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	<title>Thorsten Tinney-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Thorsten Tinney-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Ein rundum gelungener Start in die Open Air Saison 2015</title>
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		<pubDate>Sun, 17 May 2015 13:42:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Brüder Grimm Festspiele in Hanau haben sich in den letzten Jahren zu einer festen Größe des Musicalsommers entwickelt. Regelmäßig wechselnde Kreativteams verleihen den angestaubten Grimmschen Märchen immer wieder einen neuen, unerwarteten Anstrich. In diesem Jahr liefern Cusch Jung (Regie) und Marc Schubring (Musik) ein Familienmusical auf höchstem Niveau ab. Zu Beginn wohnen die Zuschauer ...</p>
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<p>Die Brüder Grimm Festspiele in Hanau haben sich in den letzten Jahren zu einer festen Größe des Musicalsommers entwickelt. Regelmäßig wechselnde Kreativteams verleihen den angestaubten Grimmschen Märchen immer wieder einen neuen, unerwarteten Anstrich. In diesem Jahr liefern Cusch Jung (Regie) und Marc Schubring (Musik) ein Familienmusical auf höchstem Niveau ab.</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Zu Beginn wohnen die Zuschauer einer Gerichtsverhandlung in der Zwischenwelt bei, in der der Bonvivant Felix de Laroche-Carabas nach eindringlichem Flehen und Fürsprache der weiblichen Anwesenden begnadigt wird. Zur Bewährung wird er als Kater Felix mit der Auflage auf die Erde zurückgeschickt, einen armen Schlucker reich, glücklich und zum König zu machen. Der Müllersbursche Konstantin scheint dafür genau der Richtige zu sein.</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Der Zufall und die ebenfalls begnadigte Comtesse Romanova helfen dem Kater bei seiner Aufgabe. Romanova steht – wie könnte es anders sein – in Diensten der gelangweilten Prinzessin, die von ihrem Vater in Watte gepackt und von dessen Ratgeber, dem intriganten Zauberer Fürst Sourisaut, für seine Zwecke eingespannt wird.</p>
<p class="Body">Die Handlanger des Zauberers, Mist und Übel, sorgen durch ihre Tollpatschigkeit für jede Menge Chaos. Ihre kindliche Neugier und die Kabbeleien torpedieren mehr als einmal die fiesen Pläne ihres Meisters.</p>
<p class="Body">Am Ende verlieben sich Prinzessin und Müllersbursche ineinander; der König dankt ab. Kater Felix kann stolz auf seine Arbeit sein, denn bis zum Happy End gibt es jede Menge Verwicklungen und Irrwege.</p>
<p class="Body">Franz-Lorenz Engel hat das Märchen mit viel Witz und Augenzwinkern in ein Musical verwandelt, welches Cusch Jung mit einem ausgezeichneten Händchen für die perfekte Besetzung und eine nicht minder gelungene Personenregie auf die Bühne bringt. Marc Schubrings schwungvolle, abwechslungsreiche Melodien bieten für jeden Geschmack etwas. Kinder können die Songs schnell mitsummen und die Eltern erfreuen sich an den launigen Songtexten von Edith Jeske.</p>
<p class="Body">Komplettiert wird die Riege der Kreativen von Tobias Schunk (Bühne) und Ulla Röhrs (Kostüme). Schunks Bühne ist aufwendig, es wird auf drei Ebenen gespielt und im Handumdrehen wird aus einem Birkenwald das Königsschloss, eine Boutique oder die Mühle. Auch das ausgeklügelte Lichtdesign hat an dieser gelungenen Umsetzung einen großen Anteil. Röhrs Werk zeigt sich vor allem in den Kleidern der Prinzessin, den Kostümen der Engel und Rebhühner sowie den Umhängen des Zauberers. Vielseitig, ungewöhnlich, elegant und prunkvoll – hier kommt das Publikum aus dem Staunen kaum heraus.</p>
<p class="Body">Alle Rollen im „Gestiefelten Kater“ sind sehr gut besetzt &#8211; allen voran Tanja Bahmani als Köchin Mathilda. Ihre Mimik ist beeindruckend, sie spielt resolut und ihr Comedy-Talent lässt sich nicht verheimlichen. Zudem verfügt sie über eine starke Rockstimme, die sie nur zu gern und in vollem Umfang einsetzt. Mit „Dein Genuss ist ein Muss“ zeigt sie,  dass sie den König mehr als nur als Chef schätzt. Kurzerhand übernimmt sie das Regiment über dessen Wohlbefinden und nicht einmal der Zauberer kann daran etwas ändern.</p>
