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	<title>Bochum-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Bochum-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Starlight Express &#8211; Runderneuerung nach 30 Jahren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Sep 2019 21:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2019]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Starlight Express“ ist weltweit das am längsten an demselben Standort gespielte Musical. Drei Generationen von Musical- und Eisenbahnfans haben sich in den mehr als 30 Jahren seit der deutschen Premiere 1988 von Andrew Lloyd Webbers Klassiker verzaubern lassen. Die Macher lassen sich viel einfallen, um die Show weiter zu entwickeln, zu modernisieren und so für ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>„Starlight Express“ ist weltweit das am längsten an demselben Standort gespielte Musical. Drei Generationen von Musical- und Eisenbahnfans haben sich in den mehr als 30 Jahren seit der deutschen Premiere 1988 von Andrew Lloyd Webbers Klassiker verzaubern lassen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2612 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/09/STARLIGHT_EXPRESS-_Showbild2_1200x900-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/09/STARLIGHT_EXPRESS-_Showbild2_1200x900-400x300.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/09/STARLIGHT_EXPRESS-_Showbild2_1200x900.jpg 600w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die Macher lassen sich viel einfallen, um die Show weiter zu entwickeln, zu modernisieren und so für alle nachwachsenden Theaterbesucher spannend zu machen: Zunächst wurden die Eisenbahntrassen über Kreuz quer durch das Parkett gelegt, dann folgten Stunt-Fahrer, es folgten neue Songs und Pyrotechnik.</p>
<p>Pünktlich zum 30. Geburtstag 2018 gab es die umfassendsten Veränderungen in der Geschichte dieses Musicals:</p>
<ul>
<li>neue Kostüme für Elektra, Pearl, Red Caboose und weitere Züge</li>
<li>der Zug „Brexit“ als weiterer Starter an dem Rennen</li>
<li>Ashley und Buffy wurden aufs Abstellgleis gefahren</li>
<li>neue Songs (u. a. für die Personenzüge und für Pearl)</li>
<li>neue Texte (aus „G.E.K.U.P.P.E.L.T.“ wird „A.B.G.E.H.Ä.N.G.T.“)</li>
<li>die größte Veränderung: die alte Dampflok „Papa“ wird durch „Mama“ ersetzt</li>
</ul>
<p>Das ist für Kenner der Show ganz schön viel auf einmal&#8230;</p>
<p>Dass Ashley, der Rauchwaggon, und Buffy, der Büffetwaggon, nicht mehr dabei sind, ist schade, denn beide haben den Zeitgeist repräsentiert, der zur Entstehung der Musicals herrschte. Ersetzt wurden sie durch Carrie und Belle, einen Gepäckwagen und einen Getränkewagen.</p>
<p>An den eigentlichen Rollen hat sich jedoch nichts geändert. Neu ist der Song „Ich bin ich“, mit dem die Personenzüge unterstreichen, dass Individualität zählt und kein Grund zur Ausgrenzung ist.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2611 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/09/STARLIGHT_EXPRESS-_Showbild1_1200x900-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/09/STARLIGHT_EXPRESS-_Showbild1_1200x900-400x300.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/09/STARLIGHT_EXPRESS-_Showbild1_1200x900.jpg 500w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Es fällt auf, dass die Nicklichkeiten und Streits zwischen den Zügen und deren Waggons deutlicher hervorgehoben werden als in der Vergangenheit. Diese plakative Zurschaustellung von Feindschaft ist nicht notwendig und führt dazu, dass Kinder im Publikum irritiert fragen, warum und worüber sich die Züge so lange streiten.</p>
<p>Hier spielt auch eine Rolle, dass man sich auch nach drei Jahrzehnten in Bochum treu bleibt und die Phonetik vieler Darsteller derart zu wünschen übriglässt, dass man das Gesungene nicht versteht.</p>
<p>Die neuen Kostüme sollen moderner sein, aber Red Caboose wirkt dadurch eher fad. Er erinnert mehr an den Riddler aus „Batman“ und ist weniger intrigant als früher, da seine Geldforderungen von Greaseball und Elektra einmal mehr sehr plakativ und berechnend sind.</p>
<p>Pearl musste sich von ihrer 80er Jahre „Wallemähne“ trennen und sieht jetzt aus wie eine 08/15-Tussi mit einem Sonnenhut als Accessoire.</p>
