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	<title>Robin Brosch-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Robin Brosch-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>WIR – Familie ist, was man draus macht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2019 17:51:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2019]]></category>
		<category><![CDATA[Charlotte Heinke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Musical ist dann gut, wenn es das Publikum mit einer pfiffigen Handlung unterhält, fröhliche und traurige, romantische und dramatische Szenen, charismatische Charaktere, mit denen sich die Zuschauer identifizieren können, sowie abwechslungsreiche Musik hat, die einen mal mitreißend, mal gefühlvoll durch einen kurzweiligen Abend begleitet. Das erste gemeinsame Musical von Franziska Kuropka und Lukas Nimschek ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Musical ist dann gut, wenn es das Publikum mit einer pfiffigen Handlung unterhält, fröhliche und traurige, romantische und dramatische Szenen, charismatische Charaktere, mit denen sich die Zuschauer identifizieren können, sowie abwechslungsreiche Musik hat, die einen mal mitreißend, mal gefühlvoll durch einen kurzweiligen Abend begleitet.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2576 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/WIR_5_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/WIR_5_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/WIR_5_c_MorrisMacMatzen-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/WIR_5_c_MorrisMacMatzen.jpg 800w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Das erste gemeinsame Musical von Franziska Kuropka und Lukas Nimschek erfüllt all diese Kriterien. Kuropka und Nimschek sind seit vielen Jahren Mitglieder der viel zitierten „Schmidt-Familie“: Kuropka steht immer wieder in einer der zahlreichen Eigenproduktionen des erfolgreichen Privattheaters auf der Bühne (u. a. „<a href="http://www.musicals-online.com/?p=2356"><span style="color: #333399;">Heiße Ecke</span></a>“, „<span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=1230">7 auf einen Streich</a></span>“, „<a href="http://www.musicals-online.com/?p=50"><span style="color: #333399;">Cindy Rella</span></a>“). Nimschek ist seit Jahren Teil des kreativen Teams und organisiert u. a. den zweijährigen „<span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=2210">Creators</a></span>“-Wettbewerb.</p>
<p>Das Thema Homosexualität wird in den drei Schmidt Theatern immer wieder aufgenommen und auf verschiedenste Art bearbeitet. Bei „WIR“ steht das Leben von zwei homosexuellen Paaren im Mittelpunkt. Christian (genannt Chrischi) und Magnus einerseits sowie Sabine („Bine“) und Nathalie andererseits leben glücklich zusammen und haben direkt nach der offiziellen Genehmigung der „Ehe für alle“ durch den Bundestag am 1. Oktober 2017 geheiratet. Das einzige, was beiden Paaren zu ihrem Glück noch fehlt, ist ein Kind. Da der Gesetzgeber hier nach wie vor hohe Hürden festlegt, versuchen sie ihr Glück bei einer LGBT-Begegnungsstätte.</p>
<p>Dort lernen sich die beiden Paare kennen bzw. Chrischi und Sabine stellen zur großen Überraschung ihrer Partner fest, dass sich aus Kindertagen kennen.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2577 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/WIR_8_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/WIR_8_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/WIR_8_c_MorrisMacMatzen-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/WIR_8_c_MorrisMacMatzen.jpg 800w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Da Kerstin, die beste Freundin von Magnus und Chrischi, nicht deren Leihmutter sein möchte, reift plötzlich die Idee, dass man ja auch zu viert ein gemeinsames Kind bekommen und aufziehen könnte. Wer mit wem – natürlich nur im Sinne der Fortpflanzung – führt trotz anfänglicher Euphorie dennoch zu einigen Diskussionen.</p>
<p>Sabine und Nathalie entscheiden sich jedoch nach einem Besuch bei Bines Schwester und deren Kindern erstmal gegen ein Kind, da sie sich noch nicht bereit fühlen. Nach dem irrwitzig emotionalen Geständnis gegenüber Chrischi und Magnus folgt eine wilde Partynacht mit viel Alkohol und Ecstasy, die zu einer ungeplanten Schwangerschaft führt. Bis dieses Kind das Licht der Welt erblickt, müssen die beiden Paare aber noch viele Gespräche, Tränen und Versöhnungen hinter sich bringen.</p>
<p>Die Handlung ist an einigen Stellen vorhersehbar, aber die Protagonisten agieren immer menschlich und sehr nachvollziehbar. Es werden viele Klischees bedient (der „Meggings“ tragende, sehr körperbewusste Chrischi, der von seinem homophoben Vater fast bis zur Verleugnung der eigenen Sexualität unterdrückte Magnus, die burschikose Feuerwehrfrau Bine und die ehrgeizige, eher steife, sich nichts anmerken lassende Nathalie), aber diese werden von Regisseur Nimschek nicht triefend umgesetzt, sondern wohl dosiert.</p>
<p>Einzig bei den Nebenrollen (homophober Vater, nymphomaner Begegnungsstätten-Leiter, beste Schwulen-Freundin, überspannte Krampf-Veganerin) schlägt das Autoren-Duo ab und an über die Stränge. Doch die so kreierten Figuren sind herrlich schräg und (mit Ausnahme von Magnus‘ Vater) sehr unterhaltsam.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2572 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/WIR_1_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/WIR_1_c_MorrisMacMatzen-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/WIR_1_c_MorrisMacMatzen-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/WIR_1_c_MorrisMacMatzen.jpg 800w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Neben den sehr schlau eingesetzten mobilen Wänden und Kleinkulissen, mit denen im Handumdrehen aus Bines und Nathalies Wohnung das vegane Restaurant „Speisen ohne Scham“ wird (Bühne: Florian Bänsch), den schmissigen Synthi Pop Songs (herausragend ist hierbei natürlich die Kindheitstrauma-Abschiedshymne „Bitterfeld“, die zudem von Bart de Clercq klasse choreographiert wurde) sowie dem Wortwitz in Songtexten und Dialogen lebt „WIR“ von der exzellenten Besetzung.</p>
<p>Charlotte Heinke gelingt der Spagat von der liebenden Frau zur verspannten Business-Woman sehr gut. Auch ihre Gewissensbisse wegen der Schwangerschaft und die Zukunftsängste bringt sie sehr glaubwürdig über die Rampe. Steffi Irmen ist neu in der Schmidt-Familie, hat aber als Bine einen fulminanten Einstand. Sie bringt die Gefühlsachterbahn mit Bravour hinter sich und überzeugt sowohl als ruppiger Ost-Teenie in Bitterfeld und selbstbewusste Feuerwehrfrau als auch als werdende Mutter. Bine kommt gemeinsam mit Chrischi die Rolle des Bindeglieds zu, denn die zwei sind es, welche die beiden Paare wieder zusammenführen wenn es kriselt. Janko Danailow spielt die Rolle des leicht überdrehten, etwas gefühlsduseligen Christian sehr ansprechend. Auch die verletzten Gefühle, als Magnus zum wiederholten Mal nach dem Besuch seines Vaters ihre Beziehung in Frage stellt, nimmt man ihm sofort ab. Ähnlich wie Nathalie hat auch Magnus den sprichwörtlichen Stock im Po. Ein entspannter Umgang mit Fremden und bedingungsloses Vertrauen sind ihm fremd. Veit Schäfermeier spielt diese Rolle sehr authentisch.</p>
