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	<title>Imperial Theater-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<item>
		<title>Ein sehr intensives Stück, das viele Fragen aufwirft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jan 2020 16:58:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entertainment-Shows]]></category>
		<category><![CDATA[Der Henker]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Imperial Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Marko Formanek]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Henker – egal ob vor 120 Jahren oder heutzutage – ist mitnichten einfach ein Beruf. Da steckt viel mehr dahinter. Was dieser Beruf für Josef Lang, den letzten Scharfrichter Österreich-Ungarns, bedeutete, erfahren die Zuschauer in dem autobiografischen Stück „Der Henker“. Josef Lang hat von 1855-1925 in Simmering bei Wien gelebt. Es ist also keineswegs Fiktion, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Henker – egal ob vor 120 Jahren oder heutzutage – ist mitnichten einfach ein Beruf. Da steckt viel mehr dahinter. Was dieser Beruf für Josef Lang, den letzten Scharfrichter Österreich-Ungarns, bedeutete, erfahren die Zuschauer in dem autobiografischen Stück „Der Henker“.</p>
<p>Josef Lang hat von 1855-1925 in Simmering bei Wien gelebt. Es ist also keineswegs Fiktion, was das Publikum zu hören bekommt, sondern seine ureigenen Gedanken, die er einige Jahre vor seinem Tod als Memoiren veröffentlichte. Lang war Tischler, Soldat und Heizer. Schließlich hatte er so viel gespart, dass er ein Kaffeehaus eröffnen konnte, das ihm und seiner Gattin ein gutes Leben ermöglichte. Er war zudem Mitglied der „Freiwilligen Simmeringer Turner-Feuerwehr“ und somit in mehrerlei Hinsicht schon vor seiner „Karriere“ als Scharfrichter kein Unbekannter in Simmering.</p>
<p>Wie es der Zufall wollte, war der damalige Wiener Scharfrichter Karl Selinger ein häufiger Gast in Langs Kaffeehaus und man kam ins Gespräch. Lang lernte dann als Gehilfe die Aufgaben eines Henkers kennen und – so seltsam es klingt – lieben. Nach Selingers Ableben 1899 fand sich zunächst kein geeigneter Nachfolger. Auch Lang war eigentlich nicht geeignet, da er bereits zu alt für den Beamtendienst war. Doch er hatte die Behörden mit seiner Gewissenhaftigkeit und seinem Eifer nachhaltig beeindruckt und so boten sie ihm die Stelle an. Am 27. Februar 1900 wurde Lang offiziell zum Wiener Scharfrichter ernannt.</p>
<p>In den folgenden 19 Jahren – bis zur Abschaffung der Todesstrafe – vollstreckte er 39 Urteile. Hierbei legte er besonderen Wert darauf, dass die Verurteilten nicht unnötig litten, weshalb er die Strangulation am Würgegalgen der in England üblichen Erhängungsmethode des Sturzes durch eine Falltür vorzog: „Eine Hinrichtungsdauer von mehr als einer Minute hielt er für eine „rohe Abschlachtung“ und war überzeugt, dass die Strangulation bei seiner Methode „nicht die mindesten Schmerzen“ bereite, ja vielmehr „angenehme Gefühle“ auslöse. Als Beweis führte er einen Strangulierungsversuch an, den er einmal durch seine Gehilfen an sich habe vornehmen lassen.“ (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Lang_(Henker)"><span style="color: #333399;">Zitat Wikipedia</span></a>)</p>
<p>In Wien war ein Henker vor 120 Jahren eine sehr angesehene Persönlichkeit. Das mag auch erklären, warum Lang seinen Beruf als Berufung sah, der er mit äußerster Akribie nachging und nicht als etwas Anstößiges, wie man vielleicht heutzutage gemeinhin denken mag.</p>
<p>Und genau in diesem Konflikt zwischen heutiger Betrachtungsweise und damaliger Selbst- und Fremdwahrnehmung eines Henkers liegt die Spannung des Stücks von Gerhard Dorfer und Anton Zettel, die Langs Leben als Vorlage für ein satirisches Einpersonenstück nahmen.</p>
