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	<title>Creators-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Creators-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Creators-Finale 2015</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2015 14:06:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Creators-Wettbewerb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Oktober 2015 konnten die fünf Finalisten aus den Vorrunden eins, zwei und drei endlich ihre einstündigen Wettbewerbsbeiträge zeigen. Im Publikum saß neben zahlreich vertretenen Fans und Musicalbegeisterten natürlich auch die Fachjury. Die Finalisten waren musikalisch und inhaltich sehr verschieden. Das beweist einmal mehr die Vielseitigkeit des Genres Musical. Von erwachsensenem Musiktheater, über satirisch-komische Revuen ...</p>
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<div class="tinyText">Im Oktober 2015 konnten die fünf Finalisten aus den Vorrunden eins, zwei und drei endlich ihre einstündigen Wettbewerbsbeiträge zeigen. Im Publikum saß neben zahlreich vertretenen Fans und Musicalbegeisterten natürlich auch die Fachjury.</div>
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_268">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die Finalisten waren musikalisch und inhaltich sehr verschieden. Das beweist einmal mehr die Vielseitigkeit des Genres Musical. Von erwachsensenem Musiktheater, über satirisch-komische Revuen bis hin zum Familienmusical &#8211; in diesem Finale war alles vertreten.</p>
<h3 class="Body">Die Finalisten</h3>
<ul>
<li class="full-width">
<p class="paragraph_style">„Immer der Nase nach“ von Harald Buresch (Libretto) und Jörg Hilger (Musik)</p>
</li>
<li class="full-width">
<p class="paragraph_style">„Älter“ von Robin Kulisch  (Buch &amp; Liedtexte) und Philipp Gras (Musik)</p>
</li>
<li class="full-width">
<p class="Title">„Zzaun!“ von Tilmann von Blomberg (Buch) und Alexander Kuchinka (Musik &amp; Songtexte)</p>
</li>
</ul>
</div>
</div>
</div>
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<div class="text-content style_External_670_104">
<div class="style_2">
<ul>
<li class="full-width">
<p class="paragraph_style">„Made in Germany“ von Kevin Schröder (Buch &amp; Liedtexte) und Marc Seitz (Musik)</p>
</li>
<li class="full-width">
<p class="paragraph_style">Tresenkönigin“ von Konrad Lorenz (Buch) und dem Trio Hafennacht (Musik)</p>
</li>
</ul>
<h3 class="paragraph_style_1" style="text-align: center;">Als Gewinner wählte die Fachjury „Zzaun!“</h3>
</div>
</div>
</div>
<div id="id6" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_670_2738">
<div class="style_2">
<h2 class="Body">Das Finale 2015</h2>
<p class="Body">Am 12. und 13. Oktober 2015 war es soweit: Im Hamburger Schmidt Theater fand das Finale des ersten Wettbewerbs für Musicalautoren und -komponisten statt.</p>
<p class="Body">Die fünf Finalisten hatten nach den Vorentscheiden vom Schmidt’s Tivoli jeweils 10.000 Euro erhalten, mit denen sie aus ihren 20-minütigen Kurzpräsentationen einstündige Bühnenfassungen ihres Musicals erschaffen konnten. Zudem hatte Juror Florian Vogel (bis 2013 Künstlerischer Leiter des Schauspielhauses Hamburg) mit jedem noch dramaturgisch an den Finalbeiträgen gearbeitet.</p>
<p class="Body">Die Jury war zu diesem Ereignis natürlich fast vollständig anwesend. Einzig der Jury-Vorsitzende Helmut Baumann fehlte, da er an den beiden Finaltagen der „Creators“ ein Engagement an einem anderen Theater hatte.</p>
<h3 class="Body" style="text-align: center;">Immer der Nase nach</h3>
<p class="Body">Den Anfang machte das Familienmusical „Immer der Nase nach“. Dieses „etwas andere Märchenmusical“ hatte schon im Vorentscheid das Publikum begeistert. Auch diesmal war eine große Fangemeinde vertreten, die jede Szene und jeden Witz lautstark beklatschte. Die Leistung der zehn Darsteller war überzeugend. Insbesondere Iris Schumacher als Märchentante, Frank Winkels als Zauberer Bubu, Martina Lechner als Prinzessin mit der langen Nase und Raphaela Groß-Fengels als Hexe „Wilde Hilde“ schienen ihre Rollen für diese zusammenfassende Vorstellung bereits vollständig ausgearbeitet zu haben. Sie wirkten authentisch und man konnte sich gut vorstellen, wie ihr Spiel bei einem jungen Publikum ankommen würde.</p>
<div><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-948 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Immer_der_Nase_nach_01-400x266.jpg" alt="Das Ensemble des Musicals &quot;Immer der Nase nach&quot; vonJörg Hilger und Harald Buresch), aufgenommen am 12. Oktober 2015 während des Finales zum Wettbewerb &quot;CREATORS - Neue Musicals braucht das Land&quot; im Schmidt Theater in Hamburg © Oliver Fantitsch, PF 201723, D-20207 HH, Deutschland, Tel: 040/562448, Tel: 0163/5405849, oliver@fantitsch.de, F i n a n z a m t H a m b u r g - H a n s a, UST-ID: DE118809982,  ---Weitere Bilder im Internetarchiv unter www.fantitsch.de recherchierbar---" width="400" height="266" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Immer_der_Nase_nach_01-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Immer_der_Nase_nach_01-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Immer_der_Nase_nach_01-1024x681.jpg 1024w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Musikalisch erinnern Jörg Hilgers Kompositionen oft an Stephen Schwartz’ „Wicked“, hierzu zählen bspw. auch „Wie passt man sich an?“ und „Ich schaff das“. Schwungvoll und gefällig entwickeln sich die Melodien in dieser einen Stunde. Songs wie „Fein und famos“, von den ansonsten eher fragwürdigen Figuren des Zwergs und des Riesen, sind ganz klar auf Kinder abgestimmt, denen Mitmachen, Mitklatschen und Mittanzen im Theater Freude bereitet. Auch die Choreographien (Sven Niemeyer) sind dynamisch und vom angestrebten jungen Zielpublikum sicherlich gut zu konsumieren.</div>
<p class="Body">Harald Buresch hat Songtexte geschrieben, die weder positiv noch negativ auffallen. Dafür sind die erdachten Figuren, welche die altbekannte Märchenwelt nach bester Disney-Manier, inklusive deutlicher „Moral von der Geschichte“ („Zeig deine Nase“) und entsprechendem Lernpotential, auf den Kopf stellen, schön exzentrisch (Wilde Hilde), nervtötend (die bösen Stiefschwestern Babette und Janette), herzensgut (Prinzessin) oder einfach nur liebenswert wie Bubu und der König.</p>
<p class="Body">Die Autoren bezeichnen ihr Werk als humorvolles Musical über Selbstachtung, gegenseitigen Respekt und ungewöhnliche Freundschaften. Das Buch hat jedoch noch einige Schwächen. Beispielsweise wird in der einstündigen Fassung nicht deutlich wie die verschiedenen Charaktere zusammenhängen. Auch die Aufgabe von Prinz Pupsi bleibt unklar. Die im „Creators“-Finale gezeigte Handlung als solche bringt diese Figur zumindest nicht voran. Zudem scheint die Story sehr vorhersehbar und man vermisst den Überraschungseffekt.</p>
<h2 class="Body" style="text-align: center;">Älter</h2>
<p class="Body">Startnummer 2 war „Älter“, ein Stück, in dem das Thema Älterwerden am Beispiel einer exemplarischen Familie aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet wird. Rechts auf der Bühne spielte die sechsköpfige Band, während links davon die sechs Darsteller mithilfe von Pappkartons ihre verschiedenen Szenen umrahmen. Anhand verschiedener Stereotype werden die perfekte, aufopferungsvolle Mutter Hannelore, ihr Ehemann Arno, der verzweifelt nach dem Paar sucht, dass sie einmal waren, sowie dessen unabhängige, erfolgreiche, vermeintlich glückliche Single-Schwester Elke dargestellt. Die jüngere Generation bilden Hannelores und Arnos Tochter Annika, die mit ihrer Schwangerschaft und der plötzlichen Hochzeit überfordert ist, ihr Verlobter Sven, der mit seinem Kopf nur bei der Arbeit ist und ihr Bruder Chris, der mit seinem Leben noch so gar nichts anzufangen weiß und sein Heil im Auszug und Studium sucht. Eine ganz normale Familie also, mit der sich viele Zuschauer auf die ein oder andere Weise identifizieren können.</p>
<div><img decoding="async" class="size-medium wp-image-952 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Aelter_01-400x266.jpg" alt="Das Ensemble des Musicals &quot;Älter&quot; von Robin Kulisch und Philipp Gras, aufgenommen am 12. Oktober 2015 während des Finales zum Wettbewerb &quot;CREATORS - Neue Musicals braucht das Land&quot; im Schmidt Theater in Hamburg © Oliver Fantitsch, PF 201723, D-20207 HH, Deutschland, Tel: 040/562448, Tel: 0163/5405849, oliver@fantitsch.de, F i n a n z a m t H a m b u r g - H a n s a, UST-ID: DE118809982,  ---Weitere Bilder im Internetarchiv unter www.fantitsch.de recherchierbar---" width="400" height="266" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Aelter_01-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Aelter_01-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Aelter_01-1024x681.jpg 1024w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Philipp Gras’ Kompositionen klingen stark nach Jason Robert Brown. Die Musiker intonieren die abwechslungsreichen Melodien akkurat und bewältigen die Tempowechsel mit Bravour. Genau so klingen Musicals im 21. Jahrhundert.</div>
<p class="Body">Woran es diesem Finalisten mangelt, ist die Struktur: Die bewusst geplante, lose Aneinanderreihung von Szenen führt vielfach zu Verwirrung. Mit rotem Faden und durchgehender Handlung wäre diese Stück für die Zuschauer deutlich besser zu verarbeiten. Die sechs Charaktere müssen sehr stark besetzt sein, was in diesem Fall besonders bei Hannelore, Elke, Annika und Chris gelungen ist: Iris Schumacher steht als perfekte Mutter auf der Bühne. Wenn sie am Schluss in Tränen aufgelöst fragt (bzw. singt), ob es nicht reicht zufrieden statt glücklich zu sein, haben auch viele Zuschauer einen Kloß im Hals. Franziska Becker gibt die energiegeladene, etwas zu kumpelhaft verständnisvolle coole Tante genauso glaubwürdig wie die von allen missverstandene, in Wahrheit einsame Schwägerin. Die Auseinandersetzung der beiden Schwägerinnen ist dank dieser beiden starken Schauspielerinnen sehr intensiv. Franziska Kuropka geht als Annika sehr hart mit sich und der Welt ins Gericht. Als Chris ihr Rotwein über das Hochzeitskleid schüttet und sie daraufhin komplett ausflippt, erntet sie viele wissende Seufzer im Publikum. Jonas Hein übernahm den Part des flügge werdenden Sohns Chris. Er wird den anspruchsvollen Kompositionen („Hallo Welt!“, „Was bleibt?“) durchweg gerecht und kann die Zweifel und Ängste eines Twens gut über die Rampe bringen.</p>
<p class="Body">Die Authentizität von „Älter“ steht und fällt mit Darstellern die sowohl schauspielerisch als auch gesanglich auf höchstem Niveau agieren: Kulisch hat schnelle, spitze Dialoge geschrieben, die höchste Aufmerksamkeit erfordern. Gleiches gilt für die Songtexte – auch hier muss der Zuschauer zuhören, um nichts zu verpassen. „Älter“ ist intelligentes Musiktheater für Erwachsene.</p>
<h3 class="Body" style="text-align: center;">Zzaun!</h3>
