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	<title>Rainer Maaß-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Rainer Maaß-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Unerwartetes Engagement bei der Ausstattung, gesanglich noch nicht ganz ausgereift</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Sep 2018 16:21:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2018]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alexandre Dumas’ literarische Vorlage ist schon auf verschiedenste Art für die Bühne verarbeitet worden. Die gelungenste Musicalfassung lieferten Rob und Ferdi Bolland 2003 ab. Seitdem gab es vor allem im deutschsprachigen Raum viele kleinere und größere Inszenierungen (u. a. 2010 in Tecklenburg) dieses Stücks. Das Junge Staatstheater in Wiesbaden hat sich diese Spielzeit des dramatischen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/unerwartetes-engagement-bei-der-ausstattung-gesanglich-noch-nicht-ganz-ausgereift/">Unerwartetes Engagement bei der Ausstattung, gesanglich noch nicht ganz ausgereift</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Alexandre Dumas’ literarische Vorlage ist schon auf verschiedenste Art für die Bühne verarbeitet worden. Die gelungenste Musicalfassung lieferten Rob und Ferdi Bolland 2003 ab. Seitdem gab es vor allem im deutschsprachigen Raum viele kleinere und größere Inszenierungen (u. a. 2010 in Tecklenburg) dieses Stücks.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2460 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/ns__46_von_278__kopie-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/ns__46_von_278__kopie-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/ns__46_von_278__kopie-768x513.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/ns__46_von_278__kopie-1024x684.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/ns__46_von_278__kopie.jpg 1618w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Das Junge Staatstheater in Wiesbaden hat sich diese Spielzeit des dramatischen Stoffs angenommen und ihn sehr ansprechend umgesetzt. Viel Handlung und abwechslungsreiche Charaktere geben Regisseurin Iris Limbarth viele inszenatorische Möglichkeiten, die diese aber nur am Rande nutzt. Den besten Job im Kreativteam liefert in dieser Produktion Britta Lammers ab, die der kleinen Bühne im Wiesbadener Staatstheater durch den diagonal platzierten Rahmen im Hintergrund mehr Tiefe und viele schöne Spielebenen verleiht. Auch die gut ausgearbeiteten Kostüme von Heike Korn helfen sehr gut dabei, das Publikum an den französischen Königshof im 17. Jahrhundert zu versetzen.</p>
<p>Die Charaktere sind gut besetzt. Benjamin Link gibt einen jugendlich-aufmüpfigen D’Artagnan, Tim Speckhardt den strengen Athos, dem sein gebrochenes Herz mehr zu schaffen macht, als er zuzugeben bereit ist. Benjamin Geipel ist der schusselig-gemütliche Porthos und Imannuel Mich der mehr oder weniger streng christlich lebende Aramis.</p>
<p>Rainer Maaß und Norman Dobrovsky geben das bösartige, hinterlistige Duo Cardinal Richelieu und dessen Handlanger Rochefort. Brandon Miller und Dennis Fritzinger spielen die beiden Staatsmänner Lord Buckingham und König Ludwig.</p>
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<p>Benjamin Link hat eine schöne Stimmfarbe, die insbesondere in langsamen und tiefen Passagen beosnders gut zur Geltung kommt, und bringt als ungestümer D’Artagnan einen großen Sympathiefaktor mit. Einige Passagen („Heut ist der Tag“) sind im schlichtweg zu schnell und an anderen Stellen ist seine Stimme noch nicht ausgereift genug, um mit den Bolland-Kompositionen mitzuhalten.</p>