<p>In regelmäßigen Abständen zeigt das Hamburger Imperial Theater dieses Stück in der Regie von Geriet Schieske mit Marko Formanek in der Hauptrolle. Das Theater empfängt die Zuschauer zu diesem Anlass schon mit Straußschen Walzern und stimmt so gekonnt auf die Zeit der k.u.k. Monarchie ein.</p>
<p>Als gebürtiger Wiener kann Formanek der Person Josef Lang allein durch Sprache und Ausdruck viel Authentizität verleihen. Ausgehend von Langs Entlassung aus dem Staatsdienst 1919 erzählt Lang wie er zu Österreich-Ungarns letztem Scharfrichter wurde und warum er diesen Beruf so gern ausgeübt hat.</p>
<p>Genau hierin liegt das Perfide dieses Stücks: Der Zuschauer erlebt einen Mann, der sich ganz fürchterlich darüber ärgert, dass ihm die Arbeitsgrundlage entzogen wurde. Dabei hat er seinen Job fast 20 Jahre exzellent und fehlerfrei ausgeführt. Nie gab es einen Grund zur Klage.</p>
<p>Dass dieser Job jedoch das Umbringen von Menschen war, was mit heutigem Wissen keine angebrachte Ahndung einer Straftat ist, macht die ganze Sache schwierig. Eigentlich möchte man Mitleid haben mit diesem Mann, der sogar dafür gesorgt hat, dass die ihm überlassenen Straftäter nicht unnötig leiden. Doch Mitleid mit einem Henker? Jemandem der Menschen auf Befehl des Kaisers umbringt? Das passt nicht zusammen, oder?</p>
<p>Marko Formanek dosiert sowohl leise als auch laute Töne genau und nimmt die Zuschauer mit auf eine spannende Reise in die Gedankenwelt eines pflichtwussten Wiener Beamten. Lang war selbstbewusst und hat seine Aufgabe nie hinterfragt. Schließlich war die Rechtsprechung damals so und einer musste diesen Job ja machen. Warum dann also nicht jemand, der die Tötung so schmerzfrei wie irgend möglich vollzieht? „Urteil ist Urteil und Vorschrift ist Vorschrift!“ So lautet Langs Motto.</p>
<p>Aber darf man sich damit wirklich rausreden? Gebietet es nicht der gesunde Menschenverstand, dass man alle seine Aktivitäten hinterfragt, vor allem, wenn andere Menschen hierdurch zu Tode kommen? Für Josef Lang waren die Hinrichtungen eine befohlene Notwendigkeit des Staates. Nichts, was ihm zu hinterfragen zusteht.</p>
<p>Diskussionsbedarf gibt es nach dem Besuch von „Der Henker“ reichlich.</p>
<p>Außer Frage steht jedoch, dass Formanek hiermit ein Meisterstück abliefert, denn auch als Schauspieler, der einen solch zwiespältigen Charakter spielt, kann man sich von seiner eigenen Denke nicht befreien. Um so eindrucksvoller ist es, wenn Formanek als letzten Akt auf eine wackelige Tisch-Stuhl-Konstruktion steigt, sein zu einer Schlaufe geknüpftes Seil um den Hals legt, das andere Ende über einen Balken wirft und… Ja, was dann? Im Theater wird es dunkel und das Stück ist vorbei. Umgebracht hat Josef Lang sich nicht. Soviel ist bekannt…</p>
<p>Tiefschwarz geschildert, brillant und schonungslos gespielt und viel Stoff für angeregte Gespräche. Ein toller Theaterabend!</p>
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<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_112">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Imperial Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung:</span></strong> 20. Januar 2020</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Marko Formanek</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> Geriet Schieske</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Fotos: </strong></span>Imperial Theater<br />
</span></div>
</div>
<div style="text-align: center;"><a href="https://youtu.be/ltEFMZRZCiQ"><strong><span style="color: #333399;">Eindruck vom Stück (Video)</span></strong></a></div>
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		<title>Die Brille ist zurück!</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/die-brille-ist-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Aug 2007 09:26:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2007]]></category>
