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	<title>Interviews mit Darstellern-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Interviews mit Darstellern-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>15 Jahre Heiße Ecke im Schmidt Theater – ein Lottogewinn mit Familienanschluss</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Sep 2018 19:56:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews mit Darstellern]]></category>
		<category><![CDATA[Anja Majeski]]></category>
		<category><![CDATA[Heiko Wohlgemuth]]></category>
		<category><![CDATA[Heiße Ecke]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 2003 haben mehr als 2 Millionen Zuschauer über 4200 Vorstellungen von „Heiße Ecke“ in Hamburg besucht. So lange lief nicht einmal der Dauerbrenner „Cats“ in der Musicalhochburg Hamburg. Einzig der „König der Löwen“ kann in der Hansestadt eine längere Spielzeit vorweisen. Grund genug, nach 12.624 zerdrückten Bierdosen und 25.248 verspeisten Würstchen (beides auf der Bühne) nachzufragen, was das Geheimnis des Erfolgs ist. Diese Frage haben wir Heiko Wohlgemuth, Songtexter, und Anja Majeski, seit 2005 festes Mitglied des „Heiße Ecke“-Ensembles, gestellt.</p>
<p>Zum einen liegt dies sicherlich am Thema selbst: Das Publikum kommt vom Kiez ins Theater, erlebt auf der Bühne 24 Stunden auf dem Kiez und wird danach wieder auf die Reeperbahn entlassen. „Die Menschen erkennen sich auch dank der vielen Aktualisierungen in ihrem Alltag wieder. „Heiße Ecke“ ist so echt und so nah dran am echten Leben, dass es manchmal schon erschreckend ist.“ meint Anja Majeski.  Die Authentizität der Charaktere lässt die Zuschauer einen Aha-Moment nach dem anderen erleben. Heiko Wohlgemuth erinnert sich genau: Das Stück war als Spielplanfüller für sechs Wochen geplant und entstand binnen weniger Wochen, „aber „Heiße Ecke“ war und ist die richtige Show zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Die Show ist ein Lottogewinn für uns alle! Es ist ein ehrliches Stück, das sich seinen Ruf durch Mundpropaganda erarbeitet hat.“</p>
<p>Die viel zitierte „Schmidt“-Familie“ spielt gerade bei dieser Profuktion eine besondere Rolle. Viele Darsteller sind von Anfang an dabei oder sind nach Abstechern an andere Theater wieder ans Tivoli zurückgekehrt. „Man verbringt hier einen Haufen Lebenszeit miteinander. Die Darsteller verstehen sich gut. Es ist wie in einer Familie, man fordert sich heraus, wächst aneinander. Es gibt hier am Haus sehr wenig Eitelkeiten und Neid. Familie ist im Schmidt Theater kein leeres Wort!“ erläutert Wohlgemuth. Anja Majeski fügt hinzu: „Ich liebe dieses Stück und dieses Haus unsagbar. Es gibt viele kleine Momente, die mir im Gedächtnis geblieben sind, aber vor allem, das was hinter der Bühne passiert, macht es so besonders. Im Kern ist das Ensemble seit 15 Jahren zusammen, wir haben Hochzeiten, Schwangerschaften, Mütter, die gegangen und zurückgekehrt sind, erlebt, auch Abschiede von liebgewonnenen Kollegen gehören dazu, aber wir sind ein Netzwerk und immer alle füreinander da. Das Geheimnis ist, dass wir alle gern miteinander auf der Bühne stehen. Es ist zwar immer harte Arbeit, das Stück frisch zu halten und die Dynamik auf das jeweilige Publikum anzupassen, um es mitzuziehen, doch im Großen und Ganzen lieben wir uns alle sehr. Es sind die kleinen Momente, die es zu den großen macht.“</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2358" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/15JahreHeisseEcke_Geburtstag_MSC3747-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/15JahreHeisseEcke_Geburtstag_MSC3747-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/15JahreHeisseEcke_Geburtstag_MSC3747-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/15JahreHeisseEcke_Geburtstag_MSC3747.jpg 800w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Auch die Flexibilität, die man den Künstlern sowohl auf als auch neben der Bühne lässt, trägt ein gutes Stück zum Erfolg bei. Ob es nun die kleinen inhaltlichen Anpassungen der Show an das (tages-)aktuelle Geschehen sind, oder neue Gags und kleine Fehler, die man hier einfach charmant in die Show integrieren kann. „Die Zuschauer sehen jeden Abend etwas Besonderes. Kaum eine Show ist wie die andere.“ bestätigt Wohlgemuth. Da steht dann auch schon mal Corny Littmann mit dem Textbuch auf der Bühne, weil er kurzfristig für einen Kollegen eingesprungen ist. Oder Wohlgemuth wird vom Familienessen im benachbarten Theaterrestaurant direkt auf die Bühne geholt, da ein Kollege erkrankt ist. (Die Familie hat das Essen dann auf dem Balkon während der Show fortgesetzt.) „Man muss hier nicht zwingend nach Schema F arbeiten.“ unterstreicht Wohlgemuth. „Nach so langer Zeit kann man sich auf seine eigenen Erfahrungen und die Kollegen verlassen. Man weiß, wo man Witze platziert, damit sie funktionieren und wird aufgefangen, wenn man nur 99% statt 100% geben kann, wenn es einem mal nicht so gut geht. Ich bin dadurch im Laufe der Zeit viel entspannter geworden und konnte die Figur der Hannelore weiterentwickeln, anstatt sie „nur“ von meiner Vorgängerin Carolin Spieß zu kopieren.“ ergänzt Majeski.</p>
<p>Spontaneität ist bei dieser Show und diesem Ensemble ein nicht zu vernachlässigendes Kernelement!</p>
<p>Auch wenn „Heiße Ecke“ für die Künstler auf und hinter der Bühne – wie Majeski sagt – im besten Sinne Alltag geworden ist, gibt es für alle auch ein Leben außerhalb der Frittenbude im Schmidts Tivoli. „Der Ausgleich ist sehr wichtig, um nicht bühnenblind zu werden.“ Für Anja Majeski ist dies neben Reisen und Quality Time mit Mann und Katze auch das sehr persönliche und emotionale Stück „90s Diaries“, das sie gemeinsam mit Sarah Matberg und Susi Banzhaf im Herbst 2016 im Schmidtchen auf die Bühne brachte und welches hoffentlich in nicht allzu ferner Zukunft dort noch einmal gespielt werden wird. Außerdem betätigt sie die Hobby-Bastlerin inzwischen auch als Ausstatterin an den Schmidt Theatern. Ihre kreative Energie kann sie beim Basteln der Requisiten für neue Stücke voll ausleben.</p>
<p>Heiko Wohlgemuth ist bekanntermaßen nicht „nur“ Autor und Songtexter, sondern steht auch selbst immer wieder gern im Schmidt Theater auf der Bühne. „Ich brauche die Bühne einfach!“ Und so pendelt er zwischen seinen beiden Lebensmittelpunkten Hamburg und Österreich regelmäßig hin und her. Wenn sein Kopf mal leer ist und er mit Meditation nicht weiterkommt, dann baut er Möbel. Auch diese lassen sich in Form von Kulissen hervorragend im Schmidt Theater (wie kürzlich bei „Tschüssikowski“) einsetzen. Aber apropos Österreich: wäre nicht Wien auch mal eine Option gewesen? „Wien hat sich nie ergeben, aber ich glaube ehrlich gesagt auch nicht, dass ich etwas Besseres für mich finde als das Schmidt Theater. Ich wäre nicht der, der ich heute bin, ohne dieses Theater.“</p>
<p>Wenn das keine Liebeserklärung an die Schmidt-Familie ist! Ähnlich geht es aber auch Majeski, die sagt, dass sie sich nicht vorstellen kann, „Heiße Ecke“ vor der Derniere zu verlassen. „Ich habe immer gesagt, dass ich hier auch bis zu meiner Rente spielen würde. Dann wäre ich in Hannelores Alter und könnte die 50-60jährige Imbissbesitzerin noch glaubwürdiger spielen, als ich es 2005 mit Mitte Zwanzig konnte.“ sagt die Wahl-Hamburgerin lachend.</p>
<p>Auch und gerade im Jubiläumsjahr – das Schmidt Theater feierte am 8.8.2018 seinen 30. Geburtstag – spürt man sehr deutlich, dass es einen starken Zusammenhalt zwischen allen Kollegen und Kreativen auf und hinter der Bühne gibt. Viele von Ihnen sind quasi schon Inventar und aus den drei Häusern nicht mehr wegzudenken. Das gilt nicht nur für das Ensemble der erfolgreichen „Heißen Ecke“.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
