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	<title>Raimund Theater-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Raimund Theater-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Eine ausgewogene Mischung</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jun 2022 09:26:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Miss Saigon&#8220; hat mit seinen inzwischen 33 Jahren nichts an Strahlkraft einbüst. Noch immer trifft die Geschichte von Kim und Chris ins Herz. Die Auswirkungen des Vietnamkrieges auf die Menschen vor Ort sowie die Soldaten, die traumatisiert in die USA zurückgekehrt sind, macht mehr als nur betroffen. Nach den erfolgreichen Wiederaufnahmen im West End 2014 ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Miss Saigon&#8220; hat mit seinen inzwischen 33 Jahren nichts an Strahlkraft einbüst. Noch immer trifft die Geschichte von Kim und Chris ins Herz. Die Auswirkungen des Vietnamkrieges auf die Menschen vor Ort sowie die Soldaten, die traumatisiert in die USA zurückgekehrt sind, macht mehr als nur betroffen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-3214" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/06/MISS-SAIGON-ChristianReyMarbellaEngineer©Johan_Persson-400x285.jpg" alt="" width="300" height="214" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/06/MISS-SAIGON-ChristianReyMarbellaEngineer©Johan_Persson-400x285.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/06/MISS-SAIGON-ChristianReyMarbellaEngineer©Johan_Persson-1024x730.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/06/MISS-SAIGON-ChristianReyMarbellaEngineer©Johan_Persson-768x548.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/06/MISS-SAIGON-ChristianReyMarbellaEngineer©Johan_Persson-1536x1095.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/06/MISS-SAIGON-ChristianReyMarbellaEngineer©Johan_Persson-2048x1460.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nach den erfolgreichen Wiederaufnahmen im West End 2014 und am Broadway 2017 durfte sich auch Wien auf die Premiere dieses berührenden Klassikers freuen. Pandemie-bedingt fand die Premiere im Januar 2022 zwar deutlich später statt als geplant, doch die fünf Monate Spielzeit im zuvor komplett renovierten Raimund Theater sorgten für ein volles Haus!</p>
<div>Jean-Pierre Van Der Spuy hat das Musical von Claude-Michel Schönberg und Alain Boublil in Wien inszeniert. Einiges erinnert an Oper (bspw. wenn der Geist vion Thuy Kim erscheint), anderes an klassisches Broadway / West End Musical (u. a. &#8222;American Dream&#8220;). Insgesamt sind viele Szenen jedoch recht langatmig, was dem Stück nicht wirklich zugute kommt. Dadurch wirkt es noch düsterner und getragener als es ohnehin aufgrund der tragischen Handlung schon ist.</div>
<div></div>
<div>
<p><img decoding="async" class="wp-image-3211 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/06/MISS-SAIGON-OedoKuipersChrisVanessaHeinzKim©Johan_Persson-400x285.jpg" alt="" width="300" height="214" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/06/MISS-SAIGON-OedoKuipersChrisVanessaHeinzKim©Johan_Persson-400x285.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/06/MISS-SAIGON-OedoKuipersChrisVanessaHeinzKim©Johan_Persson-1024x730.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/06/MISS-SAIGON-OedoKuipersChrisVanessaHeinzKim©Johan_Persson-768x547.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/06/MISS-SAIGON-OedoKuipersChrisVanessaHeinzKim©Johan_Persson-1536x1095.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/06/MISS-SAIGON-OedoKuipersChrisVanessaHeinzKim©Johan_Persson-2048x1460.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Erschwerend kommt hinzu, dass es leider bei einigen Darstellern an der deutschen Aussprache hapert. Christian Rey Marbella ist eine exzellente Wahl für den Engineer, aber er hat mit den deutschen Texten und deren Geschwindigkeit doch häufig arg zu kämpfen. Doch es gelingt ihm ganz großartig das Publikum mit typisch wienerischen Ausdrücken für sich zu gewinnen. Seine schelmische Art trägt ebenfalls dazu bei, dass man mit dem ansonsten sehr egoistischen Zuhälter auch etwas Mitleid empfindet. In der englischen Originalsprache ist er ganz sicher rundum überzeugend!</p>
