<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Köln-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
	<atom:link href="https://www.musicals-online.com/tag/koeln/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.musicals-online.com/tag/koeln/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sat, 11 May 2024 15:29:16 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/09/cropped-08062B90-DABA-4778-9C77-84DA20A86023_1_105_c-e1695646822420-1-32x32.jpeg</url>
	<title>Köln-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
	<link>https://www.musicals-online.com/tag/koeln/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Pompös, atemberaubend und wahnsinnig intensiv</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/pompoes-atemberaubend-und-wahnsinnig-intensiv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Aug 2023 12:11:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2023]]></category>
		<category><![CDATA[Alvin LeBass]]></category>
		<category><![CDATA[Annakathrin Naderer]]></category>
		<category><![CDATA[Carsten Lepper]]></category>
		<category><![CDATA[Gavin Turnbull]]></category>
		<category><![CDATA[Jonas Hein]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Moulin Rouge]]></category>
		<category><![CDATA[Musical Dome]]></category>
		<category><![CDATA[Sophie Berner]]></category>
		<category><![CDATA[Vini Gomes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.musicals-online.com/?p=3404</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn man den Saal des eigens für diese Show komplett renovierten Musical Dome in Köln betritt, findet man sich sofort im vor Kreativität sprudelnden, aber immer leicht anrüchigen Montmartre wieder. Eingehüllt in die Farben Rot und Gold, wird das Publikum von der Namensgebenden Roten Mühle willkommen geheißen. Der durch den gleichnamigen Film bekannte (im Theater ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/pompoes-atemberaubend-und-wahnsinnig-intensiv/">Pompös, atemberaubend und wahnsinnig intensiv</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man den Saal des eigens für diese Show komplett renovierten Musical Dome in Köln betritt, findet man sich sofort im vor Kreativität sprudelnden, aber immer leicht anrüchigen Montmartre wieder. Eingehüllt in die Farben Rot und Gold, wird das Publikum von der Namensgebenden Roten Mühle willkommen geheißen. Der durch den gleichnamigen Film bekannte (im Theater blau erstrahlende) Elefant bildet einen großartigen Kontrast hierzu. Tänzerinnen und Tänzer räkeln sich lasziv in den „Käfigen“ links und rechts des 1. Rangs. Ja, „sex sells“ – wenn nicht hier, wo dann?</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-3417 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-22-35-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-400x267.png" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-22-35-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-400x267.png 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-22-35-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-1024x683.png 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-22-35-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-768x512.png 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-22-35-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-1536x1025.png 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-22-35-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln.png 1619w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Langsam füllt sich die Bühne, Darsteller bewegen sich durch den Saal und plötzlich geht es los: „Lady Marmalade“ ist der einzig zulässige Opener für diese so emotional aufwühlende Show. Optisch sind die Damen ein Hingucker, da verzeiht man vielleicht den ein oder anderen schiefen Ton. Mindestens genauso erwartungsgemäß wirbeln die Damen (und Herren) zu „Can Can Can“ über die Bühne. Dieses Tempo, das einem kaum die Luft zum Atmen lässt, wird im gesamten ersten Akt aufrechterhalten. Puh!</p>
<p>Ein umfassendes musikalisches Konzept bleibt „Moulin Rouge“ schuldig. Aber vielleicht ist es auch gewollt, die Zuschauer durch einzelne Zeilen aus bekannten Songs (bspw. „Über den Wolken“, „Je ne parle pas francais, aber bitte red weiter“ oder „Ich seh in Dein Herz“) kurz aufhorchen zu lassen, um sie dann wieder in das musikalische Labyrinth der Bohemians zu entlassen.</p>
<p>Auch Lieder, die man aus dem Baz Luhrmann Film kennt (und vielleicht liebgewonnen hat), werden nur angeschnitten, miteinander vermischt und so in das gefühlte kompositorische Chaos eingegliedert. „Children oft he revolution“ gehört bspw. dazu. Dennoch wird jeder Songschnipsel aufwändig inszeiert und bekommt seinen eigenen Applaus.</p>
<p>Satines erster Auftritt (sie schwebt auf einer Schaukel über die Köpfe hinweg durch den Saal) ist sehr gelungen. Sophie Berner wirkt zwar nicht so elegant und scheint weniger zerbrechlich als Nicole Kidman im Film, doch gerade bei „Diamonds are a girl’s best friend“ in Kombination mit „All the single ladies“ passt diese spürbare Dominanz perfekt.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3415 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-36-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-400x267.png" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-36-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-400x267.png 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-36-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-1024x683.png 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-36-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-768x512.png 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-36-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-1536x1025.png 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-36-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln.png 1619w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Das erste Treffen von Satine und Christian findet zu einer spannenden Version von „Shut up and dance with me“ statt. Wenn Christian dann feststellt, dass das feeling inside „a little bit funny“ ist, weicht die Verwunderung darüber, dass Christian anstelle des Duke diesen Song singt, umgehend der Begeisterung für Jonas Heins wunderbar gefühlvolle Stimme.</p>
<p>Der selbstherrliche Duke de Monroth stinkt vort Geld und weiß, dass er am längeren Hebel sitzt. Da können die „Bohemians“ noch so ausdrucksstark und kraftvoll insistieren. Carsten Lepper spielt den von Satines besessenen Financier einschüchternd und unnachgiebig und lässt keinerlei Zweifel daran, welche Macht er besitzt (bzw. zu besitzen glaubt). Sympathie bringt man für ihn schwerlich auf &#8211; und genau so soll es sein. Der Song &#8222;Can&#8217;t always have what you want&#8220; unterstreicht Monroths Ambitionen nur allzu deutlich.</p>
<p>Nur wenige Songs sind nicht bis zur Unkenntlichkeit reduziert, &#8222;Nature Boy&#8220; &#8211; Toulouse-Lautrecs ruhige, melancholische Hymne auf Christian, ist einer von ihnen. Alvin LeBass verleiht dem Stück den nötigen Tiefgang und sorgt für einen Moment der Ruhe in der ansonsten atemlosen Inszenierung.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3419 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-10-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-400x267.png" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-10-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-400x267.png 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-10-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-1024x683.png 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-10-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-768x512.png 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-10-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-1536x1024.png 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-10-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln.png 1620w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Das leidenschaftlich-komische &#8222;Elephant Love Medley&#8220; ist eine ausufernde Aneinanderreihung von Welthits wie All You Need is Love, Just One Night, Can&#8217;t Help Falling In Love, Don&#8217;t Speak, I Love You Always Forever, It Ain&#8217;t Me Babe, Love is a Battlefield, Play the Game,Take On Me, What&#8217;s Love Got To Do with It, Up Where We Belong, Heroes, Your Song und I Will Always Love You. Die ganze Szene wirkt etwas zu parodistisch, auch wenn man natürlich aus dem Film die Verworrenheit der Situation gut kennt.</p>
