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	<title>Carin Filipcic-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Carin Filipcic-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Brillant auf die musikalischen Gäste zugeschnitten</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Oct 2023 13:18:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2023]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stephen Sondheims Musicals sind beileibe keine leichte Kost – weder für die Zuschauer noch für die Darsteller und Musiker, die seine anspruchsvollen Kompositionen zu Gehör bringen. Dass in Lübeck in dieser Spielzeit die Wahl auf „Sweeney Todd“ ist daher umso erfreulicher, wird Sondheim doch hierzulande nicht allzu oft am Stadttheater gezeigt. Das Drei-Sparten-Haus bleibt seinem ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/brillant-auf-die-musikalischen-gaeste-zugeschnitten/">Brillant auf die musikalischen Gäste zugeschnitten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Stephen Sondheims Musicals sind beileibe keine leichte Kost – weder für die Zuschauer noch für die Darsteller und Musiker, die seine anspruchsvollen Kompositionen zu Gehör bringen. Dass in Lübeck in dieser Spielzeit die Wahl auf „Sweeney Todd“ ist daher umso erfreulicher, wird Sondheim doch hierzulande nicht allzu oft am Stadttheater gezeigt.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-3380 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_02-820427_c_Olaf-Malzahn-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_02-820427_c_Olaf-Malzahn-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_02-820427_c_Olaf-Malzahn-1024x682.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_02-820427_c_Olaf-Malzahn-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_02-820427_c_Olaf-Malzahn-1536x1022.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/01/TL_2023_24_Sweeney-Todd_02-820427_c_Olaf-Malzahn-2048x1363.jpg 2048w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Das Drei-Sparten-Haus bleibt seinem bewährten Vorgehen treu und hat auch für diese Musical-Inszenierung zwei erfahrene Musicaldarsteller für die Hauptrollen engagiert. Patrick Stanke und Carin Filipčić erweisen sich im Laufe des Abends als perfekt eingespieltes Team: Die Chemie zwischen beiden stimmt, sie bilden ein eingeschworenes mörderisches Duo und sind gesanglich über jeden Zweifel erhaben. Doch von vorn…</p>
<p>Das Publikum findet sich in einem rundum mit Plastikfolie abgehängten Theatersaal wieder. Wird hier gerade renoviert? Nein, natürlich will man die historischen Ränge vor potenziellen Blutspritzern schützen. Denn der Barbier des Grauens nimmt auf nichts und niemanden Rücksicht. Okay, tatsächlich wird es gar nicht so blutig wie bspw. 2019 im English Theatre in Frankfurt, wo sogar die Zuschauer in der ersten Reihe Schutzumhänge anziehe mussten, doch Sweeney Todd, gänzlich von Rache zerfressen, verfolgt sein Ziel unerbittlich.</p>
<p>Optisch bleibt es weitgehend düster: Mit Ausnahme von Pirelli und seiner Gaukler-Truppe erinnern alle Darsteller an Gruftis, auch Mrs. Lovett (Filipčić) und Todd (Stanke) bilden hier keine Ausnahme. Londons Skyline ist unten auf die Plastikvorhänge gemalt, die die Bühne umrahmen, einige Großkulissen skizzieren Mrs. Lovetts Pie Shop und Richter Turpins Haus. Stephan Prattes (Bühne) und Elizabeth Gressel (Kostüme) haben hier ein stimmiges Gesamtbild geschaffen, Armut, Hunger und Frust der städtischen Bevölkerung im (vor)-industriellen London sind deutlich spürbar. Nikolai Meyers Maske fügt sich phasenweise sehr harmonisch in das Gesamtbild ein, bei manchen Figuren fühlt man sich dann plötzlich sehr an „Cabaret“ oder „Struwwelpeter“ erinnert, so sehr leuchten die Wangen, Lippen und Lidschatten in kräftigen Farben.</p>
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<p>Schon beim ersten Aufeinandertreffen von Mrs. Lovett und Sweeney Todd begeistert Carin Filipčić mit ihrem pointierten Timing, Sinn für Komik und herausragender Mimik. Der von Trauer gezeichnete und von Vergeltung getriebene Todd wird schnell zu ihrem Auserkorenen. Als sie erkennt, dass es sich bei dem grantelnden Barbier um Benjamin Barker handelt, auf den sie schon früher ein Auge geworfen hatte, ist sie wild entschlossen, ihn um jeden Preis für sich zu gewinnen. Um wirklich jeden Preis! Sie überredet ihn und gemeinsam bauen sie einen über alle Maßen erfolgreichen Pie Shop auf. Zum Glück ahnt keiner der bierseligen Gäste, was oder besser wen sie gerade verspeisen. Mrs. Lovetts Unbeirrbarkeit zieht sich wie ein roter Faden durch das Stück und wird unterstrichenmit optisch wie schauspielerisch sehr gelungenen Szenen wie „Dort am Meer“.</p>
