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	<title>Karim Khawatmi-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Karim Khawatmi-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Nach 20 Jahren zurück in Hamburg</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2022 08:31:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Mamma Mia&#8220; ist kein bisschen angestaubt und macht genau das, was diese Show soll: das Publikum unterhalten! Knapp 20 Jahre nach der Deutschlandpremiere im Operettenhaus Hamburg kehrte die Gute-Laune-Show nach Hamburg zurück. Dank zweier Hollywood-Verfilmungen sind Handlung und Charaktere inzwischen auch einem breiten Publikum sehr vertraut und man spürte schon im Foyer der Neuen Flora, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Mamma Mia&#8220; ist kein bisschen angestaubt und macht genau das, was diese Show soll: das Publikum unterhalten!</p>
<p>Knapp 20 Jahre nach der <a href="https://www.musicals-online.com/?p=1390">Deutschlandpremiere</a> im Operettenhaus Hamburg kehrte die Gute-Laune-Show nach Hamburg zurück. Dank zweier <a href="https://www.musicals-online.com/?p=2317">Hollywood-Verfilmungen</a> sind Handlung und Charaktere inzwischen auch einem breiten Publikum sehr vertraut und man spürte schon im Foyer der Neuen Flora, dass sich die Zuschauer auf das Stück freuen.</p>
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<p>Im nicht mehr vorhandenen Orchestergraben wurde noch weiter abgespeckt, was dem Synthesizer-Sound von ABBA aber ehrlicherweise keinen Abbruch verleiht. Die verbliebenen Musiker sorgten der Leitung von Hannes Schauz im ganzen Saal für einen guten Klang, dem es jedoch ab un am Druck fehlt.</p>
<p>Die drei Freundinnen Sophie, Ali und Lisa werden von Rose-Ann van Elswijk, Lyssa Tejero und Bathoni Buenokuor schön frech gespielt. Sie harmonieren gut und haben sichtlich Spaß an ihrem Job. Insbesondere Sophie wirkt in der aktuellen Inszenierung noch ein wenig forscher und selbstbewusster als früher, was den Zeitgeist gut wiederspiegelt.</p>
<p>Auch &#8222;Donna und die Dynamos&#8220; sind sehr gut gecastet: Sabine Mayer kann ihre Erfahrung als Donna in Stuttgart und Berlin voll ausspielen und zeigt sowohl die angespannt-genervten als auch liebevollen Seiten der alleinerziehenden Mutter sehr glaubwürdig. Jennifer van Brenk hat als überspannte Jet Setterin Tanja die Lacher auf ihrer Seite, wird aber von Franziska Lessing als Rosie fast an die Wand gespielt. Lessing merkt man die letzten Jahre in den Produktionen der &#8222;Schmidt Familie&#8220; an: Ihre Gestik und Mimik sind gnadenlos komisch und ihre Timings sind perfekt. &#8222;Chiquitita&#8220; isgt einmal mehr eines der Highlights des Abends.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3228 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/10/JPG-72-dpi-RGB-MM_HH_Prio1_Dynamos_JennifervanBrenk_SabineMayer_FranziskaLessing_cBrinkhoff-Moegenburg-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/10/JPG-72-dpi-RGB-MM_HH_Prio1_Dynamos_JennifervanBrenk_SabineMayer_FranziskaLessing_cBrinkhoff-Moegenburg-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/10/JPG-72-dpi-RGB-MM_HH_Prio1_Dynamos_JennifervanBrenk_SabineMayer_FranziskaLessing_cBrinkhoff-Moegenburg-1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/10/JPG-72-dpi-RGB-MM_HH_Prio1_Dynamos_JennifervanBrenk_SabineMayer_FranziskaLessing_cBrinkhoff-Moegenburg-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/10/JPG-72-dpi-RGB-MM_HH_Prio1_Dynamos_JennifervanBrenk_SabineMayer_FranziskaLessing_cBrinkhoff-Moegenburg.jpg 1509w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die drei potentiellen Väter (nein, auch diesmal wird nicht verraten, wer es denn nun eigentlich ist) werden in der Premiere von Karim Khawatmi (als Ersatz für den erkrankten Sascha Oliver Bauer), Tetje Mierendorf und Detlef Leistenschneider gespielt. Khawatmi als Sam und Leistenschneider als Harry können ebenfalls auf ihre Kenntnisse aus vorherigen Engagements in diesen Rollen zurückgreifen. Entsprechend wirken beide sehr souverän und authentisch in ihren Rollen, die unterschiedlich kaum sein könnten. Den Dritten im Bunde, den Weltenbummler und von Tanja liebevoll &#8222;nordischen Fischfritzen&#8220; genannten Bill, gibt mit Tetje Mierendorf ebenfalls kein Unbekannter. So putzig Leistenschneiders Harry ist, so rau und dennoch nahbar ist Mierendorfs Bill.</p>
