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	<title>Sister Act-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Sister Act-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Eine gute Cast mit kleinen Schwächen sorgt für sehr gute Unterhaltung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Mar 2017 10:47:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2017]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht einmal eine Woche nach der Premiere der nur einmonatigen Spielzeit in Niedernhausen war das über 1550 Plätze fassende Rhein-Main-Theater höchstens zu 40 % gefüllt. Klar, Ticketpreise von bis zu 120 Euro in der ersten Preiskategorie locken nicht gerade viele Zuschauer auf die grüne Wiese vor den Toren Frankfurts. Auch dass „Sister Act“ seit der Deutschlandpremiere 2010 schon in allen größeren Städten zu sehen war, hilft hier eher weniger. Schon im Vorfeld war die Spielzeit von ursprünglich zwei Monaten auf nur noch vier Wochen gekürzt worden. Gute Vorzeichen für einen erfolgreichen Tourstop sehen wahrlich anders aus.</p>
<p>Doch die Zuschauer, die an diesem Abend vor Ort waren, wurden vom energiegeladenen Ensemble hervorragend unterhalten. Zugegeben, viele Witze sind immer noch arg flach und die auf Krampf konstruierten Szenen des nicht ganz hellen Gangstergefolges von Curtis sind nach wie vor sinnfrei (siehe <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=1365">Premierenkritik aus Hamburg</a></span>), doch Alan Menkens schwungvolle Musik und die in ihren Rollen aufgehenden Protagonisten entschädigten dafür.</p>
<p>Aisata Blackman überzeugt als Deloris van Cartier nach Berlin und München auch in Niedernhausen. Einige mögen sich vielleicht noch daran erinnern, dass sie schon 2012 bei „The Voice of Germany“ Jury und Publikum gleichermaßen begeisterte. Danach ging es für die Holländerin mit einer Zwischenstation bei „Rocky“ direkt ins Kloster.</p>
<p>Blackman hat Soul und Sexappeal. Beides setzt sie gekonnt ein, wenn auch leider nur sehr dosiert. Gerade in Sachen Soul hätte man sich mehr von ihr gewünscht. Nur in einer Szene (bei der ersten gemeinsamen Probe mit dem Nonnenchor) zeigt sie den vollen Umfang ihrer Stimme. Ansonsten überwiegen leider Kurzatmigkeit („Fabelhaft, Baby“) und einige (zu viele) Kiekser.</p>
<p>Insbesondere die frechen Sprüche und Auseinandersetzungen mit der Mutter Oberin machen hingegen viel Spaß und man nimmt Blackman die große Klappe unumwunden ab.</p>
<p>Karim Ben Mansur – ebenfalls schon in Berlin dabei – unterstützt Deloris als Polizist Eddie in jeder erdenklichen Lage. Dass da auch tiefere Gefühle eine Rolle spielen, merkt das Publikum spätestens bei seinem Solo „Tief in mir“. Er hat einen schönen warmen Bariton und kann damit seinem Frust über den albernen Spitznamen „Schwitzefritze“ genauso gut Ausdruck verleihen wie seiner Liebe zu Deloris. Sein sympathisches Auftreten macht ihn zu einer der authentischsten Figuren an diesem Abend. Ben Mansur liefert an diesem Abend die überzeugendste Leistung ab!</p>
<p>Als Mutter Oberin und der eher putzige Monsignore O’Hara stehen Agnes Hilpert und Franz-Jürgen Zigelski dem Kloster vor. Auch sie waren schon in Berlin dabei und nach einem halben Jahr haben sich die Rollen gut gefestigt. Zigelski agiert als Monsignore geradezu niedlich und leicht schusselig, aber er hat das Herz am rechten Fleck und „rockt“ mit seinen Nonnen zu „Zeig mir den Himmel“. Hilpert hat eine sehr erhabene Ausstrahlung und sorgt mit ihrem Mezzosopran mehrfach für Gänsehautmomente. Doch leider hat auch sie ihre Stimme an diesem Abend nicht gänzlich im Griff, denn in den Höhen entgleiten ihr die Töne mehrfach. Nichtsdestoweniger versteht man, weshalb sie für diese Rolle gecastet wurde: Ihre Bühnenpräsenz verfehlt ihre Wirkung nicht und ihren Glaubenskampf („Mir bleibt wohl keine Wahl“) bringt sie sehr ergreifend über die Rampe.</p>
