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	<title>Anton Zetterholm-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Anton Zetterholm-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Die Symbiose aus Weltklasse-Artistik und Broadway-Musical funktioniert leider nicht</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Apr 2019 20:03:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2019]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Paramour“ möchte die beiden Welten „Musical“ und „Artistik“ vereinen. 2016 lief die Show für nicht einmal ein Jahr am Broadway und überzeugte dort nur mäßig. Warum die Stage Entertainment dieses Experiment nun in Hamburg wiederaufleben lässt, wird nach dem Showbesuch leider nicht klar. Die Idee an sich, atemberaubende Artistik-Nummern aus dem Cirque Du Soleil mit ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/die-symbiose-aus-weltklasse-artistik-und-broadway-musical-funktioniert-leider-nicht/">Die Symbiose aus Weltklasse-Artistik und Broadway-Musical funktioniert leider nicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>„Paramour“ möchte die beiden Welten „Musical“ und „Artistik“ vereinen. 2016 lief die Show für nicht einmal ein Jahr am Broadway und überzeugte dort nur mäßig. Warum die Stage Entertainment dieses Experiment nun in Hamburg wiederaufleben lässt, wird nach dem Showbesuch leider nicht klar.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2499 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/04/JPG_72_dpi_RGB-PARAMOUR-HH_Hollywods-Pracht-c-John-Davis-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/04/JPG_72_dpi_RGB-PARAMOUR-HH_Hollywods-Pracht-c-John-Davis-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/04/JPG_72_dpi_RGB-PARAMOUR-HH_Hollywods-Pracht-c-John-Davis-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/04/JPG_72_dpi_RGB-PARAMOUR-HH_Hollywods-Pracht-c-John-Davis-1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/04/JPG_72_dpi_RGB-PARAMOUR-HH_Hollywods-Pracht-c-John-Davis.jpg 1612w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die Idee an sich, atemberaubende Artistik-Nummern aus dem Cirque Du Soleil mit einer emotionalen, mitreißenden Musicalgeschichte zu verbinden, hat definitiv viel Charme. Doch genau hieran krankt „Paramour“: Die im Hollywood der ersten glamourösen Tonfilme angesiedelte Handlung rund um den besessenen, egoistischen Regisseur AJ, seine neue Muse Indigo (eigentlich Mildred) und deren in sie verliebten Pianistenfreund Joey zündet leider nicht. Die Story der zwischen zwei Männern und deren sich sehr unterscheidenden Lebensweisen hin- und hergerissenen Frau ist über weite Strecken vorhersehbar und die Charaktere sind nur sehr oberflächlich ausgearbeitet.</p>
<p>Dies wäre verzeihbar, wenn die optischen Elemente, die Musik und/oder die artistischen Einlagen so bahnbrechend wären, dass sie davon ablenkten. Das Bühnenbild von Jean Rabasse ist noch sehr gelungen, aber die dauerhaft goldene Grundstimmung und die immer wiederkehrenden gleichförmigen Videoprojektionen, wenn der Pantomime Buster die Bühne betritt, sind irgendwann nicht mehr spannend.</p>
<p>Andreas Carlsson hat gefällige Songs für diese Show geschrieben, aber auch sie bleiben inhaltsleer und können sich nicht festsetzen (deutsche Adaption: Daniel Große Boymann). So schwach die Hauptfiguren agieren, so asynchron tanzen auch die Damen des Ensembles. Für beides zeichnet Regisseur Sergio Trujillo verantwortlich. Von der Stage Entertainment ist man durchaus andere Qualität gewöhnt.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2497 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/04/JPG_72_dpi_RGB-PARAMOUR-HH__chinese-ppole-c-John-Davis-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/04/JPG_72_dpi_RGB-PARAMOUR-HH__chinese-ppole-c-John-Davis-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/04/JPG_72_dpi_RGB-PARAMOUR-HH__chinese-ppole-c-John-Davis-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/04/JPG_72_dpi_RGB-PARAMOUR-HH__chinese-ppole-c-John-Davis-1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/04/JPG_72_dpi_RGB-PARAMOUR-HH__chinese-ppole-c-John-Davis.jpg 1612w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Vajèn van den Bosch, Pasquale Aleardi und Anton Zetterholm sind für die Europapremiere in der Neuen Flora als Hauptdarsteller gewählt worden. Es mag sein, dass diese drei dem angedachten Rollenprofil am ähnlichsten sind, doch überzeugen kann leider keiner von ihnen. Van