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<p>So unterschiedlich die Charaktere der Paare auch sind, so gut ergänzen sie sich. Die Zuschauer spüren, dass hier Menschen zusammen auf der Bühne stehen, die sich mögen.</p>
<p>Auch gesanglich jagt hier ein Highlight das nächste: Die &#8222;Bitterfeld&#8220;-Hymne &#8211; optisch und akustisch im bester 90er Jahre Stil &#8211; sowie &#8222;Heut ist unser Tag&#8220; sorgt für richtig Schwung auf und vor der Bühne. Doch auch die leisen Töne gehen unter die Haut. (&#8222;Ich lieb Dich jetzt schon so&#8220; ist eine Liebeserklärung von Bine und Nathalie an das ungeborene Kind).</p>
<p>Auch die zahlreichen Nebenrollen sind mit Kathi Damerow und Robin Brosch perfekt besetzt. Beide überzeugen durch Wandlungsfähigkeit und ihren Sinn für Humor. Brosch sorgt als weichgespülter LGBT-Begegnungsstätten-Leiter Norman für Lacher und Szenenapplaus. Als Magnus‘ Vater ist er einschüchternd und äußerst unsympathisch. Damerow gibt die eindimensionale Kerstin wunderbar respektlos. Auch als „Scheidenflüsterin“ und Service-Kraft im veganen Restaurant unterhält sie das Publikum hervorragend. Nicht zu vergessen ihr &#8222;Kinder sind ein Segen &#8211; man bekommt sooooviel zurück&#8220;, das sie als Bines Schwester nicht müde wird zu proklamieren, obwohl der Stress mit drei Kindern sie aufzufressen scheint. Schlicht großartig!</p>
<p>„WIR“ zeigt, wie eine Familie abseits aller Rollenklischees entstehen kann – mit allen Verwerfungen, die zu solch einem Entstehungsprozess dazugehören. Die Zuschauer bekommen im Laufe des Abends das Gefühl, Teil dieser Familie zu sein. Genau das ist es, was diesen Abend so besonders macht! Dieses Debüt von Franziska Kuropka und Lukas Nimschek kann man nur als gelungen bezeichnen.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span><br />
<span style="color: #000080;"><em>erschienen in <a style="color: #000080;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></em></span></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div style="text-align: center;"><span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="https://youtu.be/zqKfupnWsCA"><strong>Promo-Video von WIR</strong></a></span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidtchen, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">11</span>. April 2019</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Steffi Irmen, Charlotte Heinke, Veit Schäfermeier, Janko Danailow<span class="Bold">, Kathi Damerow, Robin Brosch<br />
</span></span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Musik / Texte / Regie:</strong> Franziska Kuropka &amp; Lukas Nimschek<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Morris Mac Matzen<br />
</span></div>
</div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Rockige Umsetzung eines Dramamusicals</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/rockige-umsetzung-eines-dramamusicals-mit-guter-band-und-starken-charakteren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2016 11:02:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Alice Hanimyan]]></category>
		<category><![CDATA[Anatol Kotte]]></category>
		<category><![CDATA[Bo Lahola]]></category>
		<category><![CDATA[Carolin Fortenbacher]]></category>
		<category><![CDATA[Elias Krischke]]></category>
		<category><![CDATA[Fast normal]]></category>
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		<category><![CDATA[Harald Weiler]]></category>
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		<category><![CDATA[Kammerspiele Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Next to Normal]]></category>
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		<category><![CDATA[Tim Grobe]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content" class="bumper">
<p>Tom Kitts (Musik) und Brian Yorkeys (Buch, Lyrics) „Next to Normal“ ist alles andere als ein „Feel Good Musical“. Vielmehr behandeln die beiden ein vielfach noch tabuisiertes Thema: Was passiert, wenn ein Familienmitglied (in diesem Fall die Mutter) aufgrund eines traumatischen Ereignisses psychisch erkrankt (in diesem Fall manisch-depressiv) und die Familie mit allen ihr zur Verfügung stehenden Möglichkeiten versucht, sich mit dieser Situation zu arrangieren und dem erkrankten Familienmitglied so gut es geht zu helfen.</p>
<div id="body_layer">
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_394_271">
<div class="style_2">
<p class="Body">In „Next to Normal“ (zu deutsch: „Fast normal“) ist es Diana, die den plötzlichen Tod des Sohnes nicht verarbeiten konnte und auch nach 18 Jahren noch an einer ausgeprägten bipolaren Störung leidet. Weder sie noch ihr Mann Dan tragen eine Schuld an dem Nichterkennen des Darmverschlusses ihres Säuglings Gabriel, waren sie selbst doch noch Kinder als der Junge zur Welt kam. Auch die wenig später geborene Tochter Natalie kann der Mutter nicht helfen, das Schicksal anzunehmen.</p>
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</div>
</div>
</div>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3">Diana funktioniert zu Hause mal mehr, mal weniger gut, schwankt zwischen extremer gute Laune und Aktionismus und totaler Lethargie. In ihrer Welt aus Halluzinationen lebt Gabriel immer noch und ist ein ganz normaler Teenager, um den sie sich aufopferungsvoll kümmert und mit dem sie sich austauscht. Dan geht jeden psychologisch-medizinischen Weg, um die Frau, die er über alles liebt, zu unterstützen und wieder ein gemeinsames Leben mit ihr zu führen. Natalie kommt bei alledem zu kurz und da ihre hervorragenden schulischen Leistungen nicht zu der erhofften Anerkennung führen, gibt sie sich den Drogen hin. Am Ende entscheidet sich Diana für ein Leben ohne Dan und Natalie, während Dan sich eingesteht, dass auch er Gabriel sieht und braucht. Natalie, die davon nichts ahnt, steht ihrem Vater zur Seite und hofft, dass sie es auch ohne Diana schaffen, eine Familie zu sein.</div>
</div>
</div>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_458">
<div class="style_2">
