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	<title>Maricel-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Maricel-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Professionelle Behandlung von musikalischen Entzugserscheinungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2020 09:07:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2020]]></category>
		<category><![CDATA[Live-Streams / Live on tape Streams]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Mitte März blieben die Lichter in den Stage Entertainment Theatern dunkel. Künstlerinnen und Künstler aller Gewerke müssen auf die Bretter, die für sie nicht nur die Welt, sondern auch den Lebensunterhalt bedeuten, verzichten. Zuschauer versuchen, die fehlenden Theaterbesuche mit zahlreichen Streams von Musicals oder Konzerten zu kompensieren, doch kein noch so großer Fernseher kann ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Mitte März blieben die Lichter in den Stage Entertainment Theatern dunkel. Künstlerinnen und Künstler aller Gewerke müssen auf die Bretter, die für sie nicht nur die Welt, sondern auch den Lebensunterhalt bedeuten, verzichten. Zuschauer versuchen, die fehlenden Theaterbesuche mit zahlreichen Streams von Musicals oder Konzerten zu kompensieren, doch kein noch so großer Fernseher kann das Live-Erlebnis ersetzen!</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2962 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/musicalstars_1378-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/musicalstars_1378-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/musicalstars_1378-1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/musicalstars_1378-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/musicalstars_1378-1536x1024.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/musicalstars_1378-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Wie alle anderen Theater auch, muss die Stage Entertainment seit Monaten auf Einnahmen in Millionenhöhe verzichten. Doch der Musicalkonzern hat sich etwas überlegt, um in diesen Pandemie-geplagten Zeiten wenigstens ein bisschen Live-Musical-Feeling zu erzeugen. Mit der Premiere ihres Konzert-Formats „MUSICALSTARS UNPLUGGED“, einem Live-Konzert, welches dem Publikum per (kostenpflichtigem) Stream zur Verfügung gestellt wurde, soll allen die Wartezeit verkürzt werden, bis der Theaterbetrieb endlich wieder aufgenommen werden darf.</p>
<p>Gino Emnes, Maricel, Kristina Love, Pasquale Aleardi, Mathias Edenborn, John Vooijs und Sabrina Weckerlin liefern gemeinsam mit der siebenköpfigen Live-Band ein buntes Potpourri an Musical-Songs – natürlich zumeist aus Stage Entertainment Shows – ab, das insbesondere aufgrund außergewöhnlicher Interpretationen einige Highlights bietet.</p>
<p>Pasquale Aleardi („Panamour“) führt als Moderator durch den Abend. Jeder Darsteller muss sich allein oder paarweise musikalischen Challenges stellen. Die Künstler sinnieren über die gemeinsame Vergangenheit, die Herausforderungen von Corona-Beschränkungen und was sie an den Challenge-Songs besonders mögen.</p>
<p>So kommt es, dass Sabrina Weckerlin eine Gänsehaut-Fassung des „Ewigen Kreis“ aus „Der König der Löwen“ zum Besten gibt. Ihre Stimmfarbe und greifbaren Emotionen verleihen dem Song eine ganz neue Tiefe. Als Duettpartner steht ihr Gino Emnes zur Seite, der das Stück natürlich aus dem Effeff kennt. Emnes darf dann mit „Waiving through a window“ aus dem Broadway und West End Hitmusical „Dear Evan Hansen“ seinerseits zeigen, was er technisch und stimmlich draufhat.</p>
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<p>Auch die nächste Gruppe – Mathias Edenborn und Kristina Love mit Gino Emnes – liefert ungewöhnliche Versionen bekannter Songs: Edenborns „Music of the Night“ wirkt durch die alleinige Begleitung mit einer Akustikgitarre ganz pur und verletzlich, während Love mit Emnes das perfekte Duo formt, wenn sie „A whole New World“ aus „Aladdin“ singen. Die beiden warmen Soulstimmen harmonieren wundervoll.</p>
<p>Sabrina Weckerlin und Mathias Edenborn lassen in der Folge noch einmal ihre gemeinsame Zeit bei „Wicked“ aufleben und zeigen mit „Solang ich Dich hab“, dass sie nicht zufällig als Elphaba und Fiyero besetzt wurden, auch wenn Edenborn ganz klar macht, dass er – trotz seines jugendlich-frischen Klangs – sicherlich kein College Prince mehr ist und somit für die neue Fassung von „Wicked“ in Hamburg nicht zur Verfügung steht.</p>
<p>Anton Zetterholm kann zwar aufgrund der Corona-bedingten Reisebeschränkungen nicht mit seinen Kollegen auf der Bühne stehen, wird aber mit einigen Grußbotschaften in das Konzert integriert, u. a. ein sehr gefühlvolles „Dir gehört mein Herz“ mit seiner sichtlich schwangeren Frau Harriet Jones.</p>
<p>Lustige Einsätze steuern Pasquale Aleardi und John Voijs mit Einlagen aus „Ich war noch niemals in New York“ bei: Aleardi singt „Griechischer Wein“ auf griechisch, während Voijs ihn an der Gitarre begleitet und simultan übersetzt. Das Voijs mehr bieten kann als den Gassenhauer „Ehrenwertes Haus“ wird mehr als deutlich, aber die Stimmung passt perfekt.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2961 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/musicalstars_1853-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/musicalstars_1853-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/musicalstars_1853-1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/musicalstars_1853-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/musicalstars_1853-1536x1024.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/musicalstars_1853-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Die Runde wird komplettiert von Maricel, die neben ihrem Showstopper „Rodeo Drive“ aus „Pretty Woman“ noch eine ziemlich gewöhnungsbedürftige Version der „Totalen Finsternis“ zum Besten gibt: Maricel ist eindeutig zu rockig und Edenborn im Verhältnis zu brav. So verpufft die Intensität dieses Songs.</p>
<p>Ein Highlight dieses Konzerts ist sicherlich einmal mehr Sabrina Weckerlin, die Lady Gagas „Always remember us this way“ ( „A star is born“) sehr zu ihrer eigenen Überraschung auf Wunsch von Maricel singt. Gute Emotionen, berührende Mimik und eine beeindruckende stimmliche Wandlungsfähigskeit machen diesen Moment sehr besonders.</p>
<p>Gemeinsam performen die Darsteller dann noch eine mehrsprachige Version von „Du hast einen Freund“, die nur noch Kristina Loves „Nutbush City Limits“ und dem finalen „Simply the Best“ aus „Tina Turner – Das Musical“ getoppt wird.</p>
