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	<title>Mainz-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Mainz-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Eine Gameshow zur Rettung der Welt</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Dec 2018 19:05:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Auch in diesem Winter zeigen das 3. und 5. Semester der Musical Arts Academy of the performing Arts in Mainz in der Musical-Collage ihr Können. In diesem Jahr hat man sich das Thema „Himmel und Hölle“ ausgesucht und schöpft hier musikalisch aus dem Vollen. Der vordergründige Rahmen einer Gameshow erlaubt es Regisseur Ulrich Cyran die ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in diesem Winter zeigen das 3. und 5. Semester der Musical Arts Academy of the performing Arts in Mainz in der Musical-Collage ihr Können. In diesem Jahr hat man sich das Thema „Himmel und Hölle“ ausgesucht und schöpft hier musikalisch aus dem Vollen.</p>
<p>Der vordergründige Rahmen einer Gameshow erlaubt es Regisseur Ulrich Cyran die Vielseitigkeit der 17 Studierenden zu zeigen, die an diesem Abend im Mittelpunkt stehen. So manche Szene ist eine Gratwanderung am Rande zum Trash, doch im Großen und Ganzen gefällt die Personenregie sehr.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2481 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/04/49345056_1008917842626588_3897248660055916544_o-400x265.jpg" alt="" width="400" height="265" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/04/49345056_1008917842626588_3897248660055916544_o-400x265.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/04/49345056_1008917842626588_3897248660055916544_o-768x509.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/04/49345056_1008917842626588_3897248660055916544_o-1024x678.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/04/49345056_1008917842626588_3897248660055916544_o.jpg 1280w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Unterstützt von den Erstsemestern legen die erfahreneren Semester raumgreifende Choreographien (Chris Ertelt) hin, die auch die vergrößerte Bühne in der Alten Waggonfabrik Mainz phasenweise etwas überfüllt erscheinen lässt. Doch schon hier lassen sich deutliche Leistungsunterschiede erkennen. Beispielsweise überzeugt Sarah Steinemer als Fisa Bella Schnittchen mit einem sehr akkuraten Spiel und einer beeindruckenden Körperbeherrschung. Mignon Mangel alias Ross Vita Mimikry gibt eine schön schräge Esoterik-Tante. Ihre Mimik und ihr Ausdruck sind sehr gut.</p>
<p>„Weg damit“ ist ein Rap, in dem das gesamte Ensemble zum Einsatz kommt. Insgesamt ist diese Szene etwas zu viel des Guten, aber der Einsatz der Cajon durch Erstsemester Kenny Cassel ist eine schöne Idee. Josefina die Colonia ist eine sehr energische Nonne, die von Mariele Jankowski mit „Mabel‘s Prayer“ aus „Fame“ nachdrücklich mit Leben erfüllt wird. Julia Braun hingegen hat ihre Stärken eher im Schauspiel. Als sexsüchtige Pilotin strotzt sie nur so vor Energie und ihre frechen Sprüche kommen bei den Zuschauern sehr gut an.</p>
<p>Marion Gutierrez überzeugt als Operndiva Mizzi Paralelle, auch wenn ihre klassische Stimmfärbung zum Thema Musical nicht so recht passt. Etwas verstörend ist Inés Zatonski mit Udo Lindenbergs „Säufermond“, aber ihre Performance hat dennoch etwas Fesselndes.</p>
<p>Etwas größere Rollen haben in der Musical-Collage Alina Stemmerich als Moderatorin Alegra Happy Soul sowie Léonard Schindler als ihr Kollege Dirty Lucy Lucifer. Beide werden unterstützt von ihren Assistenten Eva Maria Norma (Carla Peters) und Johnny Tonny Elvis (Dennis Johnson). Während Stemmerich und Johnson insbesondere gesanglich und schauspielerisch überzeugen (Stemmerich bspw. Mit „Arme Seelen in Not“ aus „Arielle“ und Johnson mit „Blue Skies“ aus „White Christmas“), beweisen Peters und Schindler in vielen kleineren Sequenzen ihre Wandlungsfähigkeit. Zudem hat Stemmerich auch drei der Songtexte selbst geschrieben, die im Laufe des Abends präsentiert werden.</p>
<p>Insgesamt wurde in dieser Musical-Collage ein großer Schwerpunkt auf den Tanz gelegt, der nicht allen Studierenden entgegenkommt. Doch durch die Schrulligkeit der Charaktere und die Unterschiedlichkeit der gewählten Songs haben alle die Möglichkeit mehrere Facetten zu zeigen und sich in Bereichen zu präsentieren, die ihnen mehr liegen.</p>