<p>Zu Beginn ist Patrick Stanke hinter dem langen Bart und mit den tiefen Augenringen kaum zu erkennen, doch spätestens bei der gesungenen Liebeserklärung an Todds Rasiermesser („Mein Freund“) ist seine warme, gefühlvolle Stimme unverkennbar. Gleiches gilt für sein flehentliches „Johanna“. Auch mimisch zieht er das Publikum in seinen Bann &#8211; insbesondere beim gemeinsamen Probieren der Meat Pies mit Mrs. Lovett („Nehmt Prelat“). Den ausgedehnten Zwischenapplaus nach seinem Rache-Monolog hat sich Stanke mehr als verdient!</p>
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<p>So authentisch Filipčić und Stanke in die Haut ihrer Alter Egos schlüpfen, so wenig gelingt dies bei den aus dem Haus besetzten Rollen: Elvire Beekhuizen gibt Johanna Barker, Todds Tochter, die als Mündel von Richter Turpin ihr Dasein fristet. Leider fehlt es der lyrischen Koloratursopranistin an Gespür für die Figur, sie wirkt die meiste Zeit seltsam aufgesetzt und hat auch ihre liebe Müh mit Sondheims Kompositionen. Auch Bariton Laurence Kalaidjian zeigt Züge von Overacting, doch seine gefühlvolle Stimme und sein charmantes Spiel lassen darüber schnell hinwegschauen. Doch ihr „Küss mich“ Duett bleibt unfreiwillig schräg und ist schwer zu ertragen.</p>
<p>Franz Gürtelschmied gibt den herrlich schrägen Pirelli, der Todd sehr nervt und durch seinen plumpen Erpressungsversuch zu Mrs. Lovetts erster menschlicher Pie-Füllung wird. Sein Wettstreit mit Todd ist voll gelungener Slapstick-Momente. Pirellis Handlager Toby wird von Noah Schaul gegeben, der schon während seiner Ensemble-Einsätze aufhorchen lässt. Auch sein „Nun bin ich bei Euch“ („Not while I’m around“) ist herzerweichend und gefühlvoll.</p>
<p>Ein Heimspiel feiert einmal mehr Steffen Kubach, diesmal in der Rolle des fiesen Richters Turpin, der sein Mündel Johanna – auch gegen ihren Willen – heiraten will. Tatsächlich wirkt Kubachs Richter aber weniger fies als vielmehr recht naiv. „Hübsche Frauen“, das Duett zwischen den ehemaligen Widersachern Todd und Turpin, klingt fast schon zu befreit und harmonisch. Das dämonische, was dieser Szene innewohnt, geht hier leider etwas verloren.</p>
<p>Es wird deutlich, dass Werner Sobotka seine Inszenierung auf die beiden Gäste zugeschnitten hat. Sie können in allen Facetten glänzen und gewinnen das Publikum trotz der fragwürdigen Handlungen des grausamen Paares für sich. „Sweeney Todd“ in Lübeck ist einmal mehr ein Beleg, dass es sich lohnt, auch einem auf den ersten Blick sehr herausfordernden Sondheim-Musical eine Chance zu geben.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span><br />
<span style="color: #000080;"><em>erschienen in <a style="color: #000080;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></em></span></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Großes Haus, Theater Lübeck</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">29</span><span class="Bold">. Oktober 2023</span><span class="Bold"><br />
<strong>Darsteller:</strong> Carin Filipčić, Patrick Stanke<br />
<strong>Regie / Musik: </strong>Werner Sobotka / Stephen Sondheim<br />
<strong>Fotos: </strong>Olaf Malzahn<br />
</span></span></p>
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		<title>Genau so soll Andrew Lloyd Webbers Klassiker aussehen und klingen!</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/genau-so-soll-andrew-lloyd-webbers-klassiker-aussehen-und-klingen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Feb 2020 21:10:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Auler]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Lloyd Webber]]></category>
		<category><![CDATA[Anneke Brunekreeft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Vereinigten Bühnen Wien sind dafür bekannt, dass sie große Musicalproduktionen aus einem Guss auf die Bühne bringen. So verwundert es wenig, dass in der diesjährigen Spielzeit der Schrottplatz, auf dem Andrew Lloyd Webbers „Cats“ den Jellicle Ball tanzen, bis in die 10 Reihe des Parketts reicht. Wie in den 1980er Jahren gibt es hier ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vereinigten Bühnen Wien sind dafür bekannt, dass sie große Musicalproduktionen aus einem Guss auf die Bühne bringen. So verwundert es wenig, dass in der diesjährigen Spielzeit der Schrottplatz, auf dem Andrew Lloyd Webbers „Cats“ den Jellicle Ball tanzen, bis in die 10 Reihe des Parketts reicht. Wie in den 1980er Jahren gibt es hier viel zu entdecken und man wird unweigerlich wieder zum neugierigen Kind.