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	<title>Schmidt‘s Tivoli-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Schmidt‘s Tivoli-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Endlich wieder richtiges Theater in Deutschland!</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jul 2020 08:54:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2020]]></category>
		<category><![CDATA[Carolin Fortenbacher]]></category>
		<category><![CDATA[Corny Littmann]]></category>
		<category><![CDATA[Nik Breidenbach]]></category>
		<category><![CDATA[Paradiso]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt Theater]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als erstes deutsches Privattheater öffnete das Schmidts Tivoli in Hamburg Anfang Juli seine Türen wieder für Publikum. Stilecht empfangen von den Darstellern der Schmidt Theater Erfolge „Heiße Ecke“ und „Die Königs vom Kiez“ betritt der Zuschauer nach der obligatorischen Hand-Desinfektion am Eingang ein üppig grünes Dschungelparadies. Die Zuschauer wurden in Gruppen unterteilt, die jeweils in ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Als erstes deutsches Privattheater öffnete das Schmidts Tivoli in Hamburg Anfang Juli seine Türen wieder für Publikum. Stilecht empfangen von den Darstellern der Schmidt Theater Erfolge „Heiße Ecke“ und „Die Königs vom Kiez“ betritt der Zuschauer nach der obligatorischen Hand-Desinfektion am Eingang ein üppig grünes Dschungelparadies.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2955 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_6_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_6_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_6_c_MorrisMacMatzen-1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_6_c_MorrisMacMatzen-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_6_c_MorrisMacMatzen-1536x1024.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_6_c_MorrisMacMatzen-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die Zuschauer wurden in Gruppen unterteilt, die jeweils in einem bestimmten Zeitfenster das Theater betreten durften. Ja, so vermeidet man erfolgreich lange Schlangen und Gedränge. Das bedeutet aber auch, dass David Harrington und Florian Born fast drei Stunden lang live Hintergrundmusik für alle jene liefern müssen, die sich bereits im Theatersaal befinden. Dafür werden sie von der stetig steigenden Zuschauerzahl gebührend gefeiert!</p>
<p>Apropos Zuschauersaal, anstatt der sonst bis zu 620 Sitzplätze sind nur 250 belegt. Diese sind in Kleingruppen oder paarweise so arrangiert, dass der vom Hamburger Senat vorgegebene Abstand jederzeit eingehalten werden kann und die Gäste – einmal an ihrem Platz befindlich – den Mund-Nasen-Schutz abnehmen dürfen.</p>
<p>Durch die zahlreich im Saal platzierten Kunstblumen, für die laut Corny Littmann Lagerbestände im ganzen Hamburger Umland aufgekauft wurden, sieht es gar nicht so leer aus, wie man es vielleicht erwarten würde. Im Gegenteil, es fühlt sich ziemlich gut an, endlich wieder im Theatersaal zu sitzen und auf eine Vorstellung zu warten. Auch die im Mittelbereich des Parketts eingesetzten Plexiglastrennscheiben stören den Blick nicht, sind sie doch exzellent entspiegelt.</p>
<p>„Paradiso“ ist eine Revue, die in typischer Schmidt-Manier alle Sparten der Unterhaltung zeigt: So begrüßt Henning Mehrtens, ansonsten Hausherr im Schmidtchen, das mit seiner Online-Show Schmidtflyx über Wochen vorzüglich unterhielt, das Publikum, platziert seine Pinneberg-Witze treffsicher und leitet direkt über zu Nik Breidenbach, der den eigens komponierten Titelsong „Paradiso“ zum Besten gibt.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2954 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_12_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_12_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_12_c_MorrisMacMatzen-1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_12_c_MorrisMacMatzen-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_12_c_MorrisMacMatzen-1536x1024.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_12_c_MorrisMacMatzen-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Corny Littmann, der im Juli als Gastgeber durch die 75-minütige Revue führt, passt sich – wie auch Mehrtens und Breidenbach – optisch dem Thema an. Unter normalen Bedingungen würden die Anzüge der Herren bei deren Anblick wirklich Schmerzen verursachen, aber in diese so liebevoll geschaffene Show-Oase passen sie perfekt!</p>
<p>Ergänzt werden die monatlich wechselnden Acts von „Siegfried &amp; Joy“, zwei „Disco-Magier“, die sich das Zunichtemachen aller Zauberklischees zur Aufgabe gemacht haben und auf ziemlich schräge Weise und mit viel Selbstironie zeigen, dass sie ihr Fach beherrschen. Sina Brunner begeistert mit ihrer kraftvoll-eleganten Performance sowohl am Tuch als auch am Vertical Pole und setzt den artistischen Höhepunkt der Show.</p>
<p>Carolin Fortenbacher, die mit Nik Breidenbach schon in „Oh, Alpenglühn“ und „Entführung aus dem Paradies“ die Zuschauer begeisterte, gab zwei Songs aus diesen Shows zum Besten. Leider zündeten diese aus dem Zusammenhang gerissen und ohne das Zusammenspiel mit Breidenbach nicht ganz so gut. Doch dass die „Musical-Diva“ extrem vielseitig ist, kann niemand bestreiten.</p>
