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	<title>Jill Paice-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Jill Paice-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Gone with the Wind</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2008 11:20:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich sollte an dieser Stelle eine Bericht über die erfolgreiche Weltpremiere einen Musicals mit Kultpotential folgen, doch leider kam alles anders als geplant: Nach nur 79 Vorstellungen fiel für die lang erwartete Musicalfassung des Kultfilms „Vom Winde verweht“ bereits am 21. Juni der letzte Vorhang. Obgleich die Produktion mit Trevor Nunn einen der anerkanntesten und ...</p>
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<p>Eigentlich sollte an dieser Stelle eine Bericht über die erfolgreiche Weltpremiere einen Musicals mit Kultpotential folgen, doch leider kam alles anders als geplant: Nach nur 79 Vorstellungen fiel für die lang erwartete Musicalfassung des Kultfilms „Vom Winde verweht“ bereits am 21. Juni der letzte Vorhang.</p>
<div id="body_layer">
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Obgleich die Produktion mit Trevor Nunn einen der anerkanntesten und erfahrensten Musical-Regisseur an der Spitze des Team hatte, stand „Gone with the Wind“ von Anfang an unter keinem guten Stern. In seiner ursprünglichen Fassung war das Stück mehr als vier Stunden lang, was einige Gäste während der Previewphase dazu veranlasste, das Theater eher zu verlassen, um ihre Züge noch zu erreichen. Zwar wurde die Show bis zur offiziellen Premiere am 22. April um knapp eine Stunde gekürzt, aber die englischen Musicalkritiker ließen dennoch kein gutes Haar daran. War es Zufall, dass Hauptdarstellerin Jill Paice („The Woman in White“) direkt nach der Premiere krankheitsbedingt einige Zeit ausfiel?</p>
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</div>
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<div class="text-content style_External_670_268">
<div class="style_2">
<div><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Gone_with_the_wind_files/shapeimage_3.png" alt="" width="310" height="399" /></div>
<p class="Body">Zu allem Überfluss wurden die Gespräche über einen Broadway-Transfer bis auf weiteres ebenfalls eingestellt, so dass Produzent Aldo Scrofani wirklich keine guten Nachrichten hatte, als er Anfang Juni das frühe Aus bekanntgeben musste.</p>
<p class="Body">Die Gründe für das Scheitern sind vielfältig, aber letztlich doch auch einen einzigen Faktor zurückzuführen: Margaret Martin. Martin hat das Buch geschrieben, die Musik komponiert und die Songtexte verfasst. Wo an anderer Stelle diese Personalunion hervorragend funktioniert, zeigt sie im Fall von „Gone with the Wind“ zahlreiche Schwächen.</p>
<p class="Body">Jeder kennt die tragische Geschichte von Scarlett O’Hara, die sich vor dem amerikanischen Bürgerkrieg unglücklich in Ashley verliebt, während des Krieges dem charmant-gerissenen Rhett Butler verfällt und nach dem Ende der Unruhen plötzlich ohne alles dasteht. Dadurch, dass das Publikum sehr firm ist, was die Handlung angeht, beobachtet man das Geschehen unweigerlich sehr genau. Einen Vier-Stunden-Film auf eine Musicalbühne zu pressen, ist ohne Frage eine große Herausforderung. Doch leider muss man festhalten, dass diese im aktuellen Fall nicht gemeistert wurde. Das Stück wurde (zwangsläufig) zusammengedampft, die wenigsten Charaktere haben die Tragweite, die sie im Film haben. Viele Dialoge unterbrechen den Fluss des Geschehens unnötig.</p>
<p class="Body">Zudem plätschert die Musik recht belanglos daher. Keine Melodie, die sich im Ohr festsetzt, keine großen Showstopper.</p>
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<div>Buch, Musik, Texte – alles wurde so aufeinander angepasst, dass es keinen Entwicklungsspielraum mehr geben konnte.</div>
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<div class="text-content style_External_259_301">
<div class="style_2">
<p class="Body">Gegen dieses enge Korsett kämpfen auch die Darsteller an. Während Jill Paice als Scarlett und Darius Darnesh als Rhett noch ausreichend Gelegenheit bekommen, ihre Rollen auszufüllen, fehlt es bei Ashley, Melanie und Mammy (um nur einige zu nennen) an jeglichem Tiefgang. Viele Szenen werden „abgespielt“ und die facettenreiche Beziehung zwischen den einzelnen Akteuren gänzlich ignoriert. Und dabei stehen mehr als 30 Darsteller auf der Bühne!</p>
