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	<title>Spamalot-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Spamalot-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Die großartige Regiearbeit sorgt für viele amüsante Momente</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jan 2020 16:13:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2020]]></category>
		<category><![CDATA[Benjamin Krüger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Monty Python’s „Spamalot“ trieft vor Sarkasmus, Klischees und nicht einmal ansatzweise subtilen Anspielungen auf menschliche Geschlechtsmerkmale. Es ist eine Gratwanderung, diese schwärzeste aller britischen Komödien so auf die Bühne zu bringen, dass das Publikum darüber lacht und sich nicht vor Fremdscham wegdreht. Wichtig ist es hierfür, dass Regisseur und Darsteller hochprofessionell arbeiten, sich dabei aber ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Monty Python’s „Spamalot“ trieft vor Sarkasmus, Klischees und nicht einmal ansatzweise subtilen Anspielungen auf menschliche Geschlechtsmerkmale. Es ist eine Gratwanderung, diese schwärzeste aller britischen Komödien so auf die Bühne zu bringen, dass das Publikum darüber lacht und sich nicht vor Fremdscham wegdreht.<br />
Wichtig ist es hierfür, dass Regisseur und Darsteller hochprofessionell arbeiten, sich dabei aber selbst nicht allzu ernst nehmen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2882 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/03/1JR1A9772cut-400x173.jpg" alt="" width="400" height="173" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/03/1JR1A9772cut-400x173.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/03/1JR1A9772cut-768x333.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/03/1JR1A9772cut.jpg 980w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Dem Theater Vorpommern gelingt mit seiner aktuellen Inszenierung ein absoluter Glücksgriff. Peter Rein beweist ein untrügliches Gespür für Pointen und Charaktere. Er lässt seine Darsteller auf den Punkt agieren und legt ein großes Gewicht auf das Spiel und das treffsichere Abfeuern der unzähligen Kalauer. Sicherlich darf auch Oliver Lisewskis Einfluss als Schauspieldramaturg hier nicht unberücksichtigt bleiben.</p>
<p>Schon die deutschen Original-Adaptionen von Daniel Große Boymann funktionieren sehr gut. Die zahlreichen ergänzten Anspielungen auf das lokale Geschehen in Vorpommern holen das Publikum perfekt ab. Auch mit Kritik hält das Ensemble nicht hinter dem Berg: Als es darum geht, dass König Artus in Deutschland ein erfolgreiches Musical in einem Stadttheater aufführen soll, lernen die Zuschauer von Sir Robin: „Deutschland ist ein Land mit Künstlergagen in Stadttheatern, für die der örtliche Bürgermeister nicht einmal das Bett verlassen würde.“</p>
<p>Sir Robins sehr ausgedehnte Exkursion ins Musical hat einen hohen Wiedererkennungswert: „Cabaret“, „Rocky Horror Show“, „Jesus Christ Superstar“, „Tanz der Vampire“, „Anatevka“, „Hair“, „Chorus Line“ – aus allen diesen Shows lässt Tobias Bode alias Sir Robin einen Song anklingen. Und dass, nachdem er eine (sicherlich nicht ernst gemeinte) vernichtende Kritik zur schauspielerischen Leistung von Tobias Bode als Hamlet ertragen musste. Zur Erklärung: Bode steht in dieser Spielzeit auch als „Hamlet“ auf den Bühnen des Theaters Vorpommern.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2880 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/03/3JR1A0170cut-400x173.jpg" alt="" width="400" height="173" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/03/3JR1A0170cut-400x173.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/03/3JR1A0170cut-768x333.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/03/3JR1A0170cut.jpg 980w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Dieser Lokalkolorit lässt das Publikum zwischendurch juchzen und sorgt für eine sehr heitere Grundstimmung. Nur zu gern begleiten sie die Reise von König Artus (zum Glück nicht Boris Johnson, wie zum Beginn des Stücks vom Historiker suggeriert), Patsy und den Rittern der Tafelrunde. Schon der erste Auftritt von König und seinem Kokosnuss-Klappernden Knappen Patsy sorgt für Begeisterung. Dies ändert sich auch nicht als Sir Galahad, Sir Robin, Sir Bedevere und Sir Lancelot vorgestellt werden. Jeder Ritter ist einmalig schräg und obwohl die Darsteller zumeist noch weitere Ensemble-Rollen übernehmen müssen, gelingt es ihnen, die Ritter prägnant und mit großer Hingabe zu spielen.</p>
<p>Manfred Ohnoutka, seit fünf Jahren in Vorpommern auch als Regisseur ein fester Bestandteil des Theaters Vorpommern, ist als Artus zu erleben. Er ist stattlich, herrlich trottelig und spielt süffisant herablassend. Wen stört es da, dass er nicht der beste Sänger ist?</p>