<p>Am diskussionswürdigsten ist jedoch das neue Kostüm von Elektra: War er früher noch in rot-blau gewandet, was den Wechselstrom sehr farbenfroh darstellte, trägt er nun – wie auch seine Züge – in schwarz-silber mit hohem Glitzerfaktor. Sein Kopfschmuck wiederum erinnert an die Glasfaserlampen aus den 80er Jahren, verfehlt aber seine Wirkung in Silber komplett. Elektra war schon immer der „androgyne“ Herausforderer, in der neuen Inszenierung läuft er jedem Travestiekünstler spielend den Rang ab.</p>
<p>„Brexit“ als neuen Zug einzuführen, ist eine politisch zeitgenössische Idee. Da dieser Zug aber lediglich für einen doch sehr billigen Witz („Kann nicht antreten, weil er zu spät ist.“) auf der Bühne steht, hätte man sich diesen auch gern sparen können.</p>
<p>Der Verlust von Papa schmerzt, war doch die erfahrene Dampflok die Schulter zum Anlehnen, der Tröster und Mutmacher in einem, den viele Zuschauer sehr geliebt haben. Warum es diesen radikalen Wandel gab, kann man nur mutmaßen.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2608 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/09/Showbild_Pearl_Rusty-277x400.jpg" alt="" width="277" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/09/Showbild_Pearl_Rusty-277x400.jpg 277w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/09/Showbild_Pearl_Rusty.jpg 346w" sizes="(max-width: 277px) 100vw, 277px" />Doch auch Mütter haben gute Ratschläge und so fügt sich Mama sehr stimmig in das Gesamtwerk ein. Dies liegt allerdings zu einem sehr großen Anteil an Reva Rice, die diese Rolle für „Starlight Express“ in Deutschland kreiert hat. Die erfahrende Broadway-Darstellerin war in den 80er Jahren die erste Pearl am Broadway und hat im „New Starlight Express“ Ende der 90er Jahre in London die Rolle erneut übernommen. Ihre Ausstrahlung ist raumgreifend. Ihr Gesang (und insbesondere ihre Phonetik) ist über jeden Zweifel erhaben: Hier steht jemand auf der Bühne, der mit jeder Faser seines Körpers das Publikum zu begeistern weiß.</p>
<p>Markus Fetter gibt einen sehr süßen Rusty und weiß mit Gefühl und Energie zu überzeugen. Die inszenatorischen Änderungen der „Starlight Express“-Szene ohne grünen Laser, dafür mit Discokugel, gelben Strahlen und Minidrohnen, unterstreichen die Magie der Szenerie.</p>
<p>Emilie du Leslay als Pearl ist süß und zurückhaltend. Warum sie mit Elektra mitgeht, der ja nun absolut nicht pfeifen kann (was ihr aber neuerdings essentiell wichtig zu sein scheint), versteht in dieser Neu-Inszenierung kaum jemand. Gesanglich ist sicherlich noch etwas Luft nach oben, aber sie gehört zu den phonetisch verständlicheren Darstellern auf der Bühne. Allerdings läuft ihr Rose Ouellette als Dinah den Rang ab: Sie hat eine spannendere Bühnenpräsenz und zeigt den anderen eindeutig, wo es langgeht.</p>
<p>Der Lieblingszug von Dinah ist unverändert Greaseball. David Brown spielt den sehr von sich überzeugten Chauvi rollendeckend, aber um gänzlich zu überzeugen, fehlt ihm noch ein wenig.</p>
<p>Kristian Jacobs und Daniel Ellison reichen nicht an das heran, was man von Elektra und Red Caboose kennt und folgerichtig erwartet. Beide agieren mit angezogener Handbremse und können auch gesanglich nicht mit ihren Vorgängern mithalten. Das ist sehr schade, denn gerade diese beiden Figuren haben der Show zu mehr Abwechslung verholfen. Nun wirken diese beiden Züge doch sehr arg gestreamlined.</p>
<p>Tom Slade treibt an diesem Nachmittag sein Orchester zu Höchstleistungen an – vielleicht hört man deshalb die Drums doch so manches Mal lauter als man es sich wünschen würde.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2613 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/09/STARLIGHT_EXPRESS-_Showbild7-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/09/STARLIGHT_EXPRESS-_Showbild7-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/09/STARLIGHT_EXPRESS-_Showbild7.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />„Starlight Express“ ist und bleibt eine Show, in der Kinderträume wahr werden. Doch auf Krampf potentielle sexistische Rollenprofile abschaffen zu wollen und dadurch die Rivalität zwischen Männern und Frauen noch deutlicher hervorzuheben, ist am Ziel vorbei gearbeitet. Da hilft es auch nicht, dass einer der Rockys nun von einer Frau gespielt wird oder der TGV von Coco, ebenfalls einer Frau, gezogen wird.</p>
