<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>DVD-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
	<atom:link href="https://www.musicals-online.com/tag/dvd/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.musicals-online.com/tag/dvd/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 22 Feb 2017 11:56:13 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/09/cropped-08062B90-DABA-4778-9C77-84DA20A86023_1_105_c-e1695646822420-1-32x32.jpeg</url>
	<title>DVD-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
	<link>https://www.musicals-online.com/tag/dvd/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Mozart! Das Musical &#8211; Live aus dem Raimund Theater</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/mozart-das-musical-live-aus-dem-raimund-theater/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jun 2016 10:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Ana Milva Gomes]]></category>
		<category><![CDATA[Barbara Obermeier]]></category>
		<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Seibert]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Kunze]]></category>
		<category><![CDATA[Mozart]]></category>
		<category><![CDATA[Oedo Kuipers]]></category>
		<category><![CDATA[Raimund Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Sylvester Levay]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Borchert]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=1861</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die neue Fassung von &#8222;Mozart!&#8220;, die im Sommer 2015 in Wien ihre Premiere feierte, konnte eingefleischte Fans weder inszenatorisch und von der Besetzung her wirklich überzeugen. Wer es nicht geschafft hat, sich die Show in Wien anzusehen, bevor sie nach China verlegt wurde, kann sich nun mit einer exzellenten DVD ein eigenes Bild von der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/mozart-das-musical-live-aus-dem-raimund-theater/">Mozart! Das Musical &#8211; Live aus dem Raimund Theater</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die neue Fassung von &#8222;Mozart!&#8220;, die im Sommer 2015 in Wien ihre Premiere feierte, konnte eingefleischte Fans weder inszenatorisch und von der Besetzung her wirklich <a href="http://www.musicals-online.com/?p=154"><span style="color: #333399;">überzeugen</span></a>. Wer es nicht geschafft hat, sich die Show in Wien anzusehen, bevor sie nach China verlegt wurde, kann sich nun mit einer exzellenten DVD ein eigenes Bild von der Neu-Inszenierung machen.</p>
<p>Technisch gibt es wie bei allem Live-Aufnahmen aus den Wiener Musicalhäusern &#8211; sei es Audio oder Video &#8211; nichts auszusetzen. Die Aufnahme ist gestochen scharf, ruckelt nicht und der Regisseur setzt im Bildschnitt die richtigen Akzente. Es handelt sich um eine Live-Aufnahme aus dem Theater und genau das ist es auch! Die Nahaufnahmen sind nicht zu nah, zu jeder Zeit bleibt man Zuschauer. Nicht so, wie bei <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=305">&#8222;Miss Saigon&#8220;</a></span>, wo die Intimität zwischen den handelnden Akteuren durch die eingesetzte Kameratechnik nahezu vollständig verloren geht.</p>
<p>Dieser Live-Mitschnitt hat zwei sehr große Vorteile. Zum einen erlebt man die einzelnen Szenen noch intensiver, da die Mimik der Darsteller sehr gut eingefangen wird. Sitzt man im Theater vor der Bühne gehen durch die Distanz viele mimische Details fast zwangsläufig verloren.</p>
<p>Außerdem kommen die von mir bei Theaterbesuch wenig geschätzten Hintergrundprojektionen durch die vielen Totalen sehr gut zur Geltung. Sie bilden schöne Räume und schaffen zusammen mit dem guten Lichtdesign in einigen Szenen ein eindrucksvoll stimmiges Gesamtbild.</p>
<p>Insofern ist diese DVD sehr sehenswert und wirklich jedem zu empfehlen, der es nicht nach Wien geschafft hat.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span> </strong>Bernie Boess</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Oedo Kuipers, Thomas Borchert, Mark Seibert, Ana Milva Gomes, Barbara Obermeier</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Buch:</span></strong> Sylvester Levay / Michael Kunze</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Verleih / Fotos: </span></strong>MG-Sound Studios Vienna</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><center><iframe width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/flVs6XKHYIY" consent-required="3783" consent-by="services" consent-id="3784" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/flVs6XKHYIY?autoplay=1"></iframe></center></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/mozart-das-musical-live-aus-dem-raimund-theater/">Mozart! Das Musical &#8211; Live aus dem Raimund Theater</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Billy Elliot</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/311/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2014 14:55:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Favorites]]></category>
		<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Ann Emery]]></category>
		<category><![CDATA[Billy Elliot]]></category>
		<category><![CDATA[Brett Sullivan]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Grahamson]]></category>
		<category><![CDATA[Deka Walmsley]]></category>
		<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Elliott Hanna]]></category>
		<category><![CDATA[Elton John]]></category>
		<category><![CDATA[Liam Mower]]></category>
		<category><![CDATA[Live on Tape]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Ruthie Henshall]]></category>
		<category><![CDATA[Stephen Daldry]]></category>
		<category><![CDATA[Zach Atkinson]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=311</guid>

					<description><![CDATA[<p>Endlich kann man Billy Elliot auch in Deutschland genießen! Wenn sich schon kein Theaterproduzent traut, das im West End und am Broadway gleichermaßen erfolgreiche Tanzmusical nach Deutschland zu holen – die Kinobetreiber haben es getan: Im Sommer 2014 brachten sie eine Live-Übertragung von „Billy Elliot“ aus dem Victoria Palace Theatre in die deutschen Kinos. Und ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/311/">Billy Elliot</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content">
<h3>Endlich kann man Billy Elliot auch in Deutschland genießen!</h3>
<div id="body_layer">
<div class="text-content style_External_390_385">
<div class="style_2">
<p class="Body">Wenn sich schon kein Theaterproduzent traut, das im West End und am Broadway gleichermaßen erfolgreiche Tanzmusical nach Deutschland zu holen – die Kinobetreiber haben es getan: Im Sommer 2014 brachten sie eine Live-Übertragung von „<span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://billyelliotthemusical.com/" href="http://billyelliotthemusical.com/">Billy Elliot</a></span>“ aus dem Victoria Palace Theatre in die deutschen Kinos. Und das Publikum riss ihnen die Tickets nur so aus der Hand.</p>
<div><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Billy_Elliot_2014_files/shapeimage_2.png" alt="" width="399" height="250"></div>
<p class="Body">Die Kameratechnik zeigt viele Details und man kann die ausdrucksstarke Mimik der Darsteller eindrucksvoll genießen. Manchmal ist es jedoch etwas zu viel der Technik, bspw. wenn die Kamera den Straußenfedertanz von Mrs. Wilkinson Ballettklasse von oben aufnimmt.</p>
<p class="Body">Doch dafür entschädigen herzrührende Szenen wie die Liegestützen des kleinsten Nachwuchsdarstellers, der diese unter lautem Fluchen absolviert. Auch Billy’s tanzende Großmutter („Grandma’s Song“) und die Grubenarbeiter, die mit den Ballettmädchen zu „Solidarity“ tanzen, gehören zu den Highlights der Show.</p>
<p class="Body">Wie viel Spaß den jungen Sängern und Schauspielern ihr Job macht, sieht man u. a. in der Szene, in der Michael und Billy sich durch den Kleiderschrank der Mutter wühlen und dabei die lustigsten Outfits anprobieren („Expressing Yourself“).</p>
</div>
<div>Eine unerwartet herausragende Performance liefert der Klavierlehrer ab: „Born to Boogie!“ sorgt für jede Menge mitwippender Knie im Kino. Stillsitzen fällt bei so viel geballter Energie wirklich schwer. Dass man nicht live im Theater dabei ist, vergisst man immer mehr. Die Aufnahmen sind von exzellenter Qualität und es gibt nur einige ganz wenige Anschlussfehler seitens der Kameraregie.</div>
</div>
<div class="text-content style_External_670_119">
<div class="style_2">
<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Billy_Elliot_2014_files/shapeimage_5.png" alt=""></div>
