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	<title>Jan Ammann-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Jan Ammann-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Totgesagte leben länger – das gilt auch für Musicals!</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2016 10:01:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Gut zweieinhalb Jahre nachdem „Tanz der Vampire“ zum letzten Mal in Deutschland gespielt und mit großem medialen Brimborium verabschiedet wurde, feierte das Stück von Jim Steinman (Musik) und Michael Kunze (Texte) an gleicher Stelle, nämlich im Theater des Westens in Berlin, seine Wiederauferstehung. Was die Show diesmal besonders spannend machen sollte, war der geplante (!) ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="Body">Gut zweieinhalb Jahre nachdem „Tanz der Vampire“ zum letzten Mal in Deutschland gespielt und mit großem medialen Brimborium verabschiedet wurde, feierte das Stück von Jim Steinman (Musik) und Michael Kunze (Texte) an gleicher Stelle, nämlich im Theater des Westens in Berlin, seine Wiederauferstehung.</p>
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<p class="Body">Was die Show diesmal besonders spannend machen sollte, war der geplante (!) schnelle Darstellerwechsel bei Graf von Krolock. Zunächst übernahm mit Mark Seibert ein Vampir-Neuling die Rolle des Obervampirs, bevor ab Juli 2016 Jan Ammann seine scharfen Beißerchen aus Stuttgarter Zeiten wieder einsetzen konnte.</p>
<p class="Body">Bereits neunmal wurde „Tanz der Vampire“ in Deutschland und Österreich an verschiedenen Standorten mit unterschiedlich langen Spielzeiten gezeigt. Das Musical hat Kultstatus erlangt. Daher ist es nur zu verständlich, wenn es immer und immer wieder aus der Gruft geholt wird. Sukzessive veränderte sich die Show jedoch von den opulent ausgestatteten Ensuite-Produktionen in Wien und Stuttgart bis hin zur tourneefähigen Fassung, die in Berlin und München zu sehen ist. Diese Veränderungen betreffen nicht nur die immer „praktischer“ werdenden Kulissen, sondern auch das Orchester, welches von ursprünglich 28 Musikern auf nunmehr 10 geschrumpft ist. Solche harten Einschnitte bleiben natürlich nicht unbemerkt. Dass im gleichen Zug die Ticketpreise immer weiter ansteigen, führt in schöner Regelmäßigkeit zu hitzigen Diskussionen in der Branche, die aber bisher an der Stage Entertainment abprallen.</p>
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<p class="Body">Was in Berlin 2016 zunächst auffällt, sind die veränderten Filmsequenzen, die der fortschreitenden Digitaltechnik angepasst wurden. Sowohl der Eröffnungsfilm als auch der Zerfall des Schlosses am Ende wurden überarbeitet und sehen nun sehr viel moderner aus. Das Wirtshaus von Chagal und Rebecca wird mit jeder neuen Fassung immer schmaler, was u. a. auch an den deutlich steileren Treppen ins 1. OG zu erkennen ist. Ausladende Schneedekorationen an den Giebeln täuschen hierüber nicht hinweg. William Dudley hat zweckdienliche, tourfähige Kulissen geschaffen, die ihre Wirkung nicht verfehlen. Einzig wenn man den Vergleich mit Wien, Stuttgart oder <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="TdV_2004.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=1617">Hamburg</a></span> wagt, fällt dieses Downsizing teilweise stark ins Gewicht.</p>
<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/TdV_2016_files/shapeimage_1.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Auch das Portal zu Krolocks Schloss erinnert inzwischen mehr an eine Bleistiftzeichnung. Das Imposante dieses Bühnenbilds geht mit der fehlenden Tiefe fast vollends verloren. Der beeindruckende Effekt der von unten und oben hereinfahrenden Treppe zum Ballsaal fehlt ja schon seit Hamburg, aber dass sie nur noch von der Seite kommend das Bühnenbild komplettiert, ist traurig.</p>
<p class="Body">Doch die sehr gute Besetzung macht diese optischen Veränderungen vergessen: Tom van der Ven gibt einen sehr soften Alfred, der zunächst erstaunlich offensiv mit Magda flirtet, bevor er Sarah’s Charme erliegt. „Für Sarah“, dieses immer irgendwie zu süßliche, zu pathetische Solo, bringt van der Ven sehr unaufgeregt über die Rampe. Einzig sein Akzent fällt manchmal sehr auf. Er ist damit zwar nicht allein (auch Merel Zeeman alias Magda hört man deutlich ihre nicht-deutschprachigen Wurzeln an), aber muss das heutzutage wirklich noch sein?</p>
<p class="Body">Als Professor Abronsius stolpert rollendeckend Victor Petersen über die Bühne. Er ist herrlich schusselig und geht seinen Mitmenschen mit seinen Belehrungen wunderbar auf die Nerven. „Wahrheit“ (vielen besser bekannt als „Logik“)  ist eines seiner Highlights. Bei „Bücher, Bücher!“ verschluckt Petersen sehr viele Silben, was vor allem daran liegt, dass in diesem kurzen Song in sehr hohem Tempo unglaublich viel Text untergebracht ist. Diese Herausforderung kann nicht jeder meistern, doch mit seinem „Altherrencharme“ macht Petersen dies spielend wieder wett.</p>
