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	<title>Kehrwieder Theater-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Kehrwieder Theater-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Golden Reel Stage-E Shorts</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 17:42:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entertainment-Shows]]></category>
		<category><![CDATA[Claudio Goncalves]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kehrwieder Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Stassen]]></category>
		<category><![CDATA[Toni Ann Topia]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Roter Teppich, Blitzlichtgewitter, Damen in wunderschönen Roben, Herren in eleganten Anzügen &#8211; ist das Kehrwieder Theater in der engeren Auswahl zur Verleihung der Tony Awards 2012? Weit gefehlt: Das kleine Hamburger Theater war Veranstaltungsort für die Auszeichnung der diesjährigen Golden Reel Stage-E Shorts. Die Damen und Herren, die an diesem Abend über den roten Teppich ...</p>
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<p>Roter Teppich, Blitzlichtgewitter, Damen in wunderschönen Roben, Herren in eleganten Anzügen &#8211; ist das Kehrwieder Theater in der engeren Auswahl zur Verleihung der Tony Awards 2012?</p>
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<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Weit gefehlt: Das kleine Hamburger Theater war Veranstaltungsort für die Auszeichnung der diesjährigen Golden Reel Stage-E Shorts. Die Damen und Herren, die an diesem Abend über den roten Teppich schreiten, sind größtenteils Darsteller und Mitarbeiter der Stage Entertainment.</p>
<p class="Body">2010 fand dieses ganz besondere Kurzfilmfestival, bei dem sich Cast &amp; Crew von einer anderen Seite präsentieren und als Drehbuchautoren, Kameraleute und Regisseure agieren, zum ersten Mal statt.</p>
<p class="Body">In diesem Jahr begaben sich neun Filme in den Wettbewerb um die elf  Trophäen. Am begehrtesten sind natürlich der Award als Bester Film 2011 und der People‘s Choice Award.</p>
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<div class="text-content style_External_670_369">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die Jury bestand Uschi Neuss, Johannes Mock-O‘Hara und Jan Niko Lafrentz (Manager Hamburg 1 TV).</p>
<p class="Body">Der Abend startete mit einiger Verspätung, da der Moderator der Gala &#8211; Stephan Jaekel &#8211; erstmal gesucht werden musste. Sein gehetzter Weg führte ihn durch alle drei Theater und das Headquarter der Stage Entertainment bis er schließlich den Weg ins Kehrwieder Theater fand. Dieser FIlm lief zwar außer Konkurrenz, aber die schauspielerischen Fähigkeiten des Unternehmenssprechers sind mehr als nur eine Randnotiz wert.</p>
<p class="Body">Bevor die ersten drei Filme ins Rennen geschickt wurden, zeigten Cast-Mitglieder von „Sister Act“ ein Gute-Laune-Medley aus „Hair“ und brachten das Publikum auf Betriebstemperatur. Die 30° C, die an diesem Tag in Hamburg herrschten, taten ein Übriges&#8230;</p>
<p class="Body">Der 1. Film &#8211; „<span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.youtube.com/watch?v=rh5589tXgPg" href="https://www.youtube.com/watch?v=rh5589tXgPg">Affentheater</a></span>“ von Rudi Reschke, basierend auf Franz Kafkas „Bericht für eine Akademie“ &#8211; war sicher keine leichte Kost, aber machte neugierig auf mehr. Die Vielseitigkeit der „Tarzan“-Cast kam in diesem verstörenden Film beeindruckend zur Geltung.</p>
<p class="Body">Film Nr. 2 &#8211; „<span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.youtube.com/user/braziliansamba?blend=2&amp;ob=5#p/u/0/9cRa-PJdOHU" href="https://www.youtube.com/user/braziliansamba?blend=2&amp;ob=5#p/u/0/9cRa-PJdOHU">Wobinich</a></span>“ von Cusch Jung und Pedro Reichert &#8211; entfaltete sich schnell, hatte verwirrende Momente und leichte Längen, gab aber dennoch zu Denken.</p>