		<category><![CDATA[Buddy Holly Reloaded]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hauke Wendt]]></category>
		<category><![CDATA[Imperial Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Marko Formanek]]></category>
		<category><![CDATA[Stephan Sieveking]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Buddy Holly war der Held einer ganzen Generation. Und damit ist nicht nur der bekannte Rock’N’Roll-Sänger aus Texas gemeint, der zusammen mit seinen Kollegen Ritchie Valens, The Big Bopper am 3. Februar 1959 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Nein, auch das dem bekannten Brillenträger und dessen musikalischem Schaffen gewidmete Musical, das bis 2001 im ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content">
<div class="style_2">
<p class="Body">Buddy Holly war der Held einer ganzen Generation. Und damit ist nicht nur der bekannte Rock’N’Roll-Sänger aus Texas gemeint, der zusammen mit seinen Kollegen <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://de.wikipedia.org/wiki/Ritchie_Valens" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ritchie_Valens">Ritchie Valens</a></span>, <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Big_Bopper" href="https://de.wikipedia.org/wiki/The_Big_Bopper">The Big Bopper</a></span> am 3. Februar 1959 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Nein, auch das dem bekannten Brillenträger und dessen musikalischem Schaffen gewidmete Musical, das bis 2001 im Hamburger Hafen gezeigt wurde, hat einen gewissen Kultstatus erlangt.</p>
</div>
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<div class="text-content style_External_669_520">
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<p class="Body">Nun haben sich fünf Musiker und Darsteller aus der Hamburger Produktion zusammengefunden und verwandeln das Imperial Theater ab sofort an jedem ersten Montag im Monat in einen „Rock’N’Roll Ballroom“. Offizielle Premiere ist am 3. September, doch wir konnten schon zuvor einen Blick auf das werfen, was die fünf Künstler selbst als Ehrerbietung an ihr Idol bezeichnen.</p>
<p class="Body">Auf der Bühne stehen Marko Formanek (Gesang, Gitarre), Spehan Sieveking (Klavier), Falko Burkert (Kontrabass), Torben Widdermann (Gitarre) und Hauke Wendt (Schlagzeug). Alle fünf haben im Hamburger Hafentheater auf der Bühne gestanden und stellten im August eindrucksvoll unter Beweis, dass sie nichts vergessen haben. „Peggy Sue“, „Oh Boy“, „That’ll be the day“ und „Rave on“ – keiner der bekannten Klassiker fehlt.</p>
<p class="Body">Mit viel Witz, einer gehörigen Portion Selbstironie und unbändiger Spielfreude gaben sie eineinhalb Stunden die bekanntesten Songs von Buddy Holly und seinen Zeitgenossen zum Besten. Neue Arrangements sorgten bei dem ein oder anderen „Oldie“ für einen erfrischenden Überraschungseffekt und entsprechende Begeisterung im Publikum.</p>
<p class="Body">Dass die fünf sich verstehen, bekommt auch das Publikum anhand der einen oder anderen Anekdote (Der Kampf um die Nebelmaschine zwischen Hauke Wendt und Stephan Sieveking wird zu einem „running gag“.) mit. Es wird viel gelacht. Damit es aber nicht gar so überschaubar bleibt, laden sich die fünf Musiker immer Gäste ein. Bei der Preview waren dies Fabian Harloff und Patrick Bach. Mit Harloff und Formanek standen zwei ehemalige Buddy-Darsteller zeitgleich auf der Bühne. Aber erst zum Finale singen beide gemeinsam, zunächst räumt Formanek das Feld, um von der Nebenbühne mitzuerleben, wie sich Fabian Harloff mit drei Songs komplett verausgabt. Patrick Bach outet sich als passabler Mundharmonika-Spieler und alle gemeinsam rocken das kleine Theater an der Reeperbahn.</p>