<p class="Body">Alexander Martin gibt den nonchalanten, gewitzten Kater, der mit unnachahmlichem französischen Akzent und die Charme die Damenwelt um den Finger wickelt. Er erinnert phasenweise an eine Mischung aus Rum Tum Tugger und Munkustrap aus „Cats“, doch in Sachen Gewitztheit ist Kater Felix seinen vierbeinigen Musicalkollegen um Meilen voraus.</p>
<p class="Body">Als Müllersbursche Konstantin steht Dennis Dobrowolski auf der Bühne des Amphitheaters am Schloss Philipsruhe. Er gibt den unsicheren, schüchternen, aber zu gleich herzensguten und grundehrlichen Jungen zu jeder Zeit glaubhaft. Seine Soli sind ebenso überzeugend. Seine jugendlich-warme Stimme passt perfekt zum Rollenprofil. „Lügen kann ich nicht“ ist hierfür der Beweis.</p>
<p class="Body">Dass Thorsten Tinney sein Fach beherrscht, beweist er seit vielen Jahren insbesondere in kleineren Inszenierungen („Pinkelstadt“, „Die Schwarzen Brüder“). Als Zauberer Fürst Sourisaut darf er seine dunkle Seiten zeigen und den ganzen Königshof schikanieren. Die Figur macht ihm sichtlich Spaß – bis zu dem Moment, wo er sich vom Kater austricksen lässt und sich – insbesondere für die kleinen Zuschauer nicht ersichtlich – vor aller Augen in eine Maus verwandelt, die vom Kater dann genüsslich verspeist wird.</p>
<p class="Body">Mist und Übel, die Diener, die so schusselig sind, dass sie in ihre eigenen Stolperfallen laufen, vereinen die meisten Lacher auf sich. Michael Schäfer und Michael Morgenstern erinnern vage an Max und Moritz und haben sichtlich Spaß an ihrer Aufgabe. Herausragend sind ebenfalls die Rebhühner nebst entsprechendem Ballett. Nicht nur die Kostüme, auch die Choreographien und die Mimik von Annette Potempa, Ira Theofanidis und Mirjam Wolf sorgen für Seitenstechen vor Lachen.</p>
<p class="Body">„Der Gestiefelte Kater“ in Hanau ist ein Lehrstück für eine perfekte Bühnenadaption. Ein Schlitzohr als Protagonist, der diese Eigenschaft ausleben darf, schräge, aber nicht zu seltsame Figuren, die Felix und Konstantin auf ihrer Reise begegnen, schmissige Kompositionen, kurzweilige Dialoge, phantasievolle Kostüme und ein mitreißendes Ensemble sind die Zutaten für diesen wunderbaren Musicalcocktail.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Amphitheater, Hanau</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>15. Mai 2015</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Alexander Martin, Tanja Bahmani, Dennis Dobrowolski, Thorsten Tinney, Michael Schäfer, Michael Morgenstern</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> <span class="Bold">Marc Schubring / Cusch Jung<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Reinhard Paul<br />
</span></div>
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		<title>Erfolgreicher Transfer von der Schweiz nach Norddeutschland</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/erfolgreicher-transfer-von-der-schweiz-nach-norddeutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Aug 2014 12:05:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2014]]></category>
		<category><![CDATA[Die Schwarzen Brüder]]></category>
		<category><![CDATA[Janko Danailow]]></category>
		<category><![CDATA[Jasper Klein]]></category>
		<category><![CDATA[Maite Kelly]]></category>
		<category><![CDATA[Open Air Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Zeug]]></category>
		<category><![CDATA[Schloss Bückeburg]]></category>
		<category><![CDATA[Thorsten Tinney]]></category>
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<p class="Body">Bereits 2007 wurde die Geschichte des zwölfjährigen Giorgio, der sein Leben als Kaminfegerjunge in Zwangsarbeit und Hunger im Mailand des 19. Jahrhunderts fristet und mit seinen Freunden, den „Schwarzen Brüdern“, die Flucht vor seinen Peinigern wagt, um in seine Heimat zurückzukehren, in der Schweiz uraufgeführt. Sieben Jahre später inszeniert Autor Mirco Vogelsang nun auch die Deutschlandpremiere auf Schloss Bückeburg.</p>
<p class="Body">Das fürstliche Schloss bietet eine wunderbare Kulisse für die Schornsteine, Taverne, das Haus von Giorgios Meister sowie den Mailänder Marktplatz. Die Kulissen (Harry Behlau) sind teilweise so passend in die Fassade des Schlosses eingearbeitet, dass man schon sehr genau hinsehen muss, um zu erkennen, dass Dachschindeln und Schornsteine „angebaut“ wurden.</p>
