<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Patrick Stanke-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
	<atom:link href="https://www.musicals-online.com/tag/patrick-stanke/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.musicals-online.com/tag/patrick-stanke/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sun, 23 Jun 2024 12:40:24 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/09/cropped-08062B90-DABA-4778-9C77-84DA20A86023_1_105_c-e1695646822420-1-32x32.jpeg</url>
	<title>Patrick Stanke-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
	<link>https://www.musicals-online.com/tag/patrick-stanke/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Brillant auf die musikalischen Gäste zugeschnitten</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/brillant-auf-die-musikalischen-gaeste-zugeschnitten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Oct 2023 13:18:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2023]]></category>
		<category><![CDATA[Carin Filipcic]]></category>
		<category><![CDATA[Elvire Beekhuizen]]></category>
		<category><![CDATA[Laurence Kalaidjian]]></category>
		<category><![CDATA[Patrick Stanke]]></category>
		<category><![CDATA[Steffen Kubach]]></category>
		<category><![CDATA[Stephen Sondheim]]></category>
		<category><![CDATA[Sweeney Todd]]></category>
		<category><![CDATA[Theater Lübeck]]></category>
		<category><![CDATA[Werner Sobotka]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.musicals-online.com/?p=3375</guid>

					<description><![CDATA[<p>Stephen Sondheims Musicals sind beileibe keine leichte Kost – weder für die Zuschauer noch für die Darsteller und Musiker, die seine anspruchsvollen Kompositionen zu Gehör bringen. Dass in Lübeck in dieser Spielzeit die Wahl auf „Sweeney Todd“ ist daher umso erfreulicher, wird Sondheim doch hierzulande nicht allzu oft am Stadttheater gezeigt. Das Drei-Sparten-Haus bleibt seinem ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/brillant-auf-die-musikalischen-gaeste-zugeschnitten/">Brillant auf die musikalischen Gäste zugeschnitten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Stephen Sondheims Musicals sind beileibe keine leichte Kost – weder für die Zuschauer noch für die Darsteller und Musiker, die seine anspruchsvollen Kompositionen zu Gehör bringen. Dass in Lübeck in dieser Spielzeit die Wahl auf „Sweeney Todd“ ist daher umso erfreulicher, wird Sondheim doch hierzulande nicht allzu oft am Stadttheater gezeigt.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-3380 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_02-820427_c_Olaf-Malzahn-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_02-820427_c_Olaf-Malzahn-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_02-820427_c_Olaf-Malzahn-1024x682.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_02-820427_c_Olaf-Malzahn-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_02-820427_c_Olaf-Malzahn-1536x1022.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_02-820427_c_Olaf-Malzahn-2048x1363.jpg 2048w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Das Drei-Sparten-Haus bleibt seinem bewährten Vorgehen treu und hat auch für diese Musical-Inszenierung zwei erfahrene Musicaldarsteller für die Hauptrollen engagiert. Patrick Stanke und Carin Filipčić erweisen sich im Laufe des Abends als perfekt eingespieltes Team: Die Chemie zwischen beiden stimmt, sie bilden ein eingeschworenes mörderisches Duo und sind gesanglich über jeden Zweifel erhaben. Doch von vorn…</p>
<p>Das Publikum findet sich in einem rundum mit Plastikfolie abgehängten Theatersaal wieder. Wird hier gerade renoviert? Nein, natürlich will man die historischen Ränge vor potenziellen Blutspritzern schützen. Denn der Barbier des Grauens nimmt auf nichts und niemanden Rücksicht. Okay, tatsächlich wird es gar nicht so blutig wie bspw. 2019 im English Theatre in Frankfurt, wo sogar die Zuschauer in der ersten Reihe Schutzumhänge anziehe mussten, doch Sweeney Todd, gänzlich von Rache zerfressen, verfolgt sein Ziel unerbittlich.</p>
<p>Optisch bleibt es weitgehend düster: Mit Ausnahme von Pirelli und seiner Gaukler-Truppe erinnern alle Darsteller an Gruftis, auch Mrs. Lovett (Filipčić) und Todd (Stanke) bilden hier keine Ausnahme. Londons Skyline ist unten auf die Plastikvorhänge gemalt, die die Bühne umrahmen, einige Großkulissen skizzieren Mrs. Lovetts Pie Shop und Richter Turpins Haus. Stephan Prattes (Bühne) und Elizabeth Gressel (Kostüme) haben hier ein stimmiges Gesamtbild geschaffen, Armut, Hunger und Frust der städtischen Bevölkerung im (vor)-industriellen London sind deutlich spürbar. Nikolai Meyers Maske fügt sich phasenweise sehr harmonisch in das Gesamtbild ein, bei manchen Figuren fühlt man sich dann plötzlich sehr an „Cabaret“ oder „Struwwelpeter“ erinnert, so sehr leuchten die Wangen, Lippen und Lidschatten in kräftigen Farben.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3377 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_01-820372_c_Olaf-Malzahn-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_01-820372_c_Olaf-Malzahn-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_01-820372_c_Olaf-Malzahn-1024x682.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_01-820372_c_Olaf-Malzahn-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_01-820372_c_Olaf-Malzahn-1536x1022.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_01-820372_c_Olaf-Malzahn-2048x1363.jpg 2048w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Schon beim ersten Aufeinandertreffen von Mrs. Lovett und Sweeney Todd begeistert Carin Filipčić mit ihrem pointierten Timing, Sinn für Komik und herausragender Mimik. Der von Trauer gezeichnete und von Vergeltung getriebene Todd wird schnell zu ihrem Auserkorenen. Als sie erkennt, dass es sich bei dem grantelnden Barbier um Benjamin Barker handelt, auf den sie schon früher ein Auge geworfen hatte, ist sie wild entschlossen, ihn um jeden Preis für sich zu gewinnen. Um wirklich jeden Preis! Sie überredet ihn und gemeinsam bauen sie einen über alle Maßen erfolgreichen Pie Shop auf. Zum Glück ahnt keiner der bierseligen Gäste, was oder besser wen sie gerade verspeisen. Mrs. Lovetts Unbeirrbarkeit zieht sich wie ein roter Faden durch das Stück und wird unterstrichenmit optisch wie schauspielerisch sehr gelungenen Szenen wie „Dort am Meer“.</p>
<p>Zu Beginn ist Patrick Stanke hinter dem langen Bart und mit den tiefen Augenringen kaum zu erkennen, doch spätestens bei der gesungenen Liebeserklärung an Todds Rasiermesser („Mein Freund“) ist seine warme, gefühlvolle Stimme unverkennbar. Gleiches gilt für sein flehentliches „Johanna“. Auch mimisch zieht er das Publikum in seinen Bann &#8211; insbesondere beim gemeinsamen Probieren der Meat Pies mit Mrs. Lovett („Nehmt Prelat“). Den ausgedehnten Zwischenapplaus nach seinem Rache-Monolog hat sich Stanke mehr als verdient!</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3376 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_06-820692_c_Olaf-Malzahn-266x400.jpg" alt="" width="266" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_06-820692_c_Olaf-Malzahn-266x400.jpg 266w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_06-820692_c_Olaf-Malzahn-681x1024.jpg 681w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_06-820692_c_Olaf-Malzahn-768x1154.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_06-820692_c_Olaf-Malzahn-1022x1536.jpg 1022w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_06-820692_c_Olaf-Malzahn-1363x2048.jpg 1363w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_06-820692_c_Olaf-Malzahn-scaled.jpg 1704w" sizes="(max-width: 266px) 100vw, 266px" /></p>
