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	<title>Thalia Theater-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Thalia Theater-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Weltpremiere mit viel Potential</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jul 2017 22:03:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Gundlach]]></category>
		<category><![CDATA[Craig Simmons]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Sönke Wortmanns Film 1994 die Massen ins Kino zog, machte Ralf König keinen Hehl daraus, dass er von der Verfilmung seines Comics nichts hielt, insbesondere da die homosexuellen Protagonisten im Gegensatz zu den Heteros sehr überzeichnet wurden. Mehr als 23 Jahre später bringt das Hamburger Thalia Theater im Rahmen des Thalia Sommers die Musicalfassung ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Sönke Wortmanns Film 1994 die Massen ins Kino zog, machte Ralf König keinen Hehl daraus, dass er von der Verfilmung seines Comics nichts hielt, insbesondere da die homosexuellen Protagonisten im Gegensatz zu den Heteros sehr überzeichnet wurden. Mehr als 23 Jahre später bringt das Hamburger Thalia Theater im Rahmen des Thalia Sommers die Musicalfassung von Christian Gundlach und Craig Simmons auf die Bühne. Die Weltpremiere wird von Harald Weiler inszeniert, während Stephan Sieveking Gundlachs Kompositionen mit der 5-köpfigen Band intoniert.</p>
<p>In den 30 Jahren seit der Erstveröffentlichung des Comics hat sich die Welt weitergedreht, Themen wie Homosexualität werden in der Öffentlichkeit lange nicht mehr als so anrüchig wahrgenommen wie damals – auch wenn man leider sagen muss, dass unsere Gesellschaft nicht müde wird, die Unterschiede zu betonen anstatt die Menschlichkeit in den Mittelpunkt zu stellen. Man könnte also annehmen, dass Theatermacher die Chance nutzen, ein Stück, das mit den Klischees von Hetero- und Homosexualität spielt, ins Hier und Jetzt zu übertragen. Doch weit gefehlt, „Der bewegte Mann“ ist eine ungeschönte Reise zurück in die späten 1980er Jahre&#8230;</p>
<p>Lars Peter (Ausstattung) versteckt die Hinterbühne mitsamt Band hinter einem Lametta-Vorhang und baut die Schlafzimmer von Norbert und Doro im Vordergrund nebeneinander auf. Die Handlung spielt abwechselnd in einem der beiden Schlafzimmer, doch manchmal lässt Weiler Doro auch mitten im Song in Norberts Schlafzimmer wechseln und sich an der Schulter des Metzgers ausweinen. Verstehen muss man diese Vermischung der Schauplätze nicht&#8230;</p>
<p>Die Idee, die Geschichte von Axel, Doro und Norbert abwechselnd in einem der beiden Schlafzimmer zu erzählen, ist nicht schlecht, wird aber nach dem dritten Wechsel von Dialog und Song zunehmend fad. Anstrengend und phasenweise sehr bedauerlich ist auch, dass die Schwulen-Klischees auch in der Bühnenfassung Überhand nehmen: Waltraud und Fränzchen laufen permanent im Fummel herum, der Metzger hat offenbar einen Lack- &amp; Leder-Fetisch, und überhaupt zählen für sie nur „Sahnehintern“. Der Mensch, der diesen Hintern trägt, scheint unwichtig.</p>
<p>Wenn also Bühne und Handlung schon nicht überzeugen können, wie schaut es dann mit der Musik und den Darstellern aus? Die 17 Songs, die das Publikum im Laufe des Abends zu Hören bekommt, sind poppig und seicht. Stücke, die das Potential zu einer Hymne haben (bspw. Waltrauds „Sei einfach Du“, „Waltraud weiß Bescheid“) verpuffen im klischeetriefenden Nebel.</p>
<p>Apropos Waltraud, diese Figur bringt viel mit, um der eigentliche Star der Show zu sein, doch leider verschenken Gundlach und Weiler auch hier viele Gelegenheiten. Es gibt zwar einige sehr witzige Dialoge, doch die reißen es leider auch nicht raus. Mark Weiler, der die Rolle erst drei Wochen vor der Premiere vom erkrankten Tim Koller übernahm, kann man hier keinen Vorwurf machen. Er ist der sympathische Kopf des Dreiergespanns mit Norbert und Fränzchen und redet Norbert immer wieder ins Gewissen. Jan Kersjes gibt eben diesen hochgradig in Axel verliebten Norbert sehr gefühlfühl und authentisch. Gesanglich kann er – genau wie der Rest des Ensembles – nicht überzeugen, doch er darf die mit Abstand sympathischste Rolle spielen und weiß diesen Vorteil zu nutzen.</p>
