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	<title>Staatstheater-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Staatstheater-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Unerwartetes Engagement bei der Ausstattung, gesanglich noch nicht ganz ausgereift</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Sep 2018 16:21:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2018]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alexandre Dumas’ literarische Vorlage ist schon auf verschiedenste Art für die Bühne verarbeitet worden. Die gelungenste Musicalfassung lieferten Rob und Ferdi Bolland 2003 ab. Seitdem gab es vor allem im deutschsprachigen Raum viele kleinere und größere Inszenierungen (u. a. 2010 in Tecklenburg) dieses Stücks. Das Junge Staatstheater in Wiesbaden hat sich diese Spielzeit des dramatischen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Alexandre Dumas’ literarische Vorlage ist schon auf verschiedenste Art für die Bühne verarbeitet worden. Die gelungenste Musicalfassung lieferten Rob und Ferdi Bolland 2003 ab. Seitdem gab es vor allem im deutschsprachigen Raum viele kleinere und größere Inszenierungen (u. a. 2010 in Tecklenburg) dieses Stücks.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2460 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/ns__46_von_278__kopie-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/ns__46_von_278__kopie-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/ns__46_von_278__kopie-768x513.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/ns__46_von_278__kopie-1024x684.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/ns__46_von_278__kopie.jpg 1618w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Das Junge Staatstheater in Wiesbaden hat sich diese Spielzeit des dramatischen Stoffs angenommen und ihn sehr ansprechend umgesetzt. Viel Handlung und abwechslungsreiche Charaktere geben Regisseurin Iris Limbarth viele inszenatorische Möglichkeiten, die diese aber nur am Rande nutzt. Den besten Job im Kreativteam liefert in dieser Produktion Britta Lammers ab, die der kleinen Bühne im Wiesbadener Staatstheater durch den diagonal platzierten Rahmen im Hintergrund mehr Tiefe und viele schöne Spielebenen verleiht. Auch die gut ausgearbeiteten Kostüme von Heike Korn helfen sehr gut dabei, das Publikum an den französischen Königshof im 17. Jahrhundert zu versetzen.</p>
<p>Die Charaktere sind gut besetzt. Benjamin Link gibt einen jugendlich-aufmüpfigen D’Artagnan, Tim Speckhardt den strengen Athos, dem sein gebrochenes Herz mehr zu schaffen macht, als er zuzugeben bereit ist. Benjamin Geipel ist der schusselig-gemütliche Porthos und Imannuel Mich der mehr oder weniger streng christlich lebende Aramis.</p>
<p>Rainer Maaß und Norman Dobrovsky geben das bösartige, hinterlistige Duo Cardinal Richelieu und dessen Handlanger Rochefort. Brandon Miller und Dennis Fritzinger spielen die beiden Staatsmänner Lord Buckingham und König Ludwig.</p>
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<p>Benjamin Link hat eine schöne Stimmfarbe, die insbesondere in langsamen und tiefen Passagen beosnders gut zur Geltung kommt, und bringt als ungestümer D’Artagnan einen großen Sympathiefaktor mit. Einige Passagen („Heut ist der Tag“) sind im schlichtweg zu schnell und an anderen Stellen ist seine Stimme noch nicht ausgereift genug, um mit den Bolland-Kompositionen mitzuhalten.</p>
<p>Während Benjamin Geipel und Imannuel Mich als Porthos und Aramis ihre wenigen Momente rollendeckend nutzen, sticht Tim Speckhardt in der Doppelrolle als D’Artagnas Vater und Athos heraus, da er sowohl sehr souverän spielt als auch gesanglich die tiefen Gefühle, die ihn bewegen, zu vermitteln weiß. Als Vater hat er viel Sanftheit in der Stimme, als Athos kann er Stärke und Verletzbarkeit gleichermaßen intonieren. Einzig bei „Engel aus Kristall“ offenbart auch er ein paar Schwächen. Hieran hat aber auch das etwas befremdliche Arrangements des Songs einen großen Anteil. Zudem greift das Orchester auch bei diesem Song öfter daneben (Musikalische Leitung: Frak Bangert).