</div>
<div></div>
<div>Aynrand Ferrer stand mit Christian Rey Marbella bereits während der UK &amp; Ireland Tour von &#8222;Miss Saigon&#8220; auf der Bühne. Ihr selbstbewusster Ausdruck ist ein beeindruckender Gegenpol zu der schüchternen Kim zu Beginn des Stücks. Selten hat man eine so starke Kim gesehen. Auch gesanglich weiß die junge Philippina absolut zu überzeugen.</div>
<div></div>
<div>Eine weitere Debütantin auf Wiener Bühnen ist Annemarie Lauretta, die als Gigi ein deutliuches Statement setzt. Stimmlich lässt sie aufhorchen und stellt auch schauspielerisch und täzerisch ihre Kollegen in den Schatten. Ebenfalls zum ersten Mal in Wien zu sehen, ist James Park als ungewöhnlich beeindruckender Thuy. Man spürt (und hört) seine klassische Opernausbildung. Er hat eine sehr einschüchternde Präsenz, was dieser ansonsten meist unscheinbaren Figur sehr gut zu Gesicht steht.</div>
<div></div>
<div><img decoding="async" class="alignright wp-image-3212" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/06/MISS-SAIGON-GinoEmnes-John©Johan_Persson_-285x400.jpg" alt="" width="214" height="300" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/06/MISS-SAIGON-GinoEmnes-John©Johan_Persson_-285x400.jpg 285w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/06/MISS-SAIGON-GinoEmnes-John©Johan_Persson_-730x1024.jpg 730w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/06/MISS-SAIGON-GinoEmnes-John©Johan_Persson_-768x1077.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/06/MISS-SAIGON-GinoEmnes-John©Johan_Persson_-1095x1536.jpg 1095w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/06/MISS-SAIGON-GinoEmnes-John©Johan_Persson_-1460x2048.jpg 1460w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/06/MISS-SAIGON-GinoEmnes-John©Johan_Persson_-scaled.jpg 1825w" sizes="(max-width: 214px) 100vw, 214px" />Gino Emnes ist für das Wiener Publikum ein alter Bekannter. Als John kommt ihm die Rolle des väterlichen Freundes und im zweiten Akt des geläuterten Aufklärers zu, der versucht, wenigstens ansatzweise wieder gutzumachen, was der Einmarsch der Amerikaner in Vietnam zerstört hat. &#8222;Bui Doi&#8220; ist der erwartete Showstopper. Der Chor ist grandios, das Orchester geht (nicht nur in diesem Song) unter die Haut. Emnes! nachdrückliches Spiel und die Art wie er die Worte &#8222;Bui Doi&#8220; betont, machen diesen mahnenden Song noch intensiver.</div>
<div></div>
<div>Gleichsam nachdrücklich sind Gesang und Spiel von Abla Alaoui, die Chris&#8216; liebende Ehefrau Ellen mit viel Fingerspitzengefühl gibt und gleichzeitig versucht, die Gefühle von Kim nicht zu verletzen. Beides gelingt ihr hervorragend.</div>
<p>Seit einigen Jahren gilt Oedo Kuipers in Wien als feste Größe. So überrascht es nicht, dass er als GI Chris eine der Hauptrollen in &#8222;Miss Saigon&#8220; übernehmen darf. Er spielt gefühlvoll, wo es erforderlich ist, geht aber auch stark aus sich heraus, wenn es die Umstände erfordern. Auch gesanglich passt er sehr gut auf das Rollenprofil.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-3213" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/06/MISS-SAIGON-AblaAlaouEllen©Johan_Persson-400x285.jpg" alt="" width="300" height="214" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/06/MISS-SAIGON-AblaAlaouEllen©Johan_Persson-400x285.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/06/MISS-SAIGON-AblaAlaouEllen©Johan_Persson-1024x730.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/06/MISS-SAIGON-AblaAlaouEllen©Johan_Persson-768x547.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/06/MISS-SAIGON-AblaAlaouEllen©Johan_Persson-1536x1095.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/06/MISS-SAIGON-AblaAlaouEllen©Johan_Persson-2048x1460.