<p class="Body">Als letzter Beitrag im ersten Block wurde „Amongst the Stars with Jeff Shankley“ von Patrick Robinson und Matt Farci gezeigt. Selbstironisch wird dort die Film- und Theaterbranche auf die Schippe genommen, was &#8211; wenn auch nah am Kitsch &#8211; sehr amüsant war.</p>
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<div class="text-content style_External_375_184">
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<p class="Body">Nach diesem aufrüttelnden Auftakt konnte man beim folgenden Musikblock &#8211; Zodwa Selele mit Gershwins „Summertime“ &#8211; erstmal durchatmen und sich wieder sammeln.</p>
<p class="Body">Es folgen die Filme 4 und 5 an diesem Abend: Film 4 &#8211; „Borderline“ von Chriss Kerner &#8211; ist so ganz anders als die übrigen acht Filme. Das nur am PC entstandene Musikvideo verzichtet auf lebende Akteure und besticht durch schnelle Szenenwechsel. Wenn man dem irritierenden Sprechgesang folgen wollte, musste man schon sehr genau hinhören.</p>
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<div class="text-content style_External_670_268">
<div class="style_2">
<p class="Body">Film 5 heißt schlichtweg „<span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.youtube.com/watch?v=jJMy-8uLJaE" href="https://www.youtube.com/watch?v=jJMy-8uLJaE">4</a></span>“ und stammt von Peter Stassen, Arcangelo Vigneri und Marcel Meyer. Zwei Polizisten versuchen einen Serienkiller zu schnappen, der bei seinen ersten drei Leichen immer einen Hinweis auf die Zahl 4 hinterlassen hat. Die Polizisten versuchen, den vermuteten vierten Mord zu verhindern und treffen bei ihren Ermittlungen auf altbekannte Kleinkriminelle. Die Handlung ist knackig erzählt, die Tatorte sehr bildgewaltig dargestellt und das Finale nicht unbedingt zu erwarten.</p>
<p class="Body">Die zweite Hälfte des Abends läutet das Ensemble vom „König der Löwen“ ein und präsentiert ein stimmgewaltiges „One day more“ aus „Les Misérables“. Trotz der Tatsache, dass mehrheitlich Musicalakteure im Publikum sitzen, ist auch hier die Begeisterung für das Rekordmusical ungebrochen.</p>
<p class="Body">„Ebullient“ von Claudio Goncalves ist der sechste Film an diesem Abend. Die Story appelliert direkt an das Gewissen der Zuschauer und die Botschaft &#8211; Was wäre das Leben ohne Enthusiasmus? &#8211; bleibt haften.</p>
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<div class="text-content style_External_394_285">
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<p class="Body">Der siebte Film ist eine Überraschung, da weder Inhalt noch Kreative im Vorwege verraten wurden: „Not so popular“ von Peter Stassen und Marcel Meyer zieht gnadenlos über Arcangelo Vigneri her und ist prall gefüllt mit lustigen Insider-Gags. Vigneri kommt, im Publikum sitzend, aus dem Staunen nicht mehr heraus und am Ende ist der Spaßfaktor bei all seinen Kollegen hoch.</p>
<p class="Body">Es folgt ein letzter musicalischer Block: Vier Mitglieder der „Sister Act“-Cast geben den weltbekannten „Big Spender“ und treiben die ohnehin schon hochsommerlichen Temperaturen noch weiter in die Höhe.</p>
<p class="Body">„The Endless Wait“, der achte Film, stammt von der letztjährigen Gewinnerin des Besten Preises Toni Ann Topia. Gefühlvoll beschreibt sie das Kennenlernen, Zusammenleben und die Trennung eines Paares und setzt dieses Geschehen in einen außergewöhnlichen Rahmen. In den Hauptrollen sind sie und ihre Ehemann zu sehen, was die Geschichte umso charmanter macht.</p>