<p>So authentisch Filipčić und Stanke in die Haut ihrer Alter Egos schlüpfen, so wenig gelingt dies bei den aus dem Haus besetzten Rollen: Elvire Beekhuizen gibt Johanna Barker, Todds Tochter, die als Mündel von Richter Turpin ihr Dasein fristet. Leider fehlt es der lyrischen Koloratursopranistin an Gespür für die Figur, sie wirkt die meiste Zeit seltsam aufgesetzt und hat auch ihre liebe Müh mit Sondheims Kompositionen. Auch Bariton Laurence Kalaidjian zeigt Züge von Overacting, doch seine gefühlvolle Stimme und sein charmantes Spiel lassen darüber schnell hinwegschauen. Doch ihr „Küss mich“ Duett bleibt unfreiwillig schräg und ist schwer zu ertragen.</p>
<p>Franz Gürtelschmied gibt den herrlich schrägen Pirelli, der Todd sehr nervt und durch seinen plumpen Erpressungsversuch zu Mrs. Lovetts erster menschlicher Pie-Füllung wird. Sein Wettstreit mit Todd ist voll gelungener Slapstick-Momente. Pirellis Handlager Toby wird von Noah Schaul gegeben, der schon während seiner Ensemble-Einsätze aufhorchen lässt. Auch sein „Nun bin ich bei Euch“ („Not while I’m around“) ist herzerweichend und gefühlvoll.</p>
<p>Ein Heimspiel feiert einmal mehr Steffen Kubach, diesmal in der Rolle des fiesen Richters Turpin, der sein Mündel Johanna – auch gegen ihren Willen – heiraten will. Tatsächlich wirkt Kubachs Richter aber weniger fies als vielmehr recht naiv. „Hübsche Frauen“, das Duett zwischen den ehemaligen Widersachern Todd und Turpin, klingt fast schon zu befreit und harmonisch. Das dämonische, was dieser Szene innewohnt, geht hier leider etwas verloren.</p>
<p>Es wird deutlich, dass Werner Sobotka seine Inszenierung auf die beiden Gäste zugeschnitten hat. Sie können in allen Facetten glänzen und gewinnen das Publikum trotz der fragwürdigen Handlungen des grausamen Paares für sich. „Sweeney Todd“ in Lübeck ist einmal mehr ein Beleg, dass es sich lohnt, auch einem auf den ersten Blick sehr herausfordernden Sondheim-Musical eine Chance zu geben.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span><br />
<span style="color: #000080;"><em>erschienen in <a style="color: #000080;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></em></span></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Großes Haus, Theater Lübeck</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">29</span><span class="Bold">. Oktober 2023</span><span class="Bold"><br />
<strong>Darsteller:</strong> Carin Filipčić, Patrick Stanke<br />
<strong>Regie / Musik: </strong>Werner Sobotka / Stephen Sondheim<br />
<strong>Fotos: </strong>Olaf Malzahn<br />
</span></span></p>
<p><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://youtu.be/VlixHEye3lo" title="Theater Lübeck »Sweeney Todd«" width="640" height="360" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/VlixHEye3lo?feature=oembed" consent-required="3783" consent-by="services" consent-id="3784" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/VlixHEye3lo?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe></p>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/brillant-auf-die-musikalischen-gaeste-zugeschnitten/">Brillant auf die musikalischen Gäste zugeschnitten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eine sehr befremdliche Verfilmung des Samtpfoten-Musicals</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/eine-sehr-befremdliche-verfilmung-des-samtpfoten-musicals/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Dec 2019 09:38:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Lloyd Webber]]></category>
		<category><![CDATA[Andy Blankenbuehler]]></category>
		<category><![CDATA[Carin Filipcic]]></category>
		<category><![CDATA[Francesca Hayward]]></category>
		<category><![CDATA[Ian McKellen]]></category>
		<category><![CDATA[Idris Elba]]></category>
		<category><![CDATA[James Corden]]></category>
		<category><![CDATA[Jason Derulo]]></category>
		<category><![CDATA[Jennifer Hudson]]></category>
		<category><![CDATA[Judi Dench]]></category>
		<category><![CDATA[Laurie Davidson]]></category>
		<category><![CDATA[Manuel Straube]]></category>
		<category><![CDATA[Patricia Meeden]]></category>
		<category><![CDATA[Patrick Stanke]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Büttner]]></category>
		<category><![CDATA[Pia Allgaier]]></category>
		<category><![CDATA[Rebel Wilson]]></category>
		<category><![CDATA[Robbie Fairchild]]></category>
		<category><![CDATA[Sabrina Weckerlin]]></category>
		<category><![CDATA[Taylor Swift]]></category>
		<category><![CDATA[Toby Heinz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=2759</guid>

					<description><![CDATA[<p>Fast 40 Jahre nach der Uraufführung des Bühnenmusicals in London (1981) bringt Regisseur Tom Hooper seine Vorstellung einer modernen „Cats“-Fassung auf die Leinwand. Es ist sehr populär, Musicals von der Bühne auf Celluloid zu bannen. Beim “Phantom der Oper“ und “Into the Woods“ gelang dies nur mäßig überzeugend. Doch „Die Schöne und das Biest“ und ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/eine-sehr-befremdliche-verfilmung-des-samtpfoten-musicals/">Eine sehr befremdliche Verfilmung des Samtpfoten-Musicals</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Fast 40 Jahre nach der Uraufführung des Bühnenmusicals in London (1981) bringt Regisseur Tom Hooper seine Vorstellung einer modernen „Cats“-Fassung auf die Leinwand.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2761 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/63113-400x225.jpg" alt="" width="400" height="225" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/63113-400x225.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/63113.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Es ist sehr populär, Musicals von der Bühne auf Celluloid zu bannen. Beim “<span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=331">Phantom der Oper</a></span>“ und “Into the Woods“ gelang dies nur mäßig überzeugend. Doch „<a href="http://www.musicals-online.com/?p=1898"><span style="color: #333399;">Die Schöne und das Biest</span></a>“ und auch „<span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=345">Les Misérables</a></span>“ (ebenfalls von Hooper) erzielten mehr als Achtungserfolge in der Musical-Fangemeinde. Von „<span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=339">Mamma Mia</a></span>“ ganz zu schweigen</p>
<p>Zahlreiche weitere Verfilmungen sind bereits in Planung – darunter „Joseph“ und „In the Heights“. Auch von „Sunset Boulevard“ als Leinwandmusical träumt Andrew Lloyd Webber seit einigen Jahren sehr medienwirksam.</p>