<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Gone_with_the_wind_files/shapeimage_5.png" alt="" width="406" height="284" /></div>
<p class="Body">Konzentrieren wir uns also auf die bekanntesten Figuren: Jill Paice gibt eine wundervoll zickige Scarlett O’Hara und steht einer Vivien Leigh in nichts nach. Auch gesanglich überzeugt sich in den wenigen Songs, die sie präsentieren darf.</p>
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<div class="text-content style_External_670_335">
<div class="style_2">
<p class="Body">Ihre schauspielerische Leidenschaft kann sie zwar nicht auf die Duette und Soli übertragen, dass liegt aber zu großen Teilen auch daran, dass die Musik eine solche Intensität schlichtweg nicht zulässt.</p>
<p class="Body">Den Lebemann Rhett Butler kennt man als weltgewandt, zuvorkommend, immer mit einem bissigen Kommentar auf den Lippen. Darius Darnesh verkörpert diese Rolle exzellent. Während er vielleicht in mancher Szene zu “lieb” ist, hat er gerade in den Auseinandersetzungen mit Scarlett seine ganz starken Momente. Die tiefe Verletztheit und die daraus resultierende Härte nimmt man ihm ab. Seine wundervoll sonore Sprech- und Singstimme runden das Bild eines perfekten Bühnen-Rhett ab.</p>
<p class="Body">Scarletts große Liebe, Ashley Wilkes, wird von Edward Baker-Duly gegeben. Im Gegensatz zum filmischen Vorbild hat dieser Ashley durchaus einen eigenen Kopf und wirkt lange nicht so verweichlicht wie man es gewöhnt ist. Durch diese Änderung gewinnt der Charakter sehr dazu, auch wenn er im Hinblick auf das ganze Stück sehr blass bleibt. Gleiches gilt leider auch für die herzensgute Melanie (gespielt von Madeleine Worrall). Im Film ist die gute Seele immer unterschwellig präsent und steht Scarlett als engelsgleicher Counterpart gegenüber. Auf der Londoner Bühne haben die beiden Frauen kaum wirkliche gemeinsame Szene. Die Sterbeszene von Melanie wirkt dann auch recht aufgesetzt.</p>
<p class="Body">Ein wahrer Quell der Bühnenpräsenz und ein absoluter Ohrenschmaus ist Natasha Yvette Williams als Mammy. Auch wenn die Beziehung zwischen ihr und Scarlett nicht sonderlich ausgeprägt ist, so zieht die dralle Amerikanerin („The Color Purple“) doch alle Zuschauer spielend in ihren Bann. Das liegt zum einen daran, dass Mammy im Grunde ihres Herzens liebevoll ist (auch wenn ihre raue Schale das nicht immer nahelegt), aber vor allem liegt es daran, dass sie gemeinsam mit ihren dunkelhäutigen Kollegen die besten Songs zum Besten gibt.</p>
<div class="tinyText stroke_3">
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Gone_with_the_wind_files/shapeimage_6.png" alt="" width="307" height="396" /></div>
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<div class="text-content style_External_401_352">
<div class="style_2">
<p class="Body">Das musikalische Gefälle zwischen den Songs der Sklaven auf der einen Seite und denen der weißen Südstaatler ist enorm. Während einen bei Gesangsdarbietungen der „weißen Bühnenbevölkerung“ so manches Mal ein leichtes Gähnen erhascht, folgt man dem musikalischen Geschehen zu 100 % sobald die Sklaven ihre natürlich Gospel- und Soul-basierten Gesänge anstimmen.</p>
<p class="Body">Eine Erklärung für diesen sehr starken Stilbruch aus der Feder einer einzigen Frau gibt es wohl kaum. Man könnte vermuten, dass Martin die schwungvollen, tief rhythmischen Melodien der Sklaven einfach leicht von der Hand gingen, während sie die übrigen Songs deutlich spürbar handwerklich erarbeitet hat, was in jedem Akkord (negativ) zu spüren ist.</p>