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<p class="Body">Dieser Herbert ist nicht der verweichlichte Grafensohn, sondern weiß sehr genau, was er möchte. Zolygin vermag dies sehr gut umzusetzen.</p>
<p class="Body">Mit Anja Wendzel steht eine selbstbewusste, eigensinnige Sarah auf der Bühne. Sie überzeugt sowohl gesanglich als auch schauspielerisch auf ganzer Länge. Sie intoniert „Nie geseh’n“ mit viel Gefühl, legt viel Sehnsucht in die Interpretation von „Draußen ist Freiheit“ und vermag sich auch gegen den Grafen durchzusetzen: „Totale Finsternis“ strotzt nur so vor Energie! Ihre bösartige Seite darf sie dann zum Finale ausspielen. Ganz offensichtlich hat sie Spaß daran, eine blutrünstige Vampirlady zu sein, denn auch diese kurze Sequenz gelingt ihr äußerst glaubhaft.</p>
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<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/TdV_2016_files/shapeimage_3.png" alt="" /></div>
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<p class="Body">Jan Ammann ist ein sehr stattlicher Graf von Krolock. Seine Mimik ist wohl dosiert, ausladende Gestiken setzt er nur im Ausnahmefall ein und bleibt damit sehr undurchschaubar. Für Gänsehautschauer sorgen vor allem seine leisen Töne. Wenn der Bariton mit unendlich viel Gefühl die düstere Vergangenheit und tiefe Verzweiflung des Obervampirs intoniert, trifft er mitten ins Herz. Dass Graf von Krolock nicht aus Stein und weit entfernt von purer Menschenfeindlichkeit ist, wird bei „Unstillbare Gier“ auch dem Letzten im Zuschauerraum klar: So emotional und lyrisch habe ich diesen Song noch nie gehört!</p>
<p class="Body">Bei den rockigen Sequenzen presst er manchmal arg, was aber auch daran liegen könnte, dass er – wie alle anderen auch – sehr häufig mit der schlecht ausgesteuerten Tontechnik (Sound: Thomas Strebel) kämpft. Dies wird insbesondere bei „Totale Finsternis“ deutlich, wo sowohl Ammann als auch Wendzel ihre Mühe haben, sich gegen das viel zu laute Orchester durchzusetzen.</p>
<p class="Body">Weitere Beispiele für Mängel in Sachen Ton sind die Friedhofsszene („Ewigkeit“), in der die Sänger anfangs so gut wir gar nicht zu hören sind, und „Carpe Noctem“ – eigentlich eine mitreißende Rocknummer – wo die Solisten klingen als säßen sie in einer Blechdose.</p>
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<p class="Body">Nicolas Tenerani gibt einen herrlichen Chagal mit einer sehr präsenten Yvonne Köstler als Gattin Rebecca an seiner Seite. Auch wenn er immer haarscharf am Slapstick vorbeisegelt, glaubt man ihm den besorgten Vater. Als er feststellt, was er Magda mit seinem Biss angetan hat, legt er eine herzerfrischend komische Schusseligkeit an den Tag. Paolo Bianca hingegen überschreitet als Koukol regelmäßig die Grenze zur Comedy und nimmt der an</p>
<p class="Body">sich ekligen Figur damit etwas von ihrem Schrecken, was aber seitens der Regie durchaus so gewollt sein kann.</p>
<p class="Body">Weniger tuntig als in früheren Inszenierungen, dafür umso bedrohlicher wirkt Kirill Zolygin als Herbert. Er hat eine tolle Stimme, die sehr gut zu seinem berechnenden Auftreten passt.</p>
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<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/TdV_2016_files/shapeimage_5.png" alt="" /></div>
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<p class="Body">Dafür können auch die exzellenten Tänzerinnen und Tänzer kaum entschädigen: Vanni Viscusi hat Dennis Callahans Choreographien perfekt an die kleine Bühne angepasst. Doch wenn die Musik zum Störfaktor wird, kann man diese genialen Choreographien leider nicht mehr uneingeschränkt genießen.</p>
<p class="Body">Das Orchester, oder vielleicht besser die Band, unter der Leitung von Leif Klinkhardt klingt sehr gewöhnungsbedürftig: Allzu oft dominiert das Keyboard alle anderen Instrumente und manchmal sind dann wiederum die Drums so laut, dass man nichts anderes mehr hört. Hinzu kommt das offenbar gesteigerte Tempo einiger Songs, was bspw. Victor Petersen bei „Bücher, Bücher!“ zum Verhängnis wird. Einzig bei den „Roten Stiefeln“ überzeugen die zehn Musiker im immer kleiner werdenden Orchestergraben.</p>
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<p class="Body">Cornelius Baltus hat versucht, die Tourfassung so umfangreich und detailliert wie irgend möglich zu inszenieren. Dies gelingt über weite Strecken sehr gut. Die Casting-Abteilung der Stage Entertainment hat jedoch einen mindestens ebenso großen Anteil am Gelingen dieser Produktion, denn die Besetzung in Berlin ist sehr rollenkonform ausgewählt worden.</p>