<p>Die größte „Sister Act“-Erfahrung bringen Mischa Mang und Abla Alaoui als Curtis Shanks und Mary Robert mit. Beide standen in ihren Rollen schon 2013 in Oberhausen mit auf der Bühne. Während Mang sichtbar Spaß daran hat, den skrupellosen Bösewicht zu spielen, gibt Alaoui eine nicht ganz so süßliche Schwesternschülerin, deren Charme sich aber keiner entziehen kann. Wenn sie in Deloris „FiMi“-Stiefeln über die Bühne flitzt, ist das schon sehr lustig.</p>
<p>Naturgemäß kommen auch Schwester Mary Lazarus (die eigentlich gar nicht so verdrießliche Schreckschraube) und Schwester Mary Patrick (das selbstbewusste, laut singende, ständig lachende Energiebündel) beim Publikum sehr gut an. Stefanie Irmen (Mary Patrick) und Regina Venus (Mary Lazarus) spielen ihre Rollen hervorragend. Sie meistern die Gratwanderung zur Lächerlichkeit bzw. zum Nervtötendsein sehr gut und sorgen für viele Lacher (das Weihnachtsmahl wird von Schwester Mary Lafer und Schwester Mary zubereitet) und Szenenapplaus.</p>
<p>Den meisten Applaus bekommen jedoch die Gangster TJ (Arcangelo Vigneri), Joey (Benjamin Ebeling) und Pablo (Alessandro Pierotti). Sie dreschen die schlimmsten Phrasen, singen und tanzen nicht sonderlich gut („Ich kenn die Braut“, „Hey, Schwester“) und doch sympathisiert das Publikum irgendwie mit ihnen. Vigneri alias TJ ist gerade zu Anfang eine echt „coole Sau“, auch seine BeeGees-Einlage im zweiten Akt ist hörenswert. Ebelings Tanz-/Aerobic-Einlage im zweiten Akt führt ebenfalls zu Begeisterungsstürmen bei den Zuschauern&#8230;</p>
<p>Die Nonnen gewinnen das Publikum mit ihren großartigen Gesangseinlagen für sich. Weniger natürlich am Anfang, als der Chor noch herausragend schief singt, doch nachdem sich Deloris alias Schwester Mary Clarence seiner annimmt, sind die in immer farbenfroheren Kutten gekleideten Nonnen kaum mehr zu bändigen.</p>
<p>Genau diese Energie und positive Ausstrahlung sind es, die „Sister Act“ sehenswert machen. Hinzu kommen einige sehr lustige Sprüche und liebenswerte Charaktere, die zumindest in Niedernhausen sehr gut mit Leben gefüllt wurden. Der Entertainment-Faktor ist hoch und mit all dem Glitzer und Leuchten während der Nonnenauftritte in der sich zusehends verändernden Klosterkirche wird auch für das Auge etwas geboten. Und wenn Musical nicht Unterhaltung in Reinkultur ist, was dann?</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Rhein-Main-Theater, Niedernhausen</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">10</span>. März 2017</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Aisata Blackman, Agnes Hilpert, Karim Ben Mansur, Stefanie Irmen, Abla Alaoui, Regina Venus, Mischa Mang, Benjamin Eberling, Arcangelo Vigneri, Alessandro Pierotti</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> Alan Menken / <span class="Bold">Carline Brouwer<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage Entertainment</span></p>
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		<title>Sister Act</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/sister-act/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 13:09:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CDs]]></category>
		<category><![CDATA[Ana Milva Gomes]]></category>
		<category><![CDATA[Drew Sarich]]></category>