</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2459 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/ns__50_von_278_-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/ns__50_von_278_-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/ns__50_von_278_-768x513.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/ns__50_von_278_-1024x684.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/ns__50_von_278_.jpg 1618w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Felicitas Geipel kann als Milady de Winter leider weder schauspielerisch noch gesanglich überzeugen. Sie wirkt wenig verführerisch und zu steif für das, was man dieser Dame nachsagt. „Männer“, einer der Showstopper in diesem Stück wird als langatmiger Tango inszeniert, dem es an jeglichem Feuer fehlt.</p>
<p>Auch der sichtbare Altersunterschied zwischen Geipel und Speckhardt beeinflusst die Glaubwürdigkeit dieser beiden Charaktere. Es fällt schwer sich vorzustellen, dass die beiden einmal ein Paar waren.</p>
<p>Ähnlich hölzern ist auch Norman Dobrovsky, der als Rochefort einfach zu nett ist. Dagegen liefert Rainer Maaß eine einschüchternde und selbstbewusste Interpretation des intriganten Kirchenmannes ab. Auch gesanglich setzt er sich von den meisten anderen Ensemblemitgliedern ab.</p>
<p>Einzig Denia Gilberg ist gesanglich noch etwas sicherer. Sie spielt sehr süß und sympathisch, ob gleich sie in dieser Inszenierung viel mehr Selbstbewusstsein bekommt als man es aus früheren Produktionen kennt. Doch auch Meike Roth lässt zumindest anklingen, dass sie über eine wunderschöne Stimme verfügt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2456 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/ns__117_von_278__kopie-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/ns__117_von_278__kopie-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/ns__117_von_278__kopie.jpg 413w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die Choreographien (ebenfalls Iris Limbarth) sind gut, aber für die meisten der jungen Nachwuchsdarsteller dann doch zu komplex. Dafür sind die Degenkämpfe von Atef Vogel recht gut choreographiert, auch wenn sie gerade zum Ende hin etwas plötzlich entbrennen und deplatziert wirken.</p>
<p>Im Großen und Ganzen kann das Junge Staatstheater aber auch mit dieser Leistung sehr zufrieden sein. Vieles wird sich im Laufe der Spielzeit noch besser einprägen und die Darsteller werden an Souveränität hinzugewinnen. Vor diesem Hintergrund kann man auch „3 Musketiere“ in Wiesbaden durchaus empfehlen.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <a title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/"><span style="color: #333399;">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</span></a></em></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Staatstheater, Wiesbaden</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"> <strong>Premiere:</strong> 28. September</span><span class="Bold"> 2018</span></span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong><span class="ce-uploads-description">Benjamin Link, Tim Speckhardt, Benjamin Geipel, Imannuel Mich, Rainer Maaß, Norman Dobrovsky, Felicitas Geipel, Meike Roth, Denia Gilberg</span> </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> Iris Limbarth / <span class="st">Rob &amp; Ferdi Bolland</span></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Christine Tritschler<br />
</span></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Schwierig inszeniertes Gute-Laune-Stück</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/schwierig-inszeniertes-gute-laune-stueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2015 10:11:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2015]]></category>
		<category><![CDATA[Dirty Rotten Scoundrels]]></category>
		<category><![CDATA[Norman Hofmann]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Maaß]]></category>
		<category><![CDATA[Staatstheater]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesbaden]]></category>