<p class="Body">Aber „Vom Winde verweht“ hat durchaus auch eine positive Seite. Mit John Napier wurde neben Trevor Nunn ein Altmeister engagiert. Während Nunns Regie recht uninspiriert und pragmatisch wirkt, konnte sich Napier, der für das gleiche Theater vor mehr als zwei Jahrzehnten die „Cats“-Kulissen designte, mit Häusern der Südstaatler und Yankees befassen. Die Aufgabe war wiederum keine einfache, denn die große, offene Bühne des New London Theatre bietet reichlich Möglichkeiten für intensive Einblicke. Es gibt kein Bühnenportal und auch keine wirklich Abtrennung von Hinter- und Seitenbühne. So konnten die Zuschauer schon sehen, wer in der nächsten Szene die Bühne betreten wird. Durch die Arena-artige Bühne (die Zuschauer sitzen in einem Dreiviertelkreis darum herum) wurde der Zuschauersaal mit bespielt, was Napier dazu brachte, den ganzen Saal mit Holzbrüstungen, Flaggen usw. zu verkleiden. So platzierte er verschiedene Häuserfronten oberhalb der bespielten Fläche, die im Bürgerkrieg den (eigentlich erst 100 Jahre später geprägten) Dominoeffekt sehr plastisch darstellten als diese nacheinander einfach umfielen.</p>
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<p class="Body">Tara und das Stadthaus in Charleston wurde auf einer kleinen Drehempore im hinteren Drittel der Bühne jeweils so platziert, dass sie unterschiedliche Ansichten freigaben und so verschiedene Szenenhintergründe bildeten. Vielfach wurde aber einfach die runde Bühnenfläche zwischen den Zuschauern genutzt, um Wohn- und Schlafzimmer, Garten oder Krankenlager darzustellen. Die Kostüme von Andreane Neofitou großartig und rücken jeden Charakter in das richtige Licht. Dass sie ihre Kunst beherrscht, zeigte sie bereits mit der Erarbeitung der Kostümwelten für „Les Misérables“. Und auch für „Gone with the Wind“ konnte sie aus dem Vollen schöpfen und so gibt es neben den obligatorischen Reifröcken mit unzähligen Unterröcken, Korsetts und feinsten Hüten bei den Damen, sehr eleganten Anzüge und Uniformen für die Herren. Optisch ist diese Produktion also in jeder Hinsicht einen Besuch wert.</p>
<p class="Body">Einerseits schade, dass Sie nicht mehr in diesen Genuss kommen. Andererseits haben Sie auch nicht wirklich viel verpasst, denn Buch und Musik bedürfen noch einer grundlegenden Überarbeitung (um nicht zu sagen Neuschöpfung), bevor „Gone with the Wind“ seine Wiederaufnahme erleben wird.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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<div class="text-content style_External_270_119">
<div class="bumper" style="text-align: left;"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> New London Theatre, London<br />
</span></div>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>Mai 2008</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Darius Darnesh, Jill Paice</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> <span class="Bold">Trevor Nunn<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Catherine Ashmore<br />
</span></div>
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		<title>The Woman in White (english review)</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/the-woman-in-white-english-review/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Oct 2004 15:13:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[English reviews]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Lloyd Webber]]></category>
		<category><![CDATA[Jill Paice]]></category>
		<category><![CDATA[Maria Friedman]]></category>
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		<category><![CDATA[Palace Theatre]]></category>
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		<category><![CDATA[Trevor Nunn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>German review Frankly it is not easy to review a piece that everyone in London is counting on to save the West End. After „The Beautiful Game“ collapsed after a short run of 11 months three years ago quite many people hoped Andrew Lloyd Webber would create a piece for the masses again that would ...</p>
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<div id="body_content" class="bumper">
<h5 style="text-align: right;"><span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=469">German review</a></span></h5>
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Frankly it is not easy to review a piece that everyone in London is counting on to save the West End.</p>
<p class="Body">After „The Beautiful Game“ collapsed after a short run of 11 months three years ago quite many people hoped Andrew Lloyd Webber would create a piece for the masses again that would be political correct and entertaining.</p>
