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	<title>Patricia Meeden-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Patricia Meeden-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Eine sehr befremdliche Verfilmung des Samtpfoten-Musicals</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Dec 2019 09:38:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Fast 40 Jahre nach der Uraufführung des Bühnenmusicals in London (1981) bringt Regisseur Tom Hooper seine Vorstellung einer modernen „Cats“-Fassung auf die Leinwand. Es ist sehr populär, Musicals von der Bühne auf Celluloid zu bannen. Beim “Phantom der Oper“ und “Into the Woods“ gelang dies nur mäßig überzeugend. Doch „Die Schöne und das Biest“ und ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Fast 40 Jahre nach der Uraufführung des Bühnenmusicals in London (1981) bringt Regisseur Tom Hooper seine Vorstellung einer modernen „Cats“-Fassung auf die Leinwand.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2761 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/63113-400x225.jpg" alt="" width="400" height="225" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/63113-400x225.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/63113.jpg 660w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Es ist sehr populär, Musicals von der Bühne auf Celluloid zu bannen. Beim “<span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=331">Phantom der Oper</a></span>“ und “Into the Woods“ gelang dies nur mäßig überzeugend. Doch „<a href="http://www.musicals-online.com/?p=1898"><span style="color: #333399;">Die Schöne und das Biest</span></a>“ und auch „<span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=345">Les Misérables</a></span>“ (ebenfalls von Hooper) erzielten mehr als Achtungserfolge in der Musical-Fangemeinde. Von „<span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=339">Mamma Mia</a></span>“ ganz zu schweigen</p>
<p>Zahlreiche weitere Verfilmungen sind bereits in Planung – darunter „Joseph“ und „In the Heights“. Auch von „Sunset Boulevard“ als Leinwandmusical träumt Andrew Lloyd Webber seit einigen Jahren sehr medienwirksam.</p>
<p>Doch 2019 sind erstmal T. S. Eliots „Practical Cats“ an der Reihe. Schon als im Sommer der erste Trailer veröffentlich wurde, ging ein Raunen durch die Musical-Gemeinde: Das was dort gezeigt wurde, hatte herzlich wenig mit dem zu tun, was man von einem Musicalfilm mit höchsten technischen Raffinessen erwartet hatte. Leider kann auch das vollständige Werk diesen Eindruck nicht bessern.</p>
<p>Es beginnt mit der Ouvertüre, die sehr zurückhaltend aus den Kinolautsprechern plätschert. Zudem fehlen dem versierten Theatergänger natürlich die rundum blinkenden Katzenaugen im Saal. Doch wirklich erwarten konnte man diesen Effekt im Kino nicht.</p>
<p>Tom Hooper hat nach eigener Aussage eine Fantasy-Version von „Cats“ geschaffen, die sich offenbar dadurch auszeichnet, dass Menschen mit computererzeugtem Fell durch London streifen. Das Größenverhältnis, wenn die menschlichen Katzen am Eros-Brunnen auf dem Piccadilly Circus tanzen, passt jedoch nicht. Auch der Trafalgar Square sieht in der Finalszene eher aus wie ein Gemälde, das im Hintergrund platziert wurde. Auch ist eher irritierend, dass die Füße und Hände der Schauspieler „original“ sind und nur in wenigen Szenen einige Katzen Schuhe tragen (bspw. in der Stepp-Szene von Skimbleshanks). Berücksichtigt man dann auch noch die von Jenny Fleckenreich dressierten Mäuse und Kakerlaken, die ebenfalls menschliche Gesichter haben, wird es vollends skurril.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2765 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/francesca-hayward-cats-2-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/francesca-hayward-cats-2-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/francesca-hayward-cats-2.jpg 618w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die Bewegungen der Katzen sind leider weniger geschmeidig und sehen nach Computertechnik aus, die an Computerspiele der späten 90er Jahre erinnert. Idris Elbas‘ Kopf ist schlecht in die Szenen geschnitten und die Sprünge sowie Tanzschritte der Samtpfoten sind gänzlich unnatürlich. Katzen, die beim Springen verschwimmen oder deren Füße beim Tanzen den Boden nicht berühren, sind einfach unecht. Hinzu kommen noch die Gesichter, die auf unnatürliche Art mal breiter und mal schmaler werden, sowie die Ohren, die sich häufig sehr „kreativ“ und auf keinen Fall felin durch die Gegend bewegen.</p>
<p>Auch wenn im Abspann gefühlt 500 Mitarbeiter aufgelistet werden, die die visuellen Effekte er- und bearbeitet haben, wird man das Gefühl nicht los, dass hier die Erfahrung mit dem Genre fehlte. Alternativ ist es natürlich auch vorstellbar, dass Hooper eine sehr spezielle Vorstellung der Bewegungsabläufe von Katzen und dem computervisuellen Aufbau der Umgebung hatte, die sich für Otto Normal Musical-Besucher nicht nachvollziehen lässt.</p>