<p>Dieses singende Get-Together ist eine schöne Idee – insbesondere, wenn es wirklich nur den Auftakt zu einer Reihe von Konzerten bieten sollte. Der Preis von fast 15 Euro (für 30 Tage unbegrenztes Streamen) ist für die Qualität, die die Stage Entertainment hiermit abliefert, absolut gerechtfertigt. Die Darsteller hatten sichtlich Spaß während der Aufzeichnung und die Band sorgt für die richtige Energie.</p>
<p>Ja, auch dieser Stream ersetzt kein Live-Konzert, kommt aber ziemlich nah dran. Es bleibt zu hoffen, dass sich Theater und Politik im Laufe der Wintermonate tragfähige Konzepte überlegen, um die Häuser endlich wieder mit Leben zu füllen.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span><br />
<span style="color: #000080;"><em>erschienen in <a style="color: #000080;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></em></span></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Operettenhaus Hamburg via Stream</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">29</span><span class="Bold">. Mai 2020</span></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller: </span></strong>Gino Emnes, Maricel, Kristina Love, Pasquale Aleardi, Mathias Edenborn, John Vooijs, Sabrina Weckerlin </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> <span class="Bold">Dr. Britta Heiligenthal<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage Entertainment/Morris Mac Matzen</span></p>
</div>
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		<title>Das Bryan Adams Musical kann mit dem Film nicht mithalten</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/das-bryan-adams-musical-kann-mit-dem-film-nicht-mithalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Oct 2019 12:15:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2019]]></category>
		<category><![CDATA[Bryan Adams]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Logemann]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Maricel]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Seibert]]></category>
		<category><![CDATA[Nigel Casey]]></category>
		<category><![CDATA[Patricia Meeden]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Kribbe]]></category>
		<category><![CDATA[Pretty Woman]]></category>
		<category><![CDATA[Theater an der Elbe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Pretty Woman“ – das sind Gegensätze, die sich anziehen, hartes Business, in der Gefühle keinen Platz haben, und andererseits eine ungeahnte Verbundenheit, Vertrauen und Romantik pur. Der Film von 1990 hat Julia Roberts über Nacht zum Weltstar gemacht, während Richard Gere die Figur des knallharten und überaus charmanten Geschäftsmanns, der plötzlich Zugang zu seinen Gefühlen ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Pretty Woman“ – das sind Gegensätze, die sich anziehen, hartes Business, in der Gefühle keinen Platz haben, und andererseits eine ungeahnte Verbundenheit, Vertrauen und Romantik pur. Der Film von 1990 hat Julia Roberts über Nacht zum Weltstar gemacht, während Richard Gere die Figur des knallharten und überaus charmanten Geschäftsmanns, der plötzlich Zugang zu seinen Gefühlen findet/zulässt, perfektionierte.</p>
<p>„Pretty Woman“ – das sind auch Roxettes „It must have been love”, Princes “Kiss” in der Badewanne und Roy Orbisons Titelsong.</p>
<p>All dies sucht man auf der Musicalbühne im Hamburger Theater am Hafen vergeblich.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2834 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/01/JPG_72_dpi_RGB-PW_HH_Prio2_Vivian_HighHeels_cMorris-Mac-Matzen-267x400.jpg" alt="" width="267" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/01/JPG_72_dpi_RGB-PW_HH_Prio2_Vivian_HighHeels_cMorris-Mac-Matzen-267x400.jpg 267w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/01/JPG_72_dpi_RGB-PW_HH_Prio2_Vivian_HighHeels_cMorris-Mac-Matzen.jpg 667w" sizes="auto, (max-width: 267px) 100vw, 267px" />Dabei startet es so schön, hat die Stage Entertainment doch Daniela Hoffmann, Julia Roberts deutsche Synchronstimme, für die Ansage im Theater (Handys aus, keine Fotos etc.) engagiert…</p>
<p>Bryan Adams and Jim Vallances Songs werden von einer kleinen Live-Band intoniert. Nur in 2-3 Szenen klingt der Rock an, der Adams weltberühmt gemacht hat. Ansonsten kommen die meisten Songs eher uninspiriert daher.<br />
„Welcome to Hollywood“ soll Energie und Freude transportieren, aber so richtig kommt beides nicht im Zuschauerraum an. Man spürt die Idee hinter dem Song, aber irgendwie können Gesang und Performance diese nicht zum Leben erwecken.</p>
<p>Vivian (das Kostüm entspricht 1:1 dem aus dem Film) und Edward werden direkt zu Beginn in ihren Lebenswelten mit ihren so unterschiedlichen Problemen vorgestellt. Vivian bekommt von ihrer Mitbewohnerin Kit auch direkt eine wesentliche Lebensweisheit mitgeteilt: „Vivian, Du kannst nicht immer alle glücklich machen, Du bist kein Tequila!“</p>
<p>Vivians Aktionsradius ist sehr farbenfroh, aber mehr als diese spartanischen Gerüste mit Leuchtreklame bekommt der Zuschauer nicht zu sehen. Die Kulissen (David Rockwell) sind insgesamt sehr sparsam und eher praktikabel als beeindruckend. Einem Vergleich mit anderen, opulenter ausgestatteten Broadway-Shows kann „Pretty Woman“ an dieser Stelle nicht standhalten.</p>
<p>Kein Wunder, dass Vivian dort nicht bleiben möchte: „Alles, nur nicht hier“ verdeutlicht dem Publikum, dass sie niemals auf dem Strip enden wollte und ihre Zukunft ganz klar woanders sieht. Bloß wo, das weiß Vivian noch nicht.</p>
<p>Die hemdsärmelige, bodenständige Kit de Luca wird von Maricel rollendeckend gespielt. Ihre überbordende Energie ist ansteckend und sie darf mit ihrer Rockröhre die schmissigsten Songs zum Besten geben.</p>
<p>Patricia Meeden hingegen kann zu Anfang gesanglich nicht überzeugen. Ihre samtige Stimme klingt leicht nasal und der ihr eigene Soul will nicht so recht zu den Songs passen. Letzteres gilt auch für Mark Seibert: „Sie hat etwas Besonderes“ scheint doch sehr schwer zu singen.</p>
<p>Doch die Harmonie zwischen den beiden Hauptdarstellern stimmt, auch wenn es für die Handlung eher schwierig ist, dass beide altersmäßig dicht beieinander liegen und sie keine 18 Jahre trennen so wie Richard Gere und Julia Roberts.</p>