den Bosch ist eine hübsche Erscheinung, ganz wie man es von einer Muse erwartet. Ihr Akzent ist jedoch sowohl in den Dialogen als auch im Gesang nicht zu überhören. Pasquale Aleardi spielt den zielstrebigen Regisseur sehr energisch, doch Gesang ist eindeutig nicht seine Stärke. Auch wirkliche Gefühle mag man ihm nur ganz schwer glauben. Anton Zetterholm scheint sich in dieser Show unter Wert zu verkaufen. Dass er singen und auch spielen kann, weiß das Hamburger Publikum nicht zuletzt dank „Tarzan“. Doch irgendwie scheinen ihm die Songs nicht zu liegen und die emotionale Verletztheit als ihn die von ihm angebetete Millie scheinbar den Avancen von AJ nachgibt, kommt beim Publikum nicht an.</p>
<p>Wenn man nun auf die vielfach angepriesenen Artisten aus dem Cirque Du Soleil hofft, wird man bedauerlicherweise auch hier enttäuscht: Mit wenigen Ausnahmen sind die akrobatischen Elemente zwar eine nette Abwechslung und schmückendes Beiwerk zur Handlung, aber der Wow-Faktor fehlt.</p>
<p>Eine dieser Ausnahmen sind die beiden Herren, die sich an Seilen über die Bühne und die Köpfe der Zuschauer in den vorderen Reihen in die Höhe schwingen und dort zahlreiche Figuren gemeinsam oder solistisch zum Besten geben. Auch der Einradfahrer in einer der ersten Szenen vollbringt – zusammen mit seiner Partnerin – Beachtliches.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2498 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/04/JPG_72_dpi_RGB-PARAMOUR-HH_Aktobaten-love-trinangle-c-John-Davis-267x400.jpg" alt="" width="267" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/04/JPG_72_dpi_RGB-PARAMOUR-HH_Aktobaten-love-trinangle-c-John-Davis-267x400.jpg 267w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/04/JPG_72_dpi_RGB-PARAMOUR-HH_Aktobaten-love-trinangle-c-John-Davis-768x1152.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/04/JPG_72_dpi_RGB-PARAMOUR-HH_Aktobaten-love-trinangle-c-John-Davis-683x1024.jpg 683w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/04/JPG_72_dpi_RGB-PARAMOUR-HH_Aktobaten-love-trinangle-c-John-Davis.jpg 1075w" sizes="(max-width: 267px) 100vw, 267px" />Das, was man sich eigentlich von der kompletten Show gewünscht hätte, ist die Szene, in der sich Indigo für einen der beiden sie umwerbenden Männer entscheiden muss: Zunächst sind die drei Darsteller zu sehen und zu hören, dann treten die Schauspieler in den Hintergrund und machen die Bühne frei für drei Artisten, die das Hin- und Hergerissensein Indigos und das Werben der Männer artistisch sehr eindrücklich und mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit visualisieren. In diesen 4-5 Minuten geht das Konzept vollends auf und das Publikum ist zurecht begeistert.</p>
<p>Direkt danach sinkt das Niveau aber wieder und die obligatorische Verfolgungsjagd über Hausdächer inklusive Trampolinartisten facht die Begeisterung an diesem Abend leider auch nicht mehr an.</p>
<p>Mit am amüsantesten ist die Pausenshow von Buster, der die nach der Pause gemächlich wieder in den Saal zurückkehrenden Zuschauer mit allerlei Kunststücken und pantomimischen Frechheiten sowie Selfies unterhält. Hier macht das Zuschauen richtig Spaß!</p>
<p>Es ist schade, dass die Kombination aus Musical und Akrobatik bei „Paramour“ nicht funktioniert. Man hätte auf ein Ineinandergreifen der beiden Genres gehofft, auch ein sich gegenseitiges Ergänzen und Bereichern. Doch so, wie es in der Neuen Flora gezeigt wird, springt der Funke leider nicht über.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Neue Flora, Hamburg</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Premiere:</strong> 14. April 2019</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong><span class="ce-uploads-description">Vajèn van den Bosch, Pasquale Aleardi, Anton Zetterholm</span> </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> Sergio Trujillo / Andreas Carlsson</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage Entertainment / John Davis<br />
</span></div>
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		<title>Tournee-Auftakt in der Hamburger ColorLineArena</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/tournee-auftakt-in-der-hamburger-colorlinearena/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 16:19:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Anton Zetterholm]]></category>
		<category><![CDATA[Best of Musical]]></category>
		<category><![CDATA[ColorLineArena]]></category>
		<category><![CDATA[D. M. Johnson]]></category>
