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	<title>Elton John-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Elton John-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Das Leben in der Savanne ist zeitlos unterhaltsam</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jul 2019 19:50:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Dezember 2002 ist das gelbe Theaterzelt eine feste Institution im Hamburger Hafen. Millionen Gäste haben das erste Disney Hit-Musical seither gesehen und auch nach bald 17 Jahren verlassen die Menschen das Theater berührt und glücklich. Die Geschichte von der unwahrscheinlichen Freundschaft zwischen Simba, Timon und Pumbaa, der Vater-Sohn-Tragödie von Mufasa und Simba, dem intriganten ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Dezember 2002 ist das gelbe Theaterzelt eine feste Institution im Hamburger Hafen. Millionen Gäste haben das erste Disney Hit-Musical seither gesehen und auch nach bald 17 Jahren verlassen die Menschen das Theater berührt und glücklich.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2584 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/JPG_72_dpi_RGB-KDL_HH_Prio2_Schattenland--400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/JPG_72_dpi_RGB-KDL_HH_Prio2_Schattenland--400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/JPG_72_dpi_RGB-KDL_HH_Prio2_Schattenland--768x513.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/JPG_72_dpi_RGB-KDL_HH_Prio2_Schattenland--1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/JPG_72_dpi_RGB-KDL_HH_Prio2_Schattenland-.jpg 1765w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die Geschichte von der unwahrscheinlichen Freundschaft zwischen Simba, Timon und Pumbaa, der Vater-Sohn-Tragödie von Mufasa und Simba, dem intriganten Scar mit seinen speichelleckenden Hyänen und der süßen Liebesgeschichte von Nala und Simba kennt jedes Kind. Die Zeichentrickfilme – inzwischen gibt es natürlich zahlreiche Fortsetzungen &#8211; laufen im TV rauf und runter. Hollywood hat gerade kürzlich einen Animationsfilm nachgeschoben, der sich trotz schweißtreibender Temperaturen zu einem Kinokassenschlager entwickelt.</p>
<p>Doch kein Film reicht an die Bühnenfertigkeit heran, die Julie Taymor (Puppen, Kostüme), Richard Hudson (Kulissen) und natürlich Elton John (Musik) mit ihrer Show zur Perfektion getrieben haben: Die Stampede ist unverändert beeindruckend, Elefantenfriedhof und Dschungel sind faszinierend und lebendig, Flora und Fauna in Savanne und Steppe bleiben vielseitig und erstaunlich, und der Sternenhimmel, aus dem sich Mufasas Kopf bildet, rührt weiterhin zu Tränen.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2585 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/JPG_72_dpi_RGB-KDL_HH_Prio1_Simba-und-Nala--283x400.jpg" alt="" width="283" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/JPG_72_dpi_RGB-KDL_HH_Prio1_Simba-und-Nala--283x400.jpg 283w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/JPG_72_dpi_RGB-KDL_HH_Prio1_Simba-und-Nala-.jpg 595w" sizes="(max-width: 283px) 100vw, 283px" />„Der ewige Kreis“ holt direkt zum Auftakt der Show das Publikum perfekt ab. „Ich will jetzt gleich König sein“ und „Seid bereit“ unterhalten vortrefflich. „Schattenland“ und „Er lebt in Dir“ zeugen von viel Sehnsucht. Elton John ist ein Könner seines Fachs und die Zuschauer sind begeistert.</p>
<p>Die Besetzung komplettiert das überzeugende Gesamtbild: Zodumo Nala ist als Rafiki herrlich durchgeknallt und dennoch weise. Joachim Benoît ist als Zazu schon fast ein Urgestein beim Hamburger „König der Löwen“. Doch er spielt nach wie vor nervtötend und gleichzeitig liebevoll und genauso wie man sich den plappernden Hornraben vorstellt. Länger dabei ist nur Masixole Jack, der sich aus dem Ensemble in die erste Reihe nach vorn gearbeitet hat und nun als Mufasa insbesondere die gefühlvollen Momente sehr schön über die Rampe bringt.</p>
<p>Simbas Freunde Timon und Pumbaa werden von Sean Gerard und S’Thembiso Keith Mashiane gespielt. Sie harmonieren sehr gut und wissen genau, wo sie die richtigen Akzente setzen, um das Publikum zum Lachen zu bringen.</p>
<p>Hope und Melina Maine sind auf und hinter der Bühne ein Paar. Sie haben sich beim „König der Löwen“ kennengelernt und geheiratet. Als Simba und Nala spielen sie folgerichtig sehr vertraut. Melina Maines „Schattenland“ ist ungemein berührend, während man Hope Maine die verwirrenden Gefühle, wenn sich Simba zwischen den Pflichten als König und entspanntem Junggesellenleben entscheiden muss, absolut abnimmt.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2589 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/web-KDL_HH_Prio1_Rafiki-400x294.jpg" alt="" width="400" height="294" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/web-KDL_HH_Prio1_Rafiki-400x294.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/web-KDL_HH_Prio1_Rafiki-768x564.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/web-KDL_HH_Prio1_Rafiki.jpg 800w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Was beim „König der Löwen“ ebenfalls unverändert dazu gehört, ist der deutliche Akzent der Darsteller. Diese kommen nach wie vor aus aller Herren Länder, in denen kein Deutsch gesprochen wird. Die Phonetiker leisten großartige Arbeit, denn die meisten Gesangspassagen sind gut zu verstehen. Stefan Voigt als Scar hat diese Unterstützung jedoch nicht nötig. Vielleicht trägt auch sein akzentfreier Gesang dazu bei, dass er nur umso einschüchternder wirkt. Voigt hat eine beeindruckende Bühnenpräsenz und scheint sich als Bösewicht sehr wohl zu fühlen. Mufasa (M. Jack) und über weite Strecken auch Simba (Maine) steckt dieser Scar jedenfalls locker in die Tasche.</p>