<p>Auch aus dem aktuellen Fünftsemester haben bereits einige Studierende Engagements, die sie direkt nach Abschluss ihrer Ausbildung an ein Stadttheater führen werden. Dies zeigt einmal mehr die hohe Qualität, mit der auf der Musical Arts Academy of the performing Arts Nachwuchsdarsteller ausgebildet werden.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <a title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/"><span style="color: #333399;">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</span></a></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Musical Arts Academy of the performing Arts, Mainz</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">14</span>. Dezember 2018</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> <span class="Bold">Sarah Steinemer, Mignon Mangel, Kenny Cassel, Julia Braun, Marion Gutierrez, Inés Zatonski, Alina Stemmerich, Carla Peters, Dennis Johnson, Léonard Schindler<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Andreas Liebisch</span></div>
</div>
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			</item>
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		<title>Grimm! &#8211; Ein Abschlussprojekt setzt Maßstäbe</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/grimm-ein-abschlussprojekt-setzt-massstaebe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Apr 2017 18:49:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[Amina Liedtke]]></category>
		<category><![CDATA[Christin Reiter]]></category>
		<category><![CDATA[David Lee Krohn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2017 macht der erste Jahrgang der Mainzer „Musical Arts Academy of the Performing Arts“ seinen Abschluss, den Björn Breckheimer seit Übernahme des Direktoriums der Schule im Jahre 2013 von Anfang an begleitete. Zehn Absolventen und sechs Zweit- und Viertsemester stehen beim Abschlussprojekt in den Mainzer Kammerspielen auf der Bühne. Mit „Grimm!“ von Peter Lund (Buch) ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>2017 macht der erste Jahrgang der Mainzer „Musical Arts Academy of the Performing Arts“ seinen Abschluss, den Björn Breckheimer seit Übernahme des Direktoriums der Schule im Jahre 2013 von Anfang an begleitete. Zehn Absolventen und sechs Zweit- und Viertsemester stehen beim Abschlussprojekt in den Mainzer Kammerspielen auf der Bühne.</p>
<p>Mit „Grimm!“ von Peter Lund (Buch) und Thomas Zaufke (Musik) haben sich die Dozenten im wahrsten Sinn ein „ausgezeichnetes“ Stück ausgesucht, denn 2015 erhielt diese ungewöhnliche Auseinandersetzung mit den Märchen unserer Kindheit den Deutschen Musical Theater Preis für das „Beste Buch“.</p>
<p>Erzählt wird die Geschichte von Dorothea und Grimm, besser bekannt als Rotkäppchen und der böse Wolf. Dorothea ist es Leid von allen als Rotkäppchen bezeichnet zu werden, immerhin ist sie ja schon 14 Jahre alt und das dörfliche Korsett geht ihr mächtig gegen den Strich. Sie ist neugierig und abenteuerlustig und geht im Wald auf Entdeckungsreise. Sie trifft auf Grimm, der sich sofort in die süße Blondine verliebt. Auch Dorothea verliebt sich, doch die beiden haben eine Menge Vorurteile auf beiden Seiten des Zauns zu beseitigen&#8230;</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2031 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/DSC_6375-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/DSC_6375-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/DSC_6375-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/DSC_6375.jpg 800w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Dorothea möchte, dass Grimm die Tiere im Dorf kennenlernt, denn dort gibt es viele Geschichten vom bösen Wolf, die so auf Grimm nicht zutreffen und Dorothea möchte, dass die Dorfbewohner ihren Grimm so kennenlernen, wie er wirklich ist. Grimm wiederum ist voller Hass gegen die Menschen – das blutrünstigste und grausamste Tier der Erde – da sie seine Eltern umgebracht haben. Er ahnt nicht, dass Dorothea auch ein Mensch ist, da er selbst bisher nie einen Menschen gesehen hat.</p>
