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	<title>2004-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Das „Rock Theatrical“ aus London erobert Deutschland</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Dec 2004 16:37:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2004]]></category>
		<category><![CDATA[Aley Melcher]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="Body">Die weltbekannten Melodien von Queen wurden vor drei Jahren von Ben Elton in eine futuristische Geschichte um das Fortbestehen der Kunstform „Musik“ verpackt. Seit der Weltpremiere in London im Mai 2002 haben mehr als 2 Millionen Besucher die Heldengeschichte von Galileo Figaro und seiner Scaramouche gesehen. Auch in Australien, Spanien, Russland und den USA (Las Vegas) erfreuen sich zahlreiche Zuschauer an dieser „Best of Queen“-Show. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis dieses Hitmusical nach Deutschland kommt.</p>
<p class="Body">Seit 12. Dezember 2004 rocken mehr als 30 Darsteller nun den Kölner Musical Dome. Es grenzt schon fast an ein Wunder, dass Michael Brenner schneller war im Lizenz-Sichern als die allgegenwärtige Stage Holding. So etwas nennt man dann wohl einen gekonnten Glücksgriff. Denn seitdem das Stück im blauen Zelt angelaufen ist, werden laut Geschäftsführer Brenner täglich 8.000-10.000 Tickets verkauft. Das ist ein Rekord, von dem der Hamburger Musical-Großkonzern trotz „Mamma Mia!“ und dem „König der Löwen“ nur träumen kann.</p>
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<div class="text-content style_External_669_1612">
<div class="style_2">
<p class="Body">Aber genug vom Geschäftlichen, kommen wir zum Kern des Stücks: Bei einem Musical mit Queen-Beteiligung ist klar, dass die Musik im Mittelpunkt steht und die Handlung nur Nebensache ist. Bei Ben Eltons Bühnenwerk geht es dann  um eine abstruse Geschichte, die sich in 300 Jahren zuträgt und von den Hauptfiguren Galileo Figaro, Scaramouche, Killer-Queen und Commander Khashoggi handelt. Die Namen kommen Ihnen bekannt vor? Kein Wunder, sie sind alle auf die ein oder andere Weise aus Texten der legendären Rockband Queen entnommen.</p>
<p class="Body">Schon bei den ersten Klängen der Ouvertüre weiß man genau, wo man sich befindet. Die Akustik im blauen Zelt ist einsame Spitze, so dass sofort Rockkonzert-Atmosphäre herrscht und das Publikum enthusiastisch mitklatscht, -tanzt und in einiger Fällen sogar mitsingt.</p>
<p class="Body">Im Mittelpunkt des Geschehens stehen die beiden Kontrahenten Killer Queen und Galileo. Beide kämpfen für ihre Sache (ohne sich je zu begegnen), nur dass diese sich nicht vereinbaren lassen. Killer Queen ist die Vorsitzende der in Sachen Musik einzig bestimmenden Institution, Globalsoft, die mit ihren Infiltrierungsmechanismen in alle Gesellschaftsbereiche vorgedrungen ist: Englisch wurde als „alte Sprache“ genauso verboten, wie aktives Musizieren. Musik kommt in Form von Elektropop nur noch in genau dosierten Portionen von Globalsoft. Freies Tanzen ist ebenso verpönt wie kreative Kleidungswahl: Die „Ga-Ga-Kids“ sehen alle gleich aus und bewegen sich absolut synchron zur angebotenen Musik.</p>
<p class="Body">Mit Brigitte Oelke wurde die perfekte Besetzung für die machtbesessene Killer Queen gefunden. Ihre einschüchternde Ausstrahlung und ihre raumgreifende Bühnenpräsenz machen deutlich, dass sie keinerlei Konkurrenz duldet. Sie Commander Khashoggi (Martin Berger) am Gängelband und gefällt sich sichtlich in der Rolle der Chefin. Nun lässt sich Berger alias Khashoggi allerdings sehr leicht herumkommandieren und hat der übermächtigen Oelke  gesanglich nichts entgegenzusetzen. Das große Duett des beiden („It’s A Kind Of Magic“) ist mit der Hubbühnenkonstruktion großartig inszeniert und macht deutlich, wer auf „Planet e.bay“ das Sagen hat. Beide zeigen – wenn auch nur ganz kurz – schwache Momente, wenn sie im zweiten Akt „Don’t Stop Me Now“ anklingen lassen.</p>
<p class="Body">Dem Machthaber-Paar stehen einige versprengte Bohemians gegenüber, deren Aktionen ohne Anführer jedoch wirkungslos verpuffen. Sprecher der Gruppe von Aussätzigen ist Dieter Bohlen (Harald Tauber). Ja, richtig verstanden.</p>
<p class="Body">Die Bohemians haben sich alle die Namen ihrer Idole gegeben und in der deutschen Fassung kommt dann eben so etwas wie Dieter Bohlen, Jeannette Biedermann oder Nena heraus. Diese inhaltlichen Plattitüden (andere nennen es ironischen Wortwitz) werden vor allem im 2. Akt sehr penetriert und sind dem musikalischen Genuss etwas abträglich. Die Frage, ob dieses von Jörg Ingwersen kreierte Bildzeitungs-Niveau in einem erfolgreichen West-End-Export erforderlich ist, muss jeder für sich selbst beantworten. Die breite Masse kann es entweder ausblenden oder sich daran erfreuen, so dass es den Gesamteindruck nachhaltig kaum schmälert.</p>
<p class="Body">Die deutschen Songtexte (vor allem im ersten Akt) von Wolfgang Adenberg sind das genaue Gegenteil der Dialoge: Sie passen sich den Melodien so gut an, dass es kaum einen Unterschied macht, ob deutsch oder englisch gesungen wird. An dieser Art zu adaptieren kann sich manch ein Musical-Übersetzer ein Beispiel nehmen.</p>