<p>Doch abgesehen von den überholten Visual Effects, steht ja bei einem Musical die Musik im Vordergrund. Andrew Lloyd Webber hat an einige Songs noch einmal Hand angelegt, was im Sinne einer Modernisierung vollkommen legitim ist. Dennoch passt es zu den Chaos-verbreitenden Katzen Mungojerrie und Rumpleteazer überhaupt nicht, wenn sie anstatt zu einer flippigen Uptempo-Nummer nun zu einem Swing &amp; Jazz Song Unfug stiften. Die Idee, Skimbleshanks, den Kater vom Nachtexpress, steppen zu lassen, verwirrt zunächst ebenfalls sehr. Doch die Art wie diese Szene sich entwickelt und die Tatsache, dass der Stepptanz durchaus „nach vorne“ geht, sorgen für ein stimmiges Gesamtbild.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2766 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/james-corden-cats-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/james-corden-cats-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/james-corden-cats.jpg 618w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Auch einige Charaktere wurden für den Film überarbeitet. Allen voran natürlich die schüchterne Victoria, die im Film durchaus Selbstbewusstsein zeigt, sich in Mr. Mistoffelees verliebt und sogar einen eigenen neuen Song bekommt, der von Taylor Swift und Andrew Lloyd Webber stammt. Apropos Mr. Mistoffelees – ihn anstatt des gewitzten, schlauen Zauberers als ängstlichen Tollpatsch darzustellen, dessen Magie eher in seinen fehlschlagenden Tricks liegt, wird viele Musicalfans ärgern.</p>
<p>Auch Rum Tum Tugger bekommt eine wesentlich kleinere Rolle, da viele seiner Gesangspassagen von Munkustrap übernommen werden. Frauenheld? Fehlanzeige! Growltiger verkommt gar zur Nebenrolle. Dafür sind Bustopher Jones, Jenny Fleckenreich, Macavity und Old Deuteronomy wesentlich präsenter, was aber nicht zuletzt auch an deren Besetzung liegt.</p>
<p>Bustopher Jones wird von einem herrlich süffisanten James Corden gespielt. Dass er auch singen kann, beweist er seit Jahren u. a. in seiner „Late Late Show“. Rebel Wilson beweist ihr Talent für Komik und Timing als Jenny Fleckenreich. Idris Elba gibt den magisch-gefährlichen Macavity, der alle Katzen, die mit ihm um die Wiedergeburt konkurrieren, kurzerhand auf ein Themseboot verschleppt.</p>
<p>Den größten „Aufschrei“ gab es in der Community jedoch als bekannt wurde, dass Judi Dench das Katzen-Oberhaupt Old Deuteronomy spielen würde. Old Deuteronomy eine Frau? Das kann doch nicht funktionieren! So las man überall… Doch dank der herausragenden Schauspielerin Judi Dench fällt diese wesentliche Änderung im Vergleich zur Bühnenversion nicht ins Gewicht. Sie spielt mütterlich, zeigt Herz und lässt es an nichts vermissen, was man mit Old Deuteronomy verbindet.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2771 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/ian-mckellan-cats-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/ian-mckellan-cats-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/ian-mckellan-cats.jpg 618w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Schauspielerische Exzellenz beweist auch Ian McKellen als Theaterkater Gus. Man hat unfassbar viel Mitgefühl mit diesem altersschwachen Katerchen.</p>
<p>Weitere Weltstars, die für dieses Fantasy-Musical engagiert wurden, sind Jennifer Hudson als Grizabella, Jason Derulo als Rum Tum Tugger und Taylor Swift als Bombalurina. Mit Francesca Hayward als Victoria, Robbie Fairchild als Munkustrap und Laurie Davidson als Mr. Mistoffelees sind viele Schauspieler zu erleben, die man sonst vor allem aus TV-Serien kennt.</p>
<p>An Namen hat „Cats 2.0“ also einiges zu bieten…</p>
<p>Ja, viele Katzen sehen anders aus als man es von der Bühne gewohnt ist, dazu zählen insbesondere Old Deuteronomy, der beige und nicht mehr dunkelbraun ist, und Macavity, der schlicht braun ist anstatt orange-rot-schwarz. Doch diese Fellwechsel kann man als künstlerische Freiheit durchgehen lassen.</p>
<p>Dass die Katzen allerdings mit Rum Tum Tugger in einer Milchbar feiern, ist unverständlich, da Katzen schlichtweg keine Kuhmilch trinken (sollten).</p>
