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	<title>Palace Theatre-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>The Show Must Go On!</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2021 08:06:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Was im Mai 2020, als alle Theater weltweit pandemiebedingt schließen mussten, als Idee von Chris Marcus und Damien Stanton begann, zog deutlich größere Kreise als erwartet. Die beiden Theater-Mitarbeiter wollten eigentlich nur mit dem Verkauf von T-Shirts die Kollegen unterstützen, denn Theaterschaffende (nicht nur) in Großbritannien fallen auch heute noch durch sämtliche Netze der staatlichen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was im Mai 2020, als alle Theater weltweit pandemiebedingt schließen mussten, als Idee von Chris Marcus und Damien Stanton begann, zog deutlich größere Kreise als erwartet. Die beiden Theater-Mitarbeiter wollten eigentlich nur mit dem Verkauf von T-Shirts die Kollegen unterstützen, denn Theaterschaffende (nicht nur) in Großbritannien fallen auch heute noch durch sämtliche Netze der staatlichen Unterstützung.</p>
<p>Dieser <span style="color: #333399;"><strong><a style="color: #333399;" href="https://theatresupportfund.co.uk/">Theatre Support Fund+</a></strong></span> bekam sehr schnell viel Unterstützung aus der Branche – sei es nun werblich oder finanziell – und schon bald sah man überall auf Social Media das unverkennbare Logo dieser Initiative.</p>
<p>Zu den T-Shirts gesellten sich bald unzählige weitere Merchandise-Artikel wie Hoodies oder Becher; auch Masken waren dabei und so konnten die Initiatoren binnen eines Jahres mehr als 50.000 Artikel in die ganze Welt verschicken.</p>
<p>Ein Christmas Charity Song, gesungen von 30 West End Darstellern, spülte weitere Spenden in die Kasse, so dass man nach nur 7 Monaten schon mehr 600.000 GBP gesammelt hatte, die an <strong><span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="https://www.actingforothers.co.uk/">Acting for Others</a></span></strong>, den <span style="color: #333399;"><strong><a style="color: #333399;" href="https://www.trtf.com/fleabag-support-fund">Fleabag Support Fund</a></strong></span> und den <span style="color: #333399;"><strong><a style="color: #333399;" href="https://www.nhscharitiestogether.co.uk/our-covid-19-appeal/">NHS Covid-19 Urgent Appeal</a></strong></span> weitergegeben wurden.</p>
<p>Doch damit nicht genug: Es sollte auch ein Konzert geben! Eigentlich nur konsequent, doch aufgrund der dynamischen Entwicklung von Corona und den entsprechenden Gegenmaßnahmen wurde dies bis zum Sommer 2021 mehrfach verschoben. Aber Anfang Juni war es soweit und das Benefizkonzert konnte vor einem Live Publikum im wunderschönen Palace Theatre stattfinden. Vom 2.-6. Juni 2021 wurde das Konzert mit Stücken aus den 16 Musicals aufgeführt, die dem Logo der Initiative ihr unverwechselbares Aussehen gegeben haben. Die letzte der sieben Aufführungen wurde dann weltweit gestreamed, so dass am Ende mehr als 40.000 Menschen dieses Konzert erleben konnten.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2989 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/146034-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/146034-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/146034.jpg 620w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Bonnie Langford, seit mehr als 40 Jahren eine feste Größe nicht nur im West End, und Trevor Dion Nicholas (aktuell bei „Hamilton“ im Victoria Palace Theatre engagiert) führten als sympathische Hosts mit einem Augenzwinkern durch den Abend.</p>
<p>Schon der Opening Song (aus der Feder von George Stiles und Anthony Drewe) punktet durch super aktuelle, pfiffige Texte und eine schmissige Melodie. Stuart Morley leitet das Orchester an diesem Abend. Es ist eine Freude, Musiker wieder live spielen zu sehen und zu hören.</p>
<p>Das Besondere an diesem Konzert war, dass nicht die üblichen Highlight Songs aus den jeweiligen Musicals zum Besten gegeben wurden, sondern durchaus zwar bekannte Stücke, die aber eigentlich eher in der sprichwörtlichen zweiten Reihe hinter den Showstoppern zu finden sind.</p>
<p>Den Auftakt macht Jordan Luke Gage mit „It’s my life“ aus dem hierzulande eher unbekannten Stück „&amp; Juliet“. Gefolgt von Collette Guitarts “Heart of Stone” aus “Six” merkte man sofort, wo die Reise an diesem Abend hinging: unerwartete Songs präsentiert von sehr guten Protagonisten in einem familiären Rahmen.</p>
<p>Unterstützt werden die West End Darsteller vom „Choir of the Graduates 2020“, die im letzten Jahr nicht die Chance hatte, ihr Können öffentlich unter Beweis zu stellen. Dies holen sie im Palace Theatre aber auf beeindruckende Weise nach!</p>
<p>Janique Charles und Kayi Ushe (dieses Konzert bildet sein West End Debüt) performen ein leider leicht disharmonisches „Can you feel the love tonight“ aus „Disney&#8217;s The Lion King“. Hier hört man deutlich, dass den Akteuren das tägliche Zusammenspiel auf der Bühne fehlt, um diesen Song authentisch interpretieren zu können.</p>
<p>Zizi Strallen schlüpft wieder in die Rolle des Kindermädchens und legt mit „Practically Perfect“ aus „Mary Poppins“ einen Auftritt „völlig ohne Fehler“ hin. Ihr Strahlen und ihr Gesang wirken nach. Dass als Jane eine Nichte von Bonnie Langford auf der Bühne steht, macht diesen Abend nur noch persönlicher.</p>
<p>Marcus Harman hat einen der emotionalsten Auftritte des Abends. Sein „For Forever“ aus “Dear Evan Hansen“ sorgt nicht zuletzt auch wegen seiner eindrücklichen Gestik und Mimik für Gänsehaut auch vor dem heimischen Bildschirm.</p>
<p>Trevor Dion Nicholas, bei „Hamilton“ eigentlich als George Washington auf der Bühne, hat sich für diesen Anlass etwas ganz Besonderes ausgedacht: Er gibt eine auf die aktuelle Situation umgetextete Version von King George’s „You’ll be back“ zum Besten und hat damit ganz sicher jede Menge Lacher auf seiner Seite! Seine Mimik ist herausragend und seine positive Ausstrahlung nimmt die Zuschauer mit!</p>
<p>Zwischendurch gab es einige Einspieler von Darstellern, die die Aktion im Laufe der letzten Monate unterstützt haben, u. a. auch von David Bedella, der die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der „Theatre People“ herausstellte.</p>