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2865 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/02/18162_1300x850_CATS_9_19-13-400x262.jpg" alt="" width="400" height="262" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/02/18162_1300x850_CATS_9_19-13-400x262.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/02/18162_1300x850_CATS_9_19-13-768x502.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/02/18162_1300x850_CATS_9_19-13.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Sofort ins Auge sticht das Nummernschild am Schrottauto, in dem Jenny Fleckenreich ein Schläfchen hält: NAP70 – das zeugt von einem sehr langen Weg und einer breiten Vielfalt an Sets, denn in der Weltpremierenfassung prangte noch ein NAP1 an dem von Bühnen-Designer John Napier ersonnenen Pkw-Heck. Auch ansonsten gibt es kleine Farbänderungen und andere Marken auf dem Müllhaufen, den die Katzen ihr zuhause nennen, aber das Gefühl stimmt. Alan Walker hat hier ein sehr gutes Händchen für Originalität bewiesen.</p>
<p>Auch die Katzen selbst sind nur in Nuancen verändert, das Fell am Kopf vielleicht hier und da etwas flauschiger. John Napier, Tracy Stiles und Jenny Dean haben in Wien Hand angelegt und bis auf Macavity (der leider seiner farbenfrohen Fransen verlustig gegangen ist) sehen alle Katzen genauso aus, wie man sie in Erinnerung und liebgewonnen hat.</p>
<p>Das klingt alles ziemlich nach Standard und nichts Besonderem? Mag sein, aber genau diese Besinnung auf das Ursprüngliche macht diese Inszenierung so sehenswert. Kein sichtbarer Sparzwang, keine krampfhaften Kürzungen, einfach nur ein hervorragend gemachtes Ensuite-Musical.</p>
<p>Ein weiteres großes Plus an Produktionen der Vereinigten Bühnen Wien ist das große Orchester. Péter Bíró dirigiert an diesem Abend 27 Musiker, die Lloyd Webbers Kompositionen bis auf den letzten Ton perfekt intonieren. Im Zuschauersaal des Ronacher kommt der volle Sound in höchster Qualität an.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2863 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/02/18159_1300x850_CATS_9_19-5-400x262.jpg" alt="" width="400" height="262" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/02/18159_1300x850_CATS_9_19-5-400x262.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/02/18159_1300x850_CATS_9_19-5-768x502.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/02/18159_1300x850_CATS_9_19-5.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Bei der Besetzung hat das Kreativteam rund um Associate Director Chrissie Cartwright, die das Stück ganz im Stil von Trevor Nunn und Gillian Lynne inszeniert hat, einige Schätze vorzuweisen. Allen voran Carin Filipcic, die sich die Rolle der Grizabella mit Wietske van Tongeren teilt. Ihre ausdrucksstarke Mimik, die verzweifelten Tanzschritte in Erinnerung an ihre Jugend – das allein weckt schon viel Mitleid. Ihre kraftvolle Stimme und die beeindruckende Stimmkontrolle machen „Erinnerung“ zu dem erwarteten Highlight des Abends. Danach muss man erstmal tief durchatmen, um sich emotional wieder zu sammeln.</p>
<p>Dominik Hees wirbelt als Unruhestifter Rum Tum Tugger über die Bühne. Mit seinem Charme wickelt er Kätzchen wie Publikum gleichermaßen um die Pfoten. Er verleiht Tugger eine rockig-soulige Note, die dem Chaos-Kater sehr gut zu Gesicht steht. Wenige, gekonnt platzierte Phrasierungen machen „Rum Tum Tugger“ und „Mr. Mistoffelees“ zu absoluten Schmankerln.</p>
<p>Als Munkustrap, den eleganten, schützenden Anführer der Katzen, wurde Alexander Auler besetzt. Seine erste große Rolle nach dem Ende des Studiums im vergangenen Jahr füllt der Niedersachse mit einer beachtlichen Bühnenpräsenz, der perfekten Stimmlage und einem lupenreinen Gesang. Vor dieser Leistung kann man nur der Hut ziehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2867 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/02/18170__785.7698.CATS_-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/02/18170__785.7698.CATS_-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/02/18170__785.7698.CATS_-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/02/18170__785.7698.CATS_.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Lucius Wolter ist ein ungewöhnlich junger, leichtfüßiger Alt Deuteronimus, doch er spielt das Katzenoberhaupt mit viel Würde und verleiht ihm einen weisen und doch selbstbewussten Klang. Auch Birgit Arquin (Bombalurina) und Anneke Brunekreeft (Demeter) sind eine sehr gute Wahl für die erzählenden Katzen im Hintergrund.</p>