<p>Eine der größten Enttäuschungen ist die Umsetzung von &#8222;Roxanne&#8220;. Genauergesagt, die Nicht-Umsetzung dieses wahnsinnig intensiven, ausdrucksstarken Songs, mit dem Santiago so viel von sich und über seine Angebetete preisgibt. Stattdessen gibt es eine &#8222;Backstage Romance&#8220; bestehend aus Bad Romance, Tainted Love, Seven Nation Army, Toxic, Sweet Dreams Are Made of This von Santiago (Vini Gomes) und Nini (Annakathrin Naderer), die zwar Leidenschaft erkennen lässt, aber deutlich hinter den Erwartungen und Hoffnungen zurückfällt. Manchmal bleibt das Publikum bei &#8222;Moulin Rouge&#8220; einfach mit einem &#8222;Warum?&#8220; im Gesicht zurück. Diese Szene ist eine der Ursachen. Dafür ist das Lichtdesign in dieser Szene sehr gelungen. Justin Townsend hat wirklich tief in die Lichtkiste gegriffen, um eine ganz besondere Atmosphäre zu erschaffen.</p>
<p>Zum Träumen regt dann aber (zum Glück) auch auf der Bühne Christians sehnsuchtsvolles &#8222;Come what may&#8220; an, das durch sehr schlaue deutsche Texte besticht, Jonas Hein aber genug Raum lässt, diese wunderbare Adaption bis in die Herzen in den letzten Reihen des Theater zu zaubern.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3418 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-52-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-400x267.png" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-52-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-400x267.png 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-52-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-1024x683.png 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-52-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-768x512.png 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-52-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-1536x1024.png 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-52-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln.png 1620w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Recht unerwartet findet sich das Publikum nun in der Welt vom Duke de Monroth wieder: Alles ist in Pastelltönen, mondän, der Duke trägt einen standesgemäßen fliederfarbenen Anzug und wirkt völlig harmlos. Doch musikalisch ist &#8222;Only Girl In A Material World&#8220; dies ganz und gar nicht: von Rihanna über Marilyn Monroe bis hin zu Madonna wird ein großer Bogen gespannt, der den großen Konflikt zeigt, in dem Satine steckt.</p>
<p>Im Folgenden macht Satine ihre Schwindsucht unter den Kollegen publik, was wiederum in einer völlig absurden Absinth-Sause mündet. Mit &#8222;Chandelier&#8220; verarbeiten der Zidler, Christain, Toulouse-Lautrec, Santiago und die Kollegen ihre Gefühle und suchen einen Ausweg aus der angespannten Situation des &#8222;Moulin Rouge&#8220;. Und plötzlich wird sie doch noch besungen: &#8222;Roxanne&#8220;; allerdings von Christian im Absinth-Nebel und in einer viel zu braven Fassung. Da fehlen einem die Worte&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3416 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-00-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-400x267.png" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-00-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-400x267.png 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-00-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-1024x683.png 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-00-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-768x512.png 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-00-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-1536x1025.png 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-00-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln.png 1619w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Satine begehrt gegen den herrischen Duke auf, was dem naturgemäß nicht gefällt. Doch ihr Widerstand ist nur von kurzer Dauer. Weit weniger dramatisch als in Baz Luhrmanns filmischer Vorlage haucht sie nach einem traurigen &#8222;Your Song&#8220; ihr Leben aus und Christian trauert mit einem nochmals sehr gefülvollen &#8222;Come what may&#8220;.</p>
<p>Wahrheit, Schönheit, Freiheit und Liebe &#8211; darum geht es in dieser Show. Und davon möchte nicht nur der Zidler &#8222;More More More!&#8220; und bringt mit dem Finalsong noch einmal alle Zuschauer in Bewegung.</p>
<p>Nach dieser Show braucht das Publikum erstmal Zeit zum Verschnaufen. Wurden sie doch gute zweieinhalb Stunden in atemberaubenden Tempo durch das Leben der Pariser Bohemians gescheucht. Optisch hält &#8222;Moulin Rouge&#8220; was es verspricht: Catherine Zuber hat farbenfrohe Kostüpme entworfen, die perfekt mit Derek McLanes Bühnenbild harmonieren. Gut eingesetzte Kulissen tun ihr übrigens, um die Menschen, um die es an diesem Abend geht, in Szene zu setzen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3421 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/moulin-rouge-koeln-steffie-wunderl-0039-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/moulin-rouge-koeln-steffie-wunderl-0039-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/moulin-rouge-koeln-steffie-wunderl-0039.jpg 615w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Über den fehlenden musikalischen roten Faden habe ich schon genug gesagt, aber auch dieses vermeintliche akustische Chaos gehört zur Idee von künstlerischer Freiheit im Sinne der Bohemians. Sehr gute Unterhaltung ist garantiert, aber man muss sich anschnallen, damit man währenddessen nicht aus der Bahn fliegt.</p>
<p>Protagonisten und Ensemble sind großartig gewählt und verleihen ihren Alter Egos zu jeder Zeit den passenden Ausdruck. Berner, Hein und Lepper überzeugen in ihren Rollen 100%ig. Alvin LeBass, Vini Gomes und Gavin Turnbull (Zidler) haben allesamt starke Momente und man merkt ihnen die Spielfreude an.</p>
<p>Doch es bleibt die Frage: Wieso lässt man die Stärken des Film links liegen und schafft eine noch verstörendere Welt, in der sich die Zuschauer kaum zurechtfinden? Etwas weniger musikalisches und szenisches Durcheinander wären leichter zu vearbeiten gewesen, aber natürlich zeigt ein Mainstream-Musical nicht das wahre Gesicht des Moulin Rouge. Also ist es am Ende vielleicht doch genau richtig so wie es ist?!</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Musical Dome Köln</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">26</span><span class="Bold">. August 2023</span><span class="Bold"><br />
<strong>Darsteller: </strong>Sophie Berner, Jonas Hein, </span>Carsten Lepper, Gavin Turnbull, Alvin LeBass, Vini Gomes, Annakthrin Naderer</span><br />
<span class="Bold"><span style="color: #000080;"><strong>Regie / Musik: </strong>Alex Timbers / Justine Levine</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong>Fotos: </strong>Steffi Wunderl</span><br />
</span></p>
<p><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=FcloMB5zJao" title="Moulin Rouge! Das Musical - TRAILER - ab jetzt exklusiv in Köln" width="640" height="360" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/FcloMB5zJao?feature=oembed" consent-required="3783" consent-by="services" consent-id="3784" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/FcloMB5zJao?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe></p>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/pompoes-atemberaubend-und-wahnsinnig-intensiv/">Pompös, atemberaubend und wahnsinnig intensiv</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schön und stilvoll inszeniertes Musical mit Hitpotential</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/schoen-und-stilvoll-inszeniertes-musical-mit-hitpotential/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2015 13:08:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2015]]></category>