gekürzt <em>erschienen in <a title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/"><span style="color: #333399;">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</span></a></em></p>
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		<title>Heidi Karlsson: von Christine zu Grizabella, vom Land aufs Schiff&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Aug 2016 15:18:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews mit Darstellern]]></category>
		<category><![CDATA[Heidi Karlsson]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe stirbt nie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Engagement von Heidi Karlsson, die seit der Premiere als Zweibesetzung von Christine Daaé in „Liebe stirbt nie“ im Operettenhaus auf der Bühne stand, endet etwas früher als erwartet. Da Heidi Karlsson die Rolle der Grizabella in der schwimmenden Version von „Cats“ angeboten wurde, musste sie Hamburg bereits Ende August verlassen, denn schon am 2. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="Body">Das Engagement von Heidi Karlsson, die seit der Premiere als Zweibesetzung von Christine Daaé in „<span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="Liebe_Stirbt_Nie_2015.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=1043">Liebe stirbt nie</a></span>“ im Operettenhaus auf der Bühne stand, endet etwas früher als erwartet. Da Heidi Karlsson die Rolle der Grizabella in der schwimmenden Version von „Cats“ angeboten wurde, musste sie Hamburg bereits Ende August verlassen, denn schon am 2. September 2016 begannen die Proben in den USA.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>“Liebe stirbt nie” ist Ihr erstes Engagement auf einer deutschen Musicalbühne &#8211; wie haben Sie sich darauf vorbereitet?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Heidi Karlsson:</strong> </span>Ich bin einen Monat vor dem Probenbeginn von “Liebe stirbt nie” nach Hamburg gezogen. Ich liebe diese Stadt sehr und freue mich, dass ich hier eine Heimat gefunden habe.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Ich habe mich direkt daran gemacht, alle Songs und Texte von Christine Daaé zu lernen, damit ich für den unwahrscheinlichen Fall vorbereitet war, dass die Erstbesetzung bei der Premiere ausfallen würde. Der Aufwand hat sich bezahlt gemacht, denn schon fünf Tage nach der Premiere stand ich zum ersten Mal als Christine Daaé auf der Bühne des Operettenhauses. Dank der großen Unterstützung meiner phantastischen Kollegen konnte ich diesen ersten Auftritt sogar genießen.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Außerdem nahm ich natürlich Phonetik-Unterricht und habe an meiner Aussprache gearbeitet, damit mein Deutsch für das Publikum so gut wie möglich klang.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint: </span></strong>Wie fühlt es sich an, eine der berühmtesten und beliebtesten Frauenrollen im Musical zu spielen?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Heidi Karlsson:</strong> </span>Christine Daaé zu spielen war schon immer mein Traum! Was soll ich sagen? Es wer eine große Ehre für mich, diese Rolle zu spielen. Ich hatte sehr viel Spaß. Teil dieser großartigen Produktion von „Liebe stirbt nie“ zu sein, war einfach phantastisch. Diese Show wird mir immer sehr viel bedeuten. Und sie zeigt, dass Träume wahr werden können. Vorausgesetzt, man arbeitet hart daran – denn im Leben gibt es nichts geschenkt.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Sie gehen wieder zurück auf ein Kreuzfahrtschiff. Können Sie uns die Faszination erklären, die von der Arbeit auf einer schwimmenden Bühne ausgeht?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Heidi Karlsson: </span></strong>Zurzeit bin ich in Miami und in ein paar Stunden beginnen die Proben als Grizabella in „Cats“. Das ist erneut eine Traumrolle für mich! Es ist etwas ganz Besonderes für Royal Caribbean zu arbeiten. Sie haben die größten Schiffe der Welt! Ich werde auf der „Oasis of the Seas“ leben und arbeiten. Das ist das drittgrößte Kreuzfahrtschiff überhaupt. Royal Carribean kümmert sich sehr gut um seine Mitarbeiter. Sie wissen wirklich, was es bedeutet, seine Angestellten zu umsorgen. Es klingt wie etwas, was jedes Unternehmen machen sollte, aber meistens ist das leider nicht der Fall.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Hier in Miami in den weltgrößten Probenstudios für „Cats“ zu proben, ist ein verrücktes und wunderbares Gefühl!</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Inwiefern unterscheidet sich das Arbeiten auf einem Schiff von der Arbeit „an Land“ in einem festen Theater?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Heidi Karlsson: </span></strong>Der größte Unterschied ist natürlich, dass ich nach der Show, wenn meine Arbeit getan ist, nicht nach Hause gehen muss. Außerdem hat man immer eine beeindruckende Aussicht! Auf einer Karibik-Kreuzfahrt wacht man jeden Morgen in einem anderen Land auf!</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Auf einem Kreuzfahrtschiff werden Kollegen definitiv zur Familie. Wir sind eben alle Nachbarn. Man trifft sich beim Essen, macht gemeinsame Landausflüge. Man arbeitet und lebt viel enger zusammen als in einem Theater an Land.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Ansonsten ist der Unterschied aber gar nicht so groß. Das Theater auf der „Oasis of the Seas“ ist genauso groß wie das Operettenhaus.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span></strong> Ist das Publikum auf Schiffen anders als an Land?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Heidi Karlsson:</strong> </span>Im Großen und Ganzen ist es dasselbe. Das Publikum an Bord erwartet eine Original Broadway Show und muss auch seine auch seine Tickets vorher buchen, da an die 6.000 Passagere an Bord sind. Das heißt, dass man nicht einfach so „vorbeikommen“ kann, um die Show zu sehen.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Dass die Zuschauer sich bewusst dafür entscheiden, Andrew Lloyd Webbers „Cats“ auf dem Meer zu sehen, ist schon richtig cool!</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint: </span></strong>„Cats“ ist wieder ein Klassiker von Andrew Lloyd Webber &#8211; was macht seine Musicals für Sie so besonders?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Heidi Karlsson:</strong> </span>Das Besondere an Andrew Lloyd Webbers Shows ist ganz klar die Musik. Sie ist unfassbar! Auch nach so vielen Jahrzehnten wird „Cats“ noch überall auf der Welt gespielt und beliebt wie eh und je.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Natürlich ist es eine große Ehre „Memory“ zu singen. Die Katzen sind wunderbar. Ihre Charaktere sind so unterschiedlich. Außerdem ist auch die Choreographie genial. Eine wunderbare Show!</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span></strong> Innerhalb von 3 Tagen von der glücklosen Christine zur Glamour-Katze &#8211; wie bekommen Sie den Wechsel hin? Wie bereiten Sie sich darauf vor?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Heidi Karlsson:</strong> </span>Eine gute Frage. Es ist wirklich ein sehr schneller Wechsel. Ehrlich gesagt ist es fast unmöglich, sich mit so wenig Zeit zwischen den beiden Engagements vorzubereiten. Aber sobald die Proben hier beginnen, komme ich in „Cats“-Stimmung und meine Rolle als Grizabella entwickelt sich. Ich werde diese „Erinnerung“ für mich ganz persönlich kreieren: “Look a new day &#8211; has begun”.</p>