<p>Der Bürgermeister des Dorfs ist Sultan, der mit seinem ziemlich feigen Sohn, dem Jäger Rex, für Ordnung sorgt. Dass es Sultan ist, der Grimms Eltern auf dem Gewissen hat, weil er seine eigene Haut retten wollte, erfährt Grimm zum Glück nicht. Rex ist der beste Freund von Dorothea und sehr argwöhnisch hinsichtlich ihrer neuen Bekanntschaft. Ihm wäre es am liebsten, sie würde diese gefährliche Bestie weder treffen noch ins Dorf bringen.</p>
<p>Diese Meinung teilt Schweinchen Schlau, die ihre Schwestern Schweinchen Doof und Schweinchen Dick zunächst noch gut im Griff hat. Auch gelingt es ihr, die Erzählungen einiger Dorfbewohner so umzudrehen, dass daraus die Märchen vom „Rotkäppchen“ und dem „Wolf und den sieben Geißlein“ werden, die jedes Kind kennt. Doch die Wahrheit war ganz anders.</p>
<p>Das belegt auch die alleinerziehende Ziege Gisela, die mit ihren sechs Geißlein ebenfalls im Dorf lebt. Sieben sind es nie gewesen.</p>
<p>Dann gibt es noch Oma Eule, die sich schon vor langem aus dem Dorf zurückgezogen hat und als „wunderliche Alte“ verschrien, glücklich mitten im Wald lebt. Sie war es auch, die nicht nur Grimm aufgezogen hat, sondern auch Schweinchen Wild Obdach gibt.</p>
<p>Im Laufe der Handlung verlieben sich Schweinchen Dick, das in Wirklichkeit gar nicht dick ist, und Schweinchen Wild, das optisch sehr an Scaramouche aus „We Will Rock You“ erinnert, ineinander. Sie kämpfen mit den Vorurteilen ihrer Umgebung und müssen auch bei sich selbst einige Mauern einreißen, bevor sie endlich zu ihrer Liebe stehen können.</p>
<p>Schweinchen Schlau mutiert immer mehr zum Möchtegern-Diktator des Dorfes – gerade in der heutigen politischen Umgebung ein wunderbarer gesellschaftlicher Spiegel der Tatsache, wie einfach sich Menschen beeinflussen lassen. Doch am Ende ist es Schweinchen Doof, das eigentlich gar nicht doof, sondern nur etwas schusselig ist, welches die Pläne ihrer Schwester verrät.</p>
<p>Für Dorothea und Grimm gibt es kein Happy End, da die Mauern in den Köpfen der meisten Dorfbewohner einfach zu hoch sind und es auch beiden nicht gelingt, sich von diesen Vorurteilen selbst zu befreien.</p>
<p>„Grimm!“ sprüht nur so vor Wortwitz und Anspielungen auf die heutige Zeit. Es ist spannend, wie man eine bekannte Geschichte so entzaubern kann, dass plötzlich alles in einem ganz anderen, nicht weniger schlüssigen Licht erscheint.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2032 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/DSC_6643a-328x400.jpg" alt="" width="328" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/DSC_6643a-328x400.jpg 328w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/DSC_6643a.jpg 656w" sizes="(max-width: 328px) 100vw, 328px" />Musikalisch bedient Zaufke von Swing über Walzer bis hin zu „klassischem“ Musical-Pop eine breite, sehr gefällige Klaviatur. Die Rahmenbedingungen dieses Stücks sind schlichtweg perfekt!</p>
<p>Auch die Umsetzung in Mainz kann getrost als sehr gelungen bezeichnet werden. Die Bühne, hier insbesondere die Bäume, hat Nathalie Meyer mehr als nur zweckdienlich gestaltet. Die Kostüme (Claudia Wehner) haben hingegen eher Amateurniveau. Die Teddyfellfetzen an den Hüten der Hunde und die unterschiedlichen Plüschkleider der Geißlein sind ganz süß, aber insgesamt bleiben die Kostüme im Hintergrund.</p>
<p>Claudia Wehner (Mainzer Kammerspiele) hat das Abschussprojekt inszeniert und hierbei sehr gute Arbeit geleistet. Sie wird in ihrer Regie jedem der so besonderen, teils arg exzentrischen Charaktere gerecht, überzeichnet diese in einem verträglichen Maß, ohne jedoch den Blick für das durchaus jüngere Zielpublikum zu verlieren.</p>
<p>Eine schwere Aufgabe hatte offenbar Chris Ertelt, die zu Zaufkes schwungvollen, abwechslungsreichen Melodien ebenso mitreißende Choreographien auf das Parkett bringen musste. Leider waren diese jedoch mehrheitlich wenig anspruchsvoll und zudem noch asynchron ausgeführt. Ob dies an den Choreographien an sich, zu wenig Probenfokus auf diesen Bereich oder dem individuellen Tanztalent der Absolventen lag, ist schwer zu beurteilen.</p>
<p>Die musikalische Leitung lag in den Händen von Björn Breckheimer. Wie auch schon in den letztjährigen Weihnachtsprojekten der Musical Arts Academy werden Stärken und Schwächen einiger Nachwuchsdarsteller insbesondere im Gesang deutlich. Im Bereich Schauspiel können hingegen alle 10 Absolventen überzeugen.</p>
