<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Mario Saccoccio-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
	<atom:link href="https://www.musicals-online.com/tag/mario-saccoccio/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.musicals-online.com/tag/mario-saccoccio/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sat, 09 Nov 2024 10:12:12 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/09/cropped-08062B90-DABA-4778-9C77-84DA20A86023_1_105_c-e1695646822420-1-32x32.jpeg</url>
	<title>Mario Saccoccio-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
	<link>https://www.musicals-online.com/tag/mario-saccoccio/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Der göttliche Funken zündet nicht so richtig</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/der-goettliche-funken-zuendet-nicht-so-richtig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Mar 2024 21:45:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2024]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Menken]]></category>
		<category><![CDATA[André Haedicke]]></category>
		<category><![CDATA[Bathoni Buenorkuor]]></category>
		<category><![CDATA[Benét Monteiro]]></category>
		<category><![CDATA[Casey Nicholaw]]></category>
		<category><![CDATA[Chasity Crisp]]></category>
		<category><![CDATA[Detlef Leistenschneider]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hercules]]></category>
		<category><![CDATA[Kristofer Weinstein-Storey]]></category>
		<category><![CDATA[Leslie Beehann]]></category>
		<category><![CDATA[Mae Ann Jorolan]]></category>
		<category><![CDATA[Mario Saccoccio]]></category>
		<category><![CDATA[Marta Di Giulio]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Flora Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Shekinah McFarlane]]></category>
		<category><![CDATA[Sophie Mefan]]></category>
		<category><![CDATA[Stefano Francabandiera]]></category>
		<category><![CDATA[UZOH]]></category>
		<category><![CDATA[Venolia Manale]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.musicals-online.com/?p=3408</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kann das musikalische Heldenepos an die Erfolge vom &#8222;König der Löwen&#8220; und &#8222;Frozen&#8220; anknüpfen? Die kurze Antwort lautet: nein, ganz sicher nicht. Doch schauen wir genauer hin. &#8222;Hercules&#8220; ist von den Kinoeinspielergebnissen her betrachtet einer der erfolgreichsten Disney-Filme und nicht wenige schätzen die charmante Tollpatischigkeit des Titelhelden und den Wortwitz seiner Wegbegleiter sehr. In der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/der-goettliche-funken-zuendet-nicht-so-richtig/">Der göttliche Funken zündet nicht so richtig</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Kann das musikalische Heldenepos an die Erfolge vom &#8222;König der Löwen&#8220; und &#8222;Frozen&#8220; anknüpfen?</strong></p></blockquote>
<p>Die kurze Antwort lautet: nein, ganz sicher nicht. Doch schauen wir genauer hin.</p>
<p>&#8222;Hercules&#8220; ist von den Kinoeinspielergebnissen her betrachtet einer der erfolgreichsten Disney-Filme und nicht wenige schätzen die charmante Tollpatischigkeit des Titelhelden und den Wortwitz seiner Wegbegleiter sehr.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-3445 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/03/JPG-72-dpi-RGB-HERC_HH_Meg_Musen_c_Johan_Persson_Disney_Stage_Entertainment-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/03/JPG-72-dpi-RGB-HERC_HH_Meg_Musen_c_Johan_Persson_Disney_Stage_Entertainment-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/03/JPG-72-dpi-RGB-HERC_HH_Meg_Musen_c_Johan_Persson_Disney_Stage_Entertainment-1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/03/JPG-72-dpi-RGB-HERC_HH_Meg_Musen_c_Johan_Persson_Disney_Stage_Entertainment-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/03/JPG-72-dpi-RGB-HERC_HH_Meg_Musen_c_Johan_Persson_Disney_Stage_Entertainment.jpg 1342w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />In der Bühnenfasssung sind hier an erster Stelle die fünf Musen zu nennen, die Hercules von Geburt an begleiten. Leslie Beehann, Chasity Crisp, Venolia Manale, UZOH und Shekinah McFarlane haben als Kalliope, Thalia, Terpsichore, Kilo und Melpomene einen wunderschönen, souligen Klang. Die Songs passen perfekt und geben den Damen die Chance zu glänzen. Ihre Auftritte sind glamourös, raumgreifend und mitreißend. Kein Kleid gleicht dem anderen, hier haben Gregg Barnes und Sky Switser <a href="https://www.youtube.com/watch?v=1T8p_TXTlrg">sehr viel Kreativität einfließen</a> lassen. Und jede Frau im Publikum, die jenseits der allgegenwärtigen Size Zero Mode liegt, schnalzt ob des Sexappeals der Musen-Optik mit der Zunge. Warum allerdings Hercules in ein unsägliches 1980er Jahre Netzhemd gesteckt wurde, das ihn auch optisch zur Karikatur werden lässt, bleibt ein Rätsel. Er wirkt wirklich eher putzig und niedlich als stark&#8230;</p>
<p>Einige Finessen weist ebenfalls das Bühnenbild von Dane Laffre in perfektem Zusammenspiel mit dem Video- (George Reeve) und Lichtdesign (Jeff Croiter) auf. Von &#8222;tanzenden&#8220; Säulen, über Hades&#8216; düstere (verdächtig an Graf von Krolocks Keller erinnernde) Unterwelt nebst sehr findig gelöster Lebensfäden, denen beim Abschneiden sehr putzige Geister hinterher fliegen, bis hin zu den großartig visualisierten, sprechenden Statuen, dem an Mosaike angelehnten Hintergrund bei Hercules&#8216; Reise in die menschliche Zwischenwelt &#8211; es ist schon viel Schönes dabei an diesem Premierenabend. Sprachlos machen die über die Bühne geschossenen Pfeile, die in einer der Säule stecken bleiben. Licht &amp; Technik &amp; Timing in perfekter Harmonie &#8211; so geht Theatermagie!</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3443 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/03/JPG-72-dpi-RGB-HERC_HH_Hercules2_c_Johan_Persson_Disney_Stage_Entertainment-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/03/JPG-72-dpi-RGB-HERC_HH_Hercules2_c_Johan_Persson_Disney_Stage_Entertainment-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/03/JPG-72-dpi-RGB-HERC_HH_Hercules2_c_Johan_Persson_Disney_Stage_Entertainment-1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/03/JPG-72-dpi-RGB-HERC_HH_Hercules2_c_Johan_Persson_Disney_Stage_Entertainment-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/03/JPG-72-dpi-RGB-HERC_HH_Hercules2_c_Johan_Persson_Disney_Stage_Entertainment.jpg 1408w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Es gibt aber auch die andere Seite: kitschig gewandete Götter im Olymp, sehr slapstick-lastige Dialoge, etwas armselig wirkende Kampfszenen&#8230; Hier misslingt die Gratwanderung, das was auf dem Bildschirm begeistert, in derselben Form auf die Bühne zu bringen, deutlich.</p>
<p>Neben den Musen gibt es einen weiteren Sidekick, der diese Show auflockert: Karl (Mario Saccoccio) und Heinz (André Haedicke), die trotteligen, obrigkeitshörigen Handlanger von Hades. Mit viel Humor führen sie ihren Chef vor, um am Ende die Seiten zu wechseln und eine nicht unwesentliche Rolle beim Happy End zu spielen. Saccoccio und Haedicke bilden hier ein großartiges Duo und schon ihr Anblick lässt das Publikum auf die nächste schräge Idee oder &#8222;dummen&#8220; Spruch hoffen.</p>
<p>Apropos Happy End: Natürlich finden Hercules und Meg auch auf der Bühne der Neuen Flora zueinander. Der Weg dorthin ist steinig und mit vielen Prüfungen gepflastert.<br />