<p class="Body">After the premier on 15th September the usually not too prim English critics did not mince one’s words. Except for a few praising words, there were many negative remarks on the musical stage version of Wilkie Collins mysterious story about Anne Catherick alias The Woman in White. The Daily Telegraph wrote about a „sharp disappointment“, the Evening Standard would like to store the piece in a museum immediately because it is „so old-fashioned and boring“. Even the venerable Times finds „The Woman in White“ „too pale and ponderous to be exciting.“</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Woman_in_White_files/shapeimage_2.png" alt="" width="401" height="247" /></div>
<p class="Body">In the English area, the tragic story of The Woman in White is well known. That might be one of the reasons why there is no contents summary in the program.</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_670_268">
<div class="style_2">
<p class="Body">However, for musical guests from abroad the material is rather unknown. The action begins with Walther Cartright (Martin Crewes) encountering The Woman in White (Angela Christian), whom he rescues from her tormentors. Looking for a job he meets the selfish and unpleasant Mr. Fairlie (Edward Petherbridge), who hires him as an art teacher for both his nieces Laura Fairlie (Jill Paice) and Marian Halcombe (Maria Friedman). Walter falls in love with shy Laura, who strongly resembles the mysterious Woman in White. Yet Laura is already promised to marry nasty Sir Percival Glyde (Oliver Darley), whose only reason to marry the young woman is her wealth as heiress of paternal Limmeridge House.</p>
<p class="Body">In order to preserve Laura from a large mistake, The Woman in White shows her real face as Anne Catherick to the younger sister, but her advice is struck into the wind. Only little time later Marian realizes how dangerous this wedding will become for her younger half sister and tries her best to rescue her. Therefore she needs the aid of The Woman in White and in addition to hers she asks spurned Walter and one of Sir Percivals best friends, Count Fosco (Michael Crawford), to help her. Finally a long concealed family secret helps to clarify a cruel crime.</p>
<p class="Body">Impressing, new and original – but absolutely not theatre-like – is William Dudley’s video-design, who also put Germany “Dance of the Vampires” into set. All backgrounds develop from video projection on three mobile (convex or concave) screens and produce deceptively real landscapes, palace fronts or streets. This way the cemetery, forest and mansion seem to become more authentic. The interior subordinates itself from the superior backgrounds by Spartan means. A chair and table are sufficient to symbolize a living room, add a bed and you get a sleeping room. Three scenes remain in mind above all:</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_259_301">
<div class="style_2">
<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Woman_in_White_files/shapeimage_3.png" alt="" /></div>
</div>
</div>
</div>
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<div class="text-content style_External_259_301">
<div class="style_2">
<ul>
<li class="full-width" value="1">The staircase at the beginning of act one, through which Marian and Walter arrive on upper floors of the mansion: both actors take the stairways path on the stage and adapt theirs steps according to the self-changing stairs. That seems to be somewhat foolishly, but nevertheless effective.</li>
</ul>
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</div>
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</div>
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<div class="text-content style_External_670_335">
<div class="style_2">
<ul>
<li class="full-width" value="2">
<p class="paragraph_style_2">The pink-plushy room of Count Fosco, whose pomp equipment is set by virtually falling curtains on the wall, a multitude of living little animals like mice and birds in cages, a sofa, an antique secretary’s desk and an old wing chair.</p>
</li>
<li class="full-width" value="2">
<p class="paragraph_style_2">The fast approaching train comes directly to the appalled theatre guests. In the last second of that scene the picture shifts and the train passes the audience at the left side. This moment really provides scary feelings.</p>