<p class="Body">Was direkt zu Beginn auffällt, sind die raumgreifenden Choreographien von Sabine Lindlar, die – nicht nur wegen des Schornsteinfeger-Hintergrunds – mehr als einmal an die Leichtigkeit von „Mary Poppins“ erinnern. Auch die Polonaise der Kaminkehrer-Buben („Frisch ans Werk“) ist wunderschön anzuschauen.</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Musikalisch lässt sich das Stück schwer einordnen. Von poppigen Ensemblenummern über rockige Duette bis hin zu gefühlvollen Balladen ist alles vertreten. Einen roten Faden lässt Georgij Modestov in seiner Komposition vermissen. Doch dem musikalischen Leiter Andreas Papst gelingt es, mit seinem 14-köpfigen Orchester einen beachtlichen Klangteppich zu schaffen, auf dem sich die dramatische Handlung entwickeln kann.</p>
<p class="Body">Aus dem Ensemble ragt ganz klar Jasper Klein als Giorgio heraus. Er ist in fast jeder Szene auf der Bühne und hat ein beachtliches Gesangs- und Schauspielpensum zu bewältigen. Während der Jungdarsteller schauspielerisch seinen erwachsenen Kollegen in keinster Weise nachsteht, hat er stimmlich seinen Weg noch nicht gefunden. Er wechselt zwischen seiner vollen, emotionalen Bruststimme und der kindlichen Kopfstimme, was den Genuss so manches Songs arg in Mitleidenschaft zieht.</p>
<p class="Body">Als väterlicher Freund steht ihm Thorsten Tinney als Meister Rossi zur Seite. Er gibt einen herzensguten Meister, der sich einerseits rührend um „seinen Buben“ kümmert, sich gleichzeitig aber dem egoistischen Wesen seiner Frau erwehren muss, die alles dafür tut, dass ihr Kronsohn Anselmo die beste Behandlung erfährt. Als eben jene Frau Rossi steht eine bild- und stimmgewaltige Maite Kelly vor dem Fürstenschloss. Wenn sie die Bühne betritt, hat niemand anderer mehr Raum. Sie erinnert in ihrem burschikosen Wesen an Madame Thénardier aus „Les Misérables“. Ihr rhythmisches Frühlingszwiebel-hacken im zweiten Akt ist wahrlich zum Zungeschnalzen. Was dieser Figur jedoch etwas abgeht, ist die Liebe zu ihren Kindern – auch zu ihrer an Schwindsucht erkrankten Tocher Angeletta. Das ist sehr schade, denn diese zusätzliche Facette hätte Mutter Rossi sicherlich noch interessanter gemacht.</p>
<p class="Body">Anselmo und Angeletta werden von Andreas Röder und Sandra Pangl gespielt. Beide spielen rollendeckend, entwickeln Emotionen und können das Publikum überzeugen. Gesanglich kann sich jedoch nur Pangl hervortun, die mit dem Solo „Dezemberwind“ einen der schönsten Titel des Stücks singen darf.</p>
<p class="Body">Giorgios besten Freund Alfredo, den im Verlauf des Stücks der permanent eingeatmete Russ umbringt, spielt Janko Danailow. Ihm gelingt es, viel Gefühl in das harte Leben der Kaminkehrer zu bringen. Er spielt sehr einfühlsam und man glaubt ihm die Beschützerrolle sofort. Sein sanfter Tenor passt ideal zu Modestovs Kompositionen und man lauscht ihm gern. In der Szene, die er auf dem Schlossdach spielt, richten sich alle Augen gebannt auf ihn und man wagt ob der Intensität des Songs und der Inszenierung kaum zu atmen. Bleibt nur zu hoffen, das sich der sehr echt klingende Husten nicht doch dauerhaft auf seine Stimmbänder auswirkt.</p>
<p class="Body">Ein schöner Kniff der Regie ist es, den Kinderhändler und den Retter der Schwarzen Brüder von demselben Darsteller spielen zu lassen. Während Peter Zeug als fieser Luini jedoch leider nicht gänzlich überzeugen kann, gelingt ihm dies als Dr. Casella in jeder Szene. Der Wandel vom geringschätzenden Alkoholiker zum hilfsbereiten, sorgsamen Arzt ist beachtlich. Die Szene „Na, wie wär&#8217;s?“, in der Giorgio von Dr. Casella komplett neu eingekleidet wird, ist wahrlich herzerwärmend.</p>
<p class="Body">Das Stück endet mit einem Happy End für Giorgio und einige seiner Freunde. Andere fallen leider der Schinderei ihrer Meister und der gefährlichen Aufgabe als Kaminkehrer zum Opfer. Zum Schluss erlebt der Zuschauer, dass die Hilfe des Arztes jedoch nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist: Luini treibt wieder neue Buben in die Stadt, die meistbietend verkauft werden, Familie Rossi lebt auch weiterhin in ständigem Streit und alles beginnt von vorn.</p>
<p class="Body">Leider war die Vorstellung nicht ausverkauft, was der Leistung des Ensembles und des Kreativ-Teams in keiner Weise gerecht wird. Vielleicht liegt es an den doch beachtlichen Ticketpreisen von bis zu 99 Euro. Vielleicht muss es sich aber auch erst noch herumsprechen, dass man im Schloss Bückeburg hochklassiges Open Air Musical erleben kann. Der Anfang ist gemacht, man darf gespannt sein, was die neue Saison in Bückeburg für die Zuschauer bereithält.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></p>