Meg, Hades&#8216; sehr selbstbewusste, sich ihrer Reize und Wirkung auf Männer durch aus bewusste Ziehtochter, ist herrlich kratzbürstig. Mae Ann Jorolan überzeugte bis vor Kurzem noch als Peggy Schuyler / Maria Reynolds in &#8222;Hamilton&#8220; und darf jetzt eine ganz andere, überhaupt nicht brave Seite von sich zeigen. Und das macht sie großartig! Ihr zuzuhören und zuzusehen, ist eine Freude!</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3441 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/03/JPG-72-dpi-RGB-HERC_HH_Hercules_Meg_c_Johan_Persson_Disney_Stage_Entertainment-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/03/JPG-72-dpi-RGB-HERC_HH_Hercules_Meg_c_Johan_Persson_Disney_Stage_Entertainment-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/03/JPG-72-dpi-RGB-HERC_HH_Hercules_Meg_c_Johan_Persson_Disney_Stage_Entertainment-1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/03/JPG-72-dpi-RGB-HERC_HH_Hercules_Meg_c_Johan_Persson_Disney_Stage_Entertainment-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/03/JPG-72-dpi-RGB-HERC_HH_Hercules_Meg_c_Johan_Persson_Disney_Stage_Entertainment.jpg 1440w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Apropos &#8222;Hamilton&#8220;, auch Hauptdarsteller Benét Monteiro ist dem Hamburger Publikum aus dem Hip-Hop-Musical über die amerikanischen Gründerväter bekannt. So sehr er <a href="https://www.musicals-online.com/wer-lebt-wer-stirbt-wer-schreibt-geschichte/">als A. Ham überzeugen</a> konnte, so wenig scheint ihm Hercules zu liegen. Man wird das Gefühl nicht los, dass er nicht wirklich weiß, ob er die Figur als Karikatur anlegen oder ernsthaft spielen soll. Der Charakter wirkt größtenteils unausgegoren, was man aber sicherlich nicht allein Monteiro anlasten sollte. Hinzu kommen unerwartete phonetische Hürden. Den schnellen Sprechgesang des Alexander Hamilton konnte Monteiro einwandfrei ins Operettenhaus bringen. Bei Hercules hat er doch seine liebe Müh mit den deutschen Texten.</p>
<p>Damit ist er jedoch nicht allein. Die deutsche Sprache ist offenbar für die wenigsten Darsteller so vertraut, dass sie sie &#8222;einfach&#8220; singen könnten. Traurig, dass man so etwas immer noch erleben muss! Wir haben brillante Phonetikcoaches in Hamburg und ganz nebenbei auch herausragende Darsteller:innen, die Muttersprachler sind. Es wäre begrüßenswert, wenn hier endlich ein Umdenken stattfinden würde. Denn die pfiffigsten Songtexte und Dialoge nützen nichts, wenn die Zuschauer sie nicht verstehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3446 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/03/JPG-72-dpi-RGB-HERC_HH_Olymp_c_Johan_Persson_Disney_Stage_Entertainment-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/03/JPG-72-dpi-RGB-HERC_HH_Olymp_c_Johan_Persson_Disney_Stage_Entertainment-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/03/JPG-72-dpi-RGB-HERC_HH_Olymp_c_Johan_Persson_Disney_Stage_Entertainment-1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/03/JPG-72-dpi-RGB-HERC_HH_Olymp_c_Johan_Persson_Disney_Stage_Entertainment-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/03/JPG-72-dpi-RGB-HERC_HH_Olymp_c_Johan_Persson_Disney_Stage_Entertainment.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Wo wir grad von guten Texte reden: In Medusas Bar treffen nicht nur optisch sehr spannende Charaktere aufeinander, sie sprühen auch nur so vor Wortwitz. Allen voran Phil, der immer wieder für Lacher sorgt. Kristofer Weinstein-Storey hat eine der dankbarsten Rollen in diesem Stück übernommen und führt nicht nur Hercules auf den richtigen weg, sondern holt auch die Zuschauer immer wieder gekonnt ab.</p>
<p>Ein tolles Gesamtpaket liefert auch Detlef Leistenschneider als Hades ab. Er ist sarkastisch, rachsüchtig und zwischendurch auch mal beleidigt und wehleidig. Auf eine Linie lässt sich dieser Gott der Unterwelt jedoch nicht festlegen, was manchmal zwar für mehr Klarheit sorgen würde, aber diesen CHarakter nur umso spannender macht.</p>
<p>Wenn die Musen Hercules&#8216; Werbeversuchen um Meg beiwohnen, ist das Thema &#8222;pretty in pink&#8220; von den Rosen in den Amphoren über die einmal mehr beeindruckend abwechslungsreichen Kleider bis hin zu den Perücken perfekt durchgezogen. Auch Hades &#8218; Kostüm als er auf die Erde zurückkehrt, ist sehr gelungen, wird aber durch die Musen in der Kampfkleidung römischscher Gladiatoren direkt wieder in den Schatten gestellt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3444 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/03/JPG-72-dpi-RGB-HERC_HH_Meg_Hades_c_Johan_Persson_Disney_Stage_Entertainment-400x268.jpg" alt="" width="400" height="268" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/03/JPG-72-dpi-RGB-HERC_HH_Meg_Hades_c_Johan_Persson_Disney_Stage_Entertainment-400x268.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/03/JPG-72-dpi-RGB-HERC_HH_Meg_Hades_c_Johan_Persson_Disney_Stage_Entertainment-1024x687.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/03/JPG-72-dpi-RGB-HERC_HH_Meg_Hades_c_Johan_Persson_Disney_Stage_Entertainment-768x515.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/03/JPG-72-dpi-RGB-HERC_HH_Meg_Hades_c_Johan_Persson_Disney_Stage_Entertainment.jpg 1097w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Beim finalen Kampf von Hades und Hercules, erinnert einen Hades zunächst verdächtig stark an den Wizard aus &#8222;Wicked&#8220;, doch der Kampf an sich ist sehr gut gestaged und dass Hera, also die Mama, Hades&#8216; Schwachstelle ist, geht absolut in Ordnung.</p>
<p>Die PHIL-Methode wirkt (<strong>P</strong>ower-<strong>H</strong>erz-<strong>I</strong>ntelligenz-<strong>L</strong>iebe) und am Schluss rettet Hercules nicht nur Meg, sondern damit auch die Erde und sorgt so dafür, dass auch die Götter im Olymp ungestört weiterleben können.</p>
<p>&#8222;Hercules&#8220; ist deutlich sichtbar als Tourproduktion angelegt, was nicht Schlimmes sein muss. Einige Kostüme und Kulissen sehen eher kostenoptmiert aus, andere sind sehr zweckdienlich, aber funktionierten super (wie bspw. die Hintergrundprojektion bei Hercules&#8216; Reise). Ob diesem Stück eine erfolgreiche Tourkarriere beschieden sein wird, würde ich bezweifeln wollen. Denn um an Disney-Erfolge wie &#8222;Der König der Löwen&#8220; oder &#8222;Tarzan&#8220; anzuknüpfen, fehlt hier in allen Bereichen zu viel.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Stage-Theater Neue Flora, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">24</span><span class="Bold">. März 2024</span><span class="Bold"><br />
<strong>Darsteller: </strong></span>Benét Monteiro, Mae Ann Jorolan, Kristofer Weinstein-Storey, Detlef Leistenschneider, Leslie Beehann, Chasity Crisp, Venolia Manale, UZOH, Shekinah McFarlane, Mario Saccoccio, André Haedicke, Sophie Mefan, Bathoni Buenorkuor, Marta Di Giulio, Stefano Francabandiera</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Regie / Musik: </strong>Casey Nicholaw / Alan Menken<br />
<strong>Fotos: </strong>Johan Persson<br />
</span></p>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/der-goettliche-funken-zuendet-nicht-so-richtig/">Der göttliche Funken zündet nicht so richtig</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eine Idee wird Wirklichkeit</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/eine-idee-wird-wirklichkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jul 2021 15:39:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2021]]></category>
		<category><![CDATA[Benjamin Sommerfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Dederichs]]></category>
		<category><![CDATA[Der Teufel mit den drei goldenen Haaren]]></category>
		<category><![CDATA[Franziska Kuropka]]></category>
		<category><![CDATA[Kathi Damerow]]></category>
		<category><![CDATA[Lukas]]></category>
		<category><![CDATA[Mario Saccoccio]]></category>
		<category><![CDATA[Sarah Matberg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.musicals-online.com/?p=3051</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Kreativteam rund um Lukas Nimschek, Franziska Kuropka, Kathi Damerow und Sarah Matberg hatte vor einem Jahr die Idee, den Braunschweigern Musicals näherzubringen. In heutigen Zeiten klingt das ganz besonders irrwitzig! Musicals? Sogar die Schaffung eines neuen Musical-Standorts in Deutschland? Inmitten einer Pandemie? Lukas Nimschek sorgt für den Klangteppich dieses Familienmusicals, das am 9. Juli ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/eine-idee-wird-wirklichkeit/">Eine Idee wird Wirklichkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Kreativteam rund um Lukas Nimschek, Franziska Kuropka, Kathi Damerow und Sarah Matberg hatte vor einem Jahr die Idee, den Braunschweigern Musicals näherzubringen. In heutigen Zeiten klingt das ganz besonders irrwitzig! Musicals? Sogar die Schaffung eines neuen Musical-Standorts in Deutschland? Inmitten einer Pandemie?</p>
