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	<title>Oliver Arno-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Oliver Arno-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Große Oper im Stadttheater</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Mar 2025 13:54:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bisher waren der Fortsetzung des Musical-Klassikers &#8222;Das Phantom der Oper&#8220; mangels Publikums-Interesse meist nur kurze Spielzeiten beschieden. Das Jahr im Hamburger Operettenhaus gehörte dabei mit zu den längsten. Die Handlung spielt 10 Jahre nach den weltbekannten Ereignissen in Paris. Das Phantom hat sich als Mister Y in einem Vergnügungspark auf Coney Island (New York) ein ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bisher waren der Fortsetzung des Musical-Klassikers &#8222;Das Phantom der Oper&#8220; mangels Publikums-Interesse meist nur kurze Spielzeiten beschieden. Das Jahr im <a href="https://www.musicals-online.com/love-never-dies/">Hamburger Operettenhaus</a> gehörte dabei mit zu den längsten.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-3636 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/03/LoveNeverDies_FotoJQ_037-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/03/LoveNeverDies_FotoJQ_037-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/03/LoveNeverDies_FotoJQ_037-1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/03/LoveNeverDies_FotoJQ_037-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/03/LoveNeverDies_FotoJQ_037-1536x1024.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/03/LoveNeverDies_FotoJQ_037-2048x1366.jpg 2048w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die Handlung spielt 10 Jahre nach den weltbekannten Ereignissen in Paris. Das Phantom hat sich als Mister Y in einem Vergnügungspark auf Coney Island (New York) ein neues Leben aufgebaut, Christine ist eine gefeierte Operndiva, die zu ihrem ersten Engagement nach New York eingeladen wird und die Reise mit ihrem Mann Raoul, dem Vicomte de Chagny und dem gemeinsamen Sohn Gustave, antritt.</p>
<p>Auf Coney Island laufen Christine und Raoul alsbald Meg Giry und ihrer Mutter in die Arme, die dem Phantom immer die Treue gehalten haben. Gustave hingegen ist fasziniert von der Kreativität, die von diesem magischen Ort auf Coney Island ausgeht.</p>
<p>Als das Phantom und Christine sich wiedersehen, schwelgen sie kurz in romantischen Erinnerungen an ihre bewegte und bewegende Zeit in Paris. Doch schnell wird klar, dass Christine zu ihrer Familie halten wird. Das Phantom nutzt Christines Loyalität erfolgreich aus und bringt sie dazu, noch einmal für ihn zu singen. Aufgrund dieses Auftritts kommt es zu Eifersucht seitens Meg, die kurzerhand Gustave entführt; Raoul ertränkt seinen wiederaufkeimenden Hass in Alkohol und stellt Christine ein Ultimatum, welches diese zugunsten ihrer Familie aber nicht akzeptieren kann.</p>
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<p>Das klingt nicht nur nach atemloser, dramatischer und hoch emotionaler Handlung, das ist es auch. Vielleicht ist es dieses Zuviel an verschiedensten Gefühlen, das &#8222;Love Never Dies&#8220; den Erfolg verwehrt hat. An der Musik und starken Charakteren kann es jedenfalls nicht liegen.</p>
<p>In dieser Spielzeit ist dieses Drama-Musical nun am Stadttheater Lüneburg zu sehen. Das Kreativ-Team des mit drei Bühnen gar nicht so kleinen Theaters hat sich selbst übertroffen: Barbara Bloch schafft mit ihrem Bühnenbild auf mehreren Ebenen mit Coney Islands Traumwelt (nicht nur die Quallen, die sich den Weg durch den Zuschauerraum zur Bühne bahnen, sind herzallerliebst), dem Reich von Mister Y alias dem Phantom, der Suite von Christine sowie den verspiegelten Geheimgängen in &#8222;Phantasma&#8220; immer wieder stilistisch runde Settings für die Handlung. Perfekt ergänzt werden diese durch das stimmig-kreative Kostümbild von Benjamin Burgunder, der den Kontrast zwischen geifernder Pressemeute bei Christines Ankunft in New York und den Künstlern auf Coney Island nicht deutlicher darstellen könnte: Gedeckte Brauntöne treffen auf eine überbordende Farbenpracht &#8211; sehr gelungen!