<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Friedrich von Mansberg-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
	<atom:link href="https://www.musicals-online.com/tag/friedrich-von-mansberg/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.musicals-online.com/tag/friedrich-von-mansberg/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 27 Nov 2025 21:03:49 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/09/cropped-08062B90-DABA-4778-9C77-84DA20A86023_1_105_c-e1695646822420-1-32x32.jpeg</url>
	<title>Friedrich von Mansberg-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
	<link>https://www.musicals-online.com/tag/friedrich-von-mansberg/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Viva la vie Bohème!</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/viva-la-vie-boheme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Nov 2025 08:34:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2025]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Alexandra Nikolina]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Langner]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich von Mansberg]]></category>
		<category><![CDATA[Jonathan Larson]]></category>
		<category><![CDATA[Lukas Witzel]]></category>
		<category><![CDATA[Lüneburg]]></category>
		<category><![CDATA[Rent]]></category>
		<category><![CDATA[Ruud van Overdijk]]></category>
		<category><![CDATA[Sascha Littig]]></category>
		<category><![CDATA[Sjoerd Knoll]]></category>
		<category><![CDATA[Soufjan Ibrahim]]></category>
		<category><![CDATA[Terja Diava]]></category>
		<category><![CDATA[Theater Lüneburg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.musicals-online.com/?p=3716</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie wunderbar! &#8222;Rent&#8220; im Theater Lüneburg! Ein Stück, das polarisiert und aneckt, musikalisch mitunter herausfordernd ist und gleichzeitig so viel Liebe transportiert, dass es einem warm ums Herz wird. Eine Reise in die 1980er Jahre in New York &#8211; all das scheint so weit weg: HIV als Todesurteil, Ausgrenzung Homosexueller, kraftvolle Protestaktionen, Spekulanten, die auf ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/viva-la-vie-boheme/">Viva la vie Bohème!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie wunderbar! &#8222;Rent&#8220; im Theater Lüneburg! Ein Stück, das polarisiert und aneckt, musikalisch mitunter herausfordernd ist und gleichzeitig so viel Liebe transportiert, dass es einem warm ums Herz wird.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-3725 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/11/Rent-c-Jochen-Quast-10-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/11/Rent-c-Jochen-Quast-10-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/11/Rent-c-Jochen-Quast-10-1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/11/Rent-c-Jochen-Quast-10-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/11/Rent-c-Jochen-Quast-10-1536x1024.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/11/Rent-c-Jochen-Quast-10-2048x1366.jpg 2048w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Eine Reise in die 1980er Jahre in New York &#8211; all das scheint so weit weg: HIV als Todesurteil, Ausgrenzung Homosexueller, kraftvolle Protestaktionen, Spekulanten, die auf Kosten Ärmerer bereichern&#8230;<br />
Liegen diese Sorgen und Differenzen wirklich hinter uns? Sicherlich ist vieles besser geworden: Eine HIV-Infektion kann inzwischen behandelt werden, Homosexuelle haben deutlich mehr Rechte (wenn auch bei weitem immer noch nicht dieselben wie Heterosexuelle), weiterhin braucht es und gibt es medienwirksame Proteste gegen verschiedenste Themen, Miethaie und Wohnungsnot sind auch heute (wieder) allgegenwärtig&#8230;</p>
<p>Jonathan Larson hat mit &#8222;Rent&#8220; große Teile seiner eigenen Lebenswirklichkeit auf die Bühne gebracht. Die Charaktere sind so verschieden und so besonders, haben alle ihre (sehr nachvollziehbaren) Probleme und sind gleichzeitig so nahbar und sympathisch. Sie könnten unser aller Nachbarn sein, oder?</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3727 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/11/Rent_FotoJQ_006_komprimiert-2500x1667-1-400x267.jpeg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/11/Rent_FotoJQ_006_komprimiert-2500x1667-1-400x267.jpeg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/11/Rent_FotoJQ_006_komprimiert-2500x1667-1-1024x683.jpeg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/11/Rent_FotoJQ_006_komprimiert-2500x1667-1-768x512.jpeg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/11/Rent_FotoJQ_006_komprimiert-2500x1667-1-1536x1024.jpeg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/11/Rent_FotoJQ_006_komprimiert-2500x1667-1-2048x1366.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Wie üblich, hat man sich für die Hauptrollen wieder Musicalprofis als Gäste ans Haus geholt. Ruud van Overdijk ist in Lüneburg kein Unbekannter, überzeugte er doch schon als Judas bei der <a href="https://www.musicals-online.com/der-gelungene-1-akt-geraet-schnell-in-vergessenheit/">2022er Inszenierung von &#8222;Jesus Christ Superstar&#8220;</a>. Bei &#8222;Rent&#8220; konnte er auch seine zweite Leidenschaft &#8211; das Regieführen &#8211; unter Beweis stellen und liefert hier gemeinsam mit Friedrich von Mansberg eine gelungenes Gesamtbild ab. Als Roger darf van Overdijk starke und verletzliche Momente durchleben &#8211; die sanfteren Töne liegen ihm tatsächlich ein klein wenig mehr als die rockigen, bei denen sich seine Stimme ab und an fast überschlägt. Rogers Kumpel Mark wir von Lukas Witzel mit viel Energie dargestellt. Er bedient die geforderte Bandbreite aus Sorgen (um die Freunde und das eigene Vorankommen), Sarkasmus, gebrochenem Herzen und Naivität sehr gut. Der &#8222;Tango Maureen&#8220; macht auch in dieser gelungenen Fassung nicht zuletzt wegen Witzels sehr guter Mimik viel Spaß.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3729 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/11/Rent_FotoJQ_186_komprimiert-2500x1667-1-400x267.jpeg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/11/Rent_FotoJQ_186_komprimiert-2500x1667-1-400x267.jpeg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/11/Rent_FotoJQ_186_komprimiert-2500x1667-1-1024x683.jpeg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/11/Rent_FotoJQ_186_komprimiert-2500x1667-1-768x512.jpeg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/11/Rent_FotoJQ_186_komprimiert-2500x1667-1-1536x1024.jpeg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/11/Rent_FotoJQ_186_komprimiert-2500x1667-1-2048x1366.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Anna Langner (in dieser Spielzeit auch als <a href="https://www.musicals-online.com/grosse-oper-im-stadttheater/">Meg Giry in &#8222;Love Never Dies&#8220;</a> zu sehen) verdreht als Mimi nicht nur Roger den Kopf. Sie hat eine selbstbewusste, starke Ausstrahlung &#8211; da stört es wenig, dass sie stimmlich nicht zu 100% überzeugen kann. Ähnlich sieht es aus bei Sjoerd Knol, der als Tom Collins unglaublich gefühlvoll agiert. Sein voluminöser Bariton könnte deutlich öfter zu Gehör kommen, denn er trifft die Töne perfekt, doch er gewinnt die Sympathien der Zuschauer durch seine Empathie und seine unerschütterliche Liebe zu Angel.</p>