<p class="Body">Die Szene, in der der kleine und der erwachsene Billy ihr Pas de Deux tanzen, gewinnt durch die Kamerafahrt noch an Intensität hinzu &#8211; Gänsehaut pur!</p>
</div>
</div>
<div class="text-content style_External_270_116">
<div class="style_3">Widmet man sich kurz der Leistung der Akteure, die an diesem Abend auf der Bühne stehen, muss man – neben Elliott Hanna, der einen sympathischen, glaubhaften Billy gibt, auf jeden Fall Deka Walmsley als Billy’s Vater und Ruthie Henshall als Tanzlehrerin Mrs. Wilkinson erwähnen. Beide spielend unglaublich berührend und authentisch. Hier zeigt sich einmal mehr, dass Musiktheater in London auch heute noch eine ganz andere Qualität hat als in unserem Land.</div>
</div>
<div class="text-content style_External_256_279">
<div class="style_2">
<p class="Body">Dass sich Briten auf der Bühne auch durchaus selbst auf die Schippe nehmen können, zeigt sich bei Billy’s Audition in der Royal Ballet School während sein Vater vor dem Safety Curtain nervös auf ihn wartet:</p>
<p class="Body">Er trifft auf einen anderen Vater, der ihn in lupenreinem Oxford English Mut zuspricht. Der Minenarbeiter aus Newcastle versteht aber nur Bahnhof.</p>
<p class="Body">Das wird auch nicht besser als ihm ein „ausnehmend gut bestückter“ Balletttänzer mit schottischem Akzent eine Zigarette anbietet. Man kann durchaus auf dieser kleinen Insel an Sprachbarrieren scheitern.</p>
</div>
</div>
<p class="Body">Dies zeigt sich auch wenn die Minenarbeiter wieder einfahren: Der A-Capella-Chor singt so blitzsauber und klar, dass dem Publikum ein Schauer nach dem anderen über den Rücken jagt.</p>
<div id="id8" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_394_352">
<div class="style_2">
<p class="Body">Dieses Kinoerlebnis kann man nun auch zu Hause erleben. Die DVD ist ein Muss für jeden Musicalfan. Es darf gern mehr von diesen Stage-to-Disc-Exporten geben. Denn auf diesem Weg erreicht man ein breites Publikum, das nicht mal eben so nach London fliegt bzw. fliegen kann, um sich ein Musical anzusehen.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_116">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span> </strong>Stephen Daldry, Brett Sullivan</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Elliott Hanna, Ruthie Henshall, Deka Walmsley, Ann Emery, Chris Grahamson, Liam Mower,&nbsp; Zach Atkinson </span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Musik:</strong> </span>Elton John</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Verleih / Fotos: </span></strong>Universal Pictures</span></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/311/">Billy Elliot</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Les Misérables</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/les-miserables/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Oct 2013 16:48:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Aaron Tveit]]></category>
		<category><![CDATA[Alain Boublil]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Hathaway]]></category>
		<category><![CDATA[Claude-Michel Schönberg]]></category>
		<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Eddie Redmayne]]></category>
		<category><![CDATA[Hugh Jackman]]></category>
		<category><![CDATA[Les Miserables]]></category>
		<category><![CDATA[Russell Crowe]]></category>
		<category><![CDATA[Sacha Baron Cohen]]></category>
		<category><![CDATA[Samantha Barks]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=345</guid>

					<description><![CDATA[<p>Erstklassige Schauspieler im erfolgreichsten Musical &#8211; und dennoch schreibt das Stück keine Filmgeschichte „Les Misérables“ gilt als eines der erfolgreichsten Musicals weltweit. Victor Hugos Revolutionsdrama „Die Elenden“ diente vor 35 Jahren Alain Boublil, Claude-Michel Schönberg und Herbert Kretzmer als Vorlage für ihren Musical-Welthit. Aufführungen in 23 Sprachen und 42 Ländern, pompöse Jubiläumsfeiern im Londoner Millennium ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/les-miserables/">Les Misérables</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content">
<h3>Erstklassige Schauspieler im erfolgreichsten Musical &#8211; und dennoch schreibt das Stück keine Filmgeschichte</h3>
<div id="body_layer">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">„Les Misérables“ gilt als eines der erfolgreichsten Musicals weltweit. Victor Hugos Revolutionsdrama „Die Elenden“ diente vor 35 Jahren Alain Boublil, Claude-Michel Schönberg und Herbert Kretzmer als Vorlage für ihren Musical-Welthit. Aufführungen in 23 Sprachen und 42 Ländern, pompöse Jubiläumsfeiern im Londoner Millennium Dome (2010) oder der Royal Albert Hall (1995) zeigen mehr als deutlich, dass die tragische Geschichte von Jean Valjean, Fantine und Eponine die Herzen der Menschen erreicht.</p>
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Les_Miserables_2013_files/shapeimage_2.png" alt="" width="402" height="252" /></div>
<p class="Body">Schon Ende der 90er Jahre gab es Überlegungen, das Stück auf Zelluloid zu bannen, doch es dauerte weitere 20 Jahre bis die Ideen zum Film konkrete Formen annahmen. Für die Produzenten Tim Bevan und Eric Fellner von Working Title Films und Cameron Mackintosh war von vornherein klar, dass das Kreativteam der Bühnenfassung auch am Film mitarbeiten sollte. Und so entschied man sich gemeinsam mit Boublil, Schönberg und Kretzmer dafür, William Nicholson (u. a. „Gladiator“, „Shadowlands“) das Drehbuch zur Kinofassung schreiben zu lassen.</p>
</div>
</div>
<p class="tinyText stroke_1">Nicholson kannte das Stück und bezeichnet sich selbst als begeisterten Fan: „Die Dynamik des Theatererlebnisses ergibt sich aus der Musik, während der Film naturalistischer ist, weil er realistischer und glaubwürdiger wirken muss. Deshalb musste ich die Handlungsstränge intensivieren.“</p>
<div class="text-content style_External_670_167">
<div class="style_2">
<p class="Body">Cameron Mackintosh machte unmissverständlich klar, dass es nicht um ein Abfilmen der Bühnenshow gehen sollte, sondern der Grundtenor des Musicals in jedem Einzelbild des Films erhalten bleiben müsse. Der Zufall half bei der Suche nach dem passenden Regisseur für diese Herausforderung. Tom Hooper („The King‘s Speech“) kannte das Musical zwar nicht, hatte aber bereits zuvor mit Nicholson gearbeitet und entschied nach dem Besuch der Show und dem Lesen von Nicholsons Skript, sich dieser Aufgabe zu stellen: „Die Gefühle, die das Musical in mir auslöste und die Wirkung des Drehbuchs überzeugten mich, dass ich hier die Chance bekam, sehr emotional arbeiten zu können.“</p>
</div>
</div>
<p class="tinyText">Mackintosch fügt treffend hinzu: „Diese Musik funktioniert nur, wenn sie direkt in der Situation aufgenommen wird.“ Und so wurden alle Schauspieler mit In ear Ohrstöpseln ausgestattet, über die sie den Pianisten hören konnten, der die Partitur live zu ihrem Gesang einspielte und dank eines Monitors schauspielerische Pausen berücksichtigen konnte.</p>
<div class="text-content style_External_670_258">
<div class="style_2">
<p class="Body">Doch bevor die Schauspieler überhaupt ans Set und zum Singen kamen, mussten alle &#8211; auch die Hollywood-Größen Jackman und Crowe &#8211; ein Casting absolvieren. Produzent Fellner sagt dazu „Unsere Schauspieler müssen drei Voraussetzungen mitbringen: Starcharisma, Begabung und gesangliches Können. Wir haben Glück, denn heutzutage gibt es solche Darsteller. Praktisch alle Rollen haben wir mit unseren Wunschkandidaten besetzen können.“</p>
<div>
<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Les_Miserables_2013_files/shapeimage_10.png" alt="" /></div>
</div>
<p class="Body">Nach Hugh Jackmans dreistündigem Castings überschlägt sich Regisseur Hooper vor Lob: „Wie es Hugh gelingt, auch während des Singens seine Rolle schauspielerisch zu interpretieren, ist absolut außergewöhnlich. Ich erlebe ihn als heiligen Gral, als genialen Schauspieler und Sänger.“ Auch Jackman war sofort vom „Les Misérables“-Virus infiziert: „Jean Valjean ist zutiefst menschlich, außergewöhnlich stoisch, kraftvoll und letztlich inspiriert er uns total. (&#8230;) Alle meine bisherigen Rollen waren die Vorarbeit zu diesem Film &#8211; meine Bühnenauftritte ebenso wie die Kinorollen. In dieser Figur kommt alles zusammen &#8211; es ist die Rolle meines Lebens.“</p>
</div>
</div>
<div class="text-content style_External_256_301">
<div class="style_2">