<p class="Body">Der letzte Teilnehmer am ersten Finaltag war „Zzaun!“. Das Nachbarschaftsmusical spielt ebenfalls mit alltäglichen Gegebenheiten. In diesem Fall ist es jedoch nicht der sprichwörtliche Apfel aus Nachbars Garten, der zum Eklat führt, sondern eine abgebrochene Zaunspitze. Die Autoren möchten mit „Zzaun!“ auf satirische Art das vielbeschworene Harmoniebedürfnis von uns allen aufs Korn nehmen und gelangen von einem vermeintlich belanglosen Nachbarschaftsstreit zu einer Krise globalen Ausmaßes.</p>
<p class="Body">Begleitet von fünf Musikern auf der linken Seite der Bühne nehmen die sieben Sängerinnen und Sänger mit ihren Notenbüchern hintern einem langen Tisch Platz. Dahinter bleiben sie leider auch während der gesamten Stunde sitzen bzw. stehen. Nach der ansprechenden Kurzpräsentation im Frühjahr war dieses Setting etwas enttäuschend.</p>
<p><img decoding="async" class=" wp-image-118" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/Creators_Zzaun-300x200.jpg" alt="Das Ensemble des Musicals &quot;Zaunn!&quot; von Tilmann von Blomberg und Alexander Kuchinka, aufgenommen am 12. Oktober 2015 während des Finales zum Wettbewerb &quot;CREATORS - Neue Musicals braucht das Land&quot; im Schmidt Theater in Hamburg © Oliver Fantitsch, PF 201723, D-20207 HH, Deutschland, Tel: 040/562448, Tel: 0163/5405849, oliver@fantitsch.de, F i n a n z a m t H a m b u r g - H a n s a, UST-ID: DE118809982,  ---Weitere Bilder im Internetarchiv unter www.fantitsch.de recherchierbar---" width="350" height="233" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/Creators_Zzaun-300x200.jpg 300w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/Creators_Zzaun.jpg 500w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></p>
<p class="Body">Komponist Kuchinka betont, dass er ganz bewusst auf eine durchkomponierte, musikalische Struktur verzichtet. Das erklärt Wiederholungen von Sprechgesängen (hervorragend: Kuchinka als Zaun Müller mit dem gleichnamigen Song) und die vermeintliche bunte Stilmischung, die in keine Schublade passen mag. Einige Stücke sind eindeutig zu lang im Vergleich zu ihrer Aussage, doch hieran kann das Kreativteam sicherlich noch feilen.</p>
<h3 class="Body" style="text-align: center;">Made in Germany</h3>
<p class="Body">Den zweiten Tag eröffnete „Made in Germany“: Die Bundeswehr sucht mittels Casting („Deutschland sucht den Supersoldaten“) nach Nachwuchs, den sie dann nach Nirvanistan in den Einsatz schickt. Der Rekrut Elvis Schmidt wird ausgewählt und trifft vor Ort auf Sandalfisten und Schuhiten. Er verbündet sich mit der lokalen Bevölkerung (Lachma und dessen Schwester Shisha), verschenkt Bundeswehr-Waffen an die Nirvanen und ermöglicht ihnen so ein besseres Leben.</p>
<div class="tinyText stroke_0">
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-950 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Made_in_Germany_06-400x254.jpg" alt="Creators Wettbewerb &quot;Made in Germany&quot;, am 13.10.2015 im Hamburger Schmidts Theater." width="400" height="254" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Made_in_Germany_06-400x254.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Made_in_Germany_06-768x488.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Made_in_Germany_06-1024x650.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />„Made in Germany“ ist so abstrus, dass es von Beginn an polarisiert. Man fragt sich in nahezu jeder Szene: Wollen die Autoren provozieren oder haben sie auch eine Botschaft? Wollen sie sich lustig machen oder gibt es einen fundierten Hintergrund für ihr Thema? Kevin Schröder und Marc Seitz bewegen sich mit ihrem Stück am Rand des guten Humors. Dialoge und Buch sind nicht bissig genug, um wirklich in der Tradition von „The Book of Mormons“ zu stehen. Es besteht oft die Gefahr der Oberflächlichkeit und des Fremdschämens für vermeintlich unangebrachtes Herziehen über Klischees, die in den Medien über arabische Einsatzgebiete deutscher Soldaten kolportiert werden.</div>
</div>
<p class="Body">Das zehnköpfige Ensemble besticht durch viel Energie. Die Choreographien (mit entwickelt von Alex Balga) sind durchdacht und mitreißend. Szenische Einfälle wie der „Fliegende Teppich“ aus einem Tarnnetz sind pfiffig. Zu viele Songs, die sich um das Thema Sex drehen („Sexy Time“, „Sei kein Schaf“), wirken dagegen etwas plump. Herausragend ist Kerstin-Marie Mäkelburg, die als gestrenge Staatssekretärin Heckler-Koch nach „ganz oben“ will.</p>
<p class="Body">Das Stück kippt vollends als plötzlich Drachentöter und Superheld Siegfried dem Nachwuchshelden Elvis Tipps zur Lösung seines Problems geben will. „Made in Germany“ scheint noch nicht ganz ausgereift zu sein, hat aber viel unterhaltsames Potential. Herzu zählen auch die poppig-rockigen Musiknummern von Seitz, die im Gegensatz zur deprimierenden Kriegsumgebung stehen.</p>
<h3 class="Body" style="text-align: center;">Tresenkönigin</h3>
<p class="Body">Der letzte Finalist, „Tresenkönigin“, gewann schon in den Vorentscheiden viele Herzen. Das lag nicht nur an den wunderbaren melancholischen Melodien des Trio Hafennacht, die perfekt zur Handlung in einer Hamburger Hafenkneipe passten. Auch die resolute Wirtin Tante Hermine und die draufgängerischen Jungs, die ihre ersten sexuellen Erlebnisse beim Bier in der „Kuhwerder Fähre“ besprechen, zeugten von einem hohen Grad an Authentizität.</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-951 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Tresenkoenigin_03-400x267.jpg" alt="Creators Wettbewerb &quot;Tresenkönigin&quot;, am 13.10.2015 im Hamburger Schmidts Theater." width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Tresenkoenigin_03-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Tresenkoenigin_03-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Tresenkoenigin_03-1024x683.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Neben dem Trio Hafennacht waren sieben Darsteller auf der Bühne zu sehen. Zudem führte Autor Konrad Lorenz selbst in die verschiedenen szenischen Abschnitte ein.  Auffällig war, dass die meisten Darsteller aus der „Schmidt-Familie“ stammten und auch die Regie (Hans B. Goetzfried) von hauseigenem Personal geführt wurde. Sollte es hier schon einen heimlichen Favoriten geben?</div>
<p class="Body">Leider konnte die „Tresenkönigin“ in der längeren Fassung nicht überzeugen. Die Szenen waren zu lang, die Songs zu langatmig und so gut und intensiv die einzelnen Szenen auch waren, ein unterhaltsames Musical stellten sich viele anders vor. Die Dialoge waren vielfach zu getragen und wirkten aufgesetzt. Auch der unbestreitbare Hamburger Lokalkolorit konnte nicht so überzeugen, wie in der Kurzfassung. Vielleicht lag es daran, dass das Publikum nach vier einstündigen Präsentationen gesättigt war. Sicherlich spielte auch eine Rolle, dass „Tresenkönigin“ die gesetzten 60 Minuten um fast die Hälfte überzogen hat – der Funke wollte trotz mitklatschtauglicher Melodien nicht überspringen.</p>
<p class="Body">Die Jury hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht und gründlich alle Vorzüge und Verbesserungspotentiale der Kandidaten diskutiert. Bei der Vielseitigkeit der eingereichten Beiträge war ein einstimmiges Ergebnis nicht zu erzielen und sicherlich auch nicht erwartet worden.</p>
<p class="Body">Schlussendlich hat mit „Zzaun!“ der Finalist gewonnen, der in den Augen der Fachjury die größte Chance hat, bald an einem Theater im deutschsprachigen Raum aufgeführt zu werden.</p>
<p class="Body">Genauso wie alle anderen Finalisten auch, bekommt das Kreativteam von „Zzaun“ umfangreiche Materialien (professionelles Video- und Fotomaterial ihres einstündigen Beitrags), mit denen sie ihr Stück passenden Theatern vorstellen können. Damit ist der Grundstein gelegt, den Weg gehen müssen die Autoren und Komponisten jedoch selbst.</p>
<p class="Body">Nichtsdestoweniger betonte die Jury bei der Preisverleihung, dass keines der Finalstücke schon vollständige Bühnenreife hätte. An jedem der Stücke muss noch gefeilt werden: Sei es am Buch, an den Dialogen oder der Komposition. Doch was die Jury ebenfalls unisono anerkennend und begeistert feststellte, war, dass es auch in unseren Breitengraden zahlreiche Autoren und Komponisten gibt, die das Talent haben, großartige Musiktheaterstücke zu schreiben. Beseelt von dieser Erkenntnis zeigte sich die Jury zuversichtlich, dass sicherlich einige Stücke aus dem „Creators“-Wettbewerb ihren Weg auf eine deutschsprachige Bühne finden werden.</p>
<div>
<div>Zum Schluss verkündeten Norbert Aust und Corny Littmann noch, dass dies erst der Anfang war und bereits 2017 ein weiterer „Creators“-Wettbewerb stattfinden wird. Der Einsendeschluss hierfür ist der 30. November 2016. Bei der Vielfalt, die wir in diesem Jahr schon erleben durften, dürfen wir alle – Jury wie Publikum – gespannt sein, was sich die überaus kreativen Musicalautoren und -komponisten dieses Landes für die nächste Runde einfallen lassen.</div>
</div>
<p class="paragraph_style_2" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>gekürzt erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_75">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Theater:</strong> </span>Schmidt Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Finale:</strong> </span>12. und 13. Oktober 2015<span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span> </strong>Oliver Fantitsch / Markus Scholz</span></div>
</div>
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</div>
</div>
</div>
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		<title>Die dritte Vorrunde 2015</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/die-dritte-vorrunde-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2015 14:40:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Creators-Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Murray]]></category>
		<category><![CDATA[Creators]]></category>
		<category><![CDATA[Der Fliegende Holländer]]></category>
		<category><![CDATA[Lukas Nimscheck]]></category>
		<category><![CDATA[Made in Germany]]></category>
		<category><![CDATA[Reeperwahn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 4. Mai fand die letzte Vorrunde im CREATORS-Wettbewerb statt. Die letzten fünf von 15 Teilnehmern präsentierten jeweils 20-25 Minuten ihre Ideen für neue Musicals. Es ging auch an diesem Abend darum, wer in das Finale einzieht und mit 10.000 Euro, die jeder Finalist als Unterstützung bekommt, sein Stück in einer einstündigen Fassung Deutschlands Intendanten ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content">
<div>Am 4. Mai fand die letzte Vorrunde im CREATORS-Wettbewerb statt. Die letzten fünf von 15 Teilnehmern präsentierten jeweils 20-25 Minuten ihre Ideen für neue Musicals. Es ging auch an diesem Abend darum, wer in das Finale einzieht und mit 10.000 Euro, die jeder Finalist als Unterstützung bekommt, sein Stück in einer einstündigen Fassung Deutschlands Intendanten und Dramaturgen vorstellen kann.</div>
