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	<title>Drew Sarich-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Drew Sarich-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Eine unterkühlte Strippenzieherin in ausgefallenen, puritanischen Kulissen</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Mar 2016 17:19:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Publikum findet sich in einer Kinoatmosphäre wieder: Auf der Leinwand wird ein Film mit Argentiniens First Lady Eva Duarte de Perón gezeigt. Plötzlich bricht der Film ab und im Saal wird verkündet, dass ebendiese Schauspielerin, von ihrem Volk liebevoll Evita genannt, soeben verstorben ist. Andrew Lloyd Webbers düsterer Auftakt zur musikalischen Erzählung von Eva ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/eine-unterkuehlte-strippenzieherin-in-ausgefallenen-sehr-puritanischen-kulissen/">Eine unterkühlte Strippenzieherin in ausgefallenen, puritanischen Kulissen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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<p>Das Publikum findet sich in einer Kinoatmosphäre wieder: Auf der Leinwand wird ein Film mit Argentiniens First Lady Eva Duarte de Perón gezeigt. Plötzlich bricht der Film ab und im Saal wird verkündet, dass ebendiese Schauspielerin, von ihrem Volk liebevoll Evita genannt, soeben verstorben ist.</p>
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<div class="text-content style_External_390_318">
<div class="style_2">
<p class="Body">Andrew Lloyd Webbers düsterer Auftakt zur musikalischen Erzählung von Eva Peróns bewegtem Leben, verschlägt dem Publikum regelmäßig die Sprache. Auch im Wiener Ronacher Theater bleibt dieser Effekt nicht aus. Das 24-köpfige Orchester unter der Leitung von Carsten Paap kann hier seine volle symphonische Stärke ausspielen und sorgt direkt zu Beginn für einen Gänsehautmoment. Verstärkt wird die beklemmende Situation durch die Trauergemeinde, die den Sarg in einem virtuellen Regen weißer Rosen von der Bühne trägt.</p>
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<div><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Evita_Wien_2016_files/shapeimage_3.png" alt="" width="283" height="401" /></div>
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<p class="Body">Die Verwandlung von der dunklen Friedhofsstimmung zum fröhlichen Musikabend in Evitas Heimatdorf Junín gelingt ganz vorzüglich. Auch die angedeutete Häuserfront in Buenos Aires, vor der sich Evitas Liebhaber die Klinke in die Hand geben („Adiós und Danke“), wirkt sehr gut.</p>
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<div class="text-content style_External_670_301">
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<p class="Body">Stephan Prattes hat mit seinem Bühnenbild eine kalte, düstere Umgebung geschaffen, in der nur Evita und diejenigen, die sie mit ihrer Präsenz ehrt, im Licht stehen.</p>
<p class="Body">Dass Evita nicht nur die Männer im Allgemeinen, sondern insbesondere mächtige Männer um den Finger wickelt, wird in der dem ersten Treffen von Perón und Evita vorgeschalteten Szene klar: Die Mächtigen Argentiniens sind eigentlich nur Schießbudenfiguren, die eine nach der anderen „umfallen“, bis nur noch Perón übrig bleibt.</p>
<p class="Body">Die Treppen- und Geländer-Konstruktion, welche die verschiedenen Spielebenen (Peróns Villa, Casa Rosada) ermöglicht, ist großartig, wenn auch eine etwas wackelige Angelegenheit, da sie regelmäßig schon bespielt wird, während die einzelnen Elemente noch „zusammengesetzt“ werden. Zum ersten Mal kommt diese Konstruktion in voller Größe bei „Ich wäre wirklich gut für Dich“ zum Einsatz. Das sich öffnende Schlafzimmer wirkt aufgrund der umgebenden Stahlkonstruktion trotz der großen Bühne sehr intim.</p>
<p class="Body">Wenn sich Evita in der nächsten Szene Peróns bisheriger Geliebter auf unzweifelhafte Art entledigt („Du nimmst den Koffer wieder in die Hand“), wird einmal mehr deutlich, dass die deutschen Texte aus Michael Kunzes Übersetzung von 1981 nicht mehr zeitgemäß sind und auch nicht immer zu Lloyd Webbers Kompositionen passen wollen. „Star Quality“ mit „Glitter und Glanz“ zu übersetzen, passt nicht ganz. Das bei der „Regenbogen-Tour“ nahezu alle Designernamen in der deutschen Übersetzung fehlen, nimmt dem Song einen Teil seiner Bedeutung, auch wenn er dadurch vielleicht leichter zu singen ist.</p>
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<p class="Body">Auch bei „Wach auf, Argentinien“ harmonieren die deutschen Texte wegen ihrer anderen Betonung nicht wirklich mit der Melodie des Stücks.</p>
<p class="Body">Durchaus spannend ist hingegen die Choreographie (Vincent Paterson) in einigen Szenen. Während die Tanzeinlagen meistenteils eher unspektakulär sind und dem Ensemble das Latino-Feeling nahezu gänzlich abgeht, sticht die Interpretation von „Fort mit diesem Weib“, in der Peróns Mitstreiter aus ihrer Abneigung gegen die Verbindung von Perón mit der nicht schicklichen Schauspielerin keinen Hehl machen, deutlich hervor. Der Tanz von und mit den Stühlen verleiht der intensiven Szene noch mehr Nachdrücklichkeit.</p>
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<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Evita_Wien_2016_files/shapeimage_4.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Zu Beginn des zweiten Akts zeigt sich, wer in dieser Inszenierung mit die beste Arbeit abgeliefert hat: Prattes’ Integration des Zuschauerraums in das Bühnenbild und andersherum (Stahlgitter an den Balustraden der Ränge, Säulen wie im Zuschauersaal auf der Bühne) schafft eine spürbare Nähe zwischen Darstellern und Zuschauern.</p>
<p class="Body">Die berühmteste Szene („Wein nicht um mich Argentinien“) wird auf einer Brücke in der Bühnenmitte gespielt. Die im Hintergrund projizierte Frontansicht der Casa Rosada lenkt jedoch leider von den Protagonisten ab. Nichtsdestoweniger kann Katharine Mehrling hier mit ihrem rauen Charme punkten. Sie spielt die First Lady, die ihrem Mann bedingungslos den Rücken stärkt, sehr souverän. Dennoch wird mehr als deutlich, dass sie ihren Mann genauso bedingungslos im Griff hat.</p>