<p>Die geplante Inselhochzeit wäre nicht komplett ohne den Bräutigam, Sky, der von Naidjim Severina gespielt wird. Das Hochzeitspaar ist in dieser &#8222;Mamma Mia&#8220; Inszenierung lange nicht mehr so unschuldig, wie es vor 20 Jahren der Fall war, van Elswijk und Severina harmonieren sowohl schaupielerisch als auch gesanglich sehr gut.</p>
<p>Ich stehe nach wie vor dazu, dass ich die Handlung hanebüchen finde, doch blendet man diese zumindest teilweise aus und schaltet die Logik ab, kann man sich von &#8222;Mamma Mia&#8220; sehr gut unterhalten lassen. Die Farbwelten der Kostüme passen, die Schlaghosen-Anzüge sind auch weiterhin ein Augenschmaus. Die Musik funktioniert nahezu von allein, die Darsteller der neuen Hamburger Fassung sind authentisch und sorgen für klatschende und mitschwingende Zuschauer. Was möchte man mehr von einem Musical?</p>
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<p class="Body" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Neue Flora Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>11. September 2022</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Sabine Mayer, Rose-Anne van Elswijk, Jennifer van Brenk, Franziska Lessing, Lyssa Tejero, Bathoni Buenorkuor, Karim Khawatmi, Detlef Leistenschneider, Tetje Mierendorf, Naidjim Severina</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> <span class="Bold">ABBA / Paul Garrington<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Brinkhoff/Mögenburg</span></p>
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		<title>Unvergessliche Songs, ein gutes Buch, clevere Kulissen und überzeugende Darsteller &#8211; so kann‘s gehen&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Jun 2015 09:55:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2015]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Bieber]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Ellen Kessler]]></category>
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		<category><![CDATA[Ich war noch niemals in New York]]></category>
		<category><![CDATA[IwnniNY]]></category>
		<category><![CDATA[Karim Khawatmi]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Kock]]></category>
		<category><![CDATA[Sarah Schütz]]></category>
		<category><![CDATA[Theater des Westens]]></category>
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<p>Das Theater des Westens ist das erste Haus, in dem „Ich war noch niemals in New York“ nach Udo Jürgens Tod im vergangenen Winter aufgeführt wird. Und das Publikum kann sich ganz offenbar nicht sattsehen und -hören an den Mitsing- und Mitklatsch-Schlagern. Denn das Theater war zu gut 80 % ausgelastet, was heutzutage unter der Woche eher Seltenheitswert hat.</p>
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<div class="text-content style_External_390_268">
<div class="style_2">
<p class="Body">Vielleicht hat sich aber auch herumgesprochen, dass man „Ich war noch niemals in New York“ auch dann unterhaltsam findet, wenn man Udo Jürgens Gassenhauer nicht kennt oder schätzt. Denn das Buch von Gabriel Barylli und Christian Struppeck hat einige sehr gute Einfälle, und die drei parallelen Handlungsstränge, die alle in einem großen, bunten Finale münden, ermöglichen es einem breiten Publikum sich darin wiederzufinden.</p>
<p class="Body">Natürlich musste sich optisch im Vergleich zur Hamburger <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="IwnniNY_2007.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=1736">Weltpremiere </a></span>etwas ändern, denn das Theater des Westens hat nicht die Größe des Operettenhauses. Doch auch hier hat man einen sehr guten Kompromiss gefunden. Wenn man den Vergleich zu Hamburg nicht hat, vermisst man nichts. Denn auch in Berlin bewegen sich die Protagonisten spielend vom Bug über das Oberdeck bis zum Heck.</p>
