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	<title>Michael Kunze-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Michael Kunze-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Die Besetzung sorgt für einige Fragezeichen &#8211; trotz traumhaftem Ambiente und einem Orchester in Bestform</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Jul 2019 05:15:59 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/die-besetzung-sorgt-fuer-einige-fragezeichen-trotz-traumhaftem-ambiente-und-einem-orchester-in-bestform/">Die Besetzung sorgt für einige Fragezeichen &#8211; trotz traumhaftem Ambiente und einem Orchester in Bestform</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das nennt man wohl eine kaiserliche Umgebung: Das Publikum wird von einer großen Bühne im Ehrenhof von Schloss Schönbrunn bei Sonnenuntergang und hochsommerlichen Temperaturen empfangen. Das große Orchester der Vereinigten Bühnen Wien füllt diese Bühne fast komplett und lässt nur drei Gänge frei, auf denen die Akteure an diesem Abend agieren. Damit die mehr als je 10.000 Zuschauer der beiden konzertanten Aufführungen auch nah am Geschehen sein können, wird die Bühne links und rechts von zwei überdimensionalen Leinwänden flankiert.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2567 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/elisabeth_schoenbrunn_gp_┬®_h_prammer_B1070110-400x238.jpg" alt="" width="400" height="238" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/elisabeth_schoenbrunn_gp_┬®_h_prammer_B1070110-400x238.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/elisabeth_schoenbrunn_gp_┬®_h_prammer_B1070110-768x457.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/elisabeth_schoenbrunn_gp_┬®_h_prammer_B1070110-1024x610.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/elisabeth_schoenbrunn_gp_┬®_h_prammer_B1070110.jpg 1500w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Dass eine Open Air Location gewisse Herausforderungen mit sich bringt, hört man leider von Anfang an. Der Klang ist nicht ausgewogen, leise Töne sind kaum zu verstehen und die Mikros sind oftmals nicht rechtzeitig offen.</p>
<p>Dafür fühlen sich „Elisabeth“-Fans mit den angedeuteten Choreographien und den Originalkostümen sehr wohl. Der Wiedererkennungswert ist unbestreitbar. 27 Jahre nach der Uraufführung in Wien erleben die Zuschauer ein Konzert mit den Original-Kaiserpaar von 1992 in den Hauptrollen: Pia Douwes schlüpft einmal mehr in das enge Korsett der österreichischen Kaiserin, während Viktor Gernot als Franz Joseph I. erneut vergeblich um ihre Liebe und Unterstützung kämpft.</p>
<p>Doch auch Mark Seibert als Tod und Daniela Ziegler als Erzherzogin Sophie haben ihre Rollen bereits in früheren Bühnenfassungen gespielt. Komplettiert wird die Riege der bekannten Cast durch David Jakobs als Luigi Lucheni, Lukas Perman als Erzherzog Rudolf, Hans Neblung als Herzog Max und Patricia Nessy als Herzogin Ludovika / Frau Wolf. 16 weitere Darstellerinnen und Darsteller sorgen für ein rundes Gesamtbild.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2568 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/Eli_2019_2-310x400.jpg" alt="" width="310" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/Eli_2019_2-310x400.jpg 310w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/Eli_2019_2.jpg 654w" sizes="(max-width: 310px) 100vw, 310px" />Douwes transportiert die Naivität und Hoffnung der jungen Sisi routiniert, während Gernot dem glücklosen jungen Kaiser sehr viel Gefühl verleiht. Beide Darsteller haben das Spielalter ihrer Rollen natürlich lange hinter sich gelassen, was manches Mal zu unfreiwilliger Komik führt. Auch stimmlich war Douwes an diesem Abend hörbar angeschlagen, was die zahlreich anwesenden Fans wohlwollend überhörten. Als die beiden in vollem Ornat zum Auftakt des zweiten Akts in einer echten Pferdekutsche vorfahren, kennt die Begeisterung kein Halten!</p>
<p>Doch auch Mark Seibert setzt als Marionettenspieler gelungene Akzente. „Der letzte Tanz“ ist der erwartete Showstopper und bei „Die Schatten werden länger“ steckt er Perman spielend in die Tasche.</p>
<p>Daniela Ziegler zieht als Erzherzogin Sophie schauspielerisch alle Register, dafür muss man bei ihr deutliche Abstriche beim Gesang machen, was insbesondere beim Solo „Ist das nun mein Lohn?“ deutlich hörbar ins Gewicht fällt.</p>
<p>Ein Highlight ist sicherlich, dass Komponist Sylvester Levay den Taktstock von Michael Römer übernimmt, um „Ich gehör nur mir“ zu dirigieren. Diese Ehre wurde bisher nur sehr wenigen Zuschauern zuteil. Das ohnehin fulminant aufspielende Orchester wurde durch diesen besonderen Moment noch mehr in den Mittelpunkt dieses Musical-Konzerts gerückt.</p>
<p>Die Ensemble-Nummer („Caféhaus“, „Milch“, „Hass“) entwickeln auch mit reduzierten Choreographien und ohne Kulissen eine beeindruckende Intensität. Die handverlesenen Darstellerinnen und Darsteller überzeugen vollends.</p>