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		<category><![CDATA[Stage Entertainment]]></category>
		<category><![CDATA[Willemijn Verkaik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei Jahre musste das Musicalpublikum auf die nächste große Gala-Tour aus dem Hause Stage Entertainment warten. Aber jeder Tag hat sich gelohnt! Auch 2010 besticht die Musicalgala durch sehr gute Solisten, ein großartiges Orchester, stimmungsvolle Bühnenbilder, kreative Kostüme und harmonische Choreographien. Nichts stört das Gesamtbild (mit Ausnahme einiger billig anmutender Perücken). Bei der Auswahl der ...</p>
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<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Zwei Jahre musste das Musicalpublikum auf die nächste große Gala-Tour aus dem Hause Stage Entertainment warten. Aber jeder Tag hat sich gelohnt!</p>
<p class="Body">Auch 2010 besticht die Musicalgala durch sehr gute Solisten, ein großartiges Orchester, stimmungsvolle Bühnenbilder, kreative Kostüme und harmonische Choreographien. Nichts stört das Gesamtbild (mit Ausnahme einiger billig anmutender Perücken).</p>
<p class="Body">Bei der Auswahl der verschiedenen Songs ist man dieses Jahr erfreulicherweise nicht nach Schema F vorgegangen und hat nur die bekanntesten Stücke aus den präsentierten Musical aufgeführt, sondern es ist eine gelungene Mischung aus Klassikern wie dem ,Cell Block Tango‘ aus „Chicago“ oder ,Sunset Boulevard‘ aus dem gleichnamigen Musical und Showstoppern wie ,I want it all‘ aus „We will rock you“, ,Niemand stoppt den Beat‘ aus „Haispray“, ,Er lebt in Dir‘ aus „König der Löwen“ oder ,Ich weiß, was ich will‘ aus „Ich war noch niemals in New York“.</p>
<p class="Body">Zudem wurden nicht nur reine Stage Entertainment Produktionen vorgestellt, sondern mit „Pippin“, „Chicago“, „West Side Story“ und „Sunset Boulevard“ Ausschnitte aus Musicals gezeigt, die in Deutschlands lange nicht mehr bzw. noch nie auf einer Ensuite-Bühne gezeigt wurden. Über die obligatorischen Teaser-Stücke für „Sister Act“ (ab Herbst 2010 in Hamburg) und „Hinterm Horizont“ (ab Herbst 2010 in Berlin) kann man da getrost hinwegsehen.</p>
<p class="Body">Die acht Solisten zeigen in ihren bekannten Rollen, was man von ihnen erwartet, zeigen aber in anderen Songs auch neue Facetten. Dass Pia Douwes als Norma Desmond bestechend ist und im Cell Block Tango ihre jungen Kolleginnen in Sachen Sexappeal um Längen übertrumpft, ist zu erwarten. Dass sie aber auch als TV-Moderatorin Lisa und mit Udo Jürgens Hits überzeugt, war keinesfalls selbstverständlich. Willemijn Verkaik fühlt sich in bekannten Rollen aus „Wicked“ und „We Will Rock You“ sichtlich wohl, gewinnt das Publikum aber auch als Anita der „West Side Story“ und mit Time of my life aus „Dirty Dancing“. Das Küken Elisabeth Hübert gibt eine sehr gute Jane, scheint aber mit der Rolle der Tracy aus „Haispray“ stimmlich und tänzerisch überfordert. Das Damen-Quartett komplettiert Ana Milva Gomes, die sich als Kala („Tarzan“) und Nala („Schattenland“) direkt in die Herzen der Zuschauer singt. Als Deloris rockt sie die Bühne und empfiehlt sich damit zweifelsohne für die Hauptrolle in „Sister Act“.</p>
<p class="Body">Den vier Leading Ladies stehen vier Kollegen zur Seite, die sich weder in Erfahrung noch Können oder Vielseitigkeit hinter ihnen verstecken müssen. DMJ alias David Michael Johnson übernimmt die Bühne als Britney („WWRY“) komplett, schlägt aber in der „Dirty Dancing“-Sequenz und als Mufasa auch wundervoll leise Töne an. Mark Seibert kann sich mit DMJ in einen Wettkampf um „Mister BoM 2010“ begeben und hätte durchaus gute Chancen. Doch neben der Optik und seinen bekannten Rollen als Fiyero und Ranger überzeugt er auch mit „Sunset Boulevard“ und „Cool“. Für die eher komischen Momente – ob freiwillig oder unfreiwillig sei mal dahingestellt – sorgt Patrick Stanke. Als Big Bopper agiert er rollendeckend; als Edna Turnblad hat er die Lacher zu 100% auf seiner Seite. Musikalisch besticht er mit einem wunderbar klaren „Maria“. Diesen Song hätte Anton Zetterholm sicherlich ähnlich herzanrührend interpretiert, doch konnte er sein Gefühl für Balladen mit „In the still of the night“ unter Beweis stellen. Als Buddy Holly hingegen scheitere sein Versuch, den Rock’n’Roll überzeugend über die Rampe zu bringen.</p>