<p class="Body">Spannend bei all dem ist, zumindest in Harald Weilers Inszenierung in den Hamburger Kammerspielen, dass Gabriel keine passive Halluzination Dianas ist, sondern aktiv in das Geschehen eingreift: Sei es nun, dass er der Mutter den Mülleimer hinhält, wenn sie ihre Pillen entsorgt, ihr vehement zuredet, dass sie die EKT (Elektrokrampftherapie) nicht machen soll, oder dass er Natalie die Tabletten der Mutter als Lösungsweg darbietet. Mehr als einmal wirkt er wie ein Puppenspieler, der die Geschicke seiner Familie nach seinen Wünschen lenkt. Auf die ein oder andere Weise stehen alle drei in Gabriels Bann, was besonders am Schluss klar wird: Diana trennt sich nicht nur von Mann und Tochter, sondern lässt auch ihren Sohn zurück. Dieser wiederum wendet sich direkt dem Vater zu, der in seiner Verletztheit für diesen Einfluss seines Unterbewusstseins sehr empfänglich ist.</p>
<p class="Body">Schon die Inhaltsbeschreibung macht deutlich, dass es bei diesem Stück nicht auf das Drumherum ankommt, sondern auf die Charaktere. Die Darsteller von Diana, Dan, Natalie und Gabriel müssen starke schauspielerische Qualitäten und eine gute Bühnenpräsenz haben, um zu überzeugen. Auch gesanglich haben Kitt und Yorkey ihren Künstler einige Herausforderungen geschaffen. Jeder der Protagonisten hat Soli, in denen er bzw. sie ganz pur und aufgewühlt vor Emotionen allein im Scheinwerferlicht steht.</p>
<p class="Body">Folglich finden sich auf der Bühne der Kammerspiele außer ein paar Stühlen, einem Tisch und einem von innen beleuchteten portalähnlichen Kubus nichts, was von der Handlung ablenken könnte. Lars Peter (Ausstattung) und Gerald Timmann (Licht) haben hier eine gut funktionierende Atmosphäre geschaffen.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id6" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_604">
<div class="style_2">
<p class="Body">Das Publikum lernt Diana in einer ihrer manischen Phasen kennen. Carolin Fortenbacher wirkt in diesen Momenten schon fast zu exzentrisch und zeigt eine überzogene Mimik, die knapp an der Parodie entlangschrammt. Ihr Zweigespräch mit Gabriel hingegen ist in sich sehr stimmig.</p>
<p class="Body">Elias Krischke gibt den verstorbenen Gabriel, der in Dianas Halluzinationen als Teenager fortlebt. Mit seinen schon fast teuflischen Seitenblicken und seiner Ausstrahlung, die weit über die schlichte Bühnenpräsenz hinausgeht, zieht er das Publikum sofort in seinen Bann. Jeder möchte wissen: Wer ist das? Und wieso kann offenbar nur Diana ihn sehen? Dieses Geheimnis wird jedoch erst später gelüftet.</p>
<p class="Body">Dass die vier Familienmitglieder alle in ihrer eigenen Welt leben, zeigt die allmorgendliche Routine – jeder an seinem eigenen Stuhl mit seinen eigenen Abläufen und Problemen beschäftigt („Wie an jedem Tag“). Die anschließende Szene (der Arztbesuch von Diana) nimmt die häufig als einziger Ausweg praktizierte Psychopharmaka-Therapie auf die Schippe. Tim Grobe jongliert als Arzt mit Diagnosen und kunterbunten Pillen, während Diana sich fragt, ob sie die Nebenwirkungen wirklich in Kauf nehmen muss. Robin Brosch kann Dans Verzweiflung („Wer spinnt hier?“) sehr gut Ausdruck verleihen. Dass auch ihm irgendwann die sprichwörtliche Puste ausgeht, glaubt man ihm sofort.</p>
<div class="tinyText stroke_0">
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Fast_normal_2016_files/shapeimage_6.png" alt="" width="415" height="412" /></div>
</div>
<p class="Body">Parallel nähern sich Natalie und Henry, einer ihrer Mitschüler, einander an. Auch wenn Natalie (Alice Hanimyan) zunächst noch sehr burschikos ist, spürt sie doch, dass Henry (Jan Rogler) ihr gut tut. Und so wird „Richtig für Dich“ zu einer sehr süßen, schüchternen Liebeserklärung unter Teenies.</p>
<p class="Body">Eine der Schlüsselszenen des Stücks ist „Alles wird gut“: Die Therapie scheint zu wirken, Diana ist (fast schon wieder zu) fröhlich und die Familie freut sich auf ein gemeinsames Essen mit Henry. Als Diana mit der Geburtstagstorte für Gabriel hereinkommt, kippt die Stimmung. Dan erklärt ihr zum wiederholten Mal, dass Gabriel tot ist und das schon seit Jahren. Robin Brosch legt einmal mehr viel Gefühl in sein Solo „Er ist fort“. Carolin Fortenbacher bestätigt, dass ihr Sarkasmus und trockener Humor liegen, denn als Dan fragt, wo die Pillen sind, antwortet sie in der ihr eigenen Art jovial: „Wir haben die glücklichste Klospülung der Straße!“ Leider kann sie diese Authentizität nicht in den folgenden Song mitnehmen. „Was weißt Du?“ fällt gegenüber der vorangegangenen Szene deutlich ab, auch wenn die überfällige Entscheidung zwischen Dan und Gabriel sehr gut inszeniert und gespielt ist („Kein Mensch“).</p>
<p class="Body">Im Laufe des Abends hört man leider viele disharmonische Töne. Dies mag Absicht sein und es passt teilweise auch zu den rockigen Nummern, dennoch zuckt man unweigerlich zusammen.</p>
<p class="Body">Die stärkste Nummer von Natalie ist „Superboy und seine Schwester aus Glas“. Alice Hanimyan platzt schier vor unterdrücktem Frust. Ihre ausladende, kraftvolle Gestik und die traurig-wütende Mimik sind beeindruckend. Das Publikum versteht, warum die Tochter sich zurückgesetzt fühlt und sich nach und nach von den Zwängen des Elternhauses zu befreien versucht.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id7" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_259_402">
<div class="style_2">
<p class="Body">Einen Bruch im Fluss bildet der nächste Arzt-besuch von Diana. Der Arzt (Tim Grobe) mutiert in ihrer Phantasie zu einen Rock-Prediger. Grobe gelingt der Wechsel zwischen altklugem, phrasendreschendem Psychiater und dem überdrehten Rockstar extrem gut. Dass sich Gabriel von diesem Versuchen, sich seiner zu entledigen, nicht einschüchtern lässt, stellt er mit „Ich lebe“ eindrücklich unter Beweis. Elias Krischke dosiert die Energie für diesen Song genau richtig. In der Folge wird sein Schicksal noch mehr mit dem seiner Schwester verwoben, der er – während die gemeinsame Mutter vom Arzt hypnotisiert wird – die Tasche mit den Pillen rüberschiebt. Natalie erliegt der Verlockung zwar nicht direkt, aber die Zuschauer spüren, dass sie nicht stark genug ist, sich dieser Flucht in eine andere, schönere Welt, dauerhaft zu widersetzen.</p>
<p class="Body">Nach einem Selbstmordversuch Dianas, der durch Gabriels Lockversuch („Komm mit mir“ – sehr gefühlvoll von Krischke interpretiert) ausgelöst wird, sehen der Arzt und Dan nur noch die EKT als Ausweg. Brosch zeigt eine große emotionale Betroffenheit, als er sich als Dan fragt, „Wohin soll das führ’n?“. So eine Entscheidung trifft sich nicht „mal eben so.“ Diana verleiht ihrer Sorge mit „Das ist doch wie im Kino“ Ausdruck. Diese Rocknummer steht Fortenbacher sehr gut.</p>
<div>Als es schließlich zur EKT kommt, liegt Gabriel zuckend über den Köpfen von Diana und dem Arzt. Krischke wird sichtbar schwächer. Ein wirklich sehr gelungener Regie-Kniff von Harald Weiler, die Halluzination von Diana auf diese Weise sichtbar schwächer werden zu lassen!</div>
</div>
</div>
</div>
<div id="id8" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_402">
<div class="style_2">
