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	<title>2018-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>2018-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Gelungenes Musiktheater mit viel Charme und „Star-Appeal“</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Dec 2018 22:15:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Altonaer Theater]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Steven Spielbergs biografische Gaunerkomödie „Catch me if you can“ mit Leonardo DiCaprio und Tom Hanks begeisterte im Jahr 2002 die Kinogänger. Inspiriert von diesem Erfolg und der abstrusen Lebensgeschichte von Frank Abagnale Jr. haben Marc Shaiman und Scott Wittman eine Musicalfassung geschrieben, zu der Terrence McNally das Libretto beisteuerte. Das Altonaer Theater in Hamburg zeigt ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Steven Spielbergs biografische Gaunerkomödie „Catch me if you can“ mit Leonardo DiCaprio und Tom Hanks begeisterte im Jahr 2002 die Kinogänger. Inspiriert von diesem Erfolg und der abstrusen Lebensgeschichte von Frank Abagnale Jr. haben Marc Shaiman und Scott Wittman eine Musicalfassung geschrieben, zu der Terrence McNally das Libretto beisteuerte. Das Altonaer Theater in Hamburg zeigt die deutsche Fassung von Werner Sobotka in der Spielzeit 2018/2019.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2420 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Catch-me-13-c-G2-Baraniak-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Catch-me-13-c-G2-Baraniak-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Catch-me-13-c-G2-Baraniak-768x513.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Catch-me-13-c-G2-Baraniak.jpg 800w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Mit Ilja Richter als Agent Carl Hanratty und Walter Plathe als Frank Abagnale Sr. wurden zwei bekannte Schauspieler verpflichtet, die das Publikum seit Jahrzehnten von der Bühne und aus dem Fernsehen kennt. Allein diese Namen ziehen viele neugierige Zuschauer an. So ist das Theater „zwischen den Jahren“ gut gefüllt und das Publikum wird schon beim Betreten des Saals im Wartebereich des Flughafens in Miami von Fluggästen empfangen. Ausgehend von seiner Verhaftung am Flughafen entspinnt sich die Geschichte des Verwandlungskünstlers und Trickbetrügers Frank Abagnale Jr., gespielt von Philipp Moschitz.</p>
<p>Die Idee, die vielen Stationen von Frank Jr. als eine Art Show zu inszenieren, geht vollends auf. Moschitz integriert das Publikum auf eine sehr charmante, gewinnende Art. Er hat den Schalk im Nacken und bringt alles mit, was man von einem Entertainer erwartet, inklusive Tanz und Gesang!</p>
<p>Der Auftaktsong „Live und ganz in Farbe“ hat viel Schwung und sorgt für richtig gute Laune. Die Choreographien hat Sven Niemeyer ideal an die 1960er Jahre angepasst; sie sind schön anzusehen, aber nicht zu anspruchsvoll. Auch „Jet Set“, eine Szene rund um das Leben von Piloten und Flugbegleitern, ist rundum gelungen mit tollen Choreographien und einer tollen Dynamik.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2419 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Catch-me-11-c-G2-Baraniak-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Catch-me-11-c-G2-Baraniak-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Catch-me-11-c-G2-Baraniak-768x513.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Catch-me-11-c-G2-Baraniak.jpg 800w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die Hatz zwischen Agent Hanratty und Frank Jr. gleicht der Geschichte von Hase und Igel. Über lange Strecken ist Frank Jr. dem FBI eine Nasenlänge voraus. Ilja Richter spielt den fast schon besessenen Agenten sehr unaufdringlich, aber mit viel Sarkasmus und Nachdruck, wo es erforderlich ist. Außerdem tanzt und singt er auch ganz passabel (u. a „Der Mann da drin im Müll“).</p>
<p>Mit seinem unterhaltsamen Sprechgesang und seinem intensiven, hoch emotionalen Spiel wird Walter Plathe allen Erwartungen der Zuschauer gerecht. Hier agiert ein großer Schauspieler, was man in einem Stadttheater-Musical nicht unbedingt erwarten würde.</p>
<p>Regisseur Georg Münzel gelingt es, die schauspielerische Distanz zwischen seinen Solisten zu nutzen und in ein unterhaltsames Gesamtkunstwerk zu verwandeln. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Finale des ersten Aktes („Weihnachten ist mir die liebste Zeit“): Einerseits ist dieser Song sehr amüsant, andererseits bekommt jeder der Beteiligten (Moschitz, Richter, Plathe und Lillemor Spitzer als Paula Abagnale) seinen Moment mit Tiefgang.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2418 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Catch-me-4-c-G2-Baraniak-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Catch-me-4-c-G2-Baraniak-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Catch-me-4-c-G2-Baraniak-768x513.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Catch-me-4-c-G2-Baraniak.jpg 800w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Frivol, frech und weiterhin sehr unterhaltsam geht es weiter mit „Was der Arzt verordnet“. Frank Jr. hat vom Piloten zum Arzt „umgeschult“ und trifft auf seine große Liebe Brenda (Carina Böhmer). Auch Brendas Eltern (Olaf Paschner und Lillemor Spitzer) verspricht er das Blaue vom Himmel und lügt sie an. Spitzer zeigt an dieser Stelle ein besonders großes komödiantisches Talent und erntet viele Lacher.</p>
<p>Brendas schön trauriges Abschiedssolo „Flieg, Flieg ins Glück“ (&#8222;Fly, Fly Away&#8220;) wurde nicht komplett übersetzt, funktioniert aber dennoch sehr gut. Böhmer interpretiert den gefühlvollen Titel sehr gut.</p>
<p>Wir sind wieder zurück am Flughafen von Miami. Mit „Goodbye“ möchte Frank Jr. seine ganz persönliche Show auf dem Zenit beenden, was ihm Hanratty aber nicht zugestehen kann. Moschitz beweist einmal mehr seine schauspielerische Intensität und sein sehr gutes Körpergefühl. Das Publikum hat er auf jeden Fall um den Finger gewickelt.</p>