<p>Eigens für diese Inszenierung wurde die Growltiger-Szene neu geschrieben. Felix Martin überzeugt als zittriger, alter Theaterkater deutlich mehr als als swingender Piratenkapitän. Inhaltlich ändert sich nichts an der Handlung. Griddlebone (Barbara Obermeier) verdreht Growltiger den Kopf. Das große Schiffssegel jedoch, die auf die rückwärtige Leinwand projizierte Tower Bridge und die jazzig-swingende Matrosennummer geben ihr einen anderen, weniger düsteren Twist. Es ist Geschmackssache, ob man diese Neuerung mag. Für mich ist diese Änderung entbehrlich.</p>
<p>Dem geneigten Musical-Publikum ebenfalls bestens bekannt ist Denise Jastraunig, die als Jenny Fleckenreich die Kakerlaken das Steppen lehrt. Ihre Spielfreude ist ansteckend und die Zuschauer fühlen sich sehr gut unterhalten. Stephen Martin Allan zeigt tänzerische Höchstleistungen als Mr. Mistoffelees und verzaubert das Publikum spielend. Da blickt man dann auch gern darüber hinweg, dass er &#8211; ähnlich wie Gerben Grimmus als Skimbleshanks &#8211; über einen starken Akzent verfügt, unter dem das Verständnis der Texte leidet.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2864 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/02/18161_1300x850_CATS_9_19-9-400x262.jpg" alt="" width="400" height="262" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/02/18161_1300x850_CATS_9_19-9-400x262.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/02/18161_1300x850_CATS_9_19-9-768x502.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/02/18161_1300x850_CATS_9_19-9.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Apropos Texte, auch diese entsprechend weitgehend dem Original von Michael Kunze, wenn auch in der leicht moderneren Fassung von vor 20 Jahren. Dass die Texte von der neuen Growltiger-Szene hierzu nicht so recht passen wollen, ist nur allzu verständlich.</p>
<p>Der Weg von Grizabella in die „Himmlischen Sphären“ führt einmal mehr über den Autoreifen. Dass dieser allerdings während des Aufstiegs vor und zurück „fährt“, ist sehr verwirrend. Doch die geniale Idee Grizabella auf einer Art Rampe in den Sternenhimmel zu ziehe und dort verschwinden zu lassen, ist großartig!</p>
<p>Ein ausverkauftes Haus auf einem Dienstag spricht für sich. Das Publikum war begeistert und stand schon wenige Sekunden nach dem letzten Ton auf, um die Darsteller jubelnd zu beklatschen. Hieran erkennt man einmal mehr, dass nichts dagegenspricht, Musical-Klassiker auf den Spielplan zu setzen – vorausgesetzt, man inszeniert nach dem Motto „Schuster bleib bei Deinen Leisten“. Denn nur so kann man ein bald 40 Jahre altes Musical über tanzende Katzen glaubwürdig präsentieren.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Ronacher Theater, Wien</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">18</span><span class="Bold">. Februar 2020</span></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Carin Filipcic, Dominik Hees, Lucius Wolter, Barbara Obermeier, Felix Martin, Alexander Auler, Stephen Martin Allan, Birgit Arquin, Anneke Brunekreeft, Gerben Grimmus </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Chrissie Cartwright / Andrew Lloyd Webber<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Vereinigte Bühnen Wien / Michaela Flint<br />
</span></p>
</div>
</div>
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		<title>Eine sehr befremdliche Verfilmung des Samtpfoten-Musicals</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/eine-sehr-befremdliche-verfilmung-des-samtpfoten-musicals/</link>
		
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		<pubDate>Fri, 20 Dec 2019 09:38:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Lloyd Webber]]></category>
		<category><![CDATA[Andy Blankenbuehler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fast 40 Jahre nach der Uraufführung des Bühnenmusicals in London (1981) bringt Regisseur Tom Hooper seine Vorstellung einer modernen „Cats“-Fassung auf die Leinwand. Es ist sehr populär, Musicals von der Bühne auf Celluloid zu bannen. Beim “Phantom der Oper“ und “Into the Woods“ gelang dies nur mäßig überzeugend. Doch „Die Schöne und das Biest“ und ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Fast 40 Jahre nach der Uraufführung des Bühnenmusicals in London (1981) bringt Regisseur Tom Hooper seine Vorstellung einer modernen „Cats“-Fassung auf die Leinwand.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2761 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/63113-400x225.jpg" alt="" width="400" height="225" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/63113-400x225.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/63113.