<p class="Body">Trotz einiger kleiner Holprigkeiten harmonieren Songauswahl und Zuteilung auf die Protagonisten weitgehend. Erfreulich ist zudem, dass sich keiner der Darsteller als Conferencier hervortut, sondern der Staffelstab des Moderators von Szene zu Szene weitergereicht wird und so fast jeder einmal seine Kollegen ankündigen darf.</p>
<p class="Body">Optisch fackelt die Stage Entertainment mit „Best of Musical 2010“ da zu erwartende Feuerwerk ab: Große Bildschirme links und rechts der Bühne ermöglichen Detailblicke auch in den letzten und höchsten Reihen der Konzert-Arena. Und diese Details haben es in sich: Reto Tuchschmid schafft mit seinen Kostümen in jeder der unterschiedlichen Themenwelten die perfekte Ergänzung. In der Eröffnungsszene zeichnen sich die schwarz-weißen Kostüme durch Detailvielfalt aus – keines der Kostüme ist wie das andere. Wundervolle Roben für die Damen und schillernde Anzüge für die Herren wechseln sich mit den bekannten Kostümen aus den Musicals ab und geben dem Auge immer wieder neue Ansatzpunkte. Und wer denkt, dass die Kostüme aus der ersten Szene und die aus dem „Wicked“-Block identisch sind, sollte genau hinsehen: Kleine smaragd-grüne Accessoires zeugen von Tuchschmids Anspruch nicht zweimal das gleiche Kostüm zu erschaffen.</p>
<p class="Body">Dieses harmonische Kostümbild fügt sich perfekt in das Bühnenbild von Jürgen Schmidt-André ein, der jeder Sequenz den passenden Hintergrund liefert: Da wird mit Vorhängen, Zügen, mobilen Treppen und Videoprojektionen gearbeitet, die das Publikum immer wieder in eine neue Welt eintauchen lassen.</p>
<p class="Body">Jani Walsh-Webers Regie und Choreographie geben der Gala Schwung, ohne sie zu überfrachten. Die einzelnen Szenen gehen gut ineinander über, es gibt kaum nennenswerte sonst häufig so lästige Umbaupausen und die Personenregie stimmt ebenfalls.</p>
<p class="Body">Ihre Choreographien sind im allerpositivsten Sinn klassisch. Das heißt keiner der Tänzer fällt durch Asynchronität oder Extravaganzen auf, die Gruppen bilden harmonische Gesamtbilder.</p>
<p class="Body">Insgesamt ist die „Best of Musical 2010“ Tournee eine wirklich gelungene Gala. Das Konzept geht auf und auch die ruhigeren Szenen gehen in den großen Konzerthallen nicht unter. Und zur Freude vieler Besucher ist diese Stage Entertainment Tour keine reine Eigenwerbung, sondern huldigt dem Genre Musical im Ganzen. Solche professionellen Produktionen schaut man sich gern immer wieder an.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> ColorLineArena, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong> 29. Januar 2010</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Pia Douwes, D. M. Johnson, Marc Seitz, Patrick Stanke, Willemijn Verkaik, Anton Zetterholm</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span></strong>  Jani Walsh-Weber<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage Entertainment<br />
</span></div>
</div>
</div>
</div>
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		<title>Gorillas im Dschungel erobern Hamburg</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/gorillas-im-dschungel-erobern-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 12:49:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Ana Milva Gomes]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Lichtenberger]]></category>
		<category><![CDATA[Anton Zetterholm]]></category>
		<category><![CDATA[Bob Crowley]]></category>
		<category><![CDATA[Elisabeth Hübert]]></category>
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		<category><![CDATA[Neue Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Phil Collins]]></category>
		<category><![CDATA[Rommel Singson]]></category>
		<category><![CDATA[Tarzan]]></category>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Das erste was dem Zuschauer auffällt, wenn er die Neue Flora in Hamburg betritt, ist, dass das „Dirty Dancing“-Pink einem allgegenwärtigen Dschungel-Grün gewichen ist. Damit wird das Publikum schon m Foyer auf den noch viel grüneren Theatersaal eingestimmt. Grün ist dann auch auf der Bühne das bestimmende Element. Das brillante Lichtdesign von Natasha Katz schafft immer wieder neue Stimmungen und macht den Dschungel so zu einem spannenden Hintergrund, vor dem sich die weltbekannte Geschichte von Tarzan und Jane abspielt.</p>