<p>David Jakobs gelingt es als Lucheni nicht ganz, das Publikum in seinen Bann zu ziehen. „Kitsch“ bleibt – nicht zuletzt auch wegen der schlechten Tontechnik – deutlich hinter den Erwartungen zurück. Auch während Luchenis weiterer Szenen wirkt Jakobs‘ Spiel häufig leicht aufgesetzt.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2569 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/Eli_2019_1-400x254.jpg" alt="" width="400" height="254" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/Eli_2019_1-400x254.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/Eli_2019_1-768x488.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/Eli_2019_1.jpg 800w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Lukas Perman gibt den verstoßenen Sohn, Rudolf, sehr gefühlvoll und spielt mit großem Einsatz. Während sein Flehen zur Mutter in akustischer Mangelhaftigkeit untergeht, ist sein Kampf mit dem Tod durchaus ansprechend, wenn er auch Mark Seibert nicht wirklich etwas entgegenzusetzen hat.</p>
<p>Pia Douwes hat im obligatorischen Bilderrahmen und mit den großen Roben (Yan Tax) die optisch beeindruckendsten Momente. Viktor Gernot rührt mit „Boote in der Nacht“ zu Tränen. Doch in dieser konzertanten Fassung ist eindeutig der Tod das bestimmende Element. Seibert ist charmant, gefährlich und – egal in welcher Ecke der Bühne er steht – immer präsent. Auch gesanglich trotz er den Unwägbarkeiten und überzeugt.</p>
<p>So schön die Idee auch sein mag, die Originalbesetzung der Uraufführung nach fast 30 Jahren auf der Bühne zu vereinen, so unglücklich sind die unzähligen Nahaufnahmen, die jede einzelne Falte in den Gesichtern des ganz und gar nicht mehr jungen Kaiserpaars hervorheben. Zudem ist es deutlich nachteilig, dass die Darsteller vorrangig von unten gefilmt werden: Dieser Winkel lässt niemanden gut aussehen.</p>
<p>Fans von Michael Kunzes und Sylvester Levays Welthit kommen bei diesen konzertanten Aufführungen sicherlich auf ihre Kosten. Auch die einmalige Kombination von einem großen Orchester auf der Bühne und einer Teilinszenierung mit Kostümen, einigen Kulissen und Choreographien ist sehenswert. Gil Mehmert hat hier an vielen Stellen gute Ideen umgesetzt. Doch verglichen mit der Bühnenshow – egal, ob Originalshow von 1992 oder aktuelle Tourfassung von 2015 – bleibt dieses Konzert am Ende mittelmäßig.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #000080;"><a style="color: #000080;" href="https://youtu.be/GX5dgYKSdhs"><strong>Promo-Video der Vereinigten Bühnen Wien</strong></a></span></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Ehrenhof Schloss Schönbrunn, Wien</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Premiere:</strong> 5. Juli 2019</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong><span class="ce-uploads-description">Pia Douwes, Viktor Gernot, Mark Seibert, David Jakobs, Lukas Perman, Daniela Ziegler, Hans Neblung, Patricia Nessy</span> </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> Gil Mehmert / Sylvester Levay</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> VBW / Showfactory / Herwig Prammer<br />
</span></div>
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		<title>Routiniertes Abspulen des Bekannten</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/routiniertes-abspulen-des-bekannten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Oct 2017 06:52:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[Anja Wendzel]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Tanz der Vampire]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>20 Jahre nach der Wiener Uraufführung im Jahr 1997 sind im deutschsprachigen Raum gleich zwei Inszenierungen des bissigen Vampirmusicals zu sehen: Die Tourproduktion macht im Herbst Halt in Hamburg, wohingegen die Wiener erneut in den Genuss von „Tanz der Vampire“ – diesmal im Ronacher Theater – kommen und das Jubiläum standesgemäß begehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2125 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio1_Szenenmotive-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio1_Szenenmotive-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio1_Szenenmotive-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio1_Szenenmotive-1024x682.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio1_Szenenmotive.jpg 1219w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Dass das in den letzten Jahren Jahren mehrfach „für immer“ verabschiedete und auferstandene Musicals in der Tourneefassung sehr schlank daherkommt, ist nicht neu. Auch im großen Hamburger Theater an der Elbe wirkt das Haus von Chagal wie eine Miniaturausgabe der Version aus der Neuen Flora (2003 – 2006), ganz zu schweigen von der Wendeltreppe. Doch Kostüme und Maske entschädigen für Vieles. Schließlich geht es ja bei einem Rockmusical weniger um das Drumherum, sondern vielmehr um Musik und Gesang.</p>
<p>Aday Rodriguez Toledo hetzt jedoch seine Musiker und Sänger durch die Show. Atemlos jagt eine Szene die nächste, das Publikum bekommt keine Chance, das Gesehene zu verarbeiten. Doch die Cast müht sich redlich, ihren Charakteren die besonderen Momente zu verleihen.</p>
<p>Yvonne Köstler, die die grantelnde Wirtin Rebecca gibt, spielt und singt mit viel Engagement und es gelingt ihr, der gehörnten Ehefrau und späteren Witwe viel Gefühl zu verleihen. Chagal, der jedem Rockzipfel nachjagt, wird von Michael Anzalone mit viel Engagement und schelmischem Charme gespielt.</p>