<p class="Body">Für die kommenden Vorstellungen von „Buddy Holly Reloaded“ haben sich bereits Thomas Borchert, Tetje Mierendorf, Robin Brosch und Jan Hartmann angekündigt. Es ist also ausdrücklich erlaubt, in Erinnerungen an vergangene Musicaltage zu schwelgen als das gelbe Hafentheater noch nicht von Disney dominiert wurde.</p>
<p class="Body">Nach knapp eineinhalb Stunden und der vierten Zugabe (u. a. „Buddy Hollys Brille“ von Die Ärzte) ist dann wirklich Schluss. Die Musiker stehen im Schweiß, das Publikum tanzt und grölt sich die Seele aus dem Leib – ein toller Abend!</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
<p class="paragraph_style"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Imperial Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>August 2007</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Marko Formanek, Stephan Sieveking, Hauke Wendt</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik:</span></strong> <span class="Bold">Buddy Holly<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Imperial Theater<br />
</span></p>
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		<title>Gute Laune am laufenden Band</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/gute-laune-am-laufenden-band/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2004 15:50:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2004]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Thannhäuser]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Imperial Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Iris schumacher]]></category>
		<category><![CDATA[Luciano Di Gregorio]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>10 Jahre Imperial Gala = 4 Stunden Gute-Laune-Programm mit Ausschnitten aus allen Hits (&#8222;Hossa&#8220;) und Flops (&#8222;Du bist in Ordnung, Charlie Brown&#8220;) genauso wie aus den zahlreichen Weihnachtsproduktionen (&#8222;Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer&#8220;). Für die Präsentation der Krimiproduktionen &#8211; schließlich ist das Imperial Theater seit mehr als 18 Monaten Hamburgs erstes und einziges Krimitheater ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_503">
<div class="style_2">
<p class="Body">10 Jahre Imperial Gala = 4 Stunden Gute-Laune-Programm mit Ausschnitten aus allen Hits (&#8222;Hossa&#8220;) und Flops (&#8222;Du bist in Ordnung, Charlie Brown&#8220;) genauso wie aus den zahlreichen Weihnachtsproduktionen (&#8222;Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer&#8220;). Für die Präsentation der Krimiproduktionen &#8211; schließlich ist das Imperial Theater seit mehr als 18 Monaten Hamburgs erstes und einziges Krimitheater – hat sich Sebastian Kraft als Arrangeur der Gala etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Die fünf Mörder der bisher gezeigten Christie- und Wallace-Klassiker gaben den ‚Cellblock Tango’ aus „Chicago“ – natürlich in ihren Originalkostümen und mit Verweisen auf ihre persönliche Geschichte.</p>
<p class="Body">Was kann man über diese einmalige Gala sonst noch sagen? Das Imperial Theater ist einfach rundherum außergewöhnlich. Während in anderen Theatern extreme Professionalität und damit einher gehende Künstlichkeit an der Tagesordnung sind, stehen bei Frank Thannhäusers Truppe Menschlichkeit und Natürlichkeit im Vordergrund. Wen stört es schon, wenn Kostüme von vor 10 Jahren nicht mehr passen, Einsätze verpasst, Texte vergessen oder Pointen vermasselt werden? Im Imperial können und dürfen die Künstler über sich selbst lachen und retten damit gekonnt jede noch so peinliche Situation.</p>
