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	<title>T3-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>T3-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Märchen mal anders – und hochaktuell!</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Dec 2019 15:08:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2019]]></category>
		<category><![CDATA[Anton Frederik von Mansberg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit 2010 gibt das Theater Lüneburg jedes Jahr Jugendlichen eine Plattform, um gemeinsam mit erwachsenen Profis ein Musical zu erarbeiten. In den letzten Jahren gehörten Stücke wie „13“, „Spring Awakening“ oder „Next to Normal“ zu den Themen, die im kleinen T3 Theater direkt neben dem Großen Haus gezeigt wurden. Auch „Grimm“ von Peter Lund (Buch) ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 2010 gibt das Theater Lüneburg jedes Jahr Jugendlichen eine Plattform, um gemeinsam mit erwachsenen Profis ein Musical zu erarbeiten. In den letzten Jahren gehörten Stücke wie „<span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=1227">13</a></span>“, „<span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=1276">Spring Awakening</a></span>“ oder „<a href="http://www.musicals-online.com/?p=1053"><span style="color: #333399;">Next to Normal</span></a>“ zu den Themen, die im kleinen T3 Theater direkt neben dem Großen Haus gezeigt wurden.</p>
<p>Auch „Grimm“ von Peter Lund (Buch) und Thomas Zaufke (Musik) reiht sich ein die Riege anspruchsvoller, da inhaltlich sehr aktueller Stoffe. Lund ermöglicht einen anderen Blickwinkel auf bekannte Märchen der Gebrüder Grimm. Jeder kennt „Rotkäppchen“ und „Der Wolf und die sieben Geißlein“ – aber ist der Wolf, dem in diesen beiden Märchen die Rolle des Bösewichts zukommt, wirklich so grausam wie beschrieben? Gibt es vielleicht Gründe für sein Verhalten? Es lohnt sich, hier mal hinter die Fassade zu schauen, denn auch und gerade Märchen sind nicht frei von Vorurteilen und Stereotypen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2779 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/GRIMM_c_tw_AndreasTamme-5-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/GRIMM_c_tw_AndreasTamme-5-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/GRIMM_c_tw_AndreasTamme-5-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/GRIMM_c_tw_AndreasTamme-5.jpg 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die 14-jährige Dorothea lebt als Mensch inmitten von Hunden, Schweinen und Ziegen. Die Dorfgemeinschaft funktioniert: Bürgermeister Sultan, der alte Hofhund des Bauern, ist Wächter und Ratgeber zugleich, Gisella kümmert sich aufopferungsvoll um ihre sieben Geißlein, Schweinchen Schlau und seine Geschwister Didi und Dicklinde sorgen für Abwechslung. Keiner von ihnen traut sich jedoch in den Wald, denn dort ist es gefährlich – so sagt man zumindest.</p>
<p>Doch Oma Eulalia, eine leicht wunderliche alte Eule, hat sich genau dorthin zurückgezogen und scheint sich sehr wohl zu fühlen.</p>
<p>Eines Tages möchte Dorothea Oma Eule, von der sie auch das verhasste rote Käppchen geschenkt bekommen hat, besuchen gehen. Im Wald trifft sie auf den jungen Wolf Grimm. Beide fühlen sich magisch angezogen vom „Unbekannten“ und verstehen sich auf Anhieb sehr gut. Während Dorothea sofort merkt, dass an den Gerüchten um den bösen Wolf nichts dran ist und im Dorf ein gutes Wort für ihn einlegt, verhindert sie gleichzeitig, dass der Wolf seine Vorurteile über Menschen ablegen kann, denn sie gesteht ihm nicht, dass sie zu dieser von als „gefährlichsten und niederträchtigsten“ bezeichneten Art auf der Erde gehört.</p>