<p class="Body">Doch wieder zurück zum Bühnengeschehen: Die Bohemians kämpfen gegen die schier übermächtige Globalsoft für musikalische Freiheit. Galileo (Alex Melcher) und Scraramouche (Vera Bolten) geraten eher zufällig in die Gruppe als sie J. B. (David-Michael Johnson) und Ozzy (Michaela Kovarikova) auf einem Schrottplatz über den Weg laufen. Schon in dieser ersten gemeinsamen Szene zeigen die vier, dass sie echte Rockröhren haben und heizen die Stimmung im Zelt so richtig an.</p>
<p class="Body">Galileos „Gabe“, Textzeilen aus alten Queen-Songs zu hören, macht den eigentlich sehr schüchternen Naivling ungewollt zum Hoffnungsträger. Doch noch bevor es so richtig losgeht, greifen die „GaGa-Polizisten“ ein und brennen allen Bohemians das Gehirn weg. Lediglich Galileo und Scaramouche können sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Auf ihrer Suche nach „dem Zeichen“ begegnen sie Bap (James Sbano), einem alten Barkeeper, dem man seine vermeintliche Verschrobenheit gelassen hat. Doch hinter seiner schusseligen Fassade sind Erinnerungen an früher wach geblieben und so führt Bap die beiden jungen Leute nach London, den Ort des „Living Rock“. Dorthin, wo einst die Wembley Arena stand. Nur der wahre Held vermag das einzige auf Erden verbliebene Musikinstrument, „die mächtige Axt eines großartigen und langhaarigen Gitarren-Gottes“, zu entdecken.</p>
<p class="Body">
Nach einem Fehlstart, der durch Galileos Unentschlossenheit Vorschub bekommt, gelingt dies schließlich und in einer der beiden Torsäulen kommt Brian Mays Gitarre zum Vorschein.</p>
<p class="Body">Zufälligerweise kann die kleine Scaramouche damit sehr gut umgehen und improvisiert mit dem zutiefst eingeschüchterten Galileo „We Will Rock You“. Die Welt scheint vom Fluch der Killer-Queen und ihrer Globalsoft erlöst: Alle zuvor durch Stromstöße außer Gefecht gesetzte Bohemians finden ins aktive Leben zurück und eine Riesenparty beginnt, an deren Schluss die vom Publikum frenetisch eingeforderte „Bohemian Rhapsody“ steht.</p>
<p class="Body">Alex Melcher, der sich die Hauptrolle mit Serkan Kaya (Lucheni in „Elisabeth“, Wien) teilt, gibt einen hervorragenden Galileo: überzeugend schüchtern und zurückhaltend im zwischenmenschlichen Bereich, ausdrucksstark und kraftvoll im Gesang. Er versteht es, die beiden Herzen in der Brust von Galileo schlagen zu lassen. Zum Finale darf der rockende Musical-Darsteller (u. a. Lucheni in „Elisabeth“, Essen) so richtig aufdrehen und wird regelrecht zu einer „Rampensau“. Melchers Energie steckt jeden Zuschauer an und macht aus dem Zelt am Kölner Dom ein Partyzelt.</p>
<p class="Body">Vera Bolten wirkt in der Rolle der Scaramouche deutlich glaubhafter und sicherer als zuletzt als Eponine in „Les Misérables“ im Theater des Westens. Während ihre leicht quäkige Stimmfärbung Geschmackssache bleibt, spielt sich mit ihrer freakigen und frechen Art problemlos in die Herzen der Zuschauer. Sie wirbelt über die Bühne und behauptet jedem gegenüber ohne jeden Respekt ihren Standpunkt.</p>
<p class="Body">David-Michael Johnson (als J. B. alias Jeannette Biedermann) Michaela Kovarikova (Ozzy) geben auf der Bühne ein tolles Paar ab. Mit viel Sex-Appeal und ausgereiften Stimmen stellen die beiden ihr umfangreiches Können unter Beweis.</p>
<p class="Body">Die Mitarbeiter und kreativen Köpfe hinter der Bühne haben ganze Arbeit geleistet, um „We Will Rock You“ in Deutschland zu einem Erfolg zu machen. Moderne Videoprojektionen ergänzen größere Bühnenbauten und schaffen so eine Atmosphäre von hoch technisierter Zukunft oder dem Wohnraum der Aussätzigen des Systems. Die Kostüme sind mal verspielt und originell „zusammengeflickt“ wie beispielsweise bei den Bohemians. Aber auch die Kleidung der „anderen Seite“ kann sich sehen lassen: Brigitte Oelke wird in wunderbare Stoffe gehüllt, die die „Waffen einer Frau“ und ihre Dominanz als Herrscherin des „Planeten e.bay“ gleichermaßen unterstreichen. Und die synchronen, langweiligen Ga-Ga-Kids sind gar nicht so öde, wie es auf den ersten Blick erscheint. Hier hat sich die Kostümabteilung verschiedene originelle Ansätze ausgedacht, die nur durch kleine Details den Unterschied erkennen lassen.</p>
<p class="Body">Ein sonst häufig kaum beachtetes Moment des Musiktheaters steht in dieser Produktion im Mittelpunkt, selbst wenn man sie während der ganzen Show nicht ein einziges Mal sieht: Die sechsköpfige Band unter der Leitung von Ethan Popp spielt lupenreinen Rock in CD-Qualität. Damit huldigen sie gemeinsam der Arbeit einer der bekanntesten Rockband der Musikgeschichte. „We Will Rock You“ ist keine Freddie Mercury Gedenkshow, davon gibt es schon zu viele und keiner kommt an das Original heran. Nein, vielmehr ist das Musical, das unter der aktiven Mitarbeit von Brian May und Roger Taylor entstand, ein Fest für alle Queen-Fans, bei dem man aufgrund der ausgezeichneten Umsetzung in Köln eine Gänsehaut nach der anderen bekommt. Die CD zur Produktion erscheint in den nächsten Wochen und wird bei dieser ausnahmslos sehr guten Besetzung von Hauptrollen, Ensemble und Band ein musikalischer Hochgenuss werden.</p>