<p>Mir persönlich haben die Rollenprofile der 80er Jahre sehr gut gefallen, denn sie haben ein für mich stimmiges Gesamtbild ergeben. Durch die Anpassung des fast 40 Jahre alten Stoffs an vermeintliche gesellschaftliche Denkmuster des 21. Jahrhunderts wirkt die Show eher unrund. Denn wenn man dies komplett zu Ende denkt, fehlt auf jeden Fall ein eindeutig homosexueller Zug und Machos wie Greaseball bekommen sicherlich keine so selbstbewussten Waggons wie Dinah ab…</p>
<p>Aber wer weiß, wie sich „Starlight Express“ weiterentwickelt – bisher haben die Kreativen sich noch immer etwas Neues einfallen lassen… Ein Ende dieser Erfolgsstory scheint jedenfalls nicht in Sicht.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Starlight Express Theater, Bochum</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 8. September 2019</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong><span class="ce-uploads-description">Reva Rice, Markus Fetter, Emilie du Leslay, David Brown, Rose Ouelette, Kristian Jacobs, Daniel Ellison, Christian Jones</span> </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik: </span></strong>Arlene Philipps / Andrew Lloyd Webber</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Starlight Express<br />
</span></div>
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		<title>Kurzweilige Unterhaltung mit viel Lokalkolorit</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/kurzweilige-unterhaltung-mit-viel-lokalkolorit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Sep 2015 14:44:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2015]]></category>
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Stock]]></category>
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		<category><![CDATA[Schauspielhaus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist wunderbar zu erleben, dass ureigens britische Stücke, die von spitzen Formulierungen und tiefschwarzem Humor leben, auch in Deutschland einen Platz finden können. So bringt in dieser Spielzeit das Schauspielhaus Bochum die absurde Musicalkomödie „Spamalot“ auf die Bühne. Musicals kennt man in diesem Haus sonst eher nicht, aber vielleicht hat man sich hier gerade ...</p>
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<div id="body_content">
<p>Es ist wunderbar zu erleben, dass ureigens britische Stücke, die von spitzen Formulierungen und tiefschwarzem Humor leben, auch in Deutschland einen Platz finden können. So bringt in dieser Spielzeit das Schauspielhaus Bochum die absurde Musicalkomödie „Spamalot“ auf die Bühne.</p>
<div id="body_layer">
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Musicals kennt man in diesem Haus sonst eher nicht, aber vielleicht hat man sich hier gerade deshalb seit Februar 2015 mit allem erdenklichen Einsatz um diese Produktion gekümmert. Herausgekommen ist eine Inszenierung, die nah am <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="Spamalot.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=554">Londoner Original</a></span> ist: 24 Darsteller in 150 Kostümen und unter 40 Perücken, 14 tatkräftige MItarbeiter, die für das Bühnenbild und die Kulissen verantwortlich zeichnen.Nicht zu vergessen, die acht Live-Musiker sowie eine bei Musicals ansonsten eher unübliche Souffleuse.</p>
<p class="Body">Das erfahrene Kreativteam hinter diesem penibel vorbereiteten Bühnenerfolg besteht aus Christian Brey (Regie), Anette Hachmann (Bühne und Kostüme), Tobias Cosler (Musikalische Leitung) sowie Kati Farkas (Choreografie). Sie alle leisten in ihrem Fachgebiet sehr gute Arbeit und das Gesamtergebnis ist mehr als gelungen.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_257">
<div class="style_2">
<p class="Body">Schon bei den einleitenden Worten des Historikers (Daniel Stock) wird deutlich: „Spamalot“ ist kein normales Musical. Hier nimmt sich nichts und niemand ernst. Das Publikum bricht folgerichtig schon beim ersten Getrappel der Kokosnusshufe von König Artus (Matthias Redlhammer) und seinem Diener Patsy (Ronny Miersch) in Lachen aus. Beim anschließenden „Er ist noch nicht tot“ sind die ersten Lachtränen zu erkennen.</p>