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<div class="text-content style_External_669_671">
<div class="style_2">
<p class="Body">Nicht ganz unglücklich war ich persönlich darüber, dass man beim Matrosenballett auf die Teilung der Schiffsbugs im Hintergrund verzichtet hat. Da hier der Bug gar nicht erst gezeigt wird, stehen die Darsteller mehr im Vordergrund und man bringt auf der Bühne nicht mutwillig ein Schiff zum Untergang. Ein schöner Kniff ist auch der Szenenwechsel vom Altenheim zum Reisebüro während der Traum(reise)sequenz von Maria und Otto, auch wenn die eigentliche Szene dann etwas zu lang gerät.</p>
<p class="Body">Doch dieses Musical steht und fällt mit seinen Protagonisten. Ist Lisa auch nur etwas zu süßlich oder Axel etwas zu weich funktioniert das gesamte Konstrukt nicht. In Berlin hat die Casting-Abteilung der Stage Entertainment ein gutes Händchen bewiesen. Als dauergestresste, völlig fremdgesteuerte Moderatorin Lisa steht Sarah Schütz auf der Bühne, die die Lisa sehr streng anlegt und erst ganz spät ihre sanfte Seite zeigt. Gesanglich und schauspielerisch wird sie dem Rollenprofil mehr als gerecht: „Alles im Griff“ ist einer der Showstopper des Abends. Sie hat zudem eine tolle Rockstimme, die sie bei „Aber bitte mit Sahne“ gut einsetzen kann und damit alle anderen in den Schatten stellt.</p>
<p class="Body">Als freiheitsliebender, mit all der Verantwortung leicht überforderter, aber deshalb nicht weniger pragmatischer Axel ist Karim Khawatmi zu erleben. Er strotzt vor Selbstbewusstsein und zeigt der Zicke Lisa ziemlich schnell, wie der Hase läuft. Es gelingt ihm präsent zu sein und der weiblichen Hauptrolle dennoch nicht den Rang abzulaufen. Auch gesanglich lässt er keine Wünsche offen.</p>
<p class="Body">Das rüstige Rentnerpaar Otto und Maria, das sich selbst auf keinen Fall zum alten Eisen zählen lassen will, geben Peter Kock und &#8211; für das Berliner Publikum ein ganz besonderes Schmankerl &#8211; Ellen Kessler. Gesanglich scheinen die beiden mit dem Titelsong deutlich überfordert, doch sie spielen so charmant, dass man ihnen dies nachsieht.</p>
<p class="Body">Bleiben noch Freddie Costa, Lisas Assistent nebst Freund, gespielt von Andreas Bieber, und Gianni Meurer. Beiden machen die Figuren sichtlich Spaß und mit dem „Ehrenwerten Haus“ singen sie zudem eine der dankbarsten und pfiffigsten Nummern des Abends, mit der sie das Publikum vollends für sich einnehmen.</p>
<p class="Body">Es gibt nach wie vor etwas langatmige Szenen &#8211; „Schöne Grüße aus der Hölle“ und „Tut Mut gut“ gehören dazu. Auch die Überleitung zu „Griechischer Wein“ ist etwas platt und beim Finale dieses Songs hätte man auf den obligatorischen „Titanic“-Moment von Freddie und Costa gern verzichten können, aber „Ich war noch niemals in New York“ erhebt ja nicht den Anspruch hochtrabendes Musiktheater zu sein. Stattdessen bleibt die Show auf dem Niveau seichter, aber gut gemachter Unterhaltung. Und das gelingt auch in Berlin vorzüglich. Ein durch alle Reihen schunkelndes Parkett ist ein mehr als klares Anzeichen dafür. Nicht zuletzt auch dank des frechen Robin, der als Florian eine starke Bühnenpräsenz hat und den Udo Jürgens Hit „MIt 66 Jahren“ quasi mal eben so nebenbei zum Besten gibt. Der stürmische Applaus zeigt, wie sehr das Publikum seine Auftritte mochte.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater des Westens, Berlin</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>4. Juni 2015</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Sarah Schütz, Karim Khawatmi, Andreas Bieber, Gianni Meurer, Peter Kock, Ellen Kessler</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik:</span></strong>  Udo Jürgens<span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Eventpress / Stage Entertainment<br />