<p>Tom Hooper hat in einem Interview gesagt, dass er mit der Catnip-Szene („Macavity“) neue filmische Maßstäbe setzen wollte. Der geneigte Kinobesucher sucht diese Maßstäbe, denn eine Taylor Swift, die sich als Bombalurina auf einem Halbmond räkelt und langsam in einem Theatersaal herabgelassen wird, während alle Katzen um sie herum durch das Catnip komplett high werden, ist absolut nichts Außergewöhnliches.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2762 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/63115-400x225.jpg" alt="" width="400" height="225" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/63115-400x225.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/63115.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Schwierig wird es auch bei Gesang und Tanz… Nicht alle Schauspieler in diesem Musicalfilm sind auch herausragende Sänger. Dafür bestechen sie mit einer gnadenlos guten Mimik (insbesondere McKellen, Corden, Wilson, Derulo). Tänzerisch kann man niemanden in diesem Film wirklich einschätzen, da sämtliche Choreographien durch die Computerbearbeitung unrealistisch wirken. Andy Blankenbuehler hat ein Händchen für moderne Choreos (siehe „Hamilton“), doch zu „Cats“ wollen diese – zumindest in der für den Zuschauer sichtbaren Fassung – nicht passen. Von Gillian Lynnes felinen Tanzsequenzen ist in Hoopers „Cats“ jedenfalls nichts mehr zu erkennen.</p>
<p>Nina Schneider hat einige der ursprünglichen deutschen Texte von Michael Kunze in das 21. Jahrhundert übertragen. Leider klingen diese nicht selten plump und unbeholfen (bspw. „Rum Tum Tugger“, „Einladung zum Jellicle Ball“).</p>
<p>Für die deutsche Fassung wurde einmal mehr einige Rolle doppelt durch einen Synchronsprecher und einen Sänger besetzt. Im Fall von Munkustrap, bei dem Patrick Stanke beide Parts übernahm, geht dies leider daneben, denn viele Sprechgesangspassagen klingen schrecklich schief. Da die raumgreifenden großen Songs von Munkustrap stark gekürzt wurden, kommt Stankes schöne Stimme leider kaum zur Geltung.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2764 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/idris-elba-cats-2-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/idris-elba-cats-2-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/idris-elba-cats-2.jpg 618w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Patricia Meeden singt den weltbekannten Showstopper „Memory“, der auf Deutsch aber jetzt auch nicht mehr „Erinnerung“ heißt. Sie kann &#8211; im Gegensatz zu Jennifer Hudson – mit ihrer Interpretation vollends überzeugen.</p>
<p>Philipp Büttner („Aladdin“) kommt die Aufgabe zu, Jason Derulo zu „synchronisieren“. Da Rum Tum Tugger in dieser filmischen Fassung aber nicht allzu viel zu sagen hat, fällt es Büttner leicht, mit diesem Part zu überzeugen.</p>
<p>Manuel Straube verleiht Bustopher Jones eine sehr gelungene deutsche Stimme. Gleiches gilt für Thomas Rauscher und Pia Allgaier, die Gus und Bombalurina ihre deutschen Stimmen leihen.</p>
<p>Andreas Bongard (Mr. Mistoffelees) und Sabrina Weckerlin (Cassandra) verkaufen sich leider in dieser seltsamen Musicalfassung sehr unter Wert. Auch Toby Heinz und Carin Filipcic haben als Mungojerrie und Rumpleteazer so ihre liebe Müh.</p>
<p>Zudem muss man leider auch noch anmerken, dass man deutlich hört, dass die Songs im Studio eingesungen wurden. Man spürt keinerlei Atmosphäre, nur kalte klare Wände um den Gesang. Auch dies ist bei einem Stück wie „Cats“ sehr bedauerlich.</p>
<p>Insgesamt kann man sagen, dass Tom Hoopers Fantasy-Film das Lyrische und Magische gänzlich abgeht, was „Cats“ seit fast vier Jahrzehnten ausmacht. Diese Verfilmung reiht sich nahtlos in die Reihe mit dem „Phantom der Oper“ und „Into the Woods“ ein und lässt direkt auf „<span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="https://www.youtube.com/watch?v=U0CL-ZSuCrQ">In the Heights</a></span>“ hoffen, das im Gegensatz zu „Cats“ nach dem ersten Trailer sehr vielversprechend aussieht.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_119">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> Tom Hooper</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Judi Dench, Ian McKellen, James Corden, Rebel Wilson, Jason Derulo, Taylor Swift, Jennifer Hudson, Francesca Hayward, Robbie Fairchild, Laurie Davidson</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik:</span></strong> Andrew Lloyd Webber / 1 Song mit Taylor Swift</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Verleih / Fotos: </span></strong>Universal Pictures International</span></div>
</div>
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		<title>Das Bryan Adams Musical kann mit dem Film nicht mithalten</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/das-bryan-adams-musical-kann-mit-dem-film-nicht-mithalten/</link>
		
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		<pubDate>Thu, 03 Oct 2019 12:15:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2019]]></category>