<p>Zusammen mit den farbenfrohen Kostümen, den mitreißenden afrikanischen Klängen und den abwechslungsreichen Choreographien sorgt dieses Ensemble für hervorragende Unterhaltung. Alterserscheinungen? Fehlanzeige! Dieser Löwe wird noch viele Jahre den Königsfelsen erklimmen, um seinem Volk den Nachwuchs zu präsentieren.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater im Hafen, Hamburg</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 16. Juli 2019</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong><span class="ce-uploads-description">Melina Maine, Hope Maine, S&#8217;Thembiso Keith Mashiane, Sean Gerard, Stefan Voigt, Joachim Benoît, Masixole Jack, Zodumo Nala</span> </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Kostüme / Musik: </span></strong>Julie Taymor / Elton John</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage Entertainment<br />
</span></div>
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		<title>Herausragend animierte Tiere lassen alles andere vergessen</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/herausragende-animierte-tiere-lassen-alles-andere-vergessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jul 2019 20:01:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Beyoncé]]></category>
		<category><![CDATA[Der König der Löwen]]></category>
		<category><![CDATA[Elton John]]></category>
		<category><![CDATA[Hans Zimmer]]></category>
		<category><![CDATA[Jon Favreau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die animierte Fassung des erfolgreichsten Disney-Musicals basierend auf dem Zeichentrickfilm von 1994 wurde 2019 von vielen heiß ersehnt. Die Geschichte ist bekannt und bleibt auch in der brillant animierten Version unverändert: Mufasa und Sarabi präsentieren der Tierwelt ihren Nachwuchs, den Thronfolger Simba. Gemeinsam mit seiner Freundin Nala heckt der junge Löwe jede Menge Blödsinn aus ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die animierte Fassung des erfolgreichsten Disney-Musicals basierend auf dem Zeichentrickfilm von 1994 wurde 2019 von vielen heiß ersehnt.</p>
<p>Die Geschichte ist bekannt und bleibt auch in der brillant animierten Version unverändert: Mufasa und Sarabi präsentieren der Tierwelt ihren Nachwuchs, den Thronfolger Simba. Gemeinsam mit seiner Freundin Nala heckt der junge Löwe jede Menge Blödsinn aus und stellt auch Papa Mufasa regelmäßig auf die Probe.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2895 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/04/DerKoenigderLoewen1-400x225.jpeg" alt="" width="400" height="225" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/04/DerKoenigderLoewen1-400x225.jpeg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/04/DerKoenigderLoewen1-1024x576.jpeg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/04/DerKoenigderLoewen1-768x432.jpeg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/04/DerKoenigderLoewen1-1536x864.jpeg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/04/DerKoenigderLoewen1.jpeg 1920w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Scar, Mufasas Bruder, nutzt die Neugierde des Jungen aus und entledigt sich mit einem Schlag sowohl des verhassten Königs als auch des aufmüpfigen Nachwuchses.</p>
<p>Simba lernt Timon und Pumbaa kennen und wächst zu einem stattlichen Löwen heran.</p>
<p>Scar vernichtet mithilfe der ihm ergebenen Hyänen Mufasas Königreich und unterwirft die Löwinnen.</p>
<p>Als Nala auf der Suche nach Hilfe völlig unerwartet auf Simba trifft, die beiden sich verlieben und sie ihn gemeinsam mit Rafiki überzeugt, wieder mit in das „Geweihte Land“ zu kommen, werdet sich das Blatt…</p>
<p>Inhaltlich passiert also (zum Glück) nichts Neues. Das Besondere an diesem Film sind die Animationen, die teilweise wirklich täuschend real wirken. Wie schon beim Remake des „Dschungelbuch“ (2016) haben die Visual Effects Team hier exzellente Arbeit geleistet.</p>
<p>Es wirkt zwar etwas befremdlich, dass die Tiere sprechen und singen, wo sie doch ansonsten so real aussehen, doch im Großen und Ganzen funktioniert diese Machart sehr gut.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2894 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/04/DerKoenigderLoewen3-400x225.jpg" alt="" width="400" height="225" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/04/DerKoenigderLoewen3-400x225.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/04/DerKoenigderLoewen3-1024x576.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/04/DerKoenigderLoewen3-768x432.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/04/DerKoenigderLoewen3-1536x864.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/04/DerKoenigderLoewen3.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Hans Zimmer hat auch für diesen Film die Filmmusik geschrieben, Elton John zwei neue Songs komponiert und mit überarbeiteten Songs von Pharrell Williams sowie dem „neuen Titelsong“ „Spiriti“ aus der Feder von Beyoncé wurde hier musikalisch einiges aufgefahren.</p>