<p>Aimie Atkinson zeigt ihre stimmliche Vielseitigkeit (rockig und gefühlvoll) mit „I can’t go back“ aus “Pretty Woman“. Direkt danach mach Aisha Jawando deutlich, warum sie die perfekte Erstbesetzung für Tina Turner im gleichnamigen Musical ist: Ihr „We don’t need another hero“ lässt keine Wünsche offen!</p>
<p>Das Finale des ersten Akts bestreitet Mazz Murray mit „The winner takes it all“ aus „Mamma Mia!“. Sie scheint voll in der Rolle zu sein: hart zu sich und selbstbewusst nach außen. Ihre raue Stimme lässt die tiefen Verletzungen von Donna für die Zuschauer nur umso klarer nachspüren.</p>
<p>In Momenten wie diesen entfalten das schlichte Set Design von Soutra Gilmour und das Lichtdesign von Howard Hudson ihre volle Wirkung. Es muss nicht immer alles groß und ausladend sein. Manchmal ist weniger mehr. Und an diesem Abend stehen schließlich die Künstler selbst im Mittelpunkt!</p>
<p>Nach der Pause legt Olly Dobson mit “The Power of Love” aus dem neuen Compilation-Musical “Back to the Future &#8211; The Musical” eine fröhliche Performance hin. Er ist ein lustiger Typ, der auf die Rolle des Marty McFly ganz hervorragend passt.</p>
<p>Dom Simpson und Tom Xander sind so tief in ihren Rollen drin, dass man bei “You and me“ sofort mitbekommt, dass „The Book of Mormon“ ein durchaus kontroverses Musical ist. Die beiden harmonieren sehr gut.</p>
<p>Ein weiteres Stück, dass in Deutschland bisher kaum bekannt ist, ist „Come from Away“ basierend auf den Ereignissen von 9/11. Alice Fearn klingt bei “Me and the sky” sehr amerikanisch-kraftvoll, wozu der leichte Country-Einschlag in ihrer Stimme perfekt passt.</p>
<p>Mit gleich vier Matildas steht Carly Thoms auf der Bühne: Tilly-Raye Bayer, Imogen Cole, Alyssa D&#8217;Souza und Alex Munden stehlen ihr bei „When I grow up“ aus „Matilda &#8211; The Musical“ schlichtweg die Show. Die einzige Erwachsene ist in diesem Song kaum zu hören.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2988 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/146035-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/146035-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/146035.jpg 620w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Adam Fisher zeichnet für das Sound Design verantwortlich. Vielleicht liegt es am Streaming, aber deutlich zu oft sind die Lead-Sänger schlecht ausgesteuert und somit nicht immer gut zu verstehen. Das ist schade, denn gegen einen Chor oder ein Orchester ansingen zu müssen, ist sicherlich nicht das, was sich ein Darsteller wünscht.</p>
<p>Auch Sharan Phull gehört mit dem Medley “Beautiful / Spotlight” aus “Everybody&#8217;s Talking About Jamie” zu denjenigen, die in ihrer Ballade viel Gefühl zeigen dürfen und dies auch macht.</p>
<p>John Owen-Jones bringt es auf den Punkt: “It feels good to be back”! Sein “Bring him home” aus “Les Misérables” gehört zu den eindrücklichsten Momenten des Abends. Man sieht überall Zuschauer, die sich verstohlen die Tränen aus den Augen wischen. Und auch auf der heimischen Couch ist man davor nicht sicher.</p>
<p>Ein weiteres sehr junges Duo sind Lucy St Louis und Rhys Whitfield, die “All I ask of you” aus ”The Phantom Of The Opera” singen. Gerade bei St Louis spürt man die Nervosität der Debütantin, denn sie singt etwas zu schnell. Whitfield kann ihr jedoch schon jetzt kaum etwas entgegensetzen.</p>
<p>Chris Marcus und Damien Stanton beschreiben im nächsten Einspieler noch einmal allen den Weg, den sie mit ihrer Initiative seit Mai 2020 gegangen sind. Es ist schön zu sehen, wieviel Unterstützung die beiden im Laufe der Monate erfahren haben.</p>
<p>Mit “The Wizard and I” gibt die aktuelle Elphaba-Erstbesetzung Laura Pick eine weitere gnadenlos gute Perfomance aus „Wicked“ zum Besten. Ihre warme Stimme und ihre sympathische Ausstrahlung tun ihr übriges, um das Publikum zu begeistern.</p>
<p>Christine Allado und Alexia Khadime fügen mit “Miracles” aus “The Prince of Egypt” einen weiteren Stephen Schwartz Musical-Erfolg an und machen damit Lust auf mehr.</p>
<p>Nun folgt, was bei allen Charity-Konzerten obligatorisch ist: Sadiq Khan, Londons Bürgermeister, betritt die Bühne und betont, dass London die „Theater-Hauptstadt der Welt“ ist und „Kultur der Klebstoff, der die Stadt zusammenhält“.</p>
<p>Gemeinsam mit den beiden Gründern von <span style="color: #333399;"><strong><a style="color: #333399;" href="https://www.theshowmustgoonlive.com">„The Show Must Go On!“</a></strong></span> wird verkündet, dass das Spendenziel von 1 Mio GBP erreicht wurde.</p>
<p>Das Finale wird dann von Alice Fearn, John Owen-Jones, Mazz Murray und Laura Pick als Solisten eingeleitet: Queens Welthit „The Show Must Go On” wird von allen gemeinsam gefeiert!</p>
<p>Was für ein Abend! Es ist großartig zu erleben, wie aus einer Idee so etwas Wundervolles werden kann! Alles für einen guten Zweck, alle gemeinsam. Insgesamt waren mehr als 5000 Darsteller an diesem Konzert beteiligt und mehr als 120 Mitarbeiter wurden eingestellt, um diese Konzerte auf die Bühne zu bringen. Beeindruckend und dringend zur Nachahmung empfohlen! Die Menschen brauchen Kultur wie die Luft zum Atmen!</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Palace Theatre London via Stream</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">6</span><span class="Bold">. Juni 2021</span></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller: </span></strong>Bonnie Langford, Trevor Dion Nicholas, Aisha Jawando, Marcus Harman, Sharan Phull, Collette Guitart, Dom Simpson, Tom Xander, Laura Pick, Tilly-Raye Bayer, Imogen Cole, Alyssa D&#8217;Souza, Alex Munden, Carly Thoms, Jordan Luke Gage, John Owen-Jones, Janique Charles, Kayi Ushe, Christine Allado, Alexia Khadime, Alice Fearn, Lucy St Louis, Rhys Whitfield, Zizi Strallen, Mazz Murray, Olly Dobson, Aimie Atkinson</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> <span class="Bold">Luke Sheppard &amp; Anna Fox<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Johan Persson</span></p>
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		<title>Singin&#8216; in the Rain</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/singin-in-the-rain/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 13:48:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Adam Cooper]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wasserfest gekleidet sollte man sein, wenn man sich „Singin‘ in the Rain“ im Palace Theatre anschaut, denn den Spaß im Regen haben nicht nur die drei Hauptfiguren, sondern auch alle Zuschauer, die in den ersten acht Reihen so richtig nass gemacht werden. Die Handlung der Bühnenfassung orientiert sich, gestrafft sowie auf die komischen und einige ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content" class="bumper">Wasserfest gekleidet sollte man sein, wenn man sich „Singin‘ in the Rain“ im Palace Theatre anschaut, denn den Spaß im Regen haben nicht nur die drei Hauptfiguren, sondern auch alle Zuschauer, die in den ersten acht Reihen so richtig nass gemacht werden.</p>
