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	<title>Sebastian Kraft-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Sebastian Kraft-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>70er Jahre Partylaune pur</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/70er-jahre-partylaune-pur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 12:19:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Corny Littmann]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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<p class="Body">Lange überfällig war sie – die Folgeshow von „Fifty Fifty“ und Sixty Sixty“, den erfolgreichen Mitsing- und Mitklatsch-Shows, mit denen das Schmidt Theater schon einen Kultcharakter erzeugte. „Compliations Shows light“ könnte man sie nennen: wenig bis gar keine Handlung, skurrile, zeitgemäße Charaktere und jede Menge bekannter deutscher oder englischer Hits aus dem entsprechenden Jahrzehnt. Diese Shows haben Hamburg jahrelang vorzüglich unterhalten. Das kollektive in Erinnerungen schwelgen, kann also definitiv als Erfolgskonzept bezeichnet werden.</p>
<p class="Body">Pünktlich zum 20. Geburtstag des Schmidt Theater wurden die Bitten vieler Mittdreißiger erhört und „Karamba! – Die 70er Jahre Schlager-Revue“ feierte Premiere. Die Besetzung ist eine gelungene Mischung aus bekannten Gesichtern aus dem Schmidt Theater, Schlagershow-Erprobten Kollegen aus dem Imperial Theater und Newcomern aus dem Hause Stage Entertainment, die perfekt harmonieren.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_419">
<div class="style_2">
<p class="Body">In der Regie von Cory Littmann ist eine im wahrsten Sinne des Wortes kunterbunte Show entstanden, die kein Klischee der 70er Jahre auslässt. Da gibt es geschmacklos gemusterte und scheinbar wahllos kombinierte Kostüme, die mit dem nicht weniger auffälligen Hintergrund der beiden Szenenbilder eine perfekte Einheit bilden.</p>
<p class="Body">Die Choreographien von Laris Gec und Silvia Varelli sind ausgefallen und passen zu den zahllosen, mit einer gehörigen Portion Selbstironie vorgetragenen 70er Jahre Medleys. Kaum ein Song, den man vermisst… Von den obligatorischen „Namenshits“ wie „Michaela“, „Anita“ etc geht es über ein Heino-Medley hin zu einem zwerchfellerschütternden Kampf-Duett von Mireille Mathieu und Nana Mouskouri. Auch eine „Dalli Dalli“-Einlage fehlt nicht. Dabei darf sich dann auch das Publikum zum sprichwörtlichen Horst machen. Ebenso wie bei ordnungsgemäßen „Negerkussgenuss“, der in aller Ausführlichkeit mit einigen Freiwilligen aus dem Zuschauerraum zelebriert wird.</p>
<p class="Body">Neben Susi Banzhaf und Sebastian Kraft, die schon im Imperial Theater bei „Hossa“ ihr ausgesprochenes Talent für schräge Schlager-Shows unter Beweis gestellt haben, ist vor allem William Danne die Entdeckung des Abends. Erst im vergangenen Jahr hat er seine Ausbildung an der Joop van den Ende Academy abgeschlossen. Sein Gespür für den richtigen (komischen) Moment und seine gnadenlos trockenen Pointen lassen aufhorche (nachdem man sich vom Lachkrampf erholt hat). Peggy Pollow hingegen überzeugt durch ihre Wandlungsfähigkeit: Von der schmollenden Tochter zum selbstbewussten Spatz von Avignon ist es nicht weit und doch schafft es die Wahl-Hamburgerin (früher Sophie in „Mamma Mia“) jeder Figur eine andere Note zu verleihen.</p>
<p class="Body">Eine Handlung sucht man in dieser Schlager-Revue vergebens, aber die braucht es auch nicht. Denn die verschiedenen Songs sind ideale Stichwortgeber für zahlreiche eigene Ersinnungen und jede Menge Spaß. „Karamba“ kann jedoch nicht ganz an seine musikalischen Vorgängershows anknüpfen, aber dennoch gereicht es zu einem entspannten, fröhlichen Abend mit allem, was vor bald 40 Jahren „in“ war.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
<p class="paragraph_style"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidt Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>August 2008</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Susi Banzhaf, William Danne, Sebastian Kraft</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Corny Littmann / Martin Lingnau<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Schmidt Theater<br />
</span></p>