		<category><![CDATA[Zwei hinreißend verdorbene Schurken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was kann man über die Spielzeitpremiere des Jungen Staatsmusicals in Wiesbaden sagen? Zunächst einmal ist es durchaus begrüßenswert, dass sich die Kreativen der deutschsprachigen Adaption des Klassikers &#8222;Dirty Rotten Scoundrels&#8220;, zu Deutsch &#8222;Zwei hoffnungslos verdorbene Schurken&#8220; angenommen haben. Auch die Umsetzung eines so umfangreichen Musicals mit Nachwuchsdarstellern ist sehr lobenswert. Leider überwiegen die negativen Elemente ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was kann man über die Spielzeitpremiere des Jungen Staatsmusicals in Wiesbaden sagen?</p>
<p>Zunächst einmal ist es durchaus begrüßenswert, dass sich die Kreativen der deutschsprachigen Adaption des Klassikers &#8222;Dirty Rotten Scoundrels&#8220;, zu Deutsch &#8222;Zwei hoffnungslos verdorbene Schurken&#8220; angenommen haben. Auch die Umsetzung eines so umfangreichen Musicals mit Nachwuchsdarstellern ist sehr lobenswert.</p>
<p>Leider überwiegen die negativen Elemente die positiven Aspekte dieses Stücks bei Weitem: Auffallend schöne Kostüme (Heike Korn) mit exzellenten Kopfbedeckungen passen wunderbar in die Zeit, in der die Geschichte der Trickbetrüger Lawrence „König“ Jameson und Freddy Benson spielt. Hingegen sind die Choreographien von Myriam Lifka sehr einfallslos (jede Ensembleszene endet mit einem frontal präsentierten großen Abschlussbild) und die Tänzerinnen und Tänzer trotz allem mit ihnen überfordert.</p>
<p>Das Casting von König und Muriel Eubanks ist eher zweifelhaft, denn beide sind in ihren Rollen wenig überzeugend: Während Muriel (Felicitas Geipel) zwar die divenhafte Erscheinung gut beherrscht, ist die anspruchsvolle Gesangspartie eine<br />
Nummer zu groß für sie. Noran Hofmann fehlt es an Souveränität, um den angeblich so nonchalanten König<br />
überzeugend zu spielen. Auch stimmlich kann er die Rolle nicht ausfüllen.</p>
<p>Sein Diener Charles hingegen (Benjamin Geipel) überzeugt genauso wie Rainer Maaß als Freddy Benson. Beide füllen ihre so unterschiedlichen Rollen gut aus. Als Bruder Ruprecht zeigt Maaß seine Wandlungsfähigkeit und empfiehlt sich damit eigentlich direkt für die Hauptrolle. Maaß versöhnt zudem auch gesanglich für so einige Misstöne, die man an diesem Abend ertragen muss. Dazu gehört auch Constanze Kochanek als Jolene Oaks, die zwar unglaublich viel Energie über die Rampe bringt, aber stimmlich sehr quietschig ist. Das passt zwar zur Figur, ist aber nicht schön anzuhören.</p>
<p>Gleiches muss man leider auch zur Soapqueen Christine Colgate feststellen. Nina Links mag die Rolle des naiven, reichen Töchterleins wohl durchaus akzeptabel spielen. Doch auch ihre Gesangsqualitäten genügen nicht, um der Figur die nötige Glaubwürdigkeit zu verleihen.</p>
<p>Wenn man in der vergangenen Spielzeit &#8222;Superhero&#8220; gesehen hat &#8211; aufgeführt von demselben Ensemble, inszeniert von derselben Regisseurin (Iris Limbarth) &#8211; weiß man, zu was diese jungen Künstler in der Lage sind. Mit &#8222;Zwei hoffnungslos verdorbene Schurken&#8220; hat man sich in Wiesbaden auf jeden Fall keinen Gefallen getan.</p>
<p>Vielleicht war das Stück auf allen Ebenen zu komplex: Gesang, Schauspiel und Tanz mit dieser Intensität kann man von Jungdarstellern ganz offenbar nicht erwarten.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Staatstheater, Wiesbaden</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">16</span>. September 2015</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Norman Hofmann, Rainer Maaß</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Buch / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Jeffrey Lane / David Yazbek<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Staatstheater Wiesbaden<br />
</span></div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/schwierig-inszeniertes-gute-laune-stueck/">Schwierig inszeniertes Gute-Laune-Stück</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gute, komplexe Story, tolle Jungschauspieler, weniger beeindruckende Gesangstalente</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/gute-komplexe-story-tolle-jungschauspieler-weniger-beeindruckende-gesangstalente/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2015 14:56:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2015]]></category>