		<category><![CDATA[Sister Act]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Saubere Aufnahme ohne Ecken und Kanten &#8211; aber reicht das? Mit Cast-Aufnahmen ist das so eine Sache. Einerseits sollen sie dem Zuhörer eine Erinnerung an die erlebte Show geben, andererseits sollen sie neugierig machen, damit neue Gäste das Stück besuchen. Um als Erinnerung zu funktionieren, reicht es aus, wenn die Show herausragende Darsteller und einprägsame ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Saubere Aufnahme ohne Ecken und Kanten &#8211; aber reicht das?</h3>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Mit Cast-Aufnahmen ist das so eine Sache. Einerseits sollen sie dem Zuhörer eine Erinnerung an die erlebte Show geben, andererseits sollen sie neugierig machen, damit neue Gäste das Stück besuchen. Um als Erinnerung zu funktionieren, reicht es aus, wenn die Show herausragende Darsteller und einprägsame Bilder liefert, an die man sich gern erinnert. Neugierig wird man auch ein Musical, wenn einen die Musik als solche schon beim bloßen Anhören mitreißt.</p>
<p class="Body">Ich habe die Show in Hamburg gesehen &#8211; die Bühnenbilder waren bunt, die Kostüme glitzerten, aber leider konnten die Hauptdarsteller mich nicht für sich einnehmen. In Wien hingegen stehen mit Ana Milva Gomes und Drew Sarich zwei Künstler in den Rollen der Deloris und des Bösewichts Curtis auf der Bühne, die sich in der Musicalwelt durch verschiedenste Hauptrollen eine eindrucksvolle Position erarbeitet haben. Nicht die schlechtesten Grundvoraussetzungen für dieses Album.</p>
<p class="Body">Lauscht man nun den 17 Songs auf dem Live-Mitschnitt &#8211; darunter drei Reprisen &#8211; stellt man sehr schnell fest, dass sich sowohl Ana Milva Gomes als auch Drew Sarich unter Wert verkaufen. Das liegt im Fall von Drew Sarich an der Rolle von Curtis, der schlichtweg nur in einem einzigen Song zu hören ist. Wenn man Sarich aus seinen anderen Paraderollen kennt, drängt sich schon ein wenig der Gedanke potentieller Langeweile auf&#8230;</p>
<p class="Body">Gomes hat natürlich die präsentere Rolle und singt sich stimmgewaltig durch die mehr oder weniger mitreißenden Songs von Alan Menken. Im Gegensatz zur bekannten Filmmusik zünden die „Remakes“ von Menken nicht richtig und anstatt mit dem Fuß schwungvoll mitzwippen, achtet man auf die Texte und fragt sich mehr als einmal, ob man die deutsche Sprache wirklich derart dilettantisch einsetzen muss.</p>
<p class="Body">Die Songs, die ansatzweise hängen bleiben, arbeiten sich nur durch die Reprisen ins Langzeitgedächtnis vor. Ein probates Vorgehen, aber letztlich wenig kreativ.</p>
<p class="Body" style="text-align: left;">Rein technisch ist die CD sehr gut gelungen: Der Klang ist voll, das über 20-köpfige Orchester macht seiner einzigartigen Qualität alle Ehre, der Mitschnitt einiger Dialogszenen bringt den Comedy-Charakter des Stücks zur Geltung, die Applaussequenzen sind passend dosiert und auch das reich bebilderte Booklet mit allen Songtexten gefällt Fans ganz bestimmt.</p>
<p class="Body">Ob diese CD es aber schafft, neue Besucher für „Sister Act“ in Wien zu gewinnen, darf bezweifelt werden.</p>
<p class="paragraph_style_1" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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		<title>Eine Reise in die musicalischen 70er Jahre</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/eine-reise-in-die-musicalischen-80er-jahre/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 11:12:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Daniela Ziegler]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Ina Trabesinger]]></category>
		<category><![CDATA[Operettenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Sister Act]]></category>