<p>Der – in der Musicalfassung leider nicht besonders überzeichnete – Macho Axel wird von dem erst 21-jährigen Elias Krischke gespielt. So schön sein durchtrainierter Körper – insbesondere in den viel zu ausgedehnten Nacktszenen – anzuschauen ist, so wenig gelingt es ihm, die Rolle glaubwürdig über die Rampe zu bringen. Dafür wirkt er auch im Vergleich zu seinen Kollegen einfach noch zu jung. Gesanglich zeigt er nach „Fast normal“ 2016 in den Kammerspielen einmal mehr, dass er viel Potential hat. Doch Gundlachs Kompositionen geben ihm dazu leider keine Möglichkeit.</p>
<p>Die von Axel gleichermaßen betrogene und geliebte Doro wird von Jennifer Siemann verkörpert. Viel Charakter vermag sie der auf einer emotionalen Achterbahn fahrenden Doro nicht zu geben, und auch gesanglich kann sie ihr Können nicht zeigen. In beiden Fällen liegt dies aber nicht an ihrem Unvermögen, sondern an der schwachen Personenregie und den wenig gehaltvollen Songs.</p>
<p>Aus der Besetzung sticht Sascha Rotermund als Metzger und Doros alternder Onkel hervor. Seine Sprüche treffen genau ins Schwarze. Er wirkt sowohl als norddeutscher Onkel, der sich mit Männern in Frauenkleidung konfrontiert sieht, als auch als homosexueller Metzger, der nach einer Ladung Bullenspray auch einer nymphomanen Frau nicht abgeneigt ist, sehr authentisch und hat viele Lacher auf seiner Seite.</p>
<p>Das Premierenpublikum spendet eher braven Applaus, wirkliche Begeisterung klingt anders. Aber man kann es ihm nicht verdenken, die Musicalfassung von „Der bewegte Mann“ ist über lange Strecken altbacken und voller Klischees, musikalisch unaufgeregt und die Charaktere zu oberflächlich. Schade, dass bei einer immer noch aktuellen Thematik so viele Möglichkeiten ungenutzt verschenkt wurden.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
erschienen <em>in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Thalia Theater, Hamburg</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Premiere:</strong> 26. Juli 2017</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong>Elias Krischke, Jennifer Siemann, Mark Weiler, Sascha Rotermund, Jan Kersjes</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik &amp; Buch / Regie:</span></strong> Christian Gundlach &amp; Craig Simmons / Harald Weiler</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> G2 Baraniak<br />
</span></div>
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		<title>Charles Manson &#8211; Summer of Hate</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/charles-manson-summer-of-hate/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Sep 2014 11:58:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2014]]></category>
		<category><![CDATA[Alicia Aumüller]]></category>
		<category><![CDATA[Charles Manson]]></category>
		<category><![CDATA[Franziska Hartmann]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jörg Pohl]]></category>
		<category><![CDATA[Maja Schöne]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Rudolph]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Pucher]]></category>
		<category><![CDATA[Summer of Hate]]></category>
		<category><![CDATA[Thalia Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Tilo Werner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ein Musical &#8222;nur&#8220; 105 Minuten lang ist und schon bei der Uraufführung ohne Pause gespielt wird, fragt man sich unweigerlich, ob es für diese Entscheidung einen Grund gibt. Im Fall von &#8222;Charles Manson &#8211; Summer of Hate&#8220; gibt der Untertitel &#8222;Ein musikalischer Trip zwischen L. A. und dem Death Valley” auch nur wenig mehr ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ein Musical &#8222;nur&#8220; 105 Minuten lang ist und schon bei der Uraufführung ohne Pause gespielt wird, fragt man sich unweigerlich, ob es für diese Entscheidung einen Grund gibt. Im Fall von &#8222;Charles Manson &#8211; Summer of Hate&#8220; gibt der Untertitel &#8222;Ein musikalischer Trip zwischen L. A. und dem Death Valley” auch nur wenig mehr Aufschluss. Das Publikum wird wahrhaftig auf einen Trip geschickt &#8211; aber leider nicht auf einen positiven.</p>