<p>Während Benjamin Geipel und Imannuel Mich als Porthos und Aramis ihre wenigen Momente rollendeckend nutzen, sticht Tim Speckhardt in der Doppelrolle als D’Artagnas Vater und Athos heraus, da er sowohl sehr souverän spielt als auch gesanglich die tiefen Gefühle, die ihn bewegen, zu vermitteln weiß. Als Vater hat er viel Sanftheit in der Stimme, als Athos kann er Stärke und Verletzbarkeit gleichermaßen intonieren. Einzig bei „Engel aus Kristall“ offenbart auch er ein paar Schwächen. Hieran hat aber auch das etwas befremdliche Arrangements des Songs einen großen Anteil. Zudem greift das Orchester auch bei diesem Song öfter daneben (Musikalische Leitung: Frak Bangert).</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2459 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/ns__50_von_278_-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/ns__50_von_278_-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/ns__50_von_278_-768x513.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/ns__50_von_278_-1024x684.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/ns__50_von_278_.jpg 1618w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Felicitas Geipel kann als Milady de Winter leider weder schauspielerisch noch gesanglich überzeugen. Sie wirkt wenig verführerisch und zu steif für das, was man dieser Dame nachsagt. „Männer“, einer der Showstopper in diesem Stück wird als langatmiger Tango inszeniert, dem es an jeglichem Feuer fehlt.</p>
<p>Auch der sichtbare Altersunterschied zwischen Geipel und Speckhardt beeinflusst die Glaubwürdigkeit dieser beiden Charaktere. Es fällt schwer sich vorzustellen, dass die beiden einmal ein Paar waren.</p>
<p>Ähnlich hölzern ist auch Norman Dobrovsky, der als Rochefort einfach zu nett ist. Dagegen liefert Rainer Maaß eine einschüchternde und selbstbewusste Interpretation des intriganten Kirchenmannes ab. Auch gesanglich setzt er sich von den meisten anderen Ensemblemitgliedern ab.</p>
<p>Einzig Denia Gilberg ist gesanglich noch etwas sicherer. Sie spielt sehr süß und sympathisch, ob gleich sie in dieser Inszenierung viel mehr Selbstbewusstsein bekommt als man es aus früheren Produktionen kennt. Doch auch Meike Roth lässt zumindest anklingen, dass sie über eine wunderschöne Stimme verfügt.</p>
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<p>Im Großen und Ganzen kann das Junge Staatstheater aber auch mit dieser Leistung sehr zufrieden sein. Vieles wird sich im Laufe der Spielzeit noch besser einprägen und die Darsteller werden an Souveränität hinzugewinnen. Vor diesem Hintergrund kann man auch „3 Musketiere“ in Wiesbaden durchaus empfehlen.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <a title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/"><span style="color: #333399;">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</span></a></em></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Staatstheater, Wiesbaden</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"> <strong>Premiere:</strong> 28. September</span><span class="Bold"> 2018</span></span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong><span class="ce-uploads-description">Benjamin Link, Tim Speckhardt, Benjamin Geipel, Imannuel Mich, Rainer Maaß, Norman Dobrovsky, Felicitas Geipel, Meike Roth, Denia Gilberg</span> </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> Iris Limbarth / <span class="st">Rob &amp; Ferdi Bolland</span></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Christine Tritschler<br />
</span></div>
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		<title>Kurzweilige Unterhaltung, in der sich jeder irgendwo wiederfindet</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/kurzweilige-unterhaltung-in-der-sich-jeder-irgendwo-wiederfindet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Nov 2016 06:38:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2016]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jimmy Roberts und Joe DiPietros vielfach ausgezeichnetes Musical über die Spielarten der Partnerschaft braucht nur wenig inszenatorischen Aufwand, um zu begeistern. Die Songs sind abwechslungsreich, und die konstant wechselnden Charaktere sind trotz ihrer Überzeichnung so erfrischend normal, dass man sie einfach mögen muss. Lediglich sechs Darsteller schlüpfen in mehr als 40 Rollen und decken von ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jimmy Roberts und Joe DiPietros vielfach ausgezeichnetes Musical über die Spielarten der Partnerschaft braucht nur wenig inszenatorischen Aufwand, um zu begeistern. Die Songs sind abwechslungsreich, und die konstant wechselnden Charaktere sind trotz ihrer Überzeichnung so erfrischend normal, dass man sie einfach mögen muss.