<p class="Body">Wenn man ein Musical authentisch auf die Leinwand bringen möchte, muss man die Hürde „Gesang“ nehmen. In „Les Misérables“ wird jede einzelne Zeile gesungen; dies ist auch im Film nicht anders. Da das Genre Film aber anderen Gesetzmäßigkeiten folgt als Theater, bat Hooper Boublil, Schönberg und Kretzmer auf Basis von Nicholsons Drehbuch eine neue musikalische Struktur und neue Texte zu entwerfen: „Ich wollte das Risiko eingehen und einem neuen Genre einmal etwas ganz anderes probieren. Von Anfang an wollte ich unbedingt live drehen. Wenn sich das als unmöglich erwiesen hätte, hätte ich den Film wahrscheinlich abgelehnt. Denn egal wie perfekt die Schauspieler zum Playback des Gesangs mimen &#8211; die Zuschauer merken einfach, dass es nicht echt wirkt.“</p>
</div>
</div>
<div class="text-content style_External_395_352">
<div class="style_2">
<p class="Body">Russell Crowe, der als Inspektor Javert Jackmans Counterpart spielt,  sieht dies ähnlich: „Ich glaube, seit John Nash in „A Beautiful Mind“ hat mich keine Rolle derart begeistert. (&#8230;) Javert wird von einer ganz spezifischen Moral und einem entsprechenden Weltverständnis geprägt: Gut und Böse sind klare Gegensätze. Als er merkt, dass er Unrecht hat, weil nämlich der Mann, den er für böse hält, tatsächlich ein guter Mensch ist, ist Javert ein gebrochener Mann.“</p>
<p class="Body">Anne Hathaway hat eine sehr enge Beziehung zu „Les Misérables“: Ihre Mutter hat bei einer US-Tournee im Ensemble und als Fantine auf der Bühne gespielt. Hathaway kennt die Melodien also seit Kindertagen. Hooper hält große Stücke auf die Schauspielerin: „ Anne verfügt über die außergewöhnliche Fähigkeit, sich durch einen Song schauspielerisch auszudrücken. Es geht ja nicht nur darum, einen Song zu singen. Sie muss Großaufnahmen bestreiten und dabei das Lied interpretieren &#8211; die Anforderungen dafür unterscheiden sich völlig von dem, was den Bühnendarstellern abverlangt wird.“</p>
<p class="Body">Für Hathaway steht vor allem die Verletzlichkeit von Fantine im Mittelpunkt: „Fantines unendliches Leid lässt die Liebe im Rest des Films umso intensiver strahlen.“ Sie brachte sich weit mehr als üblich in diese Rolle ein. In der Szene, in der Fantine ihre Locken verkauft, ließ sie sich ihr eigenes Haar abschneiden und hungerte sich zudem 11 kg ab, um Fantines körperlichen Verfall glaubhaft spielen zu können.</p>
</div>
</div>
<div class="text-content style_External_670_251">
<div class="style_2">
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Les_Miserables_2013_files/shapeimage_8.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Dass Samantha Barks als Eponine engagiert wurde, war kein Zufall. Von 2010 bis 2011 gehörte sie zum Londoner „Les Misérables“-Ensemble und sie überzeugte Hooper und Mackintosh im Handumdrehen.</p>
<p class="Body">Die Eltern der kleinen Eponine, die schrägen Wirtsleute Thénardier, sind auf der Bühne aufgrund ihrer extrovertierten, kruden Art Publikumslieblinge. Debra Hayward (Working Title) bestätigt: „,Master of the House‘ ist einer der beliebtesten Titel des Musicals. Wir mussten gar nicht lange suchen: Helena Bonham Carter und Sacha Baron Cohen sind das perfekte Komikerpaar. Dass sie beide auch hervorragend singen können, war dann das Sahnehäubchen oben drauf.“</p>
<p class="Body">Alain Boublil und Claude-Michel Schönberg waren auch bei den Dreharbeiten vor Ort. Das spornte die Schauspieler noch mehr an, erinnert sich Hathaway: „ Wir wollten sie unbedingt zufrieden stellen, beeindrucken und ihre Vision zum Leben erwecken.“ Dass sie alle live singen musste, machte diese Aufgabe nicht eben kleiner. Tom Hooper begründet seine Entscheidung: „Wenn der Schauspieler zum Playback mimen muss, kann er nicht mehr spontan agieren, weil er sich millisekundengenau auf einen Plan einstellen muss, der bereits vor Monaten festgelegt wurde. Doch wenn er live singen darf, hat er die Freiheit, die Illusion zu erzeugen, dass die Figur ganz intuitiv reagiert und handelt, was sich ganz intensiv auf den realistischen Eindruck der Darstellung auswirkt. „Les Misérables“ wird von intensiven Gefühlen geprägt und ich wollte den Schauspielern mehrere Optionen ermöglichen, die erst durch das Spiel entstehen.“</p>
</div>
</div>
<div class="text-content style_External_399_385">
<div class="style_2">
<p class="Body">Simon Hayes, verantwortlich für den Ton, wusste von Anfang an, dass diese Art, ein Musical zu drehen, eine Herausforderung für sein Team werden würde. Doch die Schauspieler unterstützten Hooper in seiner Entscheidung. Während Jackman zugesteht, dass es sich um eine große Herausforderung handelt, betont er aber zugleich die Freiheiten im Spiel, die durch diese besondere Form des Drehens ermöglicht wurden. Crowe freut sich, dass er emotional nicht eingeschränkt wurde: „Darin liegt, glaube ich, der Schlüssel zu dieser sehr erfüllenden Erfahrung,“</p>
<p class="Body">Überhaupt loben Hugh Jackman und Russell Crowe das Engagement ihres Regisseurs sehr: „Genau wie Hugo ist er von der Geschichte besessen &#8211; bis ins letzte Detail. Er ist unglaublich intelligent, hat das Material völlig im Griff und beherrscht die Musik absolut souverän. Ich halte ihn für einen großen Filmemacher, und er hat sich den Mount Everest des Filmemachens vorgenommen.“ sagt Jackman, während</p>
</div>
</div>
<div class="text-content style_External_670_201">
<div class="style_2">
<p class="Body">Crowe sich erinnert: „Tom brachte sich mit jeder Faser seines Körpers in dieses Projekt ein. Er arbeitete sieben Tage die Woche, blieb dabei aber trotzdem die Ruhe selbst. Er ist ein harter Bursche. Wenn er etwas will, dann bekommt er es auch. Solche Regisseure wünscht man sich!“</p>
<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Les_Miserables_2013_files/shapeimage_7.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Die Voraussetzungen für die filmische Adaption eines Musical-Klassikers konnten besser kaum sein: Die Künstler, deren Köpfen das Werk entsprang, der erfolgreiche Musicalproduzent, der genau weiß, was gut für „sein Baby“ ist, ein Drehbuchautor und Regisseur, die sich blind verstehen und ganz tief in die Geschichte eintauchen und sich auf die Bedeutung von vermeintlichen Kleinigkeiten ein lassen, talentierte und engagierte Schauspieler und Sänger &#8211; alle brannten gleichermaßen für dieses anspruchsvolle Projekt.</p>
<h4 class="Body">Warum also entfacht die Handlung nicht dasselbe emotionale Feuerwerk wie die Bühnenversion?</h4>
<p class="Body">An der Optik liegt es sicherlich nicht. Die Spielorte sind gut gewählt und wirken trotz des massiven Einsatzes von digitaler Technik glaubwürdig und authentisch. Produktionsdesignerin Eve Stewart hat hier ganze Arbeit geleistet. Ebenso überzeugende Arbeit liefert Kostümdesigner Paco Delgado ab. Auch auf der großen Leinwand erkennt man die Farbwelten wieder, die der Bühnenfassung zugrunde liegen: Blautöne für die Fabrikarbeiterinnen, Braun- und Grautöne für die Bettler auf den Straßen, verblasste Farbenvielfalt bei den Prostituierten usw.</p>
</div>
</div>
<div class="text-content style_External_395_352">
<div class="style_2">
<p class="Body">Vielleicht tragen die hervorragenden Make-Ups von Lisa Westcotts Team  eine Teilschuld? Denn wer möchte schon in Großaufnahme die schmutzigen Zahnstummel in Fantines (Anne Hathaways) Mund sehen oder in den blutunterlaufenen Augen von Jean Valjean (Hugh Jackman) jedes Äderchen erkennen.</p>
<p class="Body">Handwerklich ist daran nichts auszusetzen, doch die Nähe zum Elend, die hier im Gegensatz zur Bühne mehr als nur angedeutet wird, ist vielleicht doch etwas zu viel des Guten.</p>
<p class="Body">Danny Cohens beklemmend intensive Kameraführung lebt von Nahaufnahmen und verliert sich in Details, die man in dieser Intensität nicht unbedingt sehen möchte. Auch dies könnte ein Indiz dafür sein, dass es vielleicht nicht ganz so gut war, die Distanz zwischen Bühne und Publikum durch diese Detailverliebtheit aufzuheben.</p>
</div>
</div>
<div class="text-content style_External_670_251">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die Sorge, dass die Filmfassung dem Musical in Sachen musikalischer Opulenz nicht gerecht wird, ist unbegründet. Was Anne Dudley, Stephen Metcalfe, Becky Bentham zusammen mit Simon Hayes Live-Mitschnitten des Gesangs am Set geschaffen haben, kann sich durchaus hören lassen.</p>
<p class="Body">Bleiben die Akteure vor der Kamera. So sehr das Kreativteam von seiner Wahl auch überzeugt sein mag, so sehr mehren sich doch die Zweifel, dass beim Casting vielleicht anderen Darstellern der Vorzug hätte gegeben werden können (und in manchen Fällen sogar müssen).</p>