<p>Meeden ist fast Mitte Dreißig und somit 10 Jahre älter als Roberts damals im Film. Dadurch verändern sich beide Charaktere nicht unwesentlich. Vivian hat deutlich mehr Lebenserfahrung. Ihr fehlt die jugendliche Frechheit und Naivität. Die Verwandlung zur selbstbewussten Dame der Gesellschaft geht zu schnell und glatt. Vivian eckt hierbei zudem wesentlich weniger an.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2833 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/01/JPG_72_dpi_RGB-PW_HH_Prio2_Edward-Vivian_Finale_cMorris-Mac-Matzen-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/01/JPG_72_dpi_RGB-PW_HH_Prio2_Edward-Vivian_Finale_cMorris-Mac-Matzen-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/01/JPG_72_dpi_RGB-PW_HH_Prio2_Edward-Vivian_Finale_cMorris-Mac-Matzen-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/01/JPG_72_dpi_RGB-PW_HH_Prio2_Edward-Vivian_Finale_cMorris-Mac-Matzen.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Edwards Charakter wird dahingehend abgewandelt, dass er Vivian nicht nur sofort verfällt, sondern dass er – im Gegensatz zum Film – auch direkt feststellt, dass ihm im Leben etwas fehlt und er die Frau an seiner Seite vermisst. In der sehr schönen Ballade „Freiheit“ wird dies nur allzu deutlich. Die Einleitung mit Akustik-Gitarre und Cello hätte man gern im kompletten Song beibehalten können, um dessen Gefühl noch besser zu unterstreichen. Drums und E-Gitarre ab der zweiten Strophe gelingt dies nicht so gut.</p>
<p>Natürlich erwartet niemand, dass eine Bühnenadaption 1:1 dem entspricht, was die Zuschauer von der Leinwand kennen. Doch die Charaktere der Hauptfiguren so signifikant zu verändern, kann verstörend wirken. J. F. Lawton (Buch) und Jerry Mitchell (Regie) haben sich sicherlich etwas dabei gedacht.</p>
<p>Die Szenen mit dem Hotelmanager im Beverly Wilshire Hotel sind sehr gelungen. Paul Kribbe als Hotelmanager spielt mit großer Freude. Gesanglich ist er nicht der Stärkste, aber dies macht er durch seinen Charme und Witz wieder wett.</p>
<p>Die meisten Lacher bekommt Bellboy Giulio (Johnny Galeandro), ob nun durch seine Mimik, seine humorvollen Fahrstuhlfahrten oder sein übereifriges Gehorsam. Er sorgt überall – auf und vor der Bühne &#8211; für gute Laune.</p>
<p>Dass Vivian anstatt der Regeln eines offiziellen Dinners Tango-Tanzen lernt und somit die viel zitierten „schlüpfrigen kleinen Scheißerchen“ entfallen, passt einmal mehr zum fortgeschrittenen Bühnenalter: Mit Mitte 30 glaubt einem niemand mehr, dass man nicht weiß, wie man sich in einem vornehmen Restaurant zu benehmen hat, während Tango-Tanzen doch etwas „exotischer“ ist.</p>
<p>Die Kleider (Gregg Barnes) und Perücken (Josh Marquette) – insbesondere von Vivian – sehen wenig hochwertig aus. Sowohl die Sängerin am Piano als in der Folge auch Vivian sind in einfache Stoffbahnen gewandet, die so gar nichts mit der Schneiderkunst zu tun haben, wie man sie aus „Wicked“ oder „Paramour“ kennt. Auch hier kann man sich des Anscheins nicht erwehren, dass „Pretty Woman“ eine im Verhältnis sehr günstige Ensuite-Produktion ist, die sich prima als Tourproduktion eignet.</p>
<p>Dies gilt auch für die Kleider, die Vivian auf dem Rodeo Drive kauft: Die Hüte sind zu dezent und klein und die Kleider lange nicht so geschmackvoll wie man sie sich von einer millionenschweren Musicalproduktion gewünscht hätte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2835 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/01/JPG_72_dpi_RGB-PW_HH_Prio2_Vivian_red_cMorris-Mac-Matzen-267x400.jpg" alt="" width="267" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/01/JPG_72_dpi_RGB-PW_HH_Prio2_Vivian_red_cMorris-Mac-Matzen-267x400.jpg 267w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/01/JPG_72_dpi_RGB-PW_HH_Prio2_Vivian_red_cMorris-Mac-Matzen.jpg 667w" sizes="auto, (max-width: 267px) 100vw, 267px" />Zum Schluss des ersten Akts erklingen dann endlich ein paar vage Takte von Roy Orbisons Titelsong. Man spürt förmlich wie das Publikum dem entgegenfiebert. Dies wird mit dem zweiten Akt noch deutlicher, wo das Publikum direkt mit der „Pretty Woman“ Melodie begrüßt wird, die sich dann aber schrittweise in die wenig mitreißende Klangwelt von Bryan Adams und Jim Vallance verwandelt.</p>
<p>Vivian und Edward gehen zum Poloturnier und die Zuschauer sehen sich der Ascot-Szene aus „My Fair Lady“ gegenüber. Sowohl optisch (die High Society in schicken weißen Kleidern und Anzügen, allesamt mit Champagnergläsern in der Hand) als auch tonal erinnert „Das ist unsere Welt“ an diesen Klassiker.</p>
<p>Im folgenden Aufeinandertreffen von Kit und Vivian legt Kit eine Lebensbeichte ab und gibt Vivian einmal mehr den Rat, ihren Traum niemals aufzugeben. „Sie mich nur an“ ist berührend und zeigt die so gut versteckte weiche Seite der sonst so robusten Kit de Luca.</p>
<p>Es folgt die weltberühmte Szene mit der Halskette, die beim Zuklappen fast aus dem Schmuckkästchen fällt. Der Hotelmanager agiert als Dirigent und das Publikum kommt in den Genuss von zwei exzellenten Szenen aus La Traviata. Die beiden Sänger Rachel Bahler und Marco Trespioli sorgen für Gänsehaut und lenken ob ihres Könnens vollständig vom Geschehen in der mittig auf der Bühne platzierten Loge mit Vivian und Edward ab.</p>
<p>„Du und ich“ ist ein sehr schönes Stück von Edward, in dem er sich seiner Liebe zu Vivian Gewahr wird. Warum Tänzer um das Bett tanzen, auf dem das Paar von der Bühne gefahren werden, erschließt sich nicht.</p>
<p>Doch Edward ist nach dieser Nacht komplett verändert: Er rezitiert Shakespeare, hat keine Schuhe an und verpasst Geschäftstreffen.</p>
<p>Auch Vivian ist wie verwandelt: Sie hat plötzlich lange glatte Haare und schwört zu „Kein Weg zurück“ (guter Beat), dass sie niemals wieder zurück in die Gosse möchte.</p>
<p>Die Art wie Edward seinem einstigen Feind Morse die Zusammenarbeit zum Bau von Kreuzfahrtschiffen anbietet, ist sehr lustig. Edward und Morse (Frank Logemann) kommen beide sehr sympathisch über die Rampe.</p>
<p>Parallel muss sich Vivian der geschmacklosen Avancen von Edwards Anwalt Phil (Nigel Casey) erwehren, der ihr derart zusetzt, dass sie wegläuft. Doch auch hier greift der Hotelmanager ins Geschehen ein und gibt Edward den Tipp, wo er Vivian finden kann. Wer jetzt erwartet, dass Edward im weißen Rolls Royce vorfährt, wird enttäuscht. Stattdessen nimmt er auf der Rückenlehne der Bank unterhalb von Vivians Wohnung Platz und „reitet“ auf dem dort abgebildeten weißen Pferd, bis sie ihn zur erneut erklingenden Arie aus ‚La Traviata‘ erhört. Natürlich kann Vivian bei diesem Anblick nicht widerstehen (während sich das Publikum vor Lachen krümmt)…<br />