<p class="Body">In der zweiten Hälfte des Stücks nimmt man Mehrling die Evita eher ab als im ersten Akt. Die lebensfrohe, jugendliche Landschönheit gelingt ihr bei weitem nicht so glaubhaft wie die berechnende, wenig feminine First Lady, die alles – auch ihre Gesundheit – dem Erfolg ihres Mannes unterordnet.</p>
<p class="Body">Dies wird während der „Regenbogen-Tour“ (Evitas Reise wird optisch auf einer farbenfroh umrandeten Europakarte nachgezeichnet) umso deutlicher: Um jeden Preis möchte sie die Europäer für die Politik ihres Mannes gewinnen. Als die Engländer sie brüskieren (sie wurde in einem Landhaus anstatt im Buckingham Palace empfangen), zeigt sie deutlich, welch eine Diva in der kleinen Lady steckt.</p>
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<p class="Body">Die insgesamt überzeugendste schauspielerische und gesangliche Leistung liefert Fabio Diso als Che ab: „Spendengelder fließen“ bringt er mit viel Energie und Sarkasmus über die Rampe. Auch im „Walzer für Eva und Che“ kann er überzeugen, selbst wenn die Szene insgesamt etwas träge inszeniert ist und man den kämpferischen Tanz mit wechselnder Führung der beiden Protagonisten vermisst. Dafür fällt das Lichtdesign (Andrew Voller) in dieser Szene sehr positiv auf.</p>
<p class="Body">Etwas über das Ziel hinaus schießt Regisseur Vincent Paterson mit dem Gebet „Santa Evita“, in dem er Eva als Madonna in einem Bilderrahmen hoch über den Köpfen der Betenden schweben lässt.</p>
<p class="Body">Das einzige Solo von Thomas Borchert als Juan Perón („Wie ein Diamant“) ist hingegen wieder höchst beklemmend inszeniert. Wenn er am Ende in die Mündungen der auf ihn gerichteten Waffen blickt, schluckt der ein oder andere Zuschauer kalt.</p>
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Evita_Wien_2016_files/shapeimage_6.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Evitas letzte Momente, in denen sie noch einmal ihr nur 33-jähriges Leben Revue passieren lässt, ist sicherlich eines der Highlights der neuen Wiener Produktion: Evita sitzt am Bühnenrand in einem Rollstuhl und wichtige Ereignisse spielen sich vor ihr auf der Drehbühne ab.</p>
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<p class="Body">Mehrling wirkt zart und gebrechlich als sie sich für ihre letzte Ansprache hinstellt, gestützt von Perón. Auch wenn diese Verletzlichkeit in ihrer Stimme nicht zu hören ist, schauspielerisch meistert sie diese Sequenz hervorragend.</p>
<p class="Body">Das Kreativteam für diese Neuinszenierung ist international und sorgt für viel frischen Wind. Vincent Paterson zeigt eine unbarmherzige Evita, die weder mit anderen noch mit sich Nachsicht kennt. Sein Che ist bitterböse und über alle Maßen sarkastisch. Alle anderen, auch Juan Perón, geraten zu Randnotizen.</p>
<p class="Body">Obwohl er in Sachen Choreographie über eine beeindruckende Vita verfügt (er hat Tourneen für und mit Madonna und Michael Jackson choreographiert), kann er bei „Evita“ damit leider nicht überzeugen. Die meisten Choreographien sind nicht akzentuiert genug, um den Latino- und Popklängen gerecht zu werden. Zudem sind sie sehr Mainstream und wenig originell, mit Ausnahme der bereits erwähnten Stuhltanzszene.</p>
<p class="Body">Stephan Prattes liefert mit seiner optischen Version von „Evita“ ein Meisterstück ab. Sicherlich polarisiert diese Art des Bühnenbildes stark, doch für mich funktioniert dieses Zusammenspiel zwischen grobschlächtigen Materialien und der hell erstrahlenden Welt von Evita sehr gut. Robert Schwaighofers Kostüme, an denen es nichts zu beanstanden gibt, fügen sich hier perfekt ein. Langweilig? Nein, sicherlich nicht. Rollendeckend und zeitgemäß? Auf jeden Fall!</p>
<p class="Body">Koen Schoots kann mit seinem großen Orchester musikalisch aus dem Vollen schöpfen. Das Orchester im Ronacher wird immer gern so groß wie irgend möglich besetzt – und genau dies zahlt sich am Ende aus. Die Musicals in diesem Haus klingen immer phantastisch! Auch bei „Evita“ lassen es die Musiker an nichts vermissen.</p>
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<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Evita_Wien_2016_files/shapeimage_5.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Die Besetzung ist zumindest bei der Titelrolle sehr ungewöhnlich. Katharine Mehrling, sonst eher im Jazz und Chanson zuhause, klingt für eine Evita zu dunkel und ist vom Habitus her auch deutlich kantiger als ihre Rollenvorgängerinnen.</p>
<p class="Body">Dass Evita sich ihrer weiblichen Reize sehr bewusst war und diese treffsicher eingesetzt hat, nimmt man Mehrling nicht ab. Hingegen bringt sie Machthunger und Ehrgeiz der argentinischen First Lady absolut glaubwürdig rüber. Ihre Stärken liegen im Schauspiel und hier insbesondere im zweiten Akt, in dem sie den Aufstieg und Zerfall der zierlichen Diva sehr gut nachzeichnet.</p>
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<p class="Body">Der Erzähler und erklärte Feind Evitas ist Che. Auch wenn sich ihre Wege in der Realität nie gekreuzt haben, bietet das Gegenspiel der erfolgreichen Schauspielerin und des aufmüpfigen Revolutionärs viel Raum für charakterstarke Interpretation. Fabio Diso ist sicherlich noch ein wenig jung, um die Erfahrung ausspielen zu können, über die Erstbesetzung Drew Sarich verfügt, doch er macht seine Sache sehr gut. Gesangliche Unsicherheiten macht er mit einem charmanten, energiegeladenen Spiel wieder wett und kann so ein sehr gutes Gesamtbild abliefern.</p>
<p class="Body">Die einzigen beiden Männer aus Evitas Leben, die Andrew Lloyd Webber in seinem Musical auftauchen lässt, sind der Sänger Magaldi und ihr späterer Ehemann Perón. Während Magaldi von Evita als Sprungbrett nach Buenos Aires genutzt wird, hat sie an der Seite Peróns ganz andere Pläne für Argentinien.</p>