<p class="Body">Kann man zu so einem Anlass besondere Highlights ausmachen? Nein, sicherlich nicht. Jede der präsentierten Show-Ausschnitte, Video-Sequenzen oder Comedy-Einlagen hat das Publikum in Erinnerungen schwelgen lassen. Beachtenswert ist, dass sich fast alle Original-Darsteller eingefunden hatten, um mit „ihrem“ Intendanten anzustoßen. Nur eine wurde schmerzlich vermisst: Iris Schumacher (zurzeit als Rosie in der Stuttgarter „Mamma Mia!“-Inszenierung) konnte aus vertraglichen Gründen nicht an ihre Heimattheater kommen, um mitzufeiern. Kein Wunder auch, dass sich in diesem Zusammenhang der ein oder andere Seitenhieb auf den Musicalriesen Stage Holding einschlich.</p>
<p class="Body">Doch Susi Banzhaf, Sebastian Kraft, Steffi Görtemöller, Maarten Flügge, Ole Lehmann, natürlich der Chef höchstselbst und viele weitere Künstler gaben auch so ein Spaß-Feuerwerk der Extraklasse zum Besten. Nur um einige Beispiele zu nennen: „Jetzt hast Du Seymor“, „Diamonds are forever“, „Time Warp“, „Hossa“- und „Hot Stuff“-Medleys… Kurz gesagt, alles, was das Herz begehrt.</p>
<p class="Body">Ganz nebenbei eröffnete Frank Thannhäuser an diesem Abend die Übernahme des Neuen Theaters am Holstenwall, das ab 8. Oktober als ‚Royal am Holstenwall’ mit „Hossa“ Musical-Erfolge aus dem Imperial-Repertoire wieder aufleben lässt.</p>
<p class="Body">Fazit: Ein gelungener Abend bei dem sich eine großartige Künstlertruppe selbst feierte und dem Publikum im wahrsten Sinne des Wortes ordentlich einheizte.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
veröffentlicht auf <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicalzentrale.de">musicalzentrale.de</a></span></p>
</div>
</div>
</div>
<div class="spacer">
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<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Imperial Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>September 2004</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Luciano Di Gregorio, Iris Schumacher</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> <span class="Bold">Frank Thannhäuser<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Imperial Theater<br />
</span></p>
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		<title>Eine amüsante, kurzweilige Reise durch Zeit und Raum</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/eine-amuesante-kurzweilige-reise-durch-zeit-und-raum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Sep 2002 11:47:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2002]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Thannhäuser]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hot Stuff]]></category>
		<category><![CDATA[Imperial Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Jessica Neumann]]></category>
		<category><![CDATA[Katja Thiede]]></category>
		<category><![CDATA[Marco Heinrich]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Steffi Görtemöller]]></category>
		<category><![CDATA[Susi Banzhaf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 13. September 2002 stand mit »Hot Stuff« erneut eine Eigenproduktion des Imperial Theaters in Hamburg auf dem Premierenplan. Für alle Gäste hieß dies, die guten alten Polyesteranzüge und -kleider aus dem Schrank zu holen, denn »Hot Stuff« versprach eine Revue zwischen ‚Saturday Night Fever’ und ‚Studio 54’, zwischen Baccara und Bee Gees. Allein das ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
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<div class="style_2">
<p class="Body">Am 13. September 2002 stand mit »Hot Stuff« erneut eine Eigenproduktion des Imperial Theaters in Hamburg auf dem Premierenplan. Für alle Gäste hieß dies, die guten alten Polyesteranzüge und -kleider aus dem Schrank zu holen, denn »Hot Stuff« versprach eine Revue zwischen ‚Saturday Night Fever’ und ‚Studio 54’, zwischen Baccara und Bee Gees.</p>
<p class="Body">Allein das Datum stimmte einige Besucher nachdenklich: Eine Premiere an einem Freitag den 13.? Und das in der sonst so abergläubischen Theaterbranche? Doch für die Premiere einer „Höllen-Show“ konnte es kaum ein besseres Datum geben als den auf Erden sagenumwobenen Freitag, den 13.</p>