„Gewinner für immer! Du und ich – wenn wir es nicht schaffen, wer dann?“ so lautet eine Zeile aus dem finalen Song, die wohl belegen soll, dass Vivian und Edward das perfekte Paar sind.</p>
<p>Bei der Besetzung darf man einiges hinterfragen, finden sich doch zahlreiche Darsteller im Ensemble, deren Deutschkenntnisse noch ausbaufähig sind.<br />
Die Hauptrollen sind gut besetzt und harmonieren. Schauspielerisch überzeugen Meeden und Seibert, wenn man die Abwandlung ihrer Charaktere zugrunde legt. Gesanglich können beide mehr und kämpfen oft mit ihren Songs, was sehr schade ist.</p>
<p>Maricel füllt ihre sehr Rolle mit viel Lebensfreude und kann mit Bryan Adams‘ Kompositionen auch gesanglich am besten umgehen.</p>
<p>Die wichtigste Nebenrolle hat jedoch Paul Kribbe, der als ‚Happy Man‘, moralische Instanz und Hotelmanager die Fäden in der Hand hält. Sein Spiel sprüht vor Witz und Engagement.</p>
<p>Insgesamt kann „Pretty Woman“ als Musical jedoch nicht überzeugen. Wenn man sich anschaut, dass die Ticketpreise auf demselben Niveau liegen wie bei „König der Löwen“, „Paramour“ oder „Tanz der Vampire“ fragt man sich zwangsläufig, ob das Preis-Leistungs-Verhältnis hier stimmt.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span><br />
<span style="color: #000080;"><em>gekürzt erschienen in <a style="color: #000080;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></em></span></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater an der Elbe, Hamburg</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 2. Oktober 2019</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong><span class="ce-uploads-description">Patricia Meeden, Mark Seibert, Maricel, Paul Kribbe, Nigel Casey, Frank Logemann</span> </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> Jerry Mitchell / Bryan Adams</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage Entertainment / Morris Mac Matzen<br />
</span></div>
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		<title>Ein konzertantes Try-Out mit Potential</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/ein-konzertantes-try-out-mit-potential/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Jun 2019 13:51:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2019]]></category>
		<category><![CDATA[Jeanne d'Arc]]></category>
		<category><![CDATA[Lüneburg]]></category>
		<category><![CDATA[Maricel]]></category>
		<category><![CDATA[Theater Lüneburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Maricel arbeitet schon lange an ihrem Herzensprojekt „Jeanne d’Arc“. Nach einer ersten Aufführung vor vielen Jahren war es lange Zeit still um sie geworden, doch im Juni hat sie ihre musikalische Fassung der „Jungfrau von Orléans“ im Theater Lüneburg mit einem großen Symphonieorchester und dem 24-köpfigen Theaterchor auf die Bühne gebracht. Unterstützt wurde sie von ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Maricel arbeitet schon lange an ihrem Herzensprojekt „Jeanne d’Arc“. Nach einer ersten Aufführung vor vielen Jahren war es lange Zeit still um sie geworden, doch im Juni hat sie ihre musikalische Fassung der „Jungfrau von Orléans“ im Theater Lüneburg mit einem großen Symphonieorchester und dem 24-köpfigen Theaterchor auf die Bühne gebracht.</p>
<p>Unterstützt wurde sie von John Vooijs als in Johanna verliebter Hauptmann Jean Metz und Ulrich Kratz als gegnerischer Herzog Bedford. Theater-Dramaturg Friedrich von Mansberg gab den Erzähler und versuchte die Songs thematisch in eine sinnvolle Abfolge zu kleiden. Maricel selbst sang die Titelrolle.</p>
<p>Thomas Dorsch hat „Jeanne d’Arc“ sehr voluminös arrangiert. Die Symphoniker haben in der Tat alle Hände voll zu tun, doch sie spielen mit großer Energie und Leidenschaft. Es wird deutlich, dass hier lange an den einzelnen Songs gefeilt wurde, um sie zur Perfektion zu bringen.</p>
<p>Nach einer etwas zu langen Ouvertüre, welche die musikalische Vielseitigkeit des Stücks unterstreicht, und einem ersten Chorgesang beginnt von Mansberg die Handlung zu verorten. Teilweise ist es etwas schwierig ihm zu folgen, da er Johanna auch direkt anspricht, um nicht zu sagen angreift und mit Vorwürfen überschüttet, die in dem jungen Mädchen arge Gewissensbisse hervorrufen.</p>
<p>Mit viel Nachdruck geben Maricel und Kratz ihre ersten Soli zum Besten. Das Publikum spürt, dass hier in kurzer Zeit mit sehr viel Engagement ans Werk gegangen wurde. Kratz legt eine überzeugende Intensität an den Tag und Maricel gelingt der Spagat vom verletzten und verwirrten jungen Mädchen zur kämpferischen Ikone sehr gut.</p>
<p>Wer möchte findet an diesem Abend musikalische Anleihen bei Frank Wildhorn („Wo bleibt unser Wunder“) oder Alan Menken („Lachen is gesund“), eine wirklich einheitliche Kompositionshandschrift kann man kaum erkennen. Da hilft auch der reichliche Einsatz von Flöten und Cembalo als Vertreter mittelalterlicher Melodien wenig. Doch es gibt mitreißende Stücke wie „Lebe das Leben wie ein Regisseur“, in dem der manipulative Charakter einiger Zeitgenossen Johannas sehr plakativ dargestellt wird. Auch das sich dramaturgisch aufbauende Finale des 1. Akts („Orléans“) sprüht vor Intensität und Motivation.</p>
<p>Die einmal mehr nicht gänzlich überzeugende Tontechnik im Theater Lüneburg sorgt mehrfach dafür, dass man das Gesungene nicht versteht oder dass die Sänger gegen das Orchester auch bei größter Lautstärke nicht ankommen. Dass Maricel und Vooijs mit Handmikrofonen singen, begrenzt sie zudem sehr in ihrer Interaktion. Den zusätzlichen Hall auf ihren Stimmen haben beide Sänger ebenfalls absolut nicht nötig, denn sie können auch ohne diese technische Raffinesse überzeugen.</p>
<p>Auch im zweiten Akt fehlen die Dialogszenen, was es dem Publikum sichtlich erschwert, der Handlung zu folgen. Doch hier stechen starke Songs wie „Die Seele schreit“, John Vooijs‘ „Du tanzt mit dem Feuer“ oder die Inquisition (mit sehr schnellem, pfiffigen Text) hervor.</p>
<p>Durch die vielen Melodiebrüche innerhalb der Songs fühlen sich einige Zuschauer verloren. Wenn man sich hier überlegt, dass gegebenenfalls noch Dialoge zwischen den verschiedenen Songelementen sind, die den Stimmungswechsel erklären könnten, wird einem zwar vieles klarer, aber man bedauert umso mehr, dass man diese Interaktion zwischen den Akteuren nicht zu hören bekommt.</p>