<p>Florian Soyka springt in der Stralsunder Premiere nach nur einem Tag Proben für den erkrankten Mario Gremlich als Sir Galahad ein. Der erfahrene Musicalprofi stand schon in vielen Stücken auf der Bühne – so auch im Sommer 2018 bei „Spamalot“ in Tecklenburg. Diese eher unfreiwillige Besetzung ist eine sehr gute Wahl, denn Soyka spielt nicht nur glaubwürdig – u. a. als vehement argumentierender Systemkritiker und Klassenkämpfer ­, sondern überzeugt auch noch mit seiner großen stimmlichen Bandbreite.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2879 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/03/4JR1A0121cut-400x173.jpg" alt="" width="400" height="173" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/03/4JR1A0121cut-400x173.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/03/4JR1A0121cut-768x333.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/03/4JR1A0121cut.jpg 980w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Gesanglich auf ebenfalls sehr hohem Niveau bewegt sich Feline Zimmermann als Fee aus dem See, auch mal abwertend als Tümpeltussi oder Schlammschlampe bezeichnet. Bei „Wann geht’s hier wieder mal um mich?“ singt sie sich nicht nur in die höchsten Höhen, sondern spielt die zickige, genervte Diva in absoluter Vollendung. Ihre Kleider sind sehr gelungen und der Verwandlungscoup hin zum Brautkleid ist spitze (Bühne und Kostüme: Xenia Hufschmidt).</p>
<p>Bereits erwähnter Tobias Bode zeigt als Sir Robin seine Vielseitigkeit: Der Ritter der schönen Künste ist ein großer Feigling („Der tapfere Sir Robin“) und blüht erst bei „Denn kommt es nicht vom Broadway…“ so richtig auf. Nach dieser Szene fordert das Publikum lautstark Zugaben von ihm ein.</p>
<p>Benjamin Krüger überzeugt gleich in mehreren Rollen: Er spielt den im Lauf des Stück als schwul geouteten Sir Lancelot mit genauso viel Energie wie den Franzosen, der die Engländer treffsicher verhöhnt. Im Zusammenspiel mit Hubertus Brandt als Prinz(essin) Herbert sorgt er für viele Lacher. Ganz nebenbei ist er der mit Abstand beste Tänzer und tanzt alle Choreographien (Lea Hladka) auf den Punkt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2878 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/03/5JR1A0329cut-400x173.jpg" alt="" width="400" height="173" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/03/5JR1A0329cut-400x173.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/03/5JR1A0329cut-768x333.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/03/5JR1A0329cut.jpg 980w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Als Artus eifriger, aber nicht wertgeschätzter Diener Patsy ist Felix Meusel zu erleben. Er spielt herrlich unterwürfig, macht sich aber auch nachdrücklich bemerkbar. Mit „Nimm das Leben beschwingt, hab einfach Spaß!“ (“Always Look on the Bright Side of Life”) und seiner Strophe bei “Ich bin allein” liefert er zwei Showstopper voll ab!</p>
<p>„Spamalot“ in Stralsund ist sehr unterhaltsam. Möchte man das Haar in der Suppe suchen, wäre es die Musik, die auffällig langsam arrangiert wurde und an vielen Stellen sehr schief intoniert wird. Die Inkonsistenz von Sebastian Undisz und seiner kleinen Band ist auch im Ensemble zu finden (im Programmheft als „Statisterie“ bezeichnet), das leider weder gesanglich noch tänzerisch überzeugen kann.</p>
<p>Was bleibt, ist Reins herausragende Regiearbeit und die vielen keinen Ideen (die „Weltreise“ von Artus und seinem Gefolge ist absolut einmalig, und auch der sehr, sehr, sehr … teure Wald mit projizierten Währungssymbolen sowie das Staging von „Ich bin allein“ sind super), welche die Hauptdarsteller allesamt sehr gekonnt über die Rampe bringen.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span><br />
<span style="color: #000080;"><em>gekürzt erschienen in <a style="color: #000080;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/"><span style="color: #333399;">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</span></a></em></span></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater Vorpommern, Stralsund</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Premiere:</strong> 11. Januar 2020</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong><span class="ce-uploads-description">Manfred Ohnoutka, Tobias Bode, Benjamin Krüger, Felix Meusel, Mario Gremlich, Friederike Serr, Feline Zimmermann, Hubertus Brandt</span> </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> Peter Rein / John du Prez</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Theater Vorpommern<br />
</span></div>
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		<item>
		<title>Diese neue Interpretation des Monty Python Musicals verfehlt ihre Wirkung</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/diese-neue-interpretation-des-monty-python-musicals-verfehlt-ihre-wirkung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Oct 2017 16:47:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[Artur Molin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Matthias Faltz, Intendant des Hessischen Landestheaters Marburg und Regisseur von „Spamalot“, hat sich für seine Inszenierung von Monty Phythons ganz bewusst gegen eine Kopie des Films oder anderer Produktionen entschieden. Er wollte laut Interview im Programmheft vielmehr „eine ganz eigene Ästhetik finden“ und nicht „einzelne Sänger der Songs feiern, sondern den dramaturgischen Bogen der Geschichte“ ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Matthias Faltz, Intendant des Hessischen Landestheaters Marburg und Regisseur von „Spamalot“, hat sich für seine Inszenierung von Monty Phythons ganz bewusst gegen eine Kopie des Films oder anderer Produktionen entschieden. Er wollte laut Interview im Programmheft vielmehr „eine ganz eigene Ästhetik finden“ und nicht „einzelne Sänger der Songs feiern, sondern den dramaturgischen Bogen der Geschichte“ erhalten. Besonders wichtig war es ihm hierbei nach eigener Aussage „die Mittel der „großen Show“ und des Musicals in hoher Qualität zu realisieren.“</p>