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Les_Miserables_2013_files/shapeimage_9.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Hugh Jackman steckt wirklich sehr tief in der Rolle des zu Unrecht verfolgten Jean Valjean. Seine spielerische Intensität ist atemberaubend, wobei er als Sträfling und Flüchtiger noch etwas mehr zu überzeugen weiß als als Bürgermeister und Pflegevater von Cosette. Gesanglich meistert er eine der anspruchsvollsten männlichen Musicalrollen gut, auch wenn er an berühmte Vorgänger wie Colm Wilkinson nicht heranreicht. Seine Oscar-Nominierung hat Hugh Jackman dennoch vollkommen zurecht erhalten.</p>
</div>
</div>
<div class="text-content style_External_256_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Russell Crowe spielt den „Bösewicht“ Javert. Dass auch der Inspektor mehrere Facetten hat und sein einseitiges Agieren gegenüber Valjean reflektiert, wird dank Crowes schauspielerischer Erfahrung sehr deutlich. Seine raue Rockstimme wirkt jedoch oft nicht passend für den strengen Javert und allzu häufig verfällt er in Sprechgesang. Das tut zwar der Figur als solcher keinen Abbruch, hat aber mit einer Musicalperformance wenig zu tun.</p>
<p class="Body">Ähnlich enttäuscht ist man von Anne Hathaway. Sie spielt stark und bringt die Leiden der Fantine klar zur Geltung. Und doch wirkt es phasenweise „over-acted“ und man vermisst die zarte Seite der verständlicherweise sehr verbitterten Arbeiterin. Gesanglich ist hier, wie man so schön sagt, noch viel Luft nach oben. Hathaways eher schrille Klangfarbe macht es schwer, mit Fantine echtes Mitgefühl zu entwickeln, obwohl die sterbende Mutter der kleinen Cosette dies mehr als verdient hat.</p>
</div>
</div>
<div class="text-content style_External_676_218">
<div class="style_2">
<p class="Body">Wie viel mehr Freude macht dagegen die auf der Leinwand noch unbekannte Samantha Barks! Warum „On my own“ zu Weltruhm gelangt ist, wird in ihrer Darbietung deutlich. Dass sie auch schauspielerisch bestehen kann, zeigt sich in Eponines  Sterbeszene: Sanft und unsagbar verletzlich liegt sie in den Armen des von ihr so geliebten Marius und kann wenigstens ein einziges Mal fühlen, dass sie ihm etwas bedeutet. Barks kann diese Klaviatur überzeugend bedienen.</p>
<p class="Body">Eddie Redmayne ist als besagter Marius zu erleben. Erfrischend aufmüpfig und nicht ganz so arg blass wie seine Bühnen-Alter Egos schwankt er zwischen der jungen Liebe zu Cosette und dem Kampf mit seinen Kommilitonen gegen die Mächtigen Frankreichs. An Redmaynes Besetzung kann man nichts aussetzen. Gleiches gilt für Amanda Seyfried, die als Cosette zu sehen ist. Im Gegensatz zu Redmayne bleibt sie &#8211; zugegebenermaßen rollendeckend &#8211; im Hintergrund und ist eher schmückendes Beiwerk. Sicherlich nicht leicht, aus einer solchen Rolle das Beste zu machen, aber Seyfried gelingt dies.</p>
</div>
</div>
<div class="text-content style_External_395_338">
<div class="style_2">
<p class="Body">So energisch Redmayne als Marius ist so unauffällig bleibt Aaron Tveit als Enjolras. Man fragt sich zwischenzeitlich, wer denn nun der Anführer der Studenten ist &#8211; er oder Marius? Dafür singt er sehr schön und führt das Ensemble in ein beeindruckendes „Red and Black“.</p>
<p class="Body"><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Les_Miserables_2013_files/shapeimage_6.png" alt="" />Den Reigen der bekannten Schauspieler komplettieren Helena Bonham Carter und Sacha Baron Cohen. Beide haben erwiesenermaßen ein Gespür für außergewöhnliche, schräge Charaktere, gern auch am Rande der Gesellschaft lebend. Ebenso haben beide mehrfach ihr komödiantisches Talent bewiesen. Sie als gute Sänger zu bezeichnen, fällt aber schwer. Und doch kann man ihnen dies nicht anlasten, von den Thénardiers erwartet man keinen lupenreinen Sopran oder einen voll-warmen Bariton. Da darf es gern auch mal schiefe Töne und ungewöhnliche melodische Interpretationen geben.</p>
<p class="Body">„Les Misérables“ auf Leinwand zu bannen, bedeutet auch, dass man ein enorm großes Ensemble braucht. Neben hunderten Statisten haben es  auch zahlreiche namhafte Musicaldarsteller in die Cast geschafft. Allen voran natürlich Colm Wilkinson, der erste Londoner Jean Valjean, der im Film als Bischof den gestürzten Valjean wieder auf den Pfad der Tugend führt. Nur wenige Noten reichen, um auch hier seine Klasse und den hohen Grad an Gefühl zu beweisen, den Wilkinson mit seiner Stimme transportieren kann.</p>
</div>
</div>
<div id="id17" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_670_318">
<div class="style_2">
<p class="Body">Gesellschaft bekommt er von Frances Ruffelle (Eponine der ersten Stunde), die als eine der Huren zu sehen ist sowie Michael Jibson (<span style="color: #000080;"><a style="color: #000080;" title="Our_House.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=573">„Our House“ &#8211; The Musical</a></span>) als herrlich fieser Vorarbeiter. Weitere Darsteller, die sich in Londoner Musicalproduktionen verdient gemacht haben, sind Daniel Evans („Sunday in the Park with George“), Bertie Carvel („Matilda“), Katy Secombe (Mme. Thénardier in „Les Misérables“), Caroline Sheen (Fantine in „Les Misérables“) und Hannah Waddingham („Spamalot“). Im übrigen kennen auch Daniel Huttlestone und Isabelle Allen als Gavroche und junge Cosette ihre Rollen von der Bühne des Londoner Queen‘s Theatre.</p>
<p class="Body">Ein Fazit fällt nicht leicht, denn die Grundbedingungen für die Verfilmung von „Les Misérables“ konnten besser nicht sein. Aber einige Fehlgriffe in der Besetzung, zu intensive und detaillierte Nah- und Großaufnahmen lassen den Zauber des Stücks verblassen.</p>
<p class="Body">Es ist nicht leicht, ein erfolgreiches Bühnenmusical zu verfilmen. Das mussten schon Joel Schumacher mit dem „<span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="Phantom_der_Oper_2004.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=331">Phantom der Oper</a></span>“, Phyllida Lloyd mit „<span style="color: #000080;"><a style="color: #000080;" title="Mamma_Mia_2008.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=339">Mamma Mia</a></span>“ und Tim Burton mit „<span style="color: #000080;"><a style="color: #000080;" title="Sweeney_Todd_2007.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=318">Sweeney Todd</a></span>“ leidvoll erfahren. Es hat sicherlich einen Grund, warum der Funke bei Musiktheaterstücken, die man live im Theater erlebt, viel intensiver und direkter überspringt, als er es bei einer Leinwandproduktion jemals könnte.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
</div>
<div class="text-content style_External_270_116">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> Tom Hooper</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Hugh Jackman, Anne Hathaway, Russell Crowe, Sacha Baron Cohen, Samantha Barks, Aaron Tveit, Eddie Redmayne </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Texte:</span></strong> Alain Boublil / Claude-Michel Schönberg</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Verleih / Fotos:</strong> </span>Universal Pictures</span></div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/les-miserables/">Les Misérables</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Smash &#8211; 1. Staffel</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/smash-1-staffel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jun 2013 15:19:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Anjelica Huston]]></category>
		<category><![CDATA[Ann Harada]]></category>
		<category><![CDATA[Bernadette Peters]]></category>
		<category><![CDATA[Brian d‘Arcy James]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Borle]]></category>
		<category><![CDATA[Debra Messing]]></category>
		<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Jack Davenport]]></category>
		<category><![CDATA[Katharine McPhee]]></category>
		<category><![CDATA[Megan Hilty]]></category>
		<category><![CDATA[Nick Jonas]]></category>
		<category><![CDATA[Raza Jaffrey]]></category>
		<category><![CDATA[Smash]]></category>
		<category><![CDATA[Will Chase]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=321</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die schöne bunte Musicalwelt ist ein harter Kampf Das Leben ist ein Wettbewerb, den auf keinen Fall immer der oder die Beste gewinnt. Nicht selten sind die besten Beziehungen ausschlag-gebend. Das ist eine der Weisheiten, die „Smash“ vermittelt. Da ist die erfahrene Musicaldarstellerin, die sich im Kampf um die Hauptrolle mit einer naiven, sehr talentierten ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/smash-1-staffel/">Smash &#8211; 1. Staffel</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content">
<h3>Die schöne bunte Musicalwelt ist ein harter Kampf</h3>
