme und Vokuhila-Frisur) überlegen die drei, wie sie Käthes Hof retten können. Den Geistesblitz hat Leonie: „Es gibt keine veganen Märchen!“</p>
<p>Prompt beschließen sie, „Rotkäppchen“ als „Rotkäthchen“ in einer veganen Fassung für YouTube zu drehen und mit den Werbeeinnahmen Käthes Probleme auf einen Schlag zu lösen.</p>
<p>Es folgen aberwitzige Dialoge und jede Menge Situationskomik. Kurz vor der Pause wird das Publikum mit dem „Ententanz“ noch aktiv in das Geschehen mit einbezogen, bevor Fräulein Rottenmeier in Form der zunächst nicht als solche erkannten Gerichtsvollzieherin Vivian die Bühne betritt.</p>
<p>Im zweiten Akt geht es ähnlich skurril weiter. Ein Schenkelklopfer jagt den nächsten, das Publikum johlt. „Die freche Vivian“ verarbeitet ihre Betriebsfeier-Schmach mit einem entsprechenden Auftritt im „Rotkäthchen“-Video und kann (oder will?) sich den Avancen von Jürgen irgendwann nicht mehr widersetzen, der sich sprichwörtlich auf die prüde Beamtin stürzt, nachdem er endlich einsieht, dass Leonie sich in Rascal verguckt hat.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2307 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/KaetheHoltDieKuhVomEis_c_mmacm_4_550px-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/KaetheHoltDieKuhVomEis_c_mmacm_4_550px-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/KaetheHoltDieKuhVomEis_c_mmacm_4_550px.jpg 550w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Natürlich wird das schräge vegane Märchen ein viraler Hit und Käthe kann sich vor Anfragen nicht mehr retten. Ende gut, alles gut! Genauso muss es doch sein, oder?</p>
<p>Die Darsteller haben allesamt sichtlich Freude an diesem Stück. William Dannes sauerländische Wurzeln hört man sehr deutlich und seine Interpretation der schrulligen Bäuerin ist herausragend. Evangelos Sargantzo gibt den ziellosen Großstadt-Twen sehr überzeugend und kann auch dessen sanfte Seiten gut herausarbeiten. Katrin Taylor hat als durchgeknallte Erzieherin eine sehr dankbare Rolle und füllt diese in jeder Sekunde aus. Ihre zuckersüße, tumbe und leicht nervige Mischung kommt bei den Zuschauern sehr gut an. Der schnöselige Frauenheld Jürgen geht Johann Anzenberger sehr leicht von der Hand. Er ist in Optik und Auftreten ein echter Antimann und erinnert sicherlich nicht zufällig an den Hausmeister aus den „Lümmel-Filmen“. Dass „Pig-Woman“ alias „die freche Vivian“ alias Raphaela Groß-Fengels auf diesen windigen Wiener abfährt, komplettiert die absonderlichen Zufälle dieser Show.</p>
<p>William Danne zeichnet neben dem Buch auch für die Regie verantwortlich und hat hier einen sehr guten Job gemacht, denn so schräg die Protagonisten auch sein mögen, sie sind dennoch glaubwürdig. Neben bekannten Mitklatsch-Hits hat Christian Burkhardt mit „Komm zu Käthe“ und „In dieser heilen Welt“ zwei Songs für dieses Musical komponiert, die ansteckend sind und sich perfekt in das Gesamtkonzept einfügen.</p>
<p>„Käthe holt die Kuh vom Eis“ ist unterhaltsames Boulevard-Theater, von dem es heutzutage immer weniger gibt. Die Begeisterung des Publikums zeigt ganz klar, dass es hiervon nie genug geben kann.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>gekürzt erschienen in <a title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/"><span style="color: #333399;">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</span></a></em></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidt Theater, Hamburg</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 30. Juli 2018</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong>William Danne, Evangelos Sargantzo, Katrin Taylor, Johann Anzenberger, Raphaela Groß-Fengels</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> William Danne / Christian Burkhardt</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Morris Mac Matzen<br />
</span></div>
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