<p>Breckheimer und Ertelt haben gemeinsam über die Besetzung der Rollen entschieden. Wie immer kann man hier unterschiedlichster Ansicht sein. Doch Làszló Nagy ist es sehr gute Wahl für Grimm. Er kann die Zerrissenheit, das Wilde sowie die Sanftheit und Verletzlichkeit der vermeintlichen Bestie sehr gut transportieren. Einzig bei schnellen Gesangspassagen mit viel Text wird es aufgrund seines Akzents manchmal schwierig ihm zu folgen.</p>
<p>Valerie Wilhelm gibt eine sympathische Dorothea, deren Energie und Willen, die alten Zöpfe abzuschneiden, spürbar ist. Leider kann sie gesanglich und tänzerisch nicht ganz so überzeugen.</p>
<p>Für viele lustige Momente ist Christin Reiter als Gisela Geiß zuständig. Wenn sie meckernd ihre Soli singt (und dabei ihre schöne Stimme mutwillig „verzerrt“) oder den bei ihren Geißlein unfreiwillig babysittenden Wolf lüstern zu verführen versucht, sorgt das für großes Gelächter.</p>
<p>Nathalie Hack kann als Oma Eule aus dem Vollen schöpfen. Ihr liegen exzentrische Charaktere, und auch wenn sie ihr tänzerisches Können in dieser Rolle nicht zeigen kann, ist ihre Spielfreude ansteckend. Ähnliches gilt für Sol Spies als Schweinchen Wild: Sie sieht nicht nur aus wie eine rotzige Göre, ihr Habitus und ihre Sprache sind absolut entsprechend. Ihr macht dieses unangepasste Schwein sichtlich Spaß! Gesanglich bleiben aber sowohl Spies als auch Hack hinter den Erwartungen zurück.</p>
<p>Amina Liedtke darf als Schweinchen Doof ihre Vielseitigkeit zeigen: Sie spielt das Dummchen genauso glaubwürdig wie das an Gollum erinnernde fiese Schweinchen. Zudem singt und tanzt sie in jeder Szene einwandfrei. Sie kann alle drei Sparten des Musicals gleichermaßen gut bedienen, dennoch empfiehlt sie sich mit ihrem Gespür für Comedy und das Publikum eher für komische als dramatische Rollen.</p>
<p>David Lee Krohn spielt nicht nur Rex, er hat das Stück mit seinen Mitschülern auch musikalisch einstudiert. Krohn kann sich sehr gut in Charaktere einarbeiten, er spielt auch den wankelmütigen Hund absolut glaubwürdig. Schade, dass man von seiner sehr guten Stimme an diesem Abend kaum etwas hört.</p>
<p>Der komplette Abschluss-Jahrgang hat bereits Engagements über den Sommer. Das zeigt sowohl die hohe Qualität der Ausbildung in Mainz als auch das gute Netzwerk des Leitungsteams, dem das Wohl seiner Schützlinge auch nach der Ausbildung am Herzen liegt. Mit dieser Abschlusspräsentation haben die Kreativen die Latte für nachfolgende Jahrgänge sehr hoch gelegt.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>gekürzt</em> <em>erschienen in <a title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/"><span style="color: #333399;">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</span></a></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Kammerspiele, Mainz</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Premiere:</strong> 21. April 2017</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong><span class="Bold">Nathalie Hack, David Lee Krohn, Amina Liedtke, László Nagy, Sol Spies, Christin Reiter, Dorothee Weingarten, Valerie Wilhelm, Julian Schlier</span></span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  Thomas Zaufke / Claudia Wehner</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Andreas Liebisch<br />
</span></div>
</div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Just Another Manic Monday</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/just-another-manic-monday/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2016 18:20:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Amina Liedtke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Musical Arts Academy of the Performing Arts in Mainz hat auch im November 2016 eine musikalische Collage zusammengestellt, mit der sich die Schüler der verschiedenen Semester präsentieren konnten. Inhaltlich ging es um Ängste, Konflikte und Selbstzweifel auf der einen sowie Wünsche, Sehnsüchte und Träume auf der anderen Seite. Die Charaktere waren vielfältig und boten ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Musical Arts Academy of the Performing Arts in Mainz hat auch im November 2016 eine musikalische Collage zusammengestellt, mit der sich die Schüler der verschiedenen Semester präsentieren konnten. Inhaltlich ging es um Ängste, Konflikte und Selbstzweifel auf der einen sowie Wünsche, Sehnsüchte und Träume auf der anderen Seite. Die Charaktere waren vielfältig und boten musikalisch wie schauspielerisch viel Raum zur Interpretation. Iris Atzwanger hat gemeinsam mit Christina Kühnreich und Chris Ertelt ein kurzweiliges Programm zusammengestellt, das aus beachtlichen 43 Einzelszenen bestand.