		<category><![CDATA[Benjamin Geipel]]></category>
		<category><![CDATA[Felicitas Geipel]]></category>
		<category><![CDATA[Iris Limbarth]]></category>
		<category><![CDATA[Marcel Herrnsdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Mariella Köhlert]]></category>
		<category><![CDATA[Mira Keller]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Graham Brown]]></category>
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		<category><![CDATA[Superhero]]></category>
		<category><![CDATA[Sven-Helge Czichy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die zeichnerische Entstehungsgeschichte von Miraculous Man in die Ouvertüre zu verpacken, ist ein cleverer Schachzug vom Autor Anthony McCarten und Komponist Paul Graham Brown. So weiß in der ersten Szene jeder Zuschauer sofort, worum es geht: Der 14-jährige Donald hat Leukämie und schafft sich mit Miraculous Man einen Superhelden, der ihm hilft, den Alltag zwischen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/gute-komplexe-story-tolle-jungschauspieler-weniger-beeindruckende-gesangstalente/">Gute, komplexe Story, tolle Jungschauspieler, weniger beeindruckende Gesangstalente</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
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<div id="body_layer">Die zeichnerische Entstehungsgeschichte von Miraculous Man in die Ouvertüre zu verpacken, ist ein cleverer Schachzug vom Autor Anthony McCarten und Komponist Paul Graham Brown. So weiß in der ersten Szene jeder Zuschauer sofort, worum es geht: Der 14-jährige Donald hat Leukämie und schafft sich mit Miraculous Man einen Superhelden, der ihm hilft, den Alltag zwischen Schule, Familie, Chemotherapie und Bestrahlung durchzustehen.</p>
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_268">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die Großstadtkulissen (Britta Lammers), die sämtliche Szenen umrahmen, sind sehr gelungen und übertreffen die Erwartungen, die man gemeinhin an ein Jugendmusical im Stadttheater hat. Die Kulissen verleihen dem Stück etwas Kompaktes, manchmal Bedrohliches, lenken aber von den handelnden Charakteren zu keiner Zeit ab. Auch die sehr dosiert eingesetzte Hubbühne des Kleines Hauses vom Staatstheater Wiesbaden sorgt für Staunen. Nein, soviel gut genutzte Technik hätte man wirklich nicht erwartet.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_923">
<div class="style_2">
<p class="Body">Was man sich aber immer wieder vor Augen führen muss, ist, dass man es hier mit Nachwuchskünstlern zu tun hat. Insofern sollte man über mangelndes Gesangstalent, nicht ganz synchrone Choreographien und etwas hölzern vorgetragene Dialoge hinwegblicken. Das klappt beim Gros der Darsteller auch problemlos. Schwieriger wird es jedoch bei den Protagonisten: Donald’s Mutter (Felicitas Geipel) hat ihre Stärken im Schauspiel und weniger im Gesang. Dafür rührt sie mit ihren Sorgen als Mutter eines todkranken Jungen zu Tränen. Sven-Helge Czichy steht ihr als Donald’s Vater zur Seite. Die Gratwanderung zwischen besorgtem Elternteil und liebendem Ehemann, der durchaus auch noch andere Bedürfnisse hat, gelingt ihm sehr gut. Highlight ist natürlich die Kifferszene, in der er mit seinem Sohn einen Joint raucht, um ihm die Schmerzen zu nehmen.</p>
<p class="Body">Eben dieser Sohn, Donald Delpe, wird von Marcel Herrnsdorf gespielt. Der Teenager spielt die schwere Rolle zu jeder Zeit glaubhaft. Man leidet mit ihm, wenn er versucht, sich gegen die Krankenhausbehandlungen aufzulehnen, man freut sich mit ihm, wenn er sich endlich das erste Mal verliebt, schmunzelt über seine tollpatschigen Versuche, diesem Mädchen näherzukommen und weint als er schließlich den Kampf gegen den Krebs verliert. Schauspielerisch muss man vor Herrnsdorf den Hut ziehen. Einen solch komplexen Part würde ein erwachsener Darsteller kaum besser spielen können. Gesanglich gibt es bei ihm noch Potentiale zu erarbeiten: Der Rap am Anfang ist sowohl vom Tempo her als auch melodisch eine zu große Herausforderung.</p>