		<category><![CDATA[Bryan Adams]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Pretty Woman“ – das sind Gegensätze, die sich anziehen, hartes Business, in der Gefühle keinen Platz haben, und andererseits eine ungeahnte Verbundenheit, Vertrauen und Romantik pur. Der Film von 1990 hat Julia Roberts über Nacht zum Weltstar gemacht, während Richard Gere die Figur des knallharten und überaus charmanten Geschäftsmanns, der plötzlich Zugang zu seinen Gefühlen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>„Pretty Woman“ – das sind Gegensätze, die sich anziehen, hartes Business, in der Gefühle keinen Platz haben, und andererseits eine ungeahnte Verbundenheit, Vertrauen und Romantik pur. Der Film von 1990 hat Julia Roberts über Nacht zum Weltstar gemacht, während Richard Gere die Figur des knallharten und überaus charmanten Geschäftsmanns, der plötzlich Zugang zu seinen Gefühlen findet/zulässt, perfektionierte.</p>
<p>„Pretty Woman“ – das sind auch Roxettes „It must have been love”, Princes “Kiss” in der Badewanne und Roy Orbisons Titelsong.</p>
<p>All dies sucht man auf der Musicalbühne im Hamburger Theater am Hafen vergeblich.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2834 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/01/JPG_72_dpi_RGB-PW_HH_Prio2_Vivian_HighHeels_cMorris-Mac-Matzen-267x400.jpg" alt="" width="267" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/01/JPG_72_dpi_RGB-PW_HH_Prio2_Vivian_HighHeels_cMorris-Mac-Matzen-267x400.jpg 267w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/01/JPG_72_dpi_RGB-PW_HH_Prio2_Vivian_HighHeels_cMorris-Mac-Matzen.jpg 667w" sizes="auto, (max-width: 267px) 100vw, 267px" />Dabei startet es so schön, hat die Stage Entertainment doch Daniela Hoffmann, Julia Roberts deutsche Synchronstimme, für die Ansage im Theater (Handys aus, keine Fotos etc.) engagiert…</p>
<p>Bryan Adams and Jim Vallances Songs werden von einer kleinen Live-Band intoniert. Nur in 2-3 Szenen klingt der Rock an, der Adams weltberühmt gemacht hat. Ansonsten kommen die meisten Songs eher uninspiriert daher.<br />
„Welcome to Hollywood“ soll Energie und Freude transportieren, aber so richtig kommt beides nicht im Zuschauerraum an. Man spürt die Idee hinter dem Song, aber irgendwie können Gesang und Performance diese nicht zum Leben erwecken.</p>
<p>Vivian (das Kostüm entspricht 1:1 dem aus dem Film) und Edward werden direkt zu Beginn in ihren Lebenswelten mit ihren so unterschiedlichen Problemen vorgestellt. Vivian bekommt von ihrer Mitbewohnerin Kit auch direkt eine wesentliche Lebensweisheit mitgeteilt: „Vivian, Du kannst nicht immer alle glücklich machen, Du bist kein Tequila!“</p>
<p>Vivians Aktionsradius ist sehr farbenfroh, aber mehr als diese spartanischen Gerüste mit Leuchtreklame bekommt der Zuschauer nicht zu sehen. Die Kulissen (David Rockwell) sind insgesamt sehr sparsam und eher praktikabel als beeindruckend. Einem Vergleich mit anderen, opulenter ausgestatteten Broadway-Shows kann „Pretty Woman“ an dieser Stelle nicht standhalten.</p>
<p>Kein Wunder, dass Vivian dort nicht bleiben möchte: „Alles, nur nicht hier“ verdeutlicht dem Publikum, dass sie niemals auf dem Strip enden wollte und ihre Zukunft ganz klar woanders sieht. Bloß wo, das weiß Vivian noch nicht.</p>
<p>Die hemdsärmelige, bodenständige Kit de Luca wird von Maricel rollendeckend gespielt. Ihre überbordende Energie ist ansteckend und sie darf mit ihrer Rockröhre die schmissigsten Songs zum Besten geben.</p>
<p>Patricia Meeden hingegen kann zu Anfang gesanglich nicht überzeugen. Ihre samtige Stimme klingt leicht nasal und der ihr eigene Soul will nicht so recht zu den Songs passen. Letzteres gilt auch für Mark Seibert: „Sie hat etwas Besonderes“ scheint doch sehr schwer zu singen.</p>
<p>Doch die Harmonie zwischen den beiden Hauptdarstellern stimmt, auch wenn es für die Handlung eher schwierig ist, dass beide altersmäßig dicht beieinander liegen und sie keine 18 Jahre trennen so wie Richard Gere und Julia Roberts.</p>
<p>Meeden ist fast Mitte Dreißig und somit 10 Jahre älter als Roberts damals im Film. Dadurch verändern sich beide Charaktere nicht unwesentlich. Vivian hat deutlich mehr Lebenserfahrung. Ihr fehlt die jugendliche Frechheit und Naivität. Die Verwandlung zur selbstbewussten Dame der Gesellschaft geht zu schnell und glatt. Vivian eckt hierbei zudem wesentlich weniger an.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2833 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/01/JPG_72_dpi_RGB-PW_HH_Prio2_Edward-Vivian_Finale_cMorris-Mac-Matzen-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/01/JPG_72_dpi_RGB-PW_HH_Prio2_Edward-Vivian_Finale_cMorris-Mac-Matzen-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/01/JPG_72_dpi_RGB-PW_HH_Prio2_Edward-Vivian_Finale_cMorris-Mac-Matzen-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/01/JPG_72_dpi_RGB-PW_HH_Prio2_Edward-Vivian_Finale_cMorris-Mac-Matzen.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Edwards Charakter wird dahingehend abgewandelt, dass er Vivian nicht nur sofort verfällt, sondern dass er – im Gegensatz zum Film – auch direkt feststellt, dass ihm im Leben etwas fehlt und er die Frau an seiner Seite vermisst. In der sehr schönen Ballade „Freiheit“ wird dies nur allzu deutlich. Die Einleitung mit Akustik-Gitarre und Cello hätte man gern im kompletten Song beibehalten können, um dessen Gefühl noch besser zu unterstreichen. Drums und E-Gitarre ab der zweiten Strophe gelingt dies nicht so gut.</p>