<p class="Body">Man muss sich auf diese Show einlassen, sonst hat man einfach keinen Spaß. Monty Python war nie und wird nie jedermann‘s Sache sein, doch die Bochumer Inszenierung macht es dem Zuschauer leicht, sich in der wirren Gralssuche von Artus und seiner Tafelrunde zu verlieren.</p>
<p class="Body">Ein politisch sehr aktiver Galahad (Dennis Herrmann), der sich ausführlich über die Tümpeltussi und den nicht demokratisch gewählten König Artus auslässt, passt genauso gut ins Bild wie eine Fee aus dem See (Kira Primke), die hochgradig exzentrisch und an eine Popdiva erinnernd, den Rittern ihren Weg weist.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id6" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_258_335">
<div class="style_2">
<p class="Body">Für erste Juchzer im Publikum sorgt die Stimme Gottes, die von vielen sofort als die von TV-Moderator Harald Schmidt erkannt wird.  Als der in dieser Szene erwähne „heilige Schal“ in Form eines VfB Bochum Schals in die Höhe gestreckt wird, bricht im Publikum lauter Jubel los.</p>
<p class="Body">Dies mündet dann einige Szenen später in der direkten Danksagung von Artus an Gott („Harald, ich danke Dir.“) und Bochum („Tief im Westen“). Die an anderer Stelle hinabgelassene Bochumer Skyline macht einmal mehr klar, in wessen Hoheitsgebiet man sich hier befindet.</p>
<p class="Body">Während die höhnischen Franzosen fast schon zu nervtötend sind, erntet Bedevere‘s („Bidde wer? Ach ich!“) Präsentation des hölzernen Hasen, den er quasi einmal rund um die Bühne zieht, bevor er bei seinen Mitstreitern ankommt, jede Menge Lacher und Szenenapplaus.</p>
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</div>
<div id="id7" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_251">
<div class="style_2">
<p class="Body">Richtet man sein Augenmerk auf die Bühnenkünstler muss man leider feststellen, dass Matthias Redlhammer zwar ein stattlich-verschusselter König ist, jedoch gesanglich deutliche Defizite aufweist. Kira Primke spielt die zickige Diva hervorragend und zeigt ihre gesangliche Bandbreite. Leider trifft auch sie nicht jeden Ton.</p>
<p class="Body">Wett macht dies Ronny Miersch alias der ewig verkannte Diener Patsy. Sein „Always look on the bright side of life“ trägt er mit einem herausragenden britischen Akzent vor und holt aus dieser Nummer alles heraus, was drin steckt. Auch sein „Ich bin allein“ kurz vor dem Finale bleibt als eines der Highlights hängen.</p>
<p class="Body">Die taktgenaue Tanz- und Gesangseinlage des (eigentlich überhaupt kein bisschen) tapferen Sir Robin (Michael Kamp) ist urkomisch und auch die vorausgehende Fake-Steppeinlage der vier Tänzer lässt das Zwerchfell hüpfen.</p>
<p class="Body">Etwas so noch nicht Dagewesenes bietet das Ensemble anstelle des geplanten Medleys von Andrew Lloyd Webber Songs: Anstatt eines aufgrund von Rechtelizenzen kostenpflichtigen Songs aus Webbers und anderen Musical-Hits stellen die Darsteller die entsprechenden Rollen pantomimisch dar und animieren das Publikum die Refrains der entsprechenden Lieder zu singen. Dies klappt erstaunlich gut und die Zuschauer applaudieren sich danach minutenlang selbst.</p>
</div>
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<div id="id8" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_309_453">
<div class="style_2">
<p class="Body">Daniel Stock überzeugt als sehnsuchtsvoller Prinz Herbert. Als er zum besten gibt, dass er nicht „g-e-k-u-p-p-e-l-t“ ist, wird noch ein wenig mehr Lokalkolorit hinzugefügt, denn im Saal weiß jeder, dass dies ein Song aus dem seit 1988 in Bochum erfolgreichen „Starlight Express“ ist.</p>
<p class="Body">Der bis kurz vor Schluss eher blass bleibende Sir Lancelot (Jan Krauter) hat sein großes Coming Out mit einer farbenfrohen Erinnerung an RTL‘s „Tutti Frutti“ Show aus den 1980er Jahren. Doch diese Regenbogen-überspannte Szene funktioniert choreographisch wie gesanglich hervorragend.</p>
<p class="Body">Fast im Vorbeigehen lernt das Publikum noch, dass sich leere Kokosnussschalen auch als Defibrilatoren eignen und dass die Fee aus dem See auf den schönen Namen Jennifer hört.</p>
<p class="Body">Das Finale kommt dann etwas plötzlich, ist aber sehr ansprechend inszeniert.</p>
</div>