<p>Dabei fängt es durchaus gut an: Die Bühne des Hamburger Thalia Theaters ist mit Sand ausgestreut, es liegen trockene Büsche und Steine herum, es fehlt nur noch die obligatorische Mundharmonikamelodie und das Wüsten-/Western-Feeling wäre perfekt. Die Band wird hinter einem Paravent platziert, durch dessen Fenster man das Geschehen dahinter mit verfolgen kann.</p>
<p>Zu Beginn tragen alle Darsteller, inkl. der Damen, einen Bart, der für Charlie Manson so bezeichnend ist. Der Paravent öffnet sich und gibt den Blick frei auf einen bühnenhohen Drahtzaun. Es gibt nunmehr zwei sichtbare Spielebenen. Doch auch hinter dem Zaun passiert noch etwas. Das dortige Geschehen wird live mit einer Kamera aufgenommen und wiederum vorn auf den Zaun projiziert. Manchmal werden auch Originalvideos mit Interviews oder aus TV-Berichten dazwischen geschnitten.</p>
<p>So abwechslungsreich die Spielebenen, so uneinheitlich ist auch die Sprache im Stück. Die Dialoge finden mal auf Englisch, mal auf Deutsch statt. Schade ist in diesem Zusammenhang, dass einige Worte falsch übersetzt wurden. So ist zum Beispiel in einem Hintergrundvideo von einer Fesselung mit einem &#8218;tie&#8216; (Schlips / Krawatte) die Rede, was die im Vordergrund spielende Darstellerin mit &#8218;Handtuch&#8216; (im englischen: towel) übersetzt.</p>
<p>Viele Szenen wirken zusammenhanglos, so verwirrend wie die Titelfigur Charles Manson selbst. Dem jüngeren Publikum sagt der Name wohl eher nichts. Aber es darf auch bezweifelt werden, dass die älteren Zuschauer diese sehr amerikanische Geschichte in den 1960er Jahren bis ins Detail verfolgt haben.</p>
<p>Ein umfangreiches Programmheft gibt einen Überblick über die Zeitgeschichte und zeichnet Charles Mansons Lebensweg nach. Aber auch nach dem Studium dieser fast 60 Seiten hat man nicht das Gefühl, wirklich klar zu sehen.</p>
<p>Die Musik fügt sich gut in dieses schräge Gesamtkonzept ein. Manche Titel sind sehr gefällig, andere wiederum sind so disharmonisch, dass man sich fast die Ohren zuhalten möchte (bspw. &#8222;Your home is where you&#8217;re happy&#8220;).</p>
<p>Das sehr entspannte, freie Kommunenleben der &#8218;Family&#8216; wird sehr gut dargestellt. Die sexuellen Gepflogenheiten und wie man ein Teil dieser Familie werden konnte, werden sehr ausschweifend beschrieben. Hierzu erzählen fünf Frauen ihre persönliche Geschichte; im Hintergrund laufen Originalvideos und -fotos der Damen. Die Verehrung Charlie Mansons als Vaterfigur und Führer wird überdeutlich.</p>
<p>Nichtsdestoweniger fehlt der rote Faden in der Handlung. Denn nach dieser Beschreibung von Interna verschiedenster Art folgt ein Rock-Song mit gleich drei Charles Manson Darstellern. Das Publikum wird vollständig durch einen Scheinwerfer geblendet und man kann dem Konzert nur noch akustisch folgen. Spätestens jetzt wird klar, warum im Foyer überall kostenlose Ohrstöpsel verteilt wurden.</p>
<p>Der Massenmord, für den Manson schließlich verurteilt wurde, wird sehr beklemmend nachgezeichnet. Dass die zwei Blondinen im Pool darüber lästern wie über den neuesten Modetrend, wirkt einmal mehr unpassend. Die in der Folgeszene ausgeschnittenen Augen im Video einer Mittäterin gehen noch einen Schritt weiter und haben Horrorfilm-Charakter.</p>
<p>Nach genau 105 Minuten endet das Stück und das Publikum bleibt verwirrt zurück. Alle Darsteller (Alicia Aumüller, Franziska Hartmann, Jörg Pohl, Sebastian Rudolph, Maja Schöne, Tilo Werner) haben einen sehr guten Job gemacht. Sowohl gesanglich als auch schauspielerisch überzeugen sie gleichermaßen. Auch die kleine Band &#8218;Trümmer&#8216; unter der Leitung von Christopher Uhe hat das Theater vollständig mit ihrem Rock-Pop-Sound gefüllt. An Tabea Brauns Kostümen der 60er und 70er Jahre gibt es genauso wenig auszusetzen wie an dem sehr gelungenen Bühnenbild (Stéphane Laimé).</p>