<p class="Body">Nur 10 Tage nach der Derniere in Berlin werden die tanzenden Vampire in München begrüßt: Schon am 5. Oktober hebt sich der Vorhang im Deutschen Theater. Auch für diesen Tourstop konnte ein hochkarätiger Vampirgraf engagiert werden: Nachdem Jan Ammann die Spielzeit in Bayerns Hauptstadt eröffnet, wird Thomas Borchert ab November bis Mitte Januar zum Ball einladen.</p>
<p class="Body">Die nächste Station der Vampire wird dann Stuttgart sein – der Standort, an dem es bekanntermaßen die meisten und treuesten „Tanz der Vampire“ Fans gibt.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater des Westens, Berlin</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>22. September 2016</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong>  Jan Ammann, Anja Wendzel, Kirill Zolygin, Tom van der Ven, Victor Petersen</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  Jim Steinman / Cornelius Baltus<span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong>  Stage Entertainment</span></div>
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		<title>Moulin Rouge Story</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/moulin-rouge-story/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Dec 2015 12:36:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CDs]]></category>
		<category><![CDATA[Adrian Becker]]></category>
		<category><![CDATA[Drew Sarich]]></category>
		<category><![CDATA[Ethan Freeman]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Ammann]]></category>
		<category><![CDATA[Moulin Rouge Story]]></category>
		<category><![CDATA[Sabrina Weckerlin]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Adenberg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieses Album versetzt den Zuhörer spielend ans Moulin Rouge in Paris Schon bei der Ouvertüre hört man förmlich das Rauschen der samtigen Vorhänge im Moulin Rouge. Die schwungvoll-begeisternde und gleichzeitig geheimnisvolle Einladung ins Theater wird von Ethan Freeman als Direktor Joseph Oller geradezu zelebriert. In der Folge werden die weiteren Hauptakteure durch Stücke vorgestellt, die ...</p>
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<div class="text-content style_External_665_940">
<div class="style_2">
<h3 class="Body">Dieses Album versetzt den Zuhörer spielend ans Moulin Rouge in Paris</h3>
<p class="Body">Schon bei der Ouvertüre hört man förmlich das Rauschen der samtigen Vorhänge im Moulin Rouge. Die schwungvoll-begeisternde und gleichzeitig geheimnisvolle Einladung ins Theater wird von Ethan Freeman als Direktor Joseph Oller geradezu zelebriert.</p>
<p class="Body">In der Folge werden die weiteren Hauptakteure durch Stücke vorgestellt, die große Leidenschaft, viele Emotionen und tiefe Liebe erspüren lassen. „Unangepasst und frei“ ist hierfür ein Paradebeispiel.</p>
<p class="Body">Marc Schubrings Kompositionen machen schon nach 3-4 Songs unbedingt Lust auf mehr. Man hat sofort Bilder im Kopf, wie die Szenen auf der Bühne aussehen könnten, welche opulent-sexy Kostüme die Damen tragen und mit welcher Eleganz sich die Herren durch das Paris des ausklingenden 19. Jahrhunderts bewegen.</p>
<p class="Body">„Die schönste Unbekannte von Paris“ transportiert das Mystische und Sagenumwobene, das Isabelle bei ihren maskierten Auftritten im Moulin Rouge umgibt, allein schon durch die Melodie. Sabrina Weckerlins raue, aber deshalb nicht weniger gefühlvolle Stimme, kann den Wechsel zwischen Isabelles Lebenswelten – auf der einen Seite die Ehe mit dem verwitweten Aristokraten Henri, auf der anderen die romantisch-verklärte Theaterwelt – gut erfassen.</p>
<p class="Body">Im Booklet wird die komplette Handlung skizziert, inkl. Markierung der Szenen, in denen die 28 Songs auf diesem Album platziert sind. Das ist gerade bei kleineren Stücken eine sehr willkommene und heutzutage schon fast unübliche Art, den Zuhörer an das Stück heranzuführen. Zudem enthält das Booklet auch sämtliche Songtexte.</p>
<p class="Body">Das hochkarätige Ensemble mit Ethan Freeman als Theaterdirektor, Sabrina Weckerlin als junge Mutter, die aus ihrem goldenen Käfig ausbricht und dafür alles aufs Spiel setzt, Jan Ammann als Isabelles Gatte Henri, Drew Sarich als Isabelles Affäre Arsène und Adrian Becker als Isabelles „starke Schulter“ Maurice, begeistert in jedem Stück.</p>
<p class="Body">Henri muss als Witwer, den der Tod seiner ersten Frau nicht loslässt, erleben, wie sich seine zweite Frau, Isabelle, von ihm entfremdet. Ammann kann hier seine Stärken ausspielen und bringt die komplette Palette an Emotionen sehr überzeugend zu Gehör.</p>
<p class="Body">Drew Sarich gibt den Maler Arsène, der in Liebe zu Isabelle entbrennt und sie schließlich zu einer fatalen Affäre überredet, an deren Ende Isabelle vor den Scherben ihrer Ehe steht. Es macht Spaß, ihm in seiner Leidenschaft zuzuhören.</p>
