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	<title>Katja Berg-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Katja Berg-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Gefühlvoll und sehr berührend</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2023 09:21:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hätte er Rose doch bloß nie getroffen! Mit diesem großen Bedauern Alex Dillinghams beginnt Andrew Lloyd Webbers „Aspects of Love“. Ihm wäre in der Tat eine fast 20-jährige Gefühlsachterbahn erspart geblieben, doch wer zu derart tiefen Gefühlen fähig ist, weiß, dass – wie schon der berühmteste Song aus dem Musical sagt – Liebe alles ändert ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Hätte er Rose doch bloß nie getroffen! Mit diesem großen Bedauern Alex Dillinghams beginnt Andrew Lloyd Webbers „Aspects of Love“. Ihm wäre in der Tat eine fast 20-jährige Gefühlsachterbahn erspart geblieben, doch wer zu derart tiefen Gefühlen fähig ist, weiß, dass – wie schon der berühmteste Song aus dem Musical sagt – Liebe alles ändert und nichts bleibt, wie es war.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-3327 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/454-400x225.jpg" alt="" width="400" height="225" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/454-400x225.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/454-1024x576.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/454-768x432.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/454-1536x864.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/454.jpg 1920w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Als großer Bewunderer ihrer Schauspielkunst lernt der blutjunge Alex die glücklose Schauspielerin Rose kennen und verliebt sich Hals über Kopf in die aufgrund der drohenden Arbeitslosigkeit etwas überspannte Rose Vibert. Spontan lädt er die deutlich ältere Schauspielerin in die Villa seines Onkels George ein. Diese Villa ist malerisch in den Bergen gelegen, abgeschieden und der perfekte Ort für eine Romanze. Auf der Zugfahrt hängen beide ihren Gedanken und Gefühlen nach und beschließen – aus gänzlich unterschiedlichen Motiven – sich von ihren Prinzipien zu entfernen und etwas zu wagen. Was haben sie schon zu verlieren? Außer vielleicht ihr Herz an jemand anderen…</p>
<p>Schon in diesen ersten Minuten wird deutlich, dass mit Carsten Lepper (Regie), Charles Quiggin (Bühne) und Stefanie Erb (Licht) hier ein Kreativteam zusammengefunden hat, dass das Spiel von Licht und Schatten perfekt beherrscht, um Ortswechsel wie aus dem Nichts zu bewerkstelligen und den jeweiligen Räumen eine ganz eigene Tiefe zu verleihen. Allein der mit drei Lichtern und Nebel angedeutete Zug, der in den Bahnhof einfährt, ist schon sehr pfiffig. Das Pyrenäen-Panorama, die einmalige Aussicht von Onkel Georges Villa, besteht aus gekonnt drapierten Stoffbahnen, die durch überaus clevere Licht- und Schattenakzente so plastisch wirken, als könne man die schneebedeckten Gipfel berühren.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3325 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/494-400x255.jpg" alt="" width="400" height="255" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/494-400x255.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/494-1024x653.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/494-768x490.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/494-1536x979.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/494.jpg 1920w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />George erfährt in den Armen seiner Muse Giulietta von dem „Einbruch“ seines Neffen in der Villa, kommt vorbei, um nach dem Rechten zu sehen, fühlt sich jedoch sofort als Störenfried beim frisch verliebten Paar. Nichtsdestoweniger ist die Anziehung zwischen Rose und George, die seinen Einrichtungsstil und Umgang sehr angenehm findet, nicht von der Hand zu weisen. Alex hingegen ist sich sicher, dass Georges Anziehungskraft ausschließlich von dessen Geld ausgeht. Als Rose unerwartet einen Brief von ihrem Agenten Marcel erhält, der sie dringend nach Paris zurückbittet, zeigt sich Alex‘ Hang zur Dramatik. Sofort hat er seinen Onkel als Absender der Nachricht in Verdacht, denn woher soll Marcel bitte die Adresse kennen? Diese aufbrausenden Gefühle bestimmen „Aspects of Love“ – und zwar bei allen Protagonisten.</p>
<p>Zeitsprung: Zwei Jahre später treffen wir Alex auf einem Pariser Straßenfest wieder. Er ist Soldat auf Heimaturlaub und besucht seinen Onkel, davon ausgehend, dass dieser mit Giulietta zusammenlebt. Er fällt aus allen Wolken als plötzlich Rose als Dame des Hauses vor ihm steht. Alex‘ Gefühle für Rose flammen sofort wieder auf. Er vermag nicht zu verstehen, warum sie bei George bleibt, betrügt dieser sie doch nur allzu offen. Doch Rose betont ihre unerschütterliche Liebe zu George. Was sie jedoch nicht davon abhält, sich ihren Gefühlen für Alex hinzugeben… Am nächsten Morgen kommt es zum Eklat als Rose Alex wegschicken und die gemeinsame Nacht vor George verheimlichen möchte, um sein schwaches Herz zu schonen. Alex bleibt und droht aus Eifersucht, Rose zu erschießen. In der Hitze des Gefechts kommt es jedoch glücklicherweise nur zu einem Streifschuss.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3324 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/495-400x216.jpg" alt="" width="400" height="216" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/495-400x216.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/495-1024x554.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/495-768x416.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/495-1536x831.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/495.jpg 1920w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Auch in diesem Abschnitt zeigt Lepper viel Gespür für die emotionalen Verwirrungen der Protagonisten. Es geht menschlich zu, man kann die Beweggründe von Alex, Rose und George nur allzu gut verstehen. Dies ist nicht zuletzt auch der feinfühligen Personenregie Leppers zu verdanken.</p>