<p>Auch Breidenbachs ansonsten urkomisches Tina Turner Medley kam an diesem Abend nicht ganz so souverän rüber.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2953 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_10_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_10_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_10_c_MorrisMacMatzen-1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_10_c_MorrisMacMatzen-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_10_c_MorrisMacMatzen-1536x1024.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/Paradiso_SchmidsTivoli_Juli2020_10_c_MorrisMacMatzen-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Vielleicht ist dies aber auch dem Eindruck geschuldet, dass 250 begeisterte Menschen einfach anders (leiser) klingen als 600?</p>
<p>Littmanns Frage: „Was erzählen Sie Ihren Enkeln über diese Zeit?“ regt zum Nachdenken an… Es ist eine herausfordernde Zeit – für alle! Doch gerade die Unterhaltungsbranche leidet mehr als alle anderen Industriezweige unter den Einschränkungen. Umso dankbarer ist man, wenn man miterleben darf, dass Theater und Musical trotz Abstands- und Hygieneregeln funktioniert. Es muss auch einfach funktionieren, denn ohne Theater, ohne Musicals fehlt unserer Welt etwas ganz Entscheidendes! Zu jeder Zeit haben Künstler den Menschen geholfen, ihren Alltag besser zu meistern, ein wenig abzuschalten oder einfach mal ein paar Stunden gute Unterhaltung zu genießen und zu entspannen. Ich wünsche mir sehr, dass es in den nächsten Monaten, die uns Covid-19 sicherlich begleiten wird, viele weitere Theatermacher geben wird, denen es gelingt, wieder Künstler auf die Bühne zu bringen und allen auf, hinter, unter sowie dem Publikum vor der Bühne ein Stück Normalität zurückzugeben.</p>
<p>„Paradiso“ wird im Juli, August und September mit monatlich wechselnden Künstlern zu sehen sein. Auch in den kommenden Monaten wird die Schmidt Familie mit Soloprogrammen und kleinen Shows das Bestmögliche aus der aktuellen Situation machen.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint<br />
</span><span style="color: #000080;"><em>erschienen in <a style="color: #000080;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></em></span></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidts Tivoli, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">9</span><span class="Bold">. Juli 2020</span></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller: </span></strong>Corny Littmann, Carolin Fortenbacher, Nik Breidenbach</span><span style="color: #000080;"><span class="Bold">, Siegfried &amp; Joy, Sina Brunner<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> <span class="ce-uploads-description">Morris Mac Matzen</span><br />
</span></p>
</div>
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		<title>Deutscher Musical Theater Preis 2019</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/deutscher-musical-theater-preis-2019/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2019 17:09:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2019]]></category>
		<category><![CDATA[Craig Simmons]]></category>
		<category><![CDATA[Der Hase mit den Bernsteinaugen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Musical Theater Preis]]></category>
		<category><![CDATA[Gayle Tufts]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jacob & Wilhelm - Weltenwandler]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt‘s Tivoli]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Hermanns]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum 6. Mal verlieh die Deutsche Musical Akademie ihren inzwischen durchaus anerkannten Theater Preis, zum zweiten Mal bereits im Hamburger Schmidts Tivoli. In 14 Kategorien wurden Künstler und Kreative aus deutschsprachigen Musicalproduktionen nominiert. Den Ehrenpreis bekam in diesem Jahr Joop van den Ende. Gayle Tufts moderierte den Abend, der neben den Laudationes noch durch neun ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum 6. Mal verlieh die Deutsche Musical Akademie ihren inzwischen durchaus anerkannten Theater Preis, zum zweiten Mal bereits im Hamburger Schmidts Tivoli. In 14 Kategorien wurden Künstler und Kreative aus deutschsprachigen Musicalproduktionen nominiert. Den Ehrenpreis bekam in diesem Jahr Joop van den Ende.</p>
<p>Gayle Tufts moderierte den Abend, der neben den Laudationes noch durch neun Showbeiträge aufgelockert wurde und so insgesamt knapp vier Stunden dauerte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2645 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/DMTP_BestesMusical_MAC5150_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/DMTP_BestesMusical_MAC5150_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/DMTP_BestesMusical_MAC5150_c_MorrisMacMatzen-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/DMTP_BestesMusical_MAC5150_c_MorrisMacMatzen.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Natürlich ließen es sich Martin Lingnau und Heiko Wohlgemuth, das seit Jahren eingespielte Kreativteam der Schmidt Theater, nicht nehmen, einen Song für das Opening beizusteuern: „Musical, Du bist mein Leben“ beschreibt das Leben von Musicaldarstellern mit Augenzwinkern und viel Humor. Und dennoch, am „3. Cover vom 2. Zwerg“ ist viel Wahrheit dran.</p>
<p>Hausherr Corny Littmann hielt ein gewohnt ehrliches Plädoyer für die längst überfällige staatliche Unterstützung junger Darsteller, Komponisten und Texter. Hamburgs 1. Bürgermeister, Dr. Peter Tschentscher, konnte (und wollte) dem nicht viel entgegensetzen, lobte aber den Beitrag der Musicaltheater für den Tourismus und die Kulturentwicklung.</p>
<p>„Das war einmal“, eine Szene aus „Jacob &amp; Wilhelm – Weltenwandler“ von Marc Schubring und Kevin Köhler, das im Frühjahr im Rahmen der Hanauer Märchenfestspiele uraufgeführt wurde, war eine sehr gelungene Werbeeinlage für dieses Stück über die Gebrüder Grimm. Arrangeur Markus Syperek übernahm für diesen Song die musikalische Leitung. Am übrigen Abend führte Tom van Hasselt die Band an.</p>