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<div class="text-content style_External_390_269">
<div class="style_3">
<p class="paragraph_style">Als Finalisten standen aus den vorangegangenen Vorrunden bereits „Die Tresenkönigin“, „Älter“ und „Immer der Nase nach“ fest. Es gab also noch bis zu drei weitere Finalplätze zu ergattern.</p>
<h3 class="paragraph_style_1" style="text-align: center;">Der Fliegende Holländer</h3>
<p class="paragraph_style"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-969 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/05/150504_Fantitsch_CREATORS5133-1-400x266.jpg" alt="CREATORS - Schmidt Theater - Der fliegende Holländer" width="356" height="237" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/05/150504_Fantitsch_CREATORS5133-1-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/05/150504_Fantitsch_CREATORS5133-1-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/05/150504_Fantitsch_CREATORS5133-1-1024x681.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 356px) 100vw, 356px" />  Gleich zu Beginn zeigte sich, was es bedeutet, wenn man schon länger an einem Musical arbeitet: Schon im Jahr 2009 veröffentlichten Philipp Polzin und Christian D. Dellacher eine CD zu ihrem Musical „Der Fliegende Holländer“. Seither haben sie immer wieder an den Songs gefeilt und an diesem Abend bekommen die Zuschauer im Schmidt Theater einige bis ins Detail ausarrangierte Songs zu hören und zu sehen. Mit Chris Murray, Dave Mandell und Katrin Taylor haben sie namhafte und erfahrene Darsteller auf der Bühne, die dem berüchtigten Seefahrer, Senta und dem ihr verfallenen Erik eindrucksvolle Stimmen verleihen.</p>
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<div class="text-content style_External_669_772">
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<p class="paragraph_style">Die Einbettung der Szenen in die Handlung gelingt mittels Verlesens von Logbucheinträgen hervorragend. Die Songs sind mal kraftvoll, mal sentimental, und sie zeigen in 20 Minuten ein rundes Gesamtbild von dem, was „Der Fliegende Holländer“ in einer großen Bühnenfassung werden könnte. Gerade das finale Quartett unterstreicht, dass diese Truppe über einen Wettbewerb, in dem Musicals als „work in progress“ gegeneinander antreten, schon deutlich hinaus ist.</p>
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<div class="tinyText stroke_0"></div>
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<h3 class="paragraph_style_1" style="text-align: center;">Made in Germany</h3>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-970 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/05/150504_Fantitsch_CREATORS5309-400x266.jpg" alt="CREATORS - Schmidt Theater - Made in Germany" width="352" height="234" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/05/150504_Fantitsch_CREATORS5309-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/05/150504_Fantitsch_CREATORS5309-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/05/150504_Fantitsch_CREATORS5309-1024x681.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 352px) 100vw, 352px" />In eine Schublade passt dieses Musical von Kevin Schroeder (Buch, Dialoge) und Marc Seitz (Musik) so gar nicht. Es ist musikalisch abwechslungsreich, hat sympathische Charaktere und birgt danke Alex Balgas fundierter Regiearbeit die ein oder andere Überraschung.</div>
<p class="paragraph_style">Auch hier steht ein erfahrenes Ensemble auf der Bühne, das offenbar viel Spaß beim Erarbeiten der Soldatenfiguren und Schafsliebhaber hatte.  Der Soldat, der nach dem vergeblichen Versuch bei einer sozialen Organisation Fuß zu fassen, schließlich beim Militär landet und dort mit seiner liebevoll-naiven Art einen ganz anderen Blickwinkel auf das Thema Krieg gewinnt, steht im Mittelpunkt des Geschehens.</p>
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<p class="paragraph_style">Die Kombination von Revue-Charakter und derber Sprache ist ungewöhnlich. Die gezeigten Szenen sind gleichsam abstrus und phantasievoll. Ob und welche Botschaft dieses Stück vermitteln möchte, wird an diesem Abend nicht deutlich. Doch das Publikum fühlt sich augenscheinlich gut unterhalten und spendet viel Applaus.</p>
<h3 class="paragraph_style_1" style="text-align: center;">Zzaun!</h3>
<p class="paragraph_style"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-957 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0405_06-400x266.jpg" alt="CREATORS - Schmidt Theater - Zzaun!" width="350" height="233" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0405_06-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0405_06-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0405_06-1024x681.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" />Ein schwungvolles Spiel mit Klischees liefern Tilmann von Blomberg (Autor) und Alexander Kuchinka (Komponist) mit ihrem „Zzaun!“ ab. Aus einem klassischen Nachbarschaftszwist wird ein Weltkrieg mit Atomwaffen. Die Stufen dorthin (Diskussion um den Reihenhauszaun – Kommunalwahlkampf – Föderationskonflikt) werden mit viel sprachlichem Witz nachgezeichnet. Auch hier wird an Klischees nicht gespart: die sprichwörtliche dumme Blondine, der häusliche Gatte eines homosexuellen Politikers, usw.</p>
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<p class="paragraph_style">Von Blomberg und Kuchinka stehen selbst mit auf der Bühne und garantieren so, dass die von ihnen erdachten Charaktere genau ihren Vorgaben entsprechen. Kuchinka begeistert nicht nur am Klavier, sondern auch in zahlreichen kleinen Nebenrollen, wie beispielsweise dem Zaunmüller, der in atemberaubender Geschwindigkeit sein komplettes Angebot an Zäunen feilbietet.</p>
<p class="paragraph_style">So lustig eine Revue über Nachbarn, die zu erbitterten Feinden werden, ist, so sehr stellt sich nach den knapp 25 Minuten die Frage: Was kann da noch kommen. Kann hieraus ein abendfüllendes Singspiel werden?</p>
<h3 class="paragraph_style_1" style="text-align: center;">Versuchskaninchen</h3>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-960 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0405_07-400x266.jpg" alt="CREATORS - Schmidt Theater - Versuchskaninchen" width="349" height="232" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0405_07-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0405_07-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0405_07-1024x681.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 349px) 100vw, 349px" />Eine ungewöhnliche Idee hatten Robert Löhr (Buch), Bijan Azadian (Musik) und Lars Redlich (Songtexte) als sie sich überlegten, das düstere Leben von Tieren in Versuchslaboren zu „vermusicaln“. Doch es funktioniert. Die Charaktere, also die Versuchstiere, sind wunderbar verschieden. Der Zuschauer kann sich problemlos einen Favoriten auswählen, mit dem er sympathisiert. Aufgemischt werden die Versuchstiere, unter denen tatsächlich auch ein Kaninchen ist, von Kiefer, dem Hund, der ihnen klar macht, dass ihr jetziges Leben unweigerlich in den Tod führt. Erfolgreich schürt er in ihnen die Idee eines Ausbruchs und verliebt sich dabei in das schüchterne Kaninchen 08/15.</div>
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<div class="text-content style_External_666_588">
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<p class="paragraph_style">Die Handlung wirkt etwas vorhersehbar, die Dialoge sind auch nicht allzu pfiffig, doch die jazzige Grundstimmung macht Laune. Das Publikum scheint durchaus angetan von der Präsentation.</p>
<h3 class="paragraph_style_1" style="text-align: center;">Reeperwahn</h3>
<p class="paragraph_style"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-971 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/05/150504_Fantitsch_CREATORS6025-400x266.jpg" alt="CREATORS - Schmidt Theater - Reeperwahn" width="359" height="239" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/05/150504_Fantitsch_CREATORS6025-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/05/150504_Fantitsch_CREATORS6025-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/05/150504_Fantitsch_CREATORS6025-1024x681.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 359px) 100vw, 359px" />Oliver Paulis (Texte) und Mario Stefan Bechers (Musik) „Reeperwahn“ ist die Bühnenfassung von Steffie von Wolffs gleichnamigem Roman. Fünf frustrierte Kolleginnen beschließen, sich ihres Chefs zu entledigen. Ideen sammeln die Ladies ausgerechnet bei Google und eBay. Dabei hat jede ihre eigene Vorstellung und ganz nebenbei auch noch ein Privatleben zu stemmen, das natürlich bei allen ein wenig aus den Fugen geraten ist.</p>
<p class="paragraph_style">Das Setting erinnert sehr an Franz Wittenbrinks „Sekretärinnen“ – und dieses Singspiel gehört sicherlich zu den erfolgreicheren Stadttheater-Produktionen der letzten Jahre. Grundsätzlich also kein schlechter Ansatz. Die Kompositionen sind schwungvoll und die Texte funktionieren ebenfalls. Leider fehlt jedoch das Neuartige. Als am Schluss der Präsentation klar wird, dass der angeheuerte Auftragskiller und der ungeliebte Chef Vater und Sohn sind, fragt man sich,  welche Wendungen das Stück noch nehmen könnte, um 90 Minuten oder länger zu unterhalten.</p>
<p class="paragraph_style">Die Jury entschied sich, aus der letzten Runde zwei Kandidaten ins Finale zu senden: Die Teams von „Made in Germany“ und „Zzaun!“ haben jetzt noch fast fünf Monate Zeit, aus ihren Kurzpräsentationen bühnenreife Spielvorlagen von bis zu 60 Minuten zu entwickeln.</p>
<p class="paragraph_style">Gayle Tufts brachte es auf den Punkt: Es sei ein Privileg, diese vielen Stücke am Beginn ihres Entstehungsprozesses kennenlernen zu dürfen. Sicherlich ist nicht nur die Jury sehr gespannt, wie sich die fünf Finalisten in den kommenden Monaten weiter entwickeln werden und was dem Publikum am 12. und 13. Oktober präsentiert wird.</p>
<p class="paragraph_style">Ein Wort noch zu den Moderationen von Lukas Nimscheck (Assistent von Corny Littmann): Im Laufe der drei Vorrunden ist er immer frecher und souveräner geworden. Bei ihm kriegen alle ihr Fett weg – ob nun die Jury, das Publikum oder auch die Teilnehmer. Ein Zitat aus der dritten Vorrunde: „2015 &#8211; ja, Kevins sind jetzt so alt, dass sie Musicals schreiben können.“ Mit diesem und anderen vermeintlich respektlosen Sprüchen hat er die Lacher auf seiner Seite und er empfiehlt sich zumindest für einen Nebenjob als Moderator und Conferencier.</p>
<p class="paragraph_style_3" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in</em> <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></p>
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<div class="text-content style_External_270_75">
<div class="style_2"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span> </strong>Schmidt Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>3. Vorrunde:</strong>  </span>4. Mai 2015<span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span> </strong>Oliver Fantitsch</span></div>