<p>Natürlich erwartet niemand, dass eine Bühnenadaption 1:1 dem entspricht, was die Zuschauer von der Leinwand kennen. Doch die Charaktere der Hauptfiguren so signifikant zu verändern, kann verstörend wirken. J. F. Lawton (Buch) und Jerry Mitchell (Regie) haben sich sicherlich etwas dabei gedacht.</p>
<p>Die Szenen mit dem Hotelmanager im Beverly Wilshire Hotel sind sehr gelungen. Paul Kribbe als Hotelmanager spielt mit großer Freude. Gesanglich ist er nicht der Stärkste, aber dies macht er durch seinen Charme und Witz wieder wett.</p>
<p>Die meisten Lacher bekommt Bellboy Giulio (Johnny Galeandro), ob nun durch seine Mimik, seine humorvollen Fahrstuhlfahrten oder sein übereifriges Gehorsam. Er sorgt überall – auf und vor der Bühne &#8211; für gute Laune.</p>
<p>Dass Vivian anstatt der Regeln eines offiziellen Dinners Tango-Tanzen lernt und somit die viel zitierten „schlüpfrigen kleinen Scheißerchen“ entfallen, passt einmal mehr zum fortgeschrittenen Bühnenalter: Mit Mitte 30 glaubt einem niemand mehr, dass man nicht weiß, wie man sich in einem vornehmen Restaurant zu benehmen hat, während Tango-Tanzen doch etwas „exotischer“ ist.</p>
<p>Die Kleider (Gregg Barnes) und Perücken (Josh Marquette) – insbesondere von Vivian – sehen wenig hochwertig aus. Sowohl die Sängerin am Piano als in der Folge auch Vivian sind in einfache Stoffbahnen gewandet, die so gar nichts mit der Schneiderkunst zu tun haben, wie man sie aus „Wicked“ oder „Paramour“ kennt. Auch hier kann man sich des Anscheins nicht erwehren, dass „Pretty Woman“ eine im Verhältnis sehr günstige Ensuite-Produktion ist, die sich prima als Tourproduktion eignet.</p>
<p>Dies gilt auch für die Kleider, die Vivian auf dem Rodeo Drive kauft: Die Hüte sind zu dezent und klein und die Kleider lange nicht so geschmackvoll wie man sie sich von einer millionenschweren Musicalproduktion gewünscht hätte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2835 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/01/JPG_72_dpi_RGB-PW_HH_Prio2_Vivian_red_cMorris-Mac-Matzen-267x400.jpg" alt="" width="267" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/01/JPG_72_dpi_RGB-PW_HH_Prio2_Vivian_red_cMorris-Mac-Matzen-267x400.jpg 267w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/01/JPG_72_dpi_RGB-PW_HH_Prio2_Vivian_red_cMorris-Mac-Matzen.jpg 667w" sizes="auto, (max-width: 267px) 100vw, 267px" />Zum Schluss des ersten Akts erklingen dann endlich ein paar vage Takte von Roy Orbisons Titelsong. Man spürt förmlich wie das Publikum dem entgegenfiebert. Dies wird mit dem zweiten Akt noch deutlicher, wo das Publikum direkt mit der „Pretty Woman“ Melodie begrüßt wird, die sich dann aber schrittweise in die wenig mitreißende Klangwelt von Bryan Adams und Jim Vallance verwandelt.</p>
<p>Vivian und Edward gehen zum Poloturnier und die Zuschauer sehen sich der Ascot-Szene aus „My Fair Lady“ gegenüber. Sowohl optisch (die High Society in schicken weißen Kleidern und Anzügen, allesamt mit Champagnergläsern in der Hand) als auch tonal erinnert „Das ist unsere Welt“ an diesen Klassiker.</p>
<p>Im folgenden Aufeinandertreffen von Kit und Vivian legt Kit eine Lebensbeichte ab und gibt Vivian einmal mehr den Rat, ihren Traum niemals aufzugeben. „Sie mich nur an“ ist berührend und zeigt die so gut versteckte weiche Seite der sonst so robusten Kit de Luca.</p>
<p>Es folgt die weltberühmte Szene mit der Halskette, die beim Zuklappen fast aus dem Schmuckkästchen fällt. Der Hotelmanager agiert als Dirigent und das Publikum kommt in den Genuss von zwei exzellenten Szenen aus La Traviata. Die beiden Sänger Rachel Bahler und Marco Trespioli sorgen für Gänsehaut und lenken ob ihres Könnens vollständig vom Geschehen in der mittig auf der Bühne platzierten Loge mit Vivian und Edward ab.</p>
<p>„Du und ich“ ist ein sehr schönes Stück von Edward, in dem er sich seiner Liebe zu Vivian Gewahr wird. Warum Tänzer um das Bett tanzen, auf dem das Paar von der Bühne gefahren werden, erschließt sich nicht.</p>
<p>Doch Edward ist nach dieser Nacht komplett verändert: Er rezitiert Shakespeare, hat keine Schuhe an und verpasst Geschäftstreffen.</p>
<p>Auch Vivian ist wie verwandelt: Sie hat plötzlich lange glatte Haare und schwört zu „Kein Weg zurück“ (guter Beat), dass sie niemals wieder zurück in die Gosse möchte.</p>