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<div class="bumper">
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<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Open Air Bühne, Schloss Bückeburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>29. August 2014</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Janko Danailow, Maite Kelly, Jasper Klein, Thorsten Tinney, Peter Zeug</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong><span class="Bold"> G. Modestov / M. Vogelsang<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> stappenbeck-foto.de</span></p>
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		<title>Liebevoll inszenierter Klassiker</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/liebevoll-inszenierter-klassiker/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Aug 2007 11:01:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2007]]></category>
		<category><![CDATA[Altonaer Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kira Primke]]></category>
		<category><![CDATA[Thorsten Tinney]]></category>
		<category><![CDATA[Tino Andrea Honegger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer wieder gern hört man „Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen“ – weiß man doch, dass Eliza damit den entscheidenden Schritt vom Blumenmädchen aus der Gosse zur jungen Dame der Londoner Gesellschaft geschafft hat. Die Plakate in Hamburg ließen eine moderne Produktion des Lerner/Loewe-Stücks vermuten, doch Regisseur Willi Welp hatte eine Überraschung parat. ...</p>
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<div class="style_3">
<p class="Body">Immer wieder gern hört man „Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen“ – weiß man doch, dass Eliza damit den entscheidenden Schritt vom Blumenmädchen aus der Gosse zur jungen Dame der Londoner Gesellschaft geschafft hat.</p>
<p class="Body">Die Plakate in Hamburg ließen eine moderne Produktion des Lerner/Loewe-Stücks vermuten, doch Regisseur Willi Welp hatte eine Überraschung parat. Anstatt die Handlung wie üblich in London nachzuzeichnen, hat er das ganze auf ein Kreuzfahrtschiff verlegt. Dieser Ortswechsel wird durch schräg stehende Möbel, Wassermotive auf der Bühnenrückwand, Algenähnliche Gewächse in Mrs. Higgins Räumlichkeiten (Bühne: Matthias Moebius) und durch das unverkennbare Erklingen von Schiffshörnern (als auch Prof. Higgins endlich merkt, dass er Eliza liebt und sie in seine Arme schließt) vielleicht sogar etwas zu dezent umgesetzt.</p>
<p class="Body">Spannend versprach auch die Besetzung zu werden: nur neun Darsteller und eine sechsköpfige Band traten an, um dieses üblicherweise groß und ausladend klingende Musical auf die Bühne des Altonaer Theaters zu bringen. Gleich vorweg: Akustisch lässt „My Fair Lady“ nichts zu wünschen übrig. Matthias Stötzel (musikalische Leitung) hat Frederick Loewes Kompositionen für die kleine Band, das Songbird Orchestra, neu arrangiert und so machen die sechs Musiker, die während der ganzen Vorstellung im hinteren Bühnenbereich stehen bzw. sitzen, jedem großen Orchester spielend Konkurrenz. Dass anstatt einer Vielzahl von Darstellern ganze zwei Herren das Ensemble von „May Fair Lady“, also die Bettler am Covent Garden, die Saufkumpanen von Alfred P. Doolittle, die feine Gesellschaft in Ascot und auf dem Diplomatenball, wirkt zunächst befremdlich, funktioniert aber tadellos. Das liegt aber vor allem auch daran, dass Sascha Kraft und Andreas Busch in den verschiedenen Charakteren ihre Wandlungsfähigkeit sowie ausreichend komödiantisches Talent beweisen und ganz nebenbei auch noch gesanglich überzeugen.</p>