<p>Lukas Nimschek sorgt für den Klangteppich dieses Familienmusicals, das am 9. Juli 2021 Weltpremiere feierte, während Franziska Kuropka die Texte dazu liefert. Kathi Damerow hat das Buch geschrieben und führt Regie. Doch dabei ist es nicht geblieben, alle haben überall mit angepackt, damit Hans seine Prinzessin heiraten kann. Sie haben Kostüme (Idee: Florian Bänsch) mit geschneidert und am Bühnenbild (Idee: Mathias Letzel) mit Hand angelegt. Eine echte Team-Leistung! Von Bart De Clerq (u. a. Märchenfestspiele Hanau) stammen die Choreographien zu diesem schwungvoll-amüsanten 90-Minuten-Stück.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3054 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/07/Der-Teufel-Gruppenbild-1024x576-1-400x225.jpg" alt="" width="400" height="225" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/07/Der-Teufel-Gruppenbild-1024x576-1-400x225.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/07/Der-Teufel-Gruppenbild-1024x576-1-768x432.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/07/Der-Teufel-Gruppenbild-1024x576-1.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Schon direkt zu Beginn wird mit „Der Junge mit der Glückshaut“ das ganz große Besteck ausgepackt: Ein schmissiger Song, witzige Texte, enthusiastische Darsteller und stimmige Choreographien sorgen für einen optimistischen Auftakt dieses Grimmschen Klassikers.</p>
<p>Mario Saccoccio gibt den leicht schusseligen, aber nicht minder berechnenden König, der mit der Vorsehung für Hans so gar nicht einverstanden ist: Seine Tochter bekommt dieser Bauernsohn ganz sicher nicht zur Frau! „Ich biegs hin!“ ist ein musikalischer Geheimplan, den Saccoccio mit viel Komik über die Rampe bringt.</p>
<p>Mit nur vier Darstellern wird die komplexe Handlung von Hans‘ Reise zum Schloss, die Freundschaft mit seiner „Stimme“ – von anderen als imaginärer Freund tituliert – und der durch den König auferlegten Prüfung, dem Teufel drei goldene Haare zu stehlen, erzählt. Saccoccio ist noch in sechs weiteren Rollen zu sehen. Jede einzelne Figur ist extravagant und wird von ihm glaubwürdig mit genau dem richtigen Maß an Komik gespielt, ohne trashig zu wirken. Das ist bei einem Baum mit Tentakelarmen oder dem gehörnten Prinzen Adelbert in Silber-Meggings und mit goldenem XXL-Braguette wirklich bemerkenswert! Er spielt auf den Punkt. Jede Pointe sitzt.</p>
<p>Benjamin Sommerfeld ist nicht nur als Hans zu sehen, sondern zu Beginn des Stücks auch als dessen Vater. Sommerfelds Hans ist überaus optimistisch, gutgläubig, aber auch willensstark. Man versteht sofort, warum ihn alle mögen und er fast schon spielerisch alle Widerstände meistert. Und derer gibt es einige: Zunächst muss er sich auf dem Weg zum Schloss, wo er der Prinzessin einem Brief von einem Edelmann geben soll, der bei ihm und seiner Mutter um Hilfe gebeten hatte, den Waldgeistern (die 3 Ms: Müller-Meier-Mottenrocks) erwehren, die jeden Umweltsünder hart bestrafen. Und Hans legt eine Spur aus Müll, um sich nicht andauernd wieder zu verlaufen&#8230; Keine besonders gute Idee!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3057 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/07/Teufel-Teufelin-1024x768-1-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/07/Teufel-Teufelin-1024x768-1-400x300.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/07/Teufel-Teufelin-1024x768-1-768x576.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/07/Teufel-Teufelin-1024x768-1.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Auf dem Weg zur Hölle trifft er auf zwei grantelnde, unfreundliche Torwächter, die ihn fragen, warum ihr bisher Wein gebender Brunnen ausgetrocknet ist. Außerdem muss er die Frage klären, warum ein Baum verdorrt, der sonst Goldäpfel trug und die Ablösung der Fährfrau nie auftaucht. Hans verspricht allen, die Antworten vom Teufel zu holen.<br />
Pfiffig führen er und die &#8222;Stimme&#8220; den Teufel in die Irre und es gelingt ihnen, dem Teufel nicht nur die drei goldenen Haare auszureißen, sondern auch die drei Geheimnisse zu klären: Er gibt der Fährfrau des Teufels Rat weiter, dem nächsten die Ruderstange zu geben, der um eine Überfahrt bittet. Passenderweise ist die Prinz Adelbert, der Hans nach dem Leben trachtet seitdem er herausgefunden hat, dass Prinzessin Magda in ihn verliebt ist. In einem szenisch und akustisch an &#8222;Super Mario&#8220; erinnernden Kampf vertreibt er die Kröte aus dem Brunnen, der fortan wieder Wein gibt und zu guter letzt befreit er den Baum von dem langen Holzwurm, der es sich in dessen Eingeweide gemütlich gemacht hat.</p>
<p>Ja, vieles kommt einem aus der Grimmschen Vorlage bekannt vor, einiges wurde von Damerow modernisiert und hinzugedichtet, aber so haben die kleinen und großen Zuschauer noch mehr Spaß an der spannenden Geschichte.</p>
<p>Sarah Matberg und Christopher Dederichs schlüpfen neben Prinzessin und „Stimme“ ebenfalls in bis zu fünf weiteren Rollen. Alle Gestalten sind besonders, teilweise schrullig, manche liebenswert, aber in jedem Fall sehr kreativ angelegt. Herausragend ist Matberg als Teufelin und Mirella, die Fährfrau des Teufels. Erscheinung, Gesang, ihr perfektes Timing und ihre ausdrucksstarke Mimik machen diese Auftritte sehenswert.</p>
<p>Dederichs ist als „Stimme“ wundervoll kindlich-naiv, superlustig, wenn er beim Anblick der Teufelin oder des Teufels einfach in Ohnmacht fällt, und setzt De Clerqs Choreographien mit viel Energie um. Das Zusammenspiel zwischen ihm und Sommerfeld ist perfekt. Die beiden ergänzen sich auch stimmlich super, können sich aber auch mal deutlich die Meinung sagen (&#8222;Ich krieg das hin&#8220; / &#8222;Niemand kennt Dich so wie ich&#8220;).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3055 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/07/Prinzessin-Hans-beim-Kochen-1024x576-1-400x225.jpg" alt="" width="400" height="225" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/07/Prinzessin-Hans-beim-Kochen-1024x576-1-400x225.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/07/Prinzessin-Hans-beim-Kochen-1024x576-1-768x432.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/07/Prinzessin-Hans-beim-Kochen-1024x576-1.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Aber nicht nur die Darsteller stellen ihre Wandlungsfähigkeit unter Beweis. Auch die Bühne verwandelt sich im Handumdrehen von Hans&#8216; Elternhaus in einen Wald, in ein Schloss, in die Hölle. Die Bühne ist nicht allzu groß, doch dank der cleveren Drehelemente und mit viel Phantasie beim Bau der Kulissen lässt sich viel daraus machen.</p>
<p>Gesanglich bringen alle vier Nimscheks Songs voller Leidenschaft über die Rampe. Besonders gefällt, dass Nimscheck viele Streicher in seine Stücke eingebaut hat. Doch auch einige Anleihen bei früheren Musicals wie „Wir“ sind unverkennbar. Alles fügt sich sehr gut zusammen und bildet ein schwungvoll-optimistisches Gesamtkunstwerk.</p>
<p>Dass „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ kein reines Kindermusical ist, zeigen u.a. die Texte von Kuropka. Sie sind manches Mal nicht nur doppeldeutig, sondern auch durchaus sehr flott, so dass bezweifelt werden darf, dass Kinder diese Texte verstehen. Auch ins Buch eingearbeitete Botschaften wie Umweltschutz (die Müller-Meier-Mottenrocks lassen dafür ihre Säbel rasseln) und ein Plädoyer für die Integration Fremder (unfreundliche Torwächter: „Hans ist wirklich ein Netter!“) werden sicherlich eher bei den Erwachsenen als bei kleineren Kindern ankommen.</p>