<p>Doch 2019 sind erstmal T. S. Eliots „Practical Cats“ an der Reihe. Schon als im Sommer der erste Trailer veröffentlich wurde, ging ein Raunen durch die Musical-Gemeinde: Das was dort gezeigt wurde, hatte herzlich wenig mit dem zu tun, was man von einem Musicalfilm mit höchsten technischen Raffinessen erwartet hatte. Leider kann auch das vollständige Werk diesen Eindruck nicht bessern.</p>
<p>Es beginnt mit der Ouvertüre, die sehr zurückhaltend aus den Kinolautsprechern plätschert. Zudem fehlen dem versierten Theatergänger natürlich die rundum blinkenden Katzenaugen im Saal. Doch wirklich erwarten konnte man diesen Effekt im Kino nicht.</p>
<p>Tom Hooper hat nach eigener Aussage eine Fantasy-Version von „Cats“ geschaffen, die sich offenbar dadurch auszeichnet, dass Menschen mit computererzeugtem Fell durch London streifen. Das Größenverhältnis, wenn die menschlichen Katzen am Eros-Brunnen auf dem Piccadilly Circus tanzen, passt jedoch nicht. Auch der Trafalgar Square sieht in der Finalszene eher aus wie ein Gemälde, das im Hintergrund platziert wurde. Auch ist eher irritierend, dass die Füße und Hände der Schauspieler „original“ sind und nur in wenigen Szenen einige Katzen Schuhe tragen (bspw. in der Stepp-Szene von Skimbleshanks). Berücksichtigt man dann auch noch die von Jenny Fleckenreich dressierten Mäuse und Kakerlaken, die ebenfalls menschliche Gesichter haben, wird es vollends skurril.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2765 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/francesca-hayward-cats-2-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/francesca-hayward-cats-2-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/francesca-hayward-cats-2.jpg 618w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die Bewegungen der Katzen sind leider weniger geschmeidig und sehen nach Computertechnik aus, die an Computerspiele der späten 90er Jahre erinnert. Idris Elbas‘ Kopf ist schlecht in die Szenen geschnitten und die Sprünge sowie Tanzschritte der Samtpfoten sind gänzlich unnatürlich. Katzen, die beim Springen verschwimmen oder deren Füße beim Tanzen den Boden nicht berühren, sind einfach unecht. Hinzu kommen noch die Gesichter, die auf unnatürliche Art mal breiter und mal schmaler werden, sowie die Ohren, die sich häufig sehr „kreativ“ und auf keinen Fall felin durch die Gegend bewegen.</p>
<p>Auch wenn im Abspann gefühlt 500 Mitarbeiter aufgelistet werden, die die visuellen Effekte er- und bearbeitet haben, wird man das Gefühl nicht los, dass hier die Erfahrung mit dem Genre fehlte. Alternativ ist es natürlich auch vorstellbar, dass Hooper eine sehr spezielle Vorstellung der Bewegungsabläufe von Katzen und dem computervisuellen Aufbau der Umgebung hatte, die sich für Otto Normal Musical-Besucher nicht nachvollziehen lässt.</p>
<p>Doch abgesehen von den überholten Visual Effects, steht ja bei einem Musical die Musik im Vordergrund. Andrew Lloyd Webber hat an einige Songs noch einmal Hand angelegt, was im Sinne einer Modernisierung vollkommen legitim ist. Dennoch passt es zu den Chaos-verbreitenden Katzen Mungojerrie und Rumpleteazer überhaupt nicht, wenn sie anstatt zu einer flippigen Uptempo-Nummer nun zu einem Swing &amp; Jazz Song Unfug stiften. Die Idee, Skimbleshanks, den Kater vom Nachtexpress, steppen zu lassen, verwirrt zunächst ebenfalls sehr. Doch die Art wie diese Szene sich entwickelt und die Tatsache, dass der Stepptanz durchaus „nach vorne“ geht, sorgen für ein stimmiges Gesamtbild.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2766 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/james-corden-cats-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/james-corden-cats-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/james-corden-cats.jpg 618w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Auch einige Charaktere wurden für den Film überarbeitet. Allen voran natürlich die schüchterne Victoria, die im Film durchaus Selbstbewusstsein zeigt, sich in Mr. Mistoffelees verliebt und sogar einen eigenen neuen Song bekommt, der von Taylor Swift und Andrew Lloyd Webber stammt. Apropos Mr. Mistoffelees – ihn anstatt des gewitzten, schlauen Zauberers als ängstlichen Tollpatsch darzustellen, dessen Magie eher in seinen fehlschlagenden Tricks liegt, wird viele Musicalfans ärgern.</p>
<p>Auch Rum Tum Tugger bekommt eine wesentlich kleinere Rolle, da viele seiner Gesangspassagen von Munkustrap übernommen werden. Frauenheld? Fehlanzeige! Growltiger verkommt gar zur Nebenrolle. Dafür sind Bustopher Jones, Jenny Fleckenreich, Macavity und Old Deuteronomy wesentlich präsenter, was aber nicht zuletzt auch an deren Besetzung liegt.</p>
<p>Bustopher Jones wird von einem herrlich süffisanten James Corden gespielt. Dass er auch singen kann, beweist er seit Jahren u. a. in seiner „Late Late Show“. Rebel Wilson beweist ihr Talent für Komik und Timing als Jenny Fleckenreich. Idris Elba gibt den magisch-gefährlichen Macavity, der alle Katzen, die mit ihm um die Wiedergeburt konkurrieren, kurzerhand auf ein Themseboot verschleppt.</p>
<p>Den größten „Aufschrei“ gab es in der Community jedoch als bekannt wurde, dass Judi Dench das Katzen-Oberhaupt Old Deuteronomy spielen würde. Old Deuteronomy eine Frau? Das kann doch nicht funktionieren! So las man überall… Doch dank der herausragenden Schauspielerin Judi Dench fällt diese wesentliche Änderung im Vergleich zur Bühnenversion nicht ins Gewicht. Sie spielt mütterlich, zeigt Herz und lässt es an nichts vermissen, was man mit Old Deuteronomy verbindet.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2771 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/ian-mckellan-cats-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/ian-mckellan-cats-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/ian-mckellan-cats.jpg 618w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Schauspielerische Exzellenz beweist auch Ian McKellen als Theaterkater Gus. Man hat unfassbar viel Mitgefühl mit diesem altersschwachen Katerchen.</p>
<p>Weitere Weltstars, die für dieses Fantasy-Musical engagiert wurden, sind Jennifer Hudson als Grizabella, Jason Derulo als Rum Tum Tugger und Taylor Swift als Bombalurina. Mit Francesca Hayward als Victoria, Robbie Fairchild als Munkustrap und Laurie Davidson als Mr. Mistoffelees sind viele Schauspieler zu erleben, die man sonst vor allem aus TV-Serien kennt.</p>
<p>An Namen hat „Cats 2.0“ also einiges zu bieten…</p>
<p>Ja, viele Katzen sehen anders aus als man es von der Bühne gewohnt ist, dazu zählen insbesondere Old Deuteronomy, der beige und nicht mehr dunkelbraun ist, und Macavity, der schlicht braun ist anstatt orange-rot-schwarz. Doch diese Fellwechsel kann man als künstlerische Freiheit durchgehen lassen.</p>
<p>Dass die Katzen allerdings mit Rum Tum Tugger in einer Milchbar feiern, ist unverständlich, da Katzen schlichtweg keine Kuhmilch trinken (sollten).</p>