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		<title>Die zweite Vorrunde 2015</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/die-zweite-vorrunde-2015/</link>
		
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2015 14:32:14 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Compilation – Ein Musicabre]]></category>
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		<category><![CDATA[Die Vier von der Pier]]></category>
		<category><![CDATA[Dogs]]></category>
		<category><![CDATA[Immer der Nase nach]]></category>
		<category><![CDATA[Iris schumacher]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt Theater]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach der erste Vorrunde im März, bei der sich die Jury erst nach längerer Beratung auf zwei Finalisten einigen konnte, stand am Ostermontag 2015 die zweite Vorrunde an. Die fünf Teilnehmer am 6. April waren sehr unterschiedlich und unterstrichen einmal mehr die Vielseitigkeit des Genres Musical. Von Revue über Singspiel, von Comedy bis hin zu ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/die-zweite-vorrunde-2015/">Die zweite Vorrunde 2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
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<p>Nach der erste Vorrunde im März, bei der sich die Jury erst nach längerer Beratung auf zwei Finalisten einigen konnte, stand am Ostermontag 2015 die zweite Vorrunde an. Die fünf Teilnehmer am 6. April waren sehr unterschiedlich und unterstrichen einmal mehr die Vielseitigkeit des Genres Musical. Von Revue über Singspiel, von Comedy bis hin zu Historiendrama war am diesem Abend alles vertreten.</p>
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<p class="paragraph_style">Einen der Beweggründe, einen Autoren- und Komponistenwettbewerb ins Leben zu rufen, erklärte Corny Littmann während einer der Umbaupausen: „In elf Jahren „Heiße Ecke“ haben wir soviel Kohle gemacht, da können wir auch gern etwas zurückgeben!“ Besser kann man sich um die deutsche Musiktheaterlandschaft kaum kümmern.</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-961 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_02-400x266.jpg" alt="CREATORS - Schmidt Theater - Die Vier von der Pier" width="352" height="234" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_02-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_02-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_02-1024x681.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 352px) 100vw, 352px" /></div>
<h3 class="paragraph_style_1" style="text-align: center;">Die Vier von der Pier</h3>
<p class="Body">Den Anfang machte auch diesmal der Beitrag mit den meisten Teilnehmern: „Die Vier von der Pier“ erzählt eine Kombination aus historischer Piraten- und Gaunergeschichte. Leider gelang es der Crew von Jan Hinnerk Timm, Jonas Kropp, Matthias Berger und Ben Kropp an diesem Abend nicht, den roten Faden aufrecht zu erhalten. Trotz auffallend großer Fangemeinde im Publikum und mitklatschtauglichen Melodien sprang der Funke nicht über. Positiv fiel auf, dass man sich mit der lokalen Verortung der Handlung in Hamburg viel Mühe gegeben hatte, denn Namen wie „Bill Brook“ oder „Pinne Berg“ kommen nicht von Ungefähr und würden norddeutsche Zuschauer sicherlich erfreuen. Ob das auch für Bayern gelten würde, ist jedoch fraglich&#8230;</p>
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<div class="text-content style_External_259_286">
<div class="style_3">
<h3 class="paragraph_style_1" style="text-align: center;">Immer der Nase nach</h3>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-962 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_04-400x266.jpg" alt="CREATORS - Schmidt Theater - Immer der Nase nach" width="350" height="233" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_04-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_04-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_04-1024x681.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" />Eine Märchentante, die aus ihrem Schema ausbrechen muss, um weiterhin die Aufmerksamkeit ihrer kleinen Zuhörer zu erlangen, bildet die Basis für Jörg Hilgers und Harald Bureschs „Immer der Nase nach“. Kurzerhand erfindet sie ein neues Märchen (basierend auf dem durchaus nicht unbekannten „Aschenputtel“). Hilgers Kompositionen sind sehr musicalesque, Einflüsse von Stephen Schwartz („Wicked“) sind nicht von der Hand zu weisen. Die Songtexte sind pfiffig und der Zuschauer muss schon zuhören, wenn er der Handlung folgen will: Für die Egozicken Jeanette und Babette gibt es kein anderes Thema als Mode und Schönheit. Ihre Schwester jedoch passt mit ihrer langen Nase in kein einziges gängiges Modeklischee. Als der Vater der drei einen Wettbewerb ausruft, bei dem die hässlichste Teilnehmerin gewinnen soll, begeben sich die beiden schönen Schwestern zur „Wilden Hilde“, einer Hexe, die ihnen helfen soll, vorrübergehend hässlich zu sein, da sie den Contest unbedingt gewinnen wollen.</div>
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<div class="text-content style_External_669_219">
<div class="style_3">
<p class="paragraph_style">Die „Wilde Hilde“ hat aber ihre ganz eigene Vorstellung von der gewünschten Hilfestellung und deutet diese in einer gelungenen Marionetten-Choreographie an.</p>
<p class="paragraph_style">Hier wurden die richtigen Szenen ausgewählt, um dem Publikum &#8211; und natürlich der Jury &#8211; das Potential des Stücks aufzuzeigen. Abgerundet wurde die Präsentation durch sehr gute Darsteller – allen voran Iris Schumacher als Märchentante und „Wilde Hilde“. Schwer vorstellbar, dass  jemand anders diese Rolle so nachdrücklich mit Leben füllen könnte.</p>
<div></div>
<h3 class="paragraph_style_1" style="text-align: center;">Compilation – Ein Musicabre<img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-963 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_07-400x266.jpg" alt="CREATORS - Schmidt Theater - Compilation. – Ein Musicabre" width="350" height="233" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_07-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_07-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_07-1024x681.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></h3>
<p class="paragraph_style">Ein vermeintlich verstorbener Popstar, von dem posthum noch Songs auftauchen, die sich nur allzu gut vermarkten lassen. Eben jener Popstar, der mit dem ausgehandelten Deal unzufrieden ist und wieder „lebendig“ werden will. Eine neugierige</p>
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<div class="text-content style_External_394_319">
<div class="style_3">
<p class="paragraph_style">Praktikantin, die einem Label-Boss auf die Schliche kommt und versucht, ihr totgeglaubtes Idol vor den Auftragskillern des Label-Chefs zu retten. Mehr Handlung gibt es bei „Compilation“ nicht. Die Geschichte ist vorhersehbar und bietet keine Überraschungen. Auch musikalisch und textlich gelang Dirk Mehnert mit diesem Beitrag kein allzu weiter Wurf. Einzig die Choreographien und die starken Sänger (insbesondere Mehnert selbst als schmieriger, geldgieriger Label-Boss) hatten sehr großen Unterhaltungswert.</p>
<h3 class="paragraph_style_1" style="text-align: center;"></h3>
<h3 class="paragraph_style_1" style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-964 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_09-e1481107854269-336x400.jpg" alt="CREATORS - Schmidt Theater - Dogs" width="238" height="283" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_09-e1481107854269-336x400.jpg 336w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_09-e1481107854269-768x914.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_09-e1481107854269-860x1024.jpg 860w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_09-e1481107854269.jpg 1009w" sizes="auto, (max-width: 238px) 100vw, 238px" /></h3>
<h3 class="paragraph_style_1" style="text-align: center;">Dogs</h3>
<p class="paragraph_style">Warum sollte man nicht „Cats“ ein ebenso erfolgreiches Hunde-Musical entgegensetzen? Warum sollte man den Millionen „Cats“-Liebhabern nicht vor Augen führen, wie abstrus diese 80er Jahre Show und ihre Charaktere sind? Warum also nicht ein „Trashical“ namens „Rent a Dog“ auf den Musicalmarkt werfen und abkassieren, so wie seinerzeit Andrew Lloyd Webber?</p>
<p class="paragraph_style">Weil es nicht funktioniert! Darum! Johannes Krams und Florian Ludewigs Idee an sich verspricht viel, doch leider reicht es nur für ein paar Hunde, die über ihr Leben lamentieren. Hier wird kein Klischee ausgelassen: Hassan mit eingebildetem Migrationshintergrund ist eine der Hauptfiguren. Auch die Integration des Publikums in den „Sitz-Platz-Fuß“-Song hat mehr von Comedy-Show als von Musical. Am Ende der 20-minütigen Präsentation fragte man sich unweigerlich: Passten die Songs wirklich dort hinein? Als Comedy-Stück hat dieser Stoff durchaus Potential, als Musical funktioniert er leider nicht.</p>
<p class="paragraph_style">
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<div class="text-content style_External_666_403">
<div class="style_3">
<h3 class="paragraph_style_1" style="text-align: center;">Troja – Erzähl mir nix vom Pferd</h3>
<p class="paragraph_style"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-965 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_11-266x400.jpg" alt="CREATORS - Schmidt Theater - Troja – Erzähl mir nix vom Pferd" width="205" height="308" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_11-266x400.jpg 266w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_11-768x1154.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_11-681x1024.jpg 681w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_11.jpg 1535w" sizes="auto, (max-width: 205px) 100vw, 205px" />William Dannes und Rasmus Schumachers „Troja“ ist nichts für Schlafmützen. Sehr schräg, sehr schnell und sehr frei wird die Geschichte von Paris, Helena, Melenaos, Odysseus, und wie deren Verwicklungen zur Eroberung Trojas durch die Griechen geführt hat, nacherzählt. Wer da mal kurz nicht aufpasst, versäumt wesentliche Teile der Handlung. Und wer möchte schon verpassen, welche Rolle Nana Mouskouri bei diesem epochalen Ereignis gespielt hat?</p>
<p class="paragraph_style">Genauso flink und beschwingt wie Danne (Autor) durch die Handlung führt, entwickelt sich auch Schumachers Komposition. Szenisch durchaus ansprechend umgesetzt &#8211; der Spaß ist den Darstellern anzusehen -, bleibt am Ende doch die Frage, ob dieses Stück für eine Persiflage taugt.</p>
<p class="paragraph_style">Der Jury fiel die Entscheidung nach diesen fünf auf den ersten Blick so gar nicht miteinander vergleichbaren Stücken einerseits nicht leicht, andererseits war sofort klar, dass es diesmal nur ein Kandidat direkt ins Finale geschafft hatte:  „Immer der Nase nach“ von Jörg Hilger und Harald Buresch folgte „Der Tresenkönigin“ und „Älter“ ins Finale.</p>