<p>Der treffende Rahmen für das sich abspielende Drama – eine bühnenfüllende Galerie bekannter (eigens von George gefälschter) Gemälde; die meisten davon Akte – ist der Ort, in dem George es sich in allen Belangen gut gehen lässt. Vor kurzem noch teilte er das Bett mit Giulietta, im nächsten Moment ist es Rose. Optisch sehr tiefgründig umgesetzt.</p>
<p>Auch die einleitende Volksfestatmosphäre zeugt von großer Kreativität: Kostüme (Aleš Valášek), Kulissen, Licht und Choreografie (Vanni Viscusi) bilden hier eine verstörend harmonische Einheit. Alle scheinen fröhlich und doch liegt ein nicht greifbarer dunkler Schatten über der Szenerie.</p>
<p>George möchte zugunsten seines Neffen zurückstecken, da er sich zu alt für Rose fühlt. Alex hingegen bestärkt ihn, dass er besser zu Rose passen würde („Du bist der bessere Mann für sie“). Doch George verlässt Paris und flüchtet sich in die Arme Giuliettas, die in Venedig auf ihn gewartet hat. Rose ist außer sich und lässt Alex durch Marcel rausschmeißen, um George zu folgen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3323 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/499-400x209.jpg" alt="" width="400" height="209" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/499-400x209.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/499-1024x534.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/499-768x401.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/499-1536x802.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/499.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Der durch Viscusi choreographierte Szenenwechsel stellt die Ménage à trois tänzerisch nach, denn in Venedig angekommen, steht Rose direkt Georges langjähriger Geliebter gegenüber. Rose ist hoffnungslos überfordert und sinkt ihr ohnmächtig in die Arme.</p>
<p>Giulietta erkennt, dass Georges Gefühle für Rose stärker sind. Anstatt um George zu kämpfen, unterstützt sie ihn, freundet sich mit Rose an und mit einem Kuss der beiden Frauen wird mehr als deutlich, dass das Arrangement für alle zu funktionieren scheint.</p>
<p>Die großen Steintore, die die folgende Szene, in der George Rose gesteht, dass er mittellos ist und sie ihn im Gegenzug um seine Hand bittet, sind für ein Stadttheater sehr beeindruckend und schaffen im Handumdrehen einmal mehr eine ganz andere Welt.</p>
<p>Während Giulietta dem glücklichen Paar als erste mit einem Kuss für die Braut gratuliert, erfährt Alex in Malaysia von der Heirat. Noch immer ist er von Liebe und Eifersucht zerfressen…</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3322 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/501-400x270.jpg" alt="" width="400" height="270" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/501-400x270.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/501-1024x691.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/501-768x518.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/501-1536x1036.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/501.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Nach der Pause hat man Gelegenheit dem Orchester in all seiner Vollkommenheit zu lauschen. Zu einem Hintergrundbild, das mehr als nur vage an „Vom Winde verweht“ erinnert, spielt das Sinfonie-Orchester Münster brillant auf. Henning Ehlert treibt die Musiker zu Höchstleistungen an, die Lloyd Webbers voluminöse Kompositionen in Studioqualität zu Gehör bringen. Solch eine Präzision und Klanggüte ist heutzutage sehr selten geworden und einfach nur schön!</p>
<p>Es folgt ein weiterer Zeitsprung auf die Hinterbühne eines Pariser Theaters. Rose ist der gefeierte Star, der sie schon immer sein wollte. Marcel preist einmal mehr ihre schauspielerischen Qualitäten und macht ihr mit dem Überraschungsbesuch von Alex eine große Freude. Im Überschwang der Gefühle, die bei beiden immer noch sehr ausgeprägt sind, lädt Rose Alex kurzerhand aufs Landhaus zu George und der gemeinsamen Tochter Jenny ein. Roses aktueller Liebhaber Hugo hat genauso das Nachsehen wie Alex‘ aktuelle Gespielin Janet.</p>
<p>Gerade noch im Theater finden sich die Zuschauer nach einmal Blinzeln in der Villa wieder. Die 13-jährige Jenny ist ganz schön frech und findet großen Gefallen an dem stattlichen Leutnant, zu dem Alex inzwischen befördert wurde. Georges Liebeserklärung an seine Tochter geht ans Herz.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3320 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/503-382x400.jpg" alt="" width="382" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/503-382x400.jpg 382w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/503-977x1024.jpg 977w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/503-768x805.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/503-1465x1536.jpg 1465w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/503.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 382px) 100vw, 382px" />Das Zusammentreffen der vier verläuft sehr harmonisch. Auch Giulietta ist bei dieser „glücklichen Familie“ komplett abgemeldet und gibt sich in einem Café ihrem gebrochenen Herzen hin („Liebe ist viel mehr“). Das Szenenbild, die Choreografie für den tanzenden Kellner – beides bildet mit dem melancholischen Charakter des Songs eine perfekte Harmonie.</p>