</li>
</ul>
<p class="Body">The reason why the set design is described here in such detail simple: Apart from the musical stars Maria Friedman and Michael Crawford the set is the only thing, that stays in mind from „The Woman in White“. Neither Lloyd Webbers composition nor David Zippels lyrics and dialogues lead to enthusiasm. It is no real surprise that there where no standing ovations only four weeks after the première.</p>
<p class="Body">The performance of the 28 actors is good and one can hardly find anything to criticize. However, besides the two prominently announced musical stars no one really attracts attention. The sad thing is that the piece gathers no depths and tends to lengths, mostly because of the faultless singing and smooth acting without any corners and edges. It lacks the accents that should come from the cast, although the seven leading actors have sufficient opportunities. But neither Martin Crewes (alias Walter Hartright) nor Jill Paice (as Laura Fairlie) use the chance to place their duet „I Believe My Heart“ as show stopper. Also Angela Christian, who came over from the USA for the title roll of Anne Catherick, sets no highlights.</p>
<div id="id6" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_670_335">
<div class="style_2">
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Woman_in_White_files/shapeimage_5.png" alt="" /></div>
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<p class="Body">Do not get me wrong: Everyone acts and sings good, but just not exceptionally. They fail to take and win public. Luckily there are two experienced colleagues. Maria Friedman and Michael Crawford guarantee excellent singing and an excellent acting. The older half sister of Laura, Marian Halcombe is played by Maria Friedman. Her huge solo „All for Laura“ at the end of the first act causes deep emotions for the first time on that evening. With much devotion and sense Maria Friedman proves her professionalism. She keeps the high level of pf playing a strong woman with heart, for which she received an Olivier Award last spring for her lead role in “Ragtime”.</p>
<div id="id8" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_401_352">
<div class="style_2">
<p class="Body">Michael Crawford returns to the origin of his unique career as the vain Count Fosco. The first Phantom ever obviously copes perfectly well with the Broadway-Flop of „Dance of the Vampires“. Although he is stuck into a de-formed foam-material costume and has hardly any complete solo he shows his extraordinary class with his acting and stage presence. Whenever he enters the stage people stop breathing. With his large scene in act two he makes all 1,800 guests in the Palace Theatre laugh by viewing his performance as a love-stricken, vain count. He plays with the rats and mice as if this is the most usual thing in the world – really magnificent.</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Woman_in_White_files/shapeimage_6.png" alt="" width="259" height="334" /></div>
<p class="Body">Yet apart from these two exceptional artists and the new set-design „The Woman in White“ does not meet the expectations. The music of Andrew Lloyd Webber splashes very shallow here. In contrast to „The Beautiful Game“ you do not hear so many familiar sounds from „Cats“, „Starlight Express“ or „Jesus Christian Superstar“, but without any recourse on previous productions it does not work this time. And so you find quite frequent stylistic similarities from „Evita“ or „Whistle Down The Wind“. That pre-published single „I believe my Heart“ is very nice as a pop version yet not really impressing, but on stage it works quite soberly and leaves people impassive and untouched.</p>
<p class="Body">Also the production work of Trevor Nunn provides regrettable recourses. Some scenes are absolutely identical to „Les Misérables“. Certainly it is not simple to invent again and again the wheel newly for every new musical, but just because „The Woman in White“ is also set in a gloomy time and has a tragic subject, you mustn’t place the actors along the old stage marks of „LesMis“, what was to be seen until spring 2004 at the same theatre.</p>