<p class="Body">Genaugenommen ist es jedoch die Geschichte einer Familie, die David Henry Wang mit seiner Musical-Fassung von „Tarzan“ erzählt – und zwar die Geschichte der Gorillafamilie von Kerchak und Kala. Die Tragik, wie sie ihr Baby verlieren und Kala dann ein Menschenbaby annimmt und es gegen alle Widerstände großzieht, ist herzerwärmend. In den Auseinandersetzungen des Gorillapaares erkennt sich jedes Menschenpaar im Publikum sicherlich wieder. Die tiefe Liebe, die die beiden Gorillas füreinander empfinden, zieht sich wie ein roter Faden durch das Stück. Da gerät Tarzans Lebensgeschichte tatsächlich zur Nebenhandlung. Doch das stört kaum, entschädigt die turbulente Gorillasippe doch für alles, was einem bei den „Menschen“ auf der Bühne fehlen mag.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_670_940">
<div class="style_2">
<p class="Body">Alle drei Hauptfiguren der Gorillasippe sind perfekt ausgearbeitet: Ana Milva Gomez gibt eine tief fühlende Mutter, die der Liebe zu ihrem Menschenkind sogar ihre langjährige Beziehung zu opfern bereit ist. Ihre wunderbar samtige Stimme passt perfekt zu den Balladen und entwickelt eine unglaubliche Stärke, wenn sie sich mit Andreas Lichtenberger (Kerchak) Gesangsduette liefert. Ana Milva Gomez spielt überzeugend und man glaubt ihr in jeder Sekunde, dass sie Tarzans Leben mit jeder Faser ihres Körpers verteidigen würde.</p>
<p class="Body"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1816 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/02/Tarzan2_2008.png" alt="" width="260" height="335" />Andreas Lichtenberger gibt einen tollen Silberrücken. Man mag förmlich in Ehrfurcht erstarren, wenn er unüberhörbar durch den Theatersaal stürzt und zollt ihm höchsten Respekt wenn er sich, als nicht wirklich zierlicher Akrobat, vom ersten Rang an einer „Liane“ hängend auf die Bühne abseilt. Genauso beeindruckend sind jedoch die zarten Gefühle, die er seiner Kala entgegenbringt und die tiefe Verletztheit, die er durchleidet als sie ihn verlässt.</p>
<p class="Body">Der dritte namhafte Gorilla ist Terk, der quirlige Spross von Kala und Kerchak und damit Tarzans älterer Bruder. Die Spielfreude, die Rommel Singson in dieser Rolle ausstrahlt, überträgt sich direkt aufs Publikum. Beim Showstopper „Krach im Lager“ zum Auftakt des 2. Akts verwandelt er mit seinen Gorilla-Kollegen die Bühne in ein Chaos, die Zuschauer gehen klatschend mit und haben sichtlich ihren Spaß.</p>
<p class="Body">Die eigentlichen Hauptakteure – Tarzan und Jane – fallen demgegenüber doch deutlich ab. Elisabeth Hübert überzeugt – trotz ihres 1. Platzes beim TV-Casting – weder gesanglich noch schauspielerisch. Sie passt sehr gut in das Kostüm der leicht affektierten englischen Forscherstochter, doch wenn es um ihre Beziehung zu Tarzan geht, kratzt sie emotional nur an der Oberfläche. Gerade im Vergleich mit weniger erfahrenen Kolleginnen sollte sich Hübert abheben können. Doch alles in allem bleibt sie unscheinbar, auch wenn sie mit „Auf diesen Tag hab’ gewartet“ eines der schöneren Lieder singt und ganz sicher eine der optisch beeindruckendsten Szenen spielen darf.</p>
<p class="Body">TV-Casting-Quereinsteiger Anton Zetterholm zeigt, warum er den 1. Platz im Fernsehen gemacht hat. Er ist der typische Sympathieträger; man versteht, warum Jane ihm verfällt. Gesanglich kommt er mit Phil Collins Pop-Kompositionen prima zurecht und auch die deutsche Sprache ist wahrlich kein Hindernis mehr. Einzig optisch wundert sich mancher Zuschauer über den doch recht schmächtigen Dschungelhelden. Philipp Hägeli (im Sat.1. Casting die Nummer 2) gibt da schon ein viel maskulineres Bild ab. Ihm nimmt man den animalischen Hintergrund einer Aufzucht durch ein Gorillaweibchen ab, während Anton Zetterholm von Beginn an sehr aristokratisch wirkt. Während Hägeli als Tarzan problemlos in die Schuhe als Nachfolger von Kerchak schlüpfen kann, bleibt Zetterholm ein netter Junge, aber eben kein Mann.</p>
<p class="Body">Diese Disney-Show besticht vor allem durch die Akrobatikelemente. Sowohl auf der Bühne als auch im Theatersaal schwingen Gorillas von Liane zu Liane, wunderschöne Schmetterlinge entfalten ihren esoterischen Charme und Blumen entfalten sich über die komplette Bühnenhöhe.</p>
<p class="Body">Damit diese entscheidenden Elemente immer funktionieren ist höchste Präzision geboten. Die Sicherung aller Darsteller, die sich in teilweise atemberaubender Geschwindigkeit über die Köpfe der Zuschauer hinwegbewegen, ist höchstes Gebot. Dass die Akrobaten und Musicaldarsteller, die dort unter der Theaterdecke die ausgefallenste Choreographien absolvieren, immer 100 % fit sein müssen, versteht sich. Es gibt nur wenige Shows, in denen sich körperliches Unwohlsein oder Unpässlichkeit direkt in Form schlimmer Verletzungen (in den Proben reichlich vorhanden), ausdrückt.</p>