<p>Die Besetzung der Originalfassung kann sich wirklich sehen lassen: Donald Glover als erwachsener Simba, Beyoncé als erwachsene Nala, James Earl Jones als Mufasa, Chiwetel Ejiofor als Scar, John Oliver als Zazu, Seth Rogen als Pumba und Billy Eichner als Timon sind nur einige der hochkarätigen Schauspieler, die sich für diesen Animationsfilm wochenlang in eine dunkle Kabine stellten, um die Löwen, Hyänen, Warzenschwein &amp; Erdmännchen einzusprechen. Folglich klingt das alles im Original auch mächtig beeindruckend.</p>
<p>Die deutsche Fassung hingegen fällt hier deutlich ab, da auf namhafte Stimmen / Darsteller gänzlich verzichtet wurde. Simba wurde mit Leonard Hohm (Sprache) und Pat Lawson (Gesang) neben den Löwenkindern als einziger doppelt besetzt. Alle anderen deutschen Synchronsprecher übernehmen auch mehr oder weniger erfolgreich die Gesangsparts. Einzig Florence Kasumba sprach die Rolle der Shenzi sowohl im amerikanischen Original als auch in der deutschen Fassung.</p>
<p>Nichtsdestoweniger funktionieren die Dialoge auf Deutsch sehr gut (Alexander Malzacher) und gerade bei Timon und Pumbaa zünden die Lacher mehrfach treffsicher.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2893 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/04/DerKoenigderLoewen4-400x225.jpg" alt="" width="400" height="225" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/04/DerKoenigderLoewen4-400x225.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/04/DerKoenigderLoewen4-1024x576.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/04/DerKoenigderLoewen4-768x432.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/04/DerKoenigderLoewen4-1536x864.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/04/DerKoenigderLoewen4.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Die meisten Songs wurden von den Arrangements her überarbeitet; Nina Schneider hat einige der Texte in das 21. Jahrhundert transferiert, was sehr gut gelungen ist.</p>
<p>Warum Elton John einen neuen Song für Scars Ansprache bei den Hyänen („Seid bereit“) geschrieben hat, erschließt sich nicht, denn der neue Song holpert doch arg und entwickelt auch nicht die Intensität des ursprünglichen Werks.</p>
<p>Allein durch den bloßen Anblick der Löwenbabies erzeugt dieses Animations-Meisterstück schon eine große Empathie beim Zuschauer. Dass die Interaktionen zwischen den Tieren darüber hinaus im Gegensatz zum Zeichentrick nicht so gefühlvoll sind, ist der Tatsache geschuldet, dass man die Mimik der Tiere nicht allzu sehr vermenschlicht hat. Und so muss halt viel über die verbal-akustische Schiene angetriggert werden.</p>
<p>Dieser „König der Löwen“ ist mitnichten ein Ersatz für den mehr als 25 Jahre alten Zeichentrickfilm, doch als moderne Fassung eines anrührenden Stoffs kann er überzeugen. Mit der Bühnenfassung kann auch ein noch so gelungenes Animations-Kunstwerk jedoch auf keinen Fall mithalten.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span> </strong>Jon Favreau</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik:</span></strong> Hans Zimmer, Elton John, Beyoncé</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Verleih / Fotos: </span></strong>Disney</span></p>
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		<title>Auf dieses herausragende, inhaltlich topaktuelle Musical hat Hamburg gewartet!</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/auf-dieses-herausragende-inhaltlich-topaktuelle-musical-hat-hamburg-gewartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jul 2017 20:36:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Miller]]></category>
		<category><![CDATA[Ann-Jane Casey]]></category>
		<category><![CDATA[Billy Elliot]]></category>
		<category><![CDATA[Elton John]]></category>
		<category><![CDATA[Emile Gooding]]></category>
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		<category><![CDATA[Mehr! Theater am Großmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Stephen Daldry]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hamburg ist Deutschlands unangefochtene Musicalhauptstadt, doch einen echten West End Hit hat man hier seit der Premiere von „König der Löwen“ 2001 nicht mehr gesehen. Schon die Ankündigung der Mehr! Entertainment GmbH weckte die Vorfreude: Die UK-Tour von „Billy Elliot“ macht im Juli 2017 in der Originalfassung Station in Hamburg. Damit auch alle Zuschauer der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/auf-dieses-herausragende-inhaltlich-topaktuelle-musical-hat-hamburg-gewartet/">Auf dieses herausragende, inhaltlich topaktuelle Musical hat Hamburg gewartet!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Hamburg ist Deutschlands unangefochtene Musicalhauptstadt, doch einen echten West End Hit hat man hier seit der Premiere von „König der Löwen“ 2001 nicht mehr gesehen. Schon die Ankündigung der Mehr! Entertainment GmbH weckte die Vorfreude: Die UK-Tour von „Billy Elliot“ macht im Juli 2017 in der Originalfassung Station in Hamburg.</p>
<p>Damit auch alle Zuschauer der durchaus vielschichten Handlung und vor allem dem besonderen nordenglischen Akzent folgen können, wurden links und rechts der Bühne große Monitore platziert, auf der die Dialoge und Songtexte mehr oder weniger gelungen ins Deutsche übersetzt wurden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2012 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/07/sm_BillyElliot_k_NEW9765-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/07/sm_BillyElliot_k_NEW9765-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/07/sm_BillyElliot_k_NEW9765-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/07/sm_BillyElliot_k_NEW9765.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Dass das Theater am Großmarkt keine idealen Rahmenbedingungen für Musicals bietet, ist inzwischen bekannt. Auch bei „Billy Elliot“ lässt die Akustik sehr zu wünschen übrig. Eine hanseatisch-frische Brise bekommen all jene zu spüren, die am Rand der Sitzreihen ihren Platz gefunden haben. Und dass das Bar- und Foyer-Personal kurz vor dem Finale gemeinsam und für die Zuschauer gut sichtbar in den Backstage-Bereich geht, um kurze Zeit später in Privatkleidung wieder nach vorn zu kommen, ist auch etwas unglücklich. Schade war auch, dass nur zwei Tage nach der Premiere der Rang wegen zu wenig verkaufter Tickets geschlossen war.</p>