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1959 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/04/DSC_4968-265x400.jpg" alt="" width="265" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/04/DSC_4968-265x400.jpg 265w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/04/DSC_4968.jpg 530w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" />Mit dem munteren Wechsel von teilweise schon fast zu kurzen Songabschnitten und zeitlich gut abgestimmten Dialogen und Monologen wird das Publikum in der alten Mainzer Waggonfabrik sehr gut unterhalten. Die zehn Studenten des 5. Semesters, die im Sommer 2017 ihren Abschluss machen werden, werden von sechs Drittsemestern und 12 noch ganz frischen Erstsemestern unterstützt. Diese große Darstellerzahl hat insbesondere Chris Ertelt bei den Choreographien vor besondere Herausforderungen gestellt. Denn auch wenn die Bühne im Vergleich zum Vorjahr um 20 m<sup>2</sup> vergrößert wurde, bietet sie den 28 Nachwuchskünstlern nur einen sehr begrenzten Raum, wenn alle gemeinsam auf der Bühne stehen.</p>
<p>Schon bei der Auftaktnummer („9 to 5“) spürt man die Energie des Ensembles. Das Lächeln wirkt genauso echt wie der Enthusiasmus, mit dem die Schüler über die Bühne wirbeln. Dass es unter ihnen herausragende Tänzerinnen gibt, beweist Nathalie Hack bei „Love me still“ von Chaka Khan: Sie ist immer auf den Punkt, tanzt jede Bewegung akzentuiert und mit einer Geschmeidigkeit, die ihresgleichen sucht. Auch schauspielerisch fesselt Hack durch ihre raumgreifende Intensität und ihre ausdrucksstarke Mimik („Liebe im Büro“ von Loriot / „Wie lange noch“ von Kurt Weill).</p>
<p>Lea Hieronymus darf ihr komödiantisches Talent ausspielen, wenn sie im Laufe des Abends immer wieder aberwitzige Telefonate führt, um zu klären, wer sich denn nun um die Versorgung von „Knolls Katzen“ (Jan Neumann) während deren Urlaubs gekümmert hat. Auch ihre Interpretation von „Ich hab heut Nacht sehr schlecht geschlafen“ aus „Baby Talk“ ist sehr gelungen.</p>
<p>David Lee Krohn schlurft die meiste Zeit als übellauniger Hausmeister über die Bühne, doch schon bei „Extraodinary“ aus „Pippin“ zeigt sich der Sänger in ihm. Mit der sehr ungewöhnlichen Fassung von „Der Zauberer und ich“ („Wicked“) empfiehlt er sich für die großen Musicalbühnen dieses Landes. Krohn ist genau das Komplettpaket, das für moderne Musicalproduktionen benötigt wird.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1961 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/04/DSC_4564-267x400.jpg" alt="" width="267" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/04/DSC_4564-267x400.jpg 267w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/04/DSC_4564.jpg 533w" sizes="auto, (max-width: 267px) 100vw, 267px" />Der „Wicked“-Part wird in einem herausragenden Duett mit „Easy to be hard“ aus „Hair“ kombiniert. Diese Szene ist nicht nur inszenatorisch ganz großes Kino! Nadine Lauterbach gibt den stimmgewaltigen Gegenpart zu David Lee Krohn. Die Energie zwischen den beiden stimmt und so unterschiedlich die Hintergründe ihrer Songs sind, so harmonisch ist ihr Gesamtauftritt. Lauterbach hatte schon im ersten Akt ein akustisches Highlight: Ihr „I’ll take it all“ (Island Song) lässt die ein oder andere Killer Queen aus „We will rock you“ erblassen.</p>
<p>In der Riege der herausragenden Leistungen dieser Collage darf man Amina Liedtke nicht vergessen. „Miss Cellies Blues“ („The Colour Purple“) erfordert von der Sängerin viel Soul, welchen Liedtke ohne Probleme liefert. Und wie! Sie ist sich ihrer Wirkung vollends bewusst und zeigt dies bei „Take me or leave me“ („Rent“) im Zusammenspiel mit Sol Spies nachdrücklich. Ein solch überbordendes Selbstbewusstsein kann auch einschüchternd wirken – sowohl auf die Kollegen auf der Bühne als auch die Zuschauer –, doch zu diesen beiden Gesangsnummern passt es gut.</p>