<div id="body_layer">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Das Leben ist ein Wettbewerb, den auf keinen Fall immer der oder die Beste gewinnt. Nicht selten sind die besten Beziehungen ausschlag-gebend. Das ist eine der Weisheiten, die „Smash“ vermittelt.</p>
<p class="Body">Da ist die erfahrene Musicaldarstellerin, die sich im Kampf um die Hauptrolle mit einer naiven, sehr talentierten Kellnerin messen muss.</p>
<p class="Body">Die ehrgeizige Produzentin versucht, ihrem zukünftigen Exmann zu beweisen, dass sie auch ohne sein Geld ein Musical zum Erfolg führen kann.</p>
<p class="Body">Das eingespielte Kompositionsduo muss sich von einigen Vorstellungen hinsichtlich Regie und Besetzung verabschieden, damit sein Stück den Weg an den Broadway auch nur beschreiten kann.</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Smash_Series_1_2013_files/shapeimage_2.png" alt="" width="400" height="251"></div>
<p class="Body">Und schließlich gibt es da noch den intriganten Assistenten, der alle gegeneinander ausspielt und seine Fahne nach dem Wind wehen lässt, den namhaften Regisseur, der die viel beschworene Besetzungscouch nur zu gern einsetzt, alte Liebschaften, die Ehen gefährden, Eifersucht, die Karrieren beenden kann und große Gefühle, die alles gehörig durcheinander bringen.</p>
<p class="Body">&nbsp;</p>
</div>
</div>
<div class="text-content style_External_670_167">
<div class="style_2">
<p class="Body">In „Smash“ wird kein Klischee ausgelassen, dabei geht es doch eigentlich nur um die Idee eines Musicals über Marilyn Monroe, die ein Eigenleben entwickelt und realistische Chancen hat, am Broadway gezeigt zu werden. Sympathische und starke Charaktere, durchaus nachvollziehbare, künstlerische Eigenheiten und nur allzu alltägliche Gefühlswirrungen und dadurch ausgelöste Kurzschlusshandlungen machen diese TV-Serie zu einer kurzweiligen Abendunterhaltung. Man möchte auf jeden Fall wissen, wie es weitergeht. Der unterschwellige Suchtfaktor, den die bunte, unbeschwerte Musicalwelt auf Zuschauer ausübt, wird hier clever eingesetzt. Dass dieses Business alles andere als schillernd ist, sondern von harter Konkurrenz, starken Egos und vielen Rückschlägen geprägt ist, wird bei „Smash“ eindrucksvoll dargestellt.</p>
<p class="Body">Tom (Christian Borle) und Julia (Debra Messing) ergänzen sich als Komponist und Texterin perfekt. Sie haben einige kleine Musicals geschrieben und entwickeln die Idee zu einem Musical über die sagenumwobene Stilikone Marilyn Monroe.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="Bold alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Smash_Series_1_2013_files/shapeimage_5.png" alt="" width="271" height="356"></p>
<p>Toms übereifriger Assistent Ellis (Jaime Cepero), bzw. dessen Mutter, der er den Mitschnitt einfach so geschickt hat, veröffentlicht den ersten Song im Internet und das positiven Kritiken überschlagen sich.</p></div>
</div>
<div class="text-content style_External_395_352">
<div class="style_2">
<p class="Body">Eigentlich wollten Julia und ihr Mann Frank (Brian d’Arcy James) sich um eine lange geplante Adoption kümmern, doch das Projekt „Marilyn“ ist für Julia dann doch verlockender.</p>
<p class="Body">Eileen (Anjelica Houston), mit der die beiden schon in der Vergangenheit zusammengearbeitet haben, sieht das Projekt als DIE Chance, ihrem baldigen Exmann eins auszuwischen. Leider hat sie dabei nicht mit seiner Härte gerechnet. Als er ihr den Geldhahn zudreht und alle Kontakte ,vergiftet‘, stößt sie an ihre Grenzen.</p>
<p class="Body">Als Regisseur wird Derek Wills (Jack Davenport) gewonnen, der aber schon während der Auditions seinen ,Starstatus‘ ausspielt. Anstatt der von Tom favorisierten Ivy Lynn (Megan Hilty) will er die komplett unerfahrene Karen Cartwright (Katharine McPhee) für die Workshops engagieren. Ivy setzt ihre Reize jedoch sehr überzeugend ein und auch ihre Bühnenerfahrung trägt dazu bei, dass sie für die Hauptrolle engagiert wird. Karen wird immerhin die Zweitbesetzung. Während Karen dies immer noch als große Chance wahrnimmt, stehen bei Ivy Eifersucht, Neid und Missgunst im Vordergrund. Sie lässt nichts unversucht, die ungeliebte Konkurrentin loszuwerden.</p>
<div class="text-content style_External_670_335">
<div class="style_2">
<p class="Body">Gegen alle Widrigkeiten nimmt das Stück Formen an: Erste Songs werden inszeniert, Choreographien erdacht und Julia und Tom schreiben unter Hochdruck an ihrem immer noch unfertigen Musical.</p>
</div>
</div>
</div>
<p class="Body">Um das Stück potentiellen Geldgebern zeigen zu können, werden weitere Künstler engagiert. Einer von ihnen ist Michael Swift (Will Chase), mit dem Julia vor einigen Jahren eine Affäre hatte. Die Gefühle der beiden füreinander sind aber bei weitem nicht erloschen und sowohl Julia als auch Michael setzen erneut ihre Ehen aufs Spiel.</p>
<p class="Body">Ivy wickelt unterdes Derek zumindest vermeintlich um den Finger. Man ist sich nie ganz sicher, ob er sie nur ausnutzt. Eines ist jedoch klar: Ivy stellt sich mit ihrer krankhaften Eifersucht, ihrem mangelnden Selbstbewusstsein und ihrer Geltungssucht selbst ein Bein &#8211; beruflich wie privat. Sie ist eine richtige Drama-Queen und identifiziert sich immer mehr mit ihrem Bühnen Alter Ego &#8211; bis hin zur Tablettensucht.</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Smash_Series_1_2013_files/shapeimage_6.png" alt="" width="304" height="433"></div>
<p class="Body">Der Workshop hat nicht den gewünschten Erfolg. Während das Kreativteam zu sehr mit seinen privaten Problemen befasst ist (Julia versucht mit allen Mitteln, ihren Mann zurückzugewinnen und muss miterleben, wie ihr halbwüchsiger Sohn mit Drogen experimentiert, während Tom die erfolgreichen Verkupplungsversuche mit einem gut situierten Anwalt geniesst, sich aber parallel immer mehr in einen der Tänzer verguckt.), beschreitet Derek einen anderen Weg und probiert ohne das Wissen des „Marilyn“-Teams eine andere musikalische Richtung aus. Als er das Ergebnis, für dessen Umsetzung er Karen überzeugt, Eileen, Tom und Julia präsentiert, kommt es zum Eklat. Das ganze Projekt droht zu scheitern.</p>
</div>
<div class="text-content style_External_395_385">
<div class="style_2">
<p class="Body">Um die geplanten Probevorstellungen doch noch aufführen zu können und das Musical vor Publikum auszuprobieren, engagiert Derek die berühmte Filmschauspielerin Rebecca Duval (Uma Thurman) für die Hauptrolle. Leider kann diese weder singen noch hat sie Ahnung vom Musicalschauspiel. Allerdings zieht sie die naive Karen in ihren Bann und sorgt so dafür, dass diese ihre Beziehung zum aufstrebenden Pressesprecher Dev (Raza Jaffrey) vernachlässigt.</p>
<p class="Body">Nach einigen weiteren emotionalen Loopings findet der Tryout statt &#8211; bis zum Schluss bleibt jedoch unklar, wer die Hauptrolle spielen wird. Ivy zerbricht fast an diesem Druck und so steht Karen als Marilyn auf der Bühne und führt das Ensemble zum Erfolg.</p>
<p class="Body">Damit endet die 1. Staffel von „Smash“. Doch die Dramen für die Fortsetzung werfen deutlich sichtbar ihre Schatten voraus&#8230;</p>
</div>
</div>
<p class="tinyText stroke_3">&nbsp;„Smash“ liefert tatsächlich einen guten Einblick hinter die Kulissen der Theaterwelt. Ob allerdings alles so dramatisch, die Charaktere so exzentrisch und klischeekonform sind, darf gern bezweifelt werden.</p>
<div class="text-content style_External_670_234">
<div class="style_2">
<p class="Body">Dem Team um Produzent Steven Spielberg ist es auf jeden Fall gelungen, den Entstehungsprozess einen Musicals auf sehr ungewöhnliche Weise nachzuzeichnen: Während man in einigen Szenen das Rohmaterial zu sehen bekommt, die ersten Tanzschritte, einzelne Songsequenzen, werden im nächsten Moment komplett durchgestylte, perfekt choreographierte und mitreißend inszenierte und intonierte Szenen aus „Marilyn“ gezeigt. Man erkennt das Potential der Hauptdarstellerinnen, die Energie, die vom Ensemble ausgeht und ist als Zuschauer Teil eines Geschehens, das man normalerweise nie zu sehen bekommt. Ganz zu schweigen von den eingängigen Melodien.</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Smash_Series_1_2013_files/shapeimage_7.png" alt="" width="295" height="375"></div>
<p class="Body">Musical ist Blut, Schweiß und Tränen &#8211; und das nicht nur im übertragenen Sinn. Musical ist Drama, Emotion, und knallhartes Business. „Smash“ streift diese Themen aus verschiedenen Blickwinkeln. Die Schauspieler und Sänger, die für die Serie engagiert worden, verfügen teilweise selbst über Broadway-Erfahrung und sorgen für eine gewisse Authentizität und Glaubwürdigkeit.</p>