<p class="Body">Die dramatische Entwicklung der Handlung ist auch in der Musik deutlich ablesbar. Wenn Isabelle Arsènes Drängen nachgibt, die beiden von Henri erwischt werden und Henri seine Frau daraufhin aus seinem Leben und dem Leben der gemeinsamen Tochter verstößt, ist dies sehr tragisch Schubring kann die verschiedenen Gefühle wie Liebe, Leidenschaft und Verzweiflung hervorragend intonieren. Bei „Was kann ein Mann ertragen?“ ist Jan Ammann kaum zu erkennen, so rau und verletzt klingt er in diesem Song.  Im Gegenzug dazu sprüht „Ich wird’ mich davon nie befrei’n“ vor Entschlusskraft und Zukunftsvision von Henri. Auch die Melodie hat eine schöne, richtungsweisende Energie.</p>
<p class="Body">Wolfgang Adenbergs Texte schmiegen sich perfekt an Schubrings Kompositionen. Man hört in jedem Stück, dass die beiden ein eingespieltes Team sind und schon viele Musicals gemeinsam geschaffen haben.</p>
<p class="Body">Maurices schwungvoller Walzer „Die Flügel der Mühle“ ist hierfür ein gutes Beispiel. Der Zuhörer fühlt sich nach Montmartre versetzt, das Lebensgefühl, das dieser Song vermittelt, passt perfekt zu Paris. Die Metapher, die Flügel der Mühle mit dem Hamsterrad des Lebens gleichzusetzen, funktioniert hervorragend.</p>
<p class="Body">Zum Ende hin zeigt Weckerlin noch einmal eine andere Facette: „Ich hatte alles“ offenbart Isbaelles tiefe Schuldgefühle auf, Weckerlin intoniert diese Erkenntnis sehr hart und kann die Läuterung der alternden Tänzerin auch akustisch glaubwürdig umsetzen.</p>
<p class="Body">Das Finale beginnt als Duett zwischen Isabelle und Henri, nimmt dann aber nach und nach Reprisen der verschiedenen Highlight-Themen der (inzwischen verstorbenen) Wegbegleiter der beiden mit auf. Mit diesem dramaturgischen Kniff schließt sich der Kreis perfekt und der Zuhörer lehnt sich beseelt im Sessel zurück.</p>
<p class="Body">„Moulin Rouge Story“ ist ein gelungenes, ausgezeichnet orchestriertes Album. Es gibt nichts daran auszusetzen – außer, dass man den Intendanten dieses Landes dringend dazu raten möchte, dieses Stück schnellstens bei sich auf die Bühne zu bringen.</p>
<p class="paragraph_style_1" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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		<title>Farbenblind</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/farbenblind/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2014 17:32:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entertainment-Shows]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Bieber]]></category>
		<category><![CDATA[Gruenspan]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Ammann]]></category>
		<category><![CDATA[Michaela Schober]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 29. März war der Hamburger Rockclub Gruenspan erneut Gastgeber für ein Musical-Konzert. Dieses Mal schickte sich Jan Ammann mit seiner Band und seinen Kollegen Andreas Bieber und Michaela Schober an, knapp 300 Gäste mit seiner musikalischen Vielseitigkeit zu begeistern. Schon die Eröffnungsnummer „I drove all night“ deutete an, wohin die Reise an diesem Abend ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content" class="bumper">Am 29. März war der Hamburger Rockclub Gruenspan erneut Gastgeber für ein Musical-Konzert. Dieses Mal schickte sich Jan Ammann mit seiner Band und seinen Kollegen Andreas Bieber und Michaela Schober an, knapp 300 Gäste mit seiner musikalischen Vielseitigkeit zu begeistern.</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Schon die Eröffnungsnummer „I drove all night“ deutete an, wohin die Reise an diesem Abend ging: Jan Ammann traf jeden Ton perfekt, sang jede Note aus, die Band unterstützte ihn mit viel Energie und das Publikum ging sofort mit. Schon bei der folgenden Nummer, „Farbenblind“, wollte man dem Drang nachgeben und einfach nur tanzen.</p>
<p class="Body">So souverän Jan Ammann während seiner Songs ist, so nervös wirkt er während der Zwischenmoderationen. Atemlos und fast schon gehetzt, bringt er diese hinter sich; mal siezt er, mal duzt er das Publikum. So ganz wohl scheint er sich in seiner Haut nicht zu fühlen. Doch die Ballade „Horizont“, die in einer wunderbaren Lichtstimmung arrangiert wurde, entschädigt für dieses kleine Manko.</p>
<p class="Body">Ammann kündigt die große Interpretationsgabe seines Gastes Andreas Bieber bewundernd an. Und er soll Recht behalten. „So kann das Leben sein“ (bekannt durch Helene Fischer) singt Bieber mit solch beeindruckender Mimik, man glaubt ihm jede noch so kleine Emotion. Diese Gabe würde auch Jan Ammann sehr gut zu Gesicht stehen. Denn er singt viele Stücke technisch perfekt, doch in seinem Gesicht, in seinen Augen kann man nicht ablesen, dass er die Songs auch wirklich fühlt.</p>