<p>„Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ ist ein Herzensprojekt von allen Beteiligten. Das spürt man in jeder Sekunde. Alle zusammen sind von Anfang bis Ende für das verantwortlich, was das Publikum sieht und erlebt. Die Zuschauer sind begeistert von dieser liebevollen Umsetzung, den lustig-schrägen Figuren und der künstlerischen Fertigkeit.</p>
<p>Bleibt zu hoffen, dass die Braunschweiger sich für das Thema Musical erwärmen und der Westand Musical Sommer nicht nur bis Ende August noch viele kleine und große Gäste erfreut, sondern im kommenden Jahr erneut wieder seine Pforten öffnen wird.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Westand Musical, Braunschweig</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">17. Juli 2021</span></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller: </span></strong>Sarah Matberg, Benjamin Sommerfeld, Mario Saccoccio, Christopher Dederichs</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> <span class="Bold">Kathi Damerow<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> CU2MRW / Westand Musical<br />
</span></p>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/eine-idee-wird-wirklichkeit/">Eine Idee wird Wirklichkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Open Air Zickenkrieg in Braunschweig</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/open-air-zickenkrieg-in-braunschweig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jul 2021 13:03:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2021]]></category>
		<category><![CDATA[Braunschweig]]></category>
		<category><![CDATA[Franziska Kuropka]]></category>
		<category><![CDATA[Kathi Damerow]]></category>
		<category><![CDATA[Lukas Nimschek]]></category>
		<category><![CDATA[Mario Saccoccio]]></category>
		<category><![CDATA[Sarah Matberg]]></category>
		<category><![CDATA[Westand Musical]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.musicals-online.com/?p=3102</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auch das zweite Ergebnis des Kreativteams Nimschek / Kuropka / Damerow kommt im neu geschaffenen Musicaltheater im Braunschweiger Westand zur Aufführung: „Bürobiester“ lebt von der Kaltschnäuzigkeit der Firmeninhaberin Gloria, die „Wuffins“ (Snacks für Hund und Herrchen) mit unerbittlicher Hand führt. So hübsch pastellfarben die Einrichtung der Büroräume daherkommt (Bühne: Mathias Letzel), so frostig und dunkel ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/open-air-zickenkrieg-in-braunschweig/">Open Air Zickenkrieg in Braunschweig</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch das zweite Ergebnis des Kreativteams Nimschek / Kuropka / Damerow kommt im neu geschaffenen Musicaltheater im Braunschweiger Westand zur Aufführung: „Bürobiester“ lebt von der Kaltschnäuzigkeit der Firmeninhaberin Gloria, die „Wuffins“ (Snacks für Hund und Herrchen) mit unerbittlicher Hand führt. So hübsch pastellfarben die Einrichtung der Büroräume daherkommt (Bühne: Mathias Letzel), so frostig und dunkel ist der Umgangston. Kein Wunder, dass niemand der Mitarbeiter zur Geburtstagsfeier der Chefin erscheint. Kurzerhand entführen Gigi (Glorias Assistentin) und Gil (Marketingleiter) die unbedarfte Gudrun aus dem Schweigeseminar vor der Bühne (aka Publikum) und überzeugen sie mit 100 Euro, sich als Mitarbeiterin der Buchhaltung auszugeben. Damit sind immerhin drei Partygäste anwesend als Gloria zu „I got a feeling“ von den „Black Eyed Peas“ im Leo-Onesie auf dem E-Roller durch das Publikum ins Büro braust.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3104 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/11/Franziska-Kuropka-Kathi-Damerow-683x1024-1-267x400.jpg" alt="" width="267" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/11/Franziska-Kuropka-Kathi-Damerow-683x1024-1-267x400.jpg 267w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/11/Franziska-Kuropka-Kathi-Damerow-683x1024-1.jpg 683w" sizes="auto, (max-width: 267px) 100vw, 267px" />Für Franziska Kuropka, die das Buch gemeinsam mit Kathi Damerow geschrieben hat, ist Gloria eine Paraderolle. Sie ist unhöflich, arrogant, selbstherrlich und schroff zu allen Mitmenschen. Richtig fies und treffsicher unter der Gürtellinie. Solche Charaktere bringt Kuropka erfahrungsgemäß sehr glaubhaft rüber. Aber auch die Wandlung als sich am Ende alle Turbulenzen in Wohlgefallen auflösen, nimmt man ihr ab.</p>
<p>Gleiches gilt aber auch für Damerow, die als Gudrun eine 180° Kehrtwende hinlegt: Erst herrlich naiv, gutgläubig und ihrem Gunter vollständig hörig, entpuppt sie sich nach einem aus dem Ruder gelaufenen „Wahrheit oder Pflicht“ Spiel und einem von Gil und Gigi durchgeführten Make-Over als selbstbewusste „Gudrun-Bitch“, die es sogar mit Gloria aufnimmt.</p>
<p>Sagt sie am Anfang noch Sätze wie „Die Liebe von meinem Gunter ist wie eine Zwangsjacke – aber die kuschelige Variante!“ und singt Marianne Rosenbergs „Er gehört zu mir“, wird daraus später ein beeindruckendes „Born this way!“, bei dem Damerow die Bühne rockt und das Publikum sich vor Lachen kaum mehr halten kann.</p>
<p>Dass sowohl Gil und Gloria als auch Gigi und Gloria eine gemeinsame Vergangenheit haben, führt zu einigen lustigen Verwerfungen: Gloria und Gil waren mal beste Freunde und haben sich im Streit um die Firma, die sie gemeinsam aufgebaut haben, entzweit. Gil wird von Mario Saccoccio mit genau der richtigen Dosis an Trash und Menschlichkeit gespielt, die die Rolle des schwulen Marketing-Chefs verträgt. Es werden viele Klischees bedient. Dabei immer ernst zu bleiben, fällt auch den Darstellern auf der Bühne manchmal Mal schwer. Doch Saccoccios Interpretation von „She‘s as cold as ice“ (Foreigner) sucht an diesem Abend ihresgleichen! Auch die übersetzte Fassung von „Gloria“ bringt er unnachahmlich zu Gehör.</p>
<p>Allenfalls das völlig unerwartete „If I could turn back time“ (Tina Turner), in dem Gloria ihre Tochter Gigi (!) um Verzeihung bittet, kann da noch mithalten. So hat man Kuropka selten gehört!</p>
<p>Als Gigi erlebt das Publikum eine sehr engagierte Sarah Matberg als stets bemühte, aber stets versagende Assistentin. Ihr Kampf mit der durch ihren ersten Joint herbei-halluzinierten Monsterspinne ist superlustig! Auch bei dem Versuch, Gudrun ihren Gunter auszureden, denn „Männer sind Schweine“, glänzt sie. Highlight ist aber ganz sicher die Make-Over-Szene, in der sie mit Saccoccio allerlei überdimensionale Kosmetikartikel über die Bühne balanciert und mit einem Medley aus 80-Jahre Hitsongs das Publikum zum Mitfeiern bringt.</p>
<p>Apropos Musik: Die gewählten Songs erreichen das Publikum treffsicher. Es wird geklatscht und mitgesungen und am Ende feiern alle eine große Party zum Titelsong der Serie „Friends“ („I’ll be there for you“).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3105 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/11/Ensemble_Buerobiester-1024x683-1-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/11/Ensemble_Buerobiester-1024x683-1-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/11/Ensemble_Buerobiester-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/11/Ensemble_Buerobiester-1024x683-1.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die Choreographien stammen von Sven Niemeyer. Die Szene, in der er verbildlicht, dass Gunter Gudrun nicht liebt, sondern unterdrückt („Er gehört zu mir“), sowie „It’s a kind of magic“, wenn alle erfahren, dass Gudrun in die Zukunft schauen kann, ragen hier hervor. Auch der angedeutete Tango zu „Gloria“ ist sehr gelungen. Mit Saccoccio steht aber auch jemand auf der Bühne, der neben abwechslungsreichem Gesang und einem ausgeprägten Gespür für Komik auch noch ein großes Tanztalent besitzt.</p>
<p>Lustige Side Kicks wie der „Phantom der Oper“ Jingle, wenn die Lampe fast auf Gloria fällt, oder Choreographien, die an „Tanz der Vampire“ erinnern, lassen auch eingefleischte Musicalfans laut auflachen.</p>