<p>Nach anfänglichem Aufeinanderzugehen im Dorf siegen Neid und Missgunst, und die von Schweinchen Schlau gesäten Vorbehalte fallen auf fruchtbaren Boden. Obwohl er nichts getan hat, wird der Wolf verurteilt und des Dorfes verwiesen. Dorothea ist verletzt und geschockt, aber so richtig tritt sie für ihren neuen Freund dann auch wieder nicht ein. Sie bleibt im Dorf und nimmt mit regelmäßigen Treffen im Wald vorlieb.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2778 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/GRIMM_c_tw_AndreasTamme-4-1024x683-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/GRIMM_c_tw_AndreasTamme-4-1024x683-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/GRIMM_c_tw_AndreasTamme-4-1024x683-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/GRIMM_c_tw_AndreasTamme-4-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Dass diese ganze Dorfwelt voller Vorurteile, Gerüchte, Hass und Missgunst hätte verhindert werden können, lag vor 14 Jahren in den Pfoten Sultans: Gemeinsam mit seinem Kumpel, dem Vater von Grimm, hat er eine List ersonnen, wie sie den Bauern davon abbringen konnten, den alten, nutzlosen Hofhund zu erschießen. Der Plan funktionierte, doch als es dann darum ging, dem Bauern zu verheimlichen, wo der Wolf und seine Familie wohnten, konnte Sultan nicht aus seiner Haut: Der Hund ist des Menschen bester Freund! Er verriet seinen Kumpel und machte sich dessen Todes schuldig.</p>
<p>Doch auch diese schwere Verfehlung wird am Ende von der Dorfgemeinschaft hingenommen – um des lieben Friedens willen…</p>
<p>Sätze wie „Wir sind nicht allein auf der Welt“, „Der Klimaschutz fängt beim Fleischverzicht an“ oder „Brennende Wälder als Futter für Rinder“ verpuffen leider. Auch die (gleichgeschlechtliche) Liebe von Dicklinde und Schweinchen Wild wird nicht mit einer entsprechenden Botschaft versehen, als der Wolf fragt, was daran normal sein soll, dass zwei weibliche Schweine sich verlieben.</p>
<p>Hier hätte man sicherlich noch deutlich plakativer sein können – dem Unterhaltungswert des Stücks hätte dies sicherlich keinen Abbruch getan.</p>
<p>Im Laufe des Stücks klingen viele Argumente gegen die allgegenwärtigen Märchen-Klischees an. Die Figuren zeigen auf, dass viele Geschichten, die man sich erzählt, nicht plausibel oder schlichtweg erfunden und nicht wahr sind. Doch trotz dieser zahlreichen Hinweise und Protestaufrufe siegen Alltag und Bequemlichkeit: Der Wolf lebt wieder im Wald, Oma Eule bleibt ebenfalls dort, Dorothea und die anderen bleiben im sicheren Dorf. Die einzige Ausnahme ist Schweinchen Dicklinde, die in Schweinchen Wild ihre große Liebe gefunden hat und ihr altes Leben gegen ein gemeinsames Leben im Wald eintauscht.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2777 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/GRIMM_c_tw_AndreasTamme-3-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/GRIMM_c_tw_AndreasTamme-3-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/GRIMM_c_tw_AndreasTamme-3-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/GRIMM_c_tw_AndreasTamme-3.jpg 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Insgesamt 18 Darsteller wirbeln über die Bühne und die beiden Spielebenen rechts und links davon. Die Inszenierung von Friedrich von Mansberg gefällt, da sie viel Spielraum lässt für individuelle Interpretationen. Warum Schweinchen Schlau von zwei sich mäßig ergänzenden Jugendlichen gespielt wird, erschließt sich nicht, und auch die Anleihe beim „König der Löwen“ als Rotkäppchen nach deren Rettung wie Simba dem Dorfvolk präsentiert wird, ist eher überflüssig. Hingegen ist das gemeinsame Sprechen von Sätzen durch Didi und Dicklinde sehr gelungen und auch Didis Verzweiflung als sich Dicklinde von ihr abwendet sehr gut inszeniert.</p>
<p>Die Choreographien von Rhea Gubler sind gut auf die Nachwuchskünstler angepasst, auch wenn sich hier einmal mehr deutlich sichtbar Tanztalent ausmachen lässt.</p>
<p>Sascha Littig gibt den erfahrenen, aber leider wenig weisen Bürgermeisterhund Sultan. Gesanglich und von der Bühnenpräsenz her reicht niemand an häufigen Gast auf Lüneburgs Bühnen heran. Seinen Sohn Rex spielt Gunt Temuujin, der die Wandlung vom feigen Hündchen zum selbstbewussten Nachwuchs-Wächter ganz passabel nachzeichnet. Er hat eine schöne Stimme, ihm fehlt es aber noch ein wenig an Übung, um dieses Handwerkszeug auch gekommen einsetzen zu können.</p>