<p>Tom Hooper hat in einem Interview gesagt, dass er mit der Catnip-Szene („Macavity“) neue filmische Maßstäbe setzen wollte. Der geneigte Kinobesucher sucht diese Maßstäbe, denn eine Taylor Swift, die sich als Bombalurina auf einem Halbmond räkelt und langsam in einem Theatersaal herabgelassen wird, während alle Katzen um sie herum durch das Catnip komplett high werden, ist absolut nichts Außergewöhnliches.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2762 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/63115-400x225.jpg" alt="" width="400" height="225" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/63115-400x225.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/63115.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Schwierig wird es auch bei Gesang und Tanz… Nicht alle Schauspieler in diesem Musicalfilm sind auch herausragende Sänger. Dafür bestechen sie mit einer gnadenlos guten Mimik (insbesondere McKellen, Corden, Wilson, Derulo). Tänzerisch kann man niemanden in diesem Film wirklich einschätzen, da sämtliche Choreographien durch die Computerbearbeitung unrealistisch wirken. Andy Blankenbuehler hat ein Händchen für moderne Choreos (siehe „Hamilton“), doch zu „Cats“ wollen diese – zumindest in der für den Zuschauer sichtbaren Fassung – nicht passen. Von Gillian Lynnes felinen Tanzsequenzen ist in Hoopers „Cats“ jedenfalls nichts mehr zu erkennen.</p>
<p>Nina Schneider hat einige der ursprünglichen deutschen Texte von Michael Kunze in das 21. Jahrhundert übertragen. Leider klingen diese nicht selten plump und unbeholfen (bspw. „Rum Tum Tugger“, „Einladung zum Jellicle Ball“).</p>
<p>Für die deutsche Fassung wurde einmal mehr einige Rolle doppelt durch einen Synchronsprecher und einen Sänger besetzt. Im Fall von Munkustrap, bei dem Patrick Stanke beide Parts übernahm, geht dies leider daneben, denn viele Sprechgesangspassagen klingen schrecklich schief. Da die raumgreifenden großen Songs von Munkustrap stark gekürzt wurden, kommt Stankes schöne Stimme leider kaum zur Geltung.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2764 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/idris-elba-cats-2-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/idris-elba-cats-2-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/idris-elba-cats-2.jpg 618w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Patricia Meeden singt den weltbekannten Showstopper „Memory“, der auf Deutsch aber jetzt auch nicht mehr „Erinnerung“ heißt. Sie kann &#8211; im Gegensatz zu Jennifer Hudson – mit ihrer Interpretation vollends überzeugen.</p>
<p>Philipp Büttner („Aladdin“) kommt die Aufgabe zu, Jason Derulo zu „synchronisieren“. Da Rum Tum Tugger in dieser filmischen Fassung aber nicht allzu viel zu sagen hat, fällt es Büttner leicht, mit diesem Part zu überzeugen.</p>
<p>Manuel Straube verleiht Bustopher Jones eine sehr gelungene deutsche Stimme. Gleiches gilt für Thomas Rauscher und Pia Allgaier, die Gus und Bombalurina ihre deutschen Stimmen leihen.</p>
<p>Andreas Bongard (Mr. Mistoffelees) und Sabrina Weckerlin (Cassandra) verkaufen sich leider in dieser seltsamen Musicalfassung sehr unter Wert. Auch Toby Heinz und Carin Filipcic haben als Mungojerrie und Rumpleteazer so ihre liebe Müh.</p>
<p>Zudem muss man leider auch noch anmerken, dass man deutlich hört, dass die Songs im Studio eingesungen wurden. Man spürt keinerlei Atmosphäre, nur kalte klare Wände um den Gesang. Auch dies ist bei einem Stück wie „Cats“ sehr bedauerlich.</p>
<p>Insgesamt kann man sagen, dass Tom Hoopers Fantasy-Film das Lyrische und Magische gänzlich abgeht, was „Cats“ seit fast vier Jahrzehnten ausmacht. Diese Verfilmung reiht sich nahtlos in die Reihe mit dem „Phantom der Oper“ und „Into the Woods“ ein und lässt direkt auf „<span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="https://www.youtube.com/watch?v=U0CL-ZSuCrQ">In the Heights</a></span>“ hoffen, das im Gegensatz zu „Cats“ nach dem ersten Trailer sehr vielversprechend aussieht.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id7" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_119">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> Tom Hooper</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Judi Dench, Ian McKellen, James Corden, Rebel Wilson, Jason Derulo, Taylor Swift, Jennifer Hudson, Francesca Hayward, Robbie Fairchild, Laurie Davidson</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik:</span></strong> Andrew Lloyd Webber / 1 Song mit Taylor Swift</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Verleih / Fotos: </span></strong>Universal Pictures International</span></div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/eine-sehr-befremdliche-verfilmung-des-samtpfoten-musicals/">Eine sehr befremdliche Verfilmung des Samtpfoten-Musicals</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Abstriche in der Inszenierung, aber die Oberhausener Cast ist erstklassig!</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/abstriche-in-der-inszenierung-aber-die-oberhausener-cast-ist-erstklassig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2017 20:59:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Klaws]]></category>
		<category><![CDATA[Bob Crowley]]></category>
		<category><![CDATA[Japheth Myers]]></category>
		<category><![CDATA[Massimiliano Pironti]]></category>
		<category><![CDATA[Metronom]]></category>
		<category><![CDATA[Oberhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Patrick Imhof]]></category>
		<category><![CDATA[Patrick Stanke]]></category>
		<category><![CDATA[Phil Collins]]></category>
		<category><![CDATA[Sabrina Weckerlin]]></category>
		<category><![CDATA[Tarzan]]></category>
		<category><![CDATA[Tessa Sunniva van Tol]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=1103</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach Hamburg und Stuttgart macht Phil Collins „Affenzirkus“ nun in Oberhausen Station. Das Metronom Theater ist viel kleiner als die Neue Flora oder das Apollo Theater, nicht nur was den Zuschauersaal betrifft, sondern auch hinsichtlich der Bühnengröße. Doch die Kreativen haben sich etwas einfallen und Tarzans Dschungel links und rechts der Bühne weit ins Auditorium ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/abstriche-in-der-inszenierung-aber-die-oberhausener-cast-ist-erstklassig/">Abstriche in der Inszenierung, aber die Oberhausener Cast ist erstklassig!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Hamburg und Stuttgart macht Phil Collins „Affenzirkus“ nun in Oberhausen Station. Das Metronom Theater ist viel kleiner als die Neue Flora oder das Apollo Theater, nicht nur was den Zuschauersaal betrifft, sondern auch hinsichtlich der Bühnengröße. Doch die Kreativen haben sich etwas einfallen und Tarzans Dschungel links und rechts der Bühne weit ins Auditorium wuchern lassen. Die Gorillas können so über Brücken und Tunnel durch den Saal toben.</p>
