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	<title>Kasper Holmboe-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Kasper Holmboe-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Ein Mann wie ich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 13:05:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CDs]]></category>
		<category><![CDATA[Ein Mann wie ich]]></category>
		<category><![CDATA[Kasper Holmboe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Was Tom Jones kann, das kann ich auch“ Selbstbewusst ist der Däne Kasper Holmboe, das muss man ihm lassen. Denn mit seinem Vorbild Tom Jones hat er sich selbst die Messlatte sehr hoch gehängt. Weltbekannte Tom Jones Hits ins Deutsche zu übertragen, neu zu arrangieren und zu interpretieren &#8211; dazu gehört schon einiges. Nicht ohne ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>„Was Tom Jones kann, das kann ich auch“</h3>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Selbstbewusst ist der Däne Kasper Holmboe, das muss man ihm lassen. Denn mit seinem Vorbild Tom Jones hat er sich selbst die Messlatte sehr hoch gehängt.</p>
<p class="Body">Weltbekannte Tom Jones Hits ins Deutsche zu übertragen, neu zu arrangieren und zu interpretieren &#8211; dazu gehört schon einiges. Nicht ohne Grund hat der erfahrene Musicaldarsteller („Mamma Mia“, „Jekyll &amp; Hyde“, „Ich war noch niemals in New York“) hierfür seine elf Lieblingssongs ausgewählt.</p>
<p class="Body">Alexander Zamponi (ebenfalls Musicaldarsteller) hat sich bereits einen Namen als Songtexter (u. a. <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="Tosca_2007.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=1767">Tosca</a></span>) gemacht und übernahm bei diesem Projekt die Aufgabe, die bekannten englischen „Schlager“ ins Deutsche zu übersetzen. Da es sich nicht um besonders anspruchsvolle Texte handelt, ist ihm die Adaption sicherlich vergleichsweise einfach gefallen. Leichte Änderungen der eigentlichen Songaussage sind in diesem Fall verzeihbar. An einigen Stellen holpern die Lyrics jedoch und fühlen sich sehr in Form gepresst an. Im Großen und Ganzen fließen sie schön dahin, doch es fällt schwer, die englischen Originaltexte komplett zu vergessen.</p>
<p class="Body">Produziert wurde das Album von Jonas Rendbo und Daniel Fridell. Die Arrangements der Band sind vielfältig und reichen von Hammond Orgel Sound über typische 60er Jahre Schlagermelodien bis hin zu schmissigem Big Band Groove.</p>
<p class="Body">Kommen wir zur Hauptperson dieser CD-Produktion: Kasper Holmboe zeigt, dass er Tom Jones und dessen spezielle musikalische Art versteht. Dabei imitiert er den inzwischen 70jährigen Waliser keineswegs, sondern singt die Stücke auf seine Weise. Er legt Gefühl an genau die richtigen Stellen („Niemals mehr verliebt“, „Hilf mir durch die dunkle Nacht“, „Auf diesem grünen Gras“), dreht auf und zieht den Zuhörer mit sich („Delilah“, „Ein Mann wie ich“) und zeigt auch mal seine energische Seite („Das war so doch nicht geplant“).</p>
<p class="Body">Die nicht notwendigerweise leisen und aber doch eher sanften Töne liegen dem Wahlhamburger deutlich besser als die hartenUptempo-Nummern. Holmboe transportiert Emotionen glaubhaft und man hört ihm gern zu. Sein kraftvoller Tenor passt perfekt zu den bekannten Tom Jones Klassikern und sorgt für gute Laune.</p>
<p class="Body">„Ein Mann wie ich“ ist kurzweilig, zaubert ein Lächeln ins Gesicht und hat einen hohen Ohrwurmfaktor.</p>
<p class="paragraph_style_1" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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		<title>Zum letzten Mal in Hamburg!</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/zum-letzten-mal-in-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 10:48:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Franziska Becker]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Ich war noch niemals in New York]]></category>