</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3638 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/03/LoveNeverDies_FotoJQ_149-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/03/LoveNeverDies_FotoJQ_149-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/03/LoveNeverDies_FotoJQ_149-1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/03/LoveNeverDies_FotoJQ_149-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/03/LoveNeverDies_FotoJQ_149-1536x1024.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/03/LoveNeverDies_FotoJQ_149-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die neun Protagonisten sowie Haus- und Extrachor werden von den Lüneburger Symphonikern unter der Leitung von Christoph Bönecker begleitet. Andrew Lloyd Webbers Kompositionen flehen geradezu nach einer klassischen Begleitung und diese live und nicht vom Tonband zu hören, ist einfach eine Wohltat &#8211; zumal, wenn sie so auf den Punkt und fehlerfrei dargeboten wird, wie am Premierenabend. Wenn die Streicher beim Titelsong &#8222;Liebe stirbt nie&#8220; einsetzen, beginnt man sofort zu Träumen&#8230;</p>
<p>Diese vielen Menschen nicht nur akustisch, sondern auch tänzerisch leichtfüßig über die Bühne zu bewegen, fällt Olaf Schmidt zu. Seine Choreographien sind immer passend für die jeweils agierenden Darsteller gewählt, dennoch sieht man deutlich einige Schwachstellen.</p>
<p>Sich musikalische Gäste für einzelne Produktionen einzuladen, ist in Lüneburg eine liebgewonnene und bewährte Tradition. Thomas Borchert und Navina Heyne stehen nach dem &#8222;<a href="https://www.musicals-online.com/klassisches-drama-fuer-die-musicalbuehne/">Graf von Monte Christo</a>&#8220; nun bereits zum zweiten Mal auf dieser Bühne: Borchert in einer ihm aus zahlreichen &#8222;Phantom der Oper&#8220;-Vorstellungen sehr vertrauten Rolle, Heyne als Christine in einer ihr auf den Leib geschriebenen Paraderolle. Beide glänzen als ihre Bühnen Alter Egos: Borchert strotzt vor Energie &#8211; seine Art Gefühle zu zeigen, ist unverkennbar &#8211; und nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise ist die verwirrend-verletzende Emotionswelt des Phantoms. Doch Heyne stiehlt ihm mit ihrem glockenhellen Sopran, ihrer Sanftheit, Verletzlichkeit und dem Selbstbewusstsein der verantwortungsvollen Mutter die Show. Aber so soll es ja auch sein, der Star ist Christine &#8211; das war schon immer so. Wen kümmert es da, dass die beiden das Spielalter der Figuren locker um einige Jahrzehnte übertreffen?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3639 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/03/LoveNeverDies_FotoJQ_307-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/03/LoveNeverDies_FotoJQ_307-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/03/LoveNeverDies_FotoJQ_307-1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/03/LoveNeverDies_FotoJQ_307-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/03/LoveNeverDies_FotoJQ_307-1536x1024.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/03/LoveNeverDies_FotoJQ_307-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Oliver Arno ist als Vicomte de Chagny der fehlende Part dieser Ménage à Trois: Er spielt mit einer Intensität, die unter die Haut geht. Die Stimmungsschwankungen zwischen dem traurigen, kraftvollen &#8222;Welchen Grund hat sie?&#8220; hin zum energischen Duell &#8222;Wer verliert, geht unter&#8220; mit dem Phantom sind beeindruckend. In dieser Inszenierung sind sich Raoul und Phantom ganz klar ebenbürtig!</p>
<p>Anna Langer kommt als Meg die Rolle des &#8222;schmückenden Beiwerks&#8220; zu, die sie jedoch mit einer guten Energie ausstattet. Sie hat eine tolle Jazz-Stimme, die man in diesem Stück so nicht erwartet, kann bösartig und liebevoll sein und irgendwie bekommt man Mitleid mit diesem glücklosen Mädchen.</p>