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		<title>Ein mäßiges 50er Jahre Revival</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/ein-maessiges-50er-jahre-revival/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Nov 2007 10:09:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2007]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Thannhäuser]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jukebox Saturday Night]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Theater am Holstenwall]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„The Fabulous Fifties“ – so lautet der Untertitel der letzten Show aus der Feder von Frank Thannhäuser. Wer „Hossa“ oder „Hot Stuff“ kennt, freute sich auf ein Hitfeuerwerk der bekannten Rock`n`Roll Songs aus den 50er Jahren. Doch diese Vorfreue wurde herbe enttäuscht… Natürlich waren viele typische 50er Jahre Sounds zu hören, doch die wenigsten davon ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="id5" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_587">
<div class="style_3">
<p class="Body">„The Fabulous Fifties“ – so lautet der Untertitel der letzten Show aus der Feder von Frank Thannhäuser. Wer „Hossa“ oder „Hot Stuff“ kennt, freute sich auf ein Hitfeuerwerk der bekannten Rock`n`Roll Songs aus den 50er Jahren. Doch diese Vorfreue wurde herbe enttäuscht… Natürlich waren viele typische 50er Jahre Sounds zu hören, doch die wenigsten davon waren dem Publikum einschlägig bekannt. So mühte sich das achtköpfige Ensemble redlich ab, die Zuschauer zum Mitmachen zu animieren. Wirklich gelingen wollte das jedoch nicht. Erst beim für Thannhäuser-Shows üblichen finalen Medley wurden bekannte Songs verarbeitet und die Gäste kamen in Klatsch- und Tanzlaune. Aber 20 Minuten am Schluss sind leider zu wenig, um die ganze Show positiv zu betrachten.</p>
<p class="Body">Das beeindruckendste an „Jukebox Saturday Night“ ist das gelungene Bühnenbild. Über die komplette Bühnenhöhe und -breite erstrecken sich die Konterfeis von Ikonen der 50er Jahre wie Marilyn Monroe, James Dean und natürlich Elvis. Hier hat die Kulissenwerkstatt des Royal Theater wieder einmal ganze Arbeit geleistet.</p>
<p class="Body">Auch die Choreographien von Sebastian Kraft sind schwungvoll und passen exzellent zur Musik. In manchen Szenen erscheinen sie jedoch für das Ensemble zu komplex und so schummeln sich einige Darsteller mehr durch die Tänze als dass sie wirklich synchron oder aufeinander abgestimmt tanzen.</p>
<p class="Body">Das Ensemble setzt sich zusammen aus „Imperial Theater“-Urgewächsen wie Sebastian Kraft und Frank Thannhäuser, wartet aber auch mit Neuzugängen wie Bianca Arndt und Jessika Bierik auf. Besonders Marion Campbell vermag mit ihrer vollen Soulstimme den Saal in Schwingung zu versetzen. Gleichzeitig verfügt sie über ein ausgeprägtes schauspielerisches Talent, so dass es eine wahre Wonne ist, ihr zuzusehen und zu hören. Von ihren Kollegen, zu denen auch Vanessa Wilcek, Alexander Grimm und Alexander Zamponi gehören, spielt sich niemand in der Vordergrund, was einerseits sehr sympathisch ist, da alle gleichermaßen Beachtung verdienen und bekommen, andererseits aber den Eindruck einer gleichförmigen Gruppe stärkt, die mit wenig Energie agiert.</p>
<p class="Body">Das Muster der Show kann funktionieren – „Hossa“ beweist dies regelmäßig, doch dafür sind bekannte Songs, die das Publikum mitsingen kann, unerlässlich. Daran hakt es leider bei „Jukebox Saturday Night“. Grundsätzlich könnte eine Show mit Elvis, Bill Haley und wie sie alle hießen ein Kassenschlager werden, aber ohne diese Gassenhauer funktioniert sie leider nicht.</p>
<p class="Body">Es gibt Gerüchte, dass Frank Thannhäuser das Royaltheater, das er erst vor zwei Jahren übernommen und umgebaut hat, im Sommer wieder abstoßen möchte. Das wäre sehr schade, denn Stücke wie „Hossa“ liefen und laufen dort vor ausverkauftem Haus. Man kann nur hoffen, dass er einen Investor findet, der dieses Haus weiter betreiben wird.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht unter Pseudonym in blickpunkt musical</em></p>
</div>
<div class="tinyText stroke_0"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater am Holstenwall, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>November 2007</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> <span class="Bold">Frank Thannhäuser<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Imperial Theater<br />
</span></div>
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		<title>Stagecoach Schulen in Deutschland &#8211; Schulleiter Sebastian Kraft im Gespräch</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/stagecoach-schulen-in-deutschland-schulleiter-sebastian-kraft-im-gespraech/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2007 15:30:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews mit Darstellern]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Stage Club]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit der Gründung der Institution 1988 in England sind weltweit mehr als 500 Stagecoach Schulen gegründet worden und machen Stage Coach zur größten Freizeittheaterschule der Welt. Stagecoach bietet Kindern von 4 &#8211; 16 Jahren die Möglichkeit neben der normalen schulischen Ausbildung auch ein erstklassiges Training in den Bereichen Tanz, Schauspiel und Gesang zu erhalten. Und ...</p>