<p>Einen Sonderpreis bekam das junge Ensemble von „Meine stille Nacht“, die zum Auftakt der zweiten Hälfte einen berührend-intensiven Rap zum Besten gaben.</p>
<p>Auch die Showacts aus „Drei Männer im Schnee“ (Sigrid Hauser mit „Ich pass mich an“) und „Der Hase mit den Bernsteinaugen“ (Ensemble mit „Halt sie fest die Geschichte“) machten deutlich, warum die Jury in diesen beiden Produktionen so viele Nominierungen verortete.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2648 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/DMTP_SHOW_MSC9712_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/DMTP_SHOW_MSC9712_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/DMTP_SHOW_MSC9712_c_MorrisMacMatzen-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/DMTP_SHOW_MSC9712_c_MorrisMacMatzen.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Mit vier Preisen (Bestes Musical, Beste Komposition, Beste Liedtexte, Beste Arrangements) wurde der „Der Hase mit den Bernsteinaugen“ von Thomas Zaufke und Henry Mason seiner Favoritenrolle gerecht.</p>
<p>Bemerkenswert waren an diesem Abend die sehr zielgerichteten Kommentare einiger Laudatoren. Kim Duddy befindet „Choreographien sind der Herzschlag eines Musicals.“ Und Ulla Meinecke betont „Ein guter Text wirkt und bleibt.“</p>
<p>Am deutlichsten wird jedoch Thomas Herrmanns, Laudator für den Preis für das Beste Musical: „Dieser Abend ist gut für die Psyche aller Musicaldarsteller und -kreativen.“ Er formuliert eine klare Kritik an der Stage Entertainment und ihrem rein kommerziellen Ansatz, bei dem die Kunst doch oft zu kurz kommt. Seine Frage „Ist Mark Seibert wirklich die deutsche Antwort auf Richard Gere?“ wird mit Applaus quittiert.</p>
<p>Herrmanns Laudatio steht in krassem Gegensatz zu Gil Mehmerts Lobrede auf Joop van den Ende. Folgt man Mehmert gäbe es Musicals in Deutschland ohne van den Ende gar nicht. Bei aller Kritik, der sich die Stage Entertainment gegenübersieht, wird man das Gefühl nicht los, dass Mehmert seine Rede mit einer rosaroten Brille geschrieben hat. Kritik am System „Stage Entertainment“ oder deren Umgang mit Künstlern und Stoffen sucht man hier vergebens.</p>
<p>Umso schöner ist es, dass die Branche mit diesem – auch außerhalb der Fachpresse wahrgenommenen &#8211; Preis sich selbst feiern kann. Und das absolut zurecht! Denn die deutschsprachige Musicallandschaft hat viel zu bieten – das zeigte dieser Abend mehr als deutlich!</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidts Tivoli, Hamburg</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Verleihung:</strong> 7. Oktober 2019</span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie: </span></strong>Craig Simmons</span></div>
<div><span style="color: #000080;"><strong>Fotos:</strong> <span class="ce-uploads-description">Morris Mac Matzen</span></span></div>
<h3 style="text-align: center;"><span style="color: #333399;">Alle Nominierten und Gewinner 2019</span></h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Bestes Musical</strong><br />
&#8222;Supermarkt Ladies&#8220;, Just4Fun Entertainment, Das Zelt, Ulster<br />
&#8222;Drei Männer im Schnee&#8220;, Staatstheater am Gärtnerplatz München<br />
<span style="color: #333399;"><strong>&#8222;Der Hase mit den Bernsteinaugen&#8220;, Landestheater Linz</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bestes Revival</strong><br />
&#8222;Der Ring&#8220;, Ludwigs Festspielhaus Füssen<br />
&#8222;Mamma Macchiato&#8220;, Kammertheater Karlsruhe<br />
<span style="color: #333399;"><strong>&#8222;Elternabend&#8220;, Theater für Niedersachsen Hildesheim</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Beste Komposition</strong><br />
Dean Wilmington, &#8222;Der Reigen&#8220;, Theater an der Rott, Eggenfelden<br />
<span style="color: #333399;"><strong>Thomas Zaufke, &#8222;Der Hase mit den Bernsteinaugen&#8220;, Landestheater Linz</strong></span><br />
Danyal Dhondy, &#8222;Malala&#8220;, Theater Bielefeld</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bestes Buch</strong><br />
<span style="color: #333399;"><strong>Peter Lund, &#8222;Drachenherz&#8220;, Die Theater Chemnitz</strong></span><br />
Henry Mason, &#8222;Der Hase mit den Bernsteinaugen&#8220;, Landestheater Linz<br />
Nick Westbrock, &#8222;Malala&#8220;, Theater Bielefeld</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Beste Liedtexte</strong><br />
<span style="color: #333399;"><strong>Henry Mason, &#8222;Der Hase mit den Bernsteinaugen&#8220;, Landestheater Linz</strong></span><br />
Tom van Hasselt, &#8222;Amor läuft Amok – Liebe zu Zeiten des Internets&#8220;, Schmidtchen, Hamburg<br />
Franziska Kuropka, &#8222;Wir – Familie ist, was man draus macht&#8220;, Schmidtchen, Hamburg</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bestes Musikalisches Arrangement</strong><br />
<span style="color: #333399;"><strong>Markus Syperek, &#8222;Der Hase mit den Bernsteinaugen&#8220;, Landestheater Linz</strong></span><br />
Matthias Suschke, Frank Nimsgern, Peter Christian Feigel, &#8222;Der Mann mit dem Lachen&#8220;, Staatsoperette Dresden<br />
Markus Syperek, &#8222;Jacob und Wilhelm – Weltenwandler&#8220;, Brüder Grimm Festspiele Hanau</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Beste Regie</strong><br />
Dominik Flaschka, &#8222;Supermarkt Ladies&#8220;, Just4Fun Entertainment, Das Zelt, Ulster<br />
<span style="color: #333399;"><strong>Josef E. Köpplinger, &#8222;Drei Männer im Schnee&#8220;, Staatstheater am Gärtnerplatz, München</strong></span><br />
