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	<title>Hauke Wendt-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Hauke Wendt-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Eine sehr stimmige Inszenierung mit vielversprechenden Absolventen</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Jul 2017 20:48:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2017]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das First Stage Theater in Hamburg wird von der Stage School Hamburg als Heimatbühne genutzt: Studenten zeigen in den „Monday Nights“ ihr Können, Absolventen empfehlen sich in professionellen Abschlussproduktionen für erste Engagements an deutschen Theatern. So auch in diesem Jahr – 23 Absolventen zeigen im sexy-anrüchigen „Chicago“, was sie in den letzten Jahren gelernt haben. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das First Stage Theater in Hamburg wird von der Stage School Hamburg als Heimatbühne genutzt: Studenten zeigen in den „Monday Nights“ ihr Können, Absolventen empfehlen sich in professionellen Abschlussproduktionen für erste Engagements an deutschen Theatern. So auch in diesem Jahr – 23 Absolventen zeigen im sexy-anrüchigen „Chicago“, was sie in den letzten Jahren gelernt haben.</p>
<p>Passend zur düsteren Story erklingt die Ouvertüre bei geschlossenem Vorhang. Schon hier wird klar, die vierköpfige Band (Musikalische Leitung: Hauke Wendt) beherrscht ihr Handwerk!</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2001 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/07/Chicago-Hamburg-Musical-400x242.jpg" alt="" width="400" height="242" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/07/Chicago-Hamburg-Musical-400x242.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/07/Chicago-Hamburg-Musical-768x465.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/07/Chicago-Hamburg-Musical.jpg 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Der Vorhang öffnet sich und gibt den Blick frei auf einen von der Band eingerahmten Halbkreis aus Stühlen, auf dem nach und nach in sexy Dessous gekleidete Damen Platz nehmen.</p>
<p>Allein die Optik der in schwarz gehaltenen Bühne in Kombination mit den rot-schwarzen Dessous ist schon aller Ehren wert. Die Herren sind passend dazu in schwarze Hosen und rote Hemden gewandet. Im Laufe des Abends lernt das Publikum, dass es wirklich nicht mehr braucht, um die mörderische Geschichte von Roxie Hart und Velma Kelly zu erzählen. Dennis Schulze und Huong Schulze-Steffen zeichnen für diesen hervorragenden ersten Eindruck verantwortlich.</p>
<p>„So viel Jazz“ offenbart dann direkt das nächste Juwel dieser Produktion: Hannah Leser als Velma Kelly. Ihre Stimme passt perfekt zu John Kanders Kompositionen und ihre perfekten Bewegungen zeigen bis in die Fingerspitze, was Bob Fosse’s Choreographien so einmalig macht.</p>
<p>Hingegen hat Sharon Berlinghoff viel Soul in der Stimme und gibt die naiv-berechnende Roxie Hart sehr glaubhaft. Gerade im Duett harmonieren Leser und Berlinghoff ideal. Sie scheinen schon jetzt ihre Paraderollen gefunden zu haben.</p>
<p>Den weltbekannten „Cell Block Tango“ hat Regisseurin Jacqui Dunnley-Wendt sehr intensiv inszeniert. Die Damen halten lange Eisenstangen in den Händen, die Assoziationen sowohl zum Pole Dance als auch zu Gefängnisgittern wecken. Diese Stangen werden optisch wie akustisch sehr clever eingesetzt. Eine wirklich tolle Szene!</p>
<p>Melanie Kastaun gibt eine resolute Mama Morton. Stimmlich kann sie diese „gewaltige“ Persönlichkeit zwar (noch) nicht ausfüllen, aber man erkennt ihr Potential.</p>
<p>Als gewitzter Anwalt Billy Flynn ist Niklas Lundbien zu erleben. So ganz wohl fühlt er sich mit der Rolle des non-chalanten Frauenverstehers scheinbar nicht, denn sowohl gesanglich als auch schauspielerisch kann er mit den weiblichen Protagonisten nicht mithalten. Manches Mal wirkt er gar wir eine Karikatur des vermeintlichen Mörderinnen-Helfers. Dennoch gelingt „Razzle Dazzle“ – einmal mehr auch dank der Choreographien, für die in Hamburg ebenfalls Regisseurin Jacqui Dunnley-Wendt mit Unterstützng von Saskia Kiselowa verantwortlich zeichnet &#8211; sehr gut.</p>