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Neben den sehr guten Darstellerinnen und Darstellern lebt &#8222;Miss Saigon&#8220; auch von der ein oder anderen technischen Finesse. Dazu zählt natürlich der Cadillac, der während des &#8222;American Dream&#8220; des Engineers auf die Bühne gefahren kommt. Doch in erster Linie ist es immer wieder spannend zu sehen, wie der &#8222;Huey&#8220;, der im Vietnamkrieg eingesetzte Helikopter Bell UH-1 Iroquois, dargestellt wird. In der Wiener Inszenierung kann dies vollumfänglich als gelungen bezeichnet werden. Zunächst nur eine Projektion, öffnet sich kurz darauf ein Vorhang und gibt den Blick frei auf einen &#8222;schwebenden&#8220; Huey mit drehenden Rotoren (sowohl oben als auch am Heck), in den die US-Soldaten reinklettern. Diese Szene zeigt die Arbeit von Produktionsdesign (Totie Driver und Matt Kinley), Lichtdesign (Bruno Poet), Sounddesign (Mick Potter), Projektionen (Luke Halls) und Orchestrierung (William David Brohn) in Reinkultur. Chapeau!</p>
<p>Die Wiener Inszenierung von &#8222;Miss Saigon&#8220; hat definitiv ihre starken Momente, doch auch einige Längen. Hundertprozentig aus einem Guss wirkt die Produktion nicht, so sie reißt das Publikum zu stehenden Ovationen hin. Was will man mehr?!</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Raimund Theater, Wien</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">11</span><span class="Bold">. Juni 2022</span></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller: </span></strong>Aynrand Ferrer, Christian Rey Marbella, Annemarie Lauretta, James Park, Gino Emnes, Abla Alaoui, Oedo Kuipers</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Jean-Pierre Van Der Spuy / Claude-Michel Schönberg<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Johan Persson<br />
</span></p>
</div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Mozart! Das Musical &#8211; Live aus dem Raimund Theater</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/mozart-das-musical-live-aus-dem-raimund-theater/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jun 2016 10:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die neue Fassung von &#8222;Mozart!&#8220;, die im Sommer 2015 in Wien ihre Premiere feierte, konnte eingefleischte Fans weder inszenatorisch und von der Besetzung her wirklich <a href="http://www.musicals-online.com/?p=154"><span style="color: #333399;">überzeugen</span></a>. Wer es nicht geschafft hat, sich die Show in Wien anzusehen, bevor sie nach China verlegt wurde, kann sich nun mit einer exzellenten DVD ein eigenes Bild von der Neu-Inszenierung machen.</p>
<p>Technisch gibt es wie bei allem Live-Aufnahmen aus den Wiener Musicalhäusern &#8211; sei es Audio oder Video &#8211; nichts auszusetzen. Die Aufnahme ist gestochen scharf, ruckelt nicht und der Regisseur setzt im Bildschnitt die richtigen Akzente. Es handelt sich um eine Live-Aufnahme aus dem Theater und genau das ist es auch! Die Nahaufnahmen sind nicht zu nah, zu jeder Zeit bleibt man Zuschauer. Nicht so, wie bei <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=305">&#8222;Miss Saigon&#8220;</a></span>, wo die Intimität zwischen den handelnden Akteuren durch die eingesetzte Kameratechnik nahezu vollständig verloren geht.</p>
<p>Dieser Live-Mitschnitt hat zwei sehr große Vorteile. Zum einen erlebt man die einzelnen Szenen noch intensiver, da die Mimik der Darsteller sehr gut eingefangen wird. Sitzt man im Theater vor der Bühne gehen durch die Distanz viele mimische Details fast zwangsläufig verloren.</p>
<p>Außerdem kommen die von mir bei Theaterbesuch wenig geschätzten Hintergrundprojektionen durch die vielen Totalen sehr gut zur Geltung. Sie bilden schöne Räume und schaffen zusammen mit dem guten Lichtdesign in einigen Szenen ein eindrucksvoll stimmiges Gesamtbild.</p>
