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	<title>Frank Thannhäuser-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Frank Thannhäuser-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Musikalisches Krimitheater mit echten Typen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Nov 2019 20:42:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2019]]></category>
		<category><![CDATA[Bianca Arndt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das aktuelle Musical „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ basiert auf Thea von Harbous und Fritz Langs Tonfilm von 1931. Er ist einer der ersten deutschen Tonfilme überhaupt und wurde 2008 als beste deutsche Filmproduktion aller Zeiten gelistet. Aber Moment – wieso Musical? Das Imperial Theater ist doch seit vielen Jahren bekannt für seine ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das aktuelle Musical „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ basiert auf Thea von Harbous und Fritz Langs Tonfilm von 1931. Er ist einer der ersten deutschen Tonfilme überhaupt und wurde 2008 als <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="https://de.wikipedia.org/wiki/M_(1931)">beste deutsche Filmproduktion aller Zeiten</a></span> gelistet.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2713 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/190818_Fantitsch_Imperial_Theater_M290web-267x400.jpg" alt="" width="267" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/190818_Fantitsch_Imperial_Theater_M290web-267x400.jpg 267w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/190818_Fantitsch_Imperial_Theater_M290web.jpg 400w" sizes="(max-width: 267px) 100vw, 267px" />Aber Moment – wieso Musical? Das Imperial Theater ist doch seit vielen Jahren bekannt für seine exzellenten Krimi-Stücke. Und überhaupt, in „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ gibt es nicht einmal im Film Musik!<br />
Die Erklärung hierfür ist ganz einfach: Frank Thannhäuser und sein Team wollten anlässlich des 25-jährigen Bestehens eine Brücke schlagen zu den Anfängen als Musiktheater. Marko Formanek hat daher „kurzerhand“ die düstere Geschichte musikalisch aufgearbeitet. Entstanden ist ein kurzweiliges, abwechslungsreiches Krimimusical.</p>
<p>Es geht in diesem Stück um einen Kindermörder, der eine kleine Stadt in Angst und Schrecken versetzt. Schon acht Kinder sind tot aufgefunden worden! Die Dorfbewohner bekommen die neuesten Informationen aus der Zeitung und fangen an, sich gegenseitig zu verdächtigen („Was in einer Stadt in der Zeitung steht“).</p>
<p>Das Publikum sieht im Hintergrund, wie ein Mann der kleinen Elsi Beckmann (das Mädchen „erscheint“ nur verbal) einen roten Luftballon schenkt und sie mit ihm mitgeht. Elsi ist das nächste Opfer des Mörders. Ihre Mutter, gespielt von der großartigen Iris Schumacher, wartet verzweifelt auf Nachrichten („Du bist alles, was ich hab“).</p>
<p>Derweil führt die Polizei eine Razzia im Rotlichtmilieu durch. Auch in Theodoras Puff bleibt kein Stein auf dem anderen. Dabei stellt sich heraus, dass Theordora (Bianca Arndt) und Kommissar Karl Lohmann (Dieter Schmitt) eine gemeinsame Vergangenheit haben, welche sie aber vor den anderen Kleinkriminellen verbergen können.</p>
<p>Da die städtischen Verbrecher unter der Führung von dem Schränker (der mehr als nur vage an Kenneth Branagh erinnernde Sönke Städtler) sich nicht länger wegen des Kindermörders gängeln lassen wollen – denn naturgemäß geraten sie im Zweifelsfall sehr schnell ins Kreuzfeuer der Ermittler – beschließen sie, ihn selbst zu fangen.</p>
<p>Im Gegensatz zur Polizei, die sich an die Spielregeln halten muss und auch lange nicht so gut vernetzt ist, wie die Kriminellen, erreichen sie in kurzer Zeit ihr Ziel, auch wenn es noch einige Verwirrungen auf dem Weg dahin gibt. Am liebsten würden sie den Kindermörder direkt umbringen, allerdings setzen die Kommissare eines der Bandenmitglieder so lange unter Druck setzen, bis dieser das Versteck der Verbrecher verrät, und so kann die Polizei den Kindermörder und einige Kriminelle verhaften.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2711 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/190818_Fantitsch_Imperial_Theater_M043web-259x400.jpg" alt="" width="259" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/190818_Fantitsch_Imperial_Theater_M043web-259x400.jpg 259w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/190818_Fantitsch_Imperial_Theater_M043web.jpg 388w" sizes="(max-width: 259px) 100vw, 259px" />Es stellt sich heraus, dass die Polizei ebenfalls den richtigen Riecher hatte und Hans Beckert, dem Untermieter von Witwe Winkler, dicht auf den Fersen war. Beckert ist ziemlich unscheinbar, doch er hat eine Persönlichkeitsstörung, der er gänzlich ausgeliefert ist: Brutalste Mordgelüste nehmen von ihm Besitz und bestimmen in regelmäßigen Abständen sein Handeln.</p>