<p>Soufjan Ibrahim schlüpft in die zugegebenermaßen sehr dankbare Rolle von Angel. Als Drag Queen muss er zum einen sehr expressiv agieren (was ihm herausragend gelingt), andererseits aber auch sehr sehr sanft im Zusammenspiel mit Tom Collins, in der Selbsthilfegruppe oder wenn es auf Angels Tod zugeht. Dass er als Drag Queen stark an Bill Kaulitz erinnert, ist sicherlich gewollt und passt perfekt. Ibrahim hinterlässt mit seiner Darbietung einen bleibenden Eindruck im positivsten aller Sinne!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3726 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/11/Rent-c-Jochen-Quast-13-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/11/Rent-c-Jochen-Quast-13-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/11/Rent-c-Jochen-Quast-13-1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/11/Rent-c-Jochen-Quast-13-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/11/Rent-c-Jochen-Quast-13-1536x1024.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/11/Rent-c-Jochen-Quast-13-2048x1366.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Bleiben noch die &#8222;Drama Queen&#8220; Maureen und ihre On-Off-Freundin Joanne. Alexandra Nikolina ist eine starke, freche Maureen. Ihre Performance &#8222;Over the Moon&#8220; orientiert sich sehr an der Broadway-Version, was einige Zuschauer in der dargebotenen Intensität durchaus fordert. Terja Diava gibt Maureens zwischen Liebe und Pflichtbewusstsein hin- und hergerissene Freundin Joanne mit viel Energie. Ihre warme soulig-rockige Stimmfarbe ist beeindruckend. Es macht Spaß diesen beiden Energiebündeln bei ihren Auseinandersetzungen zuzuschauen.</p>
<p>Nicht vergessen darf man natürlich den &#8222;Bösewicht&#8220;, Benny, gespielt von Sascha Littig, der in Lüneburg seit Jahren fest zum Gäste-Pool gehört. Er gibt den überheblichen, rücksichtslosen Miethai sehr überzeugend, kann aber auch als Unterstützer von Mimi durchaus Pluspunkte machen.</p>
<p>&#8222;Rent&#8220; ist ein Rock-Musical. Es lebt von Drums, E-Gitarre und musikalischer Kraft. Leider wurde die Band hinter einer offenbar sehr dicken Plexiglaswand im hinteren Teil der Bühne verbannt, so dass im Saal nur ein Bruchteil dessen ankommt, was diese Show zu transportieren im Stand ist. Erschwerend kommt hinzu, dass es trotz des akustischen &#8222;Wegsperrens&#8220; der Musiker, nicht gelingt, Gesang und Musik zu auszusteuern, dass man die Darsteller:innen verstehen kann. Allzuoft geht der Gesang im musikalischen Wattesound unter. Leider ist aber auch dieses Phänomen in Lüneburg nicht neu und schon in früheren Jahren mehrfach negativ aufgefallen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3722 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/11/Rent-c-Jochen-Quast-2_komprimiert-2500x1667-1-400x267.webp" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/11/Rent-c-Jochen-Quast-2_komprimiert-2500x1667-1-400x267.webp 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/11/Rent-c-Jochen-Quast-2_komprimiert-2500x1667-1-1024x683.webp 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/11/Rent-c-Jochen-Quast-2_komprimiert-2500x1667-1-768x512.webp 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/11/Rent-c-Jochen-Quast-2_komprimiert-2500x1667-1-1536x1024.webp 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/11/Rent-c-Jochen-Quast-2_komprimiert-2500x1667-1-2048x1366.webp 2048w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Das ist umso bedauerlicher, da die musikalische Einstudierung (Peter Foggitt) exzellent ist. Beispiele hierfür sind &#8222;Lass Dein Maß die Liebe sein / Will I loose my dignity&#8220; oder auch &#8222;Santa Fe&#8220;.</p>
<p>Die Show ist durchgehend wirklich sehr treffend inszeniert. Der Titelsong wird auf sich bewegenden Tischen dargeboten, was der Intensität des Stücks sehr gut Rechnung trägt. Auch das Ensemble zeigt hier eine sehr gute Energie. Auch &#8222;La vie Bohème&#8220; ist kreativ umgesetzt ohne überladen zu sein. Die Choreographien (Marta di Giulio) sind treffsicher und passen perfekt zum Song. Auch der Contemporary von Collins und Angel nach deren Tod ist absolut gelungen. Ein wundervoller Einfall, der perfekt von den beiden Künstlern getanzt wird.</p>
<p>&#8222;Rent&#8220; ist und bleibt thematisch hochaktuell. In Lüneburg wurde das Stück mit viel Gespür für die richtigen Aussagen auf die Bühne gebracht und von sehr gut gewählten Darsteller:innen zum Leben erweckt. Der Wunsch nach einer ebenso gelungenen akustischen Aussteuerung bleibt zwar einmal mehr unerfüllt, aber dennoch ist &#8222;Rent&#8220; sehens- und empfehlenswert.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater Lüneburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">8</span><span class="Bold">. November 2025</span><span class="Bold"><br />
<strong>Darsteller: </strong>Lukas Witzel, Ruud van Overdijk, Anna Langner, Alexandra Nikolina, Terja Diava, Sjoerd Knoll, Soufjan Ibrahim, Sascha Littig</span></span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Regie / Musik:</strong> Friedrich von Mansberg &amp; Ruud van Overdijk / Jonathan Larson<br />
</span><span class="Bold"><strong>Fotos: </strong>Jochen Quast</span></span></p>
<p><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://youtu.be/SvJMGUwUfs0" title="Rent" width="640" height="360" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/SvJMGUwUfs0?feature=oembed" consent-required="3783" consent-by="services" consent-id="3784" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/SvJMGUwUfs0?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe></p>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/viva-la-vie-boheme/">Viva la vie Bohème!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der gelungene 1. Akt gerät schnell in Vergessenheit</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/der-gelungene-1-akt-geraet-schnell-in-vergessenheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Nov 2022 11:23:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2022]]></category>
		<category><![CDATA[Amani Robinson]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Marchetti]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich von Mansberg]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Schneider]]></category>
		<category><![CDATA[Ruud van Overdijk]]></category>
		<category><![CDATA[Theater Lüneburg]]></category>
		<category><![CDATA[Timothy Roller]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrich Kratz]]></category>