<p>Bei diesen doch sehr klischeehaften Charakteren hatte Lukas Nimschek als Regisseur eher leichtes Spiel. Die vier Darsteller haben augenscheinlich Spaß an ihren überzeichneten Figuren, was sich direkt auf die Zuschauer überträgt. Nach 90 Minuten (Corona-konform ohne Pause) haben sich die Bürobiester (eigentlich ist ja nur die Chefin ein Biest) in kuschelige Büromietzen verwandelt, denen die gegenseitige Wertschätzung sehr am Herzen liegt.</p>
<p>„Bürobiester“ ist eine kurzweilige Musicalshow mit schrägen Charakteren, die einem so oder so ähnlich durchaus bekannt vorkommen. Gepaart mit den sehr abwechslungsreichen Songs aus den 1970ern bis heute ist sie ein Garant für einen unterhaltsamen Abend.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span><br />
<em><span style="color: #000080;">gekürzt erschienen in </span><a title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/"><span style="color: #000080;"><span style="color: #333399;">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</span></span></a></em></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Westand Musical, Braunschweig</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">17. Juli 2021</span></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller: </span></strong>Sarah Matberg, Franziska Kuropka, Mario Saccoccio, Kathi Damerow</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> <span class="Bold">Lukas Nimschek<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> CU2MRW / Westand Musical</span></p>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/open-air-zickenkrieg-in-braunschweig/">Open Air Zickenkrieg in Braunschweig</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Musikalisch disharmonisch &#038; mit hervorragenden Protagonisten – Leonard Bernstein wäre zufrieden</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/musikalisch-disharmonisch-mit-hervorragenden-protagonisten-leonard-bernstein-waere-zufrieden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jun 2018 18:36:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Ruttig]]></category>
		<category><![CDATA[Clingenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Gevorg Apérants]]></category>
		<category><![CDATA[Lucia Isabel Haas Muñoz]]></category>
		<category><![CDATA[Marcel Krohn]]></category>
		<category><![CDATA[Mario Saccoccio]]></category>
		<category><![CDATA[Theano Makariou]]></category>
		<category><![CDATA[Timo Radünz]]></category>
		<category><![CDATA[West Side Story]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=2312</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Prolog, in dem sich die verfeindeten Jets und Sharks tänzerisch und kämpferisch messen, zeigt alles auf, was Leonard Bernsteins Klassiker so berühmt gemacht hat: Disharmonische, aggressiv-mitreißende Kompositionen, raumgreifende, teils verstörende Choreographien (bei der Broadway-Premiere im Jahr 1957 von Jerome Robbins) wecken die Spannung auf das, was da noch kommen mag. Auf der Clingenburg zeichnet ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/musikalisch-disharmonisch-mit-hervorragenden-protagonisten-leonard-bernstein-waere-zufrieden/">Musikalisch disharmonisch &#038; mit hervorragenden Protagonisten – Leonard Bernstein wäre zufrieden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Prolog, in dem sich die verfeindeten Jets und Sharks tänzerisch und kämpferisch messen, zeigt alles auf, was Leonard Bernsteins Klassiker so berühmt gemacht hat: Disharmonische, aggressiv-mitreißende Kompositionen, raumgreifende, teils verstörende Choreographien (bei der Broadway-Premiere im Jahr 1957 von Jerome Robbins) wecken die Spannung auf das, was da noch kommen mag.</p>
<p>Auf der Clingenburg zeichnet Timo Radünz nach „Cabaret“ (2017) auch in diesem Jahr für die Choreographien des Festspielmusicals verantwortlich. Er orientiert sich stark an Robbins’ Vorlage und der Wiedererkennungswert ist hoch. Leider scheinen diese Schrittabfolgen für das Ensemble jedoch mehrheitlich zu anspruchsvoll, denn asynchrone Choreographien, verspätete Einsätze oder unsauber getanzte Figuren ziehen sich wie ein roter Faden durch den Abend.</p>
<p>Die Bühne (Marcel Krohn, der auch Regie führte) ist kompakter als in den Vorjahren. Es gibt drei Spielebenen (Doc’s Drugstore, das Brautmodengeschäft, in dem Maria und Anita arbeiten und die Hauptbühne), die durch einige wenige Großkulissen, wie bspw. ein rollendes Geländer oder Bauzäune, Veränderung erfahren. Die Kostüme (Evelyn Straulino) passen perfekt in die 1950er Jahre, in denen die Handlung angesiedelt ist. Einzig bei den Perücken von Doc und einer „blondgefärbten Puerto-Ricanerin“ wäre mehr Liebe zum Detail wünschenswert gewesen.</p>
<p>Das unerwartet große, 15-köpfige Orchester unter der Leitung von Philip Tillotson verschwindet im Gegensatz zu früheren Produktion komplett hinter einer Wand mit der New Yorker Skyline. Die Musiker erwecken Bernsteins voluminöse, teils symphonische Melodien zum Leben. Dass dies nicht gänzlich ohne Zuspielen weiterer Instrumente vom Band gelingt, ist mehrfach gut hörbar. Doch der Gesamteindruck ist sehr überzeugend.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2314 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/westsidestory062.jpg-BF-400x400.jpg" alt="" width="400" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/westsidestory062.jpg-BF-400x400.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/westsidestory062.jpg-BF-150x150.jpg 150w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/westsidestory062.jpg-BF-768x768.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/westsidestory062.jpg-BF.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Einen weniger guten Abend haben Ton- und Lichttechnik. Mehrfach sind Mikros „offen“, wenn sie eigentlich „zu“ sein sollten. Man möchte die Darsteller nach dem Tanzen weder lautstark schnaufen hören, noch deren Gespräche backstage. Auch dass phasenweise eine nicht unerhebliche Zahl von Mikros ausfällt und die Künstler danach (auch über die Pause hinaus) so klingen als säßen sie in einer Tonne, zeugt nicht gerade von der Qualität der eingesetzten Technik. Auch die Lichttechniker verpassen mehrfach ihre Einsätze, obwohl diese nicht selten für das Publikum hörbar über Walkie Talkies zu hören sind. So etwas ist schade und trübt den Genuss doch nachhaltig.</p>
<p>Was man Intendant Marcel Krohn und seinem Team zugutehalten muss, ist ihr Händchen für eine absolut gelungene Besetzung der Hauptrollen, auch wenn zumindest Riff (Alexander Ruttig) und Tony (Gevorg Apérants) etwas zu alt wirken.</p>
<p>Maria (Theano Makariou), Tony (G. Apérants), Anita (Lucia Isabel Haas Muñoz) und Bernardo (Mario Saccoccio) verkörpern ihre Rollen in jeder Sekunde zu 100% überzeugend. Die Ausflüge ins Spanische von Maria und Anita klingen nicht nur authentisch, im Fall von Anita sind sie es auch, denn die in Ecuador geborene und in Mexiko aufgewachsene Schauspielerin zeigt ihr Feuer und ihre Leidenschaft nicht nur verbal. Rassig hält sie ihrem „Nardo“ den Spiegel vor oder zieht Rosalia auf, die so gern wieder zurück nach Puerto Rico möchte („Amerika“). Haas Muñoz mit all ihrer Leidenschaft zuzuschauen, die sie sowohl gesanglich als auch tänzerisch, mimisch und gestisch zum Ausdruck bringt, ist eine wahre Pracht.</p>
<p>Makariou klingt, obgleich Zypriotin, ebenfalls sehr authentisch und spielt liebenswert und selbstbewusst. Ihr klassischer Sopran passt perfekt zu Maria und man spürt, dass sie diese Rolle nicht zum ersten Mal spielt. Gleiches gilt im Übrigen für Apérants. Auch er hat eine klassisch ausgebildete Stimme, die sich perfekt an Bernsteins Hits wie „Maria“ und „Tonight“ anpasst &#8211; inklusive Gänsehautschauer! Eine bessere Besetzung für Maria und Tony vermag man sich kaum vorzustellen.</p>
<p>Den Anführer der Sharks spielt Mario Saccoccio, der ihn düster und herrisch anlegt – genau so wie man sich einen frustrierten Bandenchef vorstellt, der in der neuen Umgebung nicht weiß, wo er mit sich hin soll und deshalb jeden provoziert, der ihm über den Weg läuft. Er hat eine gute Bühnenpräsenz und wirkt die ganze Zeit undurchschaubar.</p>