<p>Das Forscherduo Professor Abronsius und Alfred wird von Victor Petersen und Tom van der Ven zum Leben erweckt. Die beiden harmonieren sehr gut und können die ihnen eigene Schusseligkeit und Naivität sehr gut über die Rampe bringen. Gerade bei Professor Abronsius Soli „Natur“ und „Bücher“ fällt das hohe Tempo des Orchesters sehr auf, denn es fällt Petersen ganz offensichtlich nicht leicht, die vielen Worte in diesem zusätzlich angezogenen Tempo zu formulieren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2126 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio2_Szenenmotive-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio2_Szenenmotive-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio2_Szenenmotive-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio2_Szenenmotive-1024x682.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio2_Szenenmotive.jpg 1382w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Sarah, das Objekt der Begierde Alfreds – und des Vampirgrafen – wird von Anja Wendzel gespielt. Sie ist selbstbewusst, hat ihren eigenen Kopf und wickelt die Männer – ganz gleich ob Papa Chagal, Verehrer Alfred oder den mysteriösen Graf von Krolock &#8211; spielend um den Finger. Auch gesanglich weiß sie zu überzeugen. „Die roten Stiefel“ gehören einmal mehr zu den Highlights der Show. Dazu tragen aber auch die sehr akkurat getanzten Choreographien von Dennis Callahan bei. Für die Tour wurde augenscheinlich ein herausragendes Tanzensemble gecastet.</p>
<p>Mathias Edenborn und Kirill Zolygin komplettieren die Reihe der Protagonisten als düstere Vampirfamilie, Graf von Krolock und sein Sohn Herbert. Edenborn legt den Vampirgrafen sehr lyrisch an. So recht passen mag dies nicht. Außerdem wird man das Gefühl nicht los, dass die bekanntlich sehr anspruchsvolle Rolle des Obervampirs vielleicht doch eine Nummer zu groß für ihn war. So oft fehlt es an Gefühl, und so wirken Gesang &amp; Spiel oft abgespult. Zolygin hingegen trifft mit seiner Interpretation ins Schwarze. Er gibt den gelangweilten Sohn und gefährlichen Verführer gleichermaßen glaubhaft. Hier zahlt sich die lange Erfahrung mit der Rolle aus.</p>
<p>„Tanz der Vampire“ hat musikalisch nichts von seiner Energie verloren. Ein wenig mehr „Ruhe“, sofern dies bei einem Rockmusical das richtige Wort ist, würde der Tourfassung jedoch sehr gut tun. Dann hätten alle – auf und vor der Bühne – etwas mehr Zeit, dieses hervorragende Musical und seine spannenden Charaktere auch wirklich zu genießen.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater an der Elbe, Hamburg</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 15. Oktober 2017</span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Darsteller: </strong></span>Mathias Edenborn, Yvonne Köstler, Michael Anzalone, Victor Petersen, Tom van der Ven, Anja Wendzel, Kirill Zolygin</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Buch:</span></strong> Jim Steinman / Michael Kunze</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage Entertainment</span></div>
</div>
</div>
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		<title>Mozart! Das Musical &#8211; Live aus dem Raimund Theater</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/mozart-das-musical-live-aus-dem-raimund-theater/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jun 2016 10:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die neue Fassung von &#8222;Mozart!&#8220;, die im Sommer 2015 in Wien ihre Premiere feierte, konnte eingefleischte Fans weder inszenatorisch und von der Besetzung her wirklich überzeugen. Wer es nicht geschafft hat, sich die Show in Wien anzusehen, bevor sie nach China verlegt wurde, kann sich nun mit einer exzellenten DVD ein eigenes Bild von der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/mozart-das-musical-live-aus-dem-raimund-theater/">Mozart! Das Musical &#8211; Live aus dem Raimund Theater</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die neue Fassung von &#8222;Mozart!&#8220;, die im Sommer 2015 in Wien ihre Premiere feierte, konnte eingefleischte Fans weder inszenatorisch und von der Besetzung her wirklich <a href="http://www.musicals-online.com/?p=154"><span style="color: #333399;">überzeugen</span></a>. Wer es nicht geschafft hat, sich die Show in Wien anzusehen, bevor sie nach China verlegt wurde, kann sich nun mit einer exzellenten DVD ein eigenes Bild von der Neu-Inszenierung machen.</p>
<p>Technisch gibt es wie bei allem Live-Aufnahmen aus den Wiener Musicalhäusern &#8211; sei es Audio oder Video &#8211; nichts auszusetzen. Die Aufnahme ist gestochen scharf, ruckelt nicht und der Regisseur setzt im Bildschnitt die richtigen Akzente. Es handelt sich um eine Live-Aufnahme aus dem Theater und genau das ist es auch! Die Nahaufnahmen sind nicht zu nah, zu jeder Zeit bleibt man Zuschauer. Nicht so, wie bei <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=305">&#8222;Miss Saigon&#8220;</a></span>, wo die Intimität zwischen den handelnden Akteuren durch die eingesetzte Kameratechnik nahezu vollständig verloren geht.</p>
<p>Dieser Live-Mitschnitt hat zwei sehr große Vorteile. Zum einen erlebt man die einzelnen Szenen noch intensiver, da die Mimik der Darsteller sehr gut eingefangen wird. Sitzt man im Theater vor der Bühne gehen durch die Distanz viele mimische Details fast zwangsläufig verloren.</p>
<p>Außerdem kommen die von mir bei Theaterbesuch wenig geschätzten Hintergrundprojektionen durch die vielen Totalen sehr gut zur Geltung. Sie bilden schöne Räume und schaffen zusammen mit dem guten Lichtdesign in einigen Szenen ein eindrucksvoll stimmiges Gesamtbild.</p>