<p class="Body">Vladimir Korneev spielt den glücklosen Sänger und kann mit seinen beiden Szenen zumindest gesanglich etwas glänzen. Thomas Borchert hat als Juan Perón noch weniger solistische Momente. Perón ist sicherlich eine der eher undankbareren Rollen im Musical: Eigentlich eine Hauptfigur, aber leider nur wenig ausgearbeitet und nur dazu dienend, den Weg einer Schauspielerin in die Politik aufzuzeigen. Borchert spielt rollendeckend mit wenig Profilschärfe. Er kann nur mit einem Song wirklich glänzen. Doch das Zusammenspiel mit Mehrling funktioniert und die beiden harmonieren als Paar sowohl gesanglich als auch schauspielerisch. Borchert zeigt deutlich, dass sich Perón seiner Position in dieser Ehe durchaus bewusst war. Mehr ist aus dieser Rolle nicht herauszuholen.</p>
<p class="Body">Ist es wirklich interessant, ein Musical 40 Jahre nach der Veröffentlichung seiner ersten Aufnahme und 38 Jahre nach dessen Uraufführung in London noch einmal auf eine große Bühne zu bringen? Ja, auf jeden Fall! Insbesondere dann, wenn wie in Wien die Inszenierung in vielen Bereichen frisch und ungewöhnlich ist.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_119">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><span class="Bold">Theater:</span> Ronacher, Wien</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold">Besuchte Vorstellung:</span> 26. März 2016</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold">Darsteller:</span> Katharine Mehrling, Fabio Diso, Thomas Borchert</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold">Regie / Bühne:</span> Vincent Paterson / Stephan Prattes</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold">Fotos: </span>VBW / Deen van Meer</span></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Moulin Rouge Story</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/moulin-rouge-story/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Dec 2015 12:36:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CDs]]></category>
		<category><![CDATA[Adrian Becker]]></category>
		<category><![CDATA[Drew Sarich]]></category>
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		<category><![CDATA[Sabrina Weckerlin]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Adenberg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieses Album versetzt den Zuhörer spielend ans Moulin Rouge in Paris Schon bei der Ouvertüre hört man förmlich das Rauschen der samtigen Vorhänge im Moulin Rouge. Die schwungvoll-begeisternde und gleichzeitig geheimnisvolle Einladung ins Theater wird von Ethan Freeman als Direktor Joseph Oller geradezu zelebriert. In der Folge werden die weiteren Hauptakteure durch Stücke vorgestellt, die ...</p>
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<div class="style_2">
<h3 class="Body">Dieses Album versetzt den Zuhörer spielend ans Moulin Rouge in Paris</h3>
<p class="Body">Schon bei der Ouvertüre hört man förmlich das Rauschen der samtigen Vorhänge im Moulin Rouge. Die schwungvoll-begeisternde und gleichzeitig geheimnisvolle Einladung ins Theater wird von Ethan Freeman als Direktor Joseph Oller geradezu zelebriert.</p>
<p class="Body">In der Folge werden die weiteren Hauptakteure durch Stücke vorgestellt, die große Leidenschaft, viele Emotionen und tiefe Liebe erspüren lassen. „Unangepasst und frei“ ist hierfür ein Paradebeispiel.</p>
<p class="Body">Marc Schubrings Kompositionen machen schon nach 3-4 Songs unbedingt Lust auf mehr. Man hat sofort Bilder im Kopf, wie die Szenen auf der Bühne aussehen könnten, welche opulent-sexy Kostüme die Damen tragen und mit welcher Eleganz sich die Herren durch das Paris des ausklingenden 19. Jahrhunderts bewegen.</p>
<p class="Body">„Die schönste Unbekannte von Paris“ transportiert das Mystische und Sagenumwobene, das Isabelle bei ihren maskierten Auftritten im Moulin Rouge umgibt, allein schon durch die Melodie. Sabrina Weckerlins raue, aber deshalb nicht weniger gefühlvolle Stimme, kann den Wechsel zwischen Isabelles Lebenswelten – auf der einen Seite die Ehe mit dem verwitweten Aristokraten Henri, auf der anderen die romantisch-verklärte Theaterwelt – gut erfassen.</p>
<p class="Body">Im Booklet wird die komplette Handlung skizziert, inkl. Markierung der Szenen, in denen die 28 Songs auf diesem Album platziert sind. Das ist gerade bei kleineren Stücken eine sehr willkommene und heutzutage schon fast unübliche Art, den Zuhörer an das Stück heranzuführen. Zudem enthält das Booklet auch sämtliche Songtexte.</p>
<p class="Body">Das hochkarätige Ensemble mit Ethan Freeman als Theaterdirektor, Sabrina Weckerlin als junge Mutter, die aus ihrem goldenen Käfig ausbricht und dafür alles aufs Spiel setzt, Jan Ammann als Isabelles Gatte Henri, Drew Sarich als Isabelles Affäre Arsène und Adrian Becker als Isabelles „starke Schulter“ Maurice, begeistert in jedem Stück.</p>
<p class="Body">Henri muss als Witwer, den der Tod seiner ersten Frau nicht loslässt, erleben, wie sich seine zweite Frau, Isabelle, von ihm entfremdet. Ammann kann hier seine Stärken ausspielen und bringt die komplette Palette an Emotionen sehr überzeugend zu Gehör.</p>
<p class="Body">Drew Sarich gibt den Maler Arsène, der in Liebe zu Isabelle entbrennt und sie schließlich zu einer fatalen Affäre überredet, an deren Ende Isabelle vor den Scherben ihrer Ehe steht. Es macht Spaß, ihm in seiner Leidenschaft zuzuhören.</p>
<p class="Body">Die dramatische Entwicklung der Handlung ist auch in der Musik deutlich ablesbar. Wenn Isabelle Arsènes Drängen nachgibt, die beiden von Henri erwischt werden und Henri seine Frau daraufhin aus seinem Leben und dem Leben der gemeinsamen Tochter verstößt, ist dies sehr tragisch Schubring kann die verschiedenen Gefühle wie Liebe, Leidenschaft und Verzweiflung hervorragend intonieren. Bei „Was kann ein Mann ertragen?“ ist Jan Ammann kaum zu erkennen, so rau und verletzt klingt er in diesem Song.  Im Gegenzug dazu sprüht „Ich wird’ mich davon nie befrei’n“ vor Entschlusskraft und Zukunftsvision von Henri. Auch die Melodie hat eine schöne, richtungsweisende Energie.</p>