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Es ist sehr populär, Musicals von der Bühne auf Celluloid zu bannen. Beim “<span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=331">Phantom der Oper</a></span>“ und “Into the Woods“ gelang dies nur mäßig überzeugend. Doch „<a href="http://www.musicals-online.com/?p=1898"><span style="color: #333399;">Die Schöne und das Biest</span></a>“ und auch „<span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=345">Les Misérables</a></span>“ (ebenfalls von Hooper) erzielten mehr als Achtungserfolge in der Musical-Fangemeinde. Von „<span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=339">Mamma Mia</a></span>“ ganz zu schweigen</p>
<p>Zahlreiche weitere Verfilmungen sind bereits in Planung – darunter „Joseph“ und „In the Heights“. Auch von „Sunset Boulevard“ als Leinwandmusical träumt Andrew Lloyd Webber seit einigen Jahren sehr medienwirksam.</p>
<p>Doch 2019 sind erstmal T. S. Eliots „Practical Cats“ an der Reihe. Schon als im Sommer der erste Trailer veröffentlich wurde, ging ein Raunen durch die Musical-Gemeinde: Das was dort gezeigt wurde, hatte herzlich wenig mit dem zu tun, was man von einem Musicalfilm mit höchsten technischen Raffinessen erwartet hatte. Leider kann auch das vollständige Werk diesen Eindruck nicht bessern.</p>
<p>Es beginnt mit der Ouvertüre, die sehr zurückhaltend aus den Kinolautsprechern plätschert. Zudem fehlen dem versierten Theatergänger natürlich die rundum blinkenden Katzenaugen im Saal. Doch wirklich erwarten konnte man diesen Effekt im Kino nicht.</p>
<p>Tom Hooper hat nach eigener Aussage eine Fantasy-Version von „Cats“ geschaffen, die sich offenbar dadurch auszeichnet, dass Menschen mit computererzeugtem Fell durch London streifen. Das Größenverhältnis, wenn die menschlichen Katzen am Eros-Brunnen auf dem Piccadilly Circus tanzen, passt jedoch nicht. Auch der Trafalgar Square sieht in der Finalszene eher aus wie ein Gemälde, das im Hintergrund platziert wurde. Auch ist eher irritierend, dass die Füße und Hände der Schauspieler „original“ sind und nur in wenigen Szenen einige Katzen Schuhe tragen (bspw. in der Stepp-Szene von Skimbleshanks). Berücksichtigt man dann auch noch die von Jenny Fleckenreich dressierten Mäuse und Kakerlaken, die ebenfalls menschliche Gesichter haben, wird es vollends skurril.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2765 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/francesca-hayward-cats-2-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/francesca-hayward-cats-2-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/francesca-hayward-cats-2.jpg 618w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die Bewegungen der Katzen sind leider weniger geschmeidig und sehen nach Computertechnik aus, die an Computerspiele der späten 90er Jahre erinnert. Idris Elbas‘ Kopf ist schlecht in die Szenen geschnitten und die Sprünge sowie Tanzschritte der Samtpfoten sind gänzlich unnatürlich. Katzen, die beim Springen verschwimmen oder deren Füße beim Tanzen den Boden nicht berühren, sind einfach unecht. Hinzu kommen noch die Gesichter, die auf unnatürliche Art mal breiter und mal schmaler werden, sowie die Ohren, die sich häufig sehr „kreativ“ und auf keinen Fall felin durch die Gegend bewegen.</p>
<p>Auch wenn im Abspann gefühlt 500 Mitarbeiter aufgelistet werden, die die visuellen Effekte er- und bearbeitet haben, wird man das Gefühl nicht los, dass hier die Erfahrung mit dem Genre fehlte. Alternativ ist es natürlich auch vorstellbar, dass Hooper eine sehr spezielle Vorstellung der Bewegungsabläufe von Katzen und dem computervisuellen Aufbau der Umgebung hatte, die sich für Otto Normal Musical-Besucher nicht nachvollziehen lässt.</p>
<p>Doch abgesehen von den überholten Visual Effects, steht ja bei einem Musical die Musik im Vordergrund. Andrew Lloyd Webber hat an einige Songs noch einmal Hand angelegt, was im Sinne einer Modernisierung vollkommen legitim ist. Dennoch passt es zu den Chaos-verbreitenden Katzen Mungojerrie und Rumpleteazer überhaupt nicht, wenn sie anstatt zu einer flippigen Uptempo-Nummer nun zu einem Swing &amp; Jazz Song Unfug stiften. Die Idee, Skimbleshanks, den Kater vom Nachtexpress, steppen zu lassen, verwirrt zunächst ebenfalls sehr. Doch die Art wie diese Szene sich entwickelt und die Tatsache, dass der Stepptanz durchaus „nach vorne“ geht, sorgen für ein stimmiges Gesamtbild.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2766 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/james-corden-cats-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/james-corden-cats-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/james-corden-cats.jpg 618w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Auch einige Charaktere wurden für den Film überarbeitet. Allen voran natürlich die schüchterne Victoria, die im Film durchaus Selbstbewusstsein zeigt, sich in Mr. Mistoffelees verliebt und sogar einen eigenen neuen Song bekommt, der von Taylor Swift und Andrew Lloyd Webber stammt. Apropos Mr. Mistoffelees – ihn anstatt des gewitzten, schlauen Zauberers als ängstlichen Tollpatsch darzustellen, dessen Magie eher in seinen fehlschlagenden Tricks liegt, wird viele Musicalfans ärgern.</p>