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		<title>Vier Hexen, die es auf die Welt abgesehen haben &#8211; kann das gut gehen?</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/vier-hexen-die-es-auf-die-welt-abgesehen-haben-kann-das-gut-gehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2005 17:07:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2005]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrichstadtpalast]]></category>
		<category><![CDATA[Hexen]]></category>
		<category><![CDATA[Karim Khawatmi]]></category>
		<category><![CDATA[Katja Berg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der musikalischen Revue “Hexen” vereint der Friedrichstadtpalast all die künstlerischen Elemente, für die er seit Jahren berühmt ist: außergewöhnliche Choreographien, gute Gesangs- und Schauspielsolisten, atemberaubende Akrobatik und Live-Musik vom hauseigenen Orchester. Gepaart mit den herausragenden Bühnenbildern von Heinz Hauser und den modernen Kostümen von Andrea Kleber entsteht daraus eine Märchenwelt, wie man sie so ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
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<div class="style_2">
<p class="Body">Mit der musikalischen Revue “Hexen” vereint der Friedrichstadtpalast all die künstlerischen Elemente, für die er seit Jahren berühmt ist: außergewöhnliche Choreographien, gute Gesangs- und Schauspielsolisten, atemberaubende Akrobatik und Live-Musik vom hauseigenen Orchester.</p>
<p class="Body">Gepaart mit den herausragenden Bühnenbildern von Heinz Hauser und den modernen Kostümen von Andrea Kleber entsteht daraus eine Märchenwelt, wie man sie so noch nicht gesehen hat.</p>
<p class="Body">Sascha Iljinski hatte die Idee zu dieser Revue, in der die vier Hexen Donna, Wicca, Bella und Clony im Mittelpunkt stehen. Die vier sind sehr unterschiedlich, haben aber alle den Traum zur Welt der Menschen dazuzugehören. Jede versucht auf ihre Weise, Zutritt in die den Hexen eher skeptisch gegenüber stehende Welt zu erlangen.</p>
<p class="Body">In vier Episoden wird mit der musikalischen Untermalung von Frank Nimsgern erzählt, wie jede einzelne der zum Teil recht exzentrischen Frauen die ihr zur Verfügung stehende Magie einsetzt, um an ihr Ziel zu kommen.</p>
<p class="Body">So sehen wir zunächst Donna (Iris Makris), die sich gemeinsam mit einer Horde düster gekleideter wild tanzender Geister ihren persönlichen Diener für Lust und Lebensfreude schafft: Adam (gespielt von Karim Khawatmi).</p>
<p class="Body">Es folgt eine dem Verständnis der Handlung nicht wirklich dienliche, wenn auch sehr anschauliche Akrobatiknummer von vier Pellegrini Brothers (Äquilibristik), die sich gegenseitig auf verschiedenste Weise stapeln und so interessante menschliche Bauten formen.</p>
<p class="Body">In der nächsten großen Szene setzt Wicca (Susann Malinowski-Märtens) ihre Geistesstärke ein. Sie fordert das Schicksal heraus, verfällt vorübergehend Adam und steht am Ende doch wieder allein da. Unbeirrbar verfolgt sie ihr Ziel jedoch weiter.</p>
<p class="Body">Erneut werden die Zuschauer aus der Handlung geholt, um dem Duo Sidorenko bei seiner Hochseildarbietung gebührenden Respekt zu zollen. Dies gelingt auch weitestgehend.</p>
<p class="Body">Zum Finale des ersten Akts stehen alle Protagonisten der Show sowie das Ballett des Friedrichstadtpalast (Leitung: Roland Gwlik) gemeinsam auf der Bühne und heizt dem Publikum mit “Hexen sind halt so” nochmal so richtig ein.</p>
<p class="Body">Der zweite Akt liegt zunächst in den Händen von Bella (Leah delos Santos), deren Element das Wasser ist. Zerbrechlich und zart entführt und die hübsche Hexe in ihren Zauberwald an einen See. Ihr Duett mit Adam (Karim Khawatmi) wird durch ein Tanzpaar sowie die Trapezkünstler Coppia d’amanti optisch angereichert. Dies ist das erste Mal, dass die verschiedenen Kunstformen zeitgleich auf der Bühne zu sehen sind und eine wirkliche Einheit bieten. In der zweiten Hälfte gibt es auf diese holprigen Übergänge und Längen nicht mehr, die den ersten Akt so zähl und undurchschaubar gemacht haben.</p>