		<category><![CDATA[Bodyguard]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Fischer]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Musical Dome]]></category>
		<category><![CDATA[Patricia Meeden]]></category>
		<category><![CDATA[Tertia Botha]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=987</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nur zehn Monate nach Whitney Houstons vieldiskutiertem Drogentod in Beverly Hills hob sich im Dezember 2012 in London der Vorhang für die Weltpremiere von „Bodyguard“, dem Musical, das den Songs dieser einmaligen, unerreichten Souldiva huldigt. Knapp drei Jahre danach erreicht eine adaptierte Fassung den Kölner Musical Dome und verspricht einen „Musical-Megahit“. Das Willkommen im fast ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/schoen-und-stilvoll-inszeniertes-musical-mit-hitpotential/">Schön und stilvoll inszeniertes Musical mit Hitpotential</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content">Nur zehn Monate nach Whitney Houstons vieldiskutiertem Drogentod in Beverly Hills hob sich im Dezember 2012 in London der Vorhang für die Weltpremiere von „Bodyguard“, dem Musical, das den Songs dieser einmaligen, unerreichten Souldiva huldigt. Knapp drei Jahre danach erreicht eine adaptierte Fassung den Kölner Musical Dome und verspricht einen „Musical-Megahit“.</p>
<div id="body_layer">
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_268">
<div class="style_2">
<p class="Body">Das Willkommen im fast 20 Jahre alten Musical Dome ist nicht unbedingt angenehm, denn die Sitze sind derart durchgesessen, dass man eher auf einem Holzbrett sitzt – von der ursprünglichen Polsterung ist nichts mehr übrig geblieben. Doch direkt nach der Verdunkelung hallen extrem laute Schüsse durch den Saal und lassen das Publikum von den Sitzen aufspringen. Auch das Konzert-Feeling in der ersten Szene („Queen of the Night“) ist derartig laut, dass einige Zuschauer direkt ihre Ohren schützen. Hier hat Sound Designer Richard Brooker die Akustik im Musical Dome eindeutig falsch eingeschätzt.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_453">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die Kölner Produktion wurde vom Londoner Kreativteam für die kleinere Bühne angepasst. Regie führt auch hier Thea Sharrock mit ihrem Associate Director Frank Thompson, das Set- und Kostümdesign stammt von Tim Hatley. „Bodyguard“ ist nach Angabe des Veranstalter BB Promotion die aufwändigste Produktion, die jemals im Musical Dome gezeigt wurde. Neben der variablen (leider bei jeder Bewegung leicht fiependen) Guckkasten-Technik, die es ermöglicht, mit wenig Aufwand immer neue, pragmatische Szenenbilder zu erschaffen, beeindruckt natürlich die zweistöckige Blockhütte, die mit 2 Tonnen ein beachtliches Gewicht auf die Bühne bringt. Dass gerade in puncto Lichtdesign hier exzellente Arbeit geleistet wurde (300 kopfbewegte, einzeln programmierbare Lampen und moderne LED-Technik sind keine Kleinigkeit), ist dem mit BAFTA-, Laurence Olivier und Tony Award ausgezeichneten Mark Henderson zu verdanken, der mit Duncan McLean (Video Designer) einen sehr stimmigen und effektvollen Rahmen für die Geschichte der Soulsängerin Rachel Marron geschaffen hat.</p>
<p class="Body">Basierend auf Lawrence Kasdans Drehbuch zum 90er Jahre Film „Bodyguard“ (mit Whitney Houston und Kevin Costner in den Hauptrollen) wird im Musical ebenfalls erzählt, wie sich die Diva Rachel und ihr Personenschützer Frank Farmer langsam immer näher kommen. Doch vor allem Rachels Schwester Nicki wird im Musical mehr Beachtung geschenkt – auch hierbei spielen verirrte und unterdrückte Gefühle eine nicht unwesentliche Rolle. Und auch Rachels Sohn Fletcher hat auf der Bühne seine großen Momente. So direkt zu Beginn, wenn er mit Rachels Tänzern die Choreographie zu „How will I know“ einstudiert. Lamin T. spielt seine Rolle mit viel Energie und hat tänzerisch und schauspielerisch viel Potential. Man kann ihm seine Konzentration und Aufregung in vielen Szenen ansehen, aber er gehört ganz klar zu den Sympathieträgern des Abends.</p>
<p class="Body">Tertia Botha steht als Schwester Nicki im Schatten der erfolgreichen Schwester. Dass dies gesanglich mitnichten gerechtfertigt ist, wird schon bei ihrem ersten Solo deutlich: „Saving all my love“ – von der Schwester unbemerkt, aber unter den wachsamen Augen Franks im Nachtclub gesungen – sorgt für Gänsehautschauer. Unnötig zu erwähnen, dass sich Nicki Chancen bei Frank ausrechnet&#8230;</p>
<p class="Body">Botha trifft Höhen wie Tiefen gleichermäßen souverän und legt viel Gefühl in die Songs. Das Publikum lauscht ihr gebannt und kann gar nicht genug bekommen von dieser „Nebenfigur“. Kein Wunder, dass Botha auch als Cover für Rachel auf der Besetzungsliste steht.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id6" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_252_301">
<div class="style_2">
<p class="Body">Als Erstbesetzung der Rachel Marron wurde Patricia Meeden gecastet, die über eine beachtliche Musicalvergangenheit verfügt und dem breiten Publikum durch ihre Teilnahme an der ersten Staffel von „The Voice of Germany“ bekannt ist. Meeden ist sympathisch, lacht viel und hat ihren Hofstaat im Griff. Die Zickigkeit und Verspanntheit der Diva wirkt manches Mal aufgesetzt, doch insgesamt überzeugt Meedens Leistung. Auch gesanglich stellt sie ihr Können nachdrücklich unter Beweis – auch wenn der Wow-Effekt ausbleibt. Ein Beispiel hierfür ist der Promo-Auftritt im Mayan Club. Die bekannten Hits wie bspw. „I wanna dance with somebody“ zünden sofort, der Gesang bleibt hier etwas zurück. Die Bedrohung durch den Stalker wird sehr gut nachgezeichnet.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id7" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_402">
<div class="style_2">
<p class="Body">Dagegen geht die Rettung Rachels durch Frank – immerhin das Titelmotiv der Show – inszenatorisch im Tumult etwas unter. Hier wären etwas weniger Effekte deutlich mehr gewesen. Warum die Szene hinter einem Vorhang aus Rauchsäulen zu Ende geht, erschließt sich dem geneigten Zuschauer nicht wirklich.</p>
<p class="Body">Rachels und Nickis Wettkampf gipfelt – musikalisch wie emotional &#8211; im Showstopper „Run to you“. Dieser direkte stimmliche Vergleich offenbart die Unterschiede zwischen den beiden Leading Ladies. Botha stielt Meeden hierbei mühelos die Show.</p>
<p class="Body">Die kurz darauf folgende Szene in der Karaoke-Bar, in der Rachel und Frank ihr erstes Date haben, ist rundum gelungen: Frank löst seine Wettschulden ein und stellt sein nicht vorhandenes Gesangstalent unter Beweis. So gewollt schauderhaft hat man „I will always love you“ sicherlich noch nie gehört. Die Darsteller haben auf der Bühne ebenso viel Spaß wie die Zuschauer im Saal.  Dass Jürgen Fischer als Frank Farmer andere Qualitäten mitbringt als seinen Gesang, wird hier mehr als deutlich. Doch so wenig er in dieser Szene singen kann, so sehr überzeugt der Bühnen- und TV-Schauspieler in seiner Rolle als fokussierter Bodyguard, den langsam die eigenen Gefühle übermannen.</p>
<p class="Body">Nickis Eifersucht bricht sich zu Beginn des 2. Akts Bahn: Rachel hat ihr gegenüber damit angegeben, dass Frank bei ihr übernachtet hat und verletzt ihre Schwester damit schwer. Während alle anderen Rachels neue Energie und Lebensfreude bewundern, platzt Nicki der Kragen. Während Meeden in dieser Sequenz etwas zu nett wirkt, legt Botha volle Intensität in ihr Spiel.</p>
<p class="Body">Eine der optisch ansprechendsten Szenen der Show ist der von Rachel herbeigesehnte Auftritt in Miami, der als Probelauf für die Oscar-Verleihung gelten soll. Lichtdesign und Staging bilden hier eine sehr gute Einheit und man kann diesen Moment zu „I’m every woman“  in vollen Zügen genießen. Leider zeigen sich in der Choreographie auch hier Schwächen. Die von Karen Bruce ersonnenen Tanzelemente passen sehr gut zum Pop &amp; Soul, sind jedoch nicht besonders komplex. Umso erstaunlicher ist es, dass selbst diese wenigen Abläufe häufig unsauber ausgeführt werden.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id8" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_390_335">