<p>Kirsten Patt kann die Hin- und Hergerissenheit der loyalen Mme. Giry, die ihr Leben für den Erfolg ihrer Tochter Meg aufgegeben hat, sehr glaubhaft über die Rampe bringen. Ihre statthafte Erscheinung unterstreicht ihre Zielstrebigkeit.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3637 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/03/LoveNeverDies_FotoJQ_114-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/03/LoveNeverDies_FotoJQ_114-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/03/LoveNeverDies_FotoJQ_114-1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/03/LoveNeverDies_FotoJQ_114-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/03/LoveNeverDies_FotoJQ_114-1536x1024.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/03/LoveNeverDies_FotoJQ_114-2048x1366.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die Sidekicks &#8211; Mister Y fleißige Helferlein Squelch (Steffen Neutze), Gangle (Sascha Littig) und Fleck (Sarah Hanikel) &#8211; sorgen für heitere Momente, was als mit Schaumstoff ausstaffierter &#8222;stärkster Mann der Welt&#8220; (Neutze), etwas zu rundliche Vogelfrau Fleck (Hanikel) und nicht wirklich mysteriös-fieser Gangle (Littig) sicherlich nicht immer leicht fällt. Doch gerade dieser Auflockerungen braucht das Stück, da es ansonsten deutlich zu schwer verdaulich wäre.</p>
<p>Fragezeichen bleiben beim &#8222;Erinnerungswalzer&#8220; von Meg und Christine&#8230; Beide waren im Opernballett, Walzer wurde in Paris nie getanzt. Es bleibt wohl das Geheimnis des Intendanten Friedrich von Mansberg, weshalb er sich ausgerechnet Walzer für diese Szene ausgesucht hat. Auch die Tatsache das Gustave von Mädchen gespielt wird, sorgt beim geneigten Zuschauer für Falten auf der Stirn: Gibt es in ganz Lüneburg keine Jungen im passenden Alter, die diese Rolle spielerisch und gesanglich zu meistern in der Lage sind? Ich möchte das bezweifeln. Mädchen in Jungenrollen sind heutzutage nun wirklich nicht mehr &#8222;State of the Art&#8220;.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3640 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/03/LoveNeverDies_FotoJQ_383-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/03/LoveNeverDies_FotoJQ_383-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/03/LoveNeverDies_FotoJQ_383-1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/03/LoveNeverDies_FotoJQ_383-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/03/LoveNeverDies_FotoJQ_383-1536x1024.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2025/03/LoveNeverDies_FotoJQ_383-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Dass bei Christines großem Auftritt (&#8222;Liebe stirbt nie&#8220;) vom Balkon über ihr rot erstrahlender Eisnebel auf die in einem roten Glitzerkleid gewandete Heyne herabfällt, erinnert tatsächlich eher an Drama &amp; Blut und weniger an romantische Gefühle. Hier wäre weniger vielleicht dann ausnahmsweise doch mehr gewesen.</p>
<p>Doch Heynes Gesang versöhnt für diese kleinen Irritationen in der Inszenierung. Es ist wundervoll zu sehen, dass auch selten gespielte und durchaus anspruchsvolle Stücke wie &#8222;Der Graf von Monte Christo&#8220; oder &#8222;Love Never Dies&#8220; für Spielzeiten an Stadttheatern ausgewählt werden. Immer nur &#8222;My Fair Lady&#8220; wäre auch wirklich zu langweilig. Danke für diesen Mut!</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #333399;">Michaela Flint</span></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<p><span style="color: #333399;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater Lüneburg</span><br />
<span style="color: #333399;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">1</span><span class="Bold">. März 2025</span><span class="Bold"><br />
<strong>Darsteller: </strong></span>Thomas Borchert, Navina Heyne, Oliver Arno, Kirsten Patt, Anna Langner, Steffen Neutze, Sascha Littig, Sarah Hanikel, Anneke Kramer / Lotta Wroblewski</span><br />
<span style="color: #333399;"><span class="Bold"><strong>Regie / Musik:</strong> Friedrich von Mansberg / Andrew Lloyd Webber<br />
</span><span class="Bold"><strong>Fotos: </strong>Jochen Quast</span></span></p>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Sehr unterhaltsame Menage à Trois am Originalschauplatz</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/sehr-unterhaltsame-menage-a-trois-am-originalschauplatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jul 2015 14:06:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2015]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Hoth]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Drewitz]]></category>
		<category><![CDATA[David Wehle]]></category>
		<category><![CDATA[Ekaterini Tsapanidou]]></category>