<p class="Body">Hört man sich die gleichnamige Studio-CD an, glaubt man Ammann jede Geschichte, die er mit den Songs erzählt . Live gesungen, zumal mit der großartigen Band unter der bewährten Leitung von Marina Kommissartchik, kommen die Stücke sehr professionell und technisch einwandfrei beim Publikum an. Doch leider schleicht sich immer mal wieder ein Eindruck der Gefühlskälte ein. Es fällt schwer, einem so talentierten und vielseitigen Sänger nahezulegen, dass er weniger perfekt agieren bzw. singen soll, um dadurch nahbarer und glaubhafter zu werden, denn er macht ja im Grund genommen nichts falsch. Aber es sind gerade die kleinen Momente mit seinen Kollegen, in denen diese fehlende Authentizität durchblitz,. bspw. wenn er mit Michaela Schober „Eilands en Oceanen“ singt.</p>
<p class="Body">Mit letztgenanntem Song bzw. der Rezitation von dessen deutscher Übersetzung empfiehlt sich Jan Ammann als Hörbuchsprecher, denn sein Timbre zieht jeden Zuhörer sofort in seinen Bann und lässt ihn nicht mehr los.</p>
<p class="Body">Dass Ammann sich in verschiedenen Genres zuhause fühlt, machen seine spielerischen Genrewechsel deutlich: von Schlager zu Chanson, von Comedy zu Deutschpop – alle Hürden nimmt er mit spielerischer Leichtigkeit. Da verzeiht man, dass es ihm mit Rock („In the name of love“) und NDW nicht ganz gelingt zu überzeugen.</p>
<p class="Body">Es ist insbesondere die Vielseitigkeit der Stilrichtungen, die an diesem Abend gestreift werden, die in Erinnerung bleibt. Man fühlt sich an Konzerte von Josh Groban erinnert, der sein Cross-Over-Talent nachdrücklich unter Beweis gestellt hat.</p>
<p class="Body">Für Jan Ammann hätte man sich jedoch einen etwas einheitlicheren roten Faden gewünscht. Die Macher des Konzerts tun ihrem Protagonisten keinen Gefallen, die Gäste herausragende Stücke wie den Maggie Reilly Hit „To France“ (Schober) oder den sehr eigen interpretierten Joni Mitchell Klassiker „Both Sides Now“ (Bieber) singen zu lassen, während der Namensgeber des Konzerts mit dem wunderschönen „La prima vez“ am Ende fast untergeht.</p>
<p class="Body">Die unzähligen Fans von Jan Ammann stört dies jedoch nicht. Sie feiern ihren Star frenetisch, bejubeln die putzig inszenierte „Wellness“-Szene mit Strubbelfrisur und geschmackvoll-braunem Hausanzug, schütten sich aus vor Lachen, wenn Ammann und Schober von Texthängern bei „Hey Jude“ erzählen und feiern mit ihm ein 80er Jahre Party-Finale.</p>
<p class="Body">Das „Farbenblind“-Konzert bleibt vor allem wegen seiner Professionalität in Erinnerung: Das Lichtdesign ist nicht über-kreativ und sorgt immer für die richtige Stimmung auf der Bühne. Die Tontechniker haben sogar die schwierigen Bedingungen im Gruenspan gemeistert (auch wenn die Band im hinteren Drittel des Saals, unterhalb des Balkons etwas dumpf klang). Die achtköpfige Band begeistert mit jedem Ton und sorgt so für ein rundum gelungenes Gesamterlebnis. Die Gastsänger bestechen durch tolle Stimmen und eine beeindruckende Interpretationsfähigkeit. Last but not least, zeigt Jan Ammann ein weiteres Mal, dass er „nicht nur“ das Musicalfach beherrscht, sondern sein Publikum durch eine unerwartete musikalische Vielseitigkeit überraschen und begeistern kann.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <a title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></em></p>
</div>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Gruenspan, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung:</span></strong> 29. März 2014</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Sänger:</span></strong> Jan Ammann, Michaela Schober, Andreas Bieber</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> Andreas Luketa</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos: </span></strong> Stephan Drewianka</span></div>
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		<title>Farbenblind</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/farbenblind-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Feb 2014 13:25:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CDs]]></category>
		<category><![CDATA[Farbenblind]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Ammann]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Berührende Geschichten auf höchstem Niveau intoniert Dass Jan Ammann eine der lyrischsten Stimmfarben auf dem deutschen Musicalmarkt hat, bewies er bereits auf seinem letzten Album „Lampenfieber“ und zahlreichen Solokonzerten. Mit seinem neuen Album „Farbenblind“ legt er ein abwechslungsreiches Song-Potpourri vor, in dem von Deutschpop über Chanson bis hin zu Jazz und Comedy alles enthalten ist. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Berührende Geschichten auf höchstem Niveau intoniert</h3>
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<p class="Body">Dass Jan Ammann eine der lyrischsten Stimmfarben auf dem deutschen Musicalmarkt hat, bewies er bereits auf seinem letzten Album „<span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="Lampenfieber_CD_2012.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=1502">Lampenfieber</a></span>“ und zahlreichen Solokonzerten.</p>