<div id="body_layer">
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die Handlung der Bühnenfassung orientiert sich, gestrafft sowie auf die komischen und einige effektvolle Ensemblenummern reduziert, an der Handlung des weltbekannten Films von 1952, dessen Stars Gene Kelly, Donald O‘Connor und Debbie Reynolds waren.</p>
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Singin_in_the_Rain_files/shapeimage_2.png" alt="" width="401" height="239" /></div>
<p class="Body">In London heißen die Stars Adam Cooper, Daniel Crossley und Scarlett Strallen. Sie singen und tanzen als Don Lockwood, dessen Freund und beruflicher Wegbegleiter Cosmo Brown sowie die liebliche Kathy Selden durch die knapp zweieinhalbstündige Show.</p>
<p class="Body">Doch auch Katherine Kingsley als schrill-quietschende Stummfilm-Diva Lina Lamont muss hier unbedingt mit erwähnt werden.</p>
</div>
</div>
</div>
<p>Die Handlung ist bekannt: Nach dem großen Erfolg von „The Jazz Singer“ beginnt man 1928 in Hollywood mit der Massenproduktion von Tonfilmen. Für die Stummfilm-Helden bedeutet das eine große Veränderung. Prompt floppt der erste Tonfilm des Stummfilm-Traumpaars Don Lockwood und Lina Lamont. Hauptgrund ist Linas quietschige Stimme, was diese überhaupt nicht verstehen kann. Als letzter Ausweg wird die Liebestragödie in ein Musical umgewandelt. Der Trick, den sich Cosmo dafür ausdenkt, das Überspielen von Linas unerträglicher Stimme mit dem zuckersüßen Klang von Kathys Stimme, wird der Stummfilm-Diva natürlich nicht verraten. Während Don Lockwood, der schon von Kindesbeinen an mit seinem Kumpel Cosmo getanzt und gesungen hat, seinen Part selbst übernimmt, kommt es bei der Präsentation des Films zum Eklat als Lina dem Publikum live ihr Talent präsentieren soll.</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_670_940">
<div class="style_2">
<p class="Body">Parallel entpuppen sich auch Linas Heiratspläne mit Don als Luftnummer, da dieser sich Hals über Kopf und unsterblich in die süße Kathy verliebt (und im übrigen nie vorhatte, Lina zu ehelichen). Cosmo zieht im Hintergrund den ein oder anderen Faden und sorgt dafür, dass alles ein gutes Ende nimmt.</p>
<p class="Body">Jonathan Church hat eine kurzweilige Show geschaffen, die beim Publikum für Stimmung sorgt und auch den Künstlern auf der Bühne offenbar sehr viel Spaß macht. Bekannte Songs wie „Good morning“ und natürlich der Titelsong „Singin‘ in the Rain“ lassen das Publikum mitschunkeln und die Choreographien von Andrew Wright lassen zahlreiche Füße unter den Sitzen mitwippen.</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Singin_in_the_Rain_files/shapeimage_3.png" alt="" width="312" height="402" /></div>
<p class="Body">Mit den Kollegen im Kostüm- und Maskenbereich möchte man in dieser Show nur ungern tauschen, denn die Wassermassen, die während der Vorstellung auf die Darsteller herunterprasseln sind nicht zu verachten. Zweimal rauschen hunderte Liter Wasser über zahlreiche Sprenkler auf die eigens tiefer gelegte Bühne hernieder. Die komplette Pause wird zum Trockenwischen der Bühne genutzt (nicht ohne aufmunternden Applaus aus dem Zuschauerraum), damit im 2. Akt während der Tanznummern keiner ins Rutschen kommt.</p>
<p class="Body">Die Spielfreude der Darsteller ist besonders in den „Regenszenen“ ansteckend. Wie kleine Kinder springen sie durch die Wasserpfützen und schießen das Wasser förmlich ins Publikum (das aber glücklicherweise auf den Eintrittskarten vor dieser Dusche gewarnt wird). Der mit dem Wasser einhergehende intensive Chlorgeruch (in London nicht untypisch) ist in einem Theater jedoch sehr befremdlich.</p>
<p class="Body">Der Star des Abends ist Daniel Crossley, der als Cosmo eigentlich nur eine wichtige Nebenrolle hat. Doch seine Bühnenpräsenz, sein komödiantisches Talent, seine tänzerischen und gesanglichen Fähigkeiten und sein ergreifendes Spiel als vermeintliche zweite Geige hinter Cosmos Jugendfreund Don Lockwood stellt ihn ganz klar in die erste Reihe des „Singin‘ in the Rain“-Ensembles.</p>
<p class="Body">Adam Cooper hat als Don Lockwood seine liebe Not mit seinem quirligen Bühnenpartner Crossley mitzuhalten. Insgesamt spielt er den Filmstar zwar glaubhaft, doch bleibt er letztlich leider blass und unaufregend. Es mangelt ihm am Star Appeal, von dem sein filmisches Alter Ego Gene Kelly mehr als reichlich zu bieten hatte.</p>
<p class="Body">Katherine Kingsley gibt Lina Lamont genau so, wie man sich ein verwöhntes, arrogantes, uneinsichtiges und vor allem selbstverliebtes Filmsternchen vorstellt. Ihre schrille Stimme tut in den Ohren weh und man fragt sich unweigerlich wie sehr Kingsleys Stimmbänder durch diese Extrembelastung leiden. Ihr Gejammer, weil der heiß begehrte Don Lockwood sie eiskalt abblitzen lässt, ihre fiese Erpressung &#8211; Kingsley bringt diese Emotionen glaubhaft über die Rampe.</p>
<p class="Body">Die leichteste Aufgabe hat Scarlett Strallen als Kathy Selden. Sie tanzt und singt sich scheinbar spielerisch leicht in das Herz von Don Lockwood. Auch das Publikum erliegt ihrem Charme sofort und lässt sich von ihr auf die Gefühlsachterbahn einer jungen aufstrebenden Hollywood-Schauspielerin mitnehmen.</p>
<p class="Body">Das mit 22 Personen recht kleine Ensemble schafft es dennoch, die große Bühne des Palace Theatres mit Tanz und Lebensfreude zu füllen. Andrew Wright hat zeitgemäße 20er Jahre Choreographien bühnenfüllend arrangiert und lässt die sprichwörtlichen Puppen tanzen. Die farbenfrohe Kostüme von Bill Butler leisten hierzu ebenfalls einen hervorragenden Beitrag.</p>
<p class="Body">„Singin‘ in the Rain“ fügt sich in die lange Reihe Musicals ein, die als leichte Kost bezeichnet werden. Auch wenn man schmunzelnd und guter Stimmung das Theater verlässt, bezweifle ich, dass sich dieses Stück lange im West End wird halten können. Einen Export nach Deutschland (Stage Entertainment UK ist Mit-Produzent) halte ich für unwahrscheinlich.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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</div>