<p>Doch das Buch und die Regie von Stefan Pucher geben Rätsel auf. Die Ereignisse werden nicht chronologisch nacherzählt. Wer im jeweiligen Moment der Aufführung im Mittelpunkt steht, ist auch nicht klar. Es wird nicht Position bezogen (Sind Regisseur oder Autor Fans der Musik? Oder finden sie einfach nur das Kommunenleben spannend?). Auch eine &#8218;Moral von der Geschichte&#8216; vermisst man. Wertfreie Betrachtungen von historischen Ereignissen sind sicherlich keine schlechte Sache, aber im Fall von &#8218;Charles Manson &#8211; Summer of Hate&#8216; fühlt sich der Zuschauer ohne Leitplanke und finale Aussage etwas verloren.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></p>
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Thalia Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">26</span>. September 2014</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Alicia Aumüller, Franziska Hartmann, Jörg Pohl, Sebastian Rudolph, Maja Schöne, Tilo Werner</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Regie &amp; Buch:</span></strong> <span class="Bold">Stefan Pucher </span></span></p>
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		<title>Swan Lake Reloaded</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/swan-lake-reloaded-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jul 2013 19:29:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entertainment-Shows]]></category>
		<category><![CDATA[Dabiel Koivunen]]></category>
		<category><![CDATA[Fredrik Wentzel]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Maria Andersson]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Malmborg]]></category>
		<category><![CDATA[Swan Lake Reloaded]]></category>
		<category><![CDATA[Thalia Theater]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gute 80 Minuten &#8211; länger braucht Regisseur Fredrik Rydman nicht, um seine energiegeladene Interpretation von Tschaikowskys weltbekanntem Ballett „Schwanensee“ zu präsentieren. Der schwedische Choreograph hat fast zwei Jahre an seiner Vision von Odette, Siegfried und Rotbart gearbeitet, bevor „Swan Lake Reloaded“ im Dezember 2011 in Stockholm Weltpremiere feierte. In diesem Jahr schickt Semmel Concerts das ...</p>
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<div id="body_content" class="bumper">Gute 80 Minuten &#8211; länger braucht Regisseur Fredrik Rydman nicht, um seine energiegeladene Interpretation von Tschaikowskys weltbekanntem Ballett „Schwanensee“ zu präsentieren.</p>
<div id="body_layer">
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Der schwedische Choreograph hat fast zwei Jahre an seiner Vision von Odette, Siegfried und Rotbart gearbeitet, bevor „Swan Lake Reloaded“ im Dezember 2011 in Stockholm Weltpremiere feierte. In diesem Jahr schickt Semmel Concerts das skandinavische Tanzensemble nun auf Tour durch Österreich und Deutschland.</p>
<p class="Body">Wer so wie ich eigentlich keine Ahnung hat, wovon „Schwanensee“ handelt und dessen Kenntnisse höchstens auf dem Hollywood-Streifen „Black Swan“ beruhen, fühlt sich bei dieser termporeichen, kurzweiligen Produktion sehr gut aufgehoben.</p>
<p class="Body">Auch bei „Swan Lake Reloaded“ soll sich der junge Prinz Siegfried (Robert Malmborg) nach dem Willen seiner Mutter (Gabriella Kaiser) möglichst bald vermählen. Dieser verliebt sich jedoch bei einem seiner nächtlichen Streifzüge in die schöne, hilfsbedürftige Odette (Maria Andersson). Als tags darauf der Ball anlässlich der Brautschau stattfindet, erliegt Siegfried den Reizen der dunklen, geheimnisvollen Odile (Rim Shawki), die vom bösen Baron Rotbart (Daniel Koivunen) auf ihn angesetzt wurde.</p>
</div>
</div>
</div>
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<div class="text-content style_External_670_268">
<div class="style_2">
<p class="Body">Fast zu spät erkennt Siegfried den Schwindel, sucht und findet seine Odette. Doch er kann sie nicht mehr retten. Rotbart tötet sie und Siegfried bleibt nichts als der Rückzug in seine unermessliche Trauer.</p>
<p class="Body">Schon das Opening zeigt, dass wir uns nicht in einem historischen Umfeld bewegen, sondern im Hier und Jetzt. Rotbart ist ein Zuhälter und Dealer. Sein Eröffnungstanz hinter dem halbtransparenten Videovorhang, auf den übergroße App-Symbole und Handymenüs projiziert werden, gelingt sehr effektvoll.</p>