<div class="style_2">
<p class="Body">Während Rachels Auftritt wird Fletcher von ihrem Stalker in der heimischen Villa „besucht“. So aufgebracht alle darüber sind,, dass anstelle von Fletcher ein Rachel zuvor gestohlenes Kleid in dessen Bett liegt, so überraschend ist es, dass Fletcher zwei Szenen später – als Frank Rachel und ihre Familie in seiner Blockhütte in Sicherheit bringt – wieder dabei ist.  Hier scheint eine Szene zu fehlen.</p>
<p class="Body">Die Ereignisse spitzen sich zu. Der Stalker – ein ehemaliger Ranger – schleicht sich in die Hütte und nähert sich Nicki von hinten, da er sie für Rachel hält. Im darauf folgenden Handgemenge ersticht er Nicki und flieht. Trotz aller Trauer erfüllt Rachel ihre Pflicht und tritt bei der Oscar-Verleihung auf. Sie möchte den Goldjungen für ihre Schwester gewinnen. Doch dazu soll es nicht kommen&#8230;</p>
<p class="Body">Die Security-Kollegen von Frank verteilen sich im Saal – so kurz nach den verheerenden terroristischen Anschlägen in Paris ein eher beklemmendes Gefühl – und versuchen Rachels Auftritt abzusichern. Rachel kommt in einem Traum aus Gold auf die Bühne und singt „One Moment in Time“ bis Frank einen roten Punkt auf ihrem Kleid entdeckt und sich gerade noch rechtzeitig zwischen die Kugel und die Souldivawirft. In dieser Szene sind die Schusswechsel eindeutig zu leise, um wirklich präsent zu sein. Nichtsdestoweniger ist diese Szene nicht nur optisch, sondern auch dramaturgisch gut inszeniert.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id10" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_318">
<div class="style_2">
<p class="Body">Der traurige Abschied von Rachel und Frank folgt zu „I will always love you“. Natürlich nicht, ohne am Ende noch einmal alles zu zeigen, was Musiktheater ausmacht: einen Welthit, der ins Herz trifft, Videoprojektionen, die emotional zum Finale hinbegleiten, eine große Robe, ein Lichtdesign, das seinesgleichen sucht und eine Sängerin, die alle ihre zur Verfügung stehende Energie in diesen einen Moment legt. Das Publikum ist begeistert! Genau das haben alle erwartet!</p>
<p class="Body">Eine Anmerkung am Rande: Die gesamte Sequenz weckt bei Musicalbesuchern doch Erinnerungen: die erwähnte Robe (ein elegantes schwarzer Kleid mit ausladender Federschleppe), eine Sängerin, die allein auf der Bühne, auf einem Hubpodest dem Publikum entgegenschwebend in zentrierten Lichtkegeln, einen hochintensiven Song interpretiert, das gab es doch schon mal? In der Tat: „Defying Gravity“ aus Stephen Schwartzs „Wicked“ sieht auf der Bühne nahezu identisch aus.</p>
<p class="Body">Insgesamt hat diese Show viel Potential für einen wirklich unterhaltsamen, emotionalen Theaterabend. Alles steht und fällt in diesem Fall mit der Hauptdarstellerin. Das Publikum hat zurecht hohe Erwartungen an die Sängerin, die Whitney Houstons Songs zum Besten geben soll. Diesbezüglich ist man in Köln vielleicht einen Kompromiss eingegangen. Aber abgesehen davon, ist „Bodyguard“ durchaus sehenswert.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Musical Dome, Köln</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">21</span>. November 2015</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Patricia Meeden, Tertia Botha, Jürgen Fischer </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Licht:</span></strong> <span class="Bold">Thea Sharrock / Mark Henderson<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> BB Promtion (Nilz Böhme &amp; Hardy Müller)<br />
</span></div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/schoen-und-stilvoll-inszeniertes-musical-mit-hitpotential/">Schön und stilvoll inszeniertes Musical mit Hitpotential</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Liebevolle Reise in die amerikanischen 1950er Jahre</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/liebevolle-reise-in-die-amerikanischen-1950er-jahre/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 16:28:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander di Capri]]></category>
		<category><![CDATA[David Gilmore]]></category>
		<category><![CDATA[Grease]]></category>
		<category><![CDATA[Joana Fee Würz]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Lars Redlich]]></category>
		<category><![CDATA[Melissa Williams]]></category>
		<category><![CDATA[Musical Dome]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Rüh]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Edwards]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=1285</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wer kennt sie nicht: die romantisch-kitschige Geschichte von Sandy und Danny, die sich in den Sommerferien verlieben, per Zufall auf der gleichen Highschool landen und nach einigen Wirrungen zueinander finden. John Travolta und Olivia Newton-John hat „Grease“ unsterblich gemacht. Schon sechs Jahre bevor der Film 1978 in die Kinos kam, feierte die Bühnenfassung am New ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/liebevolle-reise-in-die-amerikanischen-1950er-jahre/">Liebevolle Reise in die amerikanischen 1950er Jahre</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Wer kennt sie nicht: die romantisch-kitschige Geschichte von Sandy und Danny, die sich in den Sommerferien verlieben, per Zufall auf der gleichen Highschool landen und nach einigen Wirrungen zueinander finden. John Travolta und Olivia Newton-John hat „Grease“ unsterblich gemacht. Schon sechs Jahre bevor der Film 1978 in die Kinos kam, feierte die Bühnenfassung am New Yorker Broadway große Erfolge.</p>
<p class="Body">In den 1990er Jahren hat David Gilmore die altmodische Highschool-Romanze entstaubt und im Londoner West End zur Aufführung gebracht. Seine Inszenierung hat er bereits 2011 für das deutsche Publikum nochmals überarbeitet und seither schickt Semmel Concerts die T-Birds und Pink Ladies durch deutschsprachige Lande.</p>
<p class="Body">Am 26. Januar 2012 wurde in Köln der Tourstart 2012 gefeiert. Die Besetzung hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht verändert, doch das tut dem Spaß und der Spielfreude keinen Abbruch. Da jedem die Handlung bekannt ist, haben sowohl Darsteller als auch Musiker leichtes Spiel bei dieser Show. Die Songs sind Selbstgänger, das Ensemble sehr charismatisch und das Publikum freut sich auf einen Abend leichtfüßiger Unterhaltung &#8211; und das vollkommen zurecht!</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_670_301">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die beiden Hauptfiguren Danny und Sandy werden von Lars Redlich und Joana Fee Würz gespielt. Joana Fee Würz hat die Hauptrolle mit Jahresbeginn übernommen und gibt die süße, naive Sandy glaubwürdig. Es ist eine Freude ihrer schönen, klaren Stimme zuzuhören. In den Schatten gestellt wird sie nur von Lars Redlich, der als Danny über die nötige Bühnenpräsenz verfügt, um nicht nur vielen Schülerinnen, sondern auch Gästen im Publikum den Kopf zu verdrehen. Dass er schon seit einem Jahr in dieser Rolle zu sehen ist, kommt ihm hierbei sicherlich zugute. Optisch schlägt Redlich das Film-Vorbild um Längen und auch gesanglich kann sich John Travolta gern Nachhilfe bei Lars Redlich holen. Seine schmachtende Liebeserklärung „Sandy“ bringt Steine zum Erweichen.</p>
<p class="Body">Zusammen mit Stefan Rüh als Kenickie und den übrigen T-Birds bringt Redlich jede Menge Schwung in den Musical Dome. „Greased Lightning“ und „Those Magic Changes“ machen unglaublich viel Spaß! Dass sich in den Reihen der T-Birds und Pink Ladies wahre Perlen verbergen, hört das Publikum vor allem bei „Mooning“ &#8211; gesungen von Tim Edwards alias Roger und „There are worse things I could do“, hinreißend interpretiert von Denise Obedekah als Rizzo.</p>