<p>Insofern ist diese DVD sehr sehenswert und wirklich jedem zu empfehlen, der es nicht nach Wien geschafft hat.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span> </strong>Bernie Boess</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Oedo Kuipers, Thomas Borchert, Mark Seibert, Ana Milva Gomes, Barbara Obermeier</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Buch:</span></strong> Sylvester Levay / Michael Kunze</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Verleih / Fotos: </span></strong>MG-Sound Studios Vienna</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><center><iframe loading="lazy" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/flVs6XKHYIY" consent-required="3783" consent-by="services" consent-id="3784" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/flVs6XKHYIY?autoplay=1"></iframe></center></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Eine verkrampfte Neu-Inszenierung ohne Charme</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/eine-verkrampfte-neu-inszenierung-ohne-charme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2015 18:56:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im September 2015 hob sich für „Mozart!“ 14 Jahre nach der Derniere der allerersten Produktion erneut der Vorhang in Wien. Diesmal war jedoch nicht mehr das Theater an der Wien die Heimstatt des erfolgreichen deutschen Musicalexports, sondern das Raimund Theater. Nach mehr als 20 Inszenierungen in Europa und Asien kam für diese Wiederaufnahme das Kreativteam ...</p>
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<p>Im September 2015 hob sich für „Mozart!“ 14 Jahre nach der Derniere der allerersten Produktion erneut der Vorhang in Wien. Diesmal war jedoch nicht mehr das Theater an der Wien die Heimstatt des erfolgreichen deutschen Musicalexports, sondern das Raimund Theater.</p>
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<p class="Body">Nach mehr als 20 Inszenierungen in Europa und Asien kam für diese Wiederaufnahme das Kreativteam von 1999 erneut zusammen und versprach eine außergewöhnliche neue Fassung: Harry Kupfer (Regie), Yan Tax (Kostüme), Dennis Callahan (Choreographie) und Hans Schavernoch (Bühnenbild) haben schon die Weltpremiere geschaffen. Auch Michael Kunze (Buch und Liedtexte) und Sylvester Levay (Musik) haben sich für die Neu-Inszenierung einige Neuerungen überlegt und zudem ein neues Liebesduett zwischen Mozart und seiner Constanze komponiert.</p>
<p class="Body">Wer also „Mozart!“ bereits zuvor in Wien, Hamburg oder Tecklenburg besucht hatte, sah dem neuen „Mozart!“ gespannt und voller Vorfreude entgegen.</p>
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<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Mozart_Wien_2015_files/shapeimage_5.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Schon während der, durch starke Nebengeräusche beeinträchtigten, Ouvertüre zeigt sich einer der wesentlichen Unterschiede: Die Bühne ist hell, im Hintergrund werden (unscharfe) Fotos und Gemälde eingeblendet. Dieses Setting bleibt während der gesamten Aufführung weitgehend unverändert. Es gibt nur sehr wenige Großkulissen (bspw. der Bischofsstab, vom dem später in der Show Leopold Mozart herabsteigt). Das Ensemble bringt seine Stühle mit auf die Bühne, platziert diese dem Szenenthema entsprechend oder tanzt mit ihnen. Die Sinnhaftigkeit dieser Stühlerückerei bleibt dem Zuschauer verborgen.</p>
<p class="Body">Yan Tax hat die Kostüme teilweise einer argen Modernisierung unterzogen: die Baronin von Waldstätten tritt in drei farblich identischen Abendkleidern auf, wie sie auch heutzutage auf dem Wiener Opernball getragen werden könnten. Ihre Eleganz und Erhabenheit beeinträchtigt dies jedoch nicht.</p>
<p class="Body">Mozart selbst ist komplett in weiß gewandet, was seine Verletzlichkeit unterstreicht; der rebellenhafte Charakter bleibt hier jedoch auf der Strecke. Dies liegt sicherlich auch daran, dass es die bekannte Rastaperücke nicht mehr gibt und der Hauptdarsteller mit seiner natürlichen Frisur auf der Bühne steht.</p>
<p class="Body">Apropos Perücken, hier wurden ebenfalls deutliche Abstriche gemacht: Die feine Wiener Gesellschaft und die ihr eigene Extravaganz lässt sich an der braven Haarpracht und den lediglich farblich unterschiedlichen VoKuHiLa-Kleidern nicht mehr ablesen.</p>
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<p class="Body">Colloredo, Leopold und Nannerl Mozart hingegen haben sich optisch gar nicht verändert. So wirken diese Figuren bei all den anderen Veränderungen fasst schon wie ein Ruhepol. Auch bei Familie Weber und Constanze hat sich kostümseitig nur wenig getan, außer dass diese durch die Kleidungsfetzen und den Einsatz von löchrigen Jeans jetzt eher an eine Prilblumen-Hippie-Kommune erinnert.</p>
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<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Mozart_Wien_2015_files/shapeimage_8.png" alt="" /></div>
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<div>Doch wenden wir uns dem Inhalt zu. Alle Szenen wurden neu gestaged, was beispielsweise bei „Ich bin Musik“ dazu führt, dass dem Song durch zahlreiche Unterbrechungen Intensität genommen wird.</div>
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<p class="Body">Interessant ist auch, dass Mozart sein Genie, den kleinen Amadé, direkt anspricht und ins Spiel einbezieht. Das passt so gar nicht zu dem ursprünglichen Bild, dass Amadé als sein genialer Schatten im Hintergrund und für andere unbemerkt agiert.</p>