<p class="Body">Folgerichtig repräsentieren Rotbarts Prostituierte die Schwäne. Den Grund liefert Rydman im Interview: „ Oft werden ja Schwäne als Symbol für Prostituierte verwendet. (&#8230;) Und nach und nach wurden mir die Parallelen klar: Drogenabhängigkeit und Prostitution gehen oft einher und Drogen sind ja ganz deutlich der Zauber, mit dessen Hilfe Rotbart die Mädchen in Schwäne verwandelt und unter seinen Bann stellt.“ Und so macht Rotbart die Lackstiefel und weiße Pelzjacken gewandeten Mädchen mit Heroin gefügig.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id6" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_397_352">
<div class="style_2">
<p class="Body">Drogen spielen aber auch in Siegfrieds Leben eine nicht unwesentliche Rolle. Die erlebt der Zuschauer auf der Party anlässlich seines 21. Geburtstags, auf dem von den Gästen recht freizügig Kokain konsumiert wird. Die Kostüme der Tänzerinnen als Lampe, Kerzenhalter und Sofa zeugen von einer großen Kreativität (Lehna Edwall) und spiegeln optisch das wider, was vor allem die Tänzer in dieser Szene an unangepasstem HipHop, Streetdance zum besten geben. Ein Highlight setzt Fredrik „KAOS“ Wentzel, der als Zauberer alle Gäste in ihren Bann zieht und mit seinen halsbrecherischen Breakdance-Einlagen reichlich Szenenapplaus erntet.</p>
<p class="Body">Der Szenenwechsel vom königlichen Schloss zu den dunklen Gassen im Rotlichtmilieu wirkt cool und lässig. Er wird einfach in die Choreographie integriert. Auch hierfür zeichnet Regisseur Fredrik Rydman gemeinsam mit Lehna Edwall verantwortlich.</p>
<p class="Body">Die Schwäne tauchen als Huren hinter stilisierten Schaufenstern auf und locken die jungen, unerfahrenen Männern an. Siegfrieds Herz entflammt als er merkt, dass einem der Schwäne, Odette, nicht gut zu gehen scheint. Er versucht ihr während ihrer Entzugserscheinungen beizustehen. Der gewählte Song „Become someone else“ unterstreicht die beklemmende Intensität dieser Szene perfekt. Zarte Bande der Zuneigung werden geknüpft &#8211; bis Rotbart die beiden auseinander reißt.</p>
</div>
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<div id="id7" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_670_251">
<div class="style_2">
<p class="Body">Während die anderen Schwäne von Rotbart gegen Abgabe ihrer Einnahmen ihre Ration Heroin bekommen, muss Odette durch einen kalten Entzug. Die zunächst leiernde, dann angestrengt scheppernde Musik erinnert an einen Systemfehler &#8211; ein musikalisches Bild, das sehr gut zu den Schmerzen passt, die Odette ertragen muss. Das folgende, weltberühmte „Allegro Moderato“ („Der Tanz der vier kleinen Schwäne“) inszeniert Rydman gekonnt anders: Die Schwäne tanzen die Choreographie zunächst liegend &#8211; das Publikum sieht nur die wackelnden Füße und sich bewegende Arme &#8211; um dann im Stehen die vermutlich klassischste Ballettfolge im lockeren, jazzigen Streetdancestyle zu Ende zu bringen.</p>
<p class="Body">Die Brautschau auf dem Ball verpackt Rydman in eine Modenschau der außergewöhnlichen Art: Ungewöhnliche Choreographien und nicht minder schräge Brautkleider sorgen für Erheiterung. Rotbart taucht mit Odile auf und zieht alle Ballgäste mit seinem „weißem Staub“ in seinen Bann. So geblendet, kann Siegfried der sexy gekleideten, lasziv tanzenden Odile nicht widerstehen. Die Choreographie zur Verlobung vom „schwarzen Schwan“ Odile und Siegfried ist atemberaubend mitreißend.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id8" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_397_340">
<div class="style_2">
<p class="Body">Es folgt ein weiterer beeindruckender Bühnenbildwechsel, der Siegfrieds Suche nach Odette begleitet. Die Bühne ist schließlich komplett nackt &#8211; das Publikum sieht nur eine Scheinwerferreihe im Hintergrund, ansonsten sind die kahlen Wände der Seitenbühne und die Züge mit Scheinwerfern  das einzige, was es zu sehen gibt.</p>
<p class="Body">Der Kampf von Rotbart und Siegfried um den „weißen Schwan“ Odette ist vor dieser Kulisse noch purer und lenkt den Fokus unweigerlich auf die schnellen, kraftvollen Choreographien Rydmans.</p>