<p class="Body">Allen Kollegen in allen Abteilungen des Operettenhauses möchte ich ein ganz dickes Dankeschön aussprechen!</p>
<p class="Body">Die kurze Spielzeit von „<span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="Liebe_Stirbt_Nie_2015.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=1043">Liebe stirbt nie</a></span>“ in Hamburg endet bereits am 25. September 2016. Wer die Show noch nicht gesehen hat, dem sei sie dringend empfohlen! Denn diese perfekte Einheit aus hervorragenden Darstellern, beeindruckenden Kulissen und traumhafter Musik gibt es heutzutage sehr selten auf deutschen Musicalbühnen.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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		<title>Earl Carpenter &#8211; Internationaler Musicalstar auf Stippvisite in Hamburg</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/earl-carpenter-internationaler-musicalstar-auf-stippvisite-in-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 May 2014 13:58:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews mit Darstellern]]></category>
		<category><![CDATA[Das Phantom der Oper]]></category>
		<category><![CDATA[Earl Carpenter]]></category>
		<category><![CDATA[Les Miserables]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>English version Michaela Flint: Die offensichtlichste Frage muss lauten: Warum sind Sie heute Abend hier im Imperial Theater als musikalischer Gast bei „Buddy Holly Reloaded“ dabei? Earl Carpenter: Ich weiß nicht, woher es kommt, aber ich fühle mich eng mit Deutschland verbunden. Ich wollte schon immer hierher kommen. Während der BB Promotion Tour von „Evita“, ...</p>
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<div class="text-content style_External_400_525">
<div class="style_2">
<h5 class="Body" style="text-align: right;"><span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=846">English version</a></span></h5>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span></strong> Die offensichtlichste Frage muss lauten: Warum sind Sie heute Abend hier im Imperial Theater als musikalischer Gast bei „Buddy Holly Reloaded“ dabei?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Earl Carpenter:</span></strong> Ich weiß nicht, woher es kommt, aber ich fühle mich eng mit Deutschland verbunden. Ich wollte schon immer hierher kommen. Während der BB Promotion Tour von „Evita“, bei der ich als Perón auf der Bühne stand, habe ich mich in dieses Land verliebt.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Ich mag auch die deutsche Sprache sehr. Als kleiner Junge habe ich in Saudi-Arabien gelebt. Arabisch und deutsch sind sich ziemlich ähnlich und ich liebe es, dem Klang der Worte zuzuhören.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Ich kenne Hauke Wendt und seine Frau Jacqui schon seit mehr als 15 Jahren und als sie mich vor 3-4 Wochen anriefen &#8211; ich spielte noch Javert in „Les Misérables“ in Toronto &#8211; konnte ich gar nicht anders als zusagen. Als ich dann noch erfuhr, dass auch Drew Sarich, mit dem ich 2008 in London „Les Misérables“ gespielt habe, mit dabei sein würde, habe ich mich umso mehr darauf gefreut, heute Abend die Band von „Buddy Holly“ zu unterstützen.<br />
Und hier sind wir nun, in einem ehemaligen Sexkino, und ich liebe es!</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Die Zuschauer mögen Shows wie „Buddy Holly Reloaded“ sehr&#8230;</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Earl Carpenter:</span> </strong>Ja, ich denke, sie funktionieren überall &#8211; egal ob hier in Deutschland oder anderswo. Die Jungs sind tolle Musiker, sie sind schlagfertig und werfen sich die Bälle gekonnt zu und das Publikum mag die Energie und den Spaß, den sie über die Rampe bringen. Meiner Meinung nach, kann es nicht genug von solchen Shows geben &#8211; sie machen allen soviel Freude.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_3 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_675_1025">
<div class="style_2">
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Das ist der Grund, warum Menschen ins Theater gehen. Für uns Briten war das Theater in Krisenzeiten immer ein Zufluchtsort, um sich von der Realität abzulenken und ihr einige Zeit zu entfliehen. Manchmal nimmt sich das Theater selbst zu ernst und vergisst, wer sein Publikum ist. Und „Buddy Holly Reloaded“ zeigt genau, wie man es richtig macht!</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Sie haben Javert in „Les Misérables“ und die Titelrolle im „Phantom der Oper“ gespielt. Können Sie den Zauber dieser Musicals erklären &#8211; so unterschiedlich sie auch sein mögen?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Earl Carpenter:</span> </strong>Wenn ich das Geheimnis dieser Stücke kennen würde, wäre ich Millionär! Ich denke, es sind vor allem ihren großartigen, unglaublichen guten Geschichten:  „Phantom der Oper“ ist die klassische „Die Schöne und das Biest“-Geschichte. Und bei „Les Misérables“ kann sich jeder mit den Charakteren identifizieren. Es ist wie in einem Shakespeare-Stück: Man hat seine Protagonisten, die viel über sich und ihr Leben sinnieren, und so fällt es dem Publikum leicht, die Struktur des Stücks zu verstehen.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Bei den Original-Produktionen hatte man auf der Bühne eigentlich nur schwarze Rahmen, die Schauspieler und minimale Kulissen. Das ganze Storytelling hängt vom Darsteller ab. Ich denke, dass ist es, was diese Musicals so besonders macht: Sie geben nicht allzuviel Informationen vor, sondern überlassen es dem Zuschauer, das Bild für sich selbst zu vervollständigen. Das ist der Grund, weshalb diese Shows seit fast 30 Jahren erfolgreich sind.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Sie haben nahezu alle großen Musicalrollen gespielt. Gab es eine, die Sie besonders mochten?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Earl Carpenter:</span> </strong>Sie sind alle besonders. Jede einzelne bedeutete zu dem Zeitpunkt in meinem Leben, wo ich sie spielte, viel für mich. Ich arbeite seit 20 Jahren in diesem Business und ich kann nicht sagen, dass es ein Musical gibt, das ich besonders gern mag &#8211; sie sind alle wundervoll.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Meine Standardfrage darf natürlich nicht fehlen: Gibt es eine Rolle, die Sie gern noch spielen würden?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Earl Carpenter:</span></strong> Im Moment lasse ich ich etwas treiben. Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich alle großen Musicalrollen bereits spielen durfte und im Moment weiß ich wirklich nicht, was als nächstes kommt.<br />