<p>Unverändert, wenn auch aus geringerer Höhe als in Hamburg und Stuttgart, springen die akrobatischen Dschungelbewohner hinunter und schwingen über den Köpfen des Publikums hin und her. Aufgrund des arenaartigen Zuschauerraumes im Metronom, der ohne Rang auskommt, wurden laut Stage Entertainment neue Flugelemente kreiert und die Flüge noch rasanter gestaltet. Dies fällt besonders beim ersten Auftauchen der Gorillas sichtbar ins Gewicht. Das an diesem Samstag Abend voll besetzte Haus ist begeistert!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1106 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/TAR_OB_Szenenmotiv_springende-Affen-400x274.jpg" alt="" width="400" height="274" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/TAR_OB_Szenenmotiv_springende-Affen-400x274.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/TAR_OB_Szenenmotiv_springende-Affen-768x527.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/TAR_OB_Szenenmotiv_springende-Affen.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Schade ist jedoch, dass anstatt der fransigen Seitenwand-Verkleidung, welche die Höhlen der Gorillas stilisiert, aber effektvoll verdeckten, nun eine an Blättersilhouetten erinnernde Dekoration der Rück- und Seitenwände eingesetzt wird. Dies ist zwar vermutlich deutlich „tourfähiger“, macht den Dschungel aber weniger geheimnisvoll. Gleiches gilt für die fehlende 9m Spinne, die in Oberhausen nur noch durch 3-4 große Spinnenbeine symbolisiert wird, die von hinten durch das Netz kommen. Dass Terks „Höhle“ nicht mehr von oben abgeseilt wird, sondern stattdessen eine Art Thron auf einem Regal in die Szene geschoben wird, ist natürlich ebenfalls dem kleineren Umfeld geschuldet. Doch hiermit geht leider viel Charme und Effekt verloren.</p>
<p>Durch die Anpassungen verändert sich auch die Wirkung weiterer Szenen. Dazu gehört beispielsweise auch Janes erste Erkundung des Dschungels: Der Boden der Bühne ist nicht mehr durch wallende Stoffbahnen bedeckt, und die Blumen „fallen vom Himmel“ anstatt aus dem Bühnenboden nach oben zu wachsen und sich zu voller Pracht zu entfalten. Auch der Wasserfall, der in einen See auf der Bühne mündet, gerät deutlich kleiner. Und Tarzans Spiele mit dem Feuer wirken irgendwie deplatziert.</p>
<p>Die Besetzung in Oberhausen liest sich jedoch wie das „Who is Who“ der deutschen Musicalszene: Alexander Klaws als Tarzan, Sabrina Weckerlin als Kala, Patrick Stanke als Kerchak. Das allein weckte schon hohe Erwartungen. Hinzu kommen Japheth Myers und Massimiliano Pironti, die ihre Rollen als Professor Porter und Terk schon in Hamburg bzw. Stuttgart gespielt hatten. Tessa Sunniva van Tol (Jane) und Patrick Imhof (Clayton) komplettieren die Riege der Hauptdarsteller.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-1105 size-medium" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/TAR_OB_Szenenmotiv_Kerchak-und-Kala-e1484341723482-400x290.jpg" width="400" height="290" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/TAR_OB_Szenenmotiv_Kerchak-und-Kala-e1484341723482-400x290.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/TAR_OB_Szenenmotiv_Kerchak-und-Kala-e1484341723482-768x558.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/TAR_OB_Szenenmotiv_Kerchak-und-Kala-e1484341723482.jpg 851w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Sabrina Weckerlin zeigt schon in den ersten Szenen viel Einfühlungsvermögen und mütterliche Sorge. Ihr Zusammenspiel mit dem jungen Tarzan ist sehr sympathisch und „Dir gehört mein Herz“ interpretiert Weckerlin unendlich sanft und zärtlich.</p>
<p>Als brummiger Silberrücken Kerchak kann Patrick Stanke leider nicht ganz überzeugen. Er wirkt zu jung für den Sippenchef und reicht auch gesanglich kaum an die Dominanz und Stärke heran, die man von diesem erwartet. Die Szene, in der Kala und Kerchak sich über Tarzans Zukunft entzweien, ist aber von beiden sehr gut gespielt und macht klar, dass beide starke Charaktere sind, die sich keinesfalls einfach so unterordnen.</p>
<p>Massimiliano Pironti ist schön verspielt und albert herum, ohne den Bogen zu überspannen. Auch gesanglich kann er die überbordende Energie des halbstarken Gorillas Terk gut über die Rampe bringen. Das wird auch in der Auftaktszene zum zweiten Akt („Chaos im Lager“) deutlich, in der Terk mit anderen Gorillas zur großen Freude der Zuschauer jede Menge Unheil anrichtet.</p>
<p>Tessa Sunniva van Tol ist eine sehr selbstbewusste Jane, die in der männerdominierten Forscherwelt problemlos ihre Frau steht. Ihre holländische Herkunft kann sie nicht gänzlich verhehlen, doch fällt diese in den Gesangspassagen nicht ins Gewicht. Insbesondere ihr Duett mit Klaws („Auf einmal“) ist wunderbar harmonisch. Van Tol ist eine sehr gute Wahl, da sie nicht so süßlich ist wie manche ihrer Vorgängerinnen, sondern man sich sehr gut vorstellen kann, wie sie später an Tarzans Seite den Dschungel auf Vordermann bringt.</p>
<p>Janes schusselig-liebevollen Vater gibt erneut Japheth Myers. Er hatte diese Rolle im Laufe der Jahre perfektioniert und man nimmt ihm den alternden, überaus britischen Forscher in jeder Sekunde ab.</p>
<p>Auch Alexander Klaws bringt viele Jahre Erfahrung als Tarzan mit. Während er jedoch im ersten Akt noch vergleichsweise unauffällig bleibt, setzt er mit „Fremde wie ich“ in der zweiten Hälfte eine Hausmarke. Wenn er für sich feststellt: „Ich bin ein Mensch“ kann man fast eine Stecknadel fallen hören, so sehr haben sein Song und seine Interpretation die Zuschauer gefesselt.</p>
<p>Hinzu kommt noch die ausgeprägte Athletik, die Klaws im Vergleich zu Hamburg noch weiter ausgebaut zu haben scheint. Nicht nur seine eingesprungenen Vorwärtsrollen sind beachtlich!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-1108 size-medium" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/TAR_OB_Szenenmotiv_Tarzan-und-Jane--e1484341759632-400x269.jpg" width="400" height="269" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/TAR_OB_Szenenmotiv_Tarzan-und-Jane--e1484341759632-400x269.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/TAR_OB_Szenenmotiv_Tarzan-und-Jane--e1484341759632.jpg 535w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Dass es in Disney’s „Tarzan“ weniger um die Liebesgeschichte zwischen Affenmann und Forschertochter geht, sondern vielmehr um die enge Bindung der Gorillafamilie und insbesondere von Kala zu ihrem menschlichen Sohn, wird zum Ende hin glasklar: zum einen als sich Kala von Tarzan verabschiedet, der sich entschlossen hat mit Jane nach England zu gehen („Dir gehört mein Herz“), und danach als Kerchak stirbt und Kala von ihm Abschied nimmt („Wie Sonne und Mond“). Die Emotionen, die vor allem Weckerlin in diesen Szenen zeigt, sind greifbar.</p>
<p>Am Ende bleibt Tarzan natürlich mit seiner Jane im Dschungel, der Professor segelt mit seinem Gefangenen Clayton (von Imhof sehr ruppig-norddeutsch gespielt) nach England zurück und die Gorillasippe ist glücklich über ihren neuen Anführer.</p>
<p>„Tarzan“ ist eine abwechslungsreiche und inhaltsvolle Disney-Show, die auch in der optisch angepassten Oberhausener Fassung Spaß macht. Jedoch macht vor allem die sehr gute Besetzung und die detaillierte Herausarbeitung der Charaktere diese Inszenierung sehens- und empfehlenswert.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Metronom Theater, Oberhausen</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">7</span>. Januar 2017</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Alexander Klaws, Tessa Sunniva van Tol, Sabrina Weckerlin, Patrick Stanke, Japheth Myers, Massimiliano Pironti, Patrick Imhof</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> Phil Collins / Bob Crowley<span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage Entertainment<br />