<div>
<div id="body_content" class="bumper">
<div id="body_layer">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Palace Theatre, London<br />
</span></div>
</div>
</div>
</div>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">24. Februar 2012</span></span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Adam Cooper, Daniel Crossley, Scarlett Strallen, Katherine Kingsley</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Buch / Texte:</span></strong> <span class="Bold">Nacio Herb Brown / Arthur Freed<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos: </span></strong>Manuel Harlan</span></div>
</div>
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		<title>Spamalot</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/spamalot/</link>
		
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		<pubDate>Fri, 31 Aug 2007 13:42:44 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Christopher Sieber]]></category>
		<category><![CDATA[David Birrell]]></category>
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		<category><![CDATA[Hannah Waddingham]]></category>
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		<category><![CDATA[Tim Curry]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wo sonst könnte man “Spamalot” erfolgreicher auf die Bühne bringen als in England, dem Heimatland von Monty Python? Ein Jahr nach der erfolgreichen Broadway-Premiere kommen nun auch die Engländer in den Genuss der musikalischen Adaption der „Ritter der Kokusnuss“ (im Original: „Monty Python and the Holy Grail“). Kennt man den Film und hat man vorab ...</p>
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]]></description>
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<div id="body_content" class="bumper">Wo sonst könnte man “Spamalot” erfolgreicher auf die Bühne bringen als in England, dem Heimatland von Monty Python? Ein Jahr nach der erfolgreichen Broadway-Premiere kommen nun auch die Engländer in den Genuss der musikalischen Adaption der „Ritter der Kokusnuss“ (im Original: „Monty Python and the Holy Grail“). Kennt man den Film und hat man vorab die Broadway-Aufnahme gehört, weiß man, was einen erwartet: Ein Comedy-Spektakel, das sich selbst auf die Schippe nimmt. Man könnte es auch guten Gewissens ein Trashical nennen, denn die Tafelrunde in ein Casino zu verwandeln, die Hochzeit von Guenevere und Arthur in einer Las Vegas Hochzeitskapelle zu feiern und aus Lancelot einen schwulen Ritter im Copacabana-Stil zu machen, sind nur einige der schrägen Einfälle von Eric Idle, der dieses Musical geschrieben hat.</p>
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<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Spamalot_files/shapeimage_3.png" alt="" width="205" height="264" /></div>
<p class="Body">Die Handlung erzählt sehr frei die Geschichte von König Arthur zunächst auf der Suche nach seinen Rittern, dann nach dem Heiligen Gral und dann nach einer Frau. Kuriositäten wie die „Lady of the Lake“ mit ihren Laker Girls, die in Fäkalsprache und -zeichen sehr bewanderten Franzosen, die Ritter, die immer Ni sagen oder der unglückliche Prince Herbert, der nicht singen darf, machen diese Show zu einem Angriff auf die Lachmuskeln.</p>
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<div class="text-content style_External_670_268">
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<p class="Body">Tim Curry und Christopher Sieber sind für „Spamalot“ an die Themse gezogen und geben nun jeden Abend im Palace Theatre – „in einem schrecklichen Stadtteil Londons“ – King Arthur und Sir Dennis Galahad. King Arthur ist eine recht traurige Figur – weit weg von Camelot, ohne Ritter, ohne Frau, nicht einmal seine Untertanen kennen ihn, doch er wird ständig begleitet von Patsy (David Birrell), der die Kokosnuss-Schalen für das Original-Hufgeklapper schwingt und seinem Herrn auch sonst immer beisteht. Tim Curry spielt die Rolle mit einer gehörigen Portion Selbstironie, selbst, wenn er nur etwas undeutlich in seinen Bart nuschelt, johlt das Publikum. Allerdings stünde dem König ein wenig mehr Haltung und majestätische Ausstrahlung gut zu Gesicht. Christopher Sieber spielt den wenig hellen Schönling Galahad souverän und bedient alle gängigen Klischees über die Intelligenz von Blondinen.</p>
<p class="Body">Die Ritter der Tafelrunde werden durch den wenig mutigen Sir Robin, Sir Bedevere und Lancelot vervollständigt. Während Robert Hands die wahren Qualitäten Sir Robins erst im zweiten Akt zeigen darf, wenn die Ritter ein Musical kreieren müssen („You won’t succeed at West End if you don’t have any Jews“), versagt Sir Bedevere (Tony Timberlake) schon beim Kampf gegen die Franzosen, als er vergisst, dass der Trojanische Riesenhase das Versteck für die Ritter um King Arthur sein muss, um als Ablenkung zu funktionieren. Lancelot wird von Tom Goodman-Hill gespielt. Im Laufe des Stücks erkennt er, dass er homosexuell ist. Spätestens nachdem er Prince Herbert anstatt der erwarteten Prinzessin aus den Armen der brutalen Vaters gerettet hat, ist alles klar („His Name is Lancelot!“). Den bekanntesten Song darf jedoch der treue Patsy (David Birrell) – tatkräftig unterstützt vom pfeifenden Publikum – singen: „Always look on the bright Side of Life.“</p>
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<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Spamalot_files/shapeimage_5.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Die Leading Lady – und das im wahrsten Sinne des Wortes – ist Hannah Waddingham. Als Lady of the Lake beeindruckt die Engländerin nicht nur durch zahlreiche wunderschöne, auf den perfekten Körper geschneiderte Kleider, eine die männlichen Kollegen überragende Körpergröße und eine kraftvolle Stimme. Auch ihre Mimik und Gestik zeigen mehr als deutlich, dass sie</p>
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<p class="Body">sich in dieser Rolle sehr wohl fühlt, in der sie ihr komödiantisches Talent voll ausspielen kann. Showstopper wie „The Songs that goes like this“ und „The Diva’s Lament“, in dem sie sich zur Hälfte des zweiten Akts darüber beklagt, dass sie bisher nur im ersten Akt zu sehen war, vereinen die musikalische Intensität (Musik: John Du Prez) dieses Stücks. Doch auch hier gilt: Nichts und niemand nimmt sich hier ernst. Da erschießt der Dirigent auch schon mal ein zu laut spielendes Orchester-mitglied, Gott taucht in Form von überdimensionalen Füßen bzw. einer Hand mit der Stimme von John Cleese auf und diverse Tote singen und tanzen auf dem Sterbebett („I am not dead yet“).</p>