Nach Toronto zu gehen, nach Hamburg zu kommen &#8211; beides zeigt mir, dass es noch so viel mehr gibt außerhalb Englands und weit weg vom West End. Das ist wirklich spannend. Erst kürzlich habe ich bewusst wahrgenommen, dass es noch viel mehr gibt. Ich würde beispielsweise sehr gern einmal den Graf von Krolock in „Tanz der Vampire“ spielen.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Vor ein paar Jahren wurde mal versucht, eine abgeänderte Version davon am Broadway zu etablieren&#8230;</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Earl Carpenter:</span></strong> Ja, aber das war wirklich eine komplett andere Show. Sie hätte so sein sollen wie hier in Deutschland oder in Wien: dunkel, sexy, komisch, wenn es passt. Aber das Stück komplett zu verändern, nur um jedem zu gefallen, war nicht erfolgversprechend.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Also wird man Sie eines Tages auch auf einer deutschen Musicalbühne sehen?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Earl Carpenter:</span></strong> Oh ja. Und ich nehme nur allzugern die Herausforderung an, dafür richtig Deutsch zu lernen. Wie ich bereits sagte: Ich mag diese Sprache sehr.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span></strong> Welche West End Show würden Sie zurzeit empfehlen?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Earl Carpenter:</span> </strong>Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung. Ich war monatelang nicht in London und weiß gar nicht, was dort gezeigt wird. Aber selbst, wenn ich dort gewesen wäre, hätte ich ja vermutlich selbst auf der Bühne gestanden und keine Zeit gehabt, andere Shows anzuschauen. Das vermisse ich schon sehr.</p>
<p>Aber ich ziehe es sowieso vor, auf Tour zu sein. ich liebe das Gefühl, jeden Abend ein neues Publikum zu erobern. Mir macht es mehr Spaß, jeden Abend in einem anderen Theater zu spielen als dauerhaft in London. Man wird von mehr Menschen gesehen, bekommt eine größere mediale Aufmerksamkeit. Ich fühlte mich immer wie ein Reisender und wollte in Bewegung bleiben.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Apropos Tour: Die Zuschauer können es kaum erwarten, dass „The Three Phantoms“ wieder auf UK-Tour gehen. Wird dies in naher Zukunft geschehen?</p>
<p class="Body" style="text-align: left; padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Earl Carpenter:</span> </strong>Wir führen zurzeit viele Gespräche, aber bisher ist noch nichts entschieden.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span></strong> Vielen Dank für Ihre Zeit. ich bin sehr gespannt, auf welcher Bühne wir Sie in Zukunft sehen werden.</p>
<p class="Body" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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		<title>Ramin Karimloo &#8211; Phantom und kein Ende in Sicht?</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/ramin-karimloo-phantom-und-kein-ende-in-sicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 15:13:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews mit Darstellern]]></category>
		<category><![CDATA[Das Phantom der Oper]]></category>
		<category><![CDATA[Les Miserables]]></category>
		<category><![CDATA[Ramin Karimloo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums von „Phantom der Oper“ hat sich auch Ramin Karimloo den Fragen der Presse gestellt. Seit seinem West End Debüt 2002 als Enjolras in „Les Misérables“ hat sich der 34-jährige Kanadier mit Hauptrollen in „Love Never Dies“, „Phantom of the Opera“ und seit Anfang 2012 als Jean Valjean in „Les Misérables“ ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_3 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_400_559">
<div class="style_2">
<p class="Body">Im Rahmen des <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="Phantom_der_Oper_2012.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=328">25-jährigen Jubiläums von „Phantom der Oper“ </a></span>hat sich auch Ramin Karimloo den Fragen der Presse gestellt. Seit seinem West End Debüt 2002 als Enjolras in „Les Misérables“ hat sich der 34-jährige Kanadier mit Hauptrollen in „Love Never Dies“, „Phantom of the Opera“ und seit Anfang 2012 als Jean Valjean in „Les Misérables“ einen festen Platz in der Riege der ganz großen Musicalnamen erarbeitet.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Wenn man wie Sie, das Phantom der Oper sowohl in der Originalproduktion als auch in der Fortsetzung „Love Never Dies“ viele Male gespielt hat, freut man sich dann darauf, erneut diese berühmte Maske zu tragen?</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Ramin Karimloo:</span> </strong>Auf jeden Fall. Diese Rolle ist ein wichtiger Teil meiner bisherigen Karriere und ich fühle mich sehr geehrt, Teil dieser Jubiläums-Aufführungen zu sein. Ich bin mir sicher, dass wir viel Spaß haben werden und das neue Soundsystem in der Royal Albert Hall wird alle Zuschauer begeistern.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Wie umfangreich war für Sie die Vorbereitung auf diese Vorstellungen?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Ramin Karimloo:</span> </strong>Als ich vor einem halben Jahr gefragt wurde, habe ich sofort begonnen, die Stücke wieder aufzufrischen und zu lernen. Ich gehöre nicht zu den Leuten, die eine Rolle immer gleich spielen. Ich habe mich seit dem letzten Mal weiter entwickelt, also lege ich die Figur auch etwas anders an.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Vieles wird zwar gleich sein, weil wir die Charaktere immer noch so sehen wie früher. Es gibt aber dennoch viele Kleinigkeiten, die ich neu entdecke, wenn ich die Songs durchgehe oder das Buch noch einmal lese. Insofern ist es auch diesmal der Beginn von etwas Neuem für mich.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Können Sie sich noch daran erinnern, wann Sie das „Phantom der Oper“ zum ersten Mal gesehen oder gehört haben?</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_3 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_675_1520">
<div class="style_2">
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Ramin Karimloo:</span></strong> Im Dezember 1992 auf einem Schulausflug in Toronto. Ich hatte überhaupt keine Lust dazu und dachte, es sei eine langweilige Oper. Mann, habe ich mich geirrt &#8211; es war großartig! Colm Wilkinson spielte damals das Phantom und ich hatte bis dahin niemals jemanden so singen gehört. Mich hatten die Künste bis dahin nie sonderlich gefesselt, aber ich wusste, dass es genau das sein würde, was ich später machen wollte.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Wollen Sie damit sagen, dass das „Phantom der Oper“ Sie zum Musical gebracht hat?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Ramin Karimloo:</span></strong> Defintiv. Nachdem ich diese Show gesehen hatte, begann ich mich für Musik zu interessieren und ich verfolgte die Karrieren von Daniel Day-Lewis, Al Pacino und Robert de Niro, weil ich so werden wollte wie sie. Ich entschied mich, Schauspieler zu werden und erinnere mich, dass ich die Rolle des Phantoms unbedingt spielen wollte. Ich wusste schon damals, wie ich das Phantom spielen würde und dass ich ein jüngeres Phantom spielen würde. Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals Londons jüngster Phantom-Darsteller sein würde.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Für diese Rolle muss man auch exzellent singen können, es ist wahrlich keine reine Schauspielrolle, oder?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Ramin Karimloo:</span> </strong>Stimmt, leider braucht man hierfür viele Fähigkeiten. Aber ich mache mir darüber nicht allzu viele Gedanken. Für mich ist das Herz der Figur das Wichtigste. Ich versuche nicht, perfekt zu sein. Jede Aufführung ist anders.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Was genau ist das Herz dieser so rätselhaften Figur?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Ramin Karimloo:</span> </strong>Das Phantom ist sehr kompliziert: Oberflächlich betrachtet, ist er ein entstellter Mörder. So sehen ihn die Leute. Doch tatsächlich ist er ein Opfer der sozialen Umstände, was mir das Herz bricht. Denn vieles, was geschieht ist die Konsequenz daraus, wie er behandelt wird und hätte vermieden werden können. In Wirklichkeit ist er ein leidenschaftlicher, genialer Komponist mit vielen Charaktereigenschaften. Im tiefsten Inneren ist er immer noch ein Kind, das nie erwachsen wurde, weil es keine Eltern oder andere liebenden Menschen um sich hatte. Man hat sein Gesicht gesehen, ihn misshandelt, weggesperrt und wie ein Tier behandelt. Ich denke, wenn man jemanden so behandelt, wird er sich später auch wie ein Tier verhalten.