<p>Leider muss man konstatieren, dass er seinen eigenen Ansprüchen nicht einmal ansatzweise gerecht wurde.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2207 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/02/749210_1_fullheight_image_467cfa5077c3d189-400x278.jpg" alt="" width="400" height="278" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/02/749210_1_fullheight_image_467cfa5077c3d189-400x278.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/02/749210_1_fullheight_image_467cfa5077c3d189.jpg 647w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Das optische Gesamtbild der Marburger Inszenierung ist durchaus ansprechend. Kulissen (Harm Naiijer) und Kostüme (Annie Lenk) sind stimmig. Doch schon bei der Ouvertüre offenbart das Orchester unter der Leitung von Michael Lohmann große Schwächen. Insbesondere Streicher und Blechbläser liegen im Laufe des Abends mehrfach deutlich hörbar daneben. Damit jedoch nicht genug: Einzig Artur Molin (Sir Galahad) und Thomas Huth (Patsy) können gesanglich überzeugen. In einem Musical, dass von exzentrischen, besonderen Charakteren lebt, das große Musical-Songs persifliert und mit der Fee aus dem See nur eine einzige Darstellerin als Counterpart zu den Rittern platziert, ist dieses sehr unausgewogenes Verhältnis mehr als nur bedauerlich.</p>
<p>Ein König Artus (Karlheinz Schmitt), der zwar durch seine schlaksige Gestalt eine gewisse komische Herrschaftlichkeit beweist, aber in seinen Songs kaum einen Ton trifft, begleitet von einem Sir Lancelot (Philip Lütgenau), der seinem König in Sachen Gesang in nichts nachsteht und eine Fee vom See (Franziska Knetsch), die zwar über eine beachtliche stimmliche Bandbreite verfügt, diese aber nicht einzusetzen vermag und die zudem die Rolle als Diva nicht verstanden zu haben scheint (oder sie wurde vom Regisseur gänzlich anders interpretiert als von anderen Regisseuren vorangegangenen Produktionen), zeigen die Unzulänglichkeiten dieser Produktion nur allzu deutlich auf.</p>
<p>Die aktuellen Anspielungen auf den Brexit könnten die Show auffrischen und auch die durch Bundeskanzlerin Angela Merkel bekannt gewordene Handhaltung „stabiles Dreieck“ steht der „Feen-Mutti“ gut zu Gesicht. Doch die neuen Ideen werden nicht durchgezogen und die Charaktere sind nicht trennscharf erarbeitet.</p>
<p>So bleiben ein ungewohnt selbstbewusster Patsy und ein sehr souveräner Sir Galahad die einzigen Lichtblicke an diesem Abend. Mehr davon und weniger von Faltzs Versuch „Spamalot“ neu erfinden zu wollen, hätte die Marburger Fassung mehr als nötig gehabt.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
erschienen <em>in <a title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/"><span style="color: #000080;">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</span></a></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Hessisches Landestheater, Marburg</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 26. Oktober 2017</span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Darsteller: </strong></span>Karlheinz Schmitt, Philip Lütgenau, Franziska Knetsch, Artur Molin, Thomas Huth</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> Eric Idle / Matthias Faltz</span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Theater Marburg / Nadine Weigel</span></div>
</div>
</div>
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		<title>Näher dran an der Originalinszenierung geht es kaum</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/naeher-dran-an-der-originalinszenierung-geht-es-kaum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2016 15:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Anthony Cragg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Sie britischen Humor mögen und mal wieder zwei Stunden herzlich lachen möchten, empfehlen wir Ihnen Monty Python’s „Spamalot“ im English Theatre in Frankfurt. Die irrwitzige Gralssuche von King Arthur und seinen Rittern wurde von den britischen Komikern rund um John Cleese und Eric Idle bereits 1975 unter dem Titel „Monty Python and the Holy ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Sie britischen Humor mögen und mal wieder zwei Stunden herzlich lachen möchten, empfehlen wir Ihnen Monty Python’s „Spamalot“ im English Theatre in Frankfurt. Die irrwitzige Gralssuche von King Arthur und seinen Rittern wurde von den britischen Komikern rund um John Cleese und Eric Idle bereits 1975 unter dem Titel „Monty Python and the Holy Grail“ (zu deutsch: „Die Ritter der Kokosnuss“) in die Kinos gebracht. Ab 2004 konnte man viele der doch reichlich skurrilen Charaktere auf der Musicalbühne wiedersehen: die „Lady of the Lake“, die „Knights who say Ni“ und „Sir Robin the Not-Quite-So-Brave-As-Sir-Lancelot“ sind nur einige Beispiele. Natürlich kommt auch God zu Wort und die für die deutsche Filmfassung namensgebenden Kokosnüsse werden von King Arthurs Diener Patsy auch auf der Bühne in der gewünschten Gangart zum Klingen gebracht.</p>