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<div class="text-content style_External_400_553">
<div class="style_2">
<p class="Body">Seit der Gründung der Institution 1988 in England sind weltweit mehr als 500 Stagecoach Schulen gegründet worden und machen Stage Coach zur größten Freizeittheaterschule der Welt.</p>
<p class="Body">Stagecoach bietet Kindern von 4 &#8211; 16 Jahren die Möglichkeit neben der normalen schulischen Ausbildung auch ein erstklassiges Training in den Bereichen Tanz, Schauspiel und Gesang zu erhalten. Und so ganz nebenbei wird auch der Gebrauch der englischen Sprache intensiviert, da viele Materialien, mit denen die Dozenten arbeiten, internationalen Ursprungs sind.</p>
<p class="Body">Der Unterricht verläuft in Trimestern; die Klassen sind nach Altersgruppen aufgeteilt. Pro Klasse gibt es nicht mehr als 15 Schüler, was den Lehrern eine intensive Arbeit mit jedem einzelnen Kind ermöglicht. Die wöchentliche Ausbildung beträgt drei Stunden – jeweils eine Stunde in Gesang, Tanz und Schauspiel/Dramatischem Gestalten.</p>
<p class="Body">Genau wie an jeder richtigen Schule gibt es auch bei Stagecoach Prüfungen und Zeugnisse. Während die Prüfungen derart gestaltet sind, dass sich die Schüler in Gruppen zu freiwilligen Prüfungen am Londoner Trinity College anmelden können, erhalten die Eltern hingegen zweimal jährlich ein Zeugnis, das sie über Einsatz, Entwicklung und Einstellung ihrer Sprösslinge auf dem Laufenden hält.</p>
<p class="Body">Große Aufregung herrscht jedes Mal, wenn das Erlernte vor Publikum präsentiert wird: Zweimal pro Jahr zeigen die Schüler, was sie bei Stagecoach gelernt haben, einmal davon in Form eines komplett einstudierten Stücks.</p>
<p class="Body">In Großbritannien erfreuen sich diese Schulen großer Beliebtheit, sind sie doch eine Möglichkeit spielerisch, ohne Drill und die gestrengen Eltern in der Nähe auszutesten, ob ein Kind Talent für die darstellenden Künste hat und in welcher Form diese zukünftige weiter ausgebaut werden können. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn viele Kinder, die bei „Billy Elliot“ auf der Bühne stehen oder in den „Harry Potter“-Filmen zu sehen sind, haben ihre Ausbildung bei Stagecoach begonnen.</p>
<p class="Body">Auch in Deutschland gibt es mittlerweile neun Stagecoach Schulen. Erst im Frühsommer wurde die Hamburger Niederlassung in den Räumen einer Tanzschule eröffnet und seitdem geht es jeden Samstag hoch her. Wir treffen Sebastian Kraft, den Schulleiter der Hamburger Schule, inmitten der größten Hektik: Der Unterricht ist in einer halben Stunde zu Ende, die ersten Eltern sind da, um ihre Kinder abzuholen und vorher noch ein bisschen zuzuschauen, wie sich ihre kleinen Lieblinge so machen… „Dabei mögen wir das gar nicht gern, wenn die Eltern so früh hier sind. Die Kinder sollen hier ungestört das machen können, was sie möchten.“ sagt Kraft etwas beunruhigt.</p>
<p class="Body">Kraft war schon bei der Gründung der Hamburger Stagecoach Schule als Tanzdozent mit dabei. Als der ursprüngliche Schulleiter Daniel Witzke sein Amt nach sehr kurzer Zeit wieder niederlegte, wurde Sebastian Kraft von der deutschen Stagecoach Zentrale in Nürnberg gefragt, ob er sich vorstellen könne, die Hamburger Schule zu leiten. „Natürlich habe ich ja gesagt. Ich denke, dass diese Institution für Hamburg genau das richtige ist. Hamburg ist nun einmal die Musicalstadt schlechthin und so etwas wie Stagecoach – eine Schule, in der die Kinder Tanz, Gesang und Schauspiel an einem Ort an einem Tag lernen können, ohne dass ihre Eltern sie von einem Lehrer zum anderen quer durch die Stadt fahren müssen – fehlte hier einfach noch.“ Der Hamburger Schauspieler und Sänger hatte nur eine Bedingung an seine neue Position: „Ich wollte das nur machen, wenn unsere Dozenten Hamburger Bühnenprofis sind. Das ist nicht an allen Schulen so, aber für mich ist es sehr wichtig, dass die Lehrer alle aktuell selbst noch auf der Bühne stehen.“ Die Lehrer, das sind Femke Soetenga und Kalliopi Lazou im Bereich Gesang, Robert Kotulla für das Schauspiel und Jonathan XX im Tanzbereich. „Wir haben alle keine pädagogische Grundausbildung, sehr wohl aber Unterrichtserfahrung.“ erläutert Kraft, „Es geht uns ja nicht um das Erziehen der Kinder, sondern wir möchten ihnen zeigen, was wir so auf er Bühne machen, um sie so zum mitmachen zu animieren. Wir gehen da ganz pragmatisch und diszipliniert vor. Immerhin haben wir einen Plan und wissen, wo wir mit den Kindern hinwollen. Die Kinder nehmen das, war wir im echten Bühnenleben erfahren auf spielerische Art und Weise mit und entwickeln so mehr Selbstvertrauen und Kreativität.“</p>