		<category><![CDATA[Kasper Holmboe]]></category>
		<category><![CDATA[Operettenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Ronny Rindler]]></category>
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		<category><![CDATA[Uli Scherbel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach 1168 Shows und einer fast dreijährigen Spielzeit im Hamburger Operettenhaus ging „Ich war noch niemals in New York“ am 26. September 2010 zum letzten Mal über die Bühne. Die gute Laune des Ensembles war bestechend &#8211; nur die eingebauten kleinen Abschiedsgags ließen ab und an Wehmut aufkommen. Ein paar der beeindruckenden Zahlen der ersten ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
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<div class="style_2">
<p class="Body">Nach 1168 Shows und einer fast dreijährigen Spielzeit im Hamburger Operettenhaus ging „Ich war noch niemals in New York“ am 26. September 2010 zum letzten Mal über die Bühne.</p>
<p class="Body">Die gute Laune des Ensembles war bestechend &#8211; nur die eingebauten kleinen Abschiedsgags ließen ab und an Wehmut aufkommen.</p>
<p class="Body">Ein paar der beeindruckenden Zahlen der ersten Stage Entertainment Eigenproduktion kann man an dieser Stelle ruhig erwähnen:</p>
<p class="Body">Jeden Abend haben fast 100 Mitarbeiter backstage alles dafür getan, um die Illusion eines Ozeanriesen und die wohl turbulenteste Kreuzfahrt der Musicalgeschichte mit 21 Songs des Sängers und Entertainers Udo Jürgens auf die Bühne zu zaubern. 2.500 Mal manövrierte die Bühnen-technik die insgesamt fünf Schiffsteile vor jeder Show über die Bühne und bewegte damit beeindruckende 30.000 Tonnen Gesamtgewicht mit reiner Muskelkraft, das Stage Management gab 513.920 Befehle für Licht und Technik und die Beleuchter tauschten 2.000 Leuchtmittel von 35 bis 2.500 Watt aus, um die Darsteller und das beeindruckende Bühnenbild jeden Abend in das rechte Licht zu rücken.</p>
<p class="Body">Seit der Premiere im Dezember 2007 standen Dresser den Darstellern bei 186.880 Kostümwechseln zur Seite, über 1 Millionen Pailletten wurden per Hand verklebt und aufgenäht und fast 50.000 mal mussten Hemden aufgebügelt werden. Neben fast 1.000 Kostümen fanden auch 1.000 Paar Schuhe ihren Weg auf die Bühne. Insgesamt wurden über 400 Perücken für die Darsteller angefertigt und mithilfe von über 3.500 Flaschen Haarspray in außergewöhnliche Frisuren verwandelt und neben einigen Kilos an Make-Up wurden über 2.000 Lippenstifte verbraucht. Und in den Pausen wurden an den Bars im Foyer des Operettenhauses mehr als 400.000 Gläser Sekt an die Gäste ausgeschenkt.</p>
<p class="Body">Die Show hat sich seit der Premiere kaum verändert und so bleiben auch die <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-online.com/html/ich_war_noch_niemals_in_new_yo.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=1736">Kritikpunkte</a></span> bestehen.</p>
<p class="Body">Doch Franziska Becker und Kasper Holmboe spielen sich überzeugend und sympathisch als Lisa und Axel durch die Udo Jürgens Schlager.</p>
<p class="Body">Regina Lemnitz und Horst Schultheis sind wunderbare Großeltern und es macht Spaß ihre junge Liebe erblühen zu sehen. Fred und Costa wurden in der letzten Vorstellung von Uli Scherbel und Ronny Rindler (der den Griechen auch in der Premiere spielte) gegeben. Die Spielfreude der beiden ist bestechend und ihre Tränen beim letzten Schlussapplaus machen die beiden umso sympathischer.</p>