<p class="Body">Viele versuchen auf den Zug der Hitsong-Musicals aufzuspringen. Nur wenigen gelingt es. „We Will Rock You“ ist eines der positiven Erlebnisse dieser Gattung.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Musical Dome, Köln</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong>Premiere<span class="Bold">: </span></strong>12. Dezember 2004</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Vera Bolten, DMJ, Aley Melcher, Brigitte Oelke</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Ben Elton / Queen<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Hardy Müller</span></div>
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		<title>Kult hat einen Namen: Hossa!</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/kult-hat-einen-namen-hossa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Oct 2004 15:43:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2004]]></category>
		<category><![CDATA[Carolanne Wright]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Thannhäuser]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hossa]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Theater am Holstenwall]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die knallbunte Gute-Laune-Show von Frank Thannhäuser ist schon längst kein Geheimtipp mehr. Die Schlagerrevue der 70er Jahre lässt kein Klischee und keinen Hit aus. Das Publikum schwelgt abwechselnd in Erinnerungen („Weißt Du noch…?“) oder singt die Schlager (‚Aber bitte mit Sahne’) seiner unbeschwerten Jugend mit. Am 8. Oktober feierte die Kult-Show ihre Hamburger Wiederaufnahme in ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="id5" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_1141">
<div class="style_3">
<p class="Body">Die knallbunte Gute-Laune-Show von Frank Thannhäuser ist schon längst kein Geheimtipp mehr. Die Schlagerrevue der 70er Jahre lässt kein Klischee und keinen Hit aus. Das Publikum schwelgt abwechselnd in Erinnerungen („Weißt Du noch…?“) oder singt die Schlager (‚Aber bitte mit Sahne’) seiner unbeschwerten Jugend mit.</p>
<p class="Body">Am 8. Oktober feierte die Kult-Show ihre Hamburger Wiederaufnahme in dem erst kürzlich von Frank Thannhäuser übernommenen Royal Theater am Holstenwall. Genau wie das nur 400 m entfernte Imperial Theater, in dem seit eineinhalb Jahren sehr erfolgreich Krimistücke von Agatha Christie und Egdar Wallace aufgeführt werden, ist auch das Royal ein gemütliches kleines Theater, in dem sich die Gäste sofort wohl fühlen. Der violette Farbton an den Wänden wird in den Polstern der 250 Sitze wieder aufgenommen. Ein glitzernder Kronleuchter blinkt mit dem flitternden Vorhang um die Wette. Die Rahmenbedingungen konnten besser kaum sein.</p>
<p class="Body">Auch bei den Kostümen ist alles beim alten geblieben: Vom neongrellen Tanzanzug ‚Andreas’ mit abnehmbaren Federpuscheln über Hippie-Kostüme nach Woodstock-Vorbild bis hin zu den überschwänglich blumig gemusterten Polyesterkleidern der Damen und den karierten Hosen kombiniert mit gestreiften Hemden und Plateaustiefeletten der Herren ist alles zu sehen, was man mit dem „modischen Chic“ der 70er verbindet.</p>
<p class="Body">Bei der sechsköpfigen Besetzung griff Frank Thannhäuser ebenfalls auf Bewährtes zurück – und er tat sehr gut daran. Mit Susi Banzhaf, Steffi Görtemöller, Carolanne Wright, Luciano Di Gregorio und Sebastian Kraft stehen dem schauspielernden Regisseur Kollegen zur Seite, die schon im Imperial Theater in den unzähligen 70er Jahre-Charakteren zu sehen waren. Die Stuttgarter „Mamma Mia“-Rosie Iris Schumacher kam eigens zur Premiere nach Hamburg, um mit ihren ehemaligen Kollegen die Wiederaufnahme zu feiern – wenn auch etwas wehmütig vom Zuschauerraum aus und nicht direkt auf der Bühne. Wie bei der Imperial-Familie üblich waren noch weitere Kollegen aus diversen anderen Hausstücken überall im Publikum verteilt und sorgten für richtig Stimmung.</p>
<p class="Body">Luciano Di Gregorio eröffnete den Abend mit den bekannten Worten: „Es war einmal in einer Zeit, nicht lange vor der unseren, da trugen viele Menschen auf dem Planeten Erde freiwillig Polyesterhemden und Plateauschuhe. Sie ließen sich die Haare lang wachsen und schwangen die Hüften zu merkwürdigen Klängen – und irgendwie können wir sie bis heute nicht vergessen&#8230;“ Der ihm entgegen schallende Beifall machte deutlich, dass dem Premierenpublikum die Show nicht wirklich unbekannt war. Im Laufe des Abends stellte sich dann heraus, dass die meisten Gäste „Hossa“ schon das ein oder andere Mal gesehen hatten, jeden Satz, jeden Song und jeden Gag bereits im Vorwege kannten.</p>
<p class="Body">In über 20 Szenen wurde immer wieder Ausschnitte aus dem Leben von Horst (Frank Thannhäuser) und Gisela Hossa (Steffi Görtemöller) gezeigt. Duette des Ehepaares wie ‚Komm unter meine Decke’ oder ‚Tanze Samba mit mir’ wurden mit einer bestechenden Situationskomik präsentiert.</p>