<p class="Body">Parallel kollabiert Natalie im Drogenrausch nach einem Hustensaft-Trip. Henry kann sie retten, während Dan seine Frau nach 14 Tagen EKT ebenfalls wieder nach Hause holen darf. „Wär ich nur da“ ist ein starkes Duett der beiden Leading Ladies, die sich gerade beide selbst verlieren.</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Fast_normal_2016_files/shapeimage_2.png" alt="" width="403" height="240" /></div>
<p class="Body">Leider erinnert sich Diana nur noch an Dan, alles andere wurde durch die Behandlung (vorübergehend) aus ihrem Gedächtnis gelöscht. Sehr einfühlsam versucht Dan die Erinnerung zurückzubringen („Lied vom Vergessen“). Dabei schönt er die Vergangenheit an der einen oder anderen Stelle. Natalie ist tief verletzt, dass sich ihre Mutter nicht mehr an sie erinnert und stattdessen auf den Fleck an der Wand starrt, an dem bis vor Kurzem noch ein Foto von Gabriel hing. Brosch, Fortenbacher und Hanimyan spielen hier ihr ganzes Können aus, so dass das Publikum die fast schon unwirkliche Situation für die Familie nachempfinden kann. Erst Natalies Schocktherapie – das Zeigen von Fotos des durch Dianas Verschulden abgebrannten Hauses – löst den Knoten und bringt Dianas Erinnerung zurück. Doch ein weißer Fleck bleibt&#8230;</p>
<p class="Body">In einer der folgenden Sitzungen berät sich Diana mit ihrem Arzt, der ihr in einem unbedachten Moment verrät, dass sie einen Sohn hatte. Zu Recht stellt sie ihren Mann zur Rede. „Wie konnte mir das entfall’n“ ist ein sehr zartes Duett, das von Brosch und Fortenbacher mit viel Gefühl fortgetragen wird. Fortenbacher wirkt ganz zerbrechlich in ihrer Erinnerung an den verstorbenen Sohn.</p>
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<p class="Body">Während Dan noch glaubt, dass sich alles zum Guten wendet, verfällt Diana wieder in alte Muster. Sie unterhält sich mit Gabriel, dreht komplett auf und über und doch ist etwas anders („Warum?). Sie fasst den Entschluss, sich von Dan zu trennen und sagt sich gleichzeitig von Gabriel los, um sich endlich selbst zu finden.</p>
<p class="Body">Der verzweifelte Versuch von Dan, Diana mit gemeinsamen Erinnerungen daran wie glücklich sie einmal waren, zu halten, führt ins Leere. „Ein Versprechen“ ist ein sehr cleverer Song, zeigt er doch zum einen das Paar Dan und Diana, das vor den Scherben seiner Ehe steht als auch die junge, aufblühende Liebe von Natalie und Henry, die ihren gemeinsamen Weg noch vor sich haben. Diese Szene gehört zu den ein-drücklichsten des Abends, da die beiden Paare akustisch und schauspielerisch sehr gut harmonieren.</p>
<p class="Body">Diana geht noch einmal zum Arzt, der ihr eine weitere EKT-Behandlung rät. Diese lehnt sie jedoch nachdrücklich ab. Und im Hintergrund wird Gabriel wieder präsenter.</p>
<p class="Body">Ein erstes und letztes Mal kümmert sich Diana um ihre Tochter, die von Henry zum Ball eingeladen wurde. „Fast normal“ ist ein sehr schönes Duett von Fortenbacher und Hanimyan in denen sich zarte Bande der Annäherung ausmachen lassen. Beide Frauen legen eine gute Energie in ihre Interpretation und zeigen sehr viel Gefühl. Doch der Neuanfang wird von Gabriel gestört: Er wirft einen Papierflieger in Richtung der Frauen und bringt sich so wieder direkt in Dianas Gedanken ein.</p>
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<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Fast_normal_2016_files/shapeimage_3.png" alt="" width="320" height="396" /></div>
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<p class="Body">Diana zieht einen Schlussstrich. Fortenbacher darf dies einmal mehr in einem sehr ruhigen Solo intonieren („Ich werde Dich verlassen“). Sie lässt Dan keine Wahl.</p>
<p class="Body">Plötzlich meldet sich auch bei Dan das Unterbewusstsein zu Wort und er sieht das, was Diana die letzten Jahre gesehen hat: ihren gemeinsamen Sohn Gabriel. Dass Dan mit einem Mal zu seinen offenbar verdrängten Gefühlen und Halluzinationen steht, kommt für die Zuschauer sehr unerwartet. War er doch sonst eine sehr starke Persönlichkeit. Doch Gabriel ist sehr eindringlich in seinem Begehren und schlussendlich ergibt sich Dan seinem Schicksal und akzeptiert, dass Gabriel fortan auch ein Teil seines Lebens sein wird.</p>
<p class="Body">Dass das Stück mit dem hoffnungsfrohen „Licht“ endet, kann man mögen oder auch nicht. Gut ist sicherlich, dass man noch einmal alle sechs Darsteller auf der Bühne vereint sieht. Und sicherlich lässt sich auch für jeden Charakter sein ganz persönliches Licht am Ende des Tunnels finden. Aber irgendwie wirkt dieser versöhnliche, friedliche Abschluss etwas zu sehr gewollt und passt nicht so recht zur dramatischen Handlung.</p>
<p class="Body">Wie eingangs erwähnt, braucht es bei „Next to Normal“ Charakterdarsteller, die eine emotionale Achterbahnfahrt glaubhaft über die Rampe bringen können. Robin Brosch gelingt dies auf der schauspielerischen Ebene hervorragend, gesanglich muss man bei ihm jedoch leider ein paar Abstriche machen.</p>
<p class="Body">Elias Krischke und Alice Hanimyan überzeugen schauspielerisch wie gesanglich gleichermaßen, obwohl bei beiden noch Luft nach oben ist. Die Rocknummern stehen den Nachwuchsdarstellern sehr gut zu Gesicht und sie können sich energetisch austoben. Dass ihnen das Freude macht, spürt man.</p>
<p class="Body">Gleiches gilt für Jan Rogler als Henry. Er hat zusammen mit Tim Grobe (Arzt) zwar die kleineren Rollen. Doch ihnen gelingt es, sich die notwendige Aufmerksamkeit zu verschaffen. Insbesondere Grobe bleibt als Rock-Doc in Erinnerung.</p>
<p class="Body">Last but not least bleibt noch Carolin Fortenbacher, die das Publikum hier in einer eher ungewöhnlichen Rolle erleben kann. Üblicherweise besticht Fortenbacher durch einen hohen Comedy-Anteil, Gespür für Wortwitz und ihre wandlungsfähige Stimme. Mit Ausnahme von letzterem bewegt sie sich bei „Fast normal“ auf weitgehend ungewohntem Terrain. Sie verfällt recht oft in Extreme, was aber auch den Regieanweisungen geschuldet sein mag. Ansonsten kann sie in einzelnen Szenen sehr überzeugen, in anderen weniger. Es fehlt ihr an Kontinuität über den Verlauf des Abends; nicht jede Szene wirkt authentisch, einige gar unfreiwillig komisch. Doch diese anspruchsvolle Figur stellt sicherlich für viele Darstellerinnen eine große Herausforderung dar.</p>
<p class="Body">Nur beim Schlussapplaus sichtbar, dafür aber den ganzen Abend umso besser zu hören, ist die fünfköpfige Band unter der Leitung von Matthias Stötzel. Die Musiker spielen Tom Kitts Partitur mit viel Schwung ohne zu übersteuern und rocken mit den Uptempo-Nummern das Haus. Genauso wünscht man sich eine Musicalband! Das ist einmal mehr der Beleg, dass man auch mit wenigen Musikern ein Statement in Sachen Rockmusical abliefern kann.</p>