<p>In der Villa vergeht die Zeit inzwischen wie im Flug. Der Jahreszeitenwechsel mit Drachensteigenlassen im Herbst, Eislaufen und Schneeballschlacht im Winter bis hin zum Picknick auf der Frühlingswiese ist sehr kreativ und kurzweilig umgesetzt. Hier gibt es viele kleine Details, auf die man achten kann.</p>
<p>Rose gesteht Alex, dass sie sowohl George als auch ihn liebt. Für Alex ist das nach wie vor nur sehr schwer zu verstehen. Dafür kommen er und Jenny sich immer näher. Das Mädchen verliebt sich in Alex. Er verspricht Rose, die das Ganze mit großer Sorge beobachtet, Jenny nicht das Herz zu brechen.</p>
<p>Zu einem gemeinsamen Dinner taucht Jenny im Abendkleid von Georges erster Frau auf. Sie sieht bezaubernd aus. Alex und Rose sind geschockt, weil sie um die Bedeutung des Kleides wissen, aber George nimmt es unerwartet entspannt auf und macht seiner Tochter die schönste Liebeserklärung („Ich möchte gern in Deinen Träumen…“). Die Szene ist auf angenehme Weise klischeehaft, aber wunderschön anzuschauen und die Zuneigung vom Vater zu seiner Tochter geht über auf das Publikum. Eine ganz besondere Energie liegt hier im Raum.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3318 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/505-400x273.jpg" alt="" width="400" height="273" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/505-400x273.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/505-1024x699.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/505-768x524.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/505-1536x1049.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/505.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Nun folgt einmal mehr ein sehr gelungener und perfekt austarierter Szenenwechsel: George schreibt an seinem Beerdigungsplan. Ganz genau legt er fest, was und wie alles abzulaufen hat. Rose steht ihm voller Liebe bei und verspricht, seine Wünsche zu respektieren.</p>
<p>Im nächsten Moment stehen „plötzlich“ Jenny und Alex im Scheinwerferlicht der Straße. Alex stößt Jenny vor den Kopf, da er ihre Gefühle nicht erwidern mag. Sie ist verletzt, glaubt ihm aber nicht und küsst ihn.</p>
<p>Mit „Die Reise Deines Lebens“ folgt ein krasser Bruch, denn die Familie und Alex sind in Paris bei einer optisch opulenten und choreographisch sehr anspruchsvoll umgesetzten Zirkusvorstellung. George beobachtet Jenny und Alex genau; ihm schwant Böses. Er verbietet der inzwischen 15-jährigen Jenny den Kontakt zu Alex.</p>
<p>Das nun folgende Quartett von George, Rose, Alex und Jenny erscheint sehr disharmonisch, ist aber hoch emotional und verdeutlich die verschiedenen Gefühlsebenen der Protagonisten nachdrücklich. In jede Richtung brechen sich Gefühle bahn und jeder der vier in hin- und hergerissen, wie er bzw. sie jetzt handeln sollte. „Falling“ gilt gemeinhin als eines der anspruchsvollsten Quartette der Musicalwelt. Warum das so ist, wird hier in Münster eindrucksvoll unter Beweise gestellt.</p>
<p>George will Alex um jeden Preis von seiner Tochter fernhalten. Auch Alex, der den Avancen des verführerischen Teenagers zu erliegen droht, möchte die Gefühle im Keim ersticken: Es ist einfach nicht richtig. George steht vor Jennys Zimmertür, wo Alex ihr gerade versucht zu erklären, dass sie kein Paar sein können und ihre Gefühle füreinander falsch sind. George regt sich so sehr auf, dass er einen tödlichen Herzinfarkt erleidet. Die szenische Darstellung vom Vater vor dem Zimmer und dem Paar, dass hinter der Tür um seine Liebe ringt, ist sehr schön umgesetzt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-3319 size-medium" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/504-e1677695284939-400x208.jpg" alt="" width="400" height="208" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/504-e1677695284939-400x208.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/504-e1677695284939-1024x533.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/504-e1677695284939-768x400.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/504-e1677695284939-1536x799.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/504-e1677695284939.jpg 1632w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Wie von George gewünscht, singt Giulietta auf seiner Beerdigung und es wird getanzt und gefeiert. Die choreografischen Anleihen bei Flamenco und Tango sind nicht von der Hand zu weisen und werden – wie bei diesen Tänzen zwingend erforderlich – auch sehr akkurat ausgeführt. Die Dramatik der Szene wird nicht nur durch den perfekt ausgeleuchteten Sonnenuntergang, sondern auch das Klangvolumen greifbar.</p>
<p>Noch auf der Beerdigung macht sich Giulietta an Alex heran („Tanzen Sie auch mit Frauen Ihres Alters?“). Viscusis Choreografien übertragen die sexuellen Schwingungen zwischen den beiden vortrefflich.</p>
<p>Während Marcel Rose in ihrer Trauer beisteht, offenbart ein weiterer gekonnter Wechsel von Licht und Schatten, dass Giulietta und Alex mehr als nur das Tanzbein geschwungen haben. Giulietta redet Alex zu, Jenny zu verlassen, wohlwissend, dass dieser sie liebt. Jenny wiederum weiß, dass Alex die Nacht mit Giulietta verbracht hat. Er versucht, sich zu erklären, doch Jenny hebelt seine Argumente einfach damit aus, dass auch er erst 17 Jahre alt war, als er sich in ihre Mutter verliebte. Jenny bittet ihn auf sie zu warten, wenn er sie wirklich liebt. Zusätzlich bekniet ihn Rose ebenfalls zu bleiben („Alles nur nicht einsam“). Doch Alex erwehrt sich ihrer Anhänglichkeit und geht mit Giulietta nach Italien.</p>