<p class="Body">Wolfgang Adenbergs Texte schmiegen sich perfekt an Schubrings Kompositionen. Man hört in jedem Stück, dass die beiden ein eingespieltes Team sind und schon viele Musicals gemeinsam geschaffen haben.</p>
<p class="Body">Maurices schwungvoller Walzer „Die Flügel der Mühle“ ist hierfür ein gutes Beispiel. Der Zuhörer fühlt sich nach Montmartre versetzt, das Lebensgefühl, das dieser Song vermittelt, passt perfekt zu Paris. Die Metapher, die Flügel der Mühle mit dem Hamsterrad des Lebens gleichzusetzen, funktioniert hervorragend.</p>
<p class="Body">Zum Ende hin zeigt Weckerlin noch einmal eine andere Facette: „Ich hatte alles“ offenbart Isbaelles tiefe Schuldgefühle auf, Weckerlin intoniert diese Erkenntnis sehr hart und kann die Läuterung der alternden Tänzerin auch akustisch glaubwürdig umsetzen.</p>
<p class="Body">Das Finale beginnt als Duett zwischen Isabelle und Henri, nimmt dann aber nach und nach Reprisen der verschiedenen Highlight-Themen der (inzwischen verstorbenen) Wegbegleiter der beiden mit auf. Mit diesem dramaturgischen Kniff schließt sich der Kreis perfekt und der Zuhörer lehnt sich beseelt im Sessel zurück.</p>
<p class="Body">„Moulin Rouge Story“ ist ein gelungenes, ausgezeichnet orchestriertes Album. Es gibt nichts daran auszusetzen – außer, dass man den Intendanten dieses Landes dringend dazu raten möchte, dieses Stück schnellstens bei sich auf die Bühne zu bringen.</p>
<p class="paragraph_style_1" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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		<title>Pasek &#038; Paul introducing &#8222;Dogfight&#8220;</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/pasek-paul-introducing-dogfight/</link>
		
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		<pubDate>Fri, 18 Jan 2013 18:27:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entertainment-Shows]]></category>
		<category><![CDATA[Benj Pasek & Justin Paul]]></category>
		<category><![CDATA[Dogfight]]></category>
		<category><![CDATA[Drew Sarich]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Melanie Ortner]]></category>
		<category><![CDATA[Silke Braas]]></category>
		<category><![CDATA[Stage Club]]></category>
		<category><![CDATA[Wietske van Tongere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bereits zum zweiten Mal haben Simone Linhof und Ralf Schaedler, die Köpfe hinter Re:present, das erfolgreiche Komponisten-Duo Benj Pasek und Justin Paul nach Hamburg eingeladen. Spätestens seit ihrer diesjährigen Nominierung für den Tony Award (Best Musical und Best Original Score für &#8218;A Christmas Story&#8216;) sind die jungen Amerikaner mehr als nur ein von Kritikern hochgelobter ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content" class="bumper">Bereits zum zweiten Mal haben Simone Linhof und Ralf Schaedler, die Köpfe hinter Re:present, das erfolgreiche Komponisten-Duo Benj Pasek und Justin Paul nach Hamburg eingeladen. Spätestens seit ihrer diesjährigen Nominierung für den Tony Award (Best Musical und Best Original Score für &#8218;A Christmas Story&#8216;) sind die jungen Amerikaner mehr als nur ein von Kritikern hochgelobter Geheimtipp der Off Broadway Szene.</p>
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<div class="text-content style_External_672_923">
<div class="style_2">
<p class="paragraph_style">Ihre lebhaften Kompositionen sind unterdes nicht nur auf die Musicalbühne begrenzt, sondern erobern in der zweiten (und letzten) Staffel von &#8218;Smash&#8216;, die in den USA gerade ausgestrahlt wurde, auch das Fernsehpublikum.</p>
<p class="paragraph_style">Im Hamburger Stage Club gaben die beiden erst 28-Jährigen Multitalente einen umfassenden Überblick über ihre Werke. Der Schwerpunkt lag auf ihrer neuesten Show &#8218;Dogfight&#8216;, die im Sommer 2012 in der Regie von Joe Mantello (&#8218;Wicked&#8216;) am Off Broadway Premiere feierte.</p>
<p class="paragraph_style">Das Stück basiert auf dem gleichnamigen Film von 1991 und erzählt die Geschichte von Soldaten, die sich am Vorabend ihrer Verschiffung zum Einsatz in Vietnam einen Spaß daraus machen, Mauerblümchen zu einem Date einzuladen. Das Perfide an diesem Spiel: Der Soldat, der das hässlichste Mädchen mitbringt, ist der Sieger. Eddie entscheidet sich für Rose, die das Spiel jedoch durchschaut. Er verliebt sich in die unscheinbare Rose und es entspannt sich ein an Shakespeares &#8218;Romeo und Julia&#8216; erinnerndes Drama.</p>
<p class="paragraph_style">Dass Pasek und Paul ihr Handwerk beherrschen, zeigten sie direkt bei der Eröffnungsnummer &#8218;Some Kinda Time&#8216;. Unterstützt von sechs Schülern der Joop van den Ende Academy bewies Benj Pasek sein Gesangstalent, während Justin Paul beherzt in die Tasten griff. Phasenweise fühlte man sich an Jason Robert Browns &#8218;The Last 5 Years&#8216; erinnert, was aber auch an der sparsamen Instrumentierung mit lediglich einem Piano gelegen haben mag.</p>
<p class="paragraph_style">Überschwänglich, gut gelaunt, energiegeladen und gleichzeitig natürlich, demütig und dankbar standen die beiden auf der Bühne und gewannen die Herzen der Zuschauer schon mit dem Opener.</p>
<p class="paragraph_style">Es folgten einige Highlights aus &#8218;Dogfight&#8216;, bei denen Wietske van Tongeren, Melanie Ortner, Silke Braas und Drew Sarich als Solisten agierten. Es fiel sofort auf, dass sich die vier Sänger voll und ganz auf die Geschichte eingelassen haben, denn Wietske van Tongeren war nach ihrem Solo &#8218;Pretty Funny&#8216;, in dem Rose Eddie mit dem gemeinen Spiel der Soldaten konfrontiert, in Tränen aufgelöst. Auch Drew Sarich hatte bei dem sehr intensiven &#8218;Come Back&#8216; Tränen in den Augen.</p>
<p class="paragraph_style">In der zweiten Hälfte des Konzerts ging es nicht weniger emotional zu. In &#8218;Along the way&#8216; aus dem mit dem Jonathan Larson Award ausgezeichneten &#8218;Edges&#8216; tauchte Benj Pasek überzeugend in die Welt und Probleme eines Twens ab, der seinen Platz im Leben sucht. Aus der gleichen Show stammt &#8218;Pretty sweet day&#8216;, dass eine schöne ungewöhnliche Geschichte über beste Freunde erzählt und vom Komponistenduo gemeinsam intoniert wurde.</p>