<p>Auch Rum Tum Tugger bekommt eine wesentlich kleinere Rolle, da viele seiner Gesangspassagen von Munkustrap übernommen werden. Frauenheld? Fehlanzeige! Growltiger verkommt gar zur Nebenrolle. Dafür sind Bustopher Jones, Jenny Fleckenreich, Macavity und Old Deuteronomy wesentlich präsenter, was aber nicht zuletzt auch an deren Besetzung liegt.</p>
<p>Bustopher Jones wird von einem herrlich süffisanten James Corden gespielt. Dass er auch singen kann, beweist er seit Jahren u. a. in seiner „Late Late Show“. Rebel Wilson beweist ihr Talent für Komik und Timing als Jenny Fleckenreich. Idris Elba gibt den magisch-gefährlichen Macavity, der alle Katzen, die mit ihm um die Wiedergeburt konkurrieren, kurzerhand auf ein Themseboot verschleppt.</p>
<p>Den größten „Aufschrei“ gab es in der Community jedoch als bekannt wurde, dass Judi Dench das Katzen-Oberhaupt Old Deuteronomy spielen würde. Old Deuteronomy eine Frau? Das kann doch nicht funktionieren! So las man überall… Doch dank der herausragenden Schauspielerin Judi Dench fällt diese wesentliche Änderung im Vergleich zur Bühnenversion nicht ins Gewicht. Sie spielt mütterlich, zeigt Herz und lässt es an nichts vermissen, was man mit Old Deuteronomy verbindet.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2771 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/ian-mckellan-cats-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/ian-mckellan-cats-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/ian-mckellan-cats.jpg 618w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Schauspielerische Exzellenz beweist auch Ian McKellen als Theaterkater Gus. Man hat unfassbar viel Mitgefühl mit diesem altersschwachen Katerchen.</p>
<p>Weitere Weltstars, die für dieses Fantasy-Musical engagiert wurden, sind Jennifer Hudson als Grizabella, Jason Derulo als Rum Tum Tugger und Taylor Swift als Bombalurina. Mit Francesca Hayward als Victoria, Robbie Fairchild als Munkustrap und Laurie Davidson als Mr. Mistoffelees sind viele Schauspieler zu erleben, die man sonst vor allem aus TV-Serien kennt.</p>
<p>An Namen hat „Cats 2.0“ also einiges zu bieten…</p>
<p>Ja, viele Katzen sehen anders aus als man es von der Bühne gewohnt ist, dazu zählen insbesondere Old Deuteronomy, der beige und nicht mehr dunkelbraun ist, und Macavity, der schlicht braun ist anstatt orange-rot-schwarz. Doch diese Fellwechsel kann man als künstlerische Freiheit durchgehen lassen.</p>
<p>Dass die Katzen allerdings mit Rum Tum Tugger in einer Milchbar feiern, ist unverständlich, da Katzen schlichtweg keine Kuhmilch trinken (sollten).</p>
<p>Tom Hooper hat in einem Interview gesagt, dass er mit der Catnip-Szene („Macavity“) neue filmische Maßstäbe setzen wollte. Der geneigte Kinobesucher sucht diese Maßstäbe, denn eine Taylor Swift, die sich als Bombalurina auf einem Halbmond räkelt und langsam in einem Theatersaal herabgelassen wird, während alle Katzen um sie herum durch das Catnip komplett high werden, ist absolut nichts Außergewöhnliches.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2762 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/63115-400x225.jpg" alt="" width="400" height="225" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/63115-400x225.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/63115.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Schwierig wird es auch bei Gesang und Tanz… Nicht alle Schauspieler in diesem Musicalfilm sind auch herausragende Sänger. Dafür bestechen sie mit einer gnadenlos guten Mimik (insbesondere McKellen, Corden, Wilson, Derulo). Tänzerisch kann man niemanden in diesem Film wirklich einschätzen, da sämtliche Choreographien durch die Computerbearbeitung unrealistisch wirken. Andy Blankenbuehler hat ein Händchen für moderne Choreos (siehe „Hamilton“), doch zu „Cats“ wollen diese – zumindest in der für den Zuschauer sichtbaren Fassung – nicht passen. Von Gillian Lynnes felinen Tanzsequenzen ist in Hoopers „Cats“ jedenfalls nichts mehr zu erkennen.</p>