		<category><![CDATA[Yinghao Liu]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.musicals-online.com/?p=3288</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am auffälligsten an der Lüneburger „Jesus Christ Superstar“-Inszenierung von Friedrich von Mansberg ist die Länge von nur 100 Minuten. Besonders im 2. Akt fallen die fehlenden Minuten spürbar ins Gewicht. Barbara Bloch hat für diese moderne Fassung eine sehr schlichte Bühne entworfen: eine Wellblech-Rückwand, Podeste in U-Form, zwei vielseitig eingesetzte Käfigelemente. Im zweiten Akt wird ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/der-gelungene-1-akt-geraet-schnell-in-vergessenheit/">Der gelungene 1. Akt gerät schnell in Vergessenheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am auffälligsten an der Lüneburger „Jesus Christ Superstar“-Inszenierung von Friedrich von Mansberg ist die Länge von nur 100 Minuten. Besonders im 2. Akt fallen die fehlenden Minuten spürbar ins Gewicht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3295 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/JESUS-CHRIST-SUPERSTAR_c_tw_AndreasTamme-9-1024x683-1-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/JESUS-CHRIST-SUPERSTAR_c_tw_AndreasTamme-9-1024x683-1-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/JESUS-CHRIST-SUPERSTAR_c_tw_AndreasTamme-9-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/JESUS-CHRIST-SUPERSTAR_c_tw_AndreasTamme-9-1024x683-1.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Barbara Bloch hat für diese moderne Fassung eine sehr schlichte Bühne entworfen: eine Wellblech-Rückwand, Podeste in U-Form, zwei vielseitig eingesetzte Käfigelemente. Im zweiten Akt wird das Bühnenbild von einem übergroßen Dornenkranz dominiert, der Judas auch als Plattform für seine „Superstar“-Performance dient. Das Ensemble wurde von Benjamin Burgunder passend in zeitgenössische Kleidung gesteckt. Der Tatsache, dass einige Apostel Fischer waren, wird hier deutlich sichtbar Rechnung getragen (Gummistiefel, Fischerhemden, Wathosen sind allgegenwärtig). Während der 1. Akt in gedeckten, blau-grauen Farbtönen daherkommt, wird’s im 2. Akt bunt: in knappen goldenen Kostümen gewandete Tänzerinnen und Tänzer, König Herodes Gefolge in bordeaux-violettem Tanzdress. Jesus erinnert in seinem goldenen Onesie an einen glitzernden Teletubby, Annas sieht Neo aus „Matrix“ zum Verwechseln ähnlich und die vier Schergen von Kaiaphas könnten direkt einer neuen „Star Wars“ Serie entstiegen sein. Ein sehr kreativer erster Einsatz für Burgunder in Lüneburg.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3296 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/JESUS-CHRIST-SUPERSTAR_c_tw_AndreasTamme-10-1024x683-1-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/JESUS-CHRIST-SUPERSTAR_c_tw_AndreasTamme-10-1024x683-1-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/JESUS-CHRIST-SUPERSTAR_c_tw_AndreasTamme-10-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/JESUS-CHRIST-SUPERSTAR_c_tw_AndreasTamme-10-1024x683-1.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Die Choreografien stammen von Ballettdirektor Olaf Schmidt. Man kann seine Idee dahinter sehr gut erkennen, doch leider gelingt es dem Tanz-Ensemble nicht, die Schrittfolgen aus Jazz und Contemporary frei, locker, akzentuiert und synchron auf die Bretter zu bringen. Viel zu oft tanzt jemand nicht nur sprichwörtlich aus der Reihe, ist zu spät dran oder einfach so konzentriert, dass die Schrittfolgen steif und hölzern wirken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Haus- und Extrachor sowie die Statisterie sorgen dafür, dass „Jesus Christ Superstar“ gut klingt. Hier wurde exzellent an Harmonien und Einsätzen gearbeitet. Zudem wirkt die Bühne des Großen Hauses immer gut gefüllt, was vielen Szenen sehr zugute kommt. Leider wurden fast alle Songs gekürzt, teilweise nur angeteasert und die vielen ruhigen, intensiven Momente durch sofortige Vorhänge und Umbauten abgebrochen. Es fällt auf, dass der schwarze Vorhang sehr oft fällt, teilweise nicht einmal mit entsprechender Musik zur Überbrückung des Umbaus. Dies stört den Fluss der Handlung mehrfach nachdrücklich.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3294 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/JESUS-CHRIST-SUPERSTAR_c_tw_AndreasTamme-8-1024x683-1-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/JESUS-CHRIST-SUPERSTAR_c_tw_AndreasTamme-8-1024x683-1-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/JESUS-CHRIST-SUPERSTAR_c_tw_AndreasTamme-8-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/JESUS-CHRIST-SUPERSTAR_c_tw_AndreasTamme-8-1024x683-1.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Jesus‘ Anhänger zeigen ihre Gefolgschaft durch über dem Kopf gekreuzte Arme. Diese Geste ging im Sommer 2021 durch die Presse als die US-Kugelstoßerin Raven Saunders damit während der Siegerehrung bei den Olympischen Spielen gegen Unterdrückung protestierte. Ein politischer Ausdruck, den man im Kontext von Jesus Leben und Wirken durchaus hinterfragen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie in Lüneburg üblich wurden für die große Musicalpremiere der Spielzeit wieder Gäste engagiert. So überzeugt Timothy Roller als Jesus vor allem mit seiner großen stimmlichen Bandbreite und gefühlvollem Spiel. Maria Magdalenas emotionale Achterbahnfahrt wird von Amani Robinson mit Soul und einer greifbaren Verletzlichkeit interpretiert. Als Judas gelingt es Ruud van Overdijk das Publikum von seiner verzweifelten Situation zu überzeugen. Seine Rockstimme, die er bis in die höchsten Höhen treibt, passt perfekt zu diesem anspruchsvollen Part. Calum Melville (ebenfalls als Gast am Haus) setzt als Simon im ersten Akt einen beeindruckenden Akzent.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3290 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/JESUS-CHRIST-SUPERSTAR_c_tw_AndreasTamme-2-683x1024-1-267x400.jpg" alt="" width="267" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/JESUS-CHRIST-SUPERSTAR_c_tw_AndreasTamme-2-683x1024-1-267x400.jpg 267w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/JESUS-CHRIST-SUPERSTAR_c_tw_AndreasTamme-2-683x1024-1.jpg 683w" sizes="auto, (max-width: 267px) 100vw, 267px" /></p>
<p>Aus dem Hausensemble wurden Pilatus (Ulrich Kratz), Herodes (Karl Schneider), Annas (Andrea Marchetti) und Kaiaphas (Yinghao Liu) besetzt. Liu kämpft sichtlich mit den schnellen englischen Texten, obwohl er dem Part stimmlich durchaus gewachsen ist, wohingegen Marchetti brillant einschüchternd agiert und singt. Kratz zeigt im ersten Akt eine sehr gefühlvolle Seite von Pilatus. Leider stößt auch er im zweiten Akt an seine Grenzen, wenn es darum geht, englische Texte in hohem Tempo und mit dem richtigen Ausdruck über die Rampe zu bringen. Seine Darstellung von Pilatus‘ Verzweiflung und Getriebenheit ist jedoch über jeden Zweifel erhaben. Schneider wirkt ein wenig wie ein alternder Elvis, doch die Zuschauer lieben ihn und sein König Herodes ist ein aufmunternder Farbtupfer im 2. Akt.</p>
<p>Von Mansberg ist es im ersten Akt ganz hervorragend gelungen, die Gefühlswelten der Protagonisten auszuarbeiten. In der Pause hört man folglich viele begeisterte Zuschauerstimmen im Foyer. Leider ist es ihm jedoch nicht gelungen, den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten und so bleibt der zweite Akt deutlich hinter dem ersten zurück. Er wirkt zusammengestückelt, hetzt rastlos von Highlight zu Highlight und erlaubt es weder den Darstellern noch dem Publikum die Handlung gänzlich aufzunehmen. Das ist sehr bedauerlich und man verlässt das Theater mit einem faden Beigeschmack. Die Zutaten waren exquisit, das Menü konnte leider nur mit der Vorspeise überzeugen.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span><br />