<p>Marko Formanek übernimmt die sehr spannende Rolle des Kindernmörders. Den Kampf der beiden in Beckert wütenden Charaktere bringt er ausdrucksstark über die Rampe. Einerseits sehr schüchtern und zurückhaltend, dann wieder nah am Wahnsinn und sehr bedrohlich. Sein Ausbruch am Ende des ersten Akts jagt einem Gänsehaut-Schauer über den Rücken. Anleihen bei der „Konfrontation“ aus „Jekyll &amp; Hyde“ sind sicherlich nicht ganz zufällig.</p>
<p>Gleichermaßen bekommt man aber auf sehr seltsame Weise Mitleid, wenn er am Ende des zweiten Akts um Erlösung fleht.</p>
<p>Normalerweise stehen die elf Darsteller vorrangig in Theaterstücken und nicht in Musicals auf der Bühne. Singen ist demnach nicht ihre Stärke, doch Formanek und Hiller haben clevere Songs geschrieben, die die Darsteller allesamt gut meistern.</p>
<p>Musicalprofis wie Iris Schumacher, Bianca Arndt und Marko Formanek stechen hier hervor. Arndt vor allem durch ihre klangvolle Stimme und den akzentuierten Gesang. Iris Schumacher legt so viel Gefühl in ihre Songs, dass man sich als Zuschauer regelrecht umarmt fühlt. Formanek kombiniert intensives Spiel mit einer starken Stimme. Sein Hans Beckert regt zum Nachdenken an: Kann man einen Kindermörder zum Tode verurteilen, der seine Mordgelüste aufgrund einer psychischen Störung nicht kontrollieren kann?</p>
<p>Aber bei aller Grausamkeit der Handlung, gibt es auch lustige Momente. Hierfür sind in erster Linie die manchmal leicht schusseligen Polizisten (Dieter Schmitt und Janis Zaurins) verantwortlich. Aber auch die glücklosen Verbrecher, allen voran Franz (Ulrich Schaller), sowie das wahnsinnig hilfsbereite (und für ihr Umfeld nervtötende) Ehepaar Kubitzke (Stefanie Wennmann und Gosta Liptow) sorgen für Lacher.</p>
<p>Durch die Gestaltung der Bühne mit zwei rollenden Treppen, einer Galerie und vielen Nischen (Alexander Beutel, Sven Wiehe, Mariele Kaiser) sind die Darsteller immer in Bewegung und es gibt unzählige Spielebenen. Genau diese Vielseitigkeit machen die Produktionen im Imperial Theater so charmant.</p>
<p>Doch am Ende bleibt ein Kloß im Hals, für den einmal mehr die trauernde Mutter Beckmann verantwortlich ist: Die Kriminellen wollen Selbstjustiz an Beckert üben und ihn umbringen. Frau Beckmann, deren kleine Elsi von ebendiesem Beckert aus dem Leben gerissen wurde, kommentiert diese Pläne: „Hass macht nichts ungeschehen. Beckert umzubringen, bringt die Kinder nicht zurück.“</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3" style="text-align: left;"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Imperial Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">14</span><span class="Bold">. November 2019</span></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Marko Formanek, Iris Schumacher, Bianca Arndt, Dieter Schmitt, Janis Zaurins, Stefanie Wennmann, Gosta Liptow</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Frank Thannhäuser / Marko Formanek<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Oliver Fantitsch<br />
</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ein mäßiges 50er Jahre Revival</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/ein-maessiges-50er-jahre-revival/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Nov 2007 10:09:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2007]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Thannhäuser]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jukebox Saturday Night]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Theater am Holstenwall]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„The Fabulous Fifties“ – so lautet der Untertitel der letzten Show aus der Feder von Frank Thannhäuser. Wer „Hossa“ oder „Hot Stuff“ kennt, freute sich auf ein Hitfeuerwerk der bekannten Rock`n`Roll Songs aus den 50er Jahren. Doch diese Vorfreue wurde herbe enttäuscht… Natürlich waren viele typische 50er Jahre Sounds zu hören, doch die wenigsten davon ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="id5" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_587">
<div class="style_3">
<p class="Body">„The Fabulous Fifties“ – so lautet der Untertitel der letzten Show aus der Feder von Frank Thannhäuser. Wer „Hossa“ oder „Hot Stuff“ kennt, freute sich auf ein Hitfeuerwerk der bekannten Rock`n`Roll Songs aus den 50er Jahren. Doch diese Vorfreue wurde herbe enttäuscht… Natürlich waren viele typische 50er Jahre Sounds zu hören, doch die wenigsten davon waren dem Publikum einschlägig bekannt. So mühte sich das achtköpfige Ensemble redlich ab, die Zuschauer zum Mitmachen zu animieren. Wirklich gelingen wollte das jedoch nicht. Erst beim für Thannhäuser-Shows üblichen finalen Medley wurden bekannte Songs verarbeitet und die Gäste kamen in Klatsch- und Tanzlaune. Aber 20 Minuten am Schluss sind leider zu wenig, um die ganze Show positiv zu betrachten.</p>