</span></p>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/abstriche-in-der-inszenierung-aber-die-oberhausener-cast-ist-erstklassig/">Abstriche in der Inszenierung, aber die Oberhausener Cast ist erstklassig!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Artus Excalibur</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/artus-excalibur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Mar 2014 12:49:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CDs]]></category>
		<category><![CDATA[Annemieke van Dam]]></category>
		<category><![CDATA[Artus Excalibur]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Seibert]]></category>
		<category><![CDATA[Patrick Stanke]]></category>
		<category><![CDATA[Sabrina Weckerlin]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Borchert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=1485</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hochwertig produziertes Premierenalbum mit namhaften, deutschen Musicalstars Die sagenumwobene Geschichte von Artus und den Rittern der Tafelrunde erfordert ein hochkarätiges Kreativteam. Mit Frank Wildhorn zeichnet einer der ganz Großen der Szene für die Komposition verantwortlich. Die englischen Texte schrieb Robin Lerner, die sich als Songwriterin und Texterin in der internationalen Musikszene einen Namen gemacht hat. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/artus-excalibur/">Artus Excalibur</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Hochwertig produziertes Premierenalbum mit namhaften, deutschen Musicalstars</h3>
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_665_587">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die sagenumwobene Geschichte von Artus und den Rittern der Tafelrunde erfordert ein hochkarätiges Kreativteam. Mit Frank Wildhorn zeichnet einer der ganz Großen der Szene für die Komposition verantwortlich. Die englischen Texte schrieb Robin Lerner, die sich als Songwriterin und Texterin in der internationalen Musikszene einen Namen gemacht hat. Die deutschsprachige Adaption stammt aus der Feder von Nina Schneider  (u. a. auch für die deutschen Fassungen von „Spring Awakening“, „The Producers“ verantwortlich). Das Buch stammt von Ivan Menchell, der schon den Musicals „Bonnie &amp; Clyde“ und „Chitty Chitty Bang Bang“ seinen Stempel aufdrückte.</p>
<p class="Body">Auch das Ensemble kann sich sehen lassen: Patrick Stanke als König Artus, Annemieke van Dam als die begehrte Guinevere, Mark Seibert als Lanzelot, Thomas Borchert als Zauberer Merlin und Sabrina Weckerlin als böse Morgana werden gesanglich vom Wiener Kammerchor und instrumental von Czech Virtuosi Orchester und einer neunköpfigen Rockband unter der bewährten Leitung von Koen Schoots unterstützt.</p>
<p class="Body">Auch dieses Album aus dem Haus Hitsquad Records ist hochklassig produziert. Zu keiner Sekunde lässt es die Aufnahme an etwas vermissen. Auch das umfangreiche Booklet inkl. Songtexte für alle 14 Stücke und zahlreichen Produktionsfotos genügt hohen Ansprüchen.</p>
<p class="Body">Ohne das Stück gesehen zu haben, erschließt sich einem der musikalische rote Faden nicht sofort. Wildhorn wechselt zwischen harten Rocknummern, die in ihrer Machart stark an Frank Nimsgern erinnern, und sehr seichten Musicalsongs, die man dank ihrer Unscheinbarkeit schnell wieder vergessen hat. Manchmal erklingen Ansätze von irisch-gälisch motivierten Melodien, die das Mystische der Handlung unterstreichen und dem Zuhörer klarmachen, dass wir uns handlungsseitig in Britannien bewegen. Die rockigen Stücke hingegen sind so modern und phasenweise so E-Gitarren-lastig, dass man sich fragt, ob die Inszenierung wohl in einem hypermodernen Rahmen stattfindet, die dieser akustischen Untermalung Rechnung trägt.</p>
<p class="Body">„Artus Excalibur“ ist eine sehr emotionale Geschichte mit ausnehmend starken Charakteren. Dies wird auch musikalisch deutlich. Man hört bei allen Protagonisten, dass sie sich mit vollem Elan in diese Produktion gestürzt haben.</p>
<p class="Body">Technisch kann man an dieser Aufnahme nicht mäkeln und den Inhalt des Stücks anhand der CD zu beurteilen, fällt gemeinhin nicht leicht. In diesem Fall würde ich sogar sagen, dass es unmöglich ist, da diese 14 Songs sicherlich nur einen oberflächlichen Eindruck der musikalischen Komplexität der Produktion vermitteln.</p>
<p class="Body">Doch eines gelingt dem Album auf alle Fälle: Man möchte „Artus Excalibur“ auf jeden Fall live sehen und sich vollends nach Camelot entführen lassen.</p>
<p class="paragraph_style_1" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/artus-excalibur/">Artus Excalibur</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mission 007</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/mission-007/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Nov 2010 18:09:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entertainment-Shows]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander S. Bermange]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Montanaro]]></category>
		<category><![CDATA[Bernie Blanks]]></category>
		<category><![CDATA[Brigitte Oelke]]></category>
		<category><![CDATA[Capitol Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Fans for Kids]]></category>
		<category><![CDATA[Lucy Diakovska]]></category>
		<category><![CDATA[Patrick Stanke]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Kribbe]]></category>
		<category><![CDATA[Ralf Schaedler]]></category>
		<category><![CDATA[Sonia Farke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=681</guid>

					<description><![CDATA[<p>Für die Benefizgala von Fans for Kids e V. schlüpfte Initiator Ralf Schaedler in die Rolle des weltberühmten Geheimagenten. Der Einsatz in Düsseldorf war allerdings ausnahmsweise einmal nicht im Dienste Ihrer Majestät, sondern zugunsten krebskranker Kinder. Für die zweite Benefizgala von Fans for Kids e. V. konnte Ralf Schaedler viele Freunde und Kollegen gewinnen, die ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/mission-007/">Mission 007</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content" class="bumper">Für die Benefizgala von Fans for Kids e V. schlüpfte Initiator Ralf Schaedler in die Rolle des weltberühmten Geheimagenten. Der Einsatz in Düsseldorf war allerdings ausnahmsweise einmal nicht im Dienste Ihrer Majestät, sondern zugunsten krebskranker Kinder. Für die zweite Benefizgala von Fans for Kids e. V. konnte Ralf Schaedler viele Freunde und Kollegen gewinnen, die für einen einmaligen Abend sorgten. Aber dazu später mehr.</p>
<div id="body_layer">
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_234">
<div class="style_2">