<span style="color: #000080;"><em>erschienen in <a style="color: #000080;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></em></span></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater Lüneburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">12</span><span class="Bold">. November 2022</span><span class="Bold"><br />
<strong>Darsteller:</strong> Timothy Roller, Amani Robinson, Ruud van Overdijk, Ulrich Kratz, Karl Schneider, Andrea Marchetti, Yinghao Liu<br />
<strong>Regie: </strong>Friedrich von Mansberg<br />
<strong>Fotos: </strong>Andreas Tamme<br />
</span></span></p>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/der-gelungene-1-akt-geraet-schnell-in-vergessenheit/">Der gelungene 1. Akt gerät schnell in Vergessenheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hier wird einem wohlig-warm ums Herz</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/hier-wird-einem-wohlig-warm-ums-herz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jan 2020 15:26:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2020]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Tremmel]]></category>
		<category><![CDATA[Die Drei von der Tankstelle]]></category>
		<category><![CDATA[Franka Kraneis]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich von Mansberg]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Schneider]]></category>
		<category><![CDATA[Lüneburg]]></category>
		<category><![CDATA[Sarah Hanikel]]></category>
		<category><![CDATA[Steffen Neutze]]></category>
		<category><![CDATA[Theater Lüneburg]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrich Kratz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=2908</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bitte wie? „Die Drei von der Tankstelle“ ist schon 90 Jahre alt? Dabei sind Songs wie „Ein Freund, ein guter Freund“, „Irgendwo auf der Welt“, „Die Liebe der Matrosen“ oder „Liebling, mein Herz lässt Dich grüßen“ doch wie so präsent als hätten sie den Film grad erst gestern gesehen. Die Erklärung ist einfach: Es gibt ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/hier-wird-einem-wohlig-warm-ums-herz/">Hier wird einem wohlig-warm ums Herz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bitte wie? „Die Drei von der Tankstelle“ ist schon 90 Jahre alt? Dabei sind Songs wie „Ein Freund, ein guter Freund“, „Irgendwo auf der Welt“, „Die Liebe der Matrosen“ oder „Liebling, mein Herz lässt Dich grüßen“ doch wie so präsent als hätten sie den Film grad erst gestern gesehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2913 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/DIE-DREI-VON-DER-TANKSTELLE_c_tw_AndreasTamme-2-1024x683-1-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/DIE-DREI-VON-DER-TANKSTELLE_c_tw_AndreasTamme-2-1024x683-1-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/DIE-DREI-VON-DER-TANKSTELLE_c_tw_AndreasTamme-2-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/DIE-DREI-VON-DER-TANKSTELLE_c_tw_AndreasTamme-2-1024x683-1.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die Erklärung ist einfach: Es gibt zwei Versionen von dieser Operette. Der Originalfilm mit Willy Fritsch, Oskar Karlweis, Heinz Rühmann und Lilian Harvey in den Hauptrollen wurde 1930 in Berlin uraufgeführt, jedoch 1937 von der Film-Oberprüfstelle ohne Begründung verboten. 1955 wurde die ehemalige Tonfilmoperette unter demselben Namen von Hans Wolff mit Adrian Hoven, Walter Müller, Walter Giller sowie Germaine Damar als Hauptdarsteller erneut verfilmt. Auch wenn das Remake die Kritiker nicht gerade zu Begeisterungsstürmen hinriss, wurde sie doch dank der TV-Ausstrahlung gut 10 Jahre später einem breiteren Publikum bekannt und erfreut sich seither auch als Musicalkomödie großer Beliebtheit.</p>
<p>Auch das Berliner Schlossparktheater hatte das Stück vor 15 Jahren zeitweilig im Repertoire. In dieser Spielzeit zeigt das Theater Lüneburg im kleinen T.NT neben dem eigentlichen Großen Haus als 6-Personen-Stück mit gelungenen Regiekniffen und Live-Band.</p>
<p>Kurt, Hans und Willy kommen von einer Weltreise zurück und finden Willys ehemaligen Familienbesitz völlig heruntergewirtschaftet vor. Sie haben kein Geld, Willys Erbe ist durchgebracht und da schon der Gerichtsvollzieher vor der Tür steht und ihnen auch die letzten Habseligkeiten abnimmt, beschließen die drei, sich von ihrem letzten Geld eine Tankstelle zu kaufen.</p>
<p>Da die drei Freunde im Schichtdienst arbeiten, lernen sie unabhängig voneinander die gleichermaßen hübsche und selbstbewusste Lilian kennen. Sie weiß nicht recht, für wen sie sich entscheiden soll und folgt dem Rat ihrer zukünftigen Stiefmutter Edith, alle drei zu einer Feier einzuladen. Eigentlich mag Lilian Edith überhaupt nicht, da diese ihrer Meinung nach ihren Vater, einen reichen Unternehmer, nur wegen seines Geldes ausnutzt. Doch Lilian ist so verzweifelt, dass sie hier den Rat einer erfahrenen Frau wie Edith nur zu gern annimmt.</p>
<p>Als Willy, Kurz und Hans feststellen, dass sie alle von derselben Frau eingeladen wurden, kommt es zum Streit. Lilian hat sich insgeheim für Willy entschieden, doch der lehnt aus verletztem Stolz jeden weiteren Kontakt mit ihr ab.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2912 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/DIE-DREI-VON-DER-TANKSTELLE_c_tw_AndreasTamme-6-1024x683-1-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/DIE-DREI-VON-DER-TANKSTELLE_c_tw_AndreasTamme-6-1024x683-1-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/DIE-DREI-VON-DER-TANKSTELLE_c_tw_AndreasTamme-6-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/DIE-DREI-VON-DER-TANKSTELLE_c_tw_AndreasTamme-6-1024x683-1.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Erneut braucht es eine List von Edith, um wieder alle miteinander ins Gespräch zu bringen und nebenbei auch die die Hochzeit ihres Vaters kategorisch ablehnende Lilian wieder milde zu stimmen: Lilians Vater bietet Willy einen Direktorposten in einem befreundeten Unternehmen an, den dieser – sehr geschmeichelt – annimmt. Als er jedoch merkt, dass dies ein abgekartetes Spiel zu sein scheint, stellt er die Bedingung, dass seine beiden Freunde ebenfalls dort angestellt werden. Dadurch kann er die Freundschaft retten. Lilian gewinnt nach einiger Überzeugungsarbeit Willys Herz endgültig für sich und auch Edith bekommt nun endlich Lilians Segen und kann deren Vater, liebevoll Mops genannt, heiraten. Happy End!</p>
<p>Die charmanten, teilweise trotteligen, aber niemals wirklich bösartigen Protagonisten machen es den Zuschauern leicht, Zugang zur Handlung finden. Zudem sorgt der hohe Wiedererkennungsgrad von Werner Richard Heymanns Melodien sofort für gute Laune, mitschunkeln und deutlich hörbares Mitsummen. Man fühlt sich direkt wohl, wie auf Omas Couch mit Kakao in der Hand und einem Lächeln im Gesicht.</p>