<p>Es folgt das finale „Seltsam aber wahr“, in dem deutlich wird, dass Hanratty und Frank Jr. im wahrsten Wortsinn (verbildlicht durch Handschellen) aneinanderhängen. Richter und Moschitz harmonieren sehr gut und ihre Spielfreude ist bis zum Schluss deutlich spürbar.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2416 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Catch-me-1-c-G2-Baraniak-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Catch-me-1-c-G2-Baraniak-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Catch-me-1-c-G2-Baraniak-768x513.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Catch-me-1-c-G2-Baraniak.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Dass „Catch me if you can“ so gut funktioniert, liegt nicht nur an der wirklich gelungenen Besetzung, sondern vor allem auch am durchdachten Gesamtkonzept. Daran haben auch Johannes Fischer (Bühne) und Volker Deutschmann (Kostüme) einen nicht unwesentlichen Anteil. Nicht vergessen darf man natürlich die kleine Band unter der Leitung von Felix Meyerle. Sie vertonen Marc Shaimans Kompositionen mit viel Schwung und lassen keine Sekunde nach.</p>
<p>„Catch me if you can“ ist Stadttheater-Unterhaltung auf hohem Niveau und eine sehr willkommene Abwechslung zu den vielen „My Fair Lady“-Inszenierungen, die ansonsten in Stadttheatern so gern gezeigt werden.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Altonaer Theater, Hamburg</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 28. Dezember 2018</span></div>
<div><span style="color: #000080;"><strong>Darsteller:</strong> Philipp Moschitz, Ilja Richter, Walter Plathe, Lillemor Spitzer, Carina Böhmer</span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> Georg Münzel / Marc Shaiman</span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> <span class=" _2iem" role="heading" aria-level="4">G2 Baraniak<br />
</span></span></div>
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		<title>Eine Gameshow zur Rettung der Welt</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/eine-gameshow-zur-rettung-der-welt/</link>
		
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		<pubDate>Sun, 16 Dec 2018 19:05:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Alina Stemmerich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch in diesem Winter zeigen das 3. und 5. Semester der Musical Arts Academy of the performing Arts in Mainz in der Musical-Collage ihr Können. In diesem Jahr hat man sich das Thema „Himmel und Hölle“ ausgesucht und schöpft hier musikalisch aus dem Vollen. Der vordergründige Rahmen einer Gameshow erlaubt es Regisseur Ulrich Cyran die ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in diesem Winter zeigen das 3. und 5. Semester der Musical Arts Academy of the performing Arts in Mainz in der Musical-Collage ihr Können. In diesem Jahr hat man sich das Thema „Himmel und Hölle“ ausgesucht und schöpft hier musikalisch aus dem Vollen.</p>
<p>Der vordergründige Rahmen einer Gameshow erlaubt es Regisseur Ulrich Cyran die Vielseitigkeit der 17 Studierenden zu zeigen, die an diesem Abend im Mittelpunkt stehen. So manche Szene ist eine Gratwanderung am Rande zum Trash, doch im Großen und Ganzen gefällt die Personenregie sehr.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2481 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/04/49345056_1008917842626588_3897248660055916544_o-400x265.jpg" alt="" width="400" height="265" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/04/49345056_1008917842626588_3897248660055916544_o-400x265.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/04/49345056_1008917842626588_3897248660055916544_o-768x509.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/04/49345056_1008917842626588_3897248660055916544_o-1024x678.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/04/49345056_1008917842626588_3897248660055916544_o.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Unterstützt von den Erstsemestern legen die erfahreneren Semester raumgreifende Choreographien (Chris Ertelt) hin, die auch die vergrößerte Bühne in der Alten Waggonfabrik Mainz phasenweise etwas überfüllt erscheinen lässt. Doch schon hier lassen sich deutliche Leistungsunterschiede erkennen. Beispielsweise überzeugt Sarah Steinemer als Fisa Bella Schnittchen mit einem sehr akkuraten Spiel und einer beeindruckenden Körperbeherrschung. Mignon Mangel alias Ross Vita Mimikry gibt eine schön schräge Esoterik-Tante. Ihre Mimik und ihr Ausdruck sind sehr gut.</p>
<p>„Weg damit“ ist ein Rap, in dem das gesamte Ensemble zum Einsatz kommt. Insgesamt ist diese Szene etwas zu viel des Guten, aber der Einsatz der Cajon durch Erstsemester Kenny Cassel ist eine schöne Idee. Josefina die Colonia ist eine sehr energische Nonne, die von Mariele Jankowski mit „Mabel‘s Prayer“ aus „Fame“ nachdrücklich mit Leben erfüllt wird. Julia Braun hingegen hat ihre Stärken eher im Schauspiel. Als sexsüchtige Pilotin strotzt sie nur so vor Energie und ihre frechen Sprüche kommen bei den Zuschauern sehr gut an.</p>
<p>Marion Gutierrez überzeugt als Operndiva Mizzi Paralelle, auch wenn ihre klassische Stimmfärbung zum Thema Musical nicht so recht passt. Etwas verstörend ist Inés Zatonski mit Udo Lindenbergs „Säufermond“, aber ihre Performance hat dennoch etwas Fesselndes.</p>
<p>Etwas größere Rollen haben in der Musical-Collage Alina Stemmerich als Moderatorin Alegra Happy Soul sowie Léonard Schindler als ihr Kollege Dirty Lucy Lucifer. Beide werden unterstützt von ihren Assistenten Eva Maria Norma (Carla Peters) und Johnny Tonny Elvis (Dennis Johnson). Während Stemmerich und Johnson insbesondere gesanglich und schauspielerisch überzeugen (Stemmerich bspw. Mit „Arme Seelen in Not“ aus „Arielle“ und Johnson mit „Blue Skies“ aus „White Christmas“), beweisen Peters und Schindler in vielen kleineren Sequenzen ihre Wandlungsfähigkeit. Zudem hat Stemmerich auch drei der Songtexte selbst geschrieben, die im Laufe des Abends präsentiert werden.</p>
<p>Insgesamt wurde in dieser Musical-Collage ein großer Schwerpunkt auf den Tanz gelegt, der nicht allen Studierenden entgegenkommt. Doch durch die Schrulligkeit der Charaktere und die Unterschiedlichkeit der gewählten Songs haben alle die Möglichkeit mehrere Facetten zu zeigen und sich in Bereichen zu präsentieren, die ihnen mehr liegen.</p>
<p>Auch aus dem aktuellen Fünftsemester haben bereits einige Studierende Engagements, die sie direkt nach Abschluss ihrer Ausbildung an ein Stadttheater führen werden. Dies zeigt einmal mehr die hohe Qualität, mit der auf der Musical Arts Academy of the performing Arts Nachwuchsdarsteller ausgebildet werden.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <a title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/"><span style="color: #333399;">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</span></a></em></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Musical Arts Academy of the performing Arts, Mainz</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">14</span>. Dezember 2018</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> <span class="Bold">Sarah Steinemer, Mignon Mangel, Kenny Cassel, Julia Braun, Marion Gutierrez, Inés Zatonski, Alina Stemmerich, Carla Peters, Dennis Johnson, Léonard Schindler<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Andreas Liebisch</span></div>