<p class="Body">Als Mrs. Higgins steht mir Hannelore Droege eine sehr erfahrene Theaterschauspielerin zum wiederholten Mal auf der Bühne in Hamburg-Altona. Als schrullig-liebenswerte Mutter des unangepassten Henry Higgins hat sie die Sympathien auf ihrer Seite. Torsten M. Krogh, unverkennbar und unüberhörbar ein Hamburger Urgewäschs, gibt einen wundervoll vertrottelten Alfred P. Doolittle. Es kommt kein Zweifel auf, dass man mit diesem unfreiwillig zu Reichtum gelangenden Herrn, jede Menge Spaß haben kann, er aber dennoch an den richtigen Stellen Tiefgang und Seele zeigt. In der Doppelrolle von Mrs. Pearce, der Hausdame von Prof. Higgins, und Mrs. Eynsford-Hill, der Mutter des unsterblich in Eliza verliebten Freddy, ist Claudia Reimer zu sehen. Sie versucht das Beste aus diesen undankbaren Rollen herauszuholen und erntet vor allem als Mrs. Pearce für ihren trockenen Humor so manchen Lacher. Der in allen Inszenierungen von „My Fair Lady“ mitleidig belächelte, bis über beide Ohren verliebte Freddy Eynsford-Hill wird in Hamburg von Tino Andrea Honegger gegeben. Wie so oft erweist sich diese scheinbar einfache Rolle auch in dieser Produktion als Knackpunkt, denn stimmlich ist der junge Schweizer der Rolle bei Weitem nicht gewachsen, auch wenn er durch sein charmantes Spiel und seine liebevolle Art vieles wieder wett macht.</p>
<p class="Body">Kommen wir zu den drei Hauptfiguren: Prof. Higgins, der mit Oberst Pickering darum wettet aus der rüden Eliza Doolittle innerhalb von nur sechs Monaten eine feine Dame machen zu können. Den unangenehmen, sehr von sich eingenommenen Sprachlehrforscher spielt Thorsten Tinney. Das herrische, unnachgiebige Wesen des Charakters nimmt man ihm sofort ab. Mitfühlend erlebt der Zuschauer mit, wie sich Higgins alias Tinney gegen seine Gefühle für Eliza wehrt und möchte ihm doch eigentlich zurufen, dass sie ihm und seinem Herzen aus Stein nur gut tun kann. Gesanglich meistert Tinney, der in den letzten Jahren in „Jekyll &amp; Hyde“, dem „Kleiner Horroladen“ und „Pinkelstadt“ zu sehen war, auch die leisen Töne mit viel Gefühl. Seine Bühnenpräsenz stellt alle anderen in den Schatten. Klaus Falkhausen gibt den gar nicht so strengen Oberst Pickering, den Ersatzvater von Eliza. Seine jahrelange Erfahrung auf und hinter der Bühne kann er voll ausspielen und ist zu jeder Sekunde glaubhaft. Besonders Freude machen die Szenen mit Mrs. Higgins, in der sich Pickering in Ausreden verstrickt und sich kaum mehr selbst zu befreien vermag.</p>
<p class="Body">Als Gegenstand der Wette zwischen diesen beiden älteren Herren, das Blumenmädchen Eliza Doolittle, wurde von Kira Primke engagiert. Ihre Rolle macht ihr sichtlich Spaß. Gesanglich ist an der ausgebildeten Opernsängerin nichts auszusetzen, sie nimmt jede Hürde scheinbar im Vorbeigehen. Auch von ihrem Auftreten her taugt sie durchaus als Sympathieträgerin. Einzig die Trennschärfe zwischen Straßendirne und späterer Lady hätte sie noch deutlicher herausarbeiten können. Zu häufig sind die beiden Mädchen sich akustisch zu ähnlich. Noch etwas mehr Mut zu Straßenslang (auch und gerade im Gesang) und auch dieses winzige Manko löst sich auf.</p>
<p class="Body">„My Fair Lady“ im Altonaer Theater macht Freude, das Publikum geht beschwingt und mit einem Lied auf den Lippen aus dem Theater. Wer sich von dieser Spiel- und Lebensfreude anstecken lassen will, hat dazu auf der Norddeutschland-Tournee der Inszenierung in den nächsten Wochen Gelegenheit dazu. Im Winter kehrt die Produktion dann wieder in ihr Stammhaus nach Hamburg zurück.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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</div>
<div class="spacer"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Altonaer Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>August 2007</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Tino Andrea Honegger, Kira Primke, Thorsten Tinney</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> <span class="Bold">Willi Welp<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Altonaer Theater</span></div>
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		<title>Pinkelstadt &#8211; das Anti-Musical</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/pinkelstadt-das-anti-musical/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Nov 2006 09:02:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2006]]></category>
		<category><![CDATA[Aris Sas]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Ilja Richter]]></category>
		<category><![CDATA[Katherine Mehrling]]></category>
		<category><![CDATA[Pinkelstadt]]></category>