<p>Till Jochheim gibt den bedauernswerten gehörten Ehemann Amos Hart. Sein „Mr. Zellophan“ trieft nur so vor Mitleid, und Jochheim bringt diese Emotionen sehr gekonnt über die Rampe.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2003 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/07/DSC_7266-267x400.jpg" alt="" width="267" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/07/DSC_7266-267x400.jpg 267w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/07/DSC_7266.jpg 534w" sizes="(max-width: 267px) 100vw, 267px" />Etwas verwirrend in dieser Inszenierung sind die Erzähler, der dem Publikum öfter die kommende Gesangsszene erläutert. Notwendig ist dies nicht wirklich.</p>
<p>Ein hübscher Kniff sind dagegen die Kulissen (Betten, Tische, Gerichtssaal), die kurzerhand aus unterschiedlich arrangierten Stühlen und Holzplatten zusammengesetzt werden. Auch hier erreicht Multitalent Jacqui Dunnley-Wendt mit wenig Aufwand einen größtmöglichen Effekt.</p>
<p>Die Energie und das hohe Tempo mit dem dieses Ensemble durch anspruchsvollste Choreographien tanzt und weltbekannte Songs darbietet, sind ansteckend.</p>
<p>Dunnley-Wendt hat „Chicago“ mit viel Augenzwinkern inszeniert. Das Publikum hat beispielsweise bei Roxies Aussage vor Gericht sehr viel zu lachen. Die nachgestellten Szenen mit ihrem Mordopfer Fred Casely (mit guten dosiertem Slapstick dargestellt von Lukas Janisch) sind sehr lustig.</p>
<p>Auch die scheinbar erzkonservative Reporterin Mary Sunshine, die sich im zweiten Akt „überraschenderweise“ als Mann entpuppt, ist sehr amüsant. Arthur Polle spielt diese Rolle sehr gut und überzeugt auch gesanglich in den hohen Lagen. Dennoch bleibt ihm auch Zeit, in anderen Szenen sein ausgeprägtes Talent für Bob Fosse’s Choreographien unter Beweis zu stellen.</p>
<p>Beim finalen „Nowadays / Hot Honey Rag“ zeigt sich einmal mehr die hohe Qualität der Ausbildung an der Stage School. Hannah Leser ist eine exzellente Schauspielerin, die die Rolle der Velma mimisch und tänzerisch genauso brillant meistert wie gesanglich. Da Velma Kelly und „Chicago“ jedoch sehr speziell sind, darf man gespannt sein, wie überzeugend Leser in anderen Rollen ist.</p>
<p>Auch Sharon Berlinghoff blüht als Roxie Hart auf. Ihre permanent geschürzten Lippen sind genauso perfekt wie ihre vermeintliche Schusseligkeit und die gut gespielte Abhängigkeit von einem Mann, der ihr sagt, wo es lang geht.</p>
<p>„Chicago“ in Hamburg ist sehenswert! Der dosierte Einsatz von Kulissen und Kostümen gibt den Akteuren viel Raum, ihre Rollen auszufüllen. Dies gelingt den diesjährigen Absolventen der Stage School größtenteils sehr gut. Aber wie immer bei solchen Abschlussveranstaltungen wird auch deutlich, wo jeder und jede Einzelne seine / ihre Stärken und Schwächen hat. Und so bleibt es nicht aus, dass nicht alle Choreographien 100 %ig synchron sind oder alle Töne getroffen werden. Doch das gehört dazu und mindert in diesem Fall den Theatergenuss nicht im Geringsten!</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> First Stage Theater, Hamburg</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 30. Juni 2017</span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Darsteller:</strong> Hannah Leser, Sharon Berlinghoff, Niklas Lundßien, Melanie Kastaun, Till Jochheim, Arthur Polle, Lukas Janisch und weitere Absolventen der Stage School Hamburg</span></span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  John Kander / Jacqui Dunnley-Wendt</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Dennis Mundowski<br />
</span></div>
</div>
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		<title>Hairspray Jr. &#8211; auch in abgespeckter Form mitreißend</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jun 2014 12:14:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2014]]></category>