<p class="paragraph_style">Drew Sarich kam die Ehre zuteil, aus der musicalischen Fortsetzung von Peter Pan, an der Pasek und Paul aktuell arbeiten, das Stück &#8218;Do you remember&#8216; zu präsentieren, in dem es darum geht, dass der erwachsene Peter versucht, die Fee Wendy an ihre gemeinsame Zeit zu erinnern. Erneut ein wunderbar gefühlvoller Song.</p>
<p class="paragraph_style">Natürlich durfte der Titelsong zu &#8218;A Christmas Story&#8216; nicht fehlen. Es wurde deutlich, warum man den beiden hierfür eine Tony Nominierung zugedacht hat, auch wenn beim Broadway-Debüt im Winter 2012 sicherlich nicht die beiden vor Charme sprühenden Komponisten selbst auf der Bühne standen.</p>
<p class="paragraph_style">Zum Finale holten sich Pasek und Paul mit Kristina Love eine richtige Rockröhre auf die Bühne. &#8218;Ready to be loved&#8216; erreichte die Zuschauer im Handumdrehen und so klatschten alle zur eingängigen Melodie und genossen die Darbietung.</p>
<p class="paragraph_style">Das begeisterte Publikum bestätigte, was Kenner der Szene schon lange wissen: Auch in Deutschland braucht es einen festen Raum für kreative und talentierte Nachwuchskünstler jeglicher Couleur. Benj Pasek und Justin Paul passen als Komponisten, Texter und Sänger in viele Schubladen und dennoch lassen sich ihre spritzigen, abwechslungsreichen Melodien und wortwitzigen, cleveren Texte nicht nach Schema F bewerten.</p>
<p class="paragraph_style">Dieses Konzert war der pure Genuss und ein eindrucksvoller Beweis, dass Musical als Kunstform kreativ, vielseitig und ungemein unterhaltsam sein kann.</p>
<p class="paragraph_style_1" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <a title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_128">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Stage Club, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere:</span></strong> Januar 2013</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Silke Braas, Melanie Ortner, <span class="style_4">Drew Sarich, Wietske van Tongeren, JvdEA-Schüler</span></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik:</span></strong> Benj Pasek &amp; Justin Paul</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Fotos:</strong> </span>Marcel Meyer</span></div>
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		<title>Rocky &#8211; Das Musical</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/rocky-das-musical/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Dec 2012 13:32:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CDs]]></category>
		<category><![CDATA[Drew Sarich]]></category>
		<category><![CDATA[Rocky - Das Musical]]></category>
		<category><![CDATA[Wietske van Tongeren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Abwechslungsreiche Kompositionen sorgen für Hörgenuss Der erste Song, der einem beim Stichwort „Rocky“ in den Sinn kommt, ist zweifelsohne „Eye of the Tiger“. Das Album zum gleichnamigen Musical verzichtet auf diesen Hit, nicht jedoch auf die weltberühmte Fanfare. Was man darüber hinaus zu hören bekommt, ist an stilistischer Abwechslung kaum zu überbieten. Wie der Titelheld ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Abwechslungsreiche Kompositionen sorgen für Hörgenuss</h3>
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<p class="Body">Der erste Song, der einem beim Stichwort „Rocky“ in den Sinn kommt, ist zweifelsohne „Eye of the Tiger“. Das Album zum gleichnamigen Musical verzichtet auf diesen Hit, nicht jedoch auf die weltberühmte Fanfare. Was man darüber hinaus zu hören bekommt, ist an stilistischer Abwechslung kaum zu überbieten.</p>
<p class="Body">Wie der Titelheld lassen sich auch die Kompositionen von Stephen Flaherty in keine Schublade stecken. Man hört voluminöse Musicalnummern, die sich nahtlos an Rocksongs anschließen, fühlt sich in einen Saloon versetzt, lauscht 80er Jahre Broadway-Melodien, möchte das Tanzbein zu schmissigen Discohits schwingen, genießt gefühlvolle Balladen &#8211; kurz, man entdeckt in jedem Stück dessen ganz persönliche Einzigartigkeit. Das Orchester ist pointiert abgemischt und macht jeden Stil zu einer runden Sache.</p>
<p class="Body">Es ist mutig, ein Musical so ganz ohne musikalischen roten Faden zu kreieren, doch im Fall von „Rocky“ geht die Rechnung auf. Das liegt aber nicht nur an Stephen Flahertys unbestrittenem Feinsinn für den richtigen Ton, sondern auch an Wolfgang Adenbergs Texten, die sich den unterschiedlichen Musikrichtungen anpassen und eine gelungene Einheit bilden. Es lohnt sich genau hinzuhören, denn „Rindfleisch, das nicht zurückschlägt“, „echt miese Reime“ und ein „italienischer Hengst, der bald ein Wallach sein wird“ sind nur einige Highlights der mit viel Augenzwinkern geschaffenen Songtexte. Herausragend ist in dieser Hinsicht „Die Nase hält noch“ &#8211; ernst nehmen sollte man diesen Song auf keinen Fall, denn er trieft nur so vor Ironie.</p>
<p class="Body">Mit dieser handwerklichen Kunstfertigkeit ist die perfekte Grundlage geschaffen.</p>
<p class="Body">Die 18 Stücke auf dem Studioalbum wurden von der Hamburger Premierenbesetzung eingesungen, zu der mit Drew Sarich einer der besten Sänger (nicht nur) auf deutschen Musicalbühnen gehört.</p>
<p class="Body">Drew Sarich weiß genau, welchen Song er mit wie vielen Emotionen singt. Er dosiert die Intensität seines stimmlichen Ausdrucks perfekt, singt sanfte Melodien ganz zart und einfühlsam und intoniert Rockklänge mit viel Druck. Er spannt den Bogen vom frustrierten, glücklosen Boxer zum verliebten, erstarkten Kämpfer beeindruckend überzeugend. „Fight From The Heart“ und „Standzuhalten“ sind nur zwei Beispiele, in denen Drew Sarich stimmlich aus dem Vollen schöpfen kann.</p>