<p class="Body">Erstaunlich und sehr bedauerlich ist, dass Constanze bei „Irgendwo wird immer getanzt“ eher an eine depressive, alleingelassene Ehefrau erinnert als an das Energiebündel, als das sie in früheren Inszenierungen ihrem Frust Ausdruck verliehen hat. Die Intensität dieses Songs verpufft gänzlich.</p>
<p class="Body">Dass sich Mozart bei seiner Auflehnung gegen den Fürsterzbischof hinter dem Piano stehen bleibt und sich dadurch unnötig klein macht gegenüber dem Fürsten, nimmt der Szene „Ich bleibe in Wien“ ihre Aussagekraft.</p>
<p class="Body">Zu den ewig fraglichen Szenen zählt auch weiterhin „In Salzburg ist Winter“. Auch die neuen Fassung gibt keinen Aufschluss über den weiteren Sinn der Szene, außer das Ensemble in Gänze Tanzen und singen zu lassen. In diesem Fall hopsen die Darsteller mit ihren Stühlen über die Bühne, was die Szenerie noch lächerlicher macht.</p>
<p class="Body">Doch es gibt auch nach wie vor die Szenen, die den inneren Kampf und die Auseinandersetzung Mozarts mit seiner Umwelt, insbesondere seinem Vater, zeigen: „Was für ein grausames Leben“ und „Wie wird man seinen Schatten los?“ gehören dazu. „Warum kannst Du mich nicht lieben?“ gehört zu den wenigen ganz pur inszenierten Momenten, in denen der singende Charakter im Mittelpunkt steht und der Zuschauer durch nichts abgelenkt wird.</p>
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<p class="Body">Musikalisch hat sich ebenfalls einiges getan: „Die Wunder sind vorüber“ hat eine neue Melodie bekommen, „Ich bin extraordinär“ wird dank E-Gitarre und Schlagzeug zu einer fulminanten Rocknummer. Cäcilia Weber setzt ihre Tochter Constanze mit „Du hast ihn an der Angel“ sehr unter Druck. Der Song ist genauso neu wie das Liebesduett „Wir zwei zusammen“, das die liebevolle Beziehung von Mozart und Constanze sehr trefflich beschreibt.</p>
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Mozart_Wien_2015_files/shapeimage_6.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Als eher schwierig stellt sich das neue Arrangement von „Papa ist tot“ heraus: Die Parts von Nannerl und Constanze sind teilweise so disharmonisch, dass man überhaupt nicht verstehen kann, was die Damen singen.</p>
<p class="Body">Denjenigen, die sich wünschten, in einem Musical über Mozart auch mehr von seinen Kompositionen zu hören, wird ebenfalls Genüge getan: Allein die „Zauberflöte“ wird in einem Medley mehr als eine Minute gespielt. Zahlreiche weitere Einspielungen („Titus“ etc.) wurden ebenfalls in das Stück eingeflochten.</p>
<p class="Body">Das finale, ebenfalls neue, Duett von Mozart und seinem neidvollen Erzfeind Colloredo „Der einfache Weg“ erinnert mehr an „Elisabeth“ und mag nicht so ganz zu „Mozart!“ passen.</p>
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<p class="Body">Beim Finale, Mozarts Tod, besingt das Ensemble „Das Wunder Mozart“ vor eingeblendeten Notenblättern und Programmheften von Opernhäusern. Hierzu zählen auch die Met und die Sydney Opera, die zu Mozarts Lebzeiten sicherlich nicht mit seinen Werken bespielt wurden. Am Ende bleiben als einzige Mozart und Amadé vor einer überdimensionalen Einblendung von Wolfgang Amadeus Mozarts Konterfei auf der Bühne.</p>
<p class="Body">Das Kreativteam hat an Eindrücken und Modernisierungen seiner neuen Fassung nicht gespart. Doch genau dies ist es, was diese Inszenierung so diskussionswürdig macht: Die ständig wechselnden Einblendungen im Hintergrund lenken zu sehr vom Bühnengeschehen ab und sind nur selten eine passende Ergänzung der eigentlichen Szenerie. Einige Kostüme wurden modernisiert, andere sind unverändert, wieder andere sind irgendetwas dazwischen. Auch hiermit sorgt man für mehr Verwirrung und nimmt dem Publikum die Chance, sich auf die eigentlichen Charaktere zu konzentrieren.</p>
<p>Doch auch an der Personenregie hat Harry Kupfer einiges verändert. Die Figuren sind deutlich weniger stark ausgeprägt als in früheren Inszenierungen und kaum einem gelingt es, seine Rolle so zu interpretieren, dass sie dem Zuschauer im Gedächtnis bleibt. Zu den Ausnahmen gehören Thomas Borchert (Leopold Mozart) und Barbara Obermeier (Nannerl). Gernot Romic (Wolfgang Mozart) und Ana Milva Gomes (Baronin von Waldstätten) holen alles aus ihren Charakteren heraus, was nach der Überarbeitung noch möglich ist.</p>
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<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Mozart_Wien_2015_files/shapeimage_2.png" alt="" width="398" height="245" /></div>
<p class="Body">Jon G. Goldsworthy hat als Graf Arco ein gutes Auftreten, er kuscht nach oben und tritt nach unten. Familie Weber, allen voran Cäcilia (Susanna Panzner) ist laut und überzeugt durch ihre Durchtriebenheit, doch bleibt sie alles in allem recht fad. Schade, dass gerade Cäcilias überkandideltes, extravagantes Verhalten nicht mehr erkennbar ist.</p>
<p class="Body">Barbara Obermeier macht als Nannerl eine glaubhafte Wandlung von der schüchternen, traurigen kleinen Schwester zur selbstbewussten jungen Frau durch. Ihr Bedauern über den Wegzug des Bruders („Der Prinz ist fort“) gehört zu den schönsten und zugleich traurigsten Stücken des Abends.</p>
<p class="Body">Emanuel Schikaneder, dem die Vereinigten Bühnen Wien in der kommenden Spielzeit ein eigenes Musical widmen, wird von Martin Pasching sehr gut gespielt. Es ist eine kleine, aber für das Geschehen nicht unwesentliche Rolle, was Pasching gut umzusetzen weiß.</p>