<p class="Body">Zurzeit hat die Hamburger Stagecoach Schule 17 Schülerinnen und Schüler. Ende Oktober fand ein Workshop statt, auf dem sich 36 weitere potentielle Schüler mit dem Unterricht von Stagecoach vertraut machten. „Die Kinder, die am Workshop teilnehmen, können im Januar direkt bei uns anfangen. Da wir aufbauenden Unterricht praktizieren, ist ein Einstieg mitten im Trimester nicht möglich. Auch da setzen wir sehr auf Disziplin.“ erklärt Kraft die für einige doch recht strengen Sitten.</p>
<p class="Body">Noch ist das Modell der Stagecoach Schulen in Hamburg und Deutschland nicht so bekannt wie in England, dennoch „finden alle, die uns kennen lernen, die Idee großartig. Da die Hamburger sehr wählerisch sind, dauert es natürlich eine Weile, bis sich solch ein Konzept herumspricht und durchsetzt.“ Bei diesen Startschwierigkeiten würde es sich doch direkt anbieten, wenn eines oder mehrere der Hamburger Theater Stagecoach unterstützen würden. Doch das lehnt Sebastian Kraft vehement ab: „Die Theater sind alle Privatbetriebe und müssen Geld verdienen. Daher würde die Förderung der Kinder nicht aus reinem Altruismus geschehen, sondern nur zum Wohl ihrer Produktionen. Und wir möchten hier keine kleinen Ensembles züchten. Wenn die Kinder später selbst auf der Bühne stehen wollen, ist das ihre Entscheidung und wir werden sie sicherlich unterstützen, aber wir werden sie nicht von vornherein auf die Teilnahme an Auditions oder Castings trimmen.“</p>
<p class="Body">Sebastian Kraft hat sich zum Ziel gesetzt, dass es nicht nur bei dieser einer Stagecoach Schule in Hamburg bleibt: „In den nächsten Jahren möchte ich gern in verschiedenen Stadtteilen Schulen eröffnen, denn in Hamburg ist das Potential sehr groß und das werden wir mittelfristig mit einer Schule nicht angemessen abdecken können.“ Dafür gönnt sich der Hamburger auch erst einmal eine Auszeit von der eigenen Bühnenarbeit. „Nach zehn Jahren fester Engagements auf Hamburger Bühnen brauche ich einfach eine kreative Pause. Mein Fokus liegt auf meiner Stagecoach Schule und der Powervoice Academy, die ich ebenfalls leite. Ich habe also arbeitsmäßig genug zu tun…“ sprachs und entschwand, um die Schulglocke zu läuten.</p>
<p class="Body">blickpunkt musical wird die Fortschritte von Stagecoach in Deutschland von nun an regelmäßig begleiten und auch bei deren Veranstaltungen dabei sein, um unseren Leserinnen und Lesern dieses wertvolle Konzept noch näher zu bringen.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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		<title>Mit 17 hat man noch Träume</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/mit-17-hat-man-noch-traeume/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2007 09:49:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2007]]></category>
		<category><![CDATA[Christina Schulz]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Melanie Stahlkopf]]></category>
		<category><![CDATA[Nicole Seeger]]></category>
		<category><![CDATA[Peter und Vico Malente]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Kraft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die 60er stehen für Käseigel, das Farbfernsehen, immer kürzer werdende Röcke und Gute-Laune-Schlager. Für eine Bühnenshow ist das eine unschlagbare Mixtur. Familie Malente, das sind Peter und Vico Malente, Melanie Stahlkopf, Kathi Damerow und Anne Patricia Nilles, tourt schon seit Jahren mit verschiedenen Programmen durch die kleinen Stadttheater dieses Landes. Mit ihrer neuen Show „Mit ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="id5" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
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<div class="style_3">
<p class="Body">Die 60er stehen für Käseigel, das Farbfernsehen, immer kürzer werdende Röcke und Gute-Laune-Schlager. Für eine Bühnenshow ist das eine unschlagbare Mixtur. Familie Malente, das sind Peter und Vico Malente, Melanie Stahlkopf, Kathi Damerow und Anne Patricia Nilles, tourt schon seit Jahren mit verschiedenen Programmen durch die kleinen Stadttheater dieses Landes. Mit ihrer neuen Show „Mit 17 hat man noch Träume“ nehmen die fünf Darsteller ihr Publikum stilecht mit auf eine Reise 40 Jahre zurück in die Vergangenheit.</p>