<p class="Body">If you judge the piece by Germany measures you have to condemn it to fail: the story is too dark, the music is hardly vibrant and without any hit potential, there are not opulent costumes or magnificent sceneries. But the English judge a musical by other criteria and so the hope remains that it ticket sale extension does not end with September 2005.</p>
</div>
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</div>
</div>
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<div id="id7" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_670_419">
<div class="style_2">
<p class="paragraph_style_1" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
<map id="map2" name="map2"> </map>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theatre:</span></strong> Palace Theatre, London</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Performance visited: </span></strong>18. Oktober 2004</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong> Actors<span class="Bold">:</span></strong>  Michael Crawford, Maria Friedman, Jill Paice</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Music / Director:</span></strong> Andrew Lloyd Webber / Trevor Nunn<span class="Bold"><br />
<strong>Ph</strong></span><strong><span class="Bold">otos:</span></strong> Tristram Kenton</span></div>
</div>
</div>
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		<title>The Woman in White</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/the-woman-in-white/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Oct 2004 09:55:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Lloyd Webber]]></category>
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		<category><![CDATA[Michael Crawford]]></category>
		<category><![CDATA[Palace Theatre]]></category>
		<category><![CDATA[The Woman in White]]></category>
		<category><![CDATA[Trevor Nunn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>English review Zugegebenermaßen fällt es sehr schwer, ein Stück zu rezensieren, mit dem im Londoner West End so große Hoffnungen verknüpft sind… Nachdem „The Beautiful Game“ aufgrund seines doch recht politischen Inhalts vor drei Jahren im West End nach nur elf Monaten kläglich scheiterte, hofften nicht wenige, dass Andrew Lloyd Webber mit seinem neuesten Werk ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
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<h5 style="text-align: right;"><span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=599">English review</a></span></h5>
<p>Zugegebenermaßen fällt es sehr schwer, ein Stück zu rezensieren, mit dem im Londoner West End so große Hoffnungen verknüpft sind…</p>
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<p class="Body">Nachdem „The Beautiful Game“ aufgrund seines doch recht politischen Inhalts vor drei Jahren im West End nach nur elf Monaten kläglich scheiterte, hofften nicht wenige, dass Andrew Lloyd Webber mit seinem neuesten Werk „The Woman in White“ wieder ein Stück für die breite Masse erschaffen würde, das ‚political correct’ und unterhaltsam sein würde.</p>
<p class="Body">Nach der Premiere am 15. September nahmen die erfahrungsgemäß nicht sonderlich zimperlichen englischen Kritiker dann auch kein Blatt vor den Mund. Neben wenigen lobenden Worten gab es zumeist viele negative Äußerungen an der musikalischen Bühnenfassung von Wilkie Collins mysteriöser Geschichte über Anne Catherick alias die Frau in Weiß. So schrieb der Daily Telegraph über eine „herbe Enttäuschung“, der Evening Standard würde das Stück am liebsten sofort in einem Museum ausstellen, weil es „so altmodisch und langweilig“ ist. Selbst die altehrwürdige Times findet „The Woman in White“ „zu blass und schwerfällig, um spannend zu sein.“</p>
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<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Woman_in_White_files/shapeimage_2.png" alt="" width="401" height="247" /></div>