<p class="Body">Was bleibt von dieser Deutschlandpremiere im Kopf, wenn man das grüne Foyer verlassen hat? Phil Collins bekannte Songs leider nicht; dafür sind diese zu unaufregend arrangiert und kommen mehr als Hintergrundmusik daher als dass sie die Show tragen würden. Die Bühnenbilder (allen voran die Auftaktszene, in der das Schiff von Tarzans Eltern untergeht und diese an Afrikas Küste stranden sowie das bereits erwähnte Blumenmeer, in dem sich Jane bei ihrem ersten Streifzug durch den Dschungel wiederfindet) sind perfekt mit dem Lichtdesign abgestimmt und es gibt auch beim zweiten und dritten Besuch des Stücks noch viele Kleinigkeiten zu entdecken. Die Charaktere, die das Publikum nachhaltig gefangen nehmen, sind ganz klar die Gorillas. Aber auch Tarzan und Jane tragen zu einem runden Showerlebnis. Japheth Myers als Jane Vater sorgt mit seiner penetrant schusseligen Art für Lacher und mach schaut ihm gern zu.</p>
<p class="Body">Fazit: Disney’s neues Dschungel-Musical in Hamburg ist ein optisches Feuerwerk, dass emotional mitreißt, wenn auch anders als es der Titel „Tarzan“ vermuten lässt.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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<div class="spacer"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Neue Flora, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>19. Oktober 2008</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Ana Milva Gomes, Elisabeth Hübert, Andreas Lichtenberger, Rommel Singson, Anton Zetterholm</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> Phil Collins / Bob Crowley<span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage Entertainment</span></div>
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		<title>Ich Tarzan, du Jane</title>
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		<pubDate>Thu, 01 May 2008 08:26:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Seit 29. Februar zeigt Sat.1 jeden Freitagabend den Auswahlprozess für die beiden Hauptrollen von Disneys „Tarzan“, das Mitte Oktober in der Neuen Flora Hamburg seine Deutschlandpremiere feiern wird. Den Live-Shows gingen wochenlange bundesweite Auditions voraus, bei denen ebenfalls Kameras dabei waren. Was ist die Motivation als Künstler bei solch einem außergewöhnlichen Casting mitzumachen? Und wie ...</p>
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<p>Seit 29. Februar zeigt Sat.1 jeden Freitagabend den Auswahlprozess für die beiden Hauptrollen von Disneys „Tarzan“, das Mitte Oktober in der Neuen Flora Hamburg seine Deutschlandpremiere feiern wird.</p>
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<p class="Body">Den Live-Shows gingen wochenlange bundesweite Auditions voraus, bei denen ebenfalls Kameras dabei waren. Was ist die Motivation als Künstler bei solch einem außergewöhnlichen Casting mitzumachen? Und wie fühlt es sich an, jede Woche live im Fernsehen aufzutreten? blickpunkt musical traf sich am 11. April mit vier Finalisten der Sat.1 Casting-Show „Ich Tarzan, Du Jane!“ und ging diesen Fragen auf den Grund..</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Ich_Tarzan,_Du_Jane_2008_files/shapeimage_3.png" alt="" width="314" height="403" /></div>
<p class="Body">Als wir um 18 Uhr beim TV-Studio ankommen, haben die Kandidaten schon die Generalprobe absolviert. Auf den Fluren spürt man die Anspannung so kurz vor der Live-Show. Moderator Hugo Egon Balder hält ein Pläuschchen mit Gastjuror Thomas Hermanns, in der Eingangshalle sammeln sich nach und nach die 600 Zuschauer, die bei der Entscheidung live dabei sein wollen. Und wo sind die Künstler? Die schonen sich – bei vielen halten sich hartnäckige Erkältungen – und bereiten sich mental auf den Auftritt vor.</p>
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<p class="Body">Die Gründe, warum man als Profi, Musicalschüler oder Quereinsteiger bei einem solchen Casting mitmacht, sind grundverschieden. Während es für Franziska Schuster, die zurzeit ein Studium der Zahnmedizin macht, die große Chance ist, ihren Kindheitstraum, einmal auf einer Musicalbühne stehen, zu erfüllen, ist Felix Maximilian da schon deutlich direkter: „Ich mag die Musik von Phil Collins und nachdem ich das Musical in Holland gesehen habe, war für mich klar, dass ich dabei sein will. Es ist eine tolle Show und Tarzan eine großartige Rolle!