<p>Doch das waren auch schon die einzigen Wermutstropfen dieses Abends. Die Show begeisterte das Publikum so sehr, dass es mittendrin stehende Ovationen gab und der Schlussapplaus nur durch die angeschaltete Saalbeleuchtung beendet wurde.</p>
<p>Das Stück wurde vor mehr als 12 Jahren im Londoner Victoria Palace Theatre uraufgeführt. Schon damals überschlugen sich Kritiker und Zuschauer mit Lob. Elton Johns Kompositionen – allen voran „Solidarity“ und „Electricity“, Peter Darlings atemberaubende Choreographien und Stephen Daldrys Fingerspitzengefühl in Sachen Personenregie ergeben eines der erfolgreichsten Musicals der letzten 15 Jahre.</p>
<p>Die Tournee-Besetzung in Hamburg wird den Erwartungen in jeglicher Hinsicht gerecht. Emile Gooding hat Billys nordenglischen Akzent perfektioniert. Er ist selbstbewusst und gefühlvoll. Dass er „Electricity“ mit großer Verbitterung über die Rampe bringt, gibt dem ansonsten eher verzweifelten Song einen angenehmen neuen Touch. Zudem tanzt er wirklich exzellent. Das Pas de Deux mit dem „erwachsenen Billy“ ist eines der Highlights der Show. Das Publikum honoriert dies mit minutenlangem Applaus.</p>
<p>Als Billys Dad und seine Grandma stehen Martin Walsh und Andrea Miller auf der Bühne. Beide sind zwar nicht die besten Sänger, agieren aber mit viel Gefühl. Sie kümmern sich aufopferungsvoll um Billy und wenn sich beide an die Vergangenheit erinnern („Grandma’s Song“ und „He could be a Star“), bekommen die Charaktere sehr viel Tiefgang. Miller ist überzeugend gefühlvoll und liebevoll verrückt zugleich, während Walsh die Verzweiflung und das Hin- und Hergerissensein zwischen Grubenkumpel-Loyalität und seinem kleinen Sohn sehr glaubhaft mit Leben füllt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2011 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/07/sm_BillyElliot_k_NEW9600-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/07/sm_BillyElliot_k_NEW9600-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/07/sm_BillyElliot_k_NEW9600-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/07/sm_BillyElliot_k_NEW9600.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Billys experimentierfreudiger Freund Michael wird von Henry Farmer mit viel Energie und einem unglaublichen Selbstbewusstsein gespielt. Die Jungen verstehen sich sehr gut und haben sichtlich Spaß auf der Bühne, obwohl die Choreographien alles andere als trivial sind und sie sich viel Text merken müssen.</p>
<p>Anna-Jane Casey gibt die liebevoll-verschrobene Tanzlehrerin Mrs. Wilkinson. Dass ihr Billy am Herzen liegt, spürt man schon, wenn sie ihm den Brief seiner verstorbenen Mutter vorliest („Please, Billy“). Es ist mucksmäuschenstill im Theater, die mit diesem Song transportierte Liebe ist im ganzen Saal greifbar. „Born to Boogie“ dagegen ist auch in der Tour-Fassung eine amüsante, schwungvolle Nummer, in der Gooding, Casey und Daniel Paige als Pianist Mr. Braithwaite tänzerisch und komödiantisch voll aufdrehen.</p>
<p>Weitere Highlights sind Michaels Freude über das Tutu, welches Billy ihm schenkt, sowie die einschüchternde Polizeikette, die mit Mrs. Wilkinsons Ballettklasse tanzen. Wenn die Grubenkumpel für Billy Geld spenden, damit er zur Audition nach London fahren kann, bleibt kein Auge trocken. Gleiches gilt für die urkomische Hatz als Billys Dad, Bruder und Grandma darüber „diskutieren“, ob sie den Brief der Royal Ballet School öffnen sollen oder nicht.</p>
<p>Anders als in der Londoner Produktion, aber dennoch sehr gelungen, ist die Einkesselung der Streikbrecher und der dadurch sehr gut veranschaulichte Perspektivenwechsel, dargestellt durch einen beweglichen Gitterkäfig, sowie die Untertage-Fahrt der Kumpel am Ende des Stücks.</p>
<p>Diese Show feiert die Individualität: Werde Balletttänzer, wenn Du dazu Lust hast, zieh ein Tutu an, wenn es Dir gefällt, unterstütze Dein Kind bei der Erreichung seines Traums! Ignoriere alle Vorurteile gegen Homosexualität, lass die Anfeindungen der Arbeitskollegen an Dir abprallen: Sei Du selbst! &#8222;Billy Elliot&#8220; ist auch 17 Jahre nach der Kinopremiere immer noch aktuell, denn Träume hat jede/r und es sollte jede/r die Möglichkeit haben, so zu leben, wie er / sie es möchte!</p>
<p>„Billy Elliot“ begeistert das Publikum in einem Maße, wie ich es in Hamburg lange nicht mehr erlebt habe. Die normalen Ticketpreise sind eindeutig zu hoch, doch mit dem „Family &amp; Friends“-Angebot ist ein Besuch dieser Show nicht nur erschwinglich, sondern für Musicalfans fast schon Pflicht! Denn so gut die <a href="http://www.musicals-online.com/?p=311"><span style="color: #333399;">DVD aus London</span></a> auch ist, mit einer Live-Show ist sie nicht vergleichbar!</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Mehr! Theater am Großmarkt, Hamburg</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 1. Juli 2017</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong>Emile Gooding, Henry Farmer, Ann-Jane Casey, Andrea Miller, Martin Walsh</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  Elton John / Stephen Daldry / Julian Webber</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stefan Malzkorn<br />