<p class="Body">Von solchen Produktionen möchte ich in den Hamburger Kammerspielen gern mehr sehen!</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><span class="Bold">Theater:</span> Kammerspiele, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span>11. September 2016</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold">Darsteller:</span> Carolin Fortenbacher, Robin Brosch, Elias Krischke, Alice Hanimyan, Tim Grobe, Jan Rogler</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold">Musik / Regie:</span> Tom Kitt / Harald Weiler<span class="Bold"><br />
</span><span class="Bold">Fotos:</span> Anatol Kotte / Bo Lahola</span></div>
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		<title>Gelungene Uraufführung eines lange überfälligen Musicals über den bekannten Londoner Detektiv</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2013 15:10:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2013]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Heckelsmüller]]></category>
		<category><![CDATA[Gruenspan]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Schwartzkopff]]></category>
		<category><![CDATA[Jeanne. Marie Nigl]]></category>
		<category><![CDATA[John Voijs]]></category>
		<category><![CDATA[Robin Brosch]]></category>
		<category><![CDATA[Rudi Reschke]]></category>
		<category><![CDATA[Sherlock Holmes 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Stephanie Tschöppe]]></category>
		<category><![CDATA[Timmy Haberger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich verwunderlich, dass es noch kein erfolgreiches Musical mit Sherlock Holmes als Titelhelden gibt. Dabei bietet Sir Arthur Conan Doyles weltbekannter Rätsellöser eine schier unendliche Menge an Büchern, Filmen und Geschichten, die man als Vorlage verwenden könnte. Leslie Bricusses 1980er Jahre Versuch, den Detektiv auf die Musical-bühne zu versetzen, verpuffte im West End sowie am ...</p>
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<div class="text-content style_External_390_453">
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<p class="Body">Eigentlich verwunderlich, dass es noch kein erfolgreiches Musical mit Sherlock Holmes als Titelhelden gibt. Dabei bietet Sir Arthur Conan Doyles weltbekannter Rätsellöser eine schier unendliche Menge an Büchern, Filmen und Geschichten, die man als Vorlage verwenden könnte.</p>
<p class="Body">Leslie Bricusses 1980er Jahre Versuch, den Detektiv auf die Musical-bühne zu versetzen, verpuffte im West End sowie am Broadway gleichermaßen. Marc Schubrings und Wolfgang Adenbergs „Der Mann der Sherlock Holmes war“ nahm sich dieses Thema vor drei Jahren erneut an, entwickelte aber leider nicht Eigendynamik, die man ihm vergönnt hätte.</p>
<p class="Body">Nun also „Sherlock Holmes 2.0“ in Hamburg. Seit 2010 arbeitete Rudi Reschke mit seinen Kollegen Joachim Quirin, Melanie Herzig (Konzept &amp; Textbuch) und Christian Heckelsmüller (Musik und Songtexte) an der Entwicklung eines dem Meisterdetektiv angemessenen Bühnenwerks. Nach einem Try-Out im vergangenen Jahr brachte das Team im August 2013 eine konzertante Konzeptfassung auf die Bühne des Grünspans. Der Rock und Indie Club in der Großen Freiheit erschien wenig geeignet als Musicalbühne, entpuppte sich aber als idealer Rahmen für das dunkle, mysteriöse London des beginnenden 20. Jahrhunderts.</p>
<p class="Body">Urige, kamelbraune Ledersofas, Ohrensessel und sparsam eingefärbte Hintergrundbilder reichen als Requisiten, um die richtige Atmosphäre für die geheimnisvolle Story rund um das gestohlene „Auge des Horus“ zu erschaffen.</p>
<p class="Body">Ein Attentat auf den ägyptischen Premierminister im British Museum bildet den Auftakt zu einem ungewöhnlichen Ermittlerwettstreit. Obwohl sich Sherlock Holmes und sein langjähriger Partner Dr. John Watson schon zur Ruhe gesetzt hatten, packt sie der Ehrgeiz und sie beginnen mit der Suche nach dem Mörder.</p>
<p class="Body">Allerdings hat der ungewöhnliche Fall auch ihre beiden Söhne auf den Plan gerufen. Die beiden Junioren schlagen ganz nach ihren Vätern und stellen mit schneller Auffassungsgabe, brillanter Kombinatorik und etwas Glück ihre eigenen erfolgreichen Ermittlungen an.</p>
<p class="Body">Schnell stoßen beide Duos auf das Mordkomplott, bei dem das „Auge des Horus“ entwendet wurde und ahnen zunächst nicht, wer tatsächlich hinter dem Anschlag steckt. Kein Geringerer als Sherlock Holmes Erzfeind Prof. Moriarty bedroht von einer abendländischen Untergrundorganisation aus das britische Empire. Dass sich die Museumsdirektorin Ellen Mason als rachsüchtige Schwester Moriartys entpuppt und sich zu allem Überfluss Holmes Jun. in deren Tochter Catherine verliebt, bietet mehr als reichlich Zündstoff für einen spannenden Krimiabend im Theater.</p>
<p class="Body">Das Buch besticht durch viel Situationskomik, spitze und spitzfindige Kommentare der beiden Holmes-Generationen, spart aber auch nicht an passenden Klischees. Joachim Quirin liest die Regieanweisungen, während die Akteure ihre Rollen andeutungsweise spielen. Nach nur einer gemeinsamen Probe sitzt nicht jeder Übergang und textsicher sind auch nicht alle Darsteller, aber gerade das macht der Charme dieser Konzept-Aufführung aus. Das Publikum ist live dabei, wenn die Figuren von Sherlock Jun., Ellen Mason, Lady Margret Chamberlaine und allen anderen kreiert werden. Dieser ungewöhnliche Einblick in die Theaterwelt macht Spaß und man bekommt einen Eindruck, was notwendig ist, um eine Rolle authentisch über die Rampe zu bringen.</p>
<p class="Body">Obwohl es ja eigentlich um Sherlock Holmes geht, sind es doch die Damen, die an diesem Abend besonders beeindrucken: Stephanie Tschöppe agiert einschüchternd und angsteinflößend als Mrs. Mason. Sie diktiert das Leben ihrer Tochter und lässt ausnahmslos alle Menschen in ihrem Umfeld nach ihrer Pfeife tanzen. Dass ihre Härte gute Gründe hat, wird am Ende des Stücks klar.</p>
<p class="Body">Das komödiantische Gegenstück bildet Jeanne Marie Nigl als Lady Chamberlaine: Wunderbar exzentrisch und leicht übertrieben gibt sie die gönnerhafte Kupplerin, die über jeden Klatsch und Tratsch der Londoner Gesellschaft bestens informiert ist.</p>
<p class="Body">Robin Brosch hat als „alter“ Sherlock Holmes eine sehr dankbare Rolle. Pointierte Dialoge, bissige Seitenhiebe &#8211; nichts davon scheint ihm fremd und man nimmt ihm auch die charmante Schrulligkeit des Detektivs ab. Timmy Haberger bleibt als Dr. Watson etwas im Hintergrund, was in dieser Ermittler-Konstellation sehr treffend ist.</p>
<p class="Body">Dass auch im Hause Holmes und Watson die Äpfel nicht weit vom Stamm fallen, beweisen John Voijs und Jan Schwartzkopff. Selbstverliebt, mit jeder Menge Flausen im Kopf lehnt sich Henry Edward Holmes (Voijs) gegen seinen alten Herrn auf, während Watson Junior als Regulativ immer wieder versucht, die Wogen zu glätten. Doch es gelingt Schwartzkopff zu zeigen, dass Watson Junior bei weitem kein so stilles Wasser ist, wie man zunächst vermuten könnte.</p>