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		<title>Ein hochkarätig besetzter, einzigartiger Liederzyklus rund um das Thema Aids und HIV</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Dec 2018 21:50:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Admiralspalast]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bill Russell]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Witzke]]></category>
		<category><![CDATA[Elegies for Angels Punks and Raging Queens]]></category>
		<category><![CDATA[Janet Hood]]></category>
		<category><![CDATA[Robin Kulisch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Janet Hood (Musik) und Bill Russell (Buch und Texte) haben in den 1980er Jahren das Stück „Elegies For Angels, Punks and Raging Queens“ geschrieben – zu einer Zeit da Aids und HIV die Schlagzeilen beherrschten, da die Viruserkrankung immer mehr (auch prominente) Menschen befiel und keine Heilung in Sicht war. HIV ist nach wie vor ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Janet Hood (Musik) und Bill Russell (Buch und Texte) haben in den 1980er Jahren das Stück „Elegies For Angels, Punks and Raging Queens“ geschrieben – zu einer Zeit da Aids und HIV die Schlagzeilen beherrschten, da die Viruserkrankung immer mehr (auch prominente) Menschen befiel und keine Heilung in Sicht war. HIV ist nach wie vor nicht heilbar, aber heutzutage kann man mit entsprechender Medikation ein ganz normales Leben führen und überträgt das Virus auch nicht mehr an seine Mitmenschen. Das macht HIV aber nicht weniger gefährlich. An sich ist und bleibt es eine tödliche Viruserkrankung.</p>
<p>In den 1980er Jahren war Aids noch als reine „Schwulenerkrankung“ verschrien. Heute weiß man, dass jeder Mensch auf unserem Planten diese Erkrankung bekommen kann. Das mit dieser Krankheit verbundene Stigma ist bis heute existent, obwohl man meinen mag, dass AIDS ein inzwischen abgeschlossenes Kapitel in unseren Geschichtsbüchern ist. Doch auch heute noch erkranken jährlich 1.000 Menschen allein in Deutschland an Aids. Das Ziel der Deutschen Aids Hilfe ist es, <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="https://kein-aids-fuer-alle.de/">bis 2020 keine Neuerkrankungen</a></span> mehr zu verzeichnen. Dabei helfen auch solche Abende wie dieses besondere Konzert im Berliner Admiralspalast am 10. Dezember 2018. Denn nur, wenn wir weiter darüber reden, können wir auch aktiv dabei helfen, das Virus zu bekämpfen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2402 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies8-261x400.jpg" alt="" width="161" height="247" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies8-261x400.jpg 261w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies8-768x1179.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies8-667x1024.jpg 667w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies8.jpg 992w" sizes="auto, (max-width: 161px) 100vw, 161px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2409 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies1-397x400.jpg" alt="" width="245" height="247" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies1-397x400.jpg 397w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies1-150x150.jpg 150w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies1.jpg 460w" sizes="auto, (max-width: 245px) 100vw, 245px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2405 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies5-328x400.jpg" alt="" width="202" height="246" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies5-328x400.jpg 328w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies5-768x936.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies5-841x1024.jpg 841w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies5.jpg 1022w" sizes="auto, (max-width: 202px) 100vw, 202px" /></p>
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<p>Inspiriert wurde das Stück vom Aids Memorial Quilt, welcher Hinterbliebenen die Möglichkeit gibt, mit einem kreativen Stück Handwerkskunst der Verstorbenen zu gedenken. Als Aids vor gut 30 Jahren in das kollektive Bewusstsein rückte, erhielten viele Opfer keine angemessene Beerdigung. Inzwischen zählt dieses Mosaik an Erinnerungen mehr als 44.000 Einzelteile und wächst immer noch weiter.</p>
<p>Robin Kulisch und Daniel Witzke haben sich der 30 Monologe und 10 Songs angenommen. Witzke hatte das Stück schon <a href="http://www.musicals-online.com/?p=1722"><span style="color: #333399;">2007 im Hamburger Schmidt Theater</span></a> in einer deutschen Fassung auf die Bühne gebracht, doch für die <a href="https://www.facebook.com/pg/elegiesmusical/photos/?tab=album&amp;album_id=260698191266525"><span style="color: #333399;">Berliner Aufführung</span></a> wurde alle Songtexte und Monologe noch einmal bearbeitet, um ein einheitliches Komplettpaket zu schaffen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2401 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies9-344x400.jpg" alt="" width="258" height="300" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies9-344x400.jpg 344w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies9-768x894.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies9-880x1024.jpg 880w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies9.jpg 1011w" sizes="auto, (max-width: 258px) 100vw, 258px" />Wie die beiden Produzenten in der kurzen Einleitung erzählen, war der Abend zunächst eher kleiner geplant, doch es sprach sich in der Musicalszene sehr schnell herum und immer mehr Künstler baten ihre Unterstützung an und wollten dabei sein. Am Ende bestand das Ensemble aus 57 Darstellern aus dem deutschsprachigen Raum sowie einem Chor der Universität der Künste (Berlin).</p>
<p>Philipp Gras und Anne Sophie Keckeis sorgen am Klavier und Cello für die stimmungsvollen musikalischen Rahmen. Ansonsten ist das Studio im Admiralspalast spartanisch ausgestattet und bleibt düster, was den sehr persönlichen Geschichten, die an diesem Abend erzählt werden, noch mehr Nachdruck verleiht.</p>