<p class="Body">Im englischsprachigen Raum ist die tragische Lebensgeschichte von der Frau in Weiß wohlbekannt. Das mag einer der Gründe sein, warum man im Programmheft gänzlich auf eine Inhaltsangabe verzichtete. Für die hiesigen Musicalbesucher ist der Stoff jedoch eher unbekannt&#8230; Die Handlung beginnt mit Walther Cartrights (Martin Crewes) nächtlicher Begegnung mit der Frau in Weiß (Angela Christian), die er vor ihren Peinigern rettet. Auf der Suche nach einem Job, trifft er auf den selbstsüchtigen und unangenehmen Mr. Fairlie (Edward Petherbridge), der ihn als Kunstlehrer für seine beiden Nichten Laura Fairlie (Jill Paice) und Marian Halcombe (Maria Friedman) engagiert. Walter verliebt sich in die schüchterne Laura, die der mysteriösen Frau in Weiß stark ähnelt. Doch Laura ist bereits dem fiesen Sir Percival Glyde (Oliver Darley) versprochen, der es nur auf ihren Reichtum als Erbin des väterlichen Anwesens Limmeridge abgesehen hat.</p>
<p class="Body">Um Laura vor einem großen Fehler zu bewahren, offenbart sich die Frau in Weiß als Anne Catherick, doch ihr Rat wird in den Wind geschlagen. Schon kurze Zeit später stellt Marian fest, wie fatal diese Hochzeit für ihre kleine Halbschwester war und setzt alles daran, Laura zu retten. Dazu braucht sie jedoch nicht nur die Hilfe der Frau in Weiß, sondern auch die des verschmähten Walter und Sir Percivals bestem Freund Count Fosco (Michael Crawford). Schlussendlich führt ein lange verschwiegenes Familiengeheimnis zur Aufklärung eines grausamen Verbrechens.</p>
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<p class="Body">Beeindruckend, neu und originell – wenn auch absolut nicht Theater-like – ist das Video-Design von William Dudley, der schon mit dem Set-Design für „Tanz der Vampire“ Maßstäbe setzte. Sämtliche Bühnenbilder entstehen durch Videoprojektionen auf drei beweglichen (mal konvexen, mal konkaven) Leinwänden und erzeugen so täuschend echte Landschaften, Palastfronten oder häusergesäumte Straßen. Auf diese Weise wirken Friedhof, Wald und Herrenhaus noch authentischer. Das Interieur ordnet sich den übermächtigen Hintergründen mit spartanischen Mitteln unter. Hierbei reichen ein Tisch und Stuhl reichen vollkommen aus, um ein Wohnzimmer zum symbolisieren. Im Gedächtnis bleiben vor allem drei Szenenbilder:</p>
<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Woman_in_White_files/shapeimage_3.png" alt="" /></div>
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<p class="paragraph_style">Das Treppenhaus gleich zu Beginn des ersten Akts, durch das Marian und Walter in die oberen Stockwerke des Herrenhauses gelangen: Die beiden Darsteller skizzieren das Treppensteigen auf der Bühne nach und passen ihre Schritte den sich wandelnden Treppenstufen an. Das wirkt phasenweise etwas albern, aber dennoch effektvoll.</p>
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<p class="paragraph_style">Das rosa-plüschige Gemach von Count Fosco, dessen pompöse Ausstattung mit virtuell fallenden Wandbehängen durch eine Vielzahl echter Kleintiere in Käfigen, eine Chaiselongue, einen antiken Sekretär und einen alten Ohrensessel perfekt in Szene gesetzt wird.</p>
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<p class="paragraph_style">Der aus dem projizierten Eisenbahntunnel heran rasende Zug, der direkt auf die entsetzten Zuschauer zukommt. Erst in der letzten Sekunde verschiebt sich das Bild und der Zug rauscht links am Publikum vorbei, doch dieser Einschub sorgt für einen ordentlichen Schreckmoment.</p>
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<p class="Body">Warum das Bühnenbild hier so ausführlich beschrieben wird, ist einfach zu begründen: Außer den beiden Musicalstars Maria Friedman und Michael Crawford, ist das Set-Design das einzige, was an „The Woman in White“ nachhaltig haften bleibt. Weder Lloyd Webbers Kompositionen noch David Zippels Texte reißen zu Begeisterungsstürmen hin. So überrascht es auch nicht wirklich, dass es kaum vier Wochen nach der Premiere schon keine Standing Ovations mehr gibt.</p>
<p class="Body">Die Leistung des 28-köpfigen Ensembles ist durchweg gut und man findet kaum Ansatzpunkte für Kritik. Jedoch tut sich außer den beiden – auch auf allen Plakaten groß angekündigten Musicalstars – niemand besonders hervor. Das ist sehr schade, denn durch den tadellosen Gesang und das glatte Spiel ohne Ecken und Kanten bekommt das Stück keinen Tiefgang und neigt zu Längen. Es mangelt an Akzenten, die von der Cast ausgehen sollten, gerade die sieben Protagonisten hätten hierzu ausreichend Gelegenheit. Aber weder Martin Crewes (alias Walter Hartright) noch Jill Paice (als Laura Fairlie) nutzen die Gelegenheit, ihr Duett „I Believe My Heart“ als Showstopper zu platzieren. Auch Angela Christian, die für die Titelrolle der Anne Catherick extra über den großen Teich geflogen ist, setzt keine Highlights.</p>