<p class="Body">Das Imperial Theater erwartete die Premierengäste mit einem etwas zu überschwänglich in schwarz-roten Glitzer getauchten Theatersaal. Wer woher nicht wusste, worum es bei »Hot Stuff« gehen würde, wurde gleich mit der Eröffnungsnummer ‚That’s the way – I like it’ in die Welt von Horst und Gisela Hades entführt, was nichts anderes bedeutete als in die Hölle der 80er Jahre hinab zu steigen.</p>
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<div class="text-content style_External_669_654">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die Handlung des Stücks ist in sich schlüssig und die 50 (!) darin verpackten – allesamt zum Mittanzen einladenden – Disco-Hits der 80er Jahre entwickeln sich auf teilweise sehr überraschende Art und Weise.</p>
<p class="Body">Kurz gesagt geht es um eine Wette zwischen Horst (Frank Thannhäuser) und seiner Ehefrau Gisela (Steffi Görtemöller) um die Vorherrschaft in der Hölle während der kommenden 1000 Jahre. Als Opfer ihrer Intrigen haben sich die beiden Rolf van der Latten (Sebastian Kraft) ausgesucht: einen jungen Autowäscher, der ein eher harmloses Leben mit seiner Freundin Rita (Katja Thiede) führt, aber insgeheim davon träumt, ein reicher und berühmter Popstar zu werden. Für die Erfüllung dieses Traums verkauft Rolf seine Seele an Gisela Hades, vergisst aber das Kleingedruckte im Vertrag zu lesen, was im folgenden zu einer Vielzahl amüsanter Verwicklungen führt.</p>
<p class="Body">Horst versucht alles, seiner Frau die Tour zu vermiesen, da ihm sein Wetteinsatz nicht gefällt. (Welcher Mann macht schon gern den Haushalt, während seine Frau die Firma leitet?)</p>
<p class="Body">Und dann ist da noch Lucy (Susi Banzhaf), die Tochter von Horst und Gisela, die – wie es sich für ein junges Höllenmädchen von nur 65 Jahren (!) gehört – lieber Studenten in Unglück stürzt als Intrigenspinnen in der Schule zu lernen. Lucy wird von ihrer Mutter mit höllisch sanfter Gewalt davon überzeugt, ihr dabei zu helfen, Rolf zu verführen. Leider geht Giselas Plan nicht ganz auf, denn Lucy verliebt sich in den naiven, sehr charmanten Rolf. Wie sich diese verworrene Geschichte auflöst, soll an dieser Stelle nicht verraten werden.</p>
<p class="Body">Nur soviel sei gesagt: Mit witzig-frivolen Dialogen, verschiedensten Slapstick-Einlagen und dem allen Darstellern eigenen Improvisationstalent wurde das Premierenpublikum zu Lachanfällen und tosendem Applaus gebracht.</p>
<p class="Body">Nummern wie das Madonna-Medley, in dem die alles andere als biblisch-brave Lucy ‚Like a virgin’ versucht, Rolf für sich zu gewinnen oder ‚Copacabana’ als Einschlafgeschichte für Oberteufel Horst waren wirkliche Highlights des Abends!</p>
<p class="Body"> Die Choreographie von Sebastian Kraft ist eine bunte Mischung aus  eigener Kreation und Anleihen aus Musicals wie »Saturday Night Fever« oder »Oh! What a night«. Die beiden Tänzer Sodom &amp;  Gomorrah alias Marco Heinrich und Jessica Neumann unterstützen die Darsteller auf der Bühne bei der teilweise erstaunlichen Umsetzung der Songs. Allein die Entwicklung von Rita hin zum Glamour Girl, das sein altes Leben (hinreißend interpretiert mit &#8218;She works hard for no money&#8216;) mit &#8218;Diamonds are forever&#8216; hinter sich lässt, ist  absolut sehenswert. Auch in Songs wie &#8218;Evil&#8216; oder &#8218;No more tears&#8216;  kommen die vielseitigen Talente des Ensembles hervorragend zum Ausdruck!</p>
<p class="Body">Lediglich die Abschlussnummer &#8218;Let&#8217;s party!&#8216; stockte noch einwenig.  Aber das Imperial ist bekannt dafür, dass die Stücke im Laufe der Zeit eine gewisse Eigendynamik entwickeln und von den anfänglichen Unebenheiten nach einigen Wochen nichts mehr zu merken ist.</p>