<p>Den Auftakt macht Ana Milva Gomes mit einer sehr warmen, gefühlvollen Interpretation des Titelsongs. Thomas Wissmanns folgender Monolog ist begeisternd, mitfühlend und liebevoll zugleich, was die emotionale Bandbreite an diesem Abend andeutet. Dominik Hees ist Josh, der uns eindrücklich davon berichtet, wie sich das Zusammenleben zwischen ihm und seinen fünf Freunden durch Aids verändert hat. Seine überbordende Energie findet ein Ende im Quartett „Ich halt mich fest an Dir“, das von Volkan Baydar, Gino Emnes, Jana Stelley und Denise Jastraunig gesungen wird. Dass die Künstler nur diesen einen Tag für eine gemeinsame Probe hatten und ansonsten jeder für sich die Texte und Songs einstudiert hat, merkt man keine Sekunde.</p>
<p>Ein sehr knapp bekleideter Carsten Lepper nimmt uns mit in das Seelenleben von Nick: Vordergründig ein ruppiger, arroganter Yuppie; hinter dieser Fassade verbirgt sich jedoch ein zutiefst verletzter Junge. Das Publikum bekommt keine Zeit, das Gesehene zu verarbeiten, schon stehen Ethan Freeman und Chris Murray auf der Bühne und geben ein sehr spannendes Duett („Jetzt nicht mehr“) zum Besten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2406 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies4-343x400.jpg" alt="" width="257" height="300" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies4-343x400.jpg 343w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies4-768x895.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies4-879x1024.jpg 879w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies4.jpg 1155w" sizes="auto, (max-width: 257px) 100vw, 257px" />Doch hiermit ist der Spannungsbogen im ersten Akt noch nicht ausgereizt: Es folgt ein zu Tränen rührender, sehr intensiver Monolog von Iris Schumacher, die uns an der Geschichte von Rebecca teilhaben lässt, welche von ihrem Mann mit HIV infiziert wurde und ihre ungeborenen Kinder damit angesteckt hat. Das Studio bebt, wenn sich Iris Schumachers Trauer und Wut Bahn brechen. Ray (dargestellt von Arne Stephan) ist der nette Junge von nebenan, der aufgrund seiner Liebe zu Brian mit der Gesellschaft kollidiert. Patrick Stanke komplettiert diesen hochemotionalen Dreiklang mit „Und der Regen hört nicht auf“. Der Song allein berührt schon sehr, doch die Verbindung von sparsamer Musik, gefühlvollen Texten und Stankes warmer Stimme ist schlicht perfekt.</p>
<p>Alexander Soehnle hat es nicht leicht, diese Dramaturgie aufrecht zu erhalten, doch seine Geschichte vom Underdog Walter, der nach dem Ausbruch der Erkrankung in sein biederes Heimatdorf zurückkehrt und dort trotz aller schmerzhafter Erinnerungen mit offenen Armen empfangen wird, trifft mitten ins Herz.</p>
<p>Man wird emotional hin und hergeworfen. Das Finale des ersten Akts bildet „Celebrate“, in dem besonders Aisata Blackman gegenüber Jessica Kessler und Barbara Obermeier hervorsticht.</p>
<p>In der zweiten Hälfte sind es insbesondere Ulrich Allroggen und Leon van Leuwwenberg, die einen wachrütteln: Paul (Allroggen) steht zu seiner Krankheit, während Nat (Leuwwenberg) alles negiert und dagegen predigt. Doch die Leugnung der Realität hat auch Nat nicht vor dem Aids-Tod bewahrt. Auch die erfolgreiche Businessfrau Claudia (beeindruckend gespielt von Franziska Becker) schüttet uns ihr Herz aus und dankt ihrer Assistentin (Maya Hakvoort), die ihrer Hilflosigkeit gegenüber Aids mit dem Song „Ich weiß Dir nicht zu helfen“ auf sehr berührende Art Ausdruck verleiht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2404 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies6-400x338.jpg" alt="" width="301" height="254" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies6-400x338.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies6-768x648.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies6-1024x865.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies6.jpg 1150w" sizes="auto, (max-width: 301px) 100vw, 301px" />Dass Lachen Balsam für die Seele ist, beweist die Drag Queen Jurassica Parker, der es gelingt, dem Publikum das vielfach im Hals steckenbleibende Lachen zu entlocken. Die Energie, mit der Reina Lemnitz ihrer Rolle Helen Ausdruck verleiht, holt einen sofort wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Monika Julia Freeman als durchgeknallte Shopping Queen leitet über zu dem gemeinsamen Song „Alles Geld der Welt“ mit Bettina Meske und Brigitte Oelke, der ganz klar von Meske und Oelke dominiert wird. Die beiden Ladies sind der Inbegriff von Bühnenpräsenz!</p>
<p>Kathi Damerows Monolog als Alma, die ihrem Mann für das „Geschenk“ nach dem Fremdgehen dankt, während sie ihr Geschäft auf der Toilette verrichtet, ist sehr kreativ und lustig, aber dennoch nicht weniger ergreifend.</p>
<p>Zum Schluss zieht uns noch einmal Thomas Wissmann in seinen Bann, bevor Armin Kahl als Miles seinen Gedanken über das Gehen und Loslassen nachhängt. „Ich lass Dich gehen“ (Leadgesang: Serkan Kaya) rundet dieses Zyklus aus Liedern und Monologen ab.</p>
<p>Während des Abends haben die Künstler nach und nach auf der kleinen Tribüne platzgenommen und ihren Kollegen im Rampenlicht teilweise selbst mit Gänsehaut und Tränen in den Augen zugesehen. In den Finalsong stimmen alle ein, das Publikum wird zum Mitklatschen animiert und die Anspannung auf allen Seiten löst sich sichtlich.</p>
<p>„<span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.elegies.de">Elegies</a></span>“ ist kein Musical über Aids. Das Stück drückt auch nicht banal auf die Tränendrüse. Vielmehr berührt jeder der 40 Monologe auf seine ganz eigene Weise – einige unfreiwillig komisch, andere sehr frustriert, verleugnet, mitleidsvoll oder aggressiv. Dass hier die Geschichten von 40 Aids-Opfern erzählt werden, ist immer präsent.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2408 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies2-400x328.jpg" alt="" width="276" height="227" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies2-400x328.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies2-768x630.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies2-1024x840.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies2.jpg 1098w" sizes="auto, (max-width: 276px) 100vw, 276px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2407 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies3-349x400.jpg" alt="" width="198" height="227" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies3-349x400.jpg 349w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies3-768x881.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies3.jpg 815w" sizes="auto, (max-width: 198px) 100vw, 198px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2403 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies7-319x400.jpg" alt="" width="180" height="226" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies7-319x400.jpg 319w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies7-768x963.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies7-817x1024.jpg 817w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/Elegies7.jpg 935w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" /></p>