</span></div>
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		<title>Billy Elliot</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/311/</link>
		
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		<pubDate>Fri, 07 Nov 2014 14:55:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Favorites]]></category>
		<category><![CDATA[Filme]]></category>
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		<category><![CDATA[Zach Atkinson]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Endlich kann man Billy Elliot auch in Deutschland genießen! Wenn sich schon kein Theaterproduzent traut, das im West End und am Broadway gleichermaßen erfolgreiche Tanzmusical nach Deutschland zu holen – die Kinobetreiber haben es getan: Im Sommer 2014 brachten sie eine Live-Übertragung von „Billy Elliot“ aus dem Victoria Palace Theatre in die deutschen Kinos. Und ...</p>
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<div id="body_content">
<h3>Endlich kann man Billy Elliot auch in Deutschland genießen!</h3>
<div id="body_layer">
<div class="text-content style_External_390_385">
<div class="style_2">
<p class="Body">Wenn sich schon kein Theaterproduzent traut, das im West End und am Broadway gleichermaßen erfolgreiche Tanzmusical nach Deutschland zu holen – die Kinobetreiber haben es getan: Im Sommer 2014 brachten sie eine Live-Übertragung von „<span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://billyelliotthemusical.com/" href="http://billyelliotthemusical.com/">Billy Elliot</a></span>“ aus dem Victoria Palace Theatre in die deutschen Kinos. Und das Publikum riss ihnen die Tickets nur so aus der Hand.</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Billy_Elliot_2014_files/shapeimage_2.png" alt="" width="399" height="250"></div>
<p class="Body">Die Kameratechnik zeigt viele Details und man kann die ausdrucksstarke Mimik der Darsteller eindrucksvoll genießen. Manchmal ist es jedoch etwas zu viel der Technik, bspw. wenn die Kamera den Straußenfedertanz von Mrs. Wilkinson Ballettklasse von oben aufnimmt.</p>
<p class="Body">Doch dafür entschädigen herzrührende Szenen wie die Liegestützen des kleinsten Nachwuchsdarstellers, der diese unter lautem Fluchen absolviert. Auch Billy’s tanzende Großmutter („Grandma’s Song“) und die Grubenarbeiter, die mit den Ballettmädchen zu „Solidarity“ tanzen, gehören zu den Highlights der Show.</p>
<p class="Body">Wie viel Spaß den jungen Sängern und Schauspielern ihr Job macht, sieht man u. a. in der Szene, in der Michael und Billy sich durch den Kleiderschrank der Mutter wühlen und dabei die lustigsten Outfits anprobieren („Expressing Yourself“).</p>
</div>
<div>Eine unerwartet herausragende Performance liefert der Klavierlehrer ab: „Born to Boogie!“ sorgt für jede Menge mitwippender Knie im Kino. Stillsitzen fällt bei so viel geballter Energie wirklich schwer. Dass man nicht live im Theater dabei ist, vergisst man immer mehr. Die Aufnahmen sind von exzellenter Qualität und es gibt nur einige ganz wenige Anschlussfehler seitens der Kameraregie.</div>
</div>
<div class="text-content style_External_670_119">
<div class="style_2">
<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Billy_Elliot_2014_files/shapeimage_5.png" alt=""></div>
<p class="Body">Die Szene, in der der kleine und der erwachsene Billy ihr Pas de Deux tanzen, gewinnt durch die Kamerafahrt noch an Intensität hinzu &#8211; Gänsehaut pur!</p>
</div>
</div>
<div class="text-content style_External_270_116">
<div class="style_3">Widmet man sich kurz der Leistung der Akteure, die an diesem Abend auf der Bühne stehen, muss man – neben Elliott Hanna, der einen sympathischen, glaubhaften Billy gibt, auf jeden Fall Deka Walmsley als Billy’s Vater und Ruthie Henshall als Tanzlehrerin Mrs. Wilkinson erwähnen. Beide spielend unglaublich berührend und authentisch. Hier zeigt sich einmal mehr, dass Musiktheater in London auch heute noch eine ganz andere Qualität hat als in unserem Land.</div>
</div>
<div class="text-content style_External_256_279">
<div class="style_2">
<p class="Body">Dass sich Briten auf der Bühne auch durchaus selbst auf die Schippe nehmen können, zeigt sich bei Billy’s Audition in der Royal Ballet School während sein Vater vor dem Safety Curtain nervös auf ihn wartet:</p>
<p class="Body">Er trifft auf einen anderen Vater, der ihn in lupenreinem Oxford English Mut zuspricht. Der Minenarbeiter aus Newcastle versteht aber nur Bahnhof.</p>
<p class="Body">Das wird auch nicht besser als ihm ein „ausnehmend gut bestückter“ Balletttänzer mit schottischem Akzent eine Zigarette anbietet. Man kann durchaus auf dieser kleinen Insel an Sprachbarrieren scheitern.</p>
</div>
</div>
<p class="Body">Dies zeigt sich auch wenn die Minenarbeiter wieder einfahren: Der A-Capella-Chor singt so blitzsauber und klar, dass dem Publikum ein Schauer nach dem anderen über den Rücken jagt.</p>
<div id="id8" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_394_352">
<div class="style_2">