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<p class="Body">Als Wegbereiterin Mozarts, Baronin von Waldstätten, steht Ana Milva Gomes auf der Bühne des Raimund Theaters. Ihre warme Stimme passt gut zu der selbstbewussten Baronin und obgleich Gomes im Verhältnis sehr jung ist, gelingt es ihr, die über jeden Zweifel erhabene Dame der Wiener Gesellschaft glaubhaft darzustellen. Mark Seibert gibt den nicht weniger mächtigen Fürsterzbischof Colloredo. Er agiert durchaus rollendeckend, aber man vermisst die akzentuierten, selbstherrlichen Gesten, die Felix Martin in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="Mozart.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=1393">Hamburg</a></span> perfektioniert hat. Aus den gesungenen Schlagabtauschen mit Mozart (Romic) geht er keinesfalls immer als Sieger hervor.</p>
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Mozart_Wien_2015_files/shapeimage_3.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Ein weiterer starker Charakter, mit dem sich Wolfgang Mozart zeitlebens auseinandersetzte, war sein Vater. Thomas Borchert hat diese Rolle bereits bei der Uraufführung 1999 gespielt und kann aus dem Vollem schöpfen. Er ist streng, kann aber auch Gefühle zeigen. An seiner Interpretation gibt es nichts zu deuteln und man ist dankbar, dass dieser unbeugsame Charakter mit einem so erfahrenen Darsteller besetzt wurde.</p>
<p class="Body">Bleibt noch Franziska Schuster als Constanze Weber/Mozart/Nissen. Ihr gelingt es mit jugendlicher Leichtigkeit, Mozart den Kopf zu verdrehen und sie spielt die quirlige Rumtreiberin sehr gut.</p>
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<p class="Body">Angeführt wird das Ensemble von Gernot Romic, der als Zweitbesetzung von Wolfgang Mozart zu sehen ist. Dessen jungenhaften Charme und die Gleichgültigkeit gegenüber Machtpersonen kann er sehr glaubhaft über die Rampe bringen und auch wenn nicht alle Töne hundertprozentig sitzen und einige Passagen zu schnell für ihn scheinen, weiß er als Freigeist Wolfgang Mozart zu überzeugen.</p>
<p class="Body">Was lässt sich als Fazit für diese Neu-Inszenierung festhalten? Manchmal ist es einfach gut, etwas Funktionierendes nicht zu ändern. Durch die vielen Projektionen, die Szenenwechsel mittels Stuhlverschiebungen und die uneinheitliche Linie bei den Kostümen wird das Publikum stark vom eigentlichen Inhalt und der Hauptfigur abgelenkt. Auch die geänderten Arrangements und neue Texte, die sich nicht reimen, gepaart mit schwach ausgearbeiteten Charakteren lassen diese Inszenierung nicht überzeugend wirken.</p>
<p class="Body">Die neue Generation Musicalbesucher kennt nur diese Inszenierung, die in der kommenden Spielzeit auf Tour geschickt wird. Ob sich diesen Zuschauern der Hype vermittelt, der einst von diesem dunklen, charakterstarken Musical ausging? Ich wage dies zu bezweifeln.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_119">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span> </strong>Raimund Theater, Wien</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung:</span> </strong>12. Dezember 2015</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span> </strong>Gernot Romic, Ana Milva Gomes</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Bühne:</span> </strong>Harry Kuper / Hans Schavernoch</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos: </span></strong>VBW / Deen van Meer 2015</span></div>
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		<title>Manchmal ist es einfach gut, sich auf Altbewährtes zu verlassen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Feb 2015 14:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2015]]></category>
		<category><![CDATA[Angelika Wedekind]]></category>
		<category><![CDATA[Colosseum]]></category>
		<category><![CDATA[Elisabeth]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Kurosch Abbasi]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Seibert]]></category>
		<category><![CDATA[Maximilian Mann]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Kunze]]></category>
		<category><![CDATA[Roberta Valetini]]></category>
		<category><![CDATA[Sylvester Levay]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Hohler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Elisabeth und ihr Tête-à-tête mit dem Tod, der Mörder Lucheni, der ein sehr düsteres, egoistisches Bild der österreichischen Kitsch-Kaiserin zeichnet , Kaiser Franz-Josef und Kronprinz Rudolf, die vergeblich versuchen, Elisabeths Herz zu erreichen – das alles kennt die Musicalwelt schon seit 1992. Das Stück von Sylvester Levay und Michael Kunze hat Pia Douwes und Uwe ...</p>
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]]></description>
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<div id="body_content">
<p>Elisabeth und ihr Tête-à-tête mit dem Tod, der Mörder Lucheni, der ein sehr düsteres, egoistisches Bild der österreichischen Kitsch-Kaiserin zeichnet , Kaiser Franz-Josef und Kronprinz Rudolf, die vergeblich versuchen, Elisabeths Herz zu erreichen – das alles kennt die Musicalwelt schon seit 1992. Das Stück von Sylvester Levay und Michael Kunze hat Pia Douwes und Uwe Kröger unsterblich gemacht – doch nach mehr als 20 Jahren wird es wirklich Zeit für einen Generationswechsel auf der Bühne.</p>
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<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_251">
<div class="style_2">