Lukas Nimscheck, &#8222;Wir – Familie ist, was man draus macht&#8220;, Schmidtchen, Hamburg</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Beste Choreographie</strong><br />
<span style="color: #333399;"><strong>Jörn-Felix Alt, &#8222;Go Trabi Go – Eine musikalische Road-Komödie&#8220;, Comödie Dresden</strong></span><br />
Daniel Morales Perez, &#8222;Der Reigen&#8220;, Theater an der Rott, Eggenfelden<br />
Adam Cooper, &#8222;Drei Männer im Schnee&#8220;, Staatstheater am Gärtnerplatz, München</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bestes Bühnenbild</strong><br />
Gerrit von Mettingen, &#8222;Der Reigen&#8220;, Theater an der Rott, Eggenfelden<br />
<span style="color: #333399;"><strong>Rainer Sinell, &#8222;Drei Männer im Schnee&#8220;, Staatstheater am Gärtnerplatz, München</strong></span><br />
Frank Philipp Schlößmann, &#8222;Der Name der Rose&#8220;, DomStufen-Festspiele, Erfurt</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bestes Kostümbild &amp; bestes Maskenbild</strong><br />
<span style="color: #333399;"><strong>Johanna Ralser, &#8222;Wie William Shakespeare wurde&#8220;, Next Liberty Kinder- und Jugendtheater, Graz</strong></span><br />
Dagmar Morell, &#8222;Drei Männer im Schnee&#8220;, Staatstheater am Gärtnerplatz, München<br />
Uta Loher, Conny Lüders, &#8222;Der Mann mit dem Lachen&#8220;, Staatsoperette Dresden</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Beste Darstellerin in einer Hauptrolle</strong><br />
<span style="color: #333399;"><strong>Anja Pahl, &#8222;Go Trabi Go – Eine musikalische Road-Komödie&#8220;, Comödie Dresden</strong></span><br />
Milica Jovanovic, &#8222;Meine stille Nacht&#8220;, Salzburger Landestheater<br />
Sigrid Hauser, &#8222;Drei Männer im Schnee&#8220;, Staatstheater am Gärtnerplatz, München</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bester Darsteller in einer Hauptrolle</strong><br />
<span style="color: #333399;"><strong>Armin Kahl, &#8222;Drei Männer im Schnee&#8220;, Staatstheater am Gärtnerplatz, München</strong></span><br />
Jannik Harneit, &#8222;Der Mann mit dem Lachen&#8220;, Staatsoperette Dresden<br />
Jonas Hein / Peter Lewys Preston, &#8222;Jacob und Wilhelm – Weltenwandler&#8220;, Brüder Grimm Festspiele Hanau</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Beste Darstellerin in einer Nebenrolle</strong><br />
Alice Serpi-Wittmer, &#8222;Sherlock Holmes Musical&#8220;, MOVIN ACT productions, Hamburg<br />
<span style="color: #333399;"><strong>Angelika Mann, &#8222;Der Mann mit dem Lachen&#8220;, Staatsoperette Dresden</strong></span><br />
Sandra Pangl, &#8222;Elternabend&#8220;, Theater für Niedersachsen, Hildesheim</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bester Darsteller in einer Nebenrolle</strong><br />
Sascha Oskar Weis, &#8222;Meine stille Nacht&#8220;, Salzburger Landestheater<br />
Peter Neustifter, &#8222;Drei Männer im Schnee&#8220;, Staatstheater am Gärtnerplatz, München<br />
<span style="color: #333399;"><strong>Nico Went, &#8222;Mit Herz &amp; Promille – Die Königs von Elbflorenz&#8220;, Comödie Dresden</strong></span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/deutscher-musical-theater-preis-2019/">Deutscher Musical Theater Preis 2019</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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		<title>Pompös &#8211; Das große Weihnachtsspektakel</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/pompoes-das-grosse-weihnachtsspektakel/</link>
		
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2016 20:35:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entertainment-Shows]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie in jedem Jahr stimmt die Schmidt Theater Familie das Publikum frühzeitig auf Weihnachten ein. 2016 findet die Weihnachtsgala mit dem klangvollen Namen „Pompös“ im Schmidt’s Tivoli statt. Die Travestiekünstlerin Elke Winter, seit Jahren ein häufiger und gern gesehener Gast im Schmidt Theater, führte als Gastgeberin durch den bunten Abend. Ihre Kostüme waren tatsächlich pompös, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie in jedem Jahr stimmt die Schmidt Theater Familie das Publikum frühzeitig auf Weihnachten ein. 2016 findet die Weihnachtsgala mit dem klangvollen Namen „Pompös“ im Schmidt’s Tivoli statt.</p>
<p>Die Travestiekünstlerin Elke Winter, seit Jahren ein häufiger und gern gesehener Gast im Schmidt Theater, führte als Gastgeberin durch den bunten Abend. Ihre Kostüme waren tatsächlich pompös, angefangen bei der rot-glitzernden Robe aus dem Stoff des Vorhangs, über ein hautenges gold-schwarzes Paillettenkleid, in dem ihre Kurven ganz vorzüglich zur Geltung kamen, bis hin zur Ballrobe in silber-metallic, in der sie das Finale bestritt.</p>
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<p>Elke Winter bringt die Dinge auf den Punkt. Sie erzählt unverblümt von ihrer „Organverschiebung“, die sich umgangssprachlich als „Leber im Arsch“ herausstellt und gibt dem Publikum wohlmeinende Tipps zum Umgang mit sehr jungen Männern mit auf den Weg: „Mit 23 Jahren sind sie wie junge Welpen: Einmal streicheln und schon ist die Couch nass!“ Und wer nun denkt, dass man ihrer offensiven Art am besten entgeht, indem man sich „immer mit dem Hintern an der Wand entlang“ bewegt, der täuscht sich: „Ich spiele heute Abend auch Wand, keine Sorge!“.</p>
<p>Ihr erster Gast war Nagelritz, mit dem das Publikum trotz seiner charmanten Mischung aus Comedy, Kabarett und Chanson nicht so recht warm wurde. Da halfen auch die unzähligen Tüten „Ahoi-Brause“ nicht, die er unters Volk bringt.</p>