<p class="Body">Auch andere Musicals bekommen ihr Fett weg: So verweigern die Ritter ein Stück von Andrew Lloyd Webber als es darum geht, die Aufgabe einer Musicalinszenierung zu bewältigen. The Lady of the Lake und Sir Galahad kommen im „Phantom der Oper“-Style auf die Bühne geschippert (stilecht mit Laterne an der Bugspitze und nach den Szene schräg hängendem Kronleuchter über ihren Köpfen) und zu den Franzosen gehört Eponine genauso wie die wirkungsvoll über die Köpfe des gesamten Ensembles geschwungene Fahne. Es gibt hier viel zu entdecken – keine Frage.</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Spamalot_files/shapeimage_2.png" alt="" width="400" height="246" /></div>
<p class="Body">Während seine Ritter in alle Winde verteilt sind, ergeht sich King Arthur in Selbstmitleid („I’m all alone“), den treuen Patsy völlig ignorierend. Die Spiel von Tim Curry und David Birrell ist in dieser Szene brillant und das Publikum bekommt sich vor Lachen kaum mehr ein.</p>
<p class="Body">Nachdem die Ritter erfolgreich den „dunklen, sehr teuren Wald“ hinter sich gelassen, und den Killerhasen mit der magischen Handgranate bezwungen haben, erwartet sie in Form von Camelot endlich ihre Belohnung. Die Ritter finden alle ihre wahre Bestimmung: Sir Robin wird Musicalstar, Lancelot ehelicht den glücklich singenden Prince Herbert, King Arthur erfährt, dass die von ihm verehrte Lady of the Lake eigentlich Guenevere heißt und ihn ebenso liebt. Ein kitschiges Happy End à la Monty Python eben.</p>
<p class="Body">Und was wäre dieses Musical ohne Kokusnüsse, Kampfszenen, in denen Ritter Arme und Beine (!) verlieren und trotzdem weiterkämpfen? Diese Show ist ein großartig besetzter Riesenspaß mit Mitmachgarantie für das Publikum: Der Zuschauer auf Platz D 1 (D one) darf alle Ritter sowie King Arthur auf der Bühne kennen lernen, nachdem der Killer-Hase „done“ (= kalt gestellt“) ist. Dafür erhält er dann sogar einen kleinen Award von der Cast. Alle, deren Traum es ist, auf einer West End Bühne zu stehen, sollten sich diesen Platz reservieren.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Palace Theatre, London<br />
</span></div>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">29. August 2007</span></span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> David Birrell, Tim Curry, Hannah Waddingham, Christopher Sieber</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Buch / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Eric Idle / John Du Prez<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos: </span></strong>Catherine Ashmore</span></div>
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		<title>The Woman in White (english review)</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/the-woman-in-white-english-review/</link>
		
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		<pubDate>Thu, 21 Oct 2004 15:13:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[English reviews]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Lloyd Webber]]></category>
		<category><![CDATA[Jill Paice]]></category>
		<category><![CDATA[Maria Friedman]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Crawford]]></category>
		<category><![CDATA[Palace Theatre]]></category>
		<category><![CDATA[The Woman in White]]></category>
		<category><![CDATA[Trevor Nunn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>German review Frankly it is not easy to review a piece that everyone in London is counting on to save the West End. After „The Beautiful Game“ collapsed after a short run of 11 months three years ago quite many people hoped Andrew Lloyd Webber would create a piece for the masses again that would ...</p>
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<div id="body_content" class="bumper">
<h5 style="text-align: right;"><span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=469">German review</a></span></h5>
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<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Frankly it is not easy to review a piece that everyone in London is counting on to save the West End.</p>
<p class="Body">After „The Beautiful Game“ collapsed after a short run of 11 months three years ago quite many people hoped Andrew Lloyd Webber would create a piece for the masses again that would be political correct and entertaining.</p>
<p class="Body">After the premier on 15th September the usually not too prim English critics did not mince one’s words. Except for a few praising words, there were many negative remarks on the musical stage version of Wilkie Collins mysterious story about Anne Catherick alias The Woman in White. The Daily Telegraph wrote about a „sharp disappointment“, the Evening Standard would like to store the piece in a museum immediately because it is „so old-fashioned and boring“. Even the venerable Times finds „The Woman in White“ „too pale and ponderous to be exciting.“</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Woman_in_White_files/shapeimage_2.png" alt="" width="401" height="247" /></div>
<p class="Body">In the English area, the tragic story of The Woman in White is well known. That might be one of the reasons why there is no contents summary in the program.</p>
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<div class="text-content style_External_670_268">
<div class="style_2">
<p class="Body">However, for musical guests from abroad the material is rather unknown. The action begins with Walther Cartright (Martin Crewes) encountering The Woman in White (Angela Christian), whom he rescues from her tormentors. Looking for a job he meets the selfish and unpleasant Mr. Fairlie (Edward Petherbridge), who hires him as an art teacher for both his nieces Laura Fairlie (Jill Paice) and Marian Halcombe (Maria Friedman). Walter falls in love with shy Laura, who strongly resembles the mysterious Woman in White. Yet Laura is already promised to marry nasty Sir Percival Glyde (Oliver Darley), whose only reason to marry the young woman is her wealth as heiress of paternal Limmeridge House.</p>