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		<category><![CDATA[Lotte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Johann Wolfgang Goethes Briefroman „Die Leiden des jungen Werther“ gehört zum Standardrepertoire jedes Schülers. Doch es empfiehlt es sich vor Besuch eines Musicals, das auf diesem Roman fußt, das eigene Wissen hierzu aufzufrischen. Dank Internet fühlt sich der Zuschauer gut vorbereitet und kann sich entspannt auf „Lotte“ einlassen, das im Rahmen der Wetzlarer Festspiele 2015 ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content">Johann Wolfgang Goethes Briefroman „Die Leiden des jungen Werther“ gehört zum Standardrepertoire jedes Schülers. Doch es empfiehlt es sich vor Besuch eines Musicals, das auf diesem Roman fußt, das eigene Wissen hierzu aufzufrischen. Dank Internet fühlt sich der Zuschauer gut vorbereitet und kann sich entspannt auf „Lotte“ einlassen, das im Rahmen der Wetzlarer Festspiele 2015 im geschichtsträchtigen Lottehof unter freiem Himmel aufgeführt wird. Goethe hat zwar nur fünf Monate in der beschaulichen hessischen Kleinstadt zugebracht, doch den Stadtvätern gelingt es vortrefflich, diese Stippvisite zu ihrem Vorteil auszunutzen: An jeder Ecke findet man Bezüge zu Goethe und seiner Lotte (Charlotte Buff), mit der ihn eine platonische Romanze verband.</p>
<div id="body_layer">
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_268">
<div class="style_2">
<p class="Body">Kevin Schröder (Buch und Liedtexte), Marian Lux (Musik) und Christoph Drewitz (Konzeption, Regie) hatten die Idee, Werthers tragische Geschichte als Musical am Ort ihres historischen Geschehens aufzuführen. Der Lottehof ermöglicht viele Spielebenen und Drewitz nutzt diese Vielfalt voll aus. In knapp zwei Stunden zeigen sechs Darsteller die durchaus komplexe Handlung. Natürlich wurden einige Passagen für das Musical gekürzt oder angepasst, doch trotz literarischer Vorbereitung seitens der Zuschauer gilt es in kurzer Zeit viel Stoff zu bewältigen. Besonders schwer fällt dies bei denjenigen Szenenwechseln, in denen Lottes kleiner Bruder zu ihrem Vater, ihre beiden kleinen Schwestern zu ihren besten Freundinnen, oder alle drei zusammen zu Bewohnern Wetzlars werden.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_973">
<div class="style_2">
<p class="Body">Neben diesen drei „variabel eingesetzten“ Ensemble-Mitgliedern (Ekaterini Tsapanidou, Karen Helbing, Tobias Weis) stehen noch Lotte (Anne Hoth), ihr Verlobter Albert (David Wehle) und Werther (Oliver Arno) auf der Bühne. Im Mittelpunkt des Musicals steht natürlich die Titelheldin. Die bekannte Geschichte wird aus ihrer Sicht erzählt. Es geht um ihre Gefühle und Entscheidungen. Anne Hoth spielt Lotte mit viel Einfühlungsvermögen und bringt die emotionale Achterbahnfahrt sehr glaubhaft zum Ausdruck. Den gehörnten Verlobten und späteren Ehemann Albert gibt David Wehle eher rational. Nur selten verliert er die Beherrschung und gibt sich seinen Gefühlen hin. Werther hingegen lebt in den Tag hinein, hat den Kopf in den Wolken und wirkt phasenweise sehr weltfremd. Oliver Arno gelingt die Gratwanderung zwischen Liebe und Wahnsinn überzeugend.</p>
<p class="Body">Die Protagonisten können das Publikum auch mit ihrem Gesang für sich gewinnen – allen voran Anne Hoth: Sie legt mal Entschlossenheit, mal viel Verletzlichkeit in ihre Stimme. Man glaubt ihr die Zerrissenheit genauso wie ihren unbedingten Willen zu Albert zu stehen. Auch Oliver Arnos gleichsam sanfter wie bestimmender Tenor verfehlt seine Wirkung nicht. Gerade in ihren Duetten laufen Hoth und Arno zur Höchstform auf.</p>
<p class="Body">Musikalisch lässt sich kein roter Faden erkennen. Poppige Musical-Sounds wechseln sich ab mit gefühlvollen Balladen. Tempiwechsel innerhalb der Songs unterstreichen die verwirrende Gefühlswelt, in der Lotte, Werther und auch Albert gefangen sind (zum Beispiel „Mehr“). Nicht, dass die Kompositionen von Lux nicht gefällig wären, im Gegenteil, teilweise laden sie direkt zum Träumen oder Mitwippen ein, doch vielleicht spielt auch die musikalische Unausgewogenheit eine Rolle dabei, dass sich das Publikum in der Handlung verliert.</p>
<p class="Body">Bei den Dialogen und Liedtexten hat Kevin Schröder darauf geachtet, dass sie zum Zeitgeschehen des späten 18. Jahrhunderts passen. Ob allerdings Begriffe wie „Monsterjagd“, „Flirt“ oder „herumtoben“ vor 250 Jahren schon genutzt wurden? Zudem gibt es deutliche Brüche mit Goethes Original: Dass Lotte diejenige ist, die Werther zuerst küsst – und das keineswegs schüchtern – ist neu. Auch dass sie es ist, die Werther von seinem Leid erlöst und ihn (nach einem dramatischen Duett) mit Alberts Pistole erschießt, entstammt wohl eher der Phantasie des Kreativteams.</p>