<p>Nina Schneider hat einige der ursprünglichen deutschen Texte von Michael Kunze in das 21. Jahrhundert übertragen. Leider klingen diese nicht selten plump und unbeholfen (bspw. „Rum Tum Tugger“, „Einladung zum Jellicle Ball“).</p>
<p>Für die deutsche Fassung wurde einmal mehr einige Rolle doppelt durch einen Synchronsprecher und einen Sänger besetzt. Im Fall von Munkustrap, bei dem Patrick Stanke beide Parts übernahm, geht dies leider daneben, denn viele Sprechgesangspassagen klingen schrecklich schief. Da die raumgreifenden großen Songs von Munkustrap stark gekürzt wurden, kommt Stankes schöne Stimme leider kaum zur Geltung.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2764 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/idris-elba-cats-2-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/idris-elba-cats-2-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/idris-elba-cats-2.jpg 618w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Patricia Meeden singt den weltbekannten Showstopper „Memory“, der auf Deutsch aber jetzt auch nicht mehr „Erinnerung“ heißt. Sie kann &#8211; im Gegensatz zu Jennifer Hudson – mit ihrer Interpretation vollends überzeugen.</p>
<p>Philipp Büttner („Aladdin“) kommt die Aufgabe zu, Jason Derulo zu „synchronisieren“. Da Rum Tum Tugger in dieser filmischen Fassung aber nicht allzu viel zu sagen hat, fällt es Büttner leicht, mit diesem Part zu überzeugen.</p>
<p>Manuel Straube verleiht Bustopher Jones eine sehr gelungene deutsche Stimme. Gleiches gilt für Thomas Rauscher und Pia Allgaier, die Gus und Bombalurina ihre deutschen Stimmen leihen.</p>
<p>Andreas Bongard (Mr. Mistoffelees) und Sabrina Weckerlin (Cassandra) verkaufen sich leider in dieser seltsamen Musicalfassung sehr unter Wert. Auch Toby Heinz und Carin Filipcic haben als Mungojerrie und Rumpleteazer so ihre liebe Müh.</p>
<p>Zudem muss man leider auch noch anmerken, dass man deutlich hört, dass die Songs im Studio eingesungen wurden. Man spürt keinerlei Atmosphäre, nur kalte klare Wände um den Gesang. Auch dies ist bei einem Stück wie „Cats“ sehr bedauerlich.</p>
<p>Insgesamt kann man sagen, dass Tom Hoopers Fantasy-Film das Lyrische und Magische gänzlich abgeht, was „Cats“ seit fast vier Jahrzehnten ausmacht. Diese Verfilmung reiht sich nahtlos in die Reihe mit dem „Phantom der Oper“ und „Into the Woods“ ein und lässt direkt auf „<span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="https://www.youtube.com/watch?v=U0CL-ZSuCrQ">In the Heights</a></span>“ hoffen, das im Gegensatz zu „Cats“ nach dem ersten Trailer sehr vielversprechend aussieht.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id7" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_119">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> Tom Hooper</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Judi Dench, Ian McKellen, James Corden, Rebel Wilson, Jason Derulo, Taylor Swift, Jennifer Hudson, Francesca Hayward, Robbie Fairchild, Laurie Davidson</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik:</span></strong> Andrew Lloyd Webber / 1 Song mit Taylor Swift</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Verleih / Fotos: </span></strong>Universal Pictures International</span></div>
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		<title>Musical Moments</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/musical-moments/</link>
		
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 18:20:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entertainment-Shows]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für einen gelungenes Musicalkonzert braucht man nicht nur exzellente Sänger und Musiker, sondern ebenso brillante Ton- und Lichttechniker, einen Regisseur, de seinen Künstlern die Luft zum Atmen lässt und eine gut abgestimmte Songauswahl. All diese Zutaten hält „Musical Moments“ vom Sound of Music Team in Essen bereit. Jan Amman, Katja Berg, Andreas Bieber und Carin ...</p>
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<div id="body_content" class="bumper">Für einen gelungenes Musicalkonzert braucht man nicht nur exzellente Sänger und Musiker, sondern ebenso brillante Ton- und Lichttechniker, einen Regisseur, de seinen Künstlern die Luft zum Atmen lässt und eine gut abgestimmte Songauswahl.</p>
<div id="body_layer">