<p class="Body">Dieses Kinoerlebnis kann man nun auch zu Hause erleben. Die DVD ist ein Muss für jeden Musicalfan. Es darf gern mehr von diesen Stage-to-Disc-Exporten geben. Denn auf diesem Weg erreicht man ein breites Publikum, das nicht mal eben so nach London fliegt bzw. fliegen kann, um sich ein Musical anzusehen.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_116">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span> </strong>Stephen Daldry, Brett Sullivan</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Elliott Hanna, Ruthie Henshall, Deka Walmsley, Ann Emery, Chris Grahamson, Liam Mower,&nbsp; Zach Atkinson </span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Musik:</strong> </span>Elton John</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Verleih / Fotos: </span></strong>Universal Pictures</span></p>
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		<title>Stimmungsvolle Stadttheater-Produktion</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/stimmungsvolle-stadttheater-produktion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 11:08:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Aida]]></category>
		<category><![CDATA[Daniela Gruber]]></category>
		<category><![CDATA[Elton John]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Stockinger]]></category>
		<category><![CDATA[Theater Lüneburg]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Rice]]></category>
		<category><![CDATA[Ursula Baumgartner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Theater Lüneburg zeigt jedes Jahr aufs Neue, dass man für eine gelungene Musical-Inszenierung keine Millionen in die Hand zu nehmen braucht. Kreative und doch praktikable Sets, passende Kostüme, mal mutig-moderne, mal eher klassische Inszenierungen, ein gut aufeinander eingespieltes Orchester und musicalische Gäste, die das Hausensemble dort ergänzen, wo es Mankos gibt. Diese Rezeptur zahlt ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_251">
<div class="style_2">
<p class="Body">Das Theater Lüneburg zeigt jedes Jahr aufs Neue, dass man für eine gelungene Musical-Inszenierung keine Millionen in die Hand zu nehmen braucht. Kreative und doch praktikable Sets, passende Kostüme, mal mutig-moderne, mal eher klassische Inszenierungen, ein gut aufeinander eingespieltes Orchester und musicalische Gäste, die das Hausensemble dort ergänzen, wo es Mankos gibt.</p>
<p class="Body">Diese Rezeptur zahlt sich seit Jahren aus und macht die Musicalsparte zum erfolgreichsten Teil des Hauses.</p>
<p class="Body">In dieser Spielzeit steht die tragische Geschichte von Aida und Radames in der Fassung von Elton John und Tim Rice auf dem Premierenplan. Iris Gerath-Prein orientiert sich in ihrer Inszenierung an klassischen Motiven. Die Szenenbilder sind pragmatisch und schaffen dennoch die passenden Hintergründe für die verschiedenen Lebenswelten von Aida, Radames und Amneris.</p>
<p class="Body">Die Kostüme (Sabine Meinhardt) sind eine Mischung aus modernen (Radames, Amneris) und schlichten, klassischen (Aida, Pharao) Stilen und fügen sich sehr gut ins das Gesamtbild ein. Die rote Farbwelt der Nubier bildet einen eingängigen Kontrast zu den schwarzen Uniformen der Soldaten von Radames. Da fällt es dann auch nicht ins Gewicht, dass Aida und ihre Nubier von weißen &#8211; anstatt üblicherweise dunkelhäutigen &#8211; Darstellern gespielt. Lediglich Zoser (gewandet in eine Art weißen Tai Chi Anzug mit langem weißen Zopf) und Amneris‘ wechselnde Roben brechen mit diesem Bild.</p>
<p class="Body">Barbara Bloch hat vor allem mit den Kulissen für die Museumsszene ganze Arbeit geleistet und schafft spielend den Wechsel vom modernen Museum zum ägyptischen Tempel.</p>
<p class="Body">Daniela Gruber gehört zum Hausensemble und gibt eine sehr starke Aida. Stimmlich passt ihr die Rolle sehr gut, nur schauspielerisch ist sie häufig zu steif und gestattet es dem Publikum nicht, an den intensiven Gefühlen teilzuhaben, die Aida fast zerreißen. Matthias Stockinger ist der Musical-Gast dieser Inszenierung: Als Radames harmoniert er sehr gut mit Daniela Gruber, kann aber auch die Gewissensbisse transportieren, denen er als ägyptischer Heerführer ausgesetzt ist als er sich in die nubische Sklavin verliebt.</p>
<p class="Body">Als Amneris komplettiert Ursula Baumgartner die drei Protagonisten dieses Stücks. Die Verzweiflung darüber, dass sich der Mann ihrer Träume in eine andere verliebt hat, verkörpert sie sehr gut. Die Zickigkeit und Arroganz der ägyptischen Thronfolgerin könnte gern noch mehr betont werden, um die Wandlung zur wohlwollenden Königin am Ende des Stücks zu unterstreichen.</p>
<p class="Body">Besonders schön ist die Auftaktszene des 2. Akts gelungen, in dem alle drei Hauptfiguren, in ihrer Umgebung stehend, mit ihren Gefühlen kämpfen und nicht wissen, wie sie die für sie unerträgliche Situation klären sollen. Hier spielen alle Gewerke des Musiktheaters perfekt zusammen.</p>
<p class="Body">Der Personenregie scheint es geschuldet, dass jedoch alle Charaktere eher schwach ausgeprägt sind und die Konflikte nur angerissen werden. Zudem entfaltet sich die Handlung in einem so schnellen Tempo, dass sämtliche Nebenfiguren (Mereb, Zoser) unwichtig erscheinen. Während MacKenzie Gallinger als Mereb das Beste aus seiner zugegebenermaßen sehr dankbaren Rolle herausholt, scheint Friedrich von Mansberg mit der Figur des intriganten Vaters von Radames nicht nur stimmlich ein wenig überfordert und wirkt &#8211; sicherlich auch aufgrund des unpassenden Kostüms und der kaum vorhandenen Personenregie &#8211; manchmal deplatziert.</p>