<p class="Body">Omri Schein sticht als Eugene aus der Menge der Rydell High Schüler hervor, da er seine Rolle so wunderbar herzerfrischend spielt, dass man den strebhaften, stetig bemühten, aber immer scheiternden, Außenseiter einfach nur in den Arm nehmen möchte.</p>
<div id="id7" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_248_291">
<div class="style_2">
<p class="Body">Eher etwas unauffällig kommt Jennifer Pöll als Frenchy daher. Sie gibt angehende Kosmetik-Schülerin lange nicht so quietschbunt wie sie sein könnte. Eine Ausnahme ist der Auftritt des Teen Angel, dem Frenchy sehr süß und schüchtern an den Lippen hängt. Alexander di Capri übernimmt die Rolle des stark an Elvis erinnernden Teen Angel mit Bravour. „Beauty School Dropout“ ist eines der schönsten Stücke des Abends. Auch die Anforderungen, die seitens der Regie an Vince Fontaine gestellt werden &#8211; aalglatt, egoistisch, eitel &#8211; erfüllt di Capri einwandfrei.</p>
<p class="Body">Szenisch ist die Verwandlung in die Umgebung der Rydell High School in den 1950er Jahren sehr gelungen.</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div id="id6" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_670_604">
<div class="style_2">
<p class="Body">Einige perfekt ausgesuchte Requisiten machen aus der Bühne eine Sportumkleide, ein Mädchenzimmer oder die Aula der High School. Auch die Kostüme wirken authentisch.</p>
<p class="Body">Die Bühnenfassung von „Grease“ ist kurz, fast schon zu kurz. Nach nur zweieinhalb Stunden ist die Geschichte von Sandy und Danny im Schnelldurchlauf erzählt. Nebenhandlungen wie die nicht ganz leichte Beziehung von Rizzo und Kenickie oder Frenchy und dem Teen Angel finden nur in einem einzelnen Song statt. Das Autorennen und die damit verbundene Feindschaft zweier Jungenbanden fehlt gänzlich. Der Fokus liegt ganz klar auf den Songs und den beiden Hauptdarstellern. Das mag bei einem Tanzmusical legitim sein, vergibt aber jede Menge Chancen auf eine runde Story. Einen wirklichen roten Faden sucht man vergebens. Warum tanzt Danny beim Highschool-Ball mit Cha-Cha? Was für eine Vergangenheit haben die Cheerleaderin Patty und Danny? Warum bändelt Sandy plötzlich mit dem Sportstar der Highschool an? Wieso hat Frenchy mit einem Mal pinkfarbene Haare? Zur Beantwortung all dieser Fragen wäre der ein oder andere Dialog sicherlich hilfreich gewesen.</p>
<p class="Body">Obgleich man sehr dankbar sein kann, dass die Songs nicht übersetzt, sondern im englischen Original gesungen werden, verwundert der ein oder andere sprachliche Ausfall doch sehr. Rizzo hätte an einem „Gangbang“ vor 60 Jahren ganz sicher keinen Spaß gehabt. Auch Darsteller, die in feinster Angus Young Manier über die Bühne rocken, sind der Zeit doch um zwei Jahrzehnte voraus.</p>
<p class="Body">Zudem wurden im Vergleich zum Film viele Songs an anderer Stelle platziert. Im Film werden viele Stücke im Rahmen des Balls gespielt, der auf der Bühne fast zu kurz kommt. Dafür erhalten aber einige Songs im Gegenzug ein stärkeres inhaltliches Gewicht wie bspw. das wunderschöne „Mooning“ von Roger und Jan. Unter anderem ändert sich aber bei „There are worse things I could do“ die Aussage des Songs (Rizzo schüttet damit in der Bühnenfassung Sandy ihr Herz aus &#8211; im Film ist sie traurig und allein, beobachtet „ihren“ Kenickie). Dass der Ball in der Bühnenshow auf ein Mindestmaß reduziert wird, ist mehr als bedauerlich. Gerade hier wäre viel tänzerisches und gesangliches Potential enthalten gewesen.</p>
<p class="Body">Alles in allem kommt der Zuschauer aber musikalisch voll auf seine Kosten, denn die bekannten Hits wie „Greased Lightning“, „Hopelessly devoted to you“, „Sanday“ und natürlich „You‘re the one that I want“ zünden erwartungsgemäß und man möchte unweigerlich das Tanzbein schwingen.</p>
<p class="Body">Daran trägt natürlich die Live-Band einen großen Anteil. Die Musiker haben den Rock‘N‘Roll im Blut und so hält es am Schluss keinen mehr auf den Sitzen; jeder macht beim Hand-Jive mit und das Premierenpublikum wird zu Rock‘N‘Roll Party Kings and Queens.</p>
<p class="Body">Dieses klassische Gute-Laune-Herz-Schmerz-Musical ist auch 40 Jahre nach seiner Uraufführung einen Besuch wert. Man verlässt das Theater beschwingt, tanzend und lachend. Eine schönere Auszeichnung kann man sich für Künstler und Kreative kaum wünschen!</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Musical Dome, Köln</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Tour-Premiere: </span></strong>26. Januar 2012</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Alexander di Capri, Tim Edwards, Lars Redlich, Joana Fee Würz, Stefan Rüh</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Choreographien:</span></strong> David Gilmore / Melissa Williams<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Herbert Schulze<br />
</span></div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/liebevolle-reise-in-die-amerikanischen-1950er-jahre/">Liebevolle Reise in die amerikanischen 1950er Jahre</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>We Will Rock You &#8211; Kulissen &#038; Technik</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/we-will-rock-you/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Jul 2007 07:58:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Backstage]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Melcher]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Musical Dome]]></category>
		<category><![CDATA[Vera Bolten]]></category>
		<category><![CDATA[We Will Rock You]]></category>
		<category><![CDATA[WWRY]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=410</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mehr als 1000 Shows in Köln, die Spielzeit in Zürich wird bis Ende des Jahres verlängert und ab 24. Januar bekommen auch die Wiener ihre eigene „We Will Rock You“-Produktion. Dass zu einem erfolgreichen Musical nicht nur mitreißende Musik, eine gute Story und herausragende Darsteller (siehe Interview mit Vera Bolten) gehören, ist hinlänglich bekannt. blickpunkt ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/we-will-rock-you/">We Will Rock You &#8211; Kulissen &#038; Technik</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content">
<p>Mehr als 1000 Shows in Köln, die Spielzeit in Zürich wird bis Ende des Jahres verlängert und ab 24. Januar bekommen auch die Wiener ihre eigene „We Will Rock You“-Produktion. Dass zu einem erfolgreichen Musical nicht nur mitreißende Musik, eine gute Story und herausragende Darsteller (siehe Interview mit <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.alexander-flint.de/Michaela/Musicals/ALT Musicalsite/html/v__bolten.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=833">Vera Bolten</a></span>) gehören, ist hinlänglich bekannt.</p>
<div id="body_layer">
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">blickpunkt musical hat einen Blick hinter den Vorhang des Kölner Musical Domes gewagt, denn schon die nackten Zahlen und Fakten sind beeindruckend: 107 Personen sind jeden Abend im Einsatz, um einen reibungslosen Showablauf zu gewährleisten, die Bühne ist 20 m breit, 16 m tief und der Bühnenturm 22 m hoch, das Gesamt-Equipment macht 20 Tonnen aus, allein die Videoinstallationen mit ihren 80 Einzelbildschirmen wiegen 4 Tonnen, das Soundsystem beachtliche 5 Tonnen und die Lichtanlage 10 Tonnen, 22 Musiker und 47 Darsteller sorgen jeden Abend in wechselnden Besetzungen für akustische und optische Unterhaltung.</p>
</div>
</div>
</div>
<div class="tinyText stroke_0">
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/We_Will_Rock_You_2007_files/shapeimage_1.png" alt="" /></div>
<p>Wir treffen Daniel Schult, einer von zwei Bühnenmeistern bei „We Will Rock You“, und lassen uns von ihm seinen zweifelsohne abwechslungsreichen Arbeitsplatz zeigen. Schult kennt das Zelt wie seine Westentasche, schon während „Gaudí“ (1996/97) war er hier beschäftigt. Während der Zeit von „Saturday Night Fever“, „Vom Geist der Weihnacht“ und „Jekyll &amp; Hyde“ war er beim Fernsehen als Bühnenmeister und Kulissenbauer beschäftigt, bis er im Oktober 2004 wieder in den MusicalDome zurückkehrte, um die Produktion von „We Will Rock You“ mit aufzubauen.</p>