<p>Insofern ist diese DVD sehr sehenswert und wirklich jedem zu empfehlen, der es nicht nach Wien geschafft hat.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span> </strong>Bernie Boess</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Oedo Kuipers, Thomas Borchert, Mark Seibert, Ana Milva Gomes, Barbara Obermeier</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Buch:</span></strong> Sylvester Levay / Michael Kunze</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Verleih / Fotos: </span></strong>MG-Sound Studios Vienna</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Eine verkrampfte Neu-Inszenierung ohne Charme</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/eine-verkrampfte-neu-inszenierung-ohne-charme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2015 18:56:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im September 2015 hob sich für „Mozart!“ 14 Jahre nach der Derniere der allerersten Produktion erneut der Vorhang in Wien. Diesmal war jedoch nicht mehr das Theater an der Wien die Heimstatt des erfolgreichen deutschen Musicalexports, sondern das Raimund Theater. Nach mehr als 20 Inszenierungen in Europa und Asien kam für diese Wiederaufnahme das Kreativteam ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content">
<p>Im September 2015 hob sich für „Mozart!“ 14 Jahre nach der Derniere der allerersten Produktion erneut der Vorhang in Wien. Diesmal war jedoch nicht mehr das Theater an der Wien die Heimstatt des erfolgreichen deutschen Musicalexports, sondern das Raimund Theater.</p>
<div id="body_layer">
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_301">
<div class="style_2">
<p class="Body">Nach mehr als 20 Inszenierungen in Europa und Asien kam für diese Wiederaufnahme das Kreativteam von 1999 erneut zusammen und versprach eine außergewöhnliche neue Fassung: Harry Kupfer (Regie), Yan Tax (Kostüme), Dennis Callahan (Choreographie) und Hans Schavernoch (Bühnenbild) haben schon die Weltpremiere geschaffen. Auch Michael Kunze (Buch und Liedtexte) und Sylvester Levay (Musik) haben sich für die Neu-Inszenierung einige Neuerungen überlegt und zudem ein neues Liebesduett zwischen Mozart und seiner Constanze komponiert.</p>
<p class="Body">Wer also „Mozart!“ bereits zuvor in Wien, Hamburg oder Tecklenburg besucht hatte, sah dem neuen „Mozart!“ gespannt und voller Vorfreude entgegen.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_670_285">
<div class="style_2">
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Mozart_Wien_2015_files/shapeimage_5.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Schon während der, durch starke Nebengeräusche beeinträchtigten, Ouvertüre zeigt sich einer der wesentlichen Unterschiede: Die Bühne ist hell, im Hintergrund werden (unscharfe) Fotos und Gemälde eingeblendet. Dieses Setting bleibt während der gesamten Aufführung weitgehend unverändert. Es gibt nur sehr wenige Großkulissen (bspw. der Bischofsstab, vom dem später in der Show Leopold Mozart herabsteigt). Das Ensemble bringt seine Stühle mit auf die Bühne, platziert diese dem Szenenthema entsprechend oder tanzt mit ihnen. Die Sinnhaftigkeit dieser Stühlerückerei bleibt dem Zuschauer verborgen.</p>
<p class="Body">Yan Tax hat die Kostüme teilweise einer argen Modernisierung unterzogen: die Baronin von Waldstätten tritt in drei farblich identischen Abendkleidern auf, wie sie auch heutzutage auf dem Wiener Opernball getragen werden könnten. Ihre Eleganz und Erhabenheit beeinträchtigt dies jedoch nicht.</p>
<p class="Body">Mozart selbst ist komplett in weiß gewandet, was seine Verletzlichkeit unterstreicht; der rebellenhafte Charakter bleibt hier jedoch auf der Strecke. Dies liegt sicherlich auch daran, dass es die bekannte Rastaperücke nicht mehr gibt und der Hauptdarsteller mit seiner natürlichen Frisur auf der Bühne steht.</p>
<p class="Body">Apropos Perücken, hier wurden ebenfalls deutliche Abstriche gemacht: Die feine Wiener Gesellschaft und die ihr eigene Extravaganz lässt sich an der braven Haarpracht und den lediglich farblich unterschiedlichen VoKuHiLa-Kleidern nicht mehr ablesen.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id6" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_261_278">
<div class="style_2">