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<div class="text-content style_External_670_568">
<div class="style_2">
<p class="Body">Der letzte Wettbewerbsbeitrag kommt von drei Backstage-Mitarbeitern des Theaters im Hafen: Felix Wienbürger, Stefan Eggert und Sebastian Schröder haben den beklemmend inszenierten Film „ROAW“ produziert und zeigen die unbekannten Mächte im Theater sehr eindrücklich auf.</p>
<p class="Body">Mit der Jury möchte an diesem Abend keiner tauschen. Viel zu unterschiedlich sind die neun Filme. Sowohl in der Machart als auch in technischer Umsetzung; die Themen könnten verschiedener nicht sein und auch die schauspielerischen Leistungen geben eine große Bandbreite wider. So verwundert es wenig, dass die Entscheidungsfindung einige Minuten länger dauert als geplant. Dafür ist die Präsentation der Preise durch Kollegen sehr charmant und sorgt für viele heitere und bewegende Momente.</p>
<p class="Body">Die diesjährigen Preisträger der Golden Reel Stage-E Shorts Awards lauten:</p>
<ul>
<li class="Body">Best Writing and Script &#8211; <span class="style_4">Wobinich</span></li>
<li class="Body">Best Costume / Make-Up &#8211; <span class="style_4">4</span></li>
<li class="Body">Best Film Editing &#8211; <span class="style_4">Borderline</span></li>
<li class="Body">Best Visual Effects / Cinematography &#8211; <span class="style_4">4</span></li>
<li class="Body">Best Musical Score / Soundtrack &#8211; <span class="style_4">Borderline</span></li>
<li class="Body">Best Supporting Actor &#8211; Jeff Shankley (<span class="style_4">Amongst the Stars</span>)</li>
<li class="Body">Best Supporting Actress &#8211; Sonya Martin (<span class="style_4">Ebullient</span>)</li>
<li class="Body">Best Director &#8211; Felix Wienbürger (<span class="style_4">ROAW</span>)</li>
<li class="Body">Best Actress &#8211; Patricia Meeden (<span class="style_4">Ebullient</span>)</li>
<li class="Body">Best Actor &#8211; Tom Topia (<span class="style_4">The Endless Wait</span>)</li>
<li class="Body">People‘s Choice Award &#8211; <span class="style_4">ROAW</span></li>
<li class="Body">Best Movie of the Year &#8211; <span class="style_4">ROAW</span></li>
</ul>
<p class="Body">Man kann die Entscheidungen der Jury teilen oder auch nicht. Insgesamt ist das Publikum aber sehr zufrieden und spendet den Gewinnern stehende Ovationen.</p>
<p class="Body">Kreative Events wie diese Gala zeigen, dass Musicaldarsteller nicht nur in ihrem Hauptjob vielseitig talentiert sein müssen, sondern darüber hinaus noch viel mehr Qualitäten und künstlerische Interessen haben als so mancher vermutet.</p>
<p class="Body">Ich freue mich schon auf die Golden Reel Stage-E Shorts 2012!</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="tinyText stroke_3">
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Kehrwieder Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere:</span></strong> 27. Juni 2011</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Akteure: </span></strong>Cast &amp; Crew der Stage Entertainment</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Idee:</span></strong> Peter Stassen, Toni Ann Topia, Claudio Goncalves</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Fotos:</strong> </span>Holger Kersting</span></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Eine künstlerische Gratwanderung</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/eine-kuenstlerische-gratwanderung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 08:32:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Cornelius Knüpffer]]></category>
