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	<title>Jonathan Agar-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Jonathan Agar-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Eine gute Regie-Idee allein reicht nicht aus, um zu überzeugen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Aug 2016 11:36:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Lloyd Webber]]></category>
		<category><![CDATA[Benedikt Borrmann]]></category>
		<category><![CDATA[Burgfestspiele Bad Vilbel]]></category>
		<category><![CDATA[Jonathan Agar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Eva Peron ist tot. Ihr Landsmann Che, der fortan als außenstehender Kommentator fungiert, beschreibt zynisch die Ergriffenheit des Volkes.“ (Zitat von der Website der Burgfestspiele Bad Vilbel) Tatsächlich verkündet ein lächelnder Zirkusdirektor (sehr gute Mimik: Randy Diamond) den Tod der First Lady Argentiniens. Das anschließende (kaum hörbare) Peitschenknallen wirkt etwas deplatziert, doch man ist neugierig, ...</p>
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<p class="Body">„Eva Peron ist tot. Ihr Landsmann Che, der fortan als außenstehender Kommentator fungiert, beschreibt zynisch die Ergriffenheit des Volkes.“ (Zitat von der Website der Burgfestspiele Bad Vilbel)</p>
<p class="Body">Tatsächlich verkündet ein lächelnder Zirkusdirektor (sehr gute Mimik: Randy Diamond) den Tod der First Lady Argentiniens. Das anschließende (kaum hörbare) Peitschenknallen wirkt etwas deplatziert, doch man ist neugierig, was sich aus diesem ungewöhnlichen Auftakt entwickelt.</p>
<div class="tinyText stroke_0">
<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Evita_Bad_Vilbel_2016_files/shapeimage_1.png" alt="" /></div>
</div>
<p class="Body">In der Folge agiert Diamond nicht nur als Erzähler und Wegbegleiter Evitas, vielmehr lässt ihn Benedikt Borrmann (Regie) auch als eine Art Puppenspieler die Geschicke der Protagnisten leiten. Angedeutet wird dies bei „Glitter und Glanz“, unzweifelhaft sichtbar wird diese Absicht beim Kennenlernen von Perón und Evita („Ich wäre wirklich sehr gut für dich“) und wenn er Evita, die der Geliebten Peróns mit (unverständ-lichem) Mitleid gegenübersteht, offenbar gegen ihren Willen mit sich zieht.</p>
</div>
</div>
</div>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div>Leider geht dieser an sich sehr schöne Regiekniff nicht auf, da diese Linie nicht konsequent durchgezogen wird. Allzuoft fällt Diamond aus der Strippenzieherrolle heraus und agiert als Teil des Ensembles. Schade, denn dieser Ansatz hat definitiv was für sich.</div>
</div>
</div>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_419">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die restlichen Figuren sind klassisch angelegt, es gibt keinerlei Überraschungen in der Ausprägung der Charaktere. Besonders gut gefällt Raphael Koeb als schleimig-unsympathischer Magaldi: Er kann sowohl vom Habitus als auch gesanglich überzeugen. Auch Janne Marie Peters (Peróns Geliebte) zeigt mit ihrem Solo („Wohin soll ich jetzt geh&#8217;n?“), dass in Bad Vilbel durchaus gute Sänger zu erleben sind.</p>
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Evita_Bad_Vilbel_2016_files/shapeimage_3.png" alt="" /></div>
<div>Jedoch kann leider ausgerechnet Maria Mucha dieses Niveau nicht halten. Mehrfach hört man von ihr schiefe Töne, teilweise sogar ganze Songs in einer falschen Stimmlage (bspw. „Tschüss und danke“). Auch schauspielerisch gelingt es ihr nicht die Zielstrebigkeit und Skrupellosigkeit Evitas nachzuzeichnen. Sie bleibt insgesamt eher unauffällig.</div>
<p class="Body">Jonathan Agar gibt in bester J. R. Ewing-Manier einen alles andere als steifen, schüchternen Perón. Er ist optisch einschüchternd und macht so gar nicht den Eindruck als bräuchte er eine kleine Schauspielerin, die ihm den weiteren politischen Weg aufzeigt.</p>
<p class="Body">Nein, diese Inszenierung kann insgesamt nicht überzeugen. Auch wenn optisch gute Arbeit geleistet wurde (Bühne: Pia Oertel/Anja Müller, Kostüme: Anja Müller) und die (leider viel zu oft asynchronen und unsauberen) Tanzszenen (Choreografie: Lillian Stillwell) allein schon ob des großen Ensembles (insgesamt stehen mit der Statisterie mehr als 20 Darsteller auf der Bühne) gut wirken, es fehlt das gewisse Etwas. Vieles wird angedeutet, ist aber nicht bis zu Ende durchgestaged.</p>
<p class="Body">Was bleibt, sind einige wenige gute inszenatorische Ideen, die aber im mittelmäßigen Gesamtkanon leider untergehen.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span> </strong>Burg, Bad Vilbel</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>11. August 2016</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Maria Mucha, Jonathan Agar, Randy Diamond, Raphael Koeb</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> Andrew Lloyd Webber / Benedikt Borrmann<span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Eugen Sommer</span></div>
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		<title>Ein akustisch schwieriges Pop-Oratorium</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/ein-akustisch-schwieriges-pop-oratorium/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Sep 2014 11:51:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2014]]></category>
		<category><![CDATA[Die 10 Gebote]]></category>
		<category><![CDATA[Dieter Falk]]></category>