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3142 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12471_i_love_you_hp1_32-e1639118960684-400x265.jpg" alt="" width="400" height="265" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12471_i_love_you_hp1_32-e1639118960684-400x265.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12471_i_love_you_hp1_32-e1639118960684-1024x680.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12471_i_love_you_hp1_32-e1639118960684-768x510.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12471_i_love_you_hp1_32-e1639118960684-1536x1019.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12471_i_love_you_hp1_32-e1639118960684.jpg 2001w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Lediglich sechs Darsteller schlüpfen in mehr als 40 Rollen und decken von Dating Shows über den ersten Sex, Hochzeiten, das leidige Elternsein und das Alter den kompletten, zugegebenermaßen sehr klischeebehafteten Lebenszyklus einer modernen Partnerschaft ab.</p>
<p>Da sind die emanzipierte Immobilienmaklerin und der erfolgreiche IT-Manager, der „Hengst“ und die Blondine, die aufdringliche „Freundin“, die ihren Tennispartner um jeden Preis erobern will, die Eltern, die den perfekten Lebensweg für ihren Sohn geplant haben und erschüttert sind, als dieser plötzlich eigene Entscheidungen trifft. Nicht zu vergessen die frisch gebackenen Eltern, die irgendwie die schon fast gänzliche verschüttete Libido wieder zum Leben erwecken wollen (super gespielt von Mariella Köhlert und Benjamin Geipel), die Single-Frau, die immer Brautjungfer, aber niemals die Braut ist, und schlussendlich der Witwer, der alleinstehende ältere Damen auf Beerdigungen aufreißt. Die Vielfalt an Persönlichkeiten ist schier endlos.</p>
<p>Sechs Nachwuchsdarsteller des Jungen Staatstheaters Wiesbaden schlüpfen in die so unterschiedlichen Rollen – und das im wahrsten Sinne des Wortes: Die Ouvertüre bestreiten sie im Bademantel und sie ziehen sich erst im</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3139 size-medium alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12463_i_love_you_hp1_25-scaled-e1639119009265-382x400.jpg" alt="" width="382" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12463_i_love_you_hp1_25-scaled-e1639119009265-382x400.jpg 382w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12463_i_love_you_hp1_25-scaled-e1639119009265-977x1024.jpg 977w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12463_i_love_you_hp1_25-scaled-e1639119009265-768x805.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12463_i_love_you_hp1_25-scaled-e1639119009265.jpg 1062w" sizes="auto, (max-width: 382px) 100vw, 382px" /></p>
<p>Laufe der ersten Minuten vollständig an. Begleitet werden sie von Michael Geyer am Piano und der Cajon. Mehr braucht es für einen unterhaltsamen Abend nicht.</p>
<p>Natürlich können nicht alle sechs in jeder Rolle vollends überzeugen, doch jeder hat sein besonderes Highlight. Anna Heldmaier setzt mit „Männernotstand“ direkt mal ein Ausrufezeichen. Gesanglich nicht 100%ig überzeugen, macht sie aber mit ihrer ausdrucksstarken Mimik vieles wett. Klasse sind auch Constanze Kochanek und Tim Speckhardt in der „Lasagne-Szene“. Der sprichwörtliche „Idiotenknopf“ wird von Kochanek mit sehr viel komödiantischem Talent bedient. Beide sind herrlich unsicher im Umgang miteinander, da stört es dann auch wenig, dass „Ich werd’ geliebt“ etwas unsicher dargeboten wird.</p>
<p>Wenn Anna Heldmaier und Rainer Maaß als Eltern mit ansehen müssen, dass ihnen ihr Sohn anstatt einer Verlobung eine Trennung verkündet, ist ihre Reaktion urkomisch. Heldmaier als Mutter ist schon fast etwas zu entrüstet und Maaß guckt als Vater herrlich bescheuert und geschockt aus der Wäsche.</p>