</div>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_670_268">
<div class="style_2">
<p class="Body">Wir beginnen den Rundgang im Theatersaal: „Wir haben im Parkett 1200 Plätze und im Rang ca. 540.“, sagt Daniel Schult. Am augenfälligsten für das Publikum sind die Technikkabinen hinter den Sitzreihen: „Hinten sitzen Ton- und Lichttechnik und der Caller, der für den lückenlosen Ablauf der Show verantwortlich ist und mit allen Kollegen über Headsets in Kontakt steht.“ Aber auch die beiden Lichttechniker, die für jede Show ihre Arbeitsplätze links und rechts von der Bühne erklettern, kann man vom Zuschauerraum aus kaum übersehen: „Eigentlich ist so etwas im Theater nicht üblich, aber wir setzen die beiden Spotfahrer ganz bewusst so sichtbar ein, da wir mit unserer Show eine Rockkonzert-Atmosphäre erzeugen wollen.“</p>
<p class="Body">Wir gehen rechts hinter die Bühne und werden von Schult in einen dunklen, schallgedämpften, kleinen Raum geführt: „Hier in der Vocal Booth singen die Darsteller die Chornummern, wenn sie nicht auf der Bühne stehen. Die Live-Musik bekommen sie über Kopfhörer zugespielt und auf dem Monitor sehen sie den Dirigenten, damit die Einsätze stimmen.“ Dort wird aber nicht nur von bis zu 20 Personen parallel gesungen, sondern auch Kostümwechsel vorbereitet und nachgeschminkt, was bei dem begrenzten Platz eine organisatorische Meisterleistung ist.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_259_292">
<div class="style_2">
<p class="Body">Wir betreten die Seitenbühne und müssen feststellen, dass der Platz hier im Gegensatz zu anderen Theatern sehr überschaubar ist. Es gibt kaum Stauraum für die Großkulissen wie das Heartbreak Hotel, die Bar oder den Thron der Killer Queen. Das Orchester wurde auf eine Art Balkon platziert. Parallel finden mitten zwischen den Kulissen auch noch die zahlreichen Quick Changes statt, da der Weg zu den Garderoben schlichtweg zu weit ist.</p>
<div class="tinyText stroke_3">
<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/We_Will_Rock_You_2007_files/shapeimage_6.png" alt="" /></div>
</div>
<p class="Body">Daniel Schult erläutert, dass die Kulissen in den verschiedenen „We Will Rock Produktionen“ überall identisch sind: „Das Heartbreak Hotel ist eine massive Stahlkonstruktion, die schon allein aus Sicherheitsgründen sehr stabil gebaut ist.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id6" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_670_335">
<div class="style_2">
<p class="Body">Das macht es trotz der Rollen zu einem recht schweren Bühnenelement.“ Auch der in das Heartbreak Hotel integrierte Ford Transit ist ein Original. „Der Ford ist echt, aber nur so sieht es realistisch aus. Übrigens war der erste Tourwagen von ‚Queen’ auch ein Ford Transit ist. Und nun ist Ford unser Hauptsponsor – wenn das kein Zufall ist.“ gibt Schult die Anekdote augenzwinkernd wider. Auch wenn die Kulisse zweigeteilt links und rechts der Hauptbühne steht, muss sie während der Show dennoch innerhalb kürzester Zeit von vier Männern an ihre Position gebracht werden. „Die aufwendigsten Bühnenumbauten finden in den leisesten Szenen statt.“ erläutert Schult, „Bis das alles reibungs- und vor allem geräuschlos klappt, sind wochenlange technische Probenarbeiten erforderlich.“</p>
<p class="Body">In jeder Show sind zehn Techniker damit beschäftigt, die Kulissen, Züge und Requisiten an ihre Positionen zu schaffen: „Fünf sind unmittelbar auf der der Bühne im Einsatz, zwei steuern die Züge und Automationsfahrten von der Galerie aus und drei arbeiten unter der Bühne.“ Unter der Bühne befindet sich die „Garage“ der Show; dort stehen Harley und Van und warten auf ihren Einsatz. Mit einer Hubbühne werden die beiden Vehikel, in einigen Szenen auch Darsteller, aus den Katakomben auf die Bühne gefahren. „Ein Kollege bedient die Bühne, ein zweiter bewegt die Kulissen an die vorgesehene Stelle und der dritte ist nur für die Sicherheit da. Immerhin öffnet sich eine 1,5 x 3,5 m große Öffnung mitten in der Bühne und da muss alles hundertprozentig stimmen. Aber wenn sich der Boden öffnet, sind alle Augen von uns, inkl. einer Infrarot-Kamera, darauf gerichtet. Ohne die Freigabe des Stage Managers von der Seitenbühne, kann die Hubbühne nicht bewegt werden.“</p>
<p class="Body">Dass die Harley Davidson ebenfalls echt ist, führt uns Daniel Schult direkt selbst vor. Die Drehungen auf der Bühne werden von den Darstellern selbst ausgeführt. Die Blinker dienen als Steuerungselemente für die Drehungen. „Es wird eine Drehung bis 360° ausgeführt.“</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id7" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_670_537">
<div class="style_2">
<div id="id8" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_401_352">
<div class="style_2">
<p class="Body">Etwas ernüchternd ist der Blick in den Van, das Liebesnest von Galileo und Scaramouche. Gemütlich ist sicherlich was anderes…</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/We_Will_Rock_You_2007_files/shapeimage_2.png" alt="" width="403" height="248" /></div>
<p class="Body">Auf dem Weg zurück auf die Bühne kommen wir am so genannten Radioraum vorbei, in dem alle Darsteller mit ihren Microports ausgestattet werden. Direkt daneben befindet sich eine kleine Videokabine für die Leinwandauftritte von Killer Queen und Khashoggi. Ein Monitor zeigt dem Darsteller das Geschehen auf der Bühne und Markierungen an den Wänden zeigen an, wo er bzw. sie hingucken muss, um die gewünschten optischen Effekte des direkten Blickkontaktes auf der Bühne zu erzielen. „Diese Szenen können beim Zuschauer den Eindruck eines Einspielers erwecken, werden aber jeden Abend live gespielt.“</p>
<p class="Body">Auf der Bühne sind gerade die Vorbereitungen für die Show in vollem Gang. Dazu zählt auch das Wischen der Treppe mit den weißen GaGa-Statuen: „Die Treppe muss jeden Tag gewischt werden, jede Show hinterlässt ihre Spuren, die man auf diesem weißen Untergrund sehr deutlich sieht. Außerdem wird die Treppe regelmäßig neu gestrichen.“ Die Treppe wird mittels eines im Bühnenboden befindlichen Seilsystems bewegt. Dazu sind in den Boden Führungsspalten eingelassen. Für die Darsteller sind also nicht nur die zahlreichen Markierungen mit verschiedenen farbigen Klebestreifen auf dem Bühnenboden relevant, sondern sie müssen zudem genau wissen, wo diese Spalten sind. Immerhin sind diese bis zu 2 cm breit.</p>
</div>
</div>
</div>
<p class="Body">Der imposante Thron der Killer-Queen steht, genauso wie die Bar, die ganze Zeit während der Show auf der Bühne. Während jedoch die Bar durch einen Vorhang für die Zuschauer unsichtbar gemacht wird, wird der Thron auf einer Zwischenebene unter dem Orchester geparkt. Da diese Kulisse 2 Tonnen wiegt, ist es mit einfach herunterheben und nach vorn schieben nicht getan. „Auch hier haben wir eine spezielle Hubbühne, auf die wir den Thron während der Show geräuschlos fahren und mit der wir die Höhe bewältigen.“ Zusätzlich ist im Thorn selbst eine Hydraulikbühne integriert, auf der Killer Queen und Khashoggi während „It’s a Kind of Magic“ stehen und sich in 3 m Höhe drehen. „Die Darsteller stehen auf einem Drehteller, der die Drehung des Panels ausgleicht, damit sie nie mit den Rücken zum Publikum stehen.“ erläutert Daniel Schult.</p>
<p class="Body">Nun geht es eine Etage nach oben auf die Galerie. Dort, gut 3 m oberhalb des Orchesters, ist das Reich der Züge und Automationen. Und – dort ist es sehr warm: „Im Sommer haben wir hier oben gern mal 38° C.“</p>
<div class="tinyText stroke_3">
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/We_Will_Rock_You_2007_files/shapeimage_7.png" alt="" width="403" height="169" /></div>
</div>