<p class="paragraph_style">Damit hielt sich die Jury die Option offen, in der letzten Vorrunde am 4. Mai weitere drei Beiträge ins Finale zu voten – oder aber aus Vorrunde 1 und 2 noch einen Beitrag nachzunominieren, dem sie im Nachhinein am meisten Potential zusprechen.</p>
<p class="paragraph_style_3" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in</em> <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></p>
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<div class="text-content style_External_270_75">
<div class="style_2"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater</span>:</strong> Schmidt Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold">2. Vorrunde:  </span>6. April 2015<span class="Bold"><br />
</span></span><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Oliver Fantitsch</span></div>
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		<title>Die erste Vorrunde 2015</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/die-erste-vorrunde-2015/</link>
		
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		<pubDate>Tue, 03 Mar 2015 14:23:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Creators-Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Älter]]></category>
		<category><![CDATA[Creators]]></category>
		<category><![CDATA[Der Schimmelreiter]]></category>
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		<category><![CDATA[Thomas Borchert]]></category>
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		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jetzt wird es ernst! Die ersten fünf von fünfzehn Beiträgen, die es in die Vorrunde geschafft haben, präsentieren ihre Musicals der Jury und dem Publikum im ausverkauften Schmidt Theater. Sich gegen mehr als 115 Mitstreiter durchzusetzen, ist schon was! Da darf jeder Teilnehmer, der an diesem Abend einen 20-minütigen Ausschnitt aus seinem Musical präsentiert, stolz ...</p>
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<div class="tinyText">Jetzt wird es ernst! Die ersten fünf von fünfzehn Beiträgen, die es in die Vorrunde geschafft haben, präsentieren ihre Musicals der Jury und dem Publikum im ausverkauften Schmidt Theater.</div>
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_269">
<div class="style_2">
<p class="Body">Sich gegen mehr als 115 Mitstreiter durchzusetzen, ist schon was! Da darf jeder Teilnehmer, der an diesem Abend einen 20-minütigen Ausschnitt aus seinem Musical präsentiert, stolz darauf sein.</p>
<h3 class="paragraph_style" style="text-align: center;">Störtebeker – Fluch des Meeres</h3>
<div class="tinyText stroke_1"></div>
<p class="Body"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-954 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0203_02-400x266.jpg" alt="Das Ensemble des Musicals &quot;Störtebeker - Fluch des Meeres&quot;, aufgenommen am 02. März 2015 während der ersten Vorrunde zum Wettbewerb &quot;CREATORS - Neue Musicals braucht das Land&quot; im Schmidt Theater in Hamburg © Oliver Fantitsch, PF 201723, D-20207 HH, Deutschland, Tel: 040/562448, Tel: 0163/5405849, oliver@fantitsch.de, F i n a n z a m t H a m b u r g - H a n s a, UST-ID: DE118809982,  ---Weitere Bilder im Internetarchiv unter www.fantitsch.de recherchierbar--- Das Ensemble des Musicals &quot;Störtebeker - Fluch des Meeres&quot; von Volker Ullmann und Thomas Finn, aufgenommen am 02. März 2015 während der ersten Vorrunde zum Wettbewerb &quot;CREATORS - Neue Musicals braucht das Land&quot; im Schmidt Theater in Hamburg © Oliver Fantitsch, PF 201723, D-20207 HH, Deutschland, Tel: 040/562448, Tel: 0163/5405849, oliver@fantitsch.de, F i n a n z a m t H a m b u r g - H a n s a, UST-ID: DE118809982,  ---Weitere Bilder im Internetarchiv unter www.fantitsch.de recherchierbar---" width="349" height="232" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0203_02-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0203_02-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0203_02-1024x681.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 349px) 100vw, 349px" />Los geht es mit dem kommerziellsten und von der Teilnehmerzahl her größten Beitrag: Störtebeker von Volker Ullmann und Thomas Finn (Musik: Thomas Borchert, Georg Hahn, Jon Mortimer). Zur Ouvertüre schreitet Borchert alias Störtebeker an seinen Mannen vorbei bevor der Henker eindrucksvoll seinen Säbel ansetzt. Das Publikum lernt den Schiffsjungen Vicko kennen, der in Störtebeker eine Vaterfigur findet. Es folgt ein Song der „Likedeeler“, der kompositorisch das Meeresthema schön aufnimmt und auch die Texte zeigen fundiertes Handwerk. Der obligatorische Kampf der Piraten darf natürlich bei einer solchen Präsentation nicht fehlen. Hierfür hat das Team eigens eine Schwertkampftruppe auf die Bühne gestellt, was beim Publikum durchaus Eindruck macht.</p>
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<div class="text-content style_External_669_772">
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<p class="Body">Doch die Jury darf sich nicht durch Pomp und Glanz ablenken lassen: CREATORS ist ein Autorenwettbewerb und da kommt es auf das Buch, die Dialoge und Songtexte sowie deren Zusammenspiel mit den Melodien an.</p>
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<h3 class="paragraph_style" style="text-align: center;">Weihnachtsmann gesucht</h3>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-955 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0203_03-400x266.jpg" alt="Das Ensemble des Musicals &quot;Weihnachtsmann gesucht&quot;, aufgenommen am 02. März 2015 während der ersten Vorrunde zum Wettbewerb &quot;CREATORS - Neue Musicals braucht das Land&quot; im Schmidt Theater in Hamburg © Oliver Fantitsch, PF 201723, D-20207 HH, Deutschland, Tel: 040/562448, Tel: 0163/5405849, oliver@fantitsch.de, F i n a n z a m t H a m b u r g - H a n s a, UST-ID: DE118809982,  ---Weitere Bilder im Internetarchiv unter www.fantitsch.de recherchierbar--- Das Ensemble des Musicals &quot;Weihnachtsmann gesucht&quot; von Chris Brewer und Nadeem Ahmed, aufgenommen am 02. März 2015 während der ersten Vorrunde zum Wettbewerb &quot;CREATORS - Neue Musicals braucht das Land&quot; im Schmidt Theater in Hamburg © Oliver Fantitsch, PF 201723, D-20207 HH, Deutschland, Tel: 040/562448, Tel: 0163/5405849, oliver@fantitsch.de, F i n a n z a m t H a m b u r g - H a n s a, UST-ID: DE118809982,  ---Weitere Bilder im Internetarchiv unter www.fantitsch.de recherchierbar---" width="352" height="234" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0203_03-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0203_03-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0203_03-1024x681.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 352px) 100vw, 352px" />Der zweite Beitrag steht in klarem Gegensatz  dazu: Drei Künstler versetzen das Publikum in die Vorweihnachtszeit. Chris Brewer (Musik) führt als Erzähler durch die Kurzfassung, während Autor und Texter Nadeem Ahmed in der Titelrolle des Weihnachtsmanns zu sehen ist. Der Weihnachtsmann ist sichtlich genervt: Die Elfen haben Weihnachtsurlaub, die Kinder haben jegliches Maß bei ihren Wünschen verloren und überhaupt ist alles so ganz anders als früher&#8230; Er klagt dem Sack sein Leid, der sich wiederum aber nur noch für seinen Joint interessiert. Rappend vergleicht sich der Weihnachtsmann mit Kollege Osterhase, der vermeintlich ein so viel leichteres Leben hat. Der alte Sack nimmt ihn nicht ernst und hält ihm einen Spiegel vor: Der Weihnachtsmann hat es doch genauso gewollt, schließlich hat er die Tarifverträge für die Elfen verhandelt und kümmert sich mehr um sein attraktives Äußeres als um die liebgewonnenen Traditionen. Da die beiden sich aber so arg bemitleiden, verbannt sie (ein wunderbar norddeutsch parlierender) Erzengel Gabriel auf die Erde: Der Weihnachtsmann sieht nun aus wie ein abgehalfterter Rapper und der stattliche Jutesack muss mit einem blauen Plastikleid vorlieb nehmen. Wie es weitergeht, erfährt das Publikum nicht.</div>
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<p class="Body">Dieses Stück lebt von spitzem Humor, lustigen Texten und Mitklatschmelodien. Ob dies das Rezept für das Finale ist?</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-958 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0203_05-400x266.jpg" alt="CREATORS - Schmidt Theater - Schimmelreiter" width="349" height="232" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0203_05-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0203_05-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0203_05-1024x681.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 349px) 100vw, 349px" /></div>
<h3 class="paragraph_style" style="text-align: center;">Der Schimmelreiter</h3>
<p class="Body">Das dritte Musical des Abends stammt von Florenz und Michael Potthast. Sie haben sich Theodor Storms „Schimmelreiter“ vorgenommen. In Norddeutschland zweifelsohne Pflichtlektüre für jeden Schüler. Die fünf Darsteller zeichnen in einem guten Zusammenschnitt die Geschichte von Hauke Haien nach. Die Beziehungen der Charaktere untereinander werden szenisch und musikalisch deutlich gemacht. Insbesondere das Duett von Hauke und Elke war sowohl musikalisch als auch textlich</p>
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<div class="text-content style_External_394_336">
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<p class="Body">eine besonders gelungene Szene. Dabei bleibt vor allem das Ensemblestück „Land am Meer“ – eine Hommage an das Marschland – im Gedächtnis haften. Das Publikum honoriert auch diesen Beitrag mit langem Applaus.</p>
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<h3 class="paragraph_style" style="text-align: center;">Tresenkönigin oder Die erste Liebe auf St. Pauli</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-116" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/Creators_Vorrunde1_2015-300x200.jpg" alt="Das Ensemble des Musicals &quot;Tresenkönigin oder Die erste Liebe auf St.Pauli&quot; von Konrad Lorenz und Hafennacht, aufgenommen am 02. März 2015 während der ersten Vorrunde zum Wettbewerb &quot;CREATORS - Neue Musicals braucht das Land&quot; im Schmidt Theater in Hamburg © Oliver Fantitsch, PF 201723, D-20207 HH, Deutschland, Tel: 040/562448, Tel: 0163/5405849, oliver@fantitsch.de, F i n a n z a m t H a m b u r g - H a n s a, UST-ID: DE118809982,  ---Weitere Bilder im Internetarchiv unter www.fantitsch.de recherchierbar---" width="350" height="233" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/Creators_Vorrunde1_2015-300x200.jpg 300w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/Creators_Vorrunde1_2015.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></p>