<p class="Body">Die Originalkostüme, die „geschmackvolle“ – eben echt 60er Jahre – Bühnendekoration, die Möbel und der überdimensionale Fernseher – zunächst noch schwarz-weiß, später dann in Farbe – vor dem sich die Familie mit ihren Freunden versammelt, zeigen die Richtung an. Eine wirkliche Handlung hat die Schlager-Show nicht. Vielmehr geht es ums Feiern einer ganzen Generation. Zu Beginn ist die Tochter des Hauses noch (vermeintlich) lieb und nett, und spielt den Eltern die üblichen Streiche („Ich war den ganzen Abend bei Erika.“ Stattdessen war sie mit einem Jungen im Kino.) im Laufe des Abends werden ihre Röcke kürzer, sie nimmt an einem Schulaustausch in London teil und ihr Musikgeschmack wechselt von Mamas und Papas deutschen Schlagern zu den Beatles.</p>
<p class="Body">Zahlreiche Szenen bedienen alle nur denkbaren Klischees: Mutter ist die Hausfrau, die die Gäste mit Schnitten versorgt, Vater kümmert sich um das TV-Programm und das Hochprozentige, Frauen können nicht Autofahren, Männer haben keine Ahnung von Mode usw. Die lustigen Wortgefechte sind manchmal eher platt, aber sie erfüllen ihren Zweck.</p>
<p class="Body">Musikalisch geht es ebenso kunterbunt zu wie optisch: Von Klassikern wie „Mit 17 hat man noch Träume“, „Ich will nen Cowboy zum Mann“, „Rote Lippen soll man küssen“, „Mein Freund der Baum“, „Das schöne Mädchen von Seite 1“ und „Immer wieder geht die Sonne auf“ über englische Gassenhauer wie „Downtown“ oder „Shake Hands“ ist alles vertreten. Die Kostüme wechseln fast so oft wie die Songs, sind aber nie zu aufgetragen oder künstlich.</p>
<p class="Body">Für die Choreographien zeichnet erneut Sebastian Kraft verantwortlich, der sein Händchen für Spaßshows schon diverse Male mit dem Imperial Theater und der Royaltheater Hamburg unter Beweis gestellt hat.</p>
<p class="Body">Szenen, die im Gedächtnis bleiben, sind das Trio von Klementine, Tilly und dem weißen Riesen. Auch alle übrigen Werbeslogans werden vom Publikum aus dem Effeff mitgesprochen. Da zeigt sich einmal, wie nachhaltig gut gemachte Werbung sein kann. Auch die Hitparade mit Dieter Thomas Heck ist mehr als gelungen nachgestellt. Das Publikum feiert jeden Song lauthals mit. Auch die Kochshow mit Vico Toriani sprüht vor typischen 60er Jahre Witzen.</p>
<p class="Body">Besonders gelungen ist der Grandprix-Schnelldurchlauf an dessen Ende sich Nana Mouskuri auftritt und die Bühne nicht verlassen möchte. Peter und Vico Malente zeigen in dieser Szene nicht nur schauspielerisch und gesanglich, was sie können, sondern beweisen sich als Vollblutkomiker: Während einer der beiden über die Bühne schreitet und an deren Ende stoplert und sie stürzend verlässt, kommt der andere – natürlich in einem identischen Kostüm – erneut auf die Bühne um diese ebenfalls zu queren und auf ebenso skurrile Weise wieder zu verlassen. Dieses Bäumchen-Wechsel-Dich-Spiel könnte unendlich weitergehen…</p>
<p class="Body">Dass man für Schlager keine besonders gute Stimme braucht, haben die Protagonisten von damals bewiesen. Doch die fünf Sänger auf der Bühne können singen. Aber sie hüten sich davor, eigene Interpretationen der Schlager einzubringen. Mit den Original-Arrangements kommen die Songs einfach viel authentischer rüber und der Wiedererkennungswert beim Publikum ist ungemein hoch.</p>
<p class="Body">Die neue musikalische Komödie von Familie Malente ist genau die richtige Einstimmung für eine durchtanzte Nacht. So abgedroschen einige der Songs auch sein mögen, so sehr vermitteln sie dennoch Spaß und Lebensfreude. Wenn Familie Malente in Ihrer Stadt Halt macht, sollten Sie sich die fünf Comedians nicht entgehen lassen.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
</div>
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</div>
<div class="spacer"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidt Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>April 2007</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Peter und Vico Malente, Melanie Stahlkopf, Nicole Seeger, Christina Schulz</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Choreographie:</span></strong> <span class="Bold">Sebastian Kraft<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Schmidt Theater</span></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Geburtsstunde eines Kult-Musicals?</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/die-geburtsstunde-eines-kult-musicals/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2005 17:14:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2005]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Movie Movie]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Susi Banzhaf]]></category>