<p class="Body">Wietske van Tongeren verleiht Adrian Zerbrechlichkeit und schon beim Klang ihrer Stimme hat man viel Sympathie für das schüchterne Mädchen. In den Duetten mit Sarich zeigt sie aber durchaus auch ihre starke Seite.</p>
<p class="Body">Terence Archie ist als Apollo Creed zu hören. Stimmlich füllt er die Rolle von Rockys Kontrahent vollends aus. Schade ist jedoch, dass er zum Zeitpunkt der CD-Aufnahme mit der deutschen Sprache noch nicht allzu vertraut war und an einigen Stellen die Stärke seiner Songs dadurch verloren geht, dass man seiner Aussprache schwer folgen kann.</p>
<p class="Body">Aus dem Ensemble stechen akustisch Patrick Imhof und Alex Avenell als Paulie und Gloria heraus. In bester Leonard Cohen Manier macht Patrick Imhof als Paulie seinem Frust über sein ödes Leben Luft. Und Alex Avenell zeigt eindrucksvoll, was eine Rockröhre ausmacht („Feiertag“). Ihre Intensität ist schlichtweg mitreißend.</p>
<p class="Body">Abgerundet wird dieses einwandfreie Album durch ein umfangreiches Booklet, in dem man alle Songtexte zum Mitsingen findet.</p>
<p class="Body">„Rocky &#8211; Das Musical“ ist eine heutzutage selten gewordene Musicalperlen. Dies verdankt das Stück seinem genialen Komponisten, der zu keiner Zeit Langeweile aufkommen lässt, sondern jeden Zuschauer mit seinem ganz individuellen Geschmack abholt und so ins Stück hineinzieht.</p>
<p class="paragraph_style_1" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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		<title>So amerikanisch wie ein Hamburger</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/so-amerikanisch-wie-ein-hamburger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Nov 2012 16:46:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Timbers]]></category>
		<category><![CDATA[Drew Sarich]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Operettenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Rocky]]></category>
		<category><![CDATA[Stage Entertainment]]></category>
		<category><![CDATA[Stephen Flaherty]]></category>
		<category><![CDATA[Terence Archie]]></category>
		<category><![CDATA[Wietske van Tongeren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>36 Jahre nach dem ersten Oscar-dekorierten „Rocky“-Film und sieben Jahre nach den ersten Gesprächen feiert die Musicalversion des Boxer-Epos in Hamburg Weltpremiere. Aber Moment mal&#8230; Fäuste schwingende Boxer, blutige Kämpfe ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit, ein von Gangstern geprägtes Milieu in Philadelphia &#8211; wie bringt man das zusammen mit einer musikalischen, gute Laune erzeugenden ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_268">
<div class="style_2">
<p class="Body">36 Jahre nach dem ersten Oscar-dekorierten „Rocky“-Film und sieben Jahre nach den ersten Gesprächen feiert die Musicalversion des Boxer-Epos in Hamburg Weltpremiere.</p>
<p class="Body">Aber Moment mal&#8230; Fäuste schwingende Boxer, blutige Kämpfe ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit, ein von Gangstern geprägtes Milieu in Philadelphia &#8211; wie bringt man das zusammen mit einer musikalischen, gute Laune erzeugenden Bühnenkunstform? Das war die größte Herausforderung, der sich das Kreativteam stellen musste.</p>
<p class="Body">Doch Thomas Meehan (Buch), Stephen Flaherty (Musik), Wolfgang Adenberg (Songtexte), Ruth Deny (Dialoge) und nicht zuletzt Christopher Barreca (Set Design) ist es nicht nur gelungen, sämtliche Vorurteile gegenüber singenden Boxern im Keim zu ersticken, sondern sie haben ein Musical geschaffen, das die Gratwanderung zwischen Menschlichkeit und Kampfsport spielend meistert.</p>
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<p class="Body">Der Trick ist so einfach wie effektiv: Man gibt beiden Facetten ausreichend Raum und bedient die Erwartungen von Musicalfans und Sportfreunden gleichermaßen. Regisseur Alex Timbers beweist viel Gespür für das richtige Maß an Emotionen und umschifft die Gefahr des Abdriftens in die belanglose Seichtigkeit gekonnt.</p>
<p class="Body">Im ersten Akt lernt das Publikum Rocky Balboa kennen und bekommt viel Zeit, eine Beziehung zu dem glücklosen Boxer aufzubauen. Er ist sicherlich nicht die hellste Leuchte, gewinnt aber die Sympathien durch seine Aufrichtigkeit und sein großes Herz. Dem kann sich auch Adrian nicht verschließen. Es braucht zwar einen ziemlich unsanften Schups ihres Bruders Paulie, aber dann weicht sie Rocky nicht mehr von der Seite und unterstützt ihn in seinem schwersten Kampf.</p>
<p class="Body">Die zweite Hälfte spielt fast ausschließlich am 1.1.1976 &#8211; dem Tag des Kampfes zwischen dem Italian Stallion Rocky Balboa und  dem Schwergewichtsweltmeister Apollo Creed. Die Zuschauer erleben wie aus Rockys Selbstzweifeln ein unbedingter Siegeswille wird. Dennoch verliert er den Kampf nach Punkten, geht aber als Held der Herzen aus dem Boxring.</p>
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<p class="Body">Das Musical ist eine gelungene Kurzfassung des Films und setzt genau die richtigen Schwerpunkte. Auch ohne jede Szene des Hollywood-streifens zu kennen, kann man dem Geschehen folgen. Es gibt keine Inhaltssprünge und die Charaktere erliegen keinem der bei Adaptionen von Film zu Bühne so häufigen unerklärlichen Sinneswandel.</p>
<p class="Body">Dies ist vor allem dem Buch von Thomas Meehan zu verdanken, der bereits mit seinen Vorlagen zu „The Producers“ und „Hairspray“ gezeigt hat, dass es auch heutzutage noch neue, unterhaltsame und geistreiche Musicals gibt, die erfolgreich auf allen großen Bühnen gespielt werden.</p>