<p class="Body">2015 / 2016 tourt Semmel Concerts bereits mit der dritten Tour des Drama-Musicals durch Europa und Asien. Beim Kreativteam verlässt man sich auf „Elisabeth“-erfahrene Experten: Levay kümmerte sich um die Orchestrierung, Harry Kupfer um die Inszenierung, Dennis Callahan mit Doris Marlis um die Choreographien sowie Hans Schavernoch und Yan Tax um Bühne und Kostüme.</p>
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<div class="text-content style_External_669_671">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die aktuelle Fassung unterscheidet sich in erster Linie dadurch von der Vorgängerversion, dass den bekannten Charaktere durch die Interpretationen der neuen Darstellerinnen und Darsteller neuer, frischer Wind eingehaucht wird.</p>
<p class="Body">Allen voran natürlich Roberta Valentini, die Elisabeth sehr streng und berechnend anlegt. Ihre Stärken liegen ganz klar in der Interpretation der erwachsenen Elisabeth und weniger bei der verspielten, trotzigen Prinzessin. Gesanglich wird sie der anspruchsvollen Titelrolle mehr als gerecht. In keiner Sekunde gibt es auch nur einen Funken Unsicherheit, in die großen Fußstapfen von Pia Douwes zu treten.</p>
<p class="Body">Mark Seibert gelingt es als Tod zu überzeugen. Er ist unnachgiebig und zeigt druckvoll, was er von Elisabeth und Rudolf erwartet. Die leisen Töne gehen dabei etwas unter. Die Liebe und Todessehnsucht, die den Tod mit Elisabeth und Rudolf verbinden, hätte von Robert Wann (Associate Director) gern noch etwas deutlicher herausgearbeitet werden können.</p>
<p class="Body">Neben Valentini bekam Kurosch Abbasi für seine Darbietung von Luigi Lucheni den meisten Applaus. Er hat sicherlich mit Abstand die dankbarste Rolle, da er viel mit dem Publikum interagieren darf und auch keine Gelegenheit dazu auslässt. Gesanglich wirkt er dennoch manchmal etwas kraftlos, was nicht so recht zu den bissigen Texten seiner Soli passen mag. Doch auch diesmal ist die Szene im „Kaffeehaus“ wieder eine der mitreißendsten Momente des Abends.</p>
<p class="Body">Die Nebenrollen – Kaiser Franz Josef I., Kronprinz Rudolf und Erzherzogin Sophie &#8211; sind mit Maximilian Mann, Angelika Wedekind und Thomas Hohler rollendeckend besetzt. Jedem von ihnen gelingt es, seinem Alter Ego eine unverwechselbare Handschrift zu geben: So gewinnt Mann das Publikum mit seinen gefühlvollen Duetten für sich, Wedekind gelingt der Wechsel von der gestrengen Kaiserin-Mutter zur gebrochenen Schwiegermutter beeindruckend, und Hohler überzeugt mit seinem Hin- und Hergerissensein zwischen Rebellion gegen den Vater und nicht erwiderter Liebe der Mutter.</p>
<p class="Body">Im Gedächtnis bleiben vor allem die Szenen im „Irrenhaus“, die viel beschworenen „Boote in der Nacht“ und die Szene „Hass“, die vielen Zuschauern einmal mehr eiskalte Schauer über den Rücken jagte.</p>
<p class="Body">Wenn man ein Musical mehrfach in verschiedenen Versionen gesehen hat und es die Show zudem auch komplett auf DVD gibt, sucht man förmlich nach dem Haar in der Suppe. Im Fall der aktuellen Tourproduktion wird man bei Orchestrierung und Choreographie fündig. Auffallend oft spielt das Orchester unter der Leitung von Paul Christ nicht akzentuiert. Auch einige Tanzszenen werden schlampig umgesetzt und dass obwohl Dennis Callahans Choreographien gerade für akkurate, zackige Bewegungsabläufe bekannt sind. Irritierend wirken auch die scheinbar ungebügelten, zerknitterten Ballkleider und die etwas billig wirkende Lederkluft vom Tod. Und wenn man hinter der durchaus beeindruckenden Videowand die Schatten der Bühnenarbeiter sieht oder das Ensemble, das sich für die nächste Szene aufstellt, mehr als deutlich zu erkennen ist, wundert man sich einmal mehr, warum auf solche vermeintlichen Kleinigkeiten nicht ausreichend Wert gelegt wird.</p>
<p class="Body">Doch die Generation Zuschauer, die sich „Elisabeth“ zum ersten Mal anschaut, wird diese kleinen Mängel nicht wahrnehmen, sondern diese gelungene Bühnenshow genießen – und das zurecht!</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Colosseum, Essen</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>27. Februar 2015</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Roberta Valetini, Kurosch Abbasi, Marc Seibert,Maximilian Mann, Angelika Wedekind, Thomas Hohler </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> <span class="Bold">Sylvester Levay / Robert Wann<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Juliane Bischof<br />
</span></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/manchmal-ist-es-einfach-gut-sich-auf-altbewaehrtes-zu-verlassen/">Manchmal ist es einfach gut, sich auf Altbewährtes zu verlassen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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		<title>Ein akustisch schwieriges Pop-Oratorium</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/ein-akustisch-schwieriges-pop-oratorium/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Sep 2014 11:51:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2014]]></category>
		<category><![CDATA[Die 10 Gebote]]></category>
		<category><![CDATA[Dieter Falk]]></category>
		<category><![CDATA[Doris Marlis]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Logemann]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jonathan Agar]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Kunze]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Falk]]></category>