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<div id="id9" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_150">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die Bochumer „Spamalot“-Produktion beinhaltet nahezu alle Monty Python Gags, die man bei der musikalischen Version der „Ritter der Kokosnuss“ erwarten kann: Die Ritter vom Ni fehlen genauso wenig wie der Schwarze Ritter, der seiner sämtlichen Extremitäten verlustig geht. Auch das fiese Kampfkaninchen, Dennis Galahads verdächtig männliche Mutter und die fliegende Kuh der Franzosen fehlen nicht.</p>
<p class="Body">Dieser Abend birgt jede Menge Spaß und zeigt, dass Stadttheater, wenn sie sich trauen und das entsprechende Budget statt in Schauspiel oder Oper zur Abwechlsung einmal in neue Musicals investieren, durchaus imstande sind, großen West End Shows das Wasser zu reichen.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schauspielhaus, Bochum</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>11. September 2015</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Matthias Redlhammer, Ronny Miersch, Kira Primke, Dennis Herrmann, Jan Krauter, Daniel Stock, Michael Kamp</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> <span class="Bold">John Du Prez &amp; Eric Idle / Christian Brey<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Schauspielhaus Bochum<br />
</span></div>
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		<title>Bernie Blanks – back on skates!</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/bernie-blanks-back-on-skates/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2004 13:24:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews mit Darstellern]]></category>
		<category><![CDATA[Bernie Blanks]]></category>
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>
		<category><![CDATA[Starlight Express]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Elf Jahre nach seiner letzten Show als Deutschland beliebtester Rusty kehrt der smarte Amerikaner wieder auf die Bühne des Starlight Express Theaters in Bochum zurück: Am 02. Juni feierte vor ausverkauftem Haus seine 3. Premiere als junge Dampflok Rusty. „Dass das meine dritte Rusty-Premiere in Bochum ist, darüber habe ich gar nicht nachgedacht. Ich war ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_3 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_400_553">
<div class="style_2">
<p class="Body">Elf Jahre nach seiner letzten Show als Deutschland beliebtester Rusty kehrt der smarte Amerikaner wieder auf die Bühne des Starlight Express Theaters in Bochum zurück: Am 02. Juni feierte vor ausverkauftem Haus seine 3. Premiere als junge Dampflok Rusty. „Dass das meine dritte Rusty-Premiere in Bochum ist, darüber habe ich gar nicht nachgedacht. Ich war super aufgeregt und unheimlich nervös, aber es hat gut geklappt. Es war zwar nicht perfekt, aber ich war zufrieden und das Publikum hat Spaß gehabt. Die Stimmung in der Halle war gestern einfach bombastisch!“</p>
<p class="Body">Wir treffen Bernie Blanks einen Tag später – noch sichtlich gerührt von den vielen Emotionen, die ihm am Vorabend entgegenschlugen. „Schon bei der ersten Szene – die Mädels und ich fuhren von der dritten Etage herunter– kam eine Welle von Aufregung und Liebe aus dem Publikum. Schon da war ich emotional ganz hin und weg.“</p>
<p class="Body">Eineinhalb Stunden vor Showbeginn müssen sich alle Darsteller von „Starlight Express“ im Theater eingefunden haben. Dieses so genannte Sign-In gilt auch für Hauptdarsteller. Und so sitzt Bernie Blanks um 19 Uhr zusammen mit Richard Woodford (Electra), Lothair Eaton (Papa) und Kapa Kitchen (Caboose) in der Gemeinschaftsgarderobe und beginnt seine tägliche Vorbereitungsroutine mit dem Schminken.</p>
<p class="Body"> „Wir schminken uns alle selbst. Am Anfang bekommen wir noch Hilfe von den Maskenbildnern, die die eine Seite des Gesichts vorschminken und wir „üben“ dann an der anderen Hälfte. Aber im normalen Alltag machen wir dann alles allein. Die Maskenbildner kontrollieren uns aber alle paar Wochen und geben Verbesserungstipps. Zum Glück geht das bei mir recht schnell, bei Electra dauert das jeden Tag mehr als 30 Minuten.“</p>