<p>Von den Jugendlichen sticht Anton Frederik von Mansberg heraus: Er spielt den jungen Wolf Grimm sehr authentisch, kann Gefühle gut über die Rampe bringen und überzeugt gesanglich in allen emotionalen und kompositionsbedingten Höhen und Tiefen. Er hat eine sehr spannende Stimmfarbe und man darf gespannt sein, was man von diesem talentierten Theaterfamilienspross in Zukunft noch hören bzw. sehen wird.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2781 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/GRIMM_c_tw_AndreasTamme-9-1024x683-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/GRIMM_c_tw_AndreasTamme-9-1024x683-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/GRIMM_c_tw_AndreasTamme-9-1024x683-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/GRIMM_c_tw_AndreasTamme-9-1024x683.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Schauspielerisch ist das gesamte junge Ensemble sehr stark, die schwächen zeigen sich insbesondere im Gesang. Dies gilt für Nike Just (Dorothea), Jona Hoek (Schweinchen Wild), Leonie Wiegmann (Schweinchen Didi) und Viktoria Flecke (Schweinchen Dicklinde) gleichermaßen. Sie alle spielen ihren teilweise schrägen Rollen mit viel Einsatz, dass so manches Mal die Stimme wackelt, was bei einem freien Jugendensemble zu verzeihen ist.</p>
<p>Paula Franke hat als Gisella Geiß eine sehr dankbare Rolle: Sie spielt und singt die meckernde Alleinerziehende mit leichtem Hang zum Anbiedern an vermeintliche Mächtige (wahlweise Sultan, Schweinchen Schlau oder Grimm) sehr gut.</p>
<p>Margarita Georgiadis zeigt als Oma Eule den richtigen Weg auf – auch wenn nicht jeder folgen möchte oder kann. Sie spielt mit viel Talent für Pointen und ist sich ihrer Präsenz sehr bewusst. Auch ihrem Gesang hört man gern zu.</p>
<p>„Grimm“ ist unterhaltsame Gesellschaftskritik, die in Lüneburg etwas zu brav gerät. Doch man kann den Jugendlichen unumwunden attestieren, dass sie ihre Rollen mit viel Engagement spielen und diese durchaus tiefergehend erarbeitet haben.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Junge Bühne T3, Lüneburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">20</span><span class="Bold">. Dezember 2019</span></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Sascha Littig, Margarita Georgiadis, Paula Franke, Nike Just, Anton Frederik von Mansberg (*Namensnennungen vorbehaltlich der Bestätigung der Besetzung durch das Theater)</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Friedrich von Mansberg / Thomas Zaufke<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Andreas Tamme</span></p>
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		<title>Jugendliche Energie in allen musikalischen Facetten</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/jugendliche-energie-in-allen-musikalischen-facetten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jan 2014 14:46:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2014]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Sophie von Mansberg]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Barthelmes]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich von Mansberg]]></category>
		<category><![CDATA[Jason Robert Brown]]></category>
		<category><![CDATA[Lüneburg]]></category>
		<category><![CDATA[Pia Jauernig]]></category>
		<category><![CDATA[T3]]></category>
		<category><![CDATA[Terrenia Brunetto]]></category>
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<div class="text-content style_External_390_301">
<div class="style_2">
<p class="Body">Teenager sollten ihre Jugend genießen. Das ist aber leichter gesagt als getan, vor allem, wenn sich die Eltern scheiden lassen und man von New York ins beschauliche Appleton (Indiana) umziehen muss. Genau das passiert der 12-jährigen Erin. Mitten in ihre Geburtstagspläne platzt die Neuigkeit der Eltern und der Umzug. Eine neue Stadt, eine Mutter, die ihre Trauer über die gescheiterte Ehe in Pillen und Alkohol ertränkt und vor allem keine Freunde, mit denen Erin den so wichtigen 13. Geburtstag feiern kann.</p>