<p>Die Art wie Edward seinem einstigen Feind Morse die Zusammenarbeit zum Bau von Kreuzfahrtschiffen anbietet, ist sehr lustig. Edward und Morse (Frank Logemann) kommen beide sehr sympathisch über die Rampe.</p>
<p>Parallel muss sich Vivian der geschmacklosen Avancen von Edwards Anwalt Phil (Nigel Casey) erwehren, der ihr derart zusetzt, dass sie wegläuft. Doch auch hier greift der Hotelmanager ins Geschehen ein und gibt Edward den Tipp, wo er Vivian finden kann. Wer jetzt erwartet, dass Edward im weißen Rolls Royce vorfährt, wird enttäuscht. Stattdessen nimmt er auf der Rückenlehne der Bank unterhalb von Vivians Wohnung Platz und „reitet“ auf dem dort abgebildeten weißen Pferd, bis sie ihn zur erneut erklingenden Arie aus ‚La Traviata‘ erhört. Natürlich kann Vivian bei diesem Anblick nicht widerstehen (während sich das Publikum vor Lachen krümmt)…<br />
„Gewinner für immer! Du und ich – wenn wir es nicht schaffen, wer dann?“ so lautet eine Zeile aus dem finalen Song, die wohl belegen soll, dass Vivian und Edward das perfekte Paar sind.</p>
<p>Bei der Besetzung darf man einiges hinterfragen, finden sich doch zahlreiche Darsteller im Ensemble, deren Deutschkenntnisse noch ausbaufähig sind.<br />
Die Hauptrollen sind gut besetzt und harmonieren. Schauspielerisch überzeugen Meeden und Seibert, wenn man die Abwandlung ihrer Charaktere zugrunde legt. Gesanglich können beide mehr und kämpfen oft mit ihren Songs, was sehr schade ist.</p>
<p>Maricel füllt ihre sehr Rolle mit viel Lebensfreude und kann mit Bryan Adams‘ Kompositionen auch gesanglich am besten umgehen.</p>
<p>Die wichtigste Nebenrolle hat jedoch Paul Kribbe, der als ‚Happy Man‘, moralische Instanz und Hotelmanager die Fäden in der Hand hält. Sein Spiel sprüht vor Witz und Engagement.</p>
<p>Insgesamt kann „Pretty Woman“ als Musical jedoch nicht überzeugen. Wenn man sich anschaut, dass die Ticketpreise auf demselben Niveau liegen wie bei „König der Löwen“, „Paramour“ oder „Tanz der Vampire“ fragt man sich zwangsläufig, ob das Preis-Leistungs-Verhältnis hier stimmt.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span><br />
<span style="color: #000080;"><em>gekürzt erschienen in <a style="color: #000080;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></em></span></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater an der Elbe, Hamburg</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 2. Oktober 2019</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong><span class="ce-uploads-description">Patricia Meeden, Mark Seibert, Maricel, Paul Kribbe, Nigel Casey, Frank Logemann</span> </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> Jerry Mitchell / Bryan Adams</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage Entertainment / Morris Mac Matzen<br />
</span></div>
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		<title>Schön und stilvoll inszeniertes Musical mit Hitpotential</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2015 13:08:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2015]]></category>
		<category><![CDATA[Bodyguard]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Fischer]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Musical Dome]]></category>
		<category><![CDATA[Patricia Meeden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nur zehn Monate nach Whitney Houstons vieldiskutiertem Drogentod in Beverly Hills hob sich im Dezember 2012 in London der Vorhang für die Weltpremiere von „Bodyguard“, dem Musical, das den Songs dieser einmaligen, unerreichten Souldiva huldigt. Knapp drei Jahre danach erreicht eine adaptierte Fassung den Kölner Musical Dome und verspricht einen „Musical-Megahit“. Das Willkommen im fast ...</p>
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<div id="body_content">Nur zehn Monate nach Whitney Houstons vieldiskutiertem Drogentod in Beverly Hills hob sich im Dezember 2012 in London der Vorhang für die Weltpremiere von „Bodyguard“, dem Musical, das den Songs dieser einmaligen, unerreichten Souldiva huldigt. Knapp drei Jahre danach erreicht eine adaptierte Fassung den Kölner Musical Dome und verspricht einen „Musical-Megahit“.</p>
<div id="body_layer">
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_268">
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<p class="Body">Das Willkommen im fast 20 Jahre alten Musical Dome ist nicht unbedingt angenehm, denn die Sitze sind derart durchgesessen, dass man eher auf einem Holzbrett sitzt – von der ursprünglichen Polsterung ist nichts mehr übrig geblieben. Doch direkt nach der Verdunkelung hallen extrem laute Schüsse durch den Saal und lassen das Publikum von den Sitzen aufspringen. Auch das Konzert-Feeling in der ersten Szene („Queen of the Night“) ist derartig laut, dass einige Zuschauer direkt ihre Ohren schützen. Hier hat Sound Designer Richard Brooker die Akustik im Musical Dome eindeutig falsch eingeschätzt.</p>