<p class="Body">Das beeindruckendste an „Jukebox Saturday Night“ ist das gelungene Bühnenbild. Über die komplette Bühnenhöhe und -breite erstrecken sich die Konterfeis von Ikonen der 50er Jahre wie Marilyn Monroe, James Dean und natürlich Elvis. Hier hat die Kulissenwerkstatt des Royal Theater wieder einmal ganze Arbeit geleistet.</p>
<p class="Body">Auch die Choreographien von Sebastian Kraft sind schwungvoll und passen exzellent zur Musik. In manchen Szenen erscheinen sie jedoch für das Ensemble zu komplex und so schummeln sich einige Darsteller mehr durch die Tänze als dass sie wirklich synchron oder aufeinander abgestimmt tanzen.</p>
<p class="Body">Das Ensemble setzt sich zusammen aus „Imperial Theater“-Urgewächsen wie Sebastian Kraft und Frank Thannhäuser, wartet aber auch mit Neuzugängen wie Bianca Arndt und Jessika Bierik auf. Besonders Marion Campbell vermag mit ihrer vollen Soulstimme den Saal in Schwingung zu versetzen. Gleichzeitig verfügt sie über ein ausgeprägtes schauspielerisches Talent, so dass es eine wahre Wonne ist, ihr zuzusehen und zu hören. Von ihren Kollegen, zu denen auch Vanessa Wilcek, Alexander Grimm und Alexander Zamponi gehören, spielt sich niemand in der Vordergrund, was einerseits sehr sympathisch ist, da alle gleichermaßen Beachtung verdienen und bekommen, andererseits aber den Eindruck einer gleichförmigen Gruppe stärkt, die mit wenig Energie agiert.</p>
<p class="Body">Das Muster der Show kann funktionieren – „Hossa“ beweist dies regelmäßig, doch dafür sind bekannte Songs, die das Publikum mitsingen kann, unerlässlich. Daran hakt es leider bei „Jukebox Saturday Night“. Grundsätzlich könnte eine Show mit Elvis, Bill Haley und wie sie alle hießen ein Kassenschlager werden, aber ohne diese Gassenhauer funktioniert sie leider nicht.</p>
<p class="Body">Es gibt Gerüchte, dass Frank Thannhäuser das Royaltheater, das er erst vor zwei Jahren übernommen und umgebaut hat, im Sommer wieder abstoßen möchte. Das wäre sehr schade, denn Stücke wie „Hossa“ liefen und laufen dort vor ausverkauftem Haus. Man kann nur hoffen, dass er einen Investor findet, der dieses Haus weiter betreiben wird.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht unter Pseudonym in blickpunkt musical</em></p>
</div>
<div class="tinyText stroke_0"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater am Holstenwall, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>November 2007</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> <span class="Bold">Frank Thannhäuser<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Imperial Theater<br />
</span></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Kult hat einen Namen: Hossa!</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/kult-hat-einen-namen-hossa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Oct 2004 15:43:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2004]]></category>
		<category><![CDATA[Carolanne Wright]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Thannhäuser]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hossa]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Theater am Holstenwall]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die knallbunte Gute-Laune-Show von Frank Thannhäuser ist schon längst kein Geheimtipp mehr. Die Schlagerrevue der 70er Jahre lässt kein Klischee und keinen Hit aus. Das Publikum schwelgt abwechselnd in Erinnerungen („Weißt Du noch…?“) oder singt die Schlager (‚Aber bitte mit Sahne’) seiner unbeschwerten Jugend mit. Am 8. Oktober feierte die Kult-Show ihre Hamburger Wiederaufnahme in ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="id5" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_1141">
<div class="style_3">
<p class="Body">Die knallbunte Gute-Laune-Show von Frank Thannhäuser ist schon längst kein Geheimtipp mehr. Die Schlagerrevue der 70er Jahre lässt kein Klischee und keinen Hit aus. Das Publikum schwelgt abwechselnd in Erinnerungen („Weißt Du noch…?“) oder singt die Schlager (‚Aber bitte mit Sahne’) seiner unbeschwerten Jugend mit.</p>
<p class="Body">Am 8. Oktober feierte die Kult-Show ihre Hamburger Wiederaufnahme in dem erst kürzlich von Frank Thannhäuser übernommenen Royal Theater am Holstenwall. Genau wie das nur 400 m entfernte Imperial Theater, in dem seit eineinhalb Jahren sehr erfolgreich Krimistücke von Agatha Christie und Egdar Wallace aufgeführt werden, ist auch das Royal ein gemütliches kleines Theater, in dem sich die Gäste sofort wohl fühlen. Der violette Farbton an den Wänden wird in den Polstern der 250 Sitze wieder aufgenommen. Ein glitzernder Kronleuchter blinkt mit dem flitternden Vorhang um die Wette. Die Rahmenbedingungen konnten besser kaum sein.</p>