<p class="Body">Weitere Highlights kommen von Freddie Rutz, der als Zauberer Sherlock Holmes und Dr. Watson einfach verschwinden lässt (das Loch im Bühnenboden sucht man vergeblich), der lieblichen Merle Hoch, die Holmes Jun. als Catherine Mason gewaltig den Kopf verdreht, Charlie Serrano, der als Bordell-Conferencier mit viel Witz überzeugt und Nivaldo Allves, der als Aleister Crowley allein schon durch seine Erscheinung Geheimnisumwoben wirkt. Detlef Leistenschneider und Ingolf Unterrainer porträtieren die Scotland Yard Ermittler treffend nüchtern und pflichtversessen, während Martina Flatau als ehemalige Nanny der beiden Nachwuchsdetektive überzeugt.</p>
<p class="Body">Christian Heckelsmüller kam die gewichtige Aufgabe zu, die Handlung im ausklingenden viktorianischen Zeitalter zu intonieren. Dies gelingt ihm abwechslungsreich und kurzweilig. Anstatt gleichförmigem Musical-Einerlei bekommt das Publikum intensive Rock-Balladen, temporeiche Duette und spitzbübische Soli auf die Ohren. Nicht jeder Song erschließt sich sofort, so wirkt z. B. das Solo der Nanny leicht deplatziert und warum Watson Junior ein &#8211; zugegebenermaßen sehr schönes melancholisches &#8211; Solo zum Besten gibt, wird auch nicht klar. Die Ensemblenummer vor dem Hintergrund eines Golfturnier erinnert vage an „Rebecca“, aber man verzeiht dies, da sie in diesem Fall die Vielseitigkeit aller Künstler zeigt. Dagegen macht der finale Song von Mrs. Mason, den Stephanie Tschöppe mit viel Bitterkeit und Energie vorbringt, Lust auf mehr. Auch John Voijs geht in den rockigen Nummern auf, die die Unangepasstheit seines Alter-Egos exzellent unterstreichen. Einzig die Finalnummern zum Abschluss des ersten und zweiten Akts wirken noch unfertig und so schließt sich der imaginäre Vorhang etwas plötzlich und unerwartet.</p>
<p class="Body">„Sherlock Holmes 2.0“ ist ein sehr abwechslungsreiches, kurzweiliges Krimi-Musical, in dem der Zuschauer unweigerlich zum Miträtseln eingeladen wird. Die Charaktere sind stark und wurden vom Ensemble treffend dargestellt. Die Musik bedient ein eher junges Musicalpublikum und hält sich nicht an Standards fest. Auch wenn ich nicht glaube, dass es das Stück in dieser Form in ein West End Theater schaffen wird, so hat es doch reichlich Potential um während der kommenden Spielzeit die Plätze in einem Stadttheater zu füllen.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Gruenspan, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>26. August 2013</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Robin Brosch, Timmy Haberger, John Voijs, Jan Schwartzkopff, Stephanie Tschöppe, Jeanne. Marie Nigl</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Idee / Musik:</span></strong> <span class="Bold"> Rudi Reschke / Christian Heckelsmüller<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Lars Kläring<br />
</span></div>
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		<title>Robin Brosch: Ich suche Menschen, die mir eine Geschichte erzählen</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/robin-brosch-ich-suche-menschen-die-mir-eine-geschichte-erzaehlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 12:31:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews mit Kreativen]]></category>
		<category><![CDATA[Robin Brosch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kurz nachdem sich der 3. Jahrgang der Joop van den Ende Academy mit „Limbo Macchiato!“ der Öffentlichkeit präsentierte, treffen wir Robin Brosch, den Künstlerischen Direktor der Musicalschule am Kehrwieder in Hamburg. Da der diesjährige Abschlussjahrgang mit neun Absolventen nur sehr klein ist, hat man sich, neben künstlerisch innovativen Gründen, entschieden, das Abschlussprojekt nicht im hauseigenen ...</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Kurz nachdem sich der 3. Jahrgang der Joop van den Ende Academy mit „Limbo Macchiato!“ der Öffentlichkeit präsentierte, treffen wir Robin Brosch, den Künstlerischen Direktor der Musicalschule am Kehrwieder in Hamburg.</p>
<p class="Body">Da der diesjährige Abschlussjahrgang mit neun Absolventen nur sehr klein ist, hat man sich, neben künstlerisch innovativen Gründen, entschieden, das Abschlussprojekt nicht im hauseigenen konventionellen Kehrwieder-Theater zu präsentieren, sondern im Lichtdurchfluteten Bistro der Firmen-zentrale der Stage Entertainment. Wobei Bistro vielleicht der falsche Begriff ist, denn unter dem Glasdach des umgebauten Speichers treffen sich täglich Marketing-Manager, Musical-Schüler, Kreative und auch Geschäftsführer zum Essen. Genau diese Mixtur von künstlerischen und administrativen Bereichen macht für Robin Brosch das Besondere an „seiner“ Academy aus: „Es hilft den Schülern sehr, wenn sie von Anfang an lernen, wie wichtig Marketing, Sales und Verwaltung für die Existenz ihrer Jobs sind. Ein Schauspieler allein kann kein Musical zum Laufen bringen, dazu braucht es neben den Gewerken auf der Hinterbühne noch zahlreiche andere Menschen. Und diese treffen unsere Schüler hier täglich beim Essen.“</p>
<p class="Body">Die individuelle Ausbildung ist ganz klar der Schlüssel zum Erfolg der 2003 gegründeten privaten Musicalschule. „Wir stehen immer in Konkurrenz zu den staatlichen Schulen, auch und weil wir Geld kosten.“ erzählt Robin Brosch, der die Leidenschaft für seinen Beruf in jeder Sekunde ausstrahlt. „Ich versuche, die besten Dozenten herzuholen, die ich kenne. Und dabei darf man nicht vergessen, dass wir bei weitem nicht die Stundensätze zahlen, die die Kollegen bspw. für einen Drehtag oder ein Konzert bekämen. Doch die Academy scheint für alle Beteiligten eine Atmosphäre zu haben, dass sie sich gern einbringen. Natürlich bekommen unsere Dozenten auch etwas von den Schülern zurück. Letztlich investieren sie in die Zukunft des Jobs, den sie selbst vor vielen Jahren erlernt haben.“</p>
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<div class="text-content style_External_675_1494">
<div class="style_2">
<p class="Body">Das Ziel ist für Brosch glasklar: „ Ich möchte unsere Schüler so breit wie möglich aufstellen. Sie sollen nicht nur 5 Jahre erfolgreich in ihrem Beruf sein können, sondern 50. In den drei Jahren der Ausbildung möchte ich ihre Köpfe und Herzen soweit aufmachen, dass sie sich auch die nächsten Jahrzehnte aktiv mit dem Gelernten beschäftigen. Dazu gehört auch, dass wir mit der Zeit gehen. Wenn man vor zehn Jahren bei einer Audition einen ABBA-Song gesungen hat, wurde man ausgelacht; heutzutage sind ABBA-Songs im Repertoire Pflicht. Aber genauso möchte ich auch die Sinne schärfen für Show wie die „Blue Man Group“. Nur mit Percussion und ohne ein Wort zu sagen, ein großes Publikum 90 Minuten unterhalten zu können, ist eine große Leistung. Und auch das sollen unsere Schüler lernen. Die Musicalwelt hat sich in den letzten 5 Jahren um 180 Grad gedreht und das gilt es im Blick zu behalten. Nur wenn sie die hochwertige Technik, die sie hier erlernen mit ihrer Leidenschaft für den Job paaren, haben sie ein realistische Chance längerfristig im Musicalbusiness zu bestehen.“</p>