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<p>Autor Bill Russell war an diesem Tag in Berlin selbst mit dabei und wirkt sehr ehrfurchtsvoll beim Anblick dessen, was Robin Kulisch und Daniel Witzke hier geschaffen haben. Diese dankbare Haltung zeigt sich auch bei vielen Zuschauern und so manch einer wünscht sich die Wiederholung dieses Abends – gern auch mit einem kleineren Ensemble.</p>
<p>Aids ist nicht verschwunden, bloß weil es in den Medien keine Rolle mehr spielt. Reden wir darüber und sorgen so dafür, dass das Bewusstsein für diese Viruserkrankung wach bleibt.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Studio im Admiralspalast, Berlin</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Premiere:</strong> 10. Dezember 2018</span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Übersetzung:</span></strong> Daniel Witzke / Robin Kulisch<br />
</span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> <span class=" _2iem" role="heading" aria-level="4">Carolin Weinkopf Photography</span><br />
</span></div>
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		<title>Mit viel Wortwitz und coolem Rock wird das Publikum vortrefflich unterhalten</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/mit-viel-wortwitz-und-coolem-rock-wird-das-publikum-vortrefflich-unterhalten/</link>
		
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 18:52:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Admiralspalast]]></category>
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		<category><![CDATA[Jodie Steele]]></category>
		<category><![CDATA[Lucas Rush]]></category>
		<category><![CDATA[Luke Walsh]]></category>
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		<category><![CDATA[Rock of Ages]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Dezember 2018 schickte BB Promotion die UK Tour von Chris D&#8217;Arienzos Rockmusical auf Stippvisite nach Berlin. Nur sechs Tage hatten die Zuschauer Zeit, sich die hierzulande insbesondere durch den namhaft besetzten Hollywood-Film (2012) bekannte Geschichte von Drew und Sherrie, Lonny und Dennis und natürlich Stacee Jaxx als Bühnenspektakel anzusehen. Entsprechend hoch waren die Erwartungen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Dezember 2018 schickte BB Promotion die UK Tour von Chris D&#8217;Arienzos Rockmusical auf Stippvisite nach Berlin. Nur sechs Tage hatten die Zuschauer Zeit, sich die hierzulande insbesondere durch den namhaft besetzten Hollywood-Film (2012) bekannte Geschichte von Drew und Sherrie, Lonny und Dennis und natürlich Stacee Jaxx als Bühnenspektakel anzusehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2478 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/04/rock-of-ages-foto-02-credit-richard-davenport-400x225.jpg" alt="" width="400" height="225" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/04/rock-of-ages-foto-02-credit-richard-davenport-400x225.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/04/rock-of-ages-foto-02-credit-richard-davenport.jpg 624w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Entsprechend hoch waren die Erwartungen des Publikums – wenn auch nicht an die Story, so doch zumindest an die Musik –, aber schon die ersten Töne der Ouvertüre sorgten für begeistertes Mitklatschen und Mitjohlen. Natürlich sind Hits von Quiet Riot, David Lee Roth, Poison, Starship, Whitesnake oder Foreigner schon fast Selbstläufer, doch auch die muss man erstmal sauber über die Rampe bringen.</p>
<p>Ethan Popp hat die bekannten Songs sehr geschmeidig für die kleine Tourband arrangiert und bereitet damit den perfekten Boden. Das Ensemble (mehrheitlich die Erstbesetzung der 10th Anniversary UK Tour), allen voran Lucas Rush als „Erzähler“ Lonny, sprüht vor Energie und holt das Publikum punktgenau ab.</p>
<p>Rush ist frech, spart nicht an schlüpfrig-süffisanten Kommentaren und interagiert ganz lässig mit dem gemeinhin eher als träge geltenden deutschen Publikum. Die englischen Dialoge stören den Genuss nicht, im Gegenteil – die Zuschauer honorieren seine Moderation mit viel Applaus. Diese Authentizität ist einfach ansteckend!</p>
<p>Im Laufe des Abends entdeckt man viele Unterschiede zum Film von 2012, der von den Darstellern scherzhaft auch als „crap“ bezeichnet wird. Die Charaktere haben zumindest teilweise mehr Tiefgang, einige sind einfach nur schräger. Dem abgehalfterten Stacee Jaxx kommt in der Bühnenversion fast nur eine Nebenrolle zu. Sam Ferriday spielt Jaxx gut und rollenkonform eher abstoßend als anziehend. Gesanglich kommt er mit den Rocksongs jedoch nicht so richtig zu recht, dafür ist er stimmlich zu sehr im Musicalfach verhaftet.</p>
<p>Da sind Cameron Blakely als Clubbesitzer Dennis und Rush als Lonny schon ganz andere Kaliber. Die beiden geben nicht nur ein süßes Paar ab und werfen sich die Bälle nur so zu. Ihr gemeinsamer Tanz („Can’t fight this feeling“) ist auch gefühlvoll und komisch zugleich.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2476 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/04/rock-of-ages-foto-10-credit-richard-davenport-400x225.jpg" alt="" width="400" height="225" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/04/rock-of-ages-foto-10-credit-richard-davenport-400x225.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/04/rock-of-ages-foto-10-credit-richard-davenport.jpg 624w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Regie mit Augenzwinkern – das ist es, was Nick Winston mit seiner Inszenierung exzellent gelungen ist. Die Darsteller übernehmen ihre Rollen glaubhaft, aber sie brechen immer wieder durch Interaktion mit dem Publikum oder entsprechende Kommentare aus ihrem Korsett aus. Das ist abwechslungsreich und durchaus unterhaltsam.</p>
<p>Sehr stimmig sind ebenfalls Bühnenbild und Kostüme (beides Morgan Large), die in ihrer effizienten Ausarbeitung genau ins Schwarze treffen. Die meisten Kostümwechsel haben naturgemäß die Damen. Da bildet auch Jodie Steele als Sherrie keine Ausnahme. Mal in extrem knappen Hotpants, mal in sexy Lingerie an einer Stange tanzend, verdreht sie den Männern den Kopf. Auch Drew (gespielt von Luke Walsh) kann dem aufblühenden Landmädel nicht widerstehen. Die beiden sind ein hübsches Paar und harmonieren auch gesanglich, wobei man sagen muss, dass Walsh die eindeutig passendere Rockstimme hat und diese auch sehr treffsicher zu nutzen weiß („I wanna rock“).</p>