		<category><![CDATA[Doris Marlis]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Logemann]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jonathan Agar]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Kunze]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Falk]]></category>
		<category><![CDATA[Pop-Oratorium]]></category>
		<category><![CDATA[Sascha Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[St. Michaelis]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Poslovski]]></category>
		<category><![CDATA[Yosefine Buohler]]></category>
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<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Es gibt wohl kaum einen passenderen Ort als eine Kirche, um das von Dieter Falk und Michael Kunze 2010 neu arrangierte Poporatorium &#8222;Die 10 Gebote&#8220; aufzuführen. Die Hamburger Hauptkirche St. Michaelis, die ihre musikalische Kompatibilität jährlich zu Weihnachten eindrucksvoll unter Beweis stellt, ist optisch ein wundervoller Spielort: die mehr als 500 Chormitglieder finden auf den beiden großen Balkonen Platz, das Publikum verteilt sich auf der restlichen Empore und im nahezu ausverkauften Kirchenschiff.</p>
<p class="Body">Das stimmungsvolle Lichtdesign hüllt den Altarbereich in Goldtöne. Die andächtige Stimmung überträgt sich sofort auf das Publikum &#8211; in Kirchen benimmt man sich eben (auch heutzutage). Anstatt von Notenbüchern tragen die beiden Erzähler (Yosefine Buohler und Paul Falk) überdimensionale Bibeln mit sich herum. Sie sind modern gekleidet und begegnen den Zuschauern so auf Augenhöhe. Die übrigen Darsteller tragen rollenkonforme Kostüme &#8211; am aufwendigsten ist dabei das farbenfroh schillernde Pharaokostüm.</p>
</div>
</div>
</div>
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<div class="Normal">
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<div class="style_2">
<p class="Body">Dass eine Kirche für jeden Tontechniker eine Herausforderung darstellt, merkt man auch am 13. September 2014 nur allzu deutlich. Schon bei den ersten gemeinsamen Songs sind die Solisten kaum zu hören und kommen gegen den Chor nicht an. Auch das mehr rockig als poppig aufspielende Orchester übertönt die Solisten nahezu gänzlich. Man stellt sich unweigerlich die Frage, ob es sich nicht vielleicht doch um ein Rockoratorium handelt, denn die Botschaft der Sängerinnen und Sänger gehen leider unter und der Konzertcharakter überwiegt.</p>
<p class="Body">Einzig Stefan Poslovski schafft es, sich als Pharao durchzusetzen. Bei &#8222;It&#8217;s hard to be a God&#8220; kommt man in den Genuss der durchaus pfiffigen Texte von Michael Kunze. Einen ähnlich guten Eindruck hinterlässt Jonathan Agar als Naroch. Beide sind in ihren Uptempo-Songs gut zu verstehen. Warum Sascha Krebs (Moses) und Frank Logemann  (Aaron) von der Technik vernachlässigt wurden, verwundert doch arg. Denn die beiden sind nun wahrlich nicht für ihre dünnen Stimmchen bekannt. Vor allem Logemann hat unter der Tontechnik zu leiden, da während seines großen Solos sein Mikrofon komplett ausfällt und die Tontechniker es nicht schaffen, das Problem in den Griff zu bekommen.</p>
<p class="Body">Was dem Publikum den Genuss dieses Oratoriums verdirbt, ist einzig die miserable Tontechnik: kratzende Mikros, zu spät geöffnete Ports, Echo, zusätzlicher Hall und ein mumpfiges Schlagzeug sind nur die Spitze des Eisbergs.</p>
<p class="Body">Schöne inszenatorische Ideen von Regisseurin Doris Marlis, wie beispielsweise Moses, der von der Kanzel die 10 Gebote verkündet, die zudem von den Erzählern in zeitgenössische Sprache &#8222;übersetzt&#8220; werden, geraten hier leider ins Hintertreffen.</p>
<p class="Body">Dass es nicht so einfach ist, ein Publikum zum Mitklatschen zu animieren, zumal wenn ein Titel musikalische Rhythmusbrüche hat, müssen alle Darsteller leidvoll erfahren. Dabei hilft es dann auch nicht, dass auch und gerade die Chormitglieder, an denen sich vermutlich viele Zuschauer orientieren, keinen einheitlichen Klatschrhythmus haben. Das Ganze mündet in furchtbar chaotischem Klatschen zum Finale &#8222;Liebe ist das Gebot&#8220;. Vielfach sind zudem die Applauspausen nicht klar und es tritt eine beklemmende Stille ein.</p>
<p class="Body">Das Fazit kann an diesem Tag leider nur lauten: Idee sehr gut, Umsetzung mangelhaft. Das Orchester unter der Leitung von Doris Vetter grooved über weite Teile des Konzerts, die Darsteller bemühen sich redlich, die riesige Kirche akustisch zu füllen, was aus den genannten Gründen misslingt.</p>
<p class="Body">Wirklich überzeugen kann am Ende nur Stefan Poslovski als exaltierter Pharao, was man auch am aufbrandenden Schlussapplaus erkennt.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></p>
<p class="paragraph_style"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> St. Michaelis, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">13</span>. September 2014</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Sascha Krebs, Stefan Poslovski, Jonathan Agar, Frank Logemann, Yosefine Buohler, Paul Falk</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Doris Marlis / Dieter Falk, Michael Kunze<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Krafft Angerer<br />
</span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/ein-akustisch-schwieriges-pop-oratorium/">Ein akustisch schwieriges Pop-Oratorium</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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