<p class="Body">Imperial-‚Inventar’ Sebastian Kraft zeichnete auch für die Wiederaufnahme-Choreographie verantwortlich und überzeugte sowohl als pubertierender ‚Rolf aus Pinneberg’ als auch als unbeliebter Heino, der sich von den diversen Attentaten seiner Sangeskollegen immer wieder erholte. Unschlagbar komisch gab sich Susi Banzhaf: Sei es nun als komplett unterbelichtete Angelika Kaluppke oder als Schlagersternchen Michelle. Als TV-Ansagerin kündigt sie eine mehrteilige englische Serie an und verliert sich nach bester Evelyn-Hamann-Manier in einem großartigen Monolog zwischen englischer und deutscher Sprache, was bei vielen Premierengästen zu Lachmuskelkrämpfen führte.</p>
<p class="Body">Luciano Di Gregorio begibt sich als Moderator auf eine Gratwanderung zwischen souveräner Schilderung der bekannten Entgleisungen wie Pril-Blumen und extrem albernen Nummern wie „Verliebt in den Lehrer“. Diese beiden so unterschiedlichen Charakterzüge beherrscht er bis in kleinste Detail.</p>
<p class="Body">Da es ganz sicher inszenatorisch nicht zu leisten wäre, jeden einzelnen der 50 verarbeiteten 70er Schlager komplett zu präsentieren, gibt es mehrere Medleys, die die Vielseitigkeit der Darsteller und die Absonderlichkeiten der 70er Jahre hervorheben: In rasender Geschwindigkeit werden beispielsweise die Grand Prix-Entscheidungen von 1970 bis 1979 vorgestellt. Und die „Kinderstunde“ ist dann endlich auch etwas für die Jüngeren im Publikum, die den 70er-Kult am eigenen Leib nicht erfahren haben: Luciano Di Gregorio als Willi, der seine ‚Biene Maja’ sucht, Steffi Görtemöller und Susi Banzhaf als Gitti &amp; Erika, die ‚Heidi’ rufen und Sebastian Kraft als ‚Vicky, der Wikinger’ geben nur einen kleinen, mega-witzigen Einblick in die heldenhaften Ideen der TV-Macher in den 70ern.</p>
<p class="Body">Das schönste Duett des Abends kommt von Carolanne Wright und Sebastian Kraft, die mit „18 Jahr“ und „Es war Sommer“ zunächst einzeln, dann gemeinsam die doch recht unterschiedlichen Sichtweisen von Männlein und Weiblein zum Thema Sex mit älteren Partnern zum Besten geben.</p>
<p class="Body">Jede einzelne Nummer wäre erwähnenswert und ist durch Frank Thannhäusers bewährte Regiearbeit sehr speziell. Logisch, dass die ein oder andere Szene aus Platzgründen hier nicht genannt werden kann. Da bleibt nur eine Lösung: Karte kaufen und rein ins Vergnügen. Denn „Hossa“ ist eben nicht nur etwas für Schlagerfans.</p>
<p class="Body">Oder um es mit den Worten von Regisseur, Theaterbetreiber und Schauspieler-Sänger Frank Thannhäuser zu sagen: „<span class="style_4">Wenn man mal wieder einen Abend zwischen Dalli-Klick und Grand Prix, zwischen Dr. Sommer und Schulmädchenreport, Sonntagsfahrverbot, Starparade, Spanien-Urlaub und Flower Power verbringen möchte, dann sollte man sich in sein Polyesterhemd werfen und die Plateauschuhe hervorkramen..</span>.“</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in Da Capo</em></p>
</div>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater am Holstenwall, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>8. Oktober 2004</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Sebastian Kraft, Carolanne Wright</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> <span class="Bold">Frank Thannhäuser<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Imperial Theater Hamburg<br />
</span></p>
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		<title>15 Pinkel-Pausen von Lübeck nach St. Tropez</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/15-pinkel-pausen-von-luebeck-nach-st-tropez/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Sep 2004 15:56:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2004]]></category>
		<category><![CDATA[Großes Theater]]></category>
		<category><![CDATA[La Cage aux Folles]]></category>
		<category><![CDATA[Lübeck]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Luxem]]></category>
		<category><![CDATA[Steffen Kubach]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Geschichte von Albert (alias Albin alias Zaza), seinem Partner Georges und dessen Sohn Jean-Michel, der sich in die Tochter eines stockkonservativen Moralisten verliebt, ist spätestens seit der entstaubten Hollywood-Verfilmung „The Birdcage“ (mit Nathan Lane als Albert und Robin Williams als George) einem breiten Publikum bekannt. Doch die Bühnenfassung von Harvey Fierstein und Jerry Herman ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_2">
<p class="Body">Die Geschichte von Albert (alias Albin alias Zaza), seinem Partner Georges und dessen Sohn Jean-Michel, der sich in die Tochter eines stockkonservativen Moralisten verliebt, ist spätestens seit der entstaubten Hollywood-Verfilmung „The Birdcage“ (mit Nathan Lane als Albert und Robin Williams als George) einem breiten Publikum bekannt. Doch die Bühnenfassung von Harvey Fierstein und Jerry Herman kennen viel zu wenige.</p>