		<category><![CDATA[Ganz allein - eine Nacht mit Roy Black]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kehrwieder Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Urs Affolter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jeder jenseits der 30 kennt Roy Black &#8211; einige als Schauspieler, andere als Sänger. Und die meisten wissen, dass Gerhard Höllerich, wie der Künstler mit bürgerlichem Namen hieß, ein tragisches Ende gefunden hat: Er wurde allein in seiner Seehütte gefunden. Bis heute lassen die Umstände, die zu Roy Blacks Herzversagen geführt haben, Raum für Spekulationen. ...</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Jeder jenseits der 30 kennt Roy Black &#8211; einige als Schauspieler, andere als Sänger. Und die meisten wissen, dass Gerhard Höllerich, wie der Künstler mit bürgerlichem Namen hieß, ein tragisches Ende gefunden hat: Er wurde allein in seiner Seehütte gefunden. Bis heute lassen die Umstände, die zu Roy Blacks Herzversagen geführt haben, Raum für Spekulationen. Nur eines scheint klar: Am Ende seines Lebens war der erst 48-Jährige ein gebrochener Mann.</p>
<p class="Body">Seit fünf Jahren feilt der Bühnenschauspieler Urs Affolter an seiner ganz individuellen Hommage an den beliebten Schlagersänger und TV-Schauspieler. Fast 20 Jahre nach Roy Blacks Tod bringt er sein Stück nun im Hamburger Kehrwieder Theater zur Uraufführung.</p>
<p class="Body">Das Ein-Personen-Stück handelt von Theo. Der Mittfünfziger hat seine geliebte Frau Sabine an den Krebs verloren. Da die beiden mehr als 20 Jahre verheiratet waren, hat ihr viel zu früher Tod ein großes Loch gerissen. Theo flüchtet sich in den Alkohol und baut sich damit seine eigene kleine Welt.</p>
<p class="Body">Das Publikum verbringt eine Nacht mit Theo, der im Krankenhaus nach einem Selbstmordversuch versucht, einen Weg aus dem Alleinsein zu finden. Theo betritt die spartanisch dekorierte Bühne im Bademantel und schlurft mit seinem Rollator zum Kühlschrank. Dort wähnte er eine Flasche Sekt, die er mit Sabine gemeinsam leeren und auf ihr Wiedersehen anstoßen wollte.</p>
<p class="Body">Aus seiner Tasche fördert er neben einem Foto von Sabine, einer Kerze und drei wunderschönen Rosen, eine Flasche Whisky, ein lila schillerndes Sakko, lila Slipper und Papierlampions zutage. Wofür die letzteren Requisiten wird schnell klar: Sabine war der vermutlich größte Roy Black Fan Deutschlands. Theo hatte in dem Sänger immer einen übermächtigen Konkurrenten. Er hofft inständig, dass seine Sabine ihm erscheint, wenn er ihr großes Idol imitiert.</p>
<p class="Body">Und so erleben die Zuschauer einen herzzerreißend leidenden Theo, dessen grenzenlose Liebe zu seiner verstorbenen Frau ihn zum kompletten Idioten werden lässt. Er beschreibt seine Schmerzen, seine Eifersucht, seine tiefen Gefühle in Monologen und Roy Blacks Songs. Mit fortschreitendem Alkoholpegel vermischen sich die Figuren Theo und Roy Black zusehends. Eine nicht ungefährliche Gratwanderung&#8230;</p>
<p class="Body">Beim Titel „Ganz allein &#8211; Eine Nacht mit Roy Black“ mit dem Zusatz „Musical“ erwartet man einen kleinen feinen musicalisch dominierten Abend. Geboten wird einem ein Stück, dass noch nicht einmal als Kammermusical durchgehen würde. Immerhin 15 Songs des Schlagersängers werden von Pianist Bodo Reinke in den 90 Minuten untergebracht, die Theos Leiden dauert. Jedoch wird keiner im bekannten Arrangement vorgetragen und auch kein einziges Lied komplett ausgesungen. Da dürfen Musicalfans zurecht etwas irritiert sein.</p>
<p class="Body">Dass Urs Affolter ein sehr guter Schauspieler ist, stellt er eindrucksvoll in den Selbstgesprächen unter Beweis. Theos Trauer ist greifbar und die Grenze zum Wahnsinn wird mehr als einmal überschritten. Die Monologe sind verbittert-bissig und treffen sicher ins Schwarze.</p>