<p class="Body">In Sachen Choreographie verliert die Lüneburger „Aida“ sehr stark gegenüber dem Broadway-Vorbild. Francisco Sanchez Martinez vergibt Chancen, Szenen wie „Wie Vater, so Sohn“ durch eine eindringliche Performance zu intensivieren. Nur unter den Sklavinnen werden Tanzfolgen angedeutet, was aber im Verhältnis zur gesamten Show zu wenig ist.</p>
<p class="Body">Das Orchester unter der Leitung von Nezih Seckin spielte am Premierenabend energiegeladen auf und ließ es an nichts vermissen: Die Balladen kamen gefühlvoll dosiert beim Publikum an, während die schwungvollen Uptempo-Nummern mitreißend intoniert wurden.</p>
<p class="Body">„Aida“ ist der Beweis dafür, dass experimentelles Musiktheater wie „Chess“ im letzten Jahr nicht notwendig ist, sondern dass in sich stimmige Inszenierungen, die sich gern auch an klassischen Motiven orientieren dürfen, einwandfrei funktionieren. Mehr als das: Sie können begeistern &#8211; wofür auch der nicht enden wollende Premierenapplaus ein Beweis ist.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater Lüneburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>20. November 2010</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Ursula Baumgartner, Daniela Gruber, Matthias Stockinger</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> Elton John / Tim Rice<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Theater Lüneburg<br />
</span></div>
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		<title>Ein farbenfrohes Pyramidenspektakel</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/ein-farbenfrohes-pyramidenspektakel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Oct 2003 12:09:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2003]]></category>
		<category><![CDATA[Aida]]></category>
		<category><![CDATA[Colosseum]]></category>
		<category><![CDATA[Elton John]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Florence Kasumba]]></category>
		<category><![CDATA[Maricel]]></category>
		<category><![CDATA[Mathias Edenborn]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Rice]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>»Aida« erzählt die Geschichte von der gleichnamigen nubischen Prinzessin, die sich in den Sohn ihres größten Feindes verliebt und beide dadurch in einen Gewissenskonflikt stürzen, aus dem es nur einen fatalen Ausweg gibt… Die Musical-Adaption von Verdis großer Oper stammt aus der Feder von Elton John und Time Rice. Das allein ist beinahe schon eine ...</p>
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<div class="text-content style_External_390_268">
<div class="style_2">
<p class="Body">»Aida« erzählt die Geschichte von der gleichnamigen nubischen Prinzessin, die sich in den Sohn ihres größten Feindes verliebt und beide dadurch in einen Gewissenskonflikt stürzen, aus dem es nur einen fatalen Ausweg gibt…</p>
<p class="Body">Die Musical-Adaption von Verdis großer Oper stammt aus der Feder von Elton John und Time Rice. Das allein ist beinahe schon eine Erfolgsgarantie! Addiert man hier nun noch Michael Kunze als Übersetzer und Verfasser der deutschen Texte sowie Wayne Cilento als Choreograph, Bob Crowley als Bühnen- und Kostümdesigner und die mit einem Tony Award ausgezeichnete Natasha Katz als Lichtdesignerin hinzu, kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen.</p>
<p class="Body">Am 5. Oktober war es dann soweit: Der Vorhang für eine der erfolgreichsten Broadway-Shows der letzten Jahre hob sich im Colosseum Theater Essen vor 1700 gespannten Premierengästen.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_1259">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die Handlung beginnt in einem Museum der heutigen Zeit, in dem mehr als 3500 Jahre alte Relikte und Statuen der ägyptischen Pharaonen ausgestellt sind. Unerwartet löst sich die Statue der Amneris von ihrem Sockel und beginnt die Geschichte von Radames, dem obersten und erfolgreichsten Kriegsherrn seiner Zeit, und Aida, einer nubischen Prinzessin, die als Sklavin von ihm gefangen genommen wird, zu erzählen. Es geht um Liebe und Hoffnung, Traditionen und Verpflichtungen – jede der drei Hauptfiguren hat ihr Päckchen zu tragen:</p>
<p class="Body">Das verwöhnte Pharaonentöchterchen Amneris sorgt sich um die aktuellste Mode und versucht alles, um ihren Dauerverlobten Radames endlich vor den Traualtar zu bekommen. Doch der möchte sich gar nicht binden und absolviert stattdessen lieber einen Feldzug nach dem anderen. Doch damit zieht er sich den Ärger seines Vaters Zoser zu, für dessen intrigante Machtergreifungspläne es unerlässlich ist, seinen Sohn mit der Tochter des mächtigen Pharaos zu verheiraten. Und schließlich ist da Aida, die als unerkannte nubische Prinzessin von Radames versklavt und an Amneris verschenkt wird. Gibt sie sich zu erkennen, wird Vater, der nubische König Amonasro, getötet; verschweigt sie ihre wahre Herkunft wird ihr Volk weiterhin misshandelt. Als wäre das nicht schon verzwickt genug, verlieben sich Aida und Radames auch noch ineinander – eine aus allen Blickwinkeln unmögliche Liebe!</p>
<p class="Body">Wie die Geschichte ausgeht, kann nicht verraten werden, da hiermit ein wesentlicher Effekt der Show vorweg genommen würde. Nur soviel sei gesagt: Es gibt heiße Liebesstunden unter dem ägyptischen Sternenhimmel, Hochzeitspläne, Widerstand gegen die Väter und ein einsichtiges Staatsoberhaupt, das die Liebenden bis in den Tod zusammen sein lässt.</p>