<p class="Body">Auch die deutschen Übersetzungen von Dialogen und Songtexten sind sehr gelungen. Das in den letzten Jahren sehr verbreitete BILD-Niveau mit schmerzhaften Reimen und aneinandergereihten Plattitüden oder lästigen Werbebotschaften ist kaum mehr auszumachen. Während einige Songzeilen etwas zu banal daher kommen, so jedoch zum nicht gerade ausgeprägten Intellekt der Hauptfigur passen („&#8230;duckt sich eine dunkle Ecke und macht sich ein Streichholz an&#8230;“ oder „&#8230;zerschunden bis zum kleinen Zeh, wie überfahren von einem LKW“), gibt es einige wunderschöne Stilblüten in den Dialogpassagen: Der despektierliche „Spaghetti Wallach“ ist noch sehr eindeutig. Bei Rockys Aussage: „Ich bin Rechtsausleger und werde keine linken Touren versuchen.“ muss man schon etwas nachdenken, um den Wortwitz nicht zu verpassen, da man ihn von jemandem der „zwei Monate gebraucht hat, um meine Spind-Kombination auswendig zu lernen“. nicht unbedingt erwartet. Dass Adrian an Thanksgiving den „Truthahn im Ofen“ hat und hier von Deny der sprichwörtliche „Braten in der Röhre“ nicht eingesetzt wurde, macht dankbar. Apollo Creeds Statement, dass Rocky „so amerikanisch wie ein Hamburger“ sei, ist beim gewählten Musicalstandort für die Weltpremiere auch wunderbar zweideutig interpretierbar.</p>
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<p class="Body">Ein Running Gag ist Rockys „Die Nase hält noch“, was schon als Solo unfreiwillig komisch wirkt („&#8230; diese Nase ist genial, ist ja auch schon fast 30 Jahre alt&#8230;“). Da es aber immer wieder Reprisen davon gibt, gelangt das Stück &#8211; vor allem im finalen Boxkampf, in dem die Nase bricht &#8211; an die Grenze zur Persiflage.</p>
<p class="Body">Eine Besonderheit von „Rocky“ ist, dass man nach vielen Jahren mit Compilations-Shows und Wiederaufgüssen alter Musicals wieder einmal wirklich neue Melodien zu hören bekommt. Keine Aneinanderreihung von Welthits, sondern lupenreine, kreative und sehr gelungene Pop-Rock-Sounds, denen auch das obligatorische „Eye of the Tiger“ nichts anhaben kann. Wer Stephen Flahertys Kompositionen zu „Ragtime“ kennt, weiß, dass der Amerikaner ein Händchen für klangvolle, voluminöse Arrangements hat. Auch für „Rocky“ hat er sich einiges einfallen lassen und schafft eine harmonische Klangwelt, in der die aufblühenden Gefühle zwischen Rocky und Adrian („Mehr als nur ich und Du“ genauso ihren Platz finden wie Rockys Kampf mit sich und seinem Umfeld („Ich will wissen warum“, „Standzuhalten“). Mit viel Energie bedenkt Flaherty die Auftritte von Apollo Creed („Patriotisch“) sowie die druckvollen Ensemblenummern („Er fällt noch nicht“, „Dieser Mann“).</p>
<p class="Body">Der zweite Akt wird vom allgegenwärtigen „Eye of the Tiger“ dominiert. Dass dieses Stück erst im dritten Teil von „Rocky“ zum ersten Mal zu hören ist, während der erste Film von Bill Contis Kompositionen, u. a. der weltberühmten Fanfare, geprägt ist, kann getrost ignoriert werden. Denn die Art und Weise, wie der wohl bekannteste Hit von Survivor in die Handlung eingebunden wird, ist sehr gelungen: Die Choreographie, in der während Rockys heißer Trainingsphase bis zu 12 Rockys schattenboxend über die Bühne tänzeln, ist wunderbar. Kein Wunder, dass das Publikum genau diesen Hit als Zugabe einfordert und begeistert mitklatscht und tanzt.</p>
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<p class="Body">Ein bisschen Pulver wird in der berühmten Treppenlauf-Szene verschossen: Anstatt Rocky oben auf der Treppe die bekannte Pose machen zu lassen, wird diese während seines Laufs gedreht, so dass er am Ende frontal zum Publikum steht. Dadurch verpufft die eindrucksvolle Wirkung dieser Szene leider gänzlich.</p>
<p class="Body">Szenisch herausragend sind die Trainings-Sessions im Schlachthaus und natürlich der mitten im Parkett ausgetragene Boxkampf.</p>
<p class="Body">Die Rinderhälften, auf die Rocky zu Trainingszwecken eindrischt, sehen erschreckend echt aus. Und wer sich vor dem Stück gefragt hat, warum die Boxringbeleuchtung über dem ersten Parkettdrittel angebracht ist, erhält die Antwort im zweiten Akt. Da werden kurzerhand zehn Reihen mit Zuschauern von ihren Sitzen auf die Bühne geleitet, wo sie auf einer Tribüne Platz nehmen. In dieser Zeit wird der Boxring, der während des ersten Akts als Wohnungsdecke, später auch als Leinwand zur Gegnerstudie fungiert, weit in den Zuschauerraum hineingefahren und von oben entrollen sich Leinwände, die den Kampf live zeigen. Näher dran am Geschehen ist man auch bei einem echten Boxkampf nicht! Eine tolle Idee, die ihre beeindruckende Wirkung beim Publikum nicht verfehlt und den Boxkampf so real wirken lässt, dass man bei den Schlägen, die die Kontrahenten sich verpassen, unweigerlich selbst in Deckung geht.</p>
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<p class="Body">Dass solche technischen „Spielereien“, zu denen auch der Regen, der Schnee und der romantische Lauf auf der Eisbahn gehören, nicht ohne Tücken sind, bekommt viele Zuschauer in den Shows vor der Premiere zu spüren: Da bleiben die Rinderhälften einfach mal hängen, anstatt eindrucksvoll im Bühnenturm des Operettenhauses zu entschwinden, weil der Computer den Ablauf der weiteren Show aufgrund eines kleinen Fehlers gestoppt hat. Solche Kinderkrankheiten bekommt man in den Griff, keine Sorge. Auch der Kronleuchter des Phantoms stürzte vor 22 Jahren nicht immer und einwandfrei vom Theaterdecke&#8230;</p>
<p class="Body">Bei einem Stück, das so sehr auf die Titelfigur abgestellt ist wie „Rocky“, muss der Hauptdarsteller nicht nur gesangliche und sportliche Fähigkeiten mitbringen. Es muss ihm auch gelingen, mit seinem Schauspiel in der Rolle aufzugehen. Der US-Amerikaner Drew Sarich erfüllt diese Anforderungen schlichtweg zu 100 %. Er bringt soviel Sympathie und Authentizität über die Rampe, dass man Rocky einfach mögen muss. Die Naivität und Ehrlichkeit der italienischen Boxers nimmt man ihm in jeder Sekunde ab. Seine Ausdrucksweise und Bewegungen sind genauso perfekt wie der unterschwellige Frust und die wahre Liebe zu Adrian greifbar sind. Ob es allerdings auf Dauer gesund ist, in jeder Show rohe Eier zu trinken, darf bezweifelt werden. Aber zweifelsohne trägt auch diese Szene zu seiner Glaubwürdigkeit bei. Gesanglich verlangt „Rocky“ Drew Sarich zwar nicht alles ab, aber seine Soli präsentiert er stark, gefühlvoll und bleibt damit im Ohr.</p>