<p>Die Bühne wird bestimmt von zwei Sofaelementen sowie der Zapfsäule. Links und rechts im Zuschauersaal befindet sich Vater Cossmanns Büro und das private Wohnzimmer. Die Darsteller bespielen das komplette Theater, Auf- und Abgänge finden nicht auf von der Seitenbühne statt, sondern auf über die Zuwege im hinteren Zuschauersaal. Dadurch werden die Figuren noch nahbarer. Zudem werden einige Zuschauer durch verschiedene Aktionen wie das Hochhalten des Vollstreckungsbescheids des Finanzamts oder als neue Freundinnen von Kurz und Hans direkt ins Geschehen mit eingebunden. Ein großer Spaß für alle – außer für die Damen, die mehr oder weniger freiwillig mit auf die Bühne dürfen.</p>
<p>Eine kleine Bühne mit einer Autothematik nicht zu überfrachten, ist nicht immer leicht. In Lüneburg agieren die Darsteller mit übergroßen, sehr detailgetreuen Spielzeugautos, die auch mal als Handtasche, Einkaufskorb oder Telefon fungieren. Überaus charmant und clever von Barbara Bloch, die auch hier für die Bühne verantwortlich zeichnet!</p>
<p>Dass der zweite Akt im Foyer beginnt und die Darsteller ihre erste Nummer inmitten von Pausengetränken und Snacks zum Besten geben, begeistert alle Anwesenden. Regisseur Friedrich von Mansberg steht zwischen den Zuschauern und darf direkt die ersten Fragen zu dieser außergewöhnlichen Idee beantworten. Auch dass einer der Sänger im Fahrstuhl zur Gruppe hinzustößt und man ihn dort – alle Darsteller singen unverstärkt – nicht hört, sorgt für Lacher auf allen Seiten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2909 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/DIE-DREI-VON-DER-TANKSTELLE_c_tw_AndreasTamme-7-1024x683-1-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/DIE-DREI-VON-DER-TANKSTELLE_c_tw_AndreasTamme-7-1024x683-1-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/DIE-DREI-VON-DER-TANKSTELLE_c_tw_AndreasTamme-7-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/DIE-DREI-VON-DER-TANKSTELLE_c_tw_AndreasTamme-7-1024x683-1.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Dass alle Darsteller quasi „zum Anfassen“ nah sind, ist ein großer Pluspunkt dieser Inszenierung. Einzig bedauerlich ist, dass die fünfköpfige Band unter der Leitung von Phillip Barczewski, den Gesang manchmal schlicht übertönt. Denn die für dieses Stück besetzten Darsteller spielen und singen sehr überzeugend. Alle sind feste Ensemblemitglieder des Theaters Lüneburg und stehen dort folglich auch noch in vielen weiteren Stücken auf der Bühne. Was ihnen allen gemein ist, ist ihr klassischer Gesangshintergrund. Dieser passt perfekt zu Heymanns Melodien. Auch das von allen in Perfektion übernommene rollende „R“ trägt viel zur Authentizität des Stücks bei.</p>
<p>Alexander Tremmel gibt einen sehr zielbewussten und sympathischen Willy. Er singt wunderschön wienerisch, was perfekt passt, und übernimmt ganz klar die Führungsrolle.</p>
<p>Hans wird von Steffen Neutze einerseits etwas schüchtern, andererseits aber auch sehr energisch dargestellt. Gesanglich ist er häufig zu leise, dabei zeigt er doch an einigen Stellen, dass er ausreichend Druck aufbauen kann, um sich gegen die Band durchzusetzen. Karl Schneider spielt den eher faulen und den leichten Künsten zugetanen Kurt. Gesanglich kann man sich keine bessere Besetzung wünschen, denn „Hallo, Du süße Frau“ ist eines der Highlights des Abends.</p>
<p>Die drei spielen sich gekonnt die Bälle zu, doch als sie nach dem unerwarteten Zusammentreffen mit Lilian in Ediths Club ihren Frust im Alkohol ertränken, schüttet sich das Publikum erst richtig aus vor Lachen. Ein tolles Trio!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2911 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/DIE-DREI-VON-DER-TANKSTELLE_c_tw_AndreasTamme-1-1024x683-1-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/DIE-DREI-VON-DER-TANKSTELLE_c_tw_AndreasTamme-1-1024x683-1-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/DIE-DREI-VON-DER-TANKSTELLE_c_tw_AndreasTamme-1-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/DIE-DREI-VON-DER-TANKSTELLE_c_tw_AndreasTamme-1-1024x683-1.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Franka Kraneis spielt eine sehr selbstbewusste Lilian, die nicht nur ihren Vater, sondern auch die Drei von der Tankstelle mit viel Charme um den Finger wickelt. Ihre Mimik, Gestik und Akzentuierung beim Singen passen perfekt in die damalige Zeit. Ihre Duette mit den drei Tankstellen-Betreibern sind alle sehr unterschiedliche und auf ihre Art sehr süß.</p>
<p>Als clevere Edith steht Sarah Hanikel auf der Bühne des T.NT. Einerseits wirkt sie als Attraktion eines Amüsierclubs in ihrer Kleidungswahl eher billig, anderseits macht sie dies aber durch ihre Lebenserfahrung und das nötige Maß an Durchtriebenheit wett. Sie ist nicht die stärkste Solistin und bringt „Die Liebe der Matrosen“ &#8211; stilecht im Matrosen-Kostümchen – nicht sehr souverän über die Rampe, doch das Gefühl stimmt. Und darauf kommt es an diesem Abend an.</p>
<p>Ulrich Kratz ist gleich in fünf kleinen Rollen zu erleben, wobei die von Vater Cossmann die größte ist. Er spricht in verschiedenen Dialekten, was ihm mal mehr, mal weniger gut gelingt, aber ob nun als polternder Anwalt oder von den beiden Frauen in seinem Leben gegängelter „Mops“ – Kratz erntet viele Sympathiepunkte. „Hoppla, jetzt komm ich“ zeigt seine komische Seite. Er ist der Grand Seigneur des Ensembles, daran gibt es keinen Zweifel.</p>
<p>„Die Drei von der Tankstelle“ ist ein gelungenes Stück deutscher Film- und Bühnengeschichte. Von Mansberg hat es mit Fingerspitzengefühl und viel Menschlichkeit inszeniert. Charaktere, Bühne und Kostüme ergeben ein rundum gelungenes Gesamtbild und so verlassen die Zuschauer das Theater wenn nicht summend und singend, so zumindest versonnen lächelnd.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span><br />
<span style="color: #000080;"><em>gekürzt erschienen in <a style="color: #000080;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></em></span></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater Lüneburg</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 17. Januar 2020</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong><span class="ce-uploads-description">Alexander Tremmel, Steffen Neutze, Karl Schneider, Franka Kraneis, Sarah Hanikel, Ulrich Kratz</span> </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musikalische Leitung:</span></strong> Friedrich von Mansberg / Phillip Barczewski </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Theater Lüneburg / Andreas Tamme<br />
</span></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/hier-wird-einem-wohlig-warm-ums-herz/">Hier wird einem wohlig-warm ums Herz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eine sehr deprimierende Inszenierung mit einer starken Frau im Mittelpunkt</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/eine-sehr-deprimierende-inszenierung-mit-einer-starken-frau-im-mittelpunkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2017 18:26:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Lloyd Webber]]></category>
		<category><![CDATA[Dorothea Maria Müller]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich von Mansberg]]></category>
		<category><![CDATA[Lüneburg]]></category>