<p class="Body">Auch bei den Kostümen ist alles beim alten geblieben: Vom neongrellen Tanzanzug ‚Andreas’ mit abnehmbaren Federpuscheln über Hippie-Kostüme nach Woodstock-Vorbild bis hin zu den überschwänglich blumig gemusterten Polyesterkleidern der Damen und den karierten Hosen kombiniert mit gestreiften Hemden und Plateaustiefeletten der Herren ist alles zu sehen, was man mit dem „modischen Chic“ der 70er verbindet.</p>
<p class="Body">Bei der sechsköpfigen Besetzung griff Frank Thannhäuser ebenfalls auf Bewährtes zurück – und er tat sehr gut daran. Mit Susi Banzhaf, Steffi Görtemöller, Carolanne Wright, Luciano Di Gregorio und Sebastian Kraft stehen dem schauspielernden Regisseur Kollegen zur Seite, die schon im Imperial Theater in den unzähligen 70er Jahre-Charakteren zu sehen waren. Die Stuttgarter „Mamma Mia“-Rosie Iris Schumacher kam eigens zur Premiere nach Hamburg, um mit ihren ehemaligen Kollegen die Wiederaufnahme zu feiern – wenn auch etwas wehmütig vom Zuschauerraum aus und nicht direkt auf der Bühne. Wie bei der Imperial-Familie üblich waren noch weitere Kollegen aus diversen anderen Hausstücken überall im Publikum verteilt und sorgten für richtig Stimmung.</p>
<p class="Body">Luciano Di Gregorio eröffnete den Abend mit den bekannten Worten: „Es war einmal in einer Zeit, nicht lange vor der unseren, da trugen viele Menschen auf dem Planeten Erde freiwillig Polyesterhemden und Plateauschuhe. Sie ließen sich die Haare lang wachsen und schwangen die Hüften zu merkwürdigen Klängen – und irgendwie können wir sie bis heute nicht vergessen&#8230;“ Der ihm entgegen schallende Beifall machte deutlich, dass dem Premierenpublikum die Show nicht wirklich unbekannt war. Im Laufe des Abends stellte sich dann heraus, dass die meisten Gäste „Hossa“ schon das ein oder andere Mal gesehen hatten, jeden Satz, jeden Song und jeden Gag bereits im Vorwege kannten.</p>
<p class="Body">In über 20 Szenen wurde immer wieder Ausschnitte aus dem Leben von Horst (Frank Thannhäuser) und Gisela Hossa (Steffi Görtemöller) gezeigt. Duette des Ehepaares wie ‚Komm unter meine Decke’ oder ‚Tanze Samba mit mir’ wurden mit einer bestechenden Situationskomik präsentiert.</p>
<p class="Body">Imperial-‚Inventar’ Sebastian Kraft zeichnete auch für die Wiederaufnahme-Choreographie verantwortlich und überzeugte sowohl als pubertierender ‚Rolf aus Pinneberg’ als auch als unbeliebter Heino, der sich von den diversen Attentaten seiner Sangeskollegen immer wieder erholte. Unschlagbar komisch gab sich Susi Banzhaf: Sei es nun als komplett unterbelichtete Angelika Kaluppke oder als Schlagersternchen Michelle. Als TV-Ansagerin kündigt sie eine mehrteilige englische Serie an und verliert sich nach bester Evelyn-Hamann-Manier in einem großartigen Monolog zwischen englischer und deutscher Sprache, was bei vielen Premierengästen zu Lachmuskelkrämpfen führte.</p>
<p class="Body">Luciano Di Gregorio begibt sich als Moderator auf eine Gratwanderung zwischen souveräner Schilderung der bekannten Entgleisungen wie Pril-Blumen und extrem albernen Nummern wie „Verliebt in den Lehrer“. Diese beiden so unterschiedlichen Charakterzüge beherrscht er bis in kleinste Detail.</p>
<p class="Body">Da es ganz sicher inszenatorisch nicht zu leisten wäre, jeden einzelnen der 50 verarbeiteten 70er Schlager komplett zu präsentieren, gibt es mehrere Medleys, die die Vielseitigkeit der Darsteller und die Absonderlichkeiten der 70er Jahre hervorheben: In rasender Geschwindigkeit werden beispielsweise die Grand Prix-Entscheidungen von 1970 bis 1979 vorgestellt. Und die „Kinderstunde“ ist dann endlich auch etwas für die Jüngeren im Publikum, die den 70er-Kult am eigenen Leib nicht erfahren haben: Luciano Di Gregorio als Willi, der seine ‚Biene Maja’ sucht, Steffi Görtemöller und Susi Banzhaf als Gitti &amp; Erika, die ‚Heidi’ rufen und Sebastian Kraft als ‚Vicky, der Wikinger’ geben nur einen kleinen, mega-witzigen Einblick in die heldenhaften Ideen der TV-Macher in den 70ern.</p>
<p class="Body">Das schönste Duett des Abends kommt von Carolanne Wright und Sebastian Kraft, die mit „18 Jahr“ und „Es war Sommer“ zunächst einzeln, dann gemeinsam die doch recht unterschiedlichen Sichtweisen von Männlein und Weiblein zum Thema Sex mit älteren Partnern zum Besten geben.</p>