<p class="Body">Dass jedoch Albert und Werther sich ebenfalls anfreunden, stimmt. Ihr Duett „Ein Tier“ über Lotte ist energiegeladen und sehr komisch. Diese Männerfreundschaft besteht aber nicht lang. Denn die Menage à Trois, welche die drei Protagonisten einen Sommer lang durchleben, führt zwangsläufig in die Katastrophe. Und so wird Werther ausgeschlossen, verlässt Wetzlar und Lotte heiratet Albert. Während der Trauzeremonie beginnt Lotte plötzlich von Werther zu phantasieren, doch zum Glück kann Albert sie in die Wirklichkeit zurückholen.  In der Folge wird es etwas wirr: Albert geht mit Lotte auf den Markt, dort wird Werther von Gauklern böse verunglimpft. Albert verschwindet, dafür taucht das Dienstmädchen Gerda auf, das auch nach ihrer Entlassung immer noch arg in Lotte verliebt ist. Lotte wird alles zu viel und sie wird ohnmächtig.</p>
<p class="Body">Lotte kämpft darum, Werther wiederzusehen. Sie glaubt, dass sie nur so Klarheit über ihre Gefühle bekommen wird. Doch sie wird enttäuscht: Werther, dem die Sticheleien seines Umfelds sehr zusetzen, wird immer verrückter und ihre Gefühle füreinander immer stärker. Als sie Albert schließlich fragt „Hätten wir nicht auch zu dritt glücklich werden können?“ versucht dieser, ihr den weiteren Kontakt zu Werther zu verbieten.</p>
<p class="Body">Am Ende beantwortet Albert die Fragen des Arztes, dem der ungewöhnliche Einschusswinkel auffällt. Doch man lässt es auf sich beruhen. Lotte und Albert finden sich wieder – auch wenn Werther weiterhin einen Platz in Lottes Herz hat. Dass das Finale („Wenn der Winter naht“) wieder von allen drei gemeinsam bestritten wird, ist verwirrend.</p>
<p class="Body">Man ist hin- und hergerissen: Die Darsteller und Musiker sind hervorragend und spielen überzeugend. Das sparsame Bühnenbild funktioniert ausgezeichnet und die Kostüme fügen sich gut ins Gesamtbild ein. Die Handlung ist abwechslungsreich und durchaus ansprechend umgesetzt. Doch es bleibt ein Gefühl der Überfrachtung. Hätte man die Handlung noch weiter einkürzen oder die Songs stimmiger zueinander arrangieren sollen? Wären mehr Darsteller hilfreich gewesen? Vielleicht ist es ein bisschen von allem. Doch das grundlegende Konzept, eine Handlung dort aufzuführen, wo sie passiert ist, geht auf und das Publikum wird sehr gut unterhalten.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Lottehof, Wetzlar</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>17. Juli 2015</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Anne Hoth, David Wehle, Oliver Arno, Ekaterini Tsapanidou, Karen Helbing, Tobias Weis</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> <span class="Bold">Marian Lux / Christoph Drewitz<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Franziska Hain<br />
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		<title>Elisabeth &#8211; The next generation</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/elisabeth-the-next-generation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 10:38:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Annemieke van Dam]]></category>
		<category><![CDATA[Bruni Grassini]]></category>
		<category><![CDATA[Capitol Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Elisabeth]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Pol]]></category>
		<category><![CDATA[Oliver Arno]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Hohler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die aktuelle Tourfassung des erfolgreichsten deutschsprachigen Musicals kommt sehr kompakt daher. Die Originalinszenierung der Vereinigten Bühnen Wien verzichtet auf allzu große Bühnenbilder, arbeitet viel mit Projektionen und Einzel-Kulissen. Die fehlenden Effekte der Essener Inszenierung fallen nicht ins Gewicht. Im Gegenteil, die Videoprojektionen von Wien wecken Erinnerungen an die österreichische Hauptstadt und die allgegenwärtige bedrohlich wirkende ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="Body">Die aktuelle Tourfassung des erfolgreichsten deutschsprachigen Musicals kommt sehr kompakt daher. Die Originalinszenierung der Vereinigten Bühnen Wien verzichtet auf allzu große Bühnenbilder, arbeitet viel mit Projektionen und Einzel-Kulissen. Die fehlenden Effekte der Essener Inszenierung fallen nicht ins Gewicht.</p>