“ Melanie Ortner ging an dieses Casting heran wie an jedes andere: „Mir war zunächst nicht klar, dass das alles in live ausgestrahlten Fernsendungen enden würde. Ich dachte, ich gehe zu einer Audition für eine Hauptrolle in einer Deutschlandpremiere.“ Genauso wie Anton Zetterholm kennt Melanie Ortner die Show bis heute nicht. Der 21-jährige Schwede kam als Quereinsteiger in die Workshops, die direkt vor den TV-Shows stattfanden. Ursprünglich hatte er sich für eine Nebenrolle in „Tarzan“ beworben: „Ich dachte eigentlich nicht, dass ich Tarzan wäre. Aber inzwischen sehe ich es als eine große Chance an, hier mit dabei sein zu können. Immerhin ist Tarzan die einzige männliche Hauptrolle in einem Musical, die man spielen kann, ohne die Sprache perfekt zu beherrschen.“ sagt er lachend. Dieses Understatement hat er eigentlich nicht nötig, denn obgleich wir das Interview in Englisch geführt haben, ist sein Deutsch in den letzten Wochen sehr gut geworden, was man im Laufe des Abends in den Einspielern der Show auch deutlich hört.</p>
<p class="Body">Alle stehen zum ersten Mal vor Kameras auf der Bühne. „Dass man tatsächlich im Fernsehen ist, merkt man vor allem an den vielen SMS und E-Mails, die man nach jeder Sendung bekommt. Aber wirklich realisieren, kann man das eigentlich kaum.“ sagt Melanie Ortner und spricht damit auch für ihre Kollegen, die versuchen, den Spaß an der Sache in den Vordergrund zu rücken. Natürlich sind alle zwei Stunden vor der Show schon merklich nervös, doch „wir sind es als Musicaldarsteller gewöhnt, keine zweite Chance zu bekommen. Alles muss beim ersten Mal passen. Das ist im Fernsehen nicht anders.“ erklärt Anton Zetterholm. Der größte Unterschied zur Musicalbühne liegt für den Schweden darin, dass alles viel kleiner gespielt werden muss: „Wir haben gelernt, alles groß und raumgreifend zu spielen. Hier müssen wir jedoch nicht wirklich weinen, um Traurigkeit auszudrücken. Das kann die TV-Kamera über einen traurigen Gesichtsausdruck in einer</p>
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<p>Nahaufnahme viel direkter einfangen.“</p>
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<p class="Body">Auch wenn die eigentliche Arbeit auf der TV-Bühne sich nicht wesentlich von der im Theater unterscheidet, so haben es die TV-Shows doch in sich. Genauer gesagt weniger die Shows selbst als die kurze Probenzeit. „Für eine Bühnenrolle haben wir vier bis sechs Wochen Zeit, uns bis ins kleinste Detail vorzubereiten. Hier bekommen wir die Songs für die kommende Woche direkt nach der Live-Show, haben dann drei Tage Zeit, uns diese zu erarbeiten und ab dienstags sind wir dann schon wieder hier in Köln und proben gemeinsam.“ schildert Felix Maximilian seinen Alltag der letzten Wochen. Hinzukommt, dass er wie viele andere Kollegen, die jeden Freitag zu sehen sind, parallel noch in anderen Engagements verpflichtet ist und somit an den Wochenenden nach der Freitags-Sendung immer direkt auf die Musicalbühne müssen. Für Melanie Ortner ist die wöchentliche Rückkehr auf die Berliner „Mamma Mia!“Bühne fast ein bisschen Erholung: „ich spiele die Sophie schon sehr lange und daher ist es keine extrem harte Arbeit für mich. Die Unterstützung, die ich vom Theater und meinen Kollegen in Berlin erhalte, ist sehr wichtig und motiviert mich jede Woche neu, auch und gerade weil ich nach drei Wochen merke, dass die Kombination aus TV-Casting und Muscial-Engagement an meinen Kräften zehrt.“ Und auch die, die keine anderen musicalischen Verpflichtungen haben, sind an den „freien“ Tagen unterwegs, um ihre Familie zu treffen oder wie Anton Zetterholm es ausdrückt: „seine Freundin in Göteborg zu sehen und schwedische Luft zu atmen.“</p>
<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Ich_Tarzan,_Du_Jane_2008_files/shapeimage_5.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Einig sind sich alle darin, dass die kurze Probenzeit das härteste an diesem Casting sind: „Die Kameras nehme ich schon kaum mehr wahr“, sagt Felix Maximilian. Songs, Partner und auch Inhalt der Szene werden von der Jury (Pia Douwes, Ralf Schaedler und Michael Hildebrandt) vorgegeben. Gesanglich erarbeiten sich die Kandidaten ihre Songs allein und mit dem Vocal Coach der Show, Ratan Julian Jhaveri. Auch die schauspielerische Arbeit liegt, abgesehen vom Grundaufbau der Szene, bei den Künstlern selbst. Pia Douwes steht jedoch die ganze Zeit über unterstützend zur Seite und wenn die Proben dann auf der großen Show-Bühne stattfinden, hat auch der Regisseur der Show ein Wörtchen mitzureden.</p>