<p class="Body">Alles in allem hält »Hot Stuff«, was es verspricht: einen äußerst  unterhaltsamen Abend in der Disco-Hölle Imperial Theater!</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Imperial Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>13. September 2002</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Susi Banzhaf, Steffi Görtemöller, Sebastian Kraft, Katja Thiede, Frank Thannhäuser, Marco Heinrich, Jessica Neumann</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  Frank Thannhäuser<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Imperial Theater, Hamburg<br />
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		<title>Eine amüsante, kurzweilige und erinnerungsschwangere Reise durch Zeit und Raum</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/eine-amuesante-kurzweilige-und-erinnerungsschwangere-reise-durch-zeit-und-raum/</link>
		
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		<pubDate>Sat, 07 Sep 2002 15:46:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2002]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Thannhäuser]]></category>
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		<category><![CDATA[Imperial Theater]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer „Hossa!“ hört, denkt als erstes an Rex Gildos ‚Fiesta Mexicana’ und liegt damit gar nicht mal falsch. Denn »Hossa« ist eine kunterbunte 70er Jahre Schlagerrevue, die seit 12. Januar 2001 erfolgreich im Hamburger Imperial Theater aufgeführt wird. Am 07. September 2002 hieß es (wenn auch nur vorübergehend) Abschied nehmen von ‚Anita’, ‚Es war Sommer’, ...</p>
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<p class="Body">Wer „Hossa!“ hört, denkt als erstes an Rex Gildos ‚Fiesta Mexicana’ und liegt damit gar nicht mal falsch. Denn »Hossa« ist eine kunterbunte 70er Jahre Schlagerrevue, die seit 12. Januar 2001 erfolgreich im Hamburger Imperial Theater aufgeführt wird.</p>
<p class="Body">Am 07. September 2002 hieß es (wenn auch nur vorübergehend) Abschied nehmen von ‚Anita’, ‚Es war Sommer’, ‚Aber Bitte mit Sahne’, ‚Es fährt ein Zug nach nirgendwo’, ‚Dschingis Khan’ und ‚Schön ist es, auf der Welt zu sein’. »Hossa« musste die Bühne für ein neues Musical von Frank Thannhäuser, dem Leiter, Regisseur und Darsteller des Imperial Theaters, räumen: »Hot Stuff« warf seine teuflischen Schatten voraus!</p>
<p class="Body">Doch das Imperial Theater wäre nicht eines der außergewöhnlichsten Hamburger Musiktheater, wenn eine Show einfach so auslaufen würde. Nein, im bis auf dem letzten der 270 Plätze gefüllten Theater wurde an diesem Dernieren-Samstag eine Riesensause gefeiert. Und »Hossa« bietet wirklich für jeden etwas. Die älteren Besucher können alle Schlager der 70er Jahre aus ihrer eigenen Erinnerung mitsingen, die jüngeren weil Schlager gerade mal wieder ‚in’ sind und man sie einfach kennt. So waren dann auch Gäste von 5-65 Jahren im Imperial Theater anwesend, als es hieß: „Es war einmal in einer Zeit, nicht lange vor der unseren, da trugen viele Menschen auf dem Planeten Erde freiwillig Polyesterhemden und Plateauschuhe. Sie ließen sich die Haare lang wachsen und schwangen die Hüften zu merkwürdigen Klängen – und irgendwie können wir sie bis heute nicht vergessen&#8230;.“</p>
<p class="Body">Die sechs Darsteller, die an diesem Abend in zahlreichen Rollen auf der Bühne standen, hatten sichtbar ihren Spaß: Luciano Di Gregorio führte als Kurt Felix durchs Programm und erzählte aus dem Leben von Horst Hossa (Frank Thannhäuser) und dessen Frau Gisela (Iris Schumacher). Duette des Ehepaares wie ‚Komm unter meine Decke’ oder ‚Tanze Samba mit mir’ wurden mit einer bestechenden Situationskomik präsentiert.</p>