<p class="Body">Geschäftsführer Thomas Krauth stellte dem Verein sein Capitol Theater an diesem spielfreien Montag kostenfrei zur Verfügung und auch alle Techniker und die Band unter der Leitung von Daniel Behrens verzichteten zugunsten der tapferen Kinder auf ihre Entlohnung. Die Grundvoraussetzungen konnten für eine Charity Veranstaltung besser nicht sein.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_906">
<div class="style_2">
<p class="Body">Als Thema stellten die Macher „James Bond“ und die zahllosen Filmhits in den Mittelpunkt des Abends. Ralf Schaedler standen mit Sonia Farke und Annette Kippenhan zwei sehr elegante Damen zur Seite, die die Zeit zwischen den einzelnen Songs sehr unterhaltsam überbrückten.</p>
<p class="Body">Schon die erste Nummer war eine Überraschung: Der englische Komponist Alexander S. Bermange („Walking On The Sun“) hatte eigens für diesen Anlass einen Titel komponiert. „Just For Tonight“ reihte sich mit seinen Swing-Elementen musikalisch hervorragend in die Kette der bekannten Filmsongs wie „Kick In The Head“ oder „Have You Met Miss Jones“ ein.</p>
<p class="Body">Es folgte ein Feuerwerk an außergewöhnlichen Darbietungen, die nicht nur aufgrund der für die Musical-Darsteller ungewöhnlichen Songauswahl erstaunten, sondern auch durch die extravaganten Choreographien und die ausgefallenen Kostüme Akzente setzten. Jede einzelne der 20 Nummern war etwas besonderes, daher erscheint es unfair, einige Stücke hervorzuheben. Doch Drew McOnies atemberaubende klassische Ballett-Choreographie zu dem von Maria Jane Hyde interpretierten „For Your Eyes Only“ war eines der absoluten Highlights. Mit seiner Partnerin Bridie Rack schien der erst 18-jährige „Cats“-Darsteller über den Schrottplatz zu schweben.</p>
<p class="Body">Ebenfalls herausragend waren Brigitte Oelke und Gido Schimanski, die aus „Golden Eye“ eine Entfesselungsnummer der speziellen Art machten. Dass Bernie Blanks und Sonia Farke ihr Duett „Something Stupid“ erst wenige Stunden vor der Aufführung gemeisnam proben konnten, ist niemanden aufgefallen. Gewohnt charmant und souverän brachten die beiden einen der romantischeren Songs des Abends über die Bühne.</p>
<p class="Body">Mit dem Opener des zweiten Akts wurde das Thema Bond zugunsten seines bekanntesten Imitators – Austin Powers – verlassen und das Publikum in die bonbonfarbene Glitzerwelt der 60er entführt. Sascha Reuter sah dem filmischen Vorbild Mike Myers zum Verwechseln ähnlich und genoss es sichtlich, sich zwischen seinen langbeinigen Kolleginnen Lara Glew, Rachel Marshall, Bridie Rack und Abigail Rosser zu bewegen (tanzen kann man das ja bekanntlich bei Austin Powers nicht wirklich nennen).</p>
<p class="Body">Nicht weniger schräg und unerwartet war das „Madonna vs. Britney“-Medley mit Stephan Zenker als Pop-Queen und Mark John Richardson als ewige Jungfrau Britney. Zusammen mit ihren beiden Tänzern Friedrich Bührer und Thomas Margies sorgten die beiden „Cats“-Darsteller in ihren mega-sexy Outfits für den optischen Höhepunkt.</p>
<p class="Body">Mit der „Mission 007“-Gala feierte man ein Wiedersehen mit vielen Darstellern aus dem Großraum Ruhrgebiet: Neben Patrick Stanke („Aida“) und Paul Kribbe („Miami Nights“) gestalteten auch Bernie Blanks („Starlight Express“), Anna Montanaro („Das Mädchen Rosemarie“), Brigitte Oelke („Jekyll &amp; Hyde“) sowie das gesamte „Cats“-Ensemble den Abend mit. Lucy Diakovska („Jekyll &amp; Hyde“) reiste an, um neben „Nobody Does It Better“ auch ihre erste selbst komponierte Single „Where“ zu präsentieren und erntete viel Applaus von dem zumeist jungen Publikum.</p>
<p class="Body">Bei aller Begeisterung für die Kunst geriet der Anlass des Zusammentreffens nicht in den Hintergrund: Der bereits dreimal an Leukämie erkrankte Jens-Daniel erzählte von seiner Idee ein Musical auf die Bühne zu bringen, dessen Hauptakteur ein krebskranker Junge ist, der sich in eine Traumwelt flüchtet und dort viele neue Freunde findet. Die Musik dazu wird von Tobias Künzel („Die Prinzen“) komponiert. Mit dem Buch befasst sich zurzeit Michael Kunze.</p>
<p class="Body">Insgesamt kamen an diesem Abend weit mehr als 20.000 Euro zusammen, die an verschiedene Kinderkrebszentren verteilt werden, um Spielzeug, Übernachtungsmöglichkeiten für die Eltern sowie zusätzliche Pflegekräfte finanzieren zu können.</p>
<p class="Body">Der Erfolg der Gala entschädigte alle Beteiligten für die Strapazen der vorangegangenen Tage und Wochen: Proben vor oder nach den eigenen Vorstellungen, Texte auf dem Weg ins Theater lernen und Choreographien zum x-ten Mal wiederholen. Nach der Schlussnummer „You’ve Got A Friend“ wollte daher auch niemand so richtig die Bühne verlassen. Die gute Stimmung schwappte ins Foyer über, wo noch zwei Stunden nach Ende der Gala Autogramme gegeben wurden und sich die Künstler den Fragen ihrer Fans stellten.</p>
<p class="Body">Fans for Kids e. V. hat diese Gala mit dem ehrenamtlichen Einsatz aller Beteiligten auf die Beine gestellt. Die Professionalität mit der die Songs dargeboten wurden und der Ideenreichtum in Sachen Choreographie ließen keine Wünsche offen. Außer vielleicht einen: Wird es eine CD oder eine DVD von dieser Gala geben? Denn einen solchen Abend möchte man immer wieder erleben.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht auf <a title="http://www.musicalzentrale.de/" href="http://www.musicalzentrale.de/">musicalzentrale.de</a></em></p>
</div>
</div>
</div>
<div class="spacer">
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_104">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span> </strong>Capitol Theater, Düsseldorf</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere:</span></strong> 11. November 2010</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Bernie Blanks, Lucy Diakovska, Sonia Farke, Paul Kribbe, Anna Montanaro, Brigitte Oelke, Ralf Schaedler, Patrick Stanke</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Idee:</span></strong> Ralf Schaedler</span></div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/mission-007/">Mission 007</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tournee-Auftakt in der Hamburger ColorLineArena</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/tournee-auftakt-in-der-hamburger-colorlinearena/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 16:19:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Anton Zetterholm]]></category>
		<category><![CDATA[Best of Musical]]></category>
		<category><![CDATA[ColorLineArena]]></category>
		<category><![CDATA[D. M. Johnson]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jani Walsh-Weber]]></category>
		<category><![CDATA[Marc Seitz]]></category>
		<category><![CDATA[Patrick Stanke]]></category>
		<category><![CDATA[Pia Douwes]]></category>
		<category><![CDATA[Stage Entertainment]]></category>