<p>Eine letzte Frage bleibt: Was passiert in drei Jahren, wenn Jenny 18 Jahre alt ist? „Liebe ändert alles, nichts bleibt wie es war.“ ist Alex‘ gesungene Antwort hierauf.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3328 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/453-400x225.jpg" alt="" width="400" height="225" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/453-400x225.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/453-1024x576.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/453-768x432.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/453-1536x864.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/453.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Auch ein wie in diesem Fall noch so gutes Kreativteam allein kann ein Musical nicht zum Erfolg bringen. Maßgeblich sind neben den Musikern (auch diese sind in Münster herausragend) auch die Darstellerinnen und Darsteller, die die Charaktere auf der Bühne zum Leben erwecken. Mark Roy Luykx verleiht Alex Dillingham jungenhaften Charme, sehr viel Haltung und paart beides sehr authentisch mit einer unerwarteten emotionalen Tiefe. Gesanglich kann man sich kaum eine bessere Besetzung  vorstellen. Jeder Ton sitzt und lässt die Facetten von Alex‘ emotionaler Achterbahnfahrt sehr gut nachfühlen. Rose hat wenig Selbstbewusstsein und braucht die Anerkennung ihres Umfeldes, um zu glänzen. Sie erliegt charmanten Avancen nur allzu gern und genießt es, wenn sie von ihrem Liebhaber hofiert wird. Katja Berg kann sowohl diese recht oberflächliche Seite von Rose glaubhaft über die Rampe bringen als auch der verzweifelten Frau, die nicht allein sein kann, ein Gesicht verleihen. Die Energie von Rose zeigt sich nicht nur in ihren manchmal recht egoistischen Handlungen, sondern wird auch durch verschiedene Songs herausgearbeitet. Katja Berg lässt Stärke und Schwäche gleichermaßen zuverlässig erklingen. Eine tolle Ergänzung zu Luykx.</p>
<p>Auch Gregor Dalal fügt sich sehr harmonisch in diese Riege ein. Den Lebemann George gibt er jovial, zeigt seine Stärken aber insbesondere in den Szenen mit Tochter Jenny. Den alternden Vater, dem das Kind zu entgleiten droht, nimmt man ihm schauspielerisch und auch gesanglich in jedem Moment ab.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3316 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/508-400x288.jpg" alt="" width="400" height="288" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/508-400x288.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/508-1024x737.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/508-768x552.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/508-1536x1105.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/508.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Floor Krijnen kommt die Rolle der ewigen Mätresse zu. Als Giulietta darf sie den Männern den Kopf verdrehen und sich ihrer Kunst hingeben. So eine Rolle macht sicherlich per se viel Spaß. Doch auch Giulietta hat Tiefgang und Krijnen gelingt es, sowohl die leichte Muse als auch die einsame Künstlerin überzeugend darzustellen. Große Momente, wie das Solo auf Georges Beerdigung, nutzt sie gekonnt, um sie perfekt in Szene zu setzen.</p>
<p>Die unglücklich in Alex verliebte Jenny gibt Deike Darrelmann. Jenny ist frech und niedlich, naiv und verführerisch. Eine schöne Spielwiese für eine Darstellerin. Darrelmann hat augenscheinlich ihre Freude daran und kann sowohl die kindlich überschwänglichen als auch die erwachsen abgeklärten Gefühle mit Leichtigkeit transportieren.</p>
<p>„Aspects of Love“ wird gern mal als sperriges oder langatmiges Stück bezeichnet. In der Regie von Carsten Lepper kann man dies in keinster Weise feststellen. Die Handlung wird kurzweilig visualisiert, die Szenenwechsel sind pfiffig, die Rollen sind exzellent besetzt und wurden mit viel Gespür für Authentizität ausgearbeitet. Das liegt sicherlich auch daran, dass Lepper nicht nur die Rolle des Alex Dillingham selbst gespielt hat, sondern auch, dass er 2019 das Stück bereits als <a href="https://www.musicals-online.com/?p=2841">Kammermusical in Wien</a> inszenieren konnte. Natürlich ist in Münster alles sehr viel umfangreicher. Doch anstatt sich einschüchtern zu lassen, hat Lepper seine Chance genutzt und empfiehlt sich als Regisseur für emotionale, komplexe Stoffe.</p>
<p>Addiert man die Leistung des imposanten Sinfonieorchesters bekommt man einen gelungenen Musicalabend, wie man ihn sich wünscht und heutzutage in Stadttheatern nur allzu selten erleben kann.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater Münster</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">21</span><span class="Bold">. Januar 2023</span><span class="Bold"><br />
<strong>Darsteller:</strong> Mark Roy Luykx, Katja Berg, Gregor Dalal, Lars Hübel, Floor Krijnen, Deike Darrelmann, Barbara Bräckelmann, Joshua Edelsbacher, Marieke Engelhardt, James Atkins, Tim Stolberg, Salyma Chatty, Amani El Sadek<br />
<strong>Regie / Musik: </strong>Carsten Lepper / Andrew Lloyd Webber<br />
<strong>Fotos: </strong>Martina Pipprich</span></span></p>
<p>Einen Eindruck dieser optisch und akustisch sehr gelungenen Inszenierung bekommt man in deren Trailer:</p>