<p class="Body">Die schüchterne Adrian wird von der Holländerin Wietske van Tongeren gegeben. Den Bogen vom schüchternen, wortkargen Mädchen zur selbstbewussten, starken Frau an Rockys Seite spannt sie eindrucksvoll. Sie kreiert eine äußerst charmante Adrian, auch wenn es ihr hier und da an Tiefgang fehlt. Das mach sie jedoch doch ihre glänzende Leistung in ihren Soli und Duetten wieder wett.</p>
<p class="Body">Auch die weiteren Rollen sind sehr gut besetzt. Allen voran Terence Archie, der als Apollo Creed am Entstehungsprozess des Musicals von Beginn an dabei war und bei seinem Europa-Debüt eine mehr als gute Figur macht. Nicht nur optisch gibt er einen einschüchternden Gegner von Rocky, auch seine Songs bringt er mit seiner warmen Soul-Stimme nachhaltig zu Gehör.</p>
<p class="Body">Alex Avenell, Patrick Imhof, Uwe Dreves, Robin Brosch, Frank Logemann sind nur fünf der insgesamt 24 Darsteller, die in verschiedenen Rollen auf der Bühne stehen. Jeder hat seinen besonderen Moment und erreicht das Publikum.</p>
<p class="Body">Zu dem rundum gelungenen Showbesuch trägt auch das fast 20-köpfige Live-Orchester unter der bewährten Leitung von Bernhard Volk bei. Ein so enthusiastisch aufspielendes Orchester hat man lange nicht mehr erlebt und so bleibt nur, dies in vollen Zügen genießen. Pünktlich zur Premiere wurde auch das Album zu „Rocky“ fertig gestellt.</p>
<p class="Body">Der musicalische „Rocky“ vereint alles, was man von einem Boxmusical erwartet: Eine liebevoll arrangierte Handlung, einen herausragenden Hauptdarsteller, mitreißende Melodien, eine beeindruckende Bühnentechnik und Künstler in allen Bereichen, deren Spaß an ihrem Job sich auf das begeisterte Publikum überträgt.</p>
<p class="Body">Solche Weltpremieren bleiben allen im Gedächtnis und schüren das Verlangen nach mehr.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Operettenhaus, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>18. November 2012</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Terence Archie, Drew Sarich, Wietske van Tongeren</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> Stephen Flaherty / Alex Timbers<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage Entertainment<br />
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		<title>Sister Act</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/sister-act/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 13:09:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CDs]]></category>
		<category><![CDATA[Ana Milva Gomes]]></category>
		<category><![CDATA[Drew Sarich]]></category>
		<category><![CDATA[Sister Act]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Saubere Aufnahme ohne Ecken und Kanten &#8211; aber reicht das? Mit Cast-Aufnahmen ist das so eine Sache. Einerseits sollen sie dem Zuhörer eine Erinnerung an die erlebte Show geben, andererseits sollen sie neugierig machen, damit neue Gäste das Stück besuchen. Um als Erinnerung zu funktionieren, reicht es aus, wenn die Show herausragende Darsteller und einprägsame ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Saubere Aufnahme ohne Ecken und Kanten &#8211; aber reicht das?</h3>
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_665_486">
<div class="style_2">
<p class="Body">Mit Cast-Aufnahmen ist das so eine Sache. Einerseits sollen sie dem Zuhörer eine Erinnerung an die erlebte Show geben, andererseits sollen sie neugierig machen, damit neue Gäste das Stück besuchen. Um als Erinnerung zu funktionieren, reicht es aus, wenn die Show herausragende Darsteller und einprägsame Bilder liefert, an die man sich gern erinnert. Neugierig wird man auch ein Musical, wenn einen die Musik als solche schon beim bloßen Anhören mitreißt.</p>
<p class="Body">Ich habe die Show in Hamburg gesehen &#8211; die Bühnenbilder waren bunt, die Kostüme glitzerten, aber leider konnten die Hauptdarsteller mich nicht für sich einnehmen. In Wien hingegen stehen mit Ana Milva Gomes und Drew Sarich zwei Künstler in den Rollen der Deloris und des Bösewichts Curtis auf der Bühne, die sich in der Musicalwelt durch verschiedenste Hauptrollen eine eindrucksvolle Position erarbeitet haben. Nicht die schlechtesten Grundvoraussetzungen für dieses Album.</p>
<p class="Body">Lauscht man nun den 17 Songs auf dem Live-Mitschnitt &#8211; darunter drei Reprisen &#8211; stellt man sehr schnell fest, dass sich sowohl Ana Milva Gomes als auch Drew Sarich unter Wert verkaufen. Das liegt im Fall von Drew Sarich an der Rolle von Curtis, der schlichtweg nur in einem einzigen Song zu hören ist. Wenn man Sarich aus seinen anderen Paraderollen kennt, drängt sich schon ein wenig der Gedanke potentieller Langeweile auf&#8230;</p>
<p class="Body">Gomes hat natürlich die präsentere Rolle und singt sich stimmgewaltig durch die mehr oder weniger mitreißenden Songs von Alan Menken. Im Gegensatz zur bekannten Filmmusik zünden die „Remakes“ von Menken nicht richtig und anstatt mit dem Fuß schwungvoll mitzwippen, achtet man auf die Texte und fragt sich mehr als einmal, ob man die deutsche Sprache wirklich derart dilettantisch einsetzen muss.</p>
<p class="Body">Die Songs, die ansatzweise hängen bleiben, arbeiten sich nur durch die Reprisen ins Langzeitgedächtnis vor. Ein probates Vorgehen, aber letztlich wenig kreativ.</p>
<p class="Body" style="text-align: left;">Rein technisch ist die CD sehr gut gelungen: Der Klang ist voll, das über 20-köpfige Orchester macht seiner einzigartigen Qualität alle Ehre, der Mitschnitt einiger Dialogszenen bringt den Comedy-Charakter des Stücks zur Geltung, die Applaussequenzen sind passend dosiert und auch das reich bebilderte Booklet mit allen Songtexten gefällt Fans ganz bestimmt.</p>
<p class="Body">Ob diese CD es aber schafft, neue Besucher für „Sister Act“ in Wien zu gewinnen, darf bezweifelt werden.</p>
<p class="paragraph_style_1" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/sister-act/">Sister Act</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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