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<p class="Body">Auch die verbliebenen zwölf Finalisten von „Ich Tarzan, Du Jane!“ hatten keinen Einfluss auf die Songauswahl. Felix Maximilian erklärt uns, dass man aber immer das Arrangement des jeweiligen Songs auf seine Stimme anpassen kann, um die Tonlage gegebenenfalls zu optimieren. „Ich finde es gut, dass wir keinen Einfluss auf die Songauswahl haben,“ meint Melanie Ortner, „so kann man immer wieder andere Facetten von sich zeigen. Die Jury denkt sich ja auch etwas bei den Songs, die sie für uns auswählt und unterstützt uns auch bei der Erarbeitung der Stücke.“ Anton Zetterholm ist heute mit seinem Song, „I want to break free“ von Queen nicht sehr glücklich „Ich bin eher ein lyrischer Tenor. Bisher hatte ich Glück mit den Songs, aber mit dieser Rock-Nummer ist es etwas schwieriger.“</p>
<p class="Body">Letztendlich sind alle noch verbliebenen Finalisten Konkurrenten, wenn es um die Besetzung der Rollen von Tarzan und Jane geht. Doch davon spürt man nichts. „Wir sind wie eine kleine Cast.“ sagt Melanie Ortner und Felix Maximilian pflichtet ihr bei: „Wie weinen miteinander, wir lachen miteinander und sind eine tolle Gruppe.“ Gibt es innerhalb der kleinen TV-Musical-Familie denn Favoriten? „Nein, wir sind alle sehr gut, jeder könnte die Hauptrolle spielen. Ich möchte nicht entscheiden müssen, wer als nächstes geht.“ beantwortet Felix Maximilian unsere Frage. Anton Zetterholm sieht es ähnlich: „Wir Tarzan-Kandidaten sind alle so unterschiedlich und jeder hat sehr gute Chancen. Es hängt einfach vom Geschmack des Publikums ab.“ „Jeder hofft natürlich, dass er die Rolle bekommt“, fügt Melanie Ortner hinzu, „aber alle können super singen und schauspielen.“ Franziska Schuster sieht es etwas lockerer: „Auch wenn es mein Traum ist, auf einer Musicalbühne zu stehen, gehe ich sehr unbefangen daran. Das liegt aber vielleicht auch daran, dass ich ja mit meinem Studium ein zweites Standbein habe.“</p>
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<p class="Body">Grundsätzlich überwiegt aber bei allen Beteiligten die Freude dabei zu sein. Anton Zetterholm trifft den Nagel auf den Kopf, wenn er sagt: „Wir sollten hier einfach eine schöne Zeit haben und es genießen Vergesst den Wettbewerb!“</p>
<p class="Body">In diesem Sinn begeben sich unsere bereits zu diesem Zeitpunkt perfekt geschminkten Interviewpartner zum Verkabeln, während das Publikum in das Studio strömt. Ca. 15 Minuten vor der Show kommt ein „Warm-Upper“ auf die Bühne und erzählt den Zuschauern, was sie machen sollen (frenetisch klatschen, jubeln, pfeifen) und was sie tunlichst unterlassen sollen (Nasebohren, gelangweilt gucken, aufstehen). Nach dieser Instruktion hält die Jury Einzug ins Studio und auch Moderator Hugo Egon Balder richtet ein paar Worte an das Publikum, bevor es ernst wird.</p>
<p class="Body">Dann geht es los und eines muss man festhalten: Eine solche Sendung zündet live um ein Vielfaches besser! Die Akustik am Bildschirm ist in der Regel grauenvoll, doch davon ist live nichts zu spüren. Musik und Gesang harmonieren und der Funke springt direkt aufs Publikum über. Philipp Hägelis sehr emotionales „Angels“ klingt noch lange im Studio nach und Katrin Löbbert („River deep, Mountain high“) und Elisabeth Hübert („Since you’ve been gone“) lassen die Wände wackeln. Selbst Jury-Mitglied Ralf Schaedler wippt fröhlich in seinem Sessel mit und Thomas Hermanns verschlägt es bei den ausgezeichneten Darbietungen der Finalisten fast die Sprache. Musical ist eben Live-Entertainment und nicht für das Format TV gemacht.</p>
<p class="Body">Nach knapp zwei Stunden und einer Zitterpartie für Jessica Kessler, Melanie Ortner, Patrick Stamme und Felix Maximilian, die alle noch ein zweites Mal singen mussten, verkündet die Jury das finale Urteil dieser Show. Die Anspannung ist bei allen Beteiligten deutlich zu spüren und die Luft vibriert: Melanie Ortner und Felix Maximilian sind am 18. April nicht mehr dabei. Beide tragen es mit Fassung, auch wenn die jeweiligen Fanblöcke doch sehr lange Gesichter machen und auch die ein oder andere Träne sich nicht unterdrücken lässt.</p>
<p class="Body">Wer wird Tarzan und Jane werden? Wir wissen es nicht. Verdient haben es ganz sicher alle. Die Entscheidung fällt am 2. Mai um 20.15 Uhr in Sat.1.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/ich-tarzan-du-jane/">Ich Tarzan, du Jane</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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