<p><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=Qbp1iFqAjJc&amp;t=9s" title="Theater Münster: Trailer ASPECTS OF LOVE" width="640" height="360" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/Qbp1iFqAjJc?start=9&amp;feature=oembed" consent-required="3783" consent-by="services" consent-id="3784" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/Qbp1iFqAjJc?start=9&amp;feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe></p>
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		<title>Musical Moments</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/musical-moments/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 18:20:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entertainment-Shows]]></category>
		<category><![CDATA[Altonaer Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Bieber]]></category>
		<category><![CDATA[Carin Filipcic]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Ammann]]></category>
		<category><![CDATA[Katja Berg]]></category>
		<category><![CDATA[Marina Komissartchik]]></category>
		<category><![CDATA[Musical Moments]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für einen gelungenes Musicalkonzert braucht man nicht nur exzellente Sänger und Musiker, sondern ebenso brillante Ton- und Lichttechniker, einen Regisseur, de seinen Künstlern die Luft zum Atmen lässt und eine gut abgestimmte Songauswahl. All diese Zutaten hält „Musical Moments“ vom Sound of Music Team in Essen bereit. Jan Amman, Katja Berg, Andreas Bieber und Carin ...</p>
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<div id="body_content" class="bumper">Für einen gelungenes Musicalkonzert braucht man nicht nur exzellente Sänger und Musiker, sondern ebenso brillante Ton- und Lichttechniker, einen Regisseur, de seinen Künstlern die Luft zum Atmen lässt und eine gut abgestimmte Songauswahl.</p>
<div id="body_layer">
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">All diese Zutaten hält „Musical Moments“ vom Sound of Music Team in Essen bereit. Jan Amman, Katja Berg, Andreas Bieber und Carin Filipcic haben sich in der Musicalszene schon lange einen Namen gemacht &#8211; doch in dieser Zusammensetzung hat man die vier Sängerinnen und Sänger noch nicht erlebt. Begleitet werden sie von einer dreiköpfigen Band, die unter der Leitung von Pianistin Marina Komissartchik mit Cajon und Akustikgitarre den wohldosierten Rahmen für die 30 Songs bilden, die für diese Konzertreihe ausgewählt wurden.</p>
<p class="Body">Bei den ausgewählten Stücken hat man sich auf die musicalischen Lebensläufe der Darsteller konzentriert und so hört man von allen vieren Songs aus Musicals, in denen sie schon auf großen Bühnen standen.</p>
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<div id="id6" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_637">
<div class="style_2">
<p class="Body">Jan Amman singt die bekanntesten Songs aus „Jekyll &amp; Hyde“, „Tanz der Vampire“, Andreas Bieber gibt Klassiker aus „Joseph“ und „Tabaluga“, Katja Berg erinnert an ihre Zeit bei „Mamma Mia“ und Carin Filipcic rückt „Mozart!“ und „Elisabeth“ wieder ins Bewusstsein der Zuschauer.</p>
<p class="Body">Neben diesen beinahe zu erwartenden Stücken gibt es einen Streifzug durch die bekanntesten Musicals der Welt: „Les Misérables“, „Cats“, „Phantom der Oper“, „König der Löwen“. Spannend wird es bei Highlights aus West End Shows wie „Billy Elliot“ („Electricity“ von Andreas Bieber), „Ghost (Katja Berg und Jan Ammann mit „Here right now“, „Unchained Melody“, „With You“), „Love Never Dies“ (Till I hear your song“ von Jan Ammann). Auch „For the Glory“ aus „The Cicil War“ gehört zu diesen Perlen, von denen es sehr gern mehr hätte geben dürfen.</p>
<p class="Body">Dass man auch bei einem Musical Highlights Konzert scheinbar nicht um Compilation Shows herumkommt, beweisen die Stücke aus „Hinterm Horizont“, „Ich will Spaß“ und „Ich war noch niemals in New York“. Aus letzterem wurde für Jan Ammann und Andreas Bieber eine Version von „Griechischer Wein“ erschaffen, die ihresgleichen sucht &#8211; ganz sicher der komödiantische Höhepunkt des Abends.</p>
<p class="Body">Carin Filipcic sorgt mit dem Titelsong aus „Rebecca“ für Gänsehaut und ihr „Gold von den Sternen“ rührt zu Tränen. Katja Berg begeistert vor allem in den Duetten, bspw. „Last night of the world“ („Miss Saigon“) mit Andreas Bieber. Jan Ammann zeigt eine für einen Bariton unerwartete stimmliche Bandbreite und überzeugt mit „Bring ihn heim“ („Les Misérables“) genauso wie mit „Unstillbare Gier“ („Tanz der Vampire“). Dass Andreas Bieber fast 16 Jahre nach der deutschen Erstaufführung von „Joseph“ noch einmal in sein buntes Zauberkleid schlüpft, wird vom Publikum begeistert honoriert. „Die Schatten werden länger“ („Elisabeth“) mit Ammann und Bieber zeigt wieder einmal wie beeindruckend ein einzelner Musiktitel sein kann, wenn er mit Herzblut interpretiert wird.</p>
<p class="Body">Die Arrangements der sehr geläufigen Musicalstücke sind perfekt. Akustikgitarre und Cajon geben vielen Liedern eine ganz besondere Note und Marina Komissartchik beweist einmal mehr, warum sie als eine der besten (Musical-) Konzertpianisten Deutschlands gilt.</p>
<p class="Body">„Musical Moments“ ist ein gelungener Konzertabend mit souveränen und begeisterungsfähigen Künstlern auf der Bühne und sehr guten Technikern im Hintergrund. Noch nie habe ich im Altonaer Theater einen derart lupenreinen Sound gehört, ohne Kratzer, Schwankungen oder sonstige Störungen!</p>