<p class="Body">Schließlich verschleppt Rotbart Odette hinter eine Wand, vergewaltigt sie und bringt sie um. Siegfried steht im Regen weißer Federn und kann seine Geliebte nicht mehr retten. Er schleift die blutende Odette von der Bühne und zurück bleibt ein Meer aus weißen Federn, in denen Rotbart seine Geschäfte mit Huren und Drogen fortsetzt als sei nichts geschehen.</p>
<p class="Body">Man muss schon aufpassen, dass man bei dieser riskanten Vollgasfahrt durch Tschaikowskys Meisterwerk nicht aus der Bahn fliegt, denn die Choreographien sind ungemein schnell, ungewöhnlich, abwechslungs-reich und strotzen nur so vor Kraft und Energie.</p>
</div>
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<div class="text-content style_External_670_218">
<div class="style_2">
<p class="Body">Dass die Handlung hierbei nicht zu kurz kommt und man die Gefühle von Siegfried, die Schmerzen von Odette und die Hinterlistigkeit von Rotbart sehr eindrucksvoll nachvollziehen kann, ist Fredrik Rydmans Einfühlungsvermögen zu verdanken. Er weiß genau, wie man tänzerisch eine komplexe Geschichte erzählt, ohne dabei zu große inhaltliche Abstriche machen zu müssen.</p>
<p class="Body">Das nur 10-köpfige &#8211; oder besser 20-füßige &#8211; Ensemble bekommt reichlich Anerkennung für seine fulminante Leistung. Ein so hohes Tempo über 80 Minuten ohne Pause durchgehend zu halten, zollt nicht nur jedem Freizeittänzer Respekt ab. Da verzeiht man auch gern, dass der weiße und schwarze Schwan, Odette und Odile, nicht wie in anderen Inszenierungen üblich von einer, sondern von zwei Tänzerinnen dargestellt werden.</p>
<p class="Body">Solche mutigen Shows braucht die Theaterwelt. „Schwanensee“ ist alt, klassisch und langweilig? Mitnichten! „Swan Lake Reloaded“ beweist eindrucksvoll das Gegenteil!</p>
<p class="paragraph_style_1" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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</div>
<div class="spacer">
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_104">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Thalia Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstelung:</span></strong> 17. Juli 2013</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller: </span></strong>Maria Andersson, Robert Malmborg, Dabiel Koivunen, Fredrik Wentzel</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Fotos:</strong> </span>Mats Baecker / Semmel Concerts</span></div>
</div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/swan-lake-reloaded-2/">Swan Lake Reloaded</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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		<title>Rock the Ballet</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/rock-the-ballet/</link>
		
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 18:44:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entertainment-Shows]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon im vergangenen Jahr sorgte Rasta Thomas „Rock the Ballet“ auf der Europatournee für ausverkaufte Häuser. In diesem Jahr wurde die spritzige Tanzproduktion dann prompt in größere Häuser verlegt, um noch mehr Ballettbegeisterten Zuschauern die Chance zu geben, die „Bad Boys of Dance“ zu erleben. Schon im Programmheft macht Thomas deutlich, dass er einer Show ...</p>
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<div id="body_content" class="bumper">Schon im vergangenen Jahr sorgte Rasta Thomas „Rock the Ballet“ auf der Europatournee für ausverkaufte Häuser. In diesem Jahr wurde die spritzige Tanzproduktion dann prompt in größere Häuser verlegt, um noch mehr Ballettbegeisterten Zuschauern die Chance zu geben, die „Bad Boys of Dance“ zu erleben.</p>
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<div class="text-content style_External_390_285">
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<p class="Body">Schon im Programmheft macht Thomas deutlich, dass er einer Show für das 21. Jahrhundert kreiert hat. Damit hat der amerikanische Tänzer mehr als recht. Allein der Titel „Rock the Ballet“ weist schon darauf hin, dass das Publikum weder „Schwanensee“ noch „Nussknacker“ zu sehen bekommt. Und doch muss niemand auf die feingliedrigen, eleganten Choreographien verzichten, die einem im Ballett immer verzaubern.</p>