<p class="Body">Mit einer Liebeserklärung an Hamburg, die Seefahrt und die Reeperbahn – die für beides steht wie keine andere Straße – beginnt der vierte Beitrag. Konrad Lorenz hat für dieses Singspiel seine eigene Lebensgeschichte verarbeitet. Viele Anekdoten aus seiner Seefahrervergangenheit bilden den Rahmen der Geschehnisse in Tante Hermines Kneipe. Da treffen halbstarke Jungens auf gestandene Seebären, Bordsteinschwalben machen den Männern schöne Augen, und über allem wacht Tante Hermine mit harter Hand: Sie spinnt mit ihren Gästen Seemannsgarn und wird nicht müde, ihre Kneipe mit der ein oder anderen List als nuttenfreie Zone zu behaupten. Ja, bei Tante Hermine wird kein Blatt vor den Mund genommen: Die Sprache ist deutlich, bodenständig und lässt keine Zweifel zu. Diesem Charme kann sich im Publikum kaum jemand entziehen. Musikalisch verantwortlich ist das Trio Hafenacht, die mit ihrer Mischung aus Shanti und 50er/60er Jahre Klängen mehr als überzeugen. Die Mischung aus melancholischen Klängen und deftigen Texten übt einen ganz besonderen Reiz aus.</p>
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<div class="style_2">
<h3 class="paragraph_style" style="text-align: center;">Älter</h3>
<div>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-956" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0203_12-400x266.jpg" alt="Das Ensemble des Musicals &quot;Älter&quot; von Robin Kultisch und Philipp Gras, aufgenommen am 02. März 2015 während der ersten Vorrunde zum Wettbewerb &quot;CREATORS - Neue Musicals braucht das Land&quot; im Schmidt Theater in Hamburg © Oliver Fantitsch, PF 201723, D-20207 HH, Deutschland, Tel: 040/562448, Tel: 0163/5405849, oliver@fantitsch.de, F i n a n z a m t H a m b u r g - H a n s a, UST-ID: DE118809982,  ---Weitere Bilder im Internetarchiv unter www.fantitsch.de recherchierbar---" width="350" height="233" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0203_12-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0203_12-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0203_12-1024x681.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></p>
</div>
<p class="Body">Den Abschluss bildet das Musical „Älter“ von Robin Kulisch (Buch und Texte) und Philipp Gras (Musik). Das Setting mit Piano, Gitarre und sechs sparsam agierenden Darstellern erinnert stark an Jason Robert Brown. Auch musikalisch fühlt man sich vom ersten Moment an Brown oder Sondheim erinnert. Die Soli der sechs Darsteller stellen die Charaktere der verschiedenen Generationen gut vor. Es geht ums Älterwerden, um Momentaufnahmen, die jede der Figuren mit dem Publikum teilt. Die Komplexität eines solchen Stücks wird in dem Song „Mutter werden ist einfach schwer“ sehr klar: Die Mutter schwärmt ihrer Tochter von den schönen Seiten des Mutterseins vor, während die Tante ihrer Nichte vehement die Nachteile aufzeigt. Die Tochter weiß nicht, welchen Argumenten sie Glauben schenken soll und muss schließlich auf ihren eigenen Bauch hören, um eine Entscheidung zu treffen. „Älter“ ist sowohl musikalisch als auch textlich abwechslungsreich, und das Publikum scheint von der schlichten Art der Präsentation und den starken Charakteren sehr angetan.</p>
<p class="Body">Die Jury machte sich die Entscheidung nicht leicht und diskutierte angeregt die Vorzüge und Potentiale der einzelnen Wettbewerbsbeiträge. Schließlich entschied sie sich, die „Tresenkönigin“ und „Älter“ ins Finale zu wählen. Beide Produktionsteams bekommen nun 10.000 Euro, mit denen sie bis zum Finale am 12. und 13. Oktober eine einstündige Fassung ihres Musicals erarbeiten können.</p>
<p class="paragraph_style_1" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<p class="paragraph_style_1" style="text-align: right;"><em>erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
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<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidt Theater, Hamburg</span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><span class="Bold">1. Vorrunde:  </span>2. März 2015<span class="Bold"><br />
</span></span><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos: </span></strong>Oliver Fantitsch</span></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/die-erste-vorrunde-2015/">Die erste Vorrunde 2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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		<title>Die Köpfe hinter dem CREATORS-Wettbewerb</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/die-koepfe-hinter-dem-creators-wettbewerb/</link>
		
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		<pubDate>Mon, 13 Oct 2014 13:52:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Creators-Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews mit Kreativen]]></category>
		<category><![CDATA[Corny Littmann]]></category>
		<category><![CDATA[Creators]]></category>
		<category><![CDATA[Heiko Wohlgemuth]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der letzten Ausgabe haben wir bereits mit Corny Littmann darüber gesprochen, was ihn dazu bewegt hat, einen Wettbewerb für Musical-Autoren und -Komponisten durchzuführen. Diesmal haben wir uns mit dem erfolgreichen Kreativteam des Hamburger Schmidt Theater und Schmidt&#8217;s Tivoli zusammengesetzt, um zu erfahren, warum die deutsche Musicallandschaft schon lange auf einen Wettbewerb dieser Art gewartet ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/die-koepfe-hinter-dem-creators-wettbewerb/">Die Köpfe hinter dem CREATORS-Wettbewerb</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_3 shape-with-text flowDefining">
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<div class="style_2">
<p class="Body">In der letzten Ausgabe haben wir bereits mit Corny Littmann darüber gesprochen, was ihn dazu bewegt hat, einen Wettbewerb für Musical-Autoren und -Komponisten durchzuführen. Diesmal haben wir uns mit dem erfolgreichen Kreativteam des Hamburger Schmidt Theater und Schmidt&#8217;s Tivoli zusammengesetzt, um zu erfahren, warum die deutsche Musicallandschaft schon lange auf einen Wettbewerb dieser Art gewartet hat.</p>
<p class="Body">Martin Lingnau komponiert seit Ende der 1990er Jahre Musicals und Revuen, die auf den Bühnen von Schmidt Theater und Schmidt&#8217;s Tivoli erfolgreich sind. Aus seiner Feder stammen u. a. „Swinging St. Pauli“, „Heiße Ecke“ oder „Die Königs vom Kiez“. Im November feierte er gleich zwei Weltpremieren: Im Schmidt Theater wurde zum ersten Mal „Der Kleine Störtebeker“ – die Kindheitsgeschichte des berühmten Freibeuters – aufgeführt, während auf der anderen Seite der Elbe „Das Wunder von Bern“, die neueste Eigenproduktion der Stage Entertainment Weltpremiere feierte.</p>
<p class="Body">Seit 15 Jahren bildet er mit Heiko Wohlgemuth ein eingeschworenes Team. Der Schauspieler, Songtexter, Autor und Übersetzer hat nicht nur die meisten aktuellen Schmidt-Produktionen mitgeschrieben, seine pointierten Texte hört man auch beim „Schuh des Manitu“ oder „Hairspray“.</p>
<p class="Body">Das jüngste Mitglied der Kreativschmiede Schmidt Theater ist Mirko Bott. Seit 10 Jahren ist er als Programmchef mit im Boot und hat sich seither dort auch als Autor einen Namen gemacht. So stammt u. a. die musikalische Komödie „Oh Alpenglühn“ mit Nik Breidenbach und Carolin Fortenbacher von ihm, auch bei den &#8222;Königs vom Kiez&#8220; hat er das Buch mitgeschrieben. „Nebenbei“ inszeniert er an Stadttheatern, um seiner Leidenschaft für Opern und Operetten zu frönen, und zeichnete sich in den letzten 7 Jahren für mehr als dreißig Schows auf den Schiffen der AIDA-Flotte als Autor und Regisseur verantwortlich.</p>
</div>
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</div>
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<div class="style_2">
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint: </span></strong>Ihnen liegt der CREATORS-Wettbewerb auch persönlich sehr am Herzen. Warum ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, diesen Wettbewerb zu starten?</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Heiko Wohlgemuth:</strong> </span>Weil es echt mal Zeit wird! In der Popularmusik gibt es seit Jahrzehnten den Popkurs, da helfen sich Popmusiker gegenseitig und bekommen Unterstützung von Textern, Autoren und Beratern. Etwas Vergleichbares fehlt in unserer Branche.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Wie kam es dazu, dass Sie gemeinsam als Schmidt Theater und Schmidt&#8217;s Tivoli Kreativteam diesen Wettbewerb initiierten?</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Martin Lingnau: </span></strong>Ursprünglich war das Ganze Corny Littmanns Idee, die aus einer Reihe von vielen Gesprächen entstanden ist. Es stand immer wieder die Frage im Raum: Wieso gibt es eigentlich so wenig originäre deutsche Musicals? Es gibt so viele Autoren, die für Film oder Fernsehen schreiben, es gibt Popsong-Komponisten, Comedy-Autoren&#8230; Aber warum gibt es nur so wenige, die für neue Musicals arbeiten?</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Mirko Bott: </span></strong>Wir alle waren sofort Feuer und Flamme. Einen Wettbewerb in dieser bisher noch nicht dagewesenen Form in Deutschland umzusetzen – da kam neben der Neuköllner Oper eigentlich nur unser Haus als erfolgreichstes deutsches Privattheater in Betracht. Wir haben die Möglichkeit, eine entsprechende Öffentlichkeit zu erreichen und wir stehen genau für das, was wir mit diesem Wettbewerb sagen wollen: Es gibt so viele Talente in unserem Land, wieso werden immer nur Shows vom Broadway oder West End übersetzt und hier abgespielt? Das mag ja grundsätzlich nicht verkehrt sein, aber es läuft gänzlich unbeteiligt an den hiesigen kreativen Menschen vorbei. Ich glaube, die Zeit, in der man Musical als einen Exoten aus den USA gesehen hat, ist – auch dank Helmut Baumanns unermüdlicher Arbeit am Theater des Westens – vorbei.</p>