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		<category><![CDATA[Thorsten Tinney]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Buch von Greg Kotis liefert die Vorlage für ein Musical, das die Welt nicht braucht. Die völlig abstruse Handlung um das Recht kostenlos öffentliche Bedürfnisanstalten aufsuchen zu dürfen, garantiert einen amüsanten Abend, der vor allem durch Wolfgang Adenbergs Wortwitz und die hervorragende Cast &#8211; allen voran Thorsten Tinney und Katharine Mehrling &#8211; besticht. Im ...</p>
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<p class="Body">Das Buch von Greg Kotis liefert die Vorlage für ein Musical, das die Welt nicht braucht.</p>
<p class="Body">Die völlig abstruse Handlung um das Recht kostenlos öffentliche Bedürfnisanstalten aufsuchen zu dürfen, garantiert einen amüsanten Abend, der vor allem durch Wolfgang Adenbergs Wortwitz und die hervorragende Cast &#8211; allen voran Thorsten Tinney und Katharine Mehrling &#8211; besticht.</p>
<p class="Body">Im alten Berliner Schloßparktheater steht ein ausgezeichnetes Ensemble im Rampenlicht und performt eines der kuriosesten Musicals unserer Zeit. Greg Kotis Geschichte von staatlich sanktionierten Bedürfnisanstalten, die nach dem “Großen Stunk” nur noch gegen eine permanent steigende Gebühr nutzbar sind &#8211; private Örtchen sind verboten &#8211; ist eine außerordentlich gut geschriebene an den Haaren herbeigezogene Fiktion. Oder nicht?</p>
<p class="Body">Aris Sas als kämpferischer Antiheld Jonny Stark, der so gar nicht musical-like für seine Überzeugungen sterben muss, überzeugt sowohl gesanglich als auch schauspielerisch. Jedoch macht es sein Charakter nicht eben einfach, sich mit ihm als Held der Geschichte zu identifizieren oder ihm in seiner Revolte gegen die GmbHarn &amp; Klo KG nachzueifern.</p>
<p class="Body">Gabriele Ramm ist als gestrenge Klofrau Elfriede Fennichfux genauso gut besetzt wie als liebende Mutter, die ihre uneheliche Tochter Freya vor dem Lynchmord der aufgebrachten Revoluzzer schützt. Sara Fonseca wirkt als Freya von Mehrwerth sehr unschuldig und wird dadurch ihrer späteren Rolle als Anführerin der Massen (Ähnlichkeiten mit “Evita” sind absolut gewollt) nicht wirklich gerecht.</p>
<p class="Body">Apropos Evita, in Pinkelstadt erlebt das musical-geschulte Publikum viele Aha-Effekte, da einige Szenen einfach aus anderen Stücken kopiert wurden. So feiert man ein &#8211; zugegeben etwas ungewöhnliches &#8211; Wiedersehen mit den revoltierenden, fahnenschwenkenden Studenten aus “Les Misérables”, trifft Rose und Jack aus dem Hollywood-Blockbuster “Titanic”, erlebt die aufkeimende Liebe zwischen Tony und Maria aus der “West Sidfe Story” mit, sieht Choreographien aus “Fosse” und wohnt der berühmten Balkonszene aus “Evita” bei &#8211; nur ohne Balkon versteht sich.</p>
<p class="Body">Doch das gesamte Stück würde ohne den Erzähler und Dorfpolizisten Wachtmeister Kloppstock nicht funktionieren. Mit Thorsten Tinney wurde ein charismatischer Darsteller gefunden, der den Wechsel zwischen Erzähler außerhalb der Handlung und dem nur unterschwellig fiesen Wachtmeister von Pinkelstadt ausgezeichnet meistert. Mit vor Selbstironie triefendem Sarkasmus begrüßt er die Zuschauer und macht gleich allen klar, dass sie hier kein Happy-End-Musical erwarten dürfen, bei dem alle glücklich und freudestrahlend von der Bühne gehen.</p>
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Unterstützt wird er bei seinen Erläuterungen von Klein Erna (Katharine Mehrling). Als freche Göre mit Berliner Schnauze fragt sie dem smarten Polizisten Löcher in den Bauch und lässt zwischendurch von Zeit zur Zeit ihr Genie aufblitzen.</p>
<p class="Body">Genie &#8211; das stellen auch Wolfgang Adenberg und Ruth Deny wieder unter Beweis. Ihre bis ins kleinste Detail durchdachten Texte allein wären es wert, dieses Stück zu schauen. Dieses Team sollte viel mehr Stücke gemeinsam bearbeiten &#8211; dann käme endlich wieder etwas mehr Anspruch in die sonst so 08/15-übersetzten Musicals.</p>
<p class="Body">Die gefälligen Kompositionen von Mark Hollmann tragen ebenfalls dazu bei, dem Zuschauer die an sich recht dramatische Geschichte von Jonny Stark und seinen Mitstreitern leicht verdaulich zu präsentieren.</p>
<p class="Body">Das ganze “Pinkelstadt”-Ensemble sprüht vor ansteckender Energie und lässt die Zuschauer vergessen, dass ein komplett überflüssiges Musical sehen, auf das die Welt zum einen nicht gewartet hat und das zum anderen ohne den obligatorischen Moral-Zeigefinger auskommt.</p>