		<category><![CDATA[Willemijn Verkaik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=1279</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zwei Jahre musste das Musicalpublikum auf die nächste große Gala-Tour aus dem Hause Stage Entertainment warten. Aber jeder Tag hat sich gelohnt! Auch 2010 besticht die Musicalgala durch sehr gute Solisten, ein großartiges Orchester, stimmungsvolle Bühnenbilder, kreative Kostüme und harmonische Choreographien. Nichts stört das Gesamtbild (mit Ausnahme einiger billig anmutender Perücken). Bei der Auswahl der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/tournee-auftakt-in-der-hamburger-colorlinearena/">Tournee-Auftakt in der Hamburger ColorLineArena</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Zwei Jahre musste das Musicalpublikum auf die nächste große Gala-Tour aus dem Hause Stage Entertainment warten. Aber jeder Tag hat sich gelohnt!</p>
<p class="Body">Auch 2010 besticht die Musicalgala durch sehr gute Solisten, ein großartiges Orchester, stimmungsvolle Bühnenbilder, kreative Kostüme und harmonische Choreographien. Nichts stört das Gesamtbild (mit Ausnahme einiger billig anmutender Perücken).</p>
<p class="Body">Bei der Auswahl der verschiedenen Songs ist man dieses Jahr erfreulicherweise nicht nach Schema F vorgegangen und hat nur die bekanntesten Stücke aus den präsentierten Musical aufgeführt, sondern es ist eine gelungene Mischung aus Klassikern wie dem ,Cell Block Tango‘ aus „Chicago“ oder ,Sunset Boulevard‘ aus dem gleichnamigen Musical und Showstoppern wie ,I want it all‘ aus „We will rock you“, ,Niemand stoppt den Beat‘ aus „Haispray“, ,Er lebt in Dir‘ aus „König der Löwen“ oder ,Ich weiß, was ich will‘ aus „Ich war noch niemals in New York“.</p>
<p class="Body">Zudem wurden nicht nur reine Stage Entertainment Produktionen vorgestellt, sondern mit „Pippin“, „Chicago“, „West Side Story“ und „Sunset Boulevard“ Ausschnitte aus Musicals gezeigt, die in Deutschlands lange nicht mehr bzw. noch nie auf einer Ensuite-Bühne gezeigt wurden. Über die obligatorischen Teaser-Stücke für „Sister Act“ (ab Herbst 2010 in Hamburg) und „Hinterm Horizont“ (ab Herbst 2010 in Berlin) kann man da getrost hinwegsehen.</p>
<p class="Body">Die acht Solisten zeigen in ihren bekannten Rollen, was man von ihnen erwartet, zeigen aber in anderen Songs auch neue Facetten. Dass Pia Douwes als Norma Desmond bestechend ist und im Cell Block Tango ihre jungen Kolleginnen in Sachen Sexappeal um Längen übertrumpft, ist zu erwarten. Dass sie aber auch als TV-Moderatorin Lisa und mit Udo Jürgens Hits überzeugt, war keinesfalls selbstverständlich. Willemijn Verkaik fühlt sich in bekannten Rollen aus „Wicked“ und „We Will Rock You“ sichtlich wohl, gewinnt das Publikum aber auch als Anita der „West Side Story“ und mit Time of my life aus „Dirty Dancing“. Das Küken Elisabeth Hübert gibt eine sehr gute Jane, scheint aber mit der Rolle der Tracy aus „Haispray“ stimmlich und tänzerisch überfordert. Das Damen-Quartett komplettiert Ana Milva Gomes, die sich als Kala („Tarzan“) und Nala („Schattenland“) direkt in die Herzen der Zuschauer singt. Als Deloris rockt sie die Bühne und empfiehlt sich damit zweifelsohne für die Hauptrolle in „Sister Act“.</p>
<p class="Body">Den vier Leading Ladies stehen vier Kollegen zur Seite, die sich weder in Erfahrung noch Können oder Vielseitigkeit hinter ihnen verstecken müssen. DMJ alias David Michael Johnson übernimmt die Bühne als Britney („WWRY“) komplett, schlägt aber in der „Dirty Dancing“-Sequenz und als Mufasa auch wundervoll leise Töne an. Mark Seibert kann sich mit DMJ in einen Wettkampf um „Mister BoM 2010“ begeben und hätte durchaus gute Chancen. Doch neben der Optik und seinen bekannten Rollen als Fiyero und Ranger überzeugt er auch mit „Sunset Boulevard“ und „Cool“. Für die eher komischen Momente – ob freiwillig oder unfreiwillig sei mal dahingestellt – sorgt Patrick Stanke. Als Big Bopper agiert er rollendeckend; als Edna Turnblad hat er die Lacher zu 100% auf seiner Seite. Musikalisch besticht er mit einem wunderbar klaren „Maria“. Diesen Song hätte Anton Zetterholm sicherlich ähnlich herzanrührend interpretiert, doch konnte er sein Gefühl für Balladen mit „In the still of the night“ unter Beweis stellen. Als Buddy Holly hingegen scheitere sein Versuch, den Rock’n’Roll überzeugend über die Rampe zu bringen.</p>
<p class="Body">Trotz einiger kleiner Holprigkeiten harmonieren Songauswahl und Zuteilung auf die Protagonisten weitgehend. Erfreulich ist zudem, dass sich keiner der Darsteller als Conferencier hervortut, sondern der Staffelstab des Moderators von Szene zu Szene weitergereicht wird und so fast jeder einmal seine Kollegen ankündigen darf.</p>
<p class="Body">Optisch fackelt die Stage Entertainment mit „Best of Musical 2010“ da zu erwartende Feuerwerk ab: Große Bildschirme links und rechts der Bühne ermöglichen Detailblicke auch in den letzten und höchsten Reihen der Konzert-Arena. Und diese Details haben es in sich: Reto Tuchschmid schafft mit seinen Kostümen in jeder der unterschiedlichen Themenwelten die perfekte Ergänzung. In der Eröffnungsszene zeichnen sich die schwarz-weißen Kostüme durch Detailvielfalt aus – keines der Kostüme ist wie das andere. Wundervolle Roben für die Damen und schillernde Anzüge für die Herren wechseln sich mit den bekannten Kostümen aus den Musicals ab und geben dem Auge immer wieder neue Ansatzpunkte. Und wer denkt, dass die Kostüme aus der ersten Szene und die aus dem „Wicked“-Block identisch sind, sollte genau hinsehen: Kleine smaragd-grüne Accessoires zeugen von Tuchschmids Anspruch nicht zweimal das gleiche Kostüm zu erschaffen.</p>
<p class="Body">Dieses harmonische Kostümbild fügt sich perfekt in das Bühnenbild von Jürgen Schmidt-André ein, der jeder Sequenz den passenden Hintergrund liefert: Da wird mit Vorhängen, Zügen, mobilen Treppen und Videoprojektionen gearbeitet, die das Publikum immer wieder in eine neue Welt eintauchen lassen.</p>
<p class="Body">Jani Walsh-Webers Regie und Choreographie geben der Gala Schwung, ohne sie zu überfrachten. Die einzelnen Szenen gehen gut ineinander über, es gibt kaum nennenswerte sonst häufig so lästige Umbaupausen und die Personenregie stimmt ebenfalls.</p>
<p class="Body">Ihre Choreographien sind im allerpositivsten Sinn klassisch. Das heißt keiner der Tänzer fällt durch Asynchronität oder Extravaganzen auf, die Gruppen bilden harmonische Gesamtbilder.</p>
<p class="Body">Insgesamt ist die „Best of Musical 2010“ Tournee eine wirklich gelungene Gala. Das Konzept geht auf und auch die ruhigeren Szenen gehen in den großen Konzerthallen nicht unter. Und zur Freude vieler Besucher ist diese Stage Entertainment Tour keine reine Eigenwerbung, sondern huldigt dem Genre Musical im Ganzen. Solche professionellen Produktionen schaut man sich gern immer wieder an.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> ColorLineArena, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong> 29. Januar 2010</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Pia Douwes, D. M. Johnson, Marc Seitz, Patrick Stanke, Willemijn Verkaik, Anton Zetterholm</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span></strong>  Jani Walsh-Weber<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage Entertainment<br />
</span></div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/tournee-auftakt-in-der-hamburger-colorlinearena/">Tournee-Auftakt in der Hamburger ColorLineArena</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