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		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Jacqueline Dunnley-Wendt]]></category>
		<category><![CDATA[Julian Fernandez]]></category>
		<category><![CDATA[Kampnagel]]></category>
		<category><![CDATA[Maria K. Nissen]]></category>
		<category><![CDATA[Sina Bertram]]></category>
		<category><![CDATA[Timon Brandenberg]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">In diesem Jahr haben sich die Absolventen der Stage School Hamburg das Feelgood-Musical „Hairspray“ ausgesucht. Fünfzehn Vorstellungen der schwungvollen, bunten 1960er Jahre Show gingen auf Kampnagel über die Bühne.</p>
<p class="Body">Natürlich musste das Stück ein wenig gekürzt werden, was zum dem Zusatz „Jr.“ im Titel führte: So entwickelt sich das turbulente Leben von Tracy Turnblad in einer Stunde und vierzig Minuten und ist damit fast eine Stunde kürzer als die originale Broadway-Fassung. Dennoch stehen ganze 22 Absolventinnen und Absolventen auf der Bühne und füllen jede Szene mit Energie und Lebensfreude.</p>
<p class="Body">Was sofort ins Auge fällt, sind die wunderbar authentischen Kostüme der beginnenden 1960 Jahre: Übergroße Hemdkragen, schrille Farbmixe und Muster, die einem die Tränen in die Augen treiben treffen auf Kleiderschnitte, die von Petticoat bis Pencilskirt die komplette modeschöpferische Bandbreite abdecken.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_957">
<div class="style_2">
<p class="Body">Da hat sich die Zusammenarbeit mit BB Promotion und Creative Partners ganz klar gelohnt. Das kann man jedoch für die Fatsuits von Tracy und Edna leider nicht sagen. Die beiden Damen wirken sehr unförmig, da ihre „Füllmasse“ irgendwie seltsam unnatürlich und zusammengeknautscht aussieht.</p>
<p class="Body">Regie, Choreographie und musikalische Leitung lagen wie schon im vergangenen Jahr in den Händen des Kreativ-Paars Jacqueline Dunnley-Wendt und Hauke Wendt. Die Show sprüht vor Elan und die mitreißenden Choreographien sorgen im Publikum sofort für wippende Füße. Auch die Dialoge von Jörn Ingwersen und Heiko Wohlgemuth verfehlen ihre Wirkung nicht. Leider kommen diese manchmal etwas schleppend, so dass es zu unnötigen Pausen kommt, die den Spielfluss stören. Dennoch haben die Zuschauer im Laufe des Abends viel zu lachen. Wenn die tumbe Vorzeige-Blondine Amber von Tussle sich – im Fernsehstudio von Motormouth Maybelle stehend &#8211; darüber beklagt, „allein in einem Haufen Minderheiten“ zu sein, ist das schon herrlich. Deutlich trashiger daher kommt da schon Tracys Gefängnis-Weisheit: „Sie können uns am küssen hindern, aber nicht am singen!“</p>
<p class="Body">Manches Mal schrammt die Inszenierung tatsächlich haarscharf an einer Parodie vorbei. So zum Beispiel in Link Larkins großem Solo „ich und Du“, wo man den Darstellern kaum noch Authentizität bescheinigen kann. Doch es gibt auch viele gelungene Szenen wie bspw. „Mama, ich bin nicht mehr klein“, wo sich die Töchter Tracy, Penny und Amber gegen die Fürsorge ihrer Mütter auflehnen – so unterschiedlich diese auch sein mag. Schon in dieser Szene wird deutlich, dass das Zusammenspiel von Maria Kristina Nissen und Timon Brandenberg alias Tracy und Edna Turnblad ausgezeichnet ist. Die beiden Nachwuchsdarsteller sind eine sehr gute Einheit auf der Bühne.</p>
<p class="Body">Nissens Spielfreude überträgt sich auf alle, mit denen sie in einer Szene zu sehen ist. Ihre großen, unschuldigen Kulleraugen bilden einen wunderbaren Gegensatz zu dem sonst so burschikosen Wesen der Tracy Turnblad. Auch stimmlich wird sie der Hauptrolle dieses Stücks gerecht.</p>
<p class="Body">Eine weitere Stimme, die dem Zuschauer im Ohr bleibt, ist Stephanie Bramlages, die als Motormouth Maybelle für den richtigen Soul sorgt. Auch wenn sie vielleicht optisch nicht ganz dem Klischee der afroamerikanischen Rebellin entspricht und ihre affektierte Gestik sehr aufgesetzt wirkt, ihre klare, saubere Stimme, mit der sie auch noch den letzten Ton voll aussingt, entschädigt dafür.</p>