<p>Wer glaubt, dass man für „Spamalot“ eine große Broadway-Bühne braucht, irrt. Im English Theatre hat Tim McQuillen nach „The Life“ und „Ghost“ erneut eine in sich stimmige Umgebung geschaffen. Die Bibliothek, in welcher der Historiker die Zuschauer begrüßt, umrahmt das Geschehen. Dahinter findet sich eine Burgmauer mit Tor, und auch der „dark and extremely expensive forrest“ fehlt nicht. Und auch die Kostüme (ebenfalls von McQuillen) sind sehr gelungen. Hervorzuheben sind hier insbesondere die Kleider der Lady of the Lake, die bei jedem ihrer Auftritte in einer neuen Robe erscheint. Nicht ganz so gelungen ist hingegen Lancelots „Coming Out“-Dress. Dieser erfüllt zwar ganz klar seinen farbenfrohen, schillernden Zweck, aber hier wäre sicherlich etwas Besseres möglich gewesen. Auch die Turnkleidchen der „Laker Girls“ mit ihren fransigen Röckchen wirken zunächst etwas fehlt am Platz. Doch als die Röcke sich zu Pompons verwandeln, die den Song „Laker Girls Cheer“ perfekt visualisieren, passt wieder alles zusammen.</p>
<p>Die nur 13 Akteure auf der Bühne agieren auf höchstem Niveau, obwohl sie einen Erfahrungsschatz haben, der unterschiedlicher nicht sein könnte. So ist es für Anthony Cragg (Swing) und Joe Etherington (Sir Bedevere / Concorde) die erste Rolle nach Abschluss ihrer Ausbildung, während Matthew Gent (Sir Robin), Jo Parsons (Galahad) und John McManus ( Historian / Prince Herbert / Not dead Fred) zahlreiche Engagements im West End vorweisen können. Eine beeindruckende Vita haben auch George Rae (Patsy) und Scott Armstrong (Lancelot), die schon für viele UK-Tourneen von Musicals engagiert waren. Nic Kyle (King Arthur) war in seiner Heimat Neuseeland in vielen Hauptrollen (u. a. Chris in „Miss Saigon“ und Jesus in „Jesus Christ Superstar“) zu sehen. Soophia Foroughi (Lady of the Lake) stand schon auf der halben Welt auf einer Musicalbühne und hat dort mit Stars wie Michael Ball gearbeitet.</p>
<p>Keine leichte Aufgabe für Regisseurin Lisa Blair, den bunten Haufen auf Linie zu bringen, doch es gelingt ihr ganz vorzüglich. Was man deutlich spürt, ist Blairs Schauspiel-Schwerpunkt: Viele Musicals hat sie bisher nicht inszeniert, doch genau dies kommt den Charakteren sehr zu gute. Die Protagonisten spielen akzentuierter und authentischer (sofern bei einem Slapstick-Musical überhaupt möglich), die Dialoge sind sehr gut ausgearbeitet, und die Mimik der Darsteller ist perfekt auf die jeweilige Figur abgestimmt, wobei die meisten gleich mehrere Rollen übernehmen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass das Publikum beim Gesang Abstriche machen muss. Weit gefehlt! Ausnahmslos alle Songs werden sauber intoniert, lediglich in den chorischen Nummern der Ritter hört man zweimal eine leichte Disharmonie.</p>
<p>Augenscheinlich hat Blair mit ihren Darstellern sehr gut gearbeitet, denn jeder gibt seiner Rolle etwas Besonderes. Nic Kyle wirkt zwar sehr jung und sanft für King Arthur, kann aber mit seinem klaren Tenor und seiner Fokussierung überzeugen (insbesondere bei „I’m so alone“). Soophia Foroughi weiß ihr „Handwerkszeug“ Stimme sehr gut zu nutzen. Sie wechselt Stimmlagen genauso problemlos wie Stile. Die beleidigte Diva (&#8222;Whatever happened to my part?&#8220;) steht ihr besonders gut. Da vergisst man schnell, dass ihr die Jazz-/Swing-Nummer in Camelot (die zweite Version vom „Song that goes like this“) nicht ganz gelingt.</p>
<p>George Rae interpretiert mit „Always look on the bright side of life“ den einzigen bekannten Song. Er gibt einen sehr zurückhaltenden, aber nicht duckmäuserischen Patsy. Folglich kommt auch dieser Showstopper eher schüchtern als kraftvoll über die Rampe. Doch das passt wiederum sehr gut zum Gesamtbild der Figur, die man einfach mögen muss. Vielseitigkeit – und diese durchaus glaubwürdig – beweist John McManus. Als „Not dead Fred“ bringt er das Publikum mit seiner lustigen Tanzeinlage zum Lachen und als Prince Herbert erweichen seine großen Kulleraugen und seine unerwartet klare, trotz der Höhen volle Stimme, jedes Herz.</p>
<p>Als der schöne Galahad, der es King Arthur als bockiger Dennis (inklusive Querverweis auf den Brexit als Folge vom Volk nicht erwünschter Entscheidungen regierender Persönlichkeiten) wirklich nicht leicht macht, ist Jo Parsons zu erleben. Gesanglich gefällt er genauso wie in seinen Rollen, wobei er als grantelnder Vater von Herbert fast noch überzeugender ist als als Galahad. Auch sein mit einem deutlichen Essex-Akzent ausgestatteter Dennis ist großartig.</p>
<p>Matthew Gent überzeugt als ängstlicher Sir Robin von der ersten Sekunde an. Er ist auf der Bühne jederzeit präsent und sein Spiel zieht immer wieder die Blicke auf sich, selbst wenn er gar nicht im Mittelpunkt steht (bspw. als die Ritter den Anweisungen Gottes zu ihrer Gralssuche lauschen und sich jeder deutlich sichtbar seine Gedanken dazu macht, was für ihn der Gral bedeutet). &#8222;Brave Sir Robin&#8220; und &#8222;You Won&#8217;t Succeed on Broadway&#8220; zeigen die beiden Seiten des Ritters (ängstlich und mit einem großen Musicalwissen ausgestattet). Beide Szenen folgen direkt aufeinander und wo man sich eben noch über den Angsthasen ausgeschüttet hat, klatscht man bei seinem Lehrstück zu einem erfolgreichen Broadway-Musical begeistert mit.</p>