<p>Lustige Sidekicks sind die Demonstrantin Justice, die von der grauen Maus im Bürgermeister-Büro zur extrovertierten, in einem Regenbogen-Onesie für den Mann ihres Herzens einstehende Siegerin wird. Besagter Angebeteter von Justice ist Franz, der Sohn des skrupellosen Immobilienhais Hertz. Man fragt sich die ganze Show, ob er nun schwul ist oder nicht. Gestik und Kleidungsstil entsprechen jedem gängigen Klischee und als er am Ende zu seiner Justice findet, ist man sich nicht ganz so sicher, ob das wirklich passt. Als er jedoch sagt, dass er nicht schwul sei, sondern deutsch, johlt das Publikum vor Lachen. Tori Allen-Martin und Andrew Carthy haben sichtlich Spaß an ihren leicht exzentrischen Charakteren. Schade, dass beide kaum Gelegenheit haben, auch zu zeigen, was stimmlich in ihnen steckt.</p>
<p>Die Choreographien sind schwungvoll, rockig und durchaus passend, wenn auch nicht außergewöhnlich. Nick Winston verantwortet auch diese. Leider schleichen sich aber viele Unsauberkeiten ein, über die auch die knappen Kostüme und die druckvolle Musik nicht hinwegtäuschen.</p>
<p>Dass diese Show schon 13 Jahre auf dem Buckel hat, merkt man kaum. Sie wirkt immer noch frisch und jung, was aber auch an den zeitlosen Rock-Hits liegt. Spätestens beim Finale („Don’t stop believin‘“) hält es niemanden mehr auf den Sitzen. Das Publikum feiert ein Ensemble, das sehr gut abgeliefert hat und eine Show, die ohne komplizierte Handlung auskommt. Das nennt man dann wohl eine erfolgreiche Compilation-Show!</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <a title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/"><span style="color: #000080;"><span style="color: #333399;">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</span></span></a></em></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Admiralspalast, Berlin</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 8. Dezember 2018<br />
</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong><span class="ce-uploads-description">Lucas Rush, Cameron Blakely, Luke Walsh, Jodie Steele, Sam Ferriday, Tori Allen-Martin, Andrew Carthy</span></span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Arrangements:</span></strong> Nick Winston / Ethan Popp</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Richard Davenport<br />
</span></div>
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		<title>Diese Hit-Show zündet leider so gar nicht</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/diese-hit-show-zuendet-leider-so-gar-nicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Dec 2018 22:42:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Melcher]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Julia Rogers]]></category>
		<category><![CDATA[April van Amelsvoort]]></category>
		<category><![CDATA[Bat out of Hell]]></category>
		<category><![CDATA[Jim Steinman]]></category>
		<category><![CDATA[Metronom Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Oberhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Robin Reitsma]]></category>
		<category><![CDATA[Tom van der Ven]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In London sorgt Jim Steinmans Hit-Show mit den Songs von Meat Loaf sein eineinhalb Jahren (mit Unterbrechungen) für ein volles Haus. Seit November 2018 hat auch Deutschland im Metronom Theater in Oberhausen seine eigene Produktion dieses Rock-Musicals, doch schon wenige Wochen nach der Premiere muss man feststellen, dass entweder das Publikum so eine Show nicht ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In London sorgt Jim Steinmans Hit-Show mit den Songs von Meat Loaf sein eineinhalb Jahren (mit Unterbrechungen) für ein volles Haus. Seit November 2018 hat auch Deutschland im Metronom Theater in Oberhausen seine eigene Produktion dieses Rock-Musicals, doch schon wenige Wochen nach der Premiere muss man feststellen, dass entweder das Publikum so eine Show nicht sehen möchte oder aber die Ticketpreise seitens der Stage Entertainment einmal mehr zu hoch angesetzt wurden. Denn eine Auslastung von 25-30 % auf einem Samstagabend keine vier Wochen nach der Premiere ist eher traurig.</p>
<p>Dabei hat die Show durchaus Potential, denn ein futuristisches Setting, kantige Charaktere und mehrere parallele Handlungsstränge erlauben es vielen Zuschauern, sich irgendwo im Laufe des Abends mit einer der handelnden Figuren zu identifizieren.</p>
<p>Natürlich erinnern die gegen das Establishment aufbegehrenden „Loser“ sowohl von ihrem Wohnort (einer Art Schrottplatz im U-Bahn-Tunnel-System) als auch vom groben Plot her nicht nur flüchtig an die Rebellen aus „We Will Rock you“. Während aber „WWRY“ seit vielen Jahren stationär bzw. auf Tour sehr erfolgreich ist, wäre ich überrascht, wenn „Bat out of Hell“ eine ähnliche Karriere beschieden ist.</p>
<p>Eine Gemeinsamkeit der beiden Shows ist Alex Melcher: In der Deutschlandpremiere von „WWRY“ begeisterte er als aufmüpfiger Galileo, in „Bat out of Hell“ wechselt er die Seiten und spielt den erfolgbesessenen, rücksichtslosen Falco, der mit seinem Weltunternehmen alle um sich herum unterdrückt. Auch seine Frau und Tochter macht er mit Medikamenten gefügig und / oder hält sie an einer sehr kurzen Leine.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2395 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/booh_obe_szenenmotiv_prio-3_sloane-und-falco_1080x608-400x225.jpg" alt="" width="400" height="225" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/booh_obe_szenenmotiv_prio-3_sloane-und-falco_1080x608-400x225.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/booh_obe_szenenmotiv_prio-3_sloane-und-falco_1080x608-768x432.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/booh_obe_szenenmotiv_prio-3_sloane-und-falco_1080x608.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Das was folgt, ist vorhersehbar: Falcos Tochter Raven entdeckt, dass ihre Eltern sie von der realen Welt ferngehalten haben, begehrt dagegen auf, findet einen Weg zu den „Losern“, verliebt sich in deren Anführer Strat, kämpft mit ihm gegen ihren Vater, muss erleben, wie Strat von Falco fast umgebracht wird, aber am Ende löst sich alles in Wohlgefallen auf und es gibt ein Happy End für Raven und Strat. Nebenbei finden auch Ravens Eltern wieder zueinander, die sich im Laufe der Jahre weit auseinandergelebt hatten, und Falco kehrt nach einem beherzten Sprung ins kühle Nass wieder zu seiner Sloane zurück.</p>