		<category><![CDATA[T.NT Studio]]></category>
		<category><![CDATA[Tell Me on a Sunday]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=1940</guid>

					<description><![CDATA[<p>Andrew Lloyd Webbers und Don Blacks „Tell me on a Sunday“ hat ein bewegtes Leben hinter sich: Ende der 1970er ist das Stück als erster Teil des Zweiakters „Song and Dance“ entstanden. Im Laufe der Jahrzehnte wurden neue Songs hinzugefügt, andere gestrichen – insbesondere für die Broadway-Premiere wurde die Show in größerem Umfang überarbeitet. 2003 ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/eine-sehr-deprimierende-inszenierung-mit-einer-starken-frau-im-mittelpunkt/">Eine sehr deprimierende Inszenierung mit einer starken Frau im Mittelpunkt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Andrew Lloyd Webbers und Don Blacks „Tell me on a Sunday“ hat ein bewegtes Leben hinter sich: Ende der 1970er ist das Stück als erster Teil des Zweiakters „Song and Dance“ entstanden. Im Laufe der Jahrzehnte wurden neue Songs hinzugefügt, andere gestrichen – insbesondere für die Broadway-Premiere wurde die Show in größerem Umfang überarbeitet. 2003 wurde das Stück für die Neuauflage im West End wieder zu einem Einakter: Der zweite, getanzte Akt entfiel. Die Handlung wurde leicht modernisiert (Kommunikation via E-Mail) und weitere neue Songs integriert. Diese Fassung wurde für eine UK-Tour 2010 noch einmal umgekrempelt und Songs aus der Ursprungsfassung wieder mit aufgenommen (u. a. „The Last Man in My Life“). An dieser letzten größeren Produktion orientiert sich Regisseur Friedrich von Mansberg mit seiner aktuellen Inszenierung von „Tell me on a Sunday“ im T.NT Studio in Lüneburg.</p>
<p>Allerdings nimmt sich von Mansberg beträchtliche Freiheiten in der Interpretation der Hauptfigur, die er als unselbständige, depressive Alkoholabhängige skizziert, die ihren einzigen Ausweg im Suizid sieht. Auch musikalisch hält er sich nicht ganz an die Vorgaben, streicht Songs, lässt „The Last Man in My Life“ dafür unzählige Male erklingen und vermischt zudem auch noch englische und deutsche Songtexte und Dialoge.</p>
<p>„Tell me on a Sunday“ ist ein One-Woman-Stück. Seine Überzeugungskraft steht und fällt mit der einzigen Darstellerin der namenlosen Hauptfigur, die bereits von Größen des Showbiz wie Marti Webb oder Bernadette Peters gespielt wurde. Große Fußstapfen, keine Frage. Doch die 32-jährige Dorothea Maria Müller muss sich hier nicht verstecken: Sie meistert die abwechslungsreichen Songs in allen Höhen und Tiefen. Ihrem klaren, sauberen Mezzosopran zu lauschen ist ein Genuss, auch wenn an der ein oder anderen Stelle „mehr Dreck“ in der Stimme vielleicht besser gewesen wäre. Zudem spielt sie die verzweifelte, sich nur über einen Partner identifizierende, unselbständige Mittdreißigerin absolut glaubwürdig.</p>
<p>Auch der Wechsel zwischen den Sprachen (am extremsten beim strophenweisen Wechsel von Deutsch und Englisch bei „Takte that look off your face“) gelingt ihr gut, selbst wenn es nicht sehr einleuchtend ist, warum sie Dialoge auf Deutsch beginnt und dann auf Englisch fortsetzt. Sicherlich hätte es auch Müller gut getan, hier eine einheitliche Linie zu verfolgen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1941 size-medium alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/04/Tell-Me-On-a-Sunday_ctw_Hans-Jürgen-Wege-4-400x273.jpeg" alt="" width="400" height="273" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/04/Tell-Me-On-a-Sunday_ctw_Hans-Jürgen-Wege-4-400x273.jpeg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/04/Tell-Me-On-a-Sunday_ctw_Hans-Jürgen-Wege-4-768x524.jpeg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/04/Tell-Me-On-a-Sunday_ctw_Hans-Jürgen-Wege-4.jpeg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Dass sie jedoch dieses anspruchsvolle Stück parallel zu ihrem Engagement als Evita (ebenfalls in Lüneburg) spielt, verdient Respekt. „Tell me on a Sunday“ ist, insbesondere in dieser düsteren, verzweifelten Inszenierung, keine leichte Aufgabe – weder gesanglich noch schauspielerisch.</p>
<p>Die Anlage der Hauptfigur als hilfloses Mäuschen ohne jegliche Hoffnung steht jedoch im Gegensatz zu früheren Produktionen. Während das Stück in anderen Inszenierungen immer so endete, dass die Protagonistin sich eingestand, dass es gar nicht schlimm ist, keinen Partner zu haben und sie auch allein klarkommt – sie also einen Silberstreif am Horizont sieht, gibt sich von Mansbergs Hauptfigur schon zu Beginn dem Alkohol hin und stirbt am Ende an einer Mischung aus Tabletten und Alkohol.</p>
<p>Die Protagonistin ist extrem emotional und ihre Gefühle schwanken im Laufe des Stücks unzählige Male von himmelhochjauchzend (wenn sie gerade mal wieder frisch verliebt ist) bis zu Tode betrübt (wenn sie gerade mal wieder verlassen wurde). In Lüneburg lernt das Publikum die junge Frau in einer Verliebtheits-Phase kennen. Sie ist bereits in New York und kollidiert im nächsten Moment mit ihrem Angebeteten, woraufhin sie das erste Mal in ein tiefes Loch stürzt. Dann verschlägt es sie zum Filmagenten Sheldon Bloom nach Kalifornien, was aber auch nicht gut geht. Zurück in New York gerät sie erst an einen jungen Fotografen, der sie aber betrügt und dann an einen verheirateten Mann mit Kind, dem sie seine Versprechungen nur allzu gern glaubt. Schließlich entpuppt sich aber auch dieser als Luftnummer. Sie bleibt allein mit Alkohol und Tabletten zurück und geht den Weg ohne Rückkehr.</p>
<p>Warum nach dem finalen Blackout jedoch das Licht noch einmal angeht und die Hauptdarstellerin in derselben Position wie zuvor zu einem instrumentalen Solo verharrt, ist verwirrend. Toter als tot geht doch nicht, oder war das nur ein Regiefehler (das Licht hätte nicht angehen dürfen), der leidlich überbrückt wurde?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als Zugabe wurde am Premierenabend noch „Send in the Clowns“ gegeben. Eine der schönsten Musical-Balladen fürwahr, doch wurde dieser Song von Stephen Sondheim bereits 1973 für sein „A Little Night Music“ geschrieben und hat – außer dass die Sängerin dieses Songs ebenfalls vertanen Chancen nachtrauert – keinen Bezug zu „Tell me on a Sunday“. Wieviel treffender wäre es gewesen, den Showstopper „Take that look off your face“ noch einmal mit all der in ihm schlummernden Energie zu performen.</p>
<p>Im Laufe von gut 70 Minuten muss sich Dorothea Maria Müller diverse Male umziehen – natürlich auf der Bühne – was sie manchmal in echte Zeitnot bringt oder dazu führt, dass die Band längere instrumentale Sequenzen spielt, um dies zu überbrücken. Auch für diese Kostümschlacht zeichnet Friedrich von Mansberg verantwortlich.</p>
<p>Intoniert werden Lloyd Webbers Kompositionen von einer Drei-Mann-Band (Keyboard, Drums, Klarinette) unter der Leitung von Robin Davis. Phasenweise klingt alles ein bisschen sehr arg nach Hammondorgel („You made me think you were in love“) und die Vielseitigkeit der Songs bleibt auf der Strecke. Auch dass die Band die Sängerin nicht gerade selten übertönt, trägt nicht zum Hörgenuss bei.</p>