</div>
</div>
<p class="tinyText stroke_3">Megan Hilty konnte schon in „Wicked“ ihr Zickenpotential beweisen. Als Ivy setzt sie ihre Reize gekonnt ein, überzeugt stimmlich wie optisch und ihr gelingt die emotionale Achterbahnfahrt von der Geliebten des Regisseurs zur verletzten Künstlerin, die immer im Schatten ihrer Mutter stand, exzellent.</p>
<div class="text-content style_External_399_339">
<div class="style_2">
<p class="Body">Dass Katharine McPhee singen kann, bewies sie 2006 ganz Amerika als Siegerin von „American Idol“. Sie verleiht dem Landei Karen große Natürlichkeit und viel Menschlichkeit, sie ist das typische stille Wasser, das durch eine unerwartete Tiefe überrascht.</p>
<p class="Body">Jack Davenport (den meisten bekannt aus „Fluch der Karibik“) überzeugt als cleverer, zielstrebiger Regisseur, der nichts anbrennen lässt. Debra Messing („Will &amp; Grace“) zeigt sich in „Smash“ selten von ihrer komischen Seite, dafür umso mehr von ihrer emotionalen Seite &#8211; sowohl als besorgte Mutter, als auch als leidenschaftliche Geliebte und reumütige Ehefrau.</p>
<p class="Body">Wirklich große Broadway-Namen findet man in den Nebenrollen: Will Chase, Brian d‘Arcy James, Ann Harada, Bernadette Peters, Nick Jonas &#8211; sie alle bringen echten Broadway-Glamour ins Fernsehen.</p>
</div>
</div>
<div id="id11" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_670_234">
<div class="style_2">
<p class="Body">Der Castingabteilung kann man nur gratulieren, denn die Hauptfiguren und namhaften Nebenrollen wurden exzellent besetzt. Jeder Charakter ist gut getroffen und die speziellen Eigenschaften wurden vom Regieteam Michael Mayer und Michael Morris mit viel Sinn fürs Detail ausgearbeitet.</p>
<p class="Body">„Smash“ gehört zu den wenigen kurzweiligen TV-Serien, von denen man sich 15 Folgen direkt am Stück anschauen kann. Die musikalische Auflockerung, die wunderbaren Unikate des Musicalbusiness &#8211; davon möchte man mehr sehen.</p>
<p class="Body">Auch das Bonusmaterial zur 1. Staffel von „Smash“ ist umfangreich und gelungen. Neben „Deleted Scenes“ und spaßigen Outtakes wird ausführlich auf „Song and Dance“ und das Mysterium Marilyn Monroe eingegangen.</p>
<p class="Body">In den USA läuft die zweite Staffel bereits seit Februar 2013 im TV. Man darf hoffen, dass es nicht wieder 11 Monate dauert, bevor die Fortsetzung im deutschen Fernsehen gezeigt wird.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_116">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> Michael Mayer / Michael Morris</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Christian Borle, Jack Davenport, Megan Hilty, Anjelica Huston, Katharine McPhee, Debra Messing, Raza Jaffrey</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik:</span></strong> Marc Shaiman, Scott Wittman, Chris Baco</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Verleih / Fotos:</strong> </span>Universal Television</span></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/smash-1-staffel/">Smash &#8211; 1. Staffel</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Love Never Dies</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/love-never-dies/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Apr 2012 16:41:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Lloyd Webber]]></category>
		<category><![CDATA[Anna O‘Byrne]]></category>
		<category><![CDATA[Ben Lewis]]></category>
		<category><![CDATA[Das Phantom der Oper]]></category>
		<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Love Never Dies]]></category>
		<category><![CDATA[Maria Mercedes]]></category>
		<category><![CDATA[Sharon Millerchip]]></category>
		<category><![CDATA[Simon Gleeson]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=342</guid>

					<description><![CDATA[<p>Meisterhaft gefilmtes Musiktheater für zuhause! Was Brett Sullivan und Michael Lloyd im September 2011 im Melbourne Regent‘s Theatre vollbracht haben, ist bemerkenswert. Von der ersten Sekunde an fühlt man sich nicht als Zuschauer, der die Handlung in einer Guckkastenbühne verfolgt, sondern ist mitten im Geschehen dabei. Clevere Kamerafahrten machen die Handlung greifbar, perfekt dosierte und ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/love-never-dies/">Love Never Dies</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content">
<h3>Meisterhaft gefilmtes Musiktheater für zuhause!</h3>
<div id="body_layer">
<p class="tinyText">Was Brett Sullivan und Michael Lloyd im September 2011 im Melbourne Regent‘s Theatre vollbracht haben, ist bemerkenswert.</p>
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Von der ersten Sekunde an fühlt man sich nicht als Zuschauer, der die Handlung in einer Guckkastenbühne verfolgt, sondern ist mitten im Geschehen dabei. Clevere Kamerafahrten machen die Handlung greifbar, perfekt dosierte und platzierte Nahaufnahmen heben die Distanz zu den Charakteren auf.</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Love_Never_Dies_2012_files/shapeimage_2.png" alt="" width="400" height="266" /></div>
<p class="Body">Trotz des Live-Mitschnitts gibt es keine sichtbaren Zuschauer; Applaus hört man nur nach dem Finale. Auch diese intelligente Entscheidung zeichnet die Verfilmung des „Phantom der Oper“-Sequels aus.</p>
<p class="Body">Hinzu kommen ein sehr charismatischer Hauptdarsteller und ein energetisches Ensemble, die zu unerwartet poppigen Andrew Lloyd Webber Klängen das Coney Island der letzten Jahrhundertwende zum Leben erwecken.</p>
</div>
</div>
<div class="text-content Normal_External_390_24">
<div class="Normal">
<p class="Title">Knapp zwei Jahre nach der Londoner Uraufführung, und damit unerwartet früh, bringt Andrew Lloyd Webber eine Live-Aufnahme der kompletten australischen Produktion in die Läden.</p>
</div>
</div>
<div class="text-content style_External_670_184">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die australische Fassung wurde gegenüber der Londoner Version optisch überarbeitet und fällt damit deutlich opulenter aus. Auch akustisch lässt es die abgefilmte Fortsetzung des Musical-Klassikers „Das Phantom der Oper“ an nichts vermissen. Operettenhafte Klänge stellen hier lediglich den Querbezug zum ersten Teil her; „Love Never Dies“ hingegen besticht durch poppige Rhythmen, auch E-Gitarren sind das ein oder andere Mal zu hören.</p>
<p class="Body">Die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Show könnten also besser kaum sein. Doch worum geht es eigentlich? Warum  musste Andrew Lloyd Webber die tragische Geschichte vom Phantom der Pariser Oper wieder aufgreifen und eine Fortsetzung schaffen? Diese Fragen beantwortet der erfolgreiche Musicalkomponist in einen ausführlichen <span style="color: #000080;"><a style="color: #000080;" title="Andrew_Lloyd_Webber.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=822">Interview</a></span>.</p>
</div>
</div>
<div class="text-content style_External_670_335">
<div class="style_2">
<p class="Body">Inspiriert von Frederick Forsyths „Das Phantom von Manhattan“ und mit der tatkräftigen Unterstützung von Glenn Slater und Ben Elton erzählt Andrew Lloyd Webber die Geschichte über das Leben der bekannten Hauptakteure 10 Jahre nach den dramatischen Ereignissen in der Pariser Oper. Hierbei rücken die Kreativen weit von Gaston Lerouxs ursprünglicher Vorlage ab; es gelingt ihnen aber dennoch, eine in sich schlüssige, kurzweilige Handlung zu kreieren.</p>
<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Love_Never_Dies_2012_files/shapeimage_3.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Das Phantom hat sich mit der Unterstützung von Mme Giry und deren Tochter Meg nach New York geflüchtet und leitet dort als „Mister Y“ das magisch-mysteriöse Theater „Phantasma“ auf Coney Island.</p>
<p class="Body">Raoul hat sich verspekuliert und nimmt daher das Angebot von Hammerstein an, der Christine für ein Konzert an eben jenem Theater  engagiert. Schon bei der Ankunft in New York begegnet das Paar vielen seltsamen Gestalten und Christine kann die Neugierde ihres Sohns Gustave kaum bändigen.</p>
<p class="Body">Kurze zeit später lockt das Phantom Raoul unter einem Vorwand aus der Suite des Paares und es stellt sich heraus, dass er dieses Engagement eingefädelt hat, um Christine wieder zu sehen und sie noch einmal singenzu hören. Christine lehnt ab und das Phantom erpresst sie, indem er ihre Familie bedroht, wenn sie ihm diesen einen Gefallen nicht tut. Was das Phantom zu diesem Zeitpunkt nicht ahnt, ist, dass Gustave sein Sohn ist&#8230;</p>