<p class="Body">Im Gegenteil, die Videoprojektionen von Wien wecken Erinnerungen an die österreichische Hauptstadt und die allgegenwärtige bedrohlich wirkende Hofburg macht Sisis Gefängnis sehr deutlich.</p>
<p class="Body">Nicht gespart wurde an den opulenten Kostümen und Perücken, die vor allem die Damen traumhaft über die Bühne schweben lassen. Auch auf die bekannten Choreographien von Dennis Callahan muss niemand verzichten.</p>
<p class="paragraph_style">Die junge Tournee-Besetzung ist durchwachsen: Annemieke van Dam überzeugt als Elisabeth in jedem Lebensalter und trifft jeden auch noch so hohen Ton perfekt.</p>
<p class="paragraph_style">Oliver Arno gibt einen androgynen, eleganten Tod. Es scheint ihm manchmal an Selbstsicherheit zu fehlen und so wirkt er in manchen Szenen eher wahnsinnig denn schicksalslenkend.</p>
<p class="paragraph_style">Markus Pol strahlt Stil und Eleganz aus. Er spielt das Dilemma von Kaiser Franz I. &#8211; zwischen der Liebe seines Lebens und den kaiserlichen Verpflichtungen in Gestalt seiner Mutter hin- und hergerissen zu sein &#8211; überzeugend. Sein „Wir sind wie zwei Boote in der Nacht“ treibt dem Zuschauer die Tränen in die Augen.</p>
<p class="paragraph_style">Christa Wettstein scheint mit der Rolle der Erzherzogin Sophie gesanglich überfordert und steht weit hinter ihren Vorgängerinnen in dieser Rolle zurück. Schauspielerisch nimmt man ihr nur die Verbitterung ab, doch Mitleid mit einer Mutter, die nur das Beste für ihren Sohn will, kommt nicht auf.</p>
<p class="paragraph_style">Thomas Hohler gibt einen sehr entschlossenen Kronprinz Rudolf. Gesanglich ist er top, doch optisch wirkt er schon beinah angsteinflößend, sieht er doch aus wie ein Vampir mit fast weißem Gesicht und dunklen Augenringen.</p>
<p class="paragraph_style">Die Riege der Hauptdarsteller wird komplettiert von Bruno Grassini, dem als Luigi Lucheni die wichtige Rolle des Erzählers zukommt. Leider hat man so manches Mal den Eindruck, dass er nicht wirklich versteht, was er singt und so verliert die Rolle des Kaiserinnen-Mörders in dieser Fassung an Bedeutung.</p>
<p class="Body">Insgesamt kann man jedoch sagen, dass Tourfassungen wie diese sehr lohnenswert sind und eine tolle Möglichkeit darstellen, um einer breiteren Masse große Musicalproduktionen näherzubringen.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Capitol Theater, Düsseldorf</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>12. April 2010</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Oliver Arno, Bruni Grassini, Thomas Hohler, Markus Pol, Annemieke van Dam</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Text:</span></strong> Sylvester Levay / Michael Kunze<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Capitol Theater, Düsseldorf<br />
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		<title>Ein Drama in zwei Akten</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/ein-drama-in-zwei-akten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 12:54:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bruno Grassini]]></category>
		<category><![CDATA[Elisabeth]]></category>
		<category><![CDATA[Harry Kupfer]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Pol]]></category>
		<category><![CDATA[Oliver Arno]]></category>
		<category><![CDATA[Pia Douwes]]></category>
		<category><![CDATA[Sylvester Levay]]></category>
		<category><![CDATA[Theater des Westens]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Kröger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das erfolgreichste deutschsprachige Musical als Tourfassung in einer neuen Inszenierung? Auch wenn Originalregisseur Harry Kupfer das Heft in der Hand und mit Pia Douwes und Uwe Kröger zwei Originaldarsteller der Wiener Uraufführung von 1992 für die Hauptrollen engagiert hatte, so hielten sich doch im Vorfeld einige Bedenken. Kann man eine Produktion, die von opulenten Kostümen ...</p>