<p class="Body">In den Szenen jedoch, in denen Theo mehr und mehr zu Roy Black wird, driftet das an sich ernste Stück ins Travestiefach ab. Das liegt zum einen an der unglaublich schlechten Perücke, die außer der Farbe schwarz keinerlei Ähnlichkeit mit Roy Blacks Schmalztolle hat. Auch die Farbwahl von Sakko und Schuhen stützt diesen Eindruck. Dies alles wäre verkraftbar, wenn Affolter als Roy Black nicht immer wieder tuntenhafte Manierismen an den Tag legen würde. Man fühlt sich leider viel zu häufig an ZaZa &#8211; den Star aus „La Cage aux Folles“ erinnert.</p>
<p class="Body">Erschwerend kommt hinzu, dass Affolters gesangliche Qualitäten mehrfach sehr zu wünschen übrig lassen.</p>
<p class="Body">Würde Roy Black weniger tuntig und gesanglich auf der Höhe porträtiert, hätte das Stück jede Berechtigung als anspruchsvolles Kammermusical bezeichnet zu werden. So jedoch misslingt die Gratwanderung einer ernsthaften Auseinandersetzung mit dem namengebenden Charakter doch recht deutlich.</p>
<p class="Body">Insgesamt bleibt ein zwiespältiger Eindruck zurück: Das Thema hat viel Potential und das Buch scheint schlüssig. Der Darsteller agiert herausragend und glaubhaft. Die Umsetzung holpert vor allem in der Figur Roy Black. Aber das könnte man ggf. noch optimieren. Dann ist man auch gern erneut ganz allein mit Roy Black.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Kehrwieder Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>24. Februar 2011</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Urs Affolter</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Buch / Regie:</span></strong> Urs Affolter / Cornelius Knüpffer<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> burkert public relations<br />
</span></div>
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		<title>Helden von Morgen</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/helden-von-morgen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 17:47:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entertainment-Shows]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Helden von Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Joop van den Ende Academy]]></category>
		<category><![CDATA[JvdEA]]></category>
		<category><![CDATA[Kehrwieder Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Kevin Schröder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 4. April war es wieder soweit: Der diesjährige Abschlussjahrgang der Joop van den Ende Academy stand mit seiner Abschlussarbeit „Helden von morgen“ auf der Bühne des Kehrwieder Theaters. 10 angehende Musicaldarsteller haben den Abschluss geschafft, doch nur acht zählte man auf der Bühne. Der Grund liegt darin, dass wie auch schon in den Jahren ...</p>
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<div id="body_content" class="bumper">Am 4. April war es wieder soweit: Der diesjährige Abschlussjahrgang der Joop van den Ende Academy stand mit seiner Abschlussarbeit „Helden von morgen“ auf der Bühne des Kehrwieder Theaters.</p>
<div id="body_layer">
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">10 angehende Musicaldarsteller haben den Abschluss geschafft, doch nur acht zählte man auf der Bühne. Der Grund liegt darin, dass wie auch schon in den Jahren zuvor, einige bereits in festen Engagements tätig sind und daher – auch für das eigene Abschlussprojekt – nicht abkömmlich waren ( (Fredrik Anderson spielt bei „Marie Antoinette“ und André Naujoks bei „Frühlings Erwachen“ in Wien). Bereits während der Ausbildung für eine Rolle engagiert zu werden, spricht zweifelsohne nicht nur für das Talent des jeweiligen Darstellers, sondern auch für die Schule, auf der er seine Fachkenntnisse erworben hat.</p>