<p class="Body">Christine versucht, sich gegen das Phantom und ihre wieder aufflammenden Gefühle zu wehren. Doch sie kann sich seinem Einfluss nicht entziehen. Als Raoul merkt, wer tatsächlich hinter diesem Engagement steckt, übermannt ihn die Angst, Christine zu verlieren und er ertränkt seinen Kummer im Alkohol. Währenddessen zeigt das Phantom dem neugierigen Gustave die Katakomben des Theaters, um dort festzustellen, dass das Kind seine Musikalität und Christine Lebensfreude perfekt vereint. Das Phantom spürt tief in sich, dass sein Leben nicht umsonst war, wenn er so etwas wundervolles wie diesen Jungen erschaffen konnte.</p>
<p class="Body">Als Meg Giry ihrer Mutter erzählt, dass Christine die große Arie singen soll, für die sie, Meg, so lange geprobt hat, überwiegt bei beiden die Enttäuschung und Eifersucht auf die unzerstörbaren Bande zwischen dem Phantom und Christine.</p>
<p class="Body">Raoul stellt Christine ein Ultimatum und setzt sie damit ungebührlich unter Druck. Sie möchte ihr Familienleben gern retten und versucht, sich gegen die Überzeugungskraft des Phantoms zu wehren. Doch sie erliegt dem sehr menschlich gewordenen Phantom und verfällt ihm erneut.</p>
<p class="Body">Das Finale bildet die Suche aller nach dem plötzlichen verschwundenen, tatsächlich jedoch von Meg entführten, Gustave. Im finalen Gerangel löst sich ein Schuss aus Megs Pistole, der die Liebe vom Phantom und Christine für immer unsterblich macht.</p>
</div>
</div>
<div class="text-content style_External_395_352">
<div class="style_2">
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Love_Never_Dies_2012_files/shapeimage_5.png" alt="" /></div>
</div>
</div>
<div class="text-content style_External_395_436">
<div class="style_2">
<p class="Body">Was bei „Love Never Dies“ als erstes angenehm auffällt, ist, dass auf verwirrende Nebenhandlungen gänzlich verzichtet wird. Es geht einzig und allein um die nie erloschene Liebe zwischen Phantom und Christine. Dass diese Liebe Raouls Herz brechen lässt und Meg Giry vor Neid nicht mehr ein noch aus weiß und schlussendlich die Zukunft auf den Schultern des kleinen Gustave lastet, fügt sich perfekt in das Gesamtbild.</p>
<p class="Body">Die Rolle des Phantoms ist viel facettenreicher als im Prequel und gibt dem jeweiligen Darsteller viel mehr Möglichkeiten, aus dem vermeintlichen Monster einen gefühlvollen Menschen zu machen. In Melbourne &#8211; und damit auch auf dieser DVD &#8211; wurde das Phantom von Ben Lewis gespielt. Der Sänger und Schauspieler scheint für diese Rolle perfekt aufgestellt zu sein, verfügt er doch über eine mimische und gesangliche Bandbreite, die ihresgleichen sucht. Man versteht, warum das Phantom so handelt; man glaubt ihm die tiefe Liebe zu Christine Daaé und als er sich in Gustave wieder erkennt, möchte man ihm versöhnlich die Hand reichen und ihm helfen, sich aus seinem dunklen Dasein zu befreien.</p>
<p class="Body">Stimmlich klettert Lewis scheinbar spielend von den bedrohlichsten Tiefen in die schmerzerfülltesten und einfühlsamsten Höhen. So viel Gefühl erlebt man auf einer Musicalbühne nicht oft. „Til I hear you sing“ und „The beauty underneath“ sind nur zwei Beispiele, die einem Tränen des Mitleids in die Augen treiben.</p>
</div>
</div>
<div id="id9" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_670_755">
<div class="style_2">
<p class="Body">Anna O‘Byrne gibt die zwischen zwei Männern hin- und hergerissene Christine Daaé. Sie hat bereits zuvor auf der Australien-Tour vom „Phantom of the Opera“ als Christine auf der Bühne gestanden, konnte also die komplette Entwicklung der jungen Frau nachzeichnen. Sie überzeugt als liebende Mutter genauso wie in ihren Diskussionen mit Raoul und Phantom. Auch die unterschwellige Liebe für beide Männer ist spürbar.</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Love_Never_Dies_2012_files/shapeimage_6.png" alt="" width="265" height="406" /></div>
<p class="Body">Als Sopran verfügt sie über das nötige Grundhandwerk, um diese Rolle gesanglich auszufüllen. Herausragend sind hierbei das Duett mit Gustave „Look with your heart“ und der Titelsong „Love never dies“.</p>
<p class="Body">Simon Gleeson kommt die undankbare Rolle des gehörnten Ehemanns Raoul zu. Auch wenn seine Gesangsduelle mit dem Phantom („Devil take the hindmost“) durchaus beeindrucken, bleibt er letztlich sowohl schauspielerisch als auch gesanglich doch eher blass im Vergleich mit den beiden anderen Hauptdarstellern.</p>
<p class="Body">Bleiben noch Maria Mercedes und Sharon Millerchip, die als Mme und Meg Giry rollendeckend agieren, sich aber nicht nachhaltig im Gedächtnis festsetzen. Die wenigen Szenen, in denen sie mit auf der Bühne stehen, bringen die Handlung nicht wirklich voran &#8211; selbstverständlich mit Ausnahme des Finales.</p>
<p class="Body">Dass sich das Autorenteam so sehr auf die Charaktere des Phantoms und Christines fokussiert, macht die Handlung einerseits sehr intensiv, andererseits gerät die Ausarbeitung der Nebenfiguren derart in den Hintergrund, dass man sich manchmal fragt, warum sie überhaupt noch einen Namen bekommen haben.</p>
<p class="Body">Musikalisch überrascht „Love Never Dies“ durchaus. Andrew Lloyd Webber hat sich passend zur Umgebung der Handlung von Opern und Operetten verabschiedet und serviert stattdessen poppige Uptempo-Nummern, voluminöse Balladen sowie einige Rockstücke, die stark an „Jesus Christ Superstar“ erinnern. Dass er sich bei neuen Musicals gern an seine alten Erfolge erinnert, zeigt vor allem die Titelmelodie: „Love never dies“ ist eine 1:1-Kopie von „Our kind of love“ aus dem leider nur mäßig erfolgreichen „The Beautiful Game“ (September 2000 &#8211; September 2001, London). Derartige Griffe in die eigene Kompositions-Schublade sind sicherlich statthaft und nachvollziehbar, zumal, wenn sie wie in diesem Fall, zu einem so gelungenen Ergebnis führen.</p>
<p class="Body">„Love Never Dies“ wurde in London nur von März 2010 bis August 2011 gezeigt &#8211; erneut eine sehr kurze Laufzeit für ein neues Lloyd Webber Musical. Von Mai bis Dezember 2011 spielte das Stück in Melbourne und wurde danach für drei Monate nach Sydney transferiert. Ob und wann die Show am Broadway zu sehen sein wird, steht noch nicht fest.</p>
<p class="Body">Umso erfreulicher ist diese frühzeitige DVD-Version, die sicherlich ein breiteres Publikum erreichen wird, als die wenigen Bühnenfassungen. Wie bereits erwähnt, handelt es sich nicht um ein bloßes Abfilmen des Bühnengeschehens, sondern zahlreiche Kameras folgen den Darstellern auf der Bühne und zeigen die tragische Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln.</p>
<p class="Body">Viele Details der beeindruckenden Szenerie werden durch diese Kamerafahrten in den Vordergrund gerückt: Die skurrilen Gestalten im Glaspyramiden-Gruselkabinett des Phantoms, die bunten Gaukler im Phantasma, die farbenfrohen Kostüme der Tänzerinnen und Tänzer, usw. Bob Crowley hat mit seinen Kulissen und Kostümen eine berückende Welt erschaffen, in die sich jeder gern flüchten würde, um sich für einige Zeit zu verstecken.</p>
<p class="Body">Man bekommt mehr als einen guten Eindruck von diesem Musical und ich kann nur hoffen, dass dieses Stück erneut seinen Weg in ein europäisches Theater finden wird &#8211; vom Broadway ganz zu schweigen.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_106">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Kamera:</span></strong> Brett Sullivan / Michael Lloyd</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Simon Gleeson, Ben Lewis, Maria Mercedes, Sharon Millerchip, Anna O‘Byrne</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik:</span></strong> Andrew Lloyd Webber</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Verleih / Fotos:</strong> </span>Universal Pictures International</span></div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/love-never-dies/">Love Never Dies</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Les Misérables &#8211; 25-jähriges Jubiläum</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/les-miserables-25-jaehriges-jubilaeum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 16:59:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[25-jähriges Jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[Alain Boublil]]></category>
		<category><![CDATA[Alfie Boe]]></category>
		<category><![CDATA[Claude-Michel Schönberg]]></category>
		<category><![CDATA[Colm Wilkinson]]></category>
		<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Frances Ruffelle]]></category>
		<category><![CDATA[Jenny Galloway]]></category>
		<category><![CDATA[Katie Hall]]></category>
		<category><![CDATA[Lea Salonga]]></category>