<p class="Body">Ab 18. November 2010 kommen die Schwaben in den Genuss dieses Stücks und glaubt man den Berichten sind sie sehr glücklich mit dem lebensfrohen, bunten Musical aus Hamburg.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Operettenhaus, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>26. September 2010</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Franziska Becker, Kasper Holmboe, Ronny Rindler, Uli Scherbel</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik:</span></strong> Udo Jürgens<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage Entertainment<br />
</span></div>
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		<title>Jekyll &#038; Hyde mal anders – Ist das Experiment gelungen?</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/jekyll-hyde-mal-anders-ist-das-experiment-gelungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 12:07:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Carolin Kiesewetter]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Wildhorn]]></category>
		<category><![CDATA[Jekyll & Hyde]]></category>
		<category><![CDATA[Kasper Holmboe]]></category>
		<category><![CDATA[Lüneburg]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Kochheim]]></category>
		<category><![CDATA[Sigrid Brandstetter]]></category>
		<category><![CDATA[Theater Lüneburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach drei erfolgreichen Inszenierungen von Helga Wolf („Camelot“, „Les Misérables“, „Kleiner Horrorladen“) entschied man sich in Lüneburg in diesem Jahr, Philipp Kochheim „Jekyll &#38; Hyde“ für die kleine niedersächsische Bühne in Szene setzen zu lassen. Leider kann diese Entscheidung nur bedingt befürworten. Das Stück wurde zwar jung und modern umgesetzt, aber es bleiben am Ende ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_301">
<div class="style_2">
<p class="Body">Nach drei erfolgreichen Inszenierungen von Helga Wolf („Camelot“, „Les Misérables“, „Kleiner Horrorladen“) entschied man sich in Lüneburg in diesem Jahr, Philipp Kochheim „Jekyll &amp; Hyde“ für die kleine niedersächsische Bühne in Szene setzen zu lassen.</p>
<p class="Body">Leider kann diese Entscheidung nur bedingt befürworten. Das Stück wurde zwar jung und modern umgesetzt, aber es bleiben am Ende doch mehr Fragezeichen stehen als bei den vielfach gezeigten „klassischen“ Inszenierungen des Wildhorn-Musicals.</p>
<p class="Body">Die Handlung in die heutige Zeit zu verlegen, ist hierbei noch die harmloseste Änderung. Viele Texte wurden überarbeitet, Songs an einer anderen Stelle der Handlung platziert (oder ganz gestrichen), Charaktere neu definiert…</p>
<p class="Body">Während die geänderten Texte nicht allzu schwer ins Gewicht fallen und allenfalls von denjenigen Zuschauern bemerkt werden, die das Musical in seiner Bremer Fassung auswendig kennen, wirkt die Kreativität in Sachen Songadaptionen doch mehr als verwirrend. Einige sehr intensive Songs werden nur angespielt, andere völlig deplatziert und losgelöst von der eigentlich Handlung vorgetragen.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_705">
<div class="style_2">
<p class="Body">Zudem fehlt es dem Orchester unter der Leitung von Urs-Michael Theus das ein oder andere Mal an Intensität und Nachhaltigkeit. Selten ist eine „Konfrontation“ so wirkungslos verpufft wie in Lüneburg in dieser Spielzeit.</p>
<p class="Body"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-1788 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/02/JH2_2008.png" alt="" width="260" height="335" />Zu den Charakteren lässt sich anmerken, dass offenbar nur Dr. Jekyll / Mr. Hyde, Lisa und Lucy Aufmerksamkeit geschenkt wurde, alle anderen sind Nebendarsteller, die ganz klar keinen Einfluss auf die Handlung und die Charakterbildung der drei Protagonisten haben. Dafür gibt es aber bei den Letztgenannten massive Änderungen:</p>