		<category><![CDATA[Theater am Holstenwall]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei der neuesten Schöpfung von Frank Thannhäuser (Inhaber von Imperial und Royal Theater) muss die Frage gestattet sein, ob er diesmal an die Erfolge seines Kult-Hits „Hossa“ anknüpfen kann. Die Antwort hierauf ist ein eindeutiges Jein. „Movie, Movie“ steht in der 11-jährigen Musical-Tradition des Imperial Theaters und greift auf ein bewährtes Team an Künstlern und ...</p>
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<p class="Body">Bei der neuesten Schöpfung von Frank Thannhäuser (Inhaber von Imperial und Royal Theater) muss die Frage gestattet sein, ob er diesmal an die Erfolge seines Kult-Hits „Hossa“ anknüpfen kann. Die Antwort hierauf ist ein eindeutiges Jein.</p>
<p class="Body">„Movie, Movie“ steht in der 11-jährigen Musical-Tradition des Imperial Theaters und greift auf ein bewährtes Team an Künstlern und Kreativen zurück. So kommt einem die Gestaltung der Bühne im Royal Theater nicht unwesentlich bekannt vor und auch die Darsteller von „Movie, Movie“ gehören beinahe schon zum Inventar von Frank Thannhäusers Theatern.</p>
<p class="Body">Die Show möchte eine musikalische Liebeserklärung an 100 Jahre Kino sein und bedient sich dafür eines bunten Straußes an Musik, Tanz und Moderationen.</p>
<p class="Body">Von Seiten der Ausstattung ist „Movie, Movie“ eine beachtliche Weiterentwicklung des bisherigen Imperial-Standards.</p>
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<p class="Body">Während die Bühne gewohnt schillernd und funkelnd daher kommt, ist das, was der Zuschauer an Kostümen sieht aller Ehren wert. Man könnte schon fast von einer wahren Kostümschlacht sprechen, führt man sich vor Augen, dass es sich um ein kleines Theater handelt, dass ohne eine zehnköpfige Kostüm- und Maskenabteilung auskommen muss. Herausragend ist die Verwandlung von Susi Banzhaf in Scarlett O’Hara und das Pin Up Girl und auch das von ihr sicherlich weniger geliebte Meerhexe-Ursula-Kostüm im Disney-Medley zeugt von einer sehr fleißigen und kreativen Kostüm“abteilung“.</p>
<p class="Body">Ausgehend von einer zunächst etwas langatmigen und ins Alberne abdriftenden Stummfilm-Sequenz wird über die 50er Petticoat-Jahre, Marilyn und Marlene, 007, Disney und Science Fiction nichts ausgelassen. Immer unterstützt von einer Leinwand im Hintergrund, die wahlweise Filmplakate oder Helden des Kinos zeigt, entwickelt sich aus dem etwas beschwerlichen Beginn eine recht amüsante Show.</p>
<p class="Body">Hervorzuheben ist die „Hero“-Szene, in der Katja Thiede vor den übergroßen Konterfeis der Superhelden zeigt, was sie kann. Die Stimmung dieser Szene ist perfekt eingefangen und sorgt für wohlige Erinnerungen beim Publikum. Auch das obligatorische Disney-Medley überzeugt vor allem durch mutige Songauswahl: Nicht die Klassiker, die jeder kennt, wurden von ausgewählt, sondern beispielsweise „Arme Seelen in Not!“ aus Arielle. Schlichtweg große Klasse. Das gleiche kann man über Steffi Connahs Interpretation von „Lili Marleen“ sagen: Einsame Spitze und nicht zu toppen. Ihre warme, volle Stimme mit dem Bildern im Hintergrund – perfekt.</p>
<p class="Body">007, dem weltbekannten Spion im Dienste Ihrer Majestät wird ebenfalls eine (leider viel zu lange) Passage gewidmet. Verdient haben es die zahlreichen Sängerinnen von James Bond Titelsongs allemal, doch zum Schluss hin wird diese Szene trotz des ausgezeichneten stimmlichen und körperlichen Einsatzes aller Beteiligten schlichtweg zu zäh. Auch Sebastian Kraft, der am Schluss dieser Sequenz als Austin Powers natürlich auch mit dabei sein muss, vermag den Kaugummi-Charakter dieser ansonsten sehr gut gedachten Szene nicht zu retten.</p>
<p class="Body">In diesem bunten Kartenspiel an Äras und Filmhelden geht ab und an der rote Faden ein wenig verloren. Nur so ist es wohl auch zu erklären, dass dem Western-Genre eine eigene Sequenz gewidmet wurde, die mit Lucky Luke (Luciano Di Gregorio) zwar noch ganz nett anfängt, aber im großen und ganzen komplett überflüssig ist. Oder können Sie sich an Ohrwürmer aus einem Western erinnern?</p>
<p class="Body">In Sachen Choreographie hat Sebastian Kraft erneut viele eigene Ideen umgesetzt, aber auch Anleihen bei Choreographen vom West End gemacht: So erinnert nicht nur der Regenschirm von Mary Poppins verdächtig an den Merchandise-Artikel des Londoner Musicals, auch die Choreographie von „Supercalifragilistic“ ist eine Light-Variante dessen, was das Ensemble in London jeden Abend mit rasanter Geschwindigkeit zum besten gibt. Wer diesen Vergleich nicht ziehen kann, der ist von dieser Choreographie im Hamburger Royal Theater überwältigt, denn die Geschwindigkeit zollt dem weniger tänzerisch versierten Zuschauer enormen Respekt ab. Kein Wunder also, dass genau diese Szene auch als eine der Zugaben gegeben wurde.</p>