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">All diese Zutaten hält „Musical Moments“ vom Sound of Music Team in Essen bereit. Jan Amman, Katja Berg, Andreas Bieber und Carin Filipcic haben sich in der Musicalszene schon lange einen Namen gemacht &#8211; doch in dieser Zusammensetzung hat man die vier Sängerinnen und Sänger noch nicht erlebt. Begleitet werden sie von einer dreiköpfigen Band, die unter der Leitung von Pianistin Marina Komissartchik mit Cajon und Akustikgitarre den wohldosierten Rahmen für die 30 Songs bilden, die für diese Konzertreihe ausgewählt wurden.</p>
<p class="Body">Bei den ausgewählten Stücken hat man sich auf die musicalischen Lebensläufe der Darsteller konzentriert und so hört man von allen vieren Songs aus Musicals, in denen sie schon auf großen Bühnen standen.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id6" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_637">
<div class="style_2">
<p class="Body">Jan Amman singt die bekanntesten Songs aus „Jekyll &amp; Hyde“, „Tanz der Vampire“, Andreas Bieber gibt Klassiker aus „Joseph“ und „Tabaluga“, Katja Berg erinnert an ihre Zeit bei „Mamma Mia“ und Carin Filipcic rückt „Mozart!“ und „Elisabeth“ wieder ins Bewusstsein der Zuschauer.</p>
<p class="Body">Neben diesen beinahe zu erwartenden Stücken gibt es einen Streifzug durch die bekanntesten Musicals der Welt: „Les Misérables“, „Cats“, „Phantom der Oper“, „König der Löwen“. Spannend wird es bei Highlights aus West End Shows wie „Billy Elliot“ („Electricity“ von Andreas Bieber), „Ghost (Katja Berg und Jan Ammann mit „Here right now“, „Unchained Melody“, „With You“), „Love Never Dies“ (Till I hear your song“ von Jan Ammann). Auch „For the Glory“ aus „The Cicil War“ gehört zu diesen Perlen, von denen es sehr gern mehr hätte geben dürfen.</p>
<p class="Body">Dass man auch bei einem Musical Highlights Konzert scheinbar nicht um Compilation Shows herumkommt, beweisen die Stücke aus „Hinterm Horizont“, „Ich will Spaß“ und „Ich war noch niemals in New York“. Aus letzterem wurde für Jan Ammann und Andreas Bieber eine Version von „Griechischer Wein“ erschaffen, die ihresgleichen sucht &#8211; ganz sicher der komödiantische Höhepunkt des Abends.</p>
<p class="Body">Carin Filipcic sorgt mit dem Titelsong aus „Rebecca“ für Gänsehaut und ihr „Gold von den Sternen“ rührt zu Tränen. Katja Berg begeistert vor allem in den Duetten, bspw. „Last night of the world“ („Miss Saigon“) mit Andreas Bieber. Jan Ammann zeigt eine für einen Bariton unerwartete stimmliche Bandbreite und überzeugt mit „Bring ihn heim“ („Les Misérables“) genauso wie mit „Unstillbare Gier“ („Tanz der Vampire“). Dass Andreas Bieber fast 16 Jahre nach der deutschen Erstaufführung von „Joseph“ noch einmal in sein buntes Zauberkleid schlüpft, wird vom Publikum begeistert honoriert. „Die Schatten werden länger“ („Elisabeth“) mit Ammann und Bieber zeigt wieder einmal wie beeindruckend ein einzelner Musiktitel sein kann, wenn er mit Herzblut interpretiert wird.</p>
<p class="Body">Die Arrangements der sehr geläufigen Musicalstücke sind perfekt. Akustikgitarre und Cajon geben vielen Liedern eine ganz besondere Note und Marina Komissartchik beweist einmal mehr, warum sie als eine der besten (Musical-) Konzertpianisten Deutschlands gilt.</p>
<p class="Body">„Musical Moments“ ist ein gelungener Konzertabend mit souveränen und begeisterungsfähigen Künstlern auf der Bühne und sehr guten Technikern im Hintergrund. Noch nie habe ich im Altonaer Theater einen derart lupenreinen Sound gehört, ohne Kratzer, Schwankungen oder sonstige Störungen!</p>
<p class="Body">Man kann dem Produzenten sicherlich vorhalten, dass er es sich mit der Songauswahl sehr einfach gemacht hat, indem er sich nahezu ausschließlich auf bewährtes und von den Künstlern aus dem Effeff rezitiertes Musikwerk verlässt. Stücke aus größeren Broadway-Produktionen („Wicked“ oder „Rent“) oder von Komponisten wie Jason Robert Brown, wären sicherlich eine Überlegung wert und würden diesen Abend noch spezieller machen. Aber auch ohne jegliche programmatische Experimentierfreude lässt „Musical Moments“ das Publikum für zweieinhalb Stunden in andere Welten abtauchen und mit einem Lächeln in den Alltag zurückkehren.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div id="footer_layer">
<div class="bumper">
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Altonaer Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere:</span></strong> 1. Februar 2012</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Sänger:</span></strong> Jan Ammann, Katja Berg, Andreas Bieber, Carin Filipcic</span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong>Musikalische Leitung:</strong> Marina Komissartchik</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Sound of Music</span></div>
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