<figure id="attachment_102" aria-describedby="caption-attachment-102" style="width: 401px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-102" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/DSC04866-300x200.jpg" alt="HeikoWohlgemuth_Creators_2014" width="401" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/DSC04866-300x200.jpg 300w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/DSC04866-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/DSC04866-1024x683.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 401px) 100vw, 401px" /><figcaption id="caption-attachment-102" class="wp-caption-text">Heiko Wohlgemuth</figcaption></figure>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Heiko Wohlgemuth:</strong> </span>Aber für viele ist Musical immer noch „Elisabeth“ oder „Rudolf“ und immer ein großes Kostümdrama. Aber so etwas wie „Hair“ oder „Tommy“ sind doch auch Musicals&#8230; Ich habe den Dünkel gegenüber dem Musical nie verstanden. Ich finde es unglücklich, wenn staatlich subventionierte Theater ihre Experimentalstücke auf und ab spielen und nur damit die Zahlen stimmen „Sekretärinnen“ von Franz Wittenbrink mit auf den Spielplan nehmen. Sie bedienen sich des Schmidt-Humors und blicken dünkelnd auf uns herunter, weil wir ja „Boulevard“ machen, frisieren aber letztlich mit solchem „Trash“ ihre Zahlen.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Martin Lingnau:</span></strong> Ich glaube, in Deutschland ist Musical immer noch ein verkanntes Genre. Es wird gleichgesetzt mit Seifenopern. Heiko und ich betreiben da seit fast 20 Jahren Entwicklungshilfe und es ist wirklich schön zu sehen, das so langsam etwas vorangeht. Kevin Schröder, Marc Schubring und Wolfgang Adenberg – das sind tolle Kollegen, die sehr schöne Sachen schreiben.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Dennoch ist die Autoren- und Komponistenszene in Deutschland sehr überschaubar. Wie wichtig ist es da, direkte Nachwuchsarbeit zu betreiben und den jungen Kolleginnen und Kollegen vielleicht auch Hilfestellung zu geben, wie sie ihre Stücke am besten in den Theatern platzieren?</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Heiko Wohlgemuth:</strong> </span>Normalerweise kommen die Ideen auf Papier in den Theatern an. Aber eine Idee singt nicht, sie lacht oder weint auch nicht. Das Tolle an diesem Wettbewerb ist, dass wir allen die Möglichkeit geben, ihre Idee plastisch zu machen; Man hört wie eine Komposition klingt, hört, ob die Dialoge funktionieren und bekommt sofort mit, ob einen die Handlung packt oder nicht. Damit trennen wir auch die Spreu vom Weizen und können den wirklich förderungswerten jungen Kollegen finanziell und mit Know-How zur Seite stehen.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Mirko Bott: </span></strong>Wie so viele andere Menschen im Theater hatten ja auch wir unsere Durst- und Leidensphase am Anfang. Man muss Klinken putzen, macht Regieassistenzen und hofft, dass man von einem Haus irgendwann eine eigene kleine Regie angeboten bekommt. Es spielt aber noch eine andere Sache eine Rolle: Jeder Intendant, auch wir, bekommt wahrscheinlich jeden Tag zwölf neue Ideen auf den Tisch. An der ersten Seite kann man schon sehr viel erkennen und weiß, ob das Stück in das Programm des Hauses passt oder nicht. Die, die es schaffen, ihre Idee in zehn Sätzen knackig zu präsentieren und sich vorher informiert habe, ob ihre Idee programmatisch in das gewünschte Theater passt, habe eine echte Chance.</p>
<p class="Body">Ich halte es für einen Fehler, seine Ideen und Stücke wahllos breit zu streuen. Ich verstehe das natürlich, denn der Markt ist hart umkämpft. Aber durch diese Produktion von Papierstapeln auf den Tischen der Theatermacher wird denen, die ein wirklich interessantes Stück haben, die Gelegenheit genommen, entdeckt zu werden.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Martin Lingnau:</strong> </span>Wen das jedoch überfordert, der ist hier am falschen Platz und sollte seine Berufswahl vielleicht auch nochmal überdenken.</p>
<figure id="attachment_101" aria-describedby="caption-attachment-101" style="width: 274px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-101 " src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/MartinLingnauByNinaGruetzmacher-205x300.jpg" width="274" height="401" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/MartinLingnauByNinaGruetzmacher-205x300.jpg 205w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/MartinLingnauByNinaGruetzmacher-768x1124.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/MartinLingnauByNinaGruetzmacher-700x1024.jpg 700w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/MartinLingnauByNinaGruetzmacher.jpg 1367w" sizes="auto, (max-width: 274px) 100vw, 274px" /><figcaption id="caption-attachment-101" class="wp-caption-text">Martin Lingnau</figcaption></figure>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint: </span></strong>Auf der CREATORS-Pressekonferenz haben Sie, Herr Lingnau, Ihrem großen Bedauern Ausdruck verliehen, dass es zwar Filmförderungen usw. gibt, aber im Musicalbereich weit und breit nichts Vergleichbares vorhanden ist.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Martin Lingnau: </span></strong>Das liegt einfach daran, dass das Genre an sich so verkannt ist und als Medium überhaupt nicht ernst genommen wird. Um so schöner ist es, dass Corny Littmann da jetzt ohne Förderung seine eigene Förderung aufbaut.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Heiko Wohlgemuth:</span></strong> Es gibt dieses Genre ja durchaus in Deutschland. Aber dadurch, dass das Medium ein so wenig eigenständig Deutsches ist und primär lizenzierte Shows aus Amerika gespielt werden, gibt es da noch viel Nachholbedarf. Man müsste endlich mehr Platz schaffen für deutsche Stoffe, für originäre Stoffe, für selbst entwickelte Stoffe, die es dann auch auf die große Bühne schaffen, wie bspw. „Das Wunder von Bern“.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Aber liegt es daran, dass es diese Stoffe nicht gibt oder dass die Intendanten und Dramaturgen auf Nummer Sicher gehen?</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Heiko Wohlgemuth:</strong> </span>Wenn „Dirty Dancing“ draufsteht, dann mag die Show aussehen wie sie will, sie verkauft Tickets. Es ist halt die Frage, was man möchte&#8230; Natürlich birgt es ein gewisses Risiko, ein Stück von einem jungen, unbekannten Autoren zu spielen, aber nur dann wird es auch etwas Besonderes. Gerade im subventionierten Theater sollte man dieses Risiko aber eingehen können.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Martin Lingnau:</strong> </span>Aber das kann man denen natürlich nicht vorschreiben. Es kann nur ein fließender Prozess sein und vielleicht ist ja der CREATORS-Wettbewerb ein kleiner Anstoß in die richtige Richtung.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint: </span></strong>Im Prinzip wissen Sie aber doch am besten wie es gehen kann. Was hat Ihrer Karriere den größten Anschub gegeben?</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Martin Lingnau: </span></strong>Einen Ort zu haben, in dem man aufgeführt wird. Das Vertrauen zu haben, dass man schreiben darf&#8230;</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Heiko Wohlgemuth:</strong> </span>In einer Umgebung zu arbeiten, in der man konstruktiv kritisiert und gefördert wird.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Mirko Bott:</strong> </span>Wir drei sitzen bei jeder großen Produktion mit Corny Littmann zusammen und besprechen alles. Manchmal kommt auch Martin mit einer Idee auf uns zu, die uns sofort begeistert. Es ist glücklicherweise hier im Haus so, dass ein Stück von der Idee, über die Entwicklung bis hin zu den Proben und der Inszenierung viele lustige Instanzen durchläuft.</p>
<p class="Body">Da spielen auch die Schauspieler und Sänger eine wichtige Rolle. Wir haben immer Darsteller, die in der Lage sind, bei der Probe etwas Verrücktes anzubieten, um die Ideen von Autoren und Regisseur zu ergänzen. Es kommt nicht vor, dass Corny mit einem sturen Regiekonzept an eine Produktion rangeht. Sondern es wird vielmehr sechs Wochen lang Spielwiese gemacht und entwickelt. Es wird gebastelt und ausprobiert, bis die Szene irgendwann stimmt. Da gibt es sehr viel Potential für Kreativität.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Sie sind als Team alle perfekt aufeinander eingespielt. Das ist schon eine sehr besondere Situation, wenn man sich die übrige Musicallandschaft anschaut.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Martin Lingnau: </span></strong>Dieses Privilegs sind wir uns voll bewusst. Wir haben das Schmidt Theater ja mit geprägt, insofern ist es ein Geben und Nehmen.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Heiko Wohlgemuth: </span></strong>Ich finde es besonders angenehm, dass sich hier niemand über seine Position definiert. Das ist an manchen anderen Häusern anders.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Martin Lingnau:</strong> </span>Ja, das ist wirklich super. Wir spielen uns die Bälle zu; das passiert von ganz allein. Oft weiß man schon, was der andere denkt. Häufig schreiben wir auch die Geschichte zusammen oder Heiko sitzt stundenlang mit mir im Studio und wir arbeiten an den Sounds.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint: </span></strong>Würden Sie sagen, dass Autoren und Komponisten als Duo größere Chancen hätten, Ihre Stücke aufführen zu lassen?</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Heiko Wohlgemuth:</strong> </span>Das kann man schon so sagen. Man muss sich halt finden und es muss passen.</p>
<figure id="attachment_103" aria-describedby="caption-attachment-103" style="width: 269px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-103 " src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/FAN140902_Mirko_Bott04-Kopie-200x300.jpg" width="269" height="404" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/FAN140902_Mirko_Bott04-Kopie-200x300.jpg 200w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/FAN140902_Mirko_Bott04-Kopie-768x1154.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/FAN140902_Mirko_Bott04-Kopie-681x1024.jpg 681w" sizes="auto, (max-width: 269px) 100vw, 269px" /><figcaption id="caption-attachment-103" class="wp-caption-text">MIrko Bott</figcaption></figure>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Martin Lingnau:</span></strong> Es hilft auf jeden Fall, wenn man eingespielt ist. So haben wir über die Jahre eine eigene Handschrift entwickelt, die man erkennt und das ist ein schönes Gefühl.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint: </span></strong>Ist es eigentlich geplant, dass Sie gemeinsam mit den Teilnehmern an deren Stücken arbeiten?</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Martin Lingnau: </span></strong>Das wird sich zeigen. Es hängt davon ab, was sie brauchen, was sie wollen. Ich habe eine große Vorfreude darauf, schönen Stoffen und schönen Songs zu begegnen und nette Leute kennenzulernen. Es geht auf keinen Fall darum, den Stücken unseren Stempel aufzudrücken.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Heiko Wohlgemuth:</strong> </span>Dem kann ich nur zustimmen. Ich freue mich, wenn es endlich losgeht und wir voneinander und miteinander lernen können.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Wie soll CREATORS die deutsche Musiktheaterlandschaft verändern?</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Mirko Bott: </span></strong>Ich würde mir wünschen, dass mindestens 20-30 Produzenten, Theaterverantwortliche und Operndirektoren das Angebot annehmen, sich innerhalb von zwei Tagen 4-6 Stücke anzusehen. Anschauen verpflichtet ja nicht zum Kauf. Wir servieren ihnen alles auf einem Büfett und sie können sich die Rosinen raus picken, mit denen sie dann eine Uraufführung an ihrem Haus gestalten. Wenn es angenommen wird, sind wir gern bereit, so einen Wettbewerb alle 2 Jahre durchzuführen.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Martin Lingnau: </span></strong>Ich fänd es super, wenn viele junge, neue Autoren und Komponisten den Mut haben, Stücke zu entwickeln, die Gehör finden und dann auch aufgeführt werden. Es wäre schön, wenn sich die Musiktheater-Landschaft dadurch ein wenig öffnet.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Heiko Wohlgemuth:</strong> </span>Mir würde es gefallen, etwas Modernes zu hören. Dass bspw. ein paar Teenies mit einer Elektropop-Show daherkommen. Etwas aus einer Ecke, in die ich sonst nicht komme, auch weil ich zu alt dafür bin.</p>