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<p class="Body">Die Kölner Produktion wurde vom Londoner Kreativteam für die kleinere Bühne angepasst. Regie führt auch hier Thea Sharrock mit ihrem Associate Director Frank Thompson, das Set- und Kostümdesign stammt von Tim Hatley. „Bodyguard“ ist nach Angabe des Veranstalter BB Promotion die aufwändigste Produktion, die jemals im Musical Dome gezeigt wurde. Neben der variablen (leider bei jeder Bewegung leicht fiependen) Guckkasten-Technik, die es ermöglicht, mit wenig Aufwand immer neue, pragmatische Szenenbilder zu erschaffen, beeindruckt natürlich die zweistöckige Blockhütte, die mit 2 Tonnen ein beachtliches Gewicht auf die Bühne bringt. Dass gerade in puncto Lichtdesign hier exzellente Arbeit geleistet wurde (300 kopfbewegte, einzeln programmierbare Lampen und moderne LED-Technik sind keine Kleinigkeit), ist dem mit BAFTA-, Laurence Olivier und Tony Award ausgezeichneten Mark Henderson zu verdanken, der mit Duncan McLean (Video Designer) einen sehr stimmigen und effektvollen Rahmen für die Geschichte der Soulsängerin Rachel Marron geschaffen hat.</p>
<p class="Body">Basierend auf Lawrence Kasdans Drehbuch zum 90er Jahre Film „Bodyguard“ (mit Whitney Houston und Kevin Costner in den Hauptrollen) wird im Musical ebenfalls erzählt, wie sich die Diva Rachel und ihr Personenschützer Frank Farmer langsam immer näher kommen. Doch vor allem Rachels Schwester Nicki wird im Musical mehr Beachtung geschenkt – auch hierbei spielen verirrte und unterdrückte Gefühle eine nicht unwesentliche Rolle. Und auch Rachels Sohn Fletcher hat auf der Bühne seine großen Momente. So direkt zu Beginn, wenn er mit Rachels Tänzern die Choreographie zu „How will I know“ einstudiert. Lamin T. spielt seine Rolle mit viel Energie und hat tänzerisch und schauspielerisch viel Potential. Man kann ihm seine Konzentration und Aufregung in vielen Szenen ansehen, aber er gehört ganz klar zu den Sympathieträgern des Abends.</p>
<p class="Body">Tertia Botha steht als Schwester Nicki im Schatten der erfolgreichen Schwester. Dass dies gesanglich mitnichten gerechtfertigt ist, wird schon bei ihrem ersten Solo deutlich: „Saving all my love“ – von der Schwester unbemerkt, aber unter den wachsamen Augen Franks im Nachtclub gesungen – sorgt für Gänsehautschauer. Unnötig zu erwähnen, dass sich Nicki Chancen bei Frank ausrechnet&#8230;</p>
<p class="Body">Botha trifft Höhen wie Tiefen gleichermäßen souverän und legt viel Gefühl in die Songs. Das Publikum lauscht ihr gebannt und kann gar nicht genug bekommen von dieser „Nebenfigur“. Kein Wunder, dass Botha auch als Cover für Rachel auf der Besetzungsliste steht.</p>
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<p class="Body">Als Erstbesetzung der Rachel Marron wurde Patricia Meeden gecastet, die über eine beachtliche Musicalvergangenheit verfügt und dem breiten Publikum durch ihre Teilnahme an der ersten Staffel von „The Voice of Germany“ bekannt ist. Meeden ist sympathisch, lacht viel und hat ihren Hofstaat im Griff. Die Zickigkeit und Verspanntheit der Diva wirkt manches Mal aufgesetzt, doch insgesamt überzeugt Meedens Leistung. Auch gesanglich stellt sie ihr Können nachdrücklich unter Beweis – auch wenn der Wow-Effekt ausbleibt. Ein Beispiel hierfür ist der Promo-Auftritt im Mayan Club. Die bekannten Hits wie bspw. „I wanna dance with somebody“ zünden sofort, der Gesang bleibt hier etwas zurück. Die Bedrohung durch den Stalker wird sehr gut nachgezeichnet.</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Dagegen geht die Rettung Rachels durch Frank – immerhin das Titelmotiv der Show – inszenatorisch im Tumult etwas unter. Hier wären etwas weniger Effekte deutlich mehr gewesen. Warum die Szene hinter einem Vorhang aus Rauchsäulen zu Ende geht, erschließt sich dem geneigten Zuschauer nicht wirklich.</p>
<p class="Body">Rachels und Nickis Wettkampf gipfelt – musikalisch wie emotional &#8211; im Showstopper „Run to you“. Dieser direkte stimmliche Vergleich offenbart die Unterschiede zwischen den beiden Leading Ladies. Botha stielt Meeden hierbei mühelos die Show.</p>
<p class="Body">Die kurz darauf folgende Szene in der Karaoke-Bar, in der Rachel und Frank ihr erstes Date haben, ist rundum gelungen: Frank löst seine Wettschulden ein und stellt sein nicht vorhandenes Gesangstalent unter Beweis. So gewollt schauderhaft hat man „I will always love you“ sicherlich noch nie gehört. Die Darsteller haben auf der Bühne ebenso viel Spaß wie die Zuschauer im Saal.  Dass Jürgen Fischer als Frank Farmer andere Qualitäten mitbringt als seinen Gesang, wird hier mehr als deutlich. Doch so wenig er in dieser Szene singen kann, so sehr überzeugt der Bühnen- und TV-Schauspieler in seiner Rolle als fokussierter Bodyguard, den langsam die eigenen Gefühle übermannen.</p>