<p class="Body">Man kann dem Produzenten sicherlich vorhalten, dass er es sich mit der Songauswahl sehr einfach gemacht hat, indem er sich nahezu ausschließlich auf bewährtes und von den Künstlern aus dem Effeff rezitiertes Musikwerk verlässt. Stücke aus größeren Broadway-Produktionen („Wicked“ oder „Rent“) oder von Komponisten wie Jason Robert Brown, wären sicherlich eine Überlegung wert und würden diesen Abend noch spezieller machen. Aber auch ohne jegliche programmatische Experimentierfreude lässt „Musical Moments“ das Publikum für zweieinhalb Stunden in andere Welten abtauchen und mit einem Lächeln in den Alltag zurückkehren.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="bumper">
<div id="id5" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Altonaer Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere:</span></strong> 1. Februar 2012</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Sänger:</span></strong> Jan Ammann, Katja Berg, Andreas Bieber, Carin Filipcic</span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong>Musikalische Leitung:</strong> Marina Komissartchik</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Sound of Music</span></div>
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		<title>Vier Hexen, die es auf die Welt abgesehen haben &#8211; kann das gut gehen?</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/vier-hexen-die-es-auf-die-welt-abgesehen-haben-kann-das-gut-gehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2005 17:07:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2005]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrichstadtpalast]]></category>
		<category><![CDATA[Hexen]]></category>
		<category><![CDATA[Karim Khawatmi]]></category>
		<category><![CDATA[Katja Berg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der musikalischen Revue “Hexen” vereint der Friedrichstadtpalast all die künstlerischen Elemente, für die er seit Jahren berühmt ist: außergewöhnliche Choreographien, gute Gesangs- und Schauspielsolisten, atemberaubende Akrobatik und Live-Musik vom hauseigenen Orchester. Gepaart mit den herausragenden Bühnenbildern von Heinz Hauser und den modernen Kostümen von Andrea Kleber entsteht daraus eine Märchenwelt, wie man sie so ...</p>
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<div class="text-content style_External_390_318">
<div class="style_2">
<p class="Body">Mit der musikalischen Revue “Hexen” vereint der Friedrichstadtpalast all die künstlerischen Elemente, für die er seit Jahren berühmt ist: außergewöhnliche Choreographien, gute Gesangs- und Schauspielsolisten, atemberaubende Akrobatik und Live-Musik vom hauseigenen Orchester.</p>
<p class="Body">Gepaart mit den herausragenden Bühnenbildern von Heinz Hauser und den modernen Kostümen von Andrea Kleber entsteht daraus eine Märchenwelt, wie man sie so noch nicht gesehen hat.</p>
<p class="Body">Sascha Iljinski hatte die Idee zu dieser Revue, in der die vier Hexen Donna, Wicca, Bella und Clony im Mittelpunkt stehen. Die vier sind sehr unterschiedlich, haben aber alle den Traum zur Welt der Menschen dazuzugehören. Jede versucht auf ihre Weise, Zutritt in die den Hexen eher skeptisch gegenüber stehende Welt zu erlangen.</p>
<p class="Body">In vier Episoden wird mit der musikalischen Untermalung von Frank Nimsgern erzählt, wie jede einzelne der zum Teil recht exzentrischen Frauen die ihr zur Verfügung stehende Magie einsetzt, um an ihr Ziel zu kommen.</p>
<p class="Body">So sehen wir zunächst Donna (Iris Makris), die sich gemeinsam mit einer Horde düster gekleideter wild tanzender Geister ihren persönlichen Diener für Lust und Lebensfreude schafft: Adam (gespielt von Karim Khawatmi).</p>
<p class="Body">Es folgt eine dem Verständnis der Handlung nicht wirklich dienliche, wenn auch sehr anschauliche Akrobatiknummer von vier Pellegrini Brothers (Äquilibristik), die sich gegenseitig auf verschiedenste Weise stapeln und so interessante menschliche Bauten formen.</p>
<p class="Body">In der nächsten großen Szene setzt Wicca (Susann Malinowski-Märtens) ihre Geistesstärke ein. Sie fordert das Schicksal heraus, verfällt vorübergehend Adam und steht am Ende doch wieder allein da. Unbeirrbar verfolgt sie ihr Ziel jedoch weiter.</p>
<p class="Body">Erneut werden die Zuschauer aus der Handlung geholt, um dem Duo Sidorenko bei seiner Hochseildarbietung gebührenden Respekt zu zollen. Dies gelingt auch weitestgehend.</p>
<p class="Body">Zum Finale des ersten Akts stehen alle Protagonisten der Show sowie das Ballett des Friedrichstadtpalast (Leitung: Roland Gwlik) gemeinsam auf der Bühne und heizt dem Publikum mit “Hexen sind halt so” nochmal so richtig ein.</p>
<p class="Body">Der zweite Akt liegt zunächst in den Händen von Bella (Leah delos Santos), deren Element das Wasser ist. Zerbrechlich und zart entführt und die hübsche Hexe in ihren Zauberwald an einen See. Ihr Duett mit Adam (Karim Khawatmi) wird durch ein Tanzpaar sowie die Trapezkünstler Coppia d’amanti optisch angereichert. Dies ist das erste Mal, dass die verschiedenen Kunstformen zeitgleich auf der Bühne zu sehen sind und eine wirkliche Einheit bieten. In der zweiten Hälfte gibt es auf diese holprigen Übergänge und Längen nicht mehr, die den ersten Akt so zähl und undurchschaubar gemacht haben.</p>
<p class="Body">Plötzlich und total unerwartet taucht ein riesiges Aquarium aus den Tiefen der Bühne auf und zeigt, dass der Friedrichstadtpalast in diesem Bereich einigen Theatern etwas voraus hat und durch ein wandlungsfähiges Bühnenbild überzeugt.</p>