<p>Bei einigen Szenen fragt man sich, wieso diese überhaupt mit aufgenommen wurden. „Don’t tell Mama“ aus „Cabaret“ ist eine davon: Dorothee Weingarten bleibt in jeglicher Hinsicht blass und Sexappeal sucht man bei ihr – trotz eines sehr passenden Kostüms – vergebens. Auch Valerie Wilhelm hat zu der Irrenhausballade aus „Elisabeth“ offenbar keinen Zugang gefunden. Von der Verzweiflung, die Elisabeth bei „Gar nichts“ ausdrücken soll, ist nichts zu spüren. Julian Schlier muss an dieser Stelle ebenfalls mit erwähnt werden. Er baut keine Beziehung zum Publikum auf und sein „Alles was gut tut“ („Ich war noch niemals in New York“) fehlt es dadurch gänzlich an Schwung.</p>
<p>Auch wenn einige Performances an diesem „Manic Monday“ Weltklasse sind, darf man nicht vergessen, dass man hier Schüler in der Ausbildung vor sich hat. Stärken und Schwächen sind klar zu erkennen und ja, bei einigen gibt es noch Luft nach oben. Auch gestandene Darsteller wie Sabrina Weckerlin oder Carsten Lepper haben eine jahrelange fundierte Ausbildung hinter sich und sind nicht mit den Stimmen, dem Ausdruck und der schauspielerischen Qualität vom Himmel gefallen, mit denen sie jetzt Abend für Abend das Musicalpublikum begeistern.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>gekürzt</em> <em>erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Musical Arts Academy of the performing Arts, Mainz</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">10</span>. Dezember 2016</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> </span><span style="color: #000080;"><span class="Bold">Nathalie Hack, David Lee Krohn, Lea Hieronymus, Nadine Lauterbach, Amina Liedtke, Sol Spies, Dorothee Weingarten, Valerie Wilhelm, Julian Schlier<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Andreas Liebisch<br />
</span></div>
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		<title>Gut umgesetztes Kinderstück, das auch ohne Musik funktioniert</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/gut-umgesetztes-kinderstueck-das-auch-ohne-musik-funktioniert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Apr 2016 11:54:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Christin Reiter]]></category>
		<category><![CDATA[Dorothee Weingarten]]></category>
		<category><![CDATA[László Nagy]]></category>
		<category><![CDATA[Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Musical Arts Academy of the performing Arts]]></category>
		<category><![CDATA[Sol Spies]]></category>
		<category><![CDATA[Valerie Wilhelm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bereits im April zeigte die Musical Arts Academy in Mainz das, was sie im Sommer 2016 bei den Burgfestspielen in Alzenau auf die Bühne bringen wird. Otfried Preußlers „Kleine Hexe“ zaubert sich auf charmante Art durch ihr Leben, um bei der nächsten Walpurgisnacht auch endlich mit den großen Hexen auf dem Blocksberg tanzen zu dürfen. ...</p>
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<p>Bereits im April zeigte die Musical Arts Academy in Mainz das, was sie im Sommer 2016 bei den Burgfestspielen in Alzenau auf die Bühne bringen wird.</p>
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<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_268">
<div class="style_2">
<p class="Body">Otfried Preußlers „Kleine Hexe“ zaubert sich auf charmante Art durch ihr Leben, um bei der nächsten Walpurgisnacht auch endlich mit den großen Hexen auf dem Blocksberg tanzen zu dürfen. Obwohl sie weiß, dass sie mit 127 Jahren noch viel zu jung ist, schleicht sie sich beim Hexentanz ein. Sie wird ertappt und muss nun binnen Jahresfrist beweisen, dass sie der Ehre auf dem Blocksberg zu tanzen, gewachsen ist. Leider ist die junge Hexe herzensgut und deshalb tut sie mit ihrer Hexenkunst nur Gutes. Das schmeckt den großen Hexen so gar nicht, denn für sie gilt: „Eine gute Hexe tut Böses!“ Doch mithilfe ihres Freundes Abraxas, dem Raben, versucht die kleine Hexe alles, um die eifersüchtige Wetterhexe Rumpumpel und die Oberhexe von ihrem Können zu überzeugen.</p>