<p class="Body">Colloredo, Leopold und Nannerl Mozart hingegen haben sich optisch gar nicht verändert. So wirken diese Figuren bei all den anderen Veränderungen fasst schon wie ein Ruhepol. Auch bei Familie Weber und Constanze hat sich kostümseitig nur wenig getan, außer dass diese durch die Kleidungsfetzen und den Einsatz von löchrigen Jeans jetzt eher an eine Prilblumen-Hippie-Kommune erinnert.</p>
<div class="tinyText stroke_3">
<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Mozart_Wien_2015_files/shapeimage_8.png" alt="" /></div>
</div>
<div>Doch wenden wir uns dem Inhalt zu. Alle Szenen wurden neu gestaged, was beispielsweise bei „Ich bin Musik“ dazu führt, dass dem Song durch zahlreiche Unterbrechungen Intensität genommen wird.</div>
</div>
</div>
</div>
<div id="id7" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_670_301">
<div class="style_2">
<p class="Body">Interessant ist auch, dass Mozart sein Genie, den kleinen Amadé, direkt anspricht und ins Spiel einbezieht. Das passt so gar nicht zu dem ursprünglichen Bild, dass Amadé als sein genialer Schatten im Hintergrund und für andere unbemerkt agiert.</p>
<p class="Body">Erstaunlich und sehr bedauerlich ist, dass Constanze bei „Irgendwo wird immer getanzt“ eher an eine depressive, alleingelassene Ehefrau erinnert als an das Energiebündel, als das sie in früheren Inszenierungen ihrem Frust Ausdruck verliehen hat. Die Intensität dieses Songs verpufft gänzlich.</p>
<p class="Body">Dass sich Mozart bei seiner Auflehnung gegen den Fürsterzbischof hinter dem Piano stehen bleibt und sich dadurch unnötig klein macht gegenüber dem Fürsten, nimmt der Szene „Ich bleibe in Wien“ ihre Aussagekraft.</p>
<p class="Body">Zu den ewig fraglichen Szenen zählt auch weiterhin „In Salzburg ist Winter“. Auch die neuen Fassung gibt keinen Aufschluss über den weiteren Sinn der Szene, außer das Ensemble in Gänze Tanzen und singen zu lassen. In diesem Fall hopsen die Darsteller mit ihren Stühlen über die Bühne, was die Szenerie noch lächerlicher macht.</p>
<p class="Body">Doch es gibt auch nach wie vor die Szenen, die den inneren Kampf und die Auseinandersetzung Mozarts mit seiner Umwelt, insbesondere seinem Vater, zeigen: „Was für ein grausames Leben“ und „Wie wird man seinen Schatten los?“ gehören dazu. „Warum kannst Du mich nicht lieben?“ gehört zu den wenigen ganz pur inszenierten Momenten, in denen der singende Charakter im Mittelpunkt steht und der Zuschauer durch nichts abgelenkt wird.</p>
</div>
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<p class="Body">Musikalisch hat sich ebenfalls einiges getan: „Die Wunder sind vorüber“ hat eine neue Melodie bekommen, „Ich bin extraordinär“ wird dank E-Gitarre und Schlagzeug zu einer fulminanten Rocknummer. Cäcilia Weber setzt ihre Tochter Constanze mit „Du hast ihn an der Angel“ sehr unter Druck. Der Song ist genauso neu wie das Liebesduett „Wir zwei zusammen“, das die liebevolle Beziehung von Mozart und Constanze sehr trefflich beschreibt.</p>
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Mozart_Wien_2015_files/shapeimage_6.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Als eher schwierig stellt sich das neue Arrangement von „Papa ist tot“ heraus: Die Parts von Nannerl und Constanze sind teilweise so disharmonisch, dass man überhaupt nicht verstehen kann, was die Damen singen.</p>
<p class="Body">Denjenigen, die sich wünschten, in einem Musical über Mozart auch mehr von seinen Kompositionen zu hören, wird ebenfalls Genüge getan: Allein die „Zauberflöte“ wird in einem Medley mehr als eine Minute gespielt. Zahlreiche weitere Einspielungen („Titus“ etc.) wurden ebenfalls in das Stück eingeflochten.</p>
<p class="Body">Das finale, ebenfalls neue, Duett von Mozart und seinem neidvollen Erzfeind Colloredo „Der einfache Weg“ erinnert mehr an „Elisabeth“ und mag nicht so ganz zu „Mozart!“ passen.</p>
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<p class="Body">Beim Finale, Mozarts Tod, besingt das Ensemble „Das Wunder Mozart“ vor eingeblendeten Notenblättern und Programmheften von Opernhäusern. Hierzu zählen auch die Met und die Sydney Opera, die zu Mozarts Lebzeiten sicherlich nicht mit seinen Werken bespielt wurden. Am Ende bleiben als einzige Mozart und Amadé vor einer überdimensionalen Einblendung von Wolfgang Amadeus Mozarts Konterfei auf der Bühne.</p>