<p>Bei Oscar Kaufmann, der am Cyr-Wheel beeindruckende Körperbeherrschung zeigte, kamen auch „Les trois Pompadours“ zum Einsatz, die den Reifenkünstler mit ungewöhnlichen Interpretationen der Chart-Hits „Secrets“ und „Uprising“ unterstützten. Hinter dem Namen „Les trois Pompadours“ verbergen sich Diana Böge, Yvonne Disqué und Dörthe Thiel – allesamt feste Ensemblemitglieder der Schmidt-Familie (u. a. „Heiße Ecke“).</p>
<p>Dann übernahm Elke Winter wieder und erzählte von ihrer Oma, ihren Schwestern und insbesondere von ihrem Neffen „Pörschelbär“, der eigentlich Pierre-Gilbert heißt, was aber wohl außer seiner Mutter alle Verwandten und auch ihn selbst vor linguistische Herausforderungen stellt. Eine zum Schreien komische Szene! Schön auch die Anekdote mit der Frage, wo denn die Tampons hinkämen: „Na, da wo die Babys herkommen!“ „In den Storch???“ Das Publikum krümmt sich vor Lachen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-758 size-medium" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/14_Pressematerial_Pompoes_c_OliverFantitsch-400x267.jpeg" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/14_Pressematerial_Pompoes_c_OliverFantitsch-400x267.jpeg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/14_Pressematerial_Pompoes_c_OliverFantitsch-768x513.jpeg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/14_Pressematerial_Pompoes_c_OliverFantitsch-1024x683.jpeg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Als nächster Gast ließ uns Benni Stark an seinen Erfahrungen im Einzelhandel teilhaben. Wunderbar seine Aufzählung von Markennamen, die man einfach nicht aussprechen kann (bspw. „Aberkaramba und der Fisch“ anstatt Abercrombie &amp; Fitch). Kunden sind aber manchmal ganz offenbar auch sehr speziell, um nicht blöd zu sagen. Die Frage des Verkäufers „Wie lang?“ auf die Bitte einen Kunden nach einem HDMI-Kabel wurde da kurzerhand mit „Für immer!“ beantwortet. Manchmal stehen einige aber auch wirklich auf der sprichwörtlichen Leitung. Benni Stark traf eindeutig den Geschmack der Zuschauer. Seine kurzweiligen, humorigen und durchaus glaubhaften Geschichten wurden lautstark applaudierend honoriert.</p>
<p>Kurz vor der Pause stieß dann auch Nik Breidenbach (der bei diesem Winterspektakel für die Regie verantwortlich zeichnet) hinzu und konnte sich Elkes Avancen nicht erwehren. Die Erinnerungen an einen wohl sehr heißen „Winter in Kanada“ ließen die beiden hinter der Couch verschwinden und man sah nur noch die Kleider fliegen.</p>
<p>Zu Beginn des zweiten Akts musste Breidenbach dann als Prellbock für Elke Winters Missgunst herhalten, und durfte nicht nur das Chaos, welches die beiden vor der Pause verursacht hatten, aufräumen, sondern auch für die nächste Künstlerin alles vorbereiten. Marie Bitaróczky ist eine sehr athletische Vertikaltuch-Artistin, die ihr Sportgerät beherrscht. In einem sehr erotischen Bühnenoutfit, bei den nur ein paar Glitzersteine die wesentlichen Stellen verbargen, erklomm sie die beiden Tücher und zeigte allerlei Kunststücke. Schade nur, dass die Eleganz, die diesen Sport so wunderschön macht, zugunsten von kraftvoller Athletik entfiel. Auch die sehr eigenwillige Fassung von Chris Issacs „Wicked Game“, gesungen von Nik Breidenbach und seiner Schwester Dörthe Thiel, trug nicht dazu bei, dass man diese Sequenz genießen konnte.</p>
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<p>Elke Winter verpackte die „kleine Sportbarbie“ wieder in dem Geschenkkarton, in dem sie auf die Bühne gekommen war, und machte sich daran, ihren offenbar nicht sonderlich wertgeschätzten Kollegen Wolfgang „Arschloch“ Trepper anzusagen. Dieser hielt sich dann in seinem obligatorischen Jahresrückblick auch nicht zurück und motzte und meckerte sich durch die Highlights und Tiefpunkte des Jahres 2016. Die Frage jedoch, warum man beim Biathlon überhaupt Zweiter wird, wenn man doch ein Gewehr dabeihat, entbehrte nicht einer gewissen – wenn auch martialischen &#8211; Logik. Sehr gelungen auch die Analogie von Ronald Schills Auftritt bei der TV-Sendung „Adam &amp; Eva“ zu Olaf Scholz, den Trepper in 10 Jahren beim Format „Bauer sucht Frau“ erwartet.</p>
<p>Zum Abschluss wurde es dann noch sehr musikalisch: Nik Breidenbach erinnerte mit einem gefälligen „Zieh die Schuh aus“ an den im März unerwartet verstorbenen Roger Cicero. Der folgende „Uptown Funk“ der „Les trois Pompadours“ war etwas arg disharmonisch, doch „Christmas“ und „Let it Snow“, bei dem alle Akteure gemeinsam auf die Bühne kamen, rundeten die Gala thematisch ab und entließen das Publikum mit dem Gedanken an Weihnachtsmarkt, Schnee, Geschenke, Hektik, Stress usw. in die vor ihm liegende Adventszeit.</p>
<p>„Pompös“ ist eine traditionelle Varieté-Show: Es gibt eine exzellente Conférencieuse, artistische und musikalische Darbietungen und Kabarett verschiedenster Art. Insgesamt hatten sich die Zuschauer vielleicht etwas mehr Wow-Effekt versprochen, denn Elke Winter und ihre Gäste wurden nicht müde zu betonen, dass sie die Reaktionen des Publikums sehr träge fanden. Das hinterlässt einen leicht faden Beigeschmack bei einer Show, der ohne Elke Winter und Benni Stark definitiv das sprichwörtliche Salz in der Suppe gefehlt hätte.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidt&#8217;s Tivoli, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>17. November 2016</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Elke Winter, Benni Stark, Oscar Kaufmann, Marie Bitaróczky, Nik Breidenbach, Diana Böge, Yvonne Disqué, Dörthe Thiel, Nagelritz, Wolfgang Trepper</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> Tivoli Orchester / Nik Breidenbach<span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong>  Oliver Fantitsch, Katja Renner<br />