<p class="Body">Dr. Jekyll ist ein leidenschaftlicher Wissenschaftler – einzig die Motivation hinter seinen Forschungen  wird nicht deutlich. Zudem hat schon der sonst so brave Dr. Jekyll eine eindeutig aggressive Grundausrichtung. Seine „gute“ Seite tritt in dieser Inszenierung ganz klar in den Hintergrund. Er ist leicht chaotisch und lange nicht so zielstrebig wie man den Wissenschaftler sonst kennt.</p>
<p class="Body">Kasper Holmboe verkörpert den eleganten englischen Forscher optisch tadellos. Auch setzt er die Regieanweisungen sehr glaubhaft um – wenn er sich selbst mit der Videokamera filmt, ist dies eine der eindrucksvollsten Szenen des ganzen Stücks. Gesanglich fordert ihm die anspruchsvolle Rolle des Dr. Jekyll / Mr. Hyde alles ab und ist sicherlich an der ein oder anderen Stelle noch eine Nummer zu groß für den Dänen. Doch seine stattliche Erschein, sein fesselndes Schauspiel und seine sympathische Art machen dies spielend wett.</p>
<p class="Body">Dass ihm der Wechsel zwischen Dr. Jekyll und Mr. Hyde weder optisch noch akustisch gelingt, liegt an der eindeutigen Anweisung von Regisseur Kochheim, der bewusst diese klischeebehaftete Trennung von Gut und Böse vermeiden wollte. Diesen Regieeinfall kann man aber guten Gewissen als Missgriff bezeichnen, denn gerade dieser Konflikt steht in der Show im Mittelpunkt und so wird Dr. Jekylls Forschungsansatz gänzlich ad absurdum geführt…</p>
<p class="Body">Ein weiterer inszenatorischer Fehlgriff ist die Ähnlichkeit von Lisa und Lucy. Auch dies ist laut Programmheft vom Regisseur so geplant gewesen. Sigrid Brandstetter alias Lisa ist eine genauso moderne, junge Frau wie Carolin Kiesewetter als Lucy. Zu keiner Zeit wird deutlich, dass die beiden Frauen von gegenüberliegenden Seiten der Gesellschaft kommen.</p>
<p class="Body">Lisa hat durchaus ihren eigenen Kopf, aber was Dr. Jekyll an ihr findet, wird nicht klar. Genauso wenig erschließt sich dem Zuschauer worin die Faszination von Lucy besteht, kommt sich doch genauso normal daher wie Lisa. Einzig die (völlig aus dem Rahmen gezerrte) Szene in der „Roten Ratte“ , in der Caroline Kiesewetter in Overknee-Lackstiefeln vor dem geschlossenen Bühnenvorhang hin- und herstakst, zeigt, dass Lucy anscheinend doch aus dem Rotlichtmilieu kommt. Keine Freier, kein Zuhälter unterstreichen dies im Verlauf des Stücks.</p>
<p class="Body">Optisch hat Barbara Block Dr. Jekylls düstere Wohnung in ein weißes, trendiges Loft verwandelt. Einen Szenenwechsel zum Labor gibt es jedoch nicht. Die Handlung findet vollständig in Dr. Jekylls Wohnung statt. Was dann der Glasgasten im rechten hinteren Bühnendrittel soll, in dem wahlweise getanzt wird oder Mr. Hyde seine Opfer ermordet, erschließt sich nicht und wird daher unter künstlerischer Freiheit verbucht.</p>
<p class="Body">Trotz aller Kritikpunkte gefällt diese Produktion, da sie einem düsteren viktorianischen Stoff neues Leben einhaucht. Dennoch sollte man auch als Regisseur nicht an den grundlegenden Eigenschaften der Charaktere rütteln. Das macht &#8211; wie in diesem Fall – das Musical für viele Besucher unverständlich.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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<div class="spacer"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater Lüneburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>22. November 2008</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Sigrid Brandstetter, Kasper Holmboe, Carolin Kiesewetter</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> Frank Wildhorn / <span class="Bold">Philipp Kochheim<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Theater Lüneburg<br />
</span></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/jekyll-hyde-mal-anders-ist-das-experiment-gelungen/">Jekyll &#038; Hyde mal anders – Ist das Experiment gelungen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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