<p class="Body">Kurzum: Unerwartet großartige, kurzweilige Unterhaltung auf höchsten Niveau.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<p class="paragraph_style"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schloßparktheater, Berlin</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">2006</span></span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Katherine Mehrling, Aris Sas, Ilja Richter, Thorsten Tinney</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Buch / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Greg Kotis / Mark Hollmann<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage Entertainment</span></p>
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		<title>Mal was anderes gefällig?</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Apr 2006 20:01:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entertainment-Shows]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kehrwieder Varieté]]></category>
		<category><![CDATA[Thorsten Tinney]]></category>
		<category><![CDATA[tribute to Dean Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Voxpop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer die hohen Ticketpreise der Stage Entertainment für die Ensuite-Musicals nicht zahlen möchte, bekommt in den letzten Wochen immer mehr Gelegenheiten geboten, sich andere, noch nicht da gewesene, neuartige Musik- und Entertainment-Shows anzusehen. blickpunkt musical hat sich in diesem Bereich einmal genauer umgesehen und vier aktuelle Produktionen ausgewählt, die wir Ihnen aus unterschiedlichsten Motiven gern ...</p>
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<div id="body_content" class="bumper">Wer die hohen Ticketpreise der Stage Entertainment für die Ensuite-Musicals nicht zahlen möchte, bekommt in den letzten Wochen immer mehr Gelegenheiten geboten, sich andere, noch nicht da gewesene, neuartige Musik- und Entertainment-Shows anzusehen. blickpunkt musical hat sich in diesem Bereich einmal genauer umgesehen und vier aktuelle Produktionen ausgewählt, die wir Ihnen aus unterschiedlichsten Motiven gern näher bringen möchten.</p>
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<p class="Body">Zunächst ist dort „Afrika, Afrika“ zu nennen, André Hellers neueste Zirkusshow, die sich mit allen Facetten des afrikanischen Kontinents auf musikalische und akrobatische Weise auseinandersetzt. Die Art und Anzahl der Darbietungen ist so vielfältig wie das Land – von Stammestänzen, über nordafrikanische Gesänge bis hin zu den Slums von Johannesburg und Kapstadt – wird ein breites Spektrum geboten. Choreograph Georges Momboye sorgt für ein abwechslungsreiches Tanz-Feuerwerk.</p>
<p class="Body">Die mehr als 100 Artisten sind Spitzenklasse, sie zeigen als Jongleure, Kletterer, menschliche Pyramiden, Schlangenmenschen oder einfach nur Tänzer eine atemberaubende Körperbeherrschung, die sie mit schier unbändiger Lebensfreude präsentieren.</p>
<p class="Body">Farbenfrohe Kostüme, nicht minder bunte Videoprojektionen an die Zeltwände und eine gut eingestimmte Band runden das Vergnügen ab.</p>
<p class="Body">Die Fröhlichkeit des Ensembles ist ansteckend und man geht nach einem Abend im geheizten und stilistisch passend eingerichteten Zeltbau gut gelaunt in die nordeuropäische Welt hinaus.</p>
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<div class="tinyText">Die neuartige Show „Voxpop“ lockt mit sechs jungen Engländern, die sich selbst zu ihren Gesängen begleiten: eine Musik-Show ohne Instrumente. Den Zuschauer erwartet weder ein reines Musikkonzert, noch eine weitere A-Cappella-Truppe, die zum hundertsten Mal „Only You“ von den Flying Pickets zum Besten gibt.</div>
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<p class="Body">Wie man nach einer schrägen Auftaktnummer mit E-Gitarren und auseinander fallenden Drums sehr schnell feststellt, besteht die Eigenbegleitung aus zwei jungen Künstlern Andy Frost und Derek Elroy, die als menschliche Rhythmusmaschinen eingesetzt werden. Die beiden begleiten die anderen vier Kollegen (Steve Trowell, Nic Doodson, Michael Welton und James Fortune), die sich durch diverse Boygroup-Songs kämpfen, sich aber mit ihren dünnen Stimmen kaum gegen die Übermacht der beiden Beatboxer durchsetzen können.</p>