<p class="Body">Nicht erst seit der gelungenen „My Fair Lady“-Inszenierung der vergangenen Spielzeit wissen die Gäste des Theater Lübeck, dass sie von den dortigen Musiktheater-Produktionen &#8211; sowohl vom Ensemble als auch von Regisseur Thomas Mittmann &#8211; eine hohe Qualität erwarten dürfen. Und so verwundert es nicht wirklich, dass die Gratwanderung zwischen Travestie-Komödie und den doch ernsteren Untertönen im Leben eines homosexuellen (Eltern-)Paares ausgezeichnet gemeistert wird.</p>
<p class="Body">Georges leitet einen berühmten Travestie-Club in St. Tropez, in dem sein Partner Albert als Zaza mit allem divenhaften Charme der Star jeder Show ist. Steffen Kubach gibt einen wunderbar überempfindlichen Albert und auch wenn seine maskuline Statur dies nicht wirklich vermuten lässt, gibt er in Pumps und Kleidern eine richtig gute Figur ab.</p>
<p class="Body">Doch optisch stehlen die 10 ‚Cagelles’, allen voran Martin Hirner als Mercedes, jedem anderen auf der Bühne die Schau: Ihre schier endlos langen Beine stecken in High-Heels und die Sicherheit, mit der sich die zehn Tänzer über die Bühne bewegen, versetzt so manche Dame im Publikum in Erstaunen. Ihre Szenen zeigen die gut durchdachte Choreographie von Pascale Chevroton bis ins kleinste Detail.</p>
<p class="Body">Rainer Luxem hat seine liebe Müh als Conferencier Georges die Allüren „seines“ Stars zu ertragen. Zudem hat er in Steffen Kubach einen Partner, der ihm gesanglich haushoch überlegen ist. Doch durch sein sympathisches Spiel zwischen Verzweiflung, tiefer Liebe zu Albin und fürsorgendem Vater für Jean-Michel macht er dieses kleine Manko absolut wieder wett.</p>
<p class="Body">Der ehemalige &#8222;Starlight Express&#8220;-Darsteller Laurent N’Diaye hat seine Rollschuhe an den Nagel gehängt und stöckelt stattdessen in halsbrecherisch hohen Lackpumps und Supermini über die Bühne. Er gibt immer wieder lautstark zu verstehen, dass er viel lieber die Zofe Claudine wäre als der Diener Jacob, doch trotz seines durchdringenden Jaulens bleibt sein verrücktes Lachen im Ohr, dass immer wieder ansteckend auf das Publikum wirkt – nicht zuletzt sicherlich auch deshalb, weil vor allem mit seiner Rolle zahllose Klischees über Homosexuelle bedient werden.</p>
<p class="Body">Jean-Michael-Darsteller Alexander Gronen ist fast ein wenig zu jungenhaft, obgleich er seinen Part als liebestrunkener Sohn eines gleichgeschlechtlichen Paares, der wegen seiner konservativen Schwiegereltern in arge Bedrängnis kommt, sehr überzeugend spielt.</p>
<p class="Body">Von den verbleibenden Protagonisten bleibt lediglich Katharina Schutza im Gedächtnis, die dem Moralminister Dindon als Jacqueline hilft, sein Gesicht vor der Presse zu wahren.</p>
<p class="Body">Die Ausstattung von Wolfgang Buchner schafft den Spagat zwischen biederem Bürgertumsschick der Dindons und aufreizend-lasziven Flitterkostümen der Cagelles im wahrsten Sinne des Wortes glänzend. Auch die Szenenbilder (Bühne/Backstage-Bereich des Clubs und Wohnzimmer von Georges und Albert) bestechen durch ‚kleine’ Details wie rosa beleuchtete (männliche) Rückansichten oder sich drehende Spiegelsäulen. Mit dieser Ausstattungsleistung steht das Theater Lübeck größeren Häusern in nichts nach.</p>
<p class="Body">„La Cage aux Folles“ ist erneut eine rundum gelungene Musical-Produktion. Dazu tragen auch die von Steffen Kubach mit viel Gefühl intonierten Songs wie „Ich bin was ich bin“ in vollem Umfang bei. Das Stück ist genau das richtige für Freunde des Extravaganten – mehr als zweieinhalb Stunden Spaß, ohne dabei billig zu wirken.</p>
<p class="Body">Ein Wort noch zur Ouvertüre: Die auf der Leinwand präsentierte Reise von Lübeck an die Côte d’Azur überbrückt das etwas unruhige Auftakt-Arrangement von Jerry Herman und ihre Originalität schürt die Spannung auf das, was da noch kommen mag.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht auf <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicalzentrale.de">musicalzentrale.de</a></span></em></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Großes Theater, Lübeck</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>24. September 2004</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Steffen Kubach, Rainer Luxem</span></p>
</div>
</div>
</div>
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			</item>
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		<title>Gute Laune am laufenden Band</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/gute-laune-am-laufenden-band/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2004 15:50:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2004]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Thannhäuser]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Imperial Theater]]></category>