		<category><![CDATA[Pop-Oratorium]]></category>
		<category><![CDATA[Sascha Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[St. Michaelis]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Poslovski]]></category>
		<category><![CDATA[Yosefine Buohler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt wohl kaum einen passenderen Ort als eine Kirche, um das von Dieter Falk und Michael Kunze 2010 neu arrangierte Poporatorium &#8222;Die 10 Gebote&#8220; aufzuführen. Die Hamburger Hauptkirche St. Michaelis, die ihre musikalische Kompatibilität jährlich zu Weihnachten eindrucksvoll unter Beweis stellt, ist optisch ein wundervoller Spielort: die mehr als 500 Chormitglieder finden auf den ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
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<div class="style_2">
<p class="Body">Es gibt wohl kaum einen passenderen Ort als eine Kirche, um das von Dieter Falk und Michael Kunze 2010 neu arrangierte Poporatorium &#8222;Die 10 Gebote&#8220; aufzuführen. Die Hamburger Hauptkirche St. Michaelis, die ihre musikalische Kompatibilität jährlich zu Weihnachten eindrucksvoll unter Beweis stellt, ist optisch ein wundervoller Spielort: die mehr als 500 Chormitglieder finden auf den beiden großen Balkonen Platz, das Publikum verteilt sich auf der restlichen Empore und im nahezu ausverkauften Kirchenschiff.</p>
<p class="Body">Das stimmungsvolle Lichtdesign hüllt den Altarbereich in Goldtöne. Die andächtige Stimmung überträgt sich sofort auf das Publikum &#8211; in Kirchen benimmt man sich eben (auch heutzutage). Anstatt von Notenbüchern tragen die beiden Erzähler (Yosefine Buohler und Paul Falk) überdimensionale Bibeln mit sich herum. Sie sind modern gekleidet und begegnen den Zuschauern so auf Augenhöhe. Die übrigen Darsteller tragen rollenkonforme Kostüme &#8211; am aufwendigsten ist dabei das farbenfroh schillernde Pharaokostüm.</p>
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<div class="Normal">
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<div class="style_2">
<p class="Body">Dass eine Kirche für jeden Tontechniker eine Herausforderung darstellt, merkt man auch am 13. September 2014 nur allzu deutlich. Schon bei den ersten gemeinsamen Songs sind die Solisten kaum zu hören und kommen gegen den Chor nicht an. Auch das mehr rockig als poppig aufspielende Orchester übertönt die Solisten nahezu gänzlich. Man stellt sich unweigerlich die Frage, ob es sich nicht vielleicht doch um ein Rockoratorium handelt, denn die Botschaft der Sängerinnen und Sänger gehen leider unter und der Konzertcharakter überwiegt.</p>
<p class="Body">Einzig Stefan Poslovski schafft es, sich als Pharao durchzusetzen. Bei &#8222;It&#8217;s hard to be a God&#8220; kommt man in den Genuss der durchaus pfiffigen Texte von Michael Kunze. Einen ähnlich guten Eindruck hinterlässt Jonathan Agar als Naroch. Beide sind in ihren Uptempo-Songs gut zu verstehen. Warum Sascha Krebs (Moses) und Frank Logemann  (Aaron) von der Technik vernachlässigt wurden, verwundert doch arg. Denn die beiden sind nun wahrlich nicht für ihre dünnen Stimmchen bekannt. Vor allem Logemann hat unter der Tontechnik zu leiden, da während seines großen Solos sein Mikrofon komplett ausfällt und die Tontechniker es nicht schaffen, das Problem in den Griff zu bekommen.</p>
<p class="Body">Was dem Publikum den Genuss dieses Oratoriums verdirbt, ist einzig die miserable Tontechnik: kratzende Mikros, zu spät geöffnete Ports, Echo, zusätzlicher Hall und ein mumpfiges Schlagzeug sind nur die Spitze des Eisbergs.</p>
<p class="Body">Schöne inszenatorische Ideen von Regisseurin Doris Marlis, wie beispielsweise Moses, der von der Kanzel die 10 Gebote verkündet, die zudem von den Erzählern in zeitgenössische Sprache &#8222;übersetzt&#8220; werden, geraten hier leider ins Hintertreffen.</p>
<p class="Body">Dass es nicht so einfach ist, ein Publikum zum Mitklatschen zu animieren, zumal wenn ein Titel musikalische Rhythmusbrüche hat, müssen alle Darsteller leidvoll erfahren. Dabei hilft es dann auch nicht, dass auch und gerade die Chormitglieder, an denen sich vermutlich viele Zuschauer orientieren, keinen einheitlichen Klatschrhythmus haben. Das Ganze mündet in furchtbar chaotischem Klatschen zum Finale &#8222;Liebe ist das Gebot&#8220;. Vielfach sind zudem die Applauspausen nicht klar und es tritt eine beklemmende Stille ein.</p>
<p class="Body">Das Fazit kann an diesem Tag leider nur lauten: Idee sehr gut, Umsetzung mangelhaft. Das Orchester unter der Leitung von Doris Vetter grooved über weite Teile des Konzerts, die Darsteller bemühen sich redlich, die riesige Kirche akustisch zu füllen, was aus den genannten Gründen misslingt.</p>
<p class="Body">Wirklich überzeugen kann am Ende nur Stefan Poslovski als exaltierter Pharao, was man auch am aufbrandenden Schlussapplaus erkennt.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></p>
<p class="paragraph_style"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> St. Michaelis, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">13</span>. September 2014</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Sascha Krebs, Stefan Poslovski, Jonathan Agar, Frank Logemann, Yosefine Buohler, Paul Falk</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Doris Marlis / Dieter Falk, Michael Kunze<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Krafft Angerer<br />
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