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<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Die_kleine_Hexe_2016_files/shapeimage_1.png" alt="" /></div>
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<div>Sol Spies steht als Kleine Hexe auf der Bühne der Alten Waggonfabrik. Sie ist sehr wissbegierig und entschlossen, liebevoll tollpatschig, frech und mehr als nur ein bisschen naiv. Sie spielt sehr überzeugend und sammelt durch ihre offene, frische Art viele Sympathiepunkte. Ihren Kumpel, den Raben Abraxas, spielt László Nagy. Er ist quirlig und freundschaftlich-fürsorglich; sein Spiel wirkt aber in einigen Szene doch etwas aufgesetzt.</div>
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<div class="text-content style_External_669_553">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die fünf großen Hexen verbreiten durch ihre animalische Art Schrecken. Sie erinnern in ihren Bewegungen sehr an Affen. Ihre farbenfrohen Kostüme (Nathalie Meyer) sind jedoch sehr gelungen und sowohl in Farbe als auch Details (inkl. Besen) exzellent aufeinander abgestimmt.</p>
<p class="Body">Zwischen den Szenen wird Übergangsmusik eingespielt, die aber kompositorisch nicht zum Thema passt und daher den Spielfluss meist eher stört.</p>
<p class="Body">Drei der Hexen sind in mehreren Rollen zu sehen. Herausragend ist hierbei Amina-Marjam Liedtke, die als Nebelhexe richtig fies sein kann, aber als Billiger Jakob und Maronimann schauspielerisch und gesanglich an diesem Nachmittag Maßstäbe setzt.</p>
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Die_kleine_Hexe_2016_files/shapeimage_3.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Nathalie Hack versucht als Hexe Rumpumpel der kleinen Hexe alle möglichen Steine in den Weg zu legen und verpetzt ihre guten Taten an die Oberhexe (Dorothee Weingarten). Gemeinsam mit der Berghexe (Christin Reiter) und der Sumpfhexe (Valerie Wilhelm) sinnen sie auf eine angemessene Strafe. Doch die kleine Hexe überlistet die großen Hexen und setzt sich gegen sie durch.</p>
<p class="Body">Musikalisch bietet dieses Stück leider kaum Erwähnenswertes. Da hätte man sich von einer Musical Academy doch mehr erhofft. Im Gedächtnis bleibt nur der Song „Wer zuletzt lacht“, den die kleine Hexe kurz vor dem Finale singt. Ansonsten überwiegt das Schauspiel, gespickt mit sehr kurzen angedeuteten Gesangssequenzen. Auch tänzerisch passiert in der „Kleinen Hexe“ nicht viel. Der Ritt der großen Hexen auf ihren Besen zur Walpurgisnacht erinnert eher an ein unkoordiniertes Durcheinander als an eine ausgeklügelte Choreographie.</p>
<p class="Body">Was bleibt ist das mitreißende, sympathische Spiel von Sol Spies und die hervorragende Gesamtleistung von Amina-Marjam Liedtke. Die Viertsemester empfehlen sich mit ihrer starken Charakterleistung für entsprechend anspruchsvolle Rollen im Musicalbusiness und man darf gespannt sein, wo man sie in den kommenden Spielzeiten sehen wird.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span> </strong>Musical Arts Academy of the performing Arts, Mainz</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Besuchte Vorstellung:</strong> </span>16. April 2016</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> 2. und 4. Semester der Academy</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> J. Mahlstedt / U. Cyran<span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Sabrina Feige</span></div>
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		<title>Der Musicalnachwuchs zeigt sein Können</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/der-musicalnachwuchs-zeigt-sein-koennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2015 14:24:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2015]]></category>
		<category><![CDATA[Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Musical Arts Academy of the performing Arts]]></category>
		<category><![CDATA[Once upon a time in Desireland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie auch andere Musicalausbildungsstätten präsentieren die Schüler der Mainzer ‚Musical Arts Academy of the performing Arts’ regelmäßig ihre Fortschritte einem interessierten Publikum. Im November 2015 zeigten die Drittsemester mit Verstärkung eines Schülers aus dem 5. Semester sowie den noch ganz frischen Erstsemestern im Chor eine Collage aus Musical- und Pophits rund um das Thema ‚Männer ...</p>