<p class="Body">Das Kreativteam hat an Eindrücken und Modernisierungen seiner neuen Fassung nicht gespart. Doch genau dies ist es, was diese Inszenierung so diskussionswürdig macht: Die ständig wechselnden Einblendungen im Hintergrund lenken zu sehr vom Bühnengeschehen ab und sind nur selten eine passende Ergänzung der eigentlichen Szenerie. Einige Kostüme wurden modernisiert, andere sind unverändert, wieder andere sind irgendetwas dazwischen. Auch hiermit sorgt man für mehr Verwirrung und nimmt dem Publikum die Chance, sich auf die eigentlichen Charaktere zu konzentrieren.</p>
<p>Doch auch an der Personenregie hat Harry Kupfer einiges verändert. Die Figuren sind deutlich weniger stark ausgeprägt als in früheren Inszenierungen und kaum einem gelingt es, seine Rolle so zu interpretieren, dass sie dem Zuschauer im Gedächtnis bleibt. Zu den Ausnahmen gehören Thomas Borchert (Leopold Mozart) und Barbara Obermeier (Nannerl). Gernot Romic (Wolfgang Mozart) und Ana Milva Gomes (Baronin von Waldstätten) holen alles aus ihren Charakteren heraus, was nach der Überarbeitung noch möglich ist.</p>
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<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Mozart_Wien_2015_files/shapeimage_2.png" alt="" width="398" height="245" /></div>
<p class="Body">Jon G. Goldsworthy hat als Graf Arco ein gutes Auftreten, er kuscht nach oben und tritt nach unten. Familie Weber, allen voran Cäcilia (Susanna Panzner) ist laut und überzeugt durch ihre Durchtriebenheit, doch bleibt sie alles in allem recht fad. Schade, dass gerade Cäcilias überkandideltes, extravagantes Verhalten nicht mehr erkennbar ist.</p>
<p class="Body">Barbara Obermeier macht als Nannerl eine glaubhafte Wandlung von der schüchternen, traurigen kleinen Schwester zur selbstbewussten jungen Frau durch. Ihr Bedauern über den Wegzug des Bruders („Der Prinz ist fort“) gehört zu den schönsten und zugleich traurigsten Stücken des Abends.</p>
<p class="Body">Emanuel Schikaneder, dem die Vereinigten Bühnen Wien in der kommenden Spielzeit ein eigenes Musical widmen, wird von Martin Pasching sehr gut gespielt. Es ist eine kleine, aber für das Geschehen nicht unwesentliche Rolle, was Pasching gut umzusetzen weiß.</p>
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<p class="Body">Als Wegbereiterin Mozarts, Baronin von Waldstätten, steht Ana Milva Gomes auf der Bühne des Raimund Theaters. Ihre warme Stimme passt gut zu der selbstbewussten Baronin und obgleich Gomes im Verhältnis sehr jung ist, gelingt es ihr, die über jeden Zweifel erhabene Dame der Wiener Gesellschaft glaubhaft darzustellen. Mark Seibert gibt den nicht weniger mächtigen Fürsterzbischof Colloredo. Er agiert durchaus rollendeckend, aber man vermisst die akzentuierten, selbstherrlichen Gesten, die Felix Martin in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="Mozart.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=1393">Hamburg</a></span> perfektioniert hat. Aus den gesungenen Schlagabtauschen mit Mozart (Romic) geht er keinesfalls immer als Sieger hervor.</p>
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Mozart_Wien_2015_files/shapeimage_3.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Ein weiterer starker Charakter, mit dem sich Wolfgang Mozart zeitlebens auseinandersetzte, war sein Vater. Thomas Borchert hat diese Rolle bereits bei der Uraufführung 1999 gespielt und kann aus dem Vollem schöpfen. Er ist streng, kann aber auch Gefühle zeigen. An seiner Interpretation gibt es nichts zu deuteln und man ist dankbar, dass dieser unbeugsame Charakter mit einem so erfahrenen Darsteller besetzt wurde.</p>
<p class="Body">Bleibt noch Franziska Schuster als Constanze Weber/Mozart/Nissen. Ihr gelingt es mit jugendlicher Leichtigkeit, Mozart den Kopf zu verdrehen und sie spielt die quirlige Rumtreiberin sehr gut.</p>