<p class="Body">In order to preserve Laura from a large mistake, The Woman in White shows her real face as Anne Catherick to the younger sister, but her advice is struck into the wind. Only little time later Marian realizes how dangerous this wedding will become for her younger half sister and tries her best to rescue her. Therefore she needs the aid of The Woman in White and in addition to hers she asks spurned Walter and one of Sir Percivals best friends, Count Fosco (Michael Crawford), to help her. Finally a long concealed family secret helps to clarify a cruel crime.</p>
<p class="Body">Impressing, new and original – but absolutely not theatre-like – is William Dudley’s video-design, who also put Germany “Dance of the Vampires” into set. All backgrounds develop from video projection on three mobile (convex or concave) screens and produce deceptively real landscapes, palace fronts or streets. This way the cemetery, forest and mansion seem to become more authentic. The interior subordinates itself from the superior backgrounds by Spartan means. A chair and table are sufficient to symbolize a living room, add a bed and you get a sleeping room. Three scenes remain in mind above all:</p>
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<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Woman_in_White_files/shapeimage_3.png" alt="" /></div>
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<div class="style_2">
<ul>
<li class="full-width" value="1">The staircase at the beginning of act one, through which Marian and Walter arrive on upper floors of the mansion: both actors take the stairways path on the stage and adapt theirs steps according to the self-changing stairs. That seems to be somewhat foolishly, but nevertheless effective.</li>
</ul>
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<div class="text-content style_External_670_335">
<div class="style_2">
<ul>
<li class="full-width" value="2">
<p class="paragraph_style_2">The pink-plushy room of Count Fosco, whose pomp equipment is set by virtually falling curtains on the wall, a multitude of living little animals like mice and birds in cages, a sofa, an antique secretary’s desk and an old wing chair.</p>
</li>
<li class="full-width" value="2">
<p class="paragraph_style_2">The fast approaching train comes directly to the appalled theatre guests. In the last second of that scene the picture shifts and the train passes the audience at the left side. This moment really provides scary feelings.</p>
</li>
</ul>
<p class="Body">The reason why the set design is described here in such detail simple: Apart from the musical stars Maria Friedman and Michael Crawford the set is the only thing, that stays in mind from „The Woman in White“. Neither Lloyd Webbers composition nor David Zippels lyrics and dialogues lead to enthusiasm. It is no real surprise that there where no standing ovations only four weeks after the première.</p>
<p class="Body">The performance of the 28 actors is good and one can hardly find anything to criticize. However, besides the two prominently announced musical stars no one really attracts attention. The sad thing is that the piece gathers no depths and tends to lengths, mostly because of the faultless singing and smooth acting without any corners and edges. It lacks the accents that should come from the cast, although the seven leading actors have sufficient opportunities. But neither Martin Crewes (alias Walter Hartright) nor Jill Paice (as Laura Fairlie) use the chance to place their duet „I Believe My Heart“ as show stopper. Also Angela Christian, who came over from the USA for the title roll of Anne Catherick, sets no highlights.</p>
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<div class="style_2">
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Woman_in_White_files/shapeimage_5.png" alt="" /></div>
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<p class="Body">Do not get me wrong: Everyone acts and sings good, but just not exceptionally. They fail to take and win public. Luckily there are two experienced colleagues. Maria Friedman and Michael Crawford guarantee excellent singing and an excellent acting. The older half sister of Laura, Marian Halcombe is played by Maria Friedman. Her huge solo „All for Laura“ at the end of the first act causes deep emotions for the first time on that evening. With much devotion and sense Maria Friedman proves her professionalism. She keeps the high level of pf playing a strong woman with heart, for which she received an Olivier Award last spring for her lead role in “Ragtime”.</p>
<div id="id8" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_401_352">
<div class="style_2">
<p class="Body">Michael Crawford returns to the origin of his unique career as the vain Count Fosco. The first Phantom ever obviously copes perfectly well with the Broadway-Flop of „Dance of the Vampires“. Although he is stuck into a de-formed foam-material costume and has hardly any complete solo he shows his extraordinary class with his acting and stage presence. Whenever he enters the stage people stop breathing. With his large scene in act two he makes all 1,800 guests in the Palace Theatre laugh by viewing his performance as a love-stricken, vain count. He plays with the rats and mice as if this is the most usual thing in the world – really magnificent.</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Woman_in_White_files/shapeimage_6.png" alt="" width="259" height="334" /></div>
<p class="Body">Yet apart from these two exceptional artists and the new set-design „The Woman in White“ does not meet the expectations. The music of Andrew Lloyd Webber splashes very shallow here. In contrast to „The Beautiful Game“ you do not hear so many familiar sounds from „Cats“, „Starlight Express“ or „Jesus Christian Superstar“, but without any recourse on previous productions it does not work this time. And so you find quite frequent stylistic similarities from „Evita“ or „Whistle Down The Wind“. That pre-published single „I believe my Heart“ is very nice as a pop version yet not really impressing, but on stage it works quite soberly and leaves people impassive and untouched.</p>
<p class="Body">Also the production work of Trevor Nunn provides regrettable recourses. Some scenes are absolutely identical to „Les Misérables“. Certainly it is not simple to invent again and again the wheel newly for every new musical, but just because „The Woman in White“ is also set in a gloomy time and has a tragic subject, you mustn’t place the actors along the old stage marks of „LesMis“, what was to be seen until spring 2004 at the same theatre.</p>