<p class="Body">Ein sehr gutes Lichtdesign rückt die sechs jungen Männer immer wieder ins rechts Licht und zeigt, dass die Kreativen etwas von ihrem Handwerk verstehen. Etwas missglückt wirken hingegen die steifen Choreographien, die die Hälfte der Darsteller zur Deutschlandpremiere am 8. März in Hamburg nicht beherrschte.</p>
<p class="Body">Leider suchten die Künstler auch nur wenig den Kontakt zum Publikum und spulten in erster Linie ihr Programm ab. Einige Nummern wirkten sehr gut und stimmig, aber am Ende überwiegt das Bedauern, dass mehr Beatboxing zu hören war als richtiger A-Cappella-Gesang. Dieses Missverhältnis lässt den Abend eher unglücklich ausklingen, denn sich zwei Stunden überwiegend das „Wummern“ von beatboxenden Künstlern anzuhören anstatt des Gesangs von ausgebildeten Sängern, wird spätestens nach dem ersten Akt tendenziell langweilig.</p>
<p class="Body">Fast ganz ohne Gesang kommt das Kehrwieder Varieté aus. Mit dem dritten Programm „Blind Date“ wird ganz wie früher bodenständiges Varieté geboten – Moderation, Komödianten und Akrobaten  &#8211; vorwiegend aus dem osteuropäischen Raum &#8211; wechseln sich über zwei Stunden ab und sorgen für gleichermaßen für lachende und erstaunte Gesichter im Publikum.</p>
<p class="Body">Moderator Matthias Brodowy führt –noch nicht ganz so souverän – durch die bunte Show. Verschiedene Akrobaten, Jongleure und Comedy-Gruppen zeigen ihr Können auf der Bühne, an den Ringen und haben sich rund um ihre Vorführungen charmante Rahmenhandlungen oder musikalische Untermalung ausgedacht. Der Moderator selbst ergänzt das Programm durch ansatzweise politisches Kabarett und selbstgeschriebene Stücke wie beispielsweise den „Jammer-Song“, der dem Publikum deutlich die den Deutschen nachgesagte Jammer-Mentalität vor Augen führt.</p>
<p class="Body">Varieté-Veranstaltungen sind nichts Neues, doch in einem ausgebauten Speicher, bei dem die alten Träger Bestandteil der Bühne sind, und mit einem sehr gut zusammengestellten Menü aus der hauseigenen Küche, ist ein Abend im Kehrwieder Varieté mehr als einen Versuch wert. Übrigens: Noch im Mai beginnt das neue Programm „Männer für Kenner(innen)“, das sich explizit an alle unfreiwilligen Fußball WM-Opfer wendet.</p>
<p class="Body">Ein echtes Kleinod der Kleinkunst ist der Dean Martin Abend mit Musical-Darsteller Thorsten Tinney. Die Gastspieldirektion Wolfgang Jansen schickt das Vegas Lounge Trio, bestehend aus einem Drummer, einem Bassisten und einem Pianisten, zusammen mit Thorsten Tinney seit einigen Monaten erfolgreich auf Tournee durch deutsche Lande. Mit seinem „tribute to Dean Martin“ nimmt Tinney die Zuschauer mit auf eine Zeitreise durch das bewegte Leben von Dean Martin. Beginnend mit dem kleinen italienischen Jungen, der in Amerika aufwächst, über diverse geschiedene Ehen, musikalische Erfolge, die eigene TV-Show, berühmte Wegbegleiter wie Jerry Lewis bis hin zu seinem Krebstod am 25. Dezember 1995.</p>
<p class="Body">Dabei gibt der ehemalige „Jekyll &amp; Hyde“- und „Pinkelstadt“-Darsteller den charmanten Entertainer, der – immer mit Zigarette und Whiskey-Glas bewaffnet – die Damen im Publikum anflirtet, Anekdoten aus dem Leben erzählt und vor allem all die Songs zum Besten gibt, die Dean Martin weltberühmt gemacht haben. Dazu zählt neben „Volare“ und Everybody loves somebody“ natürlich auch „That’s Amore“.</p>
<p class="Body">Tinney gefällt sich sichtlich in der Rolle des Alleinunterhalters und unter Berücksichtigung, dass es sich ja um eine tribute-Show und nicht um einen Imitatorenabend handelt, gereichen auch die dargebotenen Musikstücke zu großem Vergnügen. So unaufwändig die Ausstattung daherkommt, so pur und hautnah ist der Künstler zu erleben. Augenzwinkernd führt er durch mehr als zwei Stunden amerikanische Unterhaltungsgeschichte. So macht Musiktheater Spaß!</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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<div class="text-content style_External_270_52">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> verschiedene Spielstätten, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere:</span></strong> März / April 2006</span></div>
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