<p>Die Inszenierung hat gute und verwirrende Momente. Eine süße Idee ist das muntere Hüte-Wechsel-Spiel von Tony und Maria während ihrer fiktiven Hochzeit. Auch das erste „private“ Zusammentreffen ist – als Romeo &amp; Julia Balkonszene – sehr treffend umgesetzt.</p>
<p>„Ich seh schön aus / I feel pretty“ ist wunderbar schrill und lustig – so wie eine Gruppe heranwachsender Damen eben sein kann.</p>
<p>Für Stirnrunzeln sorgt das etwas befremdliche Staging während Tonys Solo „Maria“, wo ihn Krohn quer über die Bühne, auf die obere Ebene und wieder zurück schickt. Der Sinn dahinter erschließt sich nicht.</p>
<p>Das Gerüst, auf dem Tony und Maria „Heut Nacht / Tonight“ beschwören, bringt unweigerlich die Erinnerung an „Titanic“ mit sich, wenn auch auf die ausgestreckten Arme verzichtet wurde.</p>
<p>Sehr intensiv inszeniert Krohn Ensemble-Nummern wie die Hinführung zu „Somewhere“ oder der Albtraum Marias, bei dem am Ende alle Bandenmitglieder beider Seiten tot sind. Auch die Vergewaltigung Anitas ist beklemmend inszeniert.</p>
<p>Die „West Side Story“ bei den Clingenburg Festspielen ist absolut sehenswert und ihre Hauptdarsteller sind herausragend. Makariou und Apérants glaubt man die Liebe zwischen ihren Alter Egos Maria und Tony sofort. Sie legen sehr viel Gefühl in ihre weltberühmten Songs und treffen so mitten ins Herz!</p>
<p>Man darf gespannt sein, was in Klingenberg 2019 passiert, wenn ein neuer Intendant die Zügel übernimmt.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <a title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/"><span style="color: #333399;">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</span></a></em></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Clingenburg Festspiele</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Premiere:</strong> 16. Juni 2018</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong>Theano Makariou, Gevorg Apérants, <span class="Bold">Alexander Ruttig, Lucia Isabel Haas Muñoz, Mario Saccoccio</span></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Choreographie:</span></strong> Marcel Krohn / Timo Radünz</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> <span class="irc_su" dir="ltr">Bjoern Friedrich</span><br />
</span></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/musikalisch-disharmonisch-mit-hervorragenden-protagonisten-leonard-bernstein-waere-zufrieden/">Musikalisch disharmonisch &#038; mit hervorragenden Protagonisten – Leonard Bernstein wäre zufrieden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bei diesem Familienpiratical stimmt einfach alles!</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/bei-diesem-familienpiratical-stimmt-einfach-alles/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2014 11:40:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2014]]></category>
		<category><![CDATA[Benjamin Zobrys]]></category>
		<category><![CDATA[Carolin Spieß]]></category>
		<category><![CDATA[Der kleine Störtebeker]]></category>
		<category><![CDATA[Götz Fuhrmann]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Heiko Wohlgemuth]]></category>
		<category><![CDATA[Kristina Willmaser]]></category>
		<category><![CDATA[Mario Saccoccio]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Richter]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Lingnau]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Leonhard]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Koller]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=1123</guid>

					<description><![CDATA[<p>Fast auf den Tag genau 613 Jahre nach der legendären Enthauptung des sagenumwobenen Seeräubers Klaus Störtebeker in Hamburg erzählt das Schmidt Theater allen Interessierten, wie aus dem Waisen Nikolaus der gefürchtete Piratenkapitän geworden ist. Bezüglich Störtebeker gilt auch heute noch: „Nichts Genaues weiß man nicht!“ Mehr als ein halbes Jahrtausend nach seinen Kaperfahrten  auf Nord- ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/bei-diesem-familienpiratical-stimmt-einfach-alles/">Bei diesem Familienpiratical stimmt einfach alles!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_301">
<div class="style_2">Fast auf den Tag genau 613 Jahre nach der legendären Enthauptung des sagenumwobenen Seeräubers Klaus Störtebeker in Hamburg erzählt das Schmidt Theater allen Interessierten, wie aus dem Waisen Nikolaus der gefürchtete Piratenkapitän geworden ist.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Bezüglich Störtebeker gilt auch heute noch: „Nichts Genaues weiß man nicht!“ Mehr als ein halbes Jahrtausend nach seinen Kaperfahrten  auf Nord- und Ostsee schießen immer wieder neue Gerüchte ins Kraut. Historiker finden neue Quellen, die andere Rückschlüsse erlauben, und so wird Störtebekers Geschichte regelmäßig „angepasst“ und neu geschrieben.</div>
<div class="style_2">
<p>Heiko Wohlgemuth hat die „Fakten“ so gut wie möglich recherchiert und daraus eine plausible Geschichte über die spannende Jugend des Piraten ersonnen. Dabei hat er historisch-hanseatische Besonderheiten mit eingearbeitet, sympathisch-raubeinige Charaktere erschaffen und vergaß auch nicht, dass mit einem Familienmusical ein gewisser Bildungsauftrag einhergeht.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_285">
<div class="style_2">Musikalisch zeichnet einmal mehr Martin Lingnau für großen Unterhaltungswert verantwortlich. Doch wer Altbewährtes erwartet, wird überrascht: „Der kleine Störtebeker“ klingt so ganz anders als man es von Lingnau gewöhnt ist. Anders bedeutet in diesem Fall: rundum gelungen und großartig! Die Kompositionen fügen sich zu einem musikalischen Gesamtbild und schon nach der Eröffnungsnummer wurden im Publikum Wünsche nach der CD zum Stück geäußert. Shantyklänge und an irische / gälische Volksmusik erinnernde Songs bringen viel Energie über die Rampe. Man spürt förmlich die salzige Seeluft. Musikalisch wurde das Seefahrer-Thema zu 100 % getroffen.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Wie schon bei den beiden vorangegangenen Kindermusicals („Räuber Hotzenplotz“ und „<span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="Es_war_einmal_2013.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=1230">Es war einmal &#8211; 7 Märchen auf einen Streich</a></span>“) übernahm Carolin Spieß auch beim „Kleinen Störtebeker“ die Regie. Es gelingt ihr, die von Heiko Wohlgemuth kreierten Charaktere sehr charmant und glaubwürdig auf die Bühne zu bringen. Spieß weiß genau, wie sie vermeintlich gruselige Figuren wie den fiesen Pfeffersack oder die Piraten so gestaltet, dass sie die Kinder im Publikum nicht zu arg erschrecken und die Erwachsenen Spaß an deren Vielschichtigkeit haben.</div>
<div class="style_2">
<p>Ein wichtiger Faktor sind hierbei natürlich auch die Dialoge und Songtexte. Wohlgemuth schafft es scheinbar spielend, den Bogen zwischen kindgerechter Sprache und spitzfindigem Wortwitz für die älteren Zuschauer zu spannen. Begriffe, die heutzutage auch kaum ein Erwachsener mehr kennt (Oder wissen Sie, was ein „Büttel“ ist, was „Likedeeler“ sind oder was genau es bedeutet, „an den Pranger zu kommen“?), werden kurzerhand von einem der Darsteller erklärt.</p>
<div id="id6" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_395_370">
<div class="style_2">Vielleicht liegt es daran, dass Carolin Spieß und Heiko Wohlgemuth ganz genau und bis ins kleinste Detail wissen, wie die Charaktere auf der Bühne funktionieren und klingen sollen, dass man mehrfach &#8211; vor allem bei der altklugen Ratte &#8211; das Gefühl hat, einer von beiden spricht die Figur aus dem Off. Bei „Es ist im Bereich des Möglichen!“ &#8211; dem meist genutzten Zitat der Ratte &#8211; ist dies ganz besonders der Fall. Man kann sich sehr gut vorstellen, wie Heiko Wohlgemuth diesen Charakter bei den Proben aktiv mit gestaltet hat. Diese enge Verbundenheit aller Beteiligten macht jedes neue Musical im Schmidt Theater besonders.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Mit sparsamen, aber unglaublich effektiven Kulissen (Heiko de Boer) wird der Lebensweg des namenlosen Waisenkinds nachgezeichnet: Beide Eltern sterben kurz nach seiner Geburt, der windige Gaukler Hieronymus kauft den Jungen, nennt ihn Nikolaus, da er ihn am 6. Dezember zu sich nimmt, und zieht ihn in seinem Kuriositätenkabinett groß. Um dies sichtbar zu machen, reichen ein Vorhang aus Lumpen sowie schräge Kostüme.<br />