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>2004 standen Sie für ein Jahr als Raoul auf der Bühne des Her Majesty‘s Theatre. Haben Sie damals schon auf die Rolle des Phantoms spekuliert?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Ramin Karimloo:</span></strong> Absolut. Ich wollte diese Rolle unbedingt spielen. Aber damals war es wichtiger, dass ich mein Handwerk lerne. Ich war noch nicht reif für das Phantom. Aber Raoul ist eine tolle Rolle, was leider allzuoft übersehen wird. Mit Laurence Connor, dem neuen Regisseur, konnte ich einen viel lebhafteren und leidenschaftlicheren Raoul erschaffen. Dadurch konnten sich die Zuschauer noch mehr mit ihm identifizieren.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span></strong> Ihr erster Auftritt als Phantom war eher ungewöhnlich&#8230;</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Ramin Karimloo:</span></strong> Oh ja. Ich bin für einen Kollegen eingesprungen und habe die imposante Kronleuchter-Szene komplett ruiniert, weil ich mir den Fuß eingeklemmt hatte, der Engel nicht hochgefahren werden konnte und damit der Kronleuchter seine Position nicht verlassen durfte. Es tut mir immer noch sehr leid, aber ich konnte meinen Fuß nicht befreien und daher konnte die Szene nicht wie geplant umgesetzt werden. Ich war erst 26 oder 27 Jahre als das passierte und es ist mir immer sehr unangenehm&#8230;</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Wie lange dauert Ihre Verwandlung von Ramin zum Phantom der Oper?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Ramin Karimloo:</span> </strong>Normalerweise dauert es nicht so lange. Die Maske selbst ist auch nicht das Problem. Es ist die Gesichtsprothetik, die sehr aufwändig ist und die ich auch ganz sicher nicht vermissen werde. Ich habe diese Rolle in beiden Produktionen jetzt insgesamt vier Jahre gespielt und meine Haut wird sich sehr über die Erholung freuen.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Da die Jubiläums-Vorstellungen in Hi-Definition gefilmt werden, wird auf die Maske besonderen Wert gelegt. Chris Tucker, der ursprüngliche Designer der Show, wird höchstpersönlich Hand anlegen, so dass es in etwa zwei Stunden dauern wird, bis ich die weiße Maske aufsetzen kann.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Was denken Sie ist das Erfolgsgeheimnis des „Phantoms der Oper“?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Ramin Karimloo:</span></strong> Das Stück kam einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort raus. Man kann dieses Stück mit heutigen Musicals nicht vergleichen, da sich viel im Musicalbusiness verändert hat. Das „Phantom der Oper“ hat unglaubliche, sehr bewegende Musik &#8211; nur wenige Akkorde reichen, um die Zuschauer zu berühren. Außerdem ist das Buch perfekt. Es ist nicht zu kompliziert, die Leute können eine Beziehung zu den Handelnden herstellen. Ganz besonders natürlich zum Phantom und seinem wahren Inneren. Hinzu kommt noch Cameron Mackintoshs großartige Produktion: In Sekunden verwandelt sich das Bühnenbild in eine komplett neue Szenerie. Rundherum ein perfektes Musical.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Wie war die Zusammenarbeit mit Andrew Lloyd Webber?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Ramin Karimloo:</span> </strong>Es ist etwas ganz Besonderes, fast schon surreal. Wir haben bei „Love Never Dies“ eng zusammen gearbeitet und nehmen so seit drei, fast vier Jahren am Leben des anderen teil. Es war schon seltsam, tagsüber am Sequel zu arbeiten und abends in der Originalshow als Phantom auf der Bühne zu stehen. Andrew hat mich immer motiviert und unterstützt. Ganz besonders im Studio hat er mich immer wieder ermutigt, mich selbst einzubringen. Er hat mich nicht in eine bestimmte Richtung gedrängt. Gerade durch diese Zusammenarbeit bin ich zu einem besseren Musiker geworden.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Werden Sie das Phantom in Zukunft noch einmal spielen oder sind diese Jubiläums-Vorstellungen Ihr Abschied von dieser Rolle?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Ramin Karimloo:</span> </strong>Man sagt zwar, sag niemals nie, aber ich muss mich vom Phantom verabschieden, denn wohin kann ich mit dieser Rolle noch kommen? Das ist nicht einfach ein Job für mich, sondern meine Passion. Ich muss an genau diesem Punkt gehen, um wiederkommen zu können. Ich muss gehen, um mein Handwerk weiter zu verbessern. Ich habe wunderbare Angebote und ich möchte austesten, was daraus werden kann und wie ich mich von dort aus weiterentwickeln kann.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Meinen Sie, die „Phans“ werden das verstehen?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Ramin Karimloo:</span></strong> Ich habe in den letzten Jahren viel Unterstützung durch unsere Fans erfahren. Ich betrachte bestimmte Rollen wie die des Phantoms und überlege, wie ich damit ein noch größeres Publikum und noch mehr Unterstützer erreichen kann. Bisher ist alles sehr gut gelaufen und ich bin den Fans sehr dankbar, denn ohne sie hätte ich diese Karriere nicht machen können.</p>
<p class="Body">Am 9. April 2012 erscheint Ramin Karimloos Debüt-Album „Ramin“, auf dem sowohl Musical-Hits als auch eigene Songs zu hören sein werden. Mehr Informationen unter <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.raminofficial.com" href="http://www.raminofficial.com">www.raminofficial.com</a></span></p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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		<title>Andreas Wolfram &#038; Kevin Köhler: &#8222;Starlight Express&#8220; aus verschiedenen Blickwinkeln</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/andreas-wolfram-kevin-koehler-starlight-express-aus-verschiedenen-blickwinkeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 16:40:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews mit Darstellern]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Wolfram]]></category>
		<category><![CDATA[Kevin Köhler]]></category>
		<category><![CDATA[Starlight Express]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>  Seit einem Jahr steht Kevin Köhler, nachdem er der Musical Showstar 2008 wurde, als Rusty im „Starlight Express“ auf der Bühne. Sein eigenes Leben rast wie ein Schnellzug an dem jungen Mann vorbei. Aber die Fröhlichkeit, mit der dieses Energiebündel über die Bühne rollt, zeigt sich auch in unserem Interview. Michaela Flint: Wie fühlt ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_3 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_400_527">