<p>Auch Maricels Johanna endet auf dem Scheiterhaufen. Ihre Zuneigung zu Jean Metz kommt über das Stadium der platonischen Freundschaft nicht hinaus und so begibt sich die „Jungfrau von Orléans“ mit einem versöhnlichen „Auf ruft die Stimme unseres Herzens“ in den Tod.</p>
<p>Das Publikum – zugegebenermaßen mit einem sehr hohen Fananteil – ist begeistert und applaudiert den Protagonisten sehr lang. Maricel ist zu Tränen gerührt, ihr „Baby“ nun auch einmal auf einer großen Bühne gezeigt zu haben.</p>
<p>„Jeanne d’Arc“ ist definitiv ein Stoff, der sich für ein Musical eignet: Er ist dramatisch, man hat viele Handlungsebenen und eine starke Titelfigur. Warum also nicht? Musikalisch bieten die symphonischen Klänge viel Abwechslung – vielleicht an einigen Stellen zu viel? Hier fehl ein wenig der rote Faden, an dem sich das Publikum festhalten kann.</p>
<p>Doch was Maricel, ihre Kollegen und das Theater Lüneburg an diesem Abend gezeigt haben, verdient Anerkennung und es ist sicherlich nicht das Ende von dieser speziellen „Jeanne d’Arc“.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span><br />
<span style="color: #000080;"><em>erschienen in <a style="color: #000080;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></em></span></p>
<div class="style_3" style="text-align: left;"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater Lüneburg</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Premiere:</strong> 13. Juni 2019</span></div>
<div class="style_3" style="text-align: left;"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong><span class="ce-uploads-description">Maricel, John Vooijs, Ulrich Kratz, </span> </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Buch / Musik:</span></strong> Maricel Wölk</span></div>
<div></div>
<div style="text-align: center;"><a href="https://youtu.be/YL-ltXcAqBQ"><span style="color: #000080;"><strong>Promo-Video</strong> </span></a></div>
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		<title>Maricel wandelt auf Solopfaden</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/maricel-wandelt-auf-solopfaden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2006 15:55:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews mit Darstellern]]></category>
		<category><![CDATA[Maricel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Michaela Flint: Warum haben Sie für Ihr Solo-Konzert genau die präsentierten Songs ausgewählt? Maricel: Alle Stücke haben etwas mit mir zu tun. Entweder waren es meine Lieblingslieder aus Musicals, in den ich mitgespielt habe, wie ‚Die Wahrheit’ aus „Aida“ oder mein Lieblingslied aus „Jekyll &#38; Hyde“ „Mein Leben“. Viele andere Songs waren von meiner CD. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_3 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_400_543">
<div class="style_2">
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Warum haben Sie für Ihr Solo-Konzert genau die präsentierten Songs ausgewählt?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Maricel:</strong> </span>Alle Stücke haben etwas mit mir zu tun. Entweder waren es meine Lieblingslieder aus Musicals, in den ich mitgespielt habe, wie ‚Die Wahrheit’ aus „Aida“ oder mein Lieblingslied aus „Jekyll &amp; Hyde“ „Mein Leben“. Viele andere Songs waren von meiner CD. Einige haben wir in einer neuen Version gezeigt. Die jetzige CD von mir enthält viele Songs, an denen wir gerade arbeiten und einen anderen Klang dafür entwickeln. Insofern waren am 12. August nur Titel zu hören, die gerade bei mir aktuell sind.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Besonders überrascht war ich über das positive Feedback zu den fünf Stücken aus „Jeanne d’Arc“. Ich war sehr nervös, denn bisher hatte ich nie Songs aus meinem Musical aufgeführt. Aber diese besondere Weltpremiere hat mir unendlich viel Bestätigung und Mut gegeben, mein Ziel weiterzuverfolgen.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Die Musicaltitel waren ja nicht die Titel, die jeder gleich mit Ihnen assoziiert…</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Maricel: </span></strong>Da stimmt, aber zum Beispiel „Gold von den Sternen“ aus „Mozart“ ist einfach ein wunderschöner Song, den ich gern wieder singen wollte (Und ich hab ja auch mal die Baronin von Waldstätten gespielt). Und bei „Aida“ war „Die Wahrheit“ schon immer der heimliche Favorit gewesen. Natürlich war „Sinn für Stil“ ein Showstopper und hat Spaß gemacht, aber zu erleben wie ergriffen das Publikum während „Die Wahrheit“ war, war viel intensiver. Genau darum geht es für mich als Künstlerin: Ich möchte die Menschen mit meiner Musik berühren.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span></strong> Viele Ihrer eigenen Stücke behalten Beziehungsthemen, einige setzen sich sehr intensiv mit zwischenmenschlichen Problemen auseinander. Woher stammen die Ideen dazu?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Maricel:</strong> </span>Zum Glück sind es nicht immer die Probleme, die im Mittelpunkt stehen. Bei Songs wie „Ich glaube“ z.B. geht es darum, dass die Liebe, diese Welt im Innern zusammenhält und „Mein Licht“ beschreibt, wie schön es sein kann, eine unterstützende Person bei sich zu haben . Das kann ein Freund, die Familie oder eben der Partner sein. Mit meiner Botschaft „Wir sind schön“ thematisiere ich zwar die Oberflächlichkeit, mit der heutzutage vieles beurteilt wird, aber viel wichtiger ist es zu lernen, dass die inneren Werte des Menschen zählen. Und dafür braucht man kein Botox, Markenkleider, das neueste Make-Up usw. Ich sehe das eben ganz anders als Amneris…(lacht)</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Die meisten meiner Songs schreibe ich spontan. Erst, wenn ein Titel fertig ist, stelle ich dann fest, dass er was mit mir zu tun hat, mit Erlebnissen von mir oder Dingen, die mich zu der Zeit sehr beschäftigt haben. Insofern sind die meisten Songs schon irgendwie autobiographisch.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint: </span></strong>Seit „Aida“ haben Sie keine Ensuite-Produktion mehr gespielt. Fühlen Sie sich mehr als Musicaldarsteller oder als Popsänger?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Maricel: </span></strong>Ich bin glücklich, als Künstlerin so vielseitig sein zu können. Ich liebe Musicals, aber ich liebe es auch, meine eigenen Songs zu komponieren und zu performen. Die Kombination macht das ganze so reizvoll. Ich schöpfe genau daraus, die Kraft, dass ich eben nicht über Monate jeden Tag dasselbe spiele. Als nächstes werde ich in Chemnitz die Audrey im „Kleinen Horrorladen“ spielen. Das wieder etwas ganz anders, da hier der Schwerpunkt auf Schauspiel und Dialogen liegt und nicht auf dem Gesang.