		<category><![CDATA[Zodwa Selele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Premiere in Hamburg! Damit hat die deutsche Musicalhochburg New York den Rang als zweite Spielstätte für das Nonnenmusical „Sister Act“ abgelaufen. Gar nicht mal schlecht! Die Eigenproduktion der Stage Entertainment wurde im Sommer 2009 in London uraufgeführt &#8211; und schon damals zeigte Obernonne und Produzentin Whoopi Goldberg, dass sie sehr stolz ist auf die Musicalfassung ...</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Premiere in Hamburg! Damit hat die deutsche Musicalhochburg New York den Rang als zweite Spielstätte für das Nonnenmusical „Sister Act“ abgelaufen. Gar nicht mal schlecht! Die Eigenproduktion der Stage Entertainment wurde im Sommer 2009 in London uraufgeführt &#8211; und schon damals zeigte Obernonne und Produzentin Whoopi Goldberg, dass sie sehr stolz ist auf die Musicalfassung ihres Kinoerfolgs aus dem Jahr 1992.</p>
<p class="Body">Die Geschichte der abgehalfterten Clubsängerin Deloris Van Cartier, die von der Polizei in einem Nonnenkloster versteckt wird, da sie als Kronzeugin gegen den Ganoven Vince LaRocca aussagen soll, ist eher schlicht. Doch der Film besticht durch jede Menge Spielwitz, schnelle Dialoge und einprägsame Charaktere &#8211; von der Mutter Oberin über die Schwestern Mary Robert und Mary Patrick bis hin zu Lieutenant Eddie Souther. Doch getragen wird die Handlung von der herausragenden Whoopi Goldberg, die als Schwester Mary Clarence den Konvent so richtig aufmischt.</p>
<p class="Body">Leider sind die Charaktere in der Musicalfassung von Cheri und Bill Steinkellner zu kurz gekommen. Und so bleiben nur die drei Nonnen Mary Robert (Ina Trabesinger), Schwester Mary Patrick (Martine de Jager) und Schwester Mary Lazarus (Sonya Martin) in Erinnerung. Hierbei spielt aber sicherlich auch die Tatsache eine Rolle, dass die Parts dieser drei Nonnen sehr dankbar sind und den Darstellerinnen viele Möglichkeiten bieten.</p>
<p class="Body"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-1366 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/02/SisterAct_2_2010.png" alt="" width="260" height="335" />Alle anderen &#8211; inklusive Zodwa Selele als Schwester Mary Clarence alias Deloris Van Cartier &#8211; agieren blass und steif. Stimmlich hätte man von Selele sicherlich mehr erwarten können, aber in den meisten Szenen nimmt sie sich sehr stark zurück. Auch dass sie die Nonnen zum Umdenken anregt und mit ihrer Liebe zur Musik begeistert, kann sie leider kaum über die Rampe bringen. Whoopi Goldberg war im Film bereits Ende 30 &#8211; dieser Unterschied wird auf der Bühne nur allzu klar. Selele erscheint zu jung und zu wenig lebenserfahren. Das zeigt sich auch in den Szenen mit der jungen Novizin Mary Robert. Mary Clarence spricht sie immer mit Kleines an &#8211; da jedoch beide Darstellerinnen fast gleich alt sind, irritiert dies zunehmend und gipfelt in der Szene, in der Mary Robert gemeinsam mit Deloris flüchten will, um das Leben außerhalb der Klostermauern kennenzulernen.</p>
<p class="Body">Auch eine Daniela Ziegler vermag als Mutter Oberin nicht zu überzeugen. Ihre Wandlung zur gutmütigen und weniger gestrengen Ordensvorsteherin nimmt man ihr nicht ab.</p>
<p class="Body">Curtis Shanks (der für die Bühne umbenannte Vince LaRocca) und seine drei Handlanger geraten gar zu Witzfiguren. Weder Cusch Jung noch Tetje Mierendorf können ihre Bühnenerfahrung in Glaubhaftigkeit umsetzen. Vor diesen tumben Ganoven fürchtet sich ganz sicher niemand! Auch gesanglich bleibt die Gaunertruppe weit hinter den Erwartungen zurück. Besonders nervig werden die Ganoven, wenn sie sich über ihre McDonald‘s Juniortüte freuen oder aus einer Zeitung die aktuellen McDonald‘s-Angebote vorlesen. Da fragt man sich unweigerlich, ob die Stage Entertainment diese plumpen Werbepartnerpräsentationen wirklich nötig hat?</p>