<p class="Body">Ich hoffe aber, es kommen nicht nur die Kreativen, die „mal gucken wollen, wie es die anderen machen“, sondern vor allem Intendanten und Verlage, die sich für neue Musicals interessieren.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Es ist ja nicht gesagt, dass die Stücke im Schmidt Theater oder Schmidt&#8217;s Tivoli aufgeführt werden&#8230;</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Heiko Wohlgemuth:</strong> </span>Nein, es geht darum, frischen Leuten ein Podium zu geben. Egal an welcher Bühne es dann letztendlich vielleicht zur Aufführung kommt. Wir wollen Schnittstelle zwischen Machern und Theatern oder Verlagen sein. Natürlich fragt man sich, warum dieser Wettbewerb nicht von Joop van den Ende initiiert wurde. Aber umso besser&#8230; Es geht uns darum, den Kolleginnen und Kollegen eine Plattform zu bieten. Eigentlich können sich die Teilnehmer freuen, dass sie zu so günstigen Konditionen einen Verlag finden und dass ihr Stück mit sehr großer Wahrscheinlichkeit aufgeführt wird.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Wir sind gespannt, wie sich dieser Wettbewerb entwickelt. Vielen Dank für die umfassenden Einblicke.</p>
<p class="paragraph_style_1" style="text-align: right;"><em>leicht gekürzt erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin<br />
</a></span></em>Fotos: Nina Gruetzmacher / Oliver Fantitsch / Genbu Arts</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/die-koepfe-hinter-dem-creators-wettbewerb/">Die Köpfe hinter dem CREATORS-Wettbewerb</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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		<title>Neue Musicals braucht das Land!</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/neue-musicals-braucht-das-land/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2014 13:42:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Creators-Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews mit Kreativen]]></category>
		<category><![CDATA[Corny Littmann]]></category>
		<category><![CDATA[Creators]]></category>
		<category><![CDATA[Norbert Aust]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Juli 2014 wurde im Hamburger Schmidt Theater ein neuartiger Wettbewerb für Musical-Autoren und -Komponisten aus der Taufe gehoben. Die Idee dazu stammt von Theaterchef Corny Littmann selbst. „musicals“ sprach mit dem umtriebigen Regisseur und Schauspieler über die Hintergründe von CREATORS. Corny Littmann: Gleich zu Beginn möchte ich es Wichtiges loswerden, das offenbar viele nicht ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Juli 2014 wurde im Hamburger Schmidt Theater ein neuartiger Wettbewerb für Musical-Autoren und -Komponisten aus der Taufe gehoben. Die Idee dazu stammt von Theaterchef Corny Littmann selbst. „musicals“ sprach mit dem umtriebigen Regisseur und Schauspieler über die Hintergründe von CREATORS.</p>
<p><strong>Corny Littmann:</strong> Gleich zu Beginn möchte ich es Wichtiges loswerden, das offenbar viele nicht verstanden haben: Es geht im ersten Schritt nicht darum, ein fertiges Stück einzureichen. Vielmehr geht es darum, eine Idee bestehend aus zwei Spielszenen und drei unterschiedlichen Songs zu präsentieren. Aus dem Exposé sollte die grobe Geschichte hervorgehen; die beiden Spielszenen sollten die Figuren verdeutlichen. Die Musiktitel dürfen gern in einer nicht orchestrierten, nicht ausarrangierten Arbeitsfassung eingereicht werden.</p>
<p>Es geht um die Präsentation einer Idee, die erst im zweiten Schritt und mit der entsprechenden Zeit – zwischen der Präsentation und den Showcases im Herbst liegen ja mehrere Monate – zu einer ersten Stückfassung ausgearbeitet wird. Und in der Regel ist diese erste Stückfassung nicht die letzte.</p>
<p><strong>Michaela Flint:</strong> Sie selbst sind Quereinsteiger in die Theaterszene. Für CREATORS sind ausdrücklich Profis aufgerufen sich zu beteiligen. Würden Sie sagen, dass es essentiell ist, den Beruf eines Autors oder Komponisten von der Pike auf zu lernen?</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_3 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_675_1050">
<div class="style_2">
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Corny Littmann:</span> </strong>Ganz und gar nicht. Es gibt unentdeckte Talente, die niemals eine Autorenschule besucht haben und Komponisten, die ihr Handwerk nie traditionell gelernt haben. Es ist für den Wettbewerb nicht ausschlaggebend, welche Ausbildung man gemacht hat. Es ist jeder aufgerufen, sich am Wettbewerb zu beteiligen, der eine Idee hat und diese mit drei Songs und zwei Spielszenen präsentieren möchte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-96 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/Corny_Littmann_01-200x300.jpg" alt="Corny Littmann" width="264" height="396" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/Corny_Littmann_01-200x300.jpg 200w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/Corny_Littmann_01-768x1153.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/Corny_Littmann_01-682x1024.jpg 682w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/Corny_Littmann_01.jpg 1228w" sizes="auto, (max-width: 264px) 100vw, 264px" /></p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint: </span></strong>Gibt es aus Ihrer Sicht ein Erfolgsrezept, um ein neues Stück in der deutschen Musicallandschaft zu etablieren?</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Corny Littmann:</span></strong> Der Untertitel unseres Wettbewerbs heißt „Neue Musicals braucht das Land“. Daraus geht ja gewissermaßen schon hervor, dass neue Musicals es schwer haben. Warum haben sie es schwer? Zum einem, da große Veranstalter auf erfolgreiche Stoffe aus dem Ausland setzen. Das fing mit „Cats“ und „Phantom der Oper“ an, aber die Liste ist endlos. Diese Veranstalter haben wenig Vertrauen, was auch vor dem Hintergrund des Erfolges eines Stücks wie „Ich war noch niemals in New York“ sehr verwunderlich ist. Dass daraus nicht der Schluss gezogen wurde, in erster Linie für den deutschen Markt zu produzieren , ist schade.</p>
<p class="Body">Der zweite Grund ist, dass es wirklich nur sehr wenige musicalbegeisterte Intendanten in deutschen Stadttheatern gibt. Vielfach wird wahllos zwischen Oper, Operette und Musical hin- und hergetauscht. Letzteres füllt ja immerhin die Kassen. Dazu muss jedoch das in den Stadttheatern angestellte Musiktheater-Personal diese drei Sparten bedienen können; doch allzu häufig kann es die Ansprüche des Publikums gar nicht erfüllen. Wie auch? Kein Sänger kann Oper, Operette und Musical abdecken. Oper und Operette – ja, Operette und Musical geht auch, aber alles drei zusammen ist völlig unmöglich.</p>
<p class="Body">Musical als eigene Kunstform wird an den deutschen Stadttheatern herzlich wenig gepflegt. Es ist aber nicht nur eine Frage des Personals am Theater, sondern auch der Möglichkeiten eines Theaters, qualifiziertes Personal stückweise dazu zu engagieren. Das Problem liegt also in der Struktur der Theater selbst.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span></strong> Es liegt also nicht nur am mangelnden Mut oder der fehlenden Neugierde der Intendanten?</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Corny Littmann:</span></strong> Die fachlichen Kapazitäten sind in den meisten Häusern nur teilweise vorhanden. Es gibt mutige Intendanten, wie Reinhard Simon in Schwedt, der eine witzige Fassung der „Heißen Ecke“ sehr erfolgreich aufgeführt hat. Er hat in Kauf genommen, dass es musikalisch nicht unbedingt ein Glanzlicht war und auf die Geschichte gesetzt. Aber sowas ist eine ganz große Ausnahme.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span></strong> Was hat den Ausschlag gegeben, den CREATORS-Wettbewerb genau jetzt zu starten?</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Corny Littmann:</span></strong> Zum einem macht es uns ungeheuren Spaß zu forschen und nach Neuem zu suchen. Zum anderen bringen Schmidt Theater und Schmidt&#8217;s Tivoli heutzutage die meisten Eigenproduktionen der deutschen Musicallandschaft auf die Bühne. Dies wollen wir natürlich auch mit diesem Wettbewerb deutlich machen: Hier werden neue Musicals auf die Bühne gebracht – und das sehr erfolgreich!</p>
<p class="Body">Als Theaterproduzenten wissen wir aber aus eigener Erfahrung, dass es einen wesentlichen Unterschied macht, ob man bedrucktes Papier und eine CD vor sich liegen hat oder ob man die Chance hat, ein Stück ausschnittweise auf der Bühne zu sehen. Dieser Wettbewerb ist ein guter Weg – auch für uns – neue Stücke greifbar, erfahrrbar, erlebbar zu machen.</p>
<p class="Body">Ich hoffe sehr, dass es uns gelingt – gerade auch mit der sehr prominenten Jury und der Verbindung zum Deutschen Bühnenverein und dem Fachmagazin „musicals“ &#8211; viele interessierte Intendanten, Dramaturgen und Theaterleiter zwei Tage nach Hamburg zu locken, die sich darüber freuen, dass sie sich endlich einmal etwas Neues anschauen können.</p>
<p class="Body">Insofern ist es für alle Beteiligten – sowohl Autoren und Komponisten als auch Theaterleiter und Dramaturgen – eine Win-Win-Situation. Die Autoren und Komponisten haben die Möglichkeit, ihr Werk vorzustellen; andere können es in einer Arbeitsfassung sehen und sich entscheiden, ob sie dieses Stück bearbeiten und uraufführen möchten.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Was wünschen Sie sich, was das Ergebnis von CREATORS sein soll?</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Corny Littmann:</strong> </span>Ich wünsche mir, dass ganz viele von den Stücken, die jetzt eingereicht werden, an einem deutschen Theater uraufgeführt werden. Ich wäre richtig stolz darauf – und das Wort Stolz gebrauche ich nur selten –, wenn wir nach Mannheim, Düsseldorf oder wo auch immer reisen und sagen könnten, wir sind als Geburtsthelfer dabei gewesen. Das wäre für mich das Schönste überhaupt!</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Wir danken Ihnen für dieses Interview und sind gespannt, auf die Teilnehmerbeiträge für CREATORS.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;"><em>leicht modifiziert erschienen in <a title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/"><span style="color: #333399;">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</span><br />
</a>Fotos: Stefan Malzkorn / Oliver Fantitsch</em></p>
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