<p>Die Idee, dass sich Hauptfigur permanent selbst filmt, ist gut zumal wenn die Hauptdarstellerin so telegen ist wie Müller, obwohl der Sinn durchaus hinterfragt werden kann, da sie sich zum einen selbst auf der als Bühnenhintergrund gespannten Leinwand betrachtet, zum anderen die mit diesen Videos sicherlich veranschaulichten Selbstgespräche und Gedanken nicht sehr trennscharf von der übrigen Kommunikation bspw. mit der Mutter abgegrenzt werden (bspw. wenn sie eine E-Mail an ihre Mutter verfasst und dann plötzlich ohne einen erkennbaren Bruch (Stimme, Haltung etc. bleiben gleich) eine handfeste Auseinandersetzung mit ihrem Expartner hat) . Erschwerend kommt das Hantieren mit dem langen Kabel hinzu. Hätte man dies nicht ggf. durch den Einsatz von WLAN-Endgeräten umgehen können?</p>
<p>„Tell me on a Sunday“ in Lüneburg ist exzellent besetzt, aber der Inszenierung fehlt an vielen Stellen der rote Faden. Die Aussage dieser Bühnenfassung ist durchgehend negativ, was der Energie der Songs deutlich entgegensteht. Auch wenn das Stück schon fast 40 Jahre alt ist, ist seine Thematik – den Glauben an sich selbst niemals aufzugeben und sich nicht ausschließlich von anderen abhängig zu machen – immer noch aktuell und man hätte viele Schnittmengen und Berührungspunkte für die Zuschauer schaffen können. Diese Chance wurde leider komplett vertan. Schade.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> T.NT Studio, Lüneburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">27</span>. Januar 2017</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Dorothea Maria Müller</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  Andrew Lloyd Webber / Friedrich von Mansberg<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Hans-Jürgen Wege<br />
</span></div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/eine-sehr-deprimierende-inszenierung-mit-einer-starken-frau-im-mittelpunkt/">Eine sehr deprimierende Inszenierung mit einer starken Frau im Mittelpunkt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jugendliche Energie in allen musikalischen Facetten</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/jugendliche-energie-in-allen-musikalischen-facetten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jan 2014 14:46:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2014]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Sophie von Mansberg]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Barthelmes]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich von Mansberg]]></category>
		<category><![CDATA[Jason Robert Brown]]></category>
		<category><![CDATA[Lüneburg]]></category>
		<category><![CDATA[Pia Jauernig]]></category>
		<category><![CDATA[T3]]></category>
		<category><![CDATA[Terrenia Brunetto]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=1227</guid>

					<description><![CDATA[<p>Teenager sollten ihre Jugend genießen. Das ist aber leichter gesagt als getan, vor allem, wenn sich die Eltern scheiden lassen und man von New York ins beschauliche Appleton (Indiana) umziehen muss. Genau das passiert der 12-jährigen Erin. Mitten in ihre Geburtstagspläne platzt die Neuigkeit der Eltern und der Umzug. Eine neue Stadt, eine Mutter, die ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/jugendliche-energie-in-allen-musikalischen-facetten/">Jugendliche Energie in allen musikalischen Facetten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_301">
<div class="style_2">
<p class="Body">Teenager sollten ihre Jugend genießen. Das ist aber leichter gesagt als getan, vor allem, wenn sich die Eltern scheiden lassen und man von New York ins beschauliche Appleton (Indiana) umziehen muss. Genau das passiert der 12-jährigen Erin. Mitten in ihre Geburtstagspläne platzt die Neuigkeit der Eltern und der Umzug. Eine neue Stadt, eine Mutter, die ihre Trauer über die gescheiterte Ehe in Pillen und Alkohol ertränkt und vor allem keine Freunde, mit denen Erin den so wichtigen 13. Geburtstag feiern kann.</p>
<p class="Body">Das ist die Grundhandlung von Jason Robert Browns Kammermusical „13“. Er hat dieses Stück eigens für Nachwuchsdarsteller geschrieben und so erzählen 14 Schüler der Musikschule Lüneburg die schwungvolle Geschichte über Freundschaft, Gefühle und Selbstbewusstsein.</p>
<p class="Body">Erin legt alles daran, von ihren neuen Klassenkameraden anerkannt zu werden. Dabei stößt sie Patrice und Archie, zwei schulbekannte Außenseiter vor den Kopf. Es dauert einige Zeit bis Erin erkennt, dass der Weg zur Beliebtheit nicht über den Footballstar Brett führt, der sie nur für seinen eigenen Vorteil ausnutzen will.</p>
<p class="Body">Sie richtet einiges Chaos an, wird Ziel einer Intrige der Schulzicke Lucy und erkennt am Schluss, dass es total egal ist, was die Mehrheit von ihr denkt, sondern dass Freundschaft in erster Linie etwas mit Loyalität und Ehrlichkeit zu tun hat.</p>
<p class="Body">Die Nachwuchsdarsteller übernehmen ihre Rollen mit viel Einsatz. Die Choreographien von Heidrun Kogel sind abwechslungsreich, aber es mangelt doch einige Male an Genauigkeit in der Ausführung.</p>
<p class="Body">Barbara Bloch hat mit der Brückenkonstruktion eine gute Kulisse geschaffen, in der Schulhof, die Zimmer von Erin und Patrice und sogar ein Kino Platz haben.</p>
<p class="Body">Friedrich von Mansberg hat „13“ übersichtlich inszeniert. Die Jugendlichen bekommen genug Raum, sich auszudrücken. Einige nehmen diese Chance eindrucksvoll wahr. Da ist beispielsweise Felix Barthelmes, der als Archie auf Rollstuhl und Krücken angewiesen ist. Er spielt sehr überzeugend und deutlich auch gesanglich an, dass seine berufliche Zukunft durchaus auf einer Musicalbühne stattfinden könnte. Mithalten kann hier allenfalls noch Terrenia Brunetto, die als Oberzicke Lucy keine Intrige auslässt, um Anerkennung zu erlangen. Sie singt sauber und spielt herrlich affektiert. Man fühlt sich unweigerlich an einige Figuren aus „Glee“ erinnert.</p>
<p class="Body">Pia Jauernig und Anna Sophie von Mansberg spielen ihre Parts als Erin und Patrice mit viel Energie und scheuen auch die vielen Gesangsnummern nicht. Schade ist jedoch, dass sie stimmlich ihren Weg noch nicht gefunden haben. Wann immer sie in die Kopfstimme wechseln, klingen sie unsicher. Hier gibt es sicherlich noch Optimierungspotential, denn die Passagen, die von den beiden jungen Damen in den Bruststimme gesungen werden, überzeugen souverän.</p>
<p class="Body">Der Ton in Lüneburg ist immer mal wieder ein Kritikpunkt. Das kleine T.3 Theater bildet hier keine Ausnahme. Man kann es nur als Fehlentscheidung bewerten, dass nicht das komplette Ensemble mit Mikrophonen ausgestattet wurde. Auch die im Verlauf des Stücks nachgereichten Handmikros lösen das Problem nicht. Gegen die rockigen Sounds der sechsköpfigen Band, insbesondere gegen die prägnant eingesetzte E-Gitarre haben die Nachwuchsdarsteller keine Chance, wenn sie unverstärkt singen. So verlieren einige große Songs an Wirkung.</p>
<p class="Body">Die Band selbst hingegen spielt mitreißend. Jason Robert Browns Kompositionen sind nicht die einfachsten, doch unter der musikalischen Leitung von Hye-Yeon Kim und Alexander Eissele überzeugen die sechs Musiker vollends.</p>