<p class="Body">Nicht nur durch seine samtige Stimme, sondern auch durch seinen bemerkenswerten Hüftschwung empfiehlt sich Dennis Schulze als Seaweed J. Stubbs. Schulze liefert in allen Ausbildungskategorien ein überaus ansprechendes Gesamtpaket ab. Dass seine asiatische Herkunft sich nicht ganz mit dem afroamerikanischen Rollenprofil deckt, fällt in manchen Dialogen auf, aber ansonsten nicht weiter ins Gewicht.</p>
<p class="Body">Schauspielerisch ragen Sina Bertram und Kristina Neuwert aus der Riege ihrer Kolleginnen deutlich hervor. Bertram überzeugt als überfürsorgliche Mutter von Penny genauso wie als Sportlehrerin nach klassischer Ostblock-Tradition. Neuwert ist eine wunderbar zickig-arrogante Velma von Tussle. Hier bedauert man geradezu, dass Szenen wie „Miss Baltimore Crabs“ der Schere zum Opfer gefallen sind.</p>
<p class="Body">Nicht ganz zu überzeugen vermag hingegen Regine Lange, die die Amber von Tussle nicht als verwöhnte Highschool-Prinzessin darstellt, sondern eher als reichlich stumpfen, herrschsüchtigen Mini-Drachen, der aber so gar keine angenehmen Eigenschaften hat. Auch Julian Fernandez alias Link Larkin ist nicht der Mädchenschwarm, den man erwarten würde. Seine Selbstverliebtheit wird zu arg aufgesetzt als dass sie sympathisch wäre. Man wird das Gefühl nicht los, dass ein Rollentausch von Fernandez und Simon Horwath sich geradezu aufdrängt: Horwath gibt einen sehr sympathischen, souveränen Corny Collins und im direkten Vergleich hätte er als Link Larkin sicherlich genauso, wenn nicht noch authentischer gewirkt.</p>
<p class="Body">Ein weiterer Wermutstropfen ist, dass das anrührende Duett von Vater und Mutter Turnblad ebenfalls fehlt. Hier hätten Timon Brandenberg und Sascha Theis als ungleiches Paar Edna und Wilbur ihre Gesangs- und Schauspielqualitäten nachdrücklich unter Beweis stellen können.</p>
<p class="Body">Ingesamt jedoch kann man sagen, dass auch diese Abschlusspräsentation ein voller Erfolg war. Die Jungdarsteller stehen ihren großen Vorbildern in nichts nach. Es gibt herausragende Tänzer genauso wie geborene Schauspieler und Sänger zu entdecken. Genau diese Vielseitigkeit ist es, die den Besuch bei der Stage School immer wieder zu einem großen Spaß macht.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></p>
</div>
</div>
</div>
<div class="spacer">
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Kampnagel, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">20</span>. Juni 2014</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Maria K. Nissen, Sina Bertram, Timon Brandenberg, Julian Fernandez</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Regie / Musikalische Leitung:</span></strong> <span class="Bold">Jacqueline Dunnley-Wendt / Hauke Wendt<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Frank Linke<br />
</span></p>
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		<title>Die Brille ist zurück!</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/die-brille-ist-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Aug 2007 09:26:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2007]]></category>
		<category><![CDATA[Buddy Holly Reloaded]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hauke Wendt]]></category>
		<category><![CDATA[Imperial Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Marko Formanek]]></category>