</span></p>
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		<title>Auf und davon! &#8211; Nackt über die Alpen</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/auf-und-davon-nackt-ueber-die-alpen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jan 2014 16:47:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entertainment-Shows]]></category>
		<category><![CDATA[Auf und davon]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kristian Bader]]></category>
		<category><![CDATA[Nackt über die Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt‘s Tivoli]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein schwer bepackter und gestresster Kristian Bader stürmt auf die Bühne des Tivoli und klagt direkt sein Leid über die beschwerliche Anreise per Subcharter von Mallorca, die am nächsten Tag anstehende Urlaubsreise mit seiner Frau und die vorangegangene Reiseplanung. Frauen nehmen gern etwas mehr mit in den Urlaub. Man kann ja nie wissen&#8230; So kommt ...</p>
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<div id="body_content" class="bumper">Ein schwer bepackter und gestresster Kristian Bader stürmt auf die Bühne des Tivoli und klagt direkt sein Leid über die beschwerliche Anreise per Subcharter von Mallorca, die am nächsten Tag anstehende Urlaubsreise mit seiner Frau und die vorangegangene Reiseplanung.</p>
<div id="body_layer">
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_318">
<div class="style_2">
<p class="Body">Frauen nehmen gern etwas mehr mit in den Urlaub. Man kann ja nie wissen&#8230; So kommt es, dass Kristian Bader mit Handgepäck auskommt, während er für seine Frau einen 30 kg Koffer und ein prall gefülltes Beautycase beim Late-Check-In am Flughafen abgeben soll.</p>
<p class="Body">Es entspinnt sich eine launige Geschichte über Flugreise-Erlebnisse („Wenn man sich einmal die Verladeaktion an einem portugiesischen Flughafen angesehen hat, weiß man woher die Redewendung ,sein Gepäck aufgeben‘ kommt.“) Und auch der Berliner Flughafen, genauer gesagt sein aktueller Chef Hartmut Mehdorn bekommt sein Fett weg: Als „Callboy der Luftfahrtbranche“ belegt Bader einleuchtend, dass sich auch heute noch immer die gleichen die Jobs zuschanzen. Wie sonst wäre es zu erklären, dass der frühere Assistent Mehdorns bei Airbus, Gruber, sein Nachfolger bei der Bahn wurde?</p>
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<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_671_873">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die Zuschauer erfahren &#8211; vielleicht sogar zum erstem Mal-, dass der klassische Erholungsurlaub, der unser aller Berufsleben alljährlich bereichert und unsere Partnerschaften auf eine harte Probe stellt, eine Erfindung der Nationalsozialisten ist. Natürlich ging es damals weniger um die Erholung als darum eine entspannte Reproduktionsatmosphäre zu schaffen.</p>
<p class="Body">Doch Kristian Bader geht noch ein wenig weiter zurück in der Geschichte Europas: Um 120 v. Chr. beschließen der germanische König Teutobod und seine Frau Hiltipurch („Ja, die Namen stimmen! Die hab ich mir nicht ausgedacht.“) ihr angestammtes Gebiet in Jütland zu verlassen und gen Süden zu ziehen, da sie hoffen, dort Nahrung für ihr Volk zu finden. Nach jahrelangen Umwegen über Ungarn und Italien landen sie schließlich in Frankreich, wo sie in einen römischen Hinterhalt geraten, der das Ende ihrer aufregenden Geschichte markiert.</p>
<p class="Body">Mit viel Liebe zum Detail schildert Bader die Unwägbarkeiten, denen sich die Germanen stellen müssen. Eine Internetrecherche macht schnell klar: Der Mann hat sauber für sein neues Programm recherchiert. Ob es allerdings wirklich so lustig war, als Teutobod auf den sächsischen Grenzbeamten Krenz getroffen ist, der mit seinen Kollegen Kevin, Pascal und Maurice die tumben Germanen in die Irre führt, mag bezweifelt werden, doch die Lacher hat Bader mit seiner Reiseschilderung der Teutonen ganz klar auf seiner Seite („Wir Sachsen fahren ja ganz gern nach England zum Angeln&#8230;“, „Auch die Akropolissichnichtretten&#8230;“, „Verhandeln ist Silber, Keule ist Gold!“). Einfach wunderbar wie er zwischen sächsischer Mundart, italienischen Manierismen, französischer Affektiertheit und englischer Attitüde hin- und herwechselt.</p>
<p class="Body">Dass sich Teutobod jedoch lieber mit seinem Schwert befasst als mit dem Packen der Habseligkeiten und dass er vor seinen Anhängern nicht mit Kosenamen wie Teuti angesprochen werden mag, kommt uns auch heute nur allzu bekannt vor. Kristian Bader konstatiert sehr treffend, dass wir uns nicht wirklich weit aus diesem Ursumpf heraus entwickelt haben.</p>
<p class="Body">Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? Das muss man sich bei den heutigen Werbestrategien schon fragen. Ein von Bader angebrachtes Paradebeispiel sind die Coffeeshops, die alle erdenklichen Kaffeevarianten anbieten, während man einen einfachen Filterkaffee dort vergebens sucht.</p>
<p class="Body">Während Teutobod und seine Mannen das schöne Leben in Walhalla genießen, lernt das Publikum noch, dass unsere Wochentage auf die Namen der germanischen Götterfamilie zurückgehen: Odins Frau Frigg verdanken wir den Freitag, während die gemeinsamen Söhne Tyr und Thor Namenspaten von Dienstag und Donnerstag wurden. Da sag nochmal einer, dass man im Theater nichts lernen kann.</p>