<p class="Body">„13“ in Lüneburg ist ein erneuter Beweis dafür, dass Stadttheater für die Musicalszene in Deutschland ungemein wichtig sind. Wo sonst bekommt man kleine, feine Musicals geboten, die nicht nur unterhalten, sondern eine echte Geschichte erzählen und den Boden bereiten für Nachwuchsdarsteller, von denen man in Zukunft mehr sehen möchte?</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> T3, Lüneburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>4. Januar 2014</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Felix Barthelmes, Terrenia Brunetto, Pia Jauernig, Anna Sophie von Mansberg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  <span class="Bold">Jason Robert Brown / Friedrich von Mansberg<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Andreas Tamme<br />
</span></div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/jugendliche-energie-in-allen-musikalischen-facetten/">Jugendliche Energie in allen musikalischen Facetten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein rührendes Musical mit sehr charmanten Darstellern</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/ein-ruehrendes-musical-mit-sehr-charmanten-darstellern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 May 2013 14:36:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2013]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Müllerleile]]></category>
		<category><![CDATA[Die letzten 5 Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich von Mansberg]]></category>
		<category><![CDATA[Jason Robert Brown]]></category>
		<category><![CDATA[Kristian Lucas]]></category>
		<category><![CDATA[Lüneburg]]></category>
		<category><![CDATA[Studiobühne T.NT]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=1220</guid>

					<description><![CDATA[<p>Jamie und Cathy sind ein ganz normales Paar: Sie lernen sich kennen, verlieben sich Hals über Kopf, ziehen zusammen, ihre Karrieren entwickeln sich auseinander, es kommt immer häufiger zu Unzufriedenheit und Streit. Schließlich trennen sie sich, fünf Jahre nachdem sie sich kennengelernt haben. Der Charme von Jason Robert Browns Musical liegt augenscheinlich nicht in der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/ein-ruehrendes-musical-mit-sehr-charmanten-darstellern/">Ein rührendes Musical mit sehr charmanten Darstellern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Jamie und Cathy sind ein ganz normales Paar: Sie lernen sich kennen, verlieben sich Hals über Kopf, ziehen zusammen, ihre Karrieren entwickeln sich auseinander, es kommt immer häufiger zu Unzufriedenheit und Streit. Schließlich trennen sie sich, fünf Jahre nachdem sie sich kennengelernt haben.</p>
<p class="Body">Der Charme von Jason Robert Browns Musical liegt augenscheinlich nicht in der Banalität der Handlung. Denn musikalische Ausflüge in den Alltag von Paaren gibt es immer wieder.</p>
<p class="Body">Vielmehr lebt „Die letzten 5 Jahre“ von der besonderen Erzählweise: In der ersten Szene wird Cathy von Jamie verlassen, kurz darauf erlebt das Publikum die erste große Verliebtheit von Jamie, dem Cathy gehörig den Kopf verdreht hat.</p>
<p class="Body">Zwei parallele Handlungsstränge &#8211; Jamie folgt der Beziehungsgeschi-chte chronologisch, während Cathys Leben in Rückblenden erzählt wird.</p>
<p class="Body">Die Bühne im kleinen T.NT Studiotheater ist perfekt für diese sehr persönliche Geschichte. Das Publikum ist nah dran an den beiden Protagonisten. Das sechsköpfige Orchester ist hinter einer Art Raumteiler platziert, der freien Blick auf die Musiker lässt. Unter der Leitung von Urs-Michael Theus meistern sie die anspruchsvollen, mit zahlreichen Tempiwechseln versehenen Kompositionen.</p>
<p class="Body">Die große farbig variabel einsetzbare Lichtwand hinter dem Orchester sorgt für abwechslungsreiche, sehr gelungene Stimmungen. An Kulissen gibt es darüber hinaus wenig. Einzig eine Videowand vertieft einige Szenen durch ausführliche Einspieler aus der Vergangenheit des Künstlerpaares. Ansonsten bewegen sich die beiden zwischen Cathys altem Ohrensessel und Jamies Schreibtisch. Barbara Bloch hat hier mit wenig Aufwand genau den richtigen Stil getroffen, um das Leben von Jamie und Cathy wiederzugeben.</p>
<p class="Body">Anna Müllerleile gibt eine sehr leidenschaftliche Cathy. Man nimmt ihr die unbändige Trauer nach der Trennung, den Schmerz über Jamies Fremdgehen, den Frust über die erneute Absage bei einer Audition genauso ab wie ihre Liebe, Gutgläubigkeit und ihren großen Optimismus zu Beginn der Beziehung.</p>
<p class="Body">Kristian Lucas hat es da nicht leicht, mit ihr Schritt zu halten. Sein verliebter, fröhlicher Jamie gelingt ihm besser als der erfolgsverwöhnte Autor. Dies mag an der Jugendlichkeit liegen, die Lucas ausstrahlt und die man einem jungen verliebten Mann eher zurechnet als einem Endzwanziger, der auf der Überholspur lebt, nur noch an sich denkt und die Bedürfnisse seiner Frau nach und nach immer mehr ignoriert.</p>
<p class="Body">Die schnellen, emotionalen Stücke bringen beide Protagonisten sicher über die Rampe. Gleich ob verliebt oder frustriert, glücklich oder traurig &#8211; die Bandbreite an Gefühlen, die Brown in seinen Liedern transportieren will, sind eine große Herausforderung für alle Sänger. Lucas und Müllerleile agieren hier einwandfrei.</p>
<p class="Body">Der einzige Wermutstropfen an dieser Inszenierung ist der verschenkte Effekt der Erzählweise. Friedrich von Mansberg schien es offenbar notwendig, dass Jamie und Cathy viele Szenen gemeinsam spielen und nicht „nebeneinander her“ ihre Sichtweisen erzählen. In der ursprünglichen Inszenierung spielen die beiden Darsteller nur die Szene des Heiratsantrags gemeinsam, ansonsten stehen sie zwar zusammen auf der Bühne, spielen aber nicht miteinander.</p>
<p class="Body">Besonders extrem ist es, wenn Jamies Betrug dadurch verdeutlicht werden muss, dass eine weitere Darstellerin in eine Bettdecke gehüllt  die Bühne betritt. Dies ist nicht notwendig, denn die Handlung trägt sich durchaus selbst und ist &#8211; trennscharf inszeniert &#8211; auch gut verständlich.</p>
<p class="Body">Wenn man „Die letzten 5 Jahre“ nicht kennt, fällt einem dieses Manko nicht sonderlich auf. Ist man aber mit dem Stück und seiner eimaligen Erzählweise vertraut, kann man sich einer gewissen Enttäuschung nicht erwehren.</p>
<p class="Body">Insgesamt lohnt sich der Besuch in Lüneburg aber auch für diese kleine, feine Produktion. Man darf sich bereits jetzt auf die Premiere von Jason Robert Browns „13“ im kommenden Oktober freuen.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Studiobühne T.NT, Lüneburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>3. Mai 2013</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Kristian Lucas, Anna Müllerleile</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  <span class="Bold">Friedrich von Mansberg / Jason Robert Brown<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Andreas Tamme<br />
</span></div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/ein-ruehrendes-musical-mit-sehr-charmanten-darstellern/">Ein rührendes Musical mit sehr charmanten Darstellern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