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<p class="Body">10 Jahre Imperial Gala = 4 Stunden Gute-Laune-Programm mit Ausschnitten aus allen Hits (&#8222;Hossa&#8220;) und Flops (&#8222;Du bist in Ordnung, Charlie Brown&#8220;) genauso wie aus den zahlreichen Weihnachtsproduktionen (&#8222;Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer&#8220;). Für die Präsentation der Krimiproduktionen &#8211; schließlich ist das Imperial Theater seit mehr als 18 Monaten Hamburgs erstes und einziges Krimitheater – hat sich Sebastian Kraft als Arrangeur der Gala etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Die fünf Mörder der bisher gezeigten Christie- und Wallace-Klassiker gaben den ‚Cellblock Tango’ aus „Chicago“ – natürlich in ihren Originalkostümen und mit Verweisen auf ihre persönliche Geschichte.</p>
<p class="Body">Was kann man über diese einmalige Gala sonst noch sagen? Das Imperial Theater ist einfach rundherum außergewöhnlich. Während in anderen Theatern extreme Professionalität und damit einher gehende Künstlichkeit an der Tagesordnung sind, stehen bei Frank Thannhäusers Truppe Menschlichkeit und Natürlichkeit im Vordergrund. Wen stört es schon, wenn Kostüme von vor 10 Jahren nicht mehr passen, Einsätze verpasst, Texte vergessen oder Pointen vermasselt werden? Im Imperial können und dürfen die Künstler über sich selbst lachen und retten damit gekonnt jede noch so peinliche Situation.</p>
<p class="Body">Kann man zu so einem Anlass besondere Highlights ausmachen? Nein, sicherlich nicht. Jede der präsentierten Show-Ausschnitte, Video-Sequenzen oder Comedy-Einlagen hat das Publikum in Erinnerungen schwelgen lassen. Beachtenswert ist, dass sich fast alle Original-Darsteller eingefunden hatten, um mit „ihrem“ Intendanten anzustoßen. Nur eine wurde schmerzlich vermisst: Iris Schumacher (zurzeit als Rosie in der Stuttgarter „Mamma Mia!“-Inszenierung) konnte aus vertraglichen Gründen nicht an ihre Heimattheater kommen, um mitzufeiern. Kein Wunder auch, dass sich in diesem Zusammenhang der ein oder andere Seitenhieb auf den Musicalriesen Stage Holding einschlich.</p>
<p class="Body">Doch Susi Banzhaf, Sebastian Kraft, Steffi Görtemöller, Maarten Flügge, Ole Lehmann, natürlich der Chef höchstselbst und viele weitere Künstler gaben auch so ein Spaß-Feuerwerk der Extraklasse zum Besten. Nur um einige Beispiele zu nennen: „Jetzt hast Du Seymor“, „Diamonds are forever“, „Time Warp“, „Hossa“- und „Hot Stuff“-Medleys… Kurz gesagt, alles, was das Herz begehrt.</p>
<p class="Body">Ganz nebenbei eröffnete Frank Thannhäuser an diesem Abend die Übernahme des Neuen Theaters am Holstenwall, das ab 8. Oktober als ‚Royal am Holstenwall’ mit „Hossa“ Musical-Erfolge aus dem Imperial-Repertoire wieder aufleben lässt.</p>
<p class="Body">Fazit: Ein gelungener Abend bei dem sich eine großartige Künstlertruppe selbst feierte und dem Publikum im wahrsten Sinne des Wortes ordentlich einheizte.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
veröffentlicht auf <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicalzentrale.de">musicalzentrale.de</a></span></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Imperial Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>September 2004</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Luciano Di Gregorio, Iris Schumacher</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> <span class="Bold">Frank Thannhäuser<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Imperial Theater<br />
</span></p>
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		<title>… der Versuch, Musicals zu erklären</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/der-versuch-musicals-zu-erklaeren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Sep 2004 16:01:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2004]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hardy Rudolz]]></category>
		<category><![CDATA[Kammerspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Life is...]]></category>
		<category><![CDATA[Tamara Wörner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Life is&#8230;“ ist eine bunte Musicalrevue von und mit Hardy Rudolz. Das beliebte Ex-Phantom hat es sich mit seinem Werk zur Aufgabe gemacht, dem Publikum zu erläutern, wo die vielfältigste Theaterform ihre Wurzeln hat. Folgerichtig beginnt er bei amerikanischen Klassikern wie „Showboat“, mischt diese mit Jazz- und Soul-Elementen aus dem Süden des Landes und kommt ...</p>
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<div class="text-content style_External_669_1007">
<div class="style_3">
<p class="Body">„Life is&#8230;“ ist eine bunte Musicalrevue von und mit Hardy Rudolz. Das beliebte Ex-Phantom hat es sich mit seinem Werk zur Aufgabe gemacht, dem Publikum zu erläutern, wo die vielfältigste Theaterform ihre Wurzeln hat.</p>
<p class="Body">Folgerichtig beginnt er bei amerikanischen Klassikern wie „Showboat“, mischt diese mit Jazz- und Soul-Elementen aus dem Süden des Landes und kommt so zu den ersten Book-Musicals wie „Der Zauberer von Oz“.</p>
<p class="Body">Dann werden in atemberaubendem Tempo mehr oder weniger bekannte Musicalkomponisten und -autoren erwähnt, von denen Kurt Weill und Leonard Bernstein durch zwei eigene Songs besondere Bedeutung verliehen wird.</p>
<p class="Body">Zum Ende des ersten Akts befindet sich das Publikum mit der „West Side Story“ in den 50ern und damit am Geburtszeitpunkt des heute so populären Bühnenmusicals.</p>