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<p class="Body">Das erfolgreichste deutschsprachige Musical als Tourfassung in einer neuen Inszenierung? Auch wenn Originalregisseur Harry Kupfer das Heft in der Hand und mit Pia Douwes und Uwe Kröger zwei Originaldarsteller der Wiener Uraufführung von 1992 für die Hauptrollen engagiert hatte, so hielten sich doch im Vorfeld einige Bedenken. Kann man eine Produktion, die von opulenten Kostümen und Großkulissen nur so strotzt, auf eine üblicherweise minimalistische Tournee-Version zusammendampfen? Können Douwes und Kröger ihre Paraderollen auch nach 16 Jahren noch glaubhaft über die Rampe bringen? Diese Vorbehalte sollten sich teilweise als sehr begründet darstellen, aber dazu später mehr.</p>
<p class="Body">Gleich vornweg: Wer gehofft hatte, dass in Berlin die positiven Effekte und Regiekniffe aus Essen, Stuttgart und Wien zu einem einheitlichen Ganzen zusammengefasst würden, der wurde enttäuscht. Die Berliner Inszenierung entspricht weitestgehend der Version, die bis Ende 2005 in Wien gespielt wurde.</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Die Bühne hat sich optisch natürlich etwas verändert. Dort wo in Wien Bühnenfüllende Hintergrundvorhänge das Ambiente der Szene bestimmt haben, muss in Berlin eine mehrfach unterteilte Leinwand mit eher selten stimmigen Hintergrundprojektionen für Stimmung sorgen. Dies misslingt jedoch gründlich. Zum einen durch die Unterteilung der Leinwand, die notwendig ist, damit die Darsteller wie Figuren in einem Wetterspiel durch die Öffnungen „fahren“ können, zum anderen, da die projizierten Motive teilweise unpassend oder schlichtweg nicht zu erkennen sind (Es könnte auch irgendeine Kirche sind und nicht die Augustinerkappelle oder irgendein Schloss und nicht die Hofburg oder Schönbrunn).</p>
<p class="Body">Auch an pompösen Großkulissen wurden aus nachvollziehbaren Gründen gespart, handelt es sich doch nicht um eine Ensuite-Produktion der Stage Entertainment oder Vereinigten Bühnen Wien, sondern um ein Stück der LaBelle Musical Tournee GmbH (u. a. „Robin Hood“), deren einzige Spielorte bisher Berlin (bis 28. September) und Basel (ab 17. Oktober) sind. Dennoch sind Bühnenbilder und Kostüme für eine Musicaltournee absolut in Ordnung. Hat man jedoch den Vergleich fehlt einem die Liebe zum Detail, den Perücken sieht man den Rotstift an, den Kostümen fehlt es an den reichhaltigen Feinheiten, die man mit einem pompösen Adelshaus verbindet. Besonders ins Gewicht fallen die Sparmaßnahmen in einigen wichtigen Szenen:</p>
<ul>
<li class="full-width">
<p class="paragraph_style">Die Hochzeitsszene wurde komplett verschenkt, da keinerlei optische Hochzeitsausstattung zu erkennen ist – Elisabeth und Franz Josef sehen genauso aus wie die Hochzeitgäste. Ganz zu schweigen von einem roten Teppich, den man hier als Andeutung eines Kirchengangs komplett vermisst.</p>
</li>
<li class="full-width">
<p class="paragraph_style">Wenn Elisabeth am Sarg ihres Sohns Rudolf zusammenbricht, wäre es durchaus hilfreich, dieses auch auf der Bühne zu sehen. Eine solche Szene ins Leere zu spielen, entbehrt jeglicher Seriosität.</p>
</li>
<li class="full-width">
<p class="paragraph_style">Das Feldbett, das während „Die Schatten werden länger“ auf dem schwarzen Flügel-Gefährt des Todes platziert ist, ist mehr als nur unpassend. Es zieht die ansonsten sehr intensive Szene ins Lächerliche.</p>
</li>
</ul>
<p class="Body">Sehr gut hingegen ist die Szene im „Wiener Kaffeehaus“: Während die lästernden Wiener in der österreichischen Inszenierung noch mit eher unpassend anmutenden Autoscootern über die Bühne fuhren, steuern die Darsteller in der aktuellen Produktion Podeste mit jeweils einem Tisch und mehreren Stühlen, die perfekt an die gemütlichen Kaffeehäuser erinnern.</p>
<p class="Body">Doch neben diesen optischen Anpassungen, mit denen man sich irgendwie noch arrangieren kann, ist es vor allem die glatte und kalte Regieführung, die diese neue „Elisabeth“ schwächt. Harry Kupfers Inszenierung ist emotionslos und unaufregend. Es scheint nicht mehr darum zu gehen, das dramatische Leben von Elisabeth zu erzählen; Gefühle spielen offenbar keine Rolle mehr.</p>
<p class="Body">Natürlich transportieren die herausragende Partitur von Sylvester Levay und die Texte von Michael Kunze alle nur erdenklichen Stimmungen, doch wenn diese schauspielerisch nicht aufgegriffen werden (dürfen), fragt man sich, warum man sich nicht einfach eine der CDs zur Show anhört.</p>