<p class="Body">Jede einzelne Nummer wäre erwähnenswert und ist durch Frank Thannhäusers bewährte Regiearbeit sehr speziell. Logisch, dass die ein oder andere Szene aus Platzgründen hier nicht genannt werden kann. Da bleibt nur eine Lösung: Karte kaufen und rein ins Vergnügen. Denn „Hossa“ ist eben nicht nur etwas für Schlagerfans.</p>
<p class="Body">Oder um es mit den Worten von Regisseur, Theaterbetreiber und Schauspieler-Sänger Frank Thannhäuser zu sagen: „<span class="style_4">Wenn man mal wieder einen Abend zwischen Dalli-Klick und Grand Prix, zwischen Dr. Sommer und Schulmädchenreport, Sonntagsfahrverbot, Starparade, Spanien-Urlaub und Flower Power verbringen möchte, dann sollte man sich in sein Polyesterhemd werfen und die Plateauschuhe hervorkramen..</span>.“</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in Da Capo</em></p>
</div>
</div>
</div>
<div class="spacer">
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater am Holstenwall, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>8. Oktober 2004</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Sebastian Kraft, Carolanne Wright</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> <span class="Bold">Frank Thannhäuser<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Imperial Theater Hamburg<br />
</span></p>
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		<title>Gute Laune am laufenden Band</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/gute-laune-am-laufenden-band/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2004 15:50:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2004]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Thannhäuser]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Imperial Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Iris schumacher]]></category>
		<category><![CDATA[Luciano Di Gregorio]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>10 Jahre Imperial Gala = 4 Stunden Gute-Laune-Programm mit Ausschnitten aus allen Hits (&#8222;Hossa&#8220;) und Flops (&#8222;Du bist in Ordnung, Charlie Brown&#8220;) genauso wie aus den zahlreichen Weihnachtsproduktionen (&#8222;Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer&#8220;). Für die Präsentation der Krimiproduktionen &#8211; schließlich ist das Imperial Theater seit mehr als 18 Monaten Hamburgs erstes und einziges Krimitheater ...</p>
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<div class="text-content style_External_669_503">
<div class="style_2">
<p class="Body">10 Jahre Imperial Gala = 4 Stunden Gute-Laune-Programm mit Ausschnitten aus allen Hits (&#8222;Hossa&#8220;) und Flops (&#8222;Du bist in Ordnung, Charlie Brown&#8220;) genauso wie aus den zahlreichen Weihnachtsproduktionen (&#8222;Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer&#8220;). Für die Präsentation der Krimiproduktionen &#8211; schließlich ist das Imperial Theater seit mehr als 18 Monaten Hamburgs erstes und einziges Krimitheater – hat sich Sebastian Kraft als Arrangeur der Gala etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Die fünf Mörder der bisher gezeigten Christie- und Wallace-Klassiker gaben den ‚Cellblock Tango’ aus „Chicago“ – natürlich in ihren Originalkostümen und mit Verweisen auf ihre persönliche Geschichte.</p>
<p class="Body">Was kann man über diese einmalige Gala sonst noch sagen? Das Imperial Theater ist einfach rundherum außergewöhnlich. Während in anderen Theatern extreme Professionalität und damit einher gehende Künstlichkeit an der Tagesordnung sind, stehen bei Frank Thannhäusers Truppe Menschlichkeit und Natürlichkeit im Vordergrund. Wen stört es schon, wenn Kostüme von vor 10 Jahren nicht mehr passen, Einsätze verpasst, Texte vergessen oder Pointen vermasselt werden? Im Imperial können und dürfen die Künstler über sich selbst lachen und retten damit gekonnt jede noch so peinliche Situation.</p>
<p class="Body">Kann man zu so einem Anlass besondere Highlights ausmachen? Nein, sicherlich nicht. Jede der präsentierten Show-Ausschnitte, Video-Sequenzen oder Comedy-Einlagen hat das Publikum in Erinnerungen schwelgen lassen. Beachtenswert ist, dass sich fast alle Original-Darsteller eingefunden hatten, um mit „ihrem“ Intendanten anzustoßen. Nur eine wurde schmerzlich vermisst: Iris Schumacher (zurzeit als Rosie in der Stuttgarter „Mamma Mia!“-Inszenierung) konnte aus vertraglichen Gründen nicht an ihre Heimattheater kommen, um mitzufeiern. Kein Wunder auch, dass sich in diesem Zusammenhang der ein oder andere Seitenhieb auf den Musicalriesen Stage Holding einschlich.</p>
<p class="Body">Doch Susi Banzhaf, Sebastian Kraft, Steffi Görtemöller, Maarten Flügge, Ole Lehmann, natürlich der Chef höchstselbst und viele weitere Künstler gaben auch so ein Spaß-Feuerwerk der Extraklasse zum Besten. Nur um einige Beispiele zu nennen: „Jetzt hast Du Seymor“, „Diamonds are forever“, „Time Warp“, „Hossa“- und „Hot Stuff“-Medleys… Kurz gesagt, alles, was das Herz begehrt.</p>