<p class="Body">Sebastian Kraft rief mit seiner Rolle als pubertierender, Dr. Sommer-gestörter &#8218;Rolf aus Pinneberg&#8216; pikante Erinnerungen bei einigen Besuchern hervor. Als Heino erfreute er sich (bei seinen Mitstreitern) äußerst geringer Beliebtheit und wurde von Kurt Felix gnadenlos niedergemacht.</p>
<p class="Body">Steffi Görtemöller gab eine sehr gute Marlene Dietrich mit &#8218;Sag&#8216; mir, wo die Blumen sind&#8216; und ließ die Männerherzen höher schlagen. Susi Banzhaf überzeugte als etwas unterbelichtete Angelika Kaluppke und Schlagersternchen Michelle. Ihr komödiantisches Talent und die breite „Hamburger Schnauze“ sorgten bei den Besuchern für große Erheiterung. Besonders hervorzuheben ist die Eröffnungsnummer des Damen-Ensembles als dreifache Mireille Matthieu, die einem die Lachtränen in die Augen schießen ließ.</p>
<p class="Body">Am deutlichsten merkte man die verschiedenen Altersklassen im Publikum als das »Hossa«-Ensemble in einem Schnelldurchlauf alle deutschen Grandprix-Titel von 1970-1979 präsentierte, woran sich die Älteren natürlich noch erinnern konnten, während die jüngeren – das heißt unter 30-Jährigen – etwas irritiert aus der Wäsche guckten. Genau andersherum verhielt es sich als die Kindersendungen der 70er Jahre in den Mittelpunkt des Interesses rückten: Luciano Di Gregorio als Willi, der seine ‚Biene Maja’ sucht, Iris Schumacher und Susi Banzhaf als Gitti &amp; Erika, die ‚Heidi’ rufen und Sebastian Kraft als ‚Vicky, der Wikinger’. Die jüngeren Zuschauer konnten alle Texte auswendig mitsingen und schwelgten in Erinnerungen an unbeschwerte Kindertage, ernteten dafür aber verwirrte Blicke von den älteren Semestern.</p>
<p class="Body">Das Publikum wurde wieder geeint als Susi Banzhaf als TV-Ansagerin eine mehrteilige englische Serie ankündigte und sich in einem grandiosen Monolog zwischen englischer und deutscher Sprache nicht mehr zurechtfand und nach bester Evelyn-Hamann-Manier lispelnd ein lachmuskel-strapazierendes Denglish von sich gab.</p>
<p class="Body">Nicht vergessen darf man die Kostüme: Vom neon-schrillen Tanzanzug ‚Andreas’ mit federpuschel-besetzten Beinapplikationen und „Schrittspitze“ über Hippie-Kostüme nach Woodstock-Vorbild bis hin zu den üppig, meist blumig, gemusterten Polyesterkleidern der Damen und den karierten Hosen kombiniert mit gestreiften Hemden und Plateaustiefeletten der Herren war alles vertreten, was man mit dem „modischen Chic“ der 70er verbindet. Auch die allgegenwärtige Pril-Blumen-Dekoration trug dazu bei, sich 30 Jahre zurückzuversetzen.</p>
<p class="Body">Alles in allem bot das Imperial eine perfekte (da plüschig-kuschelige) Atmosphäre, um sich für 3 Stunden ins Deutschland der 70er Jahre entführen zu lassen. Das Publikum honorierte die hervorragenden Leistungen der Darsteller mit Standing Ovations und erntete dafür ein „80er Jahre Neue Deutsche Welle-Medley“ vom feinsten, das die Stimmung noch mal so richtig zum Kochen brachte. Mit diesem Ende wurden die Besucher wieder in das Jahr 2002 entlassen – und es ging sicherlich den meisten so, dass sie einige Zeit brauchten, um nach dieser fröhlichen Zeitreise wieder im Hier und Heute anzukommen…</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht  auf <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicalzentrale.de">musicalzentrale.de</a></span></em></p>
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<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Imperial Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">7</span>. September 2002</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Susi Banzhaf, Frank Thannhäuser</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Choreographie:</span></strong> <span class="Bold">Sebastian Kraft<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Imperial Theater<br />
</span></p>
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