<p class="Body">Wenn man U2, Lenny Kravitz, Michael Jackson, Prince und Queen mag, ist man bei „Rock the Ballet“ bestens aufgehoben. Die manchmal etwas zu laut abgespielten Playbacks bekannter Songs wie „American Woman!, „With or Without you“, „We Will Rock you“ oder „Billy Jean“ sorgen für beste Stimmung. Und dann betreten die sechs „Bad Boys of Dance“ die Bühne – oder besser: Sie schweben auf die Bühne, um dort in abwechslungsreichen Choreographien zu explodieren.</p>
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<p class="Body">Während es im ersten Akt deutlich rockiger zugeht und U2 und Coldplay den Takt angeben, gerät der zweite Akt beinahe zu einer Hommage an Michael Jackson. Die Welthits von Queen oder Prince verblassen vor dem Hintergrund des Todes des King of Pop am 25. Juni 2009. Ob es Zufall ist, dass im Programmheft Michael Jackson als das größte Idol Rasta Thomas’ genannt wird? Sicherlich nicht. Aber wer mag es ihm auch verdenken. Michael Jackson hat unzählige Hits geschaffen, die in der Vergangenheit auf vielfältigste Weise auf die Bühne gebracht wurden. Doch die Choreographien von Adrienne Canterna-Thomas zeichnen wiederum ein neues Bild.</p>
<p class="Body">Die gesamte Show ist eine Eigenkreation von Rasta Thomas und seiner Frau Adrienne. Beide tanzen schon von Kindesbeinen an und sie einte schon vor zehn Jahren der Wunsch, ihr tänzerisches Potential voll ausschöpfen zu können, was in den vorhandenen Tanz-Compagnien der Welt nicht möglich schien. Also versammelten sie junge begabte Tänzer um sich und kreierten ein modernes Feuerwerk aus Ballet, Hip Hop Stepptanz und Jazz. Mit jedem Song erzählen sie eine kleine Geschichte. Im Mittelpunkt steht wie so oft das Werber der Männer um eine Frau. Adrienne Canterna-Thomas selbst tanzt die einzige weibliche Rolle. Sie wird umgarnt von exzellenten Tänzern, deren Körperbeherrschung das Publikum einige Male sprachlos macht.</p>
<p class="Body">Das Lichtdesign von Lutin Tanner und die Video-Projektionen von William Cusick passen perfekt zu den rockigen Klängen und den energiegeladenen Tänzern. Sie verwandeln jede Szene in eine eigene kleine Welt.</p>
<p class="Body">„Rock the Ballet“ ist eine runde Sache. Sie führt Ballettinteressierte auf einzigartige Weise an das Thema heran und zeigt den versierten Zuschauern, was Ballett noch alles zu sein im Stande ist. Davon möchten wir ganz sicher noch viel mehr sehen.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="spacer"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Thalia Theater, Hamburg</span></p>
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<div class="text-content style_External_270_119">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere:</span></strong> August 2009</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> The Bad Boys of Dance</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> Rasta Thomas</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Thalia Theater / Rock the Ballet</span></div>
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		<title>Palastrevue</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/palastrevue/</link>
		
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		<pubDate>Sun, 18 Jan 2004 18:24:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entertainment-Shows]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Max Raabe]]></category>
		<category><![CDATA[Palastrevue]]></category>
		<category><![CDATA[Thalia Theater]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist bekannt, dass man von Max Raabe und dem Palast Orchester höchste musikalische Qualität erwarten kann. Gepaart mit Max Raabe’s pointierten Texten ist ein unterhaltsamer Abend vorprogrammiert. Der über alle Maßen charmante Westfale zieht mit seiner nonchalanten Art Verehrerinnen jeglichen Alters an. Von jungen Damen Anfang 20 bis hin zu potentiellen Schwiegermüttern deutlich älteren ...</p>
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<div id="body_content" class="bumper">Es ist bekannt, dass man von Max Raabe und dem Palast Orchester höchste musikalische Qualität erwarten kann. Gepaart mit Max Raabe’s pointierten Texten ist ein unterhaltsamer Abend vorprogrammiert.</p>