<p>Auch zwei Puppen (gespielt und gesungen von Anna Stecking und Fabian Kastl) geben ihr Wissen an die Zuschauer weiter: Der „Penis-Song“ geht zwar schwerlich als jugendfrei durch, lehrreich ist er jedoch allemal. Außerdem lernt das Publikum, dass man sexuelle „Nicht-Befriedigung“ ganz vortrefflich mithilfe von Anwälten lösen kann. Alle vier Darsteller spielen in dieser Szene herausragend!</p>
<p>Immer wieder lernt das Publikum verzweifelte Singles kennen, die sich von einer Dating Show (moderiert von Benjamin Geipel) die große Liebe erhoffen. Natürlich klappt dies nicht, aber wenn ein Insasse des „Hessischen Staatsgefängnisses“ (Tim Speckhardt) zwei eigentlich gar nicht aneinander interessierte Singles (Mariella Köhlert, Rainer Maaß) mit Waffengewalt zu ihrem Hochzeitsglück zwingt, ist das einfach herrlich abstrus.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-3143 size-medium" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12469_i_love_you_hp1_30-e1639119079728-400x222.jpg" alt="" width="400" height="222" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12469_i_love_you_hp1_30-e1639119079728-400x222.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12469_i_love_you_hp1_30-e1639119079728-1024x569.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12469_i_love_you_hp1_30-e1639119079728-768x426.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12469_i_love_you_hp1_30-e1639119079728-1536x853.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12469_i_love_you_hp1_30-e1639119079728.jpg 2001w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Der bekannteste Song dieser Show ist „Brautjunger immer, niemals die Braut“. Constanze Kochanek glaubt man sofort, dass ihr das Brautjunger-Dasein auf den Keks geht. Ihr Cocktailkonsum ist beachtlich und so torkelt Kochanek mit bedrohlicher Schlagseite über die Bühne. Klasse!</p>
<p>Auch Beerdigungen scheinen – glaubt man Joe DiPietro – ein guter Ort zu sein, einen neuen Partner zu finden. Rainer Maaß ist da als Witwer ziemlich konkret und findet in Anna Heldmaier ein williges Opfer. Die Annäherung dieser beiden älteren Herrschaften wird von beiden sehr liebevoll umgesetzt. Anna Heldmaier ist wunderbar begriffsstutzig, doch es gelingt Maaß schließlich, sie zu erobern.</p>
<p>Gesanglich stechen besonders Tim Speckhardt, Constanze Kochanek und Rainer Maaß hervor, doch auch ihre Mitstreiter wissen vor allem mit einem guten Gefühle für Pointen und gekonnt eingesetzter Mimik zu überzeugen. Iris Limbarth hat ihren jungen Darstellern regieseitig viel Freiraum gelassen. Es wirkt alles locker und nicht einstudiert. So viele Charakterwechsel in so kurzer Zeit sind auch für erfahrene Darsteller eine Herausforderung. Die Nachwuchsdarsteller haben hier eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass mit der richtigen Förderung und in der richtigen Umgebung Musiktheater auch jenseits der großen Ensuite- und Tourproduktionen exzellent funktionieren kann.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span><br />
<span style="color: #000080;"><em>erschienen in <a style="color: #000080;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></em></span></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Staatstheater Wiesbaden</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">10. November 2016<br />
<strong>Darsteller:</strong> Rainer Maaß, Anna Heldmaier, Tim Speckhardt, Constanze Kochanek, Benjamin Geipel, Mariella Köhlert, Anna Stecking, Fabian Kastl<br />
<strong>Musik / Regie: </strong>Jimmy Roberts &amp; Joe DiPietro / Iris Limbarth<br />
<strong>Fotos: </strong>Andreas Etter<br />
</span></span></p>
</div>
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			</item>
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		<title>Schwierig inszeniertes Gute-Laune-Stück</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/schwierig-inszeniertes-gute-laune-stueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2015 10:11:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2015]]></category>
		<category><![CDATA[Dirty Rotten Scoundrels]]></category>