		<category><![CDATA[Stephan Sieveking]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Buddy Holly war der Held einer ganzen Generation. Und damit ist nicht nur der bekannte Rock’N’Roll-Sänger aus Texas gemeint, der zusammen mit seinen Kollegen Ritchie Valens, The Big Bopper am 3. Februar 1959 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Nein, auch das dem bekannten Brillenträger und dessen musikalischem Schaffen gewidmete Musical, das bis 2001 im ...</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Buddy Holly war der Held einer ganzen Generation. Und damit ist nicht nur der bekannte Rock’N’Roll-Sänger aus Texas gemeint, der zusammen mit seinen Kollegen <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://de.wikipedia.org/wiki/Ritchie_Valens" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ritchie_Valens">Ritchie Valens</a></span>, <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Big_Bopper" href="https://de.wikipedia.org/wiki/The_Big_Bopper">The Big Bopper</a></span> am 3. Februar 1959 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Nein, auch das dem bekannten Brillenträger und dessen musikalischem Schaffen gewidmete Musical, das bis 2001 im Hamburger Hafen gezeigt wurde, hat einen gewissen Kultstatus erlangt.</p>
</div>
<div id="footer_layer">
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_520">
<div class="style_2">
<p class="Body">Nun haben sich fünf Musiker und Darsteller aus der Hamburger Produktion zusammengefunden und verwandeln das Imperial Theater ab sofort an jedem ersten Montag im Monat in einen „Rock’N’Roll Ballroom“. Offizielle Premiere ist am 3. September, doch wir konnten schon zuvor einen Blick auf das werfen, was die fünf Künstler selbst als Ehrerbietung an ihr Idol bezeichnen.</p>
<p class="Body">Auf der Bühne stehen Marko Formanek (Gesang, Gitarre), Spehan Sieveking (Klavier), Falko Burkert (Kontrabass), Torben Widdermann (Gitarre) und Hauke Wendt (Schlagzeug). Alle fünf haben im Hamburger Hafentheater auf der Bühne gestanden und stellten im August eindrucksvoll unter Beweis, dass sie nichts vergessen haben. „Peggy Sue“, „Oh Boy“, „That’ll be the day“ und „Rave on“ – keiner der bekannten Klassiker fehlt.</p>
<p class="Body">Mit viel Witz, einer gehörigen Portion Selbstironie und unbändiger Spielfreude gaben sie eineinhalb Stunden die bekanntesten Songs von Buddy Holly und seinen Zeitgenossen zum Besten. Neue Arrangements sorgten bei dem ein oder anderen „Oldie“ für einen erfrischenden Überraschungseffekt und entsprechende Begeisterung im Publikum.</p>
<p class="Body">Dass die fünf sich verstehen, bekommt auch das Publikum anhand der einen oder anderen Anekdote (Der Kampf um die Nebelmaschine zwischen Hauke Wendt und Stephan Sieveking wird zu einem „running gag“.) mit. Es wird viel gelacht. Damit es aber nicht gar so überschaubar bleibt, laden sich die fünf Musiker immer Gäste ein. Bei der Preview waren dies Fabian Harloff und Patrick Bach. Mit Harloff und Formanek standen zwei ehemalige Buddy-Darsteller zeitgleich auf der Bühne. Aber erst zum Finale singen beide gemeinsam, zunächst räumt Formanek das Feld, um von der Nebenbühne mitzuerleben, wie sich Fabian Harloff mit drei Songs komplett verausgabt. Patrick Bach outet sich als passabler Mundharmonika-Spieler und alle gemeinsam rocken das kleine Theater an der Reeperbahn.</p>
<p class="Body">Für die kommenden Vorstellungen von „Buddy Holly Reloaded“ haben sich bereits Thomas Borchert, Tetje Mierendorf, Robin Brosch und Jan Hartmann angekündigt. Es ist also ausdrücklich erlaubt, in Erinnerungen an vergangene Musicaltage zu schwelgen als das gelbe Hafentheater noch nicht von Disney dominiert wurde.</p>
<p class="Body">Nach knapp eineinhalb Stunden und der vierten Zugabe (u. a. „Buddy Hollys Brille“ von Die Ärzte) ist dann wirklich Schluss. Die Musiker stehen im Schweiß, das Publikum tanzt und grölt sich die Seele aus dem Leib – ein toller Abend!</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
<p class="paragraph_style"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Imperial Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>August 2007</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Marko Formanek, Stephan Sieveking, Hauke Wendt</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik:</span></strong> <span class="Bold">Buddy Holly<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Imperial Theater<br />
</span></p>
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