<p class="Body">Für die Rolle der Aida wurde nach wochenlangen Auditions Florence Kasumba ausgewählt. Ihre härteste Konkurrentin, die Hamburgerin Oceana, wurde als alternierende Aida engagiert. Die junge Uganderin – bisher als Lisa im »Mamma Mia!«-Ensemble zu sehen – hat sich mit ihrem Alter Ego scheinbar noch nicht so recht angefreundet. Ihr Spiel wirkt phasenweise etwas steif und hölzern und dass sie dem Kriegsherrn Radames irgendwelche warmen Gefühle entgegenbringt, kann sie nicht vermitteln. Das ist sehr bedauerlich, steht gerade diese Liebe doch im Mittelpunkt und soll die Herzen der Zuschauer berühren. Obwohl Florence Kasumba eine schöne soulige Stimme hat, wird sie der anspruchsvollen Partitur von Elton John nicht gerecht. Zu häufig wird sie vom Ensemble oder ihrem Duettpartner übertönt. Stücke wie „Die Götter lieben Nubien“ oder „Easy as Life“ verlieren dadurch sehr an Ausdruckskraft.</p>
<p class="Body">Man sollte ihr jedoch die Zeit geben, ihre eigene Interpretation zu finden, und sie nicht mit Heather Headley (Aida in der Uraufführung) oder der aktuellen Broadway-Aida Toni Braxton vergleichen.</p>
<p class="Body">Mathias Edenborn macht als Soldat eine sehr gute Figur. Seine stattliche und zugleich jungenhafte Erscheinung stützen den Eindruck, Radames sei ein konfliktscheuer Mensch, der erst aus sich herauskommt als ihn Amors Pfeil mitten ins Herz trifft. Er kämpft überzeugend für seine Liebe und überwirft sich mit dem Vater. Der Härte und Aggression im Kampfduett mit Zoser („Wie Vater, so Sohn“) setzt er viel Einfühlungsvermögen und Sanftheit gegenüber als er Aida (und sich selbst) seine Gefühle gesteht („Elaborate Lives“).</p>
<p class="Body">Mathias Edenborn kann jedoch nicht verhehlen, dass er Schwede ist. Kleine Texthänger oder Sprachbarrieren sollte er schnellstmöglich ausbessern, damit er gänzlich begeistert.</p>
<p class="Body">Die (nicht wirklich heimliche) Hauptdarstellerin ist Maricel. Sie hat nach eigener Aussage in Amneris ihre Traumrolle gefunden und stellt schauspielerisch ihr ganzes Können unter Beweis. Die Entwicklung vom schnippischen Modepüppchen zur weisen Herrscherin zeichnet sie pointiert und einfühlsam nach. Dass sie sich auch stimmlich seit »Mozart!« deutlich weiterentwickelt hat, ist nicht zu überhören. Locker stellt sie alle anderen Darsteller in den Schatten und gewinnt – trotz oder gerade wegen der anfänglich sehr glaubwürdigen Zickigkeit – die Herzen und das Mitgefühl der Zuschauer für sich. Dies merkt man unter anderem am langen Szenenapplaus (beispielsweise nach der prachtvollen Modenschau „Mein Sinn für Stil“) aber auch an dem mit Abstand tosendsten Schlussapplaus für die Künstlerin.</p>
<p class="Body">Neben Maricels Auftritten zählen auch die von Kristian Vetter als Zoser zu den absoluten Highlights. Wann immer er mit seinen Ministern die Bühne betritt, wird ein choreographisches Feuerwerk sondergleichen entfacht, das er durch seine kraftvolle Stimme ergänzt. Die außergewöhnliche Choreographie von »Aida« ist seit langem eine der komplexesten, die auf einer deutschen Musicalbühne geboten wird. Die Perfektion mit der Tänzer und Orchester aufeinander abgestimmt sind, ist atemberaubend. Hier hat Wayne Cilento wirklich ganze Arbeit geleistet!</p>
<p class="Body">Das Bühnenbild von Bob Crowley erinnert die Gäste daran, dass sie sich in einer perfekten Disney-Produktion befinden. Farbenfroh und kontrastreich wird der Gegensatz zwischen den reichen Ägyptern und den bettelarmen Nubiern dargestellt. Der Swimmingpool, aus dem Amneris im ersten Akt auftaucht, ist bühnenfüllend und der darstellte Nil, an dem die nubischen Sklaven die Wäsche ihrer Herrin waschen versiegt in der unendlichen Weite der Bühne.</p>
<p class="Body">Bei den Kostümen sind es vor allem klare, gerade Linien die im Mittelpunkt stehen. Die einzige Ausnahme bilden die imposanten Kleider und Hüte, die bei der Modenschau in Amneris Gemächern präsentiert werden. Der Unterschied zwischen Arm und Reich wird auch hier durch die Farbgebung betont: Während Amneris und Radames in allen Regenbogenfarben erstrahlen, tragen die Nubier ausnahmslos erdfarbene, düstere Kleider.</p>
<p class="Body">Man sollte meinen, dass eine tragische Liebensgeschichte wie »Aida« nur mit getragenen Musikstücken intoniert werden kann, doch Elton John beweist das Gegenteil. Seine Rop/Rock-Nummern haben Ohrwurmcharakter und die sanften Balladen gehen zu Herzen. Die Texte von Michael Kunze holpern an der einen oder anderen Stelle durchaus noch, aber da ist nichts, was nicht im Laufe der nächsten Wochen behoben werden könnte.</p>
<p class="Body">Auch die Aufnahme der deutschen Premierencast wird nicht Lange auf sich warten lassen. Noch vor Weihnachten wird die deutsche Version von »Aida« im Handel erhältlich sein.</p>
<p class="Body">»Aida« ist ein Herz-Schmerz-Musical, das durchaus fröhliche, mitreißende Momente hat. Das Premierenpublikum dankte es den Darstellerinnen und Darstellern mit minutenlangen Standing Ovations und nicht enden wollendem Applaus.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
</div>
</div>
</div>
<div class="spacer">
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Colosseum, Essen</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>5. Oktober 2003</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Mathias Edenborn, Florence Kasumba, Maricel</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Text / Musik:</span></strong> Tim Rice / Elton John<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage Holding<br />
</span></div>
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