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Sie treten in Musicals auf, arbeiten an Ihrer zweiten CD und schreiben weiter an „Jeanne d’Arc“. Was machen Sie zum Entspannen?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Maricel:</strong> </span>Familie, Familie, Familie und Freunde. Das ist für mich das wichtigste im Leben. Erfolg, Kollegen und Jobs kommen und gehen. Aber wenn ich mit meiner Familie und meinen Freunden zusammen bin, bin ich sehr glücklich. Es gibt aber auch Tage, an denen brauche ich absolute Stille. Manchmal kann ich nicht einmal das Radio einschalten. Das ist dann Entspannung pur. Um zwischendurch abzuschalten, höre ich sehr gern klassische Musik. Allerdings muss diese instrumental sein, da ich automatisch auf den Gesang achte und das wäre dann wieder wie Arbeit. Wahrscheinlich ist das eine Berufskrankheit. (lacht)</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Wie sehen die nächsten Monate aus?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Maricel: </span></strong>Als nächstes steht natürlich „Der kleine Horrorladen“ im Opernhaus Chemnitz an. Aber auch für die Zeit danach habe ich schon einen Vertrag auf dem Tisch. Ich werde ich noch einmal die Lucy in „Jekyll&amp;Hyde“ spielen. Da freue ich mich wahnsinnig drauf!<br />
Außerdem habe ich ein neues Management, mit dem ich versuche, für die neue Platte mit meinem neuen, souligeren und bluesigeren Stil, ein Plattenlabel zu finden. Es ist heutzutage im Zeitalter der MP3-Downloads schon ziemlich schwierig ein Label dazu zu bekommen, teure Werbung und Promotion für einen zu übernehmen. Da muss man hart für arbeiten.<br />
Und schließlich gibt es noch „Jeanne d’Arc“, an dem ich feile. Ich arbeite seit vier Jahren daran und hoffe, dass wir bald eine schöne Bühne finden, wo wir es aufführen können. Also langweilig wird es mir auch ohne Ensuite-Musical ganz bestimmt nicht.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Für Ihre zahlreichen Projekte wünschen wir Ihnen viel Erfolg. Vielen Dank für das nette Gespräch.</p>
<p class="Body">Mehr Informationen unter <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.adenberg.de/" href="http://www.maricel.de/">www.maricel.de</a></span></p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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		<title>Das Beste was Musicals in Deutschland zu bieten haben</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/das-beste-was-musicals-in-deutschland-zu-bieten-haben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Dec 2003 15:26:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2003]]></category>
		<category><![CDATA[Best of Musical Gala]]></category>
		<category><![CDATA[Carolin Fortenbacher]]></category>
		<category><![CDATA[Color Line Arena]]></category>
		<category><![CDATA[Drew Sarich]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jasna Ivir]]></category>
		<category><![CDATA[Maricel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unter diesem Titel präsentierte die Stage Holding das Beste, was ihre Produktionen hergaben. Zumindest wurde vollmundig angekündigt, dass in der Köln Arena „die bekanntesten und größten Highlights der erfolgreichsten Musicals unserer Zeit in absoluter Top-Besetzung“ präsentiert werden sollten. 100 Künstler waren angekündigt, darunter ein 30-köpfiges Orchester und die Stars der einzelnen Produktionen. Allerdings war das, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_335">
<div class="style_2">
<p class="Body">Unter diesem Titel präsentierte die Stage Holding das Beste, was ihre Produktionen hergaben. Zumindest wurde vollmundig angekündigt, dass in der Köln Arena „die bekanntesten und größten Highlights der erfolgreichsten Musicals unserer Zeit in absoluter Top-Besetzung“ präsentiert werden sollten. 100 Künstler waren angekündigt, darunter ein 30-köpfiges Orchester und die Stars der einzelnen Produktionen.</p>
<p class="Body">Allerdings war das, was geboten wurden, dass letztlich nur als Mittelklasse einzustufen. In knapp 30 Songs wurden mehr oder weniger bekannte Stücke der Stage Holding International beworben. Darunter waren allein vier Stücke aus „Mamma Mia!“ sowie je zweimal „Der König der Löwen“ und „Elisabeth“. Das diese Selbstgänger noch einer so intensiven Werbung benötigen, erscheint im Rahmen einer Best Of-Gala etwas unangebracht.</p>
<p class="Body">Stücke wie „Tanz der Vampire“, „42nd Street“ oder „Les Misérables“, die allesamt über ausreichend Hitpotential verfügen, wurden mit je einem Song abgespeist. Da erstaunte es sehr, dass „Aida“ – ebenfalls eher als Problemkind der Stage Holding &#8211; gleich mit drei Songs vertreten war.</p>
<div id="body_layer">
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_839">
<div class="style_2">
<p class="Body">Allerdings verwunderte sowohl die Auswahl der Songs als auch die Besetzung. Warum singt nicht Zoser-Erstbesetzung Kristian Vetter „Eine Pyramide mehr“, sondern Drew Sarich (dessen Leistung allerdings tadellos war und sehr beeindruckte)? Warum wurde nicht Amneris’ Paradestück „Mein Sinn für Stil“ präsentiert – immerhin war Maricel ja Bestandteil der Gala? Und wo war die neue Aida Judith Lefeber? Stattdessen mühte sich Ana Milva Gomes mit der Vertretung ab. Hätte man dafür nicht vielleicht Florence Kasumba einsetzen können? Immerhin hat sie diese Rolle zwölf Monate lang gespielt.</p>
<p class="Body">Und ob Stücke wie „Gypsy“, „Smokey Joe’s Café“ oder „Copacabana“ wirklich zu den erfolgreichsten Musicals unserer Zeit zählen, darf ebenfalls bezweifelt werden.</p>
<p class="Body">Genug der Kritik. Immerhin hatte diese Gala auch einiges positives zu bieten: Uwe Kröger brillierte als Tod aus „Elisabeth“ genauso wie als Kardinal Richelieu aus „3 Musketiere“. Dass diese Rolle zur Deutschlandpremiere ab 3. April 2005 von Uwe Kröger gespielt werden würde, stand bereits lange vor der Gala fest. Jedoch konnte sich das Publikum davon überzeugen, dass ihm der machthungrige Kardinal gut zu Gesicht steht. In zwei weiteren Stücken aus dem holländischen Erfolgsmusical „3 Musketiere“ stand Felix Martin als D’Artagnan im Mittelpunkt. Mit viel Energie und Leidenschaft verkörperte er den Möchtegern-Musketier und macht Lust auf mehr. Dennoch ist sicher, dass der sympathische Künstler die Vampire in Hamburg ein weiteres Jahr als alternierender Graf anführen wird. Die Rolle des jugendlichen Draufgängers, der nicht nur den Respekt der drei Musketiere, sondern auch das Herz von Constanze erobert, wird der ehemalige alternierende „Aida“-Radames Patrick Stanke spielen.</p>