<p class="Body">Katja Bergs große Stunde schlägt als ihr Bühnen-Alter Ego den Menschen klarzumachen versucht, das Macht und Geld das einzig Bedeutsame in ihrem Leben sind und es in ihrer Welt nur Platz für Sieger gibt. Sowohl das Luftballett am Vertikalseil (Air Imagine) als auch das weibliche Friedrichstadtpalast-Ballett in bester Revue-Tradition sorgt hier für dir Highlights. Das Clony mit ihrer Einstellung nicht weit kommt, wird ihr von Adam eindrucksvoll vor Augen geführt.</p>
<p class="Body">Am Ende der Revue werden die Hexen als faszinierende Wesen von der Welt und ihren Bewohnern aufgenommen &#8211; ganz entgegen der üblichen Tradition, die Hexen als Dienerinnen des Teufels verflucht. Doch wer hat das letzte Wort? Adam. Und der ist niemand geringere als der Beelzebub in schicker Verkleidung. Also doch alles beim alten?</p>
<p class="Body">Die Grundidee dieser Revue ist sicherlich nicht schlecht und mit vier verschiedenen Elementen in Form vierer sehr verschiedener Hexen lässt sich auch optisch einiges konstruieren. Doch leider gelingt es Matthias Davids nicht, diese Verschiedenartigkeit so zu bündeln, dass die Geschichte spannend und dicht erzählt wird. Unzählige Brüche im Handlungsstrang machen die eigentliche Geschichte kaum nachvollziehbar für die Zuschauer. Besonders auffällig ist dies an der unpassenden Zusammensetzung von Akrobatik zwischen den eigentlichen Szene im ersten Akt.</p>
<p class="Body">Die Gesangssolisten machen durchweg eine gute Figur und zeigen, dass sie ihr Fach beherrschen. Lediglich Katja Berg reißt hier den schnitt ein wenig nach unten, denn ihre kreischiger Gesang und ihr gelangweiltes, überkandideltes Gestöckel wirkt sehr lästig und deplatziert. Karim Khawatmis schöne Stimme kommt in den wenigen echten Songs sehr gut zur Geltung. Besonders “Beende die Reise &#8211; Rien Ne Va Plus” bleibt haften.</p>
<p class="Body">Das Orchester unter der Leitung von Dieter Klemm intoniert die gefällige, manchmal arg schlagerlastige Musik sehr gut. Zwei bis drei Songs von Frank Nimsgern bleiben auch nach dem Ende der Show in den Köpfen bestehen.</p>
<p class="Body">Trotz nur 2:15 Std. (inkl. 20 Minuten Pause) wirkt die Revue phasenweise sehr langatmig. Von der eigentlichen Handlung bekommt man kaum etwas mit, da die Szenen zusammenhanglos aneinandergereiht sind. Ein roter Faden fehlt vollständig &#8211; da hilft dann auch die x-te Reprise des Hexen-Songs nicht weiter, sondern wirkt zusätzlich noch belastend.</p>
<p class="Body">Das Publikum honoriert die Akrobatik-Einlagen deutlich mehr als die Tanznummern des riesigen Friedrichstadtpalast-Ensembles. Überhaupt &#8211; die Choreographie von Adrian Allsopp, Maik Damboldt, Melissa King und Jan Linken lässt zu Wünschen übrig: Es gab kaum eine Szene, in der es nicht zu ungewollten Unsynchronitäten kam. In diesem Fall hatte ich wirklich mehr von einem bekannten Revue-Ensemble erwartet.</p>
<p class="Body">Fazit: “Hexen” ist eine bunte Revue ohne jeden Anspruch auf das Erzählen einer Geschichte. Wer über unsaubere Choreographien hinwegblicken kann und sich an farbenfrohen, originellen Bühnenbildern und nicht weniger opulenten Kostümen erfreuen kann, ist im Friedrichstadtpalast richtig aufgehoben.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<p class="paragraph_style"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Friedrichstadtpalast, Berlin</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">2005</span></span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Katja Berg, Karim Khawatmi</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik:</span></strong> Frank Nimsgern<span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Friedrichstadtpalast, Berlin<br />
</span></p>
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		<title>Ein musikalischer Abend zum Ausflippen</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/ein-musikalischer-abend-zum-ausflippen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2004 15:36:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2004]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Melcher]]></category>
		<category><![CDATA[Delphi Palast]]></category>
		<category><![CDATA[Freak Out]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jeremy Cummins]]></category>
		<category><![CDATA[Katja Berg]]></category>
		<category><![CDATA[Lars Stockmann]]></category>
		<category><![CDATA[Susanne Hayo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fünf Irre betreut von zwei nicht weniger absonderlichen Krankenschwestern, dazu vier Tänzer und ein Radio. Das ist die Voraussetzung für eine amüsante Zeitreise in die 70er Jahre. Was als psychiatrischer Alptraum beginnt, wird zum Seventies-Traum: Afro-Perücken, Flokati Mantel, psychedelische Lightshow und der Sound der Siebziger von &#8222;Born to be alive&#8220; über &#8222;Bohemian Rhapsody&#8220; bis hin ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="id5" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_1041">
<div class="style_3">
<p class="Body">Fünf Irre betreut von zwei nicht weniger absonderlichen Krankenschwestern, dazu vier Tänzer und ein Radio. Das ist die Voraussetzung für eine amüsante Zeitreise in die 70er Jahre. Was als psychiatrischer Alptraum beginnt, wird zum Seventies-Traum: Afro-Perücken, Flokati Mantel, psychedelische Lightshow und der Sound der Siebziger von &#8222;Born to be alive&#8220; über &#8222;Bohemian Rhapsody&#8220; bis hin zu &#8222;Le Freak&#8220;.</p>
<p class="Body">Verrückt sind sie, das kann man nach einem Besuch der „74th Annual Convention for the völlig freaked out“ absolut bestätigen. Die fünf hoffnungslosen Fälle Detlef, Angie, Charles, Robert und Sharona befinden sich nach traumatischen Erlebnissen vor 20 Jahren im Tiefschlaf. Als sie aus dem Radio plötzlich die Musik ihrer Zeit hören – die Hits der 70er Jahre – erwachen sie aus ihrer Starre. Jeder erinnert sich an die gute alte Zeit, in der er/sie noch jung war und durchlebt noch einmal den Schicksalsschlag, der Ursache für die Einlieferung in die geschlossene Psychiatrie war.</p>