		<category><![CDATA[Les Miserables]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Matt Lucas]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Ball]]></category>
		<category><![CDATA[Nick Jonas]]></category>
		<category><![CDATA[Norm Lewis]]></category>
		<category><![CDATA[Ramin Karimloo]]></category>
		<category><![CDATA[Samantha Barks]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=348</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein musicalisches Epos feiert sich selbst Fast auf den Tag genau 25 Jahre nach der Londoner Premiere (8. Oktober 1985) brachte Cameron Mackintosh am 3. Oktober 2010 zwei beinah monumental zu nennende konzertante Aufführungen des weltweit gespielten Hit-Musicals „Les Misérables“ auf die Bühne der O2 Arena (Millennium Dome) in London. Universal Pictures hat diese Konzerte ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/les-miserables-25-jaehriges-jubilaeum/">Les Misérables &#8211; 25-jähriges Jubiläum</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content">
<h3 id="nav_layer">Ein musicalisches Epos feiert sich selbst</h3>
<div id="body_layer">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Fast auf den Tag genau 25 Jahre nach der Londoner Premiere (8. Oktober 1985) brachte Cameron Mackintosh am 3. Oktober 2010 zwei beinah monumental zu nennende konzertante Aufführungen des weltweit gespielten Hit-Musicals „Les Misérables“ auf die Bühne der O2 Arena (Millennium Dome) in London.</p>
<p class="Body">Universal Pictures hat diese Konzerte mitgeschnitten und das Ergebnis entschädigt alle, die nicht live in der O2 Arena oder einem der das Konzert live übertragenden Kinos in England und den USA dabei sein konnten.</p>
<p class="Body">500 Künstler waren auf der Bühne aktiv. Darunter das Ensemble der aktuellen Londoner Produktion im Queen‘s Theatre, das Ensemble der letztjährigen UK-Jubiläumstour, Darsteller aus der Originalproduktion von 1985 und Künstler, die bereits beim 10-jährigen Geburtstagskonzert dabei waren. Nicht zu vergessen, der große Chor sowie das mehr als 50-köpfige Orchester (!!!) unter der Leitung von David Charles Abell.</p>
<p class="Title">Bringt man „Les Misérables“ auf die Bühne kann man eigentlich kaum etwas falsch machen. Das wussten zum Glück auch die Regisseure Laurence Connor und James Powell, die die Herausforderung, Leben auf die große Bühne der O2 Arena zu bringen, perfekt gemeistert haben. Keine überdimensionierten Kulissen, sondern eine sparsam dekorierte Empore, auf der die 161 Chormitglieder und das Orchester ihren Platz finden.</p>
<p class="Body"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1847 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2011/02/LesMis_2010.png" alt="" width="260" height="335" />Ähnlich wie schon beim 10-jährigen Jubiläumskonzert 1995 in der Royal Albert Hall stehen am Bühnenrand schlichte Mikrophone, hinter denen die in Originalkostümen gewandeten Protagonisten, das Schauspiel weitgehend reduziert, dafür aber mit umso ausdrucksstärkerer Mimik, die wundervollen Songs von Claude-Michel Schönberg intonieren. Durch die sehr gute Kameraführung ist man dicht dran am Geschehen und kann die Emotionsvielfalt dieses Stücks mitfühlen.</p>
</div>
<p class="tinyText stroke_3">Von keinem anderem Musical gab es bisher eine konzertante Aufführung vor fast 20.000 Zuschauern. Auch hier ist „Les Misérables“ &#8211; das am längsten gespielte Musical der Welt &#8211; wieder einmal rekordverdächtig. Dem Publikum muss man zugute halten, dass sich der Fankult in Grenzen hält und die Songs nicht durch Szenenapplaus zerstört werden. Immerhin steht hier eine Besetzung auf der Bühne, die man so noch nicht gemeinsam gesehen hat: Alfie Boe als Jean Valjean, Norm Lewis als Javert, Lea Salonga als Fantine, Katie Hall als Cosette, Nick Jonas als Marius, Ramin Karimloo als Enjolras, Jenny Galloway und Matt Lucas als die Wirtsleute Thénardier und Samantha Barks als Eponine.</p>
<p class="Body">Alfie Boe hat eine sehr sanfte Ausstrahlung, die der Figur von Jean Valjean eine unwiderstehliche Anziehungskraft verleiht. Gepaart mit der Eleganz, die Valjean als Bürgermeister und Vater umgibt, fällt Boe ganz klar in die Kategorie Idealbesetzung. Sein Widersacher Norm Lewis hat als Javert jedoch ausreichend Strahlkraft, um seine Position zu behaupten. Hart und unbestechlich gibt er den verbitterten Javert. Man glaubt ihm jedes Wort. Lea Salonga (vor 15 Jahren noch als Eponine beim Geburtstagskonzert dabei) singt sich mit ihrer hellen klaren Stimme direkt in die Herzen. Ihr Leiden ist spürbar! Dieser Fantine muss man einfach helfen.</p>
<p class="Body">Ramin Karimloo singt alle Mit-Studenten an die Wand. Seine Ausdruckskraft &#8211; optisch wie akustisch &#8211; ist unbeschreiblich. Die Songs „Red and Black“ und „Do you hear the people sing“ sorgen in Karimloos Interpretation für zusätzliche Gänsehautschauer. Dem hat Nick Jonas als Marius leider nur sehr wenig entgegenzusetzen. Nur mithilfe seiner Stimme gelingt es ihm weder die Liebe zu Cosette noch seine Verzweiflung über den Tod seiner Freunde („Empty chairs at empty tables“) glaubhaft über die Rampe zu bringen. Wie man das macht, zeigt ihm der erste Londoner Marius Michael Ball in der Konzert-Zugabe.</p>
<p class="Body"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1848 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2011/02/LesMis2_2010.png" alt="" width="260" height="335" />Jenny Galloway ist die personifizierte bösartige Mme. Thénardier. Schon wenn sie die Bühne betritt &#8211; heute wie vor 15 Jahren &#8211; erschreckt man unweigerlich. Als ihr Ehemann wurde für das Konzert der „Little Britain“-Schauspieler Matt Lucas engagiert. Er ist eklig und unfreundlich &#8211; genauso stellt man sich Thénardier vor. Gesangliche Künste spielen bei beiden Charakteren nicht die Hauptrolle. Und doch überzeugen beide auch in diesem Fach.</p>
<p class="Body">Bleiben noch die beiden jungen Damen: Katie Hall als Cosette und Samantha Barks als Eponine. Hall profitiert von der Kameraführung, da ihre zarten Emotionen von den Nahaufnahmen perfekt und anrührend eingefangen werden. Barks tritt kraftvoll auf, unterschlägt aber auch die sanfte Seite ihrer Rolle nicht.</p>
<p class="Body">Die neun Hauptdarsteller werden von einem herausragenden Ensemble aus Mitgliedern der aktuellen Londoner Inszenierung und der Tourproduktion unterstützt. Jeder legt alles in seine kurzen Solozeilen. Diese Energie auf der Bühne zu erleben,  macht Spaß und überträgt sich auf das Publikum.</p>
<p class="Body">Gesteigert wird die unbändige Begeisterung in dem Moment, als die erste Londoner „Les Misérables“-Cast die Bühne betritt &#8211; allen voran Colm Wilkinson (Valjean), Michael Ball (Marius) und Frances Ruffelle (Eponine). Es folgt ein „Bring him home“-Quartett gesungen von den Jean Valjeans der Gegenwart und Vergangenheit: Colm Wilkinson, John Owen-Jones, Simon Bowman und natürlich Alfie Boe. Spätestens hier kommt kein „Les Misérables“-Fan mehr ohne Taschentücher aus.</p>
<p class="Body">Aber wer denkt, das sei schon alles, irrt: Das folgende „One day more“ wird von einer bunten Mischung aus aktueller und ursprünglicher Cast gesungen &#8211; die jungen Darsteller müssen nicht verstecken und die alten Hasen haben nichts verlernt. Immerhin ist Colm Wilkinson bereits 66 Jahre alt und Michael Ball geht mit seinen 48 Jahren nurmehr schwerlich als studentischer Aufrührer durch.</p>
<p class="Body">Und doch lässt sich Produzentenlegende Cameron Mackintosh zu dem Versprechen hinreißen, dass es in 25 Jahren ein weiteres &#8211; wenn er der Tradition treu bleiben will, vermutlich noch größeres &#8211; Geburtstagskonzert geben wird. Bleibt zu wünschen, dass auch dieses Konzert in gleichem Umfang und Qualität aufgezeichnet wird, um es denjenigen zu zeigen, die nicht mit in die Veranstaltungsarena passen.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_140">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> Laurence Connor / James Powell</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Samantha Barks, Alfie Boe, Katie Hall, Nick Jonas, Norm Lewis, Matt Lucas, Jenny Galloway, Ramin Karimloo, Lea Salonga</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Texte / Musik:</span></strong> Alain Boublil / Claude-Michel Schönberg</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Verleih / Fotos:</strong> </span>Universal / Bing Shimizu (broadwayworld.com) / Catherine Ashmore</span></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/les-miserables-25-jaehriges-jubilaeum/">Les Misérables &#8211; 25-jähriges Jubiläum</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