<p class="Body">Das ist die Grundhandlung von Jason Robert Browns Kammermusical „13“. Er hat dieses Stück eigens für Nachwuchsdarsteller geschrieben und so erzählen 14 Schüler der Musikschule Lüneburg die schwungvolle Geschichte über Freundschaft, Gefühle und Selbstbewusstsein.</p>
<p class="Body">Erin legt alles daran, von ihren neuen Klassenkameraden anerkannt zu werden. Dabei stößt sie Patrice und Archie, zwei schulbekannte Außenseiter vor den Kopf. Es dauert einige Zeit bis Erin erkennt, dass der Weg zur Beliebtheit nicht über den Footballstar Brett führt, der sie nur für seinen eigenen Vorteil ausnutzen will.</p>
<p class="Body">Sie richtet einiges Chaos an, wird Ziel einer Intrige der Schulzicke Lucy und erkennt am Schluss, dass es total egal ist, was die Mehrheit von ihr denkt, sondern dass Freundschaft in erster Linie etwas mit Loyalität und Ehrlichkeit zu tun hat.</p>
<p class="Body">Die Nachwuchsdarsteller übernehmen ihre Rollen mit viel Einsatz. Die Choreographien von Heidrun Kogel sind abwechslungsreich, aber es mangelt doch einige Male an Genauigkeit in der Ausführung.</p>
<p class="Body">Barbara Bloch hat mit der Brückenkonstruktion eine gute Kulisse geschaffen, in der Schulhof, die Zimmer von Erin und Patrice und sogar ein Kino Platz haben.</p>
<p class="Body">Friedrich von Mansberg hat „13“ übersichtlich inszeniert. Die Jugendlichen bekommen genug Raum, sich auszudrücken. Einige nehmen diese Chance eindrucksvoll wahr. Da ist beispielsweise Felix Barthelmes, der als Archie auf Rollstuhl und Krücken angewiesen ist. Er spielt sehr überzeugend und deutlich auch gesanglich an, dass seine berufliche Zukunft durchaus auf einer Musicalbühne stattfinden könnte. Mithalten kann hier allenfalls noch Terrenia Brunetto, die als Oberzicke Lucy keine Intrige auslässt, um Anerkennung zu erlangen. Sie singt sauber und spielt herrlich affektiert. Man fühlt sich unweigerlich an einige Figuren aus „Glee“ erinnert.</p>
<p class="Body">Pia Jauernig und Anna Sophie von Mansberg spielen ihre Parts als Erin und Patrice mit viel Energie und scheuen auch die vielen Gesangsnummern nicht. Schade ist jedoch, dass sie stimmlich ihren Weg noch nicht gefunden haben. Wann immer sie in die Kopfstimme wechseln, klingen sie unsicher. Hier gibt es sicherlich noch Optimierungspotential, denn die Passagen, die von den beiden jungen Damen in den Bruststimme gesungen werden, überzeugen souverän.</p>
<p class="Body">Der Ton in Lüneburg ist immer mal wieder ein Kritikpunkt. Das kleine T.3 Theater bildet hier keine Ausnahme. Man kann es nur als Fehlentscheidung bewerten, dass nicht das komplette Ensemble mit Mikrophonen ausgestattet wurde. Auch die im Verlauf des Stücks nachgereichten Handmikros lösen das Problem nicht. Gegen die rockigen Sounds der sechsköpfigen Band, insbesondere gegen die prägnant eingesetzte E-Gitarre haben die Nachwuchsdarsteller keine Chance, wenn sie unverstärkt singen. So verlieren einige große Songs an Wirkung.</p>
<p class="Body">Die Band selbst hingegen spielt mitreißend. Jason Robert Browns Kompositionen sind nicht die einfachsten, doch unter der musikalischen Leitung von Hye-Yeon Kim und Alexander Eissele überzeugen die sechs Musiker vollends.</p>
<p class="Body">„13“ in Lüneburg ist ein erneuter Beweis dafür, dass Stadttheater für die Musicalszene in Deutschland ungemein wichtig sind. Wo sonst bekommt man kleine, feine Musicals geboten, die nicht nur unterhalten, sondern eine echte Geschichte erzählen und den Boden bereiten für Nachwuchsdarsteller, von denen man in Zukunft mehr sehen möchte?</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> T3, Lüneburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>4. Januar 2014</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Felix Barthelmes, Terrenia Brunetto, Pia Jauernig, Anna Sophie von Mansberg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  <span class="Bold">Jason Robert Brown / Friedrich von Mansberg<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Andreas Tamme<br />
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