<p class="Body">Mit seinem neuen Album „Farbenblind“ legt er ein abwechslungsreiches Song-Potpourri vor, in dem von Deutschpop über Chanson bis hin zu Jazz und Comedy alles enthalten ist. Das Besondere an dieser CD ist jedoch nicht allein die Vielseitigkeit der Stilrichtungen und das völlige Fehlen von Musicalklassikern. Vielmehr sind es die unterschiedlichen  Geschichten, die mit jedem einzelnen Stück erzählt werden. Mal muss man unweigerlich schmunzeln („Wellness“, „Hühnchen in Champagner“), mal kann man sich förmlich in den Song fallen und sich einfach nur treiben lassen („Horizont“).</p>
<p class="Body">Das Album stellt eindrucksvoll unter Beweis, dass Musicaldarsteller nicht nur auf Musicalsongs festgelegt werden sollten. Jan Ammann kann sich ganz offensichtlich mit verschiedensten Stilrichtungen nicht nur arrangieren, sondern sehr überzeugend in die unterschiedlichen Genres hineinversetzen. Er erzählt die Songs sängerisch so einfühlsam, dass man meinen könnte, er hätte selbst Erlebtes in den Songs verarbeitet und die Stücke selbst geschrieben. Doch weit gefehlt. Zwölf der 14 Songs stammen aus der Feder von Thomas Zaufke und Rainer Bielfeldt &#8211; beide mehr als erfahrene Könner ihres Fachs. Kein Wunder, dass sie so gut ins Ohr gehen.</p>
<p class="Body">Auch die Instrumentierung ist sehr gelungen. Acht Musiker begleiten den Sänger mit lupenreinem Sound auf diesem in allen Bereichen sehr angenehmen Studioalbum. Man findet auch bei genauem Hinhören kein Haar in der sprichwörtlichen Suppe.</p>
<p class="Body">„Farbenblind“ ist keine Aneinanderreihung von Musicalhits, das Album erfüllt ganz sicher nicht die Erwartungen all jener, die zum x-ten Mal Jan Ammanns Interpretationen von König Ludwig II. oder Graf von Krolock hören möchten. Stattdessen erweitert Jan Ammann den Horizont seiner Zuhörer und wird sie mit dieser emotionalen Reise sicherlich begeistern.</p>
<p class="paragraph_style_1" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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		<title>Gentlemen of Musical</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/gentlemen-of-musical/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 17:39:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entertainment-Shows]]></category>
		<category><![CDATA[Ebertbad]]></category>
		<category><![CDATA[Gentlemen of Musical]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Ammann]]></category>
		<category><![CDATA[Kevin Tarte]]></category>
		<category><![CDATA[Michaela Schober]]></category>
		<category><![CDATA[Nicole Mühle]]></category>
		<category><![CDATA[Oberhausen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Publikum im ausverkauften Ebertbad Oberhausen wurde fast zweieinhalb Stunden ausgezeichnet von Jan Ammann und Kevin Tarte unterhalten. Die Songauswahl, die den zu erwartenden Standards aus „Tanz der Vampire“ und „Ludwig II.“ einen angemessenen Raum ließ, gefiel vor allem wegen zahlreicher Stücke abseits großer Musical-Welthits, die den beiden „Gentlemen of Musical“ ihre komplette stimmliche Bandbreite ...</p>
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<p>Das Publikum im ausverkauften Ebertbad Oberhausen wurde fast zweieinhalb Stunden ausgezeichnet von Jan Ammann und Kevin Tarte unterhalten. Die Songauswahl, die den zu erwartenden Standards aus „Tanz der Vampire“ und „Ludwig II.“ einen angemessenen Raum ließ, gefiel vor allem wegen zahlreicher Stücke abseits großer Musical-Welthits, die den beiden „Gentlemen of Musical“ ihre komplette stimmliche Bandbreite abforderte.</p>
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<p class="Body">Die Variation englischer und deutscher Songs machte vielleicht nicht jeden im Publikum glücklich, doch sie passte perfekt, repräsentieren die beiden Künstler doch die deutsche und amerikanische Musicalwelt.</p>
<p class="Body">Unterstützt wurden Ammann und Tarte von Michaela Schober und Nicole Mühle, wobei gerade Letztere einen für einen „Herrenabend“ doch etwas zu deutlichen Kontrast bildete.</p>
<p class="Body">Die Moderationen waren sehr charmant, persönlich, kurzweilig und schlichtweg schlecht abgesprochen. Mehr als einmal stockte der Ablauf, weil mann sich auf der Bühne nicht sicher war, was als nächstes auf dem Programm stand. Doch die ehrliche und sympathische Art, wie Ammann und Tarte damit umgingen, hat die Stimmung immer wieder aufgeheitert.</p>
<p class="Body">So gut die qualitativ hochwertige und anspruchsvolle Songauswahl war; die musikalische Grundrichtung des Konzerts war eher getragen und melancholisch. Wie Kevin Tarte im Laufe des Abends selbst sagte, könnte das nächste Programm gern etwas fröhlicher werden, denn dass die beiden Gastgeber über ausreichend komödiantisches Können verfügen, blitzte auch bei „Gentlemen of Musical“ immer wieder durch.</p>
<p class="Body">Das Auftaktduett „You&#8217;re nothing without me“ aus „City of Angels“ ging genau in diese Richtung. Jan Ammann und Kevin Tarte warfen sich die Bälle zu, zogen sich gegenseitig augenzwinkernd auf und versprühten gute Laune en masse.</p>