<p class="Body">Ähnlich fällt das Urteil zu Dr. Gummifinger (Benjamin Geipel) aus: Er erinnert mehr an eine Persiflage aus der Rocky Horror Show als an einen ernsthaften Gegner von Miraculous Man. Doch dieses Aufgesetzte, Gekünstelte gelingt ihm ganz hervorragend. Ein stimmiges Komplettpaket liefert Anna Heldmaier als Krankenschwester ab: Sie spielt beide Rollen – gut und böse – glaubwürdig und lässt auch gesanglich nichts vermissen.</p>
<p class="Body">Donald’s Alter Ego, der Miraculous Man, wird von Johannes Meurer gegeben. Meurer ist ein großer Sympathieträger. Er spielt rollendeckend und zeigt vor allem in den Duetten mit Herrnsdorf, dass er ein wirklich guter Sänger ist.</p>
<p class="Body">Doch der mit Abstand kompletteste Musicaldarsteller ist an diesem Abend Tim Speckhardt alias Dr. Adrian Kling. Er zeigt viele Facetten – vom typischen Therapeuten über den gehörnten Ehemann zum vermeintlichen Draufgänger –, lässt dabei aber immer die gebotene Disziplin und Besonnenheit mitschwingen, die man von einem Ratgeber in seiner Position erwarten würde. Er singt sauber und bringt auch hier die richtige Dosis an Emotionen über die Rampe. Sein Date-Duett mit Mira Keller (Krankenschwester Angela) gehört zu den schönsten Szenen des Abends.</p>
<p class="Body">Mira Keller und Mariella Köhlert (Donald’s Angebetete Shelly) komplettieren die Riege der Hauptfiguren. Erstere überzeugt als umsorgende Krankschwester genauso wie als selbstbewusste junge Frau, die sich nicht auf einen verheirateten Mann einlassen möchte. Köhlert sticht aus dem Ensemble der Nachwuchsdarsteller durch ihre Energie deutlich heraus. Sie spielt mit viel Einsatz und führt das Publikum glaubhaft durch die Lebens- und Liebeswelt eines weiblichen Teenagers.</p>
<p class="Body">Eine so komplexe und hochemotionale Handlung wie den Krebstod eines Teenagers als Musical umsetzen zu wollen, ist durchaus ein Wagnis. Doch da der Romanautor Anthony McCarten auch das Buch zum Stück geschrieben hat, konnte hier nicht viel schiefgehen. Iris Limbarth inszeniert die ergreifende Handlung erfreulich unaufgeregt und setzt zu jeder Zeit den richtigen Schwerpunkt. Auch die eigentliche Sterbeszene von Donald ist pietätvoll umgesetzt und der zu erwartende Kloß im Hals löst sich sehr schnell wieder auf.</p>
<p class="Body">Leider ist Limbarth choreographisch zu sehr auf ihre jungen Tänzer eingegangen. Besonders einfallsreich oder anspruchsvoll sind die Tanzszenen sind, dafür entsprechen sie einem Stil, den die Jugendlichen im Zuschauerraum sofort übernehmen und nachtanzen würden.</p>
<p class="Body">Für die Kompositionen zeichnet Paul Graham Brown verantwortlich. Er hat einen jungen, aktiven Rahmen für diese phasenweise doch recht komplexe und verwirrende Handlung geschaffen. Einige Songs sind für die jungen Sänger wohl doch eine Nummer zu groß, aber insgesamt fügen sich die Melodien sehr gut in das Gesamtbild des Stücks ein. Beeindruckt ist das Publikum aber durchaus als es beim Schlussapplaus merkt, dass jeder Titel live gespielt wurde. Das Orchester leistet ganze Arbeit und spielt so sauber, dass man manches Mal geneigt ist zu denken, man lausche einer CD.</p>
<p class="Body">Auch wenn wir beim Kartenkauf gewarnt wurden, dass wir besser unsere Taschentücher parat haben sollten – es ging ohne. Allerdings liefert „Superhero“ viel Gesprächsstoff – und die Zeit sollte man auf jeden Fall einplanen.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Staatstheater, Wiesbaden</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>26. April 2015</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Marcel Herrnsdorf, Tim Speckhardt, Benjamin Geipel, Mira Keller, Mariella Köhlert, Felicitas Geipel, Sven-Helge Czichy</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> <span class="Bold">Paul Graham Brown / Iris Limbarth<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Lena Obst<br />
</span></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/gute-komplexe-story-tolle-jungschauspieler-weniger-beeindruckende-gesangstalente/">Gute, komplexe Story, tolle Jungschauspieler, weniger beeindruckende Gesangstalente</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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