<p class="Body">Ganz nebenbei eröffnete Frank Thannhäuser an diesem Abend die Übernahme des Neuen Theaters am Holstenwall, das ab 8. Oktober als ‚Royal am Holstenwall’ mit „Hossa“ Musical-Erfolge aus dem Imperial-Repertoire wieder aufleben lässt.</p>
<p class="Body">Fazit: Ein gelungener Abend bei dem sich eine großartige Künstlertruppe selbst feierte und dem Publikum im wahrsten Sinne des Wortes ordentlich einheizte.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
veröffentlicht auf <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicalzentrale.de">musicalzentrale.de</a></span></p>
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<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Imperial Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>September 2004</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Luciano Di Gregorio, Iris Schumacher</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> <span class="Bold">Frank Thannhäuser<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Imperial Theater<br />
</span></p>
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		<title>Eine amüsante, kurzweilige Reise durch Zeit und Raum</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/eine-amuesante-kurzweilige-reise-durch-zeit-und-raum/</link>
		
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		<pubDate>Sun, 15 Sep 2002 11:47:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2002]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Thannhäuser]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hot Stuff]]></category>
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		<category><![CDATA[Marco Heinrich]]></category>
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		<category><![CDATA[Steffi Görtemöller]]></category>
		<category><![CDATA[Susi Banzhaf]]></category>
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<p class="Body">Am 13. September 2002 stand mit »Hot Stuff« erneut eine Eigenproduktion des Imperial Theaters in Hamburg auf dem Premierenplan. Für alle Gäste hieß dies, die guten alten Polyesteranzüge und -kleider aus dem Schrank zu holen, denn »Hot Stuff« versprach eine Revue zwischen ‚Saturday Night Fever’ und ‚Studio 54’, zwischen Baccara und Bee Gees.</p>
<p class="Body">Allein das Datum stimmte einige Besucher nachdenklich: Eine Premiere an einem Freitag den 13.? Und das in der sonst so abergläubischen Theaterbranche? Doch für die Premiere einer „Höllen-Show“ konnte es kaum ein besseres Datum geben als den auf Erden sagenumwobenen Freitag, den 13.</p>
<p class="Body">Das Imperial Theater erwartete die Premierengäste mit einem etwas zu überschwänglich in schwarz-roten Glitzer getauchten Theatersaal. Wer woher nicht wusste, worum es bei »Hot Stuff« gehen würde, wurde gleich mit der Eröffnungsnummer ‚That’s the way – I like it’ in die Welt von Horst und Gisela Hades entführt, was nichts anderes bedeutete als in die Hölle der 80er Jahre hinab zu steigen.</p>
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<p class="Body">Die Handlung des Stücks ist in sich schlüssig und die 50 (!) darin verpackten – allesamt zum Mittanzen einladenden – Disco-Hits der 80er Jahre entwickeln sich auf teilweise sehr überraschende Art und Weise.</p>
<p class="Body">Kurz gesagt geht es um eine Wette zwischen Horst (Frank Thannhäuser) und seiner Ehefrau Gisela (Steffi Görtemöller) um die Vorherrschaft in der Hölle während der kommenden 1000 Jahre. Als Opfer ihrer Intrigen haben sich die beiden Rolf van der Latten (Sebastian Kraft) ausgesucht: einen jungen Autowäscher, der ein eher harmloses Leben mit seiner Freundin Rita (Katja Thiede) führt, aber insgeheim davon träumt, ein reicher und berühmter Popstar zu werden. Für die Erfüllung dieses Traums verkauft Rolf seine Seele an Gisela Hades, vergisst aber das Kleingedruckte im Vertrag zu lesen, was im folgenden zu einer Vielzahl amüsanter Verwicklungen führt.</p>
<p class="Body">Horst versucht alles, seiner Frau die Tour zu vermiesen, da ihm sein Wetteinsatz nicht gefällt. (Welcher Mann macht schon gern den Haushalt, während seine Frau die Firma leitet?)</p>
<p class="Body">Und dann ist da noch Lucy (Susi Banzhaf), die Tochter von Horst und Gisela, die – wie es sich für ein junges Höllenmädchen von nur 65 Jahren (!) gehört – lieber Studenten in Unglück stürzt als Intrigenspinnen in der Schule zu lernen. Lucy wird von ihrer Mutter mit höllisch sanfter Gewalt davon überzeugt, ihr dabei zu helfen, Rolf zu verführen. Leider geht Giselas Plan nicht ganz auf, denn Lucy verliebt sich in den naiven, sehr charmanten Rolf. Wie sich diese verworrene Geschichte auflöst, soll an dieser Stelle nicht verraten werden.</p>