<p class="Body">Neben Ausflügen in die Werke von Sondheim, Boublil/Schönberg und Lloyd Webber kam auch das große Thema Liebe bei den „Gentlemen of Musical“ nicht zu kurz. Während man den Eindruck gewann, dass sich Tarte mit George Michaels „Kissing a Fool“ nicht so recht wohl fühlte, beeindruckte Ammann mit einer lyrischen, feingeistigen Interpretation von „Gib auf Deine Seele acht“. „The Rose“ (bekannt durch Bette Midler und LeAnn Rimes) wurde zweistimmig arrangiert und nahm die Stimmen der beiden Sänger perfekt auf. Leider galt dies nicht für alle Arrangements an diesem Abend.</p>
<p class="Body">Den Auftakt zum zweiten Akt bildete der obligatorische Ausflug in Krolocks Gruft. Bei zwei erfahrenen Grafen auf der Bühne mehr als selbstverständlich. Die erfrischende Darbietung der „Einladung zum Ball“, bei der sich Michaela Schober als Sarah vergeblich gegen die Anziehungskraft gleich zweier Vampirgrafen wehrte, wurde vom Publikum frenetisch bejubelt.</p>
<p class="Body">Nach diesem Showstopper zeigten die beiden Sänger ihre persönliche Seite und gaben jeweils einen Song zum Besten, der ihnen viel bedeutet. Kevin Tarte entschied sich für „Don&#8217;t cry out loud“ &#8211; ein Song, der viel Kraft verliehen kann, wenn man sich den Text einmal genau anhört. Jan Ammann band seinen Wunschsong „I remember L. A.“ in einen privaten Kontext ein und man spürte, wie sehr ihm dieses Stück am Herzen liegt.</p>
<p class="Body">Im folgenden Wildhorn-Block stieß Jan Ammann an seine Grenzen. „Der Mann, der ich einst war“ („Der Graf von Monte Christo“) forderte ihm etwas zuviel ab. Kevin Tarte glänzte hingegen mit einem sehr guten „This is the moment“ („Jekyll &amp; Hyde“). Doch schon im nächsten Duett konnte Ammann wieder aus dem Vollen schöpfen und legte mit Nicole Mühle ein wunderschönes „In Palästen geboren“ hin, gefolgt von einem brillanten „Geliebte Berge“ &#8211; beide Songs aus „Ludwig II.“</p>
<p class="Body">Zum Finale wurde es mit Leonard Cohens „Hallelujah“ kurz noch einmal sehr ernst. Das Duett der beiden guten Freunde Jan Ammann und Kevin Tarte berührte tief. Mit dem Burt Bacharach-Klassiker „That&#8217;s what friends are for“ und „Smile“ (vor allem bekannt durch Josh Groban) endete das Konzert in einer nachdenklichen Stimmung, die das Publikum aber nicht davon abhielt, seine Stars minutenlang mit stehenden Ovationen zu feiern.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <a title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_104">
<div class="style_3"><span class="Bold">Theater:</span> Ebertbad, Oberhausen<br />
<span class="Bold">Besuchte Vorstellung:</span> 26. April 2013<br />
<span class="Bold">Sänger:</span> Jan Ammann, Kevin Tarte, Michaela Schober, Nicole Mühle<br />
<span class="Bold">Fotos:</span> Stephan Drewianka</div>
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		<title>Dir gehört mein Herz</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/dir-gehoert-mein-herz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Dec 2012 16:44:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entertainment-Shows]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Klaws]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Ammann]]></category>
		<category><![CDATA[Nadja Scheiwiller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alexander Klaws erstes Solokonzert spiegelt seinen musikalischen Werdegang vom Gewinn der 1. DSDS-Staffel 2003 bis zur Titelrolle in „Tarzan“ (seit 2010) wider. Alle wichtigen Meilensteine finden ihren Raum: Mit dem großen „Tarzan“-Block, in dem Alexander Klaws und Nadja Scheiwiller die Erfahrungen aus ihren Engagements beim Disney-Musical ausspielen konnten, war das Publikum bereits restlos glücklich. Auch ...</p>
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<div id="body_content" class="bumper">Alexander Klaws erstes Solokonzert spiegelt seinen musikalischen Werdegang vom Gewinn der 1. DSDS-Staffel 2003 bis zur Titelrolle in „Tarzan“ (seit 2010) wider. Alle wichtigen Meilensteine finden ihren Raum: Mit dem großen „Tarzan“-Block, in dem Alexander Klaws und Nadja Scheiwiller die Erfahrungen aus ihren Engagements beim Disney-Musical ausspielen konnten, war das Publikum bereits restlos glücklich. Auch die Songs aus „Tanz der Vampire“ mit einem überragenden Jan Ammann als Vampirgraf, Alexander Klaws als Alfred und Nadja Scheiwiller als Sarah bedienten die Erwartungshaltung der Hamburger Zuschauer.</p>
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<div class="text-content style_External_390_285">
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<p class="Body">Doch es gibt viele weitere, prägende Stationen im Leben des 29-jährigen Klaws. Mit sehr sympathischen, persönlichen Anekdoten erläuterte er die Auswahl der Stücke: „Starlight Express“, weil es das erste Musical war, das er je gesehen hat, „Heut ist der Tag“, weil er damit Musicalluft geschnuppert und daraufhin seine Ausbildung an der Joop van den Ende Academy gemacht hat.</p>