<p>Den zunächst etwas widerborstigen Lancelot, der scheinbar nur auf Kampf aus ist, gibt Scott Armstrong. Der gebürtige Schotte weiß seine Herkunft in den meisten Dialogen zu kaschieren, doch als er den Rittern eröffnet, dass sie das Monster-Kaninchen besiegen müssen, belehrt sie in knallhartem Schottisch. Auffällig ist seine ausdrucksstarke Mimik, mit der er das Geschehen um ihn herum – gleich in welcher seiner vier Rollen – nonverbal kommentiert. Auch damit setzt er sich von seinen Kollegen ab. Herausragend ist seine Performance als Anführer der „Knights who say Ni“: Der souveräne Stelzengang in einem unhandlichen Kostüm, seine intensive Mimik und die unmissverständliche Ausdrucksweise und ehrfurchtgebietende Haltung zeigen eine große Bandbreite seines Könnens. Dass er zudem auch noch gesanglich gefällt, macht ihn zum besten Darsteller dieser Produktion.</p>
<p>Herausforderungen ganz anderer Art hatte Rebecca Howell (Choreographie) zu meistern. Die Tanznummern sind allesamt sehr schwungvoll und ausladend. Das geht in den meisten Szenen gut, doch bei „Always look on the bright side of life“ wird es für die sieben tanzenden Ritter plus Patsy – allesamt mit Regenschirmen ausgestattet &#8211; doch etwas eng. Dafür wird „His name is Lancelot“ mit der lässig wirkenden Choreographie nicht nur wegen der ausgefallenen Kostüme der Tänzer zum Hingucker.</p>
<p>„Spamalot“ im English Theatre in Frankfurt ist aber nicht nur wegen der gelungenen Kulissen und Kostüme sowie der exzellenten Künstler auf der Bühne sehenswert. Auch Sonya Kraus als Stimme Gottes ist hörenswert. Insbesondere die englischen Originaltexte machen diese Inszenierung zu einem Must-See. Die Witze sind mal versteckt, mal sehr plakativ, und der Humor ist schwarz und britisch-böse, was in der Muttersprache der Schöpfer dieses Stücks einfach nochmal um ein vielfaches authentischer ist als in einer (durchaus gelungenen) deutschen Übersetzung.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>gekürzt</em> <em>erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> English Theatre, Frankfurt</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">16</span>. November 2016</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Scott Armstrong, Nicole Carlisle, Anthony Cragg, Joe Etherington, Soophia Foroughi, Jemma Geanaus, Matthew Gent, Keith Henderson, Nic Kyle, John McManus, Jo Parsons, George Rae, Katy Stredder</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  Eric Idle, John Du Prez, Neil Innes / Lisa Blair<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong>  Martin Kaufhold</span></div>
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		<title>Kurzweilige Unterhaltung mit viel Lokalkolorit</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/kurzweilige-unterhaltung-mit-viel-lokalkolorit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Sep 2015 14:44:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2015]]></category>
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Stock]]></category>
		<category><![CDATA[Dennis Herrmann]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Krauter]]></category>
		<category><![CDATA[Kira Primke]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Redlhammer]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Kamp]]></category>
		<category><![CDATA[Monty Python]]></category>
		<category><![CDATA[Ronny Miersch]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspielhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Spamalot]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist wunderbar zu erleben, dass ureigens britische Stücke, die von spitzen Formulierungen und tiefschwarzem Humor leben, auch in Deutschland einen Platz finden können. So bringt in dieser Spielzeit das Schauspielhaus Bochum die absurde Musicalkomödie „Spamalot“ auf die Bühne. Musicals kennt man in diesem Haus sonst eher nicht, aber vielleicht hat man sich hier gerade ...</p>
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<p>Es ist wunderbar zu erleben, dass ureigens britische Stücke, die von spitzen Formulierungen und tiefschwarzem Humor leben, auch in Deutschland einen Platz finden können. So bringt in dieser Spielzeit das Schauspielhaus Bochum die absurde Musicalkomödie „Spamalot“ auf die Bühne.</p>
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<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Musicals kennt man in diesem Haus sonst eher nicht, aber vielleicht hat man sich hier gerade deshalb seit Februar 2015 mit allem erdenklichen Einsatz um diese Produktion gekümmert. Herausgekommen ist eine Inszenierung, die nah am <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="Spamalot.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=554">Londoner Original</a></span> ist: 24 Darsteller in 150 Kostümen und unter 40 Perücken, 14 tatkräftige MItarbeiter, die für das Bühnenbild und die Kulissen verantwortlich zeichnen.Nicht zu vergessen, die acht Live-Musiker sowie eine bei Musicals ansonsten eher unübliche Souffleuse.</p>