<p class="Body">Eine weitere Zugabe sind die 70er Jahre Disco-Funk-Filme: Schade, dass sich Thannhäsuer dagegen entschieden hat, diese Showstopper in die Show einzubauen und sie stattdessen an den Schluss setzt. Die Qualität des Dargebotenen mindert dies jedoch nicht im Ansatz.</p>
<p class="Body">Insgesamt ist diese Filmrevue eine sehr gute und längst überfällige Idee, dadurch dass jedoch viele Konzepte vermischt wurden, wirkt sie ganz mit fast 3 Stunden eindeutig zu lang und phasenweise etwas unstrukturiert und unruhig. Mit etwas Straffung an der ein oder anderen Stelle wird diese Show ganz sicher rund, auch wenn sie am Ende nicht an „Hossa“ wird anknüpfen können.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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<div class="spacer"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater am Holstenwall, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>Herbst 2005</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Susi Banzhaf, Sebastian Kraft</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong>Buch<span class="Bold"> / Regie:</span></strong> <span class="Bold">Frank Thannhäuser<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Imperial Theater</span></div>
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		<title>Kult hat einen Namen: Hossa!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Oct 2004 15:43:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2004]]></category>
		<category><![CDATA[Carolanne Wright]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Thannhäuser]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hossa]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Theater am Holstenwall]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die knallbunte Gute-Laune-Show von Frank Thannhäuser ist schon längst kein Geheimtipp mehr. Die Schlagerrevue der 70er Jahre lässt kein Klischee und keinen Hit aus. Das Publikum schwelgt abwechselnd in Erinnerungen („Weißt Du noch…?“) oder singt die Schlager (‚Aber bitte mit Sahne’) seiner unbeschwerten Jugend mit. Am 8. Oktober feierte die Kult-Show ihre Hamburger Wiederaufnahme in ...</p>
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<p class="Body">Die knallbunte Gute-Laune-Show von Frank Thannhäuser ist schon längst kein Geheimtipp mehr. Die Schlagerrevue der 70er Jahre lässt kein Klischee und keinen Hit aus. Das Publikum schwelgt abwechselnd in Erinnerungen („Weißt Du noch…?“) oder singt die Schlager (‚Aber bitte mit Sahne’) seiner unbeschwerten Jugend mit.</p>
<p class="Body">Am 8. Oktober feierte die Kult-Show ihre Hamburger Wiederaufnahme in dem erst kürzlich von Frank Thannhäuser übernommenen Royal Theater am Holstenwall. Genau wie das nur 400 m entfernte Imperial Theater, in dem seit eineinhalb Jahren sehr erfolgreich Krimistücke von Agatha Christie und Egdar Wallace aufgeführt werden, ist auch das Royal ein gemütliches kleines Theater, in dem sich die Gäste sofort wohl fühlen. Der violette Farbton an den Wänden wird in den Polstern der 250 Sitze wieder aufgenommen. Ein glitzernder Kronleuchter blinkt mit dem flitternden Vorhang um die Wette. Die Rahmenbedingungen konnten besser kaum sein.</p>
<p class="Body">Auch bei den Kostümen ist alles beim alten geblieben: Vom neongrellen Tanzanzug ‚Andreas’ mit abnehmbaren Federpuscheln über Hippie-Kostüme nach Woodstock-Vorbild bis hin zu den überschwänglich blumig gemusterten Polyesterkleidern der Damen und den karierten Hosen kombiniert mit gestreiften Hemden und Plateaustiefeletten der Herren ist alles zu sehen, was man mit dem „modischen Chic“ der 70er verbindet.</p>
<p class="Body">Bei der sechsköpfigen Besetzung griff Frank Thannhäuser ebenfalls auf Bewährtes zurück – und er tat sehr gut daran. Mit Susi Banzhaf, Steffi Görtemöller, Carolanne Wright, Luciano Di Gregorio und Sebastian Kraft stehen dem schauspielernden Regisseur Kollegen zur Seite, die schon im Imperial Theater in den unzähligen 70er Jahre-Charakteren zu sehen waren. Die Stuttgarter „Mamma Mia“-Rosie Iris Schumacher kam eigens zur Premiere nach Hamburg, um mit ihren ehemaligen Kollegen die Wiederaufnahme zu feiern – wenn auch etwas wehmütig vom Zuschauerraum aus und nicht direkt auf der Bühne. Wie bei der Imperial-Familie üblich waren noch weitere Kollegen aus diversen anderen Hausstücken überall im Publikum verteilt und sorgten für richtig Stimmung.</p>