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<div id="body_content">Wie auch andere Musicalausbildungsstätten präsentieren die Schüler der Mainzer ‚Musical Arts Academy of the performing Arts’ regelmäßig ihre Fortschritte einem interessierten Publikum. Im November 2015 zeigten die Drittsemester mit Verstärkung eines Schülers aus dem 5. Semester sowie den noch ganz frischen Erstsemestern im Chor eine Collage aus Musical- und Pophits rund um das Thema ‚Männer und Frauen’.</p>
<div id="body_layer">
<div id="id4" class="style_SkipStroke_3 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_390_301">
<div class="style_3">
<p class="Body">Die kleine Bühne in der Academy platzt aus allen Nähten, wenn insgesamt 15 Schülerinnen und Schüler bei den großen Ensemblenummern ihre Tanz- und Gesangskünste zum Besten geben. Für die sehr vielseitigen, mal sehr schönen, mal zweckdienlichen Choreographien (Chris Ertelt und Isabella Arndt) ist die Bühne definitiv zu klein. Die Zuschauer können lediglich erahnen, was die Schüler nach eineinhalb Jahren Ausbildung schon gelernt haben. Nichtsdestoweniger sind die Nachwuchsdarsteller hübsch anzusehen, da die Kleider maßgeschneidert und die Hemden farblich genau auf diese abgestimmt wurden (Andrea Schnabel).</p>
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<div class="text-content style_External_669_453">
<div class="style_3">
<p class="Body">Insgesamt 29 mehr oder weniger bekannte Songs wurden von Björn Breckheimer (Direktor) und Ellen Kärcher (Dozentin) in loser Folge zusammengestellt. Einige haben einen choreographischen Schwerpunkt, andere zielen auf den chorischen Gesamteindruck ab. Dazwischen wurden kleinere Schauspielszenen gestreut, in denen sich die Schüler größtenteils von einer sehr extremen Seite zeigen konnten.</p>
<p class="Body">Gerade die vier Schüler stellen eindrucksvoll unter Beweis, dass sie auf einem sehr guten Weg sind. Julian Schier überzeugt mit „Constance“ aus „Die Drei Musketiere“ genauso wie David Krohn mit „Lebendig zu sein“ aus „Company“. Marc Baumann, bereits im 5. Semester und damit kurz vor seinem Abschluss, hängt seine Mitschüler jedoch deutlich („Grease Lightning“, „Sweet Transvestite“). Doch auch unter den sechs Schülerinnen des 3. Semesters gibt es große Talente: Valerie Wilhelm gibt eine souveräne „Avenue Q“-Performance und macht als ewige Brautjungfer aus „I love you, you’re perfect, now change“ richtig Spaß. Sol Spies empfiehlt sich mit „No one but you“ direkt für die nächste „We Will Rock you“-Tour und auch Amina-Marjam Liedtke setzt mit „Out Tonight“ aus „Rent“ einen deutlichen Akzent.</p>
<p class="Body">Gespräche unter den Zuschauern nach der Show bestätigten den Eindruck, dass die Schüler insbesondere in den Ensemblenummern gesanglich sehr überzeugen, wohingegen in Soli durchaus Schwächen zu erkennen sind. Schauspielerisch sind auch bei weitem nicht alle Drittsemester auf einem Niveau. Insbesondere Nathalie Hack spielt exzellent und steigert sich fast beklemmend stark in ihre Rollen hinein. Bei vielen anderen hingegen wirken die Schauspielsequenzen noch arg aufgesetzt und teilweise improvisiert.</p>
<p class="Body">Doch „Once upon a time in Desireland“ war der erste öffentliche Auftritt dieser Nachwuchsdarsteller. Sie haben noch eineinhalb Jahre Zeit ihre Stärken auszubauen und an ihren Schwächen zu feilen. Der Grundstein ist auf jeden Fall gelegt und die Absolventen der Mainzer Musical Academy müssen sich auf keinen Fall hinter Studenten namhafter Musicalschulen verstecken.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Musical Arts Academy of the performing Arts, Mainz</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>29. November 2015</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> 3. Semester der Academy</span><span style="color: #000080;"><span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Hansjörg Rindsberg</span></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/der-musicalnachwuchs-zeigt-sein-koennen/">Der Musicalnachwuchs zeigt sein Können</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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