<p class="Body">Die verbleibenden Absolventen werfen mit ihren eigens zu diesem Zweck geschriebenen und komponierten Musical die Sinnfrage schlechthin auf: Was bringt die Zukunft?</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_670_570">
<div class="style_2">
<p class="Body">Dazu haben sie eine Handlung ersonnen, die im Jahr 2049 spielt, iPhones sind altmodische Raritäten, die ersten Androiden erobern die Haushalte und in der Wissenschaft wird eifrig sehr erfolgreich an menschlichen Klonen gearbeitet.</p>
<p class="Body">Ausgedacht hat sich die Geschichte, die durch parallele, sich immer wieder auch unerwartet kreuzende Handlungsstränge besticht, Kevin Schroeder. Schroeder hat sich im Auftrag der Stage Entertainment vorrangig um Übersetzungen ihrer Musical-Importe gekümmert. Aber auch an den Büchern von „Ich war noch niemals in New York“ und „Der Schuh des Manitu“ hat er mitgearbeitet. Bereits für den letztjährigen Abschlussjahrgang der Joop van den Ende Academy schrieb er „Limbo Macchiato“.</p>
<p class="Body">Die 13 Songs stammen aus der Feder von Markus Voigt, der ebenfalls seit vielen Jahren eng mit der Stage Entertainment zusammenarbeitet.</p>
<p class="Body">Auch das übrige Kreativteam verfügt über ausgiebige Erfahrungen im Musiktheater: Regie Christoph Drewitz, Choreographie Drew McOnie, Bühnenbild Michael Korn, Kostüme Reto Tuchschmid, Make-Up Lars Hertrampf.</p>
<p class="Body">Mit einer so fundierten Basis kann eigentlich kaum etwas schiefgehen. Das Bühnenbild ist bunt, transportiert die in vierzig Jahren deutlich fortgeschrittene Technisierung durch gezielten Einsatz von Licht und klaren Formen hervorragend, die zweigeteilten Kostüme unterstreichen das Hin- und Hergerissensein der Protagonisten in ihren jeweiligen Lebenssituationen ganz ausgezeichnet, die Songs sind frisch und abwechslungsreich und passen sehr gut zu den jungen Darstellern auf der Bühne.</p>
<p class="Body">Dadurch, dass dem Abschlussjahrgang ein Stück maßgeschneidert wurde, bekommt jeder der acht Künstler die Chance, seine Talente zu betonen. Nicht alle singen, tanzen und schauspielern gleichermaßen gut. Es gibt einige, die bestechen durch ihren Sinn für Situationskomik und ein unschlagbares Körpergefühl (Julia Hell, Frizzi Fiedler), bei anderen stockt einem der Atem, wenn sie zu singen anfangen (Mandy-Marie Mahrenholz, Nadine Gabriel), wieder andere zeigen uns, dass sie sich glaubhaft in jede Rolle versetzen können (Tim Klaski (in einer Doppelrolle), Jennifer Kossina, Stefan Raaflaub, Hannah Rühl).</p>
<p class="Body">„Helden von morgen“ ist kurzweilige Unterhaltung, die aber dennoch einen gewissen Tiefgang besitzt – vorausgesetzt, man möchte sich mit dem Thema Zukunft auseinandersetzen.</p>
<p class="Body">Wieder einmal wird deutlich, dass die Joop van den Ende Academy einen sehr guten Grundstein legt für all jene, die sich das Musicalfach als Berufsziel gesetzt haben. blickpunkt musical drückt auch diesen zehn Absolventen die Daumen, dass sie bald ihr erstes festes Engagement bekommen und freut sich darauf, den Abschlussjahrgang 2009 bald auf den verschiedenen Bühnen Europas wiederzusehen.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
</div>
</div>
</div>
<div class="tinyText">
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_119">
<div class="style_3"><strong><span class="Bold">Theater:</span> </strong>Kehrwieder Theater, Hamburg<br />
<strong><span class="Bold">Premiere:</span></strong> 4. April 2009<br />
<strong><span class="Bold">Darsteller:</span> </strong>Absolventen der JvdEA<br />
<strong><span class="Bold">Musik / Buch:</span> </strong>Markus Voigt / Kevin Schroeder<br />
<strong><span class="Bold">Fotos: </span></strong>Joop van den Ende Academy</div>
</div>
</div>
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</div>
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