<p class="Body">Oben angekommen, stehen wir in einer Technikzentrale: Unzählige Computer, Bildschirme und Schaltpulte bestimmen den Alltag der Bühnentechniker 10 m über dem Bühnenboden. „Auf den Computern ist die ganze Show gespeichert, alle Verwandlungen, alle Positionen, alle Geschwindigkeiten.“ Bereiche, die für die beiden Bühnentechniker nicht direkt einsehbar sind, werden von Kameras abgedeckt. Zudem sind sie auch über Headsets mit dem Stage Manager verbunden und werden so über alles informiert. Deshalb gehört es zu den Hauptaufgaben des Bühnenmeisters, während der Show immer zu überwachen, wo sich etwas bewegt und einzelne Bewegungen oder Züge im Ernstfall sofort zu stoppen. Hier steht die Sicherung aller Künstler, Techniker und Mitarbeiter an erster Stelle.“</p>
<p class="Body">Genauso wie alle Züge ist auch die imposante Videowall doppelt gesichert: „Die Vorschriften im Theater besagen, dass Züge an Stahlseilen aufgehängt sein müssen, die das 12fache des tatsächlichen des Einzeldekoration tragen. Die Videowand allein wiegt immerhin schon zweieinhalb Tonnen.“</p>
<p class="Body">Daniel Schult bringt uns wieder in den Theatersaal zurück. Die gesammelten Eindrücke lassen „We Will Rock You“ noch ein Stück bombastischer erscheinen. Einmal mehr durften wir feststellen, dass ein Musical ohne die zahlreichen Mitarbeiter aus den Backstage-Bereichen Bühnentechnik, Beleuchtung, Tonabteilung, Stage Management, Maske und Kostüm nicht denkbar ist. Denken Sie daran, wenn Sie das nächste Mal eine Show besuchen und achten Sie auf die vielen technischen Kleinigkeiten, die man auch aus dem Zuschauerraum bemerkt.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/we-will-rock-you/">We Will Rock You &#8211; Kulissen &#038; Technik</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Überzeugende Neu-Inszenierung in Köln</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/ueberzeugende-neu-inszenierung-in-koeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Dec 2006 09:52:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2006]]></category>
		<category><![CDATA[Favorites]]></category>
		<category><![CDATA[Aleksander di Capri]]></category>
		<category><![CDATA[Colloneum]]></category>
		<category><![CDATA[Eric Woolfson]]></category>
		<category><![CDATA[Gaudí]]></category>
		<category><![CDATA[Henrik Wager]]></category>
		<category><![CDATA[Karin Seyfried]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=1729</guid>

					<description><![CDATA[<p>13 Jahre nach seiner Weltpremiere wurde Eric Woolfsons „Gaudí“ überarbeitet und einen Tag vor Heilig’ Abend der Öffentlichkeit präsentiert. Die tourfähige Show gefällt vor allem durch die ansteckende Energie ihrer drei Hauptdarsteller: Aleksander di Capri als Don Parker, Henrik Wager als Marc Winner und Karin Seyfried als Isabella Masini. „Gaudí“ erzählt die Geschichte des Schriftstellers ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/ueberzeugende-neu-inszenierung-in-koeln/">Überzeugende Neu-Inszenierung in Köln</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">13 Jahre nach seiner Weltpremiere wurde Eric Woolfsons „Gaudí“ überarbeitet und einen Tag vor Heilig’ Abend der Öffentlichkeit präsentiert. Die tourfähige Show gefällt vor allem durch die ansteckende Energie ihrer drei Hauptdarsteller: Aleksander di Capri als Don Parker, Henrik Wager als Marc Winner und Karin Seyfried als Isabella Masini.</p>
<p class="Body">„Gaudí“ erzählt die Geschichte des Schriftstellers Don Parker, der ein sehr zurückgezogenes Leben führt. Sein Vorbild ist der 1852 geborene Baumeister Antoni Gaudí. Genauso wie er lebt Parker nur für die Kunst. Liebe oder andere Lebensfreuden spielen für ihn keine Rolle.</p>
<p class="Body">Bis zu dem Tag, an dem Parker den Gaudí-Preis für Literatur gewinnt und über Nacht eine Person des öffentlichen Lebens wird. Die Medien sind hinter ihm her und stellen sein so geordnetes Leben auf den Kopf. Auch der Produzent Marc Winner wittert seine Chance und setzt seine bildhübsche Freundin Isabella auf den introvertierten Autor an, um ihm die Filmrechte für seinen Roman abzuluchsen.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_990">
<div class="style_2">
<p class="Body">Isabella umgarnt den Schriftsteller und Parker lässt sich auf den Flirt ein. Mehr noch, er spürt zum ersten Mal, dass es auch ein Leben neben seinen Büchern gibt. In Barcelona, wo eine Vielzahl von Gebäuden Gaudís eindeutige Handschrift trägt, kommen sich die beiden näher. Auch wenn Isabella an ihrem Auftrag zu zweifeln scheint und echte Gefühle für Parker entwickelt, führt sie ihren Auftrag dennoch erfolgreich aus. Marc Winners (schlussendlich unbegründete) Eifersucht führt zu einer Auseinandersetzung, an deren Ende der Freitod von Don Parker (wie Gaudí wird er von einem Zug überfahren) und die Hochzeit von Isabella und Marc Winner stehen.</p>
<p class="Body">Die ganze Handlung wird immer wieder von einer Kamera von Gaudí TV begleitet. Auch wenn die Idee, das Leben von Don Parker als Sensationsstory einer rücksichtslosen Reporterin zu erzählen, ihren Charme hat, so sind die Auftritte von Gracia Lopez (Stefanie Lämmerhirt) doch eher überflüssig, da sie die Handlung nicht voranbringen.</p>
<p class="Body"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1731 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/02/Gaudi2_2007.png" alt="" width="260" height="335" />Aleksander di Capri gibt einen leidensfähigen Don Parker. Er weist die Presse genauso überzeugend und resolut von sich, wie er sich langsam der schönen Isabella öffnet und Gefühle zeigt. Schauspielerisch hat sich di Capri in den letzten Monaten stark weiter entwickelt. Auch wenn die kurze Probenzeit von nicht einmal einem Monat kaum eine intensive Auseinandersetzung mit dem Charakter zulässt, holt er doch das heraus, was machbar ist. Seine Stimmfarbe passt hervorragend zu Balladen wie „Closer to heaven“ oder „Love can be lonely“. Auch bei „Parca Güell“ harmoniert er einwandfrei mit seiner Duettpartnerin Karin Seyfried.</p>
<p class="Body">Das Zusammenspiel mit Karin Seyfried funktioniert ausgezeichnet. Man merkt, dass sich die beiden Darsteller mögen. Seyfried gibt eine ebenso so schöne wie berechnende Isabella. Leider ist gerade sie diejenige, die unter der schlechten Aussteuerung von Musik und Gesang am meisten zu leiden hat. So wird erst im zweiten Akt hörbar, dass mit Karin Seyfried eine sehr gute Sängerin engagiert wurde („Forbidden Fruit“). Das Hin- und Hergerissensein zwischen Pflichterfüllung, d. h. Parker zum Verkauf der Filmrechte zu bewegen, und ehrlichen Gefühlen für den so Betrogenen nimmt man ihr ohne Bedenken ab. Schlussendlich ist sie aber doch die Braut des „Bad Guy“ und füllt diese Rolle sehr gut aus.</p>
<p class="Body">Der „Bad Guy“ ist der fiese Produzent Marc Winner. Henrik Wager hat schon bei „Poe“ unter Beweis gestellt, dass ihm exzentrische Charaktere liegen. Er hat mit Abstand die dankbarste Rolle, mit den intensivsten Songs. „Money talks“ und „Puppet Master“ sprechen für sich und Wager überzeugt mit seiner ausgeprägten Popstimme. Die Auseinandersetzung mit Isabella gipfelt in dem Duett „Too late“, das sowohl musikalisch als auch schauspielerisch von beiden Darstellern mitreißend umgesetzt wird.</p>
<p class="Body">Die drei Hauptcharaktere werden von einem zwölfköpfigen Ensemble unterstützt, das in Tanzszenen wie dem „Tango Güell“ von Kim Duddy perfekt in Szene gesetzt wird. Die Choreographien sind abwechslungsreich und gefallen, selbst wenn sie noch nicht 100%ig synchron erfolgten. Auch die drei Hauptfiguren werden nicht ausgespart. Dass di Capri im Gegensatz zu Seyfried nicht der geborene Tänzer ist, wird aber von Duddy sehr geschickt kaschiert. Auch die futuristischen Kostüme von Robbie Wörsing tragen ihr Stück dazu bei, „Gaudí“ zu einem Musical zu machen, das man sich gern anschaut. Das Finale, „La Sagrada Familia“, wird vom gesamten Ensemble bestritten und ist in seiner kathedralen Akustik kaum zu toppen.</p>
<p class="Body">Heutzutage ungewöhnlich ist die Kombination von englischen Gesangstexten und deutschen Dialogen. Grundsätzlich ist daran nichts auszusetzen, doch in diesem Fall sorgte die mangelnde Akustik des Kölner Palladiums dafür, dass die Stimmen der Sänger häufig von den Synthesizer-Pop-Klängen überlagert wurden und damit der Text nicht mehr verständlich war. Insofern ist Konzentration und genaues Hinhören gefragt, wenn man der recht seichten Handlung bis ins Details folgen wollte.</p>