<p class="Body">Das erfahrene Kreativteam hinter diesem penibel vorbereiteten Bühnenerfolg besteht aus Christian Brey (Regie), Anette Hachmann (Bühne und Kostüme), Tobias Cosler (Musikalische Leitung) sowie Kati Farkas (Choreografie). Sie alle leisten in ihrem Fachgebiet sehr gute Arbeit und das Gesamtergebnis ist mehr als gelungen.</p>
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<div class="text-content style_External_669_257">
<div class="style_2">
<p class="Body">Schon bei den einleitenden Worten des Historikers (Daniel Stock) wird deutlich: „Spamalot“ ist kein normales Musical. Hier nimmt sich nichts und niemand ernst. Das Publikum bricht folgerichtig schon beim ersten Getrappel der Kokosnusshufe von König Artus (Matthias Redlhammer) und seinem Diener Patsy (Ronny Miersch) in Lachen aus. Beim anschließenden „Er ist noch nicht tot“ sind die ersten Lachtränen zu erkennen.</p>
<p class="Body">Man muss sich auf diese Show einlassen, sonst hat man einfach keinen Spaß. Monty Python war nie und wird nie jedermann‘s Sache sein, doch die Bochumer Inszenierung macht es dem Zuschauer leicht, sich in der wirren Gralssuche von Artus und seiner Tafelrunde zu verlieren.</p>
<p class="Body">Ein politisch sehr aktiver Galahad (Dennis Herrmann), der sich ausführlich über die Tümpeltussi und den nicht demokratisch gewählten König Artus auslässt, passt genauso gut ins Bild wie eine Fee aus dem See (Kira Primke), die hochgradig exzentrisch und an eine Popdiva erinnernd, den Rittern ihren Weg weist.</p>
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<div class="text-content style_External_258_335">
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<p class="Body">Für erste Juchzer im Publikum sorgt die Stimme Gottes, die von vielen sofort als die von TV-Moderator Harald Schmidt erkannt wird.  Als der in dieser Szene erwähne „heilige Schal“ in Form eines VfB Bochum Schals in die Höhe gestreckt wird, bricht im Publikum lauter Jubel los.</p>
<p class="Body">Dies mündet dann einige Szenen später in der direkten Danksagung von Artus an Gott („Harald, ich danke Dir.“) und Bochum („Tief im Westen“). Die an anderer Stelle hinabgelassene Bochumer Skyline macht einmal mehr klar, in wessen Hoheitsgebiet man sich hier befindet.</p>
<p class="Body">Während die höhnischen Franzosen fast schon zu nervtötend sind, erntet Bedevere‘s („Bidde wer? Ach ich!“) Präsentation des hölzernen Hasen, den er quasi einmal rund um die Bühne zieht, bevor er bei seinen Mitstreitern ankommt, jede Menge Lacher und Szenenapplaus.</p>
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<div class="text-content style_External_669_251">
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<p class="Body">Richtet man sein Augenmerk auf die Bühnenkünstler muss man leider feststellen, dass Matthias Redlhammer zwar ein stattlich-verschusselter König ist, jedoch gesanglich deutliche Defizite aufweist. Kira Primke spielt die zickige Diva hervorragend und zeigt ihre gesangliche Bandbreite. Leider trifft auch sie nicht jeden Ton.</p>
<p class="Body">Wett macht dies Ronny Miersch alias der ewig verkannte Diener Patsy. Sein „Always look on the bright side of life“ trägt er mit einem herausragenden britischen Akzent vor und holt aus dieser Nummer alles heraus, was drin steckt. Auch sein „Ich bin allein“ kurz vor dem Finale bleibt als eines der Highlights hängen.</p>
<p class="Body">Die taktgenaue Tanz- und Gesangseinlage des (eigentlich überhaupt kein bisschen) tapferen Sir Robin (Michael Kamp) ist urkomisch und auch die vorausgehende Fake-Steppeinlage der vier Tänzer lässt das Zwerchfell hüpfen.</p>
<p class="Body">Etwas so noch nicht Dagewesenes bietet das Ensemble anstelle des geplanten Medleys von Andrew Lloyd Webber Songs: Anstatt eines aufgrund von Rechtelizenzen kostenpflichtigen Songs aus Webbers und anderen Musical-Hits stellen die Darsteller die entsprechenden Rollen pantomimisch dar und animieren das Publikum die Refrains der entsprechenden Lieder zu singen. Dies klappt erstaunlich gut und die Zuschauer applaudieren sich danach minutenlang selbst.</p>
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<p class="Body">Daniel Stock überzeugt als sehnsuchtsvoller Prinz Herbert. Als er zum besten gibt, dass er nicht „g-e-k-u-p-p-e-l-t“ ist, wird noch ein wenig mehr Lokalkolorit hinzugefügt, denn im Saal weiß jeder, dass dies ein Song aus dem seit 1988 in Bochum erfolgreichen „Starlight Express“ ist.</p>
<p class="Body">Der bis kurz vor Schluss eher blass bleibende Sir Lancelot (Jan Krauter) hat sein großes Coming Out mit einer farbenfrohen Erinnerung an RTL‘s „Tutti Frutti“ Show aus den 1980er Jahren. Doch diese Regenbogen-überspannte Szene funktioniert choreographisch wie gesanglich hervorragend.</p>
<p class="Body">Fast im Vorbeigehen lernt das Publikum noch, dass sich leere Kokosnussschalen auch als Defibrilatoren eignen und dass die Fee aus dem See auf den schönen Namen Jennifer hört.</p>
<p class="Body">Das Finale kommt dann etwas plötzlich, ist aber sehr ansprechend inszeniert.</p>