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<p class="Body">Angeführt wird das Ensemble von Gernot Romic, der als Zweitbesetzung von Wolfgang Mozart zu sehen ist. Dessen jungenhaften Charme und die Gleichgültigkeit gegenüber Machtpersonen kann er sehr glaubhaft über die Rampe bringen und auch wenn nicht alle Töne hundertprozentig sitzen und einige Passagen zu schnell für ihn scheinen, weiß er als Freigeist Wolfgang Mozart zu überzeugen.</p>
<p class="Body">Was lässt sich als Fazit für diese Neu-Inszenierung festhalten? Manchmal ist es einfach gut, etwas Funktionierendes nicht zu ändern. Durch die vielen Projektionen, die Szenenwechsel mittels Stuhlverschiebungen und die uneinheitliche Linie bei den Kostümen wird das Publikum stark vom eigentlichen Inhalt und der Hauptfigur abgelenkt. Auch die geänderten Arrangements und neue Texte, die sich nicht reimen, gepaart mit schwach ausgearbeiteten Charakteren lassen diese Inszenierung nicht überzeugend wirken.</p>
<p class="Body">Die neue Generation Musicalbesucher kennt nur diese Inszenierung, die in der kommenden Spielzeit auf Tour geschickt wird. Ob sich diesen Zuschauern der Hype vermittelt, der einst von diesem dunklen, charakterstarken Musical ausging? Ich wage dies zu bezweifeln.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_119">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span> </strong>Raimund Theater, Wien</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung:</span> </strong>12. Dezember 2015</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span> </strong>Gernot Romic, Ana Milva Gomes</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Bühne:</span> </strong>Harry Kuper / Hans Schavernoch</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos: </span></strong>VBW / Deen van Meer 2015</span></div>
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		<title>Dynamisches Ensemble rockt das Raimund Theater</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/dynamisches-ensemble-rockt-das-raimund-theater/</link>
		
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		<pubDate>Fri, 25 Jan 2008 19:06:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Ben Elton]]></category>
		<category><![CDATA[Brigitte Oelke]]></category>
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		<category><![CDATA[Queen]]></category>
		<category><![CDATA[Raimund Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Serkan Kaya]]></category>
		<category><![CDATA[We Will Rock You]]></category>
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<p>Nach Köln und Zürich hat der “We Will Rock You”-Tross nun für ein halbes Jahr Quartier im schönen Wien bezogen. Die Besetzung weist viele „alte Hasen“ vor und doch ist es mitnichten langweilig oder angestaubt. Mit viel Energie rocken Galileo (Serkan Kaya) und Scaramouche (Jessica Kessler), Victoria Beckham (Darryll Smith) und Ozzy (Rahel Fischer), die Killer Queen (Brigitte Oelke) und Khashoggi (Martin Berger) über die kleine Bühne des Raimund Theaters.</p>
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<p class="Body">Was kann man über „We Will Rock You“ noch sagen, was noch nicht gesagt wurde? Die Show mit den größten Queen-Hits ist bunt, laut, animiert zum Tanzen und Mitsingen, die Hände tun vom Mitklatschen weh… Das ist auch in Wien nicht anders. Die Spielfreude aller Beteiligten ist mitreißend und die teilweise langjährige Erfahrung mit dem Stoff mündet in noch mehr Energie.</p>
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<p class="Body">Brigitte Oelke und Martin Berger sind ein eingespieltes Team als Killer Queen und ihr Kommandant Khashoggi. Die beiden nutzen jede noch so kleine Nuance im Stück aus und machen ihre Rollen so immer wieder spannend. Gesanglich sind die beiden in diesen Rollen unübertroffen. Wenn die beiden zu „A Kind of Magic ansetzen“, kann sich ihrem Bann keiner erziehen. Bei „Another One Bites the Dust“ lebt Brigitte Oelke ihre Macht über Planet Ebay im Algemeinen und Khashoggi im Besonderen exzessiv aus. Kann es eine perfektere Besetzung für die beiden Fieslinge des Stücks geben? Nein, ganz bestimmt nicht!</p>