<p class="Body">Von den „Stars“ der neun großen deutschen Musicalproduktionen war nur ein Bruchteil anwesend: Thomas Borchert wurde immerhin durch Felix Martin vertreten. Jessica Kesslers Part bei „Totale Finsternis“ übernahm Maricel, der die Rolle des jungen Mädchens jedoch nicht wirklich zu liegen schien. Isabel Dörfler stand stellvertretend für ihre Kollegen von „42nd Street“ auf der Bühne. Jasna Ivir und Carolin Fortenbacher repräsentierten die beiden „Mamma Mia!“-Ensembles. Von „Les Misérables“ war außer Uwe Kröger niemand mit von der Partie. Lediglich aus „Starlight Express“ reisten mit Bernie Blanks und Lothair Eaton die beiden Erstbesetzungen an.</p>
<p class="Body">Darüber hinaus ging die Besetzung der Rollen teilweise recht seltsame Wege: Maricel lieferte mit „Nur für mich“ eine genauso wenig überzeugende Leistung ab wie Carolin Fortenbacher als Grizabella oder die junge Muse des Phantoms der Oper. Und ob Jasna Ivir als Elisabeth mit „Ich gehör nur mir“ wirklich glücklich war?</p>
<p class="Body">Die wirklichen Highlights waren – neben der gelungenen Präsentation von vier Stücken aus „3 Musketiere“ – die kurzen Sequenzen, die sich die Darsteller scheinbar selbst ausgesucht hatten. So zog Isabel Dörfler beim Titelsong von „Cabaret“ alle Blicke auf sich und auch „Hello, Dolly!“ mit Carolin Fortenbacher als Titelfigur war gefällig inszeniert. Den aufreizendsten Auftritt hatte jedoch Felix Martin als Frank’N’Furter mit „Sweet Tranvestite“. In dieser Rolle hatten ihn sicherlich die wenigsten der rund 14.000 Zuschauer pro Show vermutet. Genau solche Schmankerl sind es, die ein Publikum von einer Best Of-Gala erwarten können muss!</p>
<p class="Body">Drew Sarich hatte sichtlich Spaß daran, dem Publikum einen Ausblick auf das vielleicht doch noch irgendwann zu Bühnenreife gelangende Scorpions-Stück „Wind of Change“ zu präsentieren, und rockte „Like a Hurricane“ über die Bühne.</p>
<p class="Body">Jasna Ivir schlüpfte für die Gala noch einmal in die Rolle der Rosie. Sie lieferte zusammen mit Moderator Sebastian Deyle und „Komm und wag’s mit mir“ eine der lustigsten Nummern des Abends ab.</p>
<p class="Body">Generell war der zweite Akt viel straffer und abwechslungsreicher zusammengestellt als der erste. Aber ob „Best of 2004“ sich in dieser Form für eine Tour oder Fortsetzung anbietet? Sicherlich nicht. An der Umsetzung gab es nichts zu mäkeln, denn Ton, Licht und Inszenierung waren durchweg gut. Doch die Ankündigungen der Stage Holding ließen wesentlich mehr erwarten. Hinzu kommt, dass die Eintrittspreise von bis zu 70 € die Erwartungen sicherlich zusätzlich nach geschraubt hatten. Im Großen und Ganzen jedoch, hielt die Leistung nicht das, was Preis und Werbung versprachen.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
</div>
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</div>
<div class="bumper">
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Color Line Arena, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>Dezember 2003</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Carolin Fortenbacher, Jasna Ivir, Maricel, Felix Martin, Drew Sarich</span><span style="color: #000080;"><span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage Holding</span></p>
</div>
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		<item>
		<title>Ein farbenfrohes Pyramidenspektakel</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/ein-farbenfrohes-pyramidenspektakel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Oct 2003 12:09:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2003]]></category>
		<category><![CDATA[Aida]]></category>
		<category><![CDATA[Colosseum]]></category>
		<category><![CDATA[Elton John]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Florence Kasumba]]></category>
		<category><![CDATA[Maricel]]></category>
		<category><![CDATA[Mathias Edenborn]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Rice]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>»Aida« erzählt die Geschichte von der gleichnamigen nubischen Prinzessin, die sich in den Sohn ihres größten Feindes verliebt und beide dadurch in einen Gewissenskonflikt stürzen, aus dem es nur einen fatalen Ausweg gibt… Die Musical-Adaption von Verdis großer Oper stammt aus der Feder von Elton John und Time Rice. Das allein ist beinahe schon eine ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_268">
<div class="style_2">
<p class="Body">»Aida« erzählt die Geschichte von der gleichnamigen nubischen Prinzessin, die sich in den Sohn ihres größten Feindes verliebt und beide dadurch in einen Gewissenskonflikt stürzen, aus dem es nur einen fatalen Ausweg gibt…</p>
<p class="Body">Die Musical-Adaption von Verdis großer Oper stammt aus der Feder von Elton John und Time Rice. Das allein ist beinahe schon eine Erfolgsgarantie! Addiert man hier nun noch Michael Kunze als Übersetzer und Verfasser der deutschen Texte sowie Wayne Cilento als Choreograph, Bob Crowley als Bühnen- und Kostümdesigner und die mit einem Tony Award ausgezeichnete Natasha Katz als Lichtdesignerin hinzu, kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen.</p>
<p class="Body">Am 5. Oktober war es dann soweit: Der Vorhang für eine der erfolgreichsten Broadway-Shows der letzten Jahre hob sich im Colosseum Theater Essen vor 1700 gespannten Premierengästen.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_1259">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die Handlung beginnt in einem Museum der heutigen Zeit, in dem mehr als 3500 Jahre alte Relikte und Statuen der ägyptischen Pharaonen ausgestellt sind. Unerwartet löst sich die Statue der Amneris von ihrem Sockel und beginnt die Geschichte von Radames, dem obersten und erfolgreichsten Kriegsherrn seiner Zeit, und Aida, einer nubischen Prinzessin, die als Sklavin von ihm gefangen genommen wird, zu erzählen. Es geht um Liebe und Hoffnung, Traditionen und Verpflichtungen – jede der drei Hauptfiguren hat ihr Päckchen zu tragen:</p>