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<div class="text-content style_External_669_150">
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<p class="Body">Die Bochumer „Spamalot“-Produktion beinhaltet nahezu alle Monty Python Gags, die man bei der musikalischen Version der „Ritter der Kokosnuss“ erwarten kann: Die Ritter vom Ni fehlen genauso wenig wie der Schwarze Ritter, der seiner sämtlichen Extremitäten verlustig geht. Auch das fiese Kampfkaninchen, Dennis Galahads verdächtig männliche Mutter und die fliegende Kuh der Franzosen fehlen nicht.</p>
<p class="Body">Dieser Abend birgt jede Menge Spaß und zeigt, dass Stadttheater, wenn sie sich trauen und das entsprechende Budget statt in Schauspiel oder Oper zur Abwechlsung einmal in neue Musicals investieren, durchaus imstande sind, großen West End Shows das Wasser zu reichen.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schauspielhaus, Bochum</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>11. September 2015</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Matthias Redlhammer, Ronny Miersch, Kira Primke, Dennis Herrmann, Jan Krauter, Daniel Stock, Michael Kamp</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> <span class="Bold">John Du Prez &amp; Eric Idle / Christian Brey<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Schauspielhaus Bochum<br />
</span></div>
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		<title>Spamalot</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/spamalot/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Aug 2007 13:42:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Sieber]]></category>
		<category><![CDATA[David Birrell]]></category>
		<category><![CDATA[Eric Idle]]></category>
		<category><![CDATA[Hannah Waddingham]]></category>
		<category><![CDATA[John Du Prez]]></category>
		<category><![CDATA[Palace Theatre]]></category>
		<category><![CDATA[Spamalot]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Curry]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wo sonst könnte man “Spamalot” erfolgreicher auf die Bühne bringen als in England, dem Heimatland von Monty Python? Ein Jahr nach der erfolgreichen Broadway-Premiere kommen nun auch die Engländer in den Genuss der musikalischen Adaption der „Ritter der Kokusnuss“ (im Original: „Monty Python and the Holy Grail“). Kennt man den Film und hat man vorab ...</p>
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<div id="body_content" class="bumper">Wo sonst könnte man “Spamalot” erfolgreicher auf die Bühne bringen als in England, dem Heimatland von Monty Python? Ein Jahr nach der erfolgreichen Broadway-Premiere kommen nun auch die Engländer in den Genuss der musikalischen Adaption der „Ritter der Kokusnuss“ (im Original: „Monty Python and the Holy Grail“). Kennt man den Film und hat man vorab die Broadway-Aufnahme gehört, weiß man, was einen erwartet: Ein Comedy-Spektakel, das sich selbst auf die Schippe nimmt. Man könnte es auch guten Gewissens ein Trashical nennen, denn die Tafelrunde in ein Casino zu verwandeln, die Hochzeit von Guenevere und Arthur in einer Las Vegas Hochzeitskapelle zu feiern und aus Lancelot einen schwulen Ritter im Copacabana-Stil zu machen, sind nur einige der schrägen Einfälle von Eric Idle, der dieses Musical geschrieben hat.</p>
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<div class="style_2">
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Spamalot_files/shapeimage_3.png" alt="" width="205" height="264" /></div>
<p class="Body">Die Handlung erzählt sehr frei die Geschichte von König Arthur zunächst auf der Suche nach seinen Rittern, dann nach dem Heiligen Gral und dann nach einer Frau. Kuriositäten wie die „Lady of the Lake“ mit ihren Laker Girls, die in Fäkalsprache und -zeichen sehr bewanderten Franzosen, die Ritter, die immer Ni sagen oder der unglückliche Prince Herbert, der nicht singen darf, machen diese Show zu einem Angriff auf die Lachmuskeln.</p>
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<div class="text-content style_External_670_268">
<div class="style_2">
<p class="Body">Tim Curry und Christopher Sieber sind für „Spamalot“ an die Themse gezogen und geben nun jeden Abend im Palace Theatre – „in einem schrecklichen Stadtteil Londons“ – King Arthur und Sir Dennis Galahad. King Arthur ist eine recht traurige Figur – weit weg von Camelot, ohne Ritter, ohne Frau, nicht einmal seine Untertanen kennen ihn, doch er wird ständig begleitet von Patsy (David Birrell), der die Kokosnuss-Schalen für das Original-Hufgeklapper schwingt und seinem Herrn auch sonst immer beisteht. Tim Curry spielt die Rolle mit einer gehörigen Portion Selbstironie, selbst, wenn er nur etwas undeutlich in seinen Bart nuschelt, johlt das Publikum. Allerdings stünde dem König ein wenig mehr Haltung und majestätische Ausstrahlung gut zu Gesicht. Christopher Sieber spielt den wenig hellen Schönling Galahad souverän und bedient alle gängigen Klischees über die Intelligenz von Blondinen.</p>