<p class="Body">Während im ersten Akt Titel aus „42nd Street“ und „Crazy For You“ anklingen, sind es im zweiten Teil des Abends große Ensuite-Produktionen, die zeigen, was der Regisseur Rudolz unter „Leben“ versteht. Dazu zählt die Liebe als Leitthema, aber auch Enttäuschung und Ängste, Lernen und Erfahrungen sammeln kommen zum Tragen. Sehr angenehm und für den ein oder anderen Zuschauer überraschend mag es sein, dass Rudolz nicht nur auf bekannte Titelmelodien zurückgreift, sondern vielmehr mit wunderschönen, meist vernachlässigten, Nummern die Vielseitigkeit des Lebens an sich darstellt. Hierzu zählen der ‚Hochzeitsgesang’ aus „Les Misérables“, ‚Ein Häuschen im Grünen’ aus „Der Kleine Horrorladen“ sowie ‚Touch a Touch me’ aus der „Rocky Horror Show“ allesamt keine Ohrwürmer im eigentlichen Sinne. Auch „Mozart!“(‚Gold von den Sternen’), „Aspects Of Love“ (‚Love Changes Everything’),  „Elisabeth“ (‚Zwei Boote in der Nacht’) und Sondheims „A Little Night Music“ (‚Send in The Clowns’) finden ihren Platz im zweiten Akt.</p>
<p class="Body">Das Ensemble, bestehend aus je drei Damen und Herren, wird lediglich von zwei Pianisten begleitet, was einigen Stücken abträglich ist, jedoch der Konsequenz von Gleichberechtigung von Musik und Gesang Rechnung trägt. Leider schaffen es nicht alle sechs Darsteller gleichermaßen, einen Vorteil hieraus zu ziehen. Charlotte Heinke singt durchgehend textsicher und überzeugend. Sie stiehlt als heimliche Leading Lady den beiden anderen Damen (Tamara Wörner und Stefanie Kock) regelrecht die Schau.</p>
<p class="Body">Lediglich Hardy Rudolz, der sich sympathischerweise nicht als Solist im Ensemble hervortut, und Tamara Wörner haben einige Szenen, in denen man spürt, was in den beiden Sängern steckt.</p>
<p class="Body">Joachim Quirin leistet auf einem anderen Gebiet des Allround-Genres gute Arbeit: Seine choreographischen Einlagen und die Anspielungen auf die Mannigfaltigkeit des Vaudeville-Theaters unterstreichen sein Talent als Entertainer.</p>
<p class="Body">Gänzlich blaß bleiben Stefanie Kock und Rüdiger Reschke, denen es trotz zahlreicher Soli nicht gelingen mag, das Publikum in ihren Bann zu ziehen.</p>
<p class="Body">Das Premierenpublikum honorierte die Leistung der sechs Künstler, verfiel aber zu Recht nicht in frenetischen Beifall. Dafür wirkte das Gesamtkonzept zu unausgegoren&#8230; Zugegeben, „Life is…“ ist eine lange überfällige Revue, die versucht, der beliebtesten Unterhaltungsform der letzten Jahrzehnte Tribut zu zollen und mit den unzähligen Vorurteilen aufzuräumen. Doch einer der Gründe, warum bisher noch niemand einen „musicalischen“ Rundumschlag gewagt hat, liegt sicherlich in der Vielseitigkeit dieses so speziellen Genres. Wo anfangen? Bei den Broadway-Shows der 20er und 30er Jahre? Oder doch erst mit der „West Side Story“ Und welche modernen Stücke müssen/können Beachtung finden? Nimmt man nur Musicalhits mit auf, die eh schon jeder kennt oder wartet man mit weniger bekannten Melodien auf und riskiert die Missgunst des Publikums?</p>
<p class="Body">Das sind sicherlich alles Fragen, mit denen sich auch Hardy Rudolz herumgeschlagen hat, als er aus seiner Idee, die Geschichte des Musical auf einer Bühne zu erzählen, in die Tat umsetzen wollte.</p>
<p class="Body">Während der erste Akt dicht und schlüssig die Anfänge des heutigen Musiktheaters nachzeichnet, ist die Unschlüssigkeit und der fehlende rote Faden im zweiten Akt deutlich spürbar. Und warum sehr viel Sondheim, Gershwin und Bernstein zu hören ist und im Verhältnis nur sehr wenig Boublil/Schönberg oder Andrew Lloyd Webber präsentiert wird, bleibt Rudolz’ Geheimnis. Nicht wenige im Publikum hätten es sicherlich begrüßt, anstatt „Mein Körper und ich“ oder dem „Vater Baby Song“ von Roberts/Pietro eine Passage aus dem „Phantom der Oper“ als Parademischform von Operette und Musical zu hören.</p>
<p class="Body">Das „belehrende“ Element des Abends verbleibt übrigens nicht auf der Bühne. Denn auch im Programm wird das Leitthema aufgegriffen und es gibt ausführliche Artikel zum Entstehen und der Bedeutung von Musical-Klassikern sowie ein sehr informatives Glossar, in dem die wichtigsten Fachbegriffe wie „Try-Outs“ und „Korrepetitor“ genau erläutert werden.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
veröffentlicht auf <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicalzentrale.de">musicalzentrale.de</a></span></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Kammerspiele, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>5. September 2004</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Hardy Rudolz, Tamara Wörner</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> <span class="Bold">Hardy Rudolz</span></span></p>
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		<title>Wer Swing mag, ist in dieser Show richtig aufgehoben</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/wer-swing-mag-ist-in-dieser-show-richtig-aufgehoben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Aug 2004 16:32:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2004]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Mann]]></category>