<p class="Body">Keiner der Darsteller berührt durch sein Schauspiel. Das ist sehr schade, denn nicht nur Elisabeth geht im Laufe des Musicals durch ein Wechselbad der Gefühle. Auch bspw. Erzherzogin Sophie hat und zeigt ihre schwachen Seiten („Bellaria“), doch in Berlin gibt Christa Wettstein eine hölzerne, verbitterte und missgünstige Kaisersmutter. Das majestätische und ehrfurchgebietende der ehemaligen Regentin lässt sie gänzlich vermissen. Auch gesanglich vermag sie die tiefe Liebe und Enttäuschung nicht zu vermitteln, die diese Frau geprägt haben.</p>
<p class="Body">Auch Oliver Arno vermag als Kronprinz Rudolf nicht zu überzeugen. Er ist kaum zu hören, bleibt in jeder Szene gleichermaßen blass und unscheinbar und hat einem Uwe Kröger nichts entgegenzusetzen.</p>
<p class="Body">Ebenso wenig zufrieden stellend sind die Auftritte von Bruno Grassini als Luigi Lucheni. Der Erzähler, der in anderen Inszenierungen das Publikum um den Finger wickelt, kämpft im Theater des Westens einen aussichtslosen Kampf: Seine Witze kommen nicht an, der Sarkasmus ist nicht pointiert und gesanglich hinkt er meilenweit hinter seinen Rollenvorgängern hinterher.</p>
<p class="Body">Positiv stechen da Markus Pol und Maike Katrin Schmidt hervor, die als Kaiser Franz-Joseph und Herzogin Ludovika / Frau Wolf rollendeckend agieren und ihre wenigen Songs schön und gefühlvoll interpretieren.</p>
<p class="Body">Bleiben noch die beiden Protagonisten des Stücks: Pia Douwes als Elisabeth und Uwe Kröger als der Tod. Beide haben ihre Rollen in der Weltpremiere kreiert und sind ganz sicher über jede Kritik erhaben. Beide haben in den letzten 16 Jahren eine enorme Karriere gemacht, die auch ihren Paraderollen zu Gute kommt. Pia Douwes hat die Rolle in vielen Inszenierungen perfektioniert. Rein vom Gesang her nimmt man ihr die 16-jährige Landprinzessin Sisi genauso ab wie die verbitterte Kaiserin auf der Flucht vor ihren Verpflichtungen. Optisch lässt sich der Altersunterschied nicht so gut kaschieren. Doch ab der 20. Reihe nimmt man nicht mehr wahr, dass die Hauptdarstellerin ihrer Bühnenfigur im ersten Akt gut 25 Jahre an Lebenserfahrung voraus hat. Leider krankt aber auch ihre Interpretation an der seltsam schnörkellosen Regie von Harry Kupfer. Nahezu leidenschaftslos und kalt spielt sich Douwes durch die einzelnen Szenen. Gänsehaut bei „Ich gehör nur mir“? – Fehlanzeige!</p>
<p class="Body">Auch die Szenen mit ihrem langjährigen Kollegen Uwe Kröger verhallen spannungslos. Verhaltener Applaus zeigt an, dass das Publikum emotional nicht gefesselt ist. Und dass, obwohl die Beziehung von Elisabeth und dem Tod musikalisch und textlich nur so Funken sprüht.</p>
<p class="Body">Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Uwe Kröger weder schauspielerisch noch gesanglich überzeugen kann. Er ist einfach Uwe Kröger, und das mit Inbrunst und Nachdruck. Doch der androgyne Tod, der Verführer und Liebhaber von Elisabeth? Nein, der ist er leider nicht mehr. Man hat häufig das Gefühl, dass Kröger versucht, sich aus der starren Regie zu befreien, indem er eigene Phrasierungen einfließen lässt. Doch Stimme und Bewegungen fehlt es an Leichtigkeit und jugendlichem Charme. Der Tod ist in der Tournee-Inszenierung weder bedrohlich, noch leidenschaftlich, sondern einfach Uwe Kröger.</p>
<p class="Body">Wäre nicht das herausragende Orchester unter der Leitung von Bernd Steixner, man würde sich wirklich fragen müssen, warum „Elisabeth“ so viele Preise abgeräumt hat. Doch Steixner treibt seine 25 Musiker zu Höchstleistungen an und macht aus dem Drama-Musical ein exzellentes Musiktheaterstück und entschädigt so für manchen Mangel auf der Bühne.</p>
<p class="Body">Ansonsten enttäuscht die überarbeitete „Elisabeth“ über lange Strecken. Schade, dass man die Chance nicht genutzt hat, das Beste aus den bisherigen Inszenierungen zusammenzutragen.</p>
<p class="paragraph_style_1" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
<p class="paragraph_style_1"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater des Westens, Berlin</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>April 2008</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Pia Douwes, Uwe Kröger, Markus Pol, Bruno Grassini, Oliver Arno</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Harry Kupfer / Sylvester Levay<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> LaBelle Musical Tournee GmbH<br />
</span></p>
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