<p class="Body">Auch Baders Frau bekommt ihr Fett weg: Nicht nur, dass ihm ihre wochenlange Katalogrecherche in jeder erdenklichen Situation gehörig auf die Nerven gegangen ist. Auch ihre Idee, sich kurz vorm Urlaub die Haare nochmal zu färben, wird süffisant kommentiert: Super Idee! Nach dem ersten Bad im frisch mir Chlor versetzten Pool, wird der grün leuchtende Kopfschmuck zum Gesprächsthema des Hotels.</p>
<p class="Body">Dafür, dass er sie immer wieder gern als Beispielfrau in seinen Geschichten heranzieht, bedankt er sich am Ende der gelungenen Premiere seines neuen Programms mit Blumen bei ihr.</p>
<p class="Body">„Auf und davon! Nackt über die Alpen“ vereint die stereotypen Reisegewohnheiten von Mann und Frau mit historisch präzisen Schilderungen, die jede Menge komödiantischen Spielraum bieten. Einige Pointen zünden noch nicht so ganz und das Stück hat auch einige Längen (bspw. die Ochsenkarrentour der Teutonen), doch es ist wunderbar mitzuerleben, wie souverän und kreativ Kristian Bader die Reaktionen des Publikums handhabt.</p>
<p class="Body">Apropos Publikum, dass die auf der Bühne breitgetretenen Klischees stimmen, beweist ein Paar, dass Bader spontan danach fragt, was er und sie für ein verlängertes Wochenende auf Mallorca einpacken würden: Sie nimmt einen Reisefön, Klamotten und mehrere Paar Schuhe mit. Er lediglich ein iPad. Noch Fragen?</p>
<p class="Body">Nach „Cavamen“ und „Männerabend“ gelingt Kristian Bader und seinem Kollegen Martin Luding, der die Regie übernahm, erneut ein kurzweiliger Abend, der uns allen den Spiegel vorhält und Absurditäten unseres Zusammenlebens verdeutlicht. Mit einem Lachen sind diese gleich viel leichter zu ertragen. In diesem Sinn: Viel Spaß im nächsten Urlaub!</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
</div>
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<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_112">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidt‘s Tivoli, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere:</span></strong> 7. Januar 2014</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Kristian Bader</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> Martin Luding</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Fotos:</strong> </span>Oliver Fantitsch</span></div>
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		<title>10 Jahre volles Haus und kein Ende in Sicht</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/10-jahre-volles-haus-und-kein-ende-in-sicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Sep 2013 14:53:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2013]]></category>
		<category><![CDATA[Benjamin Zobrys]]></category>
		<category><![CDATA[Bernhard Hofmann]]></category>
		<category><![CDATA[Carolin Spieß]]></category>
		<category><![CDATA[Franzisk Kuropka]]></category>
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		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Heiko Wohlgemuth]]></category>
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		<category><![CDATA[Martin Lingnau]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt‘s Tivoli]]></category>
		<category><![CDATA[Stefanie Schwendy]]></category>
		<category><![CDATA[Yvonne Disqué]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die „Heiße Ecke“ ist eine Musical-Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Seit Sommer 2003 verließen über 1,5 Mio. Besucher gut gelaunt das kuschelige Schmidt‘s Tivoli nach einer der mehr als 2.700 Vorstellungen. In „Heiße Ecke“ werden die Zuschauer für 24 Stunden in das bunte, schräge, gefährliche und durchaus bemitleidenswerte Leben und Treiben auf dem Hamburger Kiez entführt. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_268">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die „Heiße Ecke“ ist eine Musical-Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Seit Sommer 2003 verließen über 1,5 Mio. Besucher gut gelaunt das kuschelige Schmidt‘s Tivoli nach einer der mehr als 2.700 Vorstellungen.</p>
<p class="Body">In „Heiße Ecke“ werden die Zuschauer für 24 Stunden in das bunte, schräge, gefährliche und durchaus bemitleidenswerte Leben und Treiben auf dem Hamburger Kiez entführt. 50 verschiedene, teils wunderbar exzentrische Charaktere machen deutlich, dass sich St. Pauli in keine noch so klischeehafte Schublade stecken lässt.</p>
<p class="Body">Dass die neun Darstellerinnen und Darsteller teilweise schon seit der Premiere dabei sind, spricht für die hohe Qualität des Stücks, den guten Zusammenhalt im Team und die Abwechslung, die diese Show bietet.</p>
<p class="Body">Denn es ist bei weitem nicht so, dass seit 10 Jahren jeden Abend dasselbe Musical aufgeführt wird.</p>
<p class="Body">Vielmehr wird auf aktuelle Geschehnisse eingegangen (bspw. die wechselnden Produktionen im Operettenhaus nebenan, aktuelle politische oder gesellschaftliche Themen u. v. a. m.), die Charaktere entwickeln sich weiter und selbst wenn man „Heiße Ecke“ schon mehrfach gesehen hat, entdeckt man doch immer wieder etwas neues, anderes, das sich das eingespielte Kreativteam Thomas Matschoß (Buch), Heiko Wohlgemuth (Songtexte), Martin Lingnau (Musik) ausgedacht hat.</p>
<p class="Body">Zentraler Treffpunkt aller Figuren ist die „Heiße Ecke“, an der es garantiert die schärfste Currywurst Hamburgs gibt. Dort treffen bayerische, herrlich großkopferte Touristen auf zwielichtige Kleinkriminelle, spießige Vorort-Eltern müssen feststellen, dass ihr Kronsohn ein Leben auf dem ach so schmutzigen Kiez der Vollpension im Hotel Mama vorzieht. Die obligatorischen Junggesellinnen-Abschiede fehlen genauso wenig wie liebevolle Sticheleien in Richtung Pinneberg. Eine große Präsenz erhalten die Musicaldarsteller, die sich am Imbiss auf eine bevorstehende Audition vorbereiten und dabei einen völlig überzeichneten Rundumschlag durch Andrew Lloyd Webbers 80er Jahre Musicals „Phantom der Oper“, „Cats“, „Starlight Express“ zum Besten geben.</p>