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<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_672_755">
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<p class="Body">Der über alle Maßen charmante Westfale zieht mit seiner nonchalanten Art Verehrerinnen jeglichen Alters an. Von jungen Damen Anfang 20 bis hin zu potentiellen Schwiegermüttern deutlich älteren Semesters war bei der Deutschlandpremiere der »Palastrevue« im Hamburger Thalia Theater alles vertreten.</p>
<p class="Body">Der gewählte Name »Palastrevue« ließ für das neue Programm Großes vermuten: eine Ausweitung der Comedy-Einlagen des Palast Orchesters, vielleicht sogar ein Tanzensemble, das die Revue zum Leben erweckt oder gar neu komponierte Musikstücke aus der Feder des Herrn Raabe – alles schien möglich.</p>
<p class="Body">Und tatsächlich wurde neben bewährten Showstoppern wie „Sexbomb“ oder „Die drei kleinen Schweinchen“ mit Hilfe eines originellen Bühnenbildes, Tänzerinnen und neuen Eigenkompositionen ein Programm kreiert, das die Bezeichnung „Revue“ absolut verdient.</p>
<p class="Body">Gekonnt stilvoll in musikalische oder inhaltliche Themen unterteilt, spannt die »Palastrevue« einen Bogen vom klassischen Chanson über Volksmusik und Filmmusik bis hin zu moderner Popmusik. Alles auf unnachahmliche Weise präsentiert von Bariton und Komponist/Texter Max Raabe, dem der Frack – gleich ob schwarz oder weiß – so gut steht, dass man ihn sich kaum im Freizeitlook à la Jeans &amp; T-Shirt vorzustellen vermag.</p>
<p class="Body">Der formvollendet galante 40-Jährige wacht mit Argustaugen über die Darbietungen seines Orchesters, die selbstredend 100% perfekt sein müssen. Doch auch der scheinbar unfehlbare Entertainer muss Situationen hinnehmen, in denen ihm die vollständige Kontrolle über das Bühnengeschehen entgleitet. Zum Beispiel, wenn die venezianische „O sole mio“-Gondel, aufgrund dem Publikum verborgener technischer Probleme, den Hauptdarsteller mit „Verspätung“ auf die Bühne bringt oder er anstatt im Scheinwerferlicht, den einen oder anderen Kalauer im Dunkeln erzählen muss… In solchen Momenten ringt auch der Perfektionist Raabe mit der Fassung und kann sich ein Lachen kaum verkneifen.</p>
<p class="Body">Aber Max Raabe’s Saubermann-Image nimmt durch diese Mini-Pannen keinen Schaden; er meistert diese gekonnt professionell und geht schnell zum nächsten Programmpunkt über.</p>
<p class="Body">Das Bühnenbild von Burkhard Lüdtke trägt der bewährten Orchesterplatzierung in zwei Treppenaufgängen zu beiden Seiten der Bühne Rechnung. Ob nun Venedig inklusive Rialtobrücke und zahlreichen Gondeln oder die Häuserschluchten New Yorks – die Kulissen sind mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet und ergänzen das charmante Gesamtbild ideal. Die im Hintergrund angebrachte Leinwand ermöglicht dem Lichtdesigner wahlweise vorbeiziehende Wolken oder romantische Sonnenuntergänge sowie effektvolle Schattenspiele wie beim Foxtrott „Salomé“.</p>
<p class="Body">Die abwechslungsreichen, farbenfrohen Kostüme des Tanzensembles bilden einen erfrischenden Kontrast zu den „Pinguin“-Kostümen der Orchestermitglieder.</p>
<p class="Body">Das Gesamtbild der »Palastrevue« ist rund und äußerst geschmackvoll. Die Anmoderationen von Max Raabe sind genial und sprühen vor Wortwitz und unerwarteter Wendungen. Dass viele Elemente der »Palastrevue« aus dem bewährten Repertoire des Palast Orchesters übernommen wurden, fällt bei der dargebotenen Perfektion kaum ins Gewicht.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht auf musicalzentrale.de</em></p>
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<div class="text-content style_External_270_119">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Thalia Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere:</span></strong> Januar 2004</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Max Raabe</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik:</span></strong> Das Palastorchester</span></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/palastrevue/">Palastrevue</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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