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<p class="Body">Auch Serkan Kaya und jessica Kessler profitieren von ihren Engagements bei „We Will Rock You“ in Köln und Zürich. Die beiden scheinen sich blind zu verstehen. Es ist schön zu sehen, wie sehr sich eine Rolle je nach Darsteller verändern oder weiter entwickeln kann. Jessica Kessler legt die Scaramouche als freche Göre an. Flapsige Sprüche sind an der Tagesordnung und echte Gefühle blitzten nur sehr sehr selten durch. Serkan Kaya schafft die Gratwanderung zwischen dem schüchternen und stotternden Galileo und dem von den Bohemians herbeigesehnten Dreamer, dem Retter des Rock, spielend. Man glaubt ihm in jeder Sekunde, dass er vollkommen hinter dem steht, was er gerade sagt oder singt. Stimmlich sind beide hervorragend und kommen mehr als gut mit den Queen-Songs klar.</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/We_will_rock_you_files/shapeimage_2.png" alt="" width="400" height="246" /></div>
<p class="Body">Auch Rahel Fischer genießt es sichtlich wieder als Ozzy über die Bühne zu fegen. Ob nun „I want it all“ oder „No-One but you“ – sie kann sowohl in den kraftvollen als auch den langsamen Passagen überzeugen. Darryll Smith gewinnt das Publikum zunächst einmal durch seine Optik, die er provokant zur Schau stellt. An diesem Körper ist definitiv kein Muskel am falschen Platz… Doch auch stimmlich animiert er das Publikum zu Szenenapplaus, wenn er „Headlong“ oder „Crazy Little Thing Called Love“ zum Besten gibt. Das einzige holprige an seiner Rolle, die der neue Name: Hieß der bohemische Rebell bisher Britney Spears nennt er sich in Wien Victoria Beckham.</p>
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<p class="Body">Das Ensemble steht den Protagonisten in nichts nach. Ob als GaGa-Kids, Bohemians oder sexy Gefolge der Killer Queen – die Tanzsequenzen klappen reibungslos, der Gesang ist kraftvoll.</p>
<p class="Body">Einige Witze wurden auch in Wien an das lokale Publikum angepasst. So gibt es einen DJ Ötzi Gedenkobelisken o. ä. Die österreichischen Zuschauer lachen, alle Zugereisten, die einige der genannten Namen zum ersten Mal in ihrem Leben hören, stören sich nicht daran.</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Das Publikum ist nach zweieinhalb Stunden mehr als begeistert und fordert minutenlang erfolgreich Zugaben ein. Kurzerhand springt Brian May bei der Premiere dann mit auf die Bühne, um das erfolgreiche „We Will Rock You“-Ensemble und die großartige Live-Band akustisch zu unterstützen und sorgt damit für ohrenbetäubenden Jubel im ansonsten plüschig-gemütlichen Raimund Theater</p>
<p class="Body">Fazit: „We Will Rock You“ sorgt für Stimmung, egal ob am Rhein, Limmat oder Donau. In Wien ist schon Ende Juni wieder Schluss mit der „Bohemian Rhapsody“. Aber glaubt man den sich immer stärker verdichtenden Gerüchten wird sich der Stern – der Star (= Freddie Mercury), der Galileo und Scaramouche den Weg zu dem Platz weist, wo die letzten Instrumente auf Planet Ebay sein sollen,– in absehbarer Zeit aus dem Neckar wieder auftauchen.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">veröffentlicht in blickpunkt musical<br />
Ausgabe 02/08, März-April 2008</p>
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<div class="text-content style_External_270_119">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span> </strong>Raimund Theater, Wien</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere:</span> </strong>Januar 2008</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Martin Berger, Serkan Kaya, Jessica Kessler, Brigitte Oelke</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Buch:</span></strong> Queen / Ben Elton</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Fotos:</strong> </span>Raimund Theater, Wien</span></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/dynamisches-ensemble-rockt-das-raimund-theater/">Dynamisches Ensemble rockt das Raimund Theater</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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