<p class="Body">Nur soviel sei gesagt: Mit witzig-frivolen Dialogen, verschiedensten Slapstick-Einlagen und dem allen Darstellern eigenen Improvisationstalent wurde das Premierenpublikum zu Lachanfällen und tosendem Applaus gebracht.</p>
<p class="Body">Nummern wie das Madonna-Medley, in dem die alles andere als biblisch-brave Lucy ‚Like a virgin’ versucht, Rolf für sich zu gewinnen oder ‚Copacabana’ als Einschlafgeschichte für Oberteufel Horst waren wirkliche Highlights des Abends!</p>
<p class="Body"> Die Choreographie von Sebastian Kraft ist eine bunte Mischung aus  eigener Kreation und Anleihen aus Musicals wie »Saturday Night Fever« oder »Oh! What a night«. Die beiden Tänzer Sodom &amp;  Gomorrah alias Marco Heinrich und Jessica Neumann unterstützen die Darsteller auf der Bühne bei der teilweise erstaunlichen Umsetzung der Songs. Allein die Entwicklung von Rita hin zum Glamour Girl, das sein altes Leben (hinreißend interpretiert mit &#8218;She works hard for no money&#8216;) mit &#8218;Diamonds are forever&#8216; hinter sich lässt, ist  absolut sehenswert. Auch in Songs wie &#8218;Evil&#8216; oder &#8218;No more tears&#8216;  kommen die vielseitigen Talente des Ensembles hervorragend zum Ausdruck!</p>
<p class="Body">Lediglich die Abschlussnummer &#8218;Let&#8217;s party!&#8216; stockte noch einwenig.  Aber das Imperial ist bekannt dafür, dass die Stücke im Laufe der Zeit eine gewisse Eigendynamik entwickeln und von den anfänglichen Unebenheiten nach einigen Wochen nichts mehr zu merken ist.</p>
<p class="Body">Alles in allem hält »Hot Stuff«, was es verspricht: einen äußerst  unterhaltsamen Abend in der Disco-Hölle Imperial Theater!</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Imperial Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>13. September 2002</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Susi Banzhaf, Steffi Görtemöller, Sebastian Kraft, Katja Thiede, Frank Thannhäuser, Marco Heinrich, Jessica Neumann</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  Frank Thannhäuser<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Imperial Theater, Hamburg<br />
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		<title>Eine amüsante, kurzweilige und erinnerungsschwangere Reise durch Zeit und Raum</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Sep 2002 15:46:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2002]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Thannhäuser]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hossa]]></category>
		<category><![CDATA[Imperial Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Susi Banzhaf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer „Hossa!“ hört, denkt als erstes an Rex Gildos ‚Fiesta Mexicana’ und liegt damit gar nicht mal falsch. Denn »Hossa« ist eine kunterbunte 70er Jahre Schlagerrevue, die seit 12. Januar 2001 erfolgreich im Hamburger Imperial Theater aufgeführt wird. Am 07. September 2002 hieß es (wenn auch nur vorübergehend) Abschied nehmen von ‚Anita’, ‚Es war Sommer’, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="id5" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
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<p class="Body">Wer „Hossa!“ hört, denkt als erstes an Rex Gildos ‚Fiesta Mexicana’ und liegt damit gar nicht mal falsch. Denn »Hossa« ist eine kunterbunte 70er Jahre Schlagerrevue, die seit 12. Januar 2001 erfolgreich im Hamburger Imperial Theater aufgeführt wird.</p>
<p class="Body">Am 07. September 2002 hieß es (wenn auch nur vorübergehend) Abschied nehmen von ‚Anita’, ‚Es war Sommer’, ‚Aber Bitte mit Sahne’, ‚Es fährt ein Zug nach nirgendwo’, ‚Dschingis Khan’ und ‚Schön ist es, auf der Welt zu sein’. »Hossa« musste die Bühne für ein neues Musical von Frank Thannhäuser, dem Leiter, Regisseur und Darsteller des Imperial Theaters, räumen: »Hot Stuff« warf seine teuflischen Schatten voraus!</p>
<p class="Body">Doch das Imperial Theater wäre nicht eines der außergewöhnlichsten Hamburger Musiktheater, wenn eine Show einfach so auslaufen würde. Nein, im bis auf dem letzten der 270 Plätze gefüllten Theater wurde an diesem Dernieren-Samstag eine Riesensause gefeiert. Und »Hossa« bietet wirklich für jeden etwas. Die älteren Besucher können alle Schlager der 70er Jahre aus ihrer eigenen Erinnerung mitsingen, die jüngeren weil Schlager gerade mal wieder ‚in’ sind und man sie einfach kennt. So waren dann auch Gäste von 5-65 Jahren im Imperial Theater anwesend, als es hieß: „Es war einmal in einer Zeit, nicht lange vor der unseren, da trugen viele Menschen auf dem Planeten Erde freiwillig Polyesterhemden und Plateauschuhe. Sie ließen sich die Haare lang wachsen und schwangen die Hüften zu merkwürdigen Klängen – und irgendwie können wir sie bis heute nicht vergessen&#8230;.“</p>