<p class="Body">Die Ritter der Tafelrunde werden durch den wenig mutigen Sir Robin, Sir Bedevere und Lancelot vervollständigt. Während Robert Hands die wahren Qualitäten Sir Robins erst im zweiten Akt zeigen darf, wenn die Ritter ein Musical kreieren müssen („You won’t succeed at West End if you don’t have any Jews“), versagt Sir Bedevere (Tony Timberlake) schon beim Kampf gegen die Franzosen, als er vergisst, dass der Trojanische Riesenhase das Versteck für die Ritter um King Arthur sein muss, um als Ablenkung zu funktionieren. Lancelot wird von Tom Goodman-Hill gespielt. Im Laufe des Stücks erkennt er, dass er homosexuell ist. Spätestens nachdem er Prince Herbert anstatt der erwarteten Prinzessin aus den Armen der brutalen Vaters gerettet hat, ist alles klar („His Name is Lancelot!“). Den bekanntesten Song darf jedoch der treue Patsy (David Birrell) – tatkräftig unterstützt vom pfeifenden Publikum – singen: „Always look on the bright Side of Life.“</p>
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<div class="text-content style_External_259_301">
<div class="style_2">
<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Spamalot_files/shapeimage_5.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Die Leading Lady – und das im wahrsten Sinne des Wortes – ist Hannah Waddingham. Als Lady of the Lake beeindruckt die Engländerin nicht nur durch zahlreiche wunderschöne, auf den perfekten Körper geschneiderte Kleider, eine die männlichen Kollegen überragende Körpergröße und eine kraftvolle Stimme. Auch ihre Mimik und Gestik zeigen mehr als deutlich, dass sie</p>
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<div class="text-content style_External_670_503">
<div class="style_2">
<p class="Body">sich in dieser Rolle sehr wohl fühlt, in der sie ihr komödiantisches Talent voll ausspielen kann. Showstopper wie „The Songs that goes like this“ und „The Diva’s Lament“, in dem sie sich zur Hälfte des zweiten Akts darüber beklagt, dass sie bisher nur im ersten Akt zu sehen war, vereinen die musikalische Intensität (Musik: John Du Prez) dieses Stücks. Doch auch hier gilt: Nichts und niemand nimmt sich hier ernst. Da erschießt der Dirigent auch schon mal ein zu laut spielendes Orchester-mitglied, Gott taucht in Form von überdimensionalen Füßen bzw. einer Hand mit der Stimme von John Cleese auf und diverse Tote singen und tanzen auf dem Sterbebett („I am not dead yet“).</p>
<p class="Body">Auch andere Musicals bekommen ihr Fett weg: So verweigern die Ritter ein Stück von Andrew Lloyd Webber als es darum geht, die Aufgabe einer Musicalinszenierung zu bewältigen. The Lady of the Lake und Sir Galahad kommen im „Phantom der Oper“-Style auf die Bühne geschippert (stilecht mit Laterne an der Bugspitze und nach den Szene schräg hängendem Kronleuchter über ihren Köpfen) und zu den Franzosen gehört Eponine genauso wie die wirkungsvoll über die Köpfe des gesamten Ensembles geschwungene Fahne. Es gibt hier viel zu entdecken – keine Frage.</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Spamalot_files/shapeimage_2.png" alt="" width="400" height="246" /></div>
<p class="Body">Während seine Ritter in alle Winde verteilt sind, ergeht sich King Arthur in Selbstmitleid („I’m all alone“), den treuen Patsy völlig ignorierend. Die Spiel von Tim Curry und David Birrell ist in dieser Szene brillant und das Publikum bekommt sich vor Lachen kaum mehr ein.</p>
<p class="Body">Nachdem die Ritter erfolgreich den „dunklen, sehr teuren Wald“ hinter sich gelassen, und den Killerhasen mit der magischen Handgranate bezwungen haben, erwartet sie in Form von Camelot endlich ihre Belohnung. Die Ritter finden alle ihre wahre Bestimmung: Sir Robin wird Musicalstar, Lancelot ehelicht den glücklich singenden Prince Herbert, King Arthur erfährt, dass die von ihm verehrte Lady of the Lake eigentlich Guenevere heißt und ihn ebenso liebt. Ein kitschiges Happy End à la Monty Python eben.</p>
<p class="Body">Und was wäre dieses Musical ohne Kokusnüsse, Kampfszenen, in denen Ritter Arme und Beine (!) verlieren und trotzdem weiterkämpfen? Diese Show ist ein großartig besetzter Riesenspaß mit Mitmachgarantie für das Publikum: Der Zuschauer auf Platz D 1 (D one) darf alle Ritter sowie King Arthur auf der Bühne kennen lernen, nachdem der Killer-Hase „done“ (= kalt gestellt“) ist. Dafür erhält er dann sogar einen kleinen Award von der Cast. Alle, deren Traum es ist, auf einer West End Bühne zu stehen, sollten sich diesen Platz reservieren.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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<div id="body_content" class="bumper">
<div id="body_layer">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Palace Theatre, London<br />
</span></div>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">29. August 2007</span></span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> David Birrell, Tim Curry, Hannah Waddingham, Christopher Sieber</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Buch / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Eric Idle / John Du Prez<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos: </span></strong>Catherine Ashmore</span></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/spamalot/">Spamalot</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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