Irgendwann durchschaut Nikolaus die Spielchen von Hieronymus und flieht. Da er nicht weiß, wo er hingehört, es ihn aber schon immer ans Meer gezogen hat, landet er &#8211; nachdem er mit der sprechenden Ratte Justinius Schiffbruch erlitten hat &#8211; bei den Piraten rund um Kapitän Gödeke Michels (den es übrigens wirklich gab).</p>
<div id="id7" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_285">
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Die Flucht aufs Meer und die Rettungsaktion werden mit einem blauen Tuch sehr gut angedeutet. Auch das Piratenschiff, bestehend aus einem Mast mit Ausguck und einer durch zwei Leitern angedeuteten Takelage, funktioniert einwandfrei. Selbst der Seegang, den Nikolaus &#8211; inzwischen von den Piraten als „kleiner Klaus“ bezeichnet &#8211; ganz vorn an der Bugspitze erlebt, lässt sich mit einfachster Physik („Hebelwirkung“) sehr effektvoll darstellen.<br />
Klaus fühlt sich bei den gar nicht so bösen Piraten sehr wohl, erfährt von ihnen, dass sie nur die Schiffe der Reichen überfallen, um ihre Beute dann den Armen zu geben („So wie Robin Hood?“ „Ja, aber der ist noch gar nicht erfunden!“) und dass es einen legendären Schatz beim Hamburger Pfeffersack gibt, hinter dem alle her sind. Aber da Kinder und Frauen an Bord Unglück bringen, wird er in Hamburg an Land gebracht. Dort lernt er die Gepflogenheiten auf dem Hamburger Fischmarkt kennen, erfährt, was es mit dem gemeinen Pfeffersack auf sich hat, und trifft &#8211; oh Schreck &#8211; ein Mädchen. Das Mädchen Theodora, genannt Theo, nimmt ihn bei sich unter der Brücke auf und erzählt ihm, dass ihr Vater Schreiber beim Pfeffersack war, aber irgendwann verschwunden ist, und ihre Mutter dort immer noch für einen Hungerlohn arbeiten muss.</div>
<div class="style_2">
<p>Sie steht ihm bei seinem größten Coup &#8211; dem Einbruch in Pfeffersacks Villa &#8211; bei. Wie sich die beiden durch die dunkle Villa bewegen, vorbei an mehr oder weniger schönen Gemälden von Pfeffersack, Türen öffnen, treppauf und treppab nach dem Schatz suchen, bis sie ihn schließlich im Keller finden, ist inszenatorisch genial gelöst: mit Gummibändern werden Bilderrahmen mit wechselnden Motiven geschaffen; die Wände und Türen werden von anderen Darstellern gebildet und bewegen sich mit den Einbrechern mit.Beinahe werden Klaus und Theo erwischt, aber ihnen gelingt einmal mehr die Flucht. Sie schmuggeln sich als blinde Passagiere auf das Schiff von Kapitän Michels und seiner Piratenbande. Nachdem die Piraten hören, dass die beiden Kinder den Schatz vom Pfeffersack gestohlen haben und vor allem auch, was genau dieser Schatz ist, sind sie ganz euphorisch. Doch Pfeffersack ist ihnen mit seiner „Schnellen Libelle“ auf den Fersen und bringt ihr Schiff zum Kentern. Nach einigen Diskussionen, bei denen vom Kapitän mehrfach der von den Kinder im Publikum bejubelte „Schweigefuchs“ angerufen werden musste, hissen die Piraten gerade noch rechtzeitig die Hamburger Flagge (nicht zu verwechseln mit der Flagge, die einen heutzutage handelsüblichen Hamburger zeigt), verkleiden sich als Damen und zwingen den unwissenden  Pfeffersack so, sie zu retten.  „Die Damen in Seenot“ ist die lustigste Szene des Stücks. Nicht nur, dass die Piraten, mit Kokosnussschalen und Schleiern nur dürftig verkleidet, die hässlichsten Damen sind, die das Mittelalter je gesehen hat. Ihre Tanzeinlagen, die schmissige Melodie und die komischen Texte sorgen für perfekte Unterhaltung. Das Publikum krümmt sich schon in den ersten Sekunden der Szene vor Lachen und der Szenenapplaus mag nicht enden.</p>
<div id="id9" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_234">
<div class="style_2">Kaum in Sicherheit auf der „Schnellen Libelle“ geben sich die Piraten zu erkennen, entern das Schiff, sperren Pfeffersack ein und machen sich auf den Weg nach Hamburg, um ihn seiner gerechten Strafe zu überführen.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Zwischendurch stellt sich noch heraus, dass Kapitän Michels der verschollen geglaubte Vater von Theo ist. Der Kapitän möchte die verpasste Zeit mit seiner Tochter nachholen und übergibt Klaus das Steuer. Als Initiationsritus muss dieser erneut einen riesigen Humpen Bier „op ex“ leeren, was ihm diesmal gelingt: Er stürzt den Becher, was im Niederdeutschen „Störtebeker“ bedeutet. So bekommt Klaus den Nachnamen, unter dem er später europaweit bekannt werden sollte.</div>
<div class="style_2">
<p>Die Geschichte ist rund und hat &#8211; wie es sich für ein Familienmusical gehört &#8211; ein Happy End.</p>
<div id="id10" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_255_301">
<div class="style_2">Apropos Niederdeutsch, auch Plattdeutsch genannt: Da diese Mundart im Mittelalter weiter verbreitet war, bekommen alle Zuschauer eine Lehrstunde dieses heutzutage fast ausgestorbenen Dialekts. Das Ensemble bringt dem Publikum mithilfe von Schildern den Songtext von „Wi snack Platt“ bei, was zumindest bei der Premiere ganz beachtlich gelang.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Nicht zu vergessen, da auch weder zu übersehen noch zu überhören, ist Klaus bester Freund Justinius, genannt Justin. Die vorlaute und allwissende Ratte (gebaut von Pfeffersack-Darsteller Götz Fuhrmann) erinnert vage an „Ratatouille“, macht aber um einiges mehr Spaß. Freche Sprüche und Binsenweisheiten verleihen diesem liebevollen Charakter ein Alleinstellungsmerkmal. Zudem erfreut sich die Puppe größter Beliebtheit und wird im Laufe des Stücks von drei Darstellern gespielt. Keine Frage, dass eine Ratte im Pest-verseuchten Mittelalter nicht einfach so als Begleiter eines Piratenkapitäns auftauchen kann. Ob nun im rosa Prinzessinnenkleid oder als Papagei &#8211; Justinius macht in allem eine gute Figur! Damit haben garantiert auch die Kleinsten ihren Spaß.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Die sieben Darsteller, die in zahlreichen Rollen als Piraten, Händler, Gaukler oder eben Damen in Seenot zu erleben sind, sprühen vor Energie. Ob nun Götz Fuhrmann als fieser Pfeffersack, Markus Richter als Kapitän Michels oder Stefan Leonhard als Pirat Onno: Man sieht jedem die Spielfreude an. Mario Saccoccio ist neben seiner Rolle als Smutje noch als Justinius‘ Stimme zu erleben. Dass man diesen kleinen Trick nicht immer sofort erkennt, ist ebenfalls der guten Regiearbeit zu verdanken. Tim Koller spielt sich als Gaukler Hieronymus und Steuermann wieder einmal nachhaltig ins Gedächtnis: Seine Mimik ist treffsicher, mit seiner vielseitigen Stimme kennzeichnet er jeden seiner Charaktere unverwechselbar. Er gehört zu den wandelbarsten Darstellern, die in den letzten Jahren  zur Schmidt-Familie hinzugestoßen sind. Theo wird von Schmidt-Neuzugang Kristina Willmaser gespielt. Sie fügt sich perfekt in das Ensemble ein und steht ihren Kollegen in Sachen Spaß und Energie in nichts nach. Benjamin Zobrys steht nicht nur in der Hauptrolle auf der Bühne, sondern hat auch für dieses Stück die schwungvollen, durchaus anspruchsvollen Choreographien aufs Parkett gebracht. Dass nicht jeder der Darsteller ein geborener Tänzer ist, überspielen sie geschickt. Die „schwersten“ Sequenzen übernimmt Zobrys dann auch lieber selbst. Mit jugendlichem Charme gewinnt er das Publikum im Handumdrehen für sich. Dass Klaus den Schalk im Nacken hat und auf seiner Reise viel Blödsinn ausheckt, bringt er glaubwürdig über die Rampe.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Ein Wort noch zum Lichtdesign: Wenn mit so wenig Bühnenaufbauten und Kulissen gearbeitet wird, muss das Licht perfekt darauf abgestimmt sein, zumal hier mehrfach auf zwei Spielebenen agiert wird (beispielsweise bei den Begriffserklärungen oder auch den Verfolgungsjagden). Angelo Spiegel und Frank Liebing haben hier ganze Arbeit geleistet. Unterstützt von einem farbenfrohen Vorhang hinter der Szenerie, gelingt es ihnen immer die richtige Fläche der Bühne auszuleuchten, was beispielsweise beim Einbruch in Pfeffersacks Villa keine ganz einfache Aufgabe ist.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">„Der kleine Störtebeker“ ist perfekte Familienunterhaltung. Von der ersten bis zur letzten Minute fühlen sich Eltern und Kinder gleichermaßen unterhalten. Es gibt viel zu lachen, zu beklatschen und sogar eine ,La Ola‘ durchzieht mehrfach das Schmidt Theater. Es zeigt sich einmal mehr, dass es keine millionenteuren Kulissen und Bühnentechnik braucht, um sein Publikum zwei Stunden vortrefflich zu unterhalten und alle glücklich lachend oder summend aus dem Theater gehen zu sehen.</div>