<p>Optisch macht die Show richtig viel her. Die cleveren Kulissen (Jon Bausor) und verschiedenen Spielebenen sowie der Einsatz von Feuereffekten, Laser, Video (Finn Ross) und ausgeklügelter Lichttechnik (Patrick Woodroffe) machen viel Spaß.</p>
<p>Jay Steib (Regie) und Emma Portner (Choreographien) machen einen ebenso guten Job wie die Live-Band (Musikalischer Supervisor Michael Reed), aber die Show leidet unter dem schwachen Buch (deutsche Übersetzung: Roland Schimmelpfennig) und den argen Verständnisschwierigkeiten der holländischen Hauptdarsteller, die sich mit den deutschen Songtexten von Frank Ramond sichtlich abmühen. Auch, dass die 16 Tänzer die Choreographien alles andere als synchron und sauber tanzen, trübt das Vergnügen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2391 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/booh_obe_szenenmotiv_prio-1_ensemble-und-strat_1080x608-400x225.jpg" alt="" width="400" height="225" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/booh_obe_szenenmotiv_prio-1_ensemble-und-strat_1080x608-400x225.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/booh_obe_szenenmotiv_prio-1_ensemble-und-strat_1080x608-768x432.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/booh_obe_szenenmotiv_prio-1_ensemble-und-strat_1080x608.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Robin Reitsma und April van Amelsvoort geben das junge Liebespaar Strat und Raven. Sie spielen mit einer schönen Energie, sind aggressiv, wenn es passt, und zeigen Gefühle, wo man sie erwartet. Beide haben ihren eigenen Kopf und zeigen auch stimmlich, dass sie nicht ohne Grund die Hautrollen bekommen haben.</p>
<p>Das Elternpaar wird von Alex Melcher und in der besuchten Vorstellung Anna Julia Rogers (ansonsten Willemijn Verkaijk) gespielt. Zwischen den beiden sprühen die Funken – wahlweise vor Verärgerung oder vor Leidenschaft. Sie ergänzen einander gut und ihr intensives Spiel und Gesang begeistern.</p>
<p>Zu erwähnen ist noch Tom van der Ven als Tink, der zwischen seiner Liebe zu Strat, der Eifersucht auf Raven und dem Drang mit den „Großen“ mithalten zu wollen, hin und hergerissen ist. Er spielt sehr nachdrücklich und man hat unweigerlich Mitleid mit ihm.</p>
<p>Was im internationalen Kontext aufgrund der mangelnden Bekanntheit von „Tanz der Vampire“ sicherlich unproblematisch ist, fällt im deutschsprachigen Raum sehr stark ins Gewicht: Mehrfach hat Steinman bei sich selbst geklaut und Stücke wie „Was ist schon dabei“ oder andere Songelemente aus „Tanz der Vampire“ in „Bat out of Hell“ eingebaut. Besonders schräg wird es dann, wenn die Sträflinge zur im Musicalbereich mehr als nur vage bekannten Melodie von „Unstillbare Gier“ anfangen ihr Leid zu klagen. Man hat den eigentlichen Kontext diese Melodie so stark im Kopf, dass sich die neue Szene hierzu einfach nicht fügen möchte.</p>
<p>Was von dieser als „Rock-Spektakel“ beworbenen Show bleibt, ist eine Story, die nur mit viel Mühe funktioniert und Meat Loafs Hits, die &#8211; leider auch aufgrund der schlechten Tontechnik &#8211; schlichtweg nicht zünden wollen. Das fast leere Theater tut sein Übriges, um erst gar keine Stimmung aufkommen zu lassen. Schade.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Metronom Theater, Oberhausen</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 2. Dezember 2018</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong>Robin Reitsma, April van Amelsvoort, Alex Melcher, Anna Julia Rogers, Tom van der Ven</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> Jay Steib / Jim Steinman </span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Specular / Stage Entertainment<br />
</span></div>
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		<title>Wenige gute Kreativteam-Ansätze helfen nicht, die gesanglichen Mankos auszugleichen</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/wenige-gute-kreativteam-ansaetze-helfen-nicht-die-gesanglichen-mankos-auszugleichen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Nov 2018 22:08:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Jay Lerner]]></category>
		<category><![CDATA[Björn Breckheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Frederick Loewe]]></category>
		<category><![CDATA[Hessisches Staatstheater]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Birnbaum]]></category>
		<category><![CDATA[Mira Benser]]></category>
		<category><![CDATA[My Fair Lady]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Eric Laufenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Kraus]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesbaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Geschichte vom Blumenmädchen Eliza Doolittle, das durch eine Zufallsbegegnung zum gefeierten Star der Londoner Hautevolee wird, kennt jeder. In der deutschen Fassung parliert das schmutzige Bordsteingewächs meist in herrlich rotzigem Berlinerisch, um so akustisch deutlich von anderen Gesellschaftsschichten abgegrenzt werden zu können. Ihre beiden mehr oder weniger gönnerhaften Mentoren, Prof. Higgins und Oberst Pickering, ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschichte vom Blumenmädchen Eliza Doolittle, das durch eine Zufallsbegegnung zum gefeierten Star der Londoner Hautevolee wird, kennt jeder. In der deutschen Fassung parliert das schmutzige Bordsteingewächs meist in herrlich rotzigem Berlinerisch, um so akustisch deutlich von anderen Gesellschaftsschichten abgegrenzt werden zu können. Ihre beiden mehr oder weniger gönnerhaften Mentoren, Prof. Higgins und Oberst Pickering, sind elegante Staatsmänner, denen Elizas Vater Alfred P. Doolittle als klischeebeladener Müllkutscher gegenübersteht. Auch Freddy Eynsford-Hill, der sich schon beim ersten Treffen trotz oder gerade wegen ihrer burschikosen Art Hals über Kopf in Eliza verliebt, gehört mit zum Reigen der Hauptfiguren, anhand deren Charaktereigenschaften sich herrliche Studien zu zwischenmenschlichem Miteinander machen lassen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2341 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/11/9126_myfairlady_forster__95__kopie-267x400.jpg" alt="" width="267" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/11/9126_myfairlady_forster__95__kopie-267x400.jpg 267w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/11/9126_myfairlady_forster__95__kopie.jpg 334w" sizes="auto, (max-width: 267px) 100vw, 267px" />Natürlich stehen diese Protagonisten auch im Wiesbadener Staatstheater auf der Bühne, wo man sich diese Spielzeit für einen Klassiker der Musicalsparte entschieden hat. Doch das war es fast schon an Gemeinsamkeiten mit der Originalvorlage von Frederick Loewe und Alan Jay Lerner. Eine ausgeprägt schwache Personenregie und der hierzu im Widerspruch stehende Fokus auf Schauspiel anstelle von Gesang macht diese Inszenierung von Beka Savic im negativen Sinn bemerkenswert. Zumal diese „My Fair Lady“ im Programmheft als Oper angekündigt wird. Davon ist diese Produktion jedoch meilenweit entfernt!</p>