<p class="Body">Die sechs Darsteller, die an diesem Abend in zahlreichen Rollen auf der Bühne standen, hatten sichtbar ihren Spaß: Luciano Di Gregorio führte als Kurt Felix durchs Programm und erzählte aus dem Leben von Horst Hossa (Frank Thannhäuser) und dessen Frau Gisela (Iris Schumacher). Duette des Ehepaares wie ‚Komm unter meine Decke’ oder ‚Tanze Samba mit mir’ wurden mit einer bestechenden Situationskomik präsentiert.</p>
<p class="Body">Sebastian Kraft rief mit seiner Rolle als pubertierender, Dr. Sommer-gestörter &#8218;Rolf aus Pinneberg&#8216; pikante Erinnerungen bei einigen Besuchern hervor. Als Heino erfreute er sich (bei seinen Mitstreitern) äußerst geringer Beliebtheit und wurde von Kurt Felix gnadenlos niedergemacht.</p>
<p class="Body">Steffi Görtemöller gab eine sehr gute Marlene Dietrich mit &#8218;Sag&#8216; mir, wo die Blumen sind&#8216; und ließ die Männerherzen höher schlagen. Susi Banzhaf überzeugte als etwas unterbelichtete Angelika Kaluppke und Schlagersternchen Michelle. Ihr komödiantisches Talent und die breite „Hamburger Schnauze“ sorgten bei den Besuchern für große Erheiterung. Besonders hervorzuheben ist die Eröffnungsnummer des Damen-Ensembles als dreifache Mireille Matthieu, die einem die Lachtränen in die Augen schießen ließ.</p>
<p class="Body">Am deutlichsten merkte man die verschiedenen Altersklassen im Publikum als das »Hossa«-Ensemble in einem Schnelldurchlauf alle deutschen Grandprix-Titel von 1970-1979 präsentierte, woran sich die Älteren natürlich noch erinnern konnten, während die jüngeren – das heißt unter 30-Jährigen – etwas irritiert aus der Wäsche guckten. Genau andersherum verhielt es sich als die Kindersendungen der 70er Jahre in den Mittelpunkt des Interesses rückten: Luciano Di Gregorio als Willi, der seine ‚Biene Maja’ sucht, Iris Schumacher und Susi Banzhaf als Gitti &amp; Erika, die ‚Heidi’ rufen und Sebastian Kraft als ‚Vicky, der Wikinger’. Die jüngeren Zuschauer konnten alle Texte auswendig mitsingen und schwelgten in Erinnerungen an unbeschwerte Kindertage, ernteten dafür aber verwirrte Blicke von den älteren Semestern.</p>
<p class="Body">Das Publikum wurde wieder geeint als Susi Banzhaf als TV-Ansagerin eine mehrteilige englische Serie ankündigte und sich in einem grandiosen Monolog zwischen englischer und deutscher Sprache nicht mehr zurechtfand und nach bester Evelyn-Hamann-Manier lispelnd ein lachmuskel-strapazierendes Denglish von sich gab.</p>
<p class="Body">Nicht vergessen darf man die Kostüme: Vom neon-schrillen Tanzanzug ‚Andreas’ mit federpuschel-besetzten Beinapplikationen und „Schrittspitze“ über Hippie-Kostüme nach Woodstock-Vorbild bis hin zu den üppig, meist blumig, gemusterten Polyesterkleidern der Damen und den karierten Hosen kombiniert mit gestreiften Hemden und Plateaustiefeletten der Herren war alles vertreten, was man mit dem „modischen Chic“ der 70er verbindet. Auch die allgegenwärtige Pril-Blumen-Dekoration trug dazu bei, sich 30 Jahre zurückzuversetzen.</p>
<p class="Body">Alles in allem bot das Imperial eine perfekte (da plüschig-kuschelige) Atmosphäre, um sich für 3 Stunden ins Deutschland der 70er Jahre entführen zu lassen. Das Publikum honorierte die hervorragenden Leistungen der Darsteller mit Standing Ovations und erntete dafür ein „80er Jahre Neue Deutsche Welle-Medley“ vom feinsten, das die Stimmung noch mal so richtig zum Kochen brachte. Mit diesem Ende wurden die Besucher wieder in das Jahr 2002 entlassen – und es ging sicherlich den meisten so, dass sie einige Zeit brauchten, um nach dieser fröhlichen Zeitreise wieder im Hier und Heute anzukommen…</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht  auf <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicalzentrale.de">musicalzentrale.de</a></span></em></p>
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<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Imperial Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">7</span>. September 2002</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Susi Banzhaf, Frank Thannhäuser</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Choreographie:</span></strong> <span class="Bold">Sebastian Kraft<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Imperial Theater<br />
</span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/eine-amuesante-kurzweilige-und-erinnerungsschwangere-reise-durch-zeit-und-raum/">Eine amüsante, kurzweilige und erinnerungsschwangere Reise durch Zeit und Raum</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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