<p class="Body">Das verwöhnte Pharaonentöchterchen Amneris sorgt sich um die aktuellste Mode und versucht alles, um ihren Dauerverlobten Radames endlich vor den Traualtar zu bekommen. Doch der möchte sich gar nicht binden und absolviert stattdessen lieber einen Feldzug nach dem anderen. Doch damit zieht er sich den Ärger seines Vaters Zoser zu, für dessen intrigante Machtergreifungspläne es unerlässlich ist, seinen Sohn mit der Tochter des mächtigen Pharaos zu verheiraten. Und schließlich ist da Aida, die als unerkannte nubische Prinzessin von Radames versklavt und an Amneris verschenkt wird. Gibt sie sich zu erkennen, wird Vater, der nubische König Amonasro, getötet; verschweigt sie ihre wahre Herkunft wird ihr Volk weiterhin misshandelt. Als wäre das nicht schon verzwickt genug, verlieben sich Aida und Radames auch noch ineinander – eine aus allen Blickwinkeln unmögliche Liebe!</p>
<p class="Body">Wie die Geschichte ausgeht, kann nicht verraten werden, da hiermit ein wesentlicher Effekt der Show vorweg genommen würde. Nur soviel sei gesagt: Es gibt heiße Liebesstunden unter dem ägyptischen Sternenhimmel, Hochzeitspläne, Widerstand gegen die Väter und ein einsichtiges Staatsoberhaupt, das die Liebenden bis in den Tod zusammen sein lässt.</p>
<p class="Body">Für die Rolle der Aida wurde nach wochenlangen Auditions Florence Kasumba ausgewählt. Ihre härteste Konkurrentin, die Hamburgerin Oceana, wurde als alternierende Aida engagiert. Die junge Uganderin – bisher als Lisa im »Mamma Mia!«-Ensemble zu sehen – hat sich mit ihrem Alter Ego scheinbar noch nicht so recht angefreundet. Ihr Spiel wirkt phasenweise etwas steif und hölzern und dass sie dem Kriegsherrn Radames irgendwelche warmen Gefühle entgegenbringt, kann sie nicht vermitteln. Das ist sehr bedauerlich, steht gerade diese Liebe doch im Mittelpunkt und soll die Herzen der Zuschauer berühren. Obwohl Florence Kasumba eine schöne soulige Stimme hat, wird sie der anspruchsvollen Partitur von Elton John nicht gerecht. Zu häufig wird sie vom Ensemble oder ihrem Duettpartner übertönt. Stücke wie „Die Götter lieben Nubien“ oder „Easy as Life“ verlieren dadurch sehr an Ausdruckskraft.</p>
<p class="Body">Man sollte ihr jedoch die Zeit geben, ihre eigene Interpretation zu finden, und sie nicht mit Heather Headley (Aida in der Uraufführung) oder der aktuellen Broadway-Aida Toni Braxton vergleichen.</p>
<p class="Body">Mathias Edenborn macht als Soldat eine sehr gute Figur. Seine stattliche und zugleich jungenhafte Erscheinung stützen den Eindruck, Radames sei ein konfliktscheuer Mensch, der erst aus sich herauskommt als ihn Amors Pfeil mitten ins Herz trifft. Er kämpft überzeugend für seine Liebe und überwirft sich mit dem Vater. Der Härte und Aggression im Kampfduett mit Zoser („Wie Vater, so Sohn“) setzt er viel Einfühlungsvermögen und Sanftheit gegenüber als er Aida (und sich selbst) seine Gefühle gesteht („Elaborate Lives“).</p>
<p class="Body">Mathias Edenborn kann jedoch nicht verhehlen, dass er Schwede ist. Kleine Texthänger oder Sprachbarrieren sollte er schnellstmöglich ausbessern, damit er gänzlich begeistert.</p>
<p class="Body">Die (nicht wirklich heimliche) Hauptdarstellerin ist Maricel. Sie hat nach eigener Aussage in Amneris ihre Traumrolle gefunden und stellt schauspielerisch ihr ganzes Können unter Beweis. Die Entwicklung vom schnippischen Modepüppchen zur weisen Herrscherin zeichnet sie pointiert und einfühlsam nach. Dass sie sich auch stimmlich seit »Mozart!« deutlich weiterentwickelt hat, ist nicht zu überhören. Locker stellt sie alle anderen Darsteller in den Schatten und gewinnt – trotz oder gerade wegen der anfänglich sehr glaubwürdigen Zickigkeit – die Herzen und das Mitgefühl der Zuschauer für sich. Dies merkt man unter anderem am langen Szenenapplaus (beispielsweise nach der prachtvollen Modenschau „Mein Sinn für Stil“) aber auch an dem mit Abstand tosendsten Schlussapplaus für die Künstlerin.</p>
<p class="Body">Neben Maricels Auftritten zählen auch die von Kristian Vetter als Zoser zu den absoluten Highlights. Wann immer er mit seinen Ministern die Bühne betritt, wird ein choreographisches Feuerwerk sondergleichen entfacht, das er durch seine kraftvolle Stimme ergänzt. Die außergewöhnliche Choreographie von »Aida« ist seit langem eine der komplexesten, die auf einer deutschen Musicalbühne geboten wird. Die Perfektion mit der Tänzer und Orchester aufeinander abgestimmt sind, ist atemberaubend. Hier hat Wayne Cilento wirklich ganze Arbeit geleistet!</p>
<p class="Body">Das Bühnenbild von Bob Crowley erinnert die Gäste daran, dass sie sich in einer perfekten Disney-Produktion befinden. Farbenfroh und kontrastreich wird der Gegensatz zwischen den reichen Ägyptern und den bettelarmen Nubiern dargestellt. Der Swimmingpool, aus dem Amneris im ersten Akt auftaucht, ist bühnenfüllend und der darstellte Nil, an dem die nubischen Sklaven die Wäsche ihrer Herrin waschen versiegt in der unendlichen Weite der Bühne.</p>
<p class="Body">Bei den Kostümen sind es vor allem klare, gerade Linien die im Mittelpunkt stehen. Die einzige Ausnahme bilden die imposanten Kleider und Hüte, die bei der Modenschau in Amneris Gemächern präsentiert werden. Der Unterschied zwischen Arm und Reich wird auch hier durch die Farbgebung betont: Während Amneris und Radames in allen Regenbogenfarben erstrahlen, tragen die Nubier ausnahmslos erdfarbene, düstere Kleider.</p>
<p class="Body">Man sollte meinen, dass eine tragische Liebensgeschichte wie »Aida« nur mit getragenen Musikstücken intoniert werden kann, doch Elton John beweist das Gegenteil. Seine Rop/Rock-Nummern haben Ohrwurmcharakter und die sanften Balladen gehen zu Herzen. Die Texte von Michael Kunze holpern an der einen oder anderen Stelle durchaus noch, aber da ist nichts, was nicht im Laufe der nächsten Wochen behoben werden könnte.</p>
<p class="Body">Auch die Aufnahme der deutschen Premierencast wird nicht Lange auf sich warten lassen. Noch vor Weihnachten wird die deutsche Version von »Aida« im Handel erhältlich sein.</p>
<p class="Body">»Aida« ist ein Herz-Schmerz-Musical, das durchaus fröhliche, mitreißende Momente hat. Das Premierenpublikum dankte es den Darstellerinnen und Darstellern mit minutenlangen Standing Ovations und nicht enden wollendem Applaus.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Colosseum, Essen</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>5. Oktober 2003</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Mathias Edenborn, Florence Kasumba, Maricel</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Text / Musik:</span></strong> Tim Rice / Elton John<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage Holding<br />
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