<p class="Body">Detlef ist total verklemmt und introvertiert, hat Schuldkomplexe und es dauert ziemlich lange, bis er sich den anderen Patienten öffnet. Angie leidet unter einem Helfersyndrom und konnte es nicht verwinden, ihren Mann in flagranti mit einem (!) anderen erwischt zu haben. Sie ist sehr schüchtern – ganz im Gegensatz zum extravaganten Charles, dessen übergroßes Selbstbewusstsein einen gewaltigen Dämpfer erhielt als er bei einer Travestie-Preisverleihung nicht den ersten Platz belegte. Robert scheint dagegen fast normal zu sein, außer dass er permanent niest und sich selbst als geringwertig einschätzt. Und dann ist da noch Sharona, die einen traumatischen Schock erlitten hat, nachdem ihr Idol, Gloria Gaynor, bei einem Konzert mit brennender Perücke von der Bühne stürzte.</p>
<p class="Body">Diese hilflosen Menschen werden von Oberschwester Wanda Koslowski betreut, die die Patienten zwar heilen könnte, sie stattdessen aber quält und am liebsten in den Keller sperren würde. Wäre da nicht Schwester Helga, die Mitleid hat und selbstvergessen den Oldie-Sender des Radios einstellt.</p>
<p class="Body">Im ersten Akt schöpfen die fünf Protagonisten neuen Lebensmut, tauschen sich aus und jeder hat sein musikalisches Ventil. Der zweite Akt markiert weiterhin die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, aber die Gegenwart in Form von Oberschwester Koslowski wird ebenso bekämpft. Das Stück gipfelt in der „75th Annual Convention for the völlig freaked out“, wo die ehemals hoffnungslosen Fälle als geheilt präsentiert werden.</p>
<p class="Body">Es gibt also eine Handlung, aber tatsächlich ist die vollkommen nebensächlich. Wichtig sind die fünf Hauptdarsteller, die in der aktuellen Tour von Ray Entertainment hochrangig besetzt sind: Der schüchterne Detlef wird vom ehemaligen Kaiserin-Mörder Alex Melcher gespielt und auch der Gloria Gaynor-Fan Sharona ist mit Katja Berg (Sophie in „Mamma Mia!“) sehr gut besetzt. Jeremy Cummins (Pepper in „Mamma Mia!“) gibt einen optisch wie stimmlich beeindruckenden Charles. Susanne Hayo (&#8222;Freaked Out!&#8220; seit der Uraufführung) und Lars Stockmann (ab August bei &#8222;Elisabeth&#8220; in Wien) finden am Schluss der Show als Angie und Robert doch noch zueinander.</p>
<p class="Body">Die Voraussetzungen könnten besser kaum sein: Junge, stimmgewaltige Darsteller, die Spaß (und Erfahrung darin) haben, mit dem Publikum allabendlich eine Riesenfete zu feiern. Songs wie „Born to be alive“, „Killer Queen“, „Do you think I’m sexy“ und „I will survive“ sind geniale Showstopper, die von allen individuell interpretiert und von den vier Tänzerinnen und Tänzern optisch ausgeschmückt werden. Für die leisen Töne sind – oh Wunder – vor allem Alex Melcher und Susanne Hayo zuständig, die mit „Nights in white Satin“, „Sailing“ oder „We’ve only just begun“ das Publikum durchatmen lassen, bevor der nächste Mitklatsch- und Mittanz-Hit angestimmt wird.</p>
<p class="Body">Während die Show im ersten Akt durchaus Längen hat, ist der zweite Akt – wohl auch durch die farbenfrohen und originellen Kostüme der Hauptdarsteller – noch um ein Vielfaches schwungvoller. So schlägt Lars Stockmanns große Stunde bei Songs wie „I am I said“ und „Forever in Blue Jeans“. Mit viel Gefühl zeigt er, dass sein Bühnen Alter Ego Robert Selbstvertrauen gewonnen hat und liefert seine Soli souverän ab. Auch Susanne Stockmann (Angie) erblüht im zweiten Akt und legt mit „I was made for lovin’ you“ eine sexy Performance hin. Alex Melchers Verwandlung von eher unattraktiven rot-gelockten verklemmten Bubi zum extrovertierten Star-Manager Detlef entlädt sich in „Saturday night’s alright for fighting“, wo er endlich zeigt, dass er doch eine ziemlich Rockröhre hat.</p>
<p class="Body">Schließlich ist da noch Katja Berg, die von ihrem Engagement im Operettenhaus sicherlich profitiert hat– denn als Sharona heizt sie dem Publikum mit „Hot Stuff“ und „Lady Marmalade“ kräfitg ein. Die Zugabe „Waterloo“ dürfte sie aus dem ff kennen, denn schon bei „Mamma Mia!“ war das ein Garant für enthusiastische Beifallsstürme.</p>
<p class="Body">Doch das Highlight dieser Show ist Jeremy Cummins, der in ausgefallenen Outfits mit schier endlosen Beinen und einem nicht enden wollenden Rückenausschnitt die Blicke (und den Neid so mancher Frau) auf sich zieht. Die „Killer-Queen“ glaubt man ihm sofort, und auch in der „Bohemian Rhapsody“ überzeugt er vollends.</p>
<p class="Body">Fazit: Eine Show die mit fast dreißig 70er Jahre Hits prädestiniert ist für gute Laune, mit einem Ensemble, das sich sehen und hören lassen kann.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
veröffentlicht auf <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicalzentrale.de">musicalzentrale.de</a></span></p>
</div>
</div>
</div>
<div class="spacer">
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Delphi Palast, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>Juni 2004</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Katja Berg, Jeremy Cummins, Susanne Hayo, Alex Melcher, Lars Stockmann</span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/ein-musikalischer-abend-zum-ausflippen/">Ein musikalischer Abend zum Ausflippen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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