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<p class="Body">  Seit einem Jahr steht Kevin Köhler, nachdem er der Musical Showstar 2008 wurde, als Rusty im „Starlight Express“ auf der Bühne. Sein eigenes Leben rast wie ein Schnellzug an dem jungen Mann vorbei. Aber die Fröhlichkeit, mit der dieses Energiebündel über die Bühne rollt, zeigt sich auch in unserem Interview.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Wie fühlt es sich an als Rusty jeden Abend über die Bühne zu rollen?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Kevin Köhler: </span></strong>Toll. Es ist zwar super anstrengend und ich habe es mir ehrlich gesagt etwas leichter vorgestellt, aber trotzdem komme ich jedes Mal noch motivierter von der Bühne. Ich möchte immer mehr, immer weiter, immer schneller…</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Wenn Sie auf das letzte Jahr zurückblicken – was hat sich seit dem Sieg beim ZDF Musical Show Star 2008 für Sie alles verändert?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Kevin Köhler:</strong> </span>Schon als ich im November 2007 bei „Tanz der Vampire“ als Swing und Cover für Alfred engagiert wurde, quasi direkt aus der Schule heraus, war ich mehr als überrascht. Das ging fast beängstigend schnell. Dass ich dann nur ein halbes Jahr später schon in einer Erstbesetzung und dann auch noch beim „Starlight Express“ auf der Bühne stehen würde, hätte ich nicht zu träumen gewagt. So ganz angekommen, ist das auch heute noch nicht bei mir.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Wie sind Sie denn zu diesem TV-Casting gekommen?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong><img decoding="async" class="size-medium wp-image-942 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2009/06/Stex1.png" alt="stex1" width="258" height="355" /></strong></span><strong><span class="style_3">Kevin Köhler: </span></strong>Eigentlich wollte ich das gar nicht machen. Ich war ja noch in der Ausbildung und mein Engagement bei „Tanz der Vampire“ hatte auch gerade erst begonnen. Wenn ich vorher gewusst hätte, dass es um die Rolle von Rusty geht, hätte ich mich auch sicherlich nicht beworben.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Ich stand in der Schule schon immer vor den Audition-Zetteln vom „Starlight Express“ und habe mich auch einmal angemeldet. Aber weil ich wusste, dass es eine der härtesten Tanz-Auditions Deutschlands ist, und ich nicht der geborene Tänzer bin, habe ich mich dann doch nicht getraut, hinzugehen. Von daher hat es mich umso mehr überrascht, dass ich den Musical Show Star 2008 gewonnen habe. Damit hätte ich nie und nimmer gerechnet. Aber „Starlight Express“ war immer ein Traum von mir.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Aber um beim „Starlight Express“ mithalten zu können, muss man doch sehr fit sein, oder?</p>
</div>
<div id="id7" class="style_SkipStroke_3 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_399_396">
<div class="style_2">
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Kevin Köhler: </span></strong>Ja, als ich letztes Jahr in den ersten Wochen gemerkt habe, dass meine Kondition noch nicht ganz für einen Durchlauf reichte, bin ich täglich zum Theater gejoggt. Außerdem hat Marvin A. Smith, der Tanz Coach der TV Sendung uns auch schon während der Probe zu den Sendungen immer so gedrillt, dass wir immer fitter werden.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint: </span></strong>Gab es Momente, in den Sie gedacht haben, dass Sie die Anforderungen und Hoffnungen nicht erfüllen können?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Kevin Köhler:</strong> </span>Es gab sicherlich Situationen, in denen ich oben im Theater stand und dachte ‚Wenn Du das mit dem Bremsen nicht hinbekommst, liegst Du im Publikum.’ Aber das war zum Glück sehr selten. Viel schwieriger war es, die drei Sachen – „Tanz der Vampire“, Schule in Hamburg und Proben in Bochum bzw. für die TV-Show – auf die Reihe zu bekommen. An einigen Tagen habe ich morgens in Bochum geprobt, bin nachmittags nach Berlin geflogen, um dort abends die Show zu spielen und am nächsten Morgen direkt nach Hamburg zur Stage School weiterzufahren. Das war schon hart.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Als Sie dann in Bochum angefangen haben, gab es da Vorbehalte von Ihren Kollegen, weil sie als Jung-Darsteller und Gewinner eines Fernseh-Castings, im Prinzip als Seiteneinsteiger, direkt die Rolle von Rusty bekommen haben?</p>
<div id="id6" class="style_SkipStroke_3 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_675_715">
<div class="style_2">
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3"><img decoding="async" class="size-full wp-image-943 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2009/06/KevinKoehler.png" alt="kevinkoehler" width="260" height="164" /></span></strong><strong><span class="style_3">Kevin Köhler: </span></strong>Es war schon unterschiedlich. Bei einigen hatte ich es sicherlich etwas schwerer und musste mich beweisen. Aber schon während der Proben haben sie gemerkt, dass ich diese Rolle ausfüllen wollte und es auch wirklich konnte. Insofern war ich schnell ein Teil des Ensembles. Geholfen hat aber auch, dass mit mir zusammen noch 20 weitere Darsteller neu beim „Starlight Express“ angefangen haben, weil zu der Zeit gerade der jährliche Cast-Wechsel war.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Sie stehen noch ganz am Anfang Ihrer Karriere und sind jetzt direkt ein paar Treppenstufen hinaufgefallen. Gerade wenn der Karrierestart so rasant ist, macht man sich Gedanken darüber, wie es weitergehen kann?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Kevin Köhler: </span></strong>Ich bin mir darüber im Klaren, dass ich nicht immer eine Erstbesetzung oder Hauptrolle spielen werde oder will. Erstmal genieße ich die Zeit hier in Bochum. Aber natürlich gehe ich weiter zu Auditions und schaue, was ich machen möchte. Nachdem ich meinen Traum, Rusty im „Starlight Express“ zu spielen, schon im ersten Jahr nach der Ausbildung erreicht habe, wächst in mir der Wunsch, auch mal internationaler zu arbeiten. Das heißt nicht gleich Broadway oder West End, sondern zum Beispiel Holland.</p>
<p class="Body">Einer, der es schon in die USA geschafft hat, ist Kevin Köhlers Kollege Andreas Wolfram, der nach zehn Jahren Pause als exzentrische E-Lok Electra zum „Starlight Express“ zurückgekommen ist.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Sie waren vor 15 Jahren schon einmal beim „Starlight Express“ und sind 2007 als Electra wieder nach Bochum zurückgekehrt? Warum?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Andreas Wolfram: </span></strong>Ich liebe diese Show und sie hat mir gefehlt. Die zehnjährige Pause war künstlerisch sehr wichtig, aber in den letzten Jahren habe ich gemerkt, dass ich gern wieder auf Rollen dabei sein möchte. Ich habe in mehr als 25 verschiedenen Produktionen mitgespielt und da kommt man zwangsläufig an den Punkt, wo sich die Rollen wiederholen. Und wenn schon Wiederholung, warum dann nicht eine Rolle, die mir richtig Spaß macht?</p>
<div id="id8" class="style_SkipStroke_3 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_398_413">
<div class="style_2">