<div class="style_2">
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidt Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">1</span>. November 2014</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Benjamin Zobrys, Tim Koller, Götz Fuhrmann, Markus Richter, Stefan Leonhard, Mario Saccoccio, Kristina Willmaser</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Regie / Buch / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Carolin Spieß / Heiko Wohlgemuth / Martin Lingnau<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Oliver Fantitsch<br />
</span></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/bei-diesem-familienpiratical-stimmt-einfach-alles/">Bei diesem Familienpiratical stimmt einfach alles!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>25 Jahre &#8211; Musik, Klamauk und (schlüpfrige) Anekdoten</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/25-jahre-musik-klamauk-und-schluepfrige-anekdoten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jul 2013 14:40:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2013]]></category>
		<category><![CDATA[Corny Littmann]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Leila Vallio]]></category>
		<category><![CDATA[Manuel Lopez]]></category>
		<category><![CDATA[Mario Saccoccio]]></category>
		<category><![CDATA[Norbert Kohler]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidtparade]]></category>
		<category><![CDATA[Tamara Bauer]]></category>
		<category><![CDATA[Yvonne Disqué]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=1223</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als sich am 8.8.88 zum ersten Mal der Vorhang im Schmidt Theater hob, konnte niemand ahnen, dass sich das alte Kino zu einem der beliebtesten und erfolgreichsten Hamburger Privattheater entwickeln würde. Das Jahr 2013 steht folgerichtig ganz im Zeichen der 25-jährigen Erfolgsgeschichte. Den Auftakt zum zweimonatigen Jubiläumsprogramm bildet „Die Schmidtparade“ &#8211; ein kunterbuntes Potpourri aus ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/25-jahre-musik-klamauk-und-schluepfrige-anekdoten/">25 Jahre &#8211; Musik, Klamauk und (schlüpfrige) Anekdoten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_453">
<div class="style_2">
<p class="Body">Als sich am 8.8.88 zum ersten Mal der Vorhang im Schmidt Theater hob, konnte niemand ahnen, dass sich das alte Kino zu einem der beliebtesten und erfolgreichsten Hamburger Privattheater entwickeln würde. Das Jahr 2013 steht folgerichtig ganz im Zeichen der 25-jährigen Erfolgsgeschichte.</p>
<p class="Body">Den Auftakt zum zweimonatigen Jubiläumsprogramm bildet „Die Schmidtparade“ &#8211; ein kunterbuntes Potpourri aus den erfolgreichen Musikshows „Sixty Sixty“ und „Karamba!“ ergänzt um eine Premiere der größten deutschen Hits aus den 1980er Jahren.</p>
<p class="Body">Corny Littmann lässt es sich als Gastgeber (und Regisseur) nicht nehmen und führt nicht nur als Moderator durch den Abend, sondern ist auch in zahlreichen Szenen mit von der Partie. Sein trockener Humor und die Erinnerungen an einprägsame, sehr spezielle Begebenheiten des zurückliegenden Vierteljahrhunderts sorgen für eine aufgelockerte Stimmung im Publikum.</p>
<p class="Body">Seine singenden und tanzenden Kollegen nehmen diese Vorlage gern auf und begleiten die Premierengäste auf ihrer Reise durch drei musikalisch einmalige Jahrzehnte.</p>
<p class="Body">In den 60ern als Cocktailkleider, glückliche Familien und erste Luxusgüter wie Fernseher und Autos das Bild in Deutschland prägten, ging es musikalisch erfrischend harmlos und unterhaltsam zu. Aber das Schmidt‘s wäre nicht das Schmidt‘s , wenn es nicht bei Winnetou und Old Shatterhand einen homoerotischen Kontext liefern würde oder bei „17 Jahr, blondes Haar“ oder „Wunder gibt es immer wieder“ die bekannte Sichtweise etwas auf den Kopf stellen würde. Anhand der Reaktion im Publikum merkt man genau, wer in dieser Zeit aufgewachsen ist und sich auf die eine oder andere Weise mit den Hits der 60er identifizieren kann.</p>
<p class="Body">Unaufhaltsam geht es weiter in die 70er: Die Kleider werden deutlich kürzer, die Songtexte sind bei weitem nicht mehr ganz so jugendfrei, großformatige, farblich kopfschmerzverursachende Muster legen LSD-Experimente der Designer nahe. „Es war Sommer“ gehört ganz sicher zu den Highlights dieses Akts, doch auch Tilly, ihre Prilblumen, „Hossa“, „Griechischer Wein“ und der aktuell mal wieder omnipräsente Heino fehlen natürlich nicht. Das Tivoli Orchester sorgt mit passenden Accessoires nicht nur optisch für das richtige 70er Jahre Feeling.</p>
<p class="Body">Im dritten Teil des Abends legt das Ensemble nochmal an Tempo zu: Die 80er Jahre sind schnell, hektisch, bunt, schräg. Die Kostüme der Cast spiegeln dies einwandfrei wieder. Die Songauswahl sorgt für Jubelstürme und lautstarkes Mitsingen bei den Zuschauern: Die Neue Deutsche Welle ist u. a. mit „Major Tom“, „Codo“, „99 Luftballons“ vertreten. Aber auch andere Klassiker dieses Jahrzehnts finden ihren Platz, dazu zählen Matthias Reims „Verdammt ich lieb Dich“ und auch Roland Kaisers „Joana“. Letzteres wurde vom Publikum durch die passenden Zwischenrufe aber nicht in der ursprünglichen Version belassen&#8230; Als Finale wurde der Titelsong des erfolgreichen Kiez-Soap „Pension Schmidt“ zum Geburtstagslied für das Schmidt Theater umgetextet. Welches Theater hat schon seinen ganz persönlichen Song?</p>
<p class="Body">Wie immer agieren die sechs Musicaldarsteller rund um Corny Littmann auf höchsten Niveau. Mit einer ordentlichen Portion Ironie trägt man auch das albernste Kostüm und die dämlichste Perücke gern über die Bühne. Gesanglich gibt es nichts zu kritteln. Mit Norbert Kohler und Manuel Lopez erlebt man zwei neue Mitglieder der Schmidt-Familie &#8211; in jeglicher Hinsicht eine echte Bereicherung des Teams. Auffällig ist, dass zahlreiche sehr anspruchsvolle Choreographien eingearbeitet wurden, die den Künstlern eine noch größere Vielseitigkeit abverlangen und die Show noch abwechslungsreicher macht. Das ist neu und zeigt einmal mehr, dass das Schmidt Theater viel mehr kann als nur Klamauk und Standup Comedy. Vielmehr untermauert das Kreativteam hiermit seinen Platz als ernstzunehmende Musical-Spielstätte in Hamburg.</p>
<p class="Body">„Die Schmidtparade“ ist ein großer Spaß, in dem sich mehrere musikalische Generationen spielend wieder finden. Nix wie hin und in Kindheitserinnerungen schwelgen!</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidt Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>5. Juli 2013</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Corny Littmann, Tamara Bauer, Yvonne Disqué, Norbert Kohler, Manuel Lopez, Mario Saccoccio, Leila Vallio</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> Corny Littmann<span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Oliver Fantitsch<br />
</span></div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/25-jahre-musik-klamauk-und-schluepfrige-anekdoten/">25 Jahre &#8211; Musik, Klamauk und (schlüpfrige) Anekdoten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