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<div class="tinyText">Auch Songs aus seinem aktuellen Album „Für alle Zeiten“ hatte er im Gepäck. Vermutlich haben wenige damit gerechnet, dass Klaws auch an die Zeiten bei DSDS erinnert, doch mit „Take me tonight“ geht er ganz an den Anfang seiner Karriere zurück. Amüsant ist der Castingshow-Hit „We have a dream“, das alle drei Sänger gemeinsam präsentierten. Mit einem Augenzwinkern ist auch der meistgespielte und meist gesungene Song gut zu ertragen.</div>
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<div class="text-content style_External_671_755">
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<p class="Body">Mit einem musikalischen Ausflug in die österreichische Hauptstadt bewies Alexander Klaws seine stimmliche Reife. Als Rudolf („Wohin führt mein Weg“) überzeugte er mit viel Gefühl und das energiegeladene Duett mit Jan Ammann als Tod („Die Schatten werden länger“ aus &#8218;Elisabeth&#8216;) sorgte trotz oder gerade wegen des sparsamen Stagings für den einzigen richtigen Gänsehaut-Moment des Abends. Ungewöhnlich war das Solo „Zeit in einer Flasche“ aus &#8218;Rebecca&#8216; – interpretiert von Jan Ammann. Im Bühnenstück wird dieser Song von der weiblichen Protagonistin „Ich“ gesungen.</p>
<p class="Body">Herausragend spielten die drei Musiker auf, die alle Songs in voller Klangbreite live intonierten: am Flügel die konzerterprobte, brillante Marina Komissartchik, die Percussions bearbeitete Matthias Plewka und an der Gitarre war Thomas Spies in Aktion.</p>
<p class="Body">In den Balladen wurde deutlich, wie sehr die Stimmen von Scheiwiller und Klaws harmonieren („With you“ aus &#8218;Ghost&#8216;). Bedauerlich war, dass es beiden bei „Who wants to live forever“ an Druck fehlte und der Rocksong daher etwas deplatziert wirkte. Mit „Zurück zu Dir“ versöhnte Klaws jedoch für diesen Schnitzer&#8230;</p>
<p class="Body">Der bald 25-jährige „Starlight Express“ bekam mit fünf Songs ein überraschend großes Zeitfenster: Jan Ammann überzeugte mit „Pumpin Iron“ nicht nur stimmlich, sondern ließ auch ordentlich die Muskeln spielen. Eine ähnlich große Portion Selbstironie zeigte auch Alexander Klaws in den Duetten mit der ihn als Pearl anhimmelnden Nadja Scheiwiller. Ein wunderbar entstaubter Musical-Klassiker!</p>
<p class="Body">Deutlich wurde jedoch, dass das Haus im Park im Süden Hamburgs sehr begrenzte technische Möglichkeiten hat: Gerade bei den hohen Tönen gelang die Anlage an ihre Grenzen. Auch der übermäßige Hall, der über die Stimmen von Alexander Klaws und Nadja Scheiwiller gelegt wurde, störte zusehends.</p>
<p class="Body">Im abschließenden Abschnitt mit Filmhits legte Jan Ammann noch einmal alles Gefühl in „Halt mich“ aus &#8218;Zabou&#8216;, Klaws überzeugte mit „Free like the wind“ aus &#8218;Held der Gladiatoren&#8216; und Nadja Scheiwiller  steuert ihren Teil mit „If I can&#8217;t have you“ aus &#8218;Saturday Night Fever&#8216; bei. Leider mangelte es ihr ein wenig an Energie, was jedoch von Alexander Klaws bei „Immortality“ von den Bee Gees wieder wett gemacht wurde.</p>
<p class="Body">Zwischendurch sorgten die drei Sänger für komische Momente, weil ganz offensichtlich nicht abgestimmt war, wer wann welchen Stuhl, Mikrofonständer usw. benötigt. Gerade dieses entspannte Geplänkel und die charmanten, improvisierten und von Nervosität getragenen Moderationen von Alexander Klaws sorgen für Nähe zwischen Künstlern und Publikum. Sicherlich könnte man den Moderationen einen professionellen Schliff geben, aber damit ginge viel Authentizität verloren. Denn diese natürliche Schüchternheit macht den Sänger Klaws sehr sympathisch.</p>
<p class="Body">Mit dem Song „Danke“ verabschiedete sich Alexander Klaws von einem sehr begeisterten Publikum und entließ es in den Hamburger Eisregen, nicht jedoch, ohne alle nach Tecklenburg einzuladen, wo er im Sommer 2013 als Ranger im „Schuh des Manitu“ sein, wie an diesem Abend gesehen, durchaus vorhandenes komisches Talent unter Beweis stellen wird.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
erschienen in <a title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></p>
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<div class="text-content style_External_270_104">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Lichtburg, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>14. Dezember 2012</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Sänger:</span> </strong>Alexander Klaws, Nadja Scheiwiller, Jan Ammann</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span> </strong>Stephan Drewianka</span></div>
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