<p class="Body">Plötzlich kommt Choreographin Debbie Hearnden in die Garderobe und instruiert jeden Darsteller bei welchen Bewegungen die Details noch besser ausgearbeitet werden müssen oder wo sich während der letzten Show Fehler eingeschlichen hatten. Auch das gehört zur täglichen Routine dazu.</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Keine 20 Minuten später ist die optische Verwandlung abgeschlossen und es geht weiter zum 10-minütigen obligatorischen Vocal Warm Up. Das Skate Warm Up machen weder Bernie Blanks noch Richard Woodford mit: „Das heißt nicht, dass ich unaufgewärmt auf die Bühne gehe, aber eben ohne Skate Warm Up. Meine Show ist so schon schwierig genug und ich brauche viel Kraft dafür.“ erklärt Bernie Blanks sehr einleuchtend.</p>
<p class="Body">15 Minuten vor der Show schlüpft der durchtrainierte 40-Jährige in sein Kostüm und versteckt seine braune Wuschelmähne unter dem Helm, den er in seiner ersten Szene – einer rasanten Abfahrt von der obersten Ebene quer durch den gesamten Saal – tragen wird. Knapp drei anstrengende Stunden später ist auch die letzte Zugabe gegeben und das begeisterte Publikum durch „Abklatschen“ befriedigt. Bei keiner anderen Show kommen Künstler und Zuschauer so dicht zusammen, dass sie einander die Hand reichen!</p>
<p class="Body">Wenige Minuten später steht der populäre Hauptdarsteller schon an der Backstage-Door und gibt fleißig Autogramme, lässt sich mit Fans fotografieren. „Starlight Express“ hat ganz besondere Fans: von 8 bis 80 Jahren ist alles vertreten und jeder hat seine Meinung zu dem Musical und „seinen“ Darstellern. „Manbekommt auch während der Show viel von den Fans mit. Das ist fantastisch! Wenn sie mir dann nach der Show noch etwas Nettes zu sagen haben, find ich das super! Natürlich bekomme ich auch manchmal negatives Feedback&#8230; Ich bin mit einem sehr guten Sprichwort aufgewachsen: „If you don’t have something nice to say, keep your mouth shut!” Das sagt alles. Ich würde auch nie zu jemand hingehen, den ich gerade auf einer Bühne gesehen habe und ihm sagen, was mir nicht gefallen hat.“</p>
<p class="Body">Dass es den in Spanien geborenen Bernie Blanks immer wieder nach Bochum zieht, liegt vor allem daran, dass er sich in Deutschland sehr wohl fühlt. „Das hängt damit zusammen, dass ich gerade als junger Mann viele Jahre in Deutschland verbracht habe, in denen ich mich sehr entwickelt habe und von meinem Umfeld geprägt wurde. Als ich die letzten Monate in Amerika war, ist mir wieder sehr bewusst worden, dass ich dort nichts vermisse und mir Deutschland insgesamt viel besser gefällt.“ Das Angebot des Produzenten, die Rolle von Rusty erneut zu übernehmen, war zwar verlockend, aber leicht hat er sich die Entscheidung nicht gemacht: „Als ich den Anruf in den USA erhalten habe, musste ich wirklich lange überlegen. Fast einen Monat habe ich mir Zeit gelassen, aber schließlich hat die Nostalgie gesiegt. Ich dachte mit, dass ich eine solche Chance wohl kaum noch einmal bekommen würde. Außerdem haben in den letzten zwölf Jahren so viele Leute gefragt, wann ich endlich wieder als Rusty auf der Bühne stehen würde. Da habe ich mir einen Ruck gegeben und nun bin ich wieder hier.“</p>
<p class="Body">Was genau macht den Reiz aus, diese Rolle gerade in Bochum zu spielen? „Ich habe in einigen anderen Produktionen von „Starlight Express“ mitgespielt und viele gesehen, aber die hier in Bochum ist einfach die beste: Die Bühne, die Kostüme, die Halle – alles ist perfekt für „Starlight Express“. Nur einen Tag nach seinem letzten Gala-Auftritt auf der CeBit im Februar begannen die kräftezehrenden Proben. Auf das Erlernte von früher konnte der ehemalige Kunstturner kaum zurückgreifen: „Ich musste alles neu lernen. Schließlich ist es zwölf Jahre her, dass ich das das letzte Mal gespielt habe. Also habe ich habe mit den anderen neuen Darstellern jeden Tag drei Stunden Skate-Training gehabt und die neuen Choreographien gelernt. Es gibt ja nicht nur die beiden ‚neuen’ Songs, viele der alten Choreographien sind verändert worden. Und wenn ich eine Show beendet habe, vergesse ich das meiste ganz schnell… Deshalb brauchte ich die Zeit, um alles wieder zu lernen.“</p>