<p class="Body">If you judge the piece by Germany measures you have to condemn it to fail: the story is too dark, the music is hardly vibrant and without any hit potential, there are not opulent costumes or magnificent sceneries. But the English judge a musical by other criteria and so the hope remains that it ticket sale extension does not end with September 2005.</p>
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<div class="text-content style_External_670_419">
<div class="style_2">
<p class="paragraph_style_1" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
<map id="map2" name="map2"> </map>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theatre:</span></strong> Palace Theatre, London</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Performance visited: </span></strong>18. Oktober 2004</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong> Actors<span class="Bold">:</span></strong>  Michael Crawford, Maria Friedman, Jill Paice</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Music / Director:</span></strong> Andrew Lloyd Webber / Trevor Nunn<span class="Bold"><br />
<strong>Ph</strong></span><strong><span class="Bold">otos:</span></strong> Tristram Kenton</span></div>
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		<title>The Woman in White</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/the-woman-in-white/</link>
		
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		<pubDate>Thu, 21 Oct 2004 09:55:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Lloyd Webber]]></category>
		<category><![CDATA[Jill Paice]]></category>
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		<category><![CDATA[The Woman in White]]></category>
		<category><![CDATA[Trevor Nunn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>English review Zugegebenermaßen fällt es sehr schwer, ein Stück zu rezensieren, mit dem im Londoner West End so große Hoffnungen verknüpft sind… Nachdem „The Beautiful Game“ aufgrund seines doch recht politischen Inhalts vor drei Jahren im West End nach nur elf Monaten kläglich scheiterte, hofften nicht wenige, dass Andrew Lloyd Webber mit seinem neuesten Werk ...</p>
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<div id="body_content" class="bumper">
<h5 style="text-align: right;"><span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=599">English review</a></span></h5>
<p>Zugegebenermaßen fällt es sehr schwer, ein Stück zu rezensieren, mit dem im Londoner West End so große Hoffnungen verknüpft sind…</p>
<div id="body_layer">
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Nachdem „The Beautiful Game“ aufgrund seines doch recht politischen Inhalts vor drei Jahren im West End nach nur elf Monaten kläglich scheiterte, hofften nicht wenige, dass Andrew Lloyd Webber mit seinem neuesten Werk „The Woman in White“ wieder ein Stück für die breite Masse erschaffen würde, das ‚political correct’ und unterhaltsam sein würde.</p>
<p class="Body">Nach der Premiere am 15. September nahmen die erfahrungsgemäß nicht sonderlich zimperlichen englischen Kritiker dann auch kein Blatt vor den Mund. Neben wenigen lobenden Worten gab es zumeist viele negative Äußerungen an der musikalischen Bühnenfassung von Wilkie Collins mysteriöser Geschichte über Anne Catherick alias die Frau in Weiß. So schrieb der Daily Telegraph über eine „herbe Enttäuschung“, der Evening Standard würde das Stück am liebsten sofort in einem Museum ausstellen, weil es „so altmodisch und langweilig“ ist. Selbst die altehrwürdige Times findet „The Woman in White“ „zu blass und schwerfällig, um spannend zu sein.“</p>
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<div class="text-content style_External_670_268">
<div class="style_2">
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Woman_in_White_files/shapeimage_2.png" alt="" width="401" height="247" /></div>
<p class="Body">Im englischsprachigen Raum ist die tragische Lebensgeschichte von der Frau in Weiß wohlbekannt. Das mag einer der Gründe sein, warum man im Programmheft gänzlich auf eine Inhaltsangabe verzichtete. Für die hiesigen Musicalbesucher ist der Stoff jedoch eher unbekannt&#8230; Die Handlung beginnt mit Walther Cartrights (Martin Crewes) nächtlicher Begegnung mit der Frau in Weiß (Angela Christian), die er vor ihren Peinigern rettet. Auf der Suche nach einem Job, trifft er auf den selbstsüchtigen und unangenehmen Mr. Fairlie (Edward Petherbridge), der ihn als Kunstlehrer für seine beiden Nichten Laura Fairlie (Jill Paice) und Marian Halcombe (Maria Friedman) engagiert. Walter verliebt sich in die schüchterne Laura, die der mysteriösen Frau in Weiß stark ähnelt. Doch Laura ist bereits dem fiesen Sir Percival Glyde (Oliver Darley) versprochen, der es nur auf ihren Reichtum als Erbin des väterlichen Anwesens Limmeridge abgesehen hat.</p>
<p class="Body">Um Laura vor einem großen Fehler zu bewahren, offenbart sich die Frau in Weiß als Anne Catherick, doch ihr Rat wird in den Wind geschlagen. Schon kurze Zeit später stellt Marian fest, wie fatal diese Hochzeit für ihre kleine Halbschwester war und setzt alles daran, Laura zu retten. Dazu braucht sie jedoch nicht nur die Hilfe der Frau in Weiß, sondern auch die des verschmähten Walter und Sir Percivals bestem Freund Count Fosco (Michael Crawford). Schlussendlich führt ein lange verschwiegenes Familiengeheimnis zur Aufklärung eines grausamen Verbrechens.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_259_301">
<div class="style_2">
<p class="Body">Beeindruckend, neu und originell – wenn auch absolut nicht Theater-like – ist das Video-Design von William Dudley, der schon mit dem Set-Design für „Tanz der Vampire“ Maßstäbe setzte. Sämtliche Bühnenbilder entstehen durch Videoprojektionen auf drei beweglichen (mal konvexen, mal konkaven) Leinwänden und erzeugen so täuschend echte Landschaften, Palastfronten oder häusergesäumte Straßen. Auf diese Weise wirken Friedhof, Wald und Herrenhaus noch authentischer. Das Interieur ordnet sich den übermächtigen Hintergründen mit spartanischen Mitteln unter. Hierbei reichen ein Tisch und Stuhl reichen vollkommen aus, um ein Wohnzimmer zum symbolisieren. Im Gedächtnis bleiben vor allem drei Szenenbilder:</p>
<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Woman_in_White_files/shapeimage_3.png" alt="" /></div>