<p class="Body">Luciano Di Gregorio eröffnete den Abend mit den bekannten Worten: „Es war einmal in einer Zeit, nicht lange vor der unseren, da trugen viele Menschen auf dem Planeten Erde freiwillig Polyesterhemden und Plateauschuhe. Sie ließen sich die Haare lang wachsen und schwangen die Hüften zu merkwürdigen Klängen – und irgendwie können wir sie bis heute nicht vergessen&#8230;“ Der ihm entgegen schallende Beifall machte deutlich, dass dem Premierenpublikum die Show nicht wirklich unbekannt war. Im Laufe des Abends stellte sich dann heraus, dass die meisten Gäste „Hossa“ schon das ein oder andere Mal gesehen hatten, jeden Satz, jeden Song und jeden Gag bereits im Vorwege kannten.</p>
<p class="Body">In über 20 Szenen wurde immer wieder Ausschnitte aus dem Leben von Horst (Frank Thannhäuser) und Gisela Hossa (Steffi Görtemöller) gezeigt. Duette des Ehepaares wie ‚Komm unter meine Decke’ oder ‚Tanze Samba mit mir’ wurden mit einer bestechenden Situationskomik präsentiert.</p>
<p class="Body">Imperial-‚Inventar’ Sebastian Kraft zeichnete auch für die Wiederaufnahme-Choreographie verantwortlich und überzeugte sowohl als pubertierender ‚Rolf aus Pinneberg’ als auch als unbeliebter Heino, der sich von den diversen Attentaten seiner Sangeskollegen immer wieder erholte. Unschlagbar komisch gab sich Susi Banzhaf: Sei es nun als komplett unterbelichtete Angelika Kaluppke oder als Schlagersternchen Michelle. Als TV-Ansagerin kündigt sie eine mehrteilige englische Serie an und verliert sich nach bester Evelyn-Hamann-Manier in einem großartigen Monolog zwischen englischer und deutscher Sprache, was bei vielen Premierengästen zu Lachmuskelkrämpfen führte.</p>
<p class="Body">Luciano Di Gregorio begibt sich als Moderator auf eine Gratwanderung zwischen souveräner Schilderung der bekannten Entgleisungen wie Pril-Blumen und extrem albernen Nummern wie „Verliebt in den Lehrer“. Diese beiden so unterschiedlichen Charakterzüge beherrscht er bis in kleinste Detail.</p>
<p class="Body">Da es ganz sicher inszenatorisch nicht zu leisten wäre, jeden einzelnen der 50 verarbeiteten 70er Schlager komplett zu präsentieren, gibt es mehrere Medleys, die die Vielseitigkeit der Darsteller und die Absonderlichkeiten der 70er Jahre hervorheben: In rasender Geschwindigkeit werden beispielsweise die Grand Prix-Entscheidungen von 1970 bis 1979 vorgestellt. Und die „Kinderstunde“ ist dann endlich auch etwas für die Jüngeren im Publikum, die den 70er-Kult am eigenen Leib nicht erfahren haben: Luciano Di Gregorio als Willi, der seine ‚Biene Maja’ sucht, Steffi Görtemöller und Susi Banzhaf als Gitti &amp; Erika, die ‚Heidi’ rufen und Sebastian Kraft als ‚Vicky, der Wikinger’ geben nur einen kleinen, mega-witzigen Einblick in die heldenhaften Ideen der TV-Macher in den 70ern.</p>
<p class="Body">Das schönste Duett des Abends kommt von Carolanne Wright und Sebastian Kraft, die mit „18 Jahr“ und „Es war Sommer“ zunächst einzeln, dann gemeinsam die doch recht unterschiedlichen Sichtweisen von Männlein und Weiblein zum Thema Sex mit älteren Partnern zum Besten geben.</p>
<p class="Body">Jede einzelne Nummer wäre erwähnenswert und ist durch Frank Thannhäusers bewährte Regiearbeit sehr speziell. Logisch, dass die ein oder andere Szene aus Platzgründen hier nicht genannt werden kann. Da bleibt nur eine Lösung: Karte kaufen und rein ins Vergnügen. Denn „Hossa“ ist eben nicht nur etwas für Schlagerfans.</p>
<p class="Body">Oder um es mit den Worten von Regisseur, Theaterbetreiber und Schauspieler-Sänger Frank Thannhäuser zu sagen: „<span class="style_4">Wenn man mal wieder einen Abend zwischen Dalli-Klick und Grand Prix, zwischen Dr. Sommer und Schulmädchenreport, Sonntagsfahrverbot, Starparade, Spanien-Urlaub und Flower Power verbringen möchte, dann sollte man sich in sein Polyesterhemd werfen und die Plateauschuhe hervorkramen..</span>.“</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in Da Capo</em></p>
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<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater am Holstenwall, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>8. Oktober 2004</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Sebastian Kraft, Carolanne Wright</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> <span class="Bold">Frank Thannhäuser<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Imperial Theater Hamburg<br />
</span></p>
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