<p class="Body">Kleine Nebenhandlungen wie die aufblühende Liebe zwischen Deloris und dem Polizisten Eddie Fritzinger (der im Gegensatz zur Filmvorlage nicht souverän und beschützend auftritt, sondern eher das typische Weichei und Bürohengst ist) oder die Novizin Mary Robert, die mit Deloris zusammen das Konvent verlassen will, sind eine gute Idee. Jedoch verpuffen diese gänzlich, da sich diese Geschichten nur in jeweils einer Szene sichtbar werden und weder vorher noch danach noch eine Bedeutung haben.</p>
<p class="Body">Insgesamt entwickelt sich „Sister Act“ sehr langsam und ist in vielen Szenen zu langatmig. Erst zum Ende des 1. Akts als Polizist Eddie (Mathieu Boldrion) in einem sehr schönen Solo „Tief in mir“ das Publikum an seiner inneren Zerrissenheit zwischen dem schüchternen Schwitze-Fritze und dem starken Polizisten, der er gern wäre, teilhaben lässt, zeigt sich ein wenig von dem Potential, das in dieser Show steckt.</p>
<p class="Body">Alan Menkens Musik ist nett, aber einen wirklichen Ohrwurm hat er für „Sister Act“ nicht produziert. Die Musik zündet vor allem in den Nachtclub-Songs von Deloris und wenn Mary Clarence mit ihrem Nonnenchor auftritt. Doch so richtig will der Funke nicht überspringen. Vergeblich sucht man das Neue, Besondere und Mitreißende an den Kompositionen.</p>
<p class="Body">Auch die glitzernden Kostüme von Lez Brotherston, für Hamburg umgesetzt von Reto Tuchschmid, können über die ansonsten triste Show nicht hinwegtrösten. Die Wandlung von der Barsängerin zur Nonne und von der langweiligen Nonne zu den Stars des Klosters ist optisch wunderbar dargestellt. Wenn die zwölf Schwestern des Konvents zum Finale in ihren silbernen Habits die Bühne betreten, wird man durch ihr Strahlen bis in die letzte reihe des Operettenhauses geblendet. Und auch der Dirigent macht in dieser Szene als Papst eine sehr gute Figur und hat die Lacher auf seiner Seite.</p>
<p class="Body">Hingegen ist das Bühnenbild von Klara Zieglerova an einigen Stellen etwas fragwürdig. Während die Bühne durch die verschiedenen Säulen- und Bogenelemente die Tiefe einer großen Kirche gut wiedergeben kann, fehlt diese Tiefe bei den Bleiglasfenstern. Sie sehen eher aus, die falsch eingefärbte Dollarscheine. Erst in den finalen Szene, wenn die Bleiglasfenster in Blau- und Rottönen erscheinen, erfüllen sie ihren Zweck. An der zum Schluss der Show komplett mit silbernem Lametta überhängten Marien-Statue kann man sicherlich Anstoß nehmen.</p>
<p class="Body">Respekt vor dem Glauben und der Kirche scheint den Kreativen dieses Musicals aber ohnehin nicht besonders wichtig zu sein. Zitate wie „Sei die Hand, die meinen Heiland erweckt.“ oder „Lass mich Dein Messias sein &#8211; für Maria war ich auch erste Wahl.“ zeugen davon, dass sich im Kreativprozess ganz offensichtlich an dem immer präsenter werden Unterschichten-TV orientiert wurde. Der Wortwitz, den gerade Heiko Wohlgemuth schon mehrfach unter Beweis gestellt hat, konnte sich gegen die Songtexte von Kevin Schröder oder die teilweise schrecklich platten Dialoge von Ruth Deny nicht durchsetzen.</p>
<p class="Body">Dies ist sehr schade, denn dadurch wird die Chance vergeben, einen 20 Jahre alten Film zeitgemäß und frisch auf die Bühne zu bringen. Und so bleibt der Eindruck, dass man ein Musical gesehen hat, was so durchaus schon in den 80er Jahren in Hamburg hätte laufen können. Doch an den Erfolg der damals laufen Stücke wie „Cats“ und „Phantom der Oper“ anknüpfen zu wollen, erscheint mehr als vermessen.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Operettenhaus, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>2. Dezember 2010</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Zodwa Selele, Ina Trabesinger, Daniela Ziegler</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Buch (DE):</span></strong>  Alan Menken / Ruth Deny<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage Entertainment<br />
</span></div>
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