		<category><![CDATA[E. Clayton Cornelius]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspielhaus]]></category>
		<category><![CDATA[The Rat Pack]]></category>
		<category><![CDATA[Timothy Sell]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Wer eine Sinatra-Martin-Davis Jr.-Tribute Show erwartet, wird überrascht sein. Denn „The Rat Pack – Live from Las Vegas“ ist nicht die bloße Aneinanderreihung von weltbekannten Hits wie „New York, New York“, „Mack The Knife“ und „Mr Bojangles“, auch wird keine in sich schlüssige Geschichte erzählt. Vielmehr wird einer der legendären Auftritte der drei Allround-Künstler im Sands Hotel im Las Vegas der frühen 60er Jahre nachgespielt.</p>
<p class="Body">Während sich dieses Show-in-Show-Konzept im ersten Akt nicht erschließt, da die drei Sänger in loser Reihenfolge und Kombination ihre berühmten Klassiker zum Besten geben, nimmt das amüsante Geplänkel zwischen den einzelnen Songs im zweiten Akt deutlich zu.</p>
<p class="Body">Dabei mag es für den einen oder anderen Zuschauer hinderlich sein, dass die Slapstick- und Comedy-Einlagen ausnahmslos in Englisch vorgetragen werden; jedoch trägt die Wahl der Sprache der Authentizität der Show maßgeblich Rechnung.</p>
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<div class="text-content style_External_669_570">
<div class="style_2">
<p class="Body">Genauso wie vor über 40 Jahren haben die Darsteller von Ol’ Blue Eyes und seinen Buddies Dino und Sam sichtlich ihren Spaß auf der Bühne. Obgleich einige Episoden doch sehr aufgesetzt wirken, ist der Gesamteindruck nachhaltig überzeugend.</p>
<p class="Body">Chris Mann verkörperte die Rolle des Frank Sinatra bereits in der Produktion am Londoner West End und hat alles, was ein Entertainer braucht: Er ist welt- und wortgewandt, blickt über alles erhaben über die kindischen Späße seiner Kollegen hinweg, strahl Nonchalance aus und bringt – last but not least – Stimme und Haltung von Frank Sinatra so gut in Einklang, dass man phasenweise an eine Wiederauferstehung des 1998 verstorbenen Frauenlieblings glaubt. Es gibt aber auch Momente, in denen zu spüren ist, dass Chris Mann seine Stimme mit der allabendlichen Imitation von „The Voice“ sehr stark in Anspruch nimmt.</p>
<p class="Body">Timothy Sell stand schon in vielen bekannten Musicalrollen auf der Bühne. Sein unfangreiches schauspielerisches Repertoire kommt ihm in seiner Rolle als Dean Martin  sehr zu gute, denn er läuft – oder sollte ich besser sagen: torkelt – die meiste Zeit (und das sind fast drei Stunden) sturzbetrunken über die Bühne. Mit seinem permanenten, der Welt und ihren Widrigkeiten entrückten, Grinsen empfiehlt er sich für jede Zahnpastawerbung. Nebenbei sammelt er als liebenswerter Säufer (O-Ton Programmheft) mitleidige Sympathien en masse. Stimmlich macht er viele Punkte, doch die Kombination von Flirten, Trunkenheit und Musikalität ist es, für die er vor allem nach „Everybody loves Somebody“ donnernden Applaus bekommt.</p>
<p class="Body">Der dritte im Bunde ist E. Clayton Cornelius. Mit seinen 27 Jahren scheint er etwas zu jung, um den Sammy Davis Jr. der 60er Jahre zu spielen. Tänzerisch lässt der Amerikaner keine Wünsche offen. Überzeugend tanzt er sich durch „Me and My Shadow“ oder ähnliche Showstopper. Es ist sehr angenehm, dass er gar nicht erst versucht, Sammy Davis Jr. Stimme zu imitieren – das wäre schlichtweg unmöglich. Dadurch leiden Klassiker wie „Mr. Bojangles“ ein wenig, aber mit seiner charmant-verspielten Art täuscht Cornelius sehr gut über dieses Manko hinweg.</p>
<p class="Body">Nicht vergessen sollte man die drei Berelli Sisters, die einen wunderschön anzusehen und zu hörenden Background-Chor zu den drei Herren bilden. Sie setzen die farblichen und choreographischen Akzente des Abends. Zum Thema Choreographie steuert auch die 14-köpfige Swing-Band unter der Leitung von Colin Campbell etwas bei. Denn neben einer tadellosen Begleitung der Hauptakteure sorgen sie mit einigen rhythmischen Gymnastikeinlagen für Belustigung im Publikum,.</p>
<p class="Body">„The Rat Pack“ wartet mit all den Hits auf, die mit den Namen Sinatra, Martin und Davis Jr. verbunden werden: „Strangers In The Night“, „That’s Amore“, „Candy Man“ und natürlich das Finale „My Way“. Die drei Look-A-Likes bringen die ‚Macken’ des Dream Teams hervorragend zur Geltung und sorgen für einen beschwingten, fröhlichen Abend. Nicht wenige verlassen das Theater summend und nehmen den Swing mit nach Hause.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schauspielhaus, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>August 2004</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> E. Clayton Cornelius, Chris Mann, Timothy Sell</span><span style="color: #000080;"><span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Veranstalter<br />
</span></p>
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