<p class="Body">Doch der ‚neue’ „Starlight Express“ mit den zusätzlichen Rollbahnen und Songs gefällt ihm sehr gut. „Ich mag die neuen Songs und die neue Bühne ist auch superklasse. ‚Crazy’ ist eine lustige Nummer, die nicht nur dem Publikum sehr gut gefällt. Aber gerade diese Szene ist echte Knochenarbeit.“ Bei „Starlight Express“ kommt es ganz besonders darauf an, dass sich die Darsteller an die vereinbarten Timings halten. Viel Platz für Bewegungsspielraum oder gar Improvisation bleibt da nicht. „Alle Wege sind absolut ausgetimed und man muss sich genau an die Absprachen halten, damit keine Unfälle passieren. Viel Freiraum gibt es bei den Rennen also nicht.“ Doch auch nach unzähligen Shows als Dampflok versucht Bernie Blanks der träumerischen Dampflok seinen eigenen Stempel aufzudrücken: „Ich hoffe, das ich den Rusty ganz anders spiele als alle anderen und mein gewisses Etwas auch für dass Publikum spürbar ist. Es ist mein Job als Schauspiele und Sänger, mein eigenes Ich und meine eigenen Ideen mit einzubringen. Und dazu gibt es auch bei „Starlight Express“ geeignete Szenen.“ Wer eine Rolle so oft – auch außerhalb Deutschlands und auf diversen Galas übernommen hat – muss sich auch die Frage gefallen lassen, wie viel Bernie Blanks in Rusty steckt? Die Antwort kommt prompt: „Ich bin Rusty! Total! Deshalb habe ich auch so viel Freude daran, diesen kleinen Jungen zu spielen, der all diese Enttäuschungen erlebt und leidet, aber trotzdem immer noch Kraft und Hoffnung schöpfen kann. Genauso bin ich persönlich auch.“</p>
<p class="Body">„Starlight Express“ ist nach wie vor eine der anstrengendsten Shows im Musicalbusiness – wenn nicht sogar die anstrengendste! Das man hierfür einen Ausgleich braucht, ist selbstverständlich. Für Bernie Blanks ist regelmäßiger Sport Ausgleich und Meditation zugleich: „Drei bis vier Mal pro Woche ins Studio ist meine Art zu meditieren. Das ist für mich super entspannend. Außerdem lese ich viel und schreibe sehr gern. Ich schreib einfach alles auf, was mir auf der Seele liegt: meine Gedanken, Gedichte, Erfahrungen… Das ist ein schöner Ausgleich zur Bühnenarbeit.“</p>
<p class="Body">Wenn der eigene Name so sehr mit einer bestimmten Rolle verwachsen ist, wird dieser Part dann automatisch zur Traumrolle? „Nein. Rusty ist weder meine Lieblingsrolle noch ist „Starlight Express“ mein liebstes Musical. Rusty passt einfach zu mir. Ich hatte sehr viel Glück mit dieser Rolle und natürlich viel Erfolg. Von allen Rollen, die ich in meinem Leben bisher gespielt habe, ist Rusty vielleicht die Nummer 2. An erster Stelle steht ganz klar Jesus in „Godspell“. Das war ein Engagement, dass mir sehr viel Spaß gemacht hat und mir auch persönlich viel gebracht hat.“</p>
<p class="Body">Bernie Blanks hat nichts verlernt oder ist gar eingerostet. Charmant führt er das Ensemble an: mal bemitleidenswert und getriezt von den Diesel-Loks, mal den Tränen nahe auf der Suche nach dem Starlight Express, dann wieder kämpferisch vor seinem großen Rennen, wo er es allen zeigt und dabei immer (un)glücklich verliebt in seine Pearl. Bernie Blanks beherrscht alle diese Facetten und zieht so alle Sympathien auf sich. Gerade seine kleineren schauspielerischen Einlagen, wenn er als Außenseiter abseits der anderen Züge steht und schmollt oder frustriert drein schaut, sorgen dafür, dass alle anderen – auch der immer wieder geniale Richard Woodford als Electra, Chris Barron als stimmgewaltiger Greaseball und Kapa Kitchen als wunderbar hinterhältiger Bremswagon Caboose – neben ihm verblassen. Derartige Comebacks darf es in der deutschen Musical-Szene gern öfter geben, doch es ist zu vermuten, dass die Allerwenigsten nach mehr als 10 Jahren noch die gleiche gesangliche Qualität bieten und dies mit der hinzugewonnenen (Bühnen-)Reife so überzeugend kombinieren können wie Bernie Blanks.</p>
<p class="Body">Mehr Informationen unter <span style="color: #000080;"><a style="color: #000080;" title="http://www.adenberg.de/" href="http://www.bernieblanks.de/">www.bernieblanks.de</a></span></p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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		<title>Starlight Express reloaded</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/starlight-express-reloaded/</link>
		
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		<pubDate>Sun, 02 Jun 2002 12:01:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2002]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Lloyd Webber]]></category>