<p class="Body">Das siebenköpfige Orchester unter der Leitung von Michel Crosio spielt viele Stücke live, doch man mag nicht so recht glauben, dass dies gänzlich ohne Computer-Unterstützung gelingt. Dafür sind die Melodien doch häufig zu voluminös für nur sieben Musiker. Dennoch ergibt sich musikalisch ein stilsicheres Gesamtbild.</p>
<p class="Body">Wenn Komponist Eric Woolfson schon im Vorfeld sagte, „Es ist die beste „Gaudí“-Inszenierung, die es je gab.“ hat er dabei sicherlich auch die Projektionen auf die fünf Großleinwände gemeint. Diese einfache, aber sehr effektvolle Art des Bühnenbildes ermöglicht eine Anpassung an die futuristischen Kostüme genauso wie die Schaffung des Güell Parks oder die Hochzeitskirche von Isabella und Marc Winner.</p>
<p class="Body">Ohne einen Vergleich ziehen zu wollen, kann man festhalten, dass die neue „Gaudí“-Produktion mit gut zwei Stunden Dauer kompakt und in sich stimmig ist. Es ist zwar nichts wirklich Neuartiges an dieser Show festzustellen, doch die Art und Weise wie die einzelnen Komponenten miteinander verflochten wurden, ist zweifelsohne gelungen. Wer sich ein modernes Musical mit poppiger Musik anschauen möchte, ist dort sehr gut aufgehoben.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
</div>
</div>
</div>
<div class="spacer"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Colloneum, Köln</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">Dezember 2006</span></span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Aleksander di Capri, Karin Seyfried, Henrik Wager</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Buch / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Eric Woolfson<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Colloneum Köln</span></div>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/ueberzeugende-neu-inszenierung-in-koeln/">Überzeugende Neu-Inszenierung in Köln</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Beziehungsprobleme – amüsant vorgeführt</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/beziehungsprobleme-amuesant-vorgefuehrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Aug 2005 17:10:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2005]]></category>
		<category><![CDATA[Broder B. Hendrix]]></category>
		<category><![CDATA[Elisabeth Wukitsevits]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Silvia Vicinelli]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Timo Kappertz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=1648</guid>

					<description><![CDATA[<p>Erinnern Sie sich noch an die ersten Schmetterlinge im Bauch? Das erste Date, den ersten Kuss? Dann werden Sie bei „I love you, You’re Perfect, Now change” viele Aha-Erlebnisse haben. “I love you, You’re Perfect, Now change” von Joe DiPietro (Buch, Texte) und Jimmy Roberts( Musik) handelt von alltäglichen und vielen von uns nur allzu ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/beziehungsprobleme-amuesant-vorgefuehrt/">Beziehungsprobleme – amüsant vorgeführt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_301">
<div class="style_2">
<p class="Body">Erinnern Sie sich noch an die ersten Schmetterlinge im Bauch? Das erste Date, den ersten Kuss? Dann werden Sie bei „I love you, You’re Perfect, Now change” viele Aha-Erlebnisse haben.</p>
<p class="Body">“I love you, You’re Perfect, Now change” von Joe DiPietro (Buch, Texte) und Jimmy Roberts( Musik) handelt von alltäglichen und vielen von uns nur allzu bekannten Problemen der zwischenmenschlichen Beziehung von Männern und Frauen. In 17 kurzen Episoden führen lediglich vier Darsteller durch alle Spielarten der Liebe: das 1. Date, bei dem man sich von seiner besten Seite zeigt und vorgibt, jemand zu sein, der man nicht ist, die ewige Brautjunger, der familiäre Druck, der auf Paaren lastet, ein Familienausflug mit Kind und Kegel und schlussendlich die späte Liebe im hohen Alter.</p>
<p class="Body">Man geht Kompromisse ein, versucht sich bzw. den Partner zu ändern und doch kommt man irgendwann an den Punkt, wo man feststellt, es geht nicht mehr. Da helfen dann auch keine Diskussionen oder (Sex)Therapeuten mehr…</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_570">
<div class="style_2">
<p class="Body">“I love you, You’re Perfect, Now change” bietet Ansatzpunkt für Männer und Frauen jedes Alters: Teenies finden sich im ersten Akt wieder, wo es primär um Verliebtsein und Imponiergehabe geht. Erwachsene sehen Parallelen im Übergang vom 1. zum 2. Akt, wo Beziehungen wesentlich pragmatischer eingegangen werden und die Familienplanung immer wichtiger wird. Reifere Semester können sich sicherlich am Schluss des Stücks erfreuen, wo ein „spätes Mädchen“ auf der Beerdigung eines Bekannten einen anderen Trauergast im – aufgrund des fortgeschrittenen Alters etwas gebremsten – Sturm erobert.</p>
<p class="Body">DiPietro hat jede Szene mit viel Feingefühl bearbeitet, bedient Klischees, dort wo es passt, so dass jede Szene in sich geschlossen bleibt. Roberts Kompositionen werden in Köln von einem Pianisten und einer Violinistin vorgetragen. Genauso abwechslungsreich wie der Inhalt Musical Comedy Revue sind auch die verschiedenen Melodien. Im Ohr bleibt vor allem der Titelsong, der alle Probleme auf einen Nenner bringt.</p>
<p class="Body">Die deutschen Texte von Frank Thannhäuser (Inhaber des Hamburger Imperial Theaters) sind an der ein oder anderen Stelle etwas holprig, doch wen stört das schon, wenn die vier Künstler (zwei Männer und zwei Frauen) mit viel komödiantischem Talent, schönen Stimmen und beeindruckender Wandlungsfähigkeit in unzählige Rollen schlüpfen und diese glaubhaft verkörpern.</p>
<p class="Body">Unter der Regie von Frank Müller stehen Broder B. Hendrix, Timo Kappertz, Silvia Vicinelli, und Elisabeth Wukitsevits (alternierend für Meike Gottschalk) seit März dieses Jahres auf der Bühne des Theaterhaus Köln. Von einem Theater im eigentlichen Sinn kann zwar nicht wirklich sprechen, denn das Theaterhaus verfügt nur über eine Zuschauertribüne in einem Aula-ähnlichen Raum – doch gerade die ungewöhnliche Atmosphäre ist es, die diese Produktion noch interessanter macht. Die Zuschauer sind ganz dicht dran an den vier Darstellern und zwei Musikern, können jede noch so kleine Veränderung in der Mimik wahrnehmen. Bei einem so intimen Thema wie Beziehungsproblemen trägt diese Nähe sehr zum Erfolg der Musical Comedy bei: Für die Gäste sind die Schwierigkeiten der Protagonisten greifbar nah.</p>
<p class="Body">Alle vier Darsteller sind Allround-Künstler mit schauspielerischem und/oder musicalischem Background. “I love you, You’re Perfect, Now change” verlangt dem Ensemble viel ab, aber macht auch sichtlich Spaß. Keiner stiehlt dem anderen die Schau – es ist ein gut funktionierendes Team, das im Theaterhaus regelmäßig auf der Bühne steht. Vorstellungen finden wieder am 20. und 27. August statt.</p>
<p class="Body">Wer “I love you, You’re Perfect, Now change” verpasst, verpasst einen unterhaltsamen, kurzweiligen Theaterabend, der Erinnerungen weckt, einen zum Lachen bringt und mit einem charmanten Augenzwinkern den Spiegel vorhält.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
</div>
</div>
</div>
<div class="spacer"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theaterhaus, Köln</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>Sommer 2005</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Broder B. Hendrix, Timo Kappertz, Silvia Vicinelli, Elisabeth Wukitsevits</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Buch / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Joe DiPietro / Jimmy Roberts<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Andreas Großheim<br />
</span></div>
</div>
<div class="style_2"></div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/beziehungsprobleme-amuesant-vorgefuehrt/">Beziehungsprobleme – amüsant vorgeführt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