<p class="Body">Ein Weg, die aktuellen Entwicklungen der Musical- und Theaterszene präsent zu haben, ist der Anspruch dass die überwiegende Mehrzahl der rund 40 Dozenten der Joop van den Ende Academy selbst noch aktiv auf der Bühne stehen. Auch der Chef selbst ist da keine Ausnahme. Bis vor kurzem stand er bei „Songs from a Room“ im Hamburger Schauspielhaus mit auf der Bühne (Siehe blickpunkt musical Ausgabe 02/08); im Sommer wird er wieder den Hamburger Jedermann geben. „Mir ist es sehr wichtig, dass wir als Lehrer nicht verstauben. Bei Kindern ist das aktive Vorleben von Verhalten ein häufig unterschätzter Faktor, deshalb muss ich als Pädagoge auch immer selbst auf der Bühne stehen.</p>
<p class="Body">Natürlich sind meine Schüler dann meine schärfsten Kritiker. Sie können das, was ich ihnen beibringe genau überprüfen und äußern auch entsprechende Kritik. Natürlich muss ein guter Schauspieler kein guter Lehrer sein und andersherum; ideal ist es, wenn beides gleich gut funktioniert. Doch am wichtigsten ist es, sich selbst in der Praxis immer wieder zu überprüfen.“</p>
<p class="Body">Die Aufgabe, die Leitung einer neuen Privatschule für Musical zu übernehmen, wurde an Robin Brosch herangetragen als er noch bei „Titanic“ auf der Bühne stand und als Ensemblesprecher – zugegeben, kein ganz einfacher Job &#8211; aktiv war. „Ich merkte, dass noch andere Talente in mir schlummerten und fühlte mich sehr geehrt, als Christan Struppeck mich damals fragte, ob ich mir vorstellen könnte, die nagelneue Joop van den ende Academy zu leiten.“ erinnert sich Brosch. „Das Konzept der Academy war so neu und individuell und so anders als alles, was ich bis dahin kannte. Maik Klokow hat mir dann in einem sehr toughen Bewerbungsgespräch noch mal ins Gewissen geredet, da ich ja als Leiter der Academy auf zahlreiche kommende Rollen verzichten müsse. Da musste ich noch mal sehr in mich gehen. Immerhin stand ich zu dem Zeitpunkt schon 20 Jahre ununterbrochen auf der Bühne. Ich bin Schauspieler und liebe das! Aber ich hatte auch schon ein paar Mal unterrichtet und das Gefühl, wenn sich für einen Schüler aufgrund eines Ratschlags von mir eine weitere Karrieretür öffnete, hatte ich in der Form noch nicht erlebt. Applaus auf der Bühne ist die größte Anerkennung für einen Künstler, doch einem jungen Talent etwas von dem eigenen Wissen mitzugeben, sich auf die Schüler einzulassen, deren Sprache zu lernen und zu erfahren, wie sie sich damit weiterentwickeln, das ist etwas ganz anderes.“</p>
<p class="Body">In den Augen von Robin Brosch funkelt aufrichtige Liebe – für seinen Job UND seine Schüler. „ Wie alle Dozenten hänge ich sehr an meinen Schülern, doch irgendwann kommt der Punkt, wo man sie, manchmal unsanft, aus dem Nest schubsen muss: viele Schüler können dann auch einfach nicht mehr hören, was man ihnen sagt und wollen sich, verständlicher Weise, endlich allein auf „freier Wildbahn“ behaupten. Dass es stimmt, was wir lehren, müssen sie dann draußen lernen. Doch der Kontakt reißt nie ab. Viele treffen sich immer wieder bei Auditions für die verschiedensten Produktionen hier oder um für eigene Projekte zu proben und sich weiter zu bilden. Wenn man sich dann mit ihnen unterhält, spürt man, dass die Ausbildung auch für die Absolventen eine großartige Zeit gewesen ist, die sie sehr genossen haben.“</p>
<p class="Body">Diese persönliche Bindung spielt auch bei der Auswahl der potentiellen Schüler eines Jahrgangs eine nicht unwesentliche Rolle: „Qualität und Ehrgeiz allein reichen nicht aus. Ich möchte, dass mir jemand mit allem, was ihm zur Verfügung steht, eine Geschichte erzählt – mit Kopf und Herz, am liebsten Herz über Kopf. Natürlich ist es toll zu sehen, wenn jemand perfekt tanzt oder ein hohes C singen kann. Doch viel wichtiger ist für mich, der Weg dahin. Wenn man aus sich das gewisse Etwas herholen kann, das kleine Quentchen mehr, obwohl man vermeintlich schon am Ende ist – das ist für mich Kunst.“</p>
<p class="Body">Bei der Auswahl der Schüler geht das Team immer sehr ehrlich vor. Das kann manchmal auch wehtun: „… aber tatsächlich sind es nicht wir, die die Träume platzen lassen (müssen). Wir bilden für den Markt aus und haben damit eine sehr große Verantwortung. Ich kann niemanden nehmen, von dem ich nicht aus tiefster Seele überzeugt bin.“</p>
<p class="Body">Die Joop van den Ende Academy hat Kapazitäten 16 Schüler pro Jahrgang aufzunehmen. Dass der aktuelle Jahrgang so sehr zusammengeschrumpft ist, liegt zum einen daran, dass man sich auch während einer Ausbildung durchaus mal trennt, „entweder weil der Schüler von sich aus feststellt, dass er/sie sich etwas anderes von der Ausbildung versprochen hat oder es kommt eben auch mal vor, dass wir feststellen, dass sich ein Schüler nicht in die erwartete Richtung entwickelt.“</p>
<p class="Body">Vom aktuellen Jahrgang waren drei bei der Abschlussveranstaltung schon anderweitig engagiert: Ahou Nikazar gehört zum Ensemble der Österreich-Premiere von „The Producers“ in Wien und Riccardo Greco ist bei „Mamma Mia“ in Berlin unter Vertrag. Nadja scheiwiller wird ab Sommer bei „Tarzan“ im Theater Neue Flora proben. „Natürlich geben wir unsere Schüler nur sehr ungern vorzeitig her. Aber wir prüfen jedes Semester zusammen mit externen Kollegen, wie weit unsere Schüler sind. Dadurch, dass unsere Prüfungsjury hauptsächlich aus externen Kollegen und Castern besteht, haben wir ein sehr realistisches Instrument, das anzeigt, ob unsere zukünftigen Absolventen auf dem Musicalmarkt bestehen können. Und manchmal hat man dann eben Ausnahmetalente, die schon während der Ausbildung so positiv auffallen, dass sie eine vorgezogene Abschlussprüfung machen und sofort in ein Engagement gehen…und da ist z.B. Sabrina Weckerlin schon lange kein Einzelfall mehr.“</p>
<p class="Body">Jeder Schüler kann und soll auch schon während der Ausbildung an echten Auditions teilnehmen, „Allerdings müssen sie dann auch die Konsequenzen tragen. Und die heißen dann ggf. vorzeitige Beendung der Ausbildung. Wer in einer Audition nicht überzeugt, wird nicht engagiert. Umso schöner ist es dann natürlich, wenn einer unser Schüler hinein geht und mit einem Job in der Tasche wieder herauskommt.“</p>
<p class="Body">blickpunkt musical konnte sich bei den Proben für eine Extra-Audition bei der staatlichen ZAV- Künstlervermittlung (ehemals ZBF) davon überzeugen, wie großartig auch dieser Jahrgang wieder ist. Robin Brosch selbst schaute sich die Generalprobe an und erarbeitete mit seinen Schülern hier und da eine Optimierung. Es war wunderbar zu sehen, wie sehr auf Augenhöhe sich der Schulleiter mit seinen Schülern befasst.</p>