<p class="Body">Plötzlich und total unerwartet taucht ein riesiges Aquarium aus den Tiefen der Bühne auf und zeigt, dass der Friedrichstadtpalast in diesem Bereich einigen Theatern etwas voraus hat und durch ein wandlungsfähiges Bühnenbild überzeugt.</p>
<p class="Body">Katja Bergs große Stunde schlägt als ihr Bühnen-Alter Ego den Menschen klarzumachen versucht, das Macht und Geld das einzig Bedeutsame in ihrem Leben sind und es in ihrer Welt nur Platz für Sieger gibt. Sowohl das Luftballett am Vertikalseil (Air Imagine) als auch das weibliche Friedrichstadtpalast-Ballett in bester Revue-Tradition sorgt hier für dir Highlights. Das Clony mit ihrer Einstellung nicht weit kommt, wird ihr von Adam eindrucksvoll vor Augen geführt.</p>
<p class="Body">Am Ende der Revue werden die Hexen als faszinierende Wesen von der Welt und ihren Bewohnern aufgenommen &#8211; ganz entgegen der üblichen Tradition, die Hexen als Dienerinnen des Teufels verflucht. Doch wer hat das letzte Wort? Adam. Und der ist niemand geringere als der Beelzebub in schicker Verkleidung. Also doch alles beim alten?</p>
<p class="Body">Die Grundidee dieser Revue ist sicherlich nicht schlecht und mit vier verschiedenen Elementen in Form vierer sehr verschiedener Hexen lässt sich auch optisch einiges konstruieren. Doch leider gelingt es Matthias Davids nicht, diese Verschiedenartigkeit so zu bündeln, dass die Geschichte spannend und dicht erzählt wird. Unzählige Brüche im Handlungsstrang machen die eigentliche Geschichte kaum nachvollziehbar für die Zuschauer. Besonders auffällig ist dies an der unpassenden Zusammensetzung von Akrobatik zwischen den eigentlichen Szene im ersten Akt.</p>
<p class="Body">Die Gesangssolisten machen durchweg eine gute Figur und zeigen, dass sie ihr Fach beherrschen. Lediglich Katja Berg reißt hier den schnitt ein wenig nach unten, denn ihre kreischiger Gesang und ihr gelangweiltes, überkandideltes Gestöckel wirkt sehr lästig und deplatziert. Karim Khawatmis schöne Stimme kommt in den wenigen echten Songs sehr gut zur Geltung. Besonders “Beende die Reise &#8211; Rien Ne Va Plus” bleibt haften.</p>
<p class="Body">Das Orchester unter der Leitung von Dieter Klemm intoniert die gefällige, manchmal arg schlagerlastige Musik sehr gut. Zwei bis drei Songs von Frank Nimsgern bleiben auch nach dem Ende der Show in den Köpfen bestehen.</p>
<p class="Body">Trotz nur 2:15 Std. (inkl. 20 Minuten Pause) wirkt die Revue phasenweise sehr langatmig. Von der eigentlichen Handlung bekommt man kaum etwas mit, da die Szenen zusammenhanglos aneinandergereiht sind. Ein roter Faden fehlt vollständig &#8211; da hilft dann auch die x-te Reprise des Hexen-Songs nicht weiter, sondern wirkt zusätzlich noch belastend.</p>
<p class="Body">Das Publikum honoriert die Akrobatik-Einlagen deutlich mehr als die Tanznummern des riesigen Friedrichstadtpalast-Ensembles. Überhaupt &#8211; die Choreographie von Adrian Allsopp, Maik Damboldt, Melissa King und Jan Linken lässt zu Wünschen übrig: Es gab kaum eine Szene, in der es nicht zu ungewollten Unsynchronitäten kam. In diesem Fall hatte ich wirklich mehr von einem bekannten Revue-Ensemble erwartet.</p>
<p class="Body">Fazit: “Hexen” ist eine bunte Revue ohne jeden Anspruch auf das Erzählen einer Geschichte. Wer über unsaubere Choreographien hinwegblicken kann und sich an farbenfrohen, originellen Bühnenbildern und nicht weniger opulenten Kostümen erfreuen kann, ist im Friedrichstadtpalast richtig aufgehoben.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<p class="paragraph_style"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Friedrichstadtpalast, Berlin</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">2005</span></span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Katja Berg, Karim Khawatmi</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik:</span></strong> Frank Nimsgern<span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Friedrichstadtpalast, Berlin<br />
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