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>
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<p class="Body">Dass die Bochumer Produktion von »Starlight Express« weltweit einzigartig ist, dürfte jedem spätestens seit dem Besucherrekord (8 Mio. Besucher) vom vergangenen Herbst bekannt sein. Inzwischen haben fast neun Millionen Gäste das vor 14 Jahren eigens für dieses Musical erbaute Theater in Bochum besucht.</p>
<p class="Body">Nach dem Ende von „The New Starlight Express“ in London im Januar 2002 ist Bochum in Europa der einzige Standort an dem dieses Andrew Lloyd Webber Meisterwerk spielt. Um den zahlreichen Besuchern aus dem In- und Ausland auch nach einer so langen Spielzeit immer wieder etwas Neues bieten zu können, haben sich Choreographen, Rollschuhtrainer, Musiker sowie Techniker zusammengesetzt und herausgekommen ist eine beeindruckende Weiterentwicklung des »Starlight Express« in Bochum, die am 31. Mai 2002 Premiere feierte.</p>
<p class="Body">Der 250 m lange Rollschuhparcours wurde um eine 30 m lange – quer durch das Parkett verlaufende – Rollbahn verlängert.</p>
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<p class="Body">80 Sitzplätze mussten weichen, um den »Starlight Express« 2002 noch rasanter zu machen. Für den finalen Einbau der neuen Rollbahn wurde das Theater für drei Tage geschlossen – das Ensemble hatte die Proben in den Wochen zuvor mit einem Provisorium absolviert.</p>
<p class="Body">Durch die verlängerte &#8222;Rennstrecke&#8220; bekamen die Choreographen die Möglichkeit, noch spektakuläre Stunts einzubauen. Auch die Geschwindigkeit mit der die &#8222;Züge&#8220; durch das Publikum sausen, ist jetzt noch höher – obwohl die bisherigen 60 km/h bereits höchste Anforderungen an jeden Musicaldarsteller stellten.</p>
<p class="Body">Für die neuen Kostüme, Perücken und Make-ups ließen sich die Kostüm- und Maskenbildner von den Trends des neuen Jahrtausends inspirieren. So wurde zum Beispiel das Styling der E-Lok Electra dem »Starlight Express« 2002 besonders eindrucksvoll angepasst: Silberne Blitze zieren die rot-blau-silberne Perücke aus Büffelhaar, in die zusätzlich noch kleine rote Blinklichter eingebaut wurden. Für den Darsteller von Electra bedeuten diese Veränderungen, dass er statt bisher einer ab sofort zwei Stunden braucht, um sich zu schminken.</p>
<p class="Body">Mit zwei neuen Liedern wird die Rolle der Dampflok Rusty noch deutlicher herausgearbeitet. In dem schnellen Song &#8222;Crazy&#8220; zeigt Rusty gegenüber den weiblichen Wagons mehr Selbstbewusstsein und versucht sie von seinem Traum – der Fahrt zu den Sternen – zu überzeugen. Natürlich möchte er damit seine große Liebe Pearl, den 1. Klasse-Wagon, für sich gewinnen.</p>
<p class="Body">Mit „Allein im Licht der Sterne“ wurde eine wunderschöne Ballade hinzugefügt, in der sich die Liebe zwischen dem 1. Klasse-Wagon Pearl und der jungen Dampflok Rusty auf sehr romantische Weise ausdrückt. Wolfgang Adenberg übersetzte die beiden Songs aus dem Englischen, die selbstverständlich ebenfalls aus der Feder von Andrew Lloyd Webber stammen.</p>
<p class="Body">Um die neue Rollbahn, die neuen Kostüme und die neuen Songs „in das richtige Licht zu rücken“, wurden auch in der Technikabteilung Veränderungen vorgenommen. Die neuen Soundeffekte, u. a. spezielle elektronische Töne während des Auftritts von Electra, kommen mit der neuen Surroundanlage noch mehr zur Geltung und geben dem Publikum während der gesamten Show auch akustisch das Gefühl mitten im Renngeschehen zu sein.</p>
<p class="Body">Den Startschuss zum neuen »Starlight Express« 2002 gab die vierfache Olympiasiegerin Claudia Pechstein bei der Premiere am 31. Mai 2002: Vor der Vorstellung trat die Eisschnellläuferin zu ihrem ersten Eisenbahnrennen auf Rollschuhen gegen die Musicallokomotive Greaseball an und weihte damit offiziell die neue Rollbahn ein.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Starlight Express Theater, Bochum</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>31. Mai 2002</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> Andrew Lloyd Webber<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Jens Hauer<br />
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