<p class="Body">Jeder der sieben Schüler überzeugte durch eine individuelle Note, die eine hat ein ausgeprägtes komisches Talent, der nächste überzeugt durch eine sehr emotionale Interpretation eines Songs, und wieder andere sind ausgezeichnete Tänzer. Doch was sie alle eint: Sie können problemlos schon jetzt mit ihren Kollegen auf der Musicalbühne mithalten. Wir wünschen Birgit Busse, Riccardo Greco, Markus Hanse, Joana Henrique, Dennis Kornau, Ahou Nikazar, Nadja Scheiwiller, Maria Walter und Martina Windbichler viel Erfolg!</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/robin-brosch-ich-suche-menschen-die-mir-eine-geschichte-erzaehlen/">Robin Brosch: Ich suche Menschen, die mir eine Geschichte erzählen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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		<title>Der Teufel ist ein Eichhörnchen</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/der-teufel-ist-ein-eichhoernchen/</link>
		
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		<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 12:58:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>So ziemlich jeder kennt seine Musik: „Suzanne“ oder „Lover, Lover, Lover“ hört man immer mal wieder im Radio. Leonard Cohen gehört zu den großen Namen im Musikgeschäft. Seit den späten 60er Jahren hat der Kanadier 18 Alben veröffentlicht. Die jetzt im Hamburger Schauspielhaus gezeigte Hommage „Songs from a Room“ verwebt in einer kleinen, kurzweiligen Tragikomödie ...</p>
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<p class="Body">So ziemlich jeder kennt seine Musik: „Suzanne“ oder „Lover, Lover, Lover“ hört man immer mal wieder im Radio. Leonard Cohen gehört zu den großen Namen im Musikgeschäft. Seit den späten 60er Jahren hat der Kanadier 18 Alben veröffentlicht.</p>
<p class="Body">Die jetzt im Hamburger Schauspielhaus gezeigte Hommage „Songs from a Room“ verwebt in einer kleinen, kurzweiligen Tragikomödie mehr als 15 Cohen-Songs mit einer Geschichte, die zum Nachdenken anregt.</p>
<p class="Body">Auf den ersten Blick ist die Handlung mehr als abstrus: Ein Astronaut kommt in ein Hotelzimmer, in dem schon zahlreiche potentielle Selbstmörder vor ihm genächtigt haben, legt seinen Raumanzug ab und wird von dem aufdringlichen Zimmermädchen erstmal in ein Gespräch verwickelt. Aller Widerstand nutzt nichts, er wird die penetrante Quasselstrippe nicht los. Und so lässt er sich die Geschichte dieses Hotelzimmers von ihr erzählen und wundert sich mehr als einmal über die Parallelen zu seinem eigenen Leben. Als er am Schluss endlich seine wohlverdiente Dusche nehmen kann, wartet schon eine abgesagte des Teufels auf ihn, um ihn mit sich zu nehmen, denn der Astronaut ist der einzige Todesfall, der je in diesem Hotelzimmer zu beklagen war.</p>
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<p class="Body">Dass dieser Todesfall ein Unfall ist, weil er beim Rasieren im Bad ausrutscht, dass das Zimmermädchen ihn quasi durch den Film seines Lebens begleitet, und dass der Teufel ein Eichhörnchen ist, erfährt der geneigte Zuschauer im Laufe des kurzen Musiktheaterstücks auf mal tragische, mal komische Weise.</p>
<p class="Body">Die Regie führt Thomas Matschoß, der schon zahlreiche Produktionen im Hamburger Schmidt Theater und Schmidt’s Tivoli inszeniert hat. Markus Voigt, ebenfalls viel an den Schmidt Theatern zuhause, hat Cohens Songs neu arrangiert und sorgt mit seiner sechsköpfigen Band für unerwartet fetzigen Rocksound. Das funktionale Bühnenbild (es werden drei Hotelzimmer nebeneinander angedeutet: links und rechts sitzen die Bandmitglieder, im mittleren läuft die Handlung ab) lenkt die Aufmerksam wunderbar auf das eigentliche Geschehen.</p>
<p class="Body"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1823 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/02/SongsRoom2_2008.png" alt="" width="260" height="335" />Sieben Darsteller sind in den verschiedenen Rollen zu erleben, allen voran Jörn Knebel als Astronaut. Er geht durch ein Wechselbad der Gefühle, wenn er das Kennenlernen seiner Eltern erlebt, mitbekommt, wie seine Mutter eine Affäre beendet, und sich plötzlich seiner eigenen großen Liebe gegenübersteht. Knebel legt viel Intensität in sein Spiel, und noch mehr in den Gesang („Lover, Lover, Lover“, „Everybody Knows“, „Avalanche“, „There for you“). Seine tiefe Stimme, die phasenweise etwas an Chris Rea erinnert, macht definitiv Lust auf mehr.</p>
<p class="Body">Hedi Kriegeskotte überzeugt als Zimmermädchen vor allem durch ihr spitzes Mundwerk. Einige Ihrer Kommentare sind ungemein treffend. Dafür lässt sie es am Gesang an vielen Ecken vermissen. Letzteres gilt auch für die Darstellerin, der als große Liebe des Astronauten zwar eine wichtige Rolle zukommt, die aber durch den schwachen Gesang komplett untergeht.</p>
<p class="Body">Dem gegenüber stehen mit Verena Fitz und Robin Brosch zwei Darsteller, die aus Lenoard Cohens Songs alles Erdenkliche herausholen. Während Verena Fitz sich mit „(No) Diamonds in the Mine“ allen Liebesfrust der Welt von der Seele rockt, legt Robin Brosch eine ungeahnte Intensität in seine beiden Songs („Paperthin Hotel“ und „Dress Rehearsal Rag“).</p>
<p class="Body">Begleitet werden alle von Susanna Swierk und Patricia Rieckhoff als Background-Sängerinnen. Die Stücke von Cohen lassen ihnen doch genug Entfaltungsmöglichkeiten und so zeigen beide ihr Können.</p>
<p class="Body">Juliane Koren hat zum Schluss des Stücks als rechte Hand des Teufels ein paar tolle Szenen: Als echtes Original klärt sie den Astronauten in unnachahmlicher Weise darüber auf, dass sein Leben nun zu Ende ist und gibt mit „Hallelujah“ eines der schönsten Songs des Abends zum Besten (wenn auch gesanglich nicht voll überzeugend).</p>
<p class="Body">Man mag über die Story denken, was man will. Man kann den tieferen Sinn ignorieren und hat dennoch seinen Spaß. In diesem sehr besonderen Compilation Musical bringen die Stücke die Handlung weiter und man langweilt sich keine Minute. Das hat man in Zeiten von wie Champignons aus dem Boden sprießenden Popmusicals schon mehrfach anders und deutlich schlechter gesehen.</p>
<p class="Body">„Songs from a Room“ ist ein kleines, aber sehr feines Musiktheaterstück, von dem wir in Zukunft mehr sehen wollen. Nutzen Sie die Chance und schauen Sie es sich an. Es lohnt sich.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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<div class="spacer"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schauspielhaus Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>Februar 2008</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Robin Brosch, Verena Fitz, Jörn Knebel, Juliane Koren, Hedi Kriegeskotte</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> Leonard Cohen / Thomas Matschoß<span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Schauspielhaus Hamburg</span></div>
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