<p class="Body">Nickis Eifersucht bricht sich zu Beginn des 2. Akts Bahn: Rachel hat ihr gegenüber damit angegeben, dass Frank bei ihr übernachtet hat und verletzt ihre Schwester damit schwer. Während alle anderen Rachels neue Energie und Lebensfreude bewundern, platzt Nicki der Kragen. Während Meeden in dieser Sequenz etwas zu nett wirkt, legt Botha volle Intensität in ihr Spiel.</p>
<p class="Body">Eine der optisch ansprechendsten Szenen der Show ist der von Rachel herbeigesehnte Auftritt in Miami, der als Probelauf für die Oscar-Verleihung gelten soll. Lichtdesign und Staging bilden hier eine sehr gute Einheit und man kann diesen Moment zu „I’m every woman“  in vollen Zügen genießen. Leider zeigen sich in der Choreographie auch hier Schwächen. Die von Karen Bruce ersonnenen Tanzelemente passen sehr gut zum Pop &amp; Soul, sind jedoch nicht besonders komplex. Umso erstaunlicher ist es, dass selbst diese wenigen Abläufe häufig unsauber ausgeführt werden.</p>
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<p class="Body">Während Rachels Auftritt wird Fletcher von ihrem Stalker in der heimischen Villa „besucht“. So aufgebracht alle darüber sind,, dass anstelle von Fletcher ein Rachel zuvor gestohlenes Kleid in dessen Bett liegt, so überraschend ist es, dass Fletcher zwei Szenen später – als Frank Rachel und ihre Familie in seiner Blockhütte in Sicherheit bringt – wieder dabei ist.  Hier scheint eine Szene zu fehlen.</p>
<p class="Body">Die Ereignisse spitzen sich zu. Der Stalker – ein ehemaliger Ranger – schleicht sich in die Hütte und nähert sich Nicki von hinten, da er sie für Rachel hält. Im darauf folgenden Handgemenge ersticht er Nicki und flieht. Trotz aller Trauer erfüllt Rachel ihre Pflicht und tritt bei der Oscar-Verleihung auf. Sie möchte den Goldjungen für ihre Schwester gewinnen. Doch dazu soll es nicht kommen&#8230;</p>
<p class="Body">Die Security-Kollegen von Frank verteilen sich im Saal – so kurz nach den verheerenden terroristischen Anschlägen in Paris ein eher beklemmendes Gefühl – und versuchen Rachels Auftritt abzusichern. Rachel kommt in einem Traum aus Gold auf die Bühne und singt „One Moment in Time“ bis Frank einen roten Punkt auf ihrem Kleid entdeckt und sich gerade noch rechtzeitig zwischen die Kugel und die Souldivawirft. In dieser Szene sind die Schusswechsel eindeutig zu leise, um wirklich präsent zu sein. Nichtsdestoweniger ist diese Szene nicht nur optisch, sondern auch dramaturgisch gut inszeniert.</p>
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<p class="Body">Der traurige Abschied von Rachel und Frank folgt zu „I will always love you“. Natürlich nicht, ohne am Ende noch einmal alles zu zeigen, was Musiktheater ausmacht: einen Welthit, der ins Herz trifft, Videoprojektionen, die emotional zum Finale hinbegleiten, eine große Robe, ein Lichtdesign, das seinesgleichen sucht und eine Sängerin, die alle ihre zur Verfügung stehende Energie in diesen einen Moment legt. Das Publikum ist begeistert! Genau das haben alle erwartet!</p>
<p class="Body">Eine Anmerkung am Rande: Die gesamte Sequenz weckt bei Musicalbesuchern doch Erinnerungen: die erwähnte Robe (ein elegantes schwarzer Kleid mit ausladender Federschleppe), eine Sängerin, die allein auf der Bühne, auf einem Hubpodest dem Publikum entgegenschwebend in zentrierten Lichtkegeln, einen hochintensiven Song interpretiert, das gab es doch schon mal? In der Tat: „Defying Gravity“ aus Stephen Schwartzs „Wicked“ sieht auf der Bühne nahezu identisch aus.</p>
<p class="Body">Insgesamt hat diese Show viel Potential für einen wirklich unterhaltsamen, emotionalen Theaterabend. Alles steht und fällt in diesem Fall mit der Hauptdarstellerin. Das Publikum hat zurecht hohe Erwartungen an die Sängerin, die Whitney Houstons Songs zum Besten geben soll. Diesbezüglich ist man in Köln vielleicht einen Kompromiss eingegangen. Aber abgesehen davon, ist „Bodyguard“ durchaus sehenswert.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Musical Dome, Köln</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">21</span>. November 2015</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Patricia Meeden, Tertia Botha, Jürgen Fischer </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Licht:</span></strong> <span class="Bold">Thea Sharrock / Mark Henderson<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> BB Promtion (Nilz Böhme &amp; Hardy Müller)<br />
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