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Woman_in_White_files/shapeimage_5.png" alt="" /></div>
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<p class="Body">Damit das nicht missverstanden wird: Alle spielen gut, aber eben nicht herausragend. Sie schaffen es nicht, dass Publikum für sich einzunehmen und zu fesseln. Zum Glück gibt noch die beiden erfahrenen Kollegen. Maria Friedman und Michael Crawford sind Garanten für ausgezeichneten Gesang und vorzügliches Schauspiel. Maria Friedman spielt die ältere Halbschwester von Laura, Marian Halcombe. Ihr großer Song „All for Laura“ weckt zum Ende des ersten Akts das erste Mal tiefe Emotionen. Mit viel Hingabe und Gefühl stellt Maria Friedman ihr Können unter Beweis. Darüber hinaus behält sie das hohe schauspielerische Niveau als starke Frau mit Herz bei, das ihr für ihre Rolle im viel zu früh abgesetzten „Ragtime“ in diesem Frühjahr einen Olivier Award einbrachte.</p>
<p class="Body">Michael Crawford kehrt als Count Fosco wieder an den Ursprung seiner einzigartigen Karriere zurück. Das „Ur-Phantom“ hat den „Dance of the Vampires“-Flop am Broadway offenbar gut verkraftet. Denn auch wenn er in ein unförmiges Schaumstoffkostüm gesteckt wird und kaum einen kompletten Song solo singt, zeigt sich seine außergewöhnliche Klasse im Schauspiel. Wenn er die Bühne betritt, hält man unweigerlich die Luft an.</p>
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<p class="Body">Vor allem in seiner großen Szene im zweiten Akt bringt er als liebestoller, eitler Graf alle 1.800 Gäste im Palace Theatre zum Lachen. Er spielt mit den lebendigen Ratten und Mäusen in seinem oben beschriebenen Gemach als hätte er nie etwas anderes getan – wirklich großartig.</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Woman_in_White_files/shapeimage_6.png" alt="" width="310" height="399" /></div>
<p class="Body">Doch abgesehen von diesen beiden Ausnahmekünstlern und dem im Musicalbereich neuartigen Set-Design kann „The Woman in White“ die Hoffnungen kaum erfüllen. Die Musik von Andrew Lloyd Webber plätschert ungewöhnlich seicht dahin. Im Gegensatz zu „The Beautiful Game“ hat man nicht ganz so viele Begegnungen mit „Cats“, „Starlight Express“ oder „Jesus Christ Superstar“, doch ganz ohne Rückgriffe auf vorangegangene Produktionen geht es auch diesmal nicht. Und so findet man sich stilistisch recht häufig in Nähe von „Evita“ oder „Whistle Down The Wind“ wieder. Das vorab als Hitsingle veröffentlichte „I believe my Heart“ mag als Popversion noch ganz ansprechend sein, aber auf der Bühne wird es recht nüchtern und leidenschaftslos dargeboten, so dass es sich als Ohrwurm nicht etablieren kann.</p>
<p class="Body">Auch die Regiearbeit von Trevor Nunn erzeugt bedauerlicherweise Wiederkennungen. Einige Szenen sind absolut identisch zu „Les Misérables“. Sicherlich ist es nicht einfach, immer wieder das Rad neu zu erfinden, doch nur weil „The Woman in White“ ebenfalls in einer düsteren Zeit spielt und ein tragisches Thema hat, muss man die Darsteller noch lange auf den alten Markierungen von „LesMis“ platzieren, was bis zum Frühjahr noch im Palace Theatre zu sehen war.</p>
<p class="Body">Misst man dieses Werk mit deutschen Maßstäben wäre das Stück zum Scheitern verurteilt: die Geschichte ist zu dunkel, die Musik ist zu wenig lebendig und ohne Hitpotential, es gibt keine opulenten Kostüme oder großartigen Kulissen. Doch die Engländer bewerten ein Musical nach anderen Kriterien und so bleibt zu hoffen, dass es nicht bei der Ausweitung des Vorverkaufs bis September 2005 bleibt.</p>
<p class="paragraph_style_1" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Palace Theatre, London</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>18. Oktober 2004</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong>  Michael Crawford, Maria Friedman, Jill Paice</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> Andrew Lloyd Webber / Trevor Nunn<span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Tristram Kenton</span></div>
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