<p class="Body">Was natürlich in einer Show über das weltbekannte Hamburger Rotlichtviertel nicht fehlen darf, sind Koberer, Dealer und Bordsteinschwalben. Die Mädels klagen am Imbiss ihr Leid und versuchen im nächsten Moment, einen willigen Touristen abzuschleppen.</p>
<p class="Body">Und bei allem kommt der Spaß nicht zu kurz. Die Zuschauer werden auf verschiedenste emotionale Reisen mitgenommen. Mal geht man ein Stück mit einem frischverliebten Paar, dann zeigt sich wieder das hässliche Gesicht der Reeperbahn in Form eines Schuldeneintreibers &#8211; und schließlich kommen noch die Müllkehrer, die es auch nicht leicht haben. Wer bei diesem Musical nicht auf seine Kosten kommt, ist selbst Schuld!</p>
<p class="Body">Die Jubiläumsshow wurde besonders für die Darstellerinnen und Darsteller zu einem unvergesslichen Erlebnis: Jeder Gast fand an seinem Platz ein kleines Mitmachpaket vor, natürlich inklusive genauem Zeitplan, wann Krone, Rose, Likörchen, Trillerpfeifen, Blink-Herz und Knicklicht zum Einsatz kommen sollten. Mehr als einmal hat man die Rührung, Überraschung und Freude in den Gesichtern den Bühnenkünstler gesehen!</p>
<p class="Body">Ich wüsste keinen Grund, warum wir nicht alle gemeinsam 2023 wieder zusammenkommen sollten, um dann Hamburgs am längsten gespieltes Musical erneut zu feiern!</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidt‘s Tivoli, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>17. September 2013</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong>  Kathi Damerow, Yvonne Disqué, Götz Fuhrmann, Bernhard Hofmann, Franzisk Kuropka, Markus Richter, Stefanie Schwendy, Carolin Spieß, Benjamin Zobrys</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Texte:</span></strong> <span class="Bold">Martin Lingnau / Heiko Wohlgemuth<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Oliver Fantitsch<br />
</span></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/10-jahre-volles-haus-und-kein-ende-in-sicht/">10 Jahre volles Haus und kein Ende in Sicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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		<title>Caveman &#8211; die 1000.!</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/caveman-die-1000/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jun 2012 17:11:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entertainment-Shows]]></category>
		<category><![CDATA[Caveman]]></category>
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		<category><![CDATA[Kristian Bader]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 6. Juni 2012 eroberte der Höhlenmann zum 1000. Mal die Bühne des Schmidt‘s Tivoli. Seit elf Jahren begeistern Kristian Bader und seine Kollegen das Publikum, indem sie ihm charmant und manchmal eben auch mit der Keule den Spiegel vorhalten. In den verarbeiteten Klischees finden sich Männer und Frauen gleichermaßen wieder: Klamotten, die überall in ...</p>
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<div id="body_content" class="bumper">Am 6. Juni 2012 eroberte der Höhlenmann zum 1000. Mal die Bühne des Schmidt‘s Tivoli. Seit elf Jahren begeistern Kristian Bader und seine Kollegen das Publikum, indem sie ihm charmant und manchmal eben auch mit der Keule den Spiegel vorhalten.</p>
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<p class="Body">In den verarbeiteten Klischees finden sich Männer und Frauen gleichermaßen wieder: Klamotten, die überall in der Wohnung herumliegen, Chipsschüsseln, die zu fünft nachgefüllt werden müssen, minimalkommunikative Fußball-TV-Abende und stundenlanges Einkaufsbummeln inkl. Anprobieren sämtlicher Angebote &#8211; wer kennt das nicht?</p>
<p class="Body">Bader schlüpft für die Jubiläums-Vorstellung erneut in die Rolle des charmanten Pantoffelhelden Tom und lässt das Publikum an seinem alltäglichen Beziehungsleid mit Freundin Heike teilhaben. Es geht munter hin und her, Ausflüge in die Anfänge der Menschheitsgeschichte, auf die heute noch viele grundlegende Verhaltensformen zurückzuführen sind (Männer sind Jäger, Frauen sind Sammler &#8211; Männer beschützen ihre Familie, Frauen sorgen für ein heimeliges Umfeld), gehören genauso dazu wie eine ausführliche Auseinandersetzung mit der weiblichen und männlichen Sexualität.</p>
<p class="Body">Neben den vielen kleinen Anekdoten, die jeder sicherlich auch schon mal auf die ein oder andere Weise erlebt hat, ist es auch Kristian Baders Ausdrucksstärke, die diese Show hinreißend macht. Man denke hierbei nur an das dargestellte Feuerwerk &#8211; einfach klasse!</p>
<p class="Body">Am Ende des Abends wird Kristian Bader durch ein Jubiläumsständchen von Yvonne Disqué überrascht, die als Steinzeit-Weibchen aus einer Torte springt. Zusammen mit Erik Schäffler, einem weiteren Caveman, steht Bader sichtlich gerührt auf der Bühne und genießt den minutenlangen Applaus.</p>
<p class="Body">So sehr man sich auch über zahlreiche Szenen amüsiert und vor Lachen ausschüttet, auch an diesem Abend bleibt die Frage: Sind wir moderne Neuzeitmenschen den Höhlenmenschen wirklich so sehr überlegen? Die Ähnlichkeiten sind frappierend&#8230;</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidt‘s Tivoli, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung:</span></strong> 6. Juni 2012</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Kristian Bader</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Fotos:</strong> </span>Michael Löwenherz</span></div>
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