		<category><![CDATA[Norman Hofmann]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Maaß]]></category>
		<category><![CDATA[Staatstheater]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesbaden]]></category>
		<category><![CDATA[Zwei hinreißend verdorbene Schurken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was kann man über die Spielzeitpremiere des Jungen Staatsmusicals in Wiesbaden sagen? Zunächst einmal ist es durchaus begrüßenswert, dass sich die Kreativen der deutschsprachigen Adaption des Klassikers &#8222;Dirty Rotten Scoundrels&#8220;, zu Deutsch &#8222;Zwei hoffnungslos verdorbene Schurken&#8220; angenommen haben. Auch die Umsetzung eines so umfangreichen Musicals mit Nachwuchsdarstellern ist sehr lobenswert. Leider überwiegen die negativen Elemente ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was kann man über die Spielzeitpremiere des Jungen Staatsmusicals in Wiesbaden sagen?</p>
<p>Zunächst einmal ist es durchaus begrüßenswert, dass sich die Kreativen der deutschsprachigen Adaption des Klassikers &#8222;Dirty Rotten Scoundrels&#8220;, zu Deutsch &#8222;Zwei hoffnungslos verdorbene Schurken&#8220; angenommen haben. Auch die Umsetzung eines so umfangreichen Musicals mit Nachwuchsdarstellern ist sehr lobenswert.</p>
<p>Leider überwiegen die negativen Elemente die positiven Aspekte dieses Stücks bei Weitem: Auffallend schöne Kostüme (Heike Korn) mit exzellenten Kopfbedeckungen passen wunderbar in die Zeit, in der die Geschichte der Trickbetrüger Lawrence „König“ Jameson und Freddy Benson spielt. Hingegen sind die Choreographien von Myriam Lifka sehr einfallslos (jede Ensembleszene endet mit einem frontal präsentierten großen Abschlussbild) und die Tänzerinnen und Tänzer trotz allem mit ihnen überfordert.</p>
<p>Das Casting von König und Muriel Eubanks ist eher zweifelhaft, denn beide sind in ihren Rollen wenig überzeugend: Während Muriel (Felicitas Geipel) zwar die divenhafte Erscheinung gut beherrscht, ist die anspruchsvolle Gesangspartie eine<br />
Nummer zu groß für sie. Noran Hofmann fehlt es an Souveränität, um den angeblich so nonchalanten König<br />
überzeugend zu spielen. Auch stimmlich kann er die Rolle nicht ausfüllen.</p>
<p>Sein Diener Charles hingegen (Benjamin Geipel) überzeugt genauso wie Rainer Maaß als Freddy Benson. Beide füllen ihre so unterschiedlichen Rollen gut aus. Als Bruder Ruprecht zeigt Maaß seine Wandlungsfähigkeit und empfiehlt sich damit eigentlich direkt für die Hauptrolle. Maaß versöhnt zudem auch gesanglich für so einige Misstöne, die man an diesem Abend ertragen muss. Dazu gehört auch Constanze Kochanek als Jolene Oaks, die zwar unglaublich viel Energie über die Rampe bringt, aber stimmlich sehr quietschig ist. Das passt zwar zur Figur, ist aber nicht schön anzuhören.</p>
<p>Gleiches muss man leider auch zur Soapqueen Christine Colgate feststellen. Nina Links mag die Rolle des naiven, reichen Töchterleins wohl durchaus akzeptabel spielen. Doch auch ihre Gesangsqualitäten genügen nicht, um der Figur die nötige Glaubwürdigkeit zu verleihen.</p>
<p>Wenn man in der vergangenen Spielzeit &#8222;Superhero&#8220; gesehen hat &#8211; aufgeführt von demselben Ensemble, inszeniert von derselben Regisseurin (Iris Limbarth) &#8211; weiß man, zu was diese jungen Künstler in der Lage sind. Mit &#8222;Zwei hoffnungslos verdorbene Schurken&#8220; hat man sich in Wiesbaden auf jeden Fall keinen Gefallen getan.</p>
<p>Vielleicht war das Stück auf allen Ebenen zu komplex: Gesang, Schauspiel und Tanz mit dieser Intensität kann man von Jungdarstellern ganz offenbar nicht erwarten.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Staatstheater, Wiesbaden</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">16</span>. September 2015</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Norman Hofmann, Rainer Maaß</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Buch / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Jeffrey Lane / David Yazbek<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Staatstheater Wiesbaden<br />
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