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint: </span></strong>Nun gehört „Starlight Express“ aber nicht gerade zu den einfachsten Produktionen, in denen man so nebenbei mitwirken kann…</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Andreas Wolfram:</strong> </span>Unser Beruf ist insgesamt sehr anstrengend. Aber es gibt wenig Stücke, in denen der Beruf des Musicaldarstellers in seiner Gesamtheit abgefragt wird und „Starlight Express“ gehört dazu, denn hier muss man tanzen, singen und schauspielern gleichzeitig. Die körperliche Fitness spielt hier eine wesentliche Rolle. Darauf kann uns auch keine Ausbildung vorbereiten. Die Rollen im Musicalfach sind so unterschiedlich, die Stücke so verschieden, dass es einfach keine allgemeingültige Ausbildung dafür geben kann. Als Darsteller lernt man seinen Beruf während der proben und auf der Bühne während der Vorstellungen.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Sie spielen jedes Jahr in mehreren Stadttheaterproduktionen mit. Wie sind Sie zum Musical gekommen?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Andreas Wolfram: </span></strong>Ich habe eine Musicalausbildung angefangen, aber nach einem Jahr abgebrochen. Danach habe ich acht Jahre am Stück gearbeitet, eine Schauspielausbildung am Conservatorium gemacht und ein Jahr in New York gearbeitet. Seit 2002 bin ich wieder zurück in Deutschland und mache eigentlich von allem ein bisschen: Ich spiele in Musicals, drehe aber auch, synchronisiere usw. Genau diese Vielseitigkeit macht den Beruf für mich aus.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Gab es in der Zeit in den USA die Überlegung dort zu bleiben?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-941 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2009/06/Stex2.png" alt="stex2" width="260" height="370" />Andreas Wolfram:</strong> </span>Ja. Wir hatten am Conservatorium ein Showcase und es haben sich sofort zwei Agenten für mich interessiert. Ich habe direkt den Oberon im „Mittsommernachtstraum“ von Shakespeare bekommen und bin auf Tour gewesen. Doch dann kam der private Faktor hinzu; es ging meiner Großmutter nicht so gut und ich merkte, dass dieser Job für mich nur dann funktioniert, wenn ich ihn mit meiner Familie in Einklang bringen kann. Ich habe für mich ganz klar die Entscheidung getroffen, dass es mir nicht darum geht, mich selbst zu verwirklichen. Ich möchte für meine Familie da sein, denn nur dann geht es auch meiner Seele gut.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint: </span></strong>Eine solche bewusste Entscheidung, die Karriere der Familie unterzuordnen, trifft man recht selten in der heutigen Musicalwelt.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Andreas Wolfram: </span></strong>Für mich ist das aber keine Luxus-Einstellung, sondern eine Selbstverständlichkeit. Natürlich kommt diese Erkenntnis meist erst nach einigen Jahren Berufserfahrung. Aber wie sehr eine solche Einstellung auch die Arbeit positiv beeinflussen kann, sieht man jeden Tag auf Deutschlands Musicalbühnen.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">In dem Moment, wo sich ein Darsteller mit einer Rolle auseinandergesetzt hat und diese verinnerlicht hat, strahlt er etwas ganz anderes aus. Das Publikum nimmt das wahr und honoriert die Leistung dann auch ganz anders. Aber um diese Selbstsicherheit zu haben, wirklich in einer Rolle aufzugehen, auch mal nur ein Solo im gesamten Stück zu haben oder nicht im Licht zu stehen, muss man mit sich selbst im Reinen sein. Und das ist man meines Erachtens nicht, wenn sich die Welt nur um einen selbst dreht und man alle anderen aussperrt.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint: </span></strong>„Starlight Express“ hat sich in den letzten Jahren sehr weiterentwickelt. Hat sich bei der Rolle von Electra auch viel für Sie verändert?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Andreas Wolfram:</strong> </span>Für mich hat sich die größte Veränderung dadurch ergeben, dass ich mehr Routine habe und mich nicht mehr so stresse. Ich gerate nicht in Panik, wenn meine Stimme morgens noch nicht 100%ig funktioniert, sondern weiß, was ich zu tun habe. Es dauert einige Jahre bis man als Bühnenkünstler kontinuierlich ein gleichbleibend gutes Niveau abrufen kann.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Können von dieser Erfahrung auch Ihre jüngeren, weniger erfahrenen Kollegen profitieren?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Andreas Wolfram:</strong> </span>Ich denke, das ist eine reine Mentalitätssache. Ich habe letztes Jahr mit Ilja Richter bei „Kiss me, Kate“ gespielt. Und wenn man ihn beobachtet und sieht mit wie viel Leidenschaft er bei der Sache ist, merkt man, worauf es ankommt. Ilja Richter ist nun wahrlich keine 21 mehr – und auch die 41 hat er schon deutlich hinter sich gelassen, aber die Spielfreude, die er ausstrahlt, erinnert einen an ein Kind. Das ist der Knackpunkt: Wenn man von dieser Leidenschaft für seinen beruf getrieben wird, dann ergibt sich der Rest fast von selbst. Wenn dieses Feuer irgendwann erlischt, hört die Karriere auch auf.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>„Starlight Express“ ist unangefochten die erfolgreichste Show in Deutschland. Was macht den Erfolg Ihrer Ansicht nach aus? Warum begeistert gerade dieser 80er Jahre Musical-Klassiker seit 21 Jahren die Zuschauer in Bochum?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Andreas Wolfram:</strong> </span>Ich bin nicht wirklich objektiv, aber ich denke, dadurch dass es ein Familienstück ist, wachsen immer wieder neue Zuschauer nach. Inzwischen kommen diejenigen, die „Starlight Express“ Ende der 80er als Kinder gesehen haben mit ihren eigenen Kindern zur Show. Da bei uns so viel passiert, muss man die Show sowieso mehrmals sehen, was auch viele Zuschauer machen. Es wird einfach nicht langweilig, was aber auch daran liegt, dass die Stage Manager uns Darsteller immer wieder auf ein sehr hohes Niveau pushen. Routine darf sich hier nicht einschleichen, denn das würden die Zuschauer auf jeden Fall merken und wäre bei dem Tempo der Show unter Umständen sogar gefährlich.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Außerdem hat „Starlight Express“ eine Message, die jeder versteht: ‚Du kannst alles erreichen, wenn Du an Dich selbst glaubst!’ Und diese Botschaft versteht wirklich jeder.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/andreas-wolfram-kevin-koehler-starlight-express-aus-verschiedenen-blickwinkeln/">Andreas Wolfram &#038; Kevin Köhler: &#8222;Starlight Express&#8220; aus verschiedenen Blickwinkeln</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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		<title>Melanie Ortner &#038; Peter Stassen: Ein Paar auf der Bühne und im wahren Leben</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 16:08:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews mit Darstellern]]></category>
		<category><![CDATA[Melanie Ortner]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Stassen]]></category>
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<p class="Body">Es begann mit der „Elisabeth“-Audition am 12. Januar 2004 in Wien. Peter Stassen entdeckte die charmante Melanie Ortner und fand sie spontan süß. Die beiden wurden sie als Paar zusammengetan und mussten gemeinsam Walzer tanzen. Bestimmt 10 Mal hintereinander. Melanie konnte Walzer tanzen, Peter nicht und so ergänzten sie sich zum ersten Mal bestens. Während des gemeinsamen Tanzens fielen ihr seine tollen dunkelbraunen Augen auf und das weckte ihr Interesse. Am Ende der Audition war Melanie zu schnell weg, so dass Peter nur noch ihren Regenschirm am Ende der Straße verschwinden sah. „Schade!“, dachte er sich „Diese tolle Frau sehe ich nicht wieder“ und setzte sich mit noch ein paar weiteren Audition-Teilnehmern auf ein Getränk in das angeschlossene Theatercafé.</p>
<p class="Body">Doch plötzlich war sie wieder da – Melanie – und fragte, ob sie sich dazu setzen könne. Peter erkannte seine Chance und machte umgehend den Platz neben sich frei. Die beiden unterhielten sich angeregt und Peter fand immer mehr Gefallen an ihr. Sie spielte gerade „Jekyll &amp; Hyde“ in Köln &#8211; das Musical, das ihn dazu inspiriert hatte, selbst Musicaldarsteller zu werden. Er stand als Prinz in „Die kleine Meerjungfrau“ in Belgien auf der Bühne. Schließlich kam Melanies damaliger Freund, um sie abzuholen. Peter fand, dass er selbst eigentlich viel besser zu ihr passen würde als der andere. Die beiden tauschten noch Telefonnummern aus und man verabredete, dass er nach Köln kommen würde, um sich „Jekyll &amp; Hyde“ anzusehen. Melanie kümmerte sich um die Tickets und bot direkt ihr Sofa an, so dass er sich ein Hotelzimmer sparen konnte.</p>
<p class="Body">An diesem Tag in Köln hat es dann schließlich zwischen den beiden gefunkt. Und das ist im Februar 2009 nun bereits fünf Jahre her.</p>
<p class="Body">Melanie wechselte im Herbst 2004 zu „Mamma Mia!“ ins Palladium Theater nach Stuttgart und Peter heuerte auf der gegenüberliegenden Straßenseite Apollo Theater in Stuttgart bei „Elisabeth“ und „Die 3 Musketiere“ an. Drei gemeinsame Jahre verbrachten die beiden so in Stuttgart.</p>
<p class="Body">Dann folgte Melanies Wechsel zu „Mamma Mia!“ nach Berlin und Peter folgte ihr mit „Elisabeth“ in die Hauptstadt. Seit Oktober 2008 stehen die beiden nun zum ersten Mal gemeinsam auf den Brettern, die die Welt bedeuten und gehören zur Premierenbesetzung von „Tarzan“: Melanie ist als Swing Gesang, Cover Jane und Kala dabei und Peter als Walk-in-Cover für Kerchak, Porter und Clayton.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint: </span></strong>Sie sind jetzt fast schon ein Jahr in Hamburg. Wie gefällt es Ihnen in der Elbmetropole?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Peter Stassen:</strong> </span>Hamburg ist eine sehr schöne Stadt, das einzige was ich nicht so mag, ist das Wetter. Aber das sagt wahrscheinlich jeder. (lacht)</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Melanie Ortner:</span></strong> Jetzt, wo der Sommer endlich ein bisschen eingekehrt ist, erkenne ich erst die schönen Seiten von Hamburg. Vor allem wenn wir mit dem Fahrrad unterwegs sind, entdecken wir immer neue tolle Flecken der Stadt. Wie gesagt, das Wetter ist nicht immer so der Knüller, aber im Grossen und Ganzen lässt es sich hier gut leben. Der Hafen hat beispielsweise etwas ganz Besonderes an sich!</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Sie haben schon in vielen Städten gearbeitet – gibt es eine Lieblingsstadt, in der Sie immer wieder arbeiten würden?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Peter Stassen:</strong> </span>Ich weiß, dass sich diese Antwort für viele Kollegen komisch anhört, aber Stuttgart ist meine Lieblingsstadt! Das kommt natürlich auch dadurch, dass ich dort in drei Long Run Produktionen mitgespielt habe und dadurch viele Freunde im Apollo Theater gewonnen habe.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Melanie Ortner:</strong> </span>Ich habe ja schon in vielen Städten Deutschlands gewohnt und gearbeitet, aber noch nie hab ich mich in einer Stadt so wohl gefühlt wie in Stuttgart. Die Berge, das Grün, der viele Schnee im Winter, die tollen Badeseen im Sommer &#8211; herrlich! Vielleicht mag ich Stuttgart auch so gern, weil es mich sehr an Kärnten erinnert und es auch nicht so weit für mich nach Hause ist.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Sie haben Ihre Verträge bei „Tarzan“ um ein weiteres Jahr verlängert – was macht den Reiz an dieser Show aus?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Peter Stassen:</strong> </span>Für mich ist es natürlich toll, gleich drei Rollen spielen zu dürfen, aber das ganze Paket stimmt. Das Haus ist toll, die Kollegen sind phantastisch und das Team, mit dem wir arbeiten dürfen, ist ein Traum!</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Melanie Ortner:</strong> </span>Das ist schnell erklärt: Ich mag die Show einfach!!! Es sind so liebe Kollegen hier, das ganze Team hinter der Bühne ist super und es macht Tag für Tag einen Riesenspaß, diese tolle Geschichte auf die Bühne zu bringen, sei es als Affe oder Mensch, Insekt oder Blume. Und das Fliegen – tja, das muss man einfach mal ausprobiert haben dann kommt man nicht mehr los davon!!!</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint: </span></strong>Sie spielen beide gleich mehrere Rollen – haben Sie eine Lieblingsrolle bei „Tarzan“?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Peter Stassen: </span></strong>Kerchak macht schon sehr viel Spaß, weil er auch viel zu singen hat. Aber ich finde es auch schön, Clayton und Porter zu spielen. Eine echte Lieblingsrolle habe ich daher nicht.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Melanie Ortner: </span></strong>Das ist schwer zu sagen. Eigentlich habe ich immer die Rolle am liebsten, die ich auf der Bühne in dem Moment darstelle: Jane hat tolle Lieder zu singen und schöne Szenen mit Tarzan zu spielen, während Kala einfach eine Mama ist und das Spiel mit den kleinen Jungs unglaublich berührend ist. Beide Figuren sind absolute Traumrollen für mich!</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Wie gefällt es Ihnen, bei „Tarzan“ gemeinsam auf der Bühne zu stehen?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Peter Stassen:</strong> </span>Es macht sehr viel Spaß! Am meisten natürlich, wenn Melanie Kala spielt und ich Kerchak oder sie Jane und ich Clayton oder Porter.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Melanie Ortner:</strong> </span>Es ist super, nach so vielen Jahren endlich auch einmal gemeinsam auf einer Bühne zu stehen. Klar ist es toll, wenn wir dann auch noch ein Paar darstellen dürfen als Kala und Kerchak. Ich weiß manchmal einfach schon genau wie Peter auf die eine oder andere Szene reagieren wird. Richtig lustig war aber unsere erste Show als Jane und Clayton – da durfte ich ihm endlich mal eine runterhauen!</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint: </span></strong>Kann man Beruf und Privatleben trennen, wenn man so dicht zusammenarbeitet?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Peter Stassen: </span></strong>Na ja, es ist schon schwierig. Aber montags, wenn wir spielfrei haben, und im Urlaub versuchen wir das so gut wie möglich zu machen.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Melanie Ortner:</strong> </span>Ja, das kann man schon ganz gut. Peter und ich sehen uns im Theater fast nie, unsere Garderoben sind auf verschiedenen Stockwerken und wenn wir nicht gemeinsam auf der Bühne stehen oder zusammen proben, kann es schon vorkommen, dass wir uns „Tschüss“ sagen wenn wir ins Theater kommen und uns einen schönen Abend wünschen und dann „Hallo“, wenn wir gemeinsam heimfahren. Dafür sind uns die Montage heilig, da wird das Theater so gut wie möglich nicht erwähnt.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Was machen Sie, wenn Sie nicht in der Neuen Flora auf der Bühne stehen? Was sind Ihre Hobbies?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Peter Stassen: </span></strong>Ich mag es Sachen zu organisieren oder Zimmer einzurichten. Daneben liebe ich Fußball &#8211; aktiv, aber auch passiv.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Melanie Ortner:</strong> </span>Ich sitze gern einfach nur auf der Couch und lese. Viel Freizeit bleibt uns ja nicht. Wenn wir mal einen Nachmittag Zeit haben, machen wir Hamburg mit den Fahrrädern unsicher. Ich möchte auch endlich mal an die See fahren, da soll es ja traumhafte Ecken geben.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Das stimmt. Dann drücken wir Ihnen die Daumen, dass Sie bald einen gemeinsamen Strandtag einlegen können und wünschen Ihnen weiterhin soviel Erfolg und Glück wie bisher.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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