<p>Dabei fängt es so schön an. Das große Orchester unter der Leitung von Christoph Stiller spielt famos auf und bringt das Publikum schon bei der Ouvertüre in gute Stimmung, denn viele Melodien aus „My Fair Lady“ kennt man eben. Dass einige Theaterbesucher diese dann auch direkt deutlich hörbar mitsummen oder gar mitsingen, trägt einmal mehr der um sich greifenden Respektlosigkeit gegenüber Bühnenkünstlern und anderen Besuchern Rechnung. Ich möchte mich hieran nicht gewöhnen, obwohl dies fast schon Gang und Gäbe ist.</p>
<p>Auch das Bühnenbild – egal ob Covent Garden, Prof. Higgins Haus, Ascot oder die edle Aristokratenumgebung beim Ball – ist Bettina Neuhaus gut gelungen. Viele Details fallen auf und man hat Freude am Entdecken. Gleiches gilt für die geschmackvollen Kostüme und Kleider, die einzig beim Diplomatenball etwas aus dem Rahmen fallen, da Meerjungfrauenkleider schlichtweg nicht jeder Dame wirklich stehen. Genauso viel Liebe wie in die Kleider hat Claudia Jenatsch in die Kopfbedeckungen gesteckt, bei denen sie sich von der Vogelwelt hat inspirieren lassen. „Ascot“ ist natürlich in jeder „May Fair Lady“-Inszenierung die Paradeszene, bei der diese Ausstattungselemente am besten zur Geltung kommen.</p>
<p>Das Kreativteam hat den Künstlern auf der Bühne also einen durchaus gelungenen Boden bereitet, doch leider mag auf diesem Boden so gar nichts entstehen, was den Namen Musical verdient. Denn die Darsteller haben mit Ausnahme von Björn Breckheimer ihren Schwerpunkt im Schauspiel und selbst dieser ist bei vielen nur hintergründig ausgeprägt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2340 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/11/9126_myfairlady_forster__58__kopie-271x400.jpg" alt="" width="271" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/11/9126_myfairlady_forster__58__kopie-271x400.jpg 271w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/11/9126_myfairlady_forster__58__kopie.jpg 339w" sizes="auto, (max-width: 271px) 100vw, 271px" />Mira Benser kann als Eliza spielerisch durchaus überzeugen, auch wenn sie insgesamt zu wenig aufmüpfig und exzentrisch wirkt. Den Übergang von der Gossensprache zur gewählten Ausdrucksweise kann sie nicht trennscharf nachzeichnen. Zu oft spricht sie „hochdeutsch“ wenn sie „berlinern“ sollte, und nimmt der Figur dadurch an Strahlkraft. Auch wenn Benser sehr sympathisch rüberkommt, wirkt vieles aufgesetzt. Gesanglich hangelt sie sich am Sprechgesang entlang und trifft nur allzu oft die Töne nicht – gleich ob sie ausdrucksstark oder gefühlvoll singen soll (z. B. „Wunderscheeen“, „Es grünt so grün“).</p>
<p>Der gestrenge Prof Higgins wird von Uwe Eric Laufenberg gespielt, der aber leider so wenig akzentuiert spielt, dass man leicht den Eindruck gewinnen könnte, dass er überhaupt keine Freude an seiner Rolle hat, obgleich diese durchaus mehrere Facetten zu bieten hätte. Hinzu kommen an diesem Abend ungezählte Versprecher, die den vermeintlich souveränen Professor noch schwächer wirken lassen als Laufenberg ihn ohnehin anlegt. Auch Uwe Kraus als Oberst Pickering bleibt in dieser Inszenierung blass. Er spricht sehr leise und ist daher phasenweise kaum zu verstehen. Beide Herren eint, dass sie mit ihren wenigen Songs so ihre liebe Not haben und diese wie Fremdkörper für sie zu sein scheinen (u. a. das sehr langatmige „Lass ein Weib an Dich heran“).</p>
<p>Auch Michael Birnbaum als Alfred P. Doolittle kann gesanglich nicht überzeugen, doch holt er aus seiner zugegeben sehr dankbaren Rolle alles raus, was geht. Und so reißt er das Publikum mit seinen charmanten Gassenhauern mit.</p>
<p>Der einzige wirklich ausgebildete Sänger in diesem Ensemble ist augenscheinlich Björn Breckheimer, der vielleicht etwas zu alt scheint für den verliebten Freddy, aber sein „In der Straße wohnt sie“ sorgt für eine angenehme Entschädigung bei all den anderen schiefen Tönen.</p>
<p>Das gesanglich überzeugendste Gesamtpaket liefert der Chor ab. Mit diesem Pfund kann Albert Horne erfolgreich wuchern. Zeitweise sehnt man den Einsatz des Chores regelrecht herbei.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2343 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/11/9126_myfairlady_forster__176__kopie-355x400.jpg" alt="" width="240" height="270" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/11/9126_myfairlady_forster__176__kopie-355x400.jpg 355w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/11/9126_myfairlady_forster__176__kopie.jpg 444w" sizes="auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px" />Hinzu kommt, dass man geneigt ist zu denken, dass die meisten Probleme der mangelhaften Tontechnik zuzuschreiben sind. Doch wenn Schauspieler und Sänger außerhalb des Opernfachs unverstärkt ein großes Theater allein mit ihrer Stimme füllen sollen, bringt das nicht wenige verständlicherweise an ihre Grenzen. Ein Mikrofon konnte einzig bei Breckheimer ausgemacht werden. Die Gründe hierfür kennt sicherlich nur die Regisseurin.</p>
<p>Es ist bedauerlich, dass aus diesem Musicalklassiker eine so holprige Bühnenfassung gemacht wurde. Vermutlich würden sich die meisten Beteiligten in der schauspielerischen Vorlage („Pygmalion“) wohler fühlen als in einem Musical. Und das merkt man leider durchgehend.</p>
<p>Nach der erfolgreichen Inszenierung von „Jesus Christ Superstar“ in der vergangenen Spielzeit kann man sich nur wünschen, dass man am Staatstheater Wiesbaden für die Spielzeit 2019/2020 wieder etwas mehr Händchen bei der Spielplangestaltung hat.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Hessisches Staatstheater, Wiesbaden</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 2. November 2018</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong>Mira Benser, Björn Breckheimer, <span class="Bold">Michael Birnbaum</span>, Uwe Eric Laufenberg, Uwe Kraus</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> Beka Savic / Frederick Loewe</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Karl &amp; Monika Forster<br />
</span></div>
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