</div>
</div>
</div>
<div id="id6" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_670_335">
<div class="style_2">
<ul>
<li class="full-width" value="1">
<p class="paragraph_style">Das Treppenhaus gleich zu Beginn des ersten Akts, durch das Marian und Walter in die oberen Stockwerke des Herrenhauses gelangen: Die beiden Darsteller skizzieren das Treppensteigen auf der Bühne nach und passen ihre Schritte den sich wandelnden Treppenstufen an. Das wirkt phasenweise etwas albern, aber dennoch effektvoll.</p>
</li>
<li class="full-width" value="2">
<p class="paragraph_style">Das rosa-plüschige Gemach von Count Fosco, dessen pompöse Ausstattung mit virtuell fallenden Wandbehängen durch eine Vielzahl echter Kleintiere in Käfigen, eine Chaiselongue, einen antiken Sekretär und einen alten Ohrensessel perfekt in Szene gesetzt wird.</p>
</li>
<li class="full-width" value="3">
<p class="paragraph_style">Der aus dem projizierten Eisenbahntunnel heran rasende Zug, der direkt auf die entsetzten Zuschauer zukommt. Erst in der letzten Sekunde verschiebt sich das Bild und der Zug rauscht links am Publikum vorbei, doch dieser Einschub sorgt für einen ordentlichen Schreckmoment.</p>
</li>
</ul>
<p class="Body">Warum das Bühnenbild hier so ausführlich beschrieben wird, ist einfach zu begründen: Außer den beiden Musicalstars Maria Friedman und Michael Crawford, ist das Set-Design das einzige, was an „The Woman in White“ nachhaltig haften bleibt. Weder Lloyd Webbers Kompositionen noch David Zippels Texte reißen zu Begeisterungsstürmen hin. So überrascht es auch nicht wirklich, dass es kaum vier Wochen nach der Premiere schon keine Standing Ovations mehr gibt.</p>
<p class="Body">Die Leistung des 28-köpfigen Ensembles ist durchweg gut und man findet kaum Ansatzpunkte für Kritik. Jedoch tut sich außer den beiden – auch auf allen Plakaten groß angekündigten Musicalstars – niemand besonders hervor. Das ist sehr schade, denn durch den tadellosen Gesang und das glatte Spiel ohne Ecken und Kanten bekommt das Stück keinen Tiefgang und neigt zu Längen. Es mangelt an Akzenten, die von der Cast ausgehen sollten, gerade die sieben Protagonisten hätten hierzu ausreichend Gelegenheit. Aber weder Martin Crewes (alias Walter Hartright) noch Jill Paice (als Laura Fairlie) nutzen die Gelegenheit, ihr Duett „I Believe My Heart“ als Showstopper zu platzieren. Auch Angela Christian, die für die Titelrolle der Anne Catherick extra über den großen Teich geflogen ist, setzt keine Highlights.</p>
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<p class="Body">Damit das nicht missverstanden wird: Alle spielen gut, aber eben nicht herausragend. Sie schaffen es nicht, dass Publikum für sich einzunehmen und zu fesseln. Zum Glück gibt noch die beiden erfahrenen Kollegen. Maria Friedman und Michael Crawford sind Garanten für ausgezeichneten Gesang und vorzügliches Schauspiel. Maria Friedman spielt die ältere Halbschwester von Laura, Marian Halcombe. Ihr großer Song „All for Laura“ weckt zum Ende des ersten Akts das erste Mal tiefe Emotionen. Mit viel Hingabe und Gefühl stellt Maria Friedman ihr Können unter Beweis. Darüber hinaus behält sie das hohe schauspielerische Niveau als starke Frau mit Herz bei, das ihr für ihre Rolle im viel zu früh abgesetzten „Ragtime“ in diesem Frühjahr einen Olivier Award einbrachte.</p>
<p class="Body">Michael Crawford kehrt als Count Fosco wieder an den Ursprung seiner einzigartigen Karriere zurück. Das „Ur-Phantom“ hat den „Dance of the Vampires“-Flop am Broadway offenbar gut verkraftet. Denn auch wenn er in ein unförmiges Schaumstoffkostüm gesteckt wird und kaum einen kompletten Song solo singt, zeigt sich seine außergewöhnliche Klasse im Schauspiel. Wenn er die Bühne betritt, hält man unweigerlich die Luft an.</p>
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<p class="Body">Vor allem in seiner großen Szene im zweiten Akt bringt er als liebestoller, eitler Graf alle 1.800 Gäste im Palace Theatre zum Lachen. Er spielt mit den lebendigen Ratten und Mäusen in seinem oben beschriebenen Gemach als hätte er nie etwas anderes getan – wirklich großartig.</p>
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<p class="Body">Doch abgesehen von diesen beiden Ausnahmekünstlern und dem im Musicalbereich neuartigen Set-Design kann „The Woman in White“ die Hoffnungen kaum erfüllen. Die Musik von Andrew Lloyd Webber plätschert ungewöhnlich seicht dahin. Im Gegensatz zu „The Beautiful Game“ hat man nicht ganz so viele Begegnungen mit „Cats“, „Starlight Express“ oder „Jesus Christ Superstar“, doch ganz ohne Rückgriffe auf vorangegangene Produktionen geht es auch diesmal nicht. Und so findet man sich stilistisch recht häufig in Nähe von „Evita“ oder „Whistle Down The Wind“ wieder. Das vorab als Hitsingle veröffentlichte „I believe my Heart“ mag als Popversion noch ganz ansprechend sein, aber auf der Bühne wird es recht nüchtern und leidenschaftslos dargeboten, so dass es sich als Ohrwurm nicht etablieren kann.</p>
<p class="Body">Auch die Regiearbeit von Trevor Nunn erzeugt bedauerlicherweise Wiederkennungen. Einige Szenen sind absolut identisch zu „Les Misérables“. Sicherlich ist es nicht einfach, immer wieder das Rad neu zu erfinden, doch nur weil „The Woman in White“ ebenfalls in einer düsteren Zeit spielt und ein tragisches Thema hat, muss man die Darsteller noch lange auf den alten Markierungen von „LesMis“ platzieren, was bis zum Frühjahr noch im Palace Theatre zu sehen war.</p>
<p class="Body">Misst man dieses Werk mit deutschen Maßstäben wäre das Stück zum Scheitern verurteilt: die Geschichte ist zu dunkel, die Musik ist zu wenig lebendig und ohne Hitpotential, es gibt keine opulenten Kostüme oder großartigen Kulissen. Doch die Engländer bewerten ein Musical nach anderen Kriterien und so bleibt zu hoffen, dass es nicht bei der Ausweitung des Vorverkaufs bis September 2005 bleibt.</p>
<p class="paragraph_style_1" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Palace Theatre, London</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>18. Oktober 2004</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong>  Michael Crawford, Maria Friedman, Jill